Bücher mit dem Tag "bundesverfassungsgericht"

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30 Bücher

  1. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (306)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  2. Cover des Buches Pilawas Allgemeinwissen - Das Quiz (ISBN: 9783570137642)
    Jörg Pilawa

    Pilawas Allgemeinwissen - Das Quiz

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein nett geschriebenes Jugendbuch, über alles was man so wissen sollte. Aufgebaut wie ein kleines Lexikon mit 10 Kategorien, vermittelt es Kindern mit Freude und Spaß Allgemeinwissen. Zwischendrin sind immer kleine Fragen eingebaut, die man durch das Lesen des Textes leicht beantworten kann. Für wissensdurstige Große und Kleine Leute ein schönes Buch.
  3. Cover des Buches Grundrechte. Staatsrecht II (ISBN: 9783811498112)
    Bodo Pieroth

    Grundrechte. Staatsrecht II

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Standardwerk in der Juristenausbildung zum Thema Grundrechte, Die einzelnen Grundrechte werden hinlänglich und erschöpfend dargestellt und es werden weiterführende Lesetipps gegeben. Während sich in anderen Lehrbüchern (Leerbüchern) häufig Professoren mit ihrer eigenen Meinung präsentieren wollen, halten sich die beiden meiner Meinung nach an die hM, was klausurentechnisch natürlich nur zu begrßen ist. In erster Linie richtet sich das Buch an den Anfänger im ersten bzw. zweiten Semester, ob das Buch auch für die Examensvorbereitung ausreichend ist, wurde in meinem Umfeld jedoch bezweifelt. Ein Juraprof hatte mal in kleiner Runde erwähnt, daß man schön beobachten könne, wie die beiden Profs in 1-bis 3 Auflagen alle Neuigkeiten aufnehmen, so daß das Buch immer dicker wird, und sie sich dann zusammensetzten und wieder einige Sachen rauswürfen und das Buch dann zur nächsten Auflage wieder dünner werde.
  4. Cover des Buches Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2012 nicht in der Zeitung stand. (ISBN: 9783426416631)
    Gerhard Wisnewski

    Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2012 nicht in der Zeitung stand.

     (4)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb

    Vorab, ich mag gute Verschwörungstheorien. Ich lese fefes Blog (auch wenn der teils mit Vorsicht zu genießen ist), ich mag die Nachdenkseite und Flassbecks Ökonomics. Auch Andreas Popps Bücher sind teilweise durchaus zu empfehlen, ABER was Wisnewski hier schreibt, ist teilweise so schlecht recherchiert und reaktionär bis einfach nur falsch, dass ich einfach auf die einzelnen Geschichten eingehen muss. Wer das nicht im einzelnen Lesen will, hier eine kurze Zusammenfassung der krudesten Theorien:

    1.       Feminismus ist eine menschenverachtende Ideologie, die Familien zerstört und dazu führt, dass Kinder Magen Darm Grippe bekommen. Das wäre alles kein Problem, wenn Frauen brav daheim blieben und Burka tragen würden, dann ginge es den Männer wieder gut, die von der Gesellschaft diskriminiert werden.

    2.       Massaker und Morde werden inszeniert, damit Präsidenten wieder gewählt werden. Im Notfall wird ein Hurrikan mit Chemikalien umgelenkt.

    3.       Armes Deutschland muss die verschuldeten Staaten Europas mit seinen Steuergeldern retten.

    4.       Moderne Kunst ist eine Intrige der CIA zur Vernichtung des kultivierten Westens.

     

    Dazu noch ein paar ausgelutschte Klassiker der Verschwörungstheorien wie der Untergang der Titanic und die Mondlandung und einige Meldungen, die sicherlich nicht vertuscht wurden, sondern einfach so uninteressant sind, wie ein Reisesack, der in China umfällt. Dazu Wikipedia als Quelle (statt mal ein richtiges Buch zu konsultieren) und google als Recherchetool, da graust es jeden Wissenschaftler.

     

    Beginnen wir damit, dass das Inhaltsverzeichnis nicht vollständig ist, das ist einfach nur Schlamperei. Daneben wirft der Autor anderen Journalisten schlechtes Deutsch vor, schreibt aber selber Dinge wie professionelle Experten (S. 233) oder in Englisch statt auf Englisch.

     

    Die Einführung zeigt schon, dass Wisnewski seine persönliche Meinung verbreitet und kein großer Fan von Quellen und Nachweisen ist. So behauptet er reißerisch: „Zahllose Themen können gar nicht veröffentlicht werden, und wenn, dann nur in stark entschärfter Form. Dass ich Ihnen nicht einmal sagen kann, um welche Themen es sich handelt, liegt in der der Natur der Sache.“ (S. 11) – Ja, klar, das ist soooooooo geheim. Ganz ehrlich, nach dem Quark der folgenden Kapitel, denke ich nicht, dass Wisnewski sich wirklich Sorgen machen müsste. Ich bin kein Muggle, aber ich habe das Gefühl, dass er noch einer ist, denn auch er bläst in das Horn der konservativen, reaktionären Eliten, aber dazu werde ich noch in den einzelnen Beispielen kommen.

     

    5.01.2012: NSU – Kam der Killer vom Verfassungsschutz

    – Was für ein alter Hut. Das ging dermaßen durch die Blogs und ist so ausgelutscht, das holt keinen Hund mehr hinter der Tonne vor.

    17.02.2012: „Döner-Morde“: Das Unwort des Jahres

    – An der Kritik des vorauseilenden hyperkorrekten Gehorsams der Deutschen, selbst in der Sprache, ist durchaus was dran- aber auch das ist ein alter Hut.

    21.02.2012: Laura Dekker: Segel-Genie oder Seenotfall?

    – Ganz ehrlich, wen interessiert das? Dann war das eben eine Show, ja und?! Das ist kein Thema, das die Welt bewegt oder je in die Annalen der Menschheit eingehen wird. *Gähn*

    17.02.2012: Warum Christian Wulff wirklich zurücktreten musste

    – Dass Wulff geschasst wurde, weil er den ESM möglicherweise nicht unterschrieben hätte, ist durchaus einen Gedanken wert und soweit glaubwürdig. Ein echter Lichtblick in diesem Buch. ABER “Wer rettet am Ende die Retter“ (S. 45) ist einfach nur ignorant. Deutschland hat niemanden außer sich selbst gerettet. Das Geld ging nicht nach Griechenland, sondern über Griechenland direkt an Deutsche und Französische Banken und Gläubiger, die sonst hätten Konkurs anmelden können. Deutschland hat sich selbst und nicht die Griechen gerettet, und das ist schon lange bekannt, wird nur gerne von Populisten wie Wisnewski ignoriert.

    22.02.2012: EU Politiker wollen Halogenlampen verbieten

    – Ja und? Dann hohle ich die eben aus Polen, die haben, anders als die braven Deutschen in ihrem vorauseilenden Gehorsam, einen einfachen Weg gefunden, diese Regeln legal zu umgehen.

    23.02.2012: Narkolepsie durch Schweinegrippe Impfung

    – Spannenden Hypothese, mit fehlen aber wirkliche, wissenschaftliche Belege und Zitate aus Fachzeitschriften. Käseblätter kann jeder zitieren.

    26.02.2012: Schein und Sein in Hollywood

    – Der Autor wirft der US Regierung vor, sie würde mit Beratern aus Hollywood zusammenarbeiten und sich von denen inspirieren lassen. Lieber Herr Wisnewski, das Satellitenfernsehen verdanken Sie Arthur C. Clarke und die Gesetze der Robotik Isaak Asimov. Damals holte sich die Regierung zur Inspiration Sci-Fi Autoren mit wissenschaftlicher Grundausbildung, denn diese hatten Visionen und Ideen, die Regierung und NASA die technischen Möglichkeiten. Philip K. Dick wurde vom Militär beobachtet, weil er so visionär war, sich aber weigerte mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Heute, kann man gute Sci-Fi Autoren mit der Lupe suchen, also greift die Regierung eben auf Hollywood zurück. Anders herum funktioniert es übrigens auch, der französische Groschenheftautor Gérard de Villiers arbeitete mit Agenten als Informanten, so dass man in seinen Agentenheftchen Monate vorher lesen konnte, welche Militäraktionen demnächst in fernen Ländern durchgeführt werden würden.

    01.03.2012: Werbung für die Suchmaschinen Ixquick und startpage.

    Es gibt übrigens auch noch viele andere Suchmaschinen neben googel, die wohl kaum einer kennt wie ecosia.

    11.03.2012: Die letzte Fahrt der Enterprise

    – Gut recherchierte und durchaus glaubwürdige Hypothese, aber auch nicht wirklich neu.

    11.03.2012: Toulouse-Attentate – Schützenhilfe für Sakozy?

    – Ach, wenn der Autor sich nur nicht widersprechen würde. Wenn es Unterstützung war, warum wurde die Zeit dann so falsch gewählt, dass es knapp nicht reichte?

    Überhaupt, wer neoliberalistische Autoren wie Ayn Rand (Atlas shrugged) zitiert, ohne deren menschenverachtendes Gedankengut zu hinterfragen, den kann man nicht wirklich ernst nehmen (S. 92).

    15.03.2012: Gibt es eine Generation 9/11?

    – Ja, manche Unis wollen keine Verschwörungstheoretiker in ihren Foren.

    14.04.2012: Isrealischer Vizepremier: „Iran drohte nicht mit Auslöschung Israels“

    – Danke für die Aufklärung über diesen Übersetzungsfehler. Einer der wenigen Lichtblicke dieses Buches.

    14.04.2012: Verzweifelt gesucht: Der Titanic-Eisberg

    – Schlecht recherchiert, keine Frage nach cui bono. Hier empfehle ich dann doch lieber die Jan Gaspard Variante der Offenbarung 23 - Folge 3: Die Titanic darf nie ankommen. Das wurde nicht vertuscht, das ist so irrelevant, warum sollte man das berichten?!

    19.04.2012: Iran: Eine Reise von der Demokratie in die Diktatur.

    – Interessante Einblicke in das Leben im Iran. Gut ich kenne einige Iranerinnen, die malen ein anderes Bild, die sind aber auch Frauen. Schön, dass es im Iran ein 30 Stunden Woche gibt, ein Bedingungsloses Grundeinkommen und eigene Autofabriken. Das klingt wie ein wirklich wunderbar fortschrittliches Land. Wisnewski beklagt, dass es im Iran jetzt auch Emanzipation gibt, die Männer diskriminiert (S. 123) und weist darauf hin, dass eine Burka nicht heiß ist, sondern aus ganz dünnem Stoff genäht. „Ist es im Westen nicht manchmal lästig, wenn sexuelle Spannungen zwischen Menschen entstehen, zwischen denen sie nicht entstehen sollten?“ (S. 126) Für ihn ist die Burka die perfekte Lösung, keine Scheidungen, keine Seitensprünge, keine sexuelle Belästigung dank Burka! Dann soll er sich aber bitte selber tragen!

    07.05.2012 Der Schwindel mit der Todesfatwa!

    – Ein unbekannter Rapper wird bedroht oder eben nicht. Ein erneuter Übersetzungsfehler. Is jetzt nicht wirklich weltbewegend und irgendwie klar, dass das nicht durch die Medien ging.

    20.05.2012 Gaddafi und die Menschenrechte

    – „In der Welt von heute haben Menschenrechte keinen Wert an sich. Vielmehr werden sie von den konkurrierenden Mächten lediglich als Propagandawaffen benutzt“ (S. 149) Stimmt, daher werden die Menschrechte von Hartz IV Empfängern ja auch mit Füßen getreten.

    25.05.2012 Hula: was wäre die Welt ohne Massaker?

    - fingierte Massaker zur Meinungssteuerung der Massen. Ein alter Hut.

    12.06.2012 Europa erwartet „quasi-absolutistische Herrschaft“

    - Die Bilderberger mal wieder. „Nur eine totale Krise bietet die einmalige Gelegenheit zur umfassenden Umgestaltung er politischen Verhältnisse“ (S: 168) – Wie den Wegfall des Bankgeheimnisses, damit man seine Bürger noch besser ausspähen kann unter dem Vorwand, dass man ja nur die Reichen wegen Steuerhinterziehung dran bekommen will. Wer’s glaubt wird selig. Dass die EU eine Herrschaft der Konzerne vorbereitet ist auch ein alter Hut. Wir sind auf dem Weg in die Welt von Shadowrun, aber auch das ist schon lange bekannt.

    14.06.2012 An den Händen der Menschenrechtler klebt Blut.

    - AI als Außenstelle der CIA zur Meinungsbildung und Manipulation des Volkes. Klingt soweit glaubwürdig, nur, woher hat er seine Infos?! Wikipedia! Und wir wissen ja, Wissen ist bei Wikipedia relativ. Hätte er richtige Quellen zitiert wäre das eine tolle Geschichte, aber als einzige und Hauptquelle Wikipedia zu nennen, das ist kein Journalismus, das ist peinlich. Immerhin wird klar, warum Russland die NGOs wohl berechtigter Weise aus dem Land geworfen hat.

    26.06.2012: Bushido im Bundestag

    - wen interessiert das?!

    04.072012 – Rassismus Paranoia

    - Interessante Geschichte, aber der Autor neigt doch sehr zu Generalverdächtigungen und Verallgemeinerungen.

    Organentnahme ist gleich Mord

    20.07.2012 – Aurora – War der Amoklauf ein Staatsverbrechen

    - Interessante Theorie, die der Autor da aufstellt. Diese Massaker kämen immer an Orten mit Waffenverbot vor und kurz vor Gesetzesanstrengungen zur Regulierung von privatem Waffenbesitz. Man will damit das Volk dazu bringen, sich zu eigenen Sicherheit entwaffnen zu lassen, weil die Regierung Angst vor einem voll bewaffneten Volk hat, das sie stürzen könnte. Dann müsste man aber auch Benzin und Düngemittel verbieten, denn es gibt noch andere Waffen als Schießwaffen, lieber Autor. Steinschleudern mit Metallkugeln kann jeder basteln, Molotowcocktails mixt man in der Garage, Düngemittel gibt es beim Raiffeisenmarkt um die Ecke oder bei OBI, und Steine auf der Straße.

    20.07.2012 – Organspende: Vorsicht, Mord!

    - Es mag sein, dass es diese Fälle gibt. Aber hatte ich erwähnt, dass der Autor zu Verallgemeinerungen neigt? Valide Belege fehlen und wenn man medizinische Zusammenhänge zitiert, dann bitte nicht aus Wikipedia, sondern einfach mal ein medizinisches Buch aus der Bibliothek holen. Wikipedia ist keine wirklich zuverlässige Quelle, die man als Journalist verwenden sollte, ohne sie zu prüfen.

    05.07.2012 Equitalia: Finanzamt brutal

    - Die Equitalia brummt säumigen italienischen Sündern Hypotheken auf. Das ist unfein, da stimme ich zu, man sollte den Hausinhaber darüber informieren, aber wir kennen die Zahlungsmoral der Italiener. Irgendwann kommt auch in Deutschland der Gerichtsvollzieher, wenn man seine Steuerschulden oder Knöllchen nicht zahlt, das ist nur eine andere Variante.

    12.08.2012 Vergewaltigung bei der Bundeswehr

    „Wenn eine Frau diesen Weg einschlägt, sollte ihr klar sein, dass sie sofort im Fokus ihrer männlichen Kameraden steht. Es sei denn, die ist superhäßlich. (…) Wenn sich nun wenige Frauen in einer Kaserne befinden, werden sie zwangsläufig zum Objekt der Begierde, das ist leider „menschlich““ (S. 259)

    NEIN, das ist nicht menschlich, das ist männlich. Nur weil die Kerle ihren Trieb nicht kontrollieren können, sind Frauen also selber schuld, wenn sie in Männerdomänen vergewaltigt und gemobbt werden?! Hätten sie nur Burka getragen, wäre das wohl nicht passiert?!

    22.08.2012: Navy Seal schreibt Buch über Bin-Laden Festnahme

    - So offensichtlich, dass da nur sehr seichte Gemüter drauf reinfallen würden.

    25.08.2012 Armstrong und die Mondlandungslüge

    Wie bitte kommt dann der Spiegel auf den Mond, den man mit einem Laser anpeilen kann. Das ist sooooooo alt, die Mutter der Verschwörungstheorien, was soll das?!

    05.09.2012: Wer hat Angst vor Larry S.

    - interessant, sollte man weiter im Auge behalten.

    10.09.2012: Schulsystem: Angriff mit der Inklusionskeule.

    - Der Autor ist ein Erzkonservativer. Er ist für das Fördern der Starken und das schnelle Aussortieren der Schwachen. Ein Verfechter des Dreigliedrigen Schulsystems, obwohl in den PISA Studien gerade jene Systeme am besten abschlossen, wo die Kinder möglichst lange gemeinsam zur Schule gingen. Toleranz ist in seinen Augen Leistungshemmend.

    Ganz abgesehen davon ist es falsch, dass Deutschland die geringste Arbeitslosenquote unter Jugendlichen hat. Die arbeitslosen Jugendlichen tauchen einfach aus verschiedenen Gründen nicht in der Statistik auf, solange sie unter 25 sind. Hier ist Herr Wisnewski der Muggel und sollte mal schauen, wie die Statistiken zur Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland geschönt werden. Wer unter 25 ist bekommt kein Hartz IV, sondern muss wieder mein Mutti einziehen und geht wieder brav in irgendeine Schule oder Ausbildung.

    19.09.2012: Kirsten Heisig: Schauspieler aus ihrem Umfeld erhängt mit gefesselten Händen

    - Ja und?! Wen interessiert das? Ich hatte von diesem Schauspieler noch nie gehört. Muss man den kennen?

    26.09.2012: Das Kind isst so lange in der Schule bis es bricht

    - Klar und schuld sind die Frauen, die nicht daheim bleiben und Kochen, sondern lieber arbeiten wollen. Böser, böser Feminismus, pfui!

    02.09.2012: Männerenzyklopedie feiert 1200 Artikel

    - Nachdem die Männer nun 2000 Jahren die Gesellschaft dominierten und Frauen nun endlich ihre Rechte einfordern, auch wenn sie nachweislich im Lohn weiterhin diskriminiert werden und meist im Niedriglohnsektor anzutreffen sind, beschwört der Autor einen Krieg gegen die Männlichkeit „Der Feminismus ist inzwischen eine staatlich geförderte Ideologie geworden.[…] In dieser Gesellschaft tobt ein regelrechter Krieg gegen Jungs und Männer.“ (S. 304) Eine Runde Mitleid für diesen frustrierte Mann! „Feminismus als Entrechtung und Vernichtung der Männer“ (S. 305)

    07.10.2012 Mars Rover Curiosity – seltsame Funde auf dem Mars

    Da wir es schon nicht auf den Mond geschafft haben, ist die Mars Mission auch ein Fake, schon klar.

    12.10.2012 EU verleiht sich den Friedensnobelpreis

    Ein paar interessante Infos, aber nicht wirklich viel Neues. Ein bischen Nobel bashing, ein Mensch kann sich natürlich nicht ändern und Reue zeigen, nachdem er Waffen hergestellt hat und dass eine Vernichtungswaffe die Menschheit vom Krieg abschrecken würde ist eine seltsame Logik (die im kalten Krieg aber wohlweislich angewandt wurde, was der Autor hier mal ganz nebenbei ignoriert).

    14.10.2010 Moderne Kunst und CIA

    Ja, die CIA ist an der hässlichen modernen Kunst schuld, die den konservativen Geschmack des Autors so gar nicht trifft. Kunst auf Steinzeitniveau, die die Gesellschaft desorganisiert.

    06. 11.2012 Hurrikan Sandy gewinnt für Brack Obama die US Präsidentenwahl

    Hurrikan Sandy wurde mittels Chemikalien so gelenkt, dass es maximalen Schaden gibt, damit Obama gewinnt. Anders kann es ja nicht sein, denn die Hurrikan Saison war ja schon um, woher sollte der Hurrikan sonst kommen. Wenn man natürlich die Klimaerwärmung leugnet, so wie Wisnewski, dann ist das natürlich eine Frage, die man sich stellen muss. Statt aber einzusehen, dass sich das Klima vielleicht doch ändert, wird der Hurrikan zu einer militärischen Aktion. Mir fehlen die Worte. Und Nebenbei, Romney hatte keine Chance, weil er seine Hilfspakete nur an jene Wahlkreise schickte, die ihm sicher waren, Obama Wähler bekamen keine Hilfe, DAS hat ihm mit das Genick gebrochen, was der Autor geflissentlich ignoriert.

     

  5. Cover des Buches Das Assessorexamen im Zivilrecht (ISBN: 9783804110915)
    Monika Anders

    Das Assessorexamen im Zivilrecht

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Standardwerk in der Referendarausbildung, uU wird erwartet, daß man das Buch bereits vor Beginn des Referandariats gelesen haben soll (so beim Landgericht Münster). Um Längen besser als der schlimme Ausbildungsabschnitt beim LG Bielefeld. Aber in der aktualisierten Ausgabe war nach Aussage eines Kollegen noch nicht mal auf das neue Schuldrecht umgestellt worden.
  6. Cover des Buches Bürgerliches Gesetzbuch (ISBN: 9783406565915)
    Peter Bassenge

    Bürgerliches Gesetzbuch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Wr sll dnn so etw lsn u wr spcht so? Jem sllte ml d fehld Buchstb nchrch um d all lsen z knn. Ab e sup Spchüb f Leu m Sprfehl. U sup Litur z eischl. Ich knnte wochlg so weit mchn nur s sprch könn ich ncht.
  7. Cover des Buches ungeklärt unheimlich unfassbar (ISBN: 9783426786451)
    Gerhard Wisnewski

    ungeklärt unheimlich unfassbar

     (2)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Der Autor geht in diesem „Jahrbuch des Verbrechens“ mit einem kritischen Blick den Verbrechen nach, die der Öffentlichkeit durch die Medienberichterstattung bekannt sind.


    Die Hintergrundanalysen und dass der Autor auch mal in andere Richtungen denkt, finde ich an diesem Buch besonders bemerkenswert.


    Ehrlich gesagt hatte ich das Erscheinen dieses Buches schon lange herbei gesehnt; und ich hatte sehr gehofft, dass darin eine Analyse zu den Vorfällen des Bomben-Attentates vom Boston-Marathon enthalten sein würde. Ich wurde nicht enttäuscht! Das Zusammentragen von Fakten, deren Analyse und Betrachtung dieser Tatsachen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln ergeben ein viel logischeres Bild, als man es aus den Mainstream-Medien kennt.


    Dieses Buch ist sehr verständlich geschrieben.


    Dem investigativen Journalismus des Autors sei Dank für die erkenntnisreiche und augenöffnende Lektüre sowie die vielen interessanten Aspekte zu den untersuchten Verbrechen.


    Immer wieder dieses Nachspüren von Ungereimtheiten und das sich-nicht-Blenden-lassen von den angeblichen Wahrheiten, die in den Mainstream-Medien veröffentlicht werden, finde ich sehr lobenswert.


    Fazit: Absolut lesenswert!


  8. Cover des Buches Familienrecht (ISBN: 9783406607646)
    Dieter Schwab

    Familienrecht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Familenrechtslehrbuch aus der bekannten Reihe der Jurabücher, die mir eigentlich immer am besten gefallen hat. Die wenigen Fragestellungen, die für den Pflichtfachbereich wesentlich sind (Schlüsselgewalt, Scheidung, Besitzverhältnisse), werden behandelt, an zahlreichen Stellen scheint der Autor seine Meinung für vorzugswürdig gegenüber dem BGH zu halten, ansonsten für die Wahlfächler oder für den Fachanwaltskurs interessant. Und sind das nicht ganz überwiegend die weiblichen Kollegen mit dem familiären Touch? Ich glaube schon...
  9. Cover des Buches Allgemeines Polizei- und Ordnungsrecht (ISBN: 9783406639081)
  10. Cover des Buches Das lädierte Grundgesetz (ISBN: 9783760902647)
    Udo Mayer

    Das lädierte Grundgesetz

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Sachenrecht (ISBN: 9783406594625)
    Manfred Wolf

    Sachenrecht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    M. Wolfs gelungenes Buch zum Sachenrecht, sicherlich eine der schwierigeren Materien, jedenfalls um Längen besser als die schlimme Vorlesung damals in Bremen. Einige Stellen erschließen sich aber erst, nachdem man die entsprechende Vorlesung im Polizeirecht bzw. im Zwangsvollstreckungsrecht gehört hat. Bietet also auch für den fortgeschrittenen Leser noch ausreichend unbekannte Aspekte. Und insgesamt auch meine Lieblings-Jurabuch-Reihe.
  12. Cover des Buches Staatsrecht I (ISBN: 9783800639076)
    Jörn Ipsen

    Staatsrecht I

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der Gang nach Karlsruhe (ISBN: 9783896672230)
    Uwe Wesel

    Der Gang nach Karlsruhe

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die Plünderung der Welt (ISBN: 9783898798532)
    Michael Maier

    Die Plünderung der Welt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Dieses Zitat stammt aus dem 10. Kapitel dieses Buches. Dort untersucht der Autor, was passieren würde, wenn jeder in seinem Keller eine legale Gelddruckmaschine hätte. Und dabei kommt er mit der gnadenlosen Logik menschlichen Verhaltens zu dem eindeutigen Schluss, dass die Gesellschaft in kurzer Zeit zerfallen und ein fürchterliches Chaos ausbrechen würde. In den bedeutenden Industriestaaten wird derzeit aber Geld in Massen in Umlauf gebracht, zwar nicht illegal von den Bewohnern, sondern völlig legal von den Zentralbanken. Leider spricht einiges dafür, dass dieser Irrsinn zu ähnlichen Resultaten führen wird. Nun könnte man glauben, dass dies im Buch ebenso plastisch erklärt wird, wie das am Beispiel privater Geldherstellung geschehen ist. Aber das passiert leider nicht.

    Mein Eindruck von diesem Text ist recht zwiespältig. Auf der einen Seite spricht der Autor viel Wahres aus. Aber andererseits bleibt er dabei fast immer merkwürdig unpräzise, obwohl er doch eigentlich über die theoretischen Hintergründe bestens Bescheid weiß. Unpräzise ist leider auch seine Sprache. So nennt Maier das durch die Zentralbanken neu erzeugte Geld "Falschgeld". Doch dieser Begriff ist eindeutig besetzt und trifft hier nicht zu. Er erzählt seinen Lesern auch, dass die Staaten Geld drucken. Das stimmt so nicht, wie er später selbst erklärt. Dann wieder wird der Inhalt wenigstens eines Buches so wiedergegeben, dass man einen völlig falschen Eindruck von seinem Inhalt bekommen muss ("Des Bankers neue Kleider"). Es gibt noch zahlreiche andere Stellen, an denen man sich fragen kann, ob hier die Sachlage wirklich adäquat beschrieben wurde.

    Wie soll man einen Text rezensieren, dessen Inhalt man weitestgehend für richtig hält, von dem man aber den Eindruck hat, dass der rote Faden oft fehlt, die Gedankenführung sprunghaft und diffus ist und dass ökonomisches Argumentieren zu oft durch Beispiele und Polemik verdrängt wird, man aber dennoch Sympathie für den Autor und sein Buch empfindet, weil er in seiner Grundaussage völlig recht hat?

    Der ökonomische Inhalt dieses Werkes lässt sich ganz kurz beschreiben. Wenn ohne Warendeckung die Papiergeldmenge erhöht wird, haben immer diejenigen den größten Vorteil, die dieses Geld zuerst in die Hände bekommen. Denn sie können mit neuem Geld noch zu alten Preisen kaufen. Je weiter dieses Geld in die Gesellschaft vordringt, desto nachteiliger wird seine Wirkung für die Empfänger. Am Ende kann bei exzessiver Geldmengenerweiterung eine Hyperinflation der Preise stehen, die die Letzten in der Kette völlig verarmen lässt. Da das neue Geld im Augenblick im Finanzsektor kreiselt, wird der extrem geringe Anteil der Superreichen an der Weltbevölkerung noch reicher, während der Rest immer ärmer wird. Da Geld in diesem System immer aus Schuld entsteht, werden am Ende die Schulden eingelöst werden müssen, wenn das Schneeballsystem zusammenbricht. Das Geld wird von den Konten derjenigen verschwinden, die es haben und sich nicht wehren können. Das war schon immer in der Vergangenheit so. Und das wird auch diesmal nicht anders sein. Zypern lieferte bereits die Blaupause.

    Der Autor versucht nun dieses ökonomische Gerüst mit den verschiedensten Geschichten, Sachverhalten und mit reichlich Emotionen aufzufüllen. Wer sich gerne aufregt, wird seine helle Freude an diesem Buch haben. Bereits die Sprache gibt darauf Hinweise. Maier liebt es, einen ganzen Absatz mit nur einem Satz zu füllen. Dann folgt ein weiterer solcher Absatz. Das bringt Theatralik, giert nach Aufmerksamkeit und heizt die Stimmung auf.

    Ein Physiker soll in seiner Doktorarbeit an der ETH Zürich ausgerechnet haben, dass 0,123 Prozent der Weltbevölkerung 80 Prozent vom Reichtum dieser Welt besitzen, berichtet Maier. Wie genau das nun gemeint ist, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz deutlich geworden. Ich vermute auch mal, dass die ETH keine Doktortitel für Rechenaufgaben vergibt. Vielmehr wird der Doktorand wohl eine Methode entwickelt haben, wie man so etwas aus Netzwerkverbindungen der verschiedensten Arten schätzen (!) kann. Aber Genaues teilt Maier leider nicht mit. Das hält ihn jedoch auch nicht davon ab, eine für Kenner triviale mathematische Formel aus dieser Dissertation riesig vergrößert und ohne Erklärungen in sein Buch aufzunehmen. Seht her wie genial! Das ist genau so albern wie seine gelegentlichen Kurzabsätze.

    Jedenfalls reitet Maier anschließend auf diesen 0,123 und den 80 Prozent herum, um uns immer wieder zu zeigen, wie ungerecht es in der Welt zu geht. Dabei hat er ohne Zweifel recht, und er wird sicher ein Publikum finden, dass sich mit ihm aufregt. Ändern wird das alles jedoch nichts. Da er Baader gelesen hat und auch offenbar die Grundlagen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie kennt und mit deren Sichtweise ständig arbeitet, verwundert dann am Ende seine seltsame Inkonsequenz. Er hätte doch wissen müssen, dass jedes staatliche Zwangsgeldsystem immer wieder zu diesen Exzessen, die er so anprangert, führen wird. Er selbst bringt auch historische Vergleiche, etwa denn von Griechenland jetzt und Deutschland nach 1918.

    Nur wenn man dem Staat das Monopol über unser Geld wegnimmt, besteht eine Hoffnung, aus dem ewigen Blasen- und Crash-Kreislauf auszubrechen. Doch so weit vermag Maier dann doch nicht zu gehen.

    Alles in allem ist dieses Buch ein echter Aufreger, wenn man dazu Lust hat. Sein eigentlicher Inhalt ist allerdings recht schmal, auch wenn es äußerlich ganz anders aussieht. Mit der Bewertung tue ich mich schwer. Ein Stern davon ist ein Sympathie-Bonus.
  15. Cover des Buches Strafrecht Besonderer Teil I (ISBN: 9783866510784)
    Rolf Schmidt

    Strafrecht Besonderer Teil I

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zum Besonderen Teil des StGB in der 98er Auflage, das in diesem Fall den ganzen BT enthält. Gut lesbar und gut gegliedert, mit farblich unterlegten Merksätzen, aber für die Examensvorbereitung reicht es hinten und vorne nicht, und laut unserem Repetitor (Doc Schneider) enthält das Buch auch einige Fehler.
  16. Cover des Buches Kommunalrecht (ISBN: 9783452236371)
    Kay Waechter

    Kommunalrecht

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Meiner Meinung nach das beste Studienbuch zum Thema Kommunalrecht, das einzige Buch, das detailliert genug war, um für meine Examensarbeit zum Thema "Kommunale Hundesteuer gegen Kampfhunde" herangezogen zu werden, mit ausführlichen Kapiteln zu Themen wie "Kommunale Eigenbetriebe und Verhältnis zum Handelsrecht, Gesellschaftsrecht usw." Unterstützende Schemata gerade zu klausurrelevanten Themen wären für die Übungen nicht schlecht gewesen, dafür erscheint das Buch aber zu wissenschaftlich. Sehr zu empfehlen für alle, die sich nicht mit den üblichen 3-4 Standardfällen nach "Marke Alpmann" zufriedengeben wollen.
  17. Cover des Buches Staatsrecht (ISBN: 9783161502583)
    Ekkehart Stein

    Staatsrecht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ich hab das Buch damals zu Studienbeginn gelesen, weil unser Bremer Prof uns das damals ua mit dem Buch von Pieroth/ Schlink empfohlen hat, und im Vergleich mit besagtem Buch von P/S kann ich von diesem hier nur abraten: Bei dem Prüfungs-und Klausurenaufbau oreintieren sich alls an P/S, und Stein hat Besonderheiten in seinem Buch wie die Unterscheidung zwischen Norm- und Schutzbereich, die sonst niemand macht. Wirklich nur als Einsteigerbuch geeignet.
  18. Cover des Buches Die Hüter der Verfassung (ISBN: 9783821813813)
    Uwe Wesel

    Die Hüter der Verfassung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Geschichte des Rechts (ISBN: 9783406547164)
    Uwe Wesel

    Geschichte des Rechts

     (5)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Zu Recht Standardwerk

    Bereits in vierter, leicht bearbeiteter, Auflage erscheint Wesels „Geschichte des Rechts“, das seit längerer Zeit bereits als eines der Standardwerke zur Rechtsgeschichte gilt.

    Gekürzt wurden, vor allem, vielfache lateinische Zitate, ergänzt wurde die „Geschichte des Schwangerschaftsabbruches seit der Antike“, die „Entwicklung der Staatsanwaltschaft vom 19 Jh. bis in die Bundesrepublik hinein“ oder auch Hinweise zu Rechtsfragen des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik und der DDR.

    Änderungen und Ergänzungen, die sich deutlich im Rahmen halten und am Umfang des Buches (auch durch die entsprechenden Kürzungen) nichts Wesentliches verändert haben.

    Chronologisch aufgebaut schreitet Wesel im Buch selbst die Epochen der Rechtsgeschichte in Hauptteilen ab, innerhalb derer er nicht nur historische Fakten auflistet, sondern, daneben, auch die Diskussion grundlegender Fragen befördert (Was ist Recht? Wie entwickelt sich Recht? Wie findet die „Evolution des Rechtes“ statt).

    Die Frühgeschichte des Rechtes (mit den Entwicklungsstufen vor der Antike und einem breiten Blick auf die soziologischen Verhältnisse dieser Zeit) bildet den ersten Hauptteil des Buches, gefolgt von der Rechtsgeschichte in der Antike (Mesepotamien, Ägypten, Griechenland, Rom, Byzanz). Ein Hauptteil, der vor allem die Evolution des Rechtes vielfach beleuchtet und sehr detailliert bis fast kleinteilig (Brautpreise) sich allen denkbaren Facetten des Rechtes und seiner verschiedenen Entwicklungen in der Antike in den je konkret „vorherrschenden Kulturen“ zuwendet.

    Der Übergang zum Mittelalter und die Verlagerung kultureller Zentren nach Mitteleuropa hinein ist Thema des dritten Hauptteiles, begonnen beim Stammesrecht der Germanen hin zum deutschen Reich.

    Die Wende zur Neuzeit hin bis in die Bundesrepublik Deutschland hinein bildet den vierten Hauptteil des Werkes, wobei hier die Zäsur beim „Ende des alten Reiches“ und dem Übergang in die Weimarer Republik fundiert vor Augen geführt wird, während Wesel der Rechtsgeschichte des dritten Reiches zwar durchaus ihren Platz im Buch einräumt, dies aber in bester Weise nicht ausufern lässt.

    Wie vor allem im „Westen“ auch das Recht in seiner Entwicklung und dann Evolution auf der (oft hart erkämpften) Trennung von Staat und Kirche, weltlichem Recht und Religion, beruht und wo unter Umständen kulturell in dieser Hinsicht für eine differenzierte und je gegenwärtig zu haltende Rechtsentwicklung noch Nachholbedarf bestehen könnte, das vor allem legt Wesel sehr eingängig und überzeugend dar.

    Eine abschließende Betrachtung der Gegenwart unter Bezug auf die Technokratisierung des Staates, die europäische Union und die Globalisierung, die zugleich Veränderungen im Rechtsempfinden und im praktischen Recht nach sich zogen, hätten unter Umständen nicht unbedingt eine eigene Bezeichnung als Hauptteil zum Abschluss des Werkes hin gebraucht, bieten aber komprimiert vor allem auch einen Ausblick auf das, was in naher Zukunft an Entwicklungen anstehen könnte („Das Recht auf dem Weg zurück in die Gesellschaft“).

    Im Stil frisch und sehr verständlich und flüssig erspart Wesel dem Leser auch eine Lektüre, die bei vielen anderen juristischen Fachbüchern die Arbeit mit Lexika fast voraussetzt. So liegt das Werk vor allem in der Form anders vor, als man es von wissenschaftlichen Betrachtungen vielleicht gewohnt ist, entscheidend aber sollte sein und bleiben, das Wesel inhaltlich fundiert und „aus einem Guss“ seine historischen Fakten mitsamt der soziologischen Hintergründe umfassend und sachgerecht darlegt.

    Ein breiter Überblick mit der notwendigen Tiefe in leicht verständlicher Form vorgelegt.
  20. Cover des Buches Verheimlicht - vertuscht - vergessen (ISBN: 9783426784662)
  21. Cover des Buches Staatsrecht (ISBN: 9783789068010)
    Dieter Schmalz

    Staatsrecht

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Schmalz` Buch für Erstsemester (die in der Regel ja "Staatrecht 1" bzw. "Staatorganisationsrecht" durchnehmen), gut zu lesen mit vielen Fällen, die auch anschaulich besprochen werden, aber das Ganze bietet für den fortgeschrittenen Leser bzw. Examenskandidaten doch zu wenig weiterführende Hinweise. Ich vergebe deshalb 3-4 Punkte, für Studienanfänger ohne Weiteres zu empfehlen!
  22. Cover des Buches Die wissen alles über Sie (ISBN: 9783868812930)
    Franz Kotteder

    Die wissen alles über Sie

     (1)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Beliebte moderne Handys speichern nach neueren Erkenntnissen das Bewegungsprofil seines Besitzers. Doch dagegen regt sich nur schwacher Protest. Und der kommt auch nur von Leuten, die sich professionell mit dem Schutz unserer Privatsphäre befassen. Was vor 30 Jahren noch die Gemüter heftig erregt hätte, erschreckt offenbar heute kaum noch jemanden. Der Autor dieses Buches gibt unter anderem dem Zeitgeist die Schuld an dieser schwer verständlichen Gleichgültigkeit. Wer freiwillig im Internet sein Privatleben nachvollziehbar macht oder sich mit der halben Menschheit vernetzt, den interessiert die Datensammlungswut von Staat und Wirtschaft offenbar kaum.

    Was jedoch wirklich hinter den Kulissen abläuft, versucht dieses Buch ans Licht zu bringen. Leider bleibt zu vermuten, dass der Autor mit seinem Anliegen offene Türen bei denjenigen einrennt, die sich der Lage mehr oder weniger bewusst sind, aber ansonsten ins Leere läuft, weil die eigentlich wichtige Zielgruppe solche Bücher nicht liest.

    Der Text ist in drei Teile aufgeteilt. Zunächst befasst sich Kotteder mit der stark zunehmenden behördlichen Datensammlungswut in Deutschland. Wie er dabei zugeben muss, kann man solchen Erhebungen, für die selbstverständlich immer scheinbar überzeugende Gründe wie die Abwehr von Terroranschlägen, die Verschlankung des Staates oder andere Vorwände angegeben werden, nicht ausweichen. Wenn überhaupt, so stellt fast immer erst das Bundesverfassungsgericht die letzte Rettung dar.

    Der Autor geht in diesem Teil ausführlich auf die kommende Volkszählung ein. Wie auch später schildert er im Anschluss an alle Abschnitte den schlimmstmöglichen Fall und erklärt, was man gegen die entsprechenden Attacken der Datensammler tun kann. Bei der Volkszählung ist das allerdings kaum der Rede wert. Anschließend schildert Kotteder sehr detailliert die verschiedenen anderen Versuche, den Bürger möglichst durchsichtig zu machen. Insbesondere geht er auf die elektronische Steuererklärung, die geplante superteure neue Gesundheitskarte, den elektronischen Personalausweis, den elektronischen Entgeltnachweis (Elena), die Möglichkeiten von Polizei und Geheimdiensten, die Vorratsdatenspeicherung, mögliche Bundestrojaner auf dem heimischen Rechner und die Videoüberwachung ein.

    Liest man dies alles aufmerksam, so wird einem sehr deutlich, in welch erschreckendem Umfang den Behörden Daten über jeden Bürger bekannt sind. Zwar sind Verknüpfungen der verschiedenen Datenbanken gegenwärtig nicht gestattet, doch die Geschichte zeigt, dass Möglichkeiten früher oder später immer genutzt werden. Solche Gefahren beschreibt der Autor relativ ausführlich.

    Im zweiten Teil befasst er sich mit den Datensammlungen der Wirtschaft. Hier werden die Bürger als Arbeitnehmer und als Konsument unter die Lupe genommen. Käufer werden in der Regel mit Rabatten zur Offenbarung von Konsuminteressen überredet. Sie geben also zum Beispiel über Kundenkarten völlig freiwillig ihr Profil ab. Kotteder geht dann auf das berüchtigte Scoring ein, über das man sich zwar inzwischen informieren kann, aber gegen das man in Wirklichkeit natürlich machtlos ist. Abschließend schildert er einige Fälle von Überwachungen in Unternehmen und beschreibt neue Möglichkeiten der Kontrolle durch Computerauswertungen von Arbeitsleistungen.

    Im letzten Teil geht es um Gefahren, die man sich selbst durch die naive Nutzung des Internetzes ins Haus holt. Wer bei Google sucht, muss damit rechnen, dass er wesentliche Teile seiner Interessen dem Konzern preisgibt. Entsprechend gezielt wird man danach mit personalisierter Werbung bedient. Aber damit nicht genug. Kotteder zeigt, dass Google längst zum Großen Bruder geworden ist, der über viele Menschen mehr weiß, als ihnen lieb sein kann.

    Nachdem der Autor kurz auf die Geschichte und die Philosophie dieses Unternehmens eingegangen ist, listet er knapp, aber dennoch auf zweieinhalb Buchseiten alle Dienste von Google auf. Allein diese Aufzählung macht deutlich, dass Google eigentlich alle Bereiche des Lebens abdeckt und auch keinerlei Hemmungen beim Datensammeln besitzt. Dass beispielsweise beim Fotografieren für Street View auch mal kurz private Daten ausgespäht wurden, war keineswegs ein Zufall, sondern eher gelebte Firmenphilosophie.

    Der Autor gibt einige Alternativen zu Google an, erklärt getreu seinem Konzept, welche Folgen die Datenkrake Google schlimmstenfalls verursachen kann und erläutert, was man dagegen tun kann.

    Danach widmet er sich in gleicher Weise Facebook. Am besten bringt die Facebook-Problematik wohl ein Zitat aus der ZEIT vom August 2010 zum Ausdruck: "Wohl kein Geheimdienst dieser Welt - der chinesische vielleicht ausgenommen - verfügt über ein derart präzises, vielfältiges, ständig aktualisiertes Bild dessen, was in der Bevölkerung vorgeht."

    Der Autor appelliert an seine Leser endlich vom Objekt der Ausspähung zum handelnden Subjekt zu werden. Spätestens wenn man dieses gut geschriebene und sehr informative Buch gelesen hat, wird man verstehen, warum dies dringend nötig ist. Abgesehen von einigen Stellen, an denen die persönliche Ideologie des Autors zum Vorschein kommt, ist der Text sachlich und aufklärend verfasst.

    Fazit.
    Ein sehr informatives und gut geschriebenes Buch, das leider und wohl auch zu recht wenig Hoffnung verbreitet, der schleichenden Auflösung der Privatsphäre noch entrinnen zu können.
  23. Cover des Buches Spinnennetz der Macht (ISBN: 9783430201346)
    Jürgen Roth

    Spinnennetz der Macht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: tob82
    In "Spinnennetz der Macht" stellt Jürgen Roth eine sehr große Menge an Fällen dar, in denen gezeigt wird, wie Eliten aus Politik, Wirtschaft, Justiz und organisierter Kriminalität zu gegenseitigem Nutzen zusammenarbeiten und somit den Rechtsstaat ad absurdum führen. Dies ist ohne Zweifel gut gelungen und zeichnet damit ein glaubwürdiges und erschreckendes Bild unseres heutigen Gesellschaftssystems.
    Ob man dafür allerdings ein extra Buch benötigt hätte, halte ich für zweifelhaft. Viel der Geschichten sind bekannt, wenn man regelmäßig kritische Medien und Magazine verfolgt. Auch müsste man sich mit vielen der Fällen aufgrund der Komplexität näher befassen, um sie wirklich einschätzen zu können.
    Mein Fazit: durchaus lesenswert, wenn man die realen Verhältnisse in Deutschland mal in geballter Form vor Augen haben will. Wer sich regelmäßig mit diesen Themen auseinandersetzt, wird allerdings wenig Zusatznutzen haben. 3(,5) Sterne.
  24. Cover des Buches Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2013 nicht in der Zeitung stand (ISBN: 9783426421345)
    Gerhard Wisnewski

    Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2013 nicht in der Zeitung stand

     (3)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Der Autor geht in diesem „Das andere Jahrbuch“ mit einem kritischen Blick den Themen nach, die der Öffentlichkeit durch die Medienberichterstattung bekannt sind.


    Die Hintergrundanalysen und dass der Autor auch mal in andere Richtungen denkt, finde ich an diesem Buch besonders bemerkenswert.


    Ehrlich gesagt hatte ich das Erscheinen dieses Buches schon lange herbei gesehnt.
    Das Zusammentragen von Fakten, deren Analyse und Betrachtung dieser Tatsachen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln ergeben in vielen Fällen ein viel logischeres Bild, als man es aus den Mainstream-Medien kennt.


    Dieses Buch ist sehr verständlich geschrieben.


    Bereits das Zitat eingangs lässt auf die Intention / die Warnung dieses Buches schließen: „Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Einzug in die Geschichtsbücher und Lehrpläne gefunden hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als gelungen angesehen werden.“, S. 5.


    Sehr gut gefallen hat mir das Kapitel, in dem Hr. Wisnewski die Nachrichtenbilder zu dem angeblichen Giftgasangriff in Syrien sehr genau auseinander genommen bzw. analysiert hat.


    Sehr beunruhigend fand ich die Aussage, dass es Manipulationen bei Wikipedia gegeben haben soll.


    Und mal ein ganz anderes Thema griff der Autor auf, als er darüber philosophierte, dass Schüler allgemein zum Spendensammeln „benützt“ würden und so das eigentlich vorgegebene Ziel, nämlich die Förderung der sozialen Verantwortung, verloren gehe.


    Dem investigativen Journalismus des Autors sei Dank für die erkenntnisreiche und augenöffnende Lektüre sowie die vielen interessanten Aspekte zu den untersuchten Themen.


    Immer wieder dieses Nachspüren von Ungereimtheiten und das sich-nicht-Blenden-lassen von den angeblichen Wahrheiten, die in den Mainstream-Medien veröffentlicht werden, finde ich sehr lobenswert.


    Fazit: Absolut lesenswert!


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