Bücher mit dem Tag "buchhalter"

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26 Bücher

  1. Cover des Buches Love Challenge (ISBN: 9783499275371)
    Helen Hoang

    Love Challenge

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Esme ist eine alleinerziehende Mutter, die für ihre Tochter und sich selbst ein besseres Leben möchte. Diese Chance sieht sie, als Khais Mutter sie nach Amerika einlädt, um ihren Sohn kennenzulernen. Dieser ist autistisch und tut sich daher schwer, eine Frau zu finden.

    CHARAKTERE

    Da ich nun schon von vielen autistischen Charakteren gelesen habe, kann ich hier ein paar zum Vergleich ziehen, was Khai angeht. Allerdings möchte ich betonen, dass die folgenden Sätze einzig und alleine meine Meinung sind und ich keinerlei persönlichen Bezug zu Autismus habe.
    Schon seit Band 1 in der Stella, eine liebenswerte Autistin, die Protagonistin war, konnte ich mich ein wenig mit diesem Thema auseinandersetzen. Was mir nun aber während dem lesen aufgefallen ist, ist, dass Khai noch mehr Probleme hat mit seinen Gefühlen umzugehen. Seine Wahrnehmung ist noch einmal um einiges fachlicher und gefühlsloser veranlagt, als ich es von anderen autistischen Charakteren gewohnt bin. Der Liebesgeschichte spielt das zwar nicht immer in die Karten, ich persönlich denke aber, dass dies eine recht gelungene Darstellung von Autismus ist und bin daher ein Fan von der Art, wie Khais Charakter geschrieben wurde. Dennoch muss ich sagen, dass es eben dadurch öfters einmal zu Szenen kam, in der Mann als Leser nur schwer nachvollziehen konnte, was genau Khai zu diesem Entschluss/dieser Entscheidung bringt. Wenn solche Stellen einem aber nicht ausmachen, ist Khai ein liebenswerter Charakter, der tief im Herzen voller Liebe ist und für seine Mitmenschen nur das Beste möchte.
    Esme ist ebenfalls so. Sie hat allerdings weniger Schwierigkeiten das frei und offen auszuleben. Ihre fröhliche und herzliche Art ist mir sofort sympathisch gewesen. Obwohl ich es gegenüber den anderen und ihrer Tochter nicht fair finde, dass sie diese so lange verschweigt, kann man ihr nicht wirklich lange böse sein, da sie eben Gründe hat und keinem damit schaden möchte.
    Die Nebencharaktere sind hier ebenfalls sehr gelungen und machen schon richtig Lust auf den finalen Teil dieser bezaubernden Reihe.

    HANDLUNG

    Die Handlung ist für eine Liebesgeschichte wirklich gut gelungen. Es gab immer wieder größere Spannungsphasen, in denen es fast unmöglich war das Buch wegzulegen. Dennoch gab es natürlich auch mehrere Überbrückungskapitel, in denen die Geschichte dann auch ein paar Hänger hatte. Die Gefühlsebene konnte diese aber definitiv größtenteils ausgleichen. Was besonders schön war, war die Harmonie zwischen Esme und Khai. Schon von Anfang an hat man gespürt, dass die Beiden sich näher kommen. Sie freunden sich nicht nur an, sondern lernen sich wirklich zu schätzen und das obwohl sie eigentlich recht verschieden sind. Zumindest auf den ersten Blick. Ich denke, dass gerade diese alltäglichen Sachen die über das Buch verstreut super funktioniert haben zeigen, wie sehr die Beiden sich lieben und auch zusammenpassen. Die großen Gesten waren natürlich trotzdem grandios und haben auch Khais Liebe auf die Probe gestellt, dennoch merkt man in diesem Buch ganz stark, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die wirklich zählen. Und genau diese Definition von Liebe die man herauslesen kann hat mir total gut gefallen und meine Sichtweise unterstützt.

    SCHREIBSTIL

    Obwohl ich normalerweise kein sonderlicher Fan der Erzähler Perspektive der dritten Person bin, kann mich Helen Hoang jedes Mal überzeugen. Ihre Art aus Wörtern Gefühle zu machen und diese den Lesern zu geben ist wirklich zauberhaft und macht jedes Buch zu etwas einzigartigem Besonderen.

    Fazit: Dieses Buch bekommt eine fette Empfehlung von mir.

  2. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  3. Cover des Buches Unverstanden (ISBN: 9783442372812)
    Karin Slaughter

    Unverstanden

     (374)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette
    Dies war mein erster Karin Slaughter Roman. Eines kann ich schon vorab sagen: Er wird nicht mein Letzter gewesen sein!
    Wir lernen das komplizierte Gerüst einer Beziehung zwischen Mutter und Sohn kennen. Das von Evelyn und Martin Reed.Das hier so einiges im Argen liegt, wird schnell klar.
    Martin ist sowohl im Job als auch im restlichen Teil seines Lebens relativ erfolglos. Sein Selbstbewusstsein ist minimal vorhanden und zudem ist er den Tyranneien seiner Mutter täglich ausgesetzt....- Macht ihn das allein aber schon zum Mörder?
    Mit dieser Frage setzt sich der 2009er (Kurz-)Roman von Karin Slaughter auseinander.
    Der Roman ist spannend und kurzlebig, allerdings bleibt die Fragen, warum sich die Autorin auf 176 Seiten so kurz gefasst hat!Die Charaktere und deren Backgrounds hätten durchaus das Potenzial für eine längere Geschichte gehabt.

  4. Cover des Buches Taxi zum Nordkap (ISBN: 9783943121926)
    Klaus Heimann

    Taxi zum Nordkap

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015

    Warum wollte ich das Buch lesen?

    „Taxi zum Nordkap“ klang nach einer spannenden und neuen Idee für einen Krimi. Außerdem bin ich schon seit Jahren ein Norwegen-Fan und war gespannt auf die Reise bzw. Landschaftsbeschreibungen.

    Inhalt:

    Eines morgens taucht ein fremder Mann mit einem Koffer voll Geld und einem ungewöhnlichen Wunsch am Taxi von Rainer auf: er will ans Nordkap gebracht werden. Am zweiten Abend wird der Fahrgast durch einen anderen Mann ersetzt und so geht es weiter – ein kurioses Verwirrspiel beginnt....

    Meinung:

    Als erstes beginn eich mit dem Schreibstil, denn an diesem gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Rainer, dem Taxi-Fahrer- erzählt und besteht aus drei Teilen: dem Vorwort, dem 1. Teil: der Bericht und dem 2. Teil: das Geständnis – wobei „der Bericht“ den Hauptteil des Buches einnimmt.

    Nun zur Idee: Ich fand die Idee grundsätzlich sehr gut und auch noch sehr unverbraucht, denn einen ähnlichen Krimi habe ich noch nie gelesen. Der Essener Taxi-Fahrer als Hauptfigur und Opfer ist eine gute Idee, dennoch wird es immer verworrener und am Ende wirkt die Geschichte für mich zu sehr konstruiert und zu unrealistisch.

    Die verschiedenen Bolles werden einem auch immer unsympathischer und irgendwie ist man dann froh, wenn der Abend vorbei und die Geschichte des jeweiligen Mitfahrers erzählt ist. Sehr gut gefallen mir dennoch die kurzen Beschreibungen der gefahrenen Strecke und der Landschaft. Und etwas schlauer bin ich auch, ich wusste nämlich gar nicht, dass es am Nordkap eine Ausstellungshalle gibt – für mich ging es immer um die Magie der Landschaft und die Polarlichter.

    „Taxi zum Nordkap“ ist ein außergewöhnlicher Krimi, auf den man sich einlassen und den man mögen muss – für mich war es einfach zu unglaubwürdig. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.  

  5. Cover des Buches Vergebt mir (ISBN: 9783453434950)
    Simon Kernick

    Vergebt mir

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Dennis Milne will, dass Verbrecher ihre gerechte Strafe erhalten. Für diesen Wunsch missachtet er manchmal das Gesetz und tötet Verbrecher – gegen Bezahlung. Doch bei seinem letzten Fall nimmt alles eine unschöne Wendung, denn Milne wird reingelegt und tötet drei unschuldige Menschen. Sowohl für die Polizei als auch für seinen Auftraggeber beginnt eine gnadenlose Suche, bei der Milne zwischen den Fronten steckt.

     

    Ich finde, der Thriller hat eigentlich unglaublich interessant angefangen. Es gab keine große und ausführliche Einleitung, man wurde direkt ins Geschehen hineingeworfen und ehe man sich versah, begann auch schon das große Drama.

    Schon bald sieht man sich selbst mit der Frage konfrontiert, was „Gut“ und was „Böse“ ist und ob es wirklich so eine klare schwarzweiß-Trennung dazu gibt. Milne sieht sich selbst als jemand Gutes, der die Welt von Abschaum befreit – wohlwissend dass er aber eigentlich genau das gleiche wie diese Verbrecher tut.

     

    Auch wenn das Buch vielversprechend startet, kann ich absolut nicht mehr als drei Sterne vergeben. Und selbst die sind noch gut gemeint. Sehr bald schon wird man einfach von einer Flut Informationen und Geschehnissen getroffen. Irgendwie irgendwo werden vage und entfernte Verbindungen aufgebaut, aber die sind teilweise so weit hergeholt, dass ich da nur die Augen verdrehen konnte. Soviele Namen, soviele Verbindungen, soviele Erlebnisse… Ich hab mich einfach nur erschlagen gefühlt.

     

    Auch Milne gegenüber Sympathie zu empfinden, war nicht unbedingt leicht. Er betont immer wieder, dass es nicht eben nur schwarz und weiß gibt, handelt aber im Grunde genommen genau nach diesem Motiv. Zudem hat er auf mich, wenns um Frauen ging, wie ein kleiner unerfahrener Junge gewirkt, der sofort von Liebe und einer Verbindung spricht, wenn man ihn nur anlächelt. Mal ganz abgesehen von seinem Alkoholkonsum während der Dienstzeit. Etwa auf jeder dritten Seite saß er in einem Pub und hat sich irgendwas hinter die Birne gekippt.

     

    Was die Auflösung am Ende angeht… Naja, fands weit hergeholt. Allzu zufrieden hat es mich jetzt nicht zurückgelassen aber war in Ordnung. Hätte besser, hätte aber auch schlechter sein können.

    Insgesamt also eher mittelmäßig.

  6. Cover des Buches Scharlatan (ISBN: 9783455403770)
    Claudia Weiss

    Scharlatan

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    1706. Der Hamburger Advokat Hinrich Wrangel wird von seinem alten Freund und Mentor Thomasius um Mithilfe zur Befreiung des in Dresden zu Unrecht verhafteten russischen Sondergesandten Johann Patkul gebeten. Trotz Bedenken seiner Frau Ruth entschließt sich Hinrich, an dem geheimen Treffen in Königsberg teilzunehmen. Einige der fähigsten Juristen des Landes planen eine Verteidigungsschrift zur Freilassung Patkuls zu erstellen, da sie in dessen Verhaftung eine Verletzung des Völkerrechts sehen. Auf dem Weg zur Beschaffung von entlastenden Dokumenten wird Wrangels Kutsche überfallen, seine Begleiter werden getötet. Wrangel selbst ist spurlos verschwunden und wird für tot gehalten. Tatsächlich wird er schwer verletzt verschleppt und landet als Sklavenarbeiter in den Sümpfen von St. Petersburg …

    Als Ruth Wochen später vom Überfall und seinen Folgen erfährt, glaubt sie nicht an Hinrichs Tod. Sie fühlt, dass er noch lebt und will ihn aufspüren. So macht sie sich, begleitet von ihrem alten Diener Jurek, auf die Suche nach ihrem verschollenen Mann. Die Reise führt sie über Dresden und Danzig nach Königsberg und erweist sich als weitaus beschwerlicher und gefahrvoller, als zunächst angenommen. Das Land ist vom „Großen Nordischen Krieg“ gezeichnet, marodierende Schwedische Truppen ziehen umher …

    „Scharlatan“ ist bereits der zweite historische Roman von Claudia Weiss, der promovierten Historikerin mit Schwerpunkt Osteuropa. Ein geschichtlich belegter Fall ist Grundlage dieses spannenden Buches. So begegnen wir vielen historischen Personen, wie Johann Reinhard von Patkul, König August von Sachsen und Polen, Zar Peter I von Russland, König Karl XII von Schweden, Domenico Trezzini, der Baumeister des Zaren, und einigen mehr. Gekonnt mischt die Autorin die tatsächlichen Geschehnisse mit fiktiven Personen und haucht diesen Leben ein. Besonders herausgearbeitet und gut gelungen sind natürlich unsere Protagonisten Hinrich und Ruth, die man sich glaubwürdig in der Zeit vor ca. 300 Jahren vorstellen kann.

    Herausgekommen ist ein interessanter und sehr authentischer Roman. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, was die Spannung durchgehend auf hohem Niveau hält. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und schön komponiert. Mit Ruth erlebt man die Beschwerden damaliger Reisen, fühlt die Gefahren und sieht die Landschaften und Menschen plastisch vor sich. Mit Hinrich ist man dabei, wie das später so schöne St. Petersburg von Sklaven mühsam aus den Sümpfen der Newa heraus gestampft wird. Schön ist eine Begegnung mit der Schamanin Marusja, die der Geschichte noch etwas Mystik hinzufügt.

    Fazit: Ein Buch, das sich durch seine hervorragende historische Recherche auszeichnet – ein Gewinn für den geschichtlich interessierten Leser.

  7. Cover des Buches Die unverhoffte Genesung der Schildkröte (ISBN: 9783943709704)
    Marc Bensch

    Die unverhoffte Genesung der Schildkröte

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Reenchenz

    Die unverhoffte Genesung der Schildkröte.

    Was für ein genialer Titel, dachte ich mir und griff zu.

    Doch bei dem vorliegenden Buch handelt es sich mitnichten um eine sachliche Abhandlung über Erkrankungen bei gepanzerten Reptilien und deren Behandlungsmöglichkeiten, sondern um einen Roman der besonderen Art, einem Verwirrspiel, in dem der geneigte Leser selbst eine wichtige Rolle einnimmt.

    Wir lernen den Journalisten Paul Gram kennen, der es mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt. Wenn die Wirklichkeit mal nichts Preisverdächtiges hergibt, warum nicht einfach eine skandalträchtige Story erfinden? Dumm nur, wenn an dieser mehr dran ist als gedacht und dadurch das Leben eines kriminellen Firmenbosses, eines frustrierten Detektivs, eines rachsüchtigen Betrügers und eines Buchhalters mit lähmungsbedingtem Dauerlächeln (im Übrigen ein genial komischer Einfall) komplett auf den Kopf gestellt wird.

    Und dann ist da noch der Erzähler, dem nach einem unvorhergesehenen Ereignis, die ganze Geschichte zu entgleiten droht. Kann ich als Leser hier zur Rettung beitragen? Und was hat die kranke Schildkröte mit alldem zu tun?

    Mit Freude habe ich mich in die Lektüre dieses Debütromans des Autors Marc Bensch gestürzt. 

    Von Beginn an wurde ich als Leser vom Erzähler direkt angesprochen. Das ist spannend und in vorliegender Art und Weise auch ein bisschen unheimlich. Ein kleiner Nervenkitzel. Trotz weniger handelnder Figuren, entwirft der Autor ein verwirrendes und spannendes Geflecht aus Intrigen, in die ich mit hineingezogen werde.

    Was den Roman in meinen Augen besonders auszeichnet ist, dass er so lange nachwirkt. Auch mehrere Tage nach Beenden des Buches mache ich mir noch Gedanken über Zusammenhänge und die Handlungen einzelner Figuren. Besonders die Frage nach der Schildkröte hat mich einige Zeit beschäftigt und ich war stolz, als ich mir diese dann selbst beantworten konnte.

    Ob der Autor sich das so erdacht hat, spielt letztendlich überhaupt keine Rolle, denn irgendwie habe ich nach der Lektüre das Gefühl, dass die Geschichte, die das Buch erzählt auch ein Stück weit meine eigene geworden ist.

    „Die unverhoffte Genesung der Schildkröte“ ist ein Roman mit und fürs Köpfchen, der auch über die reine Lesezeit hinaus beschäftigt.

  8. Cover des Buches Grieche sucht Griechin / Mr. X macht Ferien / Nachrichten über den Stand des Ze (ISBN: 9783257230628)
    Friedrich Dürrenmatt

    Grieche sucht Griechin / Mr. X macht Ferien / Nachrichten über den Stand des Ze

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Janosch79
    Die Werke von Friedrich Dürrenmatt sind schon eine Klasse für sich. Mit "Grieche sucht Griechin" hat der Schweizer Autor eine Groteske geschaffen, die mich nicht so ganz begeistern konnte.

    Inhalt:  Arnolph Archilochos, ein Unterbuchhalter, geht es nicht gerade gut. Als er Chloé kennerlernt, ändert sich sein Leben schlagartig. Das Märchen beginnt. Doch erst bei der Hochzeit erkennt er, wieso es so gut um ihn geschehen ist.




    Dürrenmatt ist bekannt für seine trockenen Dialoge und seinen schwarzen Humor. Auch in "Grieche sucht Griechin" gibt der Schweizer Autor davon eine sehr gute Visitenkarte ab. Er rechnet in dieser Groteske mit der gesamten Gesellschaft ab und lässt dabei kein Auge trocken. 
    Eigentlich herausragend, doch man muss schon mehr als genau lesen, um den gesamten Kontext richtig zu verstehen. Hier liegt ein wenig der Schwachpunkt dieses Werkes.


    "Mister X macht Ferien", ein kurzer Prosatext, dessen Handlung nicht komplett ausformuliert worden ist sowie die Groteske "Bericht über den Stand des Zeitungswesens in der Steinzeit" schwächeln beide, da hier aus meiner Sicht der allerletzte Biss fehlt.


    Trotzdem kommen Dürrenmatt-Liebhaber insgesamt auf ihre Kosten.
  9. Cover des Buches Gesang der Mondköpfe (ISBN: 9783803131225)
    Ermanno Cavazzoni

    Gesang der Mondköpfe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: BTOYA
    "Für den Autor Ermanno Cavazzoni besteht die Welt aus Wundern, besonders aber aus schrulligen Menschen wie dem selbsternannten "Hygieneinspektor" Savini, der Brunnen untersucht, die zwar nicht mehr in Benutzung, aber voll von Stimmen und Geschichten sind. Savini will den "Mondköpfen" auf die Schliche kommen und gerät dabei an seltsame Leute, die ihm unerhörte Geschichten erzählen: den Buchhalter Nestor, einen Totengräber, den Gefängnisinsassen Capone... " "Man hört die Zeit vergehen. Aber leise, sehr leise. Man hört es kaum. Wenn es sonst keine Geräusche gibt. Dann ist es, als würde die Zeit pfeifen. Das ist etwas, das sich nach meiner Ansicht die Vielredner anhören sollten, und solche die zum Beispiel geschätzt werden, weil sie andauernd allseits ihre Gedanken verkünden. Denen würde ich sagen: >>Hörst du die Zeit pfeifen? Die weiß nicht einmal, dass es dich gibt!<<" Der phantasievolle, amüsante Roman diente als Vorlage für Federico Fellinis poetischen Film "Die Stimme des Mondes". Zum Autor: Ermanno Cavazzoni wurde 1947 in Reggio Emilia geboren. Er ist Dozent an der Universität von Bologna.
  10. Cover des Buches Die Mordbrennerin (ISBN: 9783451079290)

    Die Mordbrennerin

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Favole
    Das Buch besteht aus drei Kurzgeschichten sowie einem Nachwort. Friedrich Hebbels "Anna", die kürzeste der drei Geschichten, handelt von der Magd Anna. Vom Freihherrn bedrängt, von den anderen Dienstboten verspottet, ergibt sie sich scheinbar in ihr Schicksal. In "Eine Geschichte von bösen Sprichwörtern" von Ludwig Anzengruber wird deutlich gemacht, dass viele Sprichtwörter sowohl im guten als auch im bösen benutzt werden können. Die Kriminalgeschichte befasst sich mit den Taten und Sprichwörtern eines Großknechts, der zum Bauern wird. Die längste Geschichte, Friedrich Halms "Die Marzipan-Lise", ist ebenfalls eine Art Kriminalgeschichte, mit fast schon mystischem Einschlag. Die Titelgeberin spielt dabei nur eine hintergründige Rolle. Im Mittelpunkt steht ein armer Buchhalter, der eine neue Anstellung im Hause eines reichen Kaufmanns mit hübscher Tochter findet. Das Nachwort, welches fast so lang wie die drei Geschichten zusammen ist (!), steht zum Schluss und befasst sich zunächst mit den Dorfgeschichten im Allgemeinen und danach mit den einzelnen Geschichten und Autoren. Insgesamt waren die drei Geschichten ganz kurzweilig, wenn auch zum Teil aufgrund ihrer Entstehungszeit in umständlicher Sprache verfasst. Flüssiges und leichtes Lesen war es definitiv nicht. Die Geschichten selbst hätten wohl dennoch mindestens drei Sterne verdient, da sie inhaltlich doch überzeugen konnten. Das ausufernde Nachwort jedoch ließ mich insgesamt maximal zwei Sterne geben. Es ist mit viel gesellschaftlichem und historischem Hintergrundwissen versehen, welches aber deutlich prägnanter hätte dargestellt werden können. Die recht wissenschafltiche Herangehensweise fand ich für das Buch unpassend und störend. Fazit: Die drei Geschichten sind ganz unterhaltsam. Das Nachwort sollte man sich sparen, sofern man kein tiefgehendes wissenschaftliches Interesse daran hat.
  11. Cover des Buches Sweet and Low (ISBN: 9783596173419)
    Rich Cohen

    Sweet and Low

     (3)
    Aktuelle Rezension von: susisanne
    Reale Familiengeschichte sehr spannend erzählt
  12. Cover des Buches Mr Phillips (ISBN: 9780571294862)
    John Lanchester

    Mr Phillips

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Vergiss nie deine Sünden (ISBN: 9783426428238)
    Carla Cassidy

    Vergiss nie deine Sünden

     (18)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Marissa hat gerade den Verlust ihres tödlich verunglückten Mannes überwunden und sich sogar wieder verliebt, als plötzlich grausame Morde in ihrer nächsten Umgebung passieren: Menschen, denen Marissa nur zufällig begegnet ist, werden ihr zuliebe umgebracht. Man findet die Toten mit durchschnittener Kehle und einem Grußkärtchen, auf dem »Für Marissa, in Liebe, Blake« steht. Die junge Frau fühlt sich beobachtet und bedroht. Sie kann keinem mehr trauen, auch ihrer neuen Liebe Alex nicht, der sich rührend um sie und ihre beiden Kinder kümmert. Doch dann durchschaut die smarte Ermittlerin Sarah Wilkerson das Motiv des Killers und beleidigt Marissa in aller Öffentlichkeit – denn keiner darf auch nur ein böses Wort über seine perfekte Familie sagen …
    (Quelle: Amazon )

     

    Meine Meinung

    Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

    Marissa kämpft immer noch mit dem Verlust des Ehemannes und kann ihn nicht loslassen. Jedes Wochenende bringt sie Kuchen für die Feuerwache vorbei und lässt die Kinder mit ihnen spielen. Innerhalb der Woche steckt sie ihre Energie in ihr Geschäft, das sie sich mit dem Erbe und der Lebensversicherung aufgebaut hat. Zu ihren Schwiegereltern hat sie eine gute Beziehung und sie dürfen ihre zwei Enkel immer sehen, wenn sie es möchten. Ihren Kindern ist Marissa eine gute Muter, die ihnen versucht alles zu bieten und auf ihre Bedürfnisse einzugehen versucht.
    Auch als sie Alex wiedersieht und ihm mit Haut und Haaren verfällt, verliert sie nicht die Gefühle ihrer Kleinen aus den Augen und versucht sie so langsam wie möglich an ihn zu gewöhnen. Auch bei den Großeltern macht sie ihre Sache ebenfalls wirklich gefühlvoll und ehrlich.
    An sich scheint sie ein lieber und netter Charakter zu sein, aber ich bin irgendwie nicht so wirklich mit ihr warm geworden.

    Alex taucht zu einem denkbar schlechten Moment auf der Bildfläche auf und wird schnell zu einem Verdächtigen für die Polizei und auch Marissa weiß nicht wirklich, was sie glauben soll…oder eben nicht. Nachdem er sie an gemeinsame Zeiten in der Vergangenheit erinnert und sie in der Gegenwart unterstützt, bekommt er ihr Vertrauen und wird schließlich selbst vom Täter angegriffen…
    Mit Alex bin ich überraschenderweise relativ schnell warm geworden und ich hatte ihn nie in Verdacht. Er kümmert sich rührend um das Dreiergespann und wird den zwei Kindern ein toller Ersatzvater, der ihren richtigen Vater nicht ersetzen möchte.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
    Erzählt wird sie aus der Sicht von Marissa und dem Täter, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Außerdem kommt eine weitere Person zu Wort, was mir allerdings weniger gut gefallen hat, da es einfach kaum was zur Geschichte beigetragen hat und diese für mich unnötig in die Länge zog.

    Mir gefiel „Vergiss deine Sünden“ leider überhaupt nicht und den Thriller habe ich bis fast zum Ende vergeblich in der Geschichte gesucht. Für mich zog sich die Geschichte endlos lange hin, was einerseits an den langen Zeitspannen und den vielen sinnlosen Geschichten zwischen den Morden lag und andererseits an der Story um die zwei Ermittler. Viele Abschnitte waren langweilig und ab und an habe ich die Seiten auch nur noch überflogen.
    Die Auflösung um den Täter war mein Highlight – diese Person hätte ich nicht erwartet…

    Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

     Sterne

  14. Cover des Buches Der Mucho-Clan: Ein Bruder kommt selten allein (ISBN: B07RRX3J4S)
    J.M. Cornerman

    Der Mucho-Clan: Ein Bruder kommt selten allein

     (6)
    Aktuelle Rezension von: jureni
    5 Mucho Brüder und der 1 Teil, wo es um den mittleren der Geschwister geht.
    Crus Mucho, ein Frauenheld..,der nur mit den Fingern schnipsen brauch und schon die Nächste an der Angel hat. Dabei macht er sich noch nicht einmal gedanken ob er dabei jemanden verletzten könnte...,, er bekommt sie, egal wie! Außer bei der hübschen Mariah Gonzales die bei in auf der Matte steht und eine Steuerprüfung durchziehen will. Sofort hat er einen narren an sie gefressen, kassiert aber ohne Ende Körbe, was ihn aber nicht davon abhält aufzugeben.
    Seine Brüder lachen ihn aus, was ihn natürlich gar nicht gefällt und er darauf eine Wette mit seinem Bruder abschließt. Dabei merkt er viel zuspät was er wirklich für die Frau empfindet.....

    Die Geschichte ist toll, hat mich gepackt und war auch sehr schnell durch, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Auch das Cover ist ein echter Hingucker...,nur leider hat mir irgendwas gefällt.
    Auch das Ende, war für meine Sicht viel zuschnell erzählt.

    Deswegen nur 4 von 5 Sternen. Aber ich freue mich schon sehr auf Adan´s Geschichte..,irgendwie hat er mich jetzt schon.  ❤
  15. Cover des Buches Maigret und das Dienstmädchen (ISBN: 9783257238259)
    Georges Simenon

    Maigret und das Dienstmädchen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    In diesem Fall menschelt Maigret. Félicie, Hausmädchen in einem idyllischen Ort vor den Toren von Paris, erfährt, dass ihr Freund, in den sie sehr verliebt ist, des Mordes an ihrem Arbeitgeber verdächtigt wird. Maigret, der ein routiniertes Ermittlungsverfahren in Gang setzt, entwickelt nicht nur zu dem idyllischen Vorort ein symphatisierendes Verhältnis, sondern auch ein warmherzig väterliches zu Félicie. Die bringt mit ihrem eisernen Schweigen um alle Vorgänge um das Haus und die Angelegenheit Maigrets Ermittlungen fast zum Scheitern.
    Maigret einmal nicht nur als der logisch und zielstrebig ermittelnde Polizist, sondern auch als irritierenden Empfindungen unterworfener Mensch. Mal eine ganz andere Facette in der Figur des Ermittlers und nicht die unsymphatischste. Natürlich ist am Schluss ...
  16. Cover des Buches Finanzwirtschaft (ISBN: 9783867185103)
    Bernd Weidtmann

    Finanzwirtschaft

     (1)
    Aktuelle Rezension von: kfir
    Nicht wirklich überzeugend
  17. Cover des Buches Der vierte Mann (ISBN: 9783442043392)
    William H. Hallahan

    Der vierte Mann

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Der Buchhalter von Auschwitz (ISBN: 9783570312933)
    Reiner Engelmann

    Der Buchhalter von Auschwitz

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Jo_hanna02

    Das Buch ist für jeden, der sich für dieses Thema interessiert, zu empfehlen. Doch gibt es auch beschriebene Scenen, bei denen ich schockiert da saß und mich fragte: „wieso?“

  19. Cover des Buches Licht auf den Wellen (ISBN: 9783898979825)
    Barbara Bretton

    Licht auf den Wellen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Maddy Bainbridge ist nach 15 Jahren an der Westküste wieder in ihre Heimat-Stadt Paradise Point in New Jersey zurück gekehrt. Im Gepäck hat sie ihre kleine Tochter Hannah, die nicht nur den Umzug, sondern auch die Trennung vom Vater verkraften muss. Obwohl Maddy mit Tom seit der Geburt der gemeinsamen Tochter nicht mehr zusammen war, so pflegte Tom doch einen regen Kontakt zu ihr.

    Maddy arbeitet bei ihrer Mutter in der Frühstückspension Candlelight. Und obwohl beide schon ziemlich erwachsen sind und eine lange Zeit getrennt waren, sind noch immer erhebliche Spannungen zwischen ihnen.

    Um Hannah glücklich zu machen, ersteigert Maddy einen Samowar, sieht er doch Aladins Wunderlampe ziemlich ähnlich. Aber dann ist da noch FireGuy, der den Samowar ebenfalls haben möchte, für seine Großmutter. Sie hatte so einen ähnlichen vor 50 Jahren im O’Malleys, einem irischen Pub, das FireGuy bzw. Aidan zusammen mit seiner Schwägerin Claire führt.

    Und schließlich treffen sich FireGuy und Maddy zufällig aufeinander und sie eint nicht nur die Vorliebe für russische Teekessel …

    Mein Fazit:

    Leider hatte ich ja unwissentlich den Nachfolger dieses Romans zuerst gelesen, somit war ich über vieles im Bilde. Das hat mir, im Nachhinein gesehen, schon ein bisschen den Lese-Spaß genommen. Aber ist im Vordergrund auch eigentlich keine Liebes-Geschichte, sondern eine Hommage an die Mutter-Tochter-Beziehung. Das erklärt die Autorin auch im Nachwort: Eigentlich hat sie mit dem Roman auch den Tod ihrer geliebten Mutter verarbeitet.

    Das spürt man auch ziemlich stark an dieser Geschichte. Daher wurde meine Erwartungshaltung auch etwas enttäuscht. Doch nicht nur das: Die Autorin hat auch immer wieder die besondere Situation zwischen Maddy und Rose betont – und auch zwischen Maddy und Hannah. Sie verlor sich auch manchmal darin, so dass ich am Schluss schon etwas ungeduldig wurde. Es wurde mir zwischendurch einfach nicht ersichtlich, wohin die Geschichte führen konnte. Erst ab der Hälfte ungefähr wurde es dann richtig spannend und auch etwas mystisch.

    Die Figuren allerdings sind gut gezeichnet, haben Ecken und Kanten und sind durchweg sympathisch. Die Dialoge sind wie immer fetzig und laden zum Schmunzeln ein. Auch Maddys Beweggründe, warum sie damals wegging und nach 15 Jahre zurück kehrte, sind durchaus nachvollziehbar!

    Alles in allem ist durchaus lesenswert, aber nicht der Beste Bretton-Roman. Trotzdem bin ich geneigt, eher vier Sterne zu geben, denn es ist schon recht komplex und die Charaktere sehr liebevoll beschrieben.

  20. Cover des Buches Das Gesetz der Gier (ISBN: 9783442747733)
    Wolfgang Kaes

    Das Gesetz der Gier

     (20)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic
    kurze Inhaltsangabe:
    Ein klassischer Buchhalter, der sich nie krank gemeldet hat, sich noch nicht mal Urlaub genommen hatte, lässt auf einmal an seinem letzten Arbeitstag vor seiner Rente wichtige Dokumente und ganz viel Geld mitgehen. Das Unternehmen versucht ihn aufzuspüren, doch er taucht unter um die Missstände mit einer Organisation zu veröffentlichen, weil er den Drang hat etwas gutes zu tun.

    Bewertung:
    Wir haben dieses Buch vor ca. einem Jahr in Deutsch gelesen als wir über Moral gesprochen haben. Zu Anfangs musste ich jedoch gestehen, dass ich keine Lust hatte dieses Buch zu lesen, da ich gedacht habe, es wird eines dieser langweiligen Bücher, die man in der Schule liest. Zu Anfangs war es auch so gestaltet und wollte eigentlich schon gar nicht mehr weiter lesen, musste mich jedoch dazu zwingen. Eigentlich war das ganz clever gemacht, denn man wusste vorerst gar nicht worum es überhaupt geht oder was genau passiert ist. In einem der ersten Kapitel erfuhr man sogar schon etwas über die anderen Hauptcharaktere, konnte dies aber noch überhaupt nicht einordnen, was mich verwirrte. Aber später führten diese verschiedenen Sichtweisen zusammen und verschmolzen in eine Geschichte. Langweilig wurde es dann auch nicht mehr, denn die Story wurde immer verrückter und nahm immer mehr an Fahrt auf. Das hätte ich am Anfang nicht erwartet! Leider hat mir das Ende nur teilweise gefallen, ich hätte mir gewünscht, dass der Protagonist am Leben geblieben wäre...
    Da Wolfgang Kaes (ich habe mir den Autor ganz anders vorgestellt, er war ziemlich cool drauf) an einer Veranstaltung an unserer Schule teilgenommen hatte, erfuhr man weshalb er dieses Ende gewählt hatte, das hat mich schon ein wenig beruhigt. Was mir sehr gefallen hat, ist dass die Geschichte in die heutige Zeit passt und sehr zum nachdenken anregt.

    Fazit: Am Anfang eine typische Schullektüre, später eine krasse Story, die schockt und zum nachdenken anregt! Verdient 4 Sterne von mir.
  21. Cover des Buches Ein Dämon wollte Hochzeit machen (ISBN: 9783404205127)
    Robert Asprin

    Ein Dämon wollte Hochzeit machen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Perlenaugen
    Genial, auch wenn man die anderen Bücher nicht kennt ist der Einstieg recht leicht.
  22. Cover des Buches Utopia mit kleinen Fehlern (ISBN: B0000BNW9G)
    Robert Sheckley

    Utopia mit kleinen Fehlern

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Tolle Kurzgeschichten vom Meister der humorvollen, augenzwinkernden Science Fiction! Sehr schöne Sammlung
  23. Cover des Buches Die Zeit, die Zeit (ISBN: 9783257803303)
    Martin Suter

    Die Zeit, die Zeit

     (5)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Keine Frage, wer Suter Fan ist wie ich, wird auch diesen Roman, in dem vom Autor bekannten skurrilen Schreibstil, lieben. Diesmal hat sich der bekannte Schweizer Autor – wie schon der Titel verrät – die Zeit vorgenommen und sich mit der Frage beschäftigt, ob diese überhaupt existiert oder schlicht eine Einbildung ist. Vergeht sie wirklich, oder bewegen sich lediglich die Zeiger der Uhr vorwärts? Der 82jährige Albert Knupp will nicht an ihre Existenz glauben. Er will sich den Glauben behalten, dass er nur sein Umfeld wieder so gestalten muss wie am Todestag seiner Frau und die Zeit bleibt einfach stehen. Das kann er jedoch nicht allein schaffen. Er sucht sich einen Komplizen oder sucht der Komplize ihn? In akribischer Feinarbeit scheint es ihnen zu gelingen, das Unmögliche möglich zu machen …

    Kein Zweifel, bei diesem Buch braucht man einen langen Atem. In minutiöser Detailverliebtheit schildert Suter jedes noch so kleine Detail, das zu dieser Rekreation notwendig ist. Ab und zu lässt er seinen Protagonisten Peter Taler auch über kleine Ungereimtheiten stutzen. Wie war das zum Beispiel mit dem Buch, das nach dem Tot seiner Frau bestellt wurde? Aber die Geduld des Hörers wird belohnt. Immer tiefer lässt sich Taler in den Wahnsinn seines Nachbars ziehen, bis er eine unglaubliche Entdeckung macht …

    Ich ziehe ein Sternchen für zwischenzeitliche Längen ab, aber die ungewöhnliche Story und besonders die wunderbare Stimme des Sprechers hat mich wieder versöhnt. Gerd Heidenreich ist das hörbuchtechnische Sprachrohr für Martin Suter. Ich freue mich auf hoffentlich noch viele gemeinsame Hörstunden. 

  24. Cover des Buches Finanzwirtschaft - Übungen und Musterklausuren (ISBN: 9783867185608)
    Bernd Weidtmann

    Finanzwirtschaft - Übungen und Musterklausuren

     (1)
    Aktuelle Rezension von: kfir
    Nicht wirklich überzeugend

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