Bücher mit dem Tag "buchhändler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "buchhändler" gekennzeichnet haben.

131 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.751)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Zum ersten Mal habe ich den "Schatten des Windes" vor mehr als 10 Jahren gelesen. Damals fand ich das Buch OK, mäßig spannend, oft zu lang und verzettelt, und am Ende konnte ich nicht verstehen warum dieses Buch so einen Wirbel verursacht hatte.
    Jetzt bot sich mir die Gelegenheit, das Buch erneut zu lesen, und da ich mich kaum mehr an irgendwelche Details erinnern konnte, habe ich zugegriffen. Und siehe da: diesmal habe ich das Buch regelrecht verschlungen - trotz seines manchmal gemächlich anmutenden Tempos - und war begeistert von der Vielschichtigkeit und Komplexität. Zugegeben, ich hätte mir noch mehr Details zum Friedhof der Vergessenen Bücher gewünscht, aber die so eng miteinander verwobenen Geschichten von Daniel und Julian waren nicht minder faszinierend. Die Mischung aus bibliophilem Thriller und historischem "Buch Noir" ist beeindruckend, aber ich musste tatsächlich erst in der rechten Stimmung für dieses weitschweifige Werk sein, denn viele kleine, teils banale Details erfordern auch eine gewisse Geduld beim Lesen. Bei mir zumindest hat sie sich dieses Mal gelohnt.

  2. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426509777)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (517)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Die Idee einer Bücherapotheke ist genial, die Worte fließen und das sprachliche Niveau ist ansprechend. Leider empfand ich die Geschichte als allzu pathetisch, da die Protagonisten, allen voran Monsieur Perdu, konstruiert wirkten. Diese überzeichneten Charaktere verhinderten, dass mich "Das Lavendelzimmer" wirklich für sich einzunehmen vermochte.

  3. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Die Autorin hat hier niedergeschrieben wie es dazu kam dass sie und ihr Mann damals diese kleine Buchhandlng in Wien gekauft haben und wie schön und auch wie anstrengend es in unserer Zeit ist eine Buchhandlung zu betreiben. 

    Nicht nur eine Geschichte die gegen den Kampf des Internetangebots erzählt und das das Weihnachtsgeschäft toll und gleichzeitig erschreckend sein kann und das man dabei nicht reich werden kann. Eine Geschichte indem die Menschen für Bücher "brennen" und auch eine Geschichte um anderen Mut zu machen durchaus mal über seinen Schatten zu springen und einfach etwas zu wagen wofür das eigene Herz brennt.

  4. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455600124)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (197)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    1919 Eine Buchhandlung, ein kurioser Buchverkäufer und ein gestohlenes Buch. 

    Was braucht man mehr um das Buch zu kaufen?


    Schreibstil:

    In diesem Buch liest man aus der dritten Person von mehreren Personen. Meist von Roger Mifflin dem Buchhändler sowie dem junge Mann Mr Gilbert. Ich fand die Buchliebe kommt richtig gut bei Roger Mifflin rüber. Doch die Ausschweifung die es im Buch zu genüge über die liebe zu den Büchern gibt sind nach etwa 50 Seite sehr langatmig. Das Buch baut erst bei den letzten 50 Seiten Spannung auf. Dann konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. 


    Charaktere:

    Roger Mifflin ist ein sehr kurioser Mann. Er liebt Bücher und glaubt das Bücher den 1 Weltkrieg verhindert hätte, wenn die Leute nur mehr "richitge" Bücher gelesen hätten. Man merkt aber in dem ganzen Buch das der erste Weltkrieg für Roger aber auch für die andere Charaktere eine wichtig Rolle ist. 

    Mr. Gilbert ist ein junger Mann, der etwas naiv in der Geschichte ist. Er kommt hier einem Geheimnis auf die Spur und will begibt sich dabei in Lebensgefahr. Seine Ermittlungen sind aber sehr gut. Auch wenn er falsche Schlüsse zieht. 


    Insgesamt


    Ich fand es eine anstrengende Geschichte, aber es erschien auch 1919 das erste mal. Die Charaktere sind alle etwas eigen. Den einzigen den ich wirklich mochte in diesem Buch war Bock der Hund. 

    Spannung kam am Ende auf das machte bei diesem Buch einiges aus. Ich verschlang die letzten Seiten. 

    Was das Buch aber ausmacht ist die Liebe zu den Büchern. Deshalb hat Buch 3 Sterne von mir bekommen

  5. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst (ISBN: 9783570400005)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

     (608)
    Aktuelle Rezension von: irishlady

    Der Unsterbliche Alchemyst - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - reiht sich in die Reihe der Harry Potter Bücher ein. Unterhaltsam, verständlich und spannend erzählt Michael Scott die Geschichte rund um Nicholas Flamel. 

    Hauptprotagonisten sind aber Josh und Sophie. Die 15jährige Zwillinge leben in San Francisco und arbeiten um ihr Taschengeld aufzubessern in einer Buchhandlung und einem Café. Eines Tages müssen sie zusehen wie die Buchhandlung überfallen wird. Es stellt sich heraus, dass der Besitzer Nicholas Flamel ist und dass der Codex für das unsterbliche Leben gestohlen wurde. Sie müssen das Buch mit dem Codex zurückbekommen, sonst stirbt Flamel und das Böse kann die Weltherrschaft übernehmen...

    Die Geschichte fesselt den Leser von der ersten Seite bis zur letzten. Großes Lob geht auch an die Gestaltung des Einbandes. Empfehlenswert für alle Fantasy-/Jugendbuch-Liebhaber:innen!

  6. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Wie ist es auf der anderen Seite der Kasse des Buchladens? Mit welcher Konkurrenz man zu kämpfen hat und was man für kuriose Begegungen als Buchhändler hat, sind in diesem Buch herrlich amüsant beschrieben. 

    Auch wenn das Buch nicht vor Spannung sprudelt oder von einer Anekdote zur nächsten springt, ist es dennoch sehr angenehm zu lesen. Es zeigt, wie wichtig die einzelnen Buchhändler und Antiquariate sind und wie unhöfflich und dreist sich einige Kunden verhalten. 

    Wer sich ein Bild von dem Bookshop machen möchte, kann dies auf den Social Media Seiten des Autors machen.

  7. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (636)
    Aktuelle Rezension von: gst

    „Ich beschloss, Martin später zu heiraten, weil ich fand, der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt.“ (Seite52)

    Luise ist zehn Jahre alt, als die Geschichte beginnt. Sie erzählt in ihrer kindlichen Naivität von ihrem Alltag. Trotz einiger trauriger Episoden bleibt es nicht aus, dass sie dem Leser immer wieder ein wissenden Lächeln oder ein belustigtes Auflachen ins Gesicht zaubert. Schließlich weiß man schon, dass sich kindliche Vorstellungen selten bewahrheiten.

    Nach und nach erhält man ein genaues Bild des Dorfes, in dem Luise zu Hause ist. Zum Beispiel weiß dort jeder, dass, wenn Luises Großmutter Selma von einem Okapi träumt, innerhalb der nächsten 24 Stunden jemand stirbt. Egal, ob es sich um die abergläubische Elsbeth handelt, die „etwas gegen Gicht, gegen ausbleibende Liebe und ausbleibenden Kindersegen, gegen unausgebliebene Hämorrhoiden und quer liegende Kälber“ (Seite 53) hatte, oder um den Optiker, der „immer noch dachte, dass seine Liebe zu Selma eine Wahrheit wäre, die sich verbergen ließe“ (Seite 74).

    Mariana Leky beobachtet genau und beschreibt präzise die Eigenheiten der Bewohner. Sie erzählt von der Liebe, von schlechter Laune, von Unsicherheiten und unerfüllten Träumen. Sie erzählt voller Witz und Zuwendung und hat damit einen Roman geschaffen, der den Leser aus seiner Realität reißt und im Dorfleben versinken lässt. Auf jeden Fall ein Buch, das gute Laune macht!

  8. Cover des Buches Ruht das Licht (ISBN: 9783839001738)
    Maggie Stiefvater

    Ruht das Licht

     (1.418)
    Aktuelle Rezension von: Caram

    Das Lesen des zweiten Bandes hat sich "wie ein nach Hause kommen" angefühlt". Insbesondere im ersten Drittel habe ich es so genossen, Sam und Grace, aber auch Isabel in ihrem Alltag zu verfolgen, während sich gleichzeitig neue Probleme anbahnen.

    Insbesondere Grace geht es nicht gut. Sie ist angeschlagen, krank und die Wölfe rufen nach ihr. Sam muss sich erst an sein neues Leben als Mensch gewöhnen und Isabel beginnt, immer mehr Sympathien für die Wölfe zu entwickeln. Dann wäre da noch Cole, ein recht ambivalenter Charakter, der im Buch wohl die größte Entwicklung durchmacht. 

    Mir hat der 2.Band sehr gut gefallen. Erneut bin ich dem malerischen, melodischem Schreibstil verfallen. Sams Liedtexte sind eine wunderschöne Ergänzung. Bei diesem zweiten Teil hat mir nur manchmal die Spannung gefehlt. Oftmals stehen Alltäglichkeiten im Vordergrund, was auch entspannend sein kann, ein bisschen mehr Aufregung hätte ich mir aber ab und an gewünscht. 

    Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht, da sich ja jetzt einige Probleme abgezeichnet haben. 

  9. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Während ich Der Schatten des Windes eines meiner Lieblingsbücher ist,  kann ich bei der Fortsetzung nicht mehr als zwei Sterne springen lassen. Dies hat drei Hauptgründe: Die einseitige Handlung, die übernatürlichen Elemente und zu guter Letzt den Film "Angel Heart" von 1987. Auch wenn vermutlich der letzte Punkt die meisten Ausführungen nötig hat, so möchte ich doch von Anfang an mit der Bewertung beginnen.

    Der erste Punkt ist vermutlich der Schwächste, denn er ist nur zu berücksichtigen, wenn man Der Schatten des Windes als Vergleich heran zieht. Ich tue dies, weil ich sehr wohl finde, dass sich eine Fortsetzung an ihrem Vorgänger messen lassen muss. Um so mehr, wenn dieser ein so grandioses Werk war. Der Schatten des Windes brachte dem Leser eine kleine Anzahl an sehr verschiedenartigen Charakteren mit ihren eigenen Geschichten, alle mit einer eigenen Stimmung - zumeist düster und melancholisch, doch nicht ohne den hin und wieder aufflammenden Funken an Humor. Das Spiel des Engels bietet so gut wie nichts dergleichen. Die Sicht auf die Geschehnisse wird auf den Blickwinkel des Protagonisten eingeengt.

    Die vielen Geschichten des ersten Teils vereinten sich am Schluss des Buches zu einer schlüssigen, wenn auch sehr unwahrscheinlichen und fast übernatürlichen Lösung. Dies ist im Spiel des Engels nicht der Fall. Das Buch bleibt dem Leser eine echte Erklärung schuldig, das Ende ist offen und die losen Enden der Geschichte flattern traurig im Wind. Mag sein, dass es oft ein gutes Stilmittel sein kann, zu verschleiern, was real ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt - jedoch nicht hier, nicht im Vergleich zum Schatten des Windes und nicht im Vergleich zu Angel Heart.

    Ja, Angel Heart. Der Titel ist bereits so ähnlich. Und so ist es auch mit dem einzigen Plotstrang, welcher mehr als andeutungsweise aufgeklärt wird - er ist zu einem nicht geringen Teil so weit identisch, dass jeder, der entweder das Buch oder den Film kennt, ab der Hälfte von beidem sagen können wird, wie der Hase läuft.
    Um zu sagen, Zafon hätte sich von diesem Film inspirieren lassen, sind die Ähnlichkeiten meiner Ansicht nach zu groß. Eher schon könnte man von einer Hommage reden - doch dann hätte sie nicht einen so großen Teil des Buches ausmachen dürfen.
    Kurz: Zafon hat abgekupfert. Ob bei dem Film Angel Heart mit (immerhin mit Rourke und DeNiro, als kein unabhängiger Nischenfilm, bei welchem es nicht aufgefallen wäre) oder direkt bei der Romanvorlage "Falling Angel" von William Hjortsberg aus dem Jahr 1978 ist relativ irrelevant. Ich schließe eher auf Ersteres, da verschiedene Kritiker im Internet zwar eine Nähe zwischen "Das Spiel des Engels" und "Falling Angel" erkennen, aber keine solchen vorwürfe erheben. Titel und Komposition lassen darauf schließen, dass es sich nicht um einen reinen Zufall handeln kann.

    Interessant finde ich, dass ich mir bereits beim Schatten des Windes -vor allem beim "Showdown"- dachte, dass sich der Autor wohl gerne eine Verfilmung wünschen würde, beschreibt er doch viele Szenen so, dass man meint, sie schon einmal in einem Hollywood-Film gesehen zu haben. Diese Vorstellung bleibt im ersten Band jedoch generell und ist mehr in Stilmittel - im zweiten Band leider nicht mehr.

  10. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen!


    Irgendwann 19. Jahrhundert / England: es geht um die im Land sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Schriftstellerin Vida Winter, von der im Grunde niemand genau weiß, wer sie eigentlich genau ist. In Interviews hält sie ihr Privatleben immer geschickt raus, gibt nichts preis. Und dann eines Tages nimmt sie Kontakt zu der jungen Buchhändlerin Margaret Lea auf, die ihre Biographie schreiben soll. Und so kommt ihre ganze Familien-Geschichte ans Licht, was u.a. damals auf dem Familiensitz geschah, welches vor über 60 Jahren komplett niederbrannte und genauso auch die Wahrheit über ihre Zwillingsschwester… Weiterhin erfährt der Leser parallel zu Frau Winters Leben, das der jungen Margaret, die ebenfalls eine schwere Last mit sich trägt...


    Eine interessant verzweigte Geschichte mit einer irrsinnigen Sogwirkung – aber auf die leise Art. Hat also nichts thrillerartiges an sich. Ein düsterer, teilweise gruseliger aber gleichzeitig auch schöner Familienroman, der sich Stück für Stück entfaltet. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und wirklich gut in die Geschichte eingewebt. 


    Ach ja, das hat mir gefallen!

  11. Cover des Buches Der Gefangene des Himmels (ISBN: 9783596195855)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Gefangene des Himmels

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13
    Als eines Tages ein mysteriöser Fremder in der Buchhandlung Sempere Fermín aufsucht, holt ihn die Vergangenheit ein. Sie bedroht sogar nun sein Lebensglück. Er erinnert sich an sein Leben während der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs und muss sich nun den Folgen stellen. Doch kann er zulassen, dass seine Freunde für ihn büssen müssen?

    Mir gefiel dieser dritter Band von Carlos Ruiz Zafóns Bestseller-Reihe "Der Friedhof der vergessenen Bücher" sehr. Im Vergleich zum Vorgänger war die Geschichte realitätsnaher, nicht so stark mit mystischen Elementen verwoben und man kam den Lieblingscharakteren Vater und Sohn Sempere und Fermín sehr nahe. Dieses Buch schlägt einen tollen Bogen zu Band 1 und 2 und rundet alles ab. Ich bin nun gespannt auf die Fortsetzung, ob sie sich in allem gut einfügt und wie alles sich weiterentwickeln wird.

    Mein Fazit: Bislang mein Lieblingsbuch der Reihe. Wortgewandt wird man ins vergangene Barcelona versetzt und Band 1 und 2 erhälten eine Brücke. 5 Sterne mit Leseempfehlung.
  12. Cover des Buches Henriette und der Traumdieb (ISBN: 9783764151126)
    Akram El-Bahay

    Henriette und der Traumdieb

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Wortbibliothekar

    »In der Nacht, wenn sich die Welt mit Dunkelheit und Schlaf füllt, werden die Geister der Menschen frei. In ihren Träumen gehen sie auf die Reise und erleben Abenteuer. Doch die meisten können die Welt hinter den Träumen nicht wahrnehmen.«
    -Der Traummeister, Seite 81 

    Meinung:
    Die Idee für die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung fand ich spannend und interessant. Man merkt, dass sich bezüglich der Zusammenhänge und Hintergründe viele Gedanken gemacht wurde. Als Leser bekommt man die Informationen zwar recht eindeutig serviert, aber in schön erzählten Dialogen vermittelt.

    Der Schreibstil ist locker und leicht, fordert an manchen Stellen aber angenehm. Gerade auch die Gedanken, die zwischen den Zeilen stecken, mag ich.

    Alles in allem ist die Handlung jedoch nicht sonderlich komplex und auch der Konflikt eher übersichtlich. Für ein Kinderbuch jedoch völlig ausreichend. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass sich etwas zieht oder es Längen gebe. Schön fand ich auch, wie das Thema Tod aufgegriffen wird, ohne aufdringlich oder komisch zu wirken.

    Die Charaktere bleiben neben der Handlung ein wenig zurück, entwickeln sich aber durchaus weiter und wachsen einem auch ans Herz. Allen voran natürlich Henriette, aber auch Nick wurde mir nach und nach sympathisch.

    Die Ideen, was die Traumfiguren allgemein angeht, fand ich erfrischend und auch lustig. Zwar waren es recht wenige – die Albträume einmal außen vor gelassen – aber dafür weder klischeehaft noch ausgelutscht.

    Einzig das Ende empfand ich als etwas rasch zusammengeknüpft. Der bis dorthin schön aufgebaute Konflikt wird ein wenig zu – für mich – gefühlskalt gelöst. So recht sicher bin ich mir auch nicht, ob die Tiefgründigkeit der Gedanken überhaupt für ein Kind verständlich wären.


    Fazit:
    Allem voran hat mir die Idee der Träume, ihre Bedeutung und das Konzept der Wunschträumer gefallen. Gerade als Kind hat man noch Träume, die man gerne für immer behalten wollten würde.

    Die Handlung und der Konflikt der Reise sind recht übersichtlich, aber dennoch bietet der Text eine gewisse Tiefgründigkeit.

    Mit den Charakteren musste ich erst warm werden, aber gerade die Individualität der Traumfiguren hat mir letztendlich sehr gut gefallen. Das eine oder andere Schmunzeln kann ich jedenfalls nicht leugnen. Die Entwicklung von Henriette und ihrem Bruder gefiel mir ebenso.

    Ein Buch, das ich durchaus für alle Altersgruppen empfehlen kann. So sind für Kinder die Reise und die Abenteuer von Henriette interessant. Das Ende und die Botschaft zwischen den Zeilen kann aber durchaus auch für Erwachsene funktionieren und nachdenklich stimmen.


  13. Cover des Buches Das Verschwinden der Stephanie Mailer (ISBN: 9783492316422)
    Joël Dicker

    Das Verschwinden der Stephanie Mailer

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Joel Dicker nimmt den Leser mit in die idyllischen Hamptons, die nur auf den ersten Blick so idyllisch erscheinen. Mit Tempo, Spannung und erzählerischer Rafinesse durchdringt der Leser erst zum Schluss diese fatale Intrige.

    Wir gehen auf eine Zeitreise, am 30. Juli 1994 wird in Orphea, ein idyllischer Badeort,  an der amerikanischen Ostküste an einem warmen Sommerabend ein furchtbares Verbrechen begangen. In einem Vierfachmord sterben der Bürgermeister mit seiner ganzen Familie, sowie eine zufällige Passantin. Jesse Rosenberg und Derek Scott, zwei junge Cops der State Police am Anfang ihrer Karriere, bekommen die Ermittlungen übertragen und ermitteln mit Hochdruck und das mit Erfolg, denn es gelingt ihnen schließlich den Schuldigen zu präsentieren.

    Im Sommer 2014, zwanzig Jahre später, macht sich die Journatlistin Stephanie Mailer auf Ermittlungssuche und behauptet, dass sich die beiden Cops von damals geirrt haben. Eine fatale Entscheidung, denn kurz darauf verschwindet die junge Frau spurlos. Was hat sie wirklich herausgefunden?

    Haben sich die beiden Cops, Rosenberg und Scott, damals getäuscht und den Falschen zur Rechenschaft gezogen? Da die beiden aus ganz unterschiedlichen Gründen, die sich dem Leser nach und nach aufschließen, innerlich nicht wirklich zur Ruhe gekommen sind, beschließen sie den Fall noch einmal neu aufzurollen und bekommen Hilfe von Anna Kanner, einer jungen und klugen, von ihrem Police Departement unterschätzten Polizistin, doch das sind ja erfahrungsgemäß die besten. 

    Die drei machen sich auf die Suche, jeder getrieben von einer ganz eigenen Motivation, und bringen ganz klein und mühsam Licht in das Dunkel. Als Leser ist man völlig gebannt und gespannt, auch wenn man ein absolut desaströses Theaterspiel über sich ergehen lassen muss und.....nun, einfach lesen!

  14. Cover des Buches Liebe mit zwei Unbekannten (ISBN: 9783426517451)
    Antoine Laurain

    Liebe mit zwei Unbekannten

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Laure ist Vergolderin und wird eines Abends vor ihrer Pariser Wohnung Opfer eines Überfalls. Dabei wird ihr ihre Handtasche gestohlen, in welcher sie viele liebgewonnene Dinge aufbewahrt. Während des Überfalls wird sie schwer am Kopf verletzt und fällt tags darauf in ein Koma, da sich eine Hirnblutung gebildet hat. 

    Laurent besitzt eine Buchhandlung und findet die geraubte Tasche, die auf einer Mülltonne abgestellt wurde. Aus Neugier öffnet er sie und erfährt durch ihren Inhalt einiges über ihre Besitzerin. Während er den verschiedenen Hinweisen aus der Tasche nachgeht, um deren Besitzerin ausfindig zu machen, beginnt er sich Stück für Stück in die geheimnisvolle Unbekannte zu verlieben.

    Die grundsätzliche Plotidee ist dann auch schon das originellste am gesamten Buch. Beide Protagonisten bleiben sehr blass. Sie wären mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber dazu hätte ich ihr jeweiliges Handeln nachvollziehen müssen, was mir leider überhaupt nicht gelang. Besonders Laurents Verhalten seiner Geliebten und Laure gegenüber finde ich schrecklich. Ersterer lügt er glatt ins Gesicht und wundert sich dann darüber, dass sie hinter der Handtasche mehr vermutet als nur ein Fundobjekt und bei der Suche nach Laure überschreitet er nicht nur deutlich Grenzen, sondern setzt sich einfach vollständig darüber hinweg. Dies wird zwar einige Male von ihm reflektiert, aber das reicht dann nicht so weit, als das sich an seinem Verhalten etwas ändern würde und wird im Folgenden als romantische Geste eingeordnet.

    Auch für Laures Verhalten habe ich kein Verständnis. Als sie erfährt, dass sich ein Unbekannter über mehrere Tage hinweg regelmäßig in ihrer Wohnung aufgehalten hat, findet sie das romantisch und möchte diesen Mann unbedingt kennenlernen. Mir wäre nach einer solchen Aktion nach Umzug und einem Austausch der Türschlösser, aber sie kommt nicht mal auf die Idee, dass der Mann in ihrer Wohnung theoretisch auch der Taschendieb hätte sein können. Ich kann gar nicht begreifen, warum der Autor diese zunehmend verschwimmende Grenze zwischen Stalking und Romantik einfach so stehen lässt. Verbunden mit der Tatsache, dass im gesamtem Roman sehr viele Mann/Frau-Klischees bemüht werden, müsste an dieser Stelle mal das Frauenbild des Autors hinterfragt werden.

    Vielleicht lag es auch nur an der Übersetzung aber der französische Charme, von dem in vielen Rezensionen die Rede ist, ging völlig an mir vorbei. Dazu zählt auch, dass mir die deutsche Übersetzung des Titels nicht gefällt. Hätte man nicht einfach den französischen Originaltitel "La femme au carnet rouge" übernehmen können? 

  15. Cover des Buches Du findest mich am Ende der Welt (ISBN: 9783492257756)
    Nicolas Barreau

    Du findest mich am Ende der Welt

     (256)
    Aktuelle Rezension von: stachelbeermond

    In Zeiten von Corona sucht man von Zeit zu Zeit eine Ablenkung, und da ist dieses Buch genau richtig: Eine französisch leichte Liebesgeschichte, fluffig wie ein Marshmallow und süß wie ein Schokokuss. Ok, es ist keine Weltliteratur und vermutlich wird man es schnell wieder vergessen haben, aber um im Moment zu leben und das mit einem Croissant und einem Espresso zu tun, dafür ist es perfekt geeignet.

    Der Hauptprotagonist Jean-Luc liebt sein Leben, die Frauen und seinen Hund Cézanne. Er ist Galerist und alles läuft wunderbar, als er anfängt, Briefe von einer Unbekannten zu bekommen, die sich „Die Principessa“ nennt. Und ohne das er es bemerkt, fängt sein Leben an, sich um die mit Eleganz und scharfer Feder geschriebenen Briefe zu drehen und darum, wer die Unbekannte ist, die sein Leben auf den Kopf stellt.

    Die 272 höchst romantischen Seiten lesen sich flüssig und leicht, und ich konnte kaum glauben, dass ein Mann (!) das geschrieben hat. Hat er aber. Vive la France!

  16. Cover des Buches 84, Charing Cross Road (ISBN: 9783455650747)
    Helene Hanff

    84, Charing Cross Road

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Lalalenii

    Helene Hanffs unverhoffte Brieffreundschaft mit einem Londoner Buchantiquariat lässt die Herzen aufgehen. Durch geteilte Leidenschaft hält eine Freundschaft über Jahrzehnte hinweg über den Atlantik fest. Noch dazu ein faszinierender Einblick in den Alltag in London und New York der 1950er und 1960er Jahre. 

  17. Cover des Buches Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten (ISBN: 9783570307519)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Den Menschen werden die schönsten Erinnerungen gestohlen und in Blutbüchern nieder geschrieben.  Vampa wurde alles genommen, er kann nicht mehr fühlen, weiß nichts mehr aus seiner Vergangenheit. Tigwid hat etwas mehr Glück, er hat "nur" seine gkücklichen Erinnerungen verloren.

    Auf der Suche nach einer Lösung, nach dem Geheimnis hinter dem Rätsel, stoßen die beiden Jugen mit der 15-jährigen Apolonia zusammen, der die Macht prophezeit wird das Dunkle zu brechen.

    Sie rennen zusammen durch die dunklen Straßen, werden getrennt, des Mordes verdächtigt und angelogen. Ob sie es wirklich schaffen die Schreiber der Blutbücher zu besiegen und ihre Erinnerungen zurückgewinnen?


    Meinung

    Ein kurzweiliges Jugendbuch. Schön finde ich, dass tatsächlich die Handlung im Vordergrund steht. Die Liebe spielt in diesem Buch eine sehr kleine Rolle.

    Jenny-Mai Nuyen beschreibt einfach immer wunderschön ihre fiktiven Orte, die Personen und schafft sehr individuelle Persönlichkeiten.

    Zwar wird mir Apolonia im ganzen Buch nicht sympathisch, aber das muss sie auch gar nicht. Es ist einfach sehr authentisch, wie alles zusammen passt und die Personen handeln. 

    Das schöne ist auch, dass ihr einfach eine Naivität gegeben wird und auch ein Vertrauen zur Polizei, wie das wohl in den wenigsten Büchern ist. Das hat mir gefallen, dass nicht immer alles schlecht gemacht wird, was wir in der "echten" Welt so haben, sondern auch genutzt wird. Dass sie nicht (zumindest nicht von allen) total verachtet wird, sondern als Teil des ganzen gesehen hat. 

    Es wird auch so vieles sehr logisch erklärt, mit Physik und Co. Das hat Spaß gemacht!

    Schön fand ich auch, dass die Sätze aus den Blutbüchern in rot abgedruckt waren. Das ist defintiv mal eine schöne Abwechslung so viel Farbe zu sehen.

    Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das ich empfehlen kann.

  18. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783442713844)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (306)
    Aktuelle Rezension von: KatrinaVerde

    Ich konnte  das Buch kaum weglegen - die Geschichte entwickelt sich durchgehend spannend und überraschend. Der britische Tonfall ist sogar in der deutschen Übersetzung erkennbar.

    Meiner Meinung nach ist das Buch sogar eine Spur besser als der Film, obwohl mir die Verfilmung auch sehr gut gefallen hat. Aber die Art, die gesamte Geschichte mit unterschiedlichen Briefen zu erzählen, ist sehr gewinnend und macht den Unterhaltungswert des Buchs aus.

    Auch wenn es zwischendurch mitunter recht dramatisch und herzzerreißend wird, lässt einen das Buch mit einem guten Gefühl zurück. 

    Clevere Unterhaltungsliteratur mit britischer Note - für ein verregnetes Wochenende!

  19. Cover des Buches Ed ist tot (ISBN: 9783946503477)
    Russel D McLean

    Ed ist tot

     (74)
    Aktuelle Rezension von: tkmla

    „Ed ist tot“ von Russel D McLean lässt eine unscheinbare Buchhändlerin unfreiwillig zur gefährlichsten Frau Schottlands werden.

    Jen Carter hat mit Anfang dreißig ihren Traum von der Schriftstellerei aufgegeben und lebt ein eher unspektakuläres Leben. Sie hat das Gefühl, irgendwie festzuhängen und ergreift die erste Maßnahme, die sie schon seit Jahren vor sich her schiebt. Sie macht endlich mit ihrem nichtsnutzigen Freund Ed Schluss und feiert das Ganze mit ihrer Freundin und einer Menge Prosecco. Bei ihrer Heimkehr kommt es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände, an deren Ende Ed mit einem riesigen Messer in der Brust in Jens Flur liegt. Doch das ist erste der Anfang von Jens Odyssee.

     

    Die Beschreibung klingt richtig witzig und nach einer bitterbösen Story, so dass ich schon vorab sehr neugierig war. Letztendlich enthielt das Buch aber nicht so viel schwarzen Humor und Biss, wie ich mir erhofft hatte.

    Die leicht chaotische Jen ist die typische Antiheldin in der Geschichte. Sie stolpert ungewollt von einer brisanten Situation in die nächste, wobei sie im Angesicht des Todes erstaunlich schnell die Nerven behält und auf Gangsterbraut umschalten kann. Irgendwie geht immer etwas schief und es kommt eine neue Leiche dazu, so dass Jen sie fast schon nicht mehr zählen kann. Auf der Flucht vor den gefährlichen Gangstern und der Polizei häufen sich immer mehr blutige Zwischenfälle und es wird Jen klar, dass ihr beschauliches und ruhiges Leben vorbei ist.

    Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die kurzen Kapitel lassen es nicht langatmig werden. Man fiebert bis zum Ende mit Jen mit und ist gespannt, was als nächstes wieder schief gehen wird. Die Story ist schon ziemlich brutal, was für mich kein Problem ist, aber ich hätte mir eindeutig mehr schwarzen Humor gewünscht. Der geht bei Jens skurrilem Trip etwas unter.

     

    Mein Fazit:

    Das Buch ist ohne Frage unterhaltsam und ich hatte Spaß beim Lesen. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!


  20. Cover des Buches Von Mr. Holmes zu Sherlock (ISBN: 9783442713363)
    Mattias Boström

    Von Mr. Holmes zu Sherlock

     (27)
    Aktuelle Rezension von: lenasupi
    Ich liebe Sherlock Holmes seit ich ein Kind bin. Und dieses Buch gibt Mir Einblick in die Filmwelt und Sherlock's Zeitalter. Wenn ich einen Sherlock Film schaue oder die Serie von BBC, kommen immer mal Fragen auf. Und dieses Buch beantwortet diese größtenteils. Oder wenn man mal Ablenkung möchte  kann man immer interessante Infos daraus entnehmen. Also alles in allem ein Muss für Sherlock Holmes Fans! 
  21. Cover des Buches Das Verschwinden der Stephanie Mailer (ISBN: 9783869524139)
    Joël Dicker

    Das Verschwinden der Stephanie Mailer

     (32)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    „Joël Dicker macht süchtig …“ Diese Aussage mag ja für manchen Leser oder Hörer richtig sein, aber für mich leider nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass in der Geschichte zu viele Personen mitspielen, die ich manchmal durch die häufigen Szenen- und Zeitenwechsel regelrecht verlor. Ich konnte sie beim Hören oft nicht auseinanderhalten, was der allgemeinen Spannung Abbruch tat. An sich war die Geschichte nicht unspannend. Es war ja schon eine ungeheure Bemerkung, die Stephanie Mailer da in den Raum stellte. Pech für sie, dass sie diese Bemerkung gleich das Leben kostete. Und was genau hatte das Theaterstück „Die schwarze Nacht“ in dem ganzen großen Puzzle verloren? 

    Wie schon beim „Fall für Harry Quebert“ wurde auch dieses Hörbuch wieder von dem talentierten Torben Kessler gelesen, eine großartige Wahl des Osterwold Hörbuch Verlags. Aber ansonsten gibt es von mir leider nur eine Note im mittleren Bereich. Mal sehen, ob ich mir den neuen Joël Dicker, der im März 2021 erscheinen wird, noch gönnen werde ….

  22. Cover des Buches Die Widerspenstigkeit des Glücks (ISBN: 9783453359185)
    Gabrielle Zevin

    Die Widerspenstigkeit des Glücks

     (265)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Die Autorin hat einen sehr leichten aber trotzdem tiefgründigen Schreibstil, der einen nur so durch die Geschichte gleiten lässt. Selten hat mich ein Buch so berührt, ich habe mich jeden Abend gefreut über  A.J. Fikrys Leben lesen zu dürfen. Egal ob es sein zunächst immer gleicher Alltag mit seinen Stammkunden und Büchern ist, oder später als er Maya trifft, die sein Leben völlig umkrempelt und auch den Leser zum Schmunzeln bringt. Eine Geschichte, die sich anfühlt wie eine warme, gemütliche Decke und einen zum lachen und weinen bringt. Ein versteckter Schatz in jedem Bücherregal!

  23. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (245)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Ich mag sehr gerne die Reihe von Zafon. Mit Begeisterund habe ich "Der Schatten des Windes", mit Enttäuschung "Das Spiel des Engels" und wieder mit Freude "Der Gefangene des Himmels" gelesen. Und dieser Band war für mich eine wahnsinnige Enttäuschung.

    Es spielt wieder in Barcelona und die Protagonistin und ein Polizist suchen einen verschwundenen Politiker. Aber dann verrennt sich der Autor in Details, der unsympatischen Protagonistin und dem Lokalkolorit.

    Es ist langatmig. Erst ab Seite 150 hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte beginnt. Die Protagonistin ist sehr unsympatisch, sehr farblos und ohne wirklichen Bezugspunkt zum Leser präsentiert worden. Anstatt in die Handlung zu gehen, bauscht der Autor den Stoff auf. Es werden Nebensächlichkeiten, oder unnötige Grausamkeiten detailgenau beschrieben. Der Plot hängt in der Luft und ich fühle mich gelangweilt und habe das Gefühl meine Zeit zu verschwenden.

    Fazit:

    Ein Buch, welches kaum Handlung aufweist, aber dafür sich in Nebensächlichkeiten verrent. Leider für mich eine Enttäuschung. Ich habe es abgebrochen.

  24. Cover des Buches Im Bann des Vampirs (ISBN: 9783548266015)
    Karen Marie Moning

    Im Bann des Vampirs

     (241)
    Aktuelle Rezension von: elsbeere
    Vorneweg, der Buchtitel passt mal so überhaupt nicht. Wurde wohl nur gewählt, weil dank Twilight und Co. Vampire gerade in sind. Der einzige Vampir der in der Geschichte vorkommt, hinterläßt ein eigentlich total unpassenden Eindruck und ist für die Geschichte auch nicht von Relevanz. Man hätte dafür auch irgendeinen reichen Schnösel, Mafiaboss oder sonst wen mit Macht, Geld und Einfluss wählen können. Vampiristische Neigungen dieser Nebenfigur sind jedenfalls völlig unerheblich für den Verlauf der Geschichte. Die ist dafür aber gigantisch gut. Mit den Mysterien der Highland-Saga verwoben, erlanden diese jedoch eine völlig andere Tiefe. Zwar ist die Protagonistin wie man es von K.M. gewohnt ist, wieder mal so ein Typ oberflächliche Modetussie, aber die muss dann im Verlauf der Geschichte so einiges einstecken und sich bewähren. Dazu will ich nicht spoilern, nur soviel, diesmal geht es nicht in die schottischen Highlands, sondern nach Irland. Aber auch hier sind es die Feen und andere geheimnisvolle Wesen, die die Macht besitzen.

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