Bücher mit dem Tag "bündnis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bündnis" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis (ISBN: 9783423761826)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

     (1.794)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    Ich habe bereits Teil 1 verschlungen und dachte: besser geht nicht! Ich hab mich geirrt! Es geht besser und Sarah J. Maas hat es in diesem Buch bewiesen. Man lernt von manchen Charakteren eine völlig neue Seite kennen, die der Geschichte so viel Spannung und Liebe gibt, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ein absolut grandioses Buch, bei welchem ich jede Leseminute genossen hab und traurig war, als es vorbei war. Warte nun sehnsüchtig auf Band 3

  2. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter (ISBN: 9783423762069)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

     (1.435)
    Aktuelle Rezension von: EK22

    Ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen. 

  3. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (757)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Seit ihrer Geburt träumt Cress einmal auf die Erde zu kommen, denn sie ist seit Kindheit in einem Satelliten eingefangen, wird ihr Traumprinz sie endlich finden und retten?

    Band 3 um die Chroniken von Luna, diesmal mit einer Rapunzel-Adaption. Wieder eine gute Fortsetzung, die Geschichte doggt an den zweiten Band an und es geht direkt weiter, diesmal mit der Rettung von der Hackerin Cress die seit Kindheit in einem Satellit eingesperrt ist und von dort für die Königin Schiffe tarnt. Ich mag das Setting sowie die Truppe die sich zusammengetan hat, in der Mitte hat sich das Buch ein wenig gezogen, jedoch ist der Schreibstiel so fliessend, dass man zügig mit dem Buch durch ist, und zum Schluss kommt nochmals viel Spannung und Action auf . 

    Die Charaktere waren herrlich, der Captain (den man aus Band 2 bereits kennt) hat viel Humor und lockert die Geschichte etwas auf. Zusätzlich bekommt man viel von den vorherigen Protagonisten mit und fiebert irgendwie mit allen mit. Zumindest ich ;)  Ich bin sehr gespannt auf den vierten und finalen Band. 

    Für alle die wissen möchten wie es weiter geht, etwas schwächer als Band 2 dennoch eine gute Fortsetzung 

  4. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783841421449)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Flucht

     (2.240)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Im zweiten Band begleiten wir Cassia in die äußeren Provinzen. Aber nicht nur Cassias Erlebnisse sondern auch die von Ky dürfen wir jetzt direkt mitverfolgen. Beide befinden sich auf der Flucht fernab von der Gesellschaft in einer düsteren und lebensfeindlichen Umgebung. Cassia sucht Ky, während dieser als Soldat ums Überleben kämpft. Beide fühlen sich allein und finden neue Gefährten die Umgebung ist neu und angsteinflössend. Leider hält dieser Zustand nicht lange an und die Szenen werden immer langatmiger und ohne viele wirklichen Inhalte. 

    Die Autorin schreibt weiterhin fließend und locker, aber es wird inhaltlich leider sehr zäh. Man erfährt viele Fakten und Hintergründe über die Gesellschaft sowie über Kys Vergangenheit. Leider geht dabei viel Spannung verloren, die auch nicht durch die andauernden Liebesbekundungen Cassias verbessert wird. Die Flucht durch die Canyons wird immer wieder als gefährlich bezeichnet, allerdings zieht sie sich dahin ohne das viel passiert. 

    Mein Fazit: Eine interessante Fortsetzung, der es allerdings an Spannungsmomenten fehlt. Der Mittelteil zieht sich zu sehr in die Länge und dies kann auch der Cliffhanger am Ende nicht ganz wettmachen.

  5. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (532)
    Aktuelle Rezension von: Mayalu

    Die Verlobten des Winters ist eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich die Protagonistin mag, da Ophelia mir unscheinbar und langweilig vorkam. Das hat sich aber sehr schnell geändert. Ophelia ist ein Buchcharakter mit dem ich mich indentifizieren kann und der mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen ist. Auch die Geschichte ansich, ist toll. Christelle Dabos ist es auf jeden Fall gelungen eine Buchreihe zu erschaffen, in die der Leser voll und ganz eintauchen kann.

  6. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (966)
    Aktuelle Rezension von: Astralelfe

    Celia und Marco haben eine unglaubliche Welt erschaffen. Der lebendige Zirkus, indem die Magie nicht Hokuspokus, sondern Realität wird. Sie wollen sich gegenseitig retten, doch nur gemeinsam schaffen sie es zu überleben. Die Regeln der Zauberer gelten nicht mehr für sie, sie haben ihre eigenen Pläne geschmiedet. Unsichtbar leben sie durch den Zirkus weiter.

  7. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.135)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Nachdem June Day am Ende von Band 1 vor der Exekution gerettet hatte, sind sie nun auf der Flucht. Day bracht dringend Hilfe und so machen sie sich auf die Suche nach den Patrioten. Diese finden sie auch, aber für ihre Hilfe verlangen sie eine Gegenleistung. June und Day sollen helfen den neuen, jungen Elektor, Anden, zu töten.

    June und Day finde ich total faszinierend als Protagonisten. Insbesondere die Art wie sich ihre Sichten unterscheiden. Die Nebencharakter sind finde ich ziemlich wenig ausgeprägt, der Fokus liegt mehr auf June und Day, was wahrscheinlich auch einfach an der Geschichte liegt, aber es nimmt ihnen etwas die tiefe. Ich mochte überhaupt nicht, was Marie Lu mit Tess gemacht. 

    Marie Lus Schreibstil fand ich sehr gut. ich bin zwar nicht so durch die Seiten geflogen, wie bei manch anderen Büchern, aber dennoch lies es sich gut lesen. Besonders faszinierend fand ich, dass sie June und Days Passagen wirklich am Schreibstil unterschieden haben. Ihre Blicke waren einfach anders. Das ist finde ich echt die höchste Kunst des Schreibens.

    Das Konzept fand ich schon in Teil 1 total spannend. Insbesondere mit der Seuche (die in Band 2 zwar keine so große Rolle bekommt) in Bezug auf Corona. Gerade hier habe ich aber auch einige Lücken gefunden. Sie liegen im Detail und sind unwichtig, aber sie sind da (z.B. das es L.A. noch gibt, aber von Südamerika nur noch Inseln übrig sind).

    Die Handlung war schlüssig und spannend, auch wenn ich wie erwähnt nicht so durch die Seiten geflogen sind. Man wusste bis zum Ende nicht wer nun wirklich im Recht ist und auf wessen Seite sich June und Day schlagen würden.

    Insgesamt hat mir die Geschichte total gut gefallen und ich habe mich total auf Band 3 gefreut (haben ihn mittlerweile schon beendet). Besonders gut gefallen haben mir June und Day und die Art auf die Marie Lu ihre Perspektiven schreibt. Einen halben Stern Abzug für die Paar Logiklücken im Konzept und ein paar Sachen mit den Charakteren.

  8. Cover des Buches Das unendliche Meer (ISBN: 9783442313358)
    Rick Yancey

    Das unendliche Meer

     (441)
    Aktuelle Rezension von: TillyJonesbloggt

    Inhalt/Meinung
    Teil 2 der „Die fünfte Welle“-Reihe. Endlich habe ich es auch geschafft, den zweiten Teil zu lesen. Hat ja auch nur *husthust* mehrere Jahre gedauert. (Sechs. Ich hab nachgesehen.)
    Naja, ändert ja nix am Inhalt. Wie fand ich „Das unendliche Meer“ nun? Tja. Etwas unendlich, ehrlich gesagt.

    Der zweite Band setzt fast genau da an, wo Band 1 endete und ich kam wirklich schnell wieder rein. Der Schreibstil ist mega und gefällt mir persönlich mit am Besten bei der Geschichte. Jede Figur hat ihre eigene Stimme, ich konnte mich sofort in jede Figur einfühlen und mit ihr mitfühlen.

    Dennoch zog sich Band 2 meiner Meinung nach etwas hin während des Lesens. Es ist ein Mittelteil und ist mMn nur dafür da, uns Leser irgendwo hin zu führen. Leider wirkt sich das auf die Handlung aus, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass wirklich viel passiert ist. Ich hab das schon bei mehreren zweiten Bänden erlebt, die einfach nur zur Füllung da sind. Die Handlungsstränge teilen sich schnell auf, wir verfolgen verschiedene Figuren auf ihrem Weg durch die Welt und auf der Flucht vor den Aliens, aber es gibt auch einige Rückblicke, verwirrende Szenen, bei denen mir aktuell noch nicht klar ist, was sie mir sagen sollten und nicht wirklich voranbringende Handlung.

    Ich weiß jetzt zwar, wie es weitergeht (und lese natürlich auch endlich Band 3), aber passiert ist einfach nicht viel, was wirklich interessant gewesen wäre. Es vergeht kaum Zeit und die verschiedenen Perspektiven von Figuren, zu denen ich nicht wirklich eine Bindung hatte, machten das Lesen dieses Bandes für mich nicht ganz einfach. Es war zäh, es zog sich und wenn ich die Reihe nicht endlich beenden wollen würde, hätte ich das Buch wohl schnell wieder weglegt. Natürlich will ich wissen, wie das große Ganze endet, aber hier wäre an einigen Stellen mehr Erklärungen wirklich gut gewesen, an anderen Stellen dafür weniger Geschwafel und mehr Inhalt.

    Die Figuren sind meiner Meinung genau die gleichen, wie am Ende von Band 1 und sie verändern sich auch nicht wirklich bis zum Ende hin. Einige Zusammenhänge sind schwierig zu verstehen, weil der Autor ein wenig seinen inneren Goethe rauslässt und die Verbindungen zu anderen, großen Zusammenhängen erst spät klarer werden. Das erschwert das Leseerlebnis zwischendurch mMn stark.

    Zum Inhalt kann ich wirklich nichts sagen. Es passiert kaum etwas und ich will nicht spoilern.

    Fazit
    „Das unendliche Meer“ zieht sich zwischendurch wirklich unendlich in die Länge. Fehlender, spannender Inhalt und verwirrende Perspektivwechsel / Rückblenden sorgten dafür, dass das Lesen von Band 2 zu einer kleinen Herausforderung wurde. Ich frage mich, was die Filmemacher aus diesem Teil gemacht hätten und ob der Film besser als das Buch geworden wäre.
    Wer wissen will, wie die Reihe endet, muss Band 2 natürlich lesen, aber soll mMn die Erwartungen runterschrauben.

  9. Cover des Buches Night School 1 (ISBN: 9783841503213)
    C. J. Daugherty

    Night School 1

     (2.063)
    Aktuelle Rezension von: secreto

    Sehr gelungene Buchreihe von C.J. Daugherty. Habe die Bücher nicht mehr aus der Hand gelegt bis ich die Reihe vollständig gelesen hatte. Ein Mädchen (jugendlich) wird von seinen Eltern gegen seinen Willen aus ein Internat geschickt auf dem geheimnisvolle Dinge geschehen denen sie auf den Grund geht. Dabei findet sie neue Freunde sowie auch Feinde und verliebt sich in 2 Typen.... Für mich die perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und Leben. Manche Stellen ziehen sich ein bisschen aber das ist normal, gibt es in fast allen Büchern. Auf jeden Fall empfehlenswert und gut zu lesen!

  10. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.531)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam


    ACHTUNG – mein Mainstream-Sensor hat heftig Alarm geschlagen und ich kann nicht anders, als der Sache auf den Grund zu gehen: Warum tickt die Fantasy-Buchwelt, wie sie tickt?

    Es gibt nur wenige Reihen im Fantasy, die so erfolgreich sind wie City of Bones (Chroniken der Unterwelt) von Cassandra Clare, die seit 2007 in Sequels und Prequels in einem Weltsetting (Shadowhunter) fortgesetzt auf 50 Millionen verkaufte Exemplare kommt. Zuletzt sind dieses Jahr „Die ältesten Flüche 2“ – eine Geschichte um ein homosexuelles Paar (Schattenjäger Alec und Hexer Magnus Bane) – erschienen und „Die letzten Stunden 2“, das in der Schattenjägerära am Ende des viktorianischen Zeitalters spielt. Insgesamt habe ich mehr als 30 Titel gezählt.
    Der Film „The Mortal Instruments: City of Bones“ lief 2013 in den Kinos und die Serie „Shadowhunters“ (2016-2019), ebenfalls auf den Büchern beruhend, brachte es in 3 Staffeln immerhin auf 55 Episoden (deutsch bei Netflix).

    Neben Harry Potter und Twilight fallen mir sonst keine Erfolge ein, die eine solche Dimension erreicht hätten. Beide Vorläufer waren übrigens Jugendbücher, die als All-Ager auch gerne von Erwachsenen gelesen wurden. Ist das ein Modell, dass auch bei Cassandra Clare zieht?

    Label und Vermarktung

    Die beiden Großen, Harry Potter und Twilight erschienen in Deutschland bei Carlsen, der eindeutig als Jugendbuch-Verlag positioniert ist. Die aktuelle deutsche Ausgabe von Cassandra Clares City of Bones dagegen wird in dem vielseitigen Publikumsverlag Goldmann aufgelegt. Man möchte der gewogenen Leserschaft vermitteln, dass hier Fantasy für eine breite Altersschicht vorliegt. Das aber ist City of Bones in in seinem Ursprung nicht. In den USA publiziert Cassandra Clare ihre Werke bei McElderry Books, einem Imprint für Kinder- und Jugendliteratur von Simon & Schuster. Und tatsächlich wurde die erste deutsche Fassung (2007) vom Arena Verlag herausgebracht, der ausschließlich dieses Alterssegment bedient.

    All-Ager?

    Ist City of Bones also ein Fantasy-Jugendbuch mit All-Ager-Potenzial?
    Leider nicht! Finde ich jedenfalls.

    Es gibt viele Kinder- und Jugendbücher, die man auch als Erwachsener gerne liest. Ich muss zugeben, dass ich die alte Alana von Trebont-Serie von Tamora Pierce (auch aus dem Arena Verlag) liebe, einige Bücher von Cornelia Funke und viele andere, weil sie grundmenschliche Themen ansprechen und deshalb in manchem alterslos sind. Dumbledores Internat war auf eine magische Art skurril witzig und die Liebe zu einem unsterblichen, guten Vampir immerhin ziemlich neu.
    Und wie ist es bei Cassandra Clares Reihe?
    Die Star-Autorin erschafft zwar eine durchaus beeindruckende Fantasy-Welt, aber ihre Charaktere, deren Beziehungen untereinander und das gesamte Lebensszenario bleiben einer sehr oberflächlichen Jugendlichkeit verhaftet, die herzlich wenig echte Emotionen heraufzubeschwören vermag, dafür um so mehr Zombie-Dämonen (genannt Forsaken), denen man bedenkenlos die Rübe abhauen kann, was in der unseligen Filmserie szenisch zum Hauptinhalt erhoben wurde (soweit mein Reinschnuppern repräsentativ war). 

    Tja. Ich konnte mit diesem Urteil nicht hinter dem Berg halten, wie ihr gemerkt habt. Der Titel des Beitrags hat es auch schon verraten. Und trotzdem lohnt es sich noch einmal genauer hinzusehen, was den Reiz für viele Millionen Leser (und noch mehr Zuschauer) offensichtlich dennoch ausmacht.

    Es ist so cool. (…) Es ist wie ‚Dungeons und Dragons“, nur echt.“ (127)
    Dämonen kommen aus anderen Welten. Es sind eindimensionale Parasiten. Sie dringen in eine Welt ein und zehren sie auf. Sie können nichts aufbauen, nur zerstören (…) Sie verwandeln einen Ort zu Asche, und wenn er tot ist, ziehen sie zum nächsten. (…)
    Und das einzige, was zwischen ihnen und der Zerstörung all dessen steht, was du siehst (…) sind die Nephilim.“ (191)                                                   
                                                                        

    Band 1 – die Dramaturgie

    Der erste Band enthält bereits alles an Zutaten, was sich auch in den nachfolgenden Büchern findet.

    New York, 2007. In einer In-Disco entdeckt die fast 16-jährige Clary einen hübschen Jungen, der wenig später von einem anderen attraktiven Typen mit einem Schwert bedroht wird. Sie mischt sich vergeblich ein und wird Zeugin, wie der Junge ermordet wird, sich aber unnatürlich in Nichts auflöst – ein Dämon, wie dieser Jace und zwei weitere Schattenjäger behaupten. Niemand anders konnte die Szene beobachten, auch ihr Kumpel Simon nicht. Clary ist verwirrt.

    Am nächsten Abend lauert ihr der Schattenjäger auf. Der 17-Jährige Jace will sie an das „Institut“ mitnehmen und ihr alles erklären, aber Clary erhält einen seltsamen Anruf von ihrer Mutter, hastet nach Hause und wird dort von einem Dämon fast umgebracht. Ihre Mutter scheint entführt. Verletzt und auf sich gestellt ist Clary bereit, sich der neuen Welt zu stellen und erfährt von dem arroganten, aber anziehenden Jace, dass sie Engelsblut in sich trägt und damit eine Nephilim, eine Schattenjägerin ist. Seit Valentin, dereinst ein mächtiger Schattenjäger, das Abkommen des Rates mit den Halbdämonen – Hexer, Vampire, Werwölfe … – brach, herrscht Krieg und die Dämonen strömen immer häufiger in diese Welt. Nur der verloren gegangene „Kelch“ könnte das Ungleichgewicht zu Gunsten der Schattenjäger wieder verändern.

    Ein Bann unterdrückt bei Clary die Erinnerung an ihre frühe Kindheit. Bei dem Versuch diesen zu lösen und ihre Mutter zu finden, versteht Clary immer mehr und muss sich der Wahrheit stellen, dass ihre Mutter eine berühmte Schattenjägerin war, verheiratet mit dem größenwahnsinnigen Valentin, der vermutlich ihr Vater ist und noch immer lebt. Derweilen scheinen ihr Kumpel Simon und Jace um ihre Aufmerksamkeit zu buhlen, was sie noch mehr verwirrt.

    Clary gelingt es, den gesuchten Kelch unter den Sachen ihrer Mutter zu finden (versteckt in einer Tarot-Karte) und versucht damit ihre Mutter auszulösen, die von ihrem Ex-Mann Valentin gefangen gehalten wird. Doch der Kelch geht durch Verrat und ohne den Austausch verloren. Auch Jace verwschwindet. Dann entdecken sie das Versteck von Valentin und greift mit  einem alten Freund ihrer Mutter, einem Werwolf, und seinem Rudel die Festung mitten in New York an …

    Verbotene Liebe … in Fantasy (Achtung voller Spoiler-Alarm!)

    Ist es schlimm, wenn man bei einer Soap das Ende spoilert? Eigentlich nicht, oder? Es geht ja schließlich immer weiter und alles dreht und verkehrt sich wieder ins Gegenteil. Irgendwann taucht noch ein bisher unbekannter Sohn auf, der Vater ist doch nicht der leibliche Vater, verboten verliebte Geschwister sind nach neuesten Offenbarungen doch nicht blutsverwandt oder vielleicht am Ende (das es nicht gibt) dann doch wieder … Genau so läuft es mit Jace und Clary.
    Ist das eigentlich niemandem aufgefallen? Madame Dorothea weissagt Jace aus den Teeblättern schon auf Seite 115: „Du verliebst dich in die falsche Person“. Am Ende schließlich offenbart sich das große Geheimnis (für die unaufmerksamen Leser): Jace und Clary – fast schon ein Liebespaar – sind Geschwister. Aber natürlich bleibt es nicht dabei und in den Folgebänden geht es noch einmal hin und her, ob oder ob dann doch nicht … Wenn das nicht Soap Opera ist, weiß ich auch nicht.
    Mich lässt das völlig kalt. Das sind keine wirklichkeitsnahen Beziehungs-Konstellationen, zu denen man sich mit echten Gefühlen verhalten müsste. Das ist künstlich und quotenorientiert. Das ist wie „Verbotene Liebe …“ (deutsche Soap von 1996-2015, seit 2020 wieder gestartet!). Man darf das ja gut finden und trashig sein, aber gut ist so etwas definitv nicht.

    Und die Weltkonstruktion? Die ist fantasievoll ausgearbeitet mit vielen dunklen Wesen, aber dennoch in ihrer Grundmachart wenig innovativ. Ein Beispiel: „Der Erzengel gab den ersten Schattenjägern drei Dinge: einen Kelch, ein Schwert und einen Spiegel“ (251). Drei magische Gegenstände, um die natürlich in den Folgebänden gekämpft werden muss, weil sie der Schüssel zur Macht sind. Gibt es ein noch klassischeres Fantasy-Arrangement? Für mich ist das tot langweilig.

    Stilistisch wollt ihr garantiert nicht lesen, was ich alles anzumerken hätte, denn das wäre lang und ermüdend. Nur so viel: Die Erzählperspektive wird munter und unmotiviert gewechselt (Bsp. S.16, 2. Satz), ohne dass sich etwas an der Art der Beschreibung oder Sichtweise ändern würde. Ich reagiere auf solche schlecht gemachten Kunstgriffe allergisch. Aber auch das scheint kaum jemandem aufgefallen zu sein.

    Und warum ist diese  Fantasy-Soap dennoch so beliebt? Es gibt garantiert psychologische Studien, warum gerade das Wiederholende und immer Gleiche einen so großen Reiz ausübt. Dass es bei Soap Operas so ist, dürfte unbestritten sein. Und einer Soap Opera kommt die Reihe von Casssandra Clare sehr, sehr nahe.


    Fazit

    City of Bones ist – auch auf die Gefahr von Shitstorm hin – Trivialliteratur.
    Wenn man sich damit arrangiert hat, zu einem Publikum zu gehören, das Soap und Mainstream-Trash liest, hat man mit diesem Buch noch eines der besseren in diesem Segment erwischt. Den Fantasy-Liebhaber erwartet immerhin noch eine gut ausgearbeitete Weltkonstruktion und magische Kämpfe, insofern kommt die Reihe in meiner Kritik etwas besser weg als Jennifer Armentrouts Schatten-Serie, die noch nicht einmal ein faszinierendes Setting vorweisen kann.

    Dem Ruf von Fantasy bei einem literarisch interessierten Publikum wird es leider nicht guttun, dass solch erfolgreiche Bücher wie ein Aushängeschild für das ganze Genre wirken.

    Für mich und jeden anderen anspruchsvollen Leser von Fantasy bedeutet das leider auch folgendes:
    Ich muss bei den Publikumsverlagen Heyne, Piper, dtv, Goldmann, Klett Cotta und anderen aufpassen, was mir als Fantasy untergeschoben wird. Und das ist ein altes Problem dieses Marktes.
    Fantasy nennt sich alles, was mit Fantasiewesen und Magie zu tun hat – mehr klare Unterscheidungskriterien gibt es kaum. Man kann einem Buch dieses Genres nicht ansehen – außer vielleicht am Cover -, welche lebensweltliche Thematik mich als Leser erwarten und wer als Zielpublikum angesprochen werden soll.

  11. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1) (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Andreas

    Kaleidra war für mich ein sehr spannendes Buch, die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich konnte einfach nicht aufhören das Buch zu lesen. Am Anfang ging die Geschichte für mich etwas schleppend los, aber im laufe der Seiten wurde sie enorm spannend ! Der Schreibstil der Autorin hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und bin absolut begeistert gewesen.

    Die Protagonistin fand ich anfangs sehr Gewöhnungsbedürftig mit ihrer etwas harten Art, aber im laufe der Geschichte fand ich sie immer besser. Der Protagonist, Ben, war für mich ein klasse Mensch, der auch erst sehr zurückhaltend wirkte und sehr bedacht, aber dies hat man im laufe der Story einfach mitbekommen wir er immer lockerer wurde. Das Buch verleitet einfach dazu weiterzulesen. Meiner Meinung nach ist es ein enormer Cliffhanger am Ende des Buches, das bedeutet man muss es wirklich zusammenhängend mit dem 2. Band lesen.

  12. Cover des Buches Das Flüstern der Nacht (ISBN: 9783453526112)
    Peter V. Brett

    Das Flüstern der Nacht

     (598)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena_Efrt

    Der zweite Band startet überraschend, aber unheilverkündend: Der Leser lernt eine neue Dimension der Dämonen kennen: Horcling-Prinzen treten auf den Plan.

    Dann erstreckt sich der erste Teil über Jardirs Kindheit und seinen Aufstieg in Krasia. Krasia, seine Bewohner und Sitten erscheinen mir auch im zweiten Band fremd, obwohl man sehr viel über Sitten und Gebräuche der Wüstenspeerbewohner erfährt. 

    Erzählerisch geschickt gelingt es Brett, dass einem der Anführer dieses Volkes fast sympathisch erscheint, man sogar ein wenig mit ihm mitfiebert, obwohl er gegen Ende des ersten Bandes, alle Sympathiepunkte eingebüßt hatte. Teile seiner Kindheit und Ausbildung werden als Rückblick erzählt, während Jardir in der Gegenwart bereits in Thesa für Unruhe sorgt.

    Die rückblickend erzählte Geschichte knüpft geschickt an der Begegnung mit Arlen an und beleuchtet die Ereignisse aus dem ersten Band noch einmal in einem anderen Licht.

    Dann geht es im zweiten Teil des Buches direkt da weiter, wo der erste Band geendet hat: bei der Geschichte um Arlen, Leesha und Rojer. 

    Mit Renna sehen wir auch eine alte Bekannte wieder und werden zurück in Arlens Heimat aus Kindertagen entführt. Überhaupt dominieren im zweiten Teil die Begegnungen mit frühreren Figuren, die ich schon als Beiwerk abgeschrieben hatte und wir besuchen mit Leesha, Arlen und Co alte Schauplätze und treffen auf alte Bekannte.

    Erzähltechnisch ist 'Das Flüstern der Nacht' geschickt aufgebaut. Handlungsmäßig fehlen mir bis zum Ende hin jedoch die großen Höhepunkte. Gefühlt läuft für die Helden alles viel zu einfach, ihnen gelingt alles und sie lernen sehr schnell.

    Trotzdem verheißt das Ende, dass es noch spannend werden wird im Kampf gegen die Dämonen. Und immerhin steht ja noch das Wiedersehen zwischen den beiden Erlösern aus.

  13. Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht

     (1.340)
    Aktuelle Rezension von: bines_buecherwelt

    Spannend geht es auch im dritten Teil "Herbstnacht" weiter. Er setzt direkt nach dem zweiten an. Viel möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, da ich wahrscheinlich zu viel spoilern würde 🙈😅, aber ich muss zu Ash's Entwicklung etwas sagen 🙈 Wurde er mir im zweiten zum Ende hin durchaus sympathisch, fand ich seine Wandlung am Anfang des dritten Teils schon sehr krass und irgendwie auch nicht so richtig nachvollziehbar. Von der bösen Fee zum Schmusekater 😏 Es wurde zwar etwas besser, aber auch nach diesem Teil bin ich definitiv nicht #teamash 😂 Welche Entwicklung mich tatsächlich positiv überrascht hat, war Meghans. Sie wird wirklich von Band zu Band erwachsener und reifer und wächst stetig an ihren Aufgaben. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.


    Generell ist es auch der dritte Teil wieder sehr spannend und einmal angefangen, kann man nur schwer aufhören zu lesen.

  14. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.115)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  15. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

     (1.023)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Es geht weiter beim Herrn der Ringe und ich bin weiterhin maßlos enttäuscht und gelangweilt.

    Nachdem sich Frodo und Sam von der Gruppe getrennt haben, wird im ersten Kapitel direkt so emotionslos wie es nur geht, der Tod Boromirs abgehandelt. Eine Szene, die mich im Film stark bewegt hat, umfasst hier gerade so eine Dreiviertelseite und endet mit den tiefgründigen Worten Aragorns: "Oh weh."

    Ja, oh weh, was für eine Grütze. Nachdem ich jetzt zwei Drittel dieses angeblich so tollen Epos gelesen habe, frage ich mich wirklich, wie die Filme es geschafft haben, doch so gut zu werden. Ich war nie ein Riesenfan dieser meist ja sehr langen Blockbuster, aber je mehr ich vom Buch lese, desto besser finde ich die Filme, weil sie alles so viel besser machen. Denn die eben beschriebene Emotionslosigkeit findet man ständig im Buch. Keine Freude wird beschrieben, keine Furcht, keine Traurigkeit. Das höchste der Gefühle ist, wenn statt "sagte er" mal "brummte er" oder "wimmerte er" nach einem gesprochenen Satz steht.

    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Während im ersten Teil der Kampf gegen Isengart abgearbeitet wird, folgt man in Teil zwei Frodo und Sam, die sich nach Mordor durchschlagen wollen. Im zweiten Teil wird es mit der Beschreibung der Gefühle etwas besser, aber auch nicht wirklich zufriedenstellend. Meistens bleibt es hier auch bei Sorgen, Angst und Misstrauen, die mal am Rande erwähnt werden.

    Zugegeben: Der zweite Teil dieses Buches hat mich etwas besser unterhalten, was ich erstaunlich fand, da ich die Szenen mit Frodo und Sam in den Filmen meistens als die schwächeren empfand. Das Positive liegt vor allem an Gollum, der durch seine geteilte Persönlichkeit durchaus einen interessanten Charakter darstellt. Allerdings nervt seine Art zu reden auf Dauer etwas und außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht durch die Filme etwas zu positiv voreingenommen bezüglich Gollum bin.

    Ohnehin habe ich das Gefühl, dass ich viele Szenerien und Abläufe bestimmter Szenen nur so bildlich im Kopf habe, weil ich die Filme gesehen habe. Vor allem bei Helms Klamm und dem Weiher, in dem Gollum planscht, ist mir das aufgefallen. Tolkien beschreibt zwar viel und ausführlich, aber allein dadurch schaffe ich es nicht, mir die Szenerie bildhaft vorzustellen. Helms Klamm war ohnehin eine herbe Enttäuschung. Die epischste Schlacht der Trilogie ist in nur 10 Seiten abgehandelt. Der zweite Film hat sich fast 40 Minuten für diese Schlacht Zeit gelassen. Im Buch steht das dann ungefähr so da:

    Aragorn und Eomer kämpfen, bis sie müde sind und auch dann kämpfen sie noch weiter. Legolas und Gimli tauschen emotionslose und erstaunlich unlustige Deathcounts aus. Die Orks sind zahlreich. Aragorn und Eomer sind müde ... ah ne, hab ich ja schon gesagt. Legolas und Gimli tauschen ... shit ... ähm ... Die Orks werden nicht weniger und ... ach fuck it! Gandalf kommt und abakadabra, ich bin ein Zauberer und mache zauberhafte Dinge. Schlacht vorbei, wir haben gewonnen, Auf Eorlingas oder so.

    Ich war maßlos enttäuscht. Ich hatte richtig auf dieses Kapitel hingefiebert und dann war es so ein Reinfall. Fast noch besser ist da die "Schlacht" der Ents gegen Isengard. Die bekommen wir nämlich nur etwas lapidar erzählt von Pippin und Merry, beim drölften Frühstück versteht sich, denn die Hobbits können offensichtlich nur ans Essen denken.

    Was mich zu den Charakteren bringt, die allesamt einfach nur flach bleiben - zugegebenermaßen habe ich da keine großen Offenbarungen erwartet. Zu keiner Zeit scheint sich ein Charakter von einem anderen abzuheben (erneut mit der Ausnahme von Gollum). Und die Hobbits regen mich mit jedem Teil mehr auf. Dummheit und Naivität scheinen nicht auszureichen, diese Rasse zu beschreiben. Eine gefährlich aussehende Glaskugel? Muss berühren! Gollum endgültig aus der Welt schaffen, damit man seine Ruhe hat? Quatsch, lass ihm mal komplett vertrauen. Ein Geheimnis bewahren? Den Begriff kenne ich nicht. Alles, wirklich alles Schlimme dieser Trilogie ist auf die Unfähigkeit dieser Hobbits zurückzuführen.

    Ich musste mich teilweise zwingen dieses Buch weiterzulesen. Und natürlich hilft es nicht, wenn man am Ende der Seite den Anfang schon wieder vergessen hat. Denn das Wort "Spannungsaufbau" hat Tolkien vermutlich niemals gehört. Das gesamte Buch wird damit zäh, eintönig und (wie in Teil 1) mehr ein Bericht als irgendetwas anderes. Ich wollte eine Geschichte, eine Erzählung lesen - nicht die eintönigen Texte aus dem Schulgeschichtsbuch.

  16. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.131)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Nach einem schwierigen Jahr voller Leid hofft Bella auf Besserung. Doch auch wenn sie und Edward endlich zusammen sein können, so vermisst sie ihren guten Freund Jakob schmerzlich. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn es droht wieder eine neue Gefahr, die Bellas Leben und das ihres Umfeldes für immer zerstören könnte.

    Schreibstil:

    Stephenie Meyer hat einen natürlichen, flüssigen Schreibstil, den man einfach gut und schnell lesen kann. Die Gefühle der Charaktere kann sie schön beschreiben, auch wenn sie mit der Romantik ein wenig zurückhaltender sein könnte, damit es nicht so schnulzig wirkt.

    Meinung:

    Auch wenn ich das Buch schnell durch hatte, fand ich die Geschichte nicht wirklich spannend. Vieles war vorhersehbar und zwischendurch langweilig. Mir hat die Spannung und Action gefehlt, die es am Anfang der Reihe noch gab. Immerhin gab es bei Bella eine Charakterentwicklung, die aber auch nicht wirklich überraschend war. Dennoch war dies das spannendste am Buch. Der große Showdown am Ende fand ich träge. Ich dachte, wenn die Volturi kämen, wird es aufregend, aber die meiste Zeit wurde nur geredet und verhandelt, bis es dann mal endlich zum Kampf kam. Dieser wirkte dann aber leider sehr erzwungen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch sehr schwach fand. Es gab zwar einige unterhaltsame Momente, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch schon enttäuscht. Es gab nicht viele spannende Momente, dafür aber eine Menge romantischer Kitsch, bei dem ich fast würgen musste. Ich wollte das Buch lesen, um mit der Reihe abzuschließen, aber nochmal werde ich es nicht lesen. Das Buch ist eher was für eingefleischte Vampir-Fans der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 2/5 Sterne.


  17. Cover des Buches Endgame 1. Die Auserwählten (ISBN: 9783841504531)
    James Frey

    Endgame 1. Die Auserwählten

     (781)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Lange Zeit hatte ich den ersten Band der Trilogie liegen. Aber ich wollte damit erst starten, wenn ich den Rest der Trilogie auch mein Eigenen nennen konnte. Ich hatte.mir in den Kopf gesetzt, dass es eine der wenigen Reihen ist, die ich komplett lesen wollte. Alle drei Bücher nacheinander durchlesen. Naja, natürlich nur, wenn mich Band 1 auch wirklich überzeugen konnte. Wenn nicht, dann halt nicht.

    Wie gut, dass mich das Buch überzeugen konnte. Aber nicht nur das, sondern auch noch absolut begeistern. Es ist das letzte Buch, welches ich 2020 beendet habe und das tatsächlich mit einem richtigen Paukenschlag.


    Ich bin absolut hin und weg von der Geschichte. Es geht um Rätsel, eben um ein Game und das Überleben von der Menschheit oder eher das Ableben, also das End. Und der Titel verspricht nicht zu wenig. Auch wenn der Grund für das Ganze wieder etwas ist, was ich eigentlich ungerne lese… Ich habe mich von meinem Vorurteil losgemacht und es hingenommen. Und es passt einfach dazu. Zu der ganzen Geschichte. Etwas, was ich eigentlich nicht mag, macht das Buch rund. Man muss einfach mal über den Tellerrand schauen.

    Ja, es ist kryptisch von mir, aber ich möchte nicht spoilern.


    Es wird so rasant erzählt. Die Kapitel teilweise sehr kurz. Aber genau das macht es so spannend. Der Autor macht es an den richtigen Stellen, so dass direkt noch mehr Spannung aufkommt. Ansich schafft der Autor es aber generell eine extrem gute Spannung aufrecht zu erhalten. Auch wenn alles aus dem Kopf des Autor entstanden ist, hat man das Gefühl, dass er Erlebtes niederschreiben. Es ist einfach mega gut und ich lese gerne seine Worte.


    12 Charaktere sind es, aber nicht alle dürfen erzählen. Aus Gründen. Mit den Kapiteln springen auch die Sichtweisen, wobei auch gerne mal 3-4 Charaktere ein Kapitel zusammen haben. Genauso rasant wie die Geschichte an sich ist, wechseln auch die Charaktere durch. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich, alles Teenies bzw. Kids.

    Ich finde es großartig, wie die Charaktere aufgebaut sind. Sie haben alle ihre Vergangenheit und Ahnen, von denen ich auch gerne mehr gelesen hätte. Aber das ist nicht relevant für das Buch.


    Auch von den einzelnen Settings hätte ich gerne mehr gelesen, aber auch das ist absolut irrelevant für die Geschichte. Diese Fakten hätten das Buch schon sehr in die Länge gezogen.


    Was für ein krasses und absolut fieses Ende. Einerseits total krank und andererseits total spannend. Wie gut, dass ich Band 2 da hab und direkt weiter lesen konnte.

    Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.

  18. Cover des Buches Chroniken der Unterwelt - City of Ashes (ISBN: 9783401061337)
    Cassandra Clare

    Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

     (4.729)
    Aktuelle Rezension von: Marheiaa21

    Mit City of Ashes, geht die Reihe um die jungen Schattenjäger, die Unterwelt & ihren Feinden weiter. Lang hab ich gebraucht diesen Band zu beenden, aber einfach weil ich voll abtauchen möchte & die Geschichte mit Ruhe und Nervenkitzel erleben möchte.

    Die Intrigen, die Selbstfindung, die Kämpfe, die Dramen & die Liebe sind hier auch wieder der Mittelpunkt. Gerade zum Ende hin war es voller Energie & ich bin nur so durch geflogen!

  19. Cover des Buches Gefährtin der Dämmerung (ISBN: 9783442373819)
    Jeaniene Frost

    Gefährtin der Dämmerung

     (678)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Auch dieser Teil der Fortsetzung hat mir sehr gut gefallen.
    Wie immer, toller Schreibstil, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.
    Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

  20. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (6.957)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    *REZENSION* 

    Titel: Biss zum Abendrot 

    Autorin: Stephenie Meyer 

    Meine Meinung:
    Leider ist dieses Buch das für mich schwächste der Reihe. Es hat sehr stark angefangen, auch der Schreibstil war wieder total fesselnd. Doch leider hat mich die Handlung hier absolut nicht überzeugt. Dass Jacob und Edward beide sehr präsent waren hat mir sehr gefallen, weil ich selbst ja ein kleines bisschen in Jacob verschossen bin und ihn gerne in der Hauptrolle gesehen hätte.
    Allerdings hat mich Bella absolut genervt in diesem Band, genauso Edward!! Es gibt bei beiden einfach keine Weiterentwicklung. Edward ist immer noch so sarkastisch und abweisend wie im ersten Band und Bella immer noch so übertrieben tollpatschig und kindlich. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass beide miteinander reifer werden, auch wenn sich Edward bezüglich seiner Eifersucht schon gut entwickelt hat. Auch Bellas ständiges Hin und Her zwischen Edward und Jacob hat mich einfach nur genervt! Ihre ganze Art war einfach nicht meins 

    Die ganzen Hintergründe zu Jasper und den anderen fand ich zu langatmig. Ein kurzer Einblick hätte da absolut gereicht. Diese Infos haben einfach einen viel zu großen Raum eingenommen und nach der Hälfte des Buches hatte ich dementsprechend schon keine Lust mehr weiter zu lesen. 

    Ich werde jetzt wahrscheinlich dem letzten Band eher skeptisch gegenübertreten. Vielleicht kann mich dieser ja zum Abschluss noch überzeugen!

  21. Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)
    Laini Taylor

    Dreams of Gods and Monsters

     (249)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Die leicht enttäuschende letzte Fortsetzung der »Daughter of Smoke and Bone«-Reihe, in der Joram und seine Armee an Engeln zur Erde reisen,um dort von den Menschen mächtigere Waffen und Unterstützung zu bekommen. Natürlich gilt es für Karou und Akiva nun, den wahnsinnigen Imperator zu besiegen und und von dort zu vertreiben. Um es kurz zu machen ist die Story überhaupt nicht spannend und relativ unnötig auf fast achthundert Seiten gestreckt, auch wenn man wirklich so viel hätte kürzen können. Und auch wenn die Idee der Geschichte durchaus noch ein wenig mit ihrer Originalität punktet, hat sie leider weder einen großen Showdown noch eine mitreißende Finale Schlacht zu bieten und das ganze Buch liest sich so mit einem eher gleichgültigen Gefühl und man überfliegt fast alles nur. Die Charaktere sind dabei immer noch in Ordnung, aber man fühlt nicht unbedingt groß mit ihnen und der Schreibstil ist wie immer angenehm einfach und auf den Punkt. Insgesamt ist es ziemlich schade wie viel Potenzial bei dieser Reihe verschenkt wurde und dass es gefühlt nicht einmal richtig fesselnd wurde. Man kann die Geschichte also zwar lesen, wenn man Fantasy mag und viel Zeit hat, aber eine Empfehlung sind die Bücher jetzt doch eher nicht.

  22. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783596522897)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

     (7.061)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Kerstin Gier ist eine enorm beliebte Schriftstellerin und bekannt für ihre phantastischen Bücher. Deshalb war ich sehr gespannt auf „Silber – Das erste Buch der Träume“, denn der Klappentext hat mich extrem angezogen. Die Schülerin Liv träumt ziemlich wirr, unheimlich und erschreckend real. In ihren Träumen begegnet sie vier Jungs aus ihrer Schule und was das Angsteinflößendste ist: Die vier Jungs wissen plötzlich Dinge über sie, die sie nur im Traum preisgegeben hat. Liv fragt sich, was hier vor sich geht und will das Räsel unbedingt lösen.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Vielleicht habe ich zu viel erwartet. Vielleicht hat der gesamte Hype um diese Buchreihe die Messlatte extrem hoch gelegt. Ich kann es leider genau benennen, aber mich hat diese Story einfach nur enttäuscht. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und und die Begebenheiten sind anschaulich dargestellt, aber weder die Geschichte, noch die Charaktere konnten mich „fangen“. Schlimmer noch, Liv fing irgendwann an, mich richtig zu nerven und von Spannung fehlte für mich jede Spur.

    Fazit:

    Es erübrigt sich wahrscheinlich, dass ich die anderen Bände nicht lesen werde. Und nachdem ich auch von „Rubinrot“ enttäuscht war, wird es wohl für mich das letzte Buch dieser Autorin gewesen sein. Zwei Sternchen dafür, dass sich die Story flüssig lesen lässt und man schnell durch ist.

  23. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.545)
    Aktuelle Rezension von: secreto

    Ein Klassiker den man lesen muss!

    Ein Mädchen das seinen größten Held, Helfer, Beschützer und Lehrer, ihren Vater bei einer Explosion in einer Mine verlor schwebt nun in Gefahr auch noch die kleine Schwester zu verlieren. Sie opfert sich an ihrer Stelle und bittet ihrem Freund die Familie zu versorgen. Ihr einziges Ziel: Überleben, zurückkehren zu ihrer Schwester und Mutter, zu ihrem Freund nach Distrikt 12 und ein besseres Leben beginnen. Doch für dieses Ziel muss sie töten...

    Katniss schützt Prim vor den Spielen von Panem bei denen nur einer der 24 Tribute überleben kann. Sie verabschiedet sich von Gale den sie beim Jagen im Wald getroffen hat. Bei den Spielen lernt sie Peeta kennen und verliebt sich in ihn was Gale nicht einsehen will....

    Sehr fesselndes Buch sehr sehr gut geschrieben!

    Die folgenden Teile sind auch super, aber meiner Meinung nach etwas unrealistisch und verwirrend. Man muss sich erst reinlesen um alles zu verstehen, da so viele Dinge gleichzeitig geschehen.

    Insgesamt gefällt mir die Trilogie aber sehr gut und ich würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen. 

  24. Cover des Buches Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe (ISBN: 9783789121289)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe

     (8.721)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Katniss und Peeta haben die Hungerspiele gewonnen. Nun leben sie in den Häusern im Dorf der Sieger in Distrikt zwölf. Obwohl alles gut sein sollte, haben die Hungerspiele dennoch ihre Spuren hinterlassen. Katniss kann mit den Erlebnissen bei den Hungerspielen nur schwer ihren Frieden finden und setzt die Hoffnung auf die Jagd. Endlich versteht sie, warum ihr Mentor Haymitch dem Alkohol verfallen ist. 

    Leider ist die ganze Show noch nicht zu ende, denn sie müssen sich weiterhin in den anderen Distrikten als Sieger zeigen. Doch bevor die Tour beginnen kann, bekommt Katniss Besuch von Präsident Snow. Mit seiner speziellen Art macht er ihr bewusst, dass ihr Leben nun für immer dem Kapitol gehören wird und sie kein Recht mehr auf Privatsphäre hat. 

    Das Buch ist einfach und sehr gut geschrieben, sodass man als Leser noch mehr Spaß an diesem Buch hat. Suzanne Collins weiß wie sie die Buchstaben aneinander reihen muss, um Spannung aufzubauen und diese auch nicht zu verlieren. In jedem Kapitel gibt es immer ein wenig mehr Spannung. 

    Auch im zweiten Band der Trilogie gibt es wieder ein Hungerspiel und die Entwicklung dessen ist durchweg spannend. Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass es so ablaufen wird. Aber ich möchte nun auch nicht zu viel verraten. Jeder, der dieses Buch gelesen hat, weiß was ich meine. 

    Ich habe dieses Buch wortwörtlich hautnah miterlebt und habe jedes Gefühl tief in mir gespürt. Suzanne Collins hat hier die Gefühle perfekt auf das Papier gebracht, sodass sie einen im Herzen berühren. Ich hatte oft Gänsehaut und feuchter Augen und das fand ich super.  Ich finde es klasse, wenn ich so sehr in einem Buch drinnen bin, sodass ich jedes Gefühl und jeden Gedankengang nachempfinden konnte.

    Oft ist es ja bei Trilogien so, dass der zweite Band etwas schwächelt. Aber in diesem Buch hat die Autorin uns gezeigt, dass es auch anders geht. Der zweite Band der Panem-Reihe hat einfach noch einmal einen drauf gesetzt und war einfach nur genial. Hier passiert so viel und es gibt immer und immer wieder neue Wendungen, sodass man als Leser immer wieder überrascht wird. 

    Der zweite Band der Trilogie ist wieder unheimlich spannend aufgebaut, sodass man als Leser dieses Buch gar nicht mehr aus den Händen legen möchte. Ich klebte auch wieder hier an den Seiten und wollte einfach nicht, dass die Geschichte endet. Suzanne Collins hat eine Welt geschaffen, die brutal und gleichzeitig faszinierend ist. Natürlich gibt es auch in diesem Band wieder einen bösen Cliffhanger, was mich rasend macht. Ich bin ganz neugierig darauf, wie es mit Katniss, Peeta, Gale und all den anderen weitergehen wird. 

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