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97 Bücher
- Frank Schätzing
Der Schwarm
(256)Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann"Der Schwarm“ ist definitiv mal etwas anderes. Sci-Fi aber neu und ungewohnt, mit einer guten Portion Wissenschaft, die aber keinesfalls trocken rüberkommt, sondern spannend und das alles sogar aus Deutschland (kein importierter US-Roman, wie dies ja sonst oft bei Bestsellern der Fall ist). Das Buch liest sich flott, 200 Seiten weniger hätten ihm aber auch nicht geschadet.
Richtig spannend wird es meiner Meinung nach erst gegen Ende – vorausgesetzt, man hat die letzten 15 Jahre unter einem Stein gelebt und noch nicht mitbekommen, worum es im Roman geht. Falls Sie tatsächlich noch nichts darüber wissen – lesen Sie das Buch. Der Genuss dürfte doppelt so groß sein.
Was mich etwas genervt hat, waren die Passagen, in denen Schätzing anfängt, seine teils krude Weltsicht auszupacken. Da wird der Mensch zum Tier gemacht und als böses Wesen dargestellt, das den Planeten runterrockt und ständig geht es irgendwie um Gott und darum, dass der Mensch ja wohl doch nicht die Krone der Schöpfung sei?
Zur Evolutionstheorie kann man stehen, wie man will und manche von Schätzings Gedanken sind auch folgerichtig. Aber das ganze Gejammer wiederholt sich dreimal extensiv in diesem Buch und das ist einfach zweimal zu viel. Doch diese Passagen gehen vorüber...
Ich glaube übrigens, dass Schätzing sich in der Figur des Sigur Johanson selbst ins Buch gesetzt hat – graumelierter Herr, exzentrischer Lebemann, intellektueller Weintrinker, heimlicher Held neben der offiziellen Hauptfigur Leon Anawak und natürlich mit einer Ausstrahlung gesegnet, der das weibliche Geschlecht nichts entgegenzusetzen hat. Bisschen peinlich, aber okay. Der Autor ist ja Herr seiner eigenen Welt.
Fazit: Solides Werk mit stellenweise nerdigem B-Movie-Touch. Wäre es damals nach dem Tsunami nicht so gehypt worden, hätte es wohl nicht diese krasse Berühmtheit erreicht. - Rebecca Gablé
Die Hüter der Rose
(49)Aktuelle Rezension von: SchiebeliniNach "Das Lächeln der Fortuna" war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil der Waringham-Saga und ich wurde nicht enttäuscht. Nachdem ich mich im ersten Teil an die für mich andere Art der Erzählung an manchen Stellen gewöhnen musste, konnte ich hier die Geschichte ganz genießen.
Es geht dieses Mal um John of Waringham, der ein nicht weniger spannendes Leben hat, als sein alter Herr. Gerade seine Beziehung zu seinem Bruder Raymond empfand ich als sehr interessant, da dieser auch mal zeigt, dass Waringhams nicht perfekt sind, was sich vor allem später durch einen seiner Söhne noch deutlicher zeigt. John ist ähnlich, aber gleicht doch eher seinem Vater. Trotzdem hat er einige Dämonen zu bekämpfen, gerade seine Aufarbeitung eines traumatischen Erlebnisses und einer damit entstandenen Feindschaft war für mich eine der stärksten Stellen in der Geschichte.
Auch die Einbindung realer Ereignisse und Personen gelingt Gablé wieder besonders gut. Ich kenne mich zwar mit der englischen Geschichte nicht sonderlich gut aus, aber man hat durch die Bücher ein gutes Gefühl gerade nicht nur eine gute Geschichte zu bekommen, sondern auch historisch etwas dazuzulernen.
Ebenso gut gelingt Gablé die Darstellung von Beziehungen, seien es Freunde, Gliebte oder Feinde. Man hat immer eine sehr gute Vorstellung der Konstellationen und Stellungen zwischen den Figuren.
Was man storytechnisch noch vielleicht negativ anmerken könnte: Im Grunde ist Teil 2 mehr vom Gleichen. Weiterhin wird im Krieg gegen Frankreich gekämpft, weiterhin lenkt ein Waringham einige historische Ereignisse. Allerdings ist es doch auch wieder etwas anders und deshalb kann ich nicht komplett negativ darüber denken.
Das Hörbuch ist im Allgemeinen auch wieder mehr vom Gleichen: Martin May liest hervorragend, allerdings sorgen einige Soundeffekte und Musik bei mir immer noch für Kopfschütteln. Ich empfinde sie meistens als höchst störend.
Im Fazit also eine gelungene Fortsetzung.
- Anja Jonuleit
Der Apfelsammler
(11)Aktuelle Rezension von: HelefloInhaltsangabe:
Nach dem Ende einer langen Beziehung reist Hannah nach Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten Tante Eli anzutreten: ein verwunschenes Häuschen voller Geheimnisse. Die Apfelbäume stehen in voller Blüte und Hannah fühlt sich auf Anhieb wohl, auch wenn ihr einige der Dorfbewohner zunächst mit Misstrauen begegnen. Beim Aufräumen des Hauses fallen ihr Briefe in die Hand, die von Elis Jugend erzählen, und bald beginnt Hannah zu ahnen, dass ihre Familiengeschichte eng mit dem Dorf verbunden ist – und mit Matteo, dem geheimnisvollen Apfelsammler, dessen Leidenschaft das Züchten alter Apfelsorten ist. Und so sucht sie fortan seine Nähe…(Quelle: Amazon)
Meinung:
Ein wunderschönes Hörbuch mit 2 fantastischen Sprecherinnen (Maja Schöne und Marion Martienzen) und einer Geschichte über Familiengeheimnisse, die erst nach dem Tod einer Beteiligten gelüftet werden. Das Cover finde ich sehr gut gelungen, es wunderbar stimmig mit dem Titel und auch dem Inhalt der Geschichte.
Nachdem Hannah vom Tod ihrer Tante erfährt, reist sie sofort nach Umbrien, wo Eli zuletzt gelebt hat. Dort gibt es schrullige und scheinbar verrückte Dorfbewohner, die zum einen nichts mit Hannah zu tun haben wollen, oder ihr merkwürdige Geschichten erzählen, aus denen sie nicht schlau wird. So nach und nach freundet sie sich mit Matteo di Lauro an, dem verschlossenen Züchter alter Apfelsorten. Je näher sie ihm kommt umso mehr Fragen stellen sich für Hannah nach dessen Vergangenheit, seiner verschwundenen Frau und wie das alles mit Eli zusammenhängt.
Erst als sie Briefe mit Elis Handschrift findet, löst sich das Rätsel. Nur was soll Hannah nun mit diesem Wissen anfangen?
Fazit:
Ein toller Roman um Familiengeheimnisse ,eine schwere Kindheit, italienische Gastarbeiter und längst vergangene Fehler, die erst allmählich zu Tage treten und deren Tragweite alles verändert. Wer so etwas gerne liest oder hört ist hier genau richtig. Zwischendrin gab es aber einige Wiederholungen, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte, daher gibt es 4 Sterne von mir. - Jojo Moyes
Ein Bild von dir
(70)Aktuelle Rezension von: ButtaDas Thema war nicht ganz so meins und insbesondere der Teil der in derVergangenheit gespielt hat. aber insgesamt fand ich es recht interessant welche auswirkungen es auf die Zukunft hatte. Ein Großteil war ziemlich traurig/deprimierend aber am Ende gab es natürlich ein, teilweise recht kitschiges, Happy End und überaschende Wendung.
- Don Winslow
Tage der Toten
(17)Aktuelle Rezension von: SoerenMitte der 1970er Jahre wechselt Agent Art Keller von der CIA zur neu gegründeten DEA und beginnt in Mexiko einen Krieg gegen die dortige Drogenmafia. Nach anfänglichen Rückschlägen hat er raus, wie der Hase läuft, und wird immer mehr zur Bedrohung für das mexikanische Drogengeschäft. Von den Erfolgen beflügelt, steigert sich Art immer tiefer in die Arbeit hinein, vernachlässigt seine Familie. Aber selbst eine gescheiterte Ehe und Mordanschläge auf ihn können den Agenten nicht aufhalten.
Bei „Die Tage der Toten“ gibt es keine kategorische Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Beim Krieg gegen Drogen müssen beide Seiten Dinge tun, auf die sie später nicht besonders stolz sind. Aber nicht nur die Methoden, sondern auch der Drogenkrieg an sich wird hinterfragt. Don Winslows Roman zu dem Thema umfasst einen Handlungszeitraum von nahezu dreißig Jahren und wird in Winslows üblichen unverblümten Stil erzählt. Die Geschichte ist gut recherchiert, voller faszinierender und krasser Momente. Obwohl fiktiv, greift der Roman auf mehrere reale Ereignisse und Personen zurück. Neben Protagonist Art Keller wird die Story aus der Sicht zahlreicher Ganoven und aus der von Spitzeln und Informanten erzählt. Ständig tauchen neue Charaktere auf, manche nur für ein, zwei Kapitel. Dadurch wird es schwierig, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig wird die Geschichte allerdings dermaßen rasant erzählt, dass solche Feinheiten problemlos unter den Tisch fallen.
Die ungekürzte Hörbuchfassung geht 19h35min und wird hervorragend von Dietmar Wunder vorgelesen. - Emma Healey
Elizabeth wird vermisst
(21)Aktuelle Rezension von: katzenminzeMaud ist verzweifelt. Ihre beste Freundin Elizabeth wird vermisst. Sie ist nicht zu Hause, sie ruft nicht an und das schon seit... Wie lange? Maud ist sich nicht sicher. Sicher ist nur, dass Elizabeth weg ist und niemand, noch nicht einmal ihre eigene Tochter, ihre Sorge ernst nimmt. Das liegt wahrscheinlich an ihrem Alter und an ihrer zunehmenden Vergesslichkeit. Ohne ihre Zettel kommt Maud im Alltag kaum zurecht. Sie vergisst, was sie im Laden an der Ecke wollte und dass sie sich gerade schon eine Tasse Tee gekocht hat. Woran sie sich aber sehr gut erinnert, ist ihre ältere Schwester Sukey, die spurlos verschwand als Maud noch ein Teenager war. Die beiden Vermisstenfälle scheinen immer dringlicher zu werden. Sie muss sie finden! Aber sucht sie nun Elizabeth oder doch Sukey?
Am diesem Roman haben mich zwei Dinge besonders begeistert: Zum einen die Mischung aus Erinnerungen und Realität. Maude erinnert sich noch sehr gut an ihre Jugend und an den Sommer, als ihre Schwester verschwand. Die Nöte und Besonderheiten der Nachkriegszeit in England kommen hier genauso gut rüber, wie das Leid der Familie, der plötzlich eine Tochter fehlt. Man hat das Gefühl, man kommt dem Rätsel um Sukey mit jedem Stück Erinnerung näher, doch dann kommt Maud wieder die Realität in die Quere.
Der zweite Pluspunkt dieses Romans war die absolut grandiose Beschreibung von Mauds Alzheimererkrankung! Es macht traurig, wenn man mitbekommt, wie sie teilweise nicht ernst genommen wird und wie sehr es sie verletzt und ängstigt. Es ist einfach großartig beschrieben, wie Maud versucht ihre Gedanken zu ordnen, sich zu erinnern. Wie sie durch bestimmte Dinge an ihre Jugend erinnert wird und sich darin verliert. Wie sie wieder aus ihren Erinnerungen auftaucht, die so klar, konkret und detailliert waren und dann plötzlich nicht mehr weiß, was in der Zeit passiert ist, in der sie in der Vergangenheit feststeckte. Wie sie immer mehr Wörter verliert. Wie sie immer die gleichen Fragen stellt und einfach keine Antwort bekommt oder bekommt sie eine und erinnert sich nur nicht? Der Leser steckt in Mauds Kopf, fühlt mit ihr, rätselt mit ihr, leidet mit ihr. So nachvollziehbar, dass es weh tut. Und auf der anderen Seite ist ihre Familie ebenso auf den Punkt beschrieben. Obwohl wir ihre Tochter und ihre Enkelin nur aus Mauds Sicht kennenlernen merkt man ihnen einerseits die Liebe zu Maude an, aber ebenso die Kraft die ihre Krankheit sie kostet, die unweigerliche Genervtheit und die Sorge um sie. Dabei nimmt ihre Enkelin das Ganze noch mit unheimlich viel Humor und jugendlicher Offenheit, was die Geschichte schön auflockert.
Maud selbst ist nach außen hin eher forsch, reagiert auch schonmal mit einem „Das kann doch gar nicht sein!“ auf etwas, was sie vergessen haben soll. Innerlich zweifelt sie aber umso mehr. Man merkt wie sie kämpft und auch die Angst, die ihr das Vergessen macht. Aber auch als junges, recht naives Mädchen ist Maud wunderbar getroffen. Wie sie sich über Schokolade, Muschelschalen oder einen Perlmuttkamm freut. Wie sie über den Verlust ihrer Schwester plötzlich erwachsen werden muss. Das alles absolut treffend gelesen von Katharina Thalbach – eine bessere Sprecherin hätte man hierfür wohl nicht finden können.
„Elizabeth wird vermisst“ ist ein unheimlich intensives Portrait einer dementen Dame. Traurig, berührend und mit Wärme erzählt. Damit verflochten ein nicht weniger eindringlich beschriebener Vermisstenfall aus der Nachkriegszeit, der die richtige Portion Spannung in die Geschichte bringt. Einfach grandios. - Ulrich Hoffmann
Konzentrieren ist ja ganz leicht
(7)Aktuelle Rezension von: JoLeoKonzentrieren ist ja ganz leicht
Konzentrationssprobleme/Lernprobleme entstehen durch die verschiedensten Faktoren. Im Buch werden diese verständlich erklärt.
Es wird auf folgende Probleme eingegangen:
ADHS/ADS, Hochsensibilität, Hochbegabung, Überforderung, LRS, Asperger Syndrom, Autismus, Lebensmittelunverträglichkeiten
Man erhält hier einen anschaulichen Überblick und ich fand es sehr hilfreich um unsere eigenen Probleme besser zu erkennen.
Erklärt wird auch: Wann und wem nutzen die Meditationen, Wie hilft Meditation bei Konzentrationsproblemen und was ist Meditation überhaupt?
Im folgenden Teil gibt es vielfältige Mini-Meditationen für das Grundschulalter die jeweils ca. 3 Minuten umfassen. Die Meditationen kann man vorlesen oder über die mitgelieferte CD anhören. Diese wurde von Ralph Caspers (Sendung mit der Maus) gesprochen und so war die Stimme meinen Kindern gleich bekannt.
Am Ende des Buchs gibt es noch ein Tagebuch um die Veränderungen einzutragen.
Das kleine Büchlein hat es in sich. Ich fand es wirklich sehr informativ und wir haben unsere Schwachstelle gefunden.
Wir haben die Meditationen in der schlimmen Zeit in die Hausaufgaben integriert. Da es wirklich nur ein paar Minuten sind, war mein Sohn (8) gleich dabei und auch begeistert. Mal lese ich und mal übernimmt das der Ralph :-) Einfach mal runterkommen und mit Ruhe wieder an die Hausaufgaben gehen.
Ich kann das Büchlein sehr empfehlen, probiert es einfach selber aus!
- Elizabeth Shaw
Die schönsten Geschichten
(9)Aktuelle Rezension von: Melli910Die 13 wundervollen Geschichten werden liebevoll abwechselnd gesprochen von Katharina und Anna Thalbach, Ariane Borbach, Bürger Lars Dietrich, Stefan Kaminski und Dieter Mann.
Die fantasievollen Geschichten erzählen in kindgerechter und bildhafter Sprache spannende, kurze Geschichten über Gerechtigkeit, Freundschaft und Mut und regen zum Nachdenken an.
Jede einzelne der wundervollen Geschichten, in denen sich viele tierische Helden tummeln, wird abwechslungsreich und pointiert von den verschiedenen Sprechern sehr liebevoll und emotional gelesen.
Die Geschichten werden durchgehend sehr gut verständlich und in angenehmem Vorlesetempo mit viel Emotion und Lebendigkeit gesprochen und lassen die kleinen Zuhörer in die kurzen moralvermittelnden Geschichten eintauchen.
Die leichte Zwischenmusik rundet das tolle Hörerlebnis gelungen ab.
Ein wunderschönes Hörbuch für die ganze Familie mit einer abwechslungsreichen Sammlung an Kindergeschichten zum Genießen und Nachdenken.
- Jack Kornfield
Meditation für Anfänger
(18)Aktuelle Rezension von: Hellena92In diesem kleinen, aber feinen Büchlein, erzählt und erklärt Herr Kornfield, wie man die Meditation erlernen kann. Mit kleinen Anekdoten und Weisheiten untermalt er den Nutzen der Meditation.Sehr zu empfehlen, denn es ist sowohl verständlich erläutert, als auch durch die mitgelieferte CD gut umsetzbar.
Zu empfehlen. - Swen Harder
Metal Heroes – and the Fate of Rock
(21)Aktuelle Rezension von: Solara300Kurzbeschreibung
In diesem Spiel- Buch bist du Taylor ein Vollblutrocker der gerne mal in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt.
Dabei musst du Entscheidungen treffen die dein ganzes Leben und das der anderen verändern könnten.
Der Rock Gott selbst möchte, dass du seine Nachfolge antrittst und mit deinem Geschmack und deinem Stil eine Rock- Band aufbaust und sie zum Star machst.Dazu heißt es ran an die Drummsticks und die Garagen Band rockt!
Cover
Ich liebe das Cover von der Idee her und bin absolut begeistert, da es nicht nur ein Eyecatcer ist und man genauer hinsehen möchte, sondern da es auch inhaltlich sehr gut passt. Für mich sieht man eine Band beim abbrocken und dazu jede Menge Action, sei es vom Konzert das die Band gibt, oder der gruseligen Gestalt über der Überschrift.
Die Illustrationen von Fufu Frauenwahl im Buch sind auch wieder absolut gelungen und ich musste mehr als einmal schmunzeln.
Schreibstil
Der Autor Swen Harder hat mich wieder einmal begeistert mit meinem zweiten Spielbuch aus seiner Feder.
Dazu muss ich sagen, dass Spielbücher Spaß machen.
Ich liebe die Idee dahinter, der Sarkasmus und das ganze Setting. Ich musste mehr als einmal lachen und war begeistert über die Idee hinter den Charakteren die einem hier begegnen, wie auch die Auswahl.
Meine Güte wie schnell man hier ein Leben verlieren kann, das glaubt ihr gar nicht. Jedenfalls bei meinen Entscheidungen (hüstel).Und genau das macht ein Spielbuch aus.
Der Zug, den man von seinen eigenen Entscheidungen abhängig machen muss, wie auch die Idee dahinter was als nächstes passieren könnte. Aber wer jetzt denkt es wäre vorhersehbar, der irrt, da war ich auch so manches Mal auf dem Holzweg. Dachte ich noch bei “Reiter der schwarzen Sonne” ich wüsste so manche Wege und konnte sie schon erahnen, tappte ich hier im Dunkeln. Zum Glück nicht sprichwörtlich.Meinung
Rock on!!!
Ich bin von meinem zweiten Spielbuch aus dem Mantikore Verlag begeistert und so froh auf diese Art des Buches gestoßen zu sein.
Denn ich kannte Spielbücher bis letztes Jahr auf der Buchmesse so gar nicht.
Umso gespannter war ich, ob es etwas für mich ist und wie es umgesetzt vorstellbar ist.
Ein Buch spielen???
Ihr könnt euch erst einmal meine Fragezeichen dazu vorstellen. Aber ich kann euch beruhigen. Es ist easy.Hier zum Beispiel passend zum Buch spielt man selbst den netten, aber neben sich stehenden Taylor, der ein Vollblutrocker und Trottel ist und mit seinem Glück mehr als einmal in Situationen gerät über die man nur schmunzeln kann.
Als dieser Taylor musst du jetzt verschiedene Entscheidungen treffen um nicht nur dein Leben zu verbessern, sondern um “Garagen Bands” zum Erfolg zu verhelfen. Hört sich interessant an, vor allem, wenn du selbst im Spiel bis dato Küchen und Klos geschrubbt hast und jetzt den Rock Gott himself vertreten sollst.
Ja, der Aufstieg ist schon kometenhaft und mit sehr viel Verantwortung gespickt.Wer jetzt denkt eine Garagen Band zu promoten sei einfach. (Sarkasmus an) Na ehrlich so easy, dass glaubt ihr nicht, (Sarkasmus aus.)
Dazu habt ihr vorne wieder eure Notizfunktion und euer Metal-Logbuch mit eurem Einfluss, euren Leben und eurer Road to glory. Nicht zu vergessen Band und Songpunkte.
Bei diesem Buch ist auch eine CD dabei, die direkten Einfluss auf den Ablauf nimmt und einfach nur klasse ist.
Ihr merkt schon, dass ich begeistert bin, und dass Spielbücher bei mir ein gutes Zuhause finden aus dem sie nicht mehr wegwollen.
Fazit
Absolut empfehlenswert und sowas von klasse umgesetzt für alle Rocker und die, die es gerne werden möchten!!!
Ein Traum, eine Chance und es geht ab.
Holla die Waldfee.5 von 5 Sternen
- Jonathan Evison
Umweg nach Hause
(13)Aktuelle Rezension von: engineerwifeDer Klappentext verspricht skurrile Abenteuer, dieses Versprechen wurde eingehalten. Er verspricht auch, mich glücklich zu machen. Das hat er nicht ganz geschafft, aber ich gebe zu, die Geschichte um die Protagonisten Ben und Trevor hat mich berührt. Der junge Trevor hat es nicht leicht. Durch seine maligne Muskeldystrophie ist er auf ein Leben im Rollstuhl reduziert. Ein Leben, das wahrscheinlich bereits im jungen Erwachsenenalter tödlich enden wird. Aber er möchte wie jeder Jugendliche lieben und lachen, Mädchen küssen und tanzen. Seine Mutter Elsa stellt ihm Ben, einen arbeitslosen Schriftsteller, als Pfleger zur Seite. Eine verrückte Idee mutiert zur Wirklichkeit und die Beiden brechen auf zur Reise ihres Lebens.
Ich habe diesen tragisch-komischen Roadtrip als Hörer begleitet. Leider konnte mich die Stimme von Bjarne Mädel nicht überzeugen. Inzwischen habe ich raus gefunden, dass das Buch auch verfilmt wurde. Man kommt nicht umhin sofort an „Ziemlich beste Freunde“ zu denken. Einen Versuch wäre der Film auf jeden Fall wert. - Carol Birch
Der Atem der Welt
(4)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Der Atem der Welt“ habe ich als Hörbuch gehört und fand schon den ersten Satz beeindruckend schön: „Ich wurde zwei Mal geboren. Das erste Mal in einem Zimmer aus Holz, das über das schwarze Wasser der Themse ragte; das zweite Mal acht Jahre später auf dem Highway, als der Tiger mich in sein Maul nahm und eigentlich alles erst richtig begann.“ Aber es folgen noch viele weitere schöne Sätze, die auf ihre Art und Weise, Konstellation und Zusammenstellung, wie eine bunt gemischte volle und blühende Blumenwiese sind. Mich haben sie zumindest fasziniert, gefordert und den ein oder anderen empfand ich sogar etwas überladen, weil er vor lauter Wortgewalt und Vielfalt nur so überschäumte. Das mindert die Qualität von diesem Abenteuer, Freundschafts und Sehnsuchts- Seefahreroman keineswegs, denn er bedient hier mehrere Ebenen und Entwicklungsabschnitte. Alles beginnt mit der Kindheit von Jaffy der in den ärmlichen Verhältnissen der Londoner Docks groß wird und dem Leben dennoch träumerisch begegnet. Die Beschreibungen von Carol Birch, als und wie er dann dem Tiger begegnet und welches Erlebnis er dabei hat, zeigen eine sprachliche und gefühlsmäßige Leichtigkeit, Schwärmerei, die einem schon nah geht und man förmlich spürt, wie er die Nase des Tigers berührt. Man begleitet Jaffy wie er langsam ein junger Mann wird, sich verliebt, auf einem Walfang Schiff anheuert, wie wichtig ihm Freundschaft ist und bei mehreren Abenteuern die er bestehen muss, sehnsuchtsvoll an seine Heimat denkt und vielen großartigen Kleinigkeiten mehr. Mir hat das Hörbuch als Roman, Geschichte sehr gut gefallen, aber man benötigt genügend Zeit und Ruhe, um sich auf alles einlassen zu können, damit es wirkt. Nur für nebenbei hören wäre es eindeutig zu schade und ich kann sehr gut nachvollziehen, das dieser Roman auf der Shortlist des Man Booker Prize 2011 stand. Erinnert gefühlt habe ich mich ein wenig an Mark Twain „Huckelberry Finn“, das Buch Moby Dick mit seiner Ich Erzählung des Matrosen Ismael und einer gelungenen, eingeflochtenen Mischung aus Zirkusluft und gefährlichen Wildtieren, verpackt in eine oft poetische Sprache. Der Sprecher Sebastian Rudolph war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, zu leise, aber lebte mit dem Fortgang der Geschichte zunehmend auf und hat mir doch recht gut gefallen. Das Hörbuch hat für meinen Geschmack einen sehr schönen und starken Einstieg, flacht im Mittelteil etwas ab und entschädigt im letzten Drittel ähnlich einem Schiff das in den Heimathafen einläuft. - Nicci French
Mörderischer Freitag
(5)Aktuelle Rezension von: engineerwifeDieses Mal kann sie aber wirklich nichts dafür, dass Sandy tot in der Themse treibend aufgefunden wird und ein Patientenarmband mit ihrem Namen trägt. Sie waren doch eigentlich schon längst getrennt. Man könnte schnell vermuten, dass da der Verdacht mit voller Absicht auf Frieda gelegt wird. Und weil Frieda manchmal einfach nicht rational denkt, sondern sich von ihren Gefühlen leiten lässt, tut sie das in ihren Augen einzig richtige, sie taucht unter! Nun ist der Jagdinstinkt der Polizei geweckt. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt und nicht jeder kommt bei der Suche gut weg. Auch Sandy scheint ein paar Leichen im Keller vergraben zu haben …
Beim Hören dieses fünften Teils der Wochentagsreihe rund um Dr. Frieda Klein stellte ich für mich fest, dass man sie schon wirklich sehr ins Herz geschlossen haben muss, um ihr hier treu die Stange zu halten. Immer wieder macht sie Dummheiten und begibt sich in Gefahr. Wäre es nicht für ihre loyalen Freunde, die ihr auch diesmal wieder zur Seite stehen, sie wäre wohl schon untergegangen. Es war mal wieder ein sehr persönlicher Fall für Frieda und wieder lernen wir sie als Hörer ein wenig besser kennen. Ich denke aber, dass sich Quereinsteiger ein wenig gelangweilt hätten!
Mir hat auch dieses Hörbuch wieder gut gefallen, dennoch freue ich auf den nächsten Teil ein wenig mehr, denn darin scheint mal wieder ein unabhängiger Fall zu lösen zu sein … „Böser Samstag“ here I come!
- Franziska Stalmann
Annas Mann
(2)Aktuelle Rezension von: pardenAUF DER SUCHE... Der Unfalltod ihres Mannes wirft Anna komplett aus der Bahn. Als die größte Krise überwunden scheint, begibt sich Anna auf die Suche. Auf die Suche nach einem Sinn hinter dem Ganzen, nach einem neuen Halt in ihrem Leben, nach einer Aufgabe. So setzt sie sich fortan tagtäglich in das Ermittlungsbüro ihres Mannes und durchforstet alle Akten und Notizen. Wie sah Jochens Arbeitsalltag aus, welche Fälle waren ihm wichtig, wie hat er ermittelt? Als sie bei ihren wahllosen Recherchen auf eine bestimmte Akte stößt, keimt in ihr allmählich der Verdacht auf, dass der Tod ihres Mannes eventuell gar kein Unfall war... Naiv und unerfahren beginnt Anna nun selbst zu ermitteln. Mit Hilfe eines Ermittler-Handbuches tastet sie sich dabei allmählich vor, wobei von "verdeckter Ermittlung" keine Rede sein kann. Teilweise recht plump und meist sehr direkt geht sie die Observierung und Befragung an, was wohl jeden, der schon einmal einen Krimi gelesen hat, die Augenbrauen etwas hochziehen lässt. Selbst als sie schließlich in die Irrgärten neonazistischer Umtriebe gerät, verhält sie sich nicht sonderlich geschickt, sondern eher nach dem Motto: "mit mehr Glück als Verstand"... Tatsächlich sind es die Ermittlungen, die die Handlung des Romans vorantreiben. Aber nicht immer stehen sie dabei tatsächlich im Vordergrund. Der Roman ist eine schöne Mischung aus Melancholie und Spannung, erzählt mit Wärme und feiner Ironie und einer wohldosierten Leichtigkeit. Als Anna im Rahmen ihrer Ermittlungen auch den Rechtsanwalt Andreas kennenlernt, kommt auch noch ein angenehmer Schuss Erotik hinzu, ebenfalls mit einer Leichtigkeit präsentiert, die einen zum Lächeln bringt... Auch wenn die Naivität der Protagonistin ein wenig überzeichnet scheint, ist Anna schnell sympathisch, die Emotionen nachvollziehbar und das Gesamtbild überaus menschlich. Franziska Stalmann hat hier schwere Themen auf leichte Art miteinander verknüpft, was mir gut gefallen hat. Gelesen wird das Hörbuch von Juliane Kosarev, die das Ganze unaufgeregt vorträgt und dabei die feine Ironie, die erotische Spannung, die Selbstzweifel der Protagonistin und die Leichtigkeit des Erzählens gut aufgreift. Insgesamt ein angenehmes Hörerlebnis... - Guinevere Glasfurd
Worte in meiner Hand
(12)Aktuelle Rezension von: LydisBooks*Worte in meiner Hand* von Guinevere Glasfurd hat mir als Hörbuch sehr gut gefallen. Es ist schön synchronisiert, gut geschrieben und herzzerreißend.
Helena wird von ihrer Mutter im Alter von 17 Jahren als Magd nach Amsterdam geschickt. Rund um das 17. Jahrhundert erhält sie einen fairen Job, was keine Selbstverständlichkeit ist. Sie kann als Magd und Frau lesen und schreiben, was ungewöhnlich war, jedoch nur mit äußerster Zurückhaltung gewürdigt wird. Als sie einem französischen Gast ihres Arbeitgebers näher kommt und die beiden einander sehr zugeneigt sind, hofft sie auf ein offizielles Leben an seiner Seite.
Helena hat mir als Charakter gut gefallen, denn sie wirkte zu jeder Zeit authentisch, selbstbestimmt und klug. Als ihr bewusst wird, dass ihr Liebster sie zwar bei sich, aber auch fern von allen anderen halten will, beschließt sie ihre eigene Entscheidung zu treffen und gewinnt damit nicht nur Anerkennung, sondern auch eine gewisse Freiheit.
Der Verlauf der Geschichte ist jederzeit spannend, endet leider mit einem tragischen Ereignis, was der Geschichte jedoch noch mehr Tiefe verleiht. Auch die Beschreibung der Gefühle fand ich sehr passend und nachvollziehbar.
Ich habe ein paar wirklich schöne Stunden mit dem Hörbuch verbracht und am Ende mit Helena gelitten, mich aber wiederum auch für sie gefreut, da sie eine Frau war, die trotz großer Widrigkeiten zu sich selbst stand und den Herren so gezeigt hat, dass auch das Leben der Frau so unglaublich wertvoll ist und auch schon im 17. Jahrhundert war.
- Linda Castillo
Quälender Hass
(48)Aktuelle Rezension von: Claudias-BuecherregalIn Painters Mill hat ein brutales Verbrechen stattgefunden. Kate Burkholder hat es mit einer ermordeten Großmutter und der Entführung ihrer siebenjährigen Enkelin zu tun. Oberste Priorität hat natürlich die Suche nach dem Kind. Doch die Familie lebt in einer extrem konservativen amischen Siedlung und alle scheinen Burkholders Fragen auszuweichen und zeigen sich nicht besonders hilfsbereit. Schnell verstärkt sich Burkholders Verdacht, dass die Beteiligten etwas verschweigen. Aber was könnten sie nur zu verheimlichen haben und sollte ihr oberstes Ziel nicht ebenfalls das Auffinden des Mädchens sein?
Der elfte Band um Kate Burkholder, die im Amish County ermittelt, hat ein wirklich spannendes Ausgangsszenario. Man verfolgt gespannt die Suche nach dem vermissten Mädchen und versteht nicht, warum die Familie gegenüber Kate Burkholder so abweisend ist. Nachdem Kate die ersten Spuren hat, hat sich bei mir bereits eine erste Vermutung festgesetzt, die tatsächlich auch der Auflösung entsprach. Eigentlich mag ich es nicht so gerne, wenn ich schon so früh auf der richtigen Spur bin, aber hier hat es mich nicht gestört. Der Fall war trotzdem spannend aufgebaut, gut konstruiert und kam mir so vor, als wenn er sich tatsächlich genau so abspielen könnte.
Es ist erneut ein Genuss Tanja Geke zuzuhören. Ohne sie wäre Kate Burkholder nicht Kate Burkholder. Die beiden sind für mich mittlerweile miteinander verwoben und nicht mehr trennbar.
Fazit: Ein interessanter Fall, auch wenn ich sehr schnell auf der richtigen Spur war.
- Kirsten Vogel
Gloria Glühwürmchen
(14)Aktuelle Rezension von: TaHaGloria Glühwürmchen - zauberhafte Glitzernächte
Gute Unterhaltung für Kinder und Eltern
Mit reichlich Alliterationen geht es durch 10 kurzweilige, fantastische und nette Geschichten – vorgetragen von einer wirklich guten Sprecherin. Sabine Bohlmann kennen die Mütter unter uns nicht nur von einigen humorvollen Erziehungsratgebern, sondern auch aus der Vorabendserie „Marienhof“. Sie moduliert ihre Stimme wie keine andere und trägt damit Sorge, dass das Hörbuch für Kinder wie für Eltern ein Genuss ist.
Gloria Glühwürmchen aus dem Glitzerwald, Isidor Igel und die anderen Waldbewohner kennen die meisten Kinder bereits aus den schön gestalteten Bilderbüchern. Die besondere Farbgebung und die liebevolle Illustration ergänzen die Geschichte perfekt. Dieses Seherlebnis fällt beim Hörbuch weg und ich war gespannt, ob die Geschichten dennoch funktionieren. Das tun sie. Zwar ganz anders, aber genau so wirkungsvoll. 10 in sich abgeschlossene Geschichten, die als Gute-Nacht-Geschichten gedacht sind, unterhalten mit der wunderbaren Sprecherin, dem fantasievollen Inhalt und der dezenten Musik auch richtig gut auf längeren Autofahrten.
Die Einteilung in 10 Geschichten ist kindgerecht. Kinder werden nicht mit einer langen Geschichte überfordert, die „Spannungskurve“ ist überschaubar und die Kinder werden in ihrer Fantasieentwicklung abgeholt. Sprachlich geht es recht lebendig zu. Von Alliterationen bis zur Lautmalerei findet sich alles in jeder Geschichte und Bohlmann setz diese sprachlichen Mittel ganz wunderbar und kreativ um. Das Thema „Nacht“ ist für jüngere Kinder meist eine spannende Fragestellung. Was passiert um mich herum, wenn ich schlafe? Was passiert im Dunkeln? Diese Geschichten bieten Antworten. Emotional, fantasievoll, nachvollziehbar, mit wenigen Geschlechterklischees und an der Lebenswelt der Kinder orientiert.
Mit Gloria Glühwürmchen begegnet uns eine Geschichtenreihe, die ein sehr angenehmes Bild vom Kind transportiert: Kinder sind es wert, gute Geschichten angeboten zu bekommen. Die sprachliche Entwicklung von Kindern im Vorschulalter wird genauso berücksichtigt wie deren Erfahrungsrahmen. Das Hörbuch macht überraschend viel Spaß und ist in seiner Unaufgeregtheit eine echte Empfehlung.
Hörbuch:
Gloria Glühwürmchen: Zauberhafte Glitzernächte.
Band 3 Audio CD – Ungekürzte Ausgabe
17. September 2018
Autorinnen: Kirsten Vogel, Susanne Weber
Sprecherin: Sabine Bohlmann
- Wilhelm Nünnerich
Die Unsinkbaren Drei - Die unglaublichen Abenteuer der besten Piraten der Welt
(11)Aktuelle Rezension von: xxxxxx
Das Buch "Die unsinkbaren Drei" ist gut für Kinder geeignet.
Die Piratengeschichte ist spannend erzählt und gut illustriert.
Pirat Flitschauge bekommt Zuwachs auf seinem Schiff durch den Koch Gräte und den Dritten Bumskopp. Der eine kommt im Suppenkessel angeschwommen, der andere auf einer Holzplanke mit Suppenkelle. Was es damit auf sich hat, erfährt die Leserschaft auch im Laufe des Buches. Gemeinsam erleben sie verschiedene Abenteuer und lernen neue Dinge.
Schön ist auch die mitgelieferte CD mit Piratenliedern für Kinder.
Der Titel ist passend und das Cover ist schön gezeichnet. Es zeigt die drei Piraten auf ihrem Schiff.
Fazit: Definitiv empfehlenswert! - Horst Evers
Der König von Berlin
(19)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWitzig, boshaft und gnadenlos politisch unkorrekt.
- Jacob Grimm
Aschenputtel und weitere Märchen
(10)Aktuelle Rezension von: DaniB83Wie der Titel schon erahnen lässt, findet sich bei diesem Hörbuch auch das Märchen vom "Aschenputtel". Außerdem "Brüderlein und Schwesterlein", "Frau Holle", "Dornröschen" und "Das tapfere Schneiderlein".
Die Mischung finde ich sehr gut und auch die Musik zwischen und während der Märchen. Manchmal tat ich mir mit den Übergängen zwischen den einzelnen Märchen schwer, ebenso mein 4 1/2-jähriger Bub. Unser Lieblingsmärchen dieser CD ist eindeutig "Frau Holle". Wir können das rauf und runter hören und es wird nicht langweilig.
Die Aufnahmen stammen alle aus den 1950er- bzw. 1960er Jahren und wirken zwar 'alt', sind aber deshalb nicht unmodern. Im Gegenteil: Der Charme dieser Zeit und die Erzählstimmen sowie die Sprache hat etwas Beruhigendes, sodass man sich die Märchen auch vor dem Schlafengehen anhören kann.
Ich freue mich, dass ich nun wieder Märchen hören kann, denn meine waren auf Kassette und die neue Stereoanlage kann nur mehr CDs abspielen ... - Wolfram Fleischhauer
Schweigend steht der Wald
(5)Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht…leider halten das etliche andere Rezensenten anders. Schade – damit verpufft einiges am Überraschungseffekt.
„Den Wald lesen“
Die 28jährige Anja Grimm ist Forstamtsstudentin. Bereits als sie ein Kind war, hatte ihr Vater, ein Biologielehrer, in ihr die Liebe zum Wald erweckt. Dann verschwand er während der Ferien spurlos, als sie erst acht Jahre alt war. Durch ein Praktikum, bei dem die Bodenbeschaffenheit des Bayerischen Walds kartiert werden soll, gelangt sie wieder dorthin, wo die Familie einst mehrere glückliche Urlaube verbracht hatte. Doch sie trifft nicht unbedingt auf Gegenliebe: voller Misstrauen wollen einige aus der miteinander stark verflochtenen Dorfgemeinschaft hinter ihrem Eintreffen andere Absichten erkennen. Doch steht deshalb einer der Dörfler mit einer Waffe im Anschlag vor ihr? Wem kann sie hier trauen? Und was ist hier der Zusammenhang? Dann werden zwei Leichen gefunden. Doch Anja kann den Wald lesen, erkennt Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben.
Hier ist schlicht lovelybooks schuldig. Durch die Hörrunde zu Fleischhauers „Das Meer“ hatten sie mich angefixt für diesen Autor. Krimi – kenne ich schon. Dieser Autor ist anders: er schreibt über ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema und transportiert das sehr geschickt, finde ich, in einem Krimi. Hier gibt es ein Hauptthema (das ich nicht verraten werde) und nebenbei lernt man noch einiges zum Thema Forstwirtschaft und Wald. Dazu wird die Stimmung oft gewechselt: da gibt es drohende Grundstimmung, Action, Verzweiflung, Frust, sehr bildhafte Darstellung davon, in den Schuhen eines anderen zu laufen, und wenn es ohne Schuhe auf Kies ist – Langeweile kam bei mir nicht auf. Fleischhauer schafft es, nicht belehrend zu wirken und zum Nachdenken aufzufordern, dabei aber auch blitzschnell die Perspektive zu wechseln, um es sich nicht zu leicht zu machen. Auch der Vortrag durch Detlef Bierstedt hat mich überzeugt. Ich würde 4 ½ Sterne geben, wenn das hier ginge…
- Linda Behringer
Die Kanzlerin
(14)Aktuelle Rezension von: kaelleKanzlerin Angelika Mörkel wird vorgeworfen, in der Schweiz ein Konto eröffnet und Steuern hinterzogen zu haben. Damit sie nicht wieder ausrastet (die berühmt, berüchtigte Kanzlerinnenohrfeige!), bringt sie ihr Pressesprecher in der WG seines Sohnes unter, sodass sich die Wogen glätten und die Vorwürfe aus der Welt geräumt werden können. Überraschenderweise beginnt Mörkel das WG-Leben zu genießen. Blöd nur, dass ihr Mann eine Affäre mit einer Nageldesignerin hat, die eigentlich Paul heißt.
Die Handlung dieses Romans ist völlig an den Haaren herbeigezogen, aber superlustig. Es gibt viele urkomische Szenen.
Literarisch hat das Buch jedoch nicht viel zu bieten. Da hätte noch mal ein Lektorat drüberschauen müssen.
Dennoch kann man sich beim Lesen der 150 Seiten köstlich unterhalten.























