Bücher mit dem Tag "cäsar"
24 Bücher
- Conn Iggulden
Imperator - Die Tore von Rom
(25)Aktuelle Rezension von: Angel10- Gaius Julius Caesar und Marcus Brutus verbringen ihre gemeinsame Jugend auf einem Landgut,
- werden von einem alten Gladiator ausgebildet, gehen nach Sklavenaufstand nach Rom
- Sulla wird Diktator
- insgesamt ein interessanter Roman, manchmal etwas zu ausführlich
- Sabine Altenburg
Die Heilerin der Kelten
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerLeider vermisse ich bei diesem Roman die Zeitsprünge, welche mir im ersten Band gut gefielen. Es geht sehr viele Seiten lang um Kriege und die Vorbereitungen dafür. Hier hätte es meiner Meinung nach auch weniger sein dürfen. Die Beschreibung der Landschaft und der Natur ist wieder sehr gelungen.
- Virginia Bischof Knutti
Das dritte Triumvirat- Band 2
(14)Aktuelle Rezension von: anna720In "Das dritte Triumvirat II" geht es um den wiederauferstandenen Julius Caesar, der seinen früheren Eroberungen auf der Spur ist.
Caesar trifft zuerst ein Mädchen, das auf Dauer ziemlich anstrengend wird. Ihr Gemecker ist nicht wirklich nachvollziehbar - über eine gratis Reise, für die ich obendrein noch bezahlt werde, würde sich kein normaler Mensch beschweren.
Helmut ist ja ganz nett, aber nicht mal in Österreich oder Oberbayern läuft man außerhalb von Vereinsfesten und der Dult mit Lederhose herum: Ergo nervt sein übertriebener Patriotismus einfach nur.
Die Handlung besteht zum Großteil aus Geschichtsvorträgen, die nicht unbedingt alle spannend sind, manchmal sind sie jedoch ganz interessant.
Der Schreibstil ist gut sehr flüssig und gut zu lesen. Die englischen Wörter sind die ersten zwei Mal noch lustig, auf Dauer allerdings nur noch kindisch. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, dass Caesar gar kein Englisch kann, aber momentan schon mit Französisch beginnt. Englisch wäre rational gesehen wirklich sinnvoller.
Insgesamt ein annehmbares Buch, kann man schon lesen. Kann man aber auch sein lassen. - John Williams
Augustus
(67)Aktuelle Rezension von: claudiaZIm Mittelpunkt der Handlung steht das Leben von Octavius, der als Großneffe von Julius Caesar geboren wird, später sein Adoptivsohn wird und schließlich seine Nachfolge als Kaiser Augustus antritt, die er von da an sowohl mit militärischen als auch mit politischen Mitteln verteidigen muss.
Den überwiegend positiven Bewertungen zu diesem Buch schließe ich mich uneingeschränkt an. Für mich war es ein wunderbares Lesevergnügen, gerade durch die besondere Erzählform, die der Autor gewählt hat. Die Handlung wird ausschließlich durch fiktive Briefe, schriftliche Erinnerungen und Protokolle verschiedener Verfasser fortentwickelt, wodurch die Erzählperspektive variiert und ein überraschend lebhaftes Bild vom Leben im antiken Rom entsteht. Zu diesen Verfassern gehören zum Beispiel Gelehrte, Freunde, Familienmitglieder, Bedienstete, aber auch berühmte Namen wie Ovid, Vergil, Kleopatra ...
- Robert Harris
Dictator
(65)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchBereits die ersten beiden Bände ("Imperium" & "Titan") zu Cicero und seiner Rolle in der niedergehenden römischen Republik lassen einen guten Blick in diese Zeit zu. Harris gelingt es - gestützt auf sehr gute Sekundärliteratur zu diesem Thema (man kann seine inhaltliche, chronologische aber auch wertende Orientierung an der Caesar-Biografie von Christian Meier deutlich herauslesen) - diese rasante Zeit in fesselndes Kopfkino zu verwandeln.
"Dictator" schließt diesen Dreiteiler gebührend ab und bringt die Dramatik dieser Epoche bestens zum glühen. Intelligente und dabei herausragend unterhaltsame Geschichtsstunden, die nachhaltig auch einen Blick in den heutigen Politikzirkus und den darin vollzogenen Machenschaften erlaubt. Parallelen sind unverkennbar und sollten einfach beim Lesen mitgedacht werden. - U.C. Ringuer
Die Stadt der Geister
(10)Aktuelle Rezension von: zehrDie Autorin U.C. Ringuer lebt zwar in Paris, ist aber anscheinend eine große Liebhaberin Neapels, der Stadt am Fuße des Vesuvs. Dies Stadt, deren morbider Charme einlädt Geschichten zwischen Mord und Pizza mit wahrer Archäologie und Geschichte zu vermischen. Das Buch ist keine einfache Lektüre. Die Erzählart zwingt den Lesenden dazu, langsam zu lesen und fordert doch gleichzeitig Geschwindigkeit, hervorgerufen durch exzellente Spannung. Der Thriller „Die Stadt der Geister“ ist kein typischer Mafia Roman, er führt die Lesenden in die Wärme des Mittelmeeres- und gleichzeitig schaudert es einen und es läuft einem der eine oder andere Schauer über den Rücken. Die manchmal sogar übertriebene, bildhafte Erzählweise, die auf den ersten Seiten fast schon nervt, wird im Laufe der Handlung zu einem wichtigen Element der Erkenntnis. Dieser Thriller ist nicht für einen gemütlichen Kaminabend bei einem Gläschen Brunello di Montalcino, sondern eine gewollte Herausforderung, sich eine besondere Stille in seiner Umgebung zu schaffen, vielleicht sogar einen unbequemen Stuhl zu suchen, um auf ihm aufgeregt hin und her zu rutschen zu können.
- René Goscinny
Asterix und Kleopatra
(111)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Cäsar und Kleopatra schließen eine Wette ab. Um zu gewinnen muss es Kleopatra gelingen innerhalb von drei Monaten einen herrschaftlichen Palast errichten zu lassen. Damit beauftragt sie den liebenswerten, aber mit einem solchen Großprojekt heillos überforderten Architekten Numerobis. Dem winken – je nachdem, ob er Erfolg hat oder nicht – ein Haufen Gold oder eine Bekanntschaft mit den Krokodilen. In seiner Panik wendet sich Numerobis an seinen Freund Miraculix. Natürlich ist der gutmütige Miraculix sofort bereit Numerobis zu helfen und auch Asterix und Obelix bieten ihre tatkräftige Unterstützung an und treten bereitwillig die Reise in das weit entfernte Ägypten an…
Meine Meinung:
Hier stimmt einfach alles: Liebgewonnene Charaktere, eine tolle Handlung, eindrucksvolle Schauplätze, unglaublich viele lustige Momente und Bilder, die für sich genommen oft schon mehr sagen als Worte. Da überrascht es nicht, dass diese Reihe noch immer fortgesetzt wird und speziell dieses Comicabenteuer sowohl als Zeichentrickfilm als auch als Realfilm adaptiert wurde (beide kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen). Wir erfahren, warum die Sphinx keine Nase mehr hat (Wie konntest du nur, Obelix?), treffen auf Piraten und andere Bösewichte, erleben wie jeder hin und weg von Kleopatras hübscher Nase ist, wie der kleine Idefix zum Retter in der Not wird, wie Obelix wieder einmal nichts unversucht lässt um an ein Schlückchen Zaubertrank zu kommen und wie er diesmal sogar tatsächlich welchen bekommt!
Fazit:
Ich habe diesen Comic geliebt. Er ist bestens geeignet um dem tristen Alltag zu entfliehen und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Diese Geschichte habe ich gewiss nicht zum letzten Mal gelesen.
Zum Schluss noch eines der lustigsten Zitate:
Miraculix: „Mit Kleopatra kann man nicht diskutieren. Sie hat einen miesen Charakter, aber eine sehr hübsche Nase!“ (S. 29)
- Sabine Altenburg
Die Königin der Kelten
(1)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAuf dem Cover ist zu lesen „Historischer Liebesroman“. Und obwohl es in beiden Zeiten jeweils ein Liebespaar gibt, kann ich keine innige Beziehung zwischen ihnen spüren. Die Dialoge sind eher floskelartig und gehen nicht ans Herz. Mir persönlich zu wenig Liebe. Die Beschreibung der Landschaft ist wieder sehr gut. An sich eine tolle Idee für eine Liebesgeschichte, jedoch hat mir hier Gefühl gefehlt.
- Fabian Lenk
Caesar und die große Verschwörung (Die Zeitdetektive 30)
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Michael Sommer
Mordsache Caesar
(15)Aktuelle Rezension von: aus-erlesenEs ist fast wie bei Chefinspektor Columbo: Opfer und Täter sind dem Zuschauer bekannt, nun fiebert man mit dem Ermittler mit wie er den Übeltäter ein Falle stellt, damit er sich selbst entlarvt. Shakespeare hat sich auch schon an dem Stoff versucht. Und Hollywood sowieso. Caesar ist tot, es lebe Caesar!
Nun muss ermittelt werden. Umfeldrecherche. Wer könnte ein Motiv haben. Und die Mittel und Möglichkeit. Wen könnte man da fragen?! Rex Harrison, John Gielgud, Alain Delon – die wurden alle als Julius Caesar ermordet. Sind aber ebenfalls schon tot. Vielleicht findet man auf den Gemälden von Camuccini, Gérôme oder Füger Hinweise auf die Täter, um sie zu überführen. Auf alle Fälle muss man weit zurückgehen, um zu erfahren wie es kurz vor Frühlingsanfang des Jahres 44 vor Christus zu diesem Meuchelmord kam. Dreiundzwanzig Stiche in den Körper des Diktators, der der Republik Rom mit einem Flussübertritt den Garaus machte. Das Motiv hätten wir also schon mal.
Ermittler und Autor Michael Sommer geht sogar noch weiter zurück. Lange bevor der kleine Julius das Licht der Welt erblickte, beginnt Michael Sommer seine Recherchen. Er lässt sich dabei nicht – wie heutzutage bei Commissarios und Lieutenants etc. üblich – durch ellenlange Kochexzesse von seinem Vorhaben ablenken. Er ist klar fokussiert und schreitet systematisch voran. Die Tatverdächtigen stehen allesamt an der Wand der Neugier. Penibel untersucht Michael Sommer jeden noch so kleinen Hinweis. Und er behält auch die gesamtgesellschaftliche Lage im Blick. Denn hier liegt der Hase im Pfeffer.
Klingt alles ziemlich oberflächlich und wenig wissenschaftlich. Ist es aber nicht! Ja, Michael Sommer bedient sich einer lockeren Sprache. Warum soll er bierernst einmal mehr die Fakten auf den Tisch legen und ein weiteres Mal neu zusammensetzen. Der blutüberströmte Leichnam ist bekannt. Ebenso die Täter. Wer jedoch mit wem koalierte, und vor allem warum – das wird immer wieder vergessen. Quizshowfragen zu diesem Thema sind echte Gefahrenquellen, weil im Laufe der Jahrhunderte die Tat immer wieder effekthascherisch umgedeutet bzw. umgeschrieben wurde.
„Die letzten Tage des Diktators“ mit dem blutverschmierten Lorbeerkranz auf dem Titel lässt eine Zeit noch einmal auferstehen, die es verdient aller Missverständnisse ein für allemal bereinigt zu werden. Landkarten, historische Abbildungen, ein Stammbaum dabei willkommene Hilfsmittel, um dem spannendsten Mordfall der Geschichte den Staub von der Toga zu pusten und endlich alles Wahre zu einem ehrlichen Bild zusammenzufügen. Und das alles mit der Galanterie eines echten Gentleman-Ermittlers.
- Lesley Livingston
Gladiatorin - Freiheit oder Tod
(32)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoFallon wird in die brutale Welt des antiken Roms verschleppt und landet als Gladiatorin in einer Schule, in der Frauen zu Kämpferinnen ausgebildet werden. In der Ich-Perspektive erzählt sie von ihrem Überlebenskampf, von Mut, Verrat und ihrer Suche nach Freiheit. Obwohl der Klappentext eine starke Liebesgeschichte vermuten lässt, steht diese eher im Hintergrund. Vielmehr geht es um Fallons Entwicklung, ihre Stärke und den harten Alltag im römischen Reich. Ein überraschender kleiner Plot Twist in der Mitte des Buches bringt frischen Wind in die Handlung. Trotzdem bleibt die Geschichte eher oberflächlich und emotional distanziert – sie regt nicht zum langen Nachdenken an und bleibt auch nicht dauerhaft im Gedächtnis. Insgesamt ist „Gladiatorin – Freiheit oder Tod“ ein solides Jugendbuch für Jugendliche ab 12/ 13 Jahren, das sich gut für zwischendurch eignet.
2.5-3/ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Goscinny
Asterix als Gladiator (Grosser Asterix - Band 3)
(4)Aktuelle Rezension von: JoennaAsterix als Gladiator von Goscinny
Der Barde wird gefangen genommen und Cesar als Geschenk gebracht. Natürlich machen sich Asterix und Obelix auf nach Rom um den Barden Troubadix zu befreien. Auf der Seereise begegnen sie auch Piraten aber die sind natürlich kein Problem für die beiden. Als sie in Rom ankommen, machen sie sich auf die Suche nach dem Barden und erfahren das er den Löwen vorgeworfen werden soll. Also beschliessen sie Gladiatoren zu werden und so den Barden zu befreien. Was sie natürlich auch schaffen.
- Katja Brommund
Das Pergament
(11)Aktuelle Rezension von: EmiliAnaDie ehrgeizige Altphilologin und Keltologin Davina Martin von der Berliner Humboldt Universität bekommt unverhofft eine dringende Einladung aus Marseille!Der renommierte Archäologe Professor Dupont benötigt ihr Expertenwissen bei der Entzifferung eines Pergaments, das, in einer Amphore verborgen, bei Bauarbeiten in der französischen Küstenstadt aufgetaucht ist, beschrieben von der keltischen Fürstentochter Meduana im Jahre 59 vor Christus.Da es so gut wie keine schriftlichen Dokumente über das rätselhafte Volk der Kelten gibt, das Wissen um sie vielmehr hauptsächlich aus Cäsars berühmtem Werk "De bello gallico" stammt, ist der Fund des Pergaments eine Sensation, die die heutige Sicht auf die Kelten untermauern oder aber revidieren könnte.Sich der ungeheuerlichen Bedeutung dieses Zeugnisses, Traum eines jeden Altertumsforschers und Archäologen, sehr bewusst, macht sich die junge Frau, die mit ihrer strengen Ratio dem Bild einer Wissenschaftlerin exakt entspricht, auf den Weg nach Frankreich und direkt an die Arbeit, noch nicht ahnend, in welch entscheidendem Maße sich ihr Leben mit dem Eintauchen in Meduanas Welt verändern sollte...
Dies ist nur der Beginn einer Geschichte, die den Leser alsbald in Leben und Zeit der ungewöhnlichen Fürstentochter und Kriegerin katapultieren wird, um sich gemeinsam mit der Protagonistin auf der zweiten, der heutigen, Zeitebene, Davina, langsam völlig zu verlieren auf der ersten Zeitebene, die von Meduana beherrscht wird.In schneller Abfolge wechseln sich diese Ebenen ab, halten den Leser ständig in Bewegung, in Spannung, reißen ihn mit, führen ihn tief in ein Leben, wie es gewesen sein könnte vor rund 2000 Jahren mitten im damaligen Gallien - oder auch nicht!
Wobei dem Kenner von Cäsars kriegerischem Werk nicht entgehen dürfte, wie genau sich die Autorin auskennt in der späten Keltenzeit, deren Untergang bereits besiegelt war.Lücken zu füllen und dabei seine Phantasie tanzen zu lassen, ist das Recht jeden Schriftstellers - und so überzeugend, wie Katja Brommund schreibt, so detailreich, wie sie ihre Geschichte angelegt hat, könnte sie durchaus ins Schwarze getroffen haben, mag man meinen...
Aber nun, sie lässt ihre Protagonistin Meduana selbst zu Worte kommen! Aus deren Blickwinkel erfährt man eine Unmenge darüber, wie die Kelten bis kurz vor ihrer Vernichtung lebten, was und woran sie glaubten; und man ist ein um das andere Mal verblüfft über ihre Weltsicht, die von großer Spiritualität geprägt war. Nicht umsonst waren Druiden mit die mächtigsten Männer im Volk, ohne ihre Weis- und Voraussagungen wurden keine größeren Entscheidungen getroffen.Gleichzeitig ist da, unglaublicherweise, die grausame Lust am Krieg, am Töten der Feinde - und schockierend ist zu lesen, auf welch barbarische Art das geschah! Wie bringt man ein solches Verhalten in Einklang mit einem Volk, das andererseits so spirituell war, so im Einklang mit der Natur und ihren vielfältigen Manifestationen lebte? Archaisch mutet das an, geradezu alttestamentlich! Und doch spiegelt es die menschliche Natur wieder, die sich im Laufe der Jahrtausende nicht entscheidend verändert hat - Gut und Böse, beides ist in uns angelegt und forwährend gilt es, das eine anzustreben und das andere zu bekämpfen.
In jeder Zeile jedoch spürt man eine Atmosphäre, die man als authentisch empfindet, die wahr und echt ist, weil die Autorin dieses überwältigenden Romans, für den sie so akribisch recherchiert haben muss, diesen mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und voller Einfühlungsvermögen geschrieben hat.Aus Meduana spricht Katja Brommund, niemand anders!Und genauso begegnen wir der Autorin auf der zweiten Zeitebene in Gestalt der zunächst so spröden und etwas langweiligen Berliner Wissenschaftlerin, die dennoch ihren Geist öffnet, die zulässt, dass der spannende Bericht der Fürstentochter sie so berührt und erschüttert, dass eine geistige Verbindung zu ihr entsteht, eine Verbindung über den unglaublichen Zeitraum von 2000 Jahren hinweg.Diese Verbindung wird zu einem festen Band, die Fürstentochter dringt in das innere Sein der Wissenschaftlerin ein, wie auch umgekehrt eine Verschmelzung stattfindet.Seelenwanderung? Mag sein! Davina als wiedergeborene Meduana? Auch das wäre denkbar!
Die Autorin lässt, und das ist nicht nur in Ordnung so sondern auch wertschätzend dem Leser gegenüber und überdies logisch bei dieser Art von Roman, vieles offen und stellt es dem Leser anheim, seine eigenen Antworten zu finden, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Was sie ihm dabei zumutet ist die Ermunterung zum Andersdenken, zum Zulassen von Dingen, die jenseits der eigenen Vorstellungskraft liegen mögen, deren Wissen aber zu den selbstverständlichen Weisheiten unserer Vorväter gehört hat.Es ist an der Zeit, es wiederzuentdecken!
- Robert von Ranke-Graves
Ich Claudius, Kaiser und Gott
(43)Aktuelle Rezension von: Antigone8Robert von Ranke Graves kreierte mit seiner fingierten Autobiographie des Kaisers Claudius ein zeitloses Werk, dass immer noch zu begeistern weiß.Kaiser Claudius, der von seinen Zeitgenossen als unfähiger und lächerlicher Herrscher dargestellt wurde, erhält in diesem Roman die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge wieder zu geben. Aufgrund der Ich-Erzählung kommt der Leser schnell mit Claudius in Berührung und es entsteht eine ganz natürliche Nähe zur Hauptperson.
Der Erzählbogen erstreckt sich über die Geburt des zukünftigen Kaisers bis zu seinen letzten Regierungstagen. Obwohl damit eine große Zeitspanne eröffnet wird, wirken die Schilderungen nie langatmig oder gekünstelt. Die Erzählung erscheint immer schlüssig und kann ihren Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht erhalten. Besonders die Einblicke, die der Leser in die Familienabläufe und Intrigen am kaiserlichen Hof erhlält, üben einen zusätzlichen Reiz aus. Sie gewähren einen sehr privaten, ja intimen Blick auf die historischen Persönlichkeiten des alten Rom.
Sprachlich kann das Buch besonders durch seine flüssige Erzählweise punkten. Der Autor verwendet in dem Buch durchgehend eine sehr moderne Ausdrucksweise und verzichtet auf die römischen Begrifflichkeiten. Diese Tatsache mag bei einigen Lesern Befremden auslösen, mich hat es beim Lesen nicht weiter gestört.
Insgesamt gesehen habe ich dieses Werk mit großer Begeisterung gelesen und kann es nur jedem ans Herz legen. Es vermittelt viele historische Hintergründe und weiß gleichzeitig auf amüsante Art und Weise zu unterhalten. Eine absolute Leseempfehlung! - Saara El-Arifi
Kleopatra
(100)Aktuelle Rezension von: NadyMeine Meinung:
Mit gerade einmal 19 Jahren, stirbt Kleopatras Vater unverhofft und sie besteigt im Jahr 51 v.Chr., als Nachkommin den Thron. Als letzte altägyptische Königin muss sie von nun an ein riesiges Weltreich leiten. Ihr ist nicht klar, welche Verantwortung auf ihren Schultern lastet. Sie soll, zusammen mit ihrem Bruder, regieren. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach. Kleopatra fühlt sich mehr und mehr von ihren Geschwistern hintergangen. Dazu kommt, dass das Leben in Ägypten ständig bedroht wird und der ausbleibende Regen das Leben erschwert.
Kleopatra, Herrscherin, Pharaonin, Ehefrau und Mutter gelingt es jedoch, Ägypten durch diese Dürre zu bringen und eine neue blütenreiche Zeit bricht an.
Dadurch werden die Herrscher von Rom auf Kleopatra aufmerksam und die muss um ihr Leben fürchten, denn Rom möchte die alleinige Macht über den Besitz und Land.Fazit:
Ich war sehr gespannt auf diesen Roman. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen und das Thema “Kleopatra” hat mich wirklich sehr interessiert. Leider konnte mich das Buch nicht 100%ig überzeugen.
Der Schreibstil von Saara El-Arifi ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich kam nur schwer in die Geschichte hinein.
Besonders störend fand ich Sätze zwischendurch, die mich als Leserin persönlich angesprochen haben. Solche Sätze kamen immer wieder unerwartet und haben mich in meinem Lesefluss sehr gestört.
Es war also kein Buch, was sich einfach so weg lesen lässt, obwohl die Geschichte von Kleopatra interessant war. Deshalb bekommt “Kleopatra” 3 von 5 Sterne von mir. - Wolfgang Schuller
Kleopatra
(8)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisNachdem ich schon Alberto Angelas Kleopatra-Biografie gelesen habe, wollte ich mich durch einen anderen Autor dieser geheimnisvollen Frau nähern.
Wolfgang Schuller legt viel Augenmerk auf die Tatsache, dass sie zuallerst Königin von 3.000 Jahre Geschichte Ägyptens ist. Diesen Hintergrund muss man sich immer vor Augen halten, vor allem deshalb, weil Kleopatra eigentlich eine griechisch-makedonische Prinzessin war.
Für ihre Intelligenz spricht ihr politischer Weitblick, der sie quasi in die Arme Roms, Pardon, in die Arme des wohl mächtigsten Römers der Zeit, C. Iulius Caesar, treibt.
Wolfgang Schuller zitiert aus antiken Quellen. Nicht ohne zu betonen, dass die Faktenlage dünn ist oder die Berichterstatter sich widersprechen. Er weist darauf hin, dass einiges erst 100, 200 Jahre später niedergeschrieben wurde (wie z.B. Cassius Dio (163-229 n. Chr.)). Auch, dass manche Quellen Propaganda für ihren, gerade aktuellen, Herrscher betrieben. Octavianus, der sich später Augustus nennt, ist ein Meister der Propaganda.
Diese Biografie ist geistreich und kurzweilig geschrieben. Sie lässt die Welt der Kleopatra wieder auferstehen. Einzig, dass Fußnoten bzw. Quellenangaben im Text fehlen, ist schade. Es gibt zwar am Ende des Buches ein Literaturverzeichnis, doch die Querverweise innerhalb des Textes wären noch besser gewesen. Das kostet den 5. Stern.
Fazit:
Eine gut lesbare Biografie einer bedeutenden Persönlichkeit, der ich gerne 4 Sterne gebe.
- René Goscinny
Asterix 15
(94)Aktuelle Rezension von: baerinJulius Cäsar versucht mal wieder, sich der lästigen Gallier zu entledigen. Als absolute Geheimwaffe lässt er den Gefangenen Tullius Destructivus aus dem Gefängnis holen. Denn dieser beherrscht es meisterhaft, Zwietracht zu säen, was er schon öfters unter Beweis gestellt hat. Zuerst geht der Plan gut auf und bald herrschen überall Streit und Misstrauen - bei den Römern ebenso wie bei den Galliern. Doch natürlich sind die Gallier mal wieder schlauer und nutzen das für ihre Zwecke.
Das ist wieder eine gewohnt gute und lustige Geschichte um Asterix und Obelix und die anderen Dorfbewohner. Ich habe mich wieder gut damit amüsiert!
- Berit Hempel
Abenteuer & Wissen: Kleopatra
(10)Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlettDas Hörbuch ist überaus informativ und fasst die wichtigsten Fakten zu Kleopatra gekonnt zusammen. Unten im Text beschreibe ich meine Meinung im Detail.
Meine Meinung zur Geschichte:
Mein Interesse an Ägypten reicht bis in meine Kindheit zurück. In Folge dessen fand ich auch das Mysterium rund um die letzte Pharaonin Kleopatra faszinierend. Beim Hören dieses Hörbuchs ist mir aufgefallen, dass ich mich nie im Detail mit ihr beschäftigt hatte. Was ich heute gar nicht mehr nachvollziehen kann. Umso begeisterter war ich nun, die wichtigsten Informationen über sie in so kompakter und gut aufbereiteter Weise erzählt zu bekommen.Das Hörbuch beschäftigte sich mit ihrem Aufwachsen und die damit verbundenen Machtkämpfe innerhalb ihrer Familie. Ein Teil davon war der Frühe Tod ihres Vaters und ihre eigene Machtübernahme zusammen mit ihrem Bruder. Die junge Pharaonin versuchte Ägyptens Macht zu erhalten. Natürlich beschäftigte man sich auch mit zwei wichtigen Männern aus ihrem Leben: Gaius Julius Caesar und Marcus Antonius. Genauso wurde auf ihre letzten Lebensjahre und ihren Tod eingegangen. Wobei auch wiederholt betont wurde, dass viele Fakten nicht gesichert sind und man einige Vermutungen anstellen musste.
Für mich war das gesamte Hörbuch spannend und aufschlussreich. Ich lernte einige neue Dinge und wurde mir bewusst, wie wenig wir tatsächlich von ihr wissen. Da häufig nur von den Römern Zeugnisse über sie vorhanden sind und der Zeitgeist damals ein anderer war, muss man diese Überlieferungen differenziert betrachten.
Meine Meinung zur Sprecherin:
Sprecherinnen und Sprecher: Henrike Tönnes, Picco von Grothe, Julian Horeseck, Maria Zylka, Edda Fischer, Heiko Obermöller, Hüseyin Michael Cirpici, Kerstin Fischer, Tom Jakobs, Thomas Balou Martin, Nils Kretschmer, Petra Gunz-Grosch, Janosch Kamphans, Ella BücherAuch für dieses Hörbuch wurde von Headroom wieder ein starker Sprecherinnen- und Sprechercast ausgewählt. Die Stimmen waren ausdrucksstark und zeugten von großem Können. Die Darstellung der verschiedenen historischen Personen war authentisch und aussagekräftig.
Mein Fazit:
»Kleopatra – Königin von Ägypten« ist ein Hörbuch, das sich in authentischer Weise mit Kleopatras Leben beschäftigte. Es wurde in kompakter Form ihr Leben samt den wichtigsten Meilensteinen beschrieben. Von ihrer eigenen Machtübernahme über Gaius Julius Caesar bis hin zu Marcus Antonius und ihrem Tod. Gleichzeitig wurde aufgezeichnet, wie wenig wir gesichert über die wissen. Ich fand es durchgängig spannend und aufschlussreich. Ich hörte bis zum Ende aufmerksam zu und erfuhr viel Neues über die Pharaonin. Der Sprecherinnen- und Sprechercast erweckte die historischen Personen für kurze Zeit zum Leben.Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
- Sabine Altenburg
Die Priesterin der Kelten
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer…der verschiedenen Zeiten in denen die Geschichte/n spiel/en. Die Zusammenhänge sind logisch und im Laufe des Buches gut nachzuvollziehen. Allerdings geht dies an manchen Stellen nur sehr schleppend mit vielen Wiederholungen, die zwar verschieden formuliert sind, aber dasselbe aussagen. Auch sind mir die Sätze insgesamt zu lang. Die Beschreibung der Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Natur mit Wäldern, Flüssen usw sehr gut vorstellen. Die geschichtlichen Begebenheiten sind meiner Meinung nach gut recherchiert, wobei das bei mir persönlich nicht an erster Stelle steht, da es ja ein Roman und kein Sachbuch ist.
- Johann Christoph Gottsched
Sterbender Cato
(23)Aktuelle Rezension von: ukulelecooliaGottsched setzte sich mit "Sterbender Cato" zum Ziel, die Anforderungen des Aristoteles an die Tragödie selbst möglichst gut umzusetzen. Es geht um Cato, einen Freiheitskämpfer der römischen Republik, der sich lieber selbst das Leben nehmen würde, als in einer Diktatur eines Kaisers zu leben. Zusammen mit seinen Verbündeten versucht er den Cäsar aufzuhalten und Roms Freiheit zu erhalten. Das Stück lässt sich durchgehend einfach und flüssig lesen. Die Spannung, die Gottsched aufbaut motiviert zur Lektüre. Etwas seltsam erschien mir jedoch die Überhöhung Cäsars gegenüber Cato: so erschien mir Cäsar oftmals sympathischer als Cato, der eigentliche Held, der sich oftmals als allzu stur zeigt. Die an das eigentliche Werk anschließende zeitgenössische Diskussion über die Tragödie, die in diesem Buch abgedruckt wird, ist ebenfalls interessant zu lesen. Hierin erörtert Gottsched einige Kritikpunkte anderer am "Sterbenden Cato". Ein durchaus unterhaltsames Stück, das nie überfordert und daher angenehm zu lesen ist. - 8
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