Bücher mit dem Tag "cäsar"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cäsar" gekennzeichnet haben.

106 Bücher

  1. Cover des Buches Dictator (ISBN: 9783453438668)
    Robert Harris

    Dictator

     (54)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bereits die ersten beiden Bände ("Imperium" & "Titan") zu Cicero und seiner Rolle in der niedergehenden römischen Republik lassen einen guten Blick in diese Zeit zu. Harris gelingt es - gestützt auf sehr gute Sekundärliteratur zu diesem Thema (man kann seine inhaltliche, chronologische aber auch wertende Orientierung an der Caesar-Biografie von Christian Meier deutlich herauslesen) - diese rasante Zeit in fesselndes Kopfkino zu verwandeln.
    "Dictator" schließt diesen Dreiteiler gebührend ab und bringt die Dramatik dieser Epoche bestens zum glühen. Intelligente und dabei herausragend unterhaltsame Geschichtsstunden, die nachhaltig auch einen Blick in den heutigen Politikzirkus und den darin vollzogenen Machenschaften erlaubt. Parallelen sind unverkennbar und sollten einfach beim Lesen mitgedacht werden.

  2. Cover des Buches Titan (ISBN: 9783453419360)
    Robert Harris

    Titan

     (114)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Biographie eines politischen Karrieristen - als Biographie erzählte Lebensgeschichte eines Staatsmannes und Redners, Einblicke in einen Werdegang ohne Reichtum und militärischen Rückhalt. 

    Robert Harris überzeugt einmal mehr mit einem quasi-fiktionalen Historienromanen. "Titan" setzt chronologisch und stilistisch auf den erfolgreichen Vorgänger "Imperium" auf und zeichnet den Werdegang des großen römischen Politikers Marcus Tullius Cicero dramaturgisch nach. Der Roman behandelt die Jahre 63 v. Chr. bis 58 v. Chr. und zeigt den tiefen Fall einer historischen Persönlichkeit vom Konsul zum Exilanten.

  3. Cover des Buches Gladiatorin - Freiheit oder Tod (ISBN: 9783570312865)
    Lesley Livingston

    Gladiatorin - Freiheit oder Tod

     (28)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Als Tochter des Keltenkönigs beteiligt sich Fallon am Krieg gegen Caesars Armeen. Sie wird gefangen genommen und an eine Schule für Gladiatorinnen verkauft, wo sie auch einen römischen Soldaten näher kommt.
    .
    Geschrieben aus Fallons Sicht kann man sich wunderbar in sie hineinversetzen und schon der Schreibstil sorgt dafür, dass die ganze Atmosphäre des Buches wunderbar herüberkommt. Sowohl ihre eigene Kultur als auch das Gladiatorentum der Römer wird spannend umgesetzt und wirkt so unglaublich realistisch. Besonders gelungen sind die zahlreichen Kampfszenen. Auch viele der anderen Charaktere, insbesondere die anderen Gladiatorinnen, sind toll ausgearbeitet und trotzdem sehr unterschiedlich, besonders ihre Herkunft und die Schicksale, die sie nach Rom gebracht haben. Tatsächlich war für mich die Liebesgeschichte fast schon überflüssig, da der restliche Teil bereits interessant genug ist.

  4. Cover des Buches Kleopatra (ISBN: 9783404144228)
    Margaret George

    Kleopatra

     (46)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Wir alle wissen, dass Cleopatra sowohl mit Julius Caesar als auch mit Marcus Antonius verbandelt war und mit beiden Kinder hatte. Aber wussten wir auch, dass sie nicht ägyptischer sondern griechischer Herkunft war? Eine brilliante Strategin, Taktikerin, Staatsfrau und Sprachgenie? Natürlich wird Cleopatra hier nicht die maliziöse Verführerin zweier Staatsmänner dargestellt, sondern als kühl überlegende Regentin, die zum Wohle ihres Volkes handelt.
    Margaret George versteht es auch in diesem Roman, Geschichte lebendig werden zu lassen, die - in diesem Fall- wenig belegten historischen Fakten zu einem meisterhaften Werk zu verschmelzen. Nachdem ich schon zwei Werke von Margaret George gelesen hatte (Maria Stuart und Heinrich IIX.) habe ich einfach mal nachgesehen, was sie sonst noch geschrieben hat, weil sie für mich was Biografien angeht eine bemerkenswerte Schriftstellerin ist! Aus Fakten und Geschehnissen der Vergangenheit schafft sie es, aus der Ich-Perspektive die betreffende Person einzigartig darzustellen und die Bücher lesen sich einfach und flüssig, obwohl es doch anspruchsvolle Lektüre ist. Natürlich ist dieses Buch genau wie das Zeitalter absolut nicht mit den Büchern über M.Stuart bzw. Heinrich zu vergleichen. Dies hier ist sicherlich noch wesentlich anspruchsvoller, da es schließlich auch viel weiter zurückreicht und es gibt viel was von dieser Zeit noch übrig ist, jedoch wenig was über Kleopatra weiß. Ganz zu schweigen davon, dass man gar nicht weiß, ob das was zu dieser Zeit niedergeschrieben wurde Wahrheit ist oder Lüge. Doch wenn man dieses Buch liest, erfährt man nicht nur das einzigartige Leben von Kleopatra und all die Tatsachen die man wirklich weiß, sondern man lernt viel über Ägypten, das Zeitalter allgemein, die Kriege und auch natürlich Rom und seine Zeit.
  5. Cover des Buches Die Töchter Roms: Flammentempel (ISBN: 9783499003271)
    Debra May Macleod

    Die Töchter Roms: Flammentempel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Das „alte“ Rom und insbesondere die Personen der julier – einer alten Dynastie, politischer hoher Einfluss, militärisch erfahren verfügte das altrömische Patriziergeschlecht über etwas Macht im Senat. Nicht unbeliebt bei dem einfachen Volk ebnete sich Julias Caesar mit politischer und militärischer Macht sein Amt vom Konsul zum Diktator. Nach dem mörderischen Attentat im Senat verfügte sein Großneffe und Haupterbe Octavius (Kaiser Augustus) das Prinzipat als neue Staatsform im Römischen Reich durch. Seine Rache entgingen unbequeme Mitglieder des Senats und andere Personen nicht. Mit einer kalten, aber konsequenten Kompromisslosigkeit entledigte er sich aller personellen Gefahren. 

    Der vorliegende Roman „Die Töchter Roms – Flammentempel“ behandelt die Aufstiegszeit von Octavius, den Machtkampf zwischen ihm und Antonius und natürlich darf auch nicht die ägyptische Herrscherin Kleopatra in der Handlung fehlen. 

    Die Autorin Dera May Macleod hat viele historische Romane und Sachbücher verfasst. Ausschlaggeben war wohl der erste Besuch auf dem Forum Roman in Rom. Insbesondere der Orden der Vestalinnen hat die Autorin fasziniert. Inzwischen gibt es ja viele Romane, die sich mit der beginnenden Kaiserzeit, und mit historischen Personen beschäftigen, deren Quellen und Chroniken keine Geheimnisse mehr tragen. 

    Rom, im Jahr 45 v. Chr.: Pomponia ist noch ein Kind, als sie von Julius Caesar für den Orden der Vestalinnen ausgewählt wird. 30 Jahre soll sie Rom in Keuschheit dienen, über der Ewigen Flamme des Tempels wachen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, findet sie sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, sein Erbe Caesar Augustus behauptet sich an der Spitze des Imperiums. Julius’ Geliebte Kleopatra flieht mit ihrem illegitimen Sohn nach Ägypten und hält die für Rom überlebensnotwendigen Getreidelieferungen zurück. Kann Vestalis Maxima Pomponia sich von der Politik fernhalten? Oder muss sie für sich selbst, für ihre Liebe, für ihre Ordensschwestern – für Rom – ihre Macht ausspielen? (Verlagsinfo)

    „Die Töchter Roms – Flammentempel“ ist wenig bis gar nicht spannend. Es ist eine Liebesgeschichte – Drama, Tragik, Intrigen….eine Liebe auf Abstand, dass bringen von persönlichen Opfern für die alte Traditionen und Riten. Atmosphärisch erweckt sie mit einer Vielzahl von historischen Personen Rom zum Leben. Allerdings und das ist das unabwendbare an dieser Geschichte – sie ist bekannt. Originalität, vielleicht eine neue Interpretation der Ereignisse – es gibt nichts von alledem. Und damit bleibt eine von historischen Fakten versetzte, langweilige Handlung übrig, deren Ausgang man unschwer erkennt.  

    Sehr schnell erkennt man, dass das Talent der Autorin sich auf einer Sachebene konzentriert – an historischen Fakten, an der Kultur, der Lebensart, der Religionen, der Traditionen, des Militärs usw. Genau das ist auch die alleine Stärke und Ausprägung dieses Romans. 

    Die Charaktere sind so eindimensional, so langweilig konzipiert, dass ich darüber kein weiteres Wort verlieren möchte. Ähnlich wie die eigentliche Handlung – es fehlt an vielen – besonders an erzählerische Atmosphäre – da können auch die historischen Personen nichts mehr retten. 

    Die Zielgruppe ist auf Leserinnen ausgerichtet – da sich alles um diese Liebesgeschichte dreht, bei allen geschichtlichen Flanken – das ist viel zu wenig um sich gut zu unterhalten zu fühlen. Als Sachbuchautorin bestimmt sehr, sehr gut  - als Autorin für eine packende, unterhaltsame und spannende Geschichte, wirkt sie zu überfordert. 

    Fazit

    „Die Töchter Roms – Flammentempel“ von Debra May Macleod ist ein oberflächiger, wenig unterhaltsam und nicht spannender Titel. Keine Leseempfehlung die ich geben kann und weitere Bände der Autorin erspare ich mir. 

    Michael Sterzik 

  6. Cover des Buches Mondmädchen (ISBN: 9783414823106)
    Vicky Alvear Shecter

    Mondmädchen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Das Buch spielt aus der Sicht von Kleopatra Selene, der Tochter von Kleopatra und eröffnet dem Leser so eine ganz andere Sicht der Dinge. Bei einem historischen Roman wie diesem überrascht es nicht, dass er einer Autobiographie gleich kommt, und doch ist er es nicht. Manche Dinge sind Fiktion, werden jedoch im geschichtlichen Anhang am Ende aufgeklärt. Dennoch ist es unheimlich faszinierend in die Welt des alten Ägyptens unter der Führung von Kleopatra VII. einzutauchen und einen Hauch von Ahnung zu bekommen, wie es damals gewesen sein könnte. Auch die Machtübernahme durch Rom wird äußerst realistisch dargestellt und lässt den Leser erkennen: Die Zeit damals war kein Zuckerschlecken. 

    Die Geschehnisse durch die Augen Selene zu sehen ist erschreckend, wie auch wunderschön. Obwohl sie sehr jung war damals und nicht klar ist, ob sie wirklich schon so reif war, so scheint es im Buch doch glaubwürdig und erschreckt, wenn man bedenkt, dass sie bei der Machtübernahme erst 11 war. Ihre Gefühle und Gedanken sind mehr als verständlich und in Anbetracht der Entwicklungen, so wie ihrem Stand in der Gesellschaft mehr als erwachsen. Die Zeit war eine andere. 

    Neben guten charakterlichen Entwicklungen eingelassen in Geschichte eingebettet in eine flüssigen und gut lesbaren Schreibstil, weiß die Autorin umhin einer heimeligen Beschreibung von Umgebungen zu schätzen. 

    Dieses Buch hat mich entgegen meiner Erwartung direkt in seinen Bann gezogen. Die Charaktere, Gefühle, Handlungen, wie auch die eingemischte Kultur haben sind eine ganz besondere Mischung! 

    Das Buch ist daher jedem zu empfehlen, der gerne historisches, insbesondere aus dem alten Ägypten oder auch Rom liest. Wer eine starke junge Frau als Prota zu schätzen weiß, wird hier nicht enttäuscht werden :-) 

  7. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783453419353)
    Robert Harris

    Imperium

     (232)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein wirklich beeindruckender Roman, der zu fesseln vermag. Vorausgesetzt natürlich, man hat einen gewissen Faible für die Historie, speziell die Geschichte der Römischen Republik, denn hier erlebt man diese in all ihren Facetten. Ciceros Lebensweg war durchaus steinig, als Mann ohne Reputation und Vermögen. Dennoch schafft er es aufgrund seiner eigenen Talente bis an die Spitze der Römischen Republik, zum Amt des Konsuls. Doch schon damals galt: Herkunft, Beziehungen und vor allen Dingen Vermögen ebnen den Weg ganz nach oben. Wie man es ohne all das schaffen kann, zeigt dieser Roman … aber auch, welchen Preis man dafür zahlen muss. Manches erinnert unwillkürlich an die heutige Zeit, vielleicht, weil der Mensch sich, unabhängig vom geschichtlichen Umfeld, gar nicht so sehr geändert hat? Großartig und bis zum Ende fesselnd.

  8. Cover des Buches Finsternis (ISBN: 9783453354128)
    Simone van der Vlugt

    Finsternis

     (36)
    Aktuelle Rezension von: trollchen
    Finsternis
    Herausgeber ist Diana Taschenbuch; Auflage: Diana Taschenbuch (1. September 2009) und hat 368 Seiten.
    Kurzinhalt: Wer ist dein Feind, wer dein Freund?

    Als Birgit den charmanten Jef kennenlernt, ahnt sie nicht, in welche Gefahr diese neue Liebe sie bringen wird. Denn Jef ist auf der Suche nach seinem Vater Nicolaas, einem berühmten Ägyptologen, der eine bahnbrechende Entdeckung machte und dann plötzlich verschwand. Ohne zu wissen, ob sie ihm vertrauen kann, verfolgt Birgit an der Seite von Jef die Spur eines der bestgehüteten Geheimnisse der Menschheit – und muss feststellen, dass sie beide nicht die Einzigen sind, die den Schlüssel zu diesem Geheimnis suchen …
    Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich habe das Buch nach der 90. Seite weggelegt. Denn die Geschichte ging nicht vorwärts und es schweift immer wieder ab, zwar war es auch sehr interessant, aber dadurch wurde es sehr langatmig. Die archäologischen Details waren sehr umschrieben und auch die Jagd, in die die beiden hinein geraten, da weiss man nicht, warum sie gejagt werden und von wem. Und die Fluchten sind auch immer sehr turbulent und nicht immer nachvollziehbar, warum sie entkommen können. Ich habe schon mehrere Bücher von der Autorin gelesen, aber diesmal war ich enttäuscht. Die Protagonisten bleiben sehr schemenhaft, denn man erfährt kaum etwas von ihnen und auch die Spannung bleibt sehr auf der Strecke. Für mich ein Reinfall.
    Mein Fazit: Ich bin bessere Bücher von der Autorin gewohnt und ich habe das Buch weggelegt und kann es auch nicht so weiter empfohlen. Für mich nur 2 Sterne.
  9. Cover des Buches Asterix 25 (ISBN: 9783841390257)
    René Goscinny

    Asterix 25

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Luise_Kenner

    Inhalt:

    Asterix und Obelix werden zur Hilfe gerufen, weil sich ein gallisches Dorf zerstritten hat und nun mit einem Graben in seiner Mitte leben muss. 

    Meinung:

    Ich habe Asterix und Obelix schon als Kind geliebt und lese sie auch als erwachsene immer wieder gerne. Ich finde es sehr spannend, wie es René Goscinny,  und Albert Uderzo schaffen, Themen so zu vermitteln, dass sie kindgerecht sind, für erwachsene aber noch mal eine ganz andere Ebene aufzeigen. Schließlich wird irgendwo auf der Welt ständig ein Graben ausgehoben, eine Mauer gebaut oder eine Grenze errichtet.

    In diesem Teil wir das Thema mit viel Witz und den gewohnten Asterix und Obelix Marotten verpackt, sodass groß und klein viel Spaß beim lesen haben werden.

    Fazit:

    Lese ich immer wieder gerne einfach wunderbar! 



  10. Cover des Buches Das Pergament (ISBN: 9783863514778)
    Katja Brommund

    Das Pergament

     (11)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Die ehrgeizige Altphilologin und Keltologin Davina Martin von der Berliner Humboldt Universität bekommt unverhofft eine dringende Einladung aus Marseille!
    Der renommierte Archäologe Professor Dupont benötigt ihr Expertenwissen bei der Entzifferung eines Pergaments, das, in einer Amphore verborgen, bei Bauarbeiten in der französischen Küstenstadt aufgetaucht ist, beschrieben von der keltischen Fürstentochter Meduana im Jahre 59 vor Christus.
    Da es so gut wie keine schriftlichen Dokumente über das rätselhafte Volk der Kelten gibt, das Wissen um sie vielmehr hauptsächlich aus Cäsars berühmtem Werk "De bello gallico" stammt, ist der Fund des Pergaments eine Sensation, die die heutige Sicht auf die Kelten untermauern oder aber revidieren könnte.
    Sich der ungeheuerlichen Bedeutung dieses Zeugnisses, Traum eines jeden Altertumsforschers und Archäologen, sehr bewusst, macht sich die junge Frau, die mit ihrer strengen Ratio dem Bild einer Wissenschaftlerin exakt entspricht, auf den Weg nach Frankreich und direkt an die Arbeit, noch nicht ahnend, in welch entscheidendem Maße sich ihr Leben mit dem Eintauchen in Meduanas Welt verändern sollte...

    Dies ist nur der Beginn einer Geschichte, die den Leser alsbald in Leben und Zeit der ungewöhnlichen Fürstentochter und Kriegerin katapultieren wird, um sich gemeinsam mit der Protagonistin auf der zweiten, der heutigen, Zeitebene, Davina, langsam völlig zu verlieren auf der ersten Zeitebene, die von Meduana beherrscht wird.
    In schneller Abfolge wechseln sich diese Ebenen ab, halten den Leser ständig in Bewegung, in Spannung, reißen ihn mit, führen ihn tief in ein Leben, wie es gewesen sein könnte vor rund 2000 Jahren mitten im damaligen Gallien - oder auch nicht!

    Wobei dem Kenner von Cäsars kriegerischem Werk nicht entgehen dürfte, wie genau sich die Autorin auskennt in der späten Keltenzeit, deren Untergang bereits besiegelt war.
    Lücken zu füllen und dabei seine Phantasie tanzen zu lassen, ist das Recht jeden Schriftstellers - und so überzeugend, wie Katja Brommund schreibt, so detailreich, wie sie ihre Geschichte angelegt hat, könnte sie durchaus ins Schwarze getroffen haben, mag man meinen...

    Aber nun, sie lässt ihre Protagonistin Meduana selbst zu Worte kommen! Aus deren Blickwinkel erfährt man eine Unmenge darüber, wie die Kelten bis kurz vor ihrer Vernichtung lebten, was und woran sie glaubten; und man ist ein um das andere Mal verblüfft über ihre Weltsicht, die von großer Spiritualität geprägt war. Nicht umsonst waren Druiden mit die mächtigsten Männer im Volk, ohne ihre Weis- und Voraussagungen wurden keine größeren Entscheidungen getroffen.
    Gleichzeitig ist da, unglaublicherweise, die grausame Lust am Krieg, am Töten der Feinde - und schockierend ist zu lesen, auf welch barbarische Art das geschah! Wie bringt man ein solches Verhalten in Einklang mit einem Volk, das andererseits so spirituell war, so im Einklang mit der Natur und ihren vielfältigen Manifestationen lebte? Archaisch mutet das an, geradezu alttestamentlich! Und doch spiegelt es die menschliche Natur wieder, die sich im Laufe der Jahrtausende nicht entscheidend verändert hat - Gut und Böse, beides ist in uns angelegt und forwährend gilt es, das eine anzustreben und das andere zu bekämpfen.

    In jeder Zeile jedoch spürt man eine Atmosphäre, die man als authentisch empfindet, die wahr und echt ist, weil die Autorin dieses überwältigenden Romans, für den sie so akribisch recherchiert haben muss, diesen mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und voller Einfühlungsvermögen geschrieben hat.
    Aus Meduana spricht Katja Brommund, niemand anders!
    Und genauso begegnen wir der Autorin auf der zweiten Zeitebene in Gestalt der zunächst so spröden und etwas langweiligen Berliner Wissenschaftlerin, die dennoch ihren Geist öffnet, die zulässt, dass der spannende Bericht der Fürstentochter sie so berührt und erschüttert, dass eine geistige Verbindung zu ihr entsteht, eine Verbindung über den unglaublichen Zeitraum von 2000 Jahren hinweg.
    Diese Verbindung wird zu einem festen Band, die Fürstentochter dringt in das innere Sein der Wissenschaftlerin ein, wie auch umgekehrt eine Verschmelzung stattfindet.
    Seelenwanderung? Mag sein! Davina als wiedergeborene Meduana? Auch das wäre denkbar!

    Die Autorin lässt, und das ist nicht nur in Ordnung so sondern auch wertschätzend dem Leser gegenüber und überdies logisch bei dieser Art von Roman, vieles offen und stellt es dem Leser anheim, seine eigenen Antworten zu finden, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Was sie ihm dabei zumutet ist die Ermunterung zum Andersdenken, zum Zulassen von Dingen, die jenseits der eigenen Vorstellungskraft liegen mögen, deren Wissen aber zu den selbstverständlichen Weisheiten unserer Vorväter gehört hat.
    Es ist an der Zeit, es wiederzuentdecken!

  11. Cover des Buches Die Stadt der Geister (ISBN: 9783347681033)
    U.C. Ringuer

    Die Stadt der Geister

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Carlo52

    Dieses Buch bringt dem Leser Neapel nah, mit seinem morbiden Charme und dem Verfall mit seinen Slums. Man versteht die Armut und damit verbundene Kriminalität, aber erfreut sich auch an der all gegenwärtigen Lebenslust und versteht den Stolz jedes Einzelnen.

    Spannend ist die Geschichte des Toten- und Ahnenkults, zusammen mit dem damit verbundenen Aberglauben, den die Autorin sehr lebendig schildert. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Bedeutung von epileptischen Frauen und Mädchen.
    Die Autorin erklärt sehr anschaulich die vorchristliche Religion Roms und die damit verbundene Geschichte der Orphiker, die Geschichte von Orpheus und dem Orpheuskult.

    Das Buch ist ein Leckerbissen für Freunde der Archäologie, aber enthält auch ein leichtes Gruseln für den Leser bereit.

  12. Cover des Buches Imperator - Die Tore von Rom (ISBN: 9783442372942)
    Conn Iggulden

    Imperator - Die Tore von Rom

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    - Gaius Julius Caesar und Marcus Brutus verbringen ihre gemeinsame Jugend auf einem Landgut,
    - werden von einem alten Gladiator ausgebildet, gehen nach Sklavenaufstand nach Rom
    - Sulla wird Diktator
    - insgesamt ein  interessanter Roman, manchmal etwas zu ausführlich


  13. Cover des Buches Imperator - König der Sklaven (ISBN: 9783442361441)
    Conn Iggulden

    Imperator - König der Sklaven

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Schloss der Tiere. Band 1 (ISBN: 9783962191856)
    Xavier Dorison

    Schloss der Tiere. Band 1

     (9)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    „Vor langer Zeit hatten die Menschen ein Schloss erbaut, das in einen Bauernhof umgewandelt wurde. Man weiß nicht mehr warum, aber sie waren gegangen…“ Die Tiere des Bauernhofs fühlten sich befreit, als die Menschen weg waren. Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass sich nur eine andere, neue Hackordnung gebildet hatte. Präsident Silvio, ein imposanter Stier, und seine Hundemiliz wachen über die kleine „Schloss-Republik“ und lassen die Tiere schwer schuften. Aus dem ehemals als Gefängnis empfundenen Zuhause ist schon lange die Hölle geworden. Hinrichtungen stehen auf der Tagesordnung. Als es brutal Gans Margerite trifft, die zuletzt für die Tiere das Wort ergriffen hatte, wird es selbst Miss Bengalore Angst um das Wohl ihrer beiden kleinen Kätzchen. Es ist an der Zeit für Widerstand.


    Gelungener Auftakt der Graphic Novel „Schloss der Tiere“. In Ehrerbietung an Orwells „Farm der Tiere“ greifen Xavier Dorison und Félix Delep das leider immer noch zeitgemäße Thema der Diktaturen auf. Eine schonungslose Fabel, die mit gut gewählten Charakteren und stimmungsvollen Grafiken vom Beginn des Widerstands erzählt.


  15. Cover des Buches Die Königin vom Nil (ISBN: 9783453186569)
    Colin Falconer

    Die Königin vom Nil

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Tikki
    Kurzbeschreibung von amazon.de: "Kleopatra ist eine Frau die Historie schrieb: ob als geliebte und vertraute zweier bedeutender Feldherren oder als von den Römern gefürchtete Gebieterin Ägyptens. In seine Roman webt Colin Falconer seine Geschichte um die legendäre und rätselhafte ägyptische Herrscherin." Ein toller Roman über Kleopatra und ihre Zeit. Ob das alles so wahr ist, sei mal dahin gestellt. Ich habe diesen Roman gerne gelesen. Natürlich fragt man sich im Nachhinein, ob das alles wirklich so passiert ist - aber wer kann das nach fast 2000 Jahren noch detailgetreu nachweisen? Es ist jedenfalls gute Unterhaltung.
  16. Cover des Buches Asterix 22 (ISBN: 9783841390226)
    René Goscinny

    Asterix 22

     (90)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Asterix und Obelix auf den Spuren Columbus, oder eher der Wikinger. Ab Band 20 läßt der Witz etwas nach
  17. Cover des Buches Die Priesterin der Kelten (ISBN: 9781495387265)
    Sabine Altenburg

    Die Priesterin der Kelten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: herbalecca

    Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Am Anfang fand ich es etwas schwer reinzukommen, weil mich der Story-Strang in der Neuzeit nicht so interessierte. Sobald die Geschichte in die Eisenzeit wechselte war ich aber total gefesselt und konnte es gar nicht mehr weglegen. Die Keltenzeit und das Leben der Eburonen ist wunderbar anschaulich dargestellt - das hat mir am besten gefallen. 


  18. Cover des Buches Asterix 03 (ISBN: 9783841390035)
    René Goscinny

    Asterix 03

     (109)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Immer wieder eine Reise in meine Kindheit. Schade das es diesen Zeichenstye nicht mehr so oft gibt heut zu Tage. 

  19. Cover des Buches Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough (ISBN: 9783458178385)
    Rébecca Dautremer

    Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough

     (30)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough von Rébecca Dautremer – ein Bilderbuch, das sowohl mit seiner poetischen Sprache, als auch in den wunderbaren Illustrationen dazu einlädt es gemeinsam und in aller Ruhe zu genießen. Im Stundenbuch wird die Lebensgeschichte des Hasen Jacominus Gainsborough fabelhaft erzählt. Die Bilder und Texte berichten von einem Leben mit schönen und weniger schönen Ereignissen, eben ein Leben, wie es alle leben. Und auch wenn Jacominus eher zu den Stillen gehört, so hat er viel zu berichten und kann am Ende seines Lebens eine wundervolle Bilanz ziehen, die von einem erfüllten Leben, unendlich vielen Erinnerungen und all seinen treuen Freunden und seiner wunderbaren Familie zeugt. 

    Rébecca Dautremers poetische Sprache und ihre feinen Illustrationen haben mich sehr begeistert. Die Texte laden zudem dazu ein, die Illustrationen intensiv zu betrachten und nach Kleinigkeiten zu suchen oder das was zwischen den Zeilen steht zu entdecken. Sicherlich ist das Buch nicht für jedes Kind oder jeden Erwachsenen geeignet, aber alle, die sich mit dem Leben und seinen hellen, wie dunklen Seiten beschäftigen und diese nicht verdrängen, werden an dem Bilderbuch viel Freude haben. 



  20. Cover des Buches Ich Claudius, Kaiser und Gott (ISBN: 9783843708036)
    Robert von Ranke-Graves

    Ich Claudius, Kaiser und Gott

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Antigone8
    Robert von Ranke Graves kreierte mit seiner fingierten Autobiographie des Kaisers Claudius ein zeitloses Werk, dass immer noch zu begeistern weiß.
    Kaiser Claudius, der von seinen Zeitgenossen als unfähiger und lächerlicher Herrscher dargestellt wurde, erhält in diesem Roman die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge wieder zu geben. Aufgrund der Ich-Erzählung kommt der Leser schnell mit Claudius in Berührung und es entsteht eine ganz natürliche Nähe zur Hauptperson.

    Der Erzählbogen erstreckt sich über die Geburt des zukünftigen Kaisers bis zu seinen letzten Regierungstagen. Obwohl damit eine große Zeitspanne eröffnet wird, wirken die Schilderungen nie langatmig oder gekünstelt. Die Erzählung erscheint immer schlüssig und kann ihren Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht erhalten. Besonders die Einblicke, die der Leser in die Familienabläufe und Intrigen am kaiserlichen Hof erhlält, üben einen zusätzlichen Reiz aus. Sie gewähren einen sehr privaten, ja intimen Blick auf die historischen Persönlichkeiten des alten Rom.

    Sprachlich kann das Buch besonders durch seine flüssige Erzählweise punkten. Der Autor verwendet in dem Buch durchgehend eine sehr moderne Ausdrucksweise und verzichtet auf die römischen Begrifflichkeiten. Diese Tatsache mag bei einigen Lesern Befremden auslösen, mich hat es beim Lesen nicht weiter gestört.

    Insgesamt gesehen habe ich dieses Werk mit großer Begeisterung gelesen und kann es nur jedem ans Herz legen. Es vermittelt viele historische Hintergründe und weiß gleichzeitig auf amüsante Art und Weise zu unterhalten. Eine absolute Leseempfehlung!
  21. Cover des Buches Die Heilerin der Kelten (ISBN: 9781530247714)
    Sabine Altenburg

    Die Heilerin der Kelten

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Schloss der Tiere. Band 2 (ISBN: 9783962191863)
    Xavier Dorison

    Schloss der Tiere. Band 2

     (6)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der Winter spielt Diktator Silvio in die Karten. Zu den Steinen, die für die Erhaltung des Schlosses benötigt werden, müssen die Tiere Brennholz heranschaffen. Brennholz für Silvio und seine Hundemeute. Selbst müssen sie frieren und können sich nur in der Gemeinschaft wärmen. Das Leid ist groß und ihr erster kleiner Aufstand beinahe vergessen. Aber Azelar, die Wanderratte, erzählt an einem Abend die Geschichte einer gewaltlosen Revolution und lässt damit den kleinen Hoffnungsschimmer in all den mutigen Herzen wieder aufglimmen.


    Margeriten im Winter, Band 2, der Schloss der Tiere Graphic Novel, ist beängstigend aktuell.


  23. Cover des Buches Pfui Herr Präsident! (ISBN: 9783844203226)
    Thomas Herrmann

    Pfui Herr Präsident!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Leela
    "Pfui, Herr Präsident" erzählt von den Umtrieben einiger, mehr oder weniger realer Politiker, die das tun, was Politiker nun einmal machen - die Korruption fördern, Sexskandale auslösen, sichgegenseitig bekriegen... Während jeder etwas mit zweien der Hauptpersonen - Caesar und Kleopatra - anfangen können sollte, kommen auch einige Politiker im Buch vor, deren Namen denen von real existierenden verdächtig ähneln, wie Angelie, die umtriebige Staatschefin, Berlisconu, Caesars erbitterter Gegner und Skandalpräsident Aboma... ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Geschrieben ist die Geschichte so, dass man an sehr vielen Stellen Dinge aus unserer Gesellschaft oder auch einfach nur Charakterzüge der jeweiligen Politiker wiedererkennt - anderes ist dagegen so überspitzt, dass es durchweg amüsant ist. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert, während Kleopatra versuchte, ihrem fortschreitenden Alter zu trotzen, die Politiker in Deutschland mal wieder versuchten, den Bürgern heimlich Drogen unterzujubeln oder der politische Versager Gildo versuchte, in die höheren Sphären der Politik aufzusteigen. Vor allem wegen des absoluten Endes lohnt es sich aber schon, das hier zu lesen. Letztendlich ist das hier eine gelungene Satire, die auf gekonnte Weise Tatsachen mit Fiktion und einer Portion Humor vermischt. Und wer weiß, was die korrupten heinis in Politik und Co. sonst noch alles vor uns verbergen?
  24. Cover des Buches Das dritte Triumvirat- Band 2 (ISBN: 9783944264752)
    Virginia Bischof Knutti

    Das dritte Triumvirat- Band 2

     (14)
    Aktuelle Rezension von: anna720
    In "Das dritte Triumvirat II" geht es um den wiederauferstandenen Julius Caesar, der seinen früheren Eroberungen auf der Spur ist.
    Caesar trifft zuerst ein Mädchen, das auf Dauer ziemlich anstrengend wird. Ihr Gemecker ist nicht wirklich nachvollziehbar - über eine gratis Reise, für die ich obendrein noch bezahlt werde, würde sich kein normaler Mensch beschweren.
    Helmut ist ja ganz nett, aber nicht mal in Österreich oder Oberbayern läuft man außerhalb von Vereinsfesten und der Dult mit Lederhose herum: Ergo nervt sein übertriebener Patriotismus einfach nur.
    Die Handlung besteht zum Großteil aus Geschichtsvorträgen, die nicht unbedingt alle spannend sind, manchmal sind sie jedoch ganz interessant.
    Der Schreibstil ist gut sehr flüssig und gut zu lesen. Die englischen Wörter sind die ersten zwei Mal noch lustig, auf Dauer allerdings nur noch kindisch. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, dass Caesar gar kein Englisch kann, aber momentan schon mit Französisch beginnt. Englisch wäre rational gesehen wirklich sinnvoller.


    Insgesamt ein annehmbares Buch, kann man schon lesen. Kann man aber auch sein lassen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks