Bücher mit dem Tag "buchstaben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "buchstaben" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (859)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden 🙂}

    • ✒ Autor*in: Jennifer Benkau

    • 📖 Seitenanzahl: 525 

    • 🌎 Welt: Zukunft, Großbritannien (🌟🌟🌟🌟🌟)

     • 📚 Cover: 🌟🌟🌟🌟

     • 👱‍♀️ Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟  

          - Lieblingscharakter: Neél, Joy, Matthial, Graves & Rick 

    • ✒ Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟+ • • Jennifer Benkau ist für mich einfach die Königin der Worte. So hat sie auch hier wieder eine unglaublich spannende & süße Dilogie geschrieben, die mich mal wieder vollkommen überzeugen konnte! ❤ 

    • Ich liebe Joy. Sie ist ein wenig rebellisch, ironisch & stark. In meinen Augen eine Protagonistin wie ich sie mag 🙈 Mit Neél hatte ich meine anfänglichen Problemchen, aber es dauerte nicht lange bis ich auch ihn in mein Herz schließen konnte. Durch die Reihe hindurch ist er einfach so unfassbar niedlich😍🤗💕 

    • Ich finde, dass hier weder die Action, noch der Nervenkitzel, die Lovestory oder der Humor zu kurz kommt. Ich habe von Seite zu Seite mitgefiebert & mich des öfteren gefragt, wie es denn weitergehen sollte, weil alles so aussichtslos erschien 😢 

    • Ja, ich wollte nicht wieder heulen & es wäre mir auch beinahe gelungen, aber dann hat Jennifer Benkau wieder einen ihrer berühmten Heulkrampfsätze raus gehauen und es war aus mit mir. Das Ende ist echt ein schlimmer Cliffhanger 😭💕 

    • Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen! 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen 🤗💕

  2. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (1.467)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Furia Salamandra Faerfax  wird ihre gesamte, bis dahin bekannte, Welt genommen.  Sie ist die Tochter eines Bibliomanten, und auch sie ist dazu bestimmt eine zu werden. Denn Furia lebt in einer Welt, in der Bücher verantwortlich für alle Magie sind: Figuren stolpern aus ihnen, ein gibt ganze Welten die durch sie erschaffen wurden und jeder Bibliomant findet irgendwann sein Seelenbuch. Mit ihnen können sie quasi zaubern…

    Sie irrt in dieser Welt umher, findet Feinde und gute Verbündete, und alles dreht sich um den geheimnisvollen Siebenstern und seine Bücher, obwohl er schon lange verschollen ist.

    _

    „Die Seiten der Welt“, empfand ich als einen sehr komplexen und gut durchdachten Fantasy-Roman. Die Welt faszinierte mich von Anfang an. Ich habe vorher schon die beiden Bücher über die Vorgeschichte der Trilogie (eigentlich hätte ich es anders herum machen sollen) gelesen, daher kannte ich mich in der Welt schon ein bisschen aus.

    Ein Kritikpunkt ist allerdings, dass ich erst so ab der hälfte des Buchs mit den ganzen Charakteren richtig warm wurde. Furia fand ich da noch ein wenig blass. Das störte mich allerdings nicht so, denn sie hielt durch ihr mutiges und waghalsiges Verhalten die Geschichte immer am Laufen.

    Der Schreibstiel gefiel mir gut und ich fand es immer so spannend, dass ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Die Spannung war immer da, die Geschichte zog mich immer mehr in ihren Bann.

    Es wurde am Ende sehr komplex, wie und weshalb was geschah, doch ich behielt immer alles im Überblick und dass fesselte mich nochmal mehr an das Buch.

    Es gab sehr viele Blot Twists, in denen sich die Geschichte in eine völlig unerwartete Richtung drehte, dass hat mir auch sehr gut gefallen.

    Besonders die ganze Siebenstern-Thematik fand ich cool. Da klebte an allem so ein Hauch von Schicksaal...

    Dass das ganze Geheimnis nun am Ende ziemlich schnell aufgelöst wurde, fand ich überraschend. Ich hätte es schon auch cool gefunden, wenn das erst später in einer anderen Band aufgelöst worden wäre. Dann wäre noch mehr Mystik geblieben. Aber wer weiß, was mich im nächsten Band erwartet?

  3. Cover des Buches BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit (ISBN: 9783841504869)
    Marah Woolf

    BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit

     (860)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    Lucy liebt Bücher schon seit sie denken kann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie Literatur studiert und neben dem Studium in einer Bibliothek arbeitet. Als sie jedoch ins Archiv versetzt wird, da Miss Olive Unterstützung braucht, geschehen seltsame und mysteriöse Dinge. 


    Bücher, in denen es um Bücher geht, gefallen mir sehr gut. Marah Woolf hat eine total interessante und spannende Geschichte erschaffen. Die Thematik und die Umsetzung sind der Autorin super gelungen. 


    Lucy ist ein besonderes Kind. Sie ist im Heim aufgewachsen und trägt seit ihrer Geburt ein Mal auf dem Arm von dem sie nicht weiß, warum sie es hat. Sie ist ein absoluter Bücherwurm, der eher zurückgezogen lebt und wenige Freunde hat. 


    Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und jeder ist auf seine Weise einzigartig. 


    Der Schreibstil von Marah Woolf ist super zu lesen, wodurch die Geschichte auch super spannend wurde. Vor allem das Ende macht neugierig auf die weiteren Bände.

  4. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.200)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Schreckliches ist in dem alten Bootshaus geschehen. Doch es gelingt, eine Flaschenpost abzusetzen. Jahre später landet diese im Sonderdezernat Q für ungelöste Fälle. Es sind nur noch wenige Buchstaben zu erkennen. Ist sie ein Hilferuf ? Und kommt nicht jede Hilfe zu spät ? Carl Morck verbeißt sich wiedermal in einen Fall und sein Instinkt gibt ihm recht. Langsam setzt sich ein Bild zusammen und es scheint, als triebe der Mörder immer noch sein Unwesen. Und er hat sich auf Kinder spezialisiert.

    Der dritte Fall mit Carl Morck und seinem Assistenten Assad. Wieder sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen. Ich mag die Charaktere, den Humor und den Erzählstil. Auch dieses Buch habe ich wieder verschlungen und werde gleich das nächste starten. Man möchte auch wissen, was es mit Assad auf sich hat und wie es mit dem Team, das in diesem Buch noch mehr Zuwachs erhält, weitergeht und was damals wirklich geschah, als Carls Kollege erschossen und sein anderer Kollege Querschnittsgelähmt wurde. Aber vor allem will man wieder so einen tollen Thriller lesen. Nur die reißerischen Titel stören mich bzw. haben mich lange davon abgehalten, diese Reihe zu lesen. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer Spannung liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich kann gar nicht sagen, ob mich Band 2 oder Band 3 mehr begeistert hat. Und die Bösen sind immer so abgrundtief Böse und gestört, dass einem manchmal echt die Luft wegbleibt. Auch hier tun sich wieder Abgründe auf angesichts der Schicksalsschläge und Kindheitserfahrungen.
     

  5. Cover des Buches Tintenwelt 3. Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 3. Tintentod

     (2.810)
    Aktuelle Rezension von: Wilma_Mueller

    Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen und ich finde es immer noch atemberaubend. Besonders wie in diesem Finale die Buchtitel eingebaut wurden, ist einfach genial. Außerdem hat es Cornelia Funke geschafft eine wundervolle, vielschichtige Welt Stück für Stück aufzubauen, sodass man als Leser nicht ins kalte Wasser geschmissen wird sondern alles in Ruhe erkunden kann, auch wenn einen die Spannung durchaus zwingt schnell weiter zu lesen. Alles in allem kann ich die ganze Trilogie einfach nur weiterempfehlen.

  6. Cover des Buches Mein Herz zwischen den Zeilen (ISBN: 9783843210935)
    Jodi Picoult

    Mein Herz zwischen den Zeilen

     (717)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Das Buch ist glaube ich für jüngere Leser bestimmt, deswegen hatte ich nicht so meine Freude daran. Total genervt hat es mich aber auch nicht, was vorallem daran lag, dass ich schnell durchgekommen bin, weil ich die Kapitel mit der Märchengeschichte übersprungen habe.

    Das Buch ist totale Instalove und generell ist die Liebesgeschichte sehr seicht und ohne große Gefühle. Die komplette Auflösung ist etwas unrealistisch und für mich nicht nachvollziehbar.

    Generell war es eine gute Idee, aber die Umsetzung war mir zu kindisch.

  7. Cover des Buches Der Alphabetmörder (ISBN: 9783548289304)
    Lars Schütz

    Der Alphabetmörder

     (173)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Der Alphabetmörder" von Lars Schütz, ist ein fesselnd geschriebener Thriller und gelungnes Debüt.

    Die beiden Profiler Jan Grall und seine Kollegin Rabea Wyler übernehmen einen spektakulären Fall der sie direkt zu ihrer ersten Leiche im Wildpark führt. Dessen Schädel ist zertrümmert und auf seiner Brust prankt ein in schwarzer Schrift tätowiertes grosses A. Auch weitere Opfer folgen mit Buchstaben in Alphabetischer Folge.
    Grall ahnt das der Mörder kein Unbekannter ist. Um ihn zu stoppen muss er sich mit den Dämonen seiner Vergangenheit stellen.

    Lars Schütz hat mit seinem Debüt einen packend und gut recherchierten Thriller geschrieben, der bis zum Schluss in seinen Bann zieht. Besonders der Perspektivenwechsel der Ermittler und der sich konstant aufbauende Spannungsbogen haben wir total gut gefallen. Auch die Ermittler sind sympathisch ausgearbeitete Persönlichkeiten, über die bis zum Ende der Story noch so einiges ans Tageslicht kommt. Auch die Handlung baut sich konstant sehr einnehmend auf mit unvorhersehbaren Wendungen die auch am Schluss nochmals für Atemraubende Lesemomente sorgt. 


    Der Schreibstil ist fesselnd, locker und leicht und liest sich durch die kurzen Kapitel sehr fliessend.

    Für mich ein überaus gelungen und lesenswerter Debüt, packend, fesselnd und spannend bis zum Ende.

  8. Cover des Buches Der Turm (ISBN: 9783453431614)
    Stephen King

    Der Turm

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG! KANN SPUREN VON SPOILERN ENTHALTEN!

    Nach einem Monat ist es soweit und ich hab heute das Finale der Turmreihe abgeschlossen. Ich überlege, wie ich jetzt am Besten anfange, ohne die ganze Handlung hier auszubreiten und mit Spoilern um mich zu werfen.

    Das einfachste wäre es zu sagen, dass dieses Finale genau passend zur gesamten Reihe aufgebaut wurde. Aber letztlich ist es zu wenig, denn ich muss sagen, an einigen Stellen stand mir der Schock im Gesicht. Nicht gleich zu Anfang, der nahtlos an Band 6 anschließt und hier die Momente aus den Blickwinkeln von mehreren Figuren schildert. Allen voran Jake und Oy, die sich einen Weg zu Susannah suchen. Soviel kann man schon mal sagen, es gelingt ihnen, wenn auch knapp und mit viel Aufhebens.

    Geradezu fließend erfolgt der Übergang zur Perspektive von Roland und Eddie. Hier ist es interessant zu beobachten, dass beide, unabhängig von einander, das gleiche wollen, aber letztlich genau diesen Punkt nicht ansprechen, da sie eine unablässige Furcht begleitet. Genau diese Tatsache holt die Charaktere im weiteren Verlauf der Handlung ein, als sie alle aufeinandertreffen.


    Eine Figur, die regelrecht am Rande auftaucht, ist Walter. Irgendwie hätte ich mir erwartet, dass King ihm einen größeren Stellenwert einräumt, wenn man bedenkt, was Roland und ihn verbindet. Auf der anderen Seite ist die Szene mit Walter derart beängstigend und fesselnd zugleich geschrieben, dass man hier schon wieder dafür entschädigt wird.
    Ähnlich verhält es sich im weiteren Verlauf der Geschichte, wo unsere Revolvermänner nach Donnerschlag gelangen. Erstmals wird man mit den Brechern konfrontiert und erfährt wer und was sie sind. Hier kommt es zu einer äußerst berührenden Begegnung zwischen Roland und einer weiteren Figur. 

    Deutlich wird auch der Umstand, dass unsere Helden unter einem massiven Zeitdruck stehen. Einerseits muss das Brechen der Balken aufgehalten und andererseits in der zentralen Welt ein Leben gerettet werden. Als ob das nicht genügt zerbricht das Ka-Tet erstmals in Donnerschlag. An dieser Stelle war ich unsagbar traurig, bevor Roland, Jake und Oy in die reale Welt wechseln. Auch hier jagt die nächste Katastrophe heran und spätestens an dem Punkt war ich kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen. King reißt die Figuren so schonungslos aus der Handlung, dass es schon körperlich schmerzt.


    Ich könnte hier jetzt noch weiter auf die Handlung eingehen. Noch mehr davon erzählen, was mich berührt hat, denn später kommen noch so einige Szenen. Doch ich mache hier bewusst einen Schnitt, um allen, welche die Reihe noch nicht gelesen haben, nicht zu viel zu verraten. Eines möchte ich aber doch noch anmerken. Das was nach dem Epilog kommt, ist bezeichnend für die Handlung und zeigt deutlich, warum Roland Deschain der ist, der er nun einmal ist.


    Fazit: Das Finale der Reihe lässt keine Wünsche übrig. Man wird von Emotionen überrollt und kommt kaum hinterher die Gefühle ausreichend zu verarbeiten. Unleugbar ein großartiges Ende für die Buchreihe, obwohl so manche Stellen einem wahrlich die Tränen in die Augen treiben.

  9. Cover des Buches Hinter den Buchstaben (ISBN: 9783646601053)
    Felicitas Brandt

    Hinter den Buchstaben

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Alice_im_bookland
    Autorin: Felicitas Brandt
    Seitenanzahl: 74
    Verlag: Carlsen Verlag
    Preis: Ebook: 1,49


    Inhalt:
    Eigentlich ist für jeden Buchsüchtigen der Traum, einmal in die Welt seiner Helden zu springen, dieser Traum wird für Faith wahr. Faith deren Zuhause die Bibliothek ist. Eines Tages landet sie durch die Hilfe einer Fee in einen ihrer Lieblingsromane. Aber nun muss sie auch noch Robin Hood retten.


    Meine Meinung:
    Nur durch Zufall bin ich auf die Vorgeschichte von "Als die Bücher flüstern lernten" gelandet und fand sie wirklich sehr schön geschrieben. Auch der Schreibstil ist sehr locker gehalten und durch die Ich- Form bekommt man dieses Feeling, das man selber in der Geschichte drinnen steckt. Dennoch fehlt mir an manchen Stellen das Bildhafte, um sich wirklich alles gut vorstellen zu können. 


    Felicitas hat in Faith wirklich einen schönen Charakter geschaffen, die wirklich eine tolle Fähigkeit hat und zwar sie hört die Bücher flüstern. Für jeden Büchermensch, sicher ein schöner Traum. Faith hat das Herz am rechten Fleck und ist eine wirklich angenehme Person, die weiß, wann es am besten ist, die Klappe zuhalten.


    Alleine das Robin Hood, Will, Little John vorkommen, hat die Geschichte einen Stern mehr verdient, wer mag schließlich nicht die Geschichte um Robin Hood und seine Kameraden, die für das Recht der Armen kämpfen. Gut Sky, ein Charakter, der nicht in den Legenden von Robin Hood vorkommt, ist mir zwar am Anfang sehr sympathisch, doch mit der Zeit, nervt er mich leider einbisschen, doch Faith macht die Sache wieder weg.


    Das Faith, sobald sie in das Reich von Robin Hood kommt, indem sie durch ein Buch reist, plötzlich komische Fähigkeiten bekommt, dass sie aufeinmal mit einem Bogen super gut umgehen kann, welchen sie vorher nie im Leben benutzt hat. Gut es kann sicher auch am Feenstaub liegen.


    An sich hat mich die Geschichte dennoch von Anfang an sehr gefesselt und ich war doch einbisschen traurig, als die Reise von Faith plötzlich zu Ende war.


    Fazit:
    Um "Als die Bücher flüstern lernen" zu verstehen, sollte man unbedingt "Hinter den Buchstaben" vorher gelesen haben, damit man den Zusammenhang zwischen den beiden Büchern auch versteht. Trotz einigen Schwachstellen an dem Buch find ich es eine wunderschöne Reise, in die Welt von Robin Hood um ihn zu retten.
  10. Cover des Buches Der Skorpion (ISBN: 9783426503492)
    Lisa Jackson

    Der Skorpion

     (124)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Im tiefsten Winter von Montana fesselt ein Psychopath Frauen nackt an einen Baum um sie erfrieren zu lassen. Er hinterlässt immer eine Nachricht mit den Initialen des Opfers und einem Stern. Nach und nach wird klar, dass durch die Initialen eine Botschaft entsteht, aber es fehlen einfach noch zu viele Buchstaben um die Botschaft zu verstehen. Detective Regan Pescoli und ihre Partnerin Selena Alvarez untersuchen den Fall. Als Pescoli spurlos verschwindet glaubt ihre Partnerin das sie in den Fängen des Killers ist…

    Der Skorpion stammt aus der Feder von Lisa Jackson.

    Leider konnte mich dieser Thriller nicht wirklich überzeugen, er hat spannende Momente, die brauchen aber lange um sich zu zeigen. Ermittlungsarbeit wird eigentlich nicht getätigt, sondern es wird immer nur berichtet sie hätten viel zu tun, aber leider fehlt jede Beschreibung was denn nun wirklich zu tun ist außer in Akten zu stöbern, wird nur an Tatorten rumgestanden. Auch sind beide Ermittlerinnen vom Leben gebeutelt und ein Großteil des Buches handelt von Pescolis Privatleben mit ihren Ex-Männern, Liebhabern und ihren Kindern. In dieser Bandbreite nimmt es mir leider jegliches Gefühl der Spannung und ist nur noch zäh zu lesen. Das angekündigte verschwinden von Pescoli findet erst auf den letzten Seiten statt und dann endet das Buch und für die Auflösung muss man dann den Nachfolger „Der Zorn des Skorpions“ lesen. Hätte ich den nächsten Teil nicht schon zu Hause würde ich ihn mir nicht mehr kaufen. Einzig die Nebenhandlung konnte mich größtenteils überzeugen, sie war spannend, nur die Auflösung empfand ich leider sehr unglaubhaft und zu konstruiert.

    Mein Fazit:
    Ein Thriller, der wenig Spannung für mich bereit hielt und sich vor allem um das Privatleben der Ermittler dreht. 
  11. Cover des Buches Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten (ISBN: 9783570307519)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Den Menschen werden die schönsten Erinnerungen gestohlen und in Blutbüchern nieder geschrieben.  Vampa wurde alles genommen, er kann nicht mehr fühlen, weiß nichts mehr aus seiner Vergangenheit. Tigwid hat etwas mehr Glück, er hat "nur" seine gkücklichen Erinnerungen verloren.

    Auf der Suche nach einer Lösung, nach dem Geheimnis hinter dem Rätsel, stoßen die beiden Jugen mit der 15-jährigen Apolonia zusammen, der die Macht prophezeit wird das Dunkle zu brechen.

    Sie rennen zusammen durch die dunklen Straßen, werden getrennt, des Mordes verdächtigt und angelogen. Ob sie es wirklich schaffen die Schreiber der Blutbücher zu besiegen und ihre Erinnerungen zurückgewinnen?


    Meinung

    Ein kurzweiliges Jugendbuch. Schön finde ich, dass tatsächlich die Handlung im Vordergrund steht. Die Liebe spielt in diesem Buch eine sehr kleine Rolle.

    Jenny-Mai Nuyen beschreibt einfach immer wunderschön ihre fiktiven Orte, die Personen und schafft sehr individuelle Persönlichkeiten.

    Zwar wird mir Apolonia im ganzen Buch nicht sympathisch, aber das muss sie auch gar nicht. Es ist einfach sehr authentisch, wie alles zusammen passt und die Personen handeln. 

    Das schöne ist auch, dass ihr einfach eine Naivität gegeben wird und auch ein Vertrauen zur Polizei, wie das wohl in den wenigsten Büchern ist. Das hat mir gefallen, dass nicht immer alles schlecht gemacht wird, was wir in der "echten" Welt so haben, sondern auch genutzt wird. Dass sie nicht (zumindest nicht von allen) total verachtet wird, sondern als Teil des ganzen gesehen hat. 

    Es wird auch so vieles sehr logisch erklärt, mit Physik und Co. Das hat Spaß gemacht!

    Schön fand ich auch, dass die Sätze aus den Blutbüchern in rot abgedruckt waren. Das ist defintiv mal eine schöne Abwechslung so viel Farbe zu sehen.

    Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das ich empfehlen kann.

  12. Cover des Buches Buchland (ISBN: 9783862824441)
    Markus Walther

    Buchland

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Worum gehts?


    Das Buchland schwebt in Gefahr, doch das scheint im Moment noch niemand zu wissen. Nicht einmal Beatrice, die uns gemeinsam mit Herrn Plana durch die Geschichte lenken. Nachdem Beatrice einen neuen Job braucht und sich kurzerhand bei Herrn Plana bewirbt findet sie rasch eine Zusage und bemerkt das dieser Laden das ganz besondere Etwas hat. Beatrice liebt die Bücher, doch sie liebt auch ihren Mann, der aus einer starken Alkoholsucht nicht heraus finden kann. Schafft sie es beides retten zu können, oder muss sie eine folgenschwere Wahl fällen?

    Das Buch hat sich durch den locker erzählenden Schreibstil fast wie von selbst gelesen. Was am Anfang noch nicht absehbar war. Es wirkte erst etwas trocken. Aber je mehr man gelesen hat, desto mehr ist man in der Welt versunken. Bea, Herr Plana und der personifizierte Tod waren mir dabei die liebsten Charaktere. Am Anfang war es noch etwas realistisch gehalten aber je mehr man über diesen geheimnissvollen Keller las desto mehr wusste man, was es mit diesem 'Buchland' auf sich hatte. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet selbst die Nebenrollen bleiben mir noch in Erinnerung und auch die Gastauftritte von Edgar Allan Poe und Wolfang von Goethe beispielsweise habe ich noch schmunzelnd in Erinnerung. Übrigens wurden auch viele andere Werke in dem Buch genannt. Wie Narnia. Und die beiden lustigigsten Beispiele: Herr Plana ist ein älterer Herr und befindet sich dann irgendwann im weiteren Verlauf in einer dunklen Ecke, er hebt den Gehstock und will zuerst "Lumus" rufen - tut es aber nicht da er sich auf seine Vernunft besinnt. Wäre zu lustig gewesen, wenn es im Buchland funktioniert hätte. Und dann als Bea und Herr Plana in der Halle der unnötigen Bücher sind finden sie das "Biss zum ..."Buch und beschreibt das Cover. Es schwimmt in einem Meer aus Tinte. Ja. Da musste ich auch etwas schmunzeln. Seltsam fand ich die Tatsache das Herr Plana irgendwie in Bea verliebt war, obwohl sie einen extrem großen Altersunterschied hatten und er ihr Vater hätte sein können. Das war nicht so mein Fall. Dennoch hat mich seine Geschichte interessiert und auch das Ende war traurig. Tja. Wenn man wirklich in Schicksalen herum radieren und schreiben könnte, dann hätten es wohl sehr viele versucht wenn sie 'Buchland' je gefunden hätten. Sehr gute Geschichte - so alles in allem.

    Fazit:
    Wer einen lockeren Schreibstil und originelle Ideen bevorzugt ist bei Walther's Buchland richtig. Es ist nicht ganz frei von seiner persönlichen Meinung, dennoch hat es Schwung und ein Ende, das Hoffnung auf ein zweites Band macht.

  13. Cover des Buches Tausend kleine Schritte (ISBN: 9783492259637)
    Toni Jordan

    Tausend kleine Schritte

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Dieses zauberhafte kleine Büchlein habe ich bereits im Januar gelesen und irgendwie schaffe ich es erst jetzt, es euch vorzustellen. Aber besser spät, als nie, denn "Tausend kleine Schritte" ist eine tolle wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der es darum geht, seine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Wir alle sind einzigartig und sollten uns nicht verbiegen, um ins Raster zu passen.

    Die Autorin:
    Toni Jordan (geboren 1966) ist Schriftstellerin und lebt in Melbourne. "Tausend kleine Schritte" ist ihr erster Roman und war international erfolgreich. Das Buch wurde in Australien für den Miles Franklin Award und den Barbara Jefferis Award nominiert und als Bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Weitere Romane der Autorin sind "Die schönsten Dinge" und "Neun Tage". Letzterer wurde mit dem Fiction Award der unabhängigen australischen Buchhändler ausgezeichnet.

    Inhalt:
    „Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Bereits das Cover lässt darauf schließen, dass wir es hier mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte zu tun haben. Da ist ein Stapel Orangen, teils geschält, teils nicht. Das alles auf weißem Grund und eigentlich so gar nicht zum Titel passend. Doch Orangen spielen im Buch eine Rolle, wenn auch eine kleine. Ich fand das Cover zumindest so interessant, dass ich auf dem Tisch der Mängelexemplare danach gegriffen habe. Und das ist es ja schließlich, was ein Cover erreichen sollte.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er passt genau zu der Protagonistin, die zwar ihre Macken hat, dabei aber dennoch gebildet ist. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fühlte mich durchweg gut unterhalten.

    Zitat: "Aber ohne Zählen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt."
    (Toni Jordan: Tausend kleine Schritte, Seite 31)

    Grace‘ Tick mit den Zahlen begann schon in ihrer Kindheit. Was das Ganze ausgelöst hat, erfahren wir im Lauf der Geschichte. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema „Zwänge“ auskennt, weiß man, dass meist ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Grund für solche ausgeprägten ungewöhnlichen Verhaltensmuster ist. So auch bei Grace. Dennoch hat sie sich in ihrem Leben gut eingerichtet. Sie kann aufgrund ihrer Zählerei nicht mehr in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin arbeiten und gilt nun als erwerbsunfähig. Aber selbst den für sie schwierigen Situationen, wie zum Beispiel dem Einkauf im Supermarkt, ist sie gewachsen und dabei um keine Ausrede verlegen, als es darum geht die fehlende zehnte Banane zu ergattern. So können wir neben der schwierigeren Thematik auch an einigen humorvollen Szenen teilhaben.

    Erst als Seamus O’Reilly in ihre Leben tritt, merkt sie, dass ihr etwas in ihrem Leben gefehlt hat. Er macht sie glücklich und ihr Leben ein wenig aufregender. Er ist alles, was sie braucht. Doch das scheint Seamus nicht zu merken. Sein Drang, ihr zu helfen ist groß und so nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.

    Wir lernen Grace Marotten ziemlich deutlich kennen, sie zählt alles was ihr möglich ist, um sich in der Welt zurechtzufinden und Sicherheit zu verspüren. Das hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und manchem Leser könnte das schon auf die Nerven gehen. Ich persönlich fand es aber sehr interessant in Grace Kopf blicken zu dürfen. Natürlich kommen wir in der Geschichte irgend wann zu der Frage , ob es sinnvoll ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Ticks zu überwinden. Ob es überhaupt nötig ist, sich zu verändern, um mehr der Norm zu entsprechen. Und ob es Grace glücklich macht, mithilfe von Medikamenten ein sogenanntes normales Leben zu führen, welches der eigenen Natur aber zuwider ist.

    "Tausend kleine Schritte" ist ein sehr emotionales Buch, welches uns mitnimmt in die Welt einer Zwangsneurotikerin. Wir erfahren, welche Hürden jene Menschen zu nehmen haben, um so sein zu können, wie sie selbst sein möchte und nicht, wie die Außenwelt sie sehen will. Auch wenn viele Ratschläge von Außen gut gemeint sind, so muss jeder am Ende selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Akzeptiere dich und akzeptiere dein Gegenüber. Jeder ist richtig, so wie er ist.

  14. Cover des Buches Intensity (ISBN: 9783453433014)
    Dean Koontz

    Intensity

     (180)
    Aktuelle Rezension von: NataschaWahl81
    "Dennoch ... wenn der Mörder dieses Schlafzimmer betrat, würde Chyna keine halben Sachen machen."

    Mein allererster Roman von Koontz war der 1987 in Deutschland erschienene Roman: "Haus der Angst" - Was habe ich ihn geliebt und wie sehr liebe ich den ganze zehn Jahre später herausgebrachten: Intensity. 
    Chyna ist genau jene kühle, logisch denkende Heldin wie  im Original genannten "House of Thunder." 
    Die Protagonistin - in zu Deutsch: Intensität - ist Gast im Elternhaus ihrer Kommilitonin und zugleich einziger Freundin: Laura. 
    Als sie in der Nacht durch Schüsse aufgeschreckt wird, versteckt sie sich unter dem Gästebett.
    Dadurch, dass Chyna ihre Sachen noch nicht ausgepackt hatte und durch ihre penible Sauberkeit, merkt der Eindringling nicht das die von ihm getötete Familie, noch einen Besucher im Haus hat, dass er nicht alleine ist.
    Derart spannend fängt die rasante Geschichte von Intensity an und es bleibt weiterhin intensiv.
    Versteckt im Wohnwagen von Vess dem Killer durchlebt sie eine Höllenfahrt, die mit weiteren Leichen gepflastert ist, bis Chyna sich - angekommen im Heim des Mörders - Vess stellen muss. 
    Dort nimmt die Grausamkeit ihren Höhepunkt und der Leser fiebert mit: Wird sie es schaffen, ihm zu entkommen? 
    Die 478 Seiten fliegen nur so dahin und außer ein oder zwei langatmige Beschreibungen habe ich absolut nichts zu bemängeln. Vielleicht, dass das Profil des Mörders ein wenig zu glatt war. 
    Doch: Dean Koontz ist und bleibt ein Meister! 
    Wer einen rasanten Thriller mag, ist deshalb mit Intensity mehr als gut bedient! 

    "Auf die eine oder andere Weise sucht Mr. Vess seine primären Opfer normalerweise zwei oder drei Wochen vor einer seiner Expeditionen sorgfältig aus."
  15. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: 9783455001945)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

     (620)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Eine ältere belesene Dame und ein gefühlvoller jünger Mann mit nicht so viel Wissen - ein ungleiches Paar.  Dennoch erfahren sie,  was sie verbindet, auf eine niedliche humorvolle Weise. Die alte Dame war mir sehr sympathisch. 

    So kann es im Leben kommen...Zufälle und Begegnungen, von denen man sich inspirieren lässt und nie vergisst.

  16. Cover des Buches BookElements 2: Die Welt hinter den Buchstaben (ISBN: 9783551302915)
    Stefanie Hasse

    BookElements 2: Die Welt hinter den Buchstaben

     (181)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den zweiten Band einer Trilogie. Diese Rezension könnte daher Spoiler enthalten, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat.

    Inhalt:
    Nach dem entscheidenen Kampf am Ende der ersten Teils gibt es nun keine Wächter mehr. Lin arbeitet weiterhin für die Bibliothek. Doch nun ist es ihre Aufgabe, Menschen zum Lesen zu bringen. Doch plötzlich verschwinden die beiden wichtigsten Bücher. Lin und ihre ehemaligen Wächterkollegen bekommen ihre Fähigkeiten zurück. Dann verschwindet Lin.

    Meine Meinung:
    Nach dem Ende von Band 1 hätte ich nicht unbedingt eine Fortsetzung gebraucht. Die Handlung war kompett abgeschlossen und es blieben keine Fragen offen. Dass es doch noch weitergeht, finde ich allerdings sehr schön, denn ich mochte die Protagonisten und den Schreibstil.

    Es ist immer schön, wenn man liebgewonnene Charaktere doch noch ein bisschen weiterbegleiten darf. Lin war im ersten Band so sympathisch und süß, dass ich mich sehr gefreut habe, dass sie auch weiterhin im Fokus steht.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lin und von Ric erzählt. Beide arbeiten noch immer für die BIbliothek, auch wenn sie ihre Kräfte inszwischen verloren haben. Man merkt, dass ihnen als ehemalige Wächter die Patrouillen fehlen und vor allem Ric noch in seine neue Rolle reinschlüpfen muss.

    Ric hegt noch immer Vorbehalte gegenüber Josh, den er im ersten Band verdächtigt hatte, Mitschuld an den Ereignissen zu tragen. So wird er auch direkt misstrauisch, als er ihn bei verdächtigen Handlungen beobachtet. Der Drache ihn ihm ist eben doch nicht ganz verschwunden. Die Patrouillen fehlen ihm, er sucht noch nach seinem neuen Platz und daher fällt es ihm leicht, an Altem festzuhalten. Mir gefiel, dass hier alte Bekannte wieder eine Rolle spielen und auch Konflikte aus dem ersten Band nochmal aufgegriffen werden.

    Auch Lin ist noch nicht über die Ereignisse hinweg. Als die beiden Bücher verschwinden, die den Anfang und das Ende der Geschehnisse bildeten, ist sie sofort alarmiert. Langsam kehren ihre Kräfte zurück, wie bei allen anderen Wächtern. Als sie dann plötzlich in Otherside wieder zu sich kommt, beginnt einen spannende Reise für sie. Wie soll sie bloß aus dem Buch wieder herauskommen?

    Ric muss seinen Groll überwinden, wenn er Lin retten will. Denn Lin vergisst nach und nach, dass sie zur Realität gehört und kann sich nicht mehr selbst helfen, aus Otherside zu verschwinden. Lin bekommt damit eine recht naive Seite hinzu, die allerdings der Tatsache geschuldet ist, dass sie genauso in Otherside sein soll, um den Plänen zu dienen.

    Ich mag den Schreibstil der Autorin. Besonders amüsant finde ich, dass sie sich einerseits über romantische Szenen in Jugendbüchern lustig macht, aber andererseits selbst ganz selbstverständlich genau diese Klischees bedient. Durch Lin kommentiert sie das aber humorvoll und es macht dennoch Spaß, solche Szenen zu lesen. SIe übertreibt es auch ein bisschen, aber das passt sehr gut.

    Die Handlung war dieses Mal nicht so vorhersehbar wie in Band 1. Das hat mir gefallen. So konnte ich mich mehr überraschen lassen.

    Die Kapitel haben eine sehr schöne Länge. Ich habe das Buch immer in der Bahn gelesen und es eignet sich wirklich gut dafür. So kann man eben doch noch eben schnell noch ein weiteres Kapitel lesen, bevor man aussteigen muss. Allerdings bestand bei mir auch immer die Gefahr, dass ich zu sehr von der Welt gefangen war und nicht mehr auf meine Umgebung geachtet habe. Mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich beinahe meine Haltestelle verpasst hätte. Das werte ich aber auch jeden Fall als gutes Zeichen. Ich habe mich immer auf die Bahnfahrten gefreut.

    Das Buch endet dieses Mal mit einem fiesen Cliffhanger. Es bleibt unheimlich viel offen. Band 3 werde ich also auf jeden Fall auch noch lesen. Denn der Schluss ist spannend und offenbart im Epilog nochmal einen Blickwinkel, der bisher nur unterschwellig eine Rolle gespielt hat. Ich bin sehr gespannt auf die Auflösung.

  17. Cover des Buches Glück besteht aus Buchstaben (ISBN: 9783312010417)
    Karin Schneuwly

    Glück besteht aus Buchstaben

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Book-worm
    Karin Schneuwly erzählt in ihrem Buch "Glück besteht aus Buchstaben" ihre Geschichte , die beschränkt sich aber nicht nur aufs Lesen, sondern aus vielen Anekdoten ihres Lebens.
    Das mag für sie interessant sein, für den Leser ihres Buches weniger. Sehr enttäuschend.
  18. Cover des Buches Letterland - Die Diamantenquelle (ISBN: 9783833939112)
    Johanna Trommer

    Letterland - Die Diamantenquelle

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Buchpfote

    Allgemein:

    Ein Bücherwurm wie er im Bilderbuch steht, das ist die 13-jährige Tinka. Sie liebt es, ihre Nase in die Geschichte von Odysseus zu stecken und findet genau in diesem Buch einen Brief, der einen merkwürdigen Hilferuf beinhaltet. Deutet Tinka das Geschriebene richtig? Die Welt der Bücher und Buchstaben ist in Gefahr? Zusammen mit ihrer besten Freundin Isabell und dem Antiquar Antonius beginnt sie eine Reise in eine Welt abseits des Vorstellbaren. Auf nach Grammaton, das Land, indem die Buchstaben LEBENDIG sind. Der Fantasyroman aus der Feder von Johanna Trommer mit Unterstützung von Meryem Natalie Akdenizli erschien 2011 bei Baumhaus. Mit knapp 600 Seiten ist es der 1. Band der „Grammaton-Saga“ und für Kinder ab 11 Jahren geeignet ist.


    Mein Bild:

    Das dicke Buch lag bestimmt knapp 3 Jahre auf meinem SUB und war schon beim Kauf kein aktueller Bestseller mehr, aber trotzdem sprach mich der Klappentext und das verrückte Cover bei einem großen Buchverkauf an und jetzt hatte ich endlich Lust das Buch in die Hand zu nehmen, weil ich wissen wollte, wie die Welt aus lebendigen Buchstaben aussieht.

    Im nachhinein muss ich mir immer wieder vor Augen halten, dass es ein Kinderbuch ist, ein sehr dickes Kinderbuch. Also muss es kurzweilig, spannend, nicht zu komplex, dafür aber wieder logisch erscheinen. Schwierige Kiste und ich finde, die Geschichte packt das leider nicht. Nur warum?

    Der Einstieg in die Geschichte klingt vielversprechend. Es gibt kein großes Vorgeplänkel, denn die Protagonistin findet auf den ersten Seiten den Brief, schnappt sich ihre Leute und zack wird versucht nach „Grammaton“ zu gelangen. Dort beginnen allerdings schon die logischen Fehler bzw. die massenhaft Freiheiten, die sich die Autorin genommen hat. Jeder Erwachsene würde das hinterfragen. Zum Beispiel hieß es erst, man kann nur allein und nicht über 18 Jahren nach Grammaton reisen. Aber dann kommt es zu der Ausnahme: Man reist zu dritt und ein Erwachsener ist dabei. Sowas aber auch. Ein weiteres Beispiel betrifft die Aufenthaltsdauer in Grammaton und wie man das den Eltern beibringt. Tja, das braucht man nicht, denn in Grammaton vergeht die Zeit ganz anders. Bei uns vergehen 30 Minuten, in Grammaton 5 Monate und so weiter.

    Natürlich kann man sich als Autor beim Erschaffen einer Welt sämtliche Freiheiten nehmen, aber hier ist alles zu einfach und jedes Problem wird bis zur Mitte des Buches wie ein Fingerschnippen gelöst. Man kann sich also vorstellen, dass ich die Reise durch das Land Grammaton recht langweilig und simpel fand.

    Noch dazu wird sich viel zu lange an Kleinigkeiten aufgehalten. Keiner braucht die Erklärung einer Reiseroute über 10 Seiten, wenn auf der letzten Seite des Buches eine hübsche kleine Karte hinterlegt ist.

    Auch die Charaktere überzeugten mich kaum. Zu wenig Emotionen, zu oberflächlich. Selbst das Einbauen tragischer Geschehnisse aus der Vergangenheit brachte nichts, weil es nicht im Geringsten plotrelevant war oder die Charaktere beeinflusste.

    Dafür, dass NUR Tinka unsere Welt und Grammaton vor der Auslöschung sämtlicher Buchstaben retten kann, war sie für mich austauschbar. Nein, sogar unscheinbar, weil sie neben den anderen Charakteren tatsächlich unterging. Zwar zugunsten inniger Freundschaften, die sie schloss oder in denen sie Trost fand (wenigstens ein emotionales Trostpflaster für mich), aber so verstehe ich natürlich nicht, warum nur sie alle retten kann? Soll sie dafür stehen, dass jedes Kind lesen sollte und sich mit ihr identifizieren kann oder wie? Natürlich ist es wichtig, eine klare Botschaft zu senden, nur die geht mit Tinka unter. Ich habe keine Entwicklung gesehen. Ich finde, ihre Freundin Isabell mit dem organisierten und strategischen Tick hatte mehr das Zeug dazu.

    Allerdings gefiel mir der ausgeschmückte Schreibstil in Bezug auf das Setting und die Dialoge doch sehr. Manchmal märchenhaft verspielt und übertrieben, dann wieder wohlklingend oder ernst auf den Boden der Tatsachen geblieben. So wurde Grammaton vor meinen Augen lebendig! Ein so kreatives und witziges Worldbuilding habe ich noch nie gesehen bzw. gelesen. Man kann sich die Letterlinge als ca. 2 Meter große Buchstabenkörper vorstellen, an denen Kopf, Arme und Beine zusätzlich vorhanden sind. Jeder Letterling ist andersfarbig, besitzt Verzierungen, Kleidung und natürlich passend zum Buchstaben auch einen Namen. Die Idee ist absolut goldig! Grammaton hat etwas von „Alice im Wunderland“ und Michael Endes Phantasien aus „Die unendliche Geschichte“. Ein Palast, der mich an den Elfenbeinturm erinnert, Papierhäuser und -straßen (ob es dort jemals regnet?), ein Meer aus farbenfrohen Pflanzen, Bäumen und Lebewesen, die mir bisher in keinem Fantasyroman untergekommen sind und zum ständigen Begleiter werden.

    Ab der Mitte der Story gab es eine vorläufige Erlösung für mich, indem die Autorin auf mehrere Handlungsstränge und damit Perspektiven überging, so trat der Bösewicht endlich ins Bild, zwar immer noch nicht in den Mittelpunkt, aber immerhin. Durch den Wechselt der Handlungsstränge kam wieder Spannung auf, wie sich wohl diese oder jene Situation auflöst.

    Das Ende gefiel mir wiederum gar nicht. Es ist typisch, dass versucht wird, alles aus dem Abschluss rauszuholen. Es verfehlte seine Wirkung bei mir komplett. Aufgesetzte und überladene Plot Twists zogen es unnötig in die Länge statt Spannung aufzubauen. Tja, und eine saubere Auflösung der ganzen „Rettet Grammation“- Mission gibt es für mich auch nicht. Ich bin enttäuscht. Mir ist nicht bekannt, ob der 2. Band je erschienen ist, aber ich würde ihn auch nicht lesen wollen.

    Fazit:

    Eine Welt voller lebendiger Buchstaben ist eine großartige Idee, allerdings ist der Plot langatmig und die Protagonisten zu einfach gestrickt. Für Leser, die bunte Welten lieben und sich mit einem simplen Abenteuer vergnügen können.

  19. Cover des Buches Der Fönig (ISBN: 9783821829470)
    Walter Moers

    Der Fönig

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Dave1206

    Leider nur drei Sterne... Habe mit witzigerem gerechnet doch als Walter Moers Fan muss man auch ihn gelesen haben!! 

  20. Cover des Buches Die Buchstabenprinzessin (ISBN: 9783463404677)
    Myla Goldberg

    Die Buchstabenprinzessin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: flipbe
    Sehr schönes Buch über ein Mädchen, dass um die Anerkennung des sehr religiösen Vaters kämpft. Dabei gerät ihr Bruder vielleicht doch auf die schiefe Bahn und ihre Mutter ist eine ganz andere, aber ganz andere... Ich fand das Buch sehr spannend, aber das Ende war enttäuschend rasch.
  21. Cover des Buches Das verborgene Wort (ISBN: 9783328105404)
    Ulla Hahn

    Das verborgene Wort

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    "Das verborgene Wort" hatte ich schon lange auf meinem SUB liegen. Aufgrund der vielen guten Rezensionen konnte ich damals nicht widerstehen und nun endlich sollte es gelesen werden.

    Was soll ich sagen? 300 Seiten habe ich tapfer durchgehalten und mit mir gerungen. Das Buch immer wieder weggelegt und noch einmal gestartet, aber es lag mir nicht. Die Geschichte war nicht meins, der Schreibstil leider auch nicht und der Dialekt bremste mich dann endgültig aus.

    Die Idee war gut, doch ich fand die Umsetzung sehr zäh und wenig fesselnd, obwohl die Zeit, in der die Geschichte von Hilla Palm startete, eine spannende und interessante Zeitspanne war. Doch mich konnte Hilla nicht packen und mitreißen. Die Passagen, die im Dialekt geschrieben wurden, konnte ich nur recht langsam lesen, um den Sinn zu verstehen. So dass der stetige Wechsel zwischen einem gutem (schnellen) Lesefluss und dem (gefühlten) holprigen Erstklässlerlesen mich immer mehr genervt hat.

    Dafür kann die Autorin nichts, wenn ich den Dialekt nicht beherrsche, aber dieser Teil hat verhindert, dass ich in die Geschichte komplett eintauchen und mich wohlfühlen konnte. Schade.

  22. Cover des Buches Die große Wörterfabrik (ISBN: 9783958541610)
    Agnès de Lestrade

    Die große Wörterfabrik

     (129)
    Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschen

    Ein Land, in dem Wörter Geld kosten und die Menschen deswegen gar nicht reden – was für eine fürchterliche Vorstellung. Hergestellt werden die Wörter in der großen Wörterfabrik, sie werden verkauft und wer sie aussprechen möchte, muss sie schlucken. Doch was ist, wenn man nicht so viel Geld hat? Dann sucht man nach weggeworfenen Worten im Müll, kauft Wörter im Schlussverkauf oder versucht, herumflatternde Wörter zu fangen.

    Paul hat Wörter für einen ganz besonderen Anlass gesammelt: Für Maries Geburtstag. Doch als er sie Marie schenken will ist Oskar auch da. Er ist reich und kann ganz einfach mit Marie sprechen. Paul kann sie nur anlächeln. Und dann sagt er die Wörter, die er für sie aufbewahrt hat: ‚Kirsche‘, ‚Staub‘, ‚Stuhl‘. Marie lächelt ihn an und gibt ihm einen Kuss. Paul hat noch ein einziges Wort, das er sich für einen ganz besonderen Moment aufbewahrt hat. Jetzt sagt er es: ’nochmal‘.

    Was für ein zauberhaftes Buch über die Sprache, über die Liebe und das Glück und darüber dass es doch manchmal nur ganz wenige Worte braucht. Beginnt das Buch noch etwas düster, mit dunklen etwas bedrohlicheren Bildern, werden diese zum Ende immer schöner, bunter und leichter. Der Inhalt und die Illustrationen machen es dann auch mehr zu einem Kinderbuch für Erwachsene und Altersempfehlung ab 3 Jahre meiner Meinung nach etwas zu jung.

  23. Cover des Buches Buchstabendschungel (ISBN: 9783794151653)
    Ursula Poznanski

    Buchstabendschungel

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Tuelpchen1987

    Der Kauf dieses Buches war ein reiner Coverkauf.  Auf der Suche nach einem Buch für meinen Sohn der frisch Eingeschult worden ist. Tatsächlich war mir nicht klar welch eine Bereicherung dieses Buch werden würde.

    Wer den Klappentext gelesen hat, weiß nun um was es geht. Meine Kinder haben einfach unheimlich Spaß mit dieser Geschichte. Die „Lange“ finden sie am besten. 

    Das Buch ist für jeden der Spaß an einer tollen und lustigen Geschichte hat. Aber es ist auch noch so viel mehr. Meinem Sohn hat es geholfen Spaß an den Buchstaben zu finden und er bekam richtig Lust nachzudenken und selbst Tiere zu erfinden, denen der erste Buchstabe abgehauen ist. Seine Schwester die eine Klasse über ihm ist konnte ihn noch zusätzlich motivieren. Auch ihr macht es große Freude.

    Dieses Buch war eine große Hilfe beim Schulstart und bei jedem neuen Buchstaben den es zu lernen gibt spielen wir nun das Dschungelquiz. Ich werde das Buch weiter empfehlen!!!!

  24. Cover des Buches Leon Reed (ISBN: 9783958821231)
    Sabine Kruber

    Leon Reed

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Silliv

    Für 8 jährige bestimmt ein tolles Abenteuer, doch viel älter dürfen die Leser nicht sein, sehr kurz gefasst, aber deshalb auch recht rasant. Legasthenie ist eigentlich das Thema, recht gut beschrieben, ohne dass man es merkt. Denn die Geschichte beginnt im Heute, die Buchstaben/Wörter werden gefressen von Schlangen (sieht man nur durch einen Spiegel). Leon und seine Schwester werden durch magische Tinte durch ein Portal in das Land Fabula transportiert. Wie kommen sie wieder nach Hause?

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