Bücher mit dem Tag "bürgerwehr"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bürgerwehr" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.566)
    Aktuelle Rezension von: zinas_buchwelt

    Als Clarys Mutter entführt wird, offenbart sich ihr ein wohl gehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die Dämonen jagt. Auf der Suche nach ihr wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Unterstützt wird sie von Jace - ein ebenso attraktiver wie geheimnisvoller Schattenjäger… 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Die Welt, Charaktere und die gesamte Thematik haben mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil von Cassandra Clare ist sehr besonders und hat es mir sehr leicht gemacht, voll in die Geschichte einzutauchen. Clary ist mir sehr sympathisch - manchmal ist sie etwas stur und handelt unüberlegt, doch das macht sie als Charakter auch irgendwo aus. Und man darf nicht vergessen, dass sie laut dem Buch auch erst 15 Jahre als ist - dafür finde ich sie sehr reif. Da sie selbst zu Beginn noch nichts von der Welt voller Vampire, Werwölfe, Feen, Dämonen und Schattenjäger weiß, viel mir der Einstieg sehr leicht. Gemeinsam mit ihr lernt man alles kennen und wird an alles herangeführt. Auch Jace mochte ich sehr gerne - seine auf den ersten Blick arrogante Art und die Tatsache, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, haben mich des Öfteren sehr gut unterhalten. Auch die anderen Charaktere habe ich sehr in mein Herz geschlossen - die Autorin hat so viele unterschiedliche und einzigartige Persönlichkeiten geschaffen, die das Buch sehr interessant machen und perfekt abrunden. Selbst die Charaktere, die ich weniger mochte, passen gut ins Gesamtgefüge.

    Ein unglaublich toller und fesselnder Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen und für mich war sofort klar, dass es direkt mit Band zwei weitergeht. Es ist an den richtigen Stellen spannend, sehr unterhaltsam und zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Ich habe jede Seite wirklich sehr genossen. Für mich ein Highlight im vergangenen Jahr. Von mir gibt es 5+/5 ⭐️.

  2. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.792)
    Aktuelle Rezension von: Schneeball

    Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.Sehr spannend geschrieben.

  3. Cover des Buches Ostseetod (ISBN: 9783404173419)
    Eva Almstädt

    Ostseetod

     (80)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Für mich einer der eher langweiligen Fälle von Pia Korittki 

  4. Cover des Buches Tödliche Unschuld (ISBN: 9783442365999)
    J. D. Robb

    Tödliche Unschuld

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kleinen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin immer wieder überrascht, dass es der Autorin - nach immerhin bereits vierzehn Vorgängerbänden - gelingt, die Reihe derart frisch und unterhaltsam weiter zu führen.

    Zwar sind die Science-Fiction Anteile mittlerweile etwas "angestaubt" und können den Reihenleser nicht mehr beeindrucken. Dafür ist die Handlung dieses Buches wieder einmal von gutem bis sehr gutem, spannendem Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen ist ordentlich, nur gelegentlich von ein paar Längen unterbrochen. Dafür unterhalten die wirklich amüsanten, frechen und frischen Dialoge bestens...! Die Protagonisten werden Band für Band leicht weiter entwickelt - dies gilt insbesondere für die "Nebenfiguren"; weniger für die Hauptprotagonisten. 

    Ein wirklich schönes Buch, das mir ein paar sehr nette Lesestunden geschert hat.  
  5. Cover des Buches Verschenkte Tage: Ein Kriminalroman aus dunkler Zeit (ISBN: 9781973515531)
    Konrad Krumbachner

    Verschenkte Tage: Ein Kriminalroman aus dunkler Zeit

     (38)
    Aktuelle Rezension von: ourbooksoflife

    Ich war ehrlich gesagt sehr gespannt darauf, was mich beim Lesen wohl erwartet, da das Buch nicht so dick ist. 

    Ich wurde positiv überrascht, da der Schreibstil angenehm zu lesen ist und es auch richtig Spass gemacht hat, den historischen Krimi durch die Handlung zu lesen. 

  6. Cover des Buches Urlaub mit Papa (ISBN: 9783423219099)
    Dora Heldt

    Urlaub mit Papa

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Kunigunde-Bieberbach

    Renovierung, Papa und eine neue Liebe, was will man mehr.  Dora Heldt sorgt für die Lacher auf Ihre eigene Weise,  Die Situationskomik mit Papa und seiner Schrulligkeit ist wunderbar, die Liebesgeschichte allerdings etwas voraussehbar und konstruiert. Trotzdem, leichte Lektüre für einen schönen Sommetag im Garten. 

  7. Cover des Buches Schwarzpulver (ISBN: 9783406755569)
    Laura Lichtblau

    Schwarzpulver

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Das Buch hat mich mich nicht gepackt. Die drei Charakteren plätschern vor sich hin und einen tieferen Sinn hat sich mir nicht daraus ergeben. . 

  8. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783423212175)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (720)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders siebter Fall

    Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt.

    Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht ...

    In diesem Fall wird es richtig unheimlich! Ein Roman über Rache, Angst und Brutalität. Der Schreibstil des Autors ist wieder fesselnd und auch wenn ich den Roman vor einigen Jahren gelesen habe, so kann ich mich immer noch haargenau an den Inhalt erinnern.
  9. Cover des Buches Wer Furcht sät (ISBN: 9783404176656)
    Tony Parsons

    Wer Furcht sät

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Botte05

    „In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterbahnhöfen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist ...“ – Zitat Buchbeschreibung

     

    Der Albtraum eines jeden Ermittlers: online wird ein Video über die Hinrichtung eines Menschen verbreitet. Das Opfer: ein Täter. 

    Ungeachtet einer gewissen Zustimmung in den Medien und der Bevölkerung, ist Lynchjustiz schlichtweg Mord und die Ermittler setzen alles daran, dieser „Gerichtsbarkeit“ ein Ende zu setzen. Die Ermittlungen tauchen tief ein in die Geschichte Londons, ihre Hinrichtungsstätten und ihren wortwörtlichen Untergrund. 

     

    Die Handlung nimmt zielgerichtet ihren Verlauf. Es gibt ein, zwei Nebenschauplätze, deren Geschichte die Spannung herausnimmt. Die Hintergründe zur Historie Londons erscheinen mir solide recherchiert und der Plot bietet eine souveräne Grundlage für diesen guten Kriminalroman. Ich mag rechtschaffende Ermittlungsarbeit und wurde hier nicht enttäuscht. Es gibt keine Brutalität der Effekthascherei willen, die Schilderungen sind m. E. angemessen und passen in den Kontext. 

     

     

    Tony Parsons, Wer Furcht sät, Kriminalroman, flexibler Einband, Lübbe Verlag, 10,00 €, 321 Seiten, Erscheinungstermin 11.11.2016

  10. Cover des Buches Der Insektensammler (ISBN: 9783570068250)
    Jeffery Deaver

    Der Insektensammler

     (254)
    Aktuelle Rezension von: NataschaWahl81
    Ein Buch, welches ich auf einem Flohmarkt erstanden hatte und auch hier, mir der Schriftsteller mal wieder gänzlich unbekannt gewesen war und das, wo der ehemalige Rechtsanwalt laut Wikipedia zu einem der besten Autoren von psychologisch-intelligenten Thrillern gehört. 

    Die Verfilmung seines Romanes: Der Knochenjäger allerdings, kannte ich! :D 

    "The empty Chair" oder auch "Der Insektensammler" (Beide Titel passen sehr gut, wobei ich den im  Original noch einen Tick cleverer finde), ist das 3. Werk einer 14 - bändigen Reihe.  

    Das Buch geht sofort spannend los, und zwar mit dieser Art von Spannung, wo es einem selbst gruselt und vor Nervenkitzel kalt den Rücken hinunterläuft. 

    Da der Roman im Jahre 2000 herauskam, läuft die Ermittlungsarbeit noch ein wenig altmodischer als heute  ab und auch der Schreibstil ist ein anderer, jedoch würde ich sagen typisch "amerikanisch!"

    Zwischendurch nerven die ganzen technischen Begriffe und das Palaver über irgendwelche Gesteins- und Sandproben, aber was die für Deaver typischen Überraschungen und Wendungen angeht, ja ... da hat Wikipedia nicht übertrieben! Immer wenn man denkt "Ende gut, alles gut!", kommt die nächste Falltür und mischt die Karten der Charaktere neu. Nichtsdestotrotz war es mir gerade zum Ende hin ein Quäntchen "too much." 

    Die Lektüre ist in der vergangenen Erzählerperspektive aus der Sicht der beiden Protagonisten und der des Opfers geschrieben worden. 

    Irgendwie seltsam fand ich die Liebesgeschichte der beiden Hauptakteure, die ich denen zu keinem Zeitpunkt abgenommen habe, aber vielleicht fehlt mir auch einfach das Vorwissen der vorherigen zwei Romane?! 

    Alles in allem ein Pageturner, den ich guten Gewissens empfehlen kann! 

     

  11. Cover des Buches ELBTIER (ISBN: 9783754317556)
    Nicole Wollschlaeger

    ELBTIER

     (25)
    Aktuelle Rezension von: janaka

    *Klappentext (übernommen)*

    Kommissar Goldberg und seine Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt stehen gewaltig unter Druck. Zwei externe Ermittler wurden ihnen vor die Nase gesetzt, um ihnen auf die Finger zu schauen. In dem kleinen Dorf formiert sich zudem eine Bürgerwehr, denn in Kophusen verschwinden zahlreiche Haustiere spurlos. Anstatt wie gewohnt auf ihre eigensinnige Art zu ermitteln, muss das Ermittler-Trio sich plötzlich peinlich genau an die Regeln halten. Während die Stimmung im Dorf zu kippen droht, beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit, in dem es nicht nur um die Zukunft der Kophusener Polizeistation, sondern auch um Leben und Tod geht.

     

    *Meine Meinung*

    "Elbtier" von Nicole Wollschlaeger ist bereits der sechste Fall mit den sympathischen Ermittlerteam Goldberg, Thomsen und Brandt. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und man kann ihn eigenständig lesen. Jedoch empfehle ich die Reihenfolge einzuhalten, da die Rahmenhandlung, sprich das Leben der drei Ermittler weitergeht und somit man bestimmte Handlungen besser nachvollziehen kann.

    Ich liebe den Schreibstil von Nicole Wollschlaeger und habe gespannt auf diesen Teil gewartet. Und ich bin nicht enttäuscht worden, mir hat auch dieser Fall richtig gut gefallen. Die Spannung steigt langsam an und kann auch die ganze Zeit gehalten werden. Schnell bin ich in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Aber auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, immer wieder baut die Autorin ein paar Schmunzler ein, ohne aber den Kriminalfall aus den Augen zu verlieren. Echt gut gemacht!

     

    Ich verfolge diese Reihe von Anfang an und genieße es, die Entwicklung der drei sympathischen Ermittler mit zu bekommen.

     

    Diesmal stehen die drei unter Beobachtung, die Frage ist nur warum. Wer will die drei loswerden?

    Die drei müssen nun Dienst nach Vorschrift machen, Hauke muss sein Temperament zügeln und Peter muss aufpassen, dass er nicht ausrastet. Denn er kommt mit der Überheblichkeit der beiden Aufpasser sehr schlecht zurecht. Die Autorin hat alle Charaktere gut beschrieben, so konnte man auch die unterschwellige Missstimmungen spüren.

    In ausgewählten Abschnitten gibt uns Nicole Wollschlaeger Einblicke in die menschlichen Abgründe des Täters, was ihr auch richtig gut gelungen ist.

     

    *Fazit*

    Mir hat dieser Teil wieder ausgesprochen gut gefallen. Hier stimmt die Mischung, spannender Fall, humorvolle Begebenheiten, ein sympathisches Ermittlerteam und das Privatleben der drei. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

     

    Mein Dank geht an die Autorin Nicole Wollschlaeger, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

  12. Cover des Buches Heimatsterben (ISBN: 9783423219709)
    Sarah Höflich

    Heimatsterben

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Zum Buch:
    Tilda Ahrens hat den zweiten Weltkrieg sowie zwei Ehemänner überlebt. Als Mutter von drei Kindern hat sie erfolgreich einen Hof geleitet. Nun ist sie 97 Jahre alt und liegt im Sterben.
    Ihre Lieblingsenkelin Hanna reist extra aus Amerika an, um sie nochmal zu sehen. Auf dem Sterbebett bittet sie Hanna auf ihre Schwester und deren Mann aufzupassen. Keine leichte Aufgabe, ist doch Trixies Ehemann ein vielversprechender Kanzlerkandidat ...

    Meine Meinung:
    Die Geschichte hat mich überrascht. Ich erwartete eigentlich eine Familiengeschichte über Tilda, die viel in ihrem Leben erlebt hat. Aber Tilda spielte nur eine Nebenrolle, eigentlich. Das Szenario rund um den Kanzler Felix, der Mann von Hannas Schwester Trixie und um die Zukunft Deutschlands war sehr erschreckend, aber auch absolut vorstellbar.
    Zu Beginn hatte ich allerdings ein paar Probleme mit den vielen verschiedenen Personen, die alle irgendwie miteinander Verwandt waren und das verwirrte schon.
    Aber dann hat mich die Story schon sehr gut unterhalten können und richtig gepackt.
    Ein gut zu lesender Schreibstil, ein ständig ansteigender Spannungsbogen und ein großes Ende, das mich überrascht hat. Eine gute Mischung aus Spannungsroman und Familiengeschichte, war auf jedenfall sehr unterhaltsam.

  13. Cover des Buches Tod am Kreidefelsen: Ostseekrimi (ISBN: B07KYFJXLR)
    Birger Brand

    Tod am Kreidefelsen: Ostseekrimi

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Klapptext:


    Sassnitz, Rügen.  Die Leiche des zwanzigjährigen Kellners Benjamin W. taucht eines Morgens am Fuß des Kreidefelsens auf. Als die herbeigerufene Kripo das Haus des Opfers durchsucht, kommt es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall. Steckt mehr als nur Fahrlässigkeit dahinter? Sind hier Polizeibeamte gar in ein Verbrechen verstrickt? Nur kurze Zeit später bringt der Tod eines Verdächtigen in seiner Zelle das Fass zum Überlaufen - und weckt das Interesse von Lydia Westphal. 
    Die Leiterin des LKA-Dezernats für Interne Ermittlungen (Schwerin) fährt unverzüglich nach Sassnitz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Im Zuge ihrer Nachforschungen gerät die Kriminalrätin in ein Gemenge aus Rachegelüsten, himmelschreiender Inkompetenz und Sex-Dienstleistungen der speziellen Art.
    In einem feindseligen Klima beginnt sich die Ermittlerin schnell unsicher zu fühlen. Schwebt sie tatsächlich in Gefahr? Auf welche Kollegen kann sie sich verlassen? Wer arbeitet im Geheimen gegen sie? Werden weitere Opfer folgen? Ein Ereignis jagt das andere, menschliche Abgründe tun sich auf, der große Knall steht bevor…

    Dies ist der Auftakt einer Ostseekrimireihe mit der Kommissarin Lydia Westphal.Ich hatte große Erwartungen an diesen Krimi.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Birger Brand entführte mich auf die wunderschöne Insel Rügen.
    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
    Ich begleitete die Kommissarin für eine Weile bei ihren Ermittlungen und erlebte dabei spannende und interessante Momente.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Lydia Westphal.Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant egal ob bösartig oder liebenswert.
    Der Autor hat eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre geschaffen.In mir war Kopfkino.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg spannend und wahnsinnig interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Viele brisante und aktuelle Themen spricht der Autor in diesem Krimi an.Da geht es um Ausländerhass,Homosexualität,Alkohol und Prostitution.Dies in die Geschichte einzubauen ist ihm hervorragend gelungen.Auch wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt.Und so habe ich bis zum Schluss mit gerätselt wer es denn nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.Besonders die tollen Landschaftsbeschreibungen der Insel Rügen fand ich grandios und wunderschön.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.Den Abschluss fand ich sehr gelungen.
    Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und gut gewählt.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum Lesen.Für mich rundet es das Meisterwerk ab.
    Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende und interessante Momente beschert.Ich vergebe glatte 5 Sterne und freue mich schon auf einen weiteren Fall mit Lydia Westphal.
  14. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (594)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  15. Cover des Buches Fluch (ISBN: 9783802588921)
    Lori Handeland

    Fluch

     (56)
    Aktuelle Rezension von: rebell
    Inhaltsangabe: 
    Nachdem Elizabeth Phoenix ihren Geliebten, den Magier Sawyer, töten musste, sucht dieser sie in ihren Träumen heim. Zugleich sind sämtliche Dämonen der Hölle Liz auf den Fersen. Sie muss deshalb ihren Ex-Geliebten Jimmy Sanducci um Hilfe bitten.



    Zuerst das Cover, es ist echt genauso toll wie die Vorgänger. Das schöne ist, die Cover ähneln sich. Wieder eine Intensive, auffällige Farbe, die abgebildeten Augen, die Schrift mit Flammen und der graue Phoenix im Hintergrund. Dieses Cover fesselt mich genauso wie die Vorgänger. 
    Das Innenleben des Buches ist passend dazu gestaltet worden. In den Einband ist von Innen ein grauer Phönix auf schwarzem Grund mit Rauchfahnen abgebildet. Das gibt dem ganzen, finde ich, noch etwas mystisches gefährliches. 
    Was ich echt süß finde, bei jeder Kapitelziffer wird ein kleiner Phoenix abgebildet. Alles in allem eine wirklich tolle und stimmige Gestaltung des Buches.
    Nun kommen wir zur Story. Das ich Liz nicht immer unterstützt habe, war ja in den Vorgängern schon so. Das ändert sich hier in diesem Buch leider nicht. Sie ist eine tolle Hauptfigur, aber eine echte Verbindung bekomme ich noch immer nicht zu ihr. Es ist ein ewiges bergauf,bergab gewesen. Die Spannuung blieb weitestgehend erhalten, aber trotzdem konnte ich gewisse Situationen vorraussehen, die dann etwas die Spannung dempften. Manche Szenen ergaben für mich auch nicht wirklich Sinn und ich kam dann etwas aus dem Lesefluss. Auch wenn das in einem der vorhärigen Bände erklärt wurde, kann ich mich mit dem Sex-Empathie-Kram nicht so ganz anfreunden. Durch die Erklärungen ergibt es zwar einen Sinn, aber manchesmal schoß mir dann leider das Wort "Flittchen" durch den Kopf....Die Sex-Szenen sind sehr detailiert und nur für Erwachsene Augen bestimmt. 
    An sich war der vierte Band eine interessante Fortsetzung und es schreit nach einer Fortsetzung. Trotz der vergabe von 3 Sternen hätte ich gerne mehr von Liz und ihrer Förderation gelesen. Schade das es, meines Wissens nach keine Fortsetzung mehr gibt. (falls da jemand noch andere Infos zu hat, gerne bescheid geben!)
  16. Cover des Buches Schwarzfall (ISBN: 9783492258166)
    Peter Schwindt

    Schwarzfall

     (42)
    Aktuelle Rezension von: aliinaa1309


    Der Inhalt klingt vielversprechend und gar nicht so weit hergeholt: Aufgrund eines Sommers der extrem heiß ist und es seit Monaten keinen Regen mehr gab (könnte durchaus eine Folge des Klimawandels sein), verliert Frankfurt seine Stromversorgung. Weitere Städte Deutschlands sind betroffen. Wir begleiteten nun eine Ärztin, eine sehr junge Mutter (19 Jahre alt) und einen älteren Familienvater dabei wie diese mit der Situation umgehen.

    Soweit so gut! Oder nicht? Ich las das Buch ca. bis zur Hälfte. Bis jetzt passierte eins zu eins das, was im Klappentext stand. Das ist schon der erste Punkt. Die Umsetzung davon ist einfach grottenschlecht:

    Die Charaktere sind wandelnde Vorurteile und unglaublich unsympathische Menschen. Die Ärztin wirkt trist und fügt sich allen Streiterein. Sie bleibt einem sehr fremd. Dann begegnen wir der jungen Mutter die mit einem sehr gewalttätigen jungen Mann zusammen ist. Er schlägt einfach mal so ihr Kind und sie macht NICHTS. Er ist arbeitslos und erfüllt jedes weitere Klischee eines Hartz4 Empfängers. Als ich zum Ende hin blätterte, war das junge Mädchen einfach wieder mit ihrem gewalttätigen Ex zusammen. Keine der beiden hat etwas aus der Situation gelernt. Wieso so ein merkwürdiger Handlungsstrang von Nöten ist, ist mir schleierhaft.

    Und der schlimmste: Der Familienvater. Zunächst verurteilt er die vorangegangen Personen, dann geht er in seinen Keller und putzt WAFFEN zur Beruhigung (?). Weiterhin macht er sich über die Anorexie seiner Frau lustig, macht nichts obwohl sein einer Sohn den anderen extrem zusammengeschlagen hat und beschließt SEINE FRAU ZU VERGEWALTIGEN weil „ein Mann seine Bedürfnisse befriedigen muss“. Am nächsten morgen hat er den Mut sich neben seine Frau am Frühstückstisch vor seine eigenen Söhne zu setzen und sich von ihr bekochen zu lassen??!! Dann beschließt er eine Bürgerwehr zu gründen weil „der Stärkere gewinnt“.

    Und das wars ja nicht einmal: Der Strom fällt wirklich für einen Tag in Teilen von Deutschland aus. Nicht in der ganzen Welt. Nicht für immer. Verständlich, im Krankenhaus ist das dennoch problematisch. Wieso aber so eine Massenpanik bis hin zur Bürgerwehr geschieht, ist mir ein Rätsel. Außerdem wird auf ca. 200 Seiten mehr über die ganzen Vorurteile der Protagonisten geschildert als über den „Blackout“. Am Ende hört der Stromausfall aus und alles ist beim alten. Tadaa, das war die ganze Geschichte.

    Fazit: Dieses Buch ist nicht nur einfach schlecht sondern in meinen Augen auch problematisch. Wieso wird Anorexie, Vergewaltigung und häusliche Gewalt genutzt um den Plot einer Art „Apokalypse“ voranzubringen? Wieso werden all diese Themen einfach so stehen gelassen und hingenommen ohne hinterfragt zu werden? Natürlich gehören solche Themen leider zum Leben dazu aber der Umgang ist der falsche. Wäre ich jünger gewesen hätte ich vielleicht gar nicht erkannt, dass man sich nicht über Anorexie lustig macht und ein sehr falsches Bild davon bekommen. Ich hätte gedacht es ist okay wenn ein „Mann sich nimmt was er verdient“.

    Vor allen Dingen wäre eine Triggerwarnung angebracht. Ich lese viel Horror und Krimis aber es ist IMMER klar, dass Vergewaltigung/häusliche Gewalt etwas schlechtes ist. Es wird niemals von einem „normalen“ Protagonisten ausgeführt, als wäre es in Ordnung. Als ich diese Sachen las, drehte sich mir der Magen um obwohl ich schon soooo viel Gore sah/las. Mit solchen Dingen rechnet man bei diesem Klappentext auch gar nicht und kann durchaus etwas Auslösen.



  17. Cover des Buches Das dunkle Paradies (ISBN: 9783865323552)
    Robert B. Parker

    Das dunkle Paradies

     (18)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Der Cop Jesse Stone hat sich alles verbaut. Job weg, Frau weg und ein zünftiges Alkoholproblem. Trotz allem erhält er am anderen Ende des Kontinents eine Chance.
    Der Job verspricht ruhig zu werden in der idyllischen Ostküstenstadt Paradise. Doch dann wird der Streifenwagen beschmiert, die Katze der Polizeiwache ermordet. Nach dem Mord an einer Dame beginnt er zu ermitteln und landet im Sumpf der Gelwäsche und Waffenhandel. Wem darf er noch trauen?

    Ich wage zu behaupten, dass es sich lohnt, bei diesem Krimi durchzuhalten. Sich durchzubeissen. Er ist zäh, ja, man spürt Jesse Stone und lernt ihn kennen. Man liest detailliert über seine Flucht, seine Reise nach Paradies, immer wieder werden Szenen seiner Exfrau, seines vorgängigen Lebens eingeblendet. Der Krimi ist weder spannend noch richtig fesselnd, aber der Typ Jesse Stone ist faszinierend und wie er in einer Ruhe den Fall löst. Er lässt sich nichts vorschreiben, ist sehr eigenen aber in dem was er tut ist es sehr, sehr gut. Ich bin überzeugt, dass man diesen einfach lesen muss, um die weiteren Bände zu verstehen, um den Protagonist zu verstehen. Ich bin sehr gespannt, wie die Serie weitergeht.

    Fazit: Ein sehr gemütlicher fast langweiliger Krimi bei den man den Protagonist kennen lernt. Vermutlich braucht es diesen ersten Teil, der weder geballte Ladung Spannung hat noch sonst ein Suchtfaktor um die Serie geniessen zu können. Ich werde mir den Folgeband auf jeden Fall gönnen. Schon wegen der Person Jesse Stone.
  18. Cover des Buches Das ewige Leben (ISBN: 9783455010664)
    Wolf Haas

    Das ewige Leben

     (105)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Jetzt ist schon wieder was passiert....

    ..wenn dieser Satz erscheint bzw. ertönt, sollte Österreich aufpassen, denn die Leichen fliegen tief und der laaangsame phlegmatisch- sympathische Ermittler Simon Brenner stolpert meist tollpatschig und oft leicht- bis schwerverletzt auf manchmal gruselige aber meist amüsante Weise über eine Vielzahl von Toten.

    Aus aktuellem Anlass, da der Film gerade in den Kinos läuft, möchte ich Euch eine Book2Movie Rezension vorstellen, in der das Buch mit dem Film verglichen wird. Dies ist bei verfilmten Wolf Haas Romanen auch insofern interessant, als oft nicht buchgetreu umgesetzt wird, sondern der Plot sogar stark von der Romanvorlage abweicht (wie z.B. beim Knochenmann)

    Buch: 4 Sterne
    Ehrlich gesagt, finde ich die dialektartige Schreibe des Autors, wie beispielsweise die unvollständigen Sätze, gar nicht österreichisch charmant sondern eher primitiv, aber das liegt wahrscheinlich an meiner eigenen Nähe zu diesem Idiom. Diesmal ist der Brenner zurück in seiner Heimatstadt Graz/Puntigam im Glasscherbenviertel rund ums Stadion und wird mit den Geistern seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ein „angeblicher“ Selbstmordversuch vom Brenner fungiert als Auslöser eines schrägen Dramas und verzwickten Krimis, der im Plot aber nicht effektheischend spektakulär sondern sehr behäbig realistisch aufgebaut ist. In kleinen Nebensätzen drückt uns Wolf Haas eine Wuchtel nach der anderen rein. Beispielsweise ist der Brenner davon überzeugt, dass er für den Welterfolg vom Schwarzenegger verantwortlich zeichnet, da er den damals schmächtigen Kerl als Dreizehnjähriger ordentlich verdroschen und dieser ob der Schmach zu trainieren begonnen hat. Der Krimiplot ist grandios, sogar die kriminologischen Nebenhandlungen sind Graz-typisch gesellschaftskritisch angehaucht, wie Drogenhandel mit Polizeispitzeln (aber sicher nicht so schlimm wie in Wien), Rassismus gegen Zigeuner und eine komplett durchgeknallte, aus den Fugen geratene selbst ernannte Bürgerwehr, die xenophob-gewalttätig alles Unbekannte attackiert. Die Vergangenheit in der Polizeischule und eine wirklich selten dämliche Jugendsünde sind perfekt in die Geschichte eingewoben, die Figuren der alten Jugendfreunde sind sehr genau und liebevoll entwickelt – also großes Kino zwischen den Buchdeckeln.

    Film: (Trailer)  4 Sterne
    Wie schon vermutet, ist der Film im Plot so anders, dass er auf den ersten Blick gar nicht unbedingt mit dem Roman in Verbindung gebracht werden muss. Fast alle Szenen und Dialoge wurden umgeschrieben oder neu entwickelt. Eine der wesentlichsten Adaptionen erscheint sinnvoll, denn einen grandiosen Schauspieler wie den Tobias Moretti, der die Figur des Grazer Kripochefs Aschenbrenner verkörpert, kann man nicht nach den ersten fünf Szenen sterben lassen. Durch diese Änderung in der Geschichte verschiebt sich aber auch bei der Täterkonstellation einiges, was aber dem Film überhaupt nicht schadet – im Gegenteil, er wird dadurch zu einem völlig anderen Genuss als das Buch. Moretti spielt das verlebte, versoffene, todkranke Arschloch so überzeugend, dass es eine Freude ist. Der Hader als Brenner ist gut, eigentlich ja die typische Verkörperung dieser Figur. Die Kameraführung ist atemberaubend – wo sonst als in einem österreichischen Film schleckt ein Katzerl in Nahaufnahme behäbig und lustvoll aus einer überdimensionalen Blutlache – das ist so abartig böse lapidar und gruseliger als jeder effektheischende Psychothriller mit nervenzerfetzendem Hintergrundsound.

    Leider gibt es im Film Änderungen, die ich überhaupt nicht goutiere. Warum wurde jede gesellschaftskritische Äußerung im Film geändert? Warum wurden die verhassten, seit Jahrhunderten in Österreich ansässigen Zigeuner zu klassischen Ausländern gemacht, die Drogenproblematik völlig rausgeschrieben und die Bürgerwehr gar nicht thematisiert? Das verstehe ich einfach nicht. Fast könnte man vermuten, die Stadt Graz hätte dem Filmteam die Drehgenehmigung nicht erteilt, wenn solche heißen Eisen angefasst worden wären. Das macht den Film zwar noch immer zu einer ausgezeichneten privaten Krimitragödie, nimmt ihm aber auch viel vom Witz und der Schärfe.

    Fazit Buch gegen Film: Dieses Mal ist das Match sehr ausgeglichen. Beide Varianten des Stoffes sind höchst unterschiedlich, jedes für sich sehr gut und deshalb absolut zu empfehlen.

  19. Cover des Buches Die Kirche der toten Mädchen. (ISBN: B002BM1YDC)
    Stephen Dobyns

    Die Kirche der toten Mädchen.

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79
    In der kleinen Stadt Aurelius, nahe New York, verschwinden in kurzer Zeit drei junge Mädchen.
    Das Schlimme- jeder hat sie noch kurz gesehen und plötzlich waren die Mädchen wie vom Erdboden verschluckt und keiner konnte genau sagen wie es dazu kommen konnte.
    Schnell geht Misstrauen und Angst in der kleinen Stadt umher denn jeder könnte der Mörder/Entführer sein!
    Als die Bewohner von Aurelius meinen dass die Polizei viel zu wenig unternimmt und keinerlei verwertbaren Spuren haben bildet sich eine Bürgerwehr die ihre eigenen Rechte und Ansichten durchsetzt...und eine ganze Stadt steht Kopf...

    Zu Beginn war ich bei diesem Buch sehr skeptisch, ich wusste auch nicht genau wohin der Leser entführt werden sollte.
    Der Biologielehrer aus dem College von Aurelius, selbst eher ein ruhiger, zurückgezogener Kerl, erzählt die Geschichte aus seiner Sichtweise und zu Beginn ist es sehr ruhig, die Geschichte plätschert vor sich hin aber gleichzeitig merkt man dann doch- der Autor will auf etwas Spannendes hinaus.
    Und es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben!
    Denn als das erste Mädchen verschwindet beginnt die Stimmung in dem kleinen Städtchen zu kippen.
    Ein neu zugezogener Lehrer mit sehr eigenen Ansichten wird umgehend als Täter festgelegt, nicht von der Polizei sondern von den Mitbewohnern.
    Auch die Gruppe Schüler die sich regelmässig mit ihm trifft gerät in das Visier der Ermittler und später auch in das der Einwohner.
    Die Polizei findet keine Hinweise aber der Schaden ist angerichtet und das Misstrauen und üble Nachrede macht die Runde.
    Als dann die zwei weiteren Mädchen verschwinden ist keiner mehr sicher vor dem eigenen Nachbarn, jeder wird misstrauisch beäugt und als Tatverdächtiger gesehen, denn jeder hat seine Geheimnisse, manch einer kam mit dem Mädchen sehr gut zurecht und muss mit ihrem Verschwinden etwas zu tun gehabt haben!
    Der Schreibstil hingegen ist sehr ruhig, der Biologielehrer schweift zwar hin und wieder ab aber es sind alles kleine Hinweise die er fallen lässt und als Leser ist man gezwungen aufmerksam mitzulesen, das mitdenken wird angeregt und jede Spur aufmerksam verfolgt.
    Gekonnt streut der Autor seine Meinungen, Ansichten und Verdächtigungen unter den Leser und ich wusste bis zum Ende nicht wer der Täter sein könnte bzw. stammt er wirklich aus Aurelius?
    Sehr realistisch und erschreckend beschreibt er Autor aber die Aktionen der Bürgewehr, wie diese sich immer mehr Rechte herausnimmt um den Täter zu fassen, wie es die Verdächtigungen eher anfacht als das es den Ermittlungen hilft.
    Wie Menschen die nur noch Wut, Angst, Hass und Enttäuschung erleben dies ausleben und den Menschen, den sie für den Täter halten, schaden wollen/werden.
    Ein Buch welches mich im ganzen sehr spannend unterhalten hat, ich zig Verdächtigen gefolgt bin und am Ende vom Täter doch überrascht wurde.
    Ein Buch welches man aufgrund seines besonderen Schreibstils sehr aufmerksam lesen muss, es aber nicht bereuen wird.
  20. Cover des Buches Mord in Bärenklau: Kriminalroman (ISBN: 9783739625836)
  21. Cover des Buches Mörder lauf Galopp (ISBN: 9783959580441)
    Heike Köhler-Oswald

    Mörder lauf Galopp

     (28)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea
    Im beschaulichen Jenaer Umland geht ein Tierquäler um. Auch zwei Pferde von Leonie werden mit den Pfeilen seiner Armbrust verletzt. Leonie bittet ihre Freundin Paula, einer Kriminaloberkommissarin, um Hilfe. Da diese jedoch mit Holzdiebstahl ausgelastet ist, soll sich deren Kollege Jan um den Tierquäler kümmern. Jan verliebt sich in Leonie. Als ein Landwirt der Bürgerwehr zum Schutz der Tiere während se ines Rundgangs von zwei Pfeilen getötet wird, muß auch Paula aktiv werden.

    Dieser Krimi ist ein solider Debüt-Roman. Die Charaktere sind gut dargestellt und werden dem Leser gut und sympathisch vorgestellt. Die Autorin hat einen schönen und vor allem fließenden, leicht verständlichen Schreibstil, so daß man als Leser durch die Seiten fliegt und das Buch leider ziemlich schnell beendet hat. Die Handlung selbst ist gut durchdacht und erinnert stark an den realen Pferderipper. Einziger Kritikpunkt bei diesem Buch: es ist fast alles stark vorhersehbar. Bereits bei einer Begebenheit zu Beginn des Buches ahnt bzw. weiß man, daß hier die Lösung des Falles liegt. Hier wird die Autorin leider zu deutlich in ihrer Beschreibung. Trotzdem ist dies Buch für mich ein gelungener Krimi, der Hoffnung auf mehr aus der Feder von Heike Köhler-Oswald macht.
  22. Cover des Buches Mord im Speckgürtel: Brandenburg-Krimi (ISBN: 9781719874922)
    Birger Brand

    Mord im Speckgürtel: Brandenburg-Krimi

     (19)
    Aktuelle Rezension von: UteChristine
    Ich habe diesen Krimi als Urlaubslektüre 
    mitgenommen, wir haben in Brandenburg
    Urlaub gemacht. 
    Dieser Krimi hat mit mir nicht so gut 
    gefallen wie den anderen, den ich davor 
    von Birger Brand gelesen habe. 
    Hier sind sehr viele Protagonisten, 
    Monologe und brutale Szenen, die mir 
    nicht so gut gefallen haben. 
    Spannend war der Krimi auf jeden Fall und 
    mit dem Täter hätte ich nicht gerechnet. 
  23. Cover des Buches Die Stunde der Bewährung (ISBN: B0000BU9GW)
  24. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426308547)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

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