Bücher mit dem Tag "bundeswehr"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bundeswehr" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Neue Vahr Süd (ISBN: 9783732575749)
    Sven Regener

    Neue Vahr Süd

     (643)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Auf dieses Buch kam ich rein zufällig, da es mir versehentlich anstelle eines anderen Buches geliefert wurde. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht. Es liest sich leicht runter, ist ziemlich absurd an manchen Stellen, wobei sich manche Witze auch so durchziehen und Wiedererkennungswert haben. Das ist wohl der 2. Teil einer Trilogie, die aber in sich geschlossen zu sein scheinen. War ganz nett und unterhaltsam, aber die anderen Teile interessieren mich jetzt nicht so.

  2. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 976 Seiten

    Verlag: FISCHER Taschenbuch (20. August 2015)

    ISBN-13: 978-3596030644

    Preis: 18,00 €

    auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Erste Hälfte zäh, zweite Hälfte super spannend


    Inhalt:

    Der deutsche Reporter Tom Hagen scheut kein Risiko für eine gute Story. Bis er es übertreibt und seinetwegen Menschen zu Tode kommen. Bei seinem Arbeitgeber ist er untendurch. Als sich ihm in Israel die Chance bietet, durch eine Riesenstory seinen Ruf aufzupolieren, nutzt er diese - und legt sich dabei mit dem Geheimdienst an. 


    Meine Meinung:

    Ich habe dieses Buch vor Jahren geschenkt bekommen, habe rein geschnuppert, verspürte aber nicht den Wunsch, mich näher damit zu befassen. So landete es ganz unten im SuB. Nun habe ich es doch endlich mal wieder zur Hand genommen und … bin zwiegespalten. Die Beschreibung auf der Buchrückseite drückt nicht annähernd das aus, was die Lesenden erwartet. 


    Der hier erwähnte Reporter Tom Hagen spielt zunächst gar keine so große Rolle. Vielmehr wird die Geschichte Israels bzw. des Nahen Ostens erzählt, natürlich schön in Romanform verpackt. Angesichts des aktuellen Krieges in der Region ist das eigentlich recht informativ, wenn auch Fakten mit Fiktion vermischt sind. Aber man bekommt einen guten Eindruck davon, warum das alles so läuft, wie es läuft. 


    Leider kam ich aber mit dem Schreibstil über Hunderte von Seiten nicht gut zurecht. Nicht nur die abgehackten Sätze und Gedankensprünge, auch die abrupten Perspektivwechsel und Zeitsprünge machten mir zu schaffen. 


    Nur mit eisernem Willen konnte ich mich durch die erste, zähe Buchhälfte arbeiten, um dann in der zweiten Hälfte wenigstens mit einem super spannenden Thriller belohnt zu werden. Zwar ist hier einiges sehr reißerisch dargestellt, aber das schadet einer guten Geschichte nicht unbedingt.


    ★★★☆☆

  3. Cover des Buches Das dunkle Netz (ISBN: 9783839222805)
    Silvia Stolzenburg

    Das dunkle Netz

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Nach Blutfährte ist das der 2. Band mit  dem Feldjäger Mark Becker als Hauptprotagonist.   Nachdem mir Band 1 schon gut gefallen hat, war ich neugierig wie es mit Mark Becker weitergeht.

    Es ist wieder ein rasanter Action-Thriller und wieder zeigt Becker, dass ihm die Loyalität zu seinen Kameraden wichtiger als die Dienstvorschrift ist.  

    Sein ehemaliger Kamerad Kai Jäger steckt in Schwierigkeiten und wendet sich in letzter Not an ihn.  Kurz darauf findet man eine verkohlte Leiche und die Kripo Stuttgart ermittelt.  So kreuzen sich wieder die Wege von Lisa Schäfer und Mark Becker.  Gemeinsam gehen sie der Sache auf den Grund.

    Frau Stolzenburg hat mit  Mark Becker eine sympathische Figur geschaffen, von der ich gerne noch mehr lesen würde.   

  4. Cover des Buches Das Leuchten der Stille (ISBN: 9783641060060)
    Nicholas Sparks

    Das Leuchten der Stille

     (1.022)
    Aktuelle Rezension von: Julia-Bronsema

    Klappentext:

    Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist überzeugt davon. Nichts kann seine Beziehung zu Savannah gefährden, auch nicht der Umstand, dass er mehrere Jahre lang ins Ausland muss. Umso erschütterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfängt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.

    Rezension:

    "Leuchten der Stille" ist ein absoluter Klassiker für alle Romantikfans! Es ist eine berührende Liebesgeschichte. Die Charaktere sind so liebevoll gezeichnet und ihre Beziehung ist einfach herzergreifend. Nicholas Sparks hat einen fesselnden Schreibstil, der es schafft, die Emotionen der Protagonisten auf den Leser zu übertragen. Ich habe mitgelitten und mitgefiebert, während ich die Seiten umgeblättert habe. Ein absolutes Muss für alle Romantikfans! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  5. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.209)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Herr Lehmann ist knapp 30 Jahre, wohnt in Berlin und arbeitet in einer Kneipe hinterm Tresen...und ab und zu trinkt er viel...!

    Diese Geschichte war für mich wie eine Reise in die Vergangenheit. Ich bin praktisch in einer Kneipe groß geworden, kenne das gewöhnliche + klein-geistige Geschwafel der Alkis, den Qualm, die Mucke aus der Box, die Besserwisser, die Schleimer, die Depressiven, die Wichtigtuer, die Aggros, die Voll-Alkis, die funktionierenden Alkis, die Anzüglichkeiten und dass alle denken, sie können sich bei jedem + alles einmischen. Ich habe selbst Jahrzehnte in der Gastro gearbeitet und verschieden Stadien meiner Entwicklung - mal mehr, mal weniger gut - durchlaufen.


    Ja, hier in Buch stößt man auf das Elend der Welt mit seinen vielen Facetten, findet Freunde fürs Leben, manchmal Feinde auf ewig. Und manchmal ist die Spelunke mit den Menschen darin der einzige Halt, den man noch hat. Genau drum handelt es hier. Ohne das Schön-Reden, ohne Schnörkel.

    Und deshalb finde ich es unglaublich gut gelungen. Und der Humor...ich hab mich total geömmelt vor Lachen. Ich konnte nicht mehr, hab mir den Bauch gehalten. Manches ist einfach Situationskomik !




  6. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426522219)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (402)
    Aktuelle Rezension von: black_books97

    4,75/5 ⭐

    Ich fand den ersten Band der Reihe rund um Fred Abel mehr als gelungen. Fred ist ein total sympathischer Protagonist und Dr Tsokos hat einen total irren, aber faszinierenden Serienmörder beschrieben, der es scheinbar auf alte Damen abgesehen hat. Die Tatsache, dass seine Bücher auf wahren Taten basieren, macht es noch verrückter. Der Schreibstil war sehr angenehm und mit 98 Kapiteln (plus Prolog und Epilog) ist es auch sehr schnell zu lesen. Es war fachlich auch wieder interessant , aber deutlich mehr Thrill, als in dem ersten Buch, was ich von ihm gelesen habe (Mit kalter Präzision).

    Die Handlung war auch sehr gut nachzuvollziehen und man hat auch die ganze Zeit mit Lilli gehofft und gebangt. 

    Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass es noch sehr viele offene Fragen gab und eine Auflösung für mich nicht ganz Sinn gemacht hat (hoffe auf eine Erklärung im nächsten Band). 

    Ich hatte tolle Lesestunden und kann das Buch jedem empfehlen, der auf Thriller steht und nichts gegen einen brutalen und psychopathischen Serienmörder hat.

  7. Cover des Buches Auerhaus (ISBN: 9783746636320)
    Bov Bjerg

    Auerhaus

     (350)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Dieses Buch ist viel auf einmal. Es ist eine Tragödie und ein Zeitportrait, anrührend, aber auch witzig, es ist schnodderig und poetisch, eigen und doch so typisch 90er.

    Als Frieders Selbstmordversuch misslingt, ist das Erleichterung aber auch ein Weckruf für seine Freunde. Er muss beaufsichtigt werden und raus aus seinem alten Umfeld und deshalb bilden sie eine WG in einem ungenutzten alten Haus, immerhin sind sie 18, keiner kann ihnen mehr was.

    „Our House“ von Madness ist ihre Hymne und deshalb heißt das Haus bald nur noch das Auerhaus.

    Es ist ganz erstaunlich, wie weit weg einem heute eine Jugend in den 90ern vorkommt, wenn man nochmal in diese Zeit eintaucht. Da sind Telefonzellen ganz normal und man sammelt Kleingeld für ein Telefonat, man trampt oder fährt mit dem Rad und denkt darüber nach, was zu tun ist, damit man nicht zum Bund muss. Genau so war das.

    Die Geschichte könnte nicht origineller sein. Da schwebt ein drohender Selbstmord über der Zweck-WG, die aus lauter Typen besteht, die selbst Probleme haben. Sie ergänzen sich und helfen sich gegenseitig. Zu lernen, wie der perfekte Ladendiebstahl abläuft, hilft ja auch irgendwie.

    Dieses Buch ist toll erzählt, sehr besonders, macht Spaß und berührt. Besser kann man das nicht machen!

  8. Cover des Buches Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens (ISBN: 9783862654833)
    Sebastian Niedlich

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

     (306)
    Aktuelle Rezension von: MissAlekto

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich ist eine faszinierende und ideenreiche Geschichte, die mich positiv überrascht hat.
    Die Vorstellung des Lebens nach dem Tod wird auf schöne Weise präsentiert, wobei der Tod nicht als bedrohlicher Bestimmer, sondern als sanfter Begleiter erscheint.
    Die Handlung, die sich in Berlin während der 80er, 90er und 2000er Jahre abspielt, ist geschickt in reale Ereignisse eingebettet. Trotz anfänglicher Erwartungen an eine schwarzhumorige Komödie entpuppt sich die Geschichte als vielschichtige Lebensgeschichte voller Höhen, Tiefen, Humor und Trauer.

    Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Todes als beruhigender Charakter mit einem Kescher anstelle einer traditionellen Sense. Die Protagonisten Martin und der Tod werden facettenreich und nachvollziehbar dargestellt. Die philosophischen Elemente zum Thema Tod sind nicht deprimierend, sondern regen zum Nachdenken an. Die Erzählung bleibt bis zum Ende fesselnd, und die entscheidende Wendung macht es umso mehr lesenswert.

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang. Absolut empfehlenswert, vor allem für Leser ab 14 Jahren.

  9. Cover des Buches Die Toten Hosen (ISBN: 9783499630033)
    Philipp Oehmke

    Die Toten Hosen

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Locker geschrieben und amüsant, hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Sprachliche Feinheiten habe ich nicht erwartet, ebenso wenig Tiefgang. Dennoch gab es einige emotionale Kapitel, die auch zum Nachdenken anregten. Insbesondere die Schilderung des Todesfalles auf dem "1.000 Konzert" und der Reisen in die DDR und hinter den eisernen Vorhang.

  10. Cover des Buches Wiedergeburt der ISombies (ISBN: 9781540629975)
    Karsten Krepinsky

    Wiedergeburt der ISombies

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Jolly_sun

    Und weiter geht die Zombie Apokalypse in Berlin. In die Geschichte um Frank und die anderen habe ich sofort wieder hinein gefunden. In diesem Buch sind sie weiterhin in Berlin auf der Suche nach einem Heilmittel für die Seuche. Neben ihnen geht es in diesem Teil um einige interessante Politiker die zusammen in einem Hotel eingeschlossen sind. Dieses Aufeinandertreffen war für mich auf jeden Fall das Highlight dieses Bandes.

    Das Buch war wie auch die Vorgänger wieder sehr lustig geschrieben und ich musste fast die ganze Zeit grinsen. Es ist einfach eine super Mischung die man sich unbedingt mal anschauen sollte. Auch diesen Teil kann ich daher nur empfehlen.

  11. Cover des Buches Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet (ISBN: 9783596510696)
    Anna Gavalda

    Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Das Buch enthält eine Sammlung von zwölf ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten, die meist ein Thema haben, die Liebe. Es sind alltägliche Geschichten, teils komisch, teils tragisch, die die gesamte Palette menschlicher Gefühle beinhalten. Sie sind aus verschiedenen Perspektiven, sowohl weiblicher als auch männlicher, geschrieben und bieten Einblicke in die Abgründe im Seelenleben der Protagonisten. Diese sind ausdrucksstark und vielschichtig ausgearbeitet, jede für sich eine Person mit Ecken und Kanten, aber meist mit liebenswerten Eigenschaften. Durch den sehr lebendigen flüssigen Schreibstil, dem teils bissigen Humor und den überraschenden Wendungen entwickeln die Geschichten einen mitreißenden Sog – es wird nie langweilig. 

    „Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet“ ist das Erstlingswerk der noch jungen Französin Anna Gavalda, das gleich ein großartiger Erfolg wurde und in Frankreich Kultstatus erreichte. Sie wurde 1970 in Boulogne-Billancourt geboren, studierte in Paris Literatur und arbeitet als Journalistin für das Magazin Elle. Inzwischen schrieb sie mehrere erfolgreiche Romane und einige Kurzgeschichten. Die Gesamtauflage ihrer Bücher beträgt allein in Frankreich um die fünf Millionen. Die Autorin ist Mutter von zwei Kindern und lebt heute auf einem Bauernhof in Melun bei Paris.

    Fazit: Die Kurzgeschichten sind ein perfekter Mix aus komischen, tragischen und alltäglichen Begebenheiten – interessant und spannend zu lesen. 

  12. Cover des Buches Oktoberfest (ISBN: 9783426506509)
    Christoph Scholder

    Oktoberfest

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Die Rezension enthält Spoiler!• Bei diesem Buch weiß ich gar nicht recht wo ich anfangen soll.
    Insgesamt war das Buch denke ich einfach nicht meins und hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Vom Klappentext her, habe ich einfach etwas vollkommen anderes erwartet- sehr schade!
    Wer sich jetzt nicht von meiner etwas negativen Rezension abschrecken lassen möchte, sollte an diesem Punkt nicht weiterlesen.

    Cover: Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr Gut, gerade weil es auch perfekt zu dem Titel und dem Klappentext passte. (:
    Was natürlich sofort auffällt ist der blutrote Hintergrund, der an sich schon sehr schaurig ist. Schwarz hebt sich der Buchtitel in breiten, beeindruckend großen Lettern hervor. Unten im Cover erkennt man ein herrlich schönes Riesenrad und natürlich auch ein paar Achterbahnen, die eigentlich für jede Menge Spaß sorgen sollten. Schwarze Schlieren überziehen das Cover zusätzlich mit einer verhängnisvollen und mysteriösen Schicht..

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors fande ich insgesamt nicht unangenehm. Er schreibt sehr locker und recht angenehm. Die Atmosphäre war auch gut- natürlich habe ich anfangs immer gebibbert, wann es denn endlich richtig losgeht und sehr gehofft das ich mich schnell besser einlesen kann. Aber leider springt der Funke nicht immer über. Von der Idee her fande ich das Buch wirklich gut, aber die Umsetzung hat mich leider überhaupt nicht gecaged. Tut mir sehr leid lieber Herr Scholder!

    Idee: Ich habe tatsächlich sehr sehr lange gegrübelt, ob ich das Buch nicht doch zu Ende lesen sollte. Eigentlich bin ich kein Leser der so schnell aufgibt, aber jetzt bei der Hälfte des Buches (315/600) habe ich doch aufgegeben. Denn es bescherte mir schon eine angedeutete Leseflaute und das ist es mir dann doch einfach nicht Wert! Kommen wir zunächst zu dem Wesentlichen. (:
    Jeder kennt es: Das Münchener Oktoberfest. Tausende von Menschen, ob groß oder klein, feiern hier und haben riesigen Spaß. Doch was ist, wenn plötzlich irgendjemand dieses Spektakel für einen Anschlag nutzt? In diesem Buch gibt der russische Elite Soldat Oleg Blochin den Befehl schonmal das erste Zelt mit Betäubungsgas stillzulegen.. Aber das ist erst der Anfang.. Schon bald werden 70.000 Menschen Geiseln bei einem Spiel um Leben und Tod..
    Zunächst zog und zog sich das Buch dahin und ich brauchte wirklich sehr sehr lange um mich richtig in das Ganze einzulesen. Durch zahlreiche Perspektivwechsel und anfangs scheinbar wahllose Storys (Macht anfangs weniger Sinn, aber später umso mehr) kam ich einfach nicht richtig in das Buch hinein. Was mir das Lesen noch zusätzlich zur Hölle machte waren die absolut unnötigen Ausschweifungen in sämtlichen Militärischen Belangen. Sei es Waffen oder Politik, militärischen Aufstellungen und ähnlichem. Für mich hatte es tatsächlich den Eindruck als ob das Buch eine andere Zielgruppe hat: Nämlich das männliche Geschlecht. (: So doof es klingt.


    Charaktere: Ich muss sagen, dass ich wirklich keinen einzigen Bezug zu den Charakteren aufgebaut habe. Sie blieben mir insgesamt emotional komplett fern und kein einziger war mir daher so richtig sympathisch, was mir das Lesen zusätzlich nicht gerade erleichterte. In diesem Buch gibt es zahlreiche Perspektivwechsel, die gerade anfangs tatsächlich mehr als verwirrend waren- da sich das Buch nach und nach aufbaute, wurde einem erst später der Zusammenhang klar. Wie sagt man manchmal: Zu viele Köche verderben den Brei. Und in diesem Buch war das leider ein Paradebeispiel, was die zahllosen Charaktere angeht. Wichtig ist z.B. Oleg Blochin, der mit seinem sehr sorgfältig ausgewählten Team das Oktoberfest kontrolliert und der wohl weit höhere Ziele damit bezweckt.
    Aber auch andere Charaktere wie z.B. Wolfgang Härter als knallharter Überlebenstyp der auf der Seite der "Guten" ist.

    Mein Fazit: Ich vergebe zwei Sterne. Im Grunde finde ich die Idee gar nicht verkehrt und auch den Schreibstil fande ich bis zu einem gewissen Punkt recht angenehm. Leider hat mir nur das Ganze drumherum gar nicht gefallen. Ich hätte mir etwas mehr Feuer und Adrenalin gewünscht. Das die Geschichte auch noch sehr lange brauchte um auf den Punkt zu kommen, hat ihr meines Erachtens nach, auch nicht unbedingt geholfen. Super schade! Hatte etwas anderes erwartet.

  13. Cover des Buches Zorn (ISBN: 9783945386361)
    Stephan Ludwig

    Zorn

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Alice_Wonderland

    Das Buch hatte mich von Anfang an gefesselt. Sehr spannende und tiefgründige Charaktere, besonders gut hat mir gefallen, dass man beim Hauptprotagonist auch einiges über das Privatleben erfahren hat (wobei er mir zwischen durch nicht immer sonderlich sympathisch war). Besonders gelungen finde ich natürlich den dicken Schröder, es hat mir immer Spaß gemacht, die Textstellen, in welchen er vorkommt, zu lesen. Auch die Wendungen haben mich immer überrascht und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. 

  14. Cover des Buches Abgeranzte Liebe (ISBN: 9783948243005)
    Helen Klaus

    Abgeranzte Liebe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989
    Mit "Abgeranzte Liebe" stellen sich in einem kleinen Verlag mehrere Jungautoren vor, die ihre ganz eigene Sichtweise auf die Liebe zeigen. In 12 Kurzgeschichten geht es um verschiedene Facetten der Liebe, mal sehr romantisch und feinsinnig, aber auch mal sehr hart und rau, wie eben Liebe ist. Dabei bezieht es sich nicht nur auf die Liebe zwischen Menschen, es geht um Liebe innerhalb der Familie, um Liebe zu Tiere und auch um den kleinen Moment, in dem man denkt, dass man sich verliebt hat oder liebt.
    Die Kurzgeschichten sind sicher nicht immer hohe Kunst, aber sie sind realistisch und lesen sich alle sehr gut und schnell weg. Einige Mal sitzt man da und sinnt über die Geschichten nach, weil sie einfach berühren oder auch einfach im Alltag passieren könnten. Trotzdem gehen sie teilweise sehr tief und zeigen, dass auch Kurzgeschichten emotional anrühren können.
  15. Cover des Buches Kreuzzug (ISBN: 9783426511657)
    Marc Ritter

    Kreuzzug

     (40)
    Aktuelle Rezension von: melanie_reichert
    Meine Meinung: Zunächst mal hat das Buch durch seine aufwendige Gestaltung bei mir punkten können. In der Klappbroschur vorne und hinten ist eine Karte der Zugspitze aufgedruckt, sodass sich der Leser genau orientieren kann, wo sich die Romanfiguren gerade befinden. Ebenso gibt es hinten ein sehr umfangreiches Glossar, dass ich gerne in Anspruch genommen habe. Die Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben überschrieben. So ist man bestens über den Verlauf der Dinge informiert und weiß sofort mit welchen Personen man es gerade zu tun hat. Die zahlreichen Charaktere sind meiner Meinung nach einfach super gestaltet. Der Autor hat genau festgelegt, welche sympathisch und welche eher unsympathisch erscheinen sollen. Meine einzige Kritik geht allerdings dahin, dass Thien Hung Baumgartner für mich nicht Protagonist genug ist. Wenn jemand im Klappentext als Retter angepriesen wird, dann sollte er mehr Einsatz zeigen. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Die Charaktere sind für mich viel mehr in einem Gleichgewicht. Jeder hat seine Rolle zu spielen und spielt sie einfach ausgezeichnet. Es gibt Überraschungen mit denen man nicht gerechnet hat (oder mit denen man nur schwer rechnen konnte). Das Setting der Zugspitze ist für mich im Kopf lebendig geworden. Der Autor hat die Umgebung wirklich gut beschrieben und ich habe mich aufgrund der Schneemassen doch einige Male tiefer unter die Decke begeben ;) Generell war die Atmosphäre im Buch wirklich spannend. Die Geiselnahme und der Druck, der auf den Verantwortlichen lag, war greifbar und nachvollziehbar. Die Spannung war konstant vorhanden, da die Szenen häufig gewechselt haben und immer wieder neue Ereignisse stattfanden, die die Situation weiter verschärft haben. Das Ende war dann allerdings einen Tick zu apprupt und schnell. Ich hätte es mir dann vielleicht doch ein bisschen spektakulärer vorgestellt, aber das fällt wirklich nicht arg ins Gewicht. Für mich persönlich waren die Szenen im Bundeskanzleramt ein absolutes Highlight. Während dieser Szenen musste ich durchgängig schmunzeln, weil ich andauernd die Muppet Show vor Augen hatte. Für mich haben nur noch ein paar Knüppel gefehlt um die Art der Konfliktbewältigung zu verdeutlichen ;) Wer Lust auf einen Ausflug zur Zugspitze hat und darüber hinaus noch live bei einer Geiselnahme dabei sein möchte, ist bei diesem spannenden Buch genau richtig. Die Geschichte hat mich unterhalten und mir in Bezug auf die Zugspitze sogar noch einiges beigebracht. Hier kann ich ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen. :) Bewertung: 4,5 / 5 Sterne
  16. Cover des Buches Hidschra (ISBN: 9783907146590)
    Torsten Haeffner

    Hidschra

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61

    Klappentext:

    Großvater war 28, als er 1939 seine Heimatstadt verließ, weil er in den Krieg musste. Und er war 42, als er 1953 aus der russischen Kriegsgefangenschaft wieder zurückkehrte. Was in diesen Jahren des Kriegs und der Gefangenschaft alles geschehen war, wusste Niemand. ‹Darüber sprechen wir jetzt nicht mehr›, war Großvaters geflügelte Antwort auf einschlägige Fragen. Gerne hätte ich einen Teil meiner Lebenszeit und alles Vermögen gegeben, hätte ich Großvater eines Abends nicht gefragt, wie es ist, einen Menschen zu töten.


    Fazit:

    In diesem Buch wird die Geschichte von Stella erzählt. Von ihren Eltern wird Stella zum Vorzeigekind optimiert und sie soll den Weg des Erfolges gehen, den ihre Eltern für sie vorgesehen haben. Lob und Tadel bestimmen ihre Kindheit und Jugend, Liebe können ihre Eltern ihr kaum zeigen, so kann sie selbst auch nicht von ganzem Herzen lieben. So wächst Stella heran und findet als erwachsene Frau den Zugang zu ihrem Großvater. Endlich findet sie die Liebe und Fürsorge, nach der sie sich immer sehnte. Stella wagt es eines Tages, ihren Großvater nach den Erlebnissen des Krieges zu fragen. Nach seiner Antwort bleibt Stella geschockt zurück und will mit ihrem Großvater nichts mehr zu tun haben. Ob es wieder eine Annäherung zwischen ihnen geben kann? Das müsst ihr selbst lesen, da ich nicht zu viel verraten will.

    Bei den Kriegserlebnissen des Großvaters scheut sich der Autor nicht, die Szenen so bildgewaltig zu beschreiben, dass die Grausamkeit und Gewalt die damalige Zeit sehr deutlich zeigen.  Auch die Folgen des jahrzehntelangen Schweigens werden sehr deutlich dargestellt. Dieses Schweigen herrscht bis heute noch in vielen Familien und viele Fragen wurden bis heute nicht gestellt und beantwortet. Beides trägt dazu bei, dass auch die heutigen Generationen immer noch unter den Folgen dieses Krieges leiden müssen.

    Der Roman hat sich einem sehr belastenden Thema gewidmet, ohne den Zeigefinger zu heben und schafft es trotzdem, eine gewisse Leichtigkeit zu vermitteln. Diese Leichtigkeit entsteht durch Stellas Freundin Marianka, die mit Stella lacht und weint und dafür sorgt, dass Stella das Vergehen ihres Großvaters von allen Seiten beleuchtet. Was Marianka alles tut, um Stella zum Nachdenken zu bringen und was daraus entsteht, dass müsst ihr selbst lesen, es lohnt sich.

    Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut verstehen und nachvollziehen. Die verschiedenen Charaktere sorgten dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich und lebendig war und zum Nachdenken anregt.

    Dieses Buch wird höchstwahrscheinlich für sehr unterschiedliche Meinungen sorgen, mir hat es gut gefallen, auch wenn mir das Ende teilweise zu überfrachtet und zu weit hergeholt erschien. Es hat mich gefesselt, mit der Spannung überzeugt, aufgewühlt und berührt. Ich habe mich ständig gefragt, wie ich an Stellas Stelle handeln würde. Durch das Schweigen der Kriegsgeneration wurden deren Traumata tief im Inneren versteckt und unbewusst an die nächsten Generationen weitergegeben, die bis heute darunter leiden. Dies wurde in diesem Buch sehr gut dargestellt, so dass ich es gerne weiterempfehle.

  17. Cover des Buches Ein schöner Tag zum Sterben (ISBN: 9783596185023)
    Heike Groos

    Ein schöner Tag zum Sterben

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Crazy-Girl6789

    Das Buch Ein schöner Tag zum Sterben wurde von Heike Groos geschrieben. Das Buch erschien 2009 im Krüger Verlag.

    Die Geschichte des Buches ist folgende:

    Ein Knall zerreißt die flirrende Luft auf der Jalalabad Road in Kabul. Dann Stille. Für vier junge deutsche Männer wird der Weg zurück in die Heimat zur Todesfalle. Heike Groos, Bundeswehrärztin in Afghanistan, ist eine der ersten, die die verletzten Soldaten am Ort des Selbstmordanschlags versortgen. Wie Groos sind sie im Glauben an den humanitären Charakter ihres Einsatzes an den Hindukusch gekommen. Doch was die Soldaten, was die Ärzte erwartet, ist die erbarmungslose Realität eines Krieges. Wohin mit dem Schrecken, der Angst, dem Hass, den Bildern, die auch bleiben, wenn man der Hölle längst entkommen ist?

    Das Buch ist ein Teil der Lebensgeschichte von der Frau Oberstabsarzt Heike Groos. Es spielt in verschiedenen Jahren und auch an verschiedenen Orten, wie z.B. Deutschland oder in Kabul. Die Autorin erzählt von sich und ihren Erfahrungen in ihren Auslandseinsätzen, aber auch vom Leben im Heimatland. Die Ich-Sicht finde ich sehr gut gewählt, da man manchmal fast denkt das man danebensteht, so genau werden die Situationen beschrieben. Aus diesem Grund ist das Buch sehr realistisch dargestellt und man bekommt einen Einblick in das Leben im Krieg, die Situation der Soldaten dort und auch in die Beziehungen zwischen den Soldaten.

    Sie schildert in einer sehr nahegehenden Sprache und authentischen Formulierungen, was in den Menschen vorgeht, welche in ständiger Bedrohung leben.

    Am Anfang fand ich das Buch sehr schwer zu lesen, da es oft zwischen heute und damals bzw. zwischen Afghanistan, Deutschland und später dann auch noch Australien, hin und her gesprungen ist. Aber wenn man erst einmal ein längeres Stück gelesen hat, wurde es einfacher dem Inhalt zu folgen. Das Buch regt meiner Meinung nach auch zum Nachdenken an.

    Alles in allem kann ich sagen, das das Buch ein sehr gelungenes Buch ist und ich nun einen besseren Einblick in das Leben als Bundeswehrärztin habe. Hinzu kommt auch noch, dass ich viele der Aspekte die sie genannt hat wie z.B. das zurückgekehrte Soldaten in Deutschland nicht sehr gut akzeptiert werden und sogar behauptet wird das sie nur aus dem Urlaub zurückkehrten, war mir gar nicht bewusst. Dieses Buch ist vor allem für Personen zu empfehlen, die sich für Krieg oder auch für Medizin interessieren.

     

    Viel Spaß am Lesen…

    Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

  18. Cover des Buches Kriegsbraut (ISBN: 9783499253546)
    Dirk Kurbjuweit

    Kriegsbraut

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Anfangs fiel es mir schwer, die Hauptperson Esther zu akzeptieren: viel zu lange lässt sie sich nach meinem Geschmack von einem verheirateten Mann hinhalten. Sie nimmt die Rolle der Geliebten hin, obwohl sie eigentlich fest daran glaubt, etwas besseres verdient zu haben. Das kennt man schon, das fand ich eher langweilig. Doch in dem Moment, als Esther beschließt, Soldatin zu werden, hatte sie meine ganze Aufmerksamkeit: und dabei ist es geblieben. Frauen bei derBundeswehr, noch dazu im Auslandseinsatz in Afghanistan, wo es alles gibt, nur keinen Frieden - das war spannend. Der Autor kann erzählen, ich werde auch sein nächstes Buch lesen
  19. Cover des Buches Beifang (ISBN: 9783442741625)
    Ulrich Ritzel

    Beifang

     (22)
    Aktuelle Rezension von: porte-bonheur

    Der Klappentext beschreibt macht wirklich gut neugierig auf die Lektüre:
    Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, private Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann als anscheinend bereits überführter Täter in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber - der Verteidiger des Angeklagten - tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Vor seinem Tod war der Anwalt wiederholt in heftige Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden Richter geraten, weil ein seiner Ansicht nach für das Verfahren entscheidendes Beweisstück spurlos verschwunden ist: ein Schmuck, den die ermordete junge Frau getragen hatte. Dieser Schmuck - eine Goldkette mit einem breiten Ring, auf dem in Miniatur das biblische Motiv des Sündenfalls eingearbeitet war - führt Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus. Er stößt auf allerhand Merkwürdigkeiten - eine davon ist, dass der tote Anwalt und der Vorsitzende Richter entgegen dem Anschein, den sie in der Verhandlung geweckt hatten, seit vielen Jahren gute Bekannte waren. In dem Dickicht von alltäglichen Verstrickungen, von Lügen und Niedertracht, das Berndorf freizulegen versucht, stößt er schließlich auf das Verbrechen, das vor Jahrzehnten am Anfang von allem stand.

    Du meine Güte, dieses Buch wollte ich angesichts des Umzugs beinahe ungelesen in einen der vielen Bücherschränke stellen und damit hätte ich wirklich etwas versäumt. Ritzel zeigt mit seinem pensionierten und jetzt als Privatermittler tätigen Hans Berndorf auf, wie lange geschichtliche Ereignisse auch familiär Wirkung zeigen und in welche Entwicklungen sie Jahre später noch münden können. Er macht das spannend, ohne reißerisch zu sein, ja, die Ermittlungsarbeit Berndorfs wirkt manchmal langweilig, ohne dass das aber dem Lesefluß schadet. Die Personen sind überaus authentisch gezeichnet - selten treffe ich auf solch glaubwürdig literarischen Charaktere - die Einbettung in die Umgebung ist stimmig, die Handlung und ihr Fortgang überzeugend und in der Lesewirkung nachhallend! Freilich muss einen die deutsche Geschichte interessieren, insbesondere die letzten Kriegsjahre. Ritzel beschreibt mit diesem Buch, wie lange und in welcher Form die längst zurückliegenden Jahre auf nachfolgende Generationen Auswirkungen haben können. Ihm ist ein literarischer Krimi gelungen, der mehr als nur spannende Unterhaltung ist, sondern auch Aufforderung zum Aufpassen, welchen Beitrag man zu welcher Zeit selbst leisten will.

  20. Cover des Buches Die Windvögel - Der verbotene Wald (ISBN: 9783963623035)
    Stefanie Kloft

    Die Windvögel - Der verbotene Wald

     (6)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    „Der verbotene Wald“ ist der 3. Band der „Windvögel“-Reihe von Stefanie Kloft, aber wie die beiden vorherigen Bände auch ohne Vorkenntnisse gut lesbar. Alle Bücher der Reihe erzählen in sich abgeschlossene Geschichten. 

    Was mich beeindruckt: Jedes Buch spielt an einem völlig anderen Schauplatz und die Nebencharaktere wechseln immer wieder. Diesmal verreisen die Geschwister Hannes und Ella mit ihren Eltern auf einen Campingplatz und lernen dort einen Jungen kennen, der Hannes mitnimmt in den „verbotenen Wald“ – was natürlich nicht ohne Folgen bleibt …

    Ich habe das Buch meinem achteinhalbjährigen Grundschul-Jungen vorgelesen und selbst sehr genossen, weil es einfach gut und spannend geschrieben ist. Die Altersempfehlung (ab 10 Jahren) ist in meinen Augen gerechtfertigt, da es immer wieder brenzlige Situationen gibt, die selbst Erwachsene nicht auf Anhieb lösen könnten. 

    Gleichzeitig gefällt mir die authentische Sprache der Kinder. Man spürt, dass die Autorin nah an der Lebenswelt ihrer Hauptfiguren ist. Der Glaube an Gott wird natürlich in die Handlung eingeflochten, ohne aufgesetzt zu wirken. Wir verleihen unsere „Windvögel“-Bücher deshalb auch gern an Kinder weiter, die keinen christlichen Hintergrund haben. 

    Fazit: 5 Sterne für „Der verbotene Wald“ – wir hoffen sehr, dass es bald weitere Bände der Reihe gibt! 

  21. Cover des Buches Briefe an die grüne Fee (ISBN: 9783744809146)
    Salih Jamal

    Briefe an die grüne Fee

     (73)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSc

    Das Buch ist eine Auflistung aus dem Leben des namenlosen Ich-Erzählers und erinnert mich stark an Tagebucheinträge. Er rekapituliert sein Leben, während er oben auf dem Dach sitzt. Wir erfahren nur das, was uns der Protagonist wissen lassen möchte und können bei allem anderen nur mutmaßen. Egal ob es um die tatsächlichen Ereignisse geht oder um die Dinge, die die anderen Beteiligten wohl erlebt haben.

    Auf Instagram habe ich unter „Kurz und bündig“ bereits geschrieben:
    „Das Buch ist tragisch, es ist manchmal ganz laut, es ist vulgär und dann ist es wieder ganz leise und poetisch. Es ist kraftvoll und beschönigt nichts. Es ist pornös!

    Das Buch ist wirklich dreckig, es ist direkt und es ist genau das, was wir als Großstandkinder erlebt haben um uns herum:  Nutten, Dreck, Suff und Drogen. Was für einen selbstherrlicheren Mist wir getan haben und unbezwingbar haben wir uns gefühlt…  Genau wie der Ich-Erzähler in diesem Buch, gut vielleicht nicht genau so.

    Das habe ich dem Autor geschrieben, als ich das Buch beendet habe und ich möchte Euch diese Sätze nicht vorenthalten, denn so geht es mir immer noch:

    Du nimmst keinen Blatt vor den Mund. Beschreibst Exzesse so präzise, dass man als Leser weiß: Das ist scheisse was Du machst, aber trotzdem feiert man das ein oder andere!
    Was Du mit den leisen Tönen im Hintergrund beschreibst, das ist die Seele. Das Gefühl. Die Veränderung. Das, wie der Protagonist fühlt.
    Die Reise, die in den Briefen oder ( wie ich es empfunden habe ) Tagebucheinträgen beschrieben wird, ist wie ein Feuerwerk. Mal der Lichtstreif der Rakete am Himmel und dann wieder nur die schwarze verbrannte Hülse.  Ich bin abgestoßen und fasziniert zu gleichen Teilen von dem namenlosen Protagonisten.  Du weckst all das und doch ist man am Ende ausgesöhnt.

    Deshalb ist das Buch etwas besonderes.

    Von mir bekommt „Briefe an die grüne Fee“ von Salih Jamal 4,5 von 5 möglichen Punkten und eine klare Empfehlung.

  22. Cover des Buches Deutsche Krieger (ISBN: 9783549076477)
    Sönke Neitzel

    Deutsche Krieger

     (6)
    Aktuelle Rezension von: geraldrusch

    DIeses Buchch erstaunte mich mehrfach in seiner Detailtiefe, wie sie nur von einem anerkannten Experten der Gewaltforschung kommen kann. Ein kurzweiliges, wenngleich 600 Seiten langer Abstrich über Debatten, Realitäten, Interviews, Artikel, Skandale, Bücher etc. die die deutschen Armeen begleiteten, gespickt mit einer unheimlichen Menge an Zahlen und Wissenswertem. Wer sich für die Bundeswehr oder die Weltkriege interessiert, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Geschichtswissenschaftliche Fragestellungen werden ausgiebig betrachtet, z.B. Reichswehr eine Staat im Staate?; Wehrmacht alles Nationalsozialisten?; NVA Angriffsarmee?; Handwerkliches Können NVA; konnte die Bundeswehr je glaubhaft abschrecken?. Das Ganze Buch ist sehr spannend geschrieben und nur zu empfehlen.

  23. Cover des Buches Als Musik meine Sprache wurde - Die offizielle Autobiografie (ISBN: 9783868834741)
    Der Graf

    Als Musik meine Sprache wurde - Die offizielle Autobiografie

     (14)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Ich schäme mich, dass dieses Buch 10 Jahre auf meinen SUB versauert ist. Es war so unfassbar gut, dass ich schon jetzt mein Jahreshighlight gefunden habe.

    Der Schreibstil ist so, wie ich den Grafen kenne. Ab und an gab es Audios, wo er über das Konzept seines neuen Albums gesprochen hat oder, wenn er ein Interview gehalten hat oder wenn er auf dem Konzert ein paar Worte an die Fans gerichtet hat. Und genauso wie er in solchen Momenten von Dingen erzählt hat, ist das Buch geschrieben. Ich hätte mir ja auch das Hörbuch anhören können (was es übrigens auf Spotify gibt, was ich aber auch zu Hause als CDs habe), da dies vom Grafen selbst eingesprochen wurde, aber ich bin einfach kein großer Hörbuchfan. Es war für mich auch nicht notwendig, da ich seine Stimme beim Lesen direkt im Ohr hatte und das obwohl ich schon länger nicht mehr seine Musik gehört habe. Es war für mich eine kleine Zeitreise, zu der Phase, wo ich so gerne auf Konzerte gegangen bin.

     

    Der Graf erzählt also in diesem Buch über seinen Weg vom schüchternen, stotternden Jungen zu einem erfolgreichen Musiker. Dabei ist er gnadenlos ehrlich. 

    Es geht schon am Anfang mit dem Rektor los, der ihm doch geraten hat, einen Beruf zu wählen, wo er ja nichts mit Menschen zu tun hat, weil das ist ja nicht sein Ding und schon gar nicht, wo er vor Menschen stehen muss. Irgendetwas in einem Büro. Jemand, der das Selbstvertrauen eines jungen Menschen zerstört hat. Der Junge, der es sowieso schon nicht leicht hatte und mit Mobbing zu kämpfen hatte (allein da, hat er schon meine vollste Solidarität), wird so von seinem Rektor fertiggemacht. Anstatt jemand, dem es eh nicht leichtfällt, zu bestärken und zu ermutigen, zertrampelt er einfach dieses Selbstbewusstsein. Was für ein ekelhafter Mensch. Und diese Worte verfolgen den Grafen noch Jahre später und lassen ihn immer wieder zweifeln. Kein Wunder, dass der da klar gesagt hat, dass er diesem Menschen nicht verzeihen kann.

    Und so begegnet er auf seinem Lebensweg noch mehreren solchen Personen, denen man letzten Endes auch nicht verzeihen muss. Vor allem wenn man sie dann wiedertrifft und sie einfach so tun, als wäre nie etwas gewesen. Wie er es schon schrieb: „Erbärmlich.“

     

    Der Graf erzählte aber besonders von seiner Liebe zur Musik. Am Anfang hat er seine Sprechstörung noch mit Sport kompensiert, doch eines Tages entdeckte er die Musik für sich und kam von dieser nicht mehr los. Es war ein langer und beschwerlicher Weg bis er endlich Fuß fassen konnte und das tun, was er liebte.

    Dabei habe ich erfahren, dass er mehr Komponist und Produzent ist. Ich habe ihn eher, als Sänger und Songwriter wahrgenommen, was er ja auch ist, dabei war am Anfang gar nicht abzusehen, dass er jemals Sänger wird. Und glücklicherweise hat er zur deutschen Musik gefunden. Es war schon erstaunlich wie lange er sich mit englischen Texten abgequält hat, wobei er der Sprache doch nicht einmal so besonders gut mächtig war, sondern Unterstützung bei der Übersetzung benötigte. Vielen Dank an Oomph (ich nehme stark an, dass er diese Band mit dem Song „Das weiße Licht“ meint), die ihm zur deutschen Musik inspiriert haben.

     

    Wie man es vom Grafen kennt, beschreibt er zwar sehr stark, wie sein Weg zur Musik war, aber dennoch wenig über sein Privatleben, außer an Stellen, wo sich das mit seiner Musik direkt überschnitten hat. Die Songs „An deiner Seite“ und „Geboren um zu Leben“ sind ja für seinen verstorbenen Freund geschrieben. Und darauf geht er noch einmal ein, ohne dennoch zu tief ins Detail zu gehen. Auch in „Stark“ hat er seine Emotionen verarbeitet, als ein wichtiger Mensch gestorben ist.

    Auch andere Songs sind durch das Buch noch einmal tiefer geworden. „Bruder“, was er seinen großen Bruder gewidmet hat, welcher ihm Geld gegeben hat, wo er es dringend benötigt hat. „Puppenspieler“, der über seinen ehemaligen Produzenten spricht. „Unter deiner Flagge“, der seiner Mutter gewidmet ist.

     

    Ich habe das Buch in mich aufgezogen und gerade als ich von den Anfangszeiten des Grafen gelesen habe, habe ich etwas darum getrauert, dass ich ihn erst mit seinem großen Durchbruch „Geboren um zu leben“ kennenlernen durfte. Ich hätte ihn gern mit seinen weißen Kontaktlinsen auf der Bühne gesehen. Muss eine wilde Zeit gewesen sein. Später habe ich mir seine älteren Songs angehört und mir haben sie sehr gut gefallen, obwohl er zu Anfangszeiten härtere Musik gemacht hat, da er ja aus der „Gothic-Szene“ kam.

    Oh man. Er spricht hier auch mehrmals kurz über ein paar Fans, die ihm immer wieder „Kommerz“ vorgeworfen haben, dass sich Unheilig verkauft hat etc. Es ist doch logisch, dass ein Musiker möchte, dass seine Musik von so vielen Menschen wie möglich gehört wird. Wenn er da also die Chance auf einen Plattenvertrag bei einem großen Label wie Universal bekommt, klar nimmt er es da an. Im Buch wurde deutlich, dass es ihm nie ums Geld persé ging, sondern letzten Endes nur um die Musik.

     

    Ja und weil es ihm um die Musik ging, wundert es mich letzten Endes auch nicht, dass er 2016 aufgehört hat. Er hat zwar das Leben auf der Bühne gelebt und geliebt, aber es hat ihn auch einiges abverlangt und vor allem hat er den Medienrummel und das ganze Drumherum nichts abgewinnen können. Dem Grafen ging es steht’s darum Musik zu machen. Ich bin mir sicher, dass er inzwischen als Komponist und Produzent für andere Künstler agiert.

    Leider endet die Autobiografie 2012 bereits. Nicht nur, dass dieser in einer Phase geschrieben sein muss, wo er im großen Hype war und ich mich frage, wie er das Buch und das Hörbuch da noch untergebracht hat, ist es schade, dass hier nicht mehr die letzten Jahre aufgeschrieben wurden. Auch wenn ich mir zusammenreimen kann, was seine Gründe fürs Aufhören waren und wahrscheinlich wirklich der entscheidendste war, dass er mehr für Familie und Freunde da sein wollte, hätte es mich doch aus seiner Sicht sehr interessiert. Zumal zu dem Zeitpunkt (2012) ein Aufhören gar nicht in Betracht kam. Allerdings hat er bereits davon geschrieben, dass er sich gefragt hat, wie lang man so als Musiker leben kann und er sich nicht mit 60 Jahren noch auf der Bühne sah. Interessant, dass ich beim Grafen immer Stefan Raab Vibes habe, da sie sich doch in einigen Belangen sehr ähnlich waren.

     

    Fazit: Das Buch hat mich absolut begeistert und in mir noch einmal die alte Fanliebe zu Unheilig hochkommen lassen. Auch wenn ich mich etwas schäme, dass das Buch so lange auf meinem SUB lag, war es dennoch der richtige Zeitpunkt um es zu lesen. Denn nach langer Zeit habe ich gerade wieder sehr große Lust die Musik vom Grafen zu hören. Super und ehrlich geschrieben, interessante Geschichte. Ein Highlight für mich. 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Soldatenherz: Gay Romance (ISBN: 9783743816565)
    Aileana Blair

    Soldatenherz: Gay Romance

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Die Geschichte von Henk und Sascha ist süß. Vor allem hat sie etwas verbotenes an sich, da beide Soldaten sind und Sascha sogar der Vorgesetzte von Henk ist. Deswegen finde ich den Schauplatz der Geschichte sehr gut gewählt, da gerade in solchen Berufen (Militär, Polizei etc.) Homosexualität oft nicht gern gesehen wird. Ich könnte hier noch einen langen Aufsatz schreiben, aber das führt zu weit. Nur noch kurz: Die Geschichte ist gut, da sie zeigt das Liebe Liebe ist, egal wo man herkommt, welchen Beruf man macht oder welchem Geschlecht man angehört.

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