Bücher mit dem Tag "bulimie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bulimie" gekennzeichnet haben.

118 Bücher

  1. Cover des Buches Panikherz (ISBN: 9783462050660)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Panikherz

     (122)
    Aktuelle Rezension von: AnHeurteur

    Ein wahnsinniges Tempo, dass da schreibend vonstatten geht. Auch eine sehr männliche Sicht auf die Dinge und ein grosser Wunsch nach Zugehörigkeit und Anerkennung. Dabei wird nie gejammert sondern durchaus auch reflektiert und schonungslos erzählt. Sehr empfehlenswert für alle und besonders für Menschen die Udo Lindenberg lieben.....

  2. Cover des Buches Irre! - Wir behandeln die Falschen (ISBN: 9783328102748)
    Manfred Lütz

    Irre! - Wir behandeln die Falschen

     (282)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Er geht in alle Diagnosen rein. Von der ab Demenz bis zur Suchterkrankung. Und für Praktiker ist schnell ersichtlich, dass hier ein Mann mit fundiertem Wissen& langer Erfahrung spricht. Praxisorientiert und stets mit der nötigen Ernsthaftigkeit, ohne eine Diagnose und ihre Patienten ins Lächerliche zu ziehen. Absolute Empfehlung!

  3. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love


    ~ KLAPPENTEXT ~

    April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

    ~ MEINUNG/ FAZIT ~

    Ich muss zugeben, ich bin kein Fan von Büchern die nur aus Briefen/E-Mails bestehen. Ich habe mich dennoch wegen dem Thema ran gewagt. Ich fand das Buch gut und auch die Thematik war sehr interessant. Die Autorin schafft es hier die Gedanken und Gefühle der kleinen Phoebe aufs Papier zu bringen. Manchmal tat Phoebe mir echt schon leid. Solch eine schwierige Situation und dann noch streitende und schweigende Eltern drum herum. Eine Situation die sich kein Kind wünscht.




  4. Cover des Buches Zerbrechlich (ISBN: 9783404166985)
    Jodi Picoult

    Zerbrechlich

     (398)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Vielleicht musste man wirklich erst in eine Krise geraten, um sich selbst zu erkennen; vielleicht musste das Leben einen erst einmal hart rannehmen, damit man verstand, was man wirklich wollte.“ S. 292

    Inhalt:
    Zillow hat die Glasknochenkrankheit und bestimmt dadurch das Familienleben, denn ständig brechen ihre Knochen. Das ist nicht nur eine Belastung für sie selbst, sondern auch für ihre Schwester und die Eltern, die mit den Sorgen und den finanziellen Kosten überlastet sind.

    Cover:
    Das Cover zeigt die Rückseite eines Menschen in einem weiten Feld, wo nicht ganz klar ist, wie sich das Wetter entwickelt - kommt die Sonne, Sturm oder Regen? Das passt demnach gut zur Geschichte von Willows.

    Meine persönliche Meinung:
    Dieses Buch berührte mich zutiefst. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Sonderschullehrerin bin und selbst einen Pflegesohn mit einer geistigen und körperlichen Beeinträchtigung habe. Ich konnte alle Personen, die die Geschichte von Willow erzählt haben so gut verstehen. Ich hätte in diesem Fall auch keine Entscheidung treffen können und bin der Meinung, dass es nicht immer ein richtig oder falsch gibt. Die Autorin hat es geschafft die Liebe und gleichzeitig die Sorgen aufzuzeigen, die man im Leben mit einem beeinträchtigten Menschen hat und wie sehr man innerlich zerrissen ist. Die Rezepte im Buch hätte ich persönlich nicht gebraucht, obwohl sie teilweise eine Verbindung mit dem Leben darstellt. Das Ende des Romans hat mich zu Tränen gerührt, wenngleich das auch nicht die einzige Szene war, die mir zu Herzen ging.

    Fazit:
    Ein emotionaler Roman, der alle Blickwinkel und Probleme eines Menschen mit Behinderung aufzeigt, sowie die schönen Seiten des Lebens.

  5. Cover des Buches Gossip Girl 1 (ISBN: 9783641022839)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl 1

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Simba99
    Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!

    Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
  6. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (439)
    Aktuelle Rezension von: SinaAnis

    Die Geschichte von Lilly Linder ist wirklich aufwühlend und gleichzeitig eindrücklich. Durch das ganze Buch erfährt man immer mehr, was mit ihrem jungen Leben alles passiert ist und auch warum sie nun so handelt, wie sie es eben tut.

    Es ist bereits wieder 5 Jahre her, seit ich dieses Buch gelesen habe, einiges ist mir aber noch hängen geblieben. Und das ist wirklich ein gutes Zeichen, dass das Buch gut gelungen ist.

    Ich würde es jedem empfehlen, der sich gerne mal mit dem Thema häusliche Gewalt und Essstörungen auseinandersetzten möchte. Natürlich nicht ganz leichte Kost aber es lohnt sich bis zum Schluss dran zu bleiben.

    Zudem behandelt das Buch viele wichtige Themen, die in unserer Gesellschaft leider oft totgeschwiegen werden. Ein Grund mehr, sich für dieses Buch zu entscheiden, damit alle Menschen etwas mehr informiert werden.

  7. Cover des Buches Die Liebe von Callie und Kayden (ISBN: 9783453534575)
    Jessica Sorensen

    Die Liebe von Callie und Kayden

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Kaetherakte

    Die beiden können nicht ohne einander ihre Vergangenheit bewältige. Ich finde, dass es in diesem Buch primär um Kayden geht, da Callie für ihn versucht stark zu bleiben. 

    Man kann kritisieren, dass es anstrengend ist, das hin und her zwischen Callie und Kayden zu lesen. 

    Ich finde schön, dass man Ruhe in die Gedankenwelt von Kayden und Callie eintauchen kann. Dadurch wirkt es authentisch und nicht nur oberflächlich.

  8. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (438)
    Aktuelle Rezension von: Ingesophie

    Ich habe das Buch zur Erscheinung damals gelesen. Dieses auch zeigt, wie der Kopf bzw. die Augen einem Fett vorgaugeln,welches gar nicht existiert. Hier geht es um Bulimie. Es ist nicht einfach nur: " Ich will nichts mehr essen." Hier geht es teilweise auch darum nach einem Fressflash sich den Finger in den Hals zu stecken, da man sonst all die Pfunde wieder zunehmen würde. Die Autorin zeigt wie und was Betroffene fühlen, denken und ihre Mitmenschen austricksen. Austricksen im Sinne von: Steine in den Bademantel zu tun, damit die Waage das eigentliche Gewicht nicht anzeigt, da sie sonst sofort wieder in dir Klinik eingewiesen werden würde. Was für Betroffene dort noch schlimmer ist, immer die gleiche Frage: "wie fühlst du dich" und "zeichne mir ein Bild wie du dich siehst". Doch Cassis Tod macht ihr bewusst das alles so nicht weitergehen kann. Denn nur mit der 0 auf der Waage würde sie endlich zufrieden sein, frei sein... oder ?

  9. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

     (811)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    2 Außenseiter, die in ihrer Kindheit ein schreckliches Trauma - jeder für sich - erlebten, finden nicht zusammen, obwohl sie wie für einander geschaffen scheinen. Eine sehr traurige Geschichte, die einen für mich unbefriedigenden Schluss aufweist, es wird eine herzzerreißende Wendung angedeutet, die jedoch nicht weiterverfolgt wird und völlig offen bleibt, deswegen "nur" 4 Sterne.

  10. Cover des Buches Frau Bodenschlampe (ISBN: 9783903248786)
    Bianca Schmidl

    Frau Bodenschlampe

     (35)
    Aktuelle Rezension von: dia78

    Das Buch "Frau Bodenschlampe - Abnehmen ist nichts für Mädchen" wurde von Bianca Schmidl verfasst und erschien 2018 im Verlag SchriftStella.

    Die Autorin nimmt uns mit auf den Weg des Abnehmens. Witzig, satirisch und voller augenzwinkernder Momente werden wir durch das Buch geführt. Die Protagonisten sind gut dargestellt und man kann so manche Situation nachvollziehen und auch nachfühlen.

    Die Wortwahl und der Sprachstil sind passend, sehr humorvoll und man kann sich passagenweise sehr gut hineinfühlen.

    Jeder, der gerne Bücher mit Tiefgang, aber trotzdem mit einer gewissen Ironie gerne liest, der ist mit dem Buch bestens beraten.

  11. Cover des Buches Die Sünde der Engel (ISBN: 9783442372911)
    Charlotte Link

    Die Sünde der Engel

     (436)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Ich lese sehr gerne Bücher von Charlotte Link, denn sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und ihre Bücher stehen immer für psychologische Spannung und eine fesselnde Handlung.

    Die Geschichte handelt von Janet Beerbaum, die alles für ihre Söhne tun würde. Die Zwillinge Maximilian und Mario, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen, standen schon immer im Mittelpunkt ihres Lebens. Für sie hat Janet sogar einst auf ihre große Liebe verzichtet, um den Jungen die Familie und den Vater zu erhalten. Doch eine Tragödie erschütterte jäh das Leben aller Familienmitglieder ...
    Maximilian, der die vergangenen sechs Jahre in einer psychiatrischen Klinik verbracht hat, steht kurz vor der Entlassung. Aber sein Vater Philipp weigert sich, den jungen Mann wieder in die Familie aufzunehmen. Verzweifelt fährt Janet nach London und flüchtet sich in die Arme ihres einstigen Liebhabers. Doch dann erreicht sie ein besorgter Anruf aus Deutschland: Mario ist mit seiner Freundin in die Provence gereist, um dort einen Urlaub zu zweit zu verbringen. Und Janet bricht Hals über Kopf nach Frankreich auf …

    Der Schreibstil war auch bei diesem Buch wieder unheimlich flüssig und locker zu lesen, dabei aber immer auch fesselnd und mitreißend. Das ganze Buch wurde sehr bildhaft und lebendig beschrieben!

    Die Protagonisten mochte ich von Beginn an sehr, sie waren sympathisch und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere wurden sehr authentisch und gut beschrieben. In den Romanen von Charlotte Link findet immer viel zwischenmenschliches statt. Es geht weniger blutig zu, dafür sind ihre Bücher voll psychischer Spannung und leisem Entsetzen und Grusel, was mir persönlich auch viel mehr liegt als nur Brutalität ohne eine Handlung.

    Das Ende war diesmal nicht ganz so überraschend für mich, aber wieder realistisch. Man hat immer das Gefühl ganz im Buch dabei zu sein als Leser.

    Fazit: Ein spannendes Buch der Autorin, auch empfehlenswert aber nicht ihr bestes Werk!

  12. Cover des Buches Das Haus der Schwestern (ISBN: 9783734107672)
    Charlotte Link

    Das Haus der Schwestern

     (828)
    Aktuelle Rezension von: Simone1985

    Ich habe dieses Buch tatsächlich schon mehrmals gelesen und auch als Hörbuch gehört. Mir gefällt es sehr gut, wenn ein Buch - wie hier - in verschiedenen Zeitepochen spielt. 

    Ich kann es kaum erwarten, die nächsten Romane von ihr in die Hand zu bekommen und freue mich schon drauf, eines nach dem anderen zu "verschlingen".

  13. Cover des Buches Alice im Hungerland (ISBN: 9783548291512)
    Marya Hornbacher

    Alice im Hungerland

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Alice im Hungerland" von Marya Hornbacher ist 496 Seiten lang und ein Ullstein Taschenbuch.

    Das Softcover hat eine mittelmäßige Qualität mit schönen dicken Leseseiten.

    Im Buch Alice im Hungerland schreibt Marya ihre Geschichte von Kindheit bis heute und über ihr Leben mit Bulimie und Anorexie, sowie deren Folge- und Begleiterkrankungen.

    Die Geschichte hat einen flüssigen Schreibstil, welcher die Buchseiten schnell dahinfliegen lässt. Viele Zitate sind enthalten von Alice im Wunderland, aber auch Persephone und weitere philosophische Zeilen, die mir große Freude bereitet haben und das Buch ganz besonders machen. Es werden in der Biographie zur Verständniß auch wissenschaftliche, medizinische und psychiatrische Aufsätze zitiert, die mich am Anfang etwas gestört haben und den Lesefluss stockten. Doch dann hat die Lebensgeschichte rasant an Fahrt aufgenommen und im teilweise schockierenden Maße wird die Essstörung ganz unromantisch und entglorifiziert dargestellt, wie sie nun einmal ist. Da wird aus der Freundin Ana (Anorexie) und Mia (Bulimie), ein Monster das man nicht mehr unter Kontrolle bringen kann. Teilweise konnte ich mich mit der Autorin vergleichen und Parallelen feststellen, aber in manchen Punkten war sie mir dann doch völlig fremd und lebte ganz fern von meiner Welt. Erbarmungslos schön schreibt Marya ihre Geschichte, die manchmal traumhaft anmutet, doch sich dann in die Hölle verwandelt. Immer mit einem Bein im Leben und im Tod, schwebend, nicht wissend wo man sich gerade hinbewegen soll. so kann man die Gefühle und Szenen beschreiben, die auf einen einprasseln während man die Zeilen liest. Authentisch und offen berichtet Marya aus ihrem Leben. Vielleicht kann es den ein oder anderen helfen und zum Umdenken bewegen und den Blick erweitern.

    Fazit: Ein erbarmungsloser, authentischer Roman, mit philosophischen und medizinisch, wissenschaftlichen Inhalt, der wunderschönes Traumland und Höllenqual zugleich vermittelt und die Welt der Essstörungen offenbart. Absolut empfehlenswert für Betroffene und Menschen die sich in eine solche Welt hineindenken möchten!
  14. Cover des Buches Friss oder stirb (ISBN: 9783218012287)
    Barbara Rieger

    Friss oder stirb

     (11)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    …wobei die Bulimie eigentlich erst später dazukommt. Am Anfang sind es nur Fressattacken, das Übergeben ein natürlicher Reiz, wenn der Magen schließlich zu voll ist. Wie das mit dem Kotzen geht, weiß Anna lange Zeit nicht, ist aber immer gewillter, hinter dieses Geheimnis zu kommen. Denn es würde so vieles einfacher machen: die Kontrolle wäre zurück, das Völlegefühl weg, die Kalorien sowieso. Also lernt Anna, über viele Jahre. Mit 14 Jahren, mitten in der Pubertät, beginnt die Essstörung und begleitet sie ungefähr, bis sie 27 Jahre ist. Dazwischen gibt es manche gute Tage, an denen Liebe und therapeutische Begleitung helfen, und sehr viele schlechte Tage. Tage, an denen Anna immer weiter in die Spirale aus Fressen und Kotzen gelangt, in denen ihr Selbsthass grenzenlos wird, in denen sie sich Drogen und bedeutungslosem Sex hingibt, nur um irgendetwas zu spüren…

    ...sie kann doch nicht immer weiteressen und kotzen, fressen und kotzen, bis sie daran stirbt. (S. 202)

    Barbara Riegers Roman Friss oder Stirb ist ein schmerzhafter Roman über eine langwährenden Essstörung, über eine Protagonistin, die sich vor Selbsthass schrittweise selber zerstört und in einem in vielerlei Hinsicht toxischen Umfeld gefangen ist. Da ist die reservierte Mutter, die von der Tochter verlangt, ähnlich gut zu funktionieren, wie sie es seit Jahren trotz Schicksalsschlägen tut; da sind die Freundinnen, die nie nein zu Partys mit Alkohol und Drogen sagen; da sind die vielen Männer, die sehen, dass Anna kaputt ist, denen schneller, unkomplizierter Sex aber vor Fürsorge und Mitgefühl geht. Es ist eine Geschichte, die nicht ohne Trigger-Warnung auskommt, denn sie ist heftig, sie ist nah, sie ist über den Großteil der knapp 220 Seiten hoffnungslos, bedrückend, abstoßend.

    Dabei ist es zugleich eine Geschichte, die literarisch sehr gut gemacht ist. Barbara Rieger zeichnet die Krankheit als schleichenden Prozess, die schließlich überhandnimmt, ohne dass Anna es wirklich realisiert; in dem Moment, in dem sie zur Einsicht gelangt, ist es schon zu spät, die Krankheit ist zum Lebensmittelpunkt geworden. Ihre Sprache ist eindringlich, durchaus poetisch, und obwohl man merkt, dass jedes Wort mit Bedacht gewählt wurde, wirkt der Text nicht artifiziell, sondern authentisch, an der Figur. Besonders hervorzuheben ist der Rhythmus des Textes, der einen nicht nur mitreißt, sondern bei der Lektüre tatsächlich einpeitscht. So rasend wie der Stil ist während des Lesens der eigene Herzschlag, immer wieder braucht man Pausen, um dem Gefühl zu entkommen, gemeinsam mit Anna unterzugehen.

    Der Selbsthass ist das Erste, was sie wieder fühlt, der Selbsthass ist der Grund, warum sie immer weiteressen muss, wenn sie einmal damit angefangen hat, tagelang, heimlich, bis sie irgendwann wieder aufhören, bis sie den Selbsthass aushalten und wieder von vorne anfangen kann zu leben. (S. 97)

    Friss oder Stirb ist eines dieser Bücher, die ungemein wichtig sind und die man trotzdem nicht wirklich weiterempfehlen mag. Die Autorin schreibt gut und angemessen über das Thema, der Roman sensibilisiert und schafft es, Nähe aufzubauen, indem man Anna kapitelweise durch die 13 Jahre ihrer Krankheitsgeschichte begleitet. Dennoch ist es keine schöne Lektüre – und will das natürlich auch überhaupt nicht sein! Alle Zartbesaiteten sollten einen Bogen um den Roman machen; ich halte mich für eine Leserin, die einiges wegstecken kann, jedoch habe ich mir selten so sehr ein hoffnungsvolles Ende herbeigesehnt wie bei der Lektüre von Friss oder Stirb. Barbara Rieger konnte mich jedoch insgesamt und trotz kleiner Kritikpunkte (das abrupte Ende, die Verengung auf die Mutter als „die Böse“) auch mit ihrem zweiten Roman nach dem Debüt Bis ans Ende, Marie vollends überzeugen. Ich bin gespannt auf weitere radikale Geschichten aus der Feder der Autroin.

  15. Cover des Buches Never Too Late (ISBN: 9783736311671)
    Morgane Moncomble

    Never Too Late

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Adyy

    „Never Too Late“ von Morgane Moncomble ist der zweite und abschließende Band der Never Too-Reihe und erzählt die Geschichte aus Zoés Perspektive. Nach einem One-Night-Stand, der schlimmer nicht hätte laufen können, möchte sie am liebsten alles vergessen. Doch auf einmal steht stellt sich heraus, dass ihr One-Night-Stand der beste Freund ihres Mitbewohners ist. Und obwohl ihr die Situation gar nicht angenehm ist und sie Jason eigentlich nur hassen und ignorieren möchte, schleichen sich ein paar Gefühle ein, die sie dann doch nicht ignorieren kann.

    Die Geschichte dieses Bandes unterscheidet sich nicht extrem viel von der des ersten Teils, da es bis auf die Vorgeschichte des Anfangs die Haupt-Story von „Never Too Late“ einfach nur aus Zoes Sicht wiedergibt. Dementsprechend war es aber sehr einfach sich in das schon bekannte Setting einzufinden und dieses anzunehmen.

    Die einzelnen Handlungsabläufe haben mir deutlich besser gefallen als im ersten Buch. Vielleicht lag es daran, dass man schon ungefähr wusste, was passieren wird, aber sie waren dieses Mal definitiv klarer und nachvollziehbarer. Dieses Mal gab es auch eine geeignetere Nebenhandlung, die eine gewisse Story erzählte und Abwechslungen mit hineinbracht und nicht nur aufs zwischenmenschliche konzentriert war.

    Zoé hat mir sehr gut gefallen. Mit ihrer Vorgeschichte erfährt man viel über sie und macht ihr späteres Handeln definitiv nachvollziehbarer. Ihr Umgang mit Jason empfand ich als sehr angenehm und unterhaltsam. Diese kleinen Kabbeleien haben definitiv ihrem Charme in die Geschichte gebracht, wirkten aber zu keinem Zeitpunkt fehl am Platz bzw. überspitzt. Das Einzige, was nicht komplett passte, waren ihre wichtigen Entscheidungen bezogen auf die Familie. Besonders die Beziehung zu ihrem Bruder war für mich eher schwieriger zu verstehen. Dementsprechend waren für mich auch einzelne Handlungen von ihr eher schwieriger nachzuvollziehen und wirkten sehr unbedacht, was zu Zoés sonstiger Art gar nicht passte.

    Jason hat mich als Charakter ebenfalls sehr überzeugt. Seine Art und sein Umgang waren ebenfalls eine sehr gelungene Abwechslung. Wir lernen von ihm zwei Arten seiner Person kennen, die aber gut zueinander passen und sehr viel Sinn ergeben. Sein Umgang mit Zoé fand ich sehr beeindrucken und hat eine gewisse Wärme in die ganze Geschichte miteinfließen lassen.

     Weiterhin war es interessant zu sehen wie die ursprüngliche Geschichte um Loan und Violette aus einer anderen Perspektive abgelaufen ist. Die vielen Kleinigkeiten, die im ersten Band eine Rolle gespielt haben, wurden nun noch einmal aufgegriffen, was die ganze Story sehr unterstützt hat.

    Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass „Never Too Late“ besser war als der erste Teil. Zum einen waren viele grundlegende Einheiten schon bekannt, weshalb es sehr leicht fiel der Geschichte zu folgen. Außerdem empfand ich Zoé und Jason als sehr vielseitigere Charaktere, die mit einer besseren Haupthandlung deutlich besser funktioniert haben als davor. Allein einige von Zoés Entscheidungen wirkten fragwürdig und unklar. Außerdem muss beachtet werden, dass zur ursprünglichen Handlung auch nicht viel neues mehr dazu kam, da es die gleiche Geschichte aus anderen Perspektiven erzählt ist. Trotzdem ist der Band für alle, die eine einfache Romanze mögen, sehr zu empfehlen.

    Insgesamt: 4 Sterne

  16. Cover des Buches 90-60-90 - tot (ISBN: 9783707415889)
    Lisa Gallauner

    90-60-90 - tot

     (11)
    Aktuelle Rezension von: michelle16
    Mein Po ist zu fett, genau wie meine Oberschenkel. Mit diesen Problemen beschäftigt sich die bildhübsche Lena für Monate. Ihr Plan: Abnehmen und zwar schnell. Anfangs sind es noch realistische Ziele doch mit neuen Hungermethoden und neuen Disziplinen werden ihre Gewichtsziele immer unrealistischer und immer gefährlicher für sie und ihren Körper. Doch das ist Lena kein bisschen bewusst, denn endlich wird sie in der Schule mal beachtet und sogar von dem angesagtesten Mädchen Jessica angesprochen, die eine traumhafte Figur hat und sogar als Model arbeitet. Natürlich möchte Lena da mithalten und hungert sich immer weiter runter, denn das Ziel der Clique ist es auf 35 Kilo zu kommen. Lena will nicht aufgeben und kämpft weiter zu den geplanten 40 Kilo, bis eine Tragödie passiert und sie langsam anfängt aufzuwachen und zu sehen, wie sehr sie ihrem Körper und ihr selber schadet.

    Meine Meinung:
    Das Buch war echt schnell zulesen und natürlich auch sehr interessant. Die Geschichte wurde aus Lenas Sicht geschrieben und man hatte als Leser direkt den ersten Eindruck in ihre Situation und auch in ihre Gefühlslage. Sie ist ein sehr starkes und tapferes Mädchen und lässt sich trotz des Stresses ihrer Eltern nicht unterkriegen und zieht ihr Ding weiter durch, was die Geschichte nochmal was spannender gemacht hat.
    Ich fand die Geschichte sehr schockierend aber einerseits auch sehr intressant, denn anhand Lena konnte man sehen, was man alles aufgibt um das Zielgewicht zu erreichen, welches man sich wünscht.

  17. Cover des Buches Acht Wochen verrückt (ISBN: 9783492274685)
    Eva Lohmann

    Acht Wochen verrückt

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Mila ist in ihrem Dasein „ver-rückt“ hat Depressionen und beginnender Burn-out - sie soll erst einmal 8 Wochen in eine Klinik die sich ihrer annimmt.
    Ihr begegnen dort unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichsten Diagnosen und auch mir als Leser gibt es Einblick in diese Art Klinik.
    Humorvoll, ergreifend und lehrreich erzählt Mila uns ihre Geschichte. Ein sehr gutes Buch 

  18. Cover des Buches Nimmersatt und Hungermatt: 36 Erzählungen über Essstörungen (ISBN: B07RXZ5KHB)
    Marina Jenkner

    Nimmersatt und Hungermatt: 36 Erzählungen über Essstörungen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig

    so unterschiedlich diese Geschichten auf die Problematik der Essstörungen eingehen, so verschieden sind diese ja tatsächlich und ebenso der umgang jedes einzelnen menschen damit. sehr schön wird hier auch aufgezeigt wie ggf daran gearbeitet werden kann als aussenstehender damit umzugehen da hier Einblick in die Gedanken, ängste und Gefühle der betroffenen beschrieben sind. ein absolut lesenswertes buch das hintergründe deutlich macht und in die tiefe geht.

  19. Cover des Buches Just Listen (ISBN: 9783423716307)
    Sarah Dessen

    Just Listen

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Funkstille kann unerträglich sein.

    Vorallem wenn dieser Funke Elend zwischen dir und einer besonderen Person steht. Ein Raum zwischeneinander voller ungesagter Wörter, verloren geglaubter Hoffnung, vergoldeten Chancen.

    Und zufällig hörst du genau diese eine CD. Du erwartest viele gute Lieder. Doch genau das, was du hörst, schafft dir Platz für viel mehr als gute Lieder. 

    Erkenntnis.

    Hoffnung.

    Das, was du niemals erwartet hättest.

    Also höre gut hin. Denn wie du hörst, hörst du nichts..."

    - Durch das Buch lernte ich mit der Stille Freundschaft zu schließen. Kein Haufen Elend. Nein, sondern Medizin!

    Eure Jecquella_Higgs :)


  20. Cover des Buches Stone Girl (ISBN: 9783453534247)
    Alyssa B. Sheinmel

    Stone Girl

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Jaso
    " Stone Girl" von Alyssa B. Sheinmel ist ein Buch über ein junges Mädchen, dass eigentlich alles im Leben hat, was sie sich nur wünschen kann. Sie schreibt gute Noten, hat coole Freunde und einen Freund, den sie sehr gerne hat. 
    Und dennoch hat sie dieses gewaltige Problem mit sich selbst. Mit ihrem Körper. Mit ihrem Gewicht. 
    Sethie beginnt alles zu hinterfragen und irgendwann merkt sie, dass alles doch nicht so toll ist, wie es zunächst schien. 

    Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Es geht einem unter die Haut, wie Sethie's Geschichte erzählt wird. Man bekommt Gänsehaut.
    Teilweise habe ich mich vor ihren Handlungen geekelt, weil ich nicht nachvollziehen konnte, wieso solch ein Mädchen sich all diese schrecklichen Dinge antut. 
    Aber auch über solche Themen muss in einer fast schon brutalen Art und Weise, wie es in Stone Girl geschieht, geschrieben werden. 
    Das Buch reißt einen mit. Es packt dich und du möchtest in jeder Sekunde nur, dass dieses siebzehnjährige Mädchen ihre Hürden überwindet und stark ist. Dass sie sich aufhört einzureden, sie wäre nicht gut, wo wie sie war. 
    Und zu guter letzt hat mir dieses Buch die Augen geöffnet. Es hat mir gezeigt, dass es nicht gut ist, ständig einer kleineren Zahl auf der Wage nachzujagen, obwohl man kein Übergewicht hat.   
    Ich konnte Sethie zunächst nur leichtsinnig und abstoßend finden, aber im Verlaufe des Buches, musste auch ich erkennen, dass irgendwo in mir eine " Sethie" steckte und, dass auch ich lernen musste, mich zu akzeptieren. 
    Und eben diese Erkenntnis hat mich zu Tränen gerührt. 
    Es ist ein unglaublich schönes Buch, dass nicht die Geschichte eines Mädchens beschreibt, dass nur zwanzig Kilo wiegt, sondern die eines Mädchens, dass krankhaft eine immer kleinere Zahl auf der Wage anstrebt. Keine 20, eher die 45. Aber eben diese Mädchen sind doch eben die Regel,nicht? 
  21. Cover des Buches Diana (ISBN: 9783426301586)
    Tina Brown

    Diana

     (32)
    Aktuelle Rezension von: berybooks

    Das ist wirklich eine tolle Biografie! Tina Brown hat gefühlt mit jedem gesprochen, der Prinzessin Diana jemals gekannt hat und verflechtet gekonnt historische Fakten mit Anekdoten. Das Buch ist ein Wälzer, ja, aber ich abe es trotzdem schon mehrmals gelesen, weil es so unterhaltsam und zum Teil spitzzüngig geschrieben ist, ohne jemals (meiner Ansicht nach) den Respekt vor den Personen darin wirklich zu verlieren.

  22. Cover des Buches Schön ohne Aber (ISBN: 9783775159333)
    Eva-Maria Admiral

    Schön ohne Aber

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Glitzerhuhn

    Dieses Buch beinhaltet wahre Lebensgeschichten von 23 starken Frauen und zwei Männern. Die Frauen sind sehr unterschiedlich, was ihre Lebensgeschichte und ihre Bewältigungsstrategien angeht. Das macht das Lesen sehr spannend und die schwarz/weiß-Fotografien vor und in jedem Bericht tragen zur Veranschaulichung bei.

    Die Erfahrungsberichte drehen sich um negative Körperbilder und Glaubenssätze und wie die Frauen ist geschafft haben zu positiven Körperbildern zu finden.

    Eva-Maria Admiral gibt außerdem Tipps, wie man sein eigenes Körperbild verbessern kann. Zum Beispiel gibt es die fünf Strategien gegen selbstschädigendes Verhalten, welche Fragen man sich stellen sollte und warum nur positives Denken nicht weiterführt. Auch gibt es eine praktische Anleitung wie man Körper zu meinem besten Freund wird.

    Es ist ein wundervolles körperbejahendes Buch, welches einem hilft zu einem liebevolleren und freierem Leben!

  23. Cover des Buches Alles so leicht (ISBN: 9783551316110)
    Meg Haston

    Alles so leicht

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Igamaris

    Ich finde das Buch großartig. Ich denke, dass die Charaktere gut realistisch dargestellt wurden und auch die Entwicklung von der Protagonisten ist großartig. Besonders das sie zum Ende hin mitt ihrem eigenen Verhalten konfrontiert wird durch ein neues Mädchen. Dadurch erhielt sie auch eine andere Sicht auf ihr damaliges Verhalten als wenn sie es nur aus ihren Erinnerungen reflektiert. Das einzige was mich gestört hat ist das der versuchte Suizid von ihrer ersten wahren Freundin zum Ende des Buches hin nur sehr knapp erzählt wurde.

  24. Cover des Buches Panikherz (ISBN: B01BNUWZAI)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Panikherz

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Von der ersten bis zur letzten Minute habe ich mitgefiebert. Stuckrad-Barre gewährt einmalige, authentische und bewegende Einblicke in sein Leben. Dabei erzählt er so leichtfüßig und doch eindrücklich von seinen Süchten und den dunklen Momenten, bleibt dabei aber immer positiv. Gespickt mit tollen Udo-Anekdoten und einfach grandios von ihm selbst gesprochen. Eine absolute Empfehlung!

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