Bücher mit dem Tag "buchhandel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "buchhandel" gekennzeichnet haben.

93 Bücher

  1. Cover des Buches Die Schattenschwester (ISBN: 9783442313969)
    Lucinda Riley

    Die Schattenschwester

     (554)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie


    Die Geschichte zwischen Flora & Dtar ist sowas von langweilig.
    Selbst meine Heimatstadt London versinkt in der Langeweile. Buch ist die absolute Enttäuschung!  

  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.755)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Daniel ist 10 Jahre alt, als er von seinem Vater in eine geheime Bibliothek, den Friedhof der vergessenen Bücher, mitgenommen wird. Nach altem Brauch darf er sich ein Buch aussuchen, es adoptieren und dafür sorgen, dass es nie verschwindet und nie vergessen wird. Daniel entscheidet sich für „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, ein Buch, von dem er bisher noch nie etwas gehört hatte und dessen Autor ihm unbekannt ist. Ohne zu ahnen welche Lawine er los tritt, beginnt er Jahre später mit Nachforschungen über Julián Carax und seine Werke, die ein Unbekannter bereits größtenteils schon vernichtet hat. Dabei entdeckt er einige Parallelen zwischen sich und dem Autor des Buches. Dass er jedoch sein Leben und das seiner Freunde und Helfer riskiert, wird ihm erst sehr spät bewusst – zu spät?

    Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Nach Schule und Studium zog er als Dreißigjähriger nach Los Angeles, wo er mit Schreiben begann und als Drehbuchautor und Korrespondent für spanische Zeitungen arbeitete. 2004 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo auch alle seine Werke veröffentlicht wurden. Für seinen Erstlingsroman „Der Schatten des Windes“ erhielt er 2005 den Barry Award. Der Autor war verheiratet und hatte keine Kinder - er starb am 19. Juni 2020 nach längerer Krebserkrankung in Los Angeles. 

    Mit großer erzählerischer Kraft und Lust am Detail lässt Carlos Ruiz Zafón hier den Protagonisten Daniel das Leben von Julián Carax, dem geheimnisvollen Autor des Buches „Der Schatten des Windes“, nachverfolgen. Herausgekommen ist eine fesselnde Geschichte über Liebe und Leid, Verlust und Tod, in Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges und in Barcelona während der Franco-Ära, die den Leser nachdenklich stimmt und zum Miträtseln einlädt. Aus vielen Bruchstücken und unterschiedlichen Handlungssträngen ergibt sich nach und nach ein zunächst unübersichtlicher Thriller, bis dann etwa in der Mitte des Buches die Zusammenhänge klarer werden. Durch geschickt eingefügte Wendungen und in die Irre führende Spuren bleibt das hohe Spannungsniveau jedoch bis zum Schluss erhalten.  

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte über das Leben, das Lesen und die Liebe zu Büchern – sehr empfehlenswert!

  3. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426509777)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (516)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Die Idee einer Bücherapotheke ist genial, die Worte fließen und das sprachliche Niveau ist ansprechend. Leider empfand ich die Geschichte als allzu pathetisch, da die Protagonisten, allen voran Monsieur Perdu, konstruiert wirkten. Diese überzeichneten Charaktere verhinderten, dass mich "Das Lavendelzimmer" wirklich für sich einzunehmen vermochte.

  4. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Con_Ny2

    Ich habe tatsächlich noch nie ein Buch abgebrochen aber bei diesem schaffe ich es noch nicht mal bis zur Hälfte.

    Der Sohn, Radiologenehepaar, das Kind, der Deutsche...... so beschreibt man keine Freunde, Kinder und für mich sehr abwertend den Mann. Wenn ein Kunde sich über den "unfreundlichen Kollegen mit den reichsdeutschen Akzent" beschwert und die Autorin in diesem Falle seine Frau "das Lachen dann doch ein wenig im Hals stecken bleibt" finde ich das alles ander als zum Lachen. Einweisung? Dieser Herr hätte meinen Laden verlassen können. Eine andere Stelle: Er hat es ohnehin schon schwer so als Deutscher unter den ganzen Österreichern. ..... der Deutsche wird tatsächlich öfter mal erwähnt.

    Auch werden andere Berufe als schlechter hingestellt als die des Buchhändler. Eine Bäckereiverkäuferin scheint einige Stufen unter der einer Buchhändlerin zu stehen....die Stelle mit der Lehre und Gehalt als Vergleich zweier völlig unterschiedlich Berufszweige ist mehr als daneben.

    Es wird über Kunden hergezogen und schlecht gemacht ....  und immer wieder ein unpersönliches, abwertendes und arrogantes Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber.

    Das Cover ist ein einiger Stern wert. Es ist wirklich schön.

    Ich werde es nicht zu Ende lese.

  5. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455600124)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (197)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    1919 Eine Buchhandlung, ein kurioser Buchverkäufer und ein gestohlenes Buch. 

    Was braucht man mehr um das Buch zu kaufen?


    Schreibstil:

    In diesem Buch liest man aus der dritten Person von mehreren Personen. Meist von Roger Mifflin dem Buchhändler sowie dem junge Mann Mr Gilbert. Ich fand die Buchliebe kommt richtig gut bei Roger Mifflin rüber. Doch die Ausschweifung die es im Buch zu genüge über die liebe zu den Büchern gibt sind nach etwa 50 Seite sehr langatmig. Das Buch baut erst bei den letzten 50 Seiten Spannung auf. Dann konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. 


    Charaktere:

    Roger Mifflin ist ein sehr kurioser Mann. Er liebt Bücher und glaubt das Bücher den 1 Weltkrieg verhindert hätte, wenn die Leute nur mehr "richitge" Bücher gelesen hätten. Man merkt aber in dem ganzen Buch das der erste Weltkrieg für Roger aber auch für die andere Charaktere eine wichtig Rolle ist. 

    Mr. Gilbert ist ein junger Mann, der etwas naiv in der Geschichte ist. Er kommt hier einem Geheimnis auf die Spur und will begibt sich dabei in Lebensgefahr. Seine Ermittlungen sind aber sehr gut. Auch wenn er falsche Schlüsse zieht. 


    Insgesamt


    Ich fand es eine anstrengende Geschichte, aber es erschien auch 1919 das erste mal. Die Charaktere sind alle etwas eigen. Den einzigen den ich wirklich mochte in diesem Buch war Bock der Hund. 

    Spannung kam am Ende auf das machte bei diesem Buch einiges aus. Ich verschlang die letzten Seiten. 

    Was das Buch aber ausmacht ist die Liebe zu den Büchern. Deshalb hat Buch 3 Sterne von mir bekommen

  6. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Wie ist es auf der anderen Seite der Kasse des Buchladens? Mit welcher Konkurrenz man zu kämpfen hat und was man für kuriose Begegungen als Buchhändler hat, sind in diesem Buch herrlich amüsant beschrieben. 

    Auch wenn das Buch nicht vor Spannung sprudelt oder von einer Anekdote zur nächsten springt, ist es dennoch sehr angenehm zu lesen. Es zeigt, wie wichtig die einzelnen Buchhändler und Antiquariate sind und wie unhöfflich und dreist sich einige Kunden verhalten. 

    Wer sich ein Bild von dem Bookshop machen möchte, kann dies auf den Social Media Seiten des Autors machen.

  7. Cover des Buches Dirty English - Verboten Heiß (ISBN: 9783956496356)
    Ilsa Madden-Mills

    Dirty English - Verboten Heiß

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Cover:

    Das Cover ist schlicht gehalten. Man erkennt unteren Teil von einem weiblichen und einem männlichen Gesicht. Im unteren dunkleren Teil des Bildes steht der Name des Buches. Was mir besonders gefällt ist, dass im Wort „Englisch“ eine rustikalische englische Flacke zu erkennen ist. Das Cover an sich zeigt alle wichtigen Aspekte der Geschichte, kann mich persönlich aber nicht vom Hocker hauen.

     

    Meine Meinung:

    Die Geschichte fängt direkt mit der dunklen Vergangenheit der Protagonistin Elizabeth an. Nach einem kleinen Zeitsprung beginnt das neue Collegejahr. Wir lernen das Studentenleben kennen. Nach und nach verlieben sich Elizabeth und Declan. Die Geschichte basiert größtenteils auf die Gespräche zwischen jenen. Ich hätte mir mehr Tiefe und mehr unterschiedliche Gespräche zwischen den Personen der Handlung gewünscht. Der Schluss war mir persönlich zu schnell. Im Laufe der Geschichte weiß der Leser zusätzlich wieso dieses Buch „Dirty English“ heißt.

    Es gibt mehrere Personen in dieser Geschichte. Zum einen wären dies die Protagonisten. Beide waren tolle Charaktere, aber mir fehlt auch hier die Tiefe, wie zum Beispiel mehr über das Leben in London (Declan), wie kam Elizabeth zur Schmuckherstellung usw. Shelley als beste Freundin gefiel mir sehr gut, auch Dax als Zwillingsbuder von Declan gefiel mir. Leider lernt der Leser beide nicht besser kennen, ebenso Erik, was ich sehr schade finde.

    Der Schreibstil gefiel mehr gut. Denn er war flüssig und spannend. Dadurch konnte ich als Leserin das Buch in einem Rutsch durchlesen.

     

    Das Fazit:

    Das Buch gefiel mir insgesamt. Die Charaktere hamonisierten sehr gut und die Geschichte war für eine Liebesgeschichte in Ordnung. Dennoch hat mir die Tiefe gefehlt und der Schluss war mir ein Tick zu schnell. Dagegen war der Schreibstil toll. Wer gerne ein Lektüre für den jetzigen Herbst braucht, dem kann ich das Buch empfehlen. Jedoch ragt es nicht heraus, dass sollte man wissen.

  8. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Während ich Der Schatten des Windes eines meiner Lieblingsbücher ist,  kann ich bei der Fortsetzung nicht mehr als zwei Sterne springen lassen. Dies hat drei Hauptgründe: Die einseitige Handlung, die übernatürlichen Elemente und zu guter Letzt den Film "Angel Heart" von 1987. Auch wenn vermutlich der letzte Punkt die meisten Ausführungen nötig hat, so möchte ich doch von Anfang an mit der Bewertung beginnen.

    Der erste Punkt ist vermutlich der Schwächste, denn er ist nur zu berücksichtigen, wenn man Der Schatten des Windes als Vergleich heran zieht. Ich tue dies, weil ich sehr wohl finde, dass sich eine Fortsetzung an ihrem Vorgänger messen lassen muss. Um so mehr, wenn dieser ein so grandioses Werk war. Der Schatten des Windes brachte dem Leser eine kleine Anzahl an sehr verschiedenartigen Charakteren mit ihren eigenen Geschichten, alle mit einer eigenen Stimmung - zumeist düster und melancholisch, doch nicht ohne den hin und wieder aufflammenden Funken an Humor. Das Spiel des Engels bietet so gut wie nichts dergleichen. Die Sicht auf die Geschehnisse wird auf den Blickwinkel des Protagonisten eingeengt.

    Die vielen Geschichten des ersten Teils vereinten sich am Schluss des Buches zu einer schlüssigen, wenn auch sehr unwahrscheinlichen und fast übernatürlichen Lösung. Dies ist im Spiel des Engels nicht der Fall. Das Buch bleibt dem Leser eine echte Erklärung schuldig, das Ende ist offen und die losen Enden der Geschichte flattern traurig im Wind. Mag sein, dass es oft ein gutes Stilmittel sein kann, zu verschleiern, was real ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt - jedoch nicht hier, nicht im Vergleich zum Schatten des Windes und nicht im Vergleich zu Angel Heart.

    Ja, Angel Heart. Der Titel ist bereits so ähnlich. Und so ist es auch mit dem einzigen Plotstrang, welcher mehr als andeutungsweise aufgeklärt wird - er ist zu einem nicht geringen Teil so weit identisch, dass jeder, der entweder das Buch oder den Film kennt, ab der Hälfte von beidem sagen können wird, wie der Hase läuft.
    Um zu sagen, Zafon hätte sich von diesem Film inspirieren lassen, sind die Ähnlichkeiten meiner Ansicht nach zu groß. Eher schon könnte man von einer Hommage reden - doch dann hätte sie nicht einen so großen Teil des Buches ausmachen dürfen.
    Kurz: Zafon hat abgekupfert. Ob bei dem Film Angel Heart mit (immerhin mit Rourke und DeNiro, als kein unabhängiger Nischenfilm, bei welchem es nicht aufgefallen wäre) oder direkt bei der Romanvorlage "Falling Angel" von William Hjortsberg aus dem Jahr 1978 ist relativ irrelevant. Ich schließe eher auf Ersteres, da verschiedene Kritiker im Internet zwar eine Nähe zwischen "Das Spiel des Engels" und "Falling Angel" erkennen, aber keine solchen vorwürfe erheben. Titel und Komposition lassen darauf schließen, dass es sich nicht um einen reinen Zufall handeln kann.

    Interessant finde ich, dass ich mir bereits beim Schatten des Windes -vor allem beim "Showdown"- dachte, dass sich der Autor wohl gerne eine Verfilmung wünschen würde, beschreibt er doch viele Szenen so, dass man meint, sie schon einmal in einem Hollywood-Film gesehen zu haben. Diese Vorstellung bleibt im ersten Band jedoch generell und ist mehr in Stilmittel - im zweiten Band leider nicht mehr.

  9. Cover des Buches Die wundersame Geschichte der Faye Archer (ISBN: 9783453529922)
    Christoph Marzi

    Die wundersame Geschichte der Faye Archer

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Lies die vollständige Rezension auf meinem Blog Papiermosaik. 

    Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen.  Gleich am Anfang hat es mich gestört wie unrealistisch Fayes Leben ist. Da der Autor aus Deutschland kommt, nehme ich an, dass er nicht viel Ahnung vom Leben in New York hat. Jedenfalls gibt es dort weder malerische kleine Reihenhäuser, noch Studienabbrecher, die sich eine ganze Wohnung leisten können mit einem Job als Aushilfe im Buchladen. Fayes Leben erschien mir zu sorgenfrei und einfach. Sie hat also einfach einen tollen Job und eine tolle Wohnung bekommen, indem sie mit dem richtigen Kerl bei ihrem Yoga-Kurs geredet hat? Wenn das bloß im realen Leben so wäre! Trotzdem gibt es einen Punkt für Fayes Charakter, sie war in meinen Augen eine sehr liebenswerte Person mit vielen kleinen Macken und Vorlieben, die sie einzigartig gemacht haben. Den anderen Punkt gibt es für den poetischen und atmosphärischen Schreibstil des Autors, der mir gut gefallen hat.

    Für mich scheiterte das Buch vor allem an der Handlung.  Auf den ersten 100-200 Seiten passierte praktisch nichts außer einem extrem awkward geschriebenen Austausch von Facebook-Chat-Nachrichten. Vor allem Alex' ewige Logbuch-Nachricht war so langweilig, dass ich sie nur überfliegen konnte. Und die Chat-Nachrichten klangen so gestelzt, dass ich mich echt zwingen musste sie zu lesen. Es wurde interessanter nach der ersten Hälfte des Buches, denn dann begann Alex sich seltsam zu verhalten. Vor allem als Faye dann einen anderen Mann kennengelernt hat, wurde das Buch stellenweise richtig spannend.

    Aber was echt alles kaputt gemacht hat, war das Ende.  Nichts wurde erklärt. Allem Anschein nach ist Alex ein Zeitreisender. Warum? Keine Ahnung. Es ist eben so. Vielleicht hat seine Firma heimlich einen Wurmlochgenerator im Keller gebaut, vielleicht ist er ein Halb-Alien von einem anderen Stern. Es interessiert weder Faye noch Alex noch Fayes beste Freundin Dana, die von den Zeitreisen wusste, es aber Faye nicht gesagt hat weil sie eine gemeine Ziege (und ein einziger Stereotyp) ist. Die gesamte Spannung, die im Laufe der 500 Seiten aufgebaut wurde, verpuffte auf den letzten zwei Seiten mit einem  Es ist einfach so . Und dazu gab es kaum romantische Spannung zwischen Faye und Alex. Um ehrlich zu sein, war mehr Spannung und realistische Beziehung zwischen Faye und Aaron am Ende. Eigentlich war es sogar richtig beschissen von Faye eine feste Beziehung mit Aaron zu haben und dann plötzlich zu sagen: "Oh ich fühle mich aber gerade richtig mies behandelt. Gut, dass Alex eben an die Tür geklopft hat, und was von mir will. Lass uns keinen weiteren Gedanken mehr an den anderen verschwenden. The Happy End!"

    In dem Sinne kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.  Die Handlung hätte einfach besser überdacht werden müssen, denn das Ende ist so enttäuschend, dass es sich meiner Meinung nach nicht lohnt die Geschichte zu lesen.
  10. Cover des Buches Inselzauber (ISBN: 9783426513668)
    Gabriella Engelmann

    Inselzauber

     (181)
    Aktuelle Rezension von: zessi79

    Inhaltsangabe:

    „Dumme Kuh“, „arrogante Zicke“ – so der Eindruck, den Larissa und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Larissa wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich...

     

    Meinung:

    Ich mag die Bücher von Gabriella Engelmann. Und ich liebe Bücher, die an der Nordsee spielen. Also hat das Buch gute Voraussetzungen, um mir zu gefallen. Und ich wurde nicht enttäuscht, ich habe das Buch regelrecht verschlungen.

     

    Das Buch spielt auf Sylt, dort war ich selbst noch nicht. Aber das hat nicht weiter gestört. Durch die genauen Beschreibungen im Buch, konnte ich mir ein eigenes Bild von Sylt machen. Auch waren die sehr gut ausgearbeiteten Charaktere bildlich vorstellbar und sehr sympathisch.  

     

    Ich mochte die beiden Hauptcharaktere Nele und Larissa sehr, auch wenn beide total unterschiedlich sind. Aber genau dies hat die Geschichte so besonders gemacht. Ich fand es absolut klasse, die Entwicklung der beiden so unterschiedlichen Charaktere zu beobachten. Und damit meine ich nicht nur die Beziehung der beiden zueinander, sondern auch das Finden des Platzes im Leben.

     

    Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe und kann es kaum erwarten, diese zu lesen.

     

    Für dieses Buch gibt es eine klare Leseempfehlung von mir – 5 von 5 Sternen.

     

    Fazit:

    Tolles Buch zum Abtauchen und Entspannen. Ich fand es wirklich toll und freue mich auf die weiteren Teile der Reihe. Absolut empfehlenswert!

     

  11. Cover des Buches 84, Charing Cross Road (ISBN: 9783455650747)
    Helene Hanff

    84, Charing Cross Road

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Lalalenii

    Helene Hanffs unverhoffte Brieffreundschaft mit einem Londoner Buchantiquariat lässt die Herzen aufgehen. Durch geteilte Leidenschaft hält eine Freundschaft über Jahrzehnte hinweg über den Atlantik fest. Noch dazu ein faszinierender Einblick in den Alltag in London und New York der 1950er und 1960er Jahre. 

  12. Cover des Buches Ein ganz besonderes Jahr (ISBN: 9783492306898)
    Thomas Montasser

    Ein ganz besonderes Jahr

     (80)
    Aktuelle Rezension von: bluesjj

    Ein eher dünnes Buch – aber mit Leseband -, das von der Liebe zu Büchern, guten Geschichten und dem besonderen Band zwischen Bücherfreunden erzählt. Es ist wunderschön geschrieben, enthält einen Hauch Magie und gibt einem neben einer tollen Lesezeit auch noch ein paar besondere Buchtipps mit auf den Weg. Für mich hätte das Buch gern dicker sein können.

  13. Cover des Buches Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine (ISBN: 9783746634456)
    Rebecca Raisin

    Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

     (138)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Inhalt des Romans wurde hier bereits ausführlich beschrieben. Daher beschränke ich mich auf meine Meinung. 

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und ich konnte mir die Buchhandlung an der Seine und Paris wunderbar vorstellen. Man spürte die tolle Atmosphäre in Paris. Sarah mochte ich auf Anhieb. 

    Mir hat der Roman schöne Lesestunden beschert und empfehle ihn sehr gerne weiter. Ein toller Wohlfühlroman für zwischendurch. 

    Einen Punkt ziehe ich ab, da es für mich einige kleinere Längen gab. Von Sophie hätte ich gerne mehr erfahren. Sonst eine nette Lektüre zum abschalten. 



  14. Cover des Buches Das Original (ISBN: 9783453439528)
    John Grisham

    Das Original

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der Autor versteht es wie kein zweiter den Leser in eine eigene Welt zu entführen. Diesmal eben in die Welt der Bücher, der Buchhändler und der Autoren. Die Figuren sind sehr gut und detailliert gezeichnet und der Leser konnte sich leicht in sie hineinfinden. 

    Die Geschichte beginnt mit einem exakt geplanten Raub, der aber dennoch später "aus dem Ruder" läuft. Dieser Teil ist noch relativ spannend, danach plätschert die Handlung so dahin, ohne aber zu langweilen. Allerdings bleibt die Spannung nur sehr mäßig, bevor sie zum Finale hin nochmal leicht ansteigt. Insgesamt kein sehr spannendes, aber unterhaltsames Buch. 

    Das es nie richtig langweilig wird liegt auch daran, dass der Autor verschiedene Handlungsstränge und Perspektiven benutzt um die Geschichte voranzutreiben. Das hat mir gut gefallen.

    Zusammenfassend sei gesagt: Wer nägelkauende Spannung erwartet, der ist hier falsch. Wer einen leichten , sehr gut geschriebenen Krimi für ein paar gemütliche Leseabende sucht, der ist hier richtig.

  15. Cover des Buches Frauen und Bücher (ISBN: 9783442749805)
    Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Frauen lesen etwas anderes als Männer. Pi mal Daumen kann dem jeder zustimmen, der mal eine Buchhandlung besucht hat. Dass Frauen aber auch anders lesen, ist jedoch der Mehrheit nicht klar gewesen. An dieser Stelle setzt das Buch an. Es ist eine Kulturgeschichte des weiblichen Lesens und dabei nicht nur leicht zu lesen, sondern anschaulich, erhellend und äußerst vergnüglich.

    Der Autor führt den Leser/die Leserin (es ist zu hoffen, dass dieses Buch auch Männer lesen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Frauen zu verstehen) durch fast 300 Jahre Geschichte und greift dabei die großen Errungenschaften und Werke heraus, die seines Erachtens weibliches Lesen geprägt haben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Wir erfahren vom Aufstieg des Romans, der vermeintlichen weiblichsten aller Textarten, und bekommen den Weg von der Leserin (18. Jhr) zur Schriftstellerin (Jane Austen) und schließlich zur Literatin (Susan Sonntag) und Verlegerin (Sylvia Beach) vor Augen geführt.

    Die große Stärke des Buchs ist es, die Geschichten der Akteurinnen selber sprechen zu lassen. Durch deren Leben scheint die Bedeutung des Lesens durch und ermöglicht Identifikation. Gleichzeitig wird das Neue herausgestellt und mit großer Eloquenz seitens des Autors eingeordnet. Einige, wenige Schwachstellen zeigen sich dort, wo eben jene Geschichten ein wenig lang sind, wie jene Klopstocks, und dort, wo sie nur angedeutet sind, wie die von Marilyn Monroe. Hier wünscht man sich mehr Augenmaß.

    Dieses Buch ist trotzdem ein unverzichtbares Muss für Leser, Leserinnen, Kulturinteressierte, Historiker, Literaturwissenschaftler, Leseratten… also für alle. 

  16. Cover des Buches Mein wunderbares Bücherboot (ISBN: 9783959101813)
    Sarah Henshaw

    Mein wunderbares Bücherboot

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Kapitel94
    Eine Buchhandlung auf dem Wasser – das klingt nicht nur unglaublich exotisch, das gibt es sogar wirklich. Vor einigen Jahren kam Sarah Henshaw, damals Mitte Zwanzig, auf die Idee, ein Kanalboot in einen Buchladen zu verwandeln. Anfangs war die Begeisterung riesengroß, doch das große Geschäft ließ lange auf sich warten. Immer wieder musste sie sich Geld von ihren Eltern oder ihrem Freund leihen, um die Rechnungen zu bezahlen. Aber dann hatte Sarah eine geniale Idee: Um ihre „Book Barge“, so heißt die schwimmende Buchhandlung, bekannter zu machen, entscheidet sie sich dazu, durch die Kanäle von England zu schippern. Von Birmingham nach London, über Bristol und Leeds begibt sich die Achtundzwanzigjährige ganz allein auf ein sechsmonatiges Abenteuer. Sie lernt viele Menschen kennen, besucht literarische Veranstaltungen und stößt immer wieder an ihre Grenzen, doch wird es sich lohnen? Wird die „Book Barge“ endlich die Anerkennung bekommen, die sie verdient?

    Mein wunderbares Bücherboot habe ich regelrecht verschlungen und ich kann schon jetzt sagen, dass es zu meinen Jahreshighlights 2019 gehören wird. Sarah Henshaw schreibt mit soviel Witz und Bodenständigkeit, dass es richtig Spaß macht, ihr „zuzuhören“ und somit verflog eine Seite nach der anderen. Außerdem ist sie ein Charakter, mit dem sich wahrscheinliche jede junge Frau, die am Anfang ihres Berufslebens steht, identifizieren kann: Sie hat einen Plan, sie hat eine Idee für ein Wahnsinns-Geschäft, doch mit Anfang Zwanzig fehlt es ihr schlichtweg an Erfahrung. Wie führt man einen Buchladen? Was muss ich bei der Eröffnung alles beachten? Wie mache ich andere auf mein Geschäft aufmerksam? Demzufolge muss Sarah einige Niederlagen in Kauf nehmen, die sie – auf ihre eigene Art und Weise – meisterhaft überwindet. Dabei konzentriert sie sich aber nicht nur auf den Erfolg, sondern erwähnt auch, wie sie stellenweise kurz davor war, alles hinzuschmeißen und wie sie durch ihre Tollpatschigkeit Fehler beging, die hätten vermieden werden können – aber genau dies sind die Geschichten, die das Buch so authentisch machen.

    In Mein wunderbares Bücherboot geht es allerdings nicht nur um das Kanalboot, das die Autorin liebevoll „Joseph“ nennt, sondern sie gewehrt dem Leser stets Einblicke in ihr Privatleben. Seit mehreren Jahren ist sie schon mit ihrem Freund Stu zusammen, den sie über alle Maßen liebt und sich trotzdem dazu entscheidet, die Beziehung mit ihm zu pausieren. Man erfährt von Nelson, einem Vogel, dem Sarah versuchte, das Leben zu retten und wie sein vermeintlicher Geist sie auf ihrer Reise begleitet. Mit jedem Kapitel habe ich mehr und mehr Respekt für die junge Autorin empfunden, ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert und mich sofort erkundigt, wo ich die „Book Barge“ 2019 antreffen kann (Tipp: in Frankreich).

  17. Cover des Buches Mehr Zeit mit Horst (ISBN: 9783499232244)
    Ingeborg Seltmann

    Mehr Zeit mit Horst

     (53)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Die Geschichte weist auf humorvolle Art auf das Älterwerden hin. Gabi hat ein Problem mit sich und ihrem Mann Horst, der in 190 Tagen in Rente geht. Jedes neue Kapitel zählt die Zeit runter. Gabi noch voll im Berufleben will es auch nicht ändern, wenn ihr Mann ein Lehrer jetzt in Pension geht. Schon vorher will er alles mit Gabi gemeinsam machen. Auch mit ihr in ihr Fitnessstudio gehen, wo sie sich immer mit ihren Freundinnen trifft. Es bringt sie langsam in Rage und dann will Horst auch noch in die USA mit einem Camper reisen. Gabi braucht dazu einen neuen Reisepass der alte Pass ist über 30 Jahre alt und seit 10 Jahren abgelaufen. Sie kann nicht verstehen, dass sie tatsächlich dazu ein neues Passbild braucht, auf dem sie sich natürlich alt und hässlich findet. Ein tolle und auch realistische Geschichte die auch vor Viagra nicht Halt macht. Auch das ihr Jüngster noch immer im Hotel Mama wohnt findet Gabi langsam auch nicht  mehr so lustig.  Es stört überhaupt nicht, das die Geschichte in der Ichform geschrieben ist, im Gegenteil, so läßt sie den Leser an ihren  bewegenen Erinnerungen teilhaben. Viele Dinge aus ihrer Vergangenheit kamen mir sehr bekannt vor. Dann wird ihr auch noch ihr leicht dementer Vater auf Auge gedrückt. Doch keine Panik Gabi wird es schon regeln, dass auch sie nicht zu kurz kommt. Die  Autorin hat alles auf eine nette Weise sehr amüsant umgesetzt. Ihr frecher und er frischender Schreibstil läßt einen sofort in den Roman eintauchen.  Sie versteht es zu fesseln und die Lachmuskeln zu aktivieren.      

  18. Cover des Buches Das Buch der Fälscher (ISBN: 9783458360490)
    Charlie Lovett

    Das Buch der Fälscher

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Buch für alle Bücherfans, Bibliophile, Buchhändler und Buchbinder. 

    Alte Manuskripte, berühmte Schriftsteller zu Zeiten Shakespeares, Liebesgeschichten in der Gegenwart, Büchernarren und Bibliotheken... all das hat Lovetts Roman zu bieten. Dabei gibt es immer wieder Verweise auf englischsprachige Schriftsteller und Maler aus dem 16.-19.Jh., von denen ich teilweise noch nichts gehört hatte. Dieser Roman ist meiner Meinung  nach sehr fesselnd geschrieben und macht Lust, sich einmal näher mit einigen der erwähnten Künstler zu befassen. Ich habe die Lektüre sehr genossen und möchte auch noch mehr von diesem Autor lesen.

  19. Cover des Buches Über ein Mädchen (ISBN: 9783551582713)
    Joanne Horniman

    Über ein Mädchen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Helena_Kawaii
    Klappentext:

    Anna ist schüchtern und einsam – bis sie Flynn trifft, zuerst mit Gitarre auf der Bühne, dann im Café, dann mit vollen Einkaufstaschen auf der Straße. Beide fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Zusammen zeichnen sie, essen Bananenkuchen, träumen, baden, lachen – und lieben sich. Doch auch zwischen Liebenden gibt es Geheimnisse; auch Liebende sind sich manchmal unglaublich fremd und manchmal hält die Liebe nicht …

    Meine Meinung:

    Mich hat das mädchenhafte Buchcover neugierig gemacht, darum wollte ich dem Buch eine Chance geben. Das Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. 
    Der Schreibstil der Autorin fand ich gut, denn er war sehr flüssig und leicht. Mit seinen 224 Seiten konnte man das Buch schnell durchlesen. Positiv fand ich, dass das Buch keine Klischees aufgreifte.
    Die Protagonisten Anna mochte ich sehr gerne, weil ich ihre persönliche Geschichte und ihren eher wilden Charakter mochte. Flynn, Annas Liebe hatte ich auch ihn mein Herz geschlossen. Sie war so unberechenbar. Insgesamt mochte ich an dem Buch, dass die Handlung überhaupt nicht vorhersehbar. Vor allem das Ende hat mich überrascht. Aber dazu komme ich noch. Es war gut, dass diese Liebesgeschichte auch schön war, andererseits auch ihre Konflikte und Probleme hatte. Denn die Beziehung zwischen Flynn und Anna war keineswegs perfekt. Die Geschichte hat mich gelehrt, dass das Leben nicht perfekt sein muss, damit man glücklich ist und dass das Leben manchmal eine überraschte Wendung nimmt. Jetzt kommt mein einziger, dennoch wichtiger Kritikpunkt. In der Geschichte hat es mir an Tiefe gefehlt. Einige Aspekte wurden nur kurz angesprochen und nicht weiter erläutert. Mir blieben so viele Fragen offen. Auch konnte ich Annas Handlungen manchmal nicht nachvollziehen. Nun zum Ende: es war zwar traurig und hat mich überrascht, doch ich finde dass genau dieses Ende für die Geschichte vorbestimmt war, da das Ende nochmal die Botschaft unterstrich.

    Mein Fazit:

    Ein wunderbares Buch mit einer schönen Botschaft, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte. Das Ende war zwar traurig, aber genau richtig.
    Leider hatte mir diese Geschichte zu wenig Tiefe und Annas Handlungen schiene etwas suspekt. Das Buch ist perfekt für einen entspannten Leseabend. 

    Bewertung: 4/5
  20. Cover des Buches Succubus on Top - Ihr Kuss ist tödlich (ISBN: 9783802582325)
    Richelle Mead

    Succubus on Top - Ihr Kuss ist tödlich

     (130)
    Aktuelle Rezension von: CLABASTIAN_FOREVER
    Der zweite Band der Reihe hat mich ähnlich begeistert wie der Auftakt. Georgina ist dieselbe Persönlichkeit, nur in einem etwas anderem Umfeld, der Unterwelt. Ich war zwar ein kleines bisschen enttäuscht von der etwas wenig auftauchenden Beziehung zwischen Seth und Georgina, doch der tolle Schreibstil und die super Geschichte haben das gut kaschiert.
    Auf jeden Fall eine klare Weiterempfehlung von meiner Seite und viel Spaß beim Lesen! :)
  21. Cover des Buches Der Zauber der ersten Seite (ISBN: 9783442378326)
    Laurence Cossé

    Der Zauber der ersten Seite

     (74)
    Aktuelle Rezension von: gst
    „Es ist herrlich, viele Bücher zu haben, aber man muss sie auch lesen“ (Seite 447)

    Welche Leseratte kennt das nicht: Man entdeckt ein Buch mit einem interessanten Titel und das Cover spricht einen auch noch an. Was tun wir: Das Buch aufschlagen, einmal kurz schnüffeln, ob der Geruch passt und schon sind wir entweder in die Geschichte vertieft oder legen sie wieder beiseite …

    Bei diesem Buch war es der Titel, der mich gefangen nahm. Ja, ich liebe Bücher, die einen von Anfang an fesseln. Zwar gelang es diesem Buch nicht auf Anhieb, aber die Story schien spannend zu werden. Gleich in den ersten Kapiteln wurden Schriftsteller verfolgt; sie erlitten Unfälle. Warum, wieso?, fragte ich mich. Und plötzlich hatte ich schon 50 Seiten gelesen…

    Die 1950 geborene Französin Laurence Cossé beschreibt im ersten Teil ihres Romans die Unfälle, im zweiten erläutert sie, wie sie zusammenhängen. Alle Verunglückten gehören einem geheimen Komitee an, das den Buchladen „Der gute Roman“ berät. In diesem Laden werden kaum Neuerscheinungen verkauft, sondern speziell ausgewählte Bücher, die den Lesern im Laufe ihres Lebens besonders im Gedächtnis geblieben sind. Viele der Romane sind schon in die Jahre gekommen und nur noch schwer aufzutreiben. Die Auswahl kommt bei den Kunden sehr gut an. Allerdings dauert es nicht lange, da werden die Organisatoren diffamiert. Dass der Laden so einen besonderen Ruf hat, scheint irgendjemandem nicht zu gefallen. Da helfen nicht einmal Ausrufe wie: „Wir wollen Bücher, die wir am Tag nach einer Beerdigung lesen können, wenn wir vor lauter Weinen keine Träne mehr haben“ oder „Wir wollen Bücher, die weder der menschlichen Tragik ausweichen, noch den täglichen Wundern“. Die verbalen Angriffe häufen sich ebenso wie die Unfälle der Komitee-Mitglieder.

    Leider verlief das Ende mehr oder weniger im Sand. Irgendwie schien es, als seien der Autorin zum Schluss die Ideen ausgegangen. Trotzdem hat es mir nicht leid getan, dieses Buch in die Hand genommen zu haben. Denn als Vielleserin (auch älterer Bücher) sprachen mich die zahlreichen Hinweise auf gute Romane an, die verstreut im Buch auftauchten. Zur Übersichtlichkeit sind viele der Vorschläge am Ende auf acht Seiten zusammengefasst. Das eine oder andere davon werde ich mir im Laufe der Zeit sicherlich noch einverleiben.

    Fazit: eine außergewöhnliche Idee, deren Umsetzung nicht so ganz gelungen ist. Ich vergebe dreieinhalb Sterne und runde großzügig auf vier auf. 
  22. Cover des Buches Die Morde von Pye Hall (ISBN: 9783458364153)
    Anthony Horowitz

    Die Morde von Pye Hall

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Das Buch im Buch. Ein Autor verschwindet und hinterlässt ein unfertiges Manuskript und wir als Leser finden uns in einer doppelten Detektivgeschichte wieder.
    Ich finde die Idee des Buches im Buch wirklich außerordentlich gut und beide Geschichten haben mich sehr gut unterhalten. Ständig gibt es kleine Hinweise auf den oder die Mörder. Mehrmals dachte ich, ich wäre auf der richtigen Spur.
    Das erste Kapitel ebnet ganz hervorragend den Weg für einen direkten Einstieg das Buch, es hat mich direkt neugierig gemacht. Atticus Pünd hat mir sogar so gut gefallen, dass ich gerne mehr von ihm lesen würde! Für mich ein Jahreshighlight.

  23. Cover des Buches Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung (ISBN: 9783832165086)
    Petra Hartlieb

    Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Es ist mir klar, dass dieser Job in der Weihnachtszeit hektisch ist, allerdings fand ich dieses Buch teilweise nervig und indiskret.

  24. Cover des Buches "Verkaufen Sie auch Bücher?" (ISBN: 9783404607679)
    Jen Campbell

    "Verkaufen Sie auch Bücher?"

     (51)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Cover: 

    Comic-Bildchen aus der Buchhandlung


    Zum Buch: 

    Jen Campbell hat zusammengetragen, was alles in Buchhandlungen so passiert. Mal witzig, mal erstaunlich, mal obskur. 


    Meine Meinung: 

    Ich weiß nicht, warum ich es lesen wollte. Vielleicht brauchte ich mal wieder die Bestätigung, dass die Menschheit egoistisch, arrogant und merkwürdig ist.

    Ja, ab und zu muss man mal schmunzeln. 

    Ja, der Satz "ich suche ein Buch, dass war grün. Wissen Sie welches?", verschafft einem in diesem Beruf definitiv ein erhabenes Gefühl. 

    Und dann sind da noch die Dreistigkeiten "Kann ich mein Kind zur Betreuung dalassen, ich möchte zum Frisör", "Danke, dass sie das rausgesucht haben, ich bestelle es online, ist billiger", die sind nicht lustig.

    Alles in allem hat es mir nicht wirklich gefallen. 


    Fazit: 

    keine Humor-Bücher dieser Art mehr, dieses Jahr.

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