Bücher mit dem Tag "cannabis"

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30 Bücher

  1. Cover des Buches Letzte Hoffnung Meer (ISBN: 9783839223741)
    Anja Eichbaum

    Letzte Hoffnung Meer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Anja Eichborns Ostsee-Krimireihe geht nach "Inselcocktail" mit "Letzte Hoffnung Meer" weiter, der Regionalkrimi erschien am 13.3.2019 im Gmeiner Verlag.


    Das Schicksal schlägt manchmal wirklich hart zu! Als Marie Hafen glaubt, ihre Krebserkrankung in der Privatklinik geheilt zu haben, wird sie kaltblütig ermordet. Dieser Todesfall wird in der ganzen Ostsee-Region mit Entsetzen zur Kenntnis genommen. Die Schweriner Mordkommission nimmt die Ermittlungen auf und es fallen ihnen weitere Morde mit ähnlichem Muster dazu auf. Ermittler Dr. Ernst Bender arbeitet mit Polizeipsychologin Ruth Keiser, die sich gerade in Boltenhagen aufhält und dem Polizisten Martin Ziegler, der ebenfalls zum Urlaub vor Ort ist, zusammen. Werden sie den Täter finden?

    Als in Boltenhagen ein Mord geschieht, ist die Polizeipsychologin Ruth Keiser zufällig vor Ort, denn sie möchte hier während eines Urlaubs ihr Buch abschließen. Ihr Kollege Martin Zieger ist mit seiner Freundin in einer Ferienanlage untergekommen. Solche Zufälle gibt es manchmal. Dr. Ernst Bender von der Schweriner Mordkommission ist ein überkorrekter Beamter, er übernimmt die Ermittlungen.


    Dieser Fall ist so grausam wie fragwürdig, denn wer könnte ein Motiv für den Mord an einer krebskranken Frau haben? Einige Verdächtige werden schnell gefunden, wie ein Krankenpfleger, ein Strandbudenbesitzer und Mitarbeiter an der Privatklinik.

    In der Klinik werden spezielle, zusätzliche Heilmethoden gegen Bezahlung angeboten, da fragt man sich natürlich, wie es mit den Finanzen und der Profitgier der Klinikleitung aussieht?

    Der Umgang mit den Krebskranken wird stets einfühlsam beschrieben. Egal, wie sich die Menschen verhalten, jeder hat an dieser schweren Erkrankung zu leiden und geht damit auf seine persönliche Weise um. Daher bietet der Fall neben unterschiedlichen Charakteren, die sehr tiefgründig dargestellt werden, auch eine Vielfalt an Emotionen an, denn die Krebspatienten umgibt neben Angst und purer Verzweiflung auch die Hoffnung auf Heilung. Man kann die Menschen gut verstehen, ihre Gefühle fahren in dieser schweren Zeit häufig Achterbahn, wenn sich Diagnosen verbessern oder verschlechtern.

    Durch die Vielfalt an Personen und damit auch Tatverdächtigen macht das Miträtseln Spaß.

    Mit den realen Beschreibungen der Gegend taucht man bildhaft in die Szenerie an der Ostsee ein und kann sich die Schauplätze gut vorstellen.

    Die Ermittlung verläuft aufgrund der vielen Beteiligten relativ langwierig, die Spannung wird dabei allerdings auf einem guten Mittelmaß gehalten. Völlig schlüssig erfolgt die Auflösung des Falls und man kann sich an den Protagonisten und ihren Wesensarten erfreuen. Sie bereichern die Handlung und durch ein Personenregister kann man sich gut orientieren.

    Mit diesem Regionalkrimi erlebt man nicht nur Lokalkolorit, sondern auch die Hoffnungen von Krebspatienten hautnah mit. Der Mord einer dieser Patientinnen wirft seine Schatten auf die Klinik.
    Hier kann man gut mitraten und auch die Ermittler sorgen für gute Unterhaltung.
  2. Cover des Buches Schmidt ist tot (ISBN: 9783903091313)
    Raoul Biltgen

    Schmidt ist tot

     (26)
    Aktuelle Rezension von: aus-erlesen
    Schmidt ist tot! Nicht Schmidtchen, nicht Schmidti, nicht Patrick Schmidt, nein René Schmidt ist tot! Achtung Spoiler-Alarm, er ist es nicht! Patrick Schmidt ist der kleine Bruder von René. Immer im Schatten und permanenten Konkurrenzkampf stehend. 
    Der Anruf kommt für um Acht. Kurz nach Acht. Aus Wien. Tausend Kilometer entfernt. Ein Herr Müller ist dran, stammelt, entschuldigt sich, fordert. Er fordert, dass Schmidt, Schmidt Patrick, so schnell wie möglich nach Wien kommen möge. Beerdigung, Wohnung auflösen, bei der Klärung des Sachverhaltes helfen. Denn Schmidt, René Schmidt, ist nicht einfach s aus dem Leben geschieden. Selbstmord, so soll es gewesen sein. 
    Patrick und sein Bruder René standen sich nie besonders nah. Der Eine ordentlich, der Andere Rebell. Einser-Schüler und Nachahmer. Kaum Kontakt seitdem René die Biege gemacht hat. Die Eltern sind beide tot. Drei Schmidts tot, nur noch Patrick übrig. 
    Kaum in Wien angekommen, verändert Autor Raoul Biltgen die Tonart. Jetzt mitten in einem Agentenkrimi. René soll Terrorist gewesen sein, oder vielmehr Drogendealer. Na was jetzt? Fragt sich Patrick. René kann er ja nicht mehr fragen. Engl, die Freundin, pardon: Ex-Freundin von René ist auch keine große Hilfe. Eher wortkarg. Ein bisschen abwesend, die Gute. 
    Und immer wieder die Polizei. Leonhardtsberger, Süß, Müller. Mindestens einer von denen spielt falsch. Müller ist nicht mehr bei dem Verein. Konnte die Vertuschung nicht mehr ertragen. Er versucht Schmidt, Patrick Schmidt, Schmidt Patrick, auf die richtige Fährte zu führen. Die führt nach Ungarn. Und Patrick erinnert sich an ein Spiel mit René aus Kindertagen…
    Raoul Biltgen lässt die Gedanken von Schmidt, und nun ist es egal, welcher damit gemeint ist, wie die Laserblitze im gedruckten Orbit herumgeistern. Straffe Dialoge, die nicht viel preisgeben, aber dafür umso mehr die Spannung anheizen. Was? Wie? Warum? Werden bei ihm zu Was! Wie! Darum! Ein herrenloses Floß auf einem tosenden Fluss ist dagegen geradlinig unterwegs. Wien als Austragungsort todessehnsüchtiger Skurrilitäten ist wie gemalt für die schwarzhumorige Krimipersiflage „Schmidt ist tot“. Lachkrämpfe inklusive. Raoul Biltgen ist der Meister der Ein(wort-)sätze. Ehe man sich versieht, vertauscht man Fragesteller mit Antwortgeber und beginnt noch einmal von vorn. Und immer wieder entdeckt man neue Aspekte im Spiel von echten Begegnungen und gedachter Erinnerung. Wer sich durch das Netz aus Lügen und Halbwahrheiten durchgekämpft hat, wird mit einer einzigartigen Geschichte belohnt. 

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (658)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    mein erster Gedanke ist: Ich stelle mir Bücher echt cool vor als Filme! 🥰 Darauf hätte ich total Bock!


    Nun aber zum Buch:

    📚DER EINSTIEG📚 ist recht lang, danach ist die Story aber wirklich spannend, auch mit etwas Humor. Es gibt wieder mehrere 📚HANDLUNGSSTRÄNGE📚: Der eine ist der Mord, dann die Vergangenheit des Dorfes und auch die Geschichte, welche sich in der Familie von Flavia abspielt. 

    📚DER STIL📚: Das Buch ist aus der Sicht von Flavia in der Vergangenheit geschrieben. Es ist spannend, teilweise etwas langgezogen und verschlachtelt. Ich musste mich wie in Band 1 zuerst daran gewöhnen.

    📚DIE CHARAKTERE📚 Flavias Familie und die Leute aus dem Dorf sind alle interessant, haben Eigenheiten und definitiv mehr Hintergrund, als man denkt. Jeder bekommt ein bisschen seine eigene Geschichte (mit der Zeit). Falvia selbst ist aufgeweckt, angenehm und pfiffig. Und sie mag Gifte (und Chemie, ich mag Chemie nicht xD weswegen ich diese Teile manchmal nicht so interessant finde, aber sehr markant für die Bücher.) 


    Alles in allem ein gutes Buch, das mir dieses Mal schon bedeutend besser gefallen hat als Teil 1!

    Und nun freue ich mich sogar schon auf mehr.

  4. Cover des Buches High Love (ISBN: 9783551311764)
    Madlen Ottenschläger

    High Love

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Teuber

    Ich bin durch Zufall zu diesem Buch gekommen, da mein Sohn es aus der Bibliothek ausgeliehen hat.

    Die Geschichte ist kurz erzählt: Manja, die jugendliche Ich-Erzählerin, verliebt sich am Ufer der Isar in Moritz, einen Jungen aus der Clique. Anfangs total verliebt, zeigt sich im Laufe immer mehr, dass Moritz' Prioritäten mehr beim Cannabis liegen.

    Ich war erstaunt, dass die Autorin älter ist als ich, denn die Geschichte hört sich tatsächlich an, wie von einer Jugendlichen geschrieben, also welche Gedanken gehen einer Sechszehnjährigen durch den Kopf, wie redet diese Altersgruppe usw. Sie zeigt sehr realitätsnah, was es mit dem Partner einen Drogensüchtigen macht. Auch greift sie das so oft geglaubte "Ach, das bisschen Kiffen schadet nicht" in den Gedanken der Protagonistin auf und zeigt, dass es eben doch nicht alles so harmlos ist, wie man das als Jugendliche vielleicht glauben mag. Schön ist es vor allem auch zu sehen, dass in der coolen Clique auch Jugendliche sind, die ganz klar zum Ausdruck bringen, dass sie nicht Kiffen möchten. Und trotzdem bleiben sie in der coolen Clique und werden nicht ausgegrenzt.

    Eine klare Leseempfehlung von mir! Ich hätte gesagt, dass es vielleicht eher eine Geschichte für jugendliche Mädchen ist, aber vielleicht auch für Jungen, die sich stark für Cannabis und dessen Konsum interessieren. Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an und kann hoffentlich in dem einen oder anderen ein Umdenken bewirken. Ich empfehle es ebenfalls Teenager-Müttern (also den Müttern von Teenagern), da man als Erwachsener oft so weit von den Pubertieren entfernt ist, dass man oft vergisst, wie man sich selbst damals gefühlt hat.

  5. Cover des Buches Der Drachen-Klau (ISBN: 9783426216439)
    Carine Bernard

    Der Drachen-Klau

     (21)
    Aktuelle Rezension von: parden
    ENDLICH URLAUB? VON WEGEN...

    Der vierte Fall der EU-Ermittlerin Molly Preston führt sie nach Mallorca, wo sie eigentlich mit ihrem Freund Charles endlich Urlaub machen will. Der schreibt zwar derzeit an einem weiteren Krimi, doch genießen die beiden durchaus ihre Zweisamkeit. Wenn Charles sich zum Schreiben zurückzieht, kennt Molly keine Langeweile, sondern unternimmt auch alleine etwas.

    Als sie wegen eines Geocaches zur Dracheninsel Sa Dragonera fährt, macht sie dort eine Zufallsbekanntschaft mit einem etwa 60jährigen deutschen Auswanderer. Der entpuppt sich nicht nur als Mallorca-Kenner, sondern verbirgt auch das ein oder andere Geheimnis. Als eine junge Bekannte des Auswanderers verschwindet, bietet Molly an, bei der Suche behilflich zu sein - nicht ahnend, in welche gefährlichen Abenteuer sie dadurch gerät. Und nicht nur sie, plötzlich ist auch Molly Freund Charles wie vom Erdboden verschwunden...

    Jeder Fall der EU-Ermittlerin spielt an einem anderen Ort (bislang die Provence, Yorkshire, Wien und nun Mallorca), was die Krimis abwechslungsreich gestaltet. Da ich bereits einige Male auf Mallorca war, sprach mich dieser Krimi besonders an - zusammen mit den Fotos im Buch erzeugten die bildhaften Schilderungen ordentlich Fernweh und weckten einige liebgewonnene Erinnerungen.

    In diesem Fall spielt zudem Molly Freund Charles erstmals eine wirkliche Rolle, während er davor eher als Phantom durch die Bücher geisterte. Dadurch nimmt Molly, zumal eigentlich im Urlaub, auch gleich eine ganz andere Rolle ein, was mir gefallen hat. Ihre Fähigkeiten als Ermittlerin sind zwar auch diesmal gefragt, doch lernt man die junge Frau hier auch von einer anderen Seite kennen.

    Der eigentliche Fall war diesmal richtig spannend und voller Überraschungen, und die Mischung aus Spannung und Urlaubsflair emfpand ich als ausgewogen und gut gelungen. Das Buch war schnell gelesen und macht in jedem Fall Lust auf mehr!


    © Parden 
  6. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Dieses Buch fiel mir zufällig in die Hände und hat mir wunderbare Lesestunden geschenkt. Ich bin mehr als begeistert von der Geschichte, die von der Art an Bücher von John Irving erinnert, von der Art zu erzählen und den wunderbaren Gedanken und Impulsen, die ich darin entdeckt habe. Es ist eines dieser Bücher, die mich vom ersten Satz an gefangengenommen haben.

    Die Geschichte wird aus der Sicht des 17jährigen Alex erzählt, der etwas ausholen muss, um SEINE GEschichte zu erzählen. Er fängt bei dem Zeitpunkt an, als er berühmt wurde, weil ihn im Badezimmer seines Hauses in Südengland ein Meteorit  getroffen hat und er diese ungewöhnliche Begegnung überlebt hat. Seitdem hat Alex epileptische Anfälle, kann eine Zeitlang nicht zur Schule gehen und muss sich Entspannungstechniken aneigenen, um die sehr unangenehmen Anfälle zu reduzieren oder sogar zu vermeiden. 

    Der Junge besticht durch seine neugierigen Fragen über die Welt, gleichzeitig hat er mir den Eindruck vermittelt, zumindest autistische Züge zu zeigen, Ironie versteht er überhaupt nicht. Aufgrund seines tiefgreifenen Erlebnisses, will Alex entweder Neurologe oder Astrophysiker werden.

    Nun, unser Gehirn erschafft für jeden individuellen Menschen ein eigenes einzigartiges Universum. Darin existiert alles, was wir wissen. Alles, was wir sehen oder berühren. Alles, was wir fühlen und woran wir uns erinnern. In gewisser Weise erschaffen unsere Gehirne die Realität."

    Dann lernt Alex Mr. Peterson kennen, einen Vietnamveteranen, der nun Pazifist ist und sich für Amnesty International engagiert. Die beiden verbindet eine anfangs holprige, aber sehr tiefe Freundschaft. Mr. Peterson wird eine Vaterfigur für den vaterlosen Alex und führt ihn in die Buchwelt von Kurt Vonnegut ein (den ich auch erst durch dieses Buch kennengelernt habe und nun unbedingt Bücher von ihm lesen möchte!)

    Ich glaube, eine Geschiche zu erzählen, ist der Versuch, die Komplexität des Lebens begreifbar zu machen. Es ist das Bemühen, Ordnung von Chaos zu trennen, Muster von Willkür. Andere Mittel dafür sind Tarot und Wissenschaft."

    Schließlich geschieht etwas im Leben von Mr. Peterson, dass Alex vor eine unglaubliche Entscheidung stellt. Aber der beharrliche Denke Alex findet eine Lösung und zeigt damit, was wahre Freundschaft bedeutet.

    Ein unglaublich guter Roman, der sowohl von der Geschichte, als auch vom Stil her ein Lichtblick ist.




  7. Cover des Buches Narconomics (ISBN: 9783896675538)
    Tom Wainwright

    Narconomics

     (6)
    Aktuelle Rezension von: melli_2897

    Das Buch überzeugt durch einen gut strukturierten Aufbau, der alle Stationen des Drogenhandels (inklusive etappenspezifischer Probleme) beinhaltet: vom Anbau der Koka Blätter über die Wahl der Transportwege (mitsamt den Kämpfen um die raren Grenzübergänge) bis hin zur Auswahl des richtigen Personals und dem Vertrieb. Die einzelnen Bilder sind passend ausgewählt und haben die Textpassagen gut ergänzt.

    Durch die Offenlegung der Vorgehensweisen der Kartelle aus wirtschaftsanalytischer Sicht werden nicht nur die Abläufe des Drogenhandels geschildert, sondern auch die Versuche der Politik bewertet, genau diese zu unterbinden. Dabei stellen sich die überwiegende Mehrheit der Anti-Drogen-Aktionen als unwirksam oder sogar kontra-produktiv heraus. Auch die Frage der Legalisierung spielt eine Rolle und scheint die effektivste Methode zu sein, den Kartellen ihre Macht zu entziehen.

    Der Autor ist durch seine Recherche in Ciudad Juárez direkt vor Ort und berichtet aus erster Hand über die Machtkämpfe der konkurrierenden Kartelle. Besonders interessant fand ich dabei seine Ausführungen zu den Gefängnisstrukturen Mexikos im Zusammenhang mit der Entstehung und Verbreitung von Gangs. Die Drogenkartelle aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel zu betrachten wirkt sehr angemessen und das Buch sollte meiner Meinung nach die wissenschaftliche Basis für den Kampf gegen den Drogenhandel darstellen.

    Um zu einem Fazit zu kommen: insgesamt war das Buch durchgehend gut geschrieben und sowohl informativ als auch spannend - ein faszinierender Einblick in eine Geschäftsbranche, die der Großteil der Gesellschaft nur aus Film & Fernsehen kennt. Sehr zu empfehlen!

  8. Cover des Buches Mr Nice (ISBN: 9783453675919)
    Howard Marks

    Mr Nice

     (51)
    Aktuelle Rezension von: chaos-deluxe

    Mr Nice beschreibt das Leben Howard Marks, der in den 70er/80er Jahren angeblich für 10% des Haschisch-Welthandelvolumens "verantworlich" sein soll.

    Das Buch ist sehr leicht zu lesen und die Geschichte ist äußerst spannend.

    Mit Drogendealern habe ich immer Leute verbunden, die nicht sonderlich hell im Köpfchen sind. Howard Marks ist ein Genie. Studierte an der Oxford University und rutschte eigentlich mehr durch Zufall in die Drogendealer-Szene.

  9. Cover des Buches Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz (ISBN: 9783451312762)
    Andreas Müller

    Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: maikebrandes
    in dem Buch "Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz" geht es darum, warum Cannabis legalisiert werden sollte. Und ich muss gestehen das sich meine Meinung gegenüber Kiffen und Cannabis immer mehr verändert hat um so weiter ich gelesen habe. Ich hatte immer eine Negativhaltung gegenüber Drogen, da ich wirklich nur schlechtes darüber gehört habe. Ich empfehle es jeden der sich mal eine Meinung bilden möchte die nicht auf falschen Behauptungen basiert aber auch denen die mehr über die Droge Cannabis und die Drogenplotik wissen möchten. 
  10. Cover des Buches Die Cannabis GmbH (ISBN: 9783453676978)
    Rainer Schmidt

    Die Cannabis GmbH

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Janko-Unchained

    Die Cannabis GmbH von Rainer Schmidt

    (Heyne Hardcore)


    - Detailgetreue Anleitung zum Cannabis-Anbau oder Thriller zum Gähnen -


    Der Dude und seine Madame. Allein aufgrund dieser törichten, störenden bis nervigen „Namensgebung“ der Hauptprotagonisten hätte man das 352-seitige Buch gleich nach dem Aufschlagen auch schon wieder zuschlagen sollen. 2016 im Heyne Hardcore Verlag erschienen, erzählt Autor und Journalist Rainer Schmidt in "Die Cannabis GmbH" die Geschichte vom „namenlosen“ Dude, eines Hamburger Cannabis Züchters erster Güte. Sein ganzer Stolz: "Strongdude". Eine Eigenzüchtung, ein Kassenschlager. Als der Dude eines Abends seines harzigen Engagements entledigt wird, dass er in einer Scheune hinterm Haus zu züchten pflegte und einen der Täter der Konkurrenz dabei erwischt, diesen daraufhin grün und blau prügelt, übergibt er die Sache kurzerhand seinen Jungs Steely und Mike. Danach passiert jedoch eine gaaanz lange Zeit erst einmal gaaar nichts. Und dieser erste, noch recht interessante Teil des Plots wird auch im Laufe der weiteren Geschichte nicht mehr wirklich aufgegriffen. "Die Cannabis GmbH" lebt zwar Hamburgs Lifestyle und Autor Schmidt versteht es durchaus mit Sprache zu spielen, aber eigentlich entbrennt hier lediglich eine furchtbar langweilige, weil langwierige Lobhudelei auf den Cannabis Anbau. Die etwas wirre „Geschichte“ kommt einem zum Teil so vor, wie im (Cannabis-)Rausch verfasst, ist eigentlich auch nicht wirklich eine Geschichte im herkömmlichen Sinne und für das Etikett Heyne Hardcore leider eine richtiggehende Enttäuschung.

     

    Der ehemalige Chefredakteur des Rolling Stone Rainer Schmidt beschreibt die Anbaugepflogenheiten des Dudes bis ins kleinste Detail, was die Sache für einen anbauinteressierten Leser vielleicht spannend, für den Rest der Gesellschaft vollkommen überflüssig gestaltet und den Aufbau eines wahrhaftigen Storyboards dem Anbau THC-haltiger Genussmittel hintanstellt. Es wird einfach viel zu viel über das Leben, sowie das illegale Unternehmen des Dudes philosophiert. Somit zeichnet der gebürtige Düsseldorfer Schriftsteller, welcher derzeit in Berlin lebt, in gewisser Weise eher eine Hommage an ein uraltes Rausch-, Genuss- und Heilmittel. Aufgrund dessen bin ich mir nicht ganz sicher, ob es sich bei "Die Cannabis GmbH" um einen schwer verdaulichen „Thriller“ handeln soll oder rein um eine gut verpackte und sehr detaillierte Anleitung zur Hanfgewinnung. Der Verfasser hält für einen Thriller definitiv zu wenig Story parat, dafür sinniert er über den Markt, unternehmerische Fähigkeiten, die Abnehmer und vor allem über den Marihuana Anbau selbst. PH-Wert, EC-Wert, 400er Metallhalogen-Hochdrucklampen, 600er Natriumdampf-Lampen, Nährsalze, Nährstoffe und Bewässerung, seziert bis ins kleinste Atom. Ein fesselnder Thriller geht hingegen eindeutig anders. Und so zieht sich Seite für Seite zäh wie erkaltende Lava. Es gehört schon eine gehörige Portion Unbedarftheit dazu, solch eine uninteressante, belanglos Geschichte zu Papier zu bringen und derart zu schwafeln, dass es einem den Schmalz aus den Tränendrüsen drückt. Selbst dem enthusiastischsten Bongraucher dürfte "Die Cannabis GmbH" nicht mehr als ein müdes Gähnen entlocken. Für mich ist das absoluter Hamburg-Humbug. Schade eigentlich. Da hätte man sicherlich mehr draus machen können. Vor allem frage ich mich: Wo ist der, Kiffern in die Wiege gelegte Wortwitz, wo der rauchverhangene rußschwarze Humor, wo der kreative Geisteserguss, wo die lockerflockigen Ideen? Komplette Fehlanzeige! Charakterzeichnung, Lokalkolorit ebenfalls Fehlanzeige! Dass sich Nico Hofmann die Filmrechte für UFA Fiction gesichert hat, ist mir ebenso ein Rätsel...aber vielleicht macht er ja was daraus!?!

     

    Der Dude ist ein spätpubertärer Althippie, seine Olle (kurzum "Madame" genannt), eine nervige Zicke und seine Mitarbeiter in welcher Hinsicht auch immer tickende Zeitbomben. Die angedeuteten Charakterisierungen bleiben ansonsten eher schemenhaft, was ein Mitfühlen mit den Protagonisten quasi ad absurdum stellt. Das Ganze wird zu allem Überfluss auch noch pseudointelligent und ebenso pseudowitzig vorgetragen. Oder ich kann eben einfach nicht auf den Hamburger Humor...wer weiß das schon?!? Lediglich die, immer mal wieder eingeflochtenen Diskussionen oder das Für und Wider zur hiesigen, meist doch als absolut verfehlt zu bezeichnenden Drogen- und Genussmittelpolitik, birgt in gewisser Hinsicht interessantes. Der Rest ist jedoch ebenso spannungsvoll vorgetragen, wie das Feuilleton der hiesigen Tageszeitung und liest sich zum Teil wie ein wissenschaftliches Essay. Wer sich ein bisschen mit Cannabis auskennt und da meine ich nicht (nur) mit dem Konsum, sondern mit den literarisch nur allzu oft aufgegossenen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Hintergründen, wird sich hier wohl eher langweilen, als irgendetwas Neues zu entdecken. Die Geschichte zieht sich wie ein frisch verdauter Kaugummi und brodelt quasi über vor Langeweile. Die Konversation, wenn sie denn mal stattfindet, ist unnatürlich, steif und bockig, in eine fast schon nervende, mehr oder minder zusammenhangslose Schreibe gepackt. Das Ganze wird zu allem Überfluss auch noch trocken und humorlos runtergenudelt. Action gleich Null! Auf den letzten Seiten wird es dann sogar tatsächlich noch mal spannend, aber das kommt leider reichlich spät. Zu spät, wie ich meine. Denn dann ist das Buch auch schon fertig, der letzte Drops gelutscht und der letzte Joint geraucht. Puh, Erntedank!

     

    Meine Wertung: 44/100

     

    http://www.rainer-schmidt.org

     

    Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Cannabis-GmbH/Rainer-Schmidt/Heyne-Hardcore/e485971.rhd

     

    Originaltitel: Die Cannabis GmbH

    Originalverlag: Rogner & Bernhard

    Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

    ISBN: 978-3-453-67697-8

    € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

    Verlag: Heyne Hardcore

    Erschienen: 08.03.2016

     

    www.lackoflies.com

  11. Cover des Buches Kati Küppers und der liegende Holländer (ISBN: 9783958132092)
    Barbara Steuten

    Kati Küppers und der liegende Holländer

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext):


    Nach mehreren Morden in Niederbroich braucht die Küsterin Kati Küppers dringend Erholung. Sie fährt mit ihrem Mann Jo nach Hochmoor, einem verschlafenen Ortsteil von Gescher im Münsterland. Als ihr Enkel Bene zu Besuch kommt, sorgt beim Beobachten der Sterne ein Lichtschein am Horizont für Irritationen. Bei einer Radtour am nächsten Tag gehen sie dem geheimnisvollen Leuchten auf den Grund und entdecken auf einem verfallenen Gehöft eine Cannabisplantage. Doch ein junger Mann jagt sie vom Hof. In der folgenden Nacht taucht das Leuchten wieder auf: Das Gehöft brennt. Am Tatort nennt der junge Mann den Namen Eric Parcer und bricht zusammen. Für Kati steht sofort fest, dass Eric Parcer der Brandstifter sein muss. Aber die Polizei geht münsteranisch gelassen an die Ermittlungen heran. Wieder einmal folgt die resolute Küsterin ihrer Spürnase und ist bald Leuten auf der Spur, die mit ihren kriminellen Aktivitäten auch Niederbroich nicht verschonen. 


    Meine Meinung:

    Kati Küppers kann es nicht lassen! Sie stolpert wieder in einen Kriminalfall und ermittelt wieder, statt mit ihrem mann Jo Urlaub zu machen. 

    Das ist mein erstes Buch von Barbara Steuten und ich bin sehr überrascht worden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein einfach geschriebener Kriminalroman dem man als Leser sehr gut folgen kann. Es war mir eine große Freude dieses Buch gelesen zu haben. Die Charaktere sind gut gewählt und ausgearbeitet worden. Der Spannungsbogen steigt langsam an und bleibt zum Ende hin auf einer Höhe. 

    Kati hat sich langsam in mein Herz geschlichen ;) Das Thema das den Krimi behandelt kann aktueller nicht sein. Drogen auf dem Land sind genauso aktuell wie in der Stadt. Kati löst den Fall natürlich nicht alleine, sondern hat einige Mitstreiter die ihr helfen. Was Kati alles herausfindet verrate ich natürlich nicht. 

    Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und passt gut zum Cover des Buches. Der Krimi ist für alle Leser die es auch weniger blutig mögen.


  12. Cover des Buches Strobo (ISBN: 9783941592988)

    Strobo

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Leila_James

    Inhalt

    airen (ein Pseudonym) schriebt über sein Leben in Berlin. Er schreibt wie er lebt. Im rausch er berichtet in kurzen Blog Einträgen über das Leben zwischen Job und Party. Zwischen Sex und Drogen oder Sex auf Drogen über legendäre nächte in den größten Techno Clubs in Berlin und über das Leben zwischen den Wochenenden.


    meinung 

    es war mein 2. mal da 1. war ein lesen im rausch ein inhalieren der Seiten ein ich will wissen wie das ist eine Sensationslust. Diesmal war es ein nach Hause kommen ein gefühltes hallo mit der dunklen Seite von Berlin. Man kann strobo allein lesen es lohnt sich aber wie ich es beim 1. Mal gemacht habe Rave von Reiner goetz vorab zu lesen um mehr zu verstehen und um airen zu verstehen. Für mich ist das Buch ein kleines bisschen wie nach Hause kommen. Ich mag es jedes Mal aufs Neue und jedes Mal eine andere Seite des Buches 

  13. Cover des Buches Grün ist die Hoffnung (ISBN: 9783423219129)
    T. C. Boyle

    Grün ist die Hoffnung

     (256)
    Aktuelle Rezension von: FKlmp

    Nach „Sprich mit mir“ mein zweiter Boyle. Dieses Buch hat es auf jeden Fall direkt nach ganz weit oben in der Liste meiner Lieblingsbücher geschafft.

    Das Buch ist extrem facettenreich und enthält von urkomischen, über spannende bis hin zu philosophischen Passagen alles was ich mir von einem guten Roman wünsche. Boyles genialer Schreibstil macht es zu einem puren Lesevergnügen. 

    Absolute Leseempfehlung! 

  14. Cover des Buches Schluss mit der Sozialromantik! (ISBN: 9783451309090)
    Andreas Müller

    Schluss mit der Sozialromantik!

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Breit (ISBN: 9783499634475)
    Amon Barth

    Breit

     (31)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Amon Barth beschreibt in diesem Buch seine Jahre als Kiffer: Er erzählt emotional und mitreißend von seiner Sucht, dem ständigen Wunsch nach Rausch und Highsein, und wie er letztlich den Weg aus der Abhängigkeit gefunden hat. Seinen Bestseller hat Amon Barth für diese Neuausgabe ergänzt mit Antworten auf die Fragen, die ihm auf Lesungen immer wieder gestellt werden: Wie hat er es geschafft, aufzuhören? Was hat ihm am meisten dabei geholfen?

    Meine Meinung:
    Das Buch als solches ist relativ unterhaltsam geschrieben, aber der Autor ist ein Musterbeispiel für Cannabis-Missbrauch. Er ist durch die Mutter finanziell gut aufgestellt, die Eltern leben allerdings getrennt, und er genießt (zu) viele Freiheiten. Das der junge Mann viel zu früh intensive Erfahrungen mit Cannabis und vor allem falschen Freunden macht, steht völlig außer Frage. Es macht auf mich den Eindruck, als ob der Autor Cannabis nicht verteufeln möchte, da einfach zu viele positive Aussagen zu finden sind, aber auf der anderen Seite auch nicht verharmlost. Er beschreibt ganz gut, wie es sich zu dem Missbrauch entwickelt.

  16. Cover des Buches Close to the Bone (ISBN: 9780007344284)
    Stuart MacBride

    Close to the Bone

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Naturwissenschaft (ISBN: 9783423342377)
    Detlev Ganten

    Naturwissenschaft

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Ferne Verwandte (ISBN: 9783442743025)
    Gaetano Cappelli

    Ferne Verwandte

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Cappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch!
  19. Cover des Buches Schule ist doof drei - Tim Tabak (ISBN: 9783037630815)
    Blanca Imboden

    Schule ist doof drei - Tim Tabak

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Dieses Buch fängt vieles ein, das in der Pubertät Denken und Fühlen von Jugendlichen bestimmt.

    Vordergründig geht es ums Rauchen, doch ebenso um Identität, Kriminalität, Integrität.
    Die Grundbotschaft ist in meinen Augen sehr gut, die Umsetzung (locker und flockig) jugendgerecht - gerade für solche, die gerade in die Pubertät einsteigen.

    Sehr schweizerisch geschrieben, mit einem Ton, der wirklich nach einem Schüler klingt, verwandeln Imboden und ihr wunderbarer Zeichner Baumann die Erlebnisse von Tim Tabak in einen Roman, der ohne Zeigefinger, aber mit vielen Hintergrundinfos das Thema Rauchen beleuchtet und zeigt, dass man von Überzeugungen abrücken kann, ohne sich selbst untreu zu werden.

    Auch ohne die zwei Vorgänger-Bände ist das Buch für Jugendliche oder deren Eltern gut zu lesen. Viele große und kleine Bilder lockern die Seiten auf oder liefern Witze oder Informatives nebenher.
    Den Kritikpunkt meines Sohnes (14), dass zu viele Erzählsituationen begonnen werden und offen bleiben, kann ich nachvollziehen:

    Erst in der zweiten Hälfte gibt es Verknüpfungen in Tims Geschichte, die das Ganze zu einem runden Buch werden lassen.

    Bis dahin war er als Mitleseer bereits ausgestiegen, und das hatte weder mit der starken Schweizer Färbung noch mit zu vielen Hintergrundinfos oder seiner fehlenden Berührung mit dem Thema Zigaretten zu tun: Ihn hatte es einfach nicht gepackt.


    Für mich selbst war es dennoch ein schönes Buch, und ich würde gern sowohl die Vorgänger als auch Nachfolger der Reihe lesen, in erster Linie wegen der tollen Botschaft, dass man weder sich selbst noch einen bestimmten Ruf verlieren muss, wenn man Entscheidungen revidiert, die man einmal voll und ganz und provokativ vertreten hat.

  20. Cover des Buches Texte.Medien (ISBN: 9783507473430)
    Birthe Lagemann

    Texte.Medien

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Du bist jugendlich.

    Dein Bruder ist dein Verbündeter und guter Freund.

    Doch plötzlich verändert er sich.

    Er ist abweisend.

    Er beklaut dich.

    Er ist drogenabhängig.

    Und du?

    Sollst du ihn decken?

    Oder solltest du dein Schweigen brechen?

     

    Zum Inhalt:

    Andy wird in der Schule mit Stoff erwischt, der ihm nicht gehört. Das Papiertütchen hat ihm sein Freund Michi, der mit Hasch dealt, zugesteckt. Andy verrät Michi nicht und wird daher selbst als Dealer der Schule verwiesen. Von nun an gerät sein Leben immer mehr aus den Fugen: Die Freunde gehen auf Distanz, die Eltern machen Druck – nur die ältere Fixerin Natalie scheint Andy zu verstehen. Er verliebt sich in sie und findet sich unversehens in einem Strudel der Abhängigkeiten wieder, aus dem er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann …

     

    Cover:

    Das Cover des Buches zeigt eine giftgrüne Spritze auf blauem Grund. Damit wird eigentlich sehr schnell deutlich, um was für ein Buch es sich hier handelt, ohne, dass man in den Inhalt geschaut haben muss. Das finde ich sehr passend und durchaus auch als Blickfang für jene, die eventuell für solch eine Thematik bereits sensibilisiert sind.

     

    Eigener Eindruck:
     Andy will cool sein, Andy ist verliebt. Wegen seiner Freundin gerät er an Drogen, zuerst Cannabis, dann härtere Sachen und schlussendlich gerät er auch an die falschen Freunde. Als er in der Schule mit Drogen erwischt wird und von der Schule fliegt, scheint es noch so, dass Andy die Kurve bekommt, einfach auch, weil seine Beziehung zerbricht. Doch damit beginnt das Drama erst richtig. Andy lernt Natalie kennen und zieht zu ihr in die WG. Hier kommt er nicht nur mit mehr Drogen in Kontakt, hier verändert er sich zusehends und schreck nicht einmal mehr davor zurück seine eigene Familie zu bestehlen…

     

    Wir erleben die Geschichte von Andy hauptsächlich aus der Sicht seiner Schwester, welche immer zu Andy aufgeblickt hat. Sie ist es auch, die seine ersten Drogenversuche deckt und immer wieder zu den Vorkommnissen schweigt, weil sie ihren großen Bruder nicht verlieren will. Schnell merkt aber auch sie, dass Andys Umfeld nicht der beste Umgang ist. Andy kommt in diesem Buch weniger zu Wort. Dies geschieht hauptsächlich durch Passagen, in denen man eine Art Einblick, ähnlich wie in einem Tagebuch bekommt. An sich fand ich diese Art der Erzählung nicht schlecht, aber die Inhaltsangabe wirkte erst so, als würde man alles aus Sicht von Andy erleben, das war dann doch etwas irritierend. Die Charaktergestaltung hat mir in diesem Buch recht gut gefallen, man konnte sich gut in die Schwester hineinversetzen, ihre Zweifel regelrecht fühlen. Andy jedoch war mir immer wieder recht komisch vorgekommen, schwach. Aber das passt recht gut zu dem, was schlussendlich mit ihm passiert. Obwohl hier ein sehr brisantes Thema behandelt wird, muss ich ehrlich gestehen, dass der Spannungsfunke bei mir nicht übergesprungen ist. Das Buch plätschert eher so langhin und vor allem durch die Passagen von Andy wird man immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Dadurch kommen Emotionen auch recht knapp, auch wenn man den Charakteren nachfühlen kann. Schön wäre auch gewesen, wenn man im Nachgang noch ein wenig mehr zu dem Verbleib der Charaktere erfahren hätte. Kriegt Andy die Kurve? Bessert sich das Verhältnis der Familie wieder? So bleibt das Ende recht offen. Es beschäftigt zwar noch im Nachgang, aber trotzdem wäre ein abgerundeter Schluss für mich persönlich schöner gewesen.

     

    Fazit:

    Ein sehr wichtiges Thema, sehr gut verpackt. Das ist durchaus der Stoff, der in der Schule aufklärend behandelt werden sollte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, auch wenn ich die Passagen von Andy gewöhnungsbedürftig fand.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783473580170

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 160 Seiten

    Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

    Erscheinungsdatum: 01.02.1997

     

  21. Cover des Buches Frühstück mit Sofie (Das Leben kommt immer dazwischen 2) (ISBN: B09QMGJ2PZ)
    Jennifer Bentz

    Frühstück mit Sofie (Das Leben kommt immer dazwischen 2)

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama
    Zum Inhalt: 
    Louisa ist 28, ihr Leben ist gut geplant, fehlt nur noch der Heiratsantrag ihres Freundes Steffen mit dem sie am Valentinstag fest rechnet. Aber zu ihrem Entsetzen ist eine andere Frau von Steffen schwanger, sie trennen sich und Louisa zieht zu Sophie und Paul in eine WG. Dort ist alles so ganz anders, als Louisa es gewohnt ist. Ist Louisa doch eine Stuffy-Lou, wie sie von Ben gerne genannt wird? 


    Meine Meinung: 
    Eine wunderbar witzige Geschichte über eine Frau, die meint man muss jede Sekunde im Leben komplett geplant haben und alles genau so machen, wie man es auf to-do-Listen stehen hat. Darüber vergisst man sehr schnell, das Leben Spaß machen soll und völlig unvorhersehbar ist. 
    Mir war Louisa sehr sympathisch und ich mochte auch die anderen Bewohner dieses verrückten Hauses. Es ist für jeden Geschmack was dabei.


    Fazit: 
    Eine Geschichte über und für Frauen, die mich wunderbar unterhalten hat. Zu Beginn dachte ich, es ist so eine typische Frauenromanstory, aber das Buch hat mich mitgerissen. Von mir bekommen Lousa, Sophie und allen anderen aus diesem Haus eine volle Leseempfehlung.
  22. Cover des Buches Die AKTE HANF - CANNABIS: Hanf rehabilitieren, heißt Regenwaldabholzung, Klimawandel und Plastikmüll zu stoppen ! (ISBN: B07XHJC4TJ)
  23. Cover des Buches Nerventee (ISBN: 9782496700367)
    Antonia Vitz

    Nerventee

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne

    Es geht um Franzi, die mit ihrem Ehemann und zwei Kindern irgendwo in der bayerischen Idylle lebt und mit Familie, Teilzeitjob und Haushalt gut beschäftigt ist. Dazu kommen noch ihre Eltern, allen voran der anstrengende Vater, der alles besser weiß und sich gerne einmischt. Da kommt der Beruhigungstee von Tante Hilde gerade recht, doch der Nerventee ist Cannabis, und plötzlich steht die Polizei vor der Tür... 

    Es war eine unterhaltsame Lektüre, manchmal abenteuerlich, manchmal humorvoll, manchmal auch ernst. Kleine Episoden aus dem Leben gegriffen, zum Teil vielleicht ein bisschen überspitzt, aber durchaus lebensnah. 

    Die Charaktere mochte ich, auch Franziskas anstrengenden Vater, der es ja immer nur gut gemeint hat :) 

    Mich konnte dieser Roman auf jeden Fall gut unterhalten. 


  24. Cover des Buches Nerventee (ISBN: B07YKLSVSP)
    Antonia Vitz

    Nerventee

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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