Bücher mit dem Tag "carlos ruiz zafón"

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21 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.752)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Zum ersten Mal habe ich den "Schatten des Windes" vor mehr als 10 Jahren gelesen. Damals fand ich das Buch OK, mäßig spannend, oft zu lang und verzettelt, und am Ende konnte ich nicht verstehen warum dieses Buch so einen Wirbel verursacht hatte.
    Jetzt bot sich mir die Gelegenheit, das Buch erneut zu lesen, und da ich mich kaum mehr an irgendwelche Details erinnern konnte, habe ich zugegriffen. Und siehe da: diesmal habe ich das Buch regelrecht verschlungen - trotz seines manchmal gemächlich anmutenden Tempos - und war begeistert von der Vielschichtigkeit und Komplexität. Zugegeben, ich hätte mir noch mehr Details zum Friedhof der Vergessenen Bücher gewünscht, aber die so eng miteinander verwobenen Geschichten von Daniel und Julian waren nicht minder faszinierend. Die Mischung aus bibliophilem Thriller und historischem "Buch Noir" ist beeindruckend, aber ich musste tatsächlich erst in der rechten Stimmung für dieses weitschweifige Werk sein, denn viele kleine, teils banale Details erfordern auch eine gewisse Geduld beim Lesen. Bei mir zumindest hat sie sich dieses Mal gelohnt.

  2. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (786)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange habe ich mal wieder hin und her probiert und doch nicht das Buch gefunden, welches mich packen konnte. Da aber Carlos Ruis Zafón immer eine gute Wahl ist, habe ich mich letztendlich hierfür entschieden und muss sagen, dass es genau die richtige Wahl war, denn auch mit „Marina“ konnte er mich einmal mehr in eine absolut atmosphärische Geschichte entführen, die zwar mit „Der Schatten des Windes“ nicht mithalten kann, aber dennoch ihren Reiz hat.


    Dabei bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal vor allem den grandiosen Schreibstil des Autors zu bewundern und zu loben. Denn auch hier ist dieser wieder typisch Zafón, mit keinem anderen Autor zu vergleichen, einzigartig, packend und von einer Kunst, die seinesgleichen sucht. Zafón schaffte es immer wieder, gleichzeitig spannend und humorvoll zu schreiben, ebenfalls sehr bildlich und dennoch flüssig und gut verständlich. Und auch Andreas Pietschmann hat als Sprecher des Hörbuches einen grandiosen Job gemacht, mit einer tollen Betonung und seine Stimme immer an den entsprechenden Charakter angepasst. So macht Hörbuch hören Spaß.


    Die Geschichte wird hier zwar dem Horror zugeordnet, ist aber dennoch nicht einfach nur gruselig, sondern beinhaltet auch eine gute Mischung aus Abenteuer und Coming of Age. Und auch auf eine kleine Liebesgeschichte wurde nicht verzichtet. Dabei steht natürlich dennoch die spannende Suche nach der Geschichte hinter gewissen Geheimnissen Barcelonas im Vordergrund, die Óscar und Marina an ziemlich schaurige Orte und zu fragwürdigen Personen führt. Dabei begeben sie sich einige Male in große Gefahr, was sie gleichzeitig zusammenschweißt und auch stärker macht. Und dann ist da noch die Suche nach sich selbst, die Óscar einerseits allein beschreiten muss, andererseits aber durch Marina und ihren Vater indirekt unterstützt wird. Bei den beiden findet er ein Stück weit ein Zuhause und so langsam entwickelt er sich zu einem jungen Mann, der dem Schicksal vielleicht kein Schnippchen schlägt, aber immerhin lernt damit umzugehen.


    Und damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Auch die Protagonisten in dieser Geschichte fand ich vom Autor super geschrieben, ein bisschen geheimnisvoll und ebenfalls vielschichtig und liebenswert. Mir hat es jedenfalls wahnsinnigen Spaß gemacht, Óscar und Marina auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ebenso mochte ich Marinas Vater, einen Künstler, der vom Schicksal gezeichnet ist und der dennoch eine Wärme ausstrahlt, die ich sehr angenehm fand. Und auch alle anderen Charaktere, egal ob gut oder böse oder eben auch irgendetwas dazwischen, fand ich großartig umgesetzt, da eben keiner so richtig greifbar war und dessen wahrer Charakter erst mit der Zeit erforscht werden musste.


    Insgesamt ist diese Geschichte wieder eine, die mich fesseln konnte und die mit ihren fantastischen, schaurigen Elementen mal ein ganz anderes Szenario bietet, aber irgendwie auch auf der selben Welle schwimmt, wie die anderen Geschichten, die ich bisher von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Nur habe ich mit ein bisschen mehr Schauer gerechnet, denn so wirklich gegruselt habe ich mich nicht. Dennoch kann ich auch diesen Roman des Autors wieder nur weiterempfehlen und hoffe, dass ganz viele Menschen ihn noch lesen werden.

  3. Cover des Buches Der Mitternachtspalast (ISBN: 9783596031382)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Mitternachtspalast

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Luna


    Mitternachtspalast von Carlos Ruiz Zafón 

    5/5 Sterne 

    Abenteuerlust - unheimlich - Freundschaft - gruselig - spannend - Familiengeheimnis 

    Ein Meisterwerk für alle, die gerne unheimliche, spannende Abenteuer lesen oder Geschichten mögen, bei denen sich nach und nach Familiengeheimnisse lüften. 

    Ich liebe alle Bücher von Carlos Ruiz Zafón und auch dieses Buch bekommt von mir die Bewertung: sehr gut 5/5 Sterne.


    Carlos Ruiz Zafón beschreibt Orte so wundervoll, dass man sie sich so vorstellen kann als wäre man dort. Der Mitternachtspalast spielt in Kalkutta. 

    Auch dieses Buch weckt in mir das Fernweh und die Reiselust.


    Die Protagonisten dieser Geschichte verbindet eine wundervolle, einzigartige Freundschaft.

    Die Charaktere sind stark und entschlossen und nur durch ihren Zusammenhalt und ihr Vertrauen zueinander können sie es schaffen die Familiengeheimnisse nach und nach aufzudecken und den Dämon zu besiegen. 


    Fazit: 


    Ich liebe dieses Buch und ich werde es in meinem Bücherregal behalten. 

    Ich empfehle alle Bücher von Carlos Ruiz Zafón weiter. 

    Seine Geschichten sind einzigartig und wunderbar. 

    Einer meiner absoluten Lieblingsautoren.

    Ruhe in Frieden.

  4. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Während ich Der Schatten des Windes eines meiner Lieblingsbücher ist,  kann ich bei der Fortsetzung nicht mehr als zwei Sterne springen lassen. Dies hat drei Hauptgründe: Die einseitige Handlung, die übernatürlichen Elemente und zu guter Letzt den Film "Angel Heart" von 1987. Auch wenn vermutlich der letzte Punkt die meisten Ausführungen nötig hat, so möchte ich doch von Anfang an mit der Bewertung beginnen.

    Der erste Punkt ist vermutlich der Schwächste, denn er ist nur zu berücksichtigen, wenn man Der Schatten des Windes als Vergleich heran zieht. Ich tue dies, weil ich sehr wohl finde, dass sich eine Fortsetzung an ihrem Vorgänger messen lassen muss. Um so mehr, wenn dieser ein so grandioses Werk war. Der Schatten des Windes brachte dem Leser eine kleine Anzahl an sehr verschiedenartigen Charakteren mit ihren eigenen Geschichten, alle mit einer eigenen Stimmung - zumeist düster und melancholisch, doch nicht ohne den hin und wieder aufflammenden Funken an Humor. Das Spiel des Engels bietet so gut wie nichts dergleichen. Die Sicht auf die Geschehnisse wird auf den Blickwinkel des Protagonisten eingeengt.

    Die vielen Geschichten des ersten Teils vereinten sich am Schluss des Buches zu einer schlüssigen, wenn auch sehr unwahrscheinlichen und fast übernatürlichen Lösung. Dies ist im Spiel des Engels nicht der Fall. Das Buch bleibt dem Leser eine echte Erklärung schuldig, das Ende ist offen und die losen Enden der Geschichte flattern traurig im Wind. Mag sein, dass es oft ein gutes Stilmittel sein kann, zu verschleiern, was real ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt - jedoch nicht hier, nicht im Vergleich zum Schatten des Windes und nicht im Vergleich zu Angel Heart.

    Ja, Angel Heart. Der Titel ist bereits so ähnlich. Und so ist es auch mit dem einzigen Plotstrang, welcher mehr als andeutungsweise aufgeklärt wird - er ist zu einem nicht geringen Teil so weit identisch, dass jeder, der entweder das Buch oder den Film kennt, ab der Hälfte von beidem sagen können wird, wie der Hase läuft.
    Um zu sagen, Zafon hätte sich von diesem Film inspirieren lassen, sind die Ähnlichkeiten meiner Ansicht nach zu groß. Eher schon könnte man von einer Hommage reden - doch dann hätte sie nicht einen so großen Teil des Buches ausmachen dürfen.
    Kurz: Zafon hat abgekupfert. Ob bei dem Film Angel Heart mit (immerhin mit Rourke und DeNiro, als kein unabhängiger Nischenfilm, bei welchem es nicht aufgefallen wäre) oder direkt bei der Romanvorlage "Falling Angel" von William Hjortsberg aus dem Jahr 1978 ist relativ irrelevant. Ich schließe eher auf Ersteres, da verschiedene Kritiker im Internet zwar eine Nähe zwischen "Das Spiel des Engels" und "Falling Angel" erkennen, aber keine solchen vorwürfe erheben. Titel und Komposition lassen darauf schließen, dass es sich nicht um einen reinen Zufall handeln kann.

    Interessant finde ich, dass ich mir bereits beim Schatten des Windes -vor allem beim "Showdown"- dachte, dass sich der Autor wohl gerne eine Verfilmung wünschen würde, beschreibt er doch viele Szenen so, dass man meint, sie schon einmal in einem Hollywood-Film gesehen zu haben. Diese Vorstellung bleibt im ersten Band jedoch generell und ist mehr in Stilmittel - im zweiten Band leider nicht mehr.

  5. Cover des Buches Der Gefangene des Himmels (ISBN: 9783596195855)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Gefangene des Himmels

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13
    Als eines Tages ein mysteriöser Fremder in der Buchhandlung Sempere Fermín aufsucht, holt ihn die Vergangenheit ein. Sie bedroht sogar nun sein Lebensglück. Er erinnert sich an sein Leben während der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs und muss sich nun den Folgen stellen. Doch kann er zulassen, dass seine Freunde für ihn büssen müssen?

    Mir gefiel dieser dritter Band von Carlos Ruiz Zafóns Bestseller-Reihe "Der Friedhof der vergessenen Bücher" sehr. Im Vergleich zum Vorgänger war die Geschichte realitätsnaher, nicht so stark mit mystischen Elementen verwoben und man kam den Lieblingscharakteren Vater und Sohn Sempere und Fermín sehr nahe. Dieses Buch schlägt einen tollen Bogen zu Band 1 und 2 und rundet alles ab. Ich bin nun gespannt auf die Fortsetzung, ob sie sich in allem gut einfügt und wie alles sich weiterentwickeln wird.

    Mein Fazit: Bislang mein Lieblingsbuch der Reihe. Wortgewandt wird man ins vergangene Barcelona versetzt und Band 1 und 2 erhälten eine Brücke. 5 Sterne mit Leseempfehlung.
  6. Cover des Buches Der Fürst des Parnass (ISBN: 9783596198825)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Parnass

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Popi
    CARLOS RUIZ ZAFON

    Der Fürst des Parnass

    Klappentext:

    In ›Der Fürst des Parnass‹ erzählt er, wie alles begann, wie im prachtvollen Barcelona des 16. Jahrhunderts ein passionierter Buchdrucker namens Sempere auf einen glücklosen jungen Dichter trifft – er heißt Cervantes und wird eines Tages den ›Don Quijote‹ schaffen –, wie ein geheimnisvoller Verleger mit Engel am Revers die Bühne betritt und sich ein unscheinbarer Gottesacker zum sagenumwobenen Friedhof der Vergessenen Bücher wandelt. Eine Geschichte von Ehrgeiz und Scheitern, von Wahnsinn und unsterblicher Liebe, eine Hommage an eine verwunschene Stadt am Meer und an die universelle Magie der Bücher.


    Autor:

    Barcelona hat ihn geprägt, zum Schreiben animiert und inspiriert. Das in 30 Sprachen übersetzte Werk des Spaniers Carlos Ruiz Zafón, insbesondere seine Bestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹, sind von seiner Geburtsstadt nicht zu trennen. Zafón ist ein glänzender Erzähler. Seine Bücher, aufwendig und genau recherchiert, erreichen ihren Reiz durch den Wechsel von Spannung und Fantasie, durch die Neugier auf die Figuren, ihr Leben, Lieben und Scheitern. Es sind grandiose Gestalten - Helden und Schurken, Glücksritter und Pechvögel. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen ›Der Fürst des Nebels‹, ›Mitternachtspalast‹ und ›Der dunkle Wächter‹. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und teilt seine Zeit heute zwischen Barcelona und Los Angeles.


    Meine Meinung:

    Ein kurzweiliges kleines Büchlein, aber der Klang der Worte, der sich wie Poesie ins Herz und in die Seele schleicht ist derselbe wie in Zafon´s anderen Bücher, die ich so sehr liebe.

    Eine kleine Erzählung über einen großen Schriftsteller.

    Jedoch kann auch eine noch so kleine Erzählung einen großen Eindruck hinterlassen.

    Ganz Carlos Ruiz Zafon.





  7. Cover des Buches Der Fürst des Nebels (ISBN: 9783596521319)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Nebels

     (251)
    Aktuelle Rezension von: oneday2bookblog

    Dieses wunderschöne Buch der Fischer TaschenBibliothek habe ich mir spontan in einem Buchladen am Flughafen besorgt und mich vor Lesebeginn gar nicht mit dem Inhalt (auch nicht mit dem Klappentext) beschäftigt und ließ mich überraschen. Es handelte sich um einen ausschließlichen an der Optik orientierten Cover-Kauf. Ich begann zu lesen und erwartete nach den ersten Seiten einen ansprechenden Roman über eine vierköpfige Familie in schöner Sprache mit symphatischen Protagonisten. Als sich die Geschichte jedoch in eine (für mich) völlig unerwartete Richtung entwickelte und immer unheimlicher wurde, war ich gänzlich eingenommen von der zunehmenden Spannung und neugierig auf den weiteren Verlauf. Zugegeben - die eine oder andere Wendung ist etwas vorhersehbar und hätte eventuell raffinierter verpackt oder weniger offensichtlich aufgebaut werden können, schlussendlich mindert dies aber in meinen Augen w"Der Fürst des Nebels" ist der Debütroman des Beststellerautors Carlos Ruiz Zafón, der für seine Leser auf Basis einer soliden und gut durchdachten Geschichte einen Gruselroman auf hohem Niveau schuf.  Ein sehr stimmungsvolles Buch mit einer mystischen und ergreifenden Atmosphäre und genau dem richtigen Touch von Unheimlichkeiten und Spannung.eder Qualität noch Spannung des Romans.


  8. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (245)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Ich mag sehr gerne die Reihe von Zafon. Mit Begeisterund habe ich "Der Schatten des Windes", mit Enttäuschung "Das Spiel des Engels" und wieder mit Freude "Der Gefangene des Himmels" gelesen. Und dieser Band war für mich eine wahnsinnige Enttäuschung.

    Es spielt wieder in Barcelona und die Protagonistin und ein Polizist suchen einen verschwundenen Politiker. Aber dann verrennt sich der Autor in Details, der unsympatischen Protagonistin und dem Lokalkolorit.

    Es ist langatmig. Erst ab Seite 150 hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte beginnt. Die Protagonistin ist sehr unsympatisch, sehr farblos und ohne wirklichen Bezugspunkt zum Leser präsentiert worden. Anstatt in die Handlung zu gehen, bauscht der Autor den Stoff auf. Es werden Nebensächlichkeiten, oder unnötige Grausamkeiten detailgenau beschrieben. Der Plot hängt in der Luft und ich fühle mich gelangweilt und habe das Gefühl meine Zeit zu verschwenden.

    Fazit:

    Ein Buch, welches kaum Handlung aufweist, aber dafür sich in Nebensächlichkeiten verrent. Leider für mich eine Enttäuschung. Ich habe es abgebrochen.

  9. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: B006GSIDQI)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (173)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Ich höre  es jetzt zum zweiten Mal und wieder packt mich die wunderbar entspannte Stimme des Sprechers. 

    Barcelona wird liebevoll zum Ort der Geschichte. Ganz grob zum Inhalt : Ein Junge erhält ein Buch und geht auf die Suche nach dem Schriftsteller und weiteren Büchern von ihm. Er stößt auf ein blindes Mädchen, welche Humor und Tiefsinnn mitbringt, und ihm bei seiner Suche hilft.  Es kommt,  So wie ich mich noch erinnere, zu einem makaberen Moment, was das Ganze noch mystischer macht.  

    Ich persönlich mag Zafón sehr, aber die Stimmung muss da sein.  Aufmunternd ist es nicht, jedoch auch nicht wahnsinnig düster - mystisch, traumhaft passt glaube ganz gut.


  10. Cover des Buches Der dunkle Wächter (ISBN: 9783596521173)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    Carlos Ruiz Zafón  Der dunkle Wächter


    (Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen)


    gruselig - unheimlich - spannend - creepy - fantasievoll - atmosphärisch 


    Bewertung: 5/5 Sterne 


    Auf dem geheimnisvollen Anwesen Cravenmoore lebt der Spielzeugfabrikant Lazurs Jann mit seinen selbst gebauten Konstruktionen.

    Mechanische Menschen, Automaten, Spielzeuge, die sich bewegen und den Anschein erwecken, ein Eigenleben zu haben.


    Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihren beiden Kindern Irene und Dorian in das kleine Dorf an der Küste der Normandie, weil sie eine Anstellung auf dem Anwesen des Spielzeugfabrikanten erhält.


    Zunächst leben sie glücklich dort und freunden sich mit dem Spielzeugfabrikanten an. 


    Nachdem Irenes Freundin Hannah tot  aufgefunden wird, decken Irene und ihr Freund Ismael nach und nach die Geheimnisse von Cravenmoore und die Lebens- und Liebesgeschichte von Lazarus Jann auf.

    Der Schatten der Vergangenheit wird zu einem  gefährlichen Gegner. 


    Ich habe dieses Buch, so wie alle Romane von Carlos Ruiz Zafón in kurzer Zeit verschlungen. Diese Geschichte ist so spannend, dass man sie nicht zur Seite legen mag.


    Auch dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Thriller-, Horror- und Gruselgeschichten Leser ! 

    Der Autor schafft es die Leser/innen mitzureißen und sich jeden beschriebenen Ort atmosphärisch und wundervoll vorzustellen.

    Jede Szene der Geschichte ist so wunderbar beschrieben, als würde man einen Film schauen.


    Ich empfehle diesen Schauerroman gerne weiter! Er erhält von mir 5/5 Sterne. 


    Lest auch noch von Carlos Ruiz Zafón:

     

    ♡Der Schatten des Windes 

    ♡Marina 

    ♡Der Nebelfürst 

    ♡Der Mitternachtspalast

  11. Cover des Buches Der Friedhof der vergessenen Bücher (ISBN: 9783103970937)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Friedhof der vergessenen Bücher

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Karschtl

    Mit seinen Büchern rund um den Friedhof der vergessenen Bücher hat mich Zafon verzaubert. Spannende Geschichten kreieren gepaart mit der Gabe, mittels Wörtern wunderbare Bilder im Kopf entstehen zu lassen.


    In diesem Band, seinem letzten Buch, wurden alle Kurzgeschichten versammelt die bereits anderswo erschienen sind, oder die Zafon eigens für einen solchen Sammelband geschrieben hatte. Viele davon haben auch in irgendeiner Weise einen Bezug zu Charakteren aus dem 4-bändigen-Friedhof-Zyklus. Und auch wenn die Sprache einmal mehr unverwechselbar ist, so haben mich die Geschichten nicht annähernd so begeistert wie seine Romane. Das liegt zwar zum einen daran, dass ich mich oft schwerer tue mit Kurzgeschichten. Überwiegend aber doch eher daran, dass ich bei vielen Geschichten gar nicht genau wusste, um was es genau geht und wer vor allem der Erzähler ist. Denn ein Großteil der Geschichten sind aus der Ich-Perspektive geschrieben, ohne dass klar wird wer dieses Ich überhaupt ist. Und kaum hat man sich dann vielleicht einen Reim darauf gemacht, ist die Geschichte schon wieder vorbei.


    Über manche Personen hätte ich ja sehr gern viel mehr erfahren, allen voran Blanca aus der ersten Geschichte. Der Teil über Cervantes hingegen hat mich am wenigsten interessiert. Alles in allem eine nette Ergänzung zum Oeuvre von Carlos Ruiz Zafon, aber kein Muss.

  12. Cover des Buches La Sombra del Viento (ISBN: 0307472590)
    Carlos Ruiz Zafón

    La Sombra del Viento

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Dieses Buch, das im Barcelona der Nachkriegszeit spielt, erzählt von einem Jungen, der von einem Roman derart hingerissen ist, dass er alles von und über dessen Autor erfahren will und auf seiner viele Jahre umfassenden Recherche zunehmend seltsame und beängstigende Erlebnisse hat. Daniel, übernimmt die Aufgabe, ein Buch gegen einen geheimnisvollen Fremden zu beschützen, was ihn letztlich fast alles kostet, was er hat.


    Im Grunde ist die Geschichte eigentlich recht simpel, der Autor versteht es aber, diese durch die Verschränkung mit zahlreichen anderen Geschichten gleichzeitig vielfältig und übersichtlich zu gestalten. Ein wenig erinnert es an eine russische Matroschka, die Hülle um Hülle umschließt, bevor der letzte innere Kern kommt. Die Erzählweise ist so einfach wie poetisch und nimmt den Leser in kürzester Zeit völlig für sich gefangen. Aber man muss sich auf den Roman einlassen, was sicher nicht ganz leicht fällt, denn Zafóns bildliche Darstellung der Szenerie verbunden mit der visuellen Sprache des Schauerromans verleiht der Geschichte einen dunklen Zauber, der nicht immer ganz einfach ist. Die unglaublich eindringliche und düstere Beschreibung von Barcelona macht dabei fast die Stadt selbst zur "Hauptfigur" dieses Buches. Nicht das es keine Protagonisten gäbe, die alle ihre unvergleichlichen und besonderen Eigenarten haben und dem Leser immer weiter ans Herz wachsen oder ihn gleichzeitig abstoßen und faszinieren. Trotzdem meint man förmlich zu spüren, dass nur in eben dieser Stadt, zu genau dieser Zeit, eine derartige besondere Geschichte überhaupt stattfinden konnte.
    Beeindruckend ist insbesondere die facettenreiche, bildhafte, ornamentale und schnörkelige Sprache im Spanischen, die trotzdem an keiner Stelle ihre Leichtigkeit verliert oder gar langatmig wirkt. So herausragend die Übersetzung ins Deutsche auch sein mag, so ist das Original noch mal aussagekräftiger und tiefgreifender.

    Mein Fazit:
    Ich kann es jedem nur Wärmstens empfehlen dieses Buch zu lesen, der kluge Worte mag und gerne auch ein wenig nachdenkt beim Lesen, der mehr möchte als nur eine spannende oder romantische Geschichte, der bereit ist sich einem ganz besonderen und einzigartigen Zauber hinzugeben, dem Zauber Barcelonas aus Sicht von Carlos Ruiz Zafón.

  13. Cover des Buches Der Fürst des Nebels (ISBN: 9783839890622)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Nebels

     (14)
    Aktuelle Rezension von: EmmaZecka
    Gestaltung
    Das Hörbuch wurde in einer ungekürzten Fassung eingelesen. Der Fürst des Nebels hat eine Spieldauer von ungefähr fünf Stunden. Was ich diesmal spannend fand: Rufus Beck hat die Geschichte nicht nur eingelesen, sondern dem Outro nach zu urteilen auch Regie geführt. Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, da man als Regisseur mehrere Elemente im Blick haben muss. Andererseits kann es vielleicht auch ein Vorteil sein, sich nicht nach den Ideen und Anweisungen von jemand anderem richten zu müssen.

    Mir tut es fast schon etwas leid, aber Rufus Beck wird den Harry -Potter-Stempel bei mir einfach nicht los. Vielleicht mag es daran liegen, das er die Charaktere in anderen Geschichten ähnlich imitiert. Wenn er Frauen und Kinder spricht, wird seine Stimme meist etwas höher.

    Was ich an Rufus Beck sehr gerne mag ist, dass er männliche Charaktere oft mit bekannten deutschen Dialekten ausstattet. Hier verändert er zwar seine Stimme, sodass der Dialekt erkennbar wird, passt aber nicht die Sprache der Charaktere durch das Benutzen von Wörtern aus dem jeweiligen Dialekt an, was dafür sorgt, dass man keine Mühe hat die Charaktere zu verstehen. Das finde ich wirklich clever gelöst.

    Zwischen den Kapiteln von Der Fürst des Nebels sind immer wieder Akkordeon Stücke eingeblendet. Diese geben der doch etwas gruseligen Handlung auch etwas weiches und leichtes. Es gab zum Glück nur eine Stelle, an der mich die Akkordeon Musik erschreckte. Mir gefiel das Stilmittel an sich richtig gut. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Hörern hilft, die noch nicht viele Hörbücher mit Spannungselementen gehört haben.

    Inhalt
    In Der Fürst des Nebels geht es um Max, der mit seiner Familie in ein verschlafenes Dorf zieht, um vor den Folgen des Krieges zu fliehen. Sein Vater hat sich in das Dorf und in das Haus am Strand verliebt. Doch die anderen Familienmitglieder stecken den Umzug nicht so leicht weg. Als dann auch merkwürdige Dinge in dem Haus und dem Garten vor sich gehen und Max auch noch erfährt, dass der vorherigen Besitzer au mysteriöse Weise im See ertrunken ist, ahnt er, dass es hier ein Geheimnis zu lüften gibt.

    Carlos Ruiz Zafon hat die Handlungsstränge der Geschichte sehr schön miteinander verbunden. Anfangs war die Familie noch mit den Folgen des Umzugs beschäftigt. Doch das legte sich sehr schnell wieder. So wurden schnell die wesentlichen Handlungsstränge eingeleitet, die auch fließend ineinander übergingen.

    Der Fürst des Nebels hat auch etwas Märchenhaftes und erinnerte mich sehr, an Rumpelstilzchen da einer unserer Charaktere vor eine ähnliche Frage gestellt wird, nämlich, welches Opfer er bringen würde, um seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt zu bekommen.
    Und zum Schluss löst sich die Geschichte stimmig auf und ich bin nicht unzufrieden zurückgeblieben, wie es manchmal bei anderen Geschichten vorkommt.

    Spannung
    Der Autor hat den Spannungsbogen ebenfalls gut aufgebaut und kontinuierlich gesteigert. Mir wurde erzählt, dass dieses Buch Thriller Elemente enthält und ich war mir nicht sicher, ob ich wirklich das richtige Buch vor mir hatte, da die Geschichte am Anfang noch verhältnismäßig harmlos daherkam. Nach und nach steigerte sich der Spannungsbogen und mich interessierte brennend, wie unser Abenteuer endete.

    Schreibstil
    Wir nehmen in Der Fürst des Nebels mehrere Perspektiven ein. Alle werden aber aus der dritten Person erzählt. Im Großteil der Geschichte folgen wir Protagonist Max. Ich fand es spannend zu erleben, wie er die Geschichte wahrnimmt.

    Am Schreibstil wird schnell deutlich, dass die Geschichte auch für jüngere Leser oder Hörer geeignet ist. Carlos Ruiz Zafon kennzeichnet das durch kurze Sätze und die Beziehung zwischen den Charakteren. So spielen beispielsweise Max Eltern keine wesentliche Rolle und es wird auch beschrieben, dass Max manchmal den Eindruck hat, dass sich die Rollen zwischen ihm und seinem Vater etwas vertauschen.
    Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Ich kam schnell in die Geschichte rein und fühlte mich, obwohl auch etwas Schwere in der Handlung liegt, sehr wohl.

    Gesamteindruck
    Als mir von anderen Bücherstammtisch Mitgliedern erzählt wurde, dass es hier um einen Thriller ging, war ich neugierig auf die Geschichte, finde aber nicht, dass man Der Fürst des Nebels als Thriller bezeichnen könnte. Es hat Spannungselemente, die gut herausgearbeitet sind und neugierig darauf machen, wie die Geschichte endet. Dennoch gab es keine gruseligen Stellen, die mich verfolgten. Ich fand mehr den Rumpelstilzchen-Effekt spannend und freue mich schon, wenn wir im Bücherstammtisch darüber sprechen werden.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Der Fürst des Nebels zwei Facetten hervorhebt: Zum einen wird die Frage gestellt, was man für seinen sehnlichsten Wunsch geben würde und zum anderen zeigt Carlos Ruiz Zafon auch, dass man seinem Schicksal nicht entrinnen kann.
  14. Cover des Buches The Shadow of the Wind (ISBN: 1596061669)
    Carlos Ruiz Zafón

    The Shadow of the Wind

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Bookmints

    Nach den erste paar Zeilen wusste ich bereits, dass ich für dieses Buch einen ganzen Stapel Post its benötigen werde.

    Ich habe selten so ein wunderbar geschriebenes Buch gelesen. Zafóns Art zu schreiben fasziniert. Ich habe dieses Buch quasi Inhaliert.

    Der Klappentext beschreibt "The Shadow of the Wind" nicht annähernd. Zwar stimmt die generelle Handlung, jedoch ist durch die wunderbar Geschriebene Geschichte des Autors, alles weitaus interessanter als bloß ein Junge der ein Buch entdeckt.

    Auch muss man sagen, dass hier zwei Leben beschrieben werden. Beide Geschichten laufen parallel und sind dennoch irgendwie eines.

    Ich kann es nur jedem empfehlen. Lest es, atmet es, lebt es. Ihr werdet begeistert sein.

  15. Cover des Buches El juego del angel / The Angel's Game (ISBN: 9780307455376)
    Carlos Ruiz Zafón

    El juego del angel / The Angel's Game

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    David Martín wächst ohne Mutter auf, die er um so schmerzlicher vermisst, als dass sein Vater ein grober Tyrann ist. Seine Zuflucht und Leidenschaft, wenn nicht sogar Besessenheit sind Bücher.  Schließlich wird der Vater vor den Augen seines Sohnes erschossen. Trotzdem wird David mit Hilfe seines Gönners Pedro Vidal vom Laufburschen bei einer heruntergekommenen  Zeitung zum Redakteur und bald auch Verfasser von Kriminalromanen und Detektivgeschichten.Er schreibt aber unter den Bedingungen eines Knebelvertrages und mit Pseudonym, was ihn unglaublich stört, aber immerhin stillt David den Lesehunger eines Massenpublikums auf triviale Literatur. Dann erfährt er von einem todbringenden Geschwür in seinem Kopf. Und gleichzeitig erscheint der merkwürdige Verleger Andreas Corelli und verwickelt den resignierten Jungautor in einen faustischen Pakt: David soll innerhalb eines Jahres ein Werk zur Manipulation der Menschheit schaffen und erhält im Gegenzug volle Gesundheit und eine enormer Geldsumme. Aber ehe er weiß wie ihm geschieht ist er Teil eines blutigen Spiels und weiß weder, wem er noch vertrauen kann, noch was wirklich passiert. Auch die Vorgeschichte seines neu erworbenen Anwesens, das gespenstische „Haus mit dem Turm“, verheißt überhaupt nichts Gutes.

    Erneut lässt Zafón ein Barcelona vor den Augen des Lesers erscheinen voller Düsternis und mit einem mysteriösen, schaurig-schönen Ambiente. Gefährliche Banden lungern in den Gassen, altersschwache Fassaden ragen empor, dichter Nebel trübt den Blick und gewaltbereite Anarchisten machen die Stadtviertel unsicher. Er belebt die Zeit der 1920er und 30er Jahre, der schwelende Spanische Bürgerkrieg und eine wachsende „Sagrada Familia“, Gaudís Meisterwerk, dass den Anbruch einer neuen Zeit verheißen soll.

    Dazu spinnt der Autor seine Fäden und führt den Leser durch mysteriöse Ereignisse, nie weiß man sicher ob die undurchsichtigen Geschehnisse und Personen, blutige Gewalttaten und undurchschaubaren Erlebnisse real sind. Nie weiß man sicher ob alles aus dem Wahn eines Kranken mit einem Tumor im Kopf entspringt oder sich ein mysteriöses dramatisches Geheimnis hinter Allem verbirgt. Final lässt Zafón dann in fulminanten, bildgewaltigen Szenen alles zusammenlaufen, spektakulär, rasant und magisch.

    Wer sich als Leser einmal auf die Reise in Zafóns Barcelona begibt, wird sich seinem Engeslspiel nicht mehr entziehen können, wird mit den Charakteren durch alle Höhen und Tiefen des Lebens gehen und die großen Prachtstraßen, aber vor allem die schmalen Gässchen und Gänge eines Barcelonas erkunden, das nur ein Zafón so unglaublich lebendig und faszinierend erschaffen kann. Und so fantastisch, traumhaft und nebulös wie sich Barcelona vor unserem geistigen Auge aus den Schatten der Buchstaben erhebt, genau so entwickelt sich das gesamte Buch und noch ehe man sich versieht hat der wortgewaltige Autor mit dem opulenten Vokabular einen ganz zarten, aber unvergesslichen Zauber in sein Buch und um den Leser gewunden, der einen nicht mehr loslässt und auch nach der letzten Seite noch lange nachklingt.

    Mein Fazit: Ganz anders als der „Schatten des Windes“ ist das „Spiel des Engels“ noch tiefgreifender, noch verwirrender und noch mystischer, aber genauso fesselnd, fantastisch, spannend und immer geprägt durch die Faszination Barcelonas direkt aus Zafóns Feder geflossen. Wer an Zafóns Zauber vorbeigeht und dieses Buch nicht liest, ist selbst schuld.



  16. Cover des Buches Las Luces de Septiembre (ISBN: 0061724335)
    Carlos Ruiz Zafón

    Las Luces de Septiembre

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    In ›Der dunkle Wächter‹ fliehen die 14-jährige Irene, ihr kleiner Bruder Dorian und ihre Mutter Simone Sauvelle 1936 nach dem Tod des Vaters aus Paris. Ein ruhiges Dörfchen und ein Haus am Meer sollen Frieden und Sicherheit bieten, und die Anstellung als Hauswirtschafterin eines ehemaligen Spielzeugfabrikanten bietet finanziell Licht am Horizont.  Das Anwesen „Cravenmoore“ ist direkt hinter dem ums Haus liegenden Wald und der neue Arbeitgeber Lazarus Jann scheint ein großzügiger freundlicher Chef zu sein mit einigen Marotten. Irene freundet sich mit der Bäckerin Hannah und deren Cousin Ismael an, mit dem sich die erste Liebe entspinnt. Als das junge Paar ein altes Tagebuch auf der Leuchtturminsel findet, lesen sie von unfassbarem Grauen. Kurz darauf findet sich eine Leiche im Wald und ein mörderischer Schatten erscheint erneut auf „Cravenmoore“ und Ismael, Irene und ihre ganze Familie sind in tödlicher Gefahr. 

    Carlos Ruiz Zafón zeigt auch hier wieder, dass er ein absoluter Meister der Erzählkunst ist. Weder die Gruselgeschichten mit sich verselbstständigendem Spielzeug, noch der verkaufte Schatten sind neue Ideen und doch erschafft der Autor aus Altbekanntem einen wunderbar geschriebenen und sehr spannenden Fantasyroman in dem ihm die Verknüpfung von Schauerroman und Liebesgeschichte gelingt, ohne aufgesetzt oder gar abgedroschen zu wirken. Zafón schreibt wie immer leidenschaftlich, bildhaft, fesselnd und doch sprachlich leicht verständlich und auch für das jüngere Zielpublikum nachvollziehbar. Obwohl der Spannungsbogen stetig steigt, wirkt er nie konstruiert oder gar überzogen und bereitet das fulminante Finale unaufdringlich, aber unaufhaltsam geschickt vor. Auch in diesem Jugendroman kombiniert er Vergangenheit und Gegenwart, die Aspekte des Heranwachsens, Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt und bringt diese mühelos dem Zielpublikum näher. Das Leseerlebnis als Nichtmuttersprachler ist auch in diesem Werk fantastisch, da das Vokabular trotz der Bildhaftigkeit der Sprache immer verhältnismäßig einfach und an keiner Stelle hochtrabend oder weitschweifig ist.


    Mein Fazit : Ein Schauerfantasyroman der trotz, oder vielleicht gerade wegen seiner Einfachheit, seinesgleichen sucht. Carlos Ruiz Zafón zeigt auch hier wieder seinen unnachahmlichen Erzählstil und die Kunst ein lehrreiches Buch vollkommen spannend für jede Altersstufe zu gestalten und ihm seinen ganz persönlichen Zauber zu verleihen. Auch hier war für mich als Nichtmuttersprachler kaum mal ein Wörterbuch nötig, denn Zafón schafft es mit  simplen und unkomplizierten Sätzen viel mehr zu sagen, als manch Anderer mit ellenlangen Ausschmückungen und Erklärungen.


  17. Cover des Buches Lesen (ISBN: 9783897167063)
    Isolde Ohlbaum

    Lesen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Maggi
    Bei der Betrachtung des schönen, kleinformatigen Bildbandes „Lesen“ von Isolde Ohlbaum geht dem wahren Bibliophilen das Herz auf. Stimmungsvolle Bilder werden wohltuend mit Zitaten verbunden und schaffen so einen Augenschmaus und eine absolute Wohlfühlatmosphäre für den Betrachter. Ein tolles Geschenk für Buchliebhaber und passionierte Leser oder auch für einen selbst. Dieses Buch werde ich bestimmt immer wieder sehr gern zur Hand nehmen und mich daran erfreuen!
  18. Cover des Buches Barcelona (ISBN: 9783538072497)
    Ulrike Fokken

    Barcelona

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Gerade wenn man die Stadt kennen-und liebengelernt hat, kann man das Buch von Ulrike Fokken genießen. Auf knapp zweihundert Seiten gelingt es ihr nicht nur, einen kurzen Abriss über die Geschichte der Stadt zu zeichnen, sondern sie integriert auch noch Lebensläufe der wichtigsten Schriftsteller. Sogar Dali mit seinen kulturellen Querverbindungen bekommt ein Kapitel. Alles in allem eine sehr unterhaltsame Lektüre, die Lust auf mehr macht und vielleicht den einen oder anderen dazu bringen wird, einen Besuch in dieser Stadt der Wunder einzuplanen.
  19. Cover des Buches The Prisoner of Heaven (ISBN: 9781780223254)
    Carlos Ruiz Zafón

    The Prisoner of Heaven

     (4)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Christmas time in Barcelona, cold temperatures and warming lights accompany the people rushing through the streets in order to buy food and presents for their beloved ones at home. Daniel, his father and their friend Fermin are wondering about everybody just passing the Sempere & Sons bookshop. Marketing and refreshing decoration ideas are a great challenge for the three of them. Sempere Senior worries about the future because of missing incomings. Daniel, now married with Bea is captured by his thoughts about a supposed love letter he recently found in Beas jacket. And Fermin is busy preparing his wedding to Bernarda.

    As everybody is engaged in his own troubled mind a stranger enters the shop. He insists to buy the most expensive book in store, a beautiful illustrated edition of “The count of Monte Cristo”. Daniel wonders about the mysterious man but otherwise welcomes the sale in these bad times. But the stranger doesn’t take the book with himself, he inscribes the book with the words “For Fermin Romero de Torres, who came back from the dead and who holds the key to the future.” Another riddle seems to be solved.

    The Prisoner of Heaven is full of mystery, detective work, friendship and captivatingly love story. Carlos Ruiz Zafon, an undoubtedly great narrator, continues to overwhelm with his vivid fantasy and another well balanced recipe of mystery and crime, love and loyalty.

  20. Cover des Buches Das Barcelona von Carlos Ruiz Zafón (ISBN: 9783100153364)
  21. Cover des Buches El prisionero del cielo / The Prisoner of Heaven (ISBN: 9780345803306)
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