Bücher mit dem Tag "bundespräsident"
15 Bücher
- Max Czollek
Desintegriert euch!
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEin tiefschürfendes Buch über die deutsche Schande, wirklich allen ans Herz gelegt. Sehr inhaltsschwer, so daß man nur langsam und mit Bedacht lesen kann. An die Walser-Rede konnte ich mich noch erinnern, sein Buch "Tod eines Kritikers" hätte vielleicht auch Erwähnung in diesem Appell finden können.
- Thomas Hürlimann
Der große Kater
(13)Aktuelle Rezension von: rugi49Dem Autor ist es gelungen, mit diesem Roman seinem Vater und seiner Familie ein Denkmal zu setzen. Die intime Kenntnis der damaligen Situation ist mit der für Hürlimann gewohnten mächtigen und differenzierten Sprache in eine Geschichte umgesetzt worden, die in keiner Phase peinlich wirkt, obwohl ganz persönliche Informationen aus der eigenen Familiengeschichte verarbeitet wurden. - Henning Venske
Lallbacken
(2)Aktuelle Rezension von: HoldenUnd ob man so was noch sagen darf! Venske stellt die Dummschwätzer und Windbeutel in der deutschen Politik und der Wirtschaft bloß, so intensiv geschrieben, daß man nur einige Seiten "auf mal" lesen kann. Lallbacke folgt auf Lallbacke, Inkompetenz folgt Ahnungslosigkeit, und auch die Partei der eigenen Präferenz geht nicht ungeschoren daraus hervor. Wunderbar "auf links" geschrieben, keiner der "deutschen Anführer" kann sich noch herausreden, man habe nichts gewußt. Wie sähe eine Neuauflage aus mit AFDlern und Friedrich Merz? Man kann es nur erahnen, lesen würde man es schon gerne.
- Heike Specht
Ihre Seite der Geschichte
(4)Aktuelle Rezension von: seschatHeike Specht gibt in ihrem Sachbuch den 18 Ehefrauen der deutschen Bundespräsidenten und Bundeskanzler der letzten 70 Jahre ein Gesicht. In die rein repräsentative Rolle wollten sich die wenigsten Gattinnen pressen lassen. Vielmehr wirkten sie nicht nur optisch auf ihre "Staatsmänner" ein, sondern agierten als wichtige Ratgeber, Vermittler oder Sparringspartner. Auch wenn viele Frauen den eigenen Beruf zum Wohle des Mannes aufgaben, so ließen sie sich nie ihre eigene Meinung verbieten. Specht schließt mit diesem Buch eine große Lücke innerhalb der deutschen Geschichte. Denn noch immer herrscht das männlich dominierte Geschichtsbild vor, das die starken Frauen außen vor lässt. M. E. ist es wichtig und richtig, dass nun endlich auch diese Seite der Geschichte beleuchtet wird (s. Buchtitel).
Ich habe Spechts wohl recherchiertes Sachbuch mit viel Freude gelesen, weil es unzählige neue Einblicke in das Leben der Kanzler und Bundespräsidenten und gerade auch in die Wirkmacht der Partnerinnen liefert. Dementsprechend war der persönliche Erkenntnisgewinn sehr hoch. Als besonders spannend empfand ich die Zitate bzw. Nacherzählungen der noch lebenden First Ladys oder die Berichte von ihren Nachkommen.
FAZITEin informatives, längst überfälliges Sachbuch, das sich zudem sehr flüssig liest. Auf dieses weibliche Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte sollte zudem von Universitäten und Geschichtsforschern stärker eingegangen werden.
- Hartmut Maurer
Staatsrecht I
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenMaurers Buch zum Staatsrecht, mit Staatsrecht beginnend und der Arbeit und Zuständigkeiten von Verfassungsorgane wie Bundestag und Bundestag, mit allen wichtigen Streitigkeiten, die in Klausur und Hausarbeit vorkommen können, bis zur Arbeit des Bundesverfassungsgerichts und dessen Arbeit in den verschiedenen Sorten von Verfahren (Normenkontrolle, Verfassungsbeschwerde, Parteiverbote usw). Eine meiner Lieblings-Jurabuch-Reihen, insgesamt eher für Anfänger gedacht bzw. zur kurzen und knappen Rekapitulation vor den Examina. Für Anfänger also rundheraus zu empfehlen, für Examenskandidaten eher so mittel.
- Harald Schmidt.
Avenue Montaigne
(15)Aktuelle Rezension von: HoldenDeutsche? So uncool! Die Doppelausgabe zur Schmidtschen Kolumne im "Focus", 2007 in Bielefeld begonnen und jetzt beendet. Im Rückblick ein toller Überblick über die Politik der Nullerjahre, Riester und Struck, vor AFD und Trump die "gute alte Zeit". Im Kern sind die Deutschen einfach verbissener verglichen etwa mit Franzosen und Italienern, auch wenn diese natürlich übertrieben-klischeehaft dargestellt werde. "Savoir-vivre" und "dolce vita" sind einfach nicht zu übersetzen. "Verbissenheit" eventuell als Alternativtitel? Würd mich freuen, ihn wieder mehr in der Glotze zu sehen. - Joachim Gauck
Freiheit
(14)Aktuelle Rezension von: SM1Der kurze Band mit dem Titel "Freiheit" des späteren Bundespräsidenten Joachim Gauck geht auf eine Rede zurück, welche dieser im Jahr 2011 gehalten hat. Auf etwa 60 Seiten erläutert der Autor, was der Begriff "Freiheit" wirklich bedeutet und erklärt unter anderem den wichtigen Unterschied zwischen der "Freiheit von" und der "Freiheit für".
Dieses Buch sollte jeder lesen, für den Freiheit etwas selbstverständliches ist, sowie jeder, der die Bedeutung und den Wert der Freiheit noch nicht verstanden hat.
- Karsten Krepinsky
Bekehrung der ISombies
(17)Aktuelle Rezension von: MISHYWährend sich die vier Jugendlichen auf den Teufelsberg wagen müssen, um die Zombies endlich ein für alle Mal auslöschen zu können, muss sich der Präsident mit seinem schlimmsten Feind herumschlagen...
Zum Buch:Das Buch ist unglaublich kurz und der dritte Teil hat nur einhunderteinundvierzig Seiten, was ich ehrlich gesagt ein wenig schade finde. Insgesamt besteht die "ISombie"-Reihe aus sechs Episoden, die alle der Reihe nach gelesen werden sollten.
Cover:Das Cover finde ich super gelungen!Das Gehirn, das einen perfekten Kontrast zu den Grautönen und dem Schwarz bildet, ist das typische Zombie Merkmal, mit dem man absolut nichts falsch machen kann.
Schreibstil:Der Stil mit dem der Autor die gesamte Geschichte umschreibt ist leicht zu lesen, aber trotzdem gut. Es gibt keine Stelle an der ich das Gefühl hatte, dass ich eine Seite übersprungen habe oder gar eine fehlt. Auch ist das Buch super spannend geschrieben und macht Lust, den nächsten Teil zu lesen.
Meinung:Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, muss ich einen Stern abziehen, da ich es nicht vorteilhaft finde, dass schon am Klappentext steht, dass die Zombies alle umbringen. Natürlich ist das normal - für Zombies -, aber wenn ich das schon mache, würde ich auch eine Altersgrenze von zwölf Jahren festlegen.Ebenso wie die ersten beiden Bände ist auch Teil drei wieder ein wahres Meisterwerk. Die "ISombie"-Reihe ist definitiv etwas für Jungs und Mädchen, und jeder Teil erzeugt so viel Spannung, dass man sofort den nächsten Teil verschlingen will. - Ursula Salentin
Acht Wege in die Präsidentenvilla
(1)Aktuelle Rezension von: Barbara62Während ihre Ehemänner im Rampenlicht stehen, werden die Frauen der Bundespräsidenten meist nur wegen ihrer Ehrenämter wahrgenommen. Dass alle acht hier porträtierten "Amtsinhaberinnen" mehr konnten als nur Spenden sammeln, dass alle eine eigene Karriere zugunsten des Amtes ihres Mannes aufgaben, kann man den sowohl unterhaltsamen als auch informativen Kurzbiografien von Ursula Salentin entnehmen.
Eine lohnende Lektüre über acht sehr unterschiedliche Frauen von Elly Heuss-Knapp bis Christina Rau, die aber auch zeigt, dass es höchste Zeit für eine Frau im höchsten Amt der Bundesrepublik Deutschland ist!
- Hendrik Kühn
REVOLUTION AUTOMATON
(2)Aktuelle Rezension von: lesesanneSimon ist Sicherheitsmann und hat keine Ahnung warum er in einem Verhörraum sitz, er kann sich an nichts erinnern. Nach und nach werden ihm informationen zugeworfen warum er überhaupt als Angeklagter verhört wird. Er soll ein Attentat begannen haben.
Machen Sie sich gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit was wirklich passiert ist.
- Christian Kuhn
Nordseedämmerung: Kriminalroman (Tobias-Velten-Reihe 1)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Bruno Jonas
Vollhorst
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenB.J. zeigt uns die Horstisierung der Gesellschaft auf, v.a. die unserer politisch und demokratisch gewählten Spitzenpolitiker, und läßt sie Luft aus so mancher aufgeblasener Elitenpersönlichkeit. Manches brennt sich geradezu ein, wie daß Deutschland ein Beamtenstaat ist, in dem die Hälfte der Steuereinnahmen für den eigenen "Zirkus" für die eigenen Bedürfnisse verbracht wird. Mir als (halbgelungenen) Juristen leuchtet ein, daß er sich über die Fülle an Gerichten in Deutschland echauffiert, die ohne Ende Papier produzieren und das Ganze einfach kein Ende nehmen will. Wenn er die Existenzberechtigung einiger Bundesländer anzweifelt, möchte ich anfügen, daß man schon berechnet hat, wie milliardenteuer eine Zusammenlegung einiger (kleinerer) Bundesländer werden würde, man beachte jetzt den Wahnsinn mit der Pendelei in die "Bundesstadt" Bonn. Die persönlichen Einschübe, wie die Überlegungen über eine neue Küche, bremsen das Ganze etwas, aber insgesamt eine sehr erhellende Lektüre.
- Miriam Hollstein
Miss Tschörmänie
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Biographiecomic über die erste deutsche Kanzlerin, überraschend tiefschürfend, so daß auch Randfiguren (sorry!) wie Eva Christiansen und Ronald Pofalla vorkommen. Die Lebensgeschichte DER Bundeskanzlerin bis ins Jahr 2009, als das Buch erschienen ist, vielleicht als Kontrastprogramm zu Merkels gerade erschienener Autobiographie "Freiheit", die angeblich wenig Neues und wenige tiefere Einblicke gewährt. Den besoffenen Sturz in den Swimmingpool findet man hier leider vergeblich, ansonsten kann man feststellen, wie A.M. sich Schritt für Schritt weiter nach vorne in der Politik geschoben hat, dabei ständig unterschätzt wurde und sich doch durchsetzen konnte, als sie in wichtigen Momenten ihrer Karriere Härte zeigte. Und es kommen wirklich alle Personen und Ereignisse vor, die für die Kanzlerin und für die CDU von Bedeutung waren, anders als man vielleicht vor Lesen des Buches erwartet hätte.
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