Bücher mit dem Tag "bushido"

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20 Bücher

  1. Cover des Buches Endgültig (ISBN: 9783518425213)
    Andreas Pflüger

    Endgültig

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Ein Thriller mit einer blinden Ermittlerin, jetzt Verhörspezialistin beim BKA, hörte sich interessant und spannend an. Jenny Aaron war nicht immer blind. Ein missglückter Einsatz in Barcelona, den sie noch im Rahmen ihrer Tätigkeit als Elitepolizistin bei der Polizei durchführte, war schuld an ihrem Handikap. Als Tochter eines GSG 9 Kämpfers, hat sie offensichtlich die Zähigkeit ihres Vaters geerbt und nimmt ihr Schicksal nicht einfach nur hin, sondern arbeitet hart daran wieder die Beste zu werden. Sie trainiert die ihr verbliebenen Sinne bis zur Perfektion, beherrscht die Klicksonartechnik, eine Echolotlokalisierungsmethode wie bei der Fledermaus. Überhaupt steht sie den Superhelden aus der Comicwelt in keinster Weise nach. Leider kann ich mit Superhelden so überhaupt nichts anfangen.

    Jenny Aaron wird von ihren ehemaligen Kollegen bei einem Mordfall um Hilfe gebeten und wird dadurch in ihr früheres Leben zurückkatapultiert. Der Mord sollte sie nach Berlin ködern, denn nach Barcelona scheint noch eine Rechnung mit ihr offen zu sein und sie muss mit einem ebenbürtigen Gegner um ihr Leben kämpfen, wie nie zuvor. Dieser Thriller hat auf jeden Fall was Spannung angeht seinen Namen verdient. Die Frau, die sich bei Nichts so beruhigt, wie beim Reinigen ihrer Waffe und auch als Blinde noch über eine Distanz von 80 Metern ins Schwarze trifft, wirkt auf mich eher wie eine Maschine, weniger wie ein Mensch. So lässt mich ihr Handeln auch irgendwie unberührt. Dass sie und ihre Kollegen sich nur mit Nachnamen ansprechen verstärkt diesen Effekt für mich ebenso, wie der vielfach stakkatoartige Schreibstil des Autors.

    Dieser Thriller ist ausgesprochen brutal, sehr komplex in seiner Handlung mit Figuren, die einem Marvel Comic entsprungen sein könnten. Es gibt sicher Fans für diese Art der Spannungsunterhaltung. Ich konnte mit den Protagonisten leider gar nicht warm werden und habe so manche Verfolgungszene auch nur noch überflogen.

  2. Cover des Buches Samurai, Band 1: Der Weg des Kämpfers (ISBN: 9783473583843)
    Chris Bradford

    Samurai, Band 1: Der Weg des Kämpfers

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Lydia255
    Ich finde das Cover einfach fantastisch. Das Cover eines Buches sollte immer genau das darstellen, um was es in der Geschichte geht und hier kann sich jeder Kunde sofort ein Bild davon machen. Es geht um die Samurai, Kämpfe, Blutvergießen, die japanische Kultur und einfach um die Ausbildung zum Samurai. Jeder kann dadurch ziemlich schnell für sich entscheiden, ob das Buch etwas für einen ist oder eben nicht. Die ganze Gestaltung ist wirklich edel (typisch japanisch) und gelungen und hat sogleich mein Interesse geweckt.

    Vorwahrnung: In diesem Buch geht es um ein sehr spezielles Themengebiet, wofür der Leser sich vorher auch interessieren muss. Ich liebe das Land Japan (und werde irgendwann sicherlich dort Urlaub machen) und interessiere mich auch sehr für die vielseitige, japanische Kultur und Geschichte. Samurai und Ninjas sind Beriffe, die dort nicht fehlen dürfen. Es geht um den zwölfjährigen Jack Fletcher, der zunächst zwei Jahre als Mastaffe auf dem Schiff Alexandria lebt, dann als Einziger einen brutalen Überfall überlebt und dann an die Küste von Japan geschwemmt wird, wo er nun als Waisenkind von einem Samurai adoptiert wird und in Rekordzeit erlernen muss, wie die Japaner zu sprechen, wie sie zu denken und wie sie zu leben. Er ist der erste und einzige Engländer auf japanischem Boden und ist schon dabei sich anzupassen, obwohl ihm viele Steine in den Weg stellen und viele ihn wegen seiner Andersartigkeit nicht akzeptieren wollen.

    Jack Fletchers unglaubliches Leben nimmt damit seinen Lauf und der Junge sieht sich gezwungen, in Japan zu bleiben. Nur das Logbuch seines Vaters, das Portolan, ist ihm geblieben und eines Tages will er wieder zurück nach England zu seiner kleinen Schwester Jess. Die beiden waren jetzt Waisen, da die Mutter schon zuvor an einer Lungenentzündung verstarb. Seine Gefühle in dieser unglaublichen Situation - Schmerz, Trauer, Einsamkeit, Verwirrung, Hoffnungslosigkeit und Haltlosigkeit- werden authentisch und ungekünstelt beschrieben. Jack bleibt trotz allem stark, mutig und entschlossen, auch wenn er jetzt völlig auf sich allein gestellt ist. Ich war jedesmal gleichermaßen erstaunt und ergriffen, wie sehr mich diese Geschichte in den Bann zog.

    Akiko ist seine erste gleichaltrige Freundin dort und sie begegnet ihm sofort sehr freundlich und höflich. Sie führt ihn geduldig in die japanische Kultur ein und zwischen ihnen entwickelt sich eine immer stärker und tiefer werdende Freundschaft. Jack würde es niemals zugeben, aber er ist auf jeden Fall ein wenig in die kluge, disziplinierte und wunderschöne Akiko verliebt! Yamato, Masamotos zweiter Sohn, hasst ihn vom ersten Tag an. Jack wird niemals den Ersatz von seinen großen Bruder sein, der vor kurzem von einem gefürchteten Ninja ermordet wurde, da kann sein Vater sagen was er will.

    Chris Bradfords Schreibstil ist einfach perfekt. Er legt genau die richtige Menge an Action, Spannung, Gefühl und Atmosphäre in die Geschichte hinein und ich musste das Buch einfach in einem Zug durchlesen, so sehr hat der Autor mich in das 17. Jahrhundert Japans entführt. Diese vielen, vielen, neuen Informationen über die japanische Kultur habe ich geradezu begierig aufgesogen. Allein wie der Autor die Umgebung und Gegestände beschreibt, lässt mich wohlig aufseufzen. Ich finde es einfach wunderschön und poetisch, wenn das Rascheln der Blätter eines Baumes mit weicher Seide verglichen wird, sodass man praktisch den Wind auf der eigenen Haut spüren möchte. Die ganze Geschichte ist abgesehen vom Prolog, aus Jacks Sicht in Ich-Form und in Vergangenheit erzählt und man kann sich wunderbar in seine Lage hineinversetzen. Was ich auch noch toll finde sind die Kapitelüberschriften, welche momentan immer seltener vorkommen. Vor jedem Kapitel ist außerdem eine Seite, die mit einem einzelnen, großen Schriftzeichen bedruckt ist: 侍, das Zeichen für die Samurai.

    Ich habe ewig gesucht, aber ich finde einfach keine Kritikpunkte. Die Geschichte hat mich einfach vollkommen überzeugt und gefesselt und diese Reihe werde ich hundertprozentig weiterlesen. Japan hat mich schon immer fasziniert, aber mit diesem Buch erreicht mein Fernweh nie gekannte Dimensionen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich in die Geschichte und in den Protagonisten Jack verliebt habe und wie unendlich gespannt ich auf alle weiteren Abenteuer und Lebensweisheiten bin, die Jack sicherlich noch erleben und erfahren wird. Alle Charaktere besitzen Tiefe und machen eine deutliche Entwicklung durch. Akiko, Yamato und viele andere begleiten Jack in seinem neuen Leben und sind Zeugen seines eigenen Kampfes, sich in Japan zu beweisen und akzeptiert zu werden. Diese Rezension gleicht eigentlich einem ausführlichen Liebesbrief und damit möchte ich auch schließen!
    Ich liebe dieses Buch!

    Fazit:
    Natürlich 5 von 5 Punkten mit Herz! :)
    Ein MUST-READ für groß und klein, die Action und Japan lieben!
  3. Cover des Buches Shogun (ISBN: 0440178002)
    James Clavell

    Shogun

     (153)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Vermutlich werde ich mir keine Freunde mit dieser Rezension machen, aber ich denke, es sollte einmal gesagt werden.

    Clavell ist ein meisterhafter Erzähler. Er schafft es ein große und komplexe Geschichte mit einer Vielzahl an Charakteren so zu erzählen, dass sie gut verständlich und niemals verwirrend ist. Er bedient sich dabei eines Schreibstils, von welchem einem jeder Ratgeber für kreatives Schreiben deutlichst abraten und als Fehler bezeichnen würde, den der Autor aber perfektioniert hat. Er wechselt in fast jeder Szene fließend die Perspektive von einer Person auf die andere. Dies wirkt natürlich, kein Bisschen gekünstelt und erleichtert das Verständnis für Hintergründe und Motive der einzelnen Personen deutlich. Hätte er, wie fast jeder andere Autor, pro Szene nur eine Perspektive gewählt, wäre der Roman wahrscheinlich drei Mal so lange geworden.
    Tatsächlich ist die Länge die größte Schwäche des Romans. Er umfasst über 900 Seiten. Das Problem dabei ist meiner Ansicht nach, dass die Geschichte dieses Ausmaß nicht rechtfertigt. Viele Dinge werden mehrfach durchgekaut und immer wieder aufgebracht. Manche Szenen, ja ganze Erzählstränge, scheinen nur zu existieren um dem Leser ein besseres Verständnis für die japanische Kultur an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert zu geben. Dies ist ganz interessant, führt aber nirgendwo hin und artet meiner Meinung nach auch stark aus. Wäre der Roman ein Erstlingswerk gewesen, so hätte ein Lektor Clavell vermutlich eine ganze Reihe von Charakteren mitsamt ihren Geschichten gestrichen.
    Auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage, warum machen Personen überhaupt nicht ausgearbeitet werden. Clavell konzentriert sich so stark auf das Umfeld der Hauptpersonen, dass deren Widersacher zu kurz kommen. Ishido, der große Antagonist Toronagas bekommt so wenig Text ab, dass er als Gegenspieler vollkommen unbrauchbar wird. Über ihn, ja eigentlich alle Mitglieder des Regentschaftsrats und deren Umfeld, wird meist nur indirekt gesprochen. Dies nimmt sehr viel Spannung aus der Geschichte.
    Auch historisch sehe ich einige Punkte die mir seltsam erscheinen. Mir kommt es so vor, als würde sich der Autor perfekt in der Geschichte der japanischen Kultur auskennen, hat aber scheinbar ein paar Lücken in jener der Westlichen. Blackthornes anfängliches Unverständnis für die Ausgrenzung der Eta wirkt merkwürdig, wo doch im Europa jener Zeit auch viele Menschen aus der "ehrbaren" Gesellschaft ausgeschlossen wurden - deren Berufsgruppen deckten sich sogar zum großen Teil mit jener der Eta, wie Beispielsweise Schlachter und Gerber.
    Insgesamt ist es ein schönes und interessantes Buch, aber ich denke nicht, dass sich der große Zeitaufwand aufgrund der Länge wirklich lohnt.

  4. Cover des Buches Seichtgebiete (ISBN: 9783442156412)
    Michael Jürgs

    Seichtgebiete

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Michael Jürgs betreibt Doofenbashing. Die Behauptung "So schlimm wie jetzt wars noch nie." ist ja nie besonders sympathisch, aber angesichts neuer Tiefpunkte wie Scripted reality ist der totale Tiefstand offenbar noch nicht erreicht. Aber die Behauptung, daß Sarrazin im Ergebnis recht habe, kannst du dir sonstwohin stecken, Alter!
  5. Cover des Buches Bushido (ISBN: 9783868834734)
    Bushido

    Bushido

     (61)
    Aktuelle Rezension von: jasmin1990
    Das ich für sowas mal Geld ausgegeben hab Begreif ich immer noch nicht aber ich war jung und fand ihn gut, dafür schäme ich mich heute. Nicht zu empfehlen es verdirbt die jugend (meine Meinung) :-)
  6. Cover des Buches Bushido – Die Seele Japans (ISBN: 9783921508824)
    Inazo Nitobe

    Bushido – Die Seele Japans

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Draco_Tenebris
    In seinem Buch „Bushido“ beschreibt der aus einer Samurai-Familie stammende Gelehrte und Autor Inazó Nitobe den Weg des japanischen Kriegers. Er legt dem Leser Fakten und Informationen dar, die zum besseren Verständnis der legendären Samurai führen sollen. In vielen ausführlich beschriebenen Kapiteln zeigt Nitobe der Leserschaft, was man genau unter einem Samurai versteht und räumt außerdem die vielen Klischees, welche die Welt offenbar von den Japanern hat, aus dem Weg. Nitobe zitiert zudem durchgehend aus vielen Büchern, die er gelesen hat, was mich sehr fasziniert hat. Verschiedene Themen wie in etwa die einzelnen Verhaltensweisen eines Samurai, Höflichkeit, Ehre, Disziplin, Rechtschaffenheit, Wagemut, Geduld, Training und Denken werden hier sehr ausführlich behandelt. Der Schreibstil ist flüssig, auch wenn es einige Fremdwörter gab, die ich nicht jedes Mal verstanden hab, aber das hat mir die Leselust an dem Buch trotzdem nicht genommen. Zu eine Favoriten unter den Kapiteln zählten unter anderem die über seppuku (japanischer, ritueller Selbstmord / auch bekannt als hara-kiri) und das er sich auch der Ausbildung der Samurai-(Ehe-)Frau gewidmet hat. Es wurde alles genauestens beschrieben und die vielen Fußnoten sorgten für die nötige Erklärung. Dieses Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht und es wurde keine Sekunde langweilig, obwohl ja historische Bücher dieser Art bekannt für ihre Trockenheit sein sollen. Dadurch konnte ich viel für mich selbst mitnehmen, da es sehr lehrreich für mich war. Mir hat es wirklich gut gefallen und ich hoffe, dass ich bald wieder so ein tolles Buch lesen kann!
  7. Cover des Buches Bushido. Die Seele Japans. (ISBN: 9783936018165)
    Inazo Nitobe

    Bushido. Die Seele Japans.

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Samurai-Geist (ISBN: 9783921508763)
    Thomas Preston

    Samurai-Geist

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Hagakure I (ISBN: 9783492232814)
    Tsunetomo Yamamoto

    Hagakure I

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Der Zen-Weg der Samurai (ISBN: 9783936018196)
    Imai Fukuzan

    Der Zen-Weg der Samurai

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2012 nicht in der Zeitung stand. (ISBN: 9783426416631)
    Gerhard Wisnewski

    Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2012 nicht in der Zeitung stand.

     (4)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb

    Vorab, ich mag gute Verschwörungstheorien. Ich lese fefes Blog (auch wenn der teils mit Vorsicht zu genießen ist), ich mag die Nachdenkseite und Flassbecks Ökonomics. Auch Andreas Popps Bücher sind teilweise durchaus zu empfehlen, ABER was Wisnewski hier schreibt, ist teilweise so schlecht recherchiert und reaktionär bis einfach nur falsch, dass ich einfach auf die einzelnen Geschichten eingehen muss. Wer das nicht im einzelnen Lesen will, hier eine kurze Zusammenfassung der krudesten Theorien:

    1.       Feminismus ist eine menschenverachtende Ideologie, die Familien zerstört und dazu führt, dass Kinder Magen Darm Grippe bekommen. Das wäre alles kein Problem, wenn Frauen brav daheim blieben und Burka tragen würden, dann ginge es den Männer wieder gut, die von der Gesellschaft diskriminiert werden.

    2.       Massaker und Morde werden inszeniert, damit Präsidenten wieder gewählt werden. Im Notfall wird ein Hurrikan mit Chemikalien umgelenkt.

    3.       Armes Deutschland muss die verschuldeten Staaten Europas mit seinen Steuergeldern retten.

    4.       Moderne Kunst ist eine Intrige der CIA zur Vernichtung des kultivierten Westens.

     

    Dazu noch ein paar ausgelutschte Klassiker der Verschwörungstheorien wie der Untergang der Titanic und die Mondlandung und einige Meldungen, die sicherlich nicht vertuscht wurden, sondern einfach so uninteressant sind, wie ein Reisesack, der in China umfällt. Dazu Wikipedia als Quelle (statt mal ein richtiges Buch zu konsultieren) und google als Recherchetool, da graust es jeden Wissenschaftler.

     

    Beginnen wir damit, dass das Inhaltsverzeichnis nicht vollständig ist, das ist einfach nur Schlamperei. Daneben wirft der Autor anderen Journalisten schlechtes Deutsch vor, schreibt aber selber Dinge wie professionelle Experten (S. 233) oder in Englisch statt auf Englisch.

     

    Die Einführung zeigt schon, dass Wisnewski seine persönliche Meinung verbreitet und kein großer Fan von Quellen und Nachweisen ist. So behauptet er reißerisch: „Zahllose Themen können gar nicht veröffentlicht werden, und wenn, dann nur in stark entschärfter Form. Dass ich Ihnen nicht einmal sagen kann, um welche Themen es sich handelt, liegt in der der Natur der Sache.“ (S. 11) – Ja, klar, das ist soooooooo geheim. Ganz ehrlich, nach dem Quark der folgenden Kapitel, denke ich nicht, dass Wisnewski sich wirklich Sorgen machen müsste. Ich bin kein Muggle, aber ich habe das Gefühl, dass er noch einer ist, denn auch er bläst in das Horn der konservativen, reaktionären Eliten, aber dazu werde ich noch in den einzelnen Beispielen kommen.

     

    5.01.2012: NSU – Kam der Killer vom Verfassungsschutz

    – Was für ein alter Hut. Das ging dermaßen durch die Blogs und ist so ausgelutscht, das holt keinen Hund mehr hinter der Tonne vor.

    17.02.2012: „Döner-Morde“: Das Unwort des Jahres

    – An der Kritik des vorauseilenden hyperkorrekten Gehorsams der Deutschen, selbst in der Sprache, ist durchaus was dran- aber auch das ist ein alter Hut.

    21.02.2012: Laura Dekker: Segel-Genie oder Seenotfall?

    – Ganz ehrlich, wen interessiert das? Dann war das eben eine Show, ja und?! Das ist kein Thema, das die Welt bewegt oder je in die Annalen der Menschheit eingehen wird. *Gähn*

    17.02.2012: Warum Christian Wulff wirklich zurücktreten musste

    – Dass Wulff geschasst wurde, weil er den ESM möglicherweise nicht unterschrieben hätte, ist durchaus einen Gedanken wert und soweit glaubwürdig. Ein echter Lichtblick in diesem Buch. ABER “Wer rettet am Ende die Retter“ (S. 45) ist einfach nur ignorant. Deutschland hat niemanden außer sich selbst gerettet. Das Geld ging nicht nach Griechenland, sondern über Griechenland direkt an Deutsche und Französische Banken und Gläubiger, die sonst hätten Konkurs anmelden können. Deutschland hat sich selbst und nicht die Griechen gerettet, und das ist schon lange bekannt, wird nur gerne von Populisten wie Wisnewski ignoriert.

    22.02.2012: EU Politiker wollen Halogenlampen verbieten

    – Ja und? Dann hohle ich die eben aus Polen, die haben, anders als die braven Deutschen in ihrem vorauseilenden Gehorsam, einen einfachen Weg gefunden, diese Regeln legal zu umgehen.

    23.02.2012: Narkolepsie durch Schweinegrippe Impfung

    – Spannenden Hypothese, mit fehlen aber wirkliche, wissenschaftliche Belege und Zitate aus Fachzeitschriften. Käseblätter kann jeder zitieren.

    26.02.2012: Schein und Sein in Hollywood

    – Der Autor wirft der US Regierung vor, sie würde mit Beratern aus Hollywood zusammenarbeiten und sich von denen inspirieren lassen. Lieber Herr Wisnewski, das Satellitenfernsehen verdanken Sie Arthur C. Clarke und die Gesetze der Robotik Isaak Asimov. Damals holte sich die Regierung zur Inspiration Sci-Fi Autoren mit wissenschaftlicher Grundausbildung, denn diese hatten Visionen und Ideen, die Regierung und NASA die technischen Möglichkeiten. Philip K. Dick wurde vom Militär beobachtet, weil er so visionär war, sich aber weigerte mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Heute, kann man gute Sci-Fi Autoren mit der Lupe suchen, also greift die Regierung eben auf Hollywood zurück. Anders herum funktioniert es übrigens auch, der französische Groschenheftautor Gérard de Villiers arbeitete mit Agenten als Informanten, so dass man in seinen Agentenheftchen Monate vorher lesen konnte, welche Militäraktionen demnächst in fernen Ländern durchgeführt werden würden.

    01.03.2012: Werbung für die Suchmaschinen Ixquick und startpage.

    Es gibt übrigens auch noch viele andere Suchmaschinen neben googel, die wohl kaum einer kennt wie ecosia.

    11.03.2012: Die letzte Fahrt der Enterprise

    – Gut recherchierte und durchaus glaubwürdige Hypothese, aber auch nicht wirklich neu.

    11.03.2012: Toulouse-Attentate – Schützenhilfe für Sakozy?

    – Ach, wenn der Autor sich nur nicht widersprechen würde. Wenn es Unterstützung war, warum wurde die Zeit dann so falsch gewählt, dass es knapp nicht reichte?

    Überhaupt, wer neoliberalistische Autoren wie Ayn Rand (Atlas shrugged) zitiert, ohne deren menschenverachtendes Gedankengut zu hinterfragen, den kann man nicht wirklich ernst nehmen (S. 92).

    15.03.2012: Gibt es eine Generation 9/11?

    – Ja, manche Unis wollen keine Verschwörungstheoretiker in ihren Foren.

    14.04.2012: Isrealischer Vizepremier: „Iran drohte nicht mit Auslöschung Israels“

    – Danke für die Aufklärung über diesen Übersetzungsfehler. Einer der wenigen Lichtblicke dieses Buches.

    14.04.2012: Verzweifelt gesucht: Der Titanic-Eisberg

    – Schlecht recherchiert, keine Frage nach cui bono. Hier empfehle ich dann doch lieber die Jan Gaspard Variante der Offenbarung 23 - Folge 3: Die Titanic darf nie ankommen. Das wurde nicht vertuscht, das ist so irrelevant, warum sollte man das berichten?!

    19.04.2012: Iran: Eine Reise von der Demokratie in die Diktatur.

    – Interessante Einblicke in das Leben im Iran. Gut ich kenne einige Iranerinnen, die malen ein anderes Bild, die sind aber auch Frauen. Schön, dass es im Iran ein 30 Stunden Woche gibt, ein Bedingungsloses Grundeinkommen und eigene Autofabriken. Das klingt wie ein wirklich wunderbar fortschrittliches Land. Wisnewski beklagt, dass es im Iran jetzt auch Emanzipation gibt, die Männer diskriminiert (S. 123) und weist darauf hin, dass eine Burka nicht heiß ist, sondern aus ganz dünnem Stoff genäht. „Ist es im Westen nicht manchmal lästig, wenn sexuelle Spannungen zwischen Menschen entstehen, zwischen denen sie nicht entstehen sollten?“ (S. 126) Für ihn ist die Burka die perfekte Lösung, keine Scheidungen, keine Seitensprünge, keine sexuelle Belästigung dank Burka! Dann soll er sich aber bitte selber tragen!

    07.05.2012 Der Schwindel mit der Todesfatwa!

    – Ein unbekannter Rapper wird bedroht oder eben nicht. Ein erneuter Übersetzungsfehler. Is jetzt nicht wirklich weltbewegend und irgendwie klar, dass das nicht durch die Medien ging.

    20.05.2012 Gaddafi und die Menschenrechte

    – „In der Welt von heute haben Menschenrechte keinen Wert an sich. Vielmehr werden sie von den konkurrierenden Mächten lediglich als Propagandawaffen benutzt“ (S. 149) Stimmt, daher werden die Menschrechte von Hartz IV Empfängern ja auch mit Füßen getreten.

    25.05.2012 Hula: was wäre die Welt ohne Massaker?

    - fingierte Massaker zur Meinungssteuerung der Massen. Ein alter Hut.

    12.06.2012 Europa erwartet „quasi-absolutistische Herrschaft“

    - Die Bilderberger mal wieder. „Nur eine totale Krise bietet die einmalige Gelegenheit zur umfassenden Umgestaltung er politischen Verhältnisse“ (S: 168) – Wie den Wegfall des Bankgeheimnisses, damit man seine Bürger noch besser ausspähen kann unter dem Vorwand, dass man ja nur die Reichen wegen Steuerhinterziehung dran bekommen will. Wer’s glaubt wird selig. Dass die EU eine Herrschaft der Konzerne vorbereitet ist auch ein alter Hut. Wir sind auf dem Weg in die Welt von Shadowrun, aber auch das ist schon lange bekannt.

    14.06.2012 An den Händen der Menschenrechtler klebt Blut.

    - AI als Außenstelle der CIA zur Meinungsbildung und Manipulation des Volkes. Klingt soweit glaubwürdig, nur, woher hat er seine Infos?! Wikipedia! Und wir wissen ja, Wissen ist bei Wikipedia relativ. Hätte er richtige Quellen zitiert wäre das eine tolle Geschichte, aber als einzige und Hauptquelle Wikipedia zu nennen, das ist kein Journalismus, das ist peinlich. Immerhin wird klar, warum Russland die NGOs wohl berechtigter Weise aus dem Land geworfen hat.

    26.06.2012: Bushido im Bundestag

    - wen interessiert das?!

    04.072012 – Rassismus Paranoia

    - Interessante Geschichte, aber der Autor neigt doch sehr zu Generalverdächtigungen und Verallgemeinerungen.

    Organentnahme ist gleich Mord

    20.07.2012 – Aurora – War der Amoklauf ein Staatsverbrechen

    - Interessante Theorie, die der Autor da aufstellt. Diese Massaker kämen immer an Orten mit Waffenverbot vor und kurz vor Gesetzesanstrengungen zur Regulierung von privatem Waffenbesitz. Man will damit das Volk dazu bringen, sich zu eigenen Sicherheit entwaffnen zu lassen, weil die Regierung Angst vor einem voll bewaffneten Volk hat, das sie stürzen könnte. Dann müsste man aber auch Benzin und Düngemittel verbieten, denn es gibt noch andere Waffen als Schießwaffen, lieber Autor. Steinschleudern mit Metallkugeln kann jeder basteln, Molotowcocktails mixt man in der Garage, Düngemittel gibt es beim Raiffeisenmarkt um die Ecke oder bei OBI, und Steine auf der Straße.

    20.07.2012 – Organspende: Vorsicht, Mord!

    - Es mag sein, dass es diese Fälle gibt. Aber hatte ich erwähnt, dass der Autor zu Verallgemeinerungen neigt? Valide Belege fehlen und wenn man medizinische Zusammenhänge zitiert, dann bitte nicht aus Wikipedia, sondern einfach mal ein medizinisches Buch aus der Bibliothek holen. Wikipedia ist keine wirklich zuverlässige Quelle, die man als Journalist verwenden sollte, ohne sie zu prüfen.

    05.07.2012 Equitalia: Finanzamt brutal

    - Die Equitalia brummt säumigen italienischen Sündern Hypotheken auf. Das ist unfein, da stimme ich zu, man sollte den Hausinhaber darüber informieren, aber wir kennen die Zahlungsmoral der Italiener. Irgendwann kommt auch in Deutschland der Gerichtsvollzieher, wenn man seine Steuerschulden oder Knöllchen nicht zahlt, das ist nur eine andere Variante.

    12.08.2012 Vergewaltigung bei der Bundeswehr

    „Wenn eine Frau diesen Weg einschlägt, sollte ihr klar sein, dass sie sofort im Fokus ihrer männlichen Kameraden steht. Es sei denn, die ist superhäßlich. (…) Wenn sich nun wenige Frauen in einer Kaserne befinden, werden sie zwangsläufig zum Objekt der Begierde, das ist leider „menschlich““ (S. 259)

    NEIN, das ist nicht menschlich, das ist männlich. Nur weil die Kerle ihren Trieb nicht kontrollieren können, sind Frauen also selber schuld, wenn sie in Männerdomänen vergewaltigt und gemobbt werden?! Hätten sie nur Burka getragen, wäre das wohl nicht passiert?!

    22.08.2012: Navy Seal schreibt Buch über Bin-Laden Festnahme

    - So offensichtlich, dass da nur sehr seichte Gemüter drauf reinfallen würden.

    25.08.2012 Armstrong und die Mondlandungslüge

    Wie bitte kommt dann der Spiegel auf den Mond, den man mit einem Laser anpeilen kann. Das ist sooooooo alt, die Mutter der Verschwörungstheorien, was soll das?!

    05.09.2012: Wer hat Angst vor Larry S.

    - interessant, sollte man weiter im Auge behalten.

    10.09.2012: Schulsystem: Angriff mit der Inklusionskeule.

    - Der Autor ist ein Erzkonservativer. Er ist für das Fördern der Starken und das schnelle Aussortieren der Schwachen. Ein Verfechter des Dreigliedrigen Schulsystems, obwohl in den PISA Studien gerade jene Systeme am besten abschlossen, wo die Kinder möglichst lange gemeinsam zur Schule gingen. Toleranz ist in seinen Augen Leistungshemmend.

    Ganz abgesehen davon ist es falsch, dass Deutschland die geringste Arbeitslosenquote unter Jugendlichen hat. Die arbeitslosen Jugendlichen tauchen einfach aus verschiedenen Gründen nicht in der Statistik auf, solange sie unter 25 sind. Hier ist Herr Wisnewski der Muggel und sollte mal schauen, wie die Statistiken zur Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland geschönt werden. Wer unter 25 ist bekommt kein Hartz IV, sondern muss wieder mein Mutti einziehen und geht wieder brav in irgendeine Schule oder Ausbildung.

    19.09.2012: Kirsten Heisig: Schauspieler aus ihrem Umfeld erhängt mit gefesselten Händen

    - Ja und?! Wen interessiert das? Ich hatte von diesem Schauspieler noch nie gehört. Muss man den kennen?

    26.09.2012: Das Kind isst so lange in der Schule bis es bricht

    - Klar und schuld sind die Frauen, die nicht daheim bleiben und Kochen, sondern lieber arbeiten wollen. Böser, böser Feminismus, pfui!

    02.09.2012: Männerenzyklopedie feiert 1200 Artikel

    - Nachdem die Männer nun 2000 Jahren die Gesellschaft dominierten und Frauen nun endlich ihre Rechte einfordern, auch wenn sie nachweislich im Lohn weiterhin diskriminiert werden und meist im Niedriglohnsektor anzutreffen sind, beschwört der Autor einen Krieg gegen die Männlichkeit „Der Feminismus ist inzwischen eine staatlich geförderte Ideologie geworden.[…] In dieser Gesellschaft tobt ein regelrechter Krieg gegen Jungs und Männer.“ (S. 304) Eine Runde Mitleid für diesen frustrierte Mann! „Feminismus als Entrechtung und Vernichtung der Männer“ (S. 305)

    07.10.2012 Mars Rover Curiosity – seltsame Funde auf dem Mars

    Da wir es schon nicht auf den Mond geschafft haben, ist die Mars Mission auch ein Fake, schon klar.

    12.10.2012 EU verleiht sich den Friedensnobelpreis

    Ein paar interessante Infos, aber nicht wirklich viel Neues. Ein bischen Nobel bashing, ein Mensch kann sich natürlich nicht ändern und Reue zeigen, nachdem er Waffen hergestellt hat und dass eine Vernichtungswaffe die Menschheit vom Krieg abschrecken würde ist eine seltsame Logik (die im kalten Krieg aber wohlweislich angewandt wurde, was der Autor hier mal ganz nebenbei ignoriert).

    14.10.2010 Moderne Kunst und CIA

    Ja, die CIA ist an der hässlichen modernen Kunst schuld, die den konservativen Geschmack des Autors so gar nicht trifft. Kunst auf Steinzeitniveau, die die Gesellschaft desorganisiert.

    06. 11.2012 Hurrikan Sandy gewinnt für Brack Obama die US Präsidentenwahl

    Hurrikan Sandy wurde mittels Chemikalien so gelenkt, dass es maximalen Schaden gibt, damit Obama gewinnt. Anders kann es ja nicht sein, denn die Hurrikan Saison war ja schon um, woher sollte der Hurrikan sonst kommen. Wenn man natürlich die Klimaerwärmung leugnet, so wie Wisnewski, dann ist das natürlich eine Frage, die man sich stellen muss. Statt aber einzusehen, dass sich das Klima vielleicht doch ändert, wird der Hurrikan zu einer militärischen Aktion. Mir fehlen die Worte. Und Nebenbei, Romney hatte keine Chance, weil er seine Hilfspakete nur an jene Wahlkreise schickte, die ihm sicher waren, Obama Wähler bekamen keine Hilfe, DAS hat ihm mit das Genick gebrochen, was der Autor geflissentlich ignoriert.

     

  12. Cover des Buches Die Samurai (ISBN: 9783406738524)
    Wolfgang Schwentker

    Die Samurai

     (16)
    Aktuelle Rezension von: wsnhelios

    Japan, speziell japanische Geschichte, ist eines meiner Steckenpferde und wenn dann etwas zu diesem Thema in meiner liebsten Buchreihe erscheint, muss ich natürlich zugreifen. Auch dieses Büchlein, wie alle bei Beck Wissen, ist angenehm flüssig geschrieben und auch für eine nicht-wissenschaftliche Leserschaft geeignet. Etwas Hintergrundwissen zur japanischen Geschichte sollte man aber doch mitbringen, denn immer wieder werden ein paar Informationen vorausgesetzt, was eben daran liegt, dass hier der Fokus auf der Geschichte der Samurai liegt und der Rest drum herum für den Kontext zwar mitgenommen werden muss, aber manchmal eben nur bei der Nennung ohne Erklärung bleibt. Auch die regelmäßige Nennung von Wissenschaftlern zur Ausführung von Forschungsmeinungen mag für ein wissenschaftliches Buch verpflichtend sein, aber für ein populärwissenschaftliches wie dieses hier, das die breite Masse anspricht, eher nicht. Doch das sind nur zwei kleine Punkte, die der allgemeinen Qualität dieses Buches in keinster Weise abträglich sind. Der interessierte Leser ohne Fachausbildung wird hiermit seine Freude haben.
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

  13. Cover des Buches Der Feuerkimono (ISBN: 9783404164578)
    Laura Joh Rowland

    Der Feuerkimono

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die Legende von Shikanoko - Fürst des schwarzen Waldes (ISBN: 9783737354684)
    Lian Hearn

    Die Legende von Shikanoko - Fürst des schwarzen Waldes

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

     im Ersten Band wird schon angedeutet, dass Shikanoko die Mythen und Vorgeschichten zum Clan der Otori sein könnte und hier wird das noch formvollendet zum Abschluss gebracht.

    Band 2 geht etwas weg vom Sagencharakter und ist mehr wie ein Roman aufgebaut.

  15. Cover des Buches Hagakure (ISBN: 9783868201215)
    Tsunetomo Yamamoto

    Hagakure

     (32)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Hagakure – Der Weg des Samurai Band I und II. In diesem Buch geht es um die Denk- und Lebensweise und vor allen Dingen um den Ehrenkodex eines Samurais. Hier werden die alten Grundregeln eines Samurais beschrieben vom Leben bis zum ehrenhaften Tod, der für einen Samurai die Vollendung des Lebens bedeutet. Der Samurai erkennt die Grenzen eigener Weisheit und ist fest entschlossen für seinen Fürsten zu sterben. Viele der Regeln wirken auch heute noch erstaunlich modern und könnten durchaus als Beitrag in einem Ratgeber aufgenommen werden »Lebe genau diesen Augenblick« - » lerne durch beobachten « - » sei zu Besuchern freundlich auch wenn du beschäftigt bist «. Wichtige geschichtliche Ereignisse sind mit Fußnoten versehen und werden auf den letzten Seiten mit einer Zeittafel gut beschrieben. Ein Buch, das viele interessante Informationen über das alte Japan enthält. Sehr empfehlenswert!
  16. Cover des Buches Traum oder wahres Leben: Gifuto - Das Geschenk (ISBN: 9783864687020)
    Joachim R. Steudel

    Traum oder wahres Leben: Gifuto - Das Geschenk

     (25)
    Aktuelle Rezension von: KristinaTiemann

    Im zweiten Teil "Gifuto" geht die Reise des Günter Kaufmann alias Gü Man bzw. Meister Xu Shen Po von China aus nun als alias Ishikawa Yoshio und Tsuda Yoshio in Japan weiter. Alle Teile haben die Persönlichkeitsentwicklung, die Selbsterkenntnis und -beherrschung durch das Lernen und Wachsen an den Herausforderungen des Lebens zum Thema. 

    Hier wird nun die Ansicht vertreten, dass die äußeren Umstände wie Unfälle oder Tod natürlicherweise zwar stark auf das unmittelbar betroffene Leben einwirken und es verändern, ebenfalls aber sämtliche Mitmenschen beeinflussen und so das Leben und die Umwelt aller zum Besseren oder Schlechteren verändert. Wie ein Stein also, der ins Wasser geworfen wird und immer größere Wellenkreise schlägt, ist es hier nun das Gifuto, das Geschenk, wie Ishikawa Yoshios große Liebe und Ehefrau Kazuko ihre Behinderung nennt, das Einfluss auf die Umwelt nimmt. 

    Durch diesen Unfall trägt die einstmals lebensfrohe Prinzessin eine Gehbehinderung davon, was Auswirkungen nicht nur auf ihr eigenes Gemüt hat, sondern auch auf ihren Vater, den Date Masamue, Tozama-Daimyo, Fürsten über das Lehen Sendai, der sich die Schuld am Unfall gibt. So lässt die Sorge um sein Kind den einst herrischen und kriegerischen Fürsten milder werden, was all seine folgenden Entscheidungen beeinflusst und so am Ende für den Frieden im ganzen Lehen sorgt. 

    Auch dieser Teil ist wieder hochphilosophisch, diesmal eingebettet in eine Liebesgeschichte, die genauso aufmerksam erzählt wird. Doch während ich in Teil 1 oft noch den erhobenen Zeigefinger spürte, sind die Weisheiten diesmal natürlich in die Erzählung eingewoben worden. Dabei hat mich der Autor mit seiner hervorragenden Recherche und Genauigkeit selbst in kleinsten Dingen begeistert. Wie ist es möglich, eine derart hochkomplexe Kultur wie die japanische im Mittelalter so zu schildern, als hätte man dort selbst gelebt?! Eine derart authentische Atmosphäre zu erschaffen ist allerhöchste Schreibkunst! Zumal in diesem Teil das richtige Maß gefunden wurde, was ja nicht einfach ist, denn solche detaillierten Beschreibungen entwickeln in manchen Geschichten oft ein Eigenleben... 

    Dieser absolut authentische Hauch durchwirkt die ganze Reihe und macht so auch den Titel „Traum oder wahres Leben“ vollkommen glaubwürdig, denn ob es ein Traum ist oder nicht, fragt sich der Leser bis zum Schluss :D

    Alles in allem, absolut empfehlenswert! 


  17. Cover des Buches Samurai (ISBN: 9783828905856)
    Div.

    Samurai

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Geblendet (ISBN: 9783518428955)
    Andreas Pflüger

    Geblendet

     (83)
    Aktuelle Rezension von: amara5

    "Wie willst du je erfahren, was hinter dem Spiegel ist, wenn du ihn nicht zerbrichst?" Die Elitepolizistin Jenny Aaron ist in ihrem dritten Fall zurück - und die Spiegeltherapie zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, denn sie geht gedanklich viel zurück in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft und zur mentalen Weiterentwicklung. Eine Therapie auf Rügen könnte ihr das Augenlicht wiederbringen - aber ein Bombenanschlag mit zahlreichen Toten auf ihre streng geheime Sondereinheit "Die Abteilung" ruft sie zurück zum Dienst.

    Aaron ist eine exzellent ausgebildete Kämpferin und seit ihrer Erblindung vor fünf Jahren sind andere Sinne irrsinnig geschärft. Sie erfühlt das Verborgene, tastet zwischen den Worten und dem Schall von Lügen. Die Dunkelheit ist nun ihr Element und dort lernt sie so manchem Sehenden das Fürchten. Doch mit Marlin, ihrer aktuellen Gegenspielerin und vermutlichen "Schwester im Geiste" stößt sie an ihre physischen und psychischen Grenzen - sie kämpft so gut wie sie und sinnt nach Rache für ihren ermordeten Vater. Allerhand Verstrickungen und einige Todesfälle später endet alles in einem Abschlusskampf in Barcelona, bei dem so einige Protagonisten entscheiden müssen, auf welcher Seite sie eigentlich stehen.

    Der Thriller ist wortgewaltig, hochwertig und mit den vielen Bushido-Kampfsport-Weisheiten leicht philosophisch angehaucht. Die Dialoge sind knapp, aber sehr treffend und präzise. Aaron bringt in diesem Teil eine gewisse Tiefe mit ihrer schonungslosen Selbstreflexion rein. Andreas Pflüger schreibt hart, aber kultiviert, super komponiert und einwandfrei recherchiert!

  19. Cover des Buches Könnt ihr uns hören? (ISBN: 9783961010189)
    Davide Bortot

    Könnt ihr uns hören?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: EvyHeart
    Ich kannte Deutsch-Rap bisher nur aus Chart-Songs - daher war es Zeit, sich dem Thema anzunähern!

    Inhalt


    Das Buch lässt Rapper, Produzenten usw. zu Wort kommen und zeichnet in Interview-Form (?) die Geschichte des Rap bzw. wichtige Aspekte nach.

    Meinung zum Inhalt


    Ich fand es sehr spannend, die Geschichte zu lesen und vor allem Gemeinsamkeiten zwischen Rap und Punk festzustellen - der Freiheitsgedanke. Gegen den Strom schwimmen. Aber mich störte die Abgrenzung zu anderen Musikrichtungen. Rap ist für die Interviewten etwas Besonderes, aber ich denke, es ist auch ein Teil ihrer Jugend. Und eine Möglichkeit, wichtig zu sein, mit dem Alltag klarzukommen.

    Auch das Thema Feminismus wird angesprochen, aber überwiegend Rapperinnen der heutigen Zeit befragt.

    Interessant war auch, wie sich alles entwickelt hat - dass es anfangs darum ging, überhaupt etwas zu tun, später Kunst und Können dazu kam und sich das Gebiet mit elektronischen Einflüssen stark erweitert.

    Es war cool, wieviele Leute an einem Projekt arbeiten und wie unterschiedliche Personen die Szene vorangebracht haben.

    Trotzdem habe ich nach dem Lesen schwer einen Bezug zum Thema bekommen - ich fand die Menschen sympatisch, aber die Musik holpert. Der Funke springt nicht über.

    Schreibstil und Gestaltung


    Die Autoren notieren die Gedanken verschiedener Künstler, lassen sie "aus dem Nähkästchen" plaudern. Einerseits sorgt das für eine entspannte Stimmung und man bekommt einen guten Eindruck davon, was Rap den Künstlern bedeutet hat. Es wirkt tatsächlich sehr persönlich und reflektiert. Das hat mich wirklich beeindruckt - das Thema auch mit Distanz zu betrachten.

    Der Nachteil ist, dass sich vieles doppelt bzw. das Buch an manchen Stellen langatmig ist. Außerdem beleuchtet das Buch überwiegend die Musik, lässt aber Kleidung und Graffiti außen vor - dadurch fehlten mir Bausteine für das Gesamtbild. Außerdem ist der Text relativ glatt - oft sind sich die Interviewten einig, selten werden gegensätzliche Meinungen deutlich. Eko Fresh und Kool Savas zeigen kurz ihren Konflikt, kontroverse Personen wie Bushido oder Money Boy fehlen.

    Ich fand mich gut ins Buch, hätte mir aber zu Beginn eines Kapitels eine Übersicht mit den wichtigsten Künstlern und anderen Informationen gewünscht.

    Am Ende gibt's ein Glossar mit allen Künstlern, aber eine Liste prägender Songs wäre mir lieber gewesen.

    Die Sprache der Interviewten ist meist relativ klar, mit ein paar umgangssprachlichen Einwürfen und Anglizismen - die übrigens grammatikalisch korrekt gebeugt sind, ohne, dass es komisch aussah. Schön, dass das funktioniert!

    Fazit


    "Könnt ihr uns hören?" war ein sehr interessanter Ausflug und wird mir im Gedächtnis bleiben. Trotzdem fand ich das Buch oft zu "nett". Die Interviewform hat funktioniert, aber mir wären mehr sachliche Informationen lieber gewesen.
  20. Cover des Buches Die Wahrheit des Blutes (ISBN: 9783404170920)
    Jean-Christophe Grangé

    Die Wahrheit des Blutes

     (45)
    Aktuelle Rezension von: LeseMama82

    Vorab als Information: ich bin ein treuer Grangé Fan. Mit seinen ersten Büchern „Der Flug der Störche“ und „Die purpurnen Flüsse“ hat er mich begeistert und voll in seinen Bann gezogen. Seine Bücher sind wohl nichts für schwache Nerven und oft sehr brutal und besonders blutig, aber eben auch herausragend spannend. Das ist der Grund, warum ich Jahr für Jahr seine neuen Bücher lese und darauf warte, dass es mich wieder so packt wie früher. Mit „Das Herz der Hölle“ hatte er es zwischendurch wieder geschafft, aber dazwischen kamen doch immer wieder auch viele eher mittelmäßige Thriller heraus.

    Doch ich bin froh nicht aufgegeben zu haben, denn „Die Wahrheit des Blutes“ ist in der Reihe seiner Werke wieder ein Highlight.

    Dabei geht es noch relativ unaufgeregt los: der Pariser Hauptkommissar Passan ist einem Serienmörder dicht auf den Fersen, der schwangere Frauen ermordet und ihre Föten verbrennt. Er ist knapp davor den Mörder auf frischer Tat zu ertappen, doch es läuft schief. Der Verdächtige kann sich noch vom Tatort entfernen und obwohl Passan ihn dann noch schnappt (und verprügelt), lässt sich ihm die Tat nicht nachweisen. Doch Passan ist durch sein eigenmächtiges Eingreifen und seine brutale Vorgehensweise den Fall los. Das hält ihn nicht davon ab unter der Hand weiter zu ermitteln und auch seinen Partner weiter für diesen Fall einzusetzen. Nach und nach hält er immer mehr Beweise, die auf seinen Verdächtigen hinweisen, in der Hand. 

    Doch dann geht es erst richtig los: Passans Familie wird auf erschreckende Art bedroht. Für ihn ist der Schuldige schnell klar, was ihn nur umso verbissener an seinem Fall weiterarbeiten lässt. Doch ich kann Ihnen versprechen, das Buch und die Auflösung des Falles halten noch so viele unerwartete Wendungen bereit, dass man weiterlesen MUSS!

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