Bücher mit dem Tag "burgund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "burgund" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben der Elfen (ISBN: 9783423280747)
    Muriel Barbery

    Das Leben der Elfen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Dementsprechend hoch war meine Erwartungshaltung als ich an den Roman „Das Leben der Elfen“ der selben Autorin  ging. Doch leider habe ich mich mit dieser Lektüre sehr gequält. Nur weil ich prinzipiell nie ein Buch abbreche (es gab bisher nur 3 Ausnahmen), habe ich bis zum Ende durchgehalten.
    Was lief für mich schief?
    Die vielgepriesene zauberhafte Sprache konnte bei mir keine Magie entfachen.
    Ich empfand das dauerhafte Beschwören übersinnlicher Kräfte, das permanente Hinweisen auf eine Welt hinter der Welt, auf eine Poesie der Dinge, einfach nur ermüdend und langweilig. Eine nennenswerte tragende Handlung war für mich nicht zu erkennen.
    Die ersten Sätze konnten mich noch begeistern, aber bereits nach den ersten Seiten war mein Enthusiasmus völlig abgekühlt.

  2. Cover des Buches Eine himmlische Katastrophe (ISBN: 9783458364115)
    Thomas Montasser

    Eine himmlische Katastrophe

     (34)
    Aktuelle Rezension von: buechererzaehlengeschichten

    Der Autor erzählt die Geschichte liebevoll, mit viel Charme und mit bezauberndem Esprit. Authentisch, liebenswerte Charaktere zeigen, wie wundervoll, einfach und inspirierend es sein kann, "sein Glück beim Schopf zu packen" und neue, andere und manchmal auch bessere Wege des eigenen Lebens einzuschlagen.


    Mut, manchmal auch göttliche Fügung, Freundschaften und die Wunder, die das Leben für einen bereit halten, sind manchmal die kleinen Helfer, die einen unterstützend auf solchen Wegen begleiten.

    Für mich ist es ein humorvolles, kurzweiliges und positives Buch. Eine heitere, aber auch nachdenkliche Geschichte, die mir ein göttliches Lesevergnügen bereitet hat.

    Ich vergebe ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Ich, Maximilian, Kaiser der Welt (ISBN: 9783596198191)
    Peter Prange

    Ich, Maximilian, Kaiser der Welt

     (80)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Buch ist sehr interessant, allerdings zuweilen etwas langatmig. So geht es viele Seiten lang um das Herzogtum und weniger um Maximilians Weg zum Kaiser. Wie dieser es zu seinem Ziel bringen konnte ist mir ob der vielen Pleiten, Pech und Pannen ein Rätsel. 3,5 🌟

  4. Cover des Buches Die letzte Reifung (ISBN: 9783492274692)
    Carsten Sebastian Henn

    Die letzte Reifung

     (32)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Gestolpert bin ich über diese Krimireihe da ich in der schönen Stadt Bietigheim wohne, von der Prof. Dr. Adalbert Bietigheim und seine weit verzweigte Familie ihren Nachnamen haben. Das fand ich einen netten Zufall, da kam ich natürlich nicht dran vorbei. Mit „Die letzte Reifung“ startet der Auftakt einer kulinarischen Serie, die sich wohl in jedem Band mit einer anderen kulinarischen Leckerei beschäftigt. In diesem Teil begibt sich der Experte, Prof. Bietigheim, der an der Universität in Hamburg den Lehrstuhl für Kulinaristik innehält, auf eine „Tour de Fromage“. Mit Fahrrad, Strohhut und Hund Benno von Sabel macht er sich auf den Weg nach Frankreich. Und prompt findet er sich, wie soll es bei einem Krimi anders sein, mitten in einem Mordfall wieder. Schnell stellen die Polizei und vor allem der Bürgermeister die Ermittlungen wieder ein, will man doch das von langer Hand geplante Käsefest nicht mit Mord und Totschlag ruinieren. Doch Adalberts Gerechtigkeitssinn und vor allem seine Neugier sind geweckt. Zusammen mit Freund und Taxifahrer im Streik Pit sowie Cousin und Reporter Jan Bietigheim macht er sich an die Aufklärung. Ob das den Dreien gut bekommen wird?

    Er ist schon ein skurriler Kerl, der gute Herr Professor, und der nicht gehorchende Hund, den er immer besingen muss, passt wie Faust aufs Auge. Mich hat der Kriminalroman sehr gut amüsiert und hat vor allem mein Wissen über Käse um ein Vielfaches vergrößert. Als netter Gag findet man am Ende noch ein paar leckere Rezepte, die zum Nachkochen einladen. Eine kleine Beschwerde muss ich aber dennoch los werden. Der im Buch erwähnte Trollinger Wein aus dem Bietigheimer Wurmberg schmeckt in keinster Weise so schrecklich, wie er hier dargestellt wird. Wir bauen dort nämlich selbst Trollinger Trauben an. Herr Henn kann gerne mal vorbeischauen und sich selbst davon überzeugen ;)    

  5. Cover des Buches Rheingold (ISBN: 9783596124640)
    Stephan Grundy

    Rheingold

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    „Rheingold“ erzählt von Göttern, Menschen, Zwergen und anderen Fabelwesen, von der Gier nach Gold, von Liebe und Verrat, Schicksal und Kampf. Stephan Grundy orientierte sich an der „Völsunga Saga“, die auch Tolkien und Richard Wagner inspirierte und hat die Geschichte der Wälsungen und der Nibelungen für unsere Zeit in Prosa gefasst.


    Anders als im Nibelungenlied wird die Erzählung auf die Geschichte des Schatzes und auf Sigfrids Vorfahren ausgeweitet. Mir gefiel vor allem ersteres sehr gut: wie die Brüder Fafnir und Regin sich vor Gier nach dem Gold entzweien und Fafnir schließlich durch eine Tarnkappe zum Drachen wird, der den Schatz in einer Höhle bewacht – im Berg, den man später als den Drachenfels bezeichnet. Es folgt die Geschichte der Wälsungen-Geschwister Sigmund und Siglind, die ich etwas langatmig fand. Im ersten Teil der Geschichte greifen die Götter Wotan und Loki noch sehr oft in die Geschicke der Menschen ein, später, im Nibelungen-Teil nur noch wenig. Dementsprechend fantastischer ist der erste Teil. Die christlichen Elemente fallen beinahe gänzlich weg.


    Schließlich wendet sich die Handlung Sigfrid zu, der Tötung des Drachens und der schicksalhaften Begegnung mit Brünhild und den Burgundern. In einigen Punkten weicht die Völsunga Saga von der mittelhochdeutschen Fassung ab, der Autor verbindet wiederum manches und erschafft so eine stimmige, spannende Fassung. So ist Hagen in der nordischen Fassung Gunters Bruder, Krimhild ist die Mutter und Gudrun die Tochter, die Sigfrid heiratet. 


    Stephan Grundy schafft es, die Sage plausibel zu erzählen, die Handlung liegt dabei etwas im 4.- 5. Jahrhundert n. Chr. Römer spielen eine Rolle und die germanischen Stämme. Man kann sich alles gut vorstellen.Lediglich ein Glossar hätte ich mir noch gewünscht, um einige Begriffe besser erklärt zu bekommen. 


    Für diese hervorragende und stimmige Nacherzählung der „Völsunga Saga“ vergebe ich 4,5 Sterne. Ein paar kleine Schwächen waren vorhanden. Doch der Autor schafft es, die Sage wertfrei wiederzuerzählen. Grundy zeigt, dass Kampf, Tod und Gemetzel nichts Verehrenswertes sind und dass auch vermeintliche Helden irgendwann dieses Schicksal ereilt. Dies finde ich vor allem wichtig, da Elemente der nordischen Mythologie und des Nibelungenlieds leider bis heute in nationalistischen Kreisen verehrt werden. 

  6. Cover des Buches Fool (ISBN: 9783442542598)
    Christopher Moore

    Fool

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Ein greiser König, der sich in seinen drei Töchtern täuscht. Zudem ein Narr und drei Hexen, die versuchen den Schlamassel wieder hinzubiegen. Begleitet wird das Abenteuer vom königliche Hofstaat inklusive Schmeichler und Intriganten - und wie könnte es anders sein von einem reimenden Geist. 

    Meine Meinung: Gleich vorweg - ich bin mit Shakespears Original 'König Lear' nicht vertraut. Beim Lesen hat mich das nicht beeinträchtigt. Mein Start ins Buch war flüssig, man lernt nach und nach alle Protagonisten kennen. Ich fand die Idee eines Narren als Hauptcharakter und Erzähler sehr spannend und es eröffnete viele Möglichkeiten. Die Geschichte orientiert sich wohl an der Originalvorlage und man kann ihr auch ganz gut folgen. Motive und Handlungen der einzelnen Protagonisten sind klar, wenn auch aufgrund von Wahnsinn nicht immer nachzuvollziehen. Warum ich trotzdem nicht mit dem Buch warm geworden bin, ist die Tatsache, dass die teilweise doch sehr tiefe Sprache, sowie der Humor und das ganze Rumgef**** meinen Geschmack nicht getroffen haben. Es war mir einfach zu übertrieben. 

    Meine Meinung: Hat meinen Humor leider nicht getroffen, war aber mal was anderes. Deshalb gibt es gut gemeinte 2.5 Sterne von mir. 

  7. Cover des Buches Die Rache der Nibelungen (ISBN: 9783453532687)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Rache der Nibelungen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: nelloroso
    Na ja, nichts dolles. "Die Rache der Nibelungen" von Wolfgang Hohlbein hat mich nicht überzeugt. Es geht um den Sohn von Siegfried und Kriemhild, Sigurd. Er wächst in Island als Königssohn auf und erlebt eine gehütete und langweilige Kindheit. Nach einem Angriff auf Island, erfährt er wer er ist und folgt seiner Bestimmung. Er will Rache für Island´s Untergang und sein Erbe, den Thron Xanten´s, antreten. Ab da wird er ein Spielball von den Nibelungen, Walküren und Göttern. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin und ist sehr Vorherrsehbar. Einfach nur Langweilig, genau wie die Figuren der Geschichte. Der Anfang ist ok, ab Seite 200 regiert die Langeweile. Schade.
  8. Cover des Buches Burgund (ISBN: 9783406749278)
    Bart Van Loo

    Burgund

     (6)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Das Reich Burgund – oder wie man Geschichte spannend, locker und unterhaltsam erklärt

     

    Habt ihr schon einmal von „Burgund“ gehört? Wer jetzt sagt: das ist doch eine Region in Frankreich – ja, ist es, heute. Aber einst war es ein eigenständiges Reich. Ein Reich, das 1111 Jahre bestand. Durch seine Lage zwischen Frankreich und den Niederlanden spielte es oft eine Rolle auch bei zentralen Konflikten – es hatte sogar mal einen „eigenen“ Erbfolgekrieg. 

     

    Ich mochte euch nicht mit Fakten bombardieren, aber erklären, warum ich dieses Buch liebe und richtig verschlungen habe. Nicht nur, weil ich schon immer Geschichte geliebt habe und Burgund mir mehr als einmal begegnet ist, sondern vor allem wegen Bart Van Loo. Ich gestehe, dies ist mein erstes Buch von ihm, aber ich bin wirklich total begeistert. Allein schon der Aufbau – wie in meiner Überschrift formuliert er zu jeder „seriösen“ Überschrift auch gleich noch eine „oder“-Erklärung und die sind so treffend formuliert, dass man sogar lachen muss, auch wenn es ernste Themen sind. Ich denke nur jemand, der sich wirklich so richtig, richtig mit einem Thema auskennt, schafft es, es so gut zu erklären. Nehmen wir mal uns selbst, man verfällt bei Themen, in denen man sich sicher fühlt auch in locker flockige Erklärungen, aber für Sachbücher gerade im Bereich Geschichte ist das äußerst selten.

     

    Ich persönlich liebe die Art, wie hier Geschichte verpackt wird. Das Buch ist unheimlich informativ, mit Liebe gestaltet und absolut nicht trocken. Ich fand es total interessant und spannend und regelmäßig musste ich auch grinsen.

     

    Viele halten Geschichte noch immer für langweilig, trocken, verstaubt und uninteressant, aber Bart Van Loo zeigt es all diesen „Zweiflern“, denn selten fühlt sich Geschichte so lebendig an. 

     

    Die Geschichte Burgunds wird nicht nur dargelegt, sondern zieht sich bis in die heutige Zeit. Wäre Burgund nicht gewesen, wäre unsere heutige Welt eine andere – da ist sich Van Loo sicher. 

     

     

    Fazit: Ich persönlich fand das Buch wirklich richtig gut, total unterhaltsam, interessant und mal was ganz anderes. Dem einen oder anderen ist die Sprache wahrscheinlich zu plakativ, aber ich fand das ehrlich gesagt erfrischend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wenn man mal eine ganz andere Art „Geschichtsbuch“ lesen möchte, ist man hier definitiv richtig!

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Der Ring der Nibelungen (ISBN: 9783570304037)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Ring der Nibelungen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: ewigewelten
    Hohlbeins und Dewis Nacherzählung des Nibelungenlieds bringt viel Spannung, Abwechslung und interessante, vielschichtige Charaktere in die doch eher flache Überlieferung. Siegfried wird als der rechtmäßige Nachkomme des Xantener Königpaares geboren, welches stirbt und sein Reich verliert, während der Junge in einer geheimen Schmiede bei Regin in Odins Wald aufwächst. Irgendwann begegnet er bei seinen Ausflügen Brunhilde, der Prinzessin von Island und beide versprechen sich eine spätere Heirat. Doch wie immer kommt alles völlig anders. Siegfried reist mit seinem 'Vater' an den Hof von Worms, um Waren zu verkaufen, doch von nun an ist sein Schicksal nicht mehr aufzuhalten. Er verliebt sich in Kriemhild, die Tochter des Königs und erfährt schließlich auch von seinem königlichen Erbe. Ohne zu zögern zieht er aus, um den Drachen Fafnir zu erlegen, der schon so viel Unglück über das Land Burgund brachte und den König und seinen ersten Sohn das Leben kostete. Doch Siegfried stellt das Ungeheuer und stiehlt den Schatz der Nibelungen, den Fafnir bewachte.Doch damit lädt er sich ihren Fluch auf. Unverwundbar geworden und mit einem Tarnhelm ausgestattet, erobert er sich mit seinem Heer zwar das Land Xanten zurück und freit Kriemhild als seine rechtmäßige Königin, doch diese Rechnung hat er ohne Brunhilde gemacht. Nach langem Warten auf Siegfried, ihren versprochenen Ehemann und zahlreichen Prüfungen, in denen ihre Freier starben, kommt sie an den Hof als die Königin Gunters, der seine politische Position gegen seinen Rivalen Siegfried zu festigen versucht, der noch vor kurzem sein bester Freund war. Schon bald drängt sein Berater Hagen darauf, Siegfried zu ermorden, um ihn aus dem Weg zu räumen, und auch Brunhilde fordert als Rache dieses Opfer von ihrem Gemahl. Siegfried stirbt durch eine List, doch Kriemhild erfährt von der Intrige und bis zum Ende des ersten Teils fließt mehr und mehr Blut. Am Schluss scheint die Blutgier der Nibelungen gestillt und ihr Schatz kehrt zu ihnen in den Wald zurück, während Sigfried, das neu geborene Kind der toten Königin mit Gernot und Elsa, den letzten übrigen des Königshauses, nach Island reist, um in stiller Abgeschiedenheit und fern von Burgund die Herrschaft Brunhildes fortzusetzen. Ein tragisches Ende, das auf Besseres im zweiten Teil hoffen lässt. Doch auch hier findet sich leider Bedrohung, Grausamkeit und die Missgunst der Götter, um dem jungen Siegfried das Leben schwer zu machen. Durchweg spannend und interessant, fällt die Fortsetzung allerdings noch drückender aus und die wenigen glücklichen Momente im Leben des Prinzen werden schon bald aufgewogen mit noch größerem Übel und Leid. Nichts desto trotz kann man sich den Schluss gar nicht so schlimm vorstellen, wie er ist, und es bleibt lediglich zu hoffen, dass mit dem Ende der Saga auch ein Ende des Nibelungenfluchs zu erwarten ist. Ein weiterer Teil könnte kaum noch dramatischer ausfallen! Der Vergleich mit dem Herrn der Ringe (wird auf dem Cover angeführt) ist diskutierbar, weil es sich hier einfach um etwas völlig Anderes handelt, aber die Saga ist wahnsinnig spannend mit sehr interessanten Charakteren und unzähligen unerwarteten Wendungen und verrät dabei viel über die europäische Geschichte, das höfische Leben und die Hintergründe des Nibelungenlieds, bei dem in der Schule wahrscheinlich niemand so richtig durchsah. Also für Mittelalter-Freaks und Freunde von spannenden Fantasy-Büchern mit viel Leidenschaft, großen Schlachten und vielschichtigen Figuren in jedem Fall zu empfehlen, an vielen Stellen allerdings alles andere als jugendfrei!
  10. Cover des Buches Bestiarium (ISBN: 9783404165308)
    Michael Tobias

    Bestiarium

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Ein Taschenbuch, 334 Seiten stark und absolut handlich. Das Cover beseht aus einem Bild von Fabel- und Urtieren. Das Bild ist in Blau und Scharz gehalten. Buchtitel und Autor, sowie der Verlag sind in Gold aufgedruckt. Dazu auch eine Schmite mit Ranken darauf. Das könnte so eine Medaille sein, von der im Buch die Rede ist. Das Ganze ist noch einmal braun umrandet. Das könnte gut Holz oder Leder darstellen. Erschienen ist der Thriller „Bestiarium“ im Verlag „Bastei Lübbe“. Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen und damit keine Probleme in Sachen Gewicht gehabt. Ob Sofa, Badewanne oder Bett. Dauerlesen war kein Problem, da die Arme und Hände das problemlos mitgemacht haben, ohne zu verkrampfen oder tierisch weh zu tun. Der Inhalt war interessant und aus Tatsachen und Fantasie zusammen gesponnen. In Antwerpen bricht ein Tier aus einem Überseecontainer aus. Zeugen beschreiben es sehr unterschiedlich und die Tierschützer tappen im Dunkeln. Dann wird im Museum der Gärtner tot aufgefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass er ein vermögender Mann war. Martin, ein sehr erfolgreicher Immobilienmakler bekommt einen Anruf von seinem Onkel. Er muss erfahren, dass sein Vater bereits vor einem halben Jahr verstorben ist. Er soll zu seinem Onkel kommen, um sein Erbe zu begutachten. Doch das ist nicht so einfach. Die „Reise“ entpuppt sich als geheimnisvolle Schnitzeljagd. An deren Ende steht ein Chateau in Frankreich. Aber ein wahrhaft paradiesisches. Das Paradies ist in Gefahr und Martin braucht die Hilfe seiner Frau. - Doch am Ende wirkt die Suche wie ein Ablenkungsmanöver. Das Buch war spannend. Da muss eine Menge Recherchearbeit dahinter stecken. Dem entsprechend hat es sich auch lesen lassen. Es war spannend und richtig fundiert. Ich war gefesselt und habe es dem entsprechend schnell durch gehabt. - Allerdings bin ich zum Final hin über die gute Recherche gestolpert. Hier wurde dann mit Namen und geschichtlichen Fakten um sich geworfen. Ich habe dann oftmals nur „Bahnhof“ verstanden. Über diese Stellen bin ich dann förmlich gestolpert, bin aus der Handlung heraus gefallen und musste später dann erneut einsteigen. Das war vom allgemeinen Verständnis her, kein Problem, aber ärgerlich war es doch. Trotz allem war das Buch spannend. Ich war gefesselt und konnte nicht so ohne Weiteres aufhören mit dem Lesen. Ärgerlich, wenn ich es dann doch tun musste. Also, auf jeden Fall werde ich das Buch noch einmal lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es dann auch mit dem Verständnis wesentlich besser wird.
  11. Cover des Buches Hagen von Tronje (ISBN: 9783453530249)
    Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Beeindruckendes Buch. Es hat mich sehr positiv überrascht. Hagen von Tronje - den man sonst als desn Bösewicht im Nibelungenlied kennt, wird hier als aufrechter Mann dargestellt. Sein Gegenüber Siegfried dagegen, als aufgeblasener Bösewicht. Die Version hat mir gefallen. Es war ganz was anderes, und dennoch spannend.
  12. Cover des Buches Der Triumph der Heilerin (ISBN: 9783442470273)
    Posie Graeme-Evans

    Der Triumph der Heilerin

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Caprice and Rondo (ISBN: 0375706127)
    Dorothy Dunnett

    Caprice and Rondo

     (2)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Vorletzter Teil der unglaublich umfangreichen und spannenden Familien-und Kaufmannssaga: Wie beim Vorgänger stehen die verzwickten und manchmal sehr undurchsichtigen Familienangelegenheiten von Nicholas de Fleury im Mittelpunkt. Nachdem er Schottland ruiniert hat, flüchtet Nicholas ins Exil nach Polen, um zunächst einmal "die Sau rauszulassen". Danach geht es mit Julius und der Gräfin nach Caffa, Tabriz und Moskau, bis ihn die vertrackte Familienproblematik (Adelina) zurück nach Flandern führt. Im Krieg für den Herzog von Burgund fallen einige der früheren Gefährten. Es bleiben noch einige Rätsel für den letzten Teil: Wer ist Nicholas Vater? Wer ist Bonne, die "Tochter" der Gräfin? Wie geht die Fehde mit seinen Todfeinden David de Salmeton, Jordan de Riberac und Simon of Killmirren aus? Es bleibt unglaublich spannend...
  14. Cover des Buches Über den Umgang mit Lob und Tadel: Normative Adelsliteratur und politische Kommunikation im burgundischen Hofadel, 1430-1506 (ISBN: 9782503514321)
  15. Cover des Buches Burgund (ISBN: 9783493588736)
    Manfred Braunger

    Burgund

     (1)
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  16. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783492228824)
    Michael Köhlmeier

    Die Nibelungen

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Karla_die_Freie

    Das Buch war sehr verständlich und interessant.

  17. Cover des Buches Mein Sommer mit Mémé (ISBN: 9783959671965)
    Elaine Briag

    Mein Sommer mit Mémé

     (61)
    Aktuelle Rezension von: MaLe

    Mir hat die Geschichte so richtig gut gefallen, bei der es um eine wunderbare Familie geht.
    Ich habe Pauline kennengelernt, die einen Antiquitätenladen besitzt und die mit Jakob in Paris ihre Verlobung feiern möchte. Die Beiden führen eine Fernbeziehung, da Jakob Arzt in Kenia ist. Sie freuen sich riesig auf die gemeinsame Zeit in Paris, doch dann macht Paulines Großmutter Meme ihnen einen Strich durch die Rechnung. Sie lädt nämlich zum selbem Zeitpunkt alle Familienmitglieder zu ihrem 80. Geburtstag ein und besteht darauf, dass alle unbedingt kommen. Ihr Chateau ist außerdem noch renovierungsbedürftig und jeder aus der Familie soll mit anpacken. Meme lässt keine Ausnahme zu.
    Zu lesen, wie sich die Familie aufrafft um ins Burgund zu reisen, wie sie dann versuchen miteinander klar zu kommen und vor allem, wie sich jeder einzelne von ihnen verändert, dass alles war total grandios.
    Die Autorin hat es so wunderbar beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, selbst dort in Frankreich vor Ort zu sein, mit der gesamten Familie an einem Tisch zu sitzen, zu reden und all die Köstlichkeiten mit ihnen zu genießen.
    Warum die Großmutter so hartnäckig darauf bestanden hat, dass alle, wirklich alle kommen und welches Geheimnis dahinter steckt, das muss man unbedingt selbst gelesen haben, denn ich möchte natürlich nicht zu viel verraten.


  18. Cover des Buches Maria von Burgund (ISBN: 9783512006364)
    Carl Vossen

    Maria von Burgund

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Sohn des Venners (ISBN: B0000BHLM4)
    Ernst Eberhard

    Der Sohn des Venners

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches ADAC Reiseführer Burgund (ISBN: 9783956899737)
    Edda Neumann-Adrian

    ADAC Reiseführer Burgund

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die Klostermühle von Altenberg (ISBN: 9783866808744)
    Franz Josef Mundt

    Die Klostermühle von Altenberg

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ersten Eindruck vom Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch vermittelt einen tollen Einblick in das Leben der menschen im 12. Jahrhundert. Nicht immer erscheinen dem Leser die Handlungen der Protagonisten aus heutiger Sicht nachvollziehbar, sie zeigen aber eindrucksvoll den damaligen Zeitgeist. Dies gilt insbesondere für die Schilderung des Lebens in einem Kloster und den Umfang des Einflusses der Religion auf das Leben.

    Ach ja, übrigens schliesst die Handlung nahtlos an Teile der Handlung aus dem Buch "Macht aus Stein und Glauben" an. Es ist aber nicht erforderlich dieses zunächst zu lesen. 

    Sehr gut gezeichnet wurden die einzelnen Figuren.Sie sind eben nicht eindimensional, sondern in ihrer Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit lebensnah dargestellt. 

    Zeitweilig kommt sogar so etwas wie Spannung auf und auch ein Hauch Romantik blitzt auf. 

    Die Schreibweise ist einfach, aber gut verständlich und kann den zeitlichen Horizont des Buches gut unterstützen. Das Buch hat mir viel Freude gemacht und mich veranlasst wieder einmal nach Altenberg zu fahren und den Nachfolgerbau das Klosters, den berühmten "Bergischen Dom" zu besuchen und in den Wäldern Altenbergs herum zu wandern.
  22. Cover des Buches Juliette Benzoni: Cathérine (ISBN: B005TJ48G4)
    Juliette Benzoni

    Juliette Benzoni: Cathérine

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Jungfrau mit dem Bogen (ISBN: 9783688106073)
    Guido Dieckmann

    Die Jungfrau mit dem Bogen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Astrid77
    Eine langatmige Geschichte, die am Anfang und an Endde gekürzt werden sollte. Nur für wirklich eingefleischte Historienfans wie mich wirklich zum lesen, und sogar ich hab mir schwer getan durchzuhalten.
  24. Cover des Buches Lesereise Burgund (ISBN: 9783711750587)
    Susanne Pollak

    Lesereise Burgund

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

     

    In acht wunderschönen Kurzgeschichten bringt uns Susanne Pollak ihre neue Wahlheimat Burgund näher. 

    · Ein altes Haus, gemauert aus grob behauenen Steinen

    · Les noces de la vigne et de la vie

    · Ganz still ist es im Stall

    · Kühn, furchtlos und gut

    · „Kaninchen mit verbrannten Rücken irrten über den Platz“

    · Niemand weiß, wo Alesia liegt!

    · „Es gibt je keine Worte, Stifte oder Farben, um den Himmel meiner Heimat zu malen“

    · Langes sanftes Köcheln in Rotwein 

    So erzählt sie, wie sie als Wienerin sich in die Landschaft verliebt, wie die Bewohner seit Jahrhunderten allen möglichen Eroberern trotzen. Seien es Kreuzritter oder die deutsche Wehrmacht.

    Sie verschweigt auch die Probleme der Landwirtschaft nicht, die immer mehr Bauern aufgeben lässt. Das Buch ist zwar 2010 erschienen, doch die Lage der Menschen hat sich vermutlich nicht wirklich verbessert.

    Immer wieder können wir einen Blick auf das „savoir vivre“ werfen, wenn wir den Gaumenfreuden Augenmerk schenken. Das große Festmahl zum Schluss verbindet die Wiener und französische Lebensart: Zumindest beim Essen gilt „ein bisserl was geht immer (noch)“ 

    Fazit: 

    Gerne gebe ich für diesen Ausflug nach Burgund, das ja einstmals in Habsburgischem Besitz war, 4 Sterne.


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