Bücher mit dem Tag "buchhändler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "buchhändler" gekennzeichnet haben.

127 Bücher

  1. Cover des Buches Der Buchspazierer (ISBN: 9783866124776)
    Carsten Sebastian Henn

    Der Buchspazierer

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Nina_Christin

    Das Buch erzählt die Geschichte von Carl Kollhoff, der seinen Kunden seit Jahren einen besonderen Service bietet und Buchbestellungen bis vor die Haustüre liefert. Dafür hat er einen exakten Ablauf, der ihm eines Tages durch das Mädchen Sascha gehörig durcheinandergewirbelt wird. Dafür kommen aber auf einmal all die Kunden, Carl und Sascha auf ganz besondere Weise zusammen.

    Das Buch ist leicht zu lesen. Die Handlung herzerwärmend und als Bücherfan kommt man absolut auf seine Kosten, denn es wird auf einige sehr bekannte Klassiker angespielt. Schön, wenn man diese kennt, ist aber kein Muss. Ich mag Bücher, in denen die Protagonisten von ihrem Weg abweichen müssen, es sie am Ende aber glücklich macht und sie dabei anderen Menschen geholfen haben. Auch wenn im Buch eine gewisse Traurigkeit mitschwingt, überwiegt dennoch die positive Grundstimmung und wir dürfen an das Gute im Menschen glauben.

    Sicher ein Buch, das dem Großteil der Leser gefallen wird und ein netter und schneller Read für zwischendurch.

  2. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (744)
    Aktuelle Rezension von: Evastraum

    Endlich habe ich es gelesen! Seit Jahren auf dem Radar und außergewöhnliche Rückmeldungen zu dieser Geschichte erhalten.. ich freue mich, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Ein ganz spezielles Buch, das tragisch komisch daherkommt und nachdem der erste Todesfall klar wird, bekommt die Geschichte richtig Schwung. Mir sind alle Dorfmitbewohner*innen ans Herz gewachsen und definitiv wurden nostalgische Gefühle geweckt . Wie schön es wäre, wenn wir in einer Gemeinschaft leben würden, wo man sich gegenseitig kümmert und pflegt. Ein Wohlfühlbuch, das ohne Kitsch auskommt und skurrile Bilder schafft.

  3. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst (ISBN: 9783570400005)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

     (624)
    Aktuelle Rezension von: Cecillia_Orywol

    Vielleicht habe ich mir von diesem Buch einfach zu viel erhofft. Ich liebe Urban Fantasy, Magie und Alchemie, aber der Versuch hier sich an allerlei alten Mythen und Legenden zu bedienen ist meiner Meinung nach deutlich nach hinten losgegangen. Anstatt sich auf den Mythos um Nicholas Flamel und die Alchemie zu fokussieren, kommen mit der Zeit so viele Personen und Wesen dazu, dass man kaum noch hinterher kommt. Das Buch beginnt ziemlich schnell mit einer Flucht und der Rest des Buchs liest sich kaum anders. Gefühlt sind sie nur auf Flucht und man weiß gar nicht so richtig was das Ziel der Geschichte ist. Obwohl ich die Grundidee um das Buch so toll fand, fehlt mir nach Band 1 leider jegliche Motivation weiterzulesene. Schade.

  4. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    Schon der Leseeindruck hat mir sehr gut gefallen und hat nicht zu viel versprochen. Dass es den Buchladen und die Personen im Buch wirklich gibt, macht einen besonderen Reiz aus. Die Schreibform als Tagebucheinträge hat mir auch sehr gut gefallen. Der Autor schreibt selbstironisch mit teils trockenem Humor aber insgesamt auch herzlich - ein sehr gut zu lesender Schreibstil. Wie nebenbei gewinnt man den Einblick in das Leben eines Buchhändlers und hat Lust wieder mehr Bücher zu kaufen und nicht nur zu leihen.
    Recht zynisch scheint es mir von dem Verlag, das Buch auch als ebook anzubieten, wo doch der Autor des Buches gelinde gesagt ebooks nicht ausstehen kann...
    Das Buch hätte sehr gerne noch viel länger sein dürfen. Unbedingt mein Lesehighlight 2019.

  5. Cover des Buches Die magischen Buchhändler von London (ISBN: 9783764532512)
    Garth Nix

    Die magischen Buchhändler von London

     (138)
    Aktuelle Rezension von: merlinxbooks

    𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 [unbezahlte Werbung]  

     

    Die magischen Buchhändler von London – Garth Nix

     

    Peis: 16,00€

    Seiten: 416

    Verlag: Penhaligon

     

    𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭:

    Schon immer waren Buchhändler Hüter und Verbreiter von Wissen. Besonders gilt dies für die Mitglieder des Geheimbunds der magischen Buchhändler. Sie wissen um die übernatürliche Welt und beschützen die normalen Menschen vor ihren Schrecken. Einer dieser Buchhändler ist der junge Merlin. Klug, charmant und hervorragend ausgebildet ist er vielleicht der beste Buchhändler Londons – allerdings von der kämpfenden Sorte. Doch als er eine junge Frau vor einer Bestie rettet, ahnt er noch nicht, dass die Suche nach ihrem Vater auch ihn seinem größten Ziel näher bringt: Rache an den Mördern seiner Mutter zu nehmen.

     

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠:

    Der Einstieg ins Buch empfand ich als spannend und der Schreibstil war für mich auch in Ordnung. Als Susan jedoch von der magischen Welt erfuhr, hatte ich das Gefühl, dass sie es einfach akzeptiert (der Erklärungsversuch, warum das so ist, fand ich eher schwach). 

     

    Was mich aber wirklich auf die Palme gebracht hat war: immer, wenn Susan eine Frage gestellt hat, wurde gefühlt z.B. von Merlin gar nicht darauf eingegangen oder sie musste 10x nachfragen (Ich dachte mir „REDET DOCH ENDLICH MAL MITEINANDER“. 

     

    Es gab immer wieder interessante Szenen, die mich dann auch gefesselt haben, jedoch gab es auch einige langatmige Szenen, in denen ich mich zusammenreißen musste, genau zu lesen. 

     

    SPOILER ANFANG 

     

    Als die Gruppe sich auf den Weg gemacht hat den Kupferkessel zu suchen, empfand ich die Geschichte nur noch als langatmig.

     

    SPOLER ENDE

     

    Leider konnte ich mich auch nicht wirklich mit Susan oder Merlin anfreunden, irgendwie sind die beiden für mich zu blass geblieben. Ich habe auch ziemlich früh erahnt, wer der Antagonist ist, was jetzt nicht weiter schlimm war, jedoch hat das die Spannung etwas rausgenommen.  

     

    𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Die Grundidee finde ich sehr interessant, jedoch wurde sie meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt. 

     

    2/5🌟

     

  6. Cover des Buches Ruht das Licht (ISBN: 9783839001738)
    Maggie Stiefvater

    Ruht das Licht

     (1.441)
    Aktuelle Rezension von: sophie_loves_books

    Nachdem Sam kein Wolf mehr ist sollte doch alles gut sein oder? Aber Olivia ist immer noch ein Wolf und auch die anderen neuen Wölfe sind noch da, und Sam soll sich um sie kümmern.

    Zwischen dem ersten und zweiten Band ist ein Zeitsprung von einigen Wochen oder Monaten, die Zeit habe ich tatsächlich kaum wahrgenommen. Isabel ist mir ziemlich sympathisch geworden, vor allem weil sie nun sogar ihre eigenen Kapitel hat. Und auch eine vierte Perspektive kommt dazu- Cole, ein Musiker der alles hinter sich lassen wollte und sich zu einem Dasein als Wolf entschied. Isabel findet ihn, nachdem er sich zurück in einen Menschen verwandelt hat und kümmert sich mehr oder weniger um ihn. 

    Auf dem Cover sieht man ein Mädchen und einen Wolf und aufgrund der Umstände kann es auch sein, dass es sich hier um Isabel und Cole handelt. 

    Es ist schade, dass Rachel anscheinend gar nicht mehr wirklich wichtig ist, so sehr ich Isabel auch mag, habe ich das Gefühl, dass sie Rachel den Platz als beste Freundin eingenommen hat. Nun sind es also vier Personen, Grace, Sam, Isabel und Cole. 

    Das Ende hat nochmal einiges geändert und ich freue mich zu erfahren wie es weitergeht.

  7. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.379)
    Aktuelle Rezension von: luckytimmi


    David Martin, ein kleiner Schriftsteller, schreibt anfangs für einen Verlag, bis er eines Tages von einem gewissen Corelli - David nennt ihn später "Patron" - ein gut bezahltes Angebot bekommt: er soll ein Buch über eine neue Religion schreiben. Das war schon das 1., was ich nicht verstanden habe, denn dieser Corelli war mir sehr suspekt. 2. dann war David angeblich schwer krank und plötzlich wieder gesund.
    Corelli taucht dann immer wieder auf, um sich mit David zu treffen. Auch andere Personen tauchen plötzlich mystisch in Davids Umfeld auf, und einige haben es scheinbar auf ihn abgesehen. Und dann sterben auch noch einige Menschen...

    Meine Sternebewertung reichte eigentlich während des Lesens von 2 bis 5. Eher langweilig fand ich die meisten Gespräche zw. David und Corelli. Der Schreibstil ist nicht immer so einfach, oft recht gestelzte Sätze. Schwierig fand ich auch die vielen span. Namen. Trotzdem hat mich das Buch irgendwie gefesselt.
    Alles in allem ein mystischer Krimi, der anstrengend, aber doch auch irgendwie gut zu lesen war...

  8. Cover des Buches Das Verschwinden der Stephanie Mailer (ISBN: 9783492316422)
    Joël Dicker

    Das Verschwinden der Stephanie Mailer

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Leslie_Meilinger

    Joël Dickers Bücher und ich haben ein seltsames Verhältnis. Sie ziehen mich magisch an und ich verschlinge sie. Und bin doch nie so ganz zufrieden. So auch hier. Das Setting rund um ein Theaterfestival finde ich grandios. Der Kriminalfall an sich ist sehr raffiniert und die Auflösung hat mich überzeugt. Ich würde der Idee sofort 5 Sterne geben. Aber es war anstrengend dieses Buch zu lesen. Wie ich es bereits von anderen Büchern des Autors kenne, verlieren wir uns auch hier in unzähligen kleineren und größeren Dramen, die nichts mit dem Fall zutun haben. Die schiere Fülle an Personen ist überfordernd, nur eine kommt zu kurz: Stephanie Mailer.
    Sie stellt journalistische Nachforschungen an, sie verschwindet, sie wird gefunden - das war es. Ich kann nicht verstehen, wie dieses Buch zu seinem Titel kam. Hier gibt es so viele Charaktere und raffinierte, zum Teil auch absurde Handlungsstränge, die mehr Potenzial gehabt hätten, den Kern dieses Buchs zu bilden. Ich bleibe halb beeindruckt, halb überfordert zurück.Trotzdem empfehle ich das Buch gerne weiter, denn die Ideen und die Schreibweise des Autors sind auf jeden Fall einen Eindruck wert. 

  9. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.399)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz, beheimatet in der Lindwurmfeste in Zamonien, stößt auf ein geniales Manuskript, das seine gesamte Welt auf den Kopf stellt. So etwas hatte er nie zuvor gelesen! Er macht sich auf den Weg nach Buchhaim, die Stadt der Bücher, Verleger und Antiquare, um den Autor dieses Manuskripts ausfindig zu machen.

    Celine hat mir das Buch mit den Worten "ich habe noch nie so ein außergewöhnliches Buch gelesen. Das ist mal was komplett anderes" empfohlen. Direkt bei den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass sie recht hat. Schon allein der Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Man liest die Geschichte des Lindwurms Hildegunst von Mythenmetz, die dieser nach seinen Abenteuern niedergeschrieben und veröffentlicht hat, in der von Walter Moers verfassten und annotierten Übersetzung aus dem Zamonischen. Allein diese Erzählgrundlage hat mich sehr begeistert. Ich habe auch selten ein Buch gelesen, das so einen gewaltigen Wortschatz verwendet. Auch spielt der Autor mir Schriftgröße und Schriftauszeichnung, was ich so selten in Büchern gesehen habe. Hinzu kommen liebevoll gestaltete Illustrationen die einfach nur wundervoll sind.

    Die Geschichte dreht sich pausenlos um das geschriebene Wort und Hildegunst von Mythenmetz verliert sich teilweise auch in vielen Aufzählungen und Zusammenfassungen von Büchern, die ihm begegnen oder durch den Kopf gehen. Lange war mir auch gar nicht wirklich klar, wohin die Geschichte führen wird und was die eigentliche Handlug des Buches ist. Das ist an dieser Stelle gar nicht negativ gemeint. Als Leser taucht man trotz der geringen Spannung am Anfang vollkommen in das Buch ein und ich habe den Handlungsverlauf in keinster Weise vorhergesehen.

    "Die Stadt der Träumenden Bücher" konnte mich einfach nur verzaubern und vor allem die kleinen Buchlinge, denen Hildegunst von Mythenmetz mehrmals begegnet, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ich kann das Buch nur jedem Bücherwurm weiterempfehlen, da es dieses Buch auf eine zauberhafte Weise schafft, den Leser vollkommen zu vereinnahmen und in die Welt der Bücher zu entführen.

  10. Cover des Buches Liebe mit zwei Unbekannten (ISBN: 9783426517451)
    Antoine Laurain

    Liebe mit zwei Unbekannten

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Liebe mit zwei Unbekannten von Antoine Laurain

    Knaur-Verlag 


    Der geschiedene Buchhändler Laurent findet eine elegante lila Handtasche. Er weiß, wieviel 

    eine Handtasche für Frauen bedeutet und möchte diese zurückgeben! 

    Leider ist weder eine Adresse, noch ein Nachname zu finden. Nur ein signiertes Buch sagte ihm, 

    dass die Besitzerin Laure heißt! 

    Seine Neugierde ist geweckt und das Notizbuch mit geheimen Gedanken, sowie die Kleinigkeiten in der Tasche führen Laurent auf der Suche nach der Unbekannten quer durch Paris. 

    Seine Tochter Chloe ist ihm behilflich und die Suche nach einem besonderen 

    Menschen beginnt. 


    Ein wunderschönes Buch über den sanften Hauch eines Gefühls und der Intuition diesem Gefühl nachzugehen. Ein bewegender Roman, unglaublich gefühlvoll, ohne kitschig zu sein. 

    Das Cover wird diesem Roman nicht gerecht; Antoine Laurain hat ein bezauberndes Werk geschrieben. Die Emotionen der Protagonisten sind greifbar und das Herz des Lesers wird berührt. 


    Die Zartheit der Worte und der wundervolle Schreibstil verzaubern den Leser. 


  11. Cover des Buches 84, Charing Cross Road (ISBN: 9783455650747)
    Helene Hanff

    84, Charing Cross Road

     (298)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    84, Charing Cross Road von Helene Hanff ist bereits 1970 erschienen, jedoch ins Deutsche erst 2002 übersetzt und erschienen.

     

    In dem Buch geht es um die New Yorkerin Helene Hanff, die auf der Suche nach seltenen Bücher ist und dabei auf die Adresse eines kleinen Londoner Antiquariats in einer Zeitungsannonce stößt.

    Als sie ihren ersten Brief mit einer Bestellung abschickt, weiß sie nicht, dass sich daraus eine Brieffreundschaft zwischen ihr und dem Antiquariat anfängt.

    Der rege Briefwechsel hält ganze 20 Jahre lang an. Sie schickt den Arbeiter:innen des Antiquariats oft auch Lebensmittel zu, da sie über die Lebensmittelrationierungen in England der Nachkriegszeit erfährt.

    Obwohl sie selber nicht viel Geld hat, macht sie dem Antiquariat damit immer eine sehr große Freude und diese Briefe und Geschenke sind für die Menschen ein Lichtblick in einer schwierigen Zeit.

     

  12. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  13. Cover des Buches Der Buchhändler (ISBN: 9783352009693)
    Petra Johann

    Der Buchhändler

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gluexklaus

    Buchhändler Erik Lange übernimmt in der bayrischen Kleinstadt Neukirchen eine Buchhandlung. Er lebt sich in der neuen Heimat gut ein. Doch dann verschwindet das neunjährige Mädchen Theresa Brunner eines Morgens spurlos. Sofort beginnen Hauptkommissarin Judith Plattner und ihre Kollegin Pia Meyer, die Erik von früher kennt, zu ermitteln. Schließlich zählt jede Minute. Unterdessen heizt sich in der Nachbarschaft der Brunners die Stimmung auf. Die Bewohner, einst eine so gute Gemeinschaft, verdächtigen sich gegenseitig und auch Erik gerät ins Visier, er scheint ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Die Situation droht zu eskalieren…


    Petra Johann schreibt gut verständlich, flüssig und abwechslungsreich aus verschiedenen Perspektiven. In der dritten Person berichtet sie beispielsweise von den Ermittlungen, begleitet Judith Plattner und Pia Meyer bei der Arbeit. Sie versetzt sich aber auch in Erik Lange hinein und erzählt dann aus seiner Sicht in der ersten Person. Nach und nach werden aus den einzelnen Hinweisen, Andeutungen, Erinnerungen klare Zusammenhänge ersichtlich. 


    In Neukirchen herrscht nur vordergründig eitel Sonnenschein. So manche Charaktere haben dunkle Geheimnisse, die im Verlauf der Handlung ans Tageslicht kommen. Buchhändler Erik flieht vor seiner Vergangenheit, Theresas kritische Nachbarin Nora Vogt hadert mit dem Ende ihrer Ehe und der Einsamkeit, ihr Ex-Ehemann Sportlehrer Matthias verliert mitunter die Kontrolle und deren gemeinsame Tochter Pauline nimmt es mit der Wahrheit nicht immer so genau. Kommissarin Judith Plattner hat selbst einen schweren Schicksalsschlag zu verdauen. Während der Ermittlungen erkennt sie Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte. Pia Meyer versteckt ihre Verletzlichkeit hinter einem Berg aus Muskeln. Mir gefällt, dass die meisten Figuren Ecken und Kanten haben.


    Was ist mit Theresa geschehen?  
    Nach und nach wird Theresas Verschwinden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Immer mehr einzelne Aspekte und komplexe Zusammenhänge werden dabei offensichtlich. Die Auflösung ließ mich überrascht und auch ein wenig erschüttert zurück. Der Kriminallfall ist stimmig und logisch konstruiert. Die erzählerische Darstellung des Finales hat allerdings aus dramaturgischer Sicht kleine Schwächen, ganz zum Schluss geht durch den Perspektivwechsel und die damit verbundene Wiederholung etwas Spannung verloren. Insgesamt dennoch ein packender, gekonnt aufgebauter Thriller, der viele aktuelle Themen u.a. Leistungsdruck in Schulen anspricht und seine Leser durch die temporeichen Entwicklungen und Multiperspektivität durchgehend bei der Stange hält. 


  14. Cover des Buches Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten (ISBN: 9783570307519)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

     (438)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Den Menschen werden die schönsten Erinnerungen gestohlen und in Blutbüchern nieder geschrieben.  Vampa wurde alles genommen, er kann nicht mehr fühlen, weiß nichts mehr aus seiner Vergangenheit. Tigwid hat etwas mehr Glück, er hat "nur" seine gkücklichen Erinnerungen verloren.

    Auf der Suche nach einer Lösung, nach dem Geheimnis hinter dem Rätsel, stoßen die beiden Jugen mit der 15-jährigen Apolonia zusammen, der die Macht prophezeit wird das Dunkle zu brechen.

    Sie rennen zusammen durch die dunklen Straßen, werden getrennt, des Mordes verdächtigt und angelogen. Ob sie es wirklich schaffen die Schreiber der Blutbücher zu besiegen und ihre Erinnerungen zurückgewinnen?


    Meinung

    Ein kurzweiliges Jugendbuch. Schön finde ich, dass tatsächlich die Handlung im Vordergrund steht. Die Liebe spielt in diesem Buch eine sehr kleine Rolle.

    Jenny-Mai Nuyen beschreibt einfach immer wunderschön ihre fiktiven Orte, die Personen und schafft sehr individuelle Persönlichkeiten.

    Zwar wird mir Apolonia im ganzen Buch nicht sympathisch, aber das muss sie auch gar nicht. Es ist einfach sehr authentisch, wie alles zusammen passt und die Personen handeln. 

    Das schöne ist auch, dass ihr einfach eine Naivität gegeben wird und auch ein Vertrauen zur Polizei, wie das wohl in den wenigsten Büchern ist. Das hat mir gefallen, dass nicht immer alles schlecht gemacht wird, was wir in der "echten" Welt so haben, sondern auch genutzt wird. Dass sie nicht (zumindest nicht von allen) total verachtet wird, sondern als Teil des ganzen gesehen hat. 

    Es wird auch so vieles sehr logisch erklärt, mit Physik und Co. Das hat Spaß gemacht!

    Schön fand ich auch, dass die Sätze aus den Blutbüchern in rot abgedruckt waren. Das ist defintiv mal eine schöne Abwechslung so viel Farbe zu sehen.

    Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das ich empfehlen kann.

  15. Cover des Buches Ed ist tot (ISBN: 9783946503477)
    Russel D McLean

    Ed ist tot

     (74)
    Aktuelle Rezension von: tkmla

    „Ed ist tot“ von Russel D McLean lässt eine unscheinbare Buchhändlerin unfreiwillig zur gefährlichsten Frau Schottlands werden.

    Jen Carter hat mit Anfang dreißig ihren Traum von der Schriftstellerei aufgegeben und lebt ein eher unspektakuläres Leben. Sie hat das Gefühl, irgendwie festzuhängen und ergreift die erste Maßnahme, die sie schon seit Jahren vor sich her schiebt. Sie macht endlich mit ihrem nichtsnutzigen Freund Ed Schluss und feiert das Ganze mit ihrer Freundin und einer Menge Prosecco. Bei ihrer Heimkehr kommt es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände, an deren Ende Ed mit einem riesigen Messer in der Brust in Jens Flur liegt. Doch das ist erste der Anfang von Jens Odyssee.

     

    Die Beschreibung klingt richtig witzig und nach einer bitterbösen Story, so dass ich schon vorab sehr neugierig war. Letztendlich enthielt das Buch aber nicht so viel schwarzen Humor und Biss, wie ich mir erhofft hatte.

    Die leicht chaotische Jen ist die typische Antiheldin in der Geschichte. Sie stolpert ungewollt von einer brisanten Situation in die nächste, wobei sie im Angesicht des Todes erstaunlich schnell die Nerven behält und auf Gangsterbraut umschalten kann. Irgendwie geht immer etwas schief und es kommt eine neue Leiche dazu, so dass Jen sie fast schon nicht mehr zählen kann. Auf der Flucht vor den gefährlichen Gangstern und der Polizei häufen sich immer mehr blutige Zwischenfälle und es wird Jen klar, dass ihr beschauliches und ruhiges Leben vorbei ist.

    Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die kurzen Kapitel lassen es nicht langatmig werden. Man fiebert bis zum Ende mit Jen mit und ist gespannt, was als nächstes wieder schief gehen wird. Die Story ist schon ziemlich brutal, was für mich kein Problem ist, aber ich hätte mir eindeutig mehr schwarzen Humor gewünscht. Der geht bei Jens skurrilem Trip etwas unter.

     

    Mein Fazit:

    Das Buch ist ohne Frage unterhaltsam und ich hatte Spaß beim Lesen. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!


  16. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783442717750)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (310)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Eines vorneweg: Das Cover zu diesem Roman ist schrecklich kitschig und irreführend. Es wird dem Buch überhaupt nicht gerecht, lässt es doch eine schmalzige Liebesgeschichte vermuten. Der Titel trägt sein Übriges dazu bei, ist zudem falsch, weil der Briefroman nicht nur aus Briefen von Juliet besteht. Der Originaltitel "The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" passt viel besser.

    Doch der Reihe nach: "Deine Juliet" ist wie gesagt ein Briefroman, der im Jahr 1946 angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Juliet, die sich während des Zweiten Weltkrieg mit einer Kolumne erfolgreich über Wasser gehalten hat. Nun soll sie eine Artikelserie über das Lesen schreiben. Da kommt ihr der Brief eines Bewohners der Kanalinsel Guernsey gerade recht. Dieser erzählt ihr nämlich von einem Buchklub, der einem Teil der Insulaner während des Kriegs Kraft verliehen hat. Juliet beginnt zu recherchieren und taucht dabei immer tiefer in die Geschichte der einzelnen Insulaner ein. 

    Durch die Lektüre von "Deine Juliet" habe ich unheimlich viel über die Besetzung von Guernsey durch die Deutschen gelernt - mit all ihren Folgen. Neben diesem historischen Aspekt ist der Roman aber auch ein Plädoyer für das Lesen und Schreiben. Beides kann Kraft spenden, helfen, zu sich selbst zu finden, ablenken und unterhalten. Schließlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber bei weitem nicht so dominant und kitschig ist, wie es das Cover vermuten lassen.

    Alles in allem ist das ein ungemein warmherziger Roman, den ich schnell und wahnsinnig gerne gelesen habe. Schade fand ich nur, dass nicht alle Briefe enthalten waren, die in den Briefen der anderen erwähnt wurden. Außerdem gibt es am Ende meiner Ansicht nach einen Bruch im Erzählstil, der sich dadurch erklären lässt, dass die Autorin Unterstützung durch ihre Nichte bei der Fertigstellung ihres Buches hatte. 

  17. Cover des Buches Das Verschwinden der Stephanie Mailer (ISBN: 9783869524139)
    Joël Dicker

    Das Verschwinden der Stephanie Mailer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Am 30. Juli 1994 wird in Orphea, einem beschaulichen Örtchen in den Hamptons, zum ersten Mal ein Theaterfestival eröffnet, welches von nun an ein fester Bestandteil im jährlichen Veranstaltungskalender ist und in jeder neuen Saison mehr und mehr Touristen in die Kleinstadt locken soll. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird Orphea der Schauplatz eines grausigen Vierfachmordes. Bürgermeister Gordon und seine Familie werden auf kaltblütige Weise umgebracht und auch eine Joggerin, die die Morde mitangesehen haben muss, wird zum Opfer dieses Verbrechens. Schnell wird ein Restaurantbesitzer des Ortes, der Streit mit dem Bürgermeister hatte, von den beiden jungen Polizisten Jesse Rosenberg und Derek Scott als Täter ermittelt und der Fall wird abgeschlossen.

    2014 steht das 20. Jubiläum des Theaterfestivals vor der Tür. Es ist auch das Jahr, in dem Jesse Rosenberg den Polizeidienst quittieren will, um sich einem Herzensprojekt zu widmen. Auf seiner Abschiedsparty wird er von der Journalistin Stephanie Mailer angesprochen, die sich mit seinem ersten Fall in Orphea, dem Vierfachmord, beschäftigt. Stephanie konfrontiert Jesse mit einer ungeheuerlichen Behauptung: Der Restaurantbesitzer sei nicht der Täter gewesen, der wahre Mörder liefe noch immer frei herum und Jesse und Derek hätten damals ein offensichtliches Detail übersehen. Zunächst schenkt Jesse der Reporterin keinen Glauben, doch plötzlich verschwindet Stephanie und Jesse wird bei der Suche nach ihr von einem Unbekannten angegriffen. Hat Stephanie also wirklich eine neue Spur gefunden und was hat es mit den Hinweisen auf die „Schwarze Nacht“, die während der Ermittlungen plötzlich überall auftauchen, auf sich? Besteht etwa ein Zusammenhang mit dem Theaterfestival? Falls ja, läuft Jesse die Zeit davon, denn schon in wenigen Tagen soll das Festival mit einem spektakulären neuen Stück eröffnet werden.

    Joël Dicker ist ein Meister darin, komplexe Geschichten zu schreiben, in denen er seine Leser*innen immer wieder auf die falsche Fährte schickt. Von seiner Kunst konnte ich mich bereits mit dem Roman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ überzeugen, welchen ich als Hörbuch förmlich verschlungen habe. In seinen Büchern rast man nicht durch die Handlung hindurch, bis endlich der Täter dingfest gemacht wird oder das Geheimnis aufgedeckt ist. Nein, seine Geschichten neigen dazu, sich wortwörtlich auszubreiten. Er führt seine Leser*innen auf Pfade, die sich immer mehr miteinander verschlingen. Die Figuren erhalten Tiefe, weil ihre Vergangenheit nach und nach immer weiter beleuchtet und in die Geschichte eingebaut wird und weil sie oft auf scheinbar unmögliche Weise miteinander verbunden sind, was natürlich auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Beim Aufbau der Handlung lässt Dicker sich immer sehr viel Zeit. Sowohl bei Harry Quebert als auch in „Die Geschichte der Baltimores“ wurde mir dabei aber nie langweilig, beide Geschichten konnten mich sehr begeistern. „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ schneidet bei mir allerdings nicht ganz so gut ab, wie die beiden mir bekannten Vorgänger.

    Ein Polizist, der kurz vor seinem Ruhestand noch einmal mit seinem ersten Fall konfrontiert wird, bei dem er anscheinend einen großen Fehler gemacht hat. Eine Journalistin, die dem tatsächlichen Mörder von damals auf der Spur zu sein scheint und dann spurlos verschwindet. Und eine Kleinstadt, die mit der Ankündigung der mysteriösen „Schwarzen Nacht“ in Angst und Schrecken versetzt wird. Das alles spricht für eine sehr spannende, sogar etwas düstere Geschichte. Im Kontrast dazu gibt es natürlich wieder viele schräge und fragwürdige Figuren, die irgendwie alle nicht ganz koscher zu sein scheinen und damit für den speziellen Dicker-Humor sorgen. Grundsätzlich ist dies wieder ein intelligent erdachtes und hintergründiges Buch, das definitiv zu unterhalten weiß. Doch leider weist mir die Geschichte diesmal einfach zu viele Längen auf. Das liegt zum einen an der Fülle der Figuren und den (Vor-)Geschichten, die sie alle mitbringen. Ein oder zwei Personen weniger hätten auch gereicht. Ein paar der Charaktere waren mir diesmal auch einfach zu speziell, schon beinahe klamaukig und überdreht. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, um wen es sich dabei handelt, weil das schon einiges von der Geschichte verraten würde. Wer das Buch liest oder hört, wird sicher herausfinden, welche der Figuren ich damit meine. Und die waren mir dann eben leider etwas zu unglaubwürdig und zu realitätsfern angelegt. Mit Jesses Großeltern gab es darüber hinaus auch zwei Figuren, die nur einen sehr kurzen „Auftritt“ hatten, welcher grundsätzlich zwar wichtig war, um Jesses Entwicklung und Vergangenheit zu verstehen. Dieser war aber äußerst merkwürdig platziert und wollte sich irgendwie überhaupt nicht in die Geschichte einfügen. Und die Großeltern selbst hatten etwas äußerst Groteskes an sich. Ich verstehe nicht, warum der Autor sie so schrecklich überzeichnet hat.

    Zum anderen enthielt die Geschichte für meinen Geschmack zu viele Wendungen, was auch der Grund ist, weshalb ich mit dem Ende der Geschichte unzufrieden bin. Ich hatte einfach das Gefühl, die Handlung hat sich einmal zu oft gedreht und die Auflösung war einfach nicht mehr wirklich logisch und stimmig, auch wenn am Ende natürlich klar ist, dass alles Vorherige genau darauf hinauslief. Einige der Zufälle, die zu den ganzen unglücklichen Verkettungen der Umstände führten, waren für mein Dafürhalten einfach zu weit hergeholt.

    Dieses Mal hat mich auch leider der Sprecher Torben Kessler nicht vollständig überzeugen können. Er hat manchmal so etwas Vermitztes und Verträumtes in der Stimme, das normalerweise sehr gut zu Joël Dickers Schreibstil passt, hier aber bei einigen Passagen unangebracht wirkte.

    Alles in allem ist „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ zwar noch immer eine gute und unterhaltsame Geschichte, reicht aber bei weitem nicht an „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ heran und bekommt darum von mir 3 Sterne.

  18. Cover des Buches Ich, Johannes der V. (ISBN: 9783200036901)
    Tauchmaske

    Ich, Johannes der V.

     (28)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Ich war zunächst ziemlich skeptisch, als die Geschichte ins Mystische entschwand, doch als ich mich darauf eingelassen hatte, wurde ich davon gepackt. Was gibt es noch auf bzw. unterhalb unserer Erde, das nicht erforscht ist? Woher hatten Jules Verne oder Lenoardo da Vinci ihre unglaublichen Einfälle? Sind etwa alle wissenschaftlichen und religiösen Fakten unwahr oder gar falsch - bündelt sich alles Wissen in den Tiefen der Erde? Eine wahrlich monumentale Geschichte, die voller Mystik, Abenteurer, Spannung und Vorfreude auf das Kommende ist.
  19. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (252)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Inhalt: 

    Barcelona 1959, Alicia Gris erzählt ihre Geschichte, vom Krieg und wie sie überlebte und zur "Detektivin" wird. Sie löst gerne rätsel und taucht immer Tiefer in das Friedhof der vergessenen Bücher. Dabei spielt Sempere & Söhne eine große Rolle. Sie findet das Buch Das Labyrinth der Lichter von Matrix.


    Meinung:

    Es fängt spannend an, aber 900 Seiten sind etwas langatmig. Tatsächlich muss ich mich zwingen, das Buch weiterzulesen, ober es spannend ist. Klingt widersprüchig von mir.

    Alicia ist eine starke und sture Feministin, die kaum Hilfe will und wenn dann sehr gering. Durch ihre Verletzung, welche sie im Krieg erlitten hatte, hat sie Hüftschmerzen, welche sehr gut überzeugend geschrieben werden. Nebenbei lernt sie den Friedhof der vergessenen Bücher kennen und Fernado, welcher sie beschützte, aber sie läuft vor ihn weg.

    Ich werde es auf jeden Fall fertig lesen, aber Band 1 gefällt mir am besten, von allen 4 Bänden und würde auch wieder von vorne anfangen.

  20. Cover des Buches Die Widerspenstigkeit des Glücks (ISBN: 9783453359185)
    Gabrielle Zevin

    Die Widerspenstigkeit des Glücks

     (266)
    Aktuelle Rezension von: mineliest

    A. J. Fikry ist ein unglücklicher Mensch, obwohl er als Buchhändler von etwas umgeben ist, das er liebt: von Büchen. Eines Tages findet er die zweijährige Maya in der Kinderbuchabteilung seiner kleinen Buchhandlung, zurückgelassen mit einer Notiz ihrer Mutter und einer Windeltasche.

    Besonders der Anfang des Buchs ist herzerwärmend und wundervoll geschrieben. Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und hat mich durch seine herzliche Art mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Die Charaktere sind interessant und vielseitig, liebenswert und dennoch authentisch. Das Buch schafft es mithilfe seiner Figuren, Leben einzufangen und zu skizzieren, Kleinem und Großem  Raum zu geben, Kreise zu schließen, ohne endgültig zu sein. Man darf nichts Überwältigendes erwarten, bekommt aber etwas, dass irgendwie wahr zu sein scheint.

    Ich kann dieses Buch nur von Herzen weiterempfehlen.



  21. Cover des Buches Ein Winter in Wien (ISBN: 9783499271564)
    Petra Hartlieb

    Ein Winter in Wien

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne2504

    Als Fan von historischen Romanen gehört die "Jahreszeiten in Wien" - Serie von Peter Hartlieb zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten! :) "Winter in Wien" ist der Auftakt, um die Zeit von 1910

    Die junge Marie, geboren im ländlichen Kirchschlag, versucht ihr großes Glück in Wien zu finden. Tatsächlich wird sie als Kindermädchen im Hause des berühmten Erzählers, Dichters und Dramatikersnitzle Arthur Schnitzler, eingestellt. Die beiden Kinder wachsen ihr schnell ans Herz. Wenige Tage vor Weihnachten schickt der Hausherr sie los, um ein bestelltes Buch abzuholen. In der Buchhandlung trifft sie auf den jungen Gehilfen Oskar. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick... aber hat diese Liebe eine Zukunft? 

    Ein absoluter Wohlfühlroman, speziell für kalte Winterabende - und zweifellos einer meiner Lieblingsromane aus der Zeit der Belle Époque! :) Ich habe das Buch seit seinem Erscheinen schon mehrmals gelesen. Die Winter-Szenerie und Wiener Vorweihnachtszeit ist so wundervoll beschrieben, dass man ganz wehmütig vor Nostalgie wird und sich sehnsüchtig weiße Weihnachten wie anno dazumal wünscht. 

    Die Geschichte ist einfach erzählt, die Figuren - allen voran die Hauptcharaktere Maria und Oskar - wirklich liebenswert. Man bekommt einen Eindruck von der damaligen Zeit, wo noch sovieles anders war (vorallem für Frauen), etwas, das sich mit den Fortsetzungsromanen noch vertieft. Marie und Oskar sind zwar Fiktion, doch ansonsten hält sich die Autorin ziemlich genau an historische Fakten, etwas, das mir besonders gut gefällt! Die Ortsbeschreibungen laden zu einem historischen Spaziergang in Wien ein - ein extra Bonus für mich, da ich nahe Wien lebe :) Meine Buchausgabe wurde übrigens von Petra Hartlieb auf der Buchmesse Wien vor einigen Jahren persönlich signiert 💗


    (...) In Wien war das gleich etwas politisches. Die Konservativen grüßten Gott, während die Sozialisten immer einen guten Tag wünschten."
  22. Cover des Buches Die Fischerkinder (ISBN: 9783865067562)
    Melissa C. Feurer

    Die Fischerkinder

     (22)
    Aktuelle Rezension von: danzlmoidl
    Inhalt:
    Mit ihrer Familie lebt die junge Mira in einem streng autoritär geführten Staat. Als Tochter eines hohen Beamten ist sie privilegiert und hat eine gesicherte Zukunft im Blick. Da fällt ihr ein verbotenes Buch in die Hände, das von einem Wanderprediger aus längst vergangenen Tagen erzählt – und sie einfach nicht mehr loslässt. Bald bekommt sie Kontakt zu den Fischerkindern, einer geheimen Untergrundorganisation, die sich gegen den brutalen Staat auflehnt. Hier findet sie nicht nur ungewöhnliche Freunde, sondern auch eine spirituelle Heimat. Zudem lernt sie den geheimnisvollen Chas kennen, der sie von Beginn an in seinen Bann zieht …

    Meine Meinung:
    Ich hab mir den zweiten Teil der Fischerkinder bekommen, ohne zu kapieren, dass es sich um eben diesen handelt. Erst beim Lesen wurde mir klar, dass es einfach nicht geht, ohne diese Buch hier zu lesen. Somit hab ich mich auf den Weg gemacht, um es mir zu besorgen.

    Im ersten Moment war ich ein wenig skeptisch. Die Geschichte, wie Mira in den Kreis der Fischerkinder kommt, ist alles andere als gewöhnlich, ich konnte mich anfangs damit irgendwie nicht anfreunden. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass man sich in einer ganz anderen Zeit befindet, nämich der Zukunft.

    Die Autorin hat es aber dann trotzdem geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und konnte gar nicht warten, weitere Seiten zu lesen. So real ist alles geschrieben, dass man meint, man wäre in der Zeit gefangen.

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne Bücher mögen, die sich mit der Zukunft auseinandersetzen. Nicht immer ist alles nachvollziehbar, aber man sollte sich auf das Experiment einlassen. Jetzt werde ich mich aber auf jeden Fall noch auf das zweite Buch stürzen, ich möchte ja auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

    Fazit:
    Zu empfehlen.
  23. Cover des Buches Aus Liebe zum Buch (ISBN: 9783455370287)
    Ann Patchett

    Aus Liebe zum Buch

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Dies ist Werbung für Bücher! Ich werde nicht dafür bezahlt. Ich glaube einfach fest daran, dass Bücher die Welt schöner machen und Menschen, die Bücher lesen, schlauer werden.

    Schon als Kind war ich fasziniert davon, dass in so einen kleinen Gegenstand wie ein Buch quasi ein ganzes Leben passt und dass ich mich stunden- und tagelang damit beschäftigen kann, dabei besteht es doch eigentlich nur aus einem Stück Holz.
    In diesem kleinen Buch nun geht es genau um die Liebe zu Büchern und zu schönen Buchläden. Es ist eine wahre Geschichte und ich wünsche mir, dass sie noch ganz oft auf dieser Welt passiert.
  24. Cover des Buches Ein Buchladen zum Verlieben (ISBN: 9783442717743)
    Katarina Bivald

    Ein Buchladen zum Verlieben

     (374)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Sara reist nach Broken Wheel um endlich ihre Brieffreundin Amy kennenzulernen.
    Das Problem ist nur, dass diese kurz vor Saras Ankunft gestorben ist.
    Schafft es Sara trotzdem ihren Urlaub irgendwie zu genießen und was haben die Bücher mit alledem zu tun?

    Das Buch war echt entzückend und ich habe es verschlungen in kürzester Zeit.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mit netten Witzen und Anekdoten gespickt.
    Besonders nett waren die Briefe an Sara von Amy, dass man ihre Brieffreundschaft besser verstehen konnte.

    Die Charaktere in dem Buch sind alle etwas besonderes und jeder ist für sich alleine Gold wert. Ich konnte mir super gut vorstellen wie sie alle in dieser kleinen Stadt zusammenhalten, gewollt oder nicht.
    Es war außerdem schön zu beobachten, dass nicht nur Sara sondern auch alle anderen in der Zeit eine Entwicklung durchlaufen.
    Das jemand eine ganze Stadt verändern kann, ist ein schöner Gedanke.

    Das Besondere an dem Buch ist aber, dass so schön auf Bücher eingegangen wird, dass ist ein wundervoller Gedanke, dass es für jeden Menschen ein Buch gibt, dass ihm oder ihr gefällt.

    Das Buch hat etwas leichtes unbeschwertes und ist das Richtige für jeden Bücherwurm.

    Ich empfehle es wirklich weiter.

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