Bücher mit dem Tag "bücher über bücher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bücher über bücher" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783751300513)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

    (10.902)
    Aktuelle Rezension von: lealiestzwischen_den_zeilen

    Tintenherz war das erste etwas umfangreichere Buch, das ich als Kind von meiner Oma geschenkt bekommen habe. Anfangs war ich noch kritisch und weigerte mich, so einen für mein damaliges Empfinden "dicken Wälzer" zu lesen; aus Langeweile fing ich dann eines abends dann doch an und konnte das Buch danach kaum mehr aus den Händen legen. 

    Funkes Schreibstil, der einen förmlich in die Geschichte hineinsaugt, die düster-magische Atmosphäre, die wunderbar ausgearbeiteten Figuren - hier allen voran der Feuertänzer Staubfinger - begeistern mich auch noch heute nach wie vor. Die Beziehung zwischen Protagonistin Meggie und ihrem Vater Mo ist etwas ganz Besonderes und die Beschreibungen von Elinors Bibliothek lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. 

    Die Liebe zu Büchern wird auf jeder Seite spürbar - die Buch-Fürsorge von Buchbinder Mo, Elinors Büchersammlung, Fenoglio als Schöpfer der Tintenwelt und die magische Gabe des Lesens von Vater und Tochter.

    Ein gelungener Auftakt für eine der besondersten Jugend-Fantasy-Reihen überhaupt. Ganz klare Lese-Empfehlung für Jung & Alt!


  2. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

    (964)
    Aktuelle Rezension von: Jewego

    Normalerweise bewege ich mich eher bei den typischen 400-Seiten Romanen, daher hat mich der Umfang dieses Romans (320 Seiten mehr) zunächst etwas eingeschüchtert - ich mag keine Bücher, in denen stundenlang über die Umgebung gesprochen wird. Es interessiert mich nicht, wie GENAU der Raum aussah, aus welchem Holz der Wohnzimmertisch geschnitzt ist und ich brauche auch keine ganze Seite, die mir das Wetter beschreibt. Bei langen Romanen habe ich oft die Sorge, genau das vorzufinden: ausschweifende Länge. In diesem Roman war das allerdings gar nicht der Fall. Mit unglaublichem Geschick hat Dicker es geschafft, verschiedene Perspektiven und verschiedene Zeiten miteinander zu vereinen,  Wahrheiten zunächst zu verschleiern oder nach und nach preiszugeben, ohne auch nur ein an den Leser gerichtetes Versprechen nicht zu halten. Alle offenen Fragen wurden bis zum Ende erklärt und haben einem bis dahin eine tolle Lesereise beschert. 

    Der Umfang des Buchs geriet beinahe in Vergessenheit, so schnell wie man die Seiten umgeschlagen hatte und darin verschwunden war. Ich bin definitiv positiv überrascht und froh, mich nicht abschrecken lassen zu haben.

    Ich verstehe zwar nicht, worauf diese Beziehung genau beruht und was sie so wunderbar macht (vor allem für einen erwachsenen Mann), aber das heißt ja nicht, dass es sowas nicht trotzdem genauso gegeben haben könnte oder sogar auch gibt.

    Viele kritisieren die verschiedenen Erzählperspektiven, da dadurch Dopplungen auftauchen, aber ich denke, das ist die falsche Betrachtungsweise. Es sind quasi Aussagen verschiedener Leute und oft verändert sich auch mal ein Detail, was einen als Leser dazu ermutigt, wachsam zu bleiben und dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus kam es mir jetzt aber auch nicht übermäßig gedoppelt vor und wenn doch (zum Beispiel, wenn eine Aufnahme nochmal abgespielt wurde) dann überfliegt man den Text eben, wenn man sich noch so gut dran erinnert. Wer vielleicht mehr als ein paar wenige Tage an dem Buch sitzt findet die kurzen Erinnerungen dann auch ganz hilfreich. Aber wie gesagt, es kam nicht ständig vor und war eher die Ausnahme - so oder so.

  3. Cover des Buches Ein Buchladen zum Verlieben (ISBN: 9783442717743)
    Katarina Bivald

    Ein Buchladen zum Verlieben

    (382)
    Aktuelle Rezension von: LESEWETTER

    Die schwedische Sara will ihre Brieffreundin in dem kleinen heruntergekommen Städtchen Broken Wheels in Iowa besuchen. Doch der Urlaub läuft nicht wie geplant. Kurzerhand eröffnet sie einen Buchladen und bringt den Menschen dort nicht nur das Lesen wieder näher, sondern lernt nach und nach auch die Bewohner dort zu lieben.

    Ich habe ehrlich gesagt lange überlegt, ob ich das Buch wirklich lesen sollte. Es klang nicht besonders spannend und es passiert tatsächlich so gut wie Nichts in dem Roman. Die Handlung von 450 Seiten kann man praktisch in 3 Sätzen zusammenfassen. Dazu kamen viele sehr schlechte Bewertungen. Aus irgendeinem Grund habe ich dann doch begonnen das Buch zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Aus ein paar Seiten wurden ein paar Kapitel bis ich die letzten Tage praktisch in jeder freien Minute gelesen habe. Und ich kann bis jetzt nicht sagen, warum ich es so gerne mochte.

    Alle Charaktere wurden etwas überspitzt dargestellt, aber dabei so liebenswert, dass ich sie alle in mein Herz geschlossen habe. Falls jemand Pixar-Filme mag, es hat mich sehr an „Cars“ und das kleine verlassene Städtchen Radiator Springs erinnert. Sara hat Broken Wheels auf ihre einfache und charmante Weise so viel Hoffnung wiedergegeben, mit ihrer sanften und ruhigen Art hat sie sich in das Herz der Bewohner und in mein Herz geschlichen.

    Man sollte aber schon eine große Affinität zu Bücher haben, denn in jedem Kapitel gibt es mehrere Anspielungen auf Klassiker oder Bestseller. Und obwohl ich relativ bunt gemischt und viel lese, hab ich nicht alles erkannt und man muss damit leben können, vielleicht nicht alles zuordnen zu können. Andererseits hat Sara mir wieder viele Autoren und Bücher in Erinnerung gebracht, die ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte (das Buch ist von 2013).

    Fazit: Ich habe Tränen geweint und gelacht, mit allen mitgefiebert und auf ein gutes Ende gehofft. Es geht um die Liebe zum Lesen, aber auch um die Liebe zu den Menschen und wie wichtig Gemeinschaft für uns ist. Ab und zu braucht man einfach ein Buch, das glücklich macht.  

  4. Cover des Buches Die Spur der Bücher (ISBN: 9783596296484)
    Kai Meyer

    Die Spur der Bücher

    (253)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Mercy Amberdale ist eine geborene Bibliomantin, heißt sie kann mit Hilfe der Bücher Magie nutzen. Sie beschafft für reiche Auftraggeber wertvolle Bücher, wie Erstausgaben oder Bände, denen eine besondere Magie innewohnt. Der mysteriöse Tod eines Buchhändlers, der inmitten seiner Bücher verbrannte, ohne, dass das Papier rings um ihn herum auch nur versengt wurde, führt Mercy auf die Suche nach Antworten. Antworten, die ihr gesamtes Leben verändern könnten....

    Kai Meyers Welt der Bibliomantik ist gleichzeitig ein Fantasykrimi und eine Hommage an Bücher und Geschichten. Der Schreibstil ist äußerst flüssig, detailreich und bildhaft. Die Protagonistin durchgezeichnet und mit zunehmender Tiefe im Verlauf des Buches. Hingegen die Nebencharaktere bleiben sehr blass und bekommen nur die nötigsten Details. Der Autor nutzt das Buch um eine Reihe geschichtlicher Hintergründe und Informationen zur bibliomantischen Welt zu geben. Diese sind zwar durchaus interessant, aber im Kontext des Geschehens teils einfach etwas viel und erzeugen dadurch kleine Längen. Ausgesprochen fantasiereich sind die magischen Details, die für einige Schmunzler sorgen und dem Buch seine besondere Note verleihen.

    Mein Fazit: Ein nettes fantasiereiches Buch, dass mich thematisch voll abholen konnte, dem aber gefühlt etwas Feinschliff fehlte. Ich vermute, dass sich junge Leser mit den vielen historischen Informationen eher schwer tun und die für mich verschmerzbaren Längen sehr viel stärker wahrnehmen. Ansonsten macht es einfach Spaß in eine Welt einzutauchen, in der Bücher einen so besonderen Stellenwert haben und ich freue mich auf die Fortsetzung.

  5. Cover des Buches Die Bücherjägerin (ISBN: 9783755805069)
    Elisabeth Beer

    Die Bücherjägerin

    (164)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Kaatz

    Die Bücherjägerin ist ein Buch für alle, die Bücher nicht nur lesen, sondern lieben. Die Protagonistin ist eine Frau, die sich in der Welt der Bücher zu Hause fühlt und genau dort auch nach Antworten sucht nach sich selbst, nach Wahrheit und nach einem Sinn, der tiefer geht als der Alltag. Besonders fasziniert hat mich das geheimnisvolle Element der Geschichte. Es geht nicht nur um Bücher, sondern um ihre Geschichten, ihre Vergangenheit und das, was sie mit den Menschen machen. Das „Jagen“ nach Büchern wird dabei zu einer Reise voller Rätsel, leiser Spannung und emotionaler Tiefe. Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft. Orte, alte Buchläden und stille Momente werden so beschrieben, dass man sie vor sich sieht und fast den Geruch von Papier und Staub in der Nase hat. Es ist ein Buch, das man nicht verschlingt, sondern genießt. Ein Buch über die Macht von Worten, über Identität und darüber, dass manche Wege erst sichtbar werden, wenn man ihnen zwischen den Seiten eines Buches folgt.

  6. Cover des Buches Das sternenlose Meer (ISBN: 9783453320703)
    Erin Morgenstern

    Das sternenlose Meer

    (138)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Der Stil ist wie gewohnt schön: Der Ton und die Wortwahl sind wohl gewählt und erzeugen ein tiefgreifendes Gefühl von Magie. Davon profitiert insbesondere die Atmosphäre.


    Dieses Buch bildet eine Ode an das Geschichten erzählen – in all seinen Formen. Von klassischer Literatur, über Erzählungen bis hin zu modernen Videospielen.


    Man findet hier Geschichten in der Geschichte. Die sich überlappen oder parallel verlaufen und letztlich zusammen geführt werden und gemeinsam enden.

    Das Buch ist dementsprechend verworren und hat unzählige Ebenen, Anspielungen, ist voll von Symbolen und Metaphern.


    Ich bin mir keineswegs sicher, ob ich alles davon verstanden habe oder auch nur das Meiste – vermutlich nicht, weil ich zwischendurch immer mal wieder die Übersicht verloren hatte (vor allem wenn mal wieder ein paar Tage Lesepause stattfand) oder ich kurz davor war aufzugeben, verstehen zu wollen.


    Das Buch verlangt nach Aufmerksamkeit. Es verlangt, dass man sich hineinliest und mitdenkt und fühlt. Dementsprechend entwickelt sich die Geschichte langsam – es muss sich erst aufbauen und lässt sich Zeit dabei. Das kann man mögen oder eben nicht.


    Zurück bleibt das Gefühl von Magie. Es hat für mich den Vibe von „Die unendliche Geschichte“.

  7. Cover des Buches BookElements 2: Die Welt hinter den Buchstaben (ISBN: 9783551302915)
    Stefanie Hasse

    BookElements 2: Die Welt hinter den Buchstaben

    (187)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks

    Rezension: (kann Spoiler enthalten)


    Ich habe den Sammelband zuhause und deshalb hatte ich Band 2 und 3 nun auch direkt nach dem Lesen von Band 1 da. Und eines muss ich sagen: Man hätte nach Band 1 auch durchaus aufhören können. Denn wir starten nun ein wenig später, alles ist eigentlich gut, hat sich aufgelöst und dann geht alles Schlag auf Schlag. Und das wirklich, denn mir ging manches in diesem Band einfach zu schnell. Es passierte einfach ziemlich viel nacheinander, darauf muss man sich auch erstmal einlassen können.

    Trotzdem war die Geschichte ganz gut. Ich mochte das mit den Buchcharakteren wieder sehr und wir tauchen mit Lin noch ein wenig mehr in die literarische Welt ein. Vor allem aber blieb es immer spannend, gerade wenn es darum ging, wer hier eigentlich gerade welches Ziel verfolgt.

    Nachdem dieser Band nun vorbei ist, muss ich auch auf jeden Fall Band 3 lesen.


    4 Sterne

  8. Cover des Buches Die Bücher, der Junge und die Nacht (ISBN: 9783426528969)
    Kai Meyer

    Die Bücher, der Junge und die Nacht

    (239)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Und wieder einmal hat es mich mit Kai Meyer ins grafische Viertel der Vergangenheit von Leipzig verschlagen, wobei die Geschichte natürlich nicht nur dort spielt, sondern auch an anderen Orten. Auf jeden Fall war sie aber wieder richtig gut, spannend und sogar ein wenig mysteriös.

    Erzählt wird die Geschichte in drei verschiedenen Zeitebenen, in denen es teilweise um verschiedene, aber teilweise auch um wiederkehrende Charaktere geht, und welche alle miteinander zusammenhängen. So begleitet man 1933 Jakob, 1941 den Jungen Robert, Jakobs Sohn, welcher mit dem etwas mysteriösen Mercurio auf der Jagd nach bestimmten Büchern ist, und 1971 ebenfalls Robert, der nach und nach mit der Geschichte der Familie Pallandt konfrontiert wird, die unmittelbar mit seiner eigenen Herkunft zusammenhängt. Die unterschiedlichen Zeitebenen haben dabei ihren ganz eigenen Charme, wobei ich gerade die Ereignisse 1933 am interessantesten fand und vor allem auch das Setting. Zudem spielt hier das Thema Okkultismus und der Nationalsozialismus erneut eine Rolle, aber mehr oder weniger im Hintergrund. Vor allem geht es natürlich um Bücher, aber auch um die Liebe und um Familiengeheimnisse. Das alles hat der Autor wieder super bildlich und flüssig zu Papier gebracht. Die Geschichte war echt packend und mitreißend, fühlte sich zudem sehr realistisch an und die Atmosphäre war einfach nur großartig. Zudem gab es einige Wendungen und am Ende war dann zwar einiges wie erwartet, aber manches auch komplett unerwartet.

    Was die Charaktere angeht, so gibt es schon ziemlich viele Hauptfiguren, was etwas verwirrend für mich war. Die zahlreichen Nebenfiguren haben es mir dann aber teilweise wirklich schwer gemacht, alle auseinanderzuhalten, und vor allem war mir manchmal nicht ganz klar, wer nun eigentlich mehr und wer weniger wichtig für die Geschichte ist. Ansonsten sind aber auch diese super realistisch geschrieben und ich habe sie gern begleitet. Vor allem, denke ich, wird mir Grigori, mit seiner etwas frechen Art, im Gedächtnis bleiben.

    Alles in allem empfand ich diesen Band der Reihe als wieder echt super, atmosphärisch und spannend. Es gibt einige Rätsel, Verschwörungen und sympathische Charaktere. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf weitere Bände der Reihe.

  9. Cover des Buches Die Sehnsucht des Vorlesers (ISBN: 9783423253932)
    Jean-Paul Didierlaurent

    Die Sehnsucht des Vorlesers

    (310)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Guylain arbeitet für ein Recyclingunternehmen und muss täglich sicherstellen, dass die riesige Schreddermaschine reibungslos funktioniert und Abertausende von Büchern zerkleinert. Aufgrund seiner Liebe zu Büchern verabscheut Guylain diese Arbeit jedoch zutiefst und spricht von der Maschine als „die Bestie“. Sein einziger Trost ist, dass es ihm hin und wieder gelingt einige Seiten vor der Zerstörung zu retten. Diese liest er dann bei der täglichen Zugfahrt zu seiner Arbeitsstelle seinen Mitreisenden vor. Eines Tages findet Guylain einen USB-Stick auf dem eine ihm unbekannte Frau namens Julie von ihrem Alltag erzählt. Nachdem Guylain diese Texte gelesen hat ist er überzeugt, dass Julie seine Seelenverwandte ist und er setzt alles daran sie zu finden…

    Für ihn war der Inhalt bedeutungslos. Was zählte, war der Akt des Vorlesens. Er schenkte jedem einzelnen Blatt seine ungeteilte Aufmerksamkeit, damit das Vorlesen seine magische Wirkung entfalten konnte: Jedes Wort, das ihm über die Lippen kam, befreite ihn ein bisschen von dem Ekel, der ihn beim Gedanken an seine Arbeit überkam. (S. 14)

    Meine Meinung:

    Der Klapptext hat mich direkt angesprochen. Ich hoffte auf ein Highlight wie „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) und das Thema Büchervernichtung hat mich auch ein bisschen an das Buch „Fahrenheit 451“ (von Ray Bradbury) erinnert. In „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist die Büchervernichtung aber nicht ganz so dramatisch, weil es nicht darum geht von sämtlichen Büchern alle vorhandenen Ausgaben zu zerstören. Es sollen „nur“ Bücher geschreddert werden, die nicht verkauft werden konnten und die daraus gewonnenen Rohstoffe sollen zudem zur Herstellung neuer Bücher verwendet werden.

    Die Lebenswelt, die Gedanken und die Gefühle von Guylain werden sehr einfühlsam und anschaulich beschrieben. Dadurch kann man sich sehr gut in Guylain hineinversetzen. Er lebt relativ zurückgezogen, sein Alltag ist etwas trostlos, seine Arbeit verabscheut er richtiggehend und sein Chef ist noch dazu ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse. Daher wünscht man es Guylain sehr, dass er neuen Mut schöpft und ihn ein erfüllteres und glücklicheres Leben erwartet. Es macht Guylain sympathisch wie sehr er sich um Guiseppe bemüht und was für ein guter Freund er diesem ist. Guiseppe ist ein früherer Arbeitskollege von Guylain und hat bei einem Arbeitsunfall seine Beine verloren hat. Es wird zudem richtig rührend beschrieben wie sehr Guylain an seinem kleinen orangefarbenen Freund, dem Goldfisch Rouget de Lisle, hängt:

    Er brauchte den Goldfisch wirklich, er litt unter einer regelrechten Abhängigkeit und konnte nicht auf einen stummen orangefarbenen Gefährten auf seinem Nachttisch verzichten. Es war ein großer Unterschied, ob man allein lebte oder zusammen mit einem Goldfisch, das wusste er aus Erfahrung. (S. 162/163)

    Das Buch hat sowohl fröhliche Momente als auch traurige, die sehr betrüblich sind. Für schöne und zu Herzen gehende Momente sorgt Guylains Freundschaft zu Guiseppe und zu seinem Goldfisch Rouget de Lisle. Außerdem ist es toll wieviel positive Gefühle er selbst aus dem Vorlesen zieht und wie viel Freude er damit besonders den älteren Herrschaften in der Seniorenresidenz bereitet. Auch die Seelenverwandtschaft, die Guylain spürt als er die Texte der ihm unbekannten Julie liest berührt einem und es ist schön zu lesen mit wieviel Hoffnung und Durchhaltevermögen er sich daran macht Julie ausfindig zu machen.  

    Es hätte mir besser gefallen, wenn diese fröhlichen und hoffnungsvollen Momente mehr Raum eingenommen hätten. Stattdessen wird sehr ausführlich und eindrücklich beschrieben wie sehr Guylain unter seiner Arbeit leidet und wie sehr er sie verabscheut. Das allein wäre für mich aber noch kein Kritikpunkt. Es kommt jedoch hinzu, dass auch Julie mit ihrer Arbeit ziemlich unglücklich ist. Sie hat des Öfteren mit Kunden, die sich ihr gegenüber respektlos verhalten, die auf sie herabsehen und die ihr demütigende Erfahrungen verschaffen. Das zu lesen tat weh und machte traurig. Ich habe sowohl Julie als auch Guylain gewünscht, dass es ihnen gelingt eine Arbeit finden, die sie glücklicher macht und die ihnen nicht so zusetzt. Dazu kommt es aber nicht. Die beiden haben sich vielmehr mit ihrer jeweiligen Situation abgefunden und sie haben anscheinend diesbezüglich die Hoffnung auf Besseres aufgegeben. Da Guylain bzw. Julie aber noch keine 40 bzw. noch keine 30 Jahre alt ist liegen aber noch Jahrzehnte mit ihrer Arbeit vor ihnen: Jahrzehnte in denen ihnen ihre Arbeit weiter zusetzen wird. Am Ende der Geschichte bleibt einem einzig die Hoffnung, dass Guylan und Julie vielleicht Freunde bzw. vielleicht sogar ein Paar werden und zumindest dadurch das Leben der beiden glücklicher wird. Das hofft man, aber es wird leider bloß angedeutet und es ist ungewiss ob es wirklich so kommen wird.

    Das führt mich zu meinem größten Kritikpunkt: Das Ende der Geschichte ist meiner Meinung viel zu abrupt. Es bleiben Fragen offen und es werden Sachen angedeutet statt dass man erfährt was im weiteren Verlauf tatsächlich noch passiert ist. Damit hatte ich meine Probleme – zumal ich fast zur gleichen Zeit einen Roman mit einer ähnlichen Thematik gelesen habe, der es diesbezüglich meiner Meinung nach besser gemacht hat:

    Ich habe fast zur gleichen Zeit „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) gelesen. Darin geht es ebenfalls um die Liebe zu Büchern und zum Lesen. Allerdings hat mir „Der Buchspazierer“ viel besser gefallen (= 5-Sterne-Buch). In beiden Geschichten geht es um einen liebeswerten und etwas zurückgezogen lebenden Buchfreund, der es nicht ganz leicht hat. Außerdem handelt es sich in beiden Fällen nicht „nur“ um eine lockere, hoffnungsvolle Geschichte. Stellenweise sind beide Geschichten durchaus auch dramatisch, traurig und nachdenklich machend. Was mir am Buch „Der Buchspazierer“ besser gefallen hat als beim Buch „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist insbesondere das Ende. Beim „Buchspazierer“ ist das Ende wunderschön, hoffnungsvoll und fällt zudem deutlich ausführlicher aus. Bei „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist mir das Ende zu abrupt: Man ahnt zwar wie es weitergehen könnte, aber es wird eben mehr angedeutet als tatsächlicher erzählt. Es ist davon auszugehen, dass die Hauptperson Guylain zwar zukünftig etwas glücklicher sein dürfte als gegenwärtig, aber die Abscheu vor seinem Beruf wird ihm wohl dennoch weiterhin sehr zusetzen und nicht einfach verschwinden.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine schöne Geschichte über die Liebe zu Büchern, aber man hätte noch mehr daraus machen können und ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht. Für mich konnte das vorliegende Buch nicht an „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) heranreichen.

  10. Cover des Buches Miss Merkel: Mord auf hoher See (ISBN: 9783463000312)
    David Safier

    Miss Merkel: Mord auf hoher See

    (108)
    Aktuelle Rezension von: Monika

    Die  Teilnahme an einer Kreuzfahrt gehört inwischen zum Lebenstandard, so auch für die  Figur Miss Merkel nebst Ehemann, Mops, Personenschützer und Freundin. 

    Nicht unbedingt  die Freude an der Reise, sondern der Ehrgeiz, einen eigenen Krimi entwickeln und  veröffentlichen zu können, ist die Intention von Miss Merkel. Daher wählt sie eine Kreuzfahrt, auf der bereits erfolgreiche Kriminalautoren ihre Werke und ihre Schreibweise vorstellen sollen.

    Allerdings ist sehr schnell zu erkennen, dass diese Kriminalautoren nur sehr begrenzt erfolgreich sind, und untereinander durch Intrigen und Beziehungen verbunden sind. Zusätzlich ist ein aus vorherigen Büchern bekannter Kriminalist und eine  Rechtsmedizinerin  mit an Bord.

    Bereits auf den ersten Seiten wird ein unnatürlicher Todesfall beschrieben, der den ermittlerischen Ehrgeiz von Ms Merkel auslöst. Viel Spannung nimmt der Autor  durch vorlaufende Aussagen zu künftigen Szenen bereits aus der Handlung, dazu kommen die seitenfüllenden, sich wiederholenden Beschreibungen der  Autoren und ihrer, mitunter recht absurden, Vorlieben. 

    Die Ermittlungsarbeiten von Ms Merkel und die Momente der Gefahr für sie, wirken  wie ein Konvult aus bekannten Kriminalfilmen, Kriminalfällen und erfolgreichen fiktiven Geschichten etablierter Autoren.

    Insgesamt überzeugen konnte mich das Buch weder durch den Sprachgebrauch , Spannungsaufbau und Aussage.Politische Zitate haben  durch ihre Vergänglichkeit keinen Reiz, wirken  eher deplaziert. 

    Eine Kriminalschmonzette,  wer so was mag, kommt hier aus seine Kosten.

  11. Cover des Buches Die Bibliothek der Wahren Lügen (ISBN: 9783649648505)
    Jesús Cañadas

    Die Bibliothek der Wahren Lügen

    (74)
    Aktuelle Rezension von: bluetenzeilen

    Titel: Die Bibliothek der Wahren Lügen
    Autor: Jesús Cañadas
    Verlag: Coppenrath
    Preis: 18,00€
    Seitenzahl: 304 Seiten
    Übersetzerin: Elisabeth Leuthardt



    Inhalt:


    Kennst du den Ort, an dem die Geschichten leben?


    Als Oskar den Schreibwettbewerb seines Lieblingsautors gewinnt, kann er sein Glück kaum fassen: Simon Bruma lädt ihn zu sich nach Hause ein, um ihn höchstpersönlich in die Kunst des Erzählens einzuweihen. Doch schon in der ersten Nacht wird der Traum zum Albtraum: Körperlose Schatten jagen ihn durch die Flure des Anwesens, der Autor und seine Tochter November scheinen verrückt zu sein. Das Mädchen ist schwer krank, und ihr Vater glaubt, dass nur Oskar ihr helfen kann. Und zwar ausgerechnet mit Papier und Schreibfeder …



    Meine Meinung:

    Das Cover von “Die Bibliothek der Wahren Lügen” gefällt mir sehr gut, vor allem mit der Darstellung der Bibliothek und den verschiedenen Elementen sieht es einfach absolut magisch aus. Zudem finde ich die Farbgebung, mit den blauen Elementen die dem Buch direkt etwas träumerisches geben, einfach nur wunderschön. Ebenfalls entdeckt man immer mehr umso länger man es anschaut, wie den Drachen unten rechts oder den Schmetterling oben links. Auch der Farbschnitt ist ein echter Traum und unterstreicht zusammen mit dem Cover einfach sehr gut die Atmosphäre des Buches. Somit hat das Buch mich alleine vom Cover schon komplett überzeugen können.

    Oskar war ein absolut starker und vielschichtiger Charakter, der es nicht leicht hat, aber auch nicht so schnell aufgibt. Er liebt es zu lesen und bekommt die Chance, seinen Lieblingsautor zu treffen und von diesem etwas zu lernen. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass nicht alles so ist, wie es scheint, und bald begibt sich Oskar auf ein Abenteuer, bei dem das Schreiben fast schon überlebenswichtig ist. So war Oskar für mich auf so vielen Ebenen ein einzigartiger und spannender Charaktere, der mir schnell ans Herz gewachsen ist. Das Leben hat es bisher nicht immer gut mit ihm gemeint und doch war seine Liebe zu seinem liebsten Charakter Ozzy Calavera etwas so echtes mit dem sich jeder Leserin sicher gut identifizieren kann.

    Die Handlung fand ich richtig spannend. Oskar kommt auf das Anwesen seines liebsten Autors, Simon Bruma, und muss feststellen, dass dort nicht alles so ist, wie er gedacht hat. Das Haus ist ein Ort voller Geheimnisse, das manchmal sehr beängstigend sein kann über das man aber trotzdem mehr lernen möchte.

    Ich muss zwar zugeben, dass mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, da ich doch auch einige Schwächen gesehen habe, aber insgesamt fand ich die Idee dahinter wirklich faszinierend. Bereits der Anfang war etwas verwirrend, vieles wurde einem erst später erklärt, so dass ich eine Weile gebraucht habe, um alles richtig zuordnen zu können. Dennoch fand ich die Atmosphäre der Geschichte großartig und so hat sie mich sehr in ihren Bann ziehen können. Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Buch als Kinder- oder Jugendbuch manchmal als sehr düster empfunden haben, weswegen ich es keinen zu jungen Leser*innen empfehlen würde.

    Es gab auch einige tolle Nebencharaktere, die mich begeistern konnten, wozu Bibi und November gezählt haben. Bibi ist Oskars jüngere Schwester und in seiner Familie wahrscheinlich der Mensch, der ihm am nächsten steht. Sie konnte mich schnell von sich begeistern, einfach weil sie und Oskar wirklich toll zusammen waren. November ist die Tochter von Simon Bruma und war für mich eine sehr interessante Protagonistin über die ich unbedingt mehr lernen wollte.

    Wirklich gut gefallen hat mir die emotionale und tiefgreifende Komponente der Geschichte. Bücher und Geschichten sind etwas magisches. Sie entführen uns in fremde Welten, zeigen uns wie viel man durch diese Worte empfinden kann und geben einem Werte mit. Ich fand es toll, wie hier in der Geschichte gezeigt wurde, wie viel macht in ihnen steckt.

    Etwas schade fand ich auch, dass viele Fragen noch offen geblieben sind, auf die ich mir Antworten erhofft hatte. Ich denke auch, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Ende zu interpretieren, was ich trotzdem irgendwie schön fand, da es etwas Bittersüßes hatte.

    Ich glaube, dass das Buch nicht für jeden direkt etwas ist und man sich wirklich auf die Geschichte einlassen muss. Sie ist an manchen Stellen gar nicht so einfach zu greifen und doch finde ich gerade die Tiefgründigkeit und Emotionalität des Buches wirklich gut. Ich muss dennoch zugeben, dass sie für mich ein paar kleine Schwächen hatte. Insgesamt würde ich aber sagen, dass mir vor allem Oskar wahnsinnig ans Herz gewachsen ist und "Die Bibliothek der Wahren Lügen" alleine deswegen etwas sehr besonderes für mich hatte.

    Der Schreibstil von Jesús Cañadas hat mir wirklich sehr gut gefallen, da dieser sehr bildlich war und ich trotz meiner Schwierigkeiten viel Spaß an der Geschichte hatte. Gerade die Beschreibungen von Oskar, mit dem ich sehr mitgefühlt habe und wegen dem ich viel Freude an der Geschichte hatte, haben es mir leicht gemacht die Geschichte zu lesen.


  12. Cover des Buches Words unspoken (ISBN: 9783492065917)
    Kathinka Engel

    Words unspoken

    (103)
    Aktuelle Rezension von: annalog

    Mir hat die Geschichte rund um den Verleger Bash und die Agentin Camille richtig Spaß gemacht. Irgendwie hatte ich keine Erwartungen an das Buch und habe eine echten Pageturner bekommen. Die Charaktere sind vielschichtig und machen eine wunderbare Entwicklung durch. Die Nebencharaktere geben der Geschichte  zusätzliches Leben und wunderbare, humorvolle  Momente. Freue mich auf mehr von Kathinka Engel!

  13. Cover des Buches Hier geht’s lang! (ISBN: 9783961612055)
    Elke Heidenreich

    Hier geht’s lang!

    (64)
    Aktuelle Rezension von: raphael-edward

    Inhalt:

    In ihrem Buch "Hier geht's lang", beschreibt Elke Heidenreich welche Werke von Autorinnen sie in ihrem Leben, seid ihrer Kindheit las und wie sie von ihnen beeinflusst wurde. Wir erfahren Geschichten, wie das es einer Lehrerin gar nicht passte, dass ein sogenanntes Arbeiterkind Abitur macht und auch von ihrem Studium, wo Literatur von Autorinnen nicht zu finden war oder aus Sicht von Professoren nicht als erwähnenswert galt.

    Cover:

    Elke Heidenreich bei ihrer liebsten Beschäftigung, ein schönes geschmackvolles Cover.

    Mein Eindruck:

    Den Namen Elke Heidenreich habe ich natürlich schon gehört, es war trotz alledem mein erstes Buch von ihr und genau der richtige Einstieg.

    Man erfährt nicht nur etwas über das Leben von Elke Heidenreich, sondern auch über die Literaturlandschaft, besonders im Hinblick auf  Autorinnen.

    Fazit:

    Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, besonders wenn man sich für die Literaturwelt und den Einfluss von Autorinnen und deren Stellenwert interessiert.

    Was mich bei diesem Buch traurig gemacht hat war, dass ich selbst in meiner Schulzeit in den 90er bis 2000er Jahren im Deutschunterricht, trotz Deutschlehrerinnen kein einziges Buch von Autorinnen vorgestellt bekommen habe. Nur im Englischunterricht hat ein Lehrer mit uns ein Werk einer Autorin gelesen und zwar Agatha Christie "and then there were none". Dieser Lehrer las mit jüngeren Schüler*innen auch "Harry Potter" von J. K. Rowling.

  14. Cover des Buches Bücher öffnen Welten (ISBN: 9783830361633)
    Colin Thompson

    Bücher öffnen Welten

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Es gibt eine Bibliothek mit vielen tausend Räumen, die gefüllt sind mit allen Büchern, die je geschrieben worden sind. Nur ein Buch fehlt, „Für immer leben“. Peter macht sich auf die langwierige Suche nach dem Buch und trifft auf den einzigen Menschen, der dieses Buch gelesen hat. Als Peter dem uralten Kind gegenübersteht, denkt er, dass nicht jedes Geheimnis ergründet werden muss.


    Dieses wunderschöne Buch von Colin Thompson ist zwar schnell gelesen, doch keineswegs schnell durchgeblättert. Man kann und sollte sich gerne auf den Seiten verlieren, denn es gibt so viel in den Illustrationen zu entdecken. Für mich ist dieses Buch vor allem ein Wimmelbuch für bibliophile Erwachsene. Total schön gemacht!

  15. Cover des Buches Wieso denn bloß er? (Sweetwater Love 5) (ISBN: B0DS963GJS)
    Annie Stone

    Wieso denn bloß er? (Sweetwater Love 5)

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Unsere liebste Buchhändlerin kommt langsam ins Zweifeln, ihr Traum vom Buchladen scheint zu scheitern.
    Ein neuer Kunde scheint da ihre Trostlosigkeit zu durchbrechen, denn es ist schockierenderweise der Star Mark Jackson.
    Wo er doch nur etwas Ruhe und keine Paparazzi wünscht. Sie ihm dafür viel mehr bietet, ihm die Umgebung und einen viel zu tiefen Eindruck von sich bietet. Seid gespannt, ob auch die Funken sprühen, denn die Chemie stimmt vom ersten Zwischenspiel an.

    Lest selbst, verstrickt euch in dem herzlichen, berührenden und emotionalen Werk, das einem zu Herzen geht.
    Das Buch bringt definitiv das Herz zum Stolpern. Es zieht uns in seine packende und einschneidende Handlung. Ermöglicht durch die wechselnden Perspektiven Einblicke in die Welt der jeweiligen Charaktere.
    Präsentiert dem Leser, das zuckersüße Kennenlernen, die aufkeimende prickelnde Atmosphäre, die aufwühlenden Emotionen und die unglaubliche Liebe, zuckersüß und zärtlich. Wo die Sehnsüchte überhandnehmen und man hoffnungsvoll von Mark eingenommen wird. Er weiß genau, dass es für Callie eine Überwindung wäre, wenn es die negativen Seiten des Lebens in der Öffentlichkeit gäbe.
    Gesteigert wird all das von dem unglaublichen Miteinander, der Dynamik und der herrlichen aufgestauten Energie.

    Eine einnehmende Geschichte bietet Liebe, Freundschaft, Erkenntnisse zur Selbstfindung wie auch zur Überwindung der emotionalen Mauern. Die herzliche Seite des Buches übertrifft sich wieder, sie beflügelt und erstaunt, sowohl die Liebe als auch die Freundschaft. Herausstechend, wo man erkennt, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen die Ängste und für sein Glück zu kämpfen.

    Annie Stone schaffte es, mich wieder zu begeistern, der Geschichte einen tieferen Sinn und wertvolle Selbsterkenntnis zu verleihen sowie eine Botschaft zu vermitteln.
    Ihr Schreibstil ist locker und leicht, bildlich, emotional und auch amüsant zugleich.

    Ich bleibe daher emotional verstrickt, begeistert und zufrieden zurück. Ich wurde von Mark und Callie, ihrer packenden und einnehmenden Entwicklung, den Träumen und Sehnsüchten, den Stolpersteinen und dem Schmerz, der Angst und er Chemie, bittersüß beflügelt. Herzklopfen pur.

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an die Autorin.
    Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

    #Wiesodennbloßer
    #SweetwaterLove
    #AnnieStone
    #Rezension



  16. Cover des Buches La libreria del señor Livingstone (Ediciones B) (ISBN: 9788466668569)
  17. Cover des Buches Der Duft von Büchern und Kaffee (ISBN: B01M0O5LFO)
    J. Vellguth

    Der Duft von Büchern und Kaffee

    (53)
    Aktuelle Rezension von: koffiemachine

    Dieses Kaffeebuch ist ideal für alle Liebhaber. Suchen Sie selbst eine Kaffeemaschine? Dann schaut unbedingt beim Kaffeevollautomat Test vorbei!

    https://koffiemachine.org/de/kaffeevollautomat/

  18. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks