Bücher mit dem Tag "california"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "california" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Zurück ins Leben geliebt (ISBN: 9783423740210)
    Colleen Hoover

    Zurück ins Leben geliebt

     (1.125)
    Aktuelle Rezension von: Ginny-23

    Miles gibt zwei Regeln vor:
    1. Frag niemals nach meiner Vergangenheit.
    2. Erwarte dir keine Zukunft mit mir.
    Tate akzeptiert und es beginnt eine turbulente Liebesgeschichte 😍

    Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch!! Beim ersten Mal habe ich das Buch an einem Tag durchgelesen, beim zweiten Mal habe ich mir Zeit gelassen und beim dritten Mal habe ich es auf Englisch gelesen (und genauso geliebt!). Ich kann nichts anderes sagen, als: Wer Colleen Hoover und tolle Liebesgeschichten mag, bitte macht es euch gemütlich und lest das Buch! ❤️

  2. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben (ISBN: 9783453270633)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    Dark Love habe ich jetzt schon öfters auf Tiktok gefunden und da wurde Dark Love als wirklich gute Reihe angepriesen... 

    Zunächst habe ich die Leseprobe gelesen, das waren die ersten 3-4 Kapitel, ich habe definitiv das Potential des Buches gesehen, also habe ich mich entschieden das Buch zu kaufen. 

    Jetzt bin ich gerade auf Seite 190 und muss leider sagen, dass ich dieses Buch abbrechen werde.

    Im groben geht es im dem Buch um Eden, die ihren Sommer bei ihrem Vater in Santa Monica verbringen soll, dort lernt sie dann ihren Stiefbruder Tyler kennen und irgendwie verlieben sie sich dann ineinander. Ich schreibe beabsichtigt, dass die beiden sich irgendwie verlieben (wobei ich gerade ja nur davon reden kann, dass Eden sich verliebt, weil ich dafür zu wenig über Tyler weiß), weil die beiden einfach nie eine wirkliche Kommunikation miteinander hatten. Wie also kann Eden Interesse an ihm haben und bekommt "flattern in ihrem Bauch" wenn sie seinen Namen hört? Und wieso fühlt sie sich überhaupt so, wenn sie so oft doch betont wie schlimm sie Tyler doch findet? Fragen über Fragen und für keine habe ich eine logische Antwort. Das Buch hatte sein Potential, Eden und Tyler hätten eine wirklich gute Geschichte bekommen können, wie sie sich näher kennenlernen würden, tiefgründige Gespräche führen etc. 

    Was ich noch negativ anmerken muss ist, dass Eden wirklich sehr kindlich dargestellt wird (wahrscheinlich liegt das auch an der Autorin, da sie ja schließlich sehr jung war als sie das erste Buch geschrieben hat), deswegen konnte ich Edens Entscheidungen und ihr Verhalten einfach absolut nicht verstehen. 

    Leider fande ich das Buch einfach viel zu oberflächlich, es wird kaum auf wirkliche Gefühle eingegangen und manche Geschichten verlaufen einfach im Sand.

    Für mich war dieses Buch leider sehr enttäuschend und ich werde die Reihe nicht weiterführen.


  3. Cover des Buches Neun Tage und ein Jahr (ISBN: 9783453291645)
    Taylor Jenkins Reid

    Neun Tage und ein Jahr

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Das Buch von Taylor Jenkins Reid hatte ich relativ lange auf dem Sub. 

    Kürzlich, im Oktober wars glaub noch, endlich gelesen. 

    Wie der Titel schon sagt: 

    Elsie und Ben kennen sich 1 Jahr und sind 9 Tage verheiratet, als ein Unfallalles verändert. 

    Ja, klingt schon wenig. Aber manchmal passt eben einfach alles. Wenn man weiß, was man will, warum es noch in die Länge ziehen? 

    Persönlich war ich nach einem Jahr verlobt und ein Jahr später verheiratet. 

    Es hat eben gepasst. 

    Und so ähnlich war es auch bei Elsie und Ben und alles war rosa rot. 

    Doch bevor sie den letzten Karton ausgepackt haben, ist Elsie schon Witwe. Oder nicht? War die Ehe überhaupt rechtsgültig? 

    Eine schöne Geschichte. Elsie ging mir zwar manchmal auf den Keks, aber im Nachhinein ist es nur verständlich gewesen. 

    4/5 

  4. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

     (123)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

  5. Cover des Buches One More Chance (ISBN: 9783736309142)
    Vi Keeland

    One More Chance

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Aubrey ist auf dem Weg in ihr neues Leben; neuer Job, neues Haus und ist offen für die neue Liebe. Auf ihrer Reise hat sie jedoch einen Platten und der charmante Chance hilft ihr, dafür nimmt sie ihn ein Stück mit. Die beiden erleben einiges miteinander und kommen sich dabei näher. Aubrey fängt an sich zu verändern und ihn in ihr Leben und Herz zu lassen, bis Chance eines Morgens plötzlich verschwindet...

    Ach... das war wieder eine gute Geschichte der beiden. Es war unterhaltsam, amüsant mit herzlichen Protagonisten einigen Szenen die man nicht kommen sehen hat und vielen prickelnden Momenten. Es ist aus der Sicht der beiden geschrieben und man fiebert von Beginn bis zum Ende mit ihnen mit. Den ersten Teil mit der Reise und den zwei Personen die sich nicht kennen und plötzlich in einem engen Raum miteinander sind war sehr witzig und hatte viele Szenen in denen ich laut lachen musste :) Dann gibt's einen Cut (ich war geschockt) und dann geht's im zweiten Teil weiter. Da erfährt man was alles war und wieso sich die Geschichte so entwickelt hat. Im zweiten teil geht es dann eher Romantisch und voller Kitsch weiter, wobei auch hier viel Humor vom Protagonist aus geht. 

    Es war eine schöne, witzige und gute Geschichte um die zweite Chance für die Liebe, für mich ein Wohlfühlbuch mit einem guten Schreibstil und einer unterhaltsamen Story, mein Liebling; natürlich der Ziegenbock ;)

    Für alle die humorvolle und prickelnde Liebesgeschichten um zweite Chancen und das zurückgewinnen und umgarnen der Protagonistin mögen.

  6. Cover des Buches Twilight (ISBN: 9780316015844)
    Stephenie Meyer

    Twilight

     (1.390)
    Aktuelle Rezension von: Kslittlelibrary

    In Stephanie Meyers Buch "Twilight BISs zum Morgengrauen", geht es um Bella, welche von Phonix zu ihrem Vater in die kleine verregnete Stadt Forks ziehen muss. Als Bella an ihrem ersten Tag an ihrer neuen Highschool den rätselhaften Edward Cullen trift ändert sich ihr Leben maßgeblich. Denn Edward hat nämlich ein Geheimnis, welches Bella in große Gefahr bringen könnte. 


    Dieses Buch hat mich berührt, beeindruckt und erstaunt. Es hatte einen ganz speziellen Flair und deshalb auch ein sehr besonderes Feeling. Ich habe Edward, Jacob, Bella und all die anderen sehr geliebt. Ich habe die Bücher mehr als gesuchtet, ich konnte einfach nicht aufhören und las diesen Band mindestens 5x. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch ist ein Meisterwerk und ich kann es jeden weiterempfehlen, der The Vampire Diaries gesehen oder gelesen hat. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐.

    Am Schluss möchte ich noch ein Shoutout für meine Tante Petra, welche mir das Buch geliehen hatte. Dank dir bin ich jetzt süchtig 😇

    Danke fürs lesen und hoffentlich sehen wir uns oder besser lesen wir uns bald wieder. Kathi von Kslittlelibrary ( kslittlelibrary.jimdofree.com )


  7. Cover des Buches Pure Desire - Nur du (ISBN: 9783596702916)
    Mia Williams

    Pure Desire - Nur du

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Cover:

    Leider spricht mich das Cover des Buches gar nicht an. Es gibt so viele schöne New Adult Romane und bei dem hier habe ich das Gefühl beim Cover wurde sich keine große Mühe gegeben. Man sieht ein sich fast küssendes Pärchen und einen Strand mit Steinen. Beides gibt es im Buch zwar auch, dennoch hätte ich mir etwas anderes gewünscht.


    Meine Meinung:

    Liz lebt mit ihren Schwestern in einen wunderschönen Holzhaus (das ihr Vater selbst gebaut hat) in einer kleinen Stadt in den USA. Sie betreiben ein Restaurant und alles könnte so schön sein, hinge da nicht der Schicksalsschlag auf der Familie. Denn ihre Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen und Liz fühlt sich nun für ihre Schwestern verantwortlich. Besonders für die Jugendliche Amber, die lange gebraucht hat um wieder normal leben zu können.

    Doch eines Tages kommt der unbekannte und attraktive Cole in das Städtchen und verdreht Liz den Kopf.


    An sich hört sich das nach einer guten Geschichte an und ich muss auch sagen Liz und ihre Schwestern (bis auf Amber) mochte ich gerne. Dennoch hat mich im Buch einiges gestört. Da gab es zum einen sehr viele Sexszenen, die einfach auf gefühlt auf Masse ausgelegt waren. Irgendwann konnte ich als Leser nur noch die Augen verdrehen und denken: schon wieder?

    Dann waren die Handlungen der Protagonistin nicht immer nachvollziehbar. Das Ende des Buches war mir sehr blumig vorgekommen und auf Happy End ausgelegt, was mich ebenfalls etwas störte. Dennoch würde ich gerne den zweiten Band lesen, da es hier um eine Schwester geht, die in diesem Band nur am Rande vorkam.


    Fazit:

    War leider nicht so meins. Ich habe mir etwas anderes vorgestellt.

  8. Cover des Buches California´s next Magician (ISBN: 9783959919050)
    Isabel Kritzer

    California´s next Magician

     (82)
    Aktuelle Rezension von: ReadingKritze

    2086. Nach einigen Klimakatastrophen existiert unsere Welt nicht mehr so, wie wir sie heute kennen. Neue Kontinente werden von den Magicians beherrscht, Menschen die über magische Fähigkeiten besitzen. Alle 25 Jahre wird neu gewählt. 25 der stärksten Magicians werden ausgewählt und müssen in verschiedenen Aufgaben gegeneinander bestehen. Und nur einer kann gewinnen. Josephine wird für die Regentschaftswahl erwählt, auch wenn sie selbst noch kein magisches Potential an ihr festgestellt hat. Doch bald überschlagen sich die Ereignisse. Während sie vor den Augen aller gefährliche Aufgaben erfüllen muss, Mordanschläge auf sie ausgeübt werden und sie plötzlich großes magisches Potential entwickelt wird ihr klar, dass nichts so ist wie es scheint und sie keinem Vertrauen kann.

     

    „California's Next Magician“ hat mir wirklich gut gefallen! Am Anfang war ich etwas skeptisch, hatte Angst, dass es ein ähnliches Buch wie „Selection“ sein könnte, doch das Buch hat mich wirklich positiv überrascht.

    Von der ersten Seite an war mir Josephine symphytisch. Klar, vielleicht hat sie manchmal zu viel nachgedacht oder Offensichtliches nicht gesehen, aber das ist okay. Mich hat das nicht gestört, es hat zu ihr und zur Geschichte gepasst. Auch alle Nebenfiguren waren einfach toll ausgearbeitet und ich habe vor allem Sama wirklich ins Herz geschlossen.

    Generell hat die Autorin einen wirklich tollen Schreibstil, man wollte einfach immer weiterlesen und herausfinden was passiert, wie alles zusammenhängt.

    Und ich liebe die Welt welche Isabell Kritzer hier geschaffen hat. Von Anfang bis Ende war alles durchdacht und logisch. Mir hat die Hintergrundgeschichte rund um Rovenna wirklich gut gefallen und auch die verschiedenen Arten von Magie sind toll beschrieben und gut gewählt.

    Insgesamt ist „California's next Magician“ ein wirklich tolles Buch. Ich kann es wirklich empfehlen, für alle die eine leichte Geschichte suchen und Magie und Geheimnisse und vielleicht auch etwas Liebe lieben. Für 5 Sterne hat es nicht gereicht aber das Buch bekommt tolle 4 Sterne von mir. Ich freue mich schon auf Teil 2!

  9. Cover des Buches Of Mice and Men (ISBN: 9780140292916)
    John Steinbeck

    Of Mice and Men

     (160)
    Aktuelle Rezension von: noel384

    Eine Geschichte aus dem Alltag des früheren Amerikas.

    Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen. Es ist schnell gelesen und bleibt durchweg spannend. Das Ende des Buches lässt einen Schlucken und regt zum Nachdenken an!

    Steinbecks Erzählstil ist sehr entspannt zu lesen, bei entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen würde ich hier auch ganz klar die Originalfassung empfehlen. 

    Ein Klassiker, der dieses Titel verdient, sollte man gelesen haben.

  10. Cover des Buches Früchte des Zorns (ISBN: 9783552051911)
    John Steinbeck

    Früchte des Zorns

     (152)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    The American Dream wird nur für die Reichen wahr. Das ist heute so, aber ich dachte, früher wäre es anders gewesen. Das Buch hier hat mir die Augen für die wahre Geschichte geöffnet. Menschen waren schon immer gierige Arschlöcher, die für Profit die Würde anderer verkauften.

    Früchte des Zorns ist eine deprimierende Geschichte, in der eine Familie von Schicksalsschlägen förmlich zugedeckt und jede kleine Hoffnung zunichte gemacht wird. Man merkt schnell, dass die Menschen darin keinen Wert haben und wie Hunde behandelt werden, obwohl sie nichts anderes machen wollen, als zu arbeiten, Geld zu verdienen, zu leben.

    Der Autor kümmert sich um jede einzelne Figur, gibt ihr ein Gesicht, ihnen ein Leben, eine Seele, eine Geschichte, was dafür sorgt, dass man die Figuren schnell zu lieben lernt. Man sieht sie vor sich, man kennt sie alle und vor allem bedauert man jeden einzelnen.

    Doch das Buch ist lang, zäh, an manchen Stellen langweilig, manche Stellen sinnlos, manchmal habe ich begonnen, Passagen zu überspringen, weil ich mich nicht wieder mit irgendeinem langweiligen Detail beschäftigen wollte, doch der Spannungsbogen war da und ich habe gierig nach einem Happy-End gehofft.

    Das Ende ist weit offen. Es sind viele lose Enden, um die sich der Autor nicht kümmert, sondern trennt sie brutal von der Hauptgeschichte und sogar am Ende bricht der Autor förmlich das Buch ab, als hätte er es selbst satt zu schreiben gehabt. Ich hätte mir einen richtigen Schluss gewünscht, zumindest einen, der in eine gewisse Richtung für die Familie zeigt, stattdessen sagt das Ende nichts aus. Es endet enttäuschend.

  11. Cover des Buches The Tortilla Curtain (ISBN: 9783526523741)
    T. C. Boyle

    The Tortilla Curtain

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    T.C. Boyle ist für seine satirischen und kritischen Werke weltberühmt und mit "The Tortilla Curtain" nimmt er dies auf eine ganz neue Ebene. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von zwei Paaren - das amerikanische Paar, Delaney und Kyra, das alles in ihrem Leben und Candido und America. das mexikanische Paar, das gar nichts hat. An einem schicksalshaften Tag, kollidieren ihre Welten und alles nimmt eine unerwartete Wendung. 


    Die Geschichte hat mir an sich gut gefallen. Boyle hat einen sehr speziellen Schreibstil und sein Werk strotzt nur so vor Sarkasmus. Er erzählt, wie Immigranten aus Mexiko von den weißen Amerikanern behandelt werden und was für Schwierigkeiten sie überwinden müssen, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Fuß zu fassen. Um es nicht zu beschönigen - es ist schrecklich. Vergewaltigungen, Raubüberfälle, Hunger, Kälte, Hitze, Regen, Überschwemmungen ... vor nichts sind Candido und America geschützt. Währenddessen leben die Ammis in ihren perfekten Häusern und ärgern sich über die "Ausländer, die überall sind und alles beschmutzen". Ich habe diesen kritischen Blick auf diese Vorherrschaft der Weißen sehr löblich gefunden. Somit können vielleicht einige Leser/innen reflektieren und ihrer Privilegien bewusst werden und sich fragen, wie sie diesen Menschen vielleicht helfen können. 
    Als Kriegsflüchtling, weiß ich dies zu schätzen, was Boyle hier anstrebt. Es ist wichtig, dass Menschen die alles haben, darüber nachdenken und versuchen sich in die Lage derer zu versetzen, die von der Hand in den Mund leben. 


    Das einzige Manko bei der Geschichte war die Hoffnungslosigkeit, die sich durch das ganze Buch gezogen hat. Nichts scheint zu funktionieren für Candido und America. Am Ende war es schon zu übertrieben, sodass es ins Unrealistische verfällt. Aber alles in einem finde ich das Buch sehr interessant und bin der Meinung, dass es jeder wenigstens einmal in seinem Leben lesen sollte - sei es auch nur um den eigenen Horizont zu erweitern. 
  12. Cover des Buches Panikherz (ISBN: 9783462050660)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Panikherz

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Skip

    Der Schreibstil und der Autor polarisieren sicher. Mir persönlich gefällt es sehr gut. Die Worte und Sätze berauschen die Augen und den Kopf. Sehr eigen und sehr kurzweilig. 

  13. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  14. Cover des Buches The Girls (ISBN: 9783423146203)
    Emma Cline

    The Girls

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Sie bewegten sich in einem unbehaglichen Grenzbereich zwischen Schönheit und Hässlichkeit, und ein Schauer gesteigerter Aufmerksamkeit folgte ihnen durch den Park." - Emma Cline, "The Girls"


    Kalifornien, im Sommer 1969: Evie Boyd ist 14 und einsam, Ferien voller Leere tun sich vor ihr auf, bevor sie im September auf ein Internat geschickt werden soll. Ihre beste Freundin entfernt sich immer weiter von ihr und so ergreift sie sofort die unverhoffte Möglichkeit, die sich ihr bietet, um mit Suzanne und den anderen zur Ranch zu fahren. Schon länger gab es in der Stadt Gerüchte von den verwahrlosten Hippies, die sich um ihren Anführer geschart am Rande der Zivilisation befinden. Evie lässt sich treiben, findet Anschluss und hängt ihr Herz fast panisch an Suzanne - bis die Stimmung plötzlich kippt und etwas passiert, das vor Grausamkeit und Schrecken kaum zu überbieten ist...


    Emma Clines Roman "The Girls" hält für die Lesenden eine rauschartige Spannung bereit. Fiebrig begleitet man Evie durch diesen Sommer zwischen Kindheit und Jugend, leidet mit ihr unter ihrem Mangel an Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, vergöttert mit ihr die scheinbar so unantastbare Suzanne - und sieht gleichzeitig das drohende Unheil, das sich von Anfang an nicht abwenden lässt. 


    Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Abwechselnd begleitet man die  erwachsene und von den Geschehnissen gezeichnete Evie, die auf ein abgeschiedenes Haus aufpasst und dort zufällig auf ein Mädchen trifft, das sich in einer ähnlichen Situation wie sie damals befindet - mit ihrem Wunsch, irgendwo zugehörig zu sein, gut anzukommen, einen Funken Aufmerksamkeit zu erhaschen - und die Evie im Sommer 1969. Von Anfang an wissen die Leser*innen, was am Ende passieren wird, was sich wie ein dunkler Schatten über alles legt, was man liest.


    Nuanciert und sprachlich genial erzählt die Autorin eine Geschichte vom Mitläufertum - und lässt die Lesenden mit der Frage zurück, wie sie gehandelt hätten, ob uns das nicht allen passieren kann, in unserer Geltungssucht und unserer Gier nach dem Interesse der Anderen.


    Ich mochte "The Girls" sehr gerne. Der Roman ist sicherlich keine leichte Sommerlektüre, trotzdem drängt sich die flirrende Hitze auf jeder Seite und die Spannung ist nahezu greifbar. Wieder mal ein Buch, das mir noch lange im Kopf bleiben wird und das ich gerade in dieser warmen Jahreszeit empfehlen möchte ☀️

  15. Cover des Buches The Grapes of Wrath (ISBN: 9780140292923)
    John Steinbeck

    The Grapes of Wrath

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Etoile
    Eines der erbarmungslosesten Bücher, die ich je gelesen habe. Selbe Liega wie "Das Gleichgewicht der Welt" und "Sophie's Choice".
  16. Cover des Buches Kings of Cool (ISBN: 9783518464885)
    Don Winslow

    Kings of Cool

     (123)
    Aktuelle Rezension von: NickiBorell

    Das ist echt mal etwas anderes. Die Story an sich nicht mal, aber der Schreibstil. Eine Kombination aus Belletristik und harter Sprache.

  17. Cover des Buches Stadtgeschichten (ISBN: 9783644511217)
    Armistead Maupin

    Stadtgeschichten

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    1976. Mary Ann Singleton möchte endlich aus Cleveland ausbrechen und nach San Francisco ziehen. Sie hat Glück und findet relativ schnell eine Wohnung bei der geheimnisvollen und etwas skurrilen Mrs. Madrigal in der Barbary Lane 28. Dank ihrer neuen Nachbarin Mona gelangt sie auch an einen Job als Sekretärin in einer Werbeagentur. Sie geht eine Affäre mit dem Sohn des Firmeninhabers ein, der wiederum mit einer Society Lady verheiratet ist und noch nicht weiß, dass sein Vater Geheimnisse hütet, mit dem wiederum auch Mrs. Madrigal zu tun hat. Sie freundet sich mit dem Schürzenjäger Brian an, der unter ihr wohnt und lernt Norman kennen, der im Dachgeschoss lebt und sich als Vitamin Präparate Vertreter ausgibt, in Wahrheit aber Mrs. Madrigal ausspioniert und eine dunkle Seite hat. Auch Monas Freund Michael, der sich noch nicht traut seinen Eltern mitzuteilen, dass er homosexuell ist, zählt schnell zu ihren besten Freunden. Die Kapitel wechseln zwischen diesen und noch ein paar mehr Figuren immer wieder ab und erzählen uns die Geschichte der verschiedenen Bewohner der Barbary Lane 28📖 


    Ich wollte gedanklich gerne wieder nach San Francisco reisen und wenn man nach entsprechenden Büchern sucht, führt einfach kein Weg an Armistead Maupins Klassiker Stadtgeschichten vorbei. Das ist der erste Band von insgesamt 9, die zwischen 1978 und 2014 geschrieben und von sehr vielen Menschen verschlungen wurden. Mir hat die Zeitreise sehr gefallen und ich bekam in etwa ein Gefühl, wie es damals dort wohl war. Die Figuren waren mir fast alle sehr sympathisch und am liebsten würde man am Ende auch in die Barbary Lane 28 mit einziehen, obwohl es diese so gar nicht gibt☺Auf irgendeine Weise waren alle Charaktere miteinander verbunden, was es interessant machte und mich am Ball bleiben ließ. Vorallem am Schluss wurde es noch einmal spannend. Dadurch jedoch, dass es gleichzeitig um so viele Personen ging, blieb die Tiefe der Charakter etwas auf der Strecke. Trotzdem hab ich mich gut unterhalten gefühlt und es ließ sich, vor allem bei den heißeren Temperaturen in letzter Zeit, leicht weglesen. (4/5)⭐🙂

  18. Cover des Buches Pacific Private (ISBN: 9783518460962)
    Don Winslow

    Pacific Private

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Boone Daniels ist Surfer mit Leib und Seele. Aber weil das alleine nicht reicht, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitet er nebenbei auch als Privatdetektiv. Ausgerechnet als sich eine riesige Wellenfront der Küste näher, kommt ein Auftrag rein, den Boone unbedingt erledigen muss: Im Rahmen eines Versicherungsbetrugs soll er eine Prostituierte für eine Aussage aufspüren. Doch schnell wird klar, dass es um weitaus mehr geht und dass nicht alle seine Freunde wirklich seine Freunde sind. 

     

    Pacific Private bzw. dessen Autor ist es super gelungen, ein Beach / Surfer / Urlaubsfeeling zu kreieren und mich als Leser in die Welt der kalifornischen Küste zu entführen. Fast mehr als dem Thriller habe ich den Wellen entgegen gefiebert und darauf gewartet, dass sie endlich am Strand eintreffen. Dies ist zum Teil Pluspunkt, zum anderen Teil größter Kritikpunkt an dem Roman. Denn eigentlich ist es ein Thriller und kein Wohlfühl-Urlaubsroman.

    Und den beschriebenen Fall möchte ich mal freundlich als ausbaufähig beschreiben. Ich fand vieles eher weit hergeholt und unglaubwürdig. Auch ist es dem Autoren durch viele umständliche Erklärungen nicht gerade gelungen, Spannung aufrecht zu erhalten. Auch die Charaktere waren alle irgendwie eine kleine Spur drüber, was dazu geführt hat, dass ich mit niemandem so richtig warm geworden bin. Insbesondere mit den weiblichen Charakteren nicht.

     

    Alles in allem hat mir das Lesen aber Spaß gemacht, sodass ich 7 Punkte vergebe.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  19. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Los Angeles (ISBN: 9783492276313)
  20. Cover des Buches Black Box (ISBN: 9783426514481)
    Michael Connelly

    Black Box

     (15)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Harry Bosch 18. Fall, war das Erste Buch das ich von Michael Connelly gelesen habe.


    Es geht um einen "Cold Cast", der 20 Jahre zurück liegt, den der Ermittler selber aufgenommen (aber nicht bearbeitet) hat und in dem es kaum Spuren gibt. Nun will er den Fall endlich lösen und bringt damit seinen Vorgesetzten gegen sich auf. Doch das hindert ihn nicht im geringsten, im Gegenteil er macht unbeirrt weiter und findet Puzzelteil für Puzzelteil.


    Die Story an sich ist gut geschrieben und logisch aufgebaut. Auch wenn man die vorhergehenden Bücher nicht gelesen hat, bekommt man einen guten Eindruck von Harry Bosch und seinem Charakter.

    Das liegt zum einen an der sehr detailreichen Erzählung des Autors aber auch daran das man zwischenzeitlich einen Einblick in Boschs Privatleben erhält, was Ihn authentisch und menschlicher werden lässt.


    Der Fall ist ebenfalls sehr detailreich erzählt, so das man Boschs Arbeit gut nachvollziehen kann und einen guten Einblick in die Arbeit eines Ermittlers bekommt, die wahrscheinlich ziemlich nahe an der Wirklichkeit ist und der auch aufzeigt, das es manchmal wirklich langwierig und schwierig ist Fälle aufzuklären.

    Durch diese vielen Details zieht sich das Buch aber auch ein bisschen in die Länge.


    Trotzdem ein Buch was ich jeden Krimi- Liebhaber und jeden der sich für die (detaillierte) Arbeit einer Ermittlers interessiert, weiterempfehlen würde.

  21. Cover des Buches Der Lustmolch / Flossen weg! (ISBN: 9783442134526)
    Christopher Moore

    Der Lustmolch / Flossen weg!

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Hillawitchen
    Dieses Buch war mein erstes von Christopher Moore. Fand den Text hinten drauf ganz ansprechend und als Urlaubsbuch schön dick. Beide Bücher sind wirklich total abgedreht und lustig geschrieben. Mr. Moore hat auf jeden Fall viel Phantasie und diese in beiden Büchern voll eingesetzt. Beim Lesen habe ich oft gedacht: Wie kommt man auf so Ideen. Fazit: Wer phantastische Geschichten mag und gerne lacht ist mit diesen Büchern gut bedient.
  22. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426308547)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  23. Cover des Buches The Dirt (ISBN: 9783453675100)
    Mötley Crüe

    The Dirt

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    in Spandexhose und mit drei Kilo Haarspray - Motley Crüe ist Musik wie von einem Stern aus grünem Slime - das ist nie ganz wahr, was da passiert und die Musikvideos oben drauf. Der Drummer lässt sich im Achterbahnkreisel durch die Luft schleudern, alles ist Hardrock - aber eher gemäßigt im ngesicht von Trash Metal und Co - aber der Lifestyle - wenn nur 50 Prozent stimm, dann ist diese Band so fertig wie eine ganze Alk-Heilanstalt. Und das Buch ist auch mit Wissen voll gepackt - heiß gelaufene Geschlechtsorgane kühlt man mit mexikanischem Fastfood. Aha. Schön retro, voll fertig - da durften Bands noch alles, weil eben nicht alles und jeder fotografiert und getwittert wurde. Schön auch die alte Jack-Pulle auf dem Cover - denn warum zum Teufel hat JD jetzt eine andere Flaschenform mit so Säulenoptik? 
  24. Cover des Buches Who Gives a Fuck (ISBN: 9783426603154)
    Ice T

    Who Gives a Fuck

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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