Bücher mit dem Tag "bücherjäger"

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11 Bücher

  1. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: 200 Jahre sind vergangen, seitdem Hildegunst von Mythenmetz - durchströmt von Orm - das brennende Buchhaim verlassen hat. Mittlerweile ist er ein gefeierter Schriftsteller und produziert einen Bestseller nach dem anderen. Doch: Zuletzt fehlt seinen Werken das gewisse Etwas; das Orm scheint ihm abhandengekommen zu sein. Zudem erreicht Hildegunst plötzlich ein mysteriöser Brief, der den  Schreibstil Hildegunsts imitiert und inhaltlich die Schreibangst eines Schriftstellers thematisiert. Besonders schockierend ist aber der (angebliche?) Name des Absenders: Hildegunst von Mythenmetz, wohnhaft in der Ledernen Grotte unterhalb von Buchhaim. Um dieses Rätsel zu lösen, begibt sich Hildegunst erneut nach Buchhaim…

    Persönliche Meinung: „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ ist ein phantastischer Zamonien-Roman von Walter Moers. Es handelt sich – nach „Die Stadt der Träumenden Bücher“ – um den zweiten Teil der Buchhaim-Trilogie. Erzählt wird der Roman aus der Ich-Perspektive von Hildegunst von Mythenmetz. Wie viele andere Moers-Bücher – insbesondere „Die Stadt der Träumenden Bücher“ – beschäftigt sich auch „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ stark mit dem Medium „Buch“ und dem literarischen Schaffensprozess bzw. dem Erzählen, sodass es Züge eines Meta-Buches besitzt. Handlungsort ist erneut Buchhaim, das allerdings nach dem verheerenden Brand vor 200 Jahren wenig mit dem mittelalterlichen Buchhaim aus „Die Stadt der Träumenden Bücher“ gemein hat. Verwinkelte Gassen existieren kaum noch, die Stadt ist geschäftiger und moderner geworden. Außerdem hat sich eine neue (Meta-)Kunstform durchgesetzt: der Puppetismus (Puppentheater aller Art). Handlungstechnisch geschieht in „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ erstaunlich wenig. Hauptsächlich werden Hildegunsts Lücken gefüllt, die er nach der 200-jährigen Abwesenheit von Buchhaim besitzt. So trifft Hildegunst einige alte Bekannte, die ihm einen Crashkurs der Geschichte Buchhaims geben, den Puppetismus erklären, Detailfragen zu Katakomben, Bücherjägern und Co. beantworten und ihn durch das neue Buchhaim führen. Beeindruckend ist dabei, dass man den „Infodump“ gar nicht als solchen wahrnimmt. Langeweile kommt dabei kaum auf. Das liegt einerseits an dem sehr bildhaften, wortverliebten und flüssig zu lesenden Erzählstil Moers'. Andererseits erschafft Moers immer wieder kreative Szenarien, in denen die Infos eingebettet werden, sodass der Informationsfluss schön aufgelockert wird. Neben den Informationen zum neuen Buchhaim nimmt auch der Puppetismus (und seine Geschichte) einen großen Raum im Roman ein. Das geht sogar so weit, dass die Handlung des Vorgängerromans mithilfe einer puppetistischen Inszenierung in „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ rekapituliert wird. Auch hier beweist der Roman wieder selbstreferentielle Qualitäten: Hildegunst kommentiert Abweichungen zwischen der puppetistischen Inszenierung und der Buchform, diskutiert den Mediumswitch und die „Kunsttheorie“ des Puppetismus. Der Roman endet an seiner spannendsten Stelle, ohne dass aufgeworfene Handlungsfäden aufgerollt worden wären. Der Schlusssatz hat es aber in sich, da er den Lesenden schon fast höhnisch ins Gesicht lacht (was ich gar nicht negativ meine; das passt ziemlich gut ins Zamonien-Konzept). Dieses abrupte Ende hat auch seinen Grund. Im Nachwort gibt der „Übersetzer“ Moers an, die ursprüngliche Handlung des Romans sei so voluminös und komplex gewesen, dass er sie auf zwei Bücher habe splitten müssen. Dieser dritte Buchhaim-Band ist allerdings noch nicht erschienen, sodass ein abschließendes Urteil über „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ schwerfällt. Vieles mutet hier wie ein großangelegter, bisweilen ausufernder Handlungsauftakt an, dessen Vollendendung (noch) in den Sternen steht. Allerdings hat mich das bei der Lektüre kaum gestört: Auch, wenn einige Aspekte (noch) offenbleiben, gelang es Moers abermals, mich durch seinen typischen, wortverliebten Schreibstil und viele kreative Szenen zu packen und in eine phantastische Welt zu entführen.

  2. Cover des Buches Mr Griswolds Bücherjagd - Das Spiel beginnt (ISBN: 9783958540651)
    Jennifer Chambliss Bertman

    Mr Griswolds Bücherjagd - Das Spiel beginnt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: myreadbooks

    Bewertung: Das Buch ist aus meiner Sicht ein sehr tolles Buch. Vor allem für die, die Rätsel besonders mögen. Die Handlung ist sehr spannend und abenteuerlustig. Ich konnte das Buch nicht weglegen, denn es hat mich unglaublich stark gefesselt. Die Hauptperson des Buches, namens Emily, war mir sehr sympathisch und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Bei den Rätseln, die sie mit ihrem Freund James lösen musste, habe ich oft stark mitgedacht und mitgefiebert. Die Idee mit der Bücherjagd fand ich toll. Da die Bücherjagd so aufregend ist, wünschte ich, dass es sie in Wirklichkeit gäbe.
    Außerdem ist am Anfang des Buches erklärt, wie die Bücherjagd genau funktioniert. Das Spannende an dem Buch finde ich ist, dass die Bücherjagd nicht ganz ungefährlich ist.

    Fazit: Das Buch ist ein spannender und nahezu gefährlicher Krimi und für Kinder die gerne Rätseln.

  3. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.365)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Hildegunst von Mythenmetz lebt ein ruhiges Leben auf der Lindwurmfeste. Als sein Dichtpate stirbt, erbt er ein makelloses Manuskript. Dieses berührt Mythenmetz so sehr, dass er sich auf die Suche nach dessen Autor nach Buchhaim begibt. 

    Das Leben in Buchhaim und Mythenmetzs Erfahrungen werden auf humorvolle Art ausführlich beschrieben. Im Verlauf der Suche nach dem Urheber des Manuskripts wird Mythenmetz in die gefährlichen Katakomben von Buchhaim gesperrt und findet dort nach einer Odyssee den sagenumwobenen Schattenkönig. Es entwickelt sich eine äußerst ambivalente Beziehung. Schließlich hilft der Schattenkönig Mythenmetz, dem Labyrinth unter Buchhaim zu entkommen, wofür der Schattenkönig und Buchhaim einen hohen Preis zahlen.

    Walter Moers bezieht sich auf unzählige literarische Vorlagen und schreibt mit einem so leichten Wortwitz, dass ich dieses Buch schon alleine deshalb empfehle.

  4. Cover des Buches Der Club Dumas (ISBN: 9783458362494)
    Arturo Pérez-Reverte

    Der Club Dumas

     (153)
    Aktuelle Rezension von: larshermanns

    Rein per Zufall bin ich 2006 auf den Film »Die neun Pforten« von Roman Polański gestoßen, der mich völlig gefesselt hat. Ich liebe Bücher, vor allem antiquarische … und eben diese stehen im Film und der Romanvorlage »Der Club Dumas« von Arturo Pérez-Reverte im Mittelpunkt des Geschehens. Kein Wunder also, dass ich mir das Buch am 11. September 2014 kaufen musste, als ich es bei Amazon entdeckte.

    »»»»»»»»»» DAS BUCH ««««««««««

    Mir liegt die Taschenbuchausgabe von 2014 vor, die ich gestalterisch sehr ansprechend finde. Das Cover spricht bereits für sich und lässt erahnen, dass es um antiquarische Bücher gehen könnte. Der Preis lag damals bei € 9,99 für das 464-seitige Werk.

    »»»»»»»»»» DER CLUB DUMAS ««««««««««

    Lucas Corso ist Antiquar und skrupelloser Bücherjäger. Für seinen Freund, den Antiquar La Ponte, soll er das Manuskript zu »Le Vin d’Anjou« von Alexandre Dumans auf seine Echtheit hin überprüfen. Gleichzeitig erhält er von dem leidenschaftlichen Büchersammler Varo Borja den Auftrag, zwei okkulte Bücher ausfindig zu machen. Ihm selbst ist es bereits gelungen, das berühmt-berüchtigte Werk »Die neun Pforten ins Reich der Schatten« von Aristide Torchia zu beschaffen, das dieser im Jahr 1666 zusammen mit Lucifer höchstselbst verfasst hatte und dafür 1667 als Ketzer – zusammen mit seinen Büchern – auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden war. Heute soll es bloß noch drei Werke geben, von denen Borja eines vorliegt. Allerdings zweifelt dieser an der Echtheit des Buches, und Lucas Corso wird beauftragt, dieses Werk mit den beiden anderen Büchern zu vergleichen. Sollte sich eines der anderen als das echte Werk herausstellen, soll er es mit allen Mitteln in seinen Besitz bringen.

    »»»»»»»»»» MEINE MEINUNG ««««««««««

    Dass die Romanvorlagen zumeist deutlich besser sind als die späteren Verfilmungen, ist in den meisten Fällen zutreffend und wird mit »Der Club Dumas« noch einmal bestätigt. Der 1999 erschienene Film »Die neun Pforten« mit Johnny Depp ist zwar sehr gut und spannend inszeniert, behandelt jedoch de facto nur die Hälfte der Geschichte, was im Grund genommen bereits beim Filmtitel deutlich gemacht wird. Roman Polański hat sich einfach auf den okkulten Part beschränkt, um einen spannenden Mystery-Thriller zu schaffen.

    Doch »Der Club Dumas« ist so viel mehr. Dreht es sich hier doch vor allem um das Leben und Wirken von Alexandre Dumas sowie um Büchersammler und –liebhaber, die sich in regen Diskussionen über diverse literarische Werke auslassen. Und inmitten dieser Welt der Bücher wirkt und agiert Lucas Corso als eine Art Bücherjäger, der im Auftrag seiner Klienten einerseits Bücher auf ihre Echtheit hin überprüft und andererseits auch Aufträge entgegennimmt, bestimmte Manuskripte und Schriftstücke gegen Bezahlung zu besorgen, wobei er sich durch auch illegaler Methoden bedient.

    In dem vorliegenden Roman »Der Club Dumas« hat er es nun mit zwei unterschiedlichen Werken zu tun, bei denen sich die Recherchen dennoch nach und nach miteinander verbinden. Hierbei ist es spannend und interessant zugleich, wie selbst Corsos eigenes Leben sich mehr und mehr wie eine Geschichte aus der Feder von Alexandre Dumas entwickelt; sei es nun die mysteriöse Mylady oder ihr narbiger Vasall Rochefort. Und sei dies nicht genug, taucht auch noch die rätselhafte Studentin Irene Adler auf … Sherlock Holmes lässt grüßen!

    Letzten Endes entwickelt sich die gesamte Geschichte zu einem spannenden, teils verwirrenden Spiel der skurrilsten Charaktere mit Intrigen, Verschwörungen und unglaublichen Verwicklungen. Dabei lernt man auch noch etwas über die Kunst des Buchdrucks und der Restauration alter Bücher, was für Bücherliebhaber natürlich ein weiteres Schmankerl ist.

    Leider finde ich das Ende der Geschichte nicht ganz so gelungen – es wirkt irgend abgehackt und wie aus dem Hut gezaubert. Plötzlich ist alles ganz klar und logisch, doch man erfährt als Leser bedauerlicherweise nicht wirklich, wie sich Corso all die letztendlich erschlossen hat.

    Blickt man darüber hinweg, hat man einen spannenden Roman für Bücherliebhaber, der den Leser auf eine Reise durch die Literatur nimmt.

    »»»»»»»»»» FAZIT ««««««««««

    Mir hat der Roman »Der Club Dumas« gefallen, auch wenn ich das Ende als nicht ganz so gelungen empfinde. Die Unterschiede zwischen Roman und Film sind immens, sodass man beide besser nicht miteinander vergleichen sollte. Kenntnisse der Werke Dumas‘ sind zwar nicht zwingend erforderlich, lassen einen dann jedoch einiges in einem etwas anderen Licht erscheinen.

    Von mir gibt es hierfür gute 4 Sterne

  5. Cover des Buches Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code (ISBN: 9783958541207)
    Jennifer Chambliss Bertman

    Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code

     (18)
    Aktuelle Rezension von: AdelheidS

    Emily und ihr bester Freund James sind wieder auf Rätseljagd. Auf der Suche nach der Lösung für den sagenumwobenen unlösbaren Code heften sie sich an die Fersen ihres Lehrers der eine eigene Quest löst - dabei begeben sich alle in große Gefahr. Denn überall wo ein spezielles Buch gefunden wird bricht kurz darauf ein Feuer aus.

    Cover: Sehr schön gelungen.

    Meine Meinung zum Buch: Dies ist der zweite und mttlere Band um Emily und James und ihre Liebe zu Büchern und Rätsel. Der erste Band war fesselnder als dieser und auch die Rätsel treten etwas in den Hintergrund. Da hätte ein wenig mehr Spannung rein gehört. Trotz allem war der Schreibstil gut zu lesen und es wurden auch einige Botschaften vermittelt wie die Auswirkung wenn man unangenehmes zu lange aufschiebt oder auch, dass manchmal mit Verständnis aus Rivalen Freunde werden können. Auch dass man nicht aufgeben soll und für andere da zu sein ist thematisiert und sich mal was neues zuzutrauen. Alles in allem ein solider Jugendroman mit Potential nach oben. Bin schon auf den finalen Band gespannt. Da geht es dann nach Alcatraz in einen Escape room. 

    Fazit: 2. Band einer Trilogie - schwächer als Band 1 - trotzdem lesenswert.

  6. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783869523224)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Obwohl ich kein blühender Zamonien- oder Fantasy-Fan bin, mag ich es, gelegentlich in Walter Moers kunterbunte zamonische Fantasy-Welt abzutauchen. In „Die Stadt der träumenden Bücher“ hat sich dieser Ausflug sehr gelohnt. War „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ noch eine kunterbunte Abenteuergeschichte, geht es diesmal um Bücher und die Liebe zur Literatur. Deshalb wird die Geschichte auch aus der Sicht des angehenden Autoren Hildegunst von Mythenmetz erzählt, der nach dem Tod seines Dichterpaten in die Welt hinauszieht und in die titelgebende Stadt der träumenden Bücher reist, wo es von Autoren, Agenten, Buchhändlern, Buchjägern und seltenen Werken nur so wimmelt. Gemeinsam mit Lindwurm Hildegunst tauchen wir in die Geheimnisse der Stadt ab und reisen mit ihm sogar durch die Katakomben-Welt unterhalb von Buchhaim. Genau wie oberirdisch dreht sich auch unter der Erde alles um Bücher und Literatur, obgleich es ungleich düsterer zugeht, denn angeblich haust im Untergrund der Schattenkönig.
    Mit „Die Stadt der träumenden Bücher“ ist Walter Moers ein weiterer toller Zamonien-Roman gelungen. Die Geschichte ist interessant, abwechslungsreich und voller verrückter Ideen. Stellenweise schweift die Handlung zwar etwas ab und wirklich nervenaufreibend spannend ist sie ebenfalls nicht, aber darüber sieht man bei den liebevollen Charakteren und der bunten Story gerne hinweg. Der Roman ist etwas zum Genießen, für alle Fans von Fantasy und der Literatur.
    Die Hörbuchfassung geht 17h30min und wurde ebenso großartig wie stimmgewaltig von Dirk Bach vorgetragen.

  7. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783867177719)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (47)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    So will ich aus meiner eigenen giftigen Gasse zischen. Bitte stellt Euch das auch noch mit der Stimme von Marcel Reich Ranicki vor. Und nein, wir befinden uns nicht im fiktionalen Buchheim, wo das sehr witzig wäre, sondern bedauerlicherweise in der Realität.

    Dieses uninspirierte Zwischenwerk von Moers, das eigentlich nur eine grausliche Fan-Abzocke ist und mich mehr als 50 Euro gekostet hat, ist im Ganzen eine totale Frechheit. Es wird dem Leser als Fortsetzung von Die Stadt der träumenden Bücher Die Stadt der träumenden Bücher verkauft, aber das ist es nicht, sondern nur eine lahme Zusammenfassung vom ersten Teil voll mit Redundanzen und nervigen Aufzählungen. Am schlimmsten dabei ist die Einfügung des Puppentheaters genannt Puppetismus in die Handlung des Buchs, das tatsächlich im Rahmen einer Aufführung den gesamten Vorgängerroman in einer Nacherzählung wiederholen lässt.

    Selbst die drei bis vier noch nicht bekannten Mini-Szenen im ganzen Machwerk sind so uninspiriert und vorhersehbar, dass ich viele Szenen und Dialoge sofort antizipieren konnte.

    Fassungslos und wütend macht noch zusätzlich das Ende, denn der Autor hat auch noch die Chuzpe, das Publikum zu verhöhnen und ihm erneut die Karotte einer echten Fortsetzung vor die Nase zu halten. Es lautet nach 12 CDs und neben dem Geld auch noch nach unzähligen vergeudeten Stunden meiner kostbaren Lebenszeit: „Und die Geschichte fängt jetzt an“ Dann wird im Nachwort noch auf den nächsten Band verwiesen, der angeblich wieder Inhalt hat und nicht eine Zusammenfassung von der Stadt der träumenden Bücher sein soll. Der letzte Taschenspielertrick ist dann ja auch der Umstand, dass, die Fortsetzung noch immer nicht erschienen ist, obwohl mich dieses Werk alleine schon mehr als zwei Jahre gequält hat. So unverblümt und rotzfrech hat sich noch nie ein Autor mit Etiketten-Betrug seine Schreibblockade von den Fans vergolden lassen.

    Zum Sprecher, der ja sonst für das Buch nix dafür kann, muss ich auch noch eine Kleinigkeit anmerken. Sehr schmerzlich vermisse ich seinen Vorgänger Dirk Bach, der ja mittlerweile gestorben ist. Der neue Erzähler overperformt ordentlich, spricht ziemlich überkandidelt unglaubwürdig - und kann sogar Eloge nicht richtig aussprechen, aber irgendwann gewöhnt man sich an ihn, er musste ja auch in riesengroße Fußstapfen treten. Seufz! 😭😭 Dirk ich schick Dir ein Bussi, wo immer Du Dich auch aufhalten magst: Himmel, Hölle, Erde als Wurmfutter oder anderes Viecherl durch Seelenwanderung, Paralleluniversum, Buchheim oder sonstwo.

    Fazit: Ein Geschichtenerzähler weigert sich, seinen Fans eine Geschichte zu erzählen und macht stattdessen mit Schrott und Täuschung der Leser ordentlich Kasse. So etwas wird von mir abgestraft, am liebsten würde ich Null Sterne geben, aber das geht ja nicht. Für mich jedenfalls ist Moers jetzt gestorben, denn so dreist lasse ich mich nicht bescheißen.

  8. Cover des Buches Mr Griswolds Bücherjagd - Die Gefängnisinsel (ISBN: 9783958541313)
    Jennifer Chambliss Bertman

    Mr Griswolds Bücherjagd - Die Gefängnisinsel

     (11)
    Aktuelle Rezension von: AdelheidS

    Emily und James samt Bruder und Freunden erfahren von Mr. Griswolds neuem Spiel - ein Escaperoomspiel, welches ausgerechnet auf Alcatraz stattfinden soll. Eifrig sind sie dabei sich dafür zu qualifizieren, doch es werden ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt. Und was hat ein erfolgreicher Krimiautor damit zu schaffen, der sich bisher nie in der Öffentlichkeit zu erkennen gab?....

    Cover: Sofort zur Trilogie erkennbar. Gute Papierqualität und Hardcoverumschlag. Sogar ein Lesebändchen in der zum Buch passenden Farbe. Auch wenn man das Buch umknickt, kommt es wieder in seine alte Form zurück. 

    Meine Meinung zum Buch: Nachdem Band 2 für mich der schwächere war, hat dieser - also Band 3 wieder voll punkten können. Viel Spannung, einige Rätsel zum selber miträtseln und es ist immer etwas los. Es kommt bei Band 3 keinerlei Langweile auf und Ich habe mich auch als Erwachsene mit dem Buch gut unterhalten gefühlt. Ich denke mein Patenkind wird es auch mögen wenn sie es bekommt. Es gibt auch wieder ein wenig was zum nachdenken - wie vorschnell zu urteilen und Vertrauen in sich und andere zu haben und nicht alles kontrollieren zu müssen. 

    Fazit: Finale der Trilogie die für mich persönlich der bessere Band war. 

  9. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) (ISBN: 9783328601333)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Maxiva

    Das Buch wirkt sehr hochwertig, das Papier ist angenehm dick und die Illustrationen sind wunderschön. Es macht einfach Spaß sich in den einzelnen Bildern zu verlieren. Es gibt so viele kleine Details zu entdecken und die Geschichte hat einen tollen Humor. 


    Alles dreht sich um den Lindwurm Hildegunst der ein kostbares Manuskript erbt und davon so in seinen Bann gezogen wird, dass er dazu in der Stadt Buchhain Nachforschungen anstellt. Dort angekommen beginnt sein Abenteuer. 


    Ich bin so begeistert von diesem Band. Es ist liebevoll gestaltet und es macht Spaß darin zu lesen. Besonders schön finde ich eine ausklappbare vierseitige Illustration am Ende dieses Bandes. Für mich ein tolles Highlight.


    Wer wie ich Comics mag, kann hier ohne weiteres zugreifen. Man bekommt ein wunderschönes und prall gefülltes Buch mit einer tollen Geschichte geboten. Für mich ein weiteres Herzensbuch dieses Jahres.

  10. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) (ISBN: 9783328601784)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

     (97)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Genau wie beim ersten Teil der Comics ist das Bildliche hier einfach unfassbar eindrucksvoll und detailverliebt gestaltet. Die beiden Teile gehen auch nahtlos ineinander über, sodass man wirklich einfach weiterlesen kann, ohne dass eine Handlungslücke oder ein unpassendes »Was bisher geschah …« auftaucht.
    Einen gewaltigen Unterschied gibt es allerdings, was mich einfach nur glücklich gemacht hat: Während im ersten Teil in Buchhain das meiste einfach nur in den Ecken der Panels erzählt wird, gibt es hier deutlich mehr – und fast durchgehend – aktives Geschehen, das nicht nur von Hildegunst berichtet wird, sondern das wirklich live auf den tollen Zeichnungen geschieht.
    Dadurch habe ich wirklich nichts an dem Comic auszusetzen, denn es ist einfach eine super schöne und kreative Handlung, wie sie glaube ich auch niemand außer Walter Moers hinbekommen könnte.

  11. Cover des Buches Eine Nacht mit Lolita (ISBN: 9783548607740)
    Rick Gekoski

    Eine Nacht mit Lolita

     (27)
    Aktuelle Rezension von: anushka
    Geschichten für Bibliophile und Literaturfans Rick Gekoski ist Buchsammler und antiquarischer Buchhändler. Er treibt Erstausgaben oder Sonderausgaben auf und verkauft sie an Sammler. Einige Anekdoten und Enstehungsgeschichten hat er hier zusammengetragen. Dabei leitete ihn seine Leidenschaft für moderne Literatur, d.h. für Werke des 20. Jahrhunderts. In Form von Kurzgeschichten berichtet er von Auseinandersetzungen mit Autoren oder auch davon, warum ein Schutzumschlag manchmal unglaublich viel Geld wert ist. Der Autor kann einem nahebringen, warum es für ihn der beste Schritt seines Lebens war, seine Stelle als Literaturdozent aufzugeben und dafür Händler von Sammlerstücken zu werden. Jedem Bibliophilen dürfte bei diesen Geschichten das Herz aufgehen und die Einblicke in die Literaturszenen und die Persönlichkeiten von Autoren bringen einem die eigenen Helden sehr nah. Und immer wieder wird deutlich: ein Buch zu schreiben ist gar keine leichte Aufgabe und manche werden mit der Zeit dadurch sehr verschroben. Dem Autor gelingt es zudem, dass der Leser beinahe den Staub riechen kann und während der Geschichten ehrfürchtig die Luft anhält, um ja keine dieser wertvollen Ausgaben zu beschädigen. Dieses Büchlein ist unterhaltsam und lehrreich zugleich und lohnt sich, immer mal wieder eine Geschichte zwischendurch zu lesen. Die Autoren, denen sich Gekoski widmet, sind: Tolkien, T.E. Lawrence, D.H. Lawrence, Eliot, Hemingway, Rushdie, Plath, Wilde, Waugh, Joyce, Salinger, Nabokov, Kerouac, Golding und auch Rowling. Er räumt mit Mythen auf und erzählt teilweise, wie es wirklich war. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für das Geschäft rund um Bücher und Literatur interessiert.
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