Bücher mit dem Tag "caesar"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "caesar" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783596522279)
    Colson Whitehead

    Underground Railroad

    (353)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    [𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]

    𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester

    𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Underground Railroad
    𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Colson Whitehead
    𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Fischer Taschenbuch // Little, Brown Audio
    𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Bahni Turpin
    𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch / Englisch
    𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Nikolaus Stingl
    𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes

    𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Was haltet ihr von gekürzten Hörbüchern?

    𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
    Betroffen machend - Emotionslos - Schlimm

    𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
    Cora lebt auf einer Baumwollplantage in Georgia und ist nur einer der unzähligen, die dort schlimmer als Tiere behandelt werden. Als sie von der Underground Railroad hört, ist sie fest entschlossen dir Plantage hinter sich zu lassen. Aber findet sie am Ende der Reise wirklich die Freiheit?

    𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
    Es hat ein wenig gedauert, bis ich wirklich in die Geschichte gefunden habe. Denn trotz allem Elend ist das Buch eher sachlich und emotionslos erzählt. Versteht mich nicht falsch, ich fands von Anfang an schlimm, aber die Protagonistin ist eher sachlich dem ganzen Elend gegenüber.
    Durch die vielen unbekannten Begriffe habe ich mir beim hören des englischen Hörbuchs auch ein wenig schwer getan. 😅
    Da war es ganz gut, dass ich auch noch nebenher gelesen habe. 😊
    Irgendwann hat mich die Story dann trotzdem gepackt und ich habe Coras Reise mit Spannung und Mitgefühl verfolgt. Vor allem aufs Ende zu, war ich dann voll dabei.
    Irgendwie hätte ich mir aber gewünscht, von Anfang an ein wenig mehr mitgenommen zu werden. Aber vielleicht geht es auch genau darum, dass das Grauen und Elend zu alltäglich waren, dass es nichts mehr besonderes war und deshalb wenig emotional beschrieben wird.

    𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
    Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle, die sich mit der Sklaven-Geschichte der USA auseinandersetzen möchten.

    𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

  2. Cover des Buches Dictator (ISBN: 9783453438668)
    Robert Harris

    Dictator

    (67)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dieser dritte und letzte Band der Cicero-Trilogie von Robert Harris erschien im Original 2015 unter demselben Titel. Sie behandelt die Jahre 58 – 43 v. Chr., beginnt also mit Ciceros Flucht aus Rom und endet mit seinem Tod im Jahr 43 v. Chr.. Berichtet wird wie bei allen drei Bänden aus der Sicht des Sklaven und Sekretärs Ciceros, Tiro, dessen Stellung diesmal zu Diskussionsbedarf bzw. Fassungslosigkeit führt – weiter unten mehr dazu. In diesem Band geht es um Ciceros zunehmende Bedeutungslosigkeit aufgrund der Machtübernahme durch das Triumvirat aus Caesar, Pompeius und Crassus, seine Zeiten im Exil und den Untergang der römischen Republik und der Name des Buches verrät es, den Übergang in eine Diktatur mit Gaus Julius Caesar als erstem Diktator. Und um Ciceros zeitweilige Wiederauferstehung als wichtiger Akteur der römischen Geschichte.

    In diesem dritten Band verliert Cicero einiges von seiner Erhabenheit, Souveränität und Überlegenheit. Er wird, abgesehen von seinen philosophischen und literarischen Leistungen, zu einem ganz normalen Menschen, der Kompromisse eingehen, nachgeben, sich lieb Kind machen und taktisch vorgehen muss. Es ist Robert Harris hoch anzurechnen, dass er hier nicht lediglich ein Heldenepos geschrieben hat, sondern auch Ciceros negative Eigenschaften herausgearbeitet hat, auch wenn natürlich nach so langer Zeit ein gutes Teil Spekulation dabei ist.

    Es gibt einen, wie ich finde, aus heutiger Sicht witzigen Satz, bei dem es um eine damalige Sitte beim Essen geht: „Wegen seiner Verwundung konnte es sich Dolabella beim Abendessen nicht auf einer Speiseliege bequem machen, sondern musste wie ein Barbar auf einem Stuhl sitzen.“ (Heyne Tb, 02/2017, S. 323)

    Und ein schöner Satz aus einem von Ciceros Briefen an Atticus hat für Leseratten auch heute noch Gültigkeit: „Ich habe meine Bücher eingeräumt, und schon hat mein Haus eine Seele.“ (ebd., S. 393)

    Einen dicken, fast unglaublichen Bock schießt der Autor damit, dass er Cicero seinen Sklaven, Sekretär und Assistenten Tiro nach einer Grippeerkrankung desselben freilässt (Heyne Tb „Dictator“, 02/2017, S. 172/173), obwohl er diesen bereits im Band „Titan“ freigelassen hatte (Heyne Tb „Titan“, 2. Aufl. 05/2011, S. 522/523). Wie kann denn sowas passieren? Wie können Autor, Übersetzer und Lektor alle so dermaßen pennen?

    Insgesamt verfällt dieser Band ein wenig zu sehr in die Berichtsform. Das wirkte auf mich dadurch an der ein oder anderen Stelle daher etwas oberflächlich. Aber der Roman ist für an der Geschichte Roms Interessierte trotzdem sehr lesenswert und so manches kann man mit der Wikipedia auch noch vertiefen. Ich würde jedoch unbedingt empfehlen, die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Drei Sterne.

  3. Cover des Buches Das dritte Triumvirat- Band 2 (ISBN: 9783944264752)
    Virginia Bischof Knutti

    Das dritte Triumvirat- Band 2

    (14)
    Aktuelle Rezension von: anna720
    In "Das dritte Triumvirat II" geht es um den wiederauferstandenen Julius Caesar, der seinen früheren Eroberungen auf der Spur ist.
    Caesar trifft zuerst ein Mädchen, das auf Dauer ziemlich anstrengend wird. Ihr Gemecker ist nicht wirklich nachvollziehbar - über eine gratis Reise, für die ich obendrein noch bezahlt werde, würde sich kein normaler Mensch beschweren.
    Helmut ist ja ganz nett, aber nicht mal in Österreich oder Oberbayern läuft man außerhalb von Vereinsfesten und der Dult mit Lederhose herum: Ergo nervt sein übertriebener Patriotismus einfach nur.
    Die Handlung besteht zum Großteil aus Geschichtsvorträgen, die nicht unbedingt alle spannend sind, manchmal sind sie jedoch ganz interessant.
    Der Schreibstil ist gut sehr flüssig und gut zu lesen. Die englischen Wörter sind die ersten zwei Mal noch lustig, auf Dauer allerdings nur noch kindisch. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, dass Caesar gar kein Englisch kann, aber momentan schon mit Französisch beginnt. Englisch wäre rational gesehen wirklich sinnvoller.


    Insgesamt ein annehmbares Buch, kann man schon lesen. Kann man aber auch sein lassen.
  4. Cover des Buches One Piece 69 (ISBN: 9783551763693)
    Eiichiro Oda

    One Piece 69

    (20)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Die Schlinge um den Hals der Allianz zieht sich weiter zusammen, denn Shinokuni, ein gefährliches Giftgas, breitet sich über die gesamte Insel aus. Während die Piraten versuchen, dem Giftgas zu entkommen, stellen sie sich auch ihren Feinden in den Weg.

    Ihr Lieben, ich kann mich wirklich nur wiederholen: Es ist der absolute Wahnsinn, was hier abgeht, und ich bin gespannt, wohin uns das Ganze noch führen wird. Nun kommen wir mit dem gefährlichsten Mann der Neuen Welt in Berührung und der ist überhaupt nicht erfreut über die Geschehnisse auf Punk Hazard.

    Der Zeichenstil ist wirklich hervorragend und ich liebe Ceasars Gesichtsausdrücke, die zum Teil urkomisch sind.

    Fazit:

    Spannend und fesselnd, wie immer. Mehr kann ich nicht mehr dazu sagen.

  5. Cover des Buches One Piece 68 (ISBN: 9783551763686)
    Eiichiro Oda

    One Piece 68

    (21)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Auf Punk Hazard liegt der Schlüssel versteckt, welcher die Neue Welt gehörig auf den Kopf stellen wird, und die Strohhüte steuern direkt darauf zu. Mit von der Partie ist Trafalgar Law, welcher sein ganz eigenes Ziel verfolgt. Währenddessen schließen sich auch andere Piraten der schlimmsten Generation zu Piratenallianzen zusammen. Was das wohl für die Neue Welt bedeuten wird?

    Zudem erfahren wir hier etwas mehr über die Untergrundorganisation, welche in der Neuen Welt die Fäden in der Hand hält. Da kommt wohl noch ziemlich vieles auf uns zu. 

    Tja, was will ich noch mehr sagen? Es ist halt One Piece – die bisher beste Manga-Reihe der Welt.

    Fazit:

    Insgesamt bietet das Buch eine interessante Fantasiewelt mit einer spannenden Handlung, die bestimmt viele Fantasy-Liebhaber begeistern wird.

    Ich werde jedoch damit aufhören, Empfehlungen auszusprechen, den Lesegeschmäcker sind so wahnsinnig individuell und das finde ich toll.

  6. Cover des Buches Die Töchter Roms: Flammentempel (ISBN: 9783958628137)
    Debra Macleod

    Die Töchter Roms: Flammentempel

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Birgit51

    "Sechs mächtige Priesterinnen bewachen die Flamme zum Schutz der ewigen Stadt Rom. Wenn die Flamme stirbt, dann stirbt auch Rom. Sie ist noch ein Kind, da wird Pomponia von Julius Caesar für den Orden ausgewählt. 30 Jahre wird sie als keusche Vestalin dienen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, gerät sie in den Strudel der Ereignisse und findet sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, Caesar Augustus reißt die Macht an sich." 


    So lautet der Klappentext zu dem von der Sprecherin Brigitte Carlsen ganz hervorragend eingelesenen Hörbuch. Es geht hauptsächlich um das Leben der Vestalin Pomponia, die im alten Rom in einem Ordnen lebt. Es geht um Macht, Intrigen, Ränkespiele und auch Mord. Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mit dem Hörbuch "warmgeworden bin" da es doch viel um den Orden und um die Riten und Bräuche der Vestalinnen, den Orden geht. Es wird sehr ausgeschmückt und sehr viel beschrieben. Es ist atmoshärisch gut, Freunde von hIstorischen Romanen werden auf ihre Kosten kommen. 


    Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen, da mir das Hörbuch zwischendurch doch etwas langatmig war, jedoch spannend und gute Unterhaltung ist es auf jeden Fall! Vor allem die Sprecherin macht ihren Job mal wieder erstklassisch!

  7. Cover des Buches Caesar und die große Verschwörung (Die Zeitdetektive 30) (ISBN: B00IUSXU1U)
  8. Cover des Buches Rubikon (ISBN: 9783608949247)
    Tom Holland

    Rubikon

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    Als ich meinen zukünftigen Mann das erste Mal besuchte, er wohnte zwei Stunden Zugfahrt weiter, stolperte ich in seinem Bücherregal über die SPQR-Reihe von John Maddox Roberts. Dabei handelt es sich um gut recherchierte Krimis, die in der Endzeit der römischen Republik spielen. Seitdem lese ich immer mal wieder Bücher, die sich mit diesem Thema befassen. Zuletzt nun also Tom Hollands "Rubikon".

    "Rubikon" ist für mich ein Glücksfall. Denn es verbindet ein Thema, das mich sehr interessiert, mit einem Autor, dessen Bücher mich immer wieder begeistern. Ich liebe Hollands Art, Geschichte erlebbar zu machen, sie trotz der trockenen Zahlen mit Spannung zu erfüllen. In gut lesbarem Plauderton und mit feinem Humor nimmt er sich die römische Republik vor, von den Anfängen bis zum Untergang, erklärt typische Denk- und Handlungsmuster der Zeit, ordnet übersichtlich politische Verflechtungen und familiäre Verbindungen. Und obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, liest sich das Ganze streckenweise wie ein Roman. Holland hält sich an die Faktenlage, weist auch auf andere Interpretationen von Geschehnissen hin, aber verliert dabei nie den Faden und den unangestrengten Ton. Das macht zum einen Spass und zum anderen bleibt so recht viel in Erinnerung.

    Nun gibt die römische Republik auch einiges an Erzählstoff her: eine Zeit, in der man so dicht gedrängt einige der größten Namen der Geschichte antrifft, Caesar, Pompeius, Cicero, Sulla, ist ja an sich schon spannend. Da gibt es die Diktatur Sullas, den Aufstand des Spartacus, die Verschwörung des Catilina, das Triumvirat und natürlich die Überschreitung des Rubikons durch Caesar samt Truppen. Roberts musste für seine oben erwähnten Krimis recht wenig dazu erfinden.
    Die Fülle der Ereignisse kann aber auch erschlagen. Das alles zu sortieren und nebenher noch interessante Zusatzinformationen einzuflechten, ohne den Leser heillos zu verwirren, ist durchaus eine Kunst. Wer z.B. weiß denn, was die Austernbänke des Orata mit der Lockerung der spartanischen Sitten der Römer zu tun haben und das nämlicher Herr auch das beheizte Schwimmbecken erfunden hat?
    Nun könnte mancher sagen, man müsse so etwas wissenschaftlicher und ohne humorige Bemerkungen angehen. Der fände aber sicherlich ausreichend trockene und weitaus ausführlichere Texte auch anderswo. Ich jedenfalls freue mich nun auf den zweiten Teil von Hollands Ausflug in das Alte Rom, wo er sich, hoffentlich genauso gelungen, dem Kaiserreich widmet.

  9. Cover des Buches Age of Iron - Die Herrschaft (ISBN: 9783492280891)
    Angus Watson

    Age of Iron - Die Herrschaft

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Buecherverschlingerin
    Lowa und Spring haben sich in den letzten zwei Bänden einfach großartig zu den zwei Kriegerinnen entwickelt, die sie jetzt sind. Wird der letzte Kampf gegen die Römer auch ihr Ende sein?


    Gemeinsam mit den britannischen Stämmen stellen sie sich den Heerscharen von Rom entgegen, die auch noch über schwarze Magie verfügen. Wie es sich in den letzten Bänden gezeigt hat, geben Lowa und Spring aber selbstverständlich nicht einfach klein bei, sondern kämpfen mit ihrer besten Waffe gegen die Angst vor dem Heer: Witz, Ironie und Sarkasmus sprühen mal wieder aus diesem Buch und macht es so amüsant. 
  10. Cover des Buches Asterix 37 Luxusedition (ISBN: 9783770439850)
    Jean-Yves Ferri

    Asterix 37 Luxusedition

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    "Alle Wege führn nach Rom, aber nur einer führt zu dir" (Fettes Brot): Julius Cäsar beschließt (auf Anregung des Senators Bifidus), eine Italienwettfahrt zu veranstalten, um von dem schlechten Zustand des römischen Straßennetzes abzulenken. Insgeheim beabsichtigt Cäsar, durch Beschiß zum Sieger zu werden, indem die anderen Gefährte sabotiert werden und am Ende natürlich der römische Wagen gewinnt, um im Römischen Reich zu zeigen, wer die Nummer 1 ist. Sobald unsere Lieblingsgallier aus der Gallischen Revue erfahren, daß ein Rennen stattfinden soll, beschließen sie natürlich sofort teilzunehmen, um den Römern zu zeige, was eine Harke ist. Obelix und Idefix verlieben sich sofort in die attraktiven kuschischen Prinzessinnen, und auch sonst nimmt mancher eigenwillige Volksstamm an dem Rennen teil. Wieder viele aktuelle Anspielungen beim Auswärtsspiel unserer Gallier (zB auf Silvio Berlusconi, Chef der beliebstesten Würzsoße Italiens), und manches Italienklischee wird humorvoll aufs Korn genommen. 

  11. Cover des Buches Kleopatra und der Mantel der Macht (ISBN: 9783962690687)
    Maria Regina Kaiser

    Kleopatra und der Mantel der Macht

    (27)
    Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmama

    "Umsonst ist die Freiheit nicht zu haben, Mäntelchen. Merk dir: Umsonst ist nur der Tod" - Seite 48

    Syris ist eine Perlenstickerin und Sklavin von Gaius Iulius Caesar. Er macht ihr ein unwiderstehliches Angebot, dass sie nicht ablehnen kann. Sie soll 20 Jahre in den Diensten von Kleopatra gestellt werden und bekommt dafür die Freiheit geschenkt. Natürlich muss sie während der Zeit den Imperator mit Informationen über die Königin versorgen…

    Wie bereits die anderen zwei Bücher der Reihe, ist auch dieses ein wahrer Allrounder. Nach jedem Kapitel informiert uns ein Sachteil über die Königin Kleopatra und ihre Regierungszeit. Die Zeichnungen von Klaus Puth unterstreichen zusätzlich das Gelesene. Darüber hinaus existiert noch ein Glossar und eine Zeittafel. Syris Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen.

    Ein nettes Kinderbuch, das für die ganze Familie geeignet ist.

  12. Cover des Buches Tödliche Saturnalien (ISBN: 9783442553792)
    John Maddox Roberts

    Tödliche Saturnalien

    (34)
    Aktuelle Rezension von: BuechermonsterBlog

    Nach seinem Aufenthalt in Alexandria und auf der Insel Rhodos wird Decius Caecilius Metellus endlich wieder zurück ins heimische Rom beordert, allerdings hat diese Rückkehr einen traurigen Anlass: den Tod seines Verwandten Metellus Celer. Jedoch soll Decius nicht nur den Trauerfeierlichkeiten des Familienmitglieds beiwohnen, vielmehr hat der Metellus-Clan aus einem ganz bestimmten Grund auf seine Anwesenheit in Rom bestanden: Decius soll nämlich beweisen, dass Celer keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern von seiner Ehefrau Clodia hinterhältig vergiftet wurde.

    So muss Decius Caecilius Metellus auch in “Tödliche Saturnalien”, dem fünften Band der beliebten Romanreihe von John Maddox Roberts, wieder einmal als Ermittler auftreten, statt sich voll und ganz den zahlreichen Annehmlichkeiten eines privilegierten Lebens im antiken Rom widmen zu können. Ein Unterfangen, welches auch diesmal nicht wieder ohne Gefahr für sein eigenes leibliches Wohl vonstatten geht, denn standesgemäß ist auch diese Geschichte wieder voll von Intrigen, die auch Decius im schlimmsten Fall das Leben kosten könnten.

    Wie der Titel andeutet ist die Handlung diesmal rund um die sogenannten “Saturnalien” eingebettet, einem damaligen Feiertag zu Ehren des Gottes Saturn, welcher natürlich mit ausschweifenden Festlichkeiten und sündhaften Gelagen begangen wurde. Wie man es vom Autor gewohnt ist wird auch diesmal das Leben (und Sterben) im alten Rom sehr detailliert und authentisch beschrieben, wobei die Saturnalien mit ihren Traditionen und Besonderheiten – unter anderem werden hier für einen Tag die Standesunterschiede zwischen Römern und ihren Sklaven aufgehoben bzw. sogar umgekehrt – der Geschichte einen stimmigen Rahmen verleihen. Dabei verzichtet John Maddox Roberts auch nicht auf den üblichen feinen Humor, der vor allem wieder durch seine mit allen Wassern gewaschene Hauptfigur zum Ausdruck kommt.

    Atmosphärisch ist “Tödliche Saturnalien” somit wieder eindrucksvoll, wobei die zahlreichen Ausführungen über die gesellschaftlichen und politischen Verstrickungen mit ihren unzähligen Protagonist:innen zuweilen auch etwas ermüden und der Geschichte manchmal den Fluss nehmen – eine bekannte und kaum zu vermeidende Schwäche, wenn man wie der Autor auf Realismus, Glaubwürdigkeit und vor allem auch Verständlichkeit des römischen Systems mit all seinen komplexen Beziehungen legt.

    Allerdings plätschert auch der Kriminalfall dabei diesmal meist vor sich hin und ist zum einen selten wirklich spannend, zum anderen auch etwas vorhersehbar. Das liegt auch daran, dass Decius Caecilius Metellus trotz seiner vielen gefährlichen Konfrontationen nahezu unverwundbar scheint und vor allem im Vergleich zu seinen Zeitgenossen brenzlige Situationen meist weitestgehend unbeschadet übersteht. Dennoch handelt es sich hierbei insgesamt um eine wieder unterhaltsame und auf angenehme Weise auch gewohnt lehrreiche Lektüre, die vor allem in Verbindung mit Erich Räukers amüsanter Hörbuchlesung für einige vergnügsame Stunden sorgen kann.

  13. Cover des Buches Conspirata (ISBN: 9788804606475)
    Robert Harris

    Conspirata

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde

    Deutscher Titel: Titan

    Nach seiner Wahl zum Konsul, die im ersten Teil der Trilogie (Imperium) beschrieben wird, steht nun Ciceros Amtseinführung an. Doch sein Gegenspieler Catilina lässt ihm keine Ruhe – die Anzeichen für eine Verschwörung des Patriziers mehren sich. Kann Cicero mithilfe seines treuen Sekretärs Tiro seinen Feinden trotzen und sein Konsulat nicht nur erfolgreich bestreiten, sondern überhaupt überleben?

    Wer nun glaubt “bah, Politik, langweilig!” könnte sich nicht mehr täuschen. Wie ich schon öfters bemerkt habe, nichts ist spannender als Geschichten, die wirklich passiert sind, keine Intrigen so fies wie die realer Persönlichkeiten. Und wenn es um so einen außergewöhnlichen Mann wie Cicero geht, verspricht dies nicht nur eine Lektion in Geschichte, sondern auch äußerste Spannung. Erzählt wird Ciceros Geschichte erneut aus der Sicht seines Sekretärs Tiro, was dem Leser sicher auch das Herangehen an den Roman erleichert. Der geniale Politiker und Rhetoriker könnte als Erzähler eventuell einschüchternd wirken. Die Ereignisse rund um Ciceros Konsulat und der darauffolgende Austieg Caesars sowie die damit verbundenen Intrigen sind nicht weniger spannend als Ciceros geniale Schachzüge während des Wahlkampfs aus dem ersten Teil. In diesen zweiten Teil kommen jedoch auch die Schwächen des großen Cicero zum Vorschein, was ihn nur menschlicher macht. Bei mir selbst ist bei der Lektüre außerdem auch eine gewisse Melancholie aufgekommen, angesichts des sich abzeichnenden Sterbens der Römischen Republik, die auch Cicero nicht verhindern können wird. (Wie ihr wisst, liebe ich melancholische Stoffe.)

    Harris’ Schreibstil ist erneut sehr gut lesbar, lateinische Ausdrücke wie Namen von Ämtern werden am Ende des Buchs erläutert, außerdem gibt es eine Personenliste, sodass sich niemand vor zu vielen Namen oder schwer verständlichen Ausdrücken fürchten muss.

    Das Ende des Buchs stellt einen veritablen Cliffhanger dar, der selbst dann seine Wirkung nicht verfehlt, wenn man schon aus der Geschichte weiß, wie es mit Cicero und seinen Mitstreitern und Widersachern weitergeht.

    Der historische Politthriller ist ein Buch genau nach meinem Geschmack, das Highlight meines bisherigen Lesejahres. Ich kann das Erscheinen des abschließenden Teils der Trilogie im Herbst kaum erwarten!

  14. Cover des Buches Codename Caesar (ISBN: 9783406692116)
  15. Cover des Buches Die Zeitdetektive - Caesar und die große Verschwörung (ISBN: 9783473369676)
  16. Cover des Buches Tatort Antike (ISBN: 9783654603339)
    Cornelius Hartz

    Tatort Antike

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Grausame Todesfälle, Morde und Hinrichtungen üben bereits in der Antike einen morbiden Reiz auf die Menschen auf. Vielleicht sind sie aufgrund dessen auch so gut überliefert? In diesem Hörbuch werden die bekanntesten Fälle besprochen. 

    Meine Meinung: Meine Hörbuchfassung ging etwas über eine Stunde und hat mich unterhalten. Nicht mehr, nicht weniger. Die meisten besprochenen Fälle und deren Hintergründe, waren mir als Geschichtsinteressenten bekannt. Sie wirkten gut recherchiert. Die Erzählung konnte mich nicht richtig fesseln. Dem angenehm lockeren Vortragsstil habe ich trotzdem gern gelauscht.

    Mein Fazit: Alt bekannt - neu erzählt. Für mich kein Muss. Wer mit der Antike allerdings nicht vertraut ist, dem könnte das Hörbuch gut gefallen.  

  17. Cover des Buches Die Feinde des Imperators - (ISBN: 9783442456864)
    John Maddox Roberts

    Die Feinde des Imperators -

    (19)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Caesar reformiert gerade den Kalender. Das erzürnt das Volk. Decius soll im Anschluss den neuen Kalender einführen und erntet damit nicht nur Applaus.

    Kurz vor der Veröffentlichung stirbt einer der Astrologen, die Caesar mit der logischen Reformation beauftragt hat. Die ausländischen Gelehrten ziehen mit ihren Reden und Sterndeutungen die Mächtigen Roms an. Selbst Caesar lässt sein Horoskop beauftragen.

    Als Decius zu dem Toten gerufen wird, müssen er und sein befreundeter Arzt feststellen, dass die Todesart zahlreiche Fragen aufwirft. Caesar macht Decius gehörig Feuer unterm Hintern, sein nächster Feldzug steht bevor und er will mit Cleopatra endlich abschließen.

    Decius, Hermes und Julia sind gefragte Ermittler. Es geht heiß her und Decius entkommt nur knapp einem Anschlag. Hermes muss seine sportlichen Fähigkeiten mehr als einmal unter Beweis stellen und Julia ist hin und hergerissen zwischen Caesars Plan und seinem vermeintlichen Wahnsinn.

    John Maddox Roberts schafft es mal wieder mit viel Witz und großem Abenteuer spannende Kriminalgeschichten zu schreiben. Leider ist dies John Maddox Roberts letzter Roman, er ist viel zu früh gestorben.

  18. Cover des Buches Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra (ISBN: 9783440177884)
    Fabian Lenk

    Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal

    Zeitreisebücher sind toll und ich finde sie auch für Kinder absolut genial, da diese beim Lesen sehr viel über die damalige Zeit aufschnappen, ohne dass sie das Gefühl haben, sie würden ein Sachbuch lesen, um etwas zu lernen.

     

    Die Zeitdetektive entführen Leser ab 8 Jahren bisher ins alte Ägypten, ins Mittelalter und zur Fußball-WM 1954 nach Bern. Bereits beim ersten Band merkt man, dass es eine Kinder-Krimi-Reihe ist und dass es ans Eingemachte geht. Die Zeitdetektive sind drei Schüler, die geschichtsbegeistert sind und alles ganz genau wissen wollen. Wie gut, dass sie aus der Bibliothek in der Zeit reisen können. Im alten Ägypten erleben sie ein spannendes Abenteuer und die Leser lernen das Leben damals kennen. Es fallen auch etliche Fachbegriffe, die sicherlich nicht jeder parat hat. Diese sind dick gedruckt und hinten im Glossar aufgeführt und erklärt. Der Leser sollte also schon wissbegierig und bereit sein, etwas Energie für dieses Buch mitzubringen, denn es ist keine belanglose Geschichte, die man nebenbei liest, auch wenn der Schreibstil klasse und die Geschichte spannend ist.  

     

    Fazit: Wissbegierige, sympathische Protagonisten mit Katze, ein spannender Kriminalfall und tolle Einblicke in das damalige Leben im alten Ägypten sogar dafür, dass der Start der Zeitdetektive mehr als gelungen ist. 

  19. Cover des Buches Fantasy-Lesebuch 1 (ISBN: 9783903006133)
    Fabian Dombrowski

    Fantasy-Lesebuch 1

    (11)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    Vier Autoren, vier Kurzgeschichten, vier unterschiedliche Abenteuer.


    Klappentext:

    Was passiert, wenn historische Begebenheiten mit einem Hauch Fantasy gewürzt werden?

    Wie friedlich sind Einhörner wirklich?

    Was mag geschehen, wenn zwei Djinns über die Weltausstellung von 1851 flanieren?

    Wie nutzt man einen Reisekoffer als Fortbewegungsmittel während einer Verfolgungsjagd?


    Das alles findet der Leser in diesem Buch heraus. Der Schreibstil aller vier Geschichten ist fantastisch. Man ist sofort in der Geschichte drin, und leider auch ganz schnell wieder draußen. So sind Anthologien. Zu kurz.

    Besonders gefallen hat mir Kaffeehaus. Monokel. Apfelstrudel. von Mia Faber. Eine rasante Fahrt auf einem Koffer durch die Stadt, mit ganz viel Dampf. Ich liebe solche Geschichten. Deswegen kann ich jedem diese kleine Anthologie sehr ans Herz legen.

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