Bücher mit dem Tag "buddismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "buddismus" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (660)
    Aktuelle Rezension von: celindaliest

    Dieses Buch und die Geschichte strahlt eine unglaubliche Wärme und familiäre Atmosphäre aus. Die Protagonisten sind liebevoll beschrieben und man kann sich das harmonische miteinander sehr gut vorstellen. Die Story ist emotional und hat mich an vielen Stellen wirklich mitgenommen aber genau deshalb ist das Buch auch so realitätsnah. Man wird gemeinsam mit den Protagonisten älter und begleitet sie auf ihren Lebensweg. Das Buch hätte auch noch ewig weitergehen können. Ich habe es sehr gemocht.

  2. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.022)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Als viellesende Person mit klaren Genrepräferenzen stoße ich eher selten auf Bücher mit ganz neuen Ideen. Was sich David Safier in "Mieses Karma" erdacht hat, ist jedoch nicht nur originell und überraschend kreativ, sondern auch ein ziemlich einzigartiges Konzept. Eine Frau, die im kuriosen Kampf die Reinkarnationsleiter hinauf zwischen Ameisenhaufen, Tierversuchslabor und Daisy-Duck-Unterwäsche herausfindet, was im Leben wirklich wichtig ist? Das habe ich so wirklich noch nirgends gelesen! Zwar sind einige Geschehnisse etwas überspitzt dargestellt und über die Karma-Logik kann man sich gewiss streiten - unbestreitbar ist jedoch, dass man dieses schräge Büchlein einmal angefangen kaum mehr aus der Hand legen kann. Schade ist nur das etwas unrealistische, überidealistische Ende, in dem es anders kommt, als ich mir das für die Geschichte gewünscht hätte.


    Schreibstil: David Safiers Schreibstil kann man mit einem einzigen Adjektiv zusammenfassen: humorvoll! Der Autor schreibt köstlich ulkig und ungemein kurzweilig über die Irrungen und Wirrungen des Lebens nach dem Tod (Pardon, der Leben nach dem Tod, Plural) und kreiert dabei gelegentlich so absurde und unvorhergesehene Szenarien, dass man einfach befreit loslachen muss. Ameisenevakuierungen, Meerschweinchengeburten, Kälberaufstände, Kartoffelkäfervernichtungskriege, Hochzeitverhinderungsaktionen - das ist nicht gerade der Stoff, aus dem große Literatur gemacht ist, doch heillos flach ist die Geschichte auch nicht. Garniert wird dieses flotte Wiedergeburts-Abenteuer nämlich mit einem Schuss Nachdenklichkeit über generell kompatible Themen wie Werte, Familie, Tod und Frieden, weshalb ich "Mieses Karma" für männliche, weibliche, diverse, jugendliche und erwachsene LeserInnen empfehlen kann.


    Figuren: Egal ob als Fernsehmoderatorin, Ameise, Meerschweinchen, Beagle-Mischling oder anderes Getier - die Hauptfigur Kim ist zweifellos von der anstrengenden Sorte. Zwar macht sie angeleitet von einem dicken, kryptischen Buddha und begleitet von einem jahrhundertalten Frauenhelden eine ganz nette Entwicklung durch, eine altruistische und uneingeschränkt liebenswerte Figur wird sie aber auch nach ihrer tierischen Lebensreise nicht. Spannend wird ihre Erzählung aus der Ich-Perspektive also nicht durch ihre einnehme Art (ähm nope, die hat sie definitiv nicht) oder durch ihre weise Selbstreflexion (ebenfalls Fehlanzeige, diese Frau ist hinsichtlich ihrer eigenen Gefühle blinder als ein Maulwurf), sondern vielmehr durch die Art und Weise, wie sich ihre Weltsicht je nach dem Körper, den sie gerade bewohnt, verändert. Ein wahres Highlight sind auch die Fußnoten, die von Casanovas Erinnerungen erzählen und die gelegentlichen Begegnungen mit verstorbenen Berühmtheiten.



    Die Zitate:


    "Gehe zurück auf Ameisenlos, zieh keinen inneren Frieden ein und sei stattdessen frustriert wie nie. "Hallo", hörte ich Buddhas sanfte Stimme säuseln. (...) Er wirkte sehr zufrieden mit sich, mit der Welt, mit dem gesamten Kosmos. Ganz im Gegensatz zu mir: "WIR...MÜSSEN...REDEN!", verlangte ich schwer aufgebracht."


    "Während wir auf Bodo warteten, wog ich das Für und Wider einer potenziellen Flucht, so unwahrscheinlich sie auch sein mochte, ab. 
    Für: Ich würde nicht zu Tode gequält.
    Wider: Ich würde kein gutes Karma sammeln.
    Für: Ich würde nicht zu Tode gequält.
    Wider: Ich würde vielleicht sogar schlechtes Karma sammeln.
    Für: Ich würde nicht zu Tode gequält.
    Wider: Mit schlechtem Karma würde ich vielleicht als Ameise wiedergeboren.
    Für: Kein einziges dieser blöden Karma-Argumente konnte "Ich würde nicht zu Tode gequält" schlagen."

     

     


    Das Urteil

    Eine kreative, kuriose und kurzweilige Geschichte über Karma, Tod und wie es ist, in einem stinkenden Kuhstall gekalbt zu werden. David Safier konnte mir mit "Mieses Karma" eine Menge schüttelnde Lacher entlocken, hat mit dem viel zu flachen Ende aber auch ein bisschen Anspruch verloren - deshalb 4 Sterne und ein dickes Lob (fürs gute Karma).

     

  3. Cover des Buches Die Katze des Dalai Lama (ISBN: 9783453703810)
    David Michie

    Die Katze des Dalai Lama

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    .... Die Rezi ist von 2014 und ich schreib hier nur das Fazit rein. Es ist sonst zu lang. :-) Und jetzt geh ich das Buch suchen. Die Kuh die lachte, hab ich auch noch, die hab ich neulich gesehen. Aber wo ist die Katze???

    Fees Fazit

    Zuerst dachte ich, dieses Buch wäre nur eine weitere interessante Katzengeschichte, aus der Sicht einer Katze. Dann war ich fasziniert von der Beschreibung und wollte es unbedingt lesen. Die Aussagen sind sehr klar und man lernt einiges über den Buddhismus, das Buch ist keineswegs langweilig und ich hatte viel Spaß daran und war sehr traurig, als es aus war. Schön fand ich auch, dass man viel schmunzeln konnte und die Katze so ein toller, faszinierender Charakter war. Damit möchte ich eigentlich schließen und nur noch hinzufügen, dass Faulheit und Selbstzweifel fehl am Platz sind. Um wirklich zu leben muss man auf sein inneres Ich hören, einen entschlossenen Blick haben und eine feste Stimme. Da ich sehr begeistert bin, von diesem etwas anderen Buch, kann ich es jedem empfehlen und vergebe 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Hector und die Suche nach dem Paradies (ISBN: 9783492310352)
    François Lelord

    Hector und die Suche nach dem Paradies

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    In diesem Buch gehen wir zu Hectors Anfängen zurück. Hector ist ein junger Arzt, der auf gar keinen Fall Psychiater werden möchte. Dennoch denkt er sich, dass eine gewisse Zeit in der psychiatrischen Klinik lehrreich für ihn sein würde. Und er hat Recht! Er lernt sehr viel über die Menschen und ihre Gefühle und er lernt dort Clothilde kennen, die gläubig ist und Witze darüber gar nicht gut verkraftet. Eines Tages tauchen mehrere Patienten mit mystischen Erfahrungen und teilweise Wahnvorstellungen auf und Dr. Chin soll Licht ins Dunkel bringen, doch Dr. Chin ist spurlos verschwunden und Hector und Clothilde machen sich auf nach Nepal, um den Doktor zurückzuholen. Auf ihrer Reise lernen sie viele Menschen kennen und alle haben einen anderen Bezug zum Thema Glaube, Leben nach dem Tod und Gott. Damit ist dieses Buch nicht nur eine Reise nach Nepal, dem Buddismus und dem Hinduismus, sondern vor allem eine Reise zu sich selbst und was man vom Leben und Tod erwartet.
    Sofort fühle ich mich zwischen Lelords Seiten wieder wohl. Gewichtige Themen verpackt der Autor, der selbst Psychiater ist, immer wieder in neue, locker-leichte Geschichten. So gab es neben dem Thema Glück, Liebe und der Zeit auch die Freundschaft und Philosophie, die Hector seinem eigenen Sohn näher bringt.
    Da ich mich selbst nicht so gut in Religion auskenne, war dieses Thema sehr erhellend für mich und auch wenn ich selbst weder vorher noch jetzt gläubig war/bin, finde ich, dass solche Bücher immer wieder den eigenen Horizont erweitern und mich selbst offener solchen Themen gegenüber macht.
    Außerdem mag ich den leichten Ton in Lelords Büchern, die nie platt sind. Lelord verpackt großen Themen der Menschheit in hübschen Geschichten, auch wenn mal wieder das Thema Frauen/Liebe/Sex einen recht großen Umfang ausmacht. Aber so ist nun einmal das Leben.
  5. Cover des Buches Auf Wiedersehen, Tibet (ISBN: 9783442155682)
    Maria Blumencron

    Auf Wiedersehen, Tibet

     (6)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    Inhalt:
    Maria Blumencron ist Journalistin und möchte ein Problem der Flüchtlingshelfer von Tibet nach Nepal aufdecken und ins Bewusstsein der Menschen bringen. Sie möchte die beschwerliche Reise über den 6000 m Hohen Grenzpass filmen. Für viele ist die Flucht auch der Weg in den Tod. Der Grad zwischen dem Weg in die Freiheit und dem Sterben im Gletscher ist sehr schmal. Trotzdem macht sich Maria mit einer Gruppe von Flüchtlingen auf den Weg und erfährt am eigenen Leib, wie gefährlich diese Flucht ist.

    Cover:
    Das Cover spricht den Leser direkt an. Das warmherzige Lächeln eines Mädchens und deren funkelnde Augen erwärmen das Herz. Im Gegensatz dazu sieht man im unteren Teil des Covers eine kleine Gruppe, die sich durch das endlose Weiß des Himalyas kämpft. Diese beiden Gegensätze lassen darauf schließen, dass das Buch von Persönlichkeit, Stress, Herzenswärme und Verzweiflung erzählt.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich wusste bislang nichts von dieser Flüchtlingsroute und war gespannt, was mich erwartet. Sehr persönlich erzählt Maria von sich, Kehlsang dem Flüchtlingshelfer und dem Leben in Tibet. In ihren Erzählungen springt sie oft hin und her und wechselt die Perspektiven, dass es dem Leser nicht immer einfach ist zu folgen. Teilweise gelingt es ihr ein Bild von dem Leben in Tibet zu vermitteln, der Angst auf der Flucht und der Arbeit der Flüchtlingshelfer. Oft kommt es mir aber so vor, als würde sie sich in ihren Erinnerungen verzetteln und ich verlor manchmal den roten Faden. Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema Flüchtlinge und Schlepper berührend. Maria Blumencron gelang es von dieser Reise und ihren Tücken zu berichten, konnte aber nicht alle Emotionen transportieren.

    Fazit:
    Eine Fluchtbericht, an den man in Europa nicht denkt . gefangen in Schnee und Eis.

  6. Cover des Buches Der Windglockentempel (ISBN: 9783407788221)
    Sigrid Heuck

    Der Windglockentempel

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Das Buch des Übergangs (ISBN: 9783548744803)
    Otmar Jenner

    Das Buch des Übergangs

     (1)
    Aktuelle Rezension von: leserin
    Da mich dieses Thema schon lang interessiert, bin ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Was soll ich sagen, es war schon sehr interessant und wissenwert, wie der Übergang beschrieben wurde. Die Protagonistin Leonie, war sehr schwerkrank und der Autor beschreibt die Phasen des Sterbens und auch die Hilfestellung, um ein würdiges und sinnvolles Sterben zu erreichen. Mit allen konnte ich mich nicht anfreunden. Es war mir zu "aufwändig", aber vielleicht habe ich auch einiges nicht begriffen. Am Ende des Buches findet man Anleitungen zum Meditieren.
  8. Cover des Buches Zen (ISBN: 9783831829118)

    Zen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Kein Pfad führt zurück (ISBN: 9783453602793)
    Maria Blumencron

    Kein Pfad führt zurück

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe
    Sechs Kinder, keines älter als 10 Jahre, werden von ihren Eltern von Tibet aus ins Exil nach Indien geschickt. Gemeinsam mit einem Fluchthelfer, Mönchen und anderen Erwachsenen fliehen sie über den Himalaya nach Nepal und reisen von dort weiter nach Dharamsala. Maria Blumencron, Schauspielerin und Filmemacherin, begegnet dieser Gruppe nachts in den Bergen, als diese gerade die chinesische Grenze überquert hat. Sofort schließt sie alle Kinder in ihr Herz und ist seitdem deren Notfallmutter und Patin, die 'The Six' (wie sie sich später nannten) bis heute begleitet hat. Maria Blumencron und Chime, eines dieser Kinder und heute 22 Jahre, beschreiben in diesem Buch abwechselnd wie es dazu kam, dass sie sich im höchsten Gebirge der Welt begegneten und wie ihr gemeinsames Leben weiterging. Man erfährt vom Aufwachsen in tibetischen Kinderdörfern, wie groß die Sehnsucht nach Liebe, Zuwendung und Nähe wird und wie sich eine tibetisch-deutsch-österreichische Familie zusammenraufte. Ganz nebenbei nutzt Maria Blumencron die Gelegenheit, ihre 'verkorkste' Beziehung zu ihrer Mutter aufzuarbeiten, was für meinen Geschmack doch eher etwas fehl am Platze war. Die Einschübe der aktuellen Nachrichten aus Tibet sowie die ergänzenden Informationen zum tibetischen Leben fand ich hingegen durchweg von Vorteil. Viel zu schnell sind solche Dinge aus den täglichen Nachrichten verschwunden und geraten dadurch bedauerlicherweise in Vergessenheit. Alles in allem ein berührendes Buch, wobei ich den Schreibstil von Frau Blumencron nicht immer gelungen fand. Ihre humorvollen Ausführungen waren zwar schön zu lesen, doch die manchmal unmittelbar darauffolgende blumige oder fast schon esoterische Ausdrucksweise wirkte nicht sehr passend.
  10. Cover des Buches Eisenvogel (ISBN: 9783453645264)
    Yangzom Brauen

    Eisenvogel

     (33)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Ich habe die drei Damen in einer Talkshow gesehen und war fasziniert, besonders von der Grossmutter. Sie strahlte eine solche Zufriedenheit und innere Ruhe aus. Nachdem ich das Buch gelesen habe, hatte ich eine gute Vorstellung von ihrem gelebten Leben und mir wurde auch klar, woher diese innere Ausgeglichenheit kam. Es ist eine der schönsten Biografien/Familiengeschichten die ich gelesen habe. Kompliment an die Schreiberin, denn offensichtlich war es ihr erstes Werk. Ich bin sehr beeindruckt und habe viel über die Geschichte Tibets erfahren können und das Leben in diesem Land. Wer sich für Buddhismus und das Leben in Tibet interresiert wird diese Buch zu schätzen wissen. Unbedingt lesen!
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