Bücher mit dem Tag "burg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "burg" gekennzeichnet haben.

116 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.894)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Geschichte steht die aus einfachen Verhältnissen kommende Louisa Clark, die aus Geldnot einen Pflegejob bei einer wohlhabenden Familie annimmt und so den gelähmten Will Traynor kennenlernt. Als Louisa erfährt, dass Will sich in sechs Monaten das Leben nehmen will, entwickelt sie einen Plan um ihn doch noch umzustimmen. Die realitätsnahe Geschichte entwickelt sich beständig und hält eine ausgewogene Balance zwischen Humor und Tragik.
    Bei den Protagonisten steht Louisa im Mittelpunkt der Handlung, aus deren Sicht die Geschichte größtenteils in Form der Ich-Perspektive erzählt wird. Bei den relevanten Nebenprotagonisten ist Will eine sehr interessante Figur und beide machen während der Handlung eine große Charakterentwicklung durch, die der Haupttreiber für die Dynamik des Buches darstellt.
    Wer emotionale Schicksalsromane mit Tiefgang und ohne Kitsch mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist sehr eingänglich, flüssig und von einem feinen Humor durchzogen.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  2. Cover des Buches Tintenwelt 2. Tintenblut (ISBN: 9783751300520)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 2. Tintenblut

    (3.539)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Eine gelungene Fortsetzung, mit Höhen und Tiefen.
    Sehr gut geschrieben, man konnte sich wirklich super in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen!
    Mit manchen Szenen rechnet man nicht, umso spannender macht es das Buch natürlich.
    mich bin sehr gespannt, wie es denn weitergeht und was noch auf einen zukommt!

  3. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783755300298)
    Bram Stoker

    Dracula

    (1.175)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    Dracula funktioniert auf einer Metaebene, die über Horror hinausgeht. Der Graf ist eine Metapher für jede externe Kraft, die in ein Bewusstsein eindringt und es langsam überschreibt — die Opfer verlieren nicht ihr Leben, sondern zuerst ihre Identität. Was Stoker beschreibt, ist die Auflösung von Grenzen zwischen Selbst und Anderem, die Infiltration von innen heraus. Als Horrorgeschichte ist das Buch ein Klassiker; als Identitätsstudie ist es unterschätzt.

  4. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

    (1.949)
    Aktuelle Rezension von: RattusExlibricus

    Kategorie: Thriller | Mitraten | Kammerspiel

    Besonderheit: Ich nehme das Buch seit Jahren immer mal wieder zur Hand, wenn ich „leichtere“ Unterhaltung suche. Und obwohl ich die Auflösung auswendig kenne, nimmt mich die angenehme Spannung jedes Mal wieder mit.

    Worum dreht sich die Handlung?: Bastian ist Medizinstudent und sollte eigentlich dringend auf die Prüfungen lernen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lässt er sich von seiner brandneuen Freundin überreden, mit ihr und ihren Mittelalterfreunden einen Convention im Wald mitzumachen. Sogar eine ganz exklusive, bei der die Plätze begehrt und rar sind. Was als interessante und auch spaßige Erfahrung beginnt, schlägt schnell in bitteren Ernst um: Die Verbindung zur Außenwelt reißt ab, Leute verschwinden und mehr als eine Person scheint etwas zu verbergen zu haben. Wer hat es auf die Gruppe abgesehen und inszeniert perfide einen wiedererwachenden Fluch? Und wie lange dauert es, bis die ersten daran glauben und sich blind manipulieren lassen?

    Große Themen im Hintergrund: Gruppendynamik in Extremsituationen, Manipulierbarkeit, Rache

    Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):


    1. Handlung ***


    Die Handlung ist abwechslungsreich und hält Überraschungen bereit. Die Schilderungen sind greifbar und spannend dargelegt, das Setting ist ungewöhnlich. Allein vom ursprünglichen Spiel (bevor es schiefgeht) zu lesen hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Sagen- und Horrorelemente werden gut eingeflochten, es wirkt selten zu dick aufgetragen und wenn, wird das innerhalb der Handlung auch hinterfragt. Die Spannung entsteht durch die beklemmende soziale Situation, der Kontrollverlust und Unberechenbarkeit der Gruppe und nicht durch billige Effekte oder Gewalt. Das ist (leider) bei Büchern für diese Zielgruppe fast schon ungewöhnlich und toll umgesetzt. Die Schilderungen erzeugen gekonnt Spannung, die Motive sind unverbraucht und die Auflösung schlüssig. Viel Handlung entsteht durch Interaktion der Charaktere miteinander, es gibt aber auch externe Ereignisgeber.

    Die Endauflösung macht es sich vielleicht etwas einfach, bildet aber einen guten Abschluss zum Buch. Schön ist auch, dass es kein reines Happy End gibt, das wäre beim phasenweise doch recht misathropischen Grundtenor unrealistisch.

     


    1. Aufbau ****


    Der Aufbau läuft klar auf das Finale zu, nach einer Einleitung, die genug Zeit erhält, um das Setting auf sich wirken zu lassen, verdichten sich die Ereignisse schnell.  Die Auflösung ist gut gemacht und die Hinweise werden zur richtigen Zeit gegeben. Spannungskonstruktion funktioniert hier sehr gut. Kleine Hinweise sind gekonnt über das ganze Buch eingestreut, so dass man eine Chance bekommt, mitzuraten.

     


    1. Charakterzeichnung **°


    Leider der schwächste Punkt. Die Charaktere stellen oft ganz klar Klischees dar und einige bleiben sehr blass. Die wenigen Hauptcharaktere kommen besser weg, tappen aber auch hin und wieder in die Klischeekiste. Allerdings muss man dem Buch zu Gute halten, dass diese Klischees immerhin lebendig, konsequent im Verhalten und anschaulich geschildert werden, so dass man sie der Geschichte gut abkauft. Und gerade von der Interaktion dieser simpel gehaltenen Typen lebt das Kammerspiel – es hat also auch sein gutes. Und versprochen- einige Charaktere werden euch doch überraschen! Ein bisschen mehr Ambivalenz an der ein- oder anderen Stelle, gerade bei Nebencharakteren, wäre wahrscheinlich trotzdem drin gewesen. Beim ersten Mal lesen fiel es mir noch nicht so stark auf, aber die Charaktere altern mit mehrmaligem lesen nicht unbedingt super.

     


    1. Sprache und Stil ***


    Die Sprache ist klar, spannend und erzeugt Stimmung – genau richtig für einen Thriller. Natürlich kann man da kein sprachliches Meisterwerk erwarten, aber es ist schon ein bisschen mehr vorhanden als unbedingt nötig – nicht nur Spannung und Stimmung, sondern auch schöne Szenerien werden mit einer hohen Anschaulichkeit geschildert, Sprachverwendung und Wortschatz sind für einen Thriller sehr gut.


    1. Zielgruppe(n)


    Breite Zielgruppe. Menschen, die einen ungewöhnlichen Thriller mit Kammerspielflair und mystischer Atmosphäre suchen, der doch klar auf dem Boden der Realität bleibt. Das soziale Feld schafft hier die Beklemmung, nicht Gruselelemente – darauf muss man sich einlassen wollen. Das führt dazu, dass es zwischendrin vom Erzähltempo her auch mal ruhiger wird – vielleicht ein Stolperstein für klassische „Thrillerleser“. Vielleicht zu sehen als eine Mischung aus Jugendthriller, Kammerspiel und psychologischem Experiment (in dieser Reihenfolge).

     


    1. Fazit ***


    Ich lese das Buch trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung immer wieder gern zwischendurch, und das, obwohl ich die Auflösung kenne. Mir gefällt die Szenenzeichnung und die Art der Konstruktion. Das Buch bewegt sich ein bisschen zwischen den Genres, primär würde ich es als Kammerspiel-Jugendthriller bezeichnen. Das Setting ist unterhaltsam zu lesen und die Geschichte spannend erzählt. Trotzdem liest sich das Buch leicht und angenehm, ohne ins banale abzurutschen.

  5. Cover des Buches Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458364863)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters

    (741)
    Aktuelle Rezension von: Sara1

    Die beschriebene Welt ist ein tollen Konzept. Die Hauptfigur Ophelia lernt man im Laufe des Buches immer besser kennen und auch lieben. Sie wird wie der Leser auch in die neue Welt den Pol  geworfen und muss sich darin zurecht finden. Die Handlung nimmt nach der Hälfte immer mehr Fahrt auf und es kommt zu Wendungen mit welchen man nicht rechnet. Insgesamt ist das Buch toll geschrieben und man kann es nicht weglegen wenn man mit dem lesen begonnen hat. 

  6. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

    (681)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Obwohl ich der Zielgruppe altersmäßig deutlich entwachsen bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es wurde mir von meiner Tochter empfohlen. Die fantasievolle Geschichte hat mich gut unterhalten und ich habe mit der jugendlichen Protagonistin mitgefiebert. Sprache und Story sind für Jugendliche angemessen.

  7. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783492312950)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

    (1.102)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen. 

    Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.

    Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.

    Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch? 

    Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.

    Fazit:

    Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.

  8. Cover des Buches Bird and Sword (ISBN: 9783736305489)
    Amy Harmon

    Bird and Sword

    (416)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Lark von Corvyn ist fünf Jahre alt, als ihre Mutter Meshara von König Zoltev vor ihren Augen getötet wird. Um Lark zu schützen, nimmt sie ihr mit dem letzten Atemhauch die Stimme, denn auch Lark hat die Magie in sich.

    15 Jahre später: Da Lark nicht spricht, ist sie für alle unscheinbar. Sie kann jedoch die Stimmen der Welt wahrnehmen und in ihrem Kopf formen sich Wörter und Bilder. Von ihrem Vater wird sie kaum beachtet, obwohl sein Schicksal an ihrem geknüpft ist. Nur ein Troll kümmert sich um sie und begleitet sie auf ihren Wegen.

    Eines Tages taucht König Tiras, Zoltev’s Sohn, auf. An den Grenzen von Jeru herrscht Krieg gegen blutrünstige und scheinbar unbesiegbare Fabelwesen – sogenannte Volgar. Der König erinnert Lord Corvyn an seine Treue und nimmt als Pfand Lark mit. Während sie nach Jeru City reisen, greifen erneut Volgar an und Lark kann sie mit Macht ihrer Gedanken zur Aufgabe bewegen.

    König Tiras ist ganz angetan von der jungen unscheinbaren und stillen Frau. Er bemerkt, dass sie magische Kräfte besitzt. Aber Magie ist verboten und jeder, der sie in sich trägt, soll laut Gesetz getötet werden. So zögert Lark eine Weile, sich ihm zu offenbaren. Bis dahin hat sie jedoch bemerkt, dass er selbst dunkle Geheimnisse besitzt.

    Werden sie ein gemeinsames Schicksal teilen und den Krieg zu ihren Gunsten beenden können oder werden sie wie die anderen Magie-Begabten den Tod finden?

    Mein Fazit:

    Acht Jahre schlummerte dieses Buch auf meinem SuB. Und jetzt habe ich es endlich gelesen und frage mich, warum ich so lange wartete.

    Ich habe schon einige Romane von Amy Harmon gelesen, meist sind es außergewöhnliche Liebesgeschichten. Im Genre Fantasy bin ich nicht so viel unterwegs, dafür freue ich mich, dass mir gerade diese Geschichte so besonders gut gefallen hat.

    Lark ist eine junge starke Frau – mit reinem Herzen und mit einem aufrichtigen Charakter. Die Mutter hat ihr im Sterben die Worte im tiefen Innern verpflanzt. Sie sollte kein Wort mehr sagen, bis die rechte Zeit gekommen ist. Und so sehr Lark sich zwischendurch auch bemühte, es kam nicht ein Ton heraus. Der Vater, ein Unsympath und Wendehals, lehrte sie weder lesen noch schreiben. Das ändert sich grundlegend, als sie König Tiras begegnet.

    König Tiras ist der Sohn von König Zoltev, der zwischendurch das Zeitliche gesegnet hat. Zoltev war gefürchtet, doch Tiras will von seinem Volk geliebt und geachtet werden. Die Magischen wurden von ihm nicht gejagt und auch nicht getötet. Er findet das Gesetz unwürdig und schrecklich. Allerdings muss er sich um sein Reich sorgen. Denn nicht nur die Volgar können ein Dorf nach dem nächsten erobern. Auch die Lords der Provinzen lechzen nach dem Thron und spinnen Intrigen. Außerdem muss er sein eigenes Geheimnis hüten, woran Lark und ihre Mutter Meshara nicht so ganz unschuldig sind.

    Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und die Geschehnisse eindrucksvoll geschildert. Ich lebte mit Lark in Jeru und fühlte und sah mit ihr, was passierte. Sie erzählt die Geschehnisse aus ihrer Sicht, auch wie sie immer wieder versucht, ihre Stimme zu nutzen. Aber die rechte Zeit war noch nicht ganz gekommen. Sie kämpft um ihre Eigenständigkeit, aber auch um ihre Gefühle für Tiras, der sich oft widersprüchlich verhielt.

    Eine wunderbare Geschichte, die definitiv Lust auf den zweiten Teil macht. Der erste Teil bekommt fünf Sterne und eine klare Empfehlung!

  9. Cover des Buches Die Burg (ISBN: 9783426448397)
    Ursula Poznanski

    Die Burg

    (489)
    Aktuelle Rezension von: Lesemarathon09

    Mit Die Burg beweist Ursula Poznanski einmal mehr, wie intensiv und beklemmend Spannung sein kann. Dieses Buch fühlt sich nicht einfach nur wie ein Thriller an – es ist, als würde man selbst durch die dunklen Gänge der Burg tappen, ständig verfolgt von dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

    Eine Gruppe von sieben Menschen betritt die Burg Greiffenau, um ein neuartiges Escape-Game zu testen. Was wie ein aufregendes Abenteuer beginnt, kippt schnell in etwas viel Düstereres. Die künstliche Intelligenz, die eigentlich das Spiel steuern soll, beginnt eigene Entscheidungen zu treffen – und die wirken zunehmend grausam, unberechenbar und erschreckend kalt. Die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen, bis klar wird: Hier geht es nicht mehr ums Entkommen aus Rätseln, sondern ums Entkommen aus einer Falle.

    Ich habe mit den sieben gehofft, gebangt und mich gefürchtet. Diese permanente Anspannung, dieses leise Grauen, das sich immer weiter steigert – das war fast schon körperlich spürbar. Die Atmosphäre ist durchgehend verstörend, als würde die Burg selbst ein Eigenleben entwickeln. Jeder Gang, jede Tür, jede Entscheidung fühlt sich falsch an.

    Besonders Maxim hat mich tief getroffen. Seine Angst, seine Zweifel, dieses verzweifelte Durchhalten – ich habe richtig mit ihm gelitten. Er war für mich der greifbarste Charakter, jemand, der in diesem Albtraum nicht nur funktionieren, sondern überleben musste.

    Nevio hingegen hat bei mir eher Wut ausgelöst. Seine Haltung, alles mit Geld kontrollieren zu können, wirkte nicht nur unsympathisch, sondern fast schon erschreckend real. Diese Macht, die er glaubt zu besitzen, steht in starkem Kontrast zu dem, was in der Burg tatsächlich passiert – und genau das macht es so beklemmend.

    Was dieses Buch so besonders macht, ist die Mischung aus uralter, düsterer Kulisse und moderner Technologie. Die KI wirkt nicht wie ein einfaches System, sondern wie eine unsichtbare, allgegenwärtige Bedrohung. Etwas, das zusieht, lernt – und irgendwann entscheidet, dass niemand mehr sicher ist.

    Für mich war dieses Buch nicht nur spannend, sondern richtig unheimlich. Es hat mich in seinen Bann gezogen, mich nicht mehr losgelassen und noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Ein verstörender, fesselnder Thriller, der unter die Haut geht.

  10. Cover des Buches MacBest (ISBN: 9783492280662)
    Terry Pratchett

    MacBest

    (402)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Vorwissen zu MacBeth ist hilfreich aber nicht nötig. Von abstrusem bis sehr intelligentem Humor ist wieder alles dabei. Eine Pointe jagt die nächste.

  11. Cover des Buches Wind der Zeiten (ISBN: 9783453534001)
    Jeanine Krock

    Wind der Zeiten

    (134)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Johanna braucht nach einer scheußlichen Trennung eine Auszeit von ihrem Leben. Deswegen macht sie bei ihrer Freundin Caitlynn Urlaub in den schottischen Highlands. Dort begegnet sie auch dem geheimnisvollen Alan, welcher sie - ebenso wie Schottland - mehr und mehr in seinen Bann zieht. Doch Alan gehört nicht in diese Zeit, er ist Chief eines uralten Clans. Plötzlich findet Johanna sich im 18. Jahrhundert wieder, mitten im Clanleben. Doch das ist nicht so einfach, wird sie es schaffen Alans Liebe zu erwidern trotz aller Schwierigkeiten?

    Johanna ist ein spannender Charakter. Sie hat alles, was man sowohl im 21. Jahrhundert, als auch im 18. Jahrhundert braucht. Sie ist klug, emphatisch, witzig und sie besitzt Durchsetzungsvermögen. Ihre Vergangenheit war nicht leicht - ihr Leben ist mehr Bürde - aber sie hat gelernt damit umzugehen und ist mir durchweg immer sympathisch gewesen. Sie hat mich fasziniert, denn man taucht immer wieder mal in ihre Vergangenheit ein und auch in die von Alan. 

    Doch nicht nur die Protagonistin hat mich umgehauen, auch die ganzen anderen Charaktere waren sehr authentisch und sind mir stellenweise sehr ans Herz gewachsen.

    So zum Beispiel Alan und Morág, ebenso wie - überraschenderweise sogar - Marie. Ich konnte mir alle Figuren gut vorstellen und zu gerne wäre ich ebenfalls mit der liebevollen und stets gut gelaunten Morág befreundet! 

    Alan ist der harte, sexy Clanführer welcher sein  Herz am richtigen Fleck trägt und doch wird er als Wechselbalg abgestempelt und von vielen gehasst. Das hat mich stellenweise richtig wütend gemacht. Das Denken von damals hat die Autorin insbesondere im Bezug auf ihn sehr gut darstellen können. Diese Engstirnigkeit und den Hang nichts zu hinterfragen... Nichtsdestotrotz harmonieren Alan und Johanna sehr gut miteinander und leichtes Kribbeln überfiel mich beim Lesen, wenn die beiden agierten.

    Generell hat Jeannine Krock es geschafft mir eine fantastische Welt zu zeigen! Ich liebe Schottland und war auch bereits in den Highlands, gerade deswegen konnte ich das Buch wohl wie einen Film ablaufen lassen. Die Naturbeschreibungen, die Charaktere und die alten Gebräuche und Gepflogenheiten hat sie mit einer wahnsinnigen Präzision aufs Papier gebracht, dass Kopfkino vorprogrammiert war. Dabei bleibt sie detailgetreu und denkt auch weiter. Nicht nur die schönen Aspekte werden von ihr beleuchtet, sie greift auch Problematiken auf, die die Zeit damals mit sich brachte: vom Nachttopf über Läusebäder bis hin zu Verrat, Misstrauen und Krieg bei den Clans. 

    Der Schreibstil war insgesamt angenehm, auch, wenn oft gällische Worte fallen, so unterbricht dies den Lesefluss nicht. Vielmehr war es ein Durchfliegen durch die Seiten und ehe ich mich versah hatte ich den Brecher von  über 560 Seiten beendet. 

    Schlussendlich kann ich sagen, dass ich nicht erwartet hatte, dass mich dieses Buch so sehr in seinen Bann ziehen würde. Im Gegensatz zu anderen, kenne ich die Outlander-Saga nicht, so dass mir ein Vergleich nichts an diesem Meisterwerk zerstören kann! Die Geschichte hatte meiner Meinung nach alles: Freundschaft, Mut, Liebe, Misstrauen, Verrat, Spannung und einen Hauch von Magie. Es gefällt mir sehr gut, wie sich am Ende alles fügt (was Caitlynn damit zu hat hätte ich wohl gewusst, wenn ich Band eins gelesen hätte, da dies jedoch unabhängig voneinander gelesen werden kann, habe ich das wohl in der Reihenfolge verbaselt) und ich kann hier nur eine dicke Leseempfehlung aussprechen für jeden, der historische Liebesgeschichten liebt und sich gerne von den schottischen Highlands verzaubern lassen möchte. 

  12. Cover des Buches Die Gabe der Könige (ISBN: 9783764531836)
    Robin Hobb

    Die Gabe der Könige

    (161)
    Aktuelle Rezension von: Dosetta

    Wer es weder eilig hat, noch actiongeladene Spannung sucht, wird an Hobbs Auftakt der Weitseher-Trilogie eine wahre Freude haben! Das Buch ist mehr ein Entwicklungsroman denn ein furioses Fantasyabenteuer, aber gerade das, finde ich, macht das Buch so besonders.

    Es wird die Geschichte des königlichen Bastards Fitz erzählt, von der Zeit, als er als kleiner Junge vor dem Burgtor ausgesetzt wird, bis zu seinem ca. 15. Lebensjahr. Während dieser Zeit erfährt die Leserschaft viel über sein Leben als jemand, der nirgends so richtig dazugehört und seinen Platz im Leben oft mühsam, meist einsam und immer einblicksam finden muss. Weder wird er als klischeehafter "Chosen One", dem alles auf Anhieb gelingt, dargestellt, noch ist er gewitzter und klüger als alle um ihn herum. Er kämpft mit Zweifeln, Rückschlägen, Ablehnung und körperlichen Schwächen, was Hobb sprachlich nicht nur in einer hohen Qualität darzustellen weiß, sondern vor allem nachvollziehbar und empathisch. Man schließt Fitz wirklich ins Herz, man fühlt, hofft und leidet mit ihm, jedoch ohne rührselig zu sein. Seine Entwicklung ist geprägt von einer tiefen Resilienz, die Hobb ausgesprochen gut einzufädeln weiß.

    Wie anfangs geschrieben, braucht das Buch seine Zeit. Es ist kein Pageturner, der nach jedem Kapitel mit einem neuen Plottwist aufwartet. Tatsächlich passiert während 3/4 der Geschichte relativ wenig, das zur Haupthandlung beiträgt. Da aber schon vorab klar war, dass es sich hierbei um den ersten Teil einer Trilogie handelt, finde ich die detaillierte und sehr introspektive Darstellung der Entwicklung des Hauptcharakters durchaus unterhaltsam und abwechslungsreich, sodass man sich auf die Fortsetzung richtig freut.

    Einen Stern Abzug gibt es allerdings für die Tatsache, dass es bis auf die titelgebende Gabe eigentlich keine weiteren fantastischen Elemente gibt (hierbei habe ich einfach die Hoffnung, dass es davon in den Folgebänden mehr geben wird) und 1-2 offene Handlungsstränge, bei denen sich noch zeigen muss, ob sie ins Leere verlaufen sind oder ebenfalls in den Folgebänden aufgegriffen werden.

    Alles in allem ein sehr lesenswerter Auftakt zur Reihe!

  13. Cover des Buches Raum der Angst (ISBN: 9783548063805)
    Marc Meller

    Raum der Angst

    (322)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Lorenz Stassen schreibt unter dem Pseudonym Marc Meller:

    Der Thriller war spannend und angenehm flüssig geschrieben – ein Buch, das sich leicht und zügig lesen lässt. Trotz der düsteren Elemente wie Mord und Gefahr wirkt es eher wie eine Lektüre für zwischendurch. Ich bezweifle, dass es mir langfristig im Gedächtnis bleiben wird.

    Das Ende wartet mit einem Cliffhanger auf, der klar auf einen zweiten Band hinweist. Dennoch empfinde ich die Geschichte als in sich abgeschlossen genug, um nach Band 1 aufzuhören – was ich vermutlich auch tun werde.

    Alles in allem hat mich das Buch für einige Stunden gut unterhalten, und dafür vergebe ich solide 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Rauklands Blut (ISBN: 9783759274489)
    Jordis Lank

    Rauklands Blut

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Dies ist der zweite Band der Raukland-Trilogie, und gerade bei Fortsetzungsbänden ist es gar nicht so einfach, eine Rezension zu verfassen, ohne dabei zu viel zu verraten. Ich werde versuchen, meine wichtigsten Eindrücke wiederzugeben, ohne dabei allzu sehr zu spoilern.

    Ronan kehrt aus dem Exil nach Raukland zurück. Eigentlich ist er der Thronanwärter, aber da ergeben sich einige Probleme. Zum einen ist da auch Ronans Bruder Broghan, der ebenfalls auf den Thron spekuliert und sich beim Vater stets in den Vordergrund drängt. Rauklands König, ein harter Mann, der anscheinend kein Gefühl für seine Söhne aufbringt, lässt sich immer wieder gerne von Broghan einwickeln, denn der findet alle möglichen Argumente und Gründe, wieso er der bessere Nachfolger sei. Um die Nachfolge von Rauklands Herrscher antreten zu können, soll Ronan auf seine große Liebe verzichten und aus politischen gründen die Prinzessin von Angent heiraten. Wird er sich dieser Herausforderung stellen?

    Es geschehen einige Dinge, die Ronan stark erschüttern und seine Pläne völlig durcheinanderbringen. Die Entwicklungen sind dramatisch und fesselnd, und der Ausgang dieses Abenteuers ist ungewiss. An einigen von Ronans Reaktionen merkt man, dass er noch recht jung ist und schnell überreagiert. Aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck, was man immer wieder im Umgang mit den Menschen spürt, die er liebt oder schätzt. Und doch musste ich manchmal mit dem Kopf schütteln, weil seine Entscheidungen nicht immer gut überlegt waren. Stellenweise war ich mir unsicher, ob Rauklands Thron nun ein Fluch oder ein Segen für Ronan wäre. Aber was ist die Alternative? Und was würde aus Raukland und seinen Bewohnern, sollte Ronan den Thron nicht erben? Einen Vorgeschmack, wie es unter Broghans Regentschaft aussehen würde, bekommen wir schon hier im Buch.

    Bei dieser Trilogie kann ich nur sehr dazu raten, die Bücher der Reihe nach zu lesen, denn die Zusammenhänge werden nur richtig deutlich, wenn man die Vorgeschichte kennt. Apropos Vorgeschichte, ich habe Ronans Freund Liam und die Bewohner von Lannoch vermisst. Die Stimmung war in diesem zweiten Band härter und aggressiver, was auch am Fehlen lieb gewonnener Charaktere aus dem ersten Band liegt. Auf jeden Fall lernt man aber auch diesmal faszinierende Persönlichkeiten kennen, unter anderem Hannah, die tapfere und feinfühlige Prinzessin von Angent, die mir auf Anhieb sympathisch war.

    Das Ende ist offen und doch auch in gewisser Weise zufriedenstellend, zumindest für den Moment! Aber natürlich geht Ronans Abenteuer weiter, und ich bin sehr gespannt darauf.

  15. Cover des Buches Ronja Räubertochter (ISBN: 9783751204460)
    Astrid Lindgren

    Ronja Räubertochter

    (1.172)
    Aktuelle Rezension von: Adele24

    Das Buch ist ein schönes Buch, was sich gut eignet für Kinder im alter von 9 Jahren. Es gibt manchmal ein paar gruselige Stellen. Deswegen würde ich es ab der 4 Klasse entfehlen.


    Es war spannend. Ich habe das Buch in der 4 Klasse gelesen, da wir ein Theaterstück gespielt haben. es hat spaß gemacht die Redewendung der Räuber laut vorzulesen. es ist ein schönes Buch mit nervenkitzelnden stellen:)

  16. Cover des Buches How to Seduce a Sorcerer (ISBN: 9783522508681)
    Regina Meißner

    How to Seduce a Sorcerer

    (92)
    Aktuelle Rezension von: chapters_and_dreams

    How to seduce a sorcerer hat eine spannende Welt, in der ich mich als Leserin ger noch mehr ausgetobt hätte. Doch die Geschichte rund um die bettelarme Liora und den geheimnisvollen Zauberer Jaro konnte nicht so richtig mein Herz berühren. Vieles wird nur oberflächlich behandelt, oder nur schnell eingebracht und im Verlauf der Geschichte nicht weiter verfolgt.

    Liora und Jaro als Figuren blieben für mich bis zum Schluss fremd, sodass ich die Romance nicht wikrlich fühlte. Eine schöne Idee war da. Und der Plottwists liefert eine andere Handlungsentwicklung als man es in dem Genre gewöhnt ist. Das war wikrlich sehr erfrischend. 

  17. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer (ISBN: 9783958342170)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer

    (376)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Magie ist Teil dieser Welt – hinter einem Wall und damit vor Menschenaugen verborgen. Lange Jahre hat er für Frieden und Gerechtigkeit gesorgt, doch nun tobt ein Kampf um Macht und Vorherrschaft zwischen Licht- und Schattenkämpfern. Eine alte Vorhersehung scheint sich zu erfüllen, als Jennifer Danvers ihren Kampfgefährten verliert und Alexander Kent als dessen Erbe erwacht. An ihr und ihren Freunden liegt es nun, ihn in sein neues Leben einzuführen und doch ahnt keiner von ihnen, dass das Gleichgewicht der Kräfte zeitgleich ins Chaos zu stürzen droht. Das Böse ist bereit, den Wall zu zerschmettern…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Das Cover von „Aurafeuer“ fand ich sofort sehr anziehend. Es verweist auf spannende, erwachsenere Magie und wirkt in seiner Schlichtheit sehr mächtig. Die Hinweis auf dem Cover zu den Preisen, die die Serie gewonnen hat, empfinde ich hingegen als störend.

    „Aurafeuer“ stellt den ersten Teil einer längeren Buchserie dar. Diese ist ursprünglich monatlich als e-Book erschienen, wobei es mittlerweile Sammelbände und Gesamtausgaben (auch als Print) zu kaufen gibt. Die „Das Erbe der Macht“-Reihe umfasst 13 Bände und wurde im Anschluss mit einer 2. Staffel um ein Spin-off verlängert.

    In der ursprünglichen Variante gleichen die einzelnen Teile eher Abschnitten eines große Ganzen – der Auftaktband umfasst dabei etwa 140 Seiten. Dieses Konzept hat mich schon vor Beginn des Buches gestört und auch im Laufe des Lesens konnte ich mich nicht recht damit anfreunden.

    Die Erzählung selbst beginnt rasant, da man mitten in die Geschichte und dabei noch verschiedene Handlungsorte hinein geworfen wird. Erst nach und nach findet man als Leser den roten Faden, Erzählstränge kommen zusammen und das durchaus komplexe Magiesystem in der Urban Fantasy-Welt erschließt sich nach und nach zumindest soweit, dass man sich nicht verloren fühlt. Durch die kurzen Einzelbände würde es bei mir aber wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich in der Welt zu Hause fühlen würde.

    Dazu tragen auch die Charaktere bei. Hier lernen wir sowohl Menschen, als auch Lichtkämpfer und Unsterbliche kennen. Erstere geraten schnell in den Hintergrund. Bei den magisch Begabten führt uns das Buch bald zu einer kleinen Gruppe mit ganz unterschiedlichen Protagonisten. Einige davon finde ich grundsätzlich sympathisch, andere bleiben unnahbar und Alex ist mir (mit seinem sexistischen Gehabe und seinen gewollten Macho-Sprüchen) sogar schlichtweg unsympathisch. Ich denke hier soll sich eine größere Figurenentwicklung anbahnen. Die Sprache gefällt mir nicht wirklich: Girl? Alter? Ein genaueres Kennenlernen ist aufgrund der Kürze des Buches auch nicht möglich. 

    Die Unsterblichen bilden hingegen einen spannenden Part, der auch vom Magiesystem unterstützt wird. Wir reden hier von Größen der Menschheitsgeschichte wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci. Diese Prämisse konnte mich sehr von sich begeistern.

    Der Schreibstil hat mich am Anfang nicht wirklich in einen Fluss kommen lassen. Vor allem flapsige Bemerkungen zu Alkohol und Sex hätte es für mich nicht gebraucht. Der Humor ist mir nicht so positiv aufgefallen wie einigen anderen Lesern. Die einzelnen Handlungsorte sind interessant, aber wir springen zu schnell zum nächsten um Tiefe zu erzeugen. Am Ende des Buches findet man noch ein gutes Glossar, sowie eine (zu) große Menge an Werbung für weitere Werke des Autors…

    Da ich nach wie vor das Gefühl habe, erst per Prolog in eine Geschichte geschnuppert zu haben, fällt es mir schwer diese zu beurteilen. Ich denke hier ist viel Potential vorhanden, gerade in Sachen Magie, und auch die spannenden und geheimnisvollen Teile (eine Schattenfrau, der alte Wall, mächtige Artefakte,…) haben mir gut gefallen. Ich merke jedoch selbst, dass ich nicht gewillt bin diesen Protagonisten über so viele Teile hinweg – stets in kurzen Häppchen – in die Geschichte zu folgen.

     

    》FAZIT:

    Protagonisten und vor allem die gestückelte Art diese Geschichte per kurzen e-Books zu erzählen konnten mich nicht überzeugen. Das Magiesystem, die Unsterblichen, die geheimnisvollen und spannenden Aspekte haben mir an sich gut gefallen.

  18. Cover des Buches Rauklands Sohn (ISBN: 9783759274243)
    Jordis Lank

    Rauklands Sohn

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Sarisa

    Die Geschichte geht um Ronan, der unter seinem tyrannischen Vater aufgewachsen ist und wegen eines Fehlers auf die Insel Lannoch geschickt wird. Dort muss er uralte Prüfungen ablegen, um die Herrschaft über das Land zu gewinnen. Doch ohne wahre Freunde wird er nicht weit kommen. 


    Ronan als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Er macht eine unglaubliche Entwicklung durch und wächst über sich hinaus. Auch die Nebencharaktere sind authentisch und liebenswert. Besonders Liam habe ich ins Herz geschlossen, den Ronan rettet. Ronan hat es nicht leicht in der brutalen und düsteren Welt, aber im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer.


    Der Schreibstil ist toll und das Hörbuch unglaublich gut vertont. Ich konnte mir die Insel sehr gut vorstellen und es war sehr bildlich. 

    Das Cover ist hübsch und mal was anderes. 


    An einigen Stellen war es etwas langatmig, an anderen aber wieder packend spannend.


    Das Buch ist sehr empfehlenswert und wer spannende Geschichten über Freundschaft und den persönlichen Wachstum mag ist hier an der richtigen Stelle.


    Danke für das Rezensionsexemplar.

  19. Cover des Buches Dracyr - Das Herz der Schatten (ISBN: 9783570402245)
    Susanne Gerdom

    Dracyr - Das Herz der Schatten

    (94)
    Aktuelle Rezension von: Julia_S06

    Ich persönlich fand das Buch wirklich gut geschrieben.

    Endlich mal etwas anderes als all die anderen typischen Drachen-Storys. Diesmal sind die Drachen nicht die Bösen sondern die Guten!

    Die Emotionen werden super rübergebracht, man fühlt sich als könnte man die Gefühle der Protagonistin selbst fühlen.

    Das Buch steht schon in meinem Lieblingsbücher-Bücherregal ;)

  20. Cover des Buches Die Nebel von Skye (ISBN: 9783743206205)
    Katharina Herzog

    Die Nebel von Skye

    (101)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Zuletzt konnte mich Katharina Herzog mit ihrer „Faye“ Geschichte begeistern, deshalb hatte ich Lust, gleich wieder etwas von ihr zu lesen. Mit „Die Nebel von Skye“ ist ihr eine süße Jugendgeschichte gelungen, die irgendwas zwischen Agatha Christies „Orient Express“ und Kerstin Giers „Wolkenschloss“ ist. Nur eben mit Geistern ;-) Ich hatte großen Spaß beim Miträtseln und dem kurzweiligen Ausflug auf die sagenumwobene Isle of Skye. Wie schon in „Faye“ hat mir der Deutschlandbezug sehr gefallen und dass die Teens ohne viel Drama und Hormone miteinander umgingen. Die Erwachsenen sind vielleicht etwas überzeichnet, aber das liegt nun mal in der Natur des Genres. Ich bin Fan und interessiert an weiteren Ausflügen zusammen mit Katharina Herzog und ihren Figuren!

  21. Cover des Buches Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht (ISBN: 9783492073202)
    RuNyx

    Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Noirian

    Zuallererst muss ich sagen, ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Ich fand den Klappentext unfassbar ansprechend und auch das schöne Design des Buches war ein Pluspunkt. 

    Was ich positiv anmerken möchte, ist dass ich den Schreibstil des Autors flüssig und angenehm zu lesen ist. Leider hört da auch schon das Positive auf. 

    Zwar bin ich gut reingekommen und der Anfang war bis dato auch spannend. Aber lange blieb das leider nicht. Ab einen gewissen Punkt der Story ging es nicht mehr um das Mysterium was da vor sich geht an der Schule. Stattdessen ging es nur noch um die Liebesbeziehung der Protagonisten. Was an für sich kein negativer Punkt sein muss, im den Falle aber schon.

    Der Spice war einfach nur plump. Teilweise gab es Storyelemente die auch keinerlei Sinn ergeben haben und Handlungen die ich nicht nachvollziehen konnte. 

    Wer Romance und Mystery in einem Dark Academy Setting sucht,  wird hier leider enttäuscht. Wer allerdings belanglosen Spice möchte, wird hier fündig. Echt schade

  22. Cover des Buches Die Geheimnisse der Alaburg (ISBN: 9783744830454)
    Greg Walters

    Die Geheimnisse der Alaburg

    (113)
    Aktuelle Rezension von: coldi1

    "Die Geheimnisse der Alaburg" ist der erste Teil der "Die Farbseher Saga". Normalerweise würde ich jetzt sagen, die Bücher sind abgeschlossen und könnten unabhängig voneinander gelesen werden. Doch hier gibt es eine Grundgeschichte, die noch nicht abgeschlossen ist, deswegen empfehle ich Euch für den kompletten Lesegenuss, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen. 


    Ich habe von dem Autor jetzt schon einige Reihen gelesen und sehr geliebt, deswegen dachte ich mir jetzt, es wird so langsam Zeit für mich auch seine Debütreihe anzufangen. Und was soll ich sagen... es wurde wirklich Zeit. Ich war von der ersten Seite im Buch angekommen und konnte es kaum wieder aus der Hand legen, ich habe es regelrecht durchgesuchtet. 


    Das Setting hat vom ersten Moment an mein Herz berührt, genauso wie auch die Protagonisten. Gerald macht mich noch ein wenig neugierig, ich denke, über ihn haben wir noch nicht alles erfahren. Aber nicht nur er macht mich neugierig, ich habe wirklich noch so einige Fragen und kann es kaum abwarten bis ich weiter lesen kann und hoffe das wenigstens ein paar davon schon im nächsten Teil beantwortet werden. 


    Der Schreibstil hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Er ist magisch, bildhaft und so mitreißend. Ich freue mich jetzt schon auf alles, was da noch kommen wird. Dankeschön das ich es lesen durfte.


    Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird,
    ein Zwerg, der nicht zaubern kann,
    ein übergewichtiger Zwergelbe,
    ein hinkender Ork. 

    Sie können die Welt retten – oder vernichten.

  23. Cover des Buches Psychos: Das erste Jahr (ISBN: 9798869539977)
    Jacqueline Thör

    Psychos: Das erste Jahr

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Ma26ry

    In dem Buch "Psychos" geschrieben von Jacqueline Thör, geht es um Noah, der auf seiner Schule von einer Gruppe von Mitschülern gemobbt wird. Während eines weiteren Vorfalls mit seinen Mitschülern, in der er sich nicht mehr unter Kontrolle hat, rastet er aus und weiß im Nachhinein nicht mehr was er genau getan hat. Seine Mitschüler verpetzen ihn bei seinem Schulleiter und er wird von der Schule suspendiert. Seine Pflegeeltern verlangen von ihm arbeiten zu gehen, jetzt wo er von der Schule geflogen ist. Doch plötzlich steht ein seltames Mädchen vor seiner Tür. Kann sie ihm eine Perspektive geben? Die Hauptfigur im Buch ist Noah. Seine Gefühle und Erlebnisse stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Der Schreibstil ist entspannt zu lesen und auch die Kapitelverziehrungen passen zum Inhalt. Das Thema des Buches handelt von Menschen, die in ihrer Vergangenheit unterschiedliche Traumen erlebt haben und daraus Strategien entwickeln mit diesen klar zu kommen. Durch diese Strategien unterscheiden sie sich von Menschen, deren Lebensumstände keine Entwicklung von Schutzstrategien erfordert haben. Da die Gefühlswelt der traumatisierten Kinder je nach Situation ins Extreme kippen kann, haben sie zum Schutz ihrer eigenen Person diese Strategien entwickelt um entsprechend auf ihre Umwelt zu reagieren und durch einen bessern Einfluss auf ihre Mitmenschen, sich selbst schützen zu können. Das Buch hat ebenfalls eine ganz wichtige Botschaft enthalten, welche vor allem in die heutige Welt von Mobbing, Gewalt und andere Bedrohungen von Mitmenschen passt. Diese Botschaft ist, dass alle Betroffenen von solchen Taten, bei denen der Körper schon Schutzmaßnahmen getroffen hat, nicht die Psychos sind. Psychos sind die Menschen, die in der Lage sind solche Taten zu verüben und einen Menschen so viel Leid zu zufügen, dass sein Körper gezwungen ist, solche Überlebensstrategien zu entwickeln. Alles in Allem fand ich den Roman sehr spannend, actionreich, real aber auch mit einem Hauch von Zauber darin.

  24. Cover des Buches Vier Tage währt die Nacht. (ISBN: 9783499234972)
    Dorothea S. Baltenstein

    Vier Tage währt die Nacht.

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Gegen_den_Strom_lesen

    Die Entstehung des Buches ist selbst schon eine spannende Geschichte und Wert hier kurz beschrieben zu werden:

    Dorothea S. Baltenstein ist ein Sammelpseudonym einer Gruppe von vier Berliner Schülerinnen und deren früherer Lehrer. Im Rahmen eines dreijährigen Projektes wurde der Roman gemeinschaftlich geschrieben. Anschließend sollte ein Verlag gesucht werden, der auch gefunden wurde.
    Die Veröffentlichung war jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft. Das Buch durfte nur unter einem Pseudonym, ohne Andeutung auf das Schülerprojekt veröffentlicht werden. Zusätzlich wurde die fiktive Person Dorothea S. Baltenstein erfunden, die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert gelebt haben soll und selbst ein tragisches Ende mit 30 Jahren erfahren hat. Ihr einziges Manuskript sei nie veröffentlicht worden und der Herausgeber Michael Schmid habe es im 21. Jahrhundert  zufällig auf einem Dachboden gefunden und veröffentlicht.
    Soviel zur fiktiven Autorin. Der Stern kam nach einem halben Jahr der Veröffentlichung hinter das Geheimnis der Dorothea S. Baltenstein und enthüllte das Schülerprojekt.
    Wer mehr darüber erfahren will, klickt hier.

    Nun zum Inhalt des Buches. Obwohl der Roman ein zeitgenössischer ist, liest er sich wie ein klassischer Schauerroman des 19. Jahrhunderts. Die Kulisse ist ein düsteres Schloss in den schottischen Highlands. Der Schlossherr lädt Freunde zu einem literarischen Wettstreit in das Gemäuer sein. Bereits in der ersten Nacht stürzt die Zugbrücke ein, was ein Todesopfer fordert. Der Weg nach draußen ist abgeschnitten… Die Literaten müssen erkennen, dass ein Mörder unter ihnen weilt, der einen nach dem anderen von ihnen tötet. Anscheinend ist der Mörder ein Märchenliebhaber, er gibt Rätsel auf, die mit den Gebrüdern Grimm zusammen hängen.

    Auf der Suche nach dem literarischen Muster für die Ungeheuerlichkeiten wird der Kreis der Verdächtigen schließlich immer kleiner…

     

    Ein spannender Schauer-Kriminalroman, mysteriös, märchenhaft, gruselig, absolut empfehlenswert.

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