Bücher mit dem Tag "buckingham palace"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "buckingham palace" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein elegantes, schmales Büchlein liegt vor mir – fein aufgemacht mit dem Foto von Queen Elizabeth als Eyecatcher und silberfarbener Prägung.

    Die Erwartungen sind hoch und werden nicht enttäuscht: Eine Novelle, voll mit englischem Humor aus der Feder des (auf der Insel) bekannten Autors Alan Bennett bereitet ein Lese-Vergnügen zu einer überraschenden Thematik.

    Die Hunde der Queen locken sie in den Bücherbus, der regelmäßig den Palast-Hof besucht. Aus lauter Höflichkeit leiht die Königin ein Buch aus – um fortan nicht mehr vom Lesen lassen zu können. Die fiktive Geschichte der Queen auf dem Weg zum Bücher-Junkie bereitet allen Leseratten Freude. Der Autor unternimmt dabei einen Ritt durch die englische Literatur und lässt durchaus seine eigenen Vorlieben durchblicken.

    Kleines Manko für die Leser der deutschen Übersetzung: Um alle Pointen zu verstehen, werden Kenntnisse der englischen Klassiker benötigt. Wer die nicht mitbringt, wird möglicherweise enttäuscht sein.

    Mein Fazit: Amüsante und lehrreiche Zwischendurch-Lektüre, die ich mit 4,5 Sternen bewerte.

  2. Cover des Buches Fish and Fritz (ISBN: 9783548372563)
    Wolfgang Koydl

    Fish and Fritz

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Lustige Geschichten über die Eigenheiten der Engländer, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  3. Cover des Buches Mein königliches Tagebuch - top secret (ISBN: 9783596195046)
    Die Queen

    Mein königliches Tagebuch - top secret

     (15)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Ich hatte vom gleichen Verlag das Buch “Das geheime Tagebuch von Angela Merkel” gelesen und war davon schwer begeistert. Daher war die Erwartung entsprechend groß. Leider konnte diese nicht erfüllt werden. Schade.

     

    Während ich das Merkel-Buch wirklcih richtg lustig fand war dies hier nur sehr mäßig der Fall. Ab und zu schon mal zum Schmunzeln aber auch nicht mehr. Obwohl es durchaus kreativ und einfallsreich geschrieben ist.

     

    Vermutlich lag es aber auch an mir. Ich möchte zwar unbedingt mal nach London reisen (bisher war ich noch nicht dort), aber trotz dessen interessiere ich mich nicht für das britische Königshaus und die weit verzweigten Personen die dazu gehören. Ich bin auch nicht wirklich bewandert in er britischen Politik. Somit konnte ich mit vielen Namen nicht viel anfangen und habe mich oft gefragt wer das ist jetzt. Am Ende des Buches sind zwar alle Personen und deren Funktion aufgelistet, was auch sehr hilfreich ist. Allerdings sind es so viele, dass ich mir die nicht alle merken konnte. Und irgendwann war ich es leid bei jedem unbekannten Namen zur Liste zu blättern und nachzusehen. Daher habe ich auch viele Zusammenhänge nicht verstanden.

     

    Konzeptionell aber toll gemacht mit einer guten Aufteilung.

     

    Vermutlich eher geeignet für Einheimische oder für Personen die sich mit Großbritannien gut auskennen oder zumindest besser auskennen als ich. :)

  4. Cover des Buches The Uncommon Reader (ISBN: 9783150197622)
    Alan Bennett

    The Uncommon Reader

     (58)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer
    Das mit den Sternen - gleich vorweg - ist eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Alan Bennett startet souverän, liefert mit trockenem Humor und geistreichem Witz einen super Einstieg, wird dann etwas lahm und endet schließlich als dröge Schlaftablette. 

    Die ungewöhnliche Lesefreundschaft der Queen mit Norman, dem Küchenjungen beginnt frisch und überzeugend. Die beiden sind unkonventionell und witzig. Wie sie imaginieren am Pub Quiz mitzumachen ist großartig. Sie ergänzen sich ganz wunderbar, sie reisen zusammen, sie lesen zusammen, sie lernen voneinander. Dann wird Norman durch eine Intrige entfernt und das Buch endet damit für mich. Nun reihen sich Beschreibungen aneinander, wie die Queen mehr schlecht als recht, Staatsgeschäfte und Lesen unter einen Hut zu bringen sucht. Der Palast ist geschlossen gegen ihr Lesen, weil ja ... weil sie die Menschen, die sie trifft fragt, was sie lesen, mehrmals dasselbe Kleid trägt, Bücher unter ihren Ministern wie Hausaufgaben verteilt und nach der Lektüre abgefragt ... so oder so ähnlich. Als die Queen das Lesen schließlich aufgibt und endlich wieder Leute feuert, wird zwar konstatiert, dass sie wieder die Alte sei, doch dann fällt ihr zu allem Unglück ein, mit dem Schreiben beginnen zu wollen. Doch bevor die ganze Chose von vorne losgehen kann, endet das Büchlein gottlob.

    Schade, die Grundidee, war ganz hervorragend. Der Beginn ist toll! Ich bin fast ein bisschen traurig. :(
  5. Cover des Buches Die Feinde (ISBN: 9783453314658)
    Charlie Higson

    Die Feinde

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Shikkii

    Wer leicht vedaulichen Horror sucht mit mal anderen Ideen ist hier richtig. Es ist natürlich kein komplexer Roman, aber liest sich einfach toll. 

    Schade das die Folgebücher nur auf Englisch zu haben sind.

  6. Cover des Buches Viktoria : mein Leben , Roman. (ISBN: 9783828970755)
  7. Cover des Buches Das Haus Windsor (ISBN: 9783404651009)
    Nigel Blundell

    Das Haus Windsor

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Im Dienste meiner Königin (ISBN: 9783426777862)
    Paul Burrell

    Im Dienste meiner Königin

     (8)
    Aktuelle Rezension von: flipbe
    naja, irgendwie ist das Buch jetzt ein Witz nach den neuesten Pressemeldungen über Herrn Burrell... Aber war ganz nett zu lesen zwischendrin.
  9. Cover des Buches Lord Gordon - Ein Mops in königlicher Mission (ISBN: 9783473369270)
    Alexandra Fischer-Hunold

    Lord Gordon - Ein Mops in königlicher Mission

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte wird aus Sicht des Lieblingshundes von Queen Victoria aus London „Lord Gordon“ erzählt. Er ist ein natürlich verwöhnter Hund, der ein Luxusleben im Schloss führt. Er schließt Freundschaft mit einem neuen jungen Diener. Als dieser des Diebstahls beschuldigt wird, begibt sich der Hund an die Ermittlungen, die in quer durch London führen.

    Ein Kinderbuch, das mich begeistert hat. Der Innenband ist toll gestaltet mit den kleinen Porträts der Queen Victoria und ihren Hunden.

    Das Buch lässt sich auch als erwachsener Leser wunderbar lesen.

     Es nimmt einen Leser mit auf eine abenteuerliche und spannende Reise nach London. Was ich mir gewünscht hätte, wären vielleicht ein wenig Zeitangaben, da die Geschichte ja in der Vergangenheit spielt.

    Es ist aus Sicht des königlichen Mopses erzählt und immer wieder kommen auch menschliche Kinder vor, die eine Rolle in der Geschichte spielen. Für mich war das eine perfekte Mischung.

    Das Buch spricht Liebhaber von spannenden Kindergeschichten ebenso an, wie Liebhaber von Tiergeschichten.  Einen Stadtplan von London hätte ich auch noch super gefunden, aber so haben wir einfach einen London -Reiseführer dazu angeschaut und uns ein wenig noch über die königliche Geschichte der Engländer informiert.

    Es ist ein Buch zum Schmunzeln, zum Mitfiebern und ein Buch mit tollen tierischen Charakteren. Es macht viel Spass beim Lesen, ist spannend und bekommt vollste Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Mit Sherlock Holmes durch London (ISBN: 9783941796249)
    John Sykes

    Mit Sherlock Holmes durch London

     (6)
    Aktuelle Rezension von: FabAusten

    Sherlock Holmes ist mit seinem Freund Dr. Watson unterwegs, um einen vermeintlichen Anschlag zu vereiteln. Dummerweise weiß er nicht, worauf der verübt werden soll und wer der Drahtzieher ist. So hasten sie von einem historischen Schauplatz zum nächsten und treffen überall auf berühmte Geister, die ihnen von der Geschichte ihrer Spukorte berichten.

    Der Fall ist nur ein Vorwand, um den berühmten Detektiv und seinen treuen Begleiter durch die britische Hauptstadt zu führen. Eigentlich geht es um die Gebäude und ihre Geschichte, die den Kern des Buches bilden.

    Jedes der kurzen Kapitel widmet sich einer Sehenswürdigkeit. Dazu gehören u.a. Travalgar Square, The Houses of Parliament, Covent Garden und das Savoy Hotel. Es wird jeweils ein Zitat vorangestellt, dass über die berühmte Stätte gemacht wurde. Dann folgt ein kurzer Abschnitt, der ein wenig an den Ton eines Reiseführers erinnert und die groben Fakten liefert. Anschließend trifft das Duo den entsprechenden Geist. Am Travalgar Square ist es ein Bauarbeiter, der geholfen hat, die Säule für Lord Nelson zu errichten. Am Covent Garden wartet Elisa Dolittle usw.

    Dabei erhält der Leser zum Teil wirklich sehr interessante und auch amüsante Informationen. So verlor Lord Nelson im Schlachtgetümmel sowohl sein rechtes Augenlicht, als auch seinen rechten Arm. Seine Karriere war damit jedoch keineswegs vorbei. Außerdem litt er sein Leben lang unter Seekrankheit. Der Schauspieler Richard Harris verlebte seine letzten Jahre im Savoy. Als er auf einer Trage ins Krankenhaus gebracht wurde, rief er den Gästen im Speisesaal zu, dass das Essen schuld gewesen sei. Auf der kurzen Straßen zum Haupteingang des Hotels verläuft der Verkehr rechts und bildet damit die einzige Ausnahme im ganzen britischen Königreich. 1952 klappten die Brückenabschnitte der Tower Bridge aufgrund eines Defekts zu früh auf. Ein geistesgegenwärtiger Busfahrer drückte aufs Gas und sein vollbesetzter Linienbus konnte gerade noch über die Lücke hinweg auf die andere Seite gelangen.

    Die Geister, naja, sie sind eine nettes Instrument, um über die Fakten zu informieren. Sherlock und Watson treffen sogar ihren eigenen Schöpfer. Allerdings erinnert alles ein wenig an ein Computerspiel. Man sucht Orte auf, trifft auf Leute und tauscht die gesuchten Informationen aus. Dem entspricht auch der Schreibstil. Der Text besteht hauptsächlich aus Dialogen. Es könnte fast ein Theaterstück sein.

    Die Idee des Buches ist eigentlich gut. Hätte man das Ganze mehr ausgeschmückt, eine düstere Atmosphäre geschaffen und Lokalkolorit des viktorianischen Londons eingefügt, hätte eine neue Art von Reiseführer entstehen können. Schade, aber darauf war das Buch eben nicht ausgelegt. Das Heft, mehr ist es nicht, misst gerade einmal 12x15 cm groß und ist 1 cm dick. Nicht viel Raum, um mehr als Informationshäppchen zu liefern.

    Auf jeden Fall wurde das Büchlein mit Liebe gemacht. Das zeigen auch die Zeichnungen, die den Text ergänzen.

    Freunde des Meisterdetektivs könnten von „Mit Sherlock Holmes durch London“ enttäuscht sein. Als Gastgeschenk für Leser, die begeistert von London sind oder demnächst dorthin fahren möchten, ist  das Buch aber sehr gut geeignet. 



  11. Cover des Buches The Further Adventures of Sherlock Holmes: Whitechapel Horrors: 10 (ISBN: 9781848567498)
  12. Cover des Buches The King's Speech (ISBN: 9783150198353)
    Lutz Walther

    The King's Speech

     (18)
    Aktuelle Rezension von: shadow_dragon81
    Seit seiner Kindheit leidet Prinz Albert, genannt Bertie, darunter das er stottert. Er hat schon unzählige Therapien gemacht, doch nichts und niemand kann ihn helfen.Doch seine Frau Elizabeth gibt die Hoffnung nicht auf und engagiert einen anderen Therapeuten. Lionel Logue arbeitet mit ungewöhnlichen Methoden, welche für Bertie nicht immer verständlich sind. Nach dem Tod von King George wird Berties Bruder König, doch dieser dankt kurze Zeit später wegen einer Frau ab. Jetzt ist wird Bertie König und der 2. Weltkrieg steht auch vor der Tür. Wie schafft Bertie es nun als König zu bestehen und von seinem Volk ernst genommen zu werden. Mit Lionel arbeitet er hart an sich...


    Dieses ist mein erstes Buch aus der roten Reihe von Reclam und auch mein erstes Drehbuch. Deshalb war es gleich doppelt spannend als ich begann zu lesen.

    Ich habe bislang nicht so viele englische Bücher gelesen und war anfänglich etwas besorgt, aber das war gar nicht nötig. Auf jeder Seite sind unten viele Vokabeln und haben mir sehr geholfen. Es ermöglichte einen guten Lesefluss und der Blick auf die Fußnoten war nicht sehr störend. Aber nicht nur die englischen Vokabeln waren hilfreich, sondern auch die ganzen technischen Begriffe. Es ist ja ein Drehbuch und da gab es einige Regieanweisungen zur Kamera, Ton etc.

    Auch hier gab es eine Erläuterung in den Fußnoten und half dem besseren Verständnis.


    Ich fand es sehr spannend ein Drehbuch zu lesen. Da ich den Film schon mal gesehen hatte, spielte er sich jetzt während des Lesens noch mal in meinen Kopf ab. Nicht so wie beim Roman der verfilmt wurde, denn dort findet man immer sehr viele Unterschiede und man wundert sich immer. Das bleibt einen beim Drehbuch dann erspart. Ein wirklich sehr gut verfilmtes Buch. :D

    Trotz der Regieanweisungen ließ es sich wirklich nach ein paar Seiten sehr flüssig lesen und die Regieanweisungen halfen ein besseres Bild im Kopf zu bekommen.

    Der Autor David Seidler erzählt hier die Geschichte von König George, wie er sein stottern überwand und einen Freund fand. Ich fand es sehr bewegend zu lesen, wie schwer es für ihn war mit seinen Defizit zu leben. Wo doch immer wieder in der Öffentlichkeit stand und alle darum wussten und ihn teilweise verspotteten und dann wird er auch noch König.Die Beziehung von Bertie und Lionel fand ich sehr schön beschrieben und mir waren sie gleich sehr sympathisch.


    Noch zu erwähnen ist wohl die Tatsache, das dies auf einer wahren Begebenheit beruht. King George ist der Vater von Queen Elizabeth. Im Nachwort werden noch einmal die historischen Fakten zusammengefasst und man erfährt noch ein paar interessante Details.


    Und im Appendix kommt David Seidler noch mal zu Wort, er erzählt von seiner Motivation zu diesem Werk und wie es dann entstanden ist. Warum es erst nach dem Tod von Queen Mom veröffentlicht worden ist und was ihn mit King George verbunden hat.


    Ich kann dieses Werk nur empfehlen. Auch mit nicht perfekten Englisch hat man hier keine Probleme und man lernt etwas über die englische Geschichte. Und natürlich liest man eine tolle Geschichte von außergewöhnlichen Menschen und einer außergewöhnlichen Freundschaft.

  13. Cover des Buches Die vergessenen Worte (ISBN: 9783442383511)
    Liz Trenow

    Die vergessenen Worte

     (37)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Der Quilt als Patchwork eines Lebens

    London, 1911:

    Maria und ihre beste Freundin Nora leben bei den Nonnen in einem Waisenhaus und lernen dort feine Nadelarbeiten herzustellen. Der Ruf der guten Handarbeit eilt ihnen voraus, als eines Tages eine feine Lady das Waisenhaus betritt. Die adelige Dame ist vor allem von Maria Romanos Nähkunst beeindruckt und stellt beide Mädchen als Näherin für ihren Haushalt ein. Die beiden Mädchen können ihr Glück nicht fassen, erst recht nicht, als sie erfahren auf welchem Grundstück sie sich befinden und für wen sie arbeiten werden. 

    London, 2008:

    Caroline Meadows entdeckt im Haus ihrer Mutter einen alten handgefertigten Quilt, der ihrer Großmutter gehörte. Die Decke ist mit eigentümlichen Versen und seltenen Seidenstoffen aus königlichem Besitz gefertigt. Wie kam ihre Granny in den Besitz? Hat sie den Quilt geschenkt bekommen oder gar selbst genäht? Könnte es sich um die May-Seiden aus königlichem Besitz handeln? Caroline folgt den Spuren der vergessenen Verse und macht eine unglaubliche Entdeckung …

    Die Geschichte, die in zwei Zeitsträngen erzählt wird,  hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sie beginnt mit dem Interview einer alten Dame und lässt einen nicht mehr los. Der Schreibstil ist ungemein flüssig, bildgewaltig und lässt eine gewisse Spannung aufkommen. In der Gegenwart kommt der Lesefluss ein wenig ins Stocken, wird aber von der Vergangenheit einfach wieder ins rechte Lot gebracht ( mitgerissen). Ich bewunderte Marias beschriebene Nähkunst und leidete mit ihr mit, als ihr großes Unrecht widerfuhr. Man weiß ja heute, dass sich der Adel früher sehr leicht unbequemer Personen mittels Unterbringung in einer Irrenanstalt entledigte. Die historischen Recherchen der Autorin Liz Trenow, die fiktive, berührende Geschichte an sich, sowie die Mitarbeit einer Fachfrau in Bezug auf Stick- und Nähtechniken, um einen „virtuellen Quilt“ zu entwerfen, der ein großes Geheimnis birgt, machen dieses Buch sehr lesenswert.  

  14. Cover des Buches Sherlock Holmes's London - Explore the city in the footsteps of the great detective (ISBN: 9781782492573)
    Rose Shepherd

    Sherlock Holmes's London - Explore the city in the footsteps of the great detective

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking

    Die Figur des Sherlock Holmes ist unzertrennlich mit der Stadt London verbunden. Damals die größte und bedeutendste Metropole der Welt. Auch wenn er sich oft in seine eigenen Gedanken zurückzog, liebte der Detektiv den Trubel um sich herum, das lebhafte Treiben der Großstadt, das düstere, faszinierende, farbenfrohe Gewirr dieses Molochs mit seinen vielen verschiedenen Menschen aller Klassen und Berufe. Und natürlich interessierte er sich ganz besonders für die umtriebigen Verbrecher. Hier war die Heimat des gemeinen Erpressers Charles Augustus Milverton, des finsteren Mörders Culverton Smith oder auch die Wirkungsstätte des Erzfeindes, des Napoleons des Verbrechens: Professor James Moriarty.

    Wir kennen heute ein anderes London. Es gibt keine Pferdefuhrwerke mehr, viele Gebäude sind verschwunden, andere wurden an ihrer Stelle errichtet, es gibt Wolkenkratzer und moderne „Glasscherben“, die in den Himmel ragen. Trotzdem ist der Geist von Sherlock Holmes immer noch anwesend.

    Dieses Buch gibt uns eine genauere Antowrt auf die Frage: Wie unterschied sich das London von damals von dem London heute? Aber es verrät uns auch, wo wir heute noch die Spuren des Detektivs aufspüren können.

    Dies geschieht in Form kurzer Spaziergänge. Man schlendert durchs West End, East End, Soho, Bloomsbury, Covent Garden, macht einen Abstecher nach Greenwich und Norwood. Und überall folgt einem Arthur Conan Doyle’s Schöpfung in seinen verschiedenen Inkarnationen.

    In welchen Lokalen hat Sherlock Holmes wohl gegessen, bei welchem Schneider ließ er seine Anzüge anfertigen? Welche Theater und Konzerthallen besuchte er? Wo genau fanden all seine aufsehenerregenden Fälle statt? Wo wohnten seine Verbündeten oder Feinde?

    Zwischendurch gibt es manches zu besichtigen. Es gibt Ausstellungen und Museen, Restaurants und Pubs, Geschäfte und interessante Gebäude.

    Kurze Einschübe erzählen über Scotland Yard und den Einzug der Wissenschaft in die Verbrechensbekämpfung, über die Zustände in viktorianischen Gefängnissen, die Welt der Music-Halls und Theater oder über Conan Doyle und sein Verhältnis zum Spiritismus.

    Dabei ergänzen sich Text und Bild sehr gut, auch wenn man sich vielleicht doch hin und wieder noch etwas mehr Bildmaterial zu den Themen gewünscht hätte.

    Natürlich dürfen auch die Sherlocks aus Film und Fernsehen wie Jeremy Brett und Benedict Cumberbatch nicht fehlen, sie sind es schließlich, die die Legende weiter genährt und in die Moderne getragen haben. Immer wieder gelangt man an Drehorte der Serie „Sherlock“ oder der Hollywoodfilme mit Robert Downey Jr. Denn so viel ist klar: So sehr sich die britische Hauptstadt auch verändert hat, Sherlock Holmes würde sich auch heute noch hier heimisch fühlen.

    Natürlich lässt sich Sherlock Holmes‘ London am besten vor Ort genießen, wo man die Wanderungen gleich in die Praxis umsetzen kann. Aber auch zu Hause gemütlich im Sessel schmöckernd lässt man sich gern durch vergangene Epochen führen.

     

     

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