Bücher mit dem Tag "cern"

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34 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schlüssel des Salomon (ISBN: 9783946621027)
    J.R. Dos Santos

    Der Schlüssel des Salomon

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    "Der Schlüssel des Salomon" ist der Folgeband zu "Das Einstein Enigma" von J.R. Dos Santos. Der Codespezialist Tomás Noronha spielt wieder die Hauptrolle, diesmal wird er für den Mörder des Wissenschaftsdirektors der CIA gehalten. Er muss den wahren Täter überführen, wieder wird viel wissenschaftliches vermittelt, jedoch inhaltlich für den Leser gut verständlich. Gestört hat mich bei all den guten Erklärungen jedoch der Raum, der der Wissenschaft hier zugestanden wurde, dies hielt sich im Verhältnis zum Thriller nicht immer die Waage und machte einige Längen aus. Wen dies nicht stört und wer an Physik interessiert ist, findet hier eine interessante flüssig geschriebene Lektüre. Reine Thrillerfans sind hier nicht so gut bedient.
  2. Cover des Buches Angst (ISBN: 9783453437135)
    Robert Harris

    Angst

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Alexander Hoffmann ist ein brillanter Physiker, ein von ihm entwickelter Algorithmus erwirtschaftet mit dem von ihm gegründeten Hedgefond überdurchschnittliche Renditen.

    Hoffmann hat alles und noch mehr, doch dann bekommt er ein Buch - und innerhalb eines Tages ändert sich alles.

    Robert Harris hat einen packenden Thriller geschaffen, Schritt für Schritt steigert sich die Spannung - und was auch passiert, immer wieder weisen die Spuren auf Hoffmann - hat er in einem schizophrenen Wahn selbst das Unheil losgetreten oder hat sein "Kind", ein selbstlernender Algorithmus die Zügel übernommen und steuert nicht nur Hoffmanns Leben sondern Teile der Weltwirtschaft ins Chaos und das alles nur, um seinem Zweck zu genügen - möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

    Die Geschichte lässt einen "KI Laien" wie mich grübelnd zurück - wie weit ist die Technik heute bereits? Sind diese Szenarien denkbar und wann sind sie Realität und kann man das Ganze noch aufhalten?

    Fazit - ein wirklich gutes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

  3. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.041)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine tolle Gesichte, meisterhaft recherchiert und erzählt. Für mich war es ein guter Nachfolger vom Da Vinci Code- aber konnte nicht ganz mithalten. 

    Eine Schnitzeljagd die etwas schnell in der Abfolge erzählt wird. Manchmal hätte es etwas ruhiger beschrieben werden können. 

  4. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783785749012)
    Dan Brown

    Illuminati

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Crazybookworm1984

    Nach dem ich das Buch vor Jahren, schnell wieder abgebrochen habe, da es mir wegen dem ganzen "Fachchinesisch" zu verwirrend und unverständlich war hatte ich nun die Chance es im Rahmen einer Lovelybooks Aktion zu hören.


    Das Buch hat mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen, auch wenn Wolfgang Pampel als Sprecher für mich anfangs Gewöhnungsbedürftig war. Ich konnte gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu lauschen, hatte regelrechtes Kopfkino.
    Ich habe mich immer wieder gefragt, wie bestialisch die Story wird. Jedes mal wenn eine kurze Audiosequenz aufgetaucht ist, habe ich mich gefragt, was als nächstes passiert.


    Mein Fazit ich werde die Reihe weiter hören, anstatt lesen.


    Hier noch kurz der Inhalt:


    Die Illuminaten sind zurück ... Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet. Das Hörbuch zum ersten Teil von Dan Browns überaus erfolgreicher Thriller-Reihe um den Symbolologen Robert Langdon.
  5. Cover des Buches Strange Matter (ISBN: 9783745090000)
    Thor Ansell

    Strange Matter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Klapptext:
    Lichter am Himmel und seltsame Klänge in der Nacht – sind sie Vorboten einer gigantischen Katastrophe? Noch ahnt Paul nicht, was er da eines Abends filmt. Sein Video verbreitet sich im Internet, Wissenschaftler kontaktieren ihn. Gemeinsam erforschen sie die Anomalie. Dann lassen bizarre Vorfälle das Gefüge von Raum und Zeit ins Wanken geraten. Paul und die Wissenschaftler entdecken eine tödliche Gefahr jenseits ihrer Vorstellungskraft…

    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch.Und ich muss sagen,das ich nicht enttäuscht wurden.Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.Ich konnte es kaum aus den Händen legen.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich wurde in die Welt des Universums verführt.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere.Diese wurden hervorragend heraus gearbeitet.Besonders interessant fand ich Paul.Aber auch die anderen Personen waren mir sympatisch.Die Geschichte wurde  aus Sicht von Paul erzählt.Das hat mir sehr gut gefallen.Es Wurden auch viele Fotos und Videoclips in die Handlung eingebaut.Dadurch wird alles noch viel interessanter.Ich fand das eine gute Idee und eine gelungene Abwechslung.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt.So war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gefiebert,mit gebangt und mit gefühlt.Durch die packende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Auch wurden die unterschiedlichsten Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft beschrieben.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein.Es wurden viele wissenschaftliche Themen angesprochen.Auf die Quantenphysik wurde ganz besonders eingegangen.Durch die sehr guten Recherchen des Autors erfahren wir viel Wissenswertes und erhalten neue Informationen darüber.Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Ich habe selten einen so packenden und atemberaubenden Wissenschaftsthriller gelesen.
    Auch das Cover finde ich sehr faszinierend und genau passend zum Buchtitel und der Geschichte.
    Ich bin total überwältigt von diesem genialen Buch.Es hat mir sehr gut gefallen.Für Leseliebhaber von Wissenschaftsthrillern ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.
  6. Cover des Buches Credo. Das letzte Geheimnis (ISBN: 9783426500477)
    Douglas Preston

    Credo. Das letzte Geheimnis

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    In einem abgelegenen Labor geschieht das Unfassbare: Wissenschaftler finden eine Möglichkeit, mit Gott zu kommunizieren! Aber darf der Mensch sich dies anmaßen? Während ein TV-Prediger die Öffentlichkeit gegen die Blasphemie aufhetzt, versucht Spezialermittler Wyman Ford im Auftrag der Regierung herauszufinden, was wirklich in der Forschungseinrichtung geschieht. Ihm bleibt nicht viel Zeit, denn vor den Toren des Labors formiert sich ein wütender Mob … 


    Ich persönlich glaube nicht und mir ist das ganze suspekt. Aber die Gottesfürchtigen sind radikal in ihrem Glauben.


  7. Cover des Buches Die achte Offenbarung (ISBN: 9783746629179)
    Karl Olsberg

    Die achte Offenbarung

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Paulus Brenner erhält ein Buch, das aus dem 15. Jahrhundert stammen soll. Es soll seiner Großmutter, die im Dritten Reich ums Leben gekommen ist, gehört haben und nun soll es zurück in den Familienbesitz. Doch es ist verschlüsselt. Brenner, der sich mit Verschlüsselungsmethoden ein wenig auskennt, macht sich daran, den Text zu entschlüsseln. Der Text handelt von wahren historischen Begebenheiten, die zu Lebzeiten des Autors noch nicht geschehen sein konnten, und die der Autor von einem Engel erfahren haben soll. Brenner ist hin und hergerissen, ob das Buch tatsächlich die Wahrheit sagt, oder ob es sich um eine gut gemachte Fälschung handelt. Zudem wird bei Brenner eingebrochen und er wird gejagt von Leuten, die es auf das Buch abgesehen haben. Gleichzeitig verschwindet in den USA ein hochgefährliches Virus.
    Der Schreibstil ist flüssig und die historischen und fachlichen Hintergründe sind gut recherchiert. Der Spannungsaufbau ist gut gelungen, nur in der Mitte des Buches hängt es ein wenig, was aber nicht besonders schlimm ist. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, als zu Paul Brenner jemand Kontakt aufnimmt und die Geschehnisse als Roman und nicht als Sachbuch veröffentlichen will. Somit erzeugt der Autor das Gefühl, das das ganze vielleicht tatsächlich so stattgefunden haben kann. Für Fans von Dan Brown und Verschwörungsthrillern ganz klar eine Empfehlung.

  8. Cover des Buches Die Stunde des Reglers (ISBN: 9783596193035)
    Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

     (69)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Gabriel Tretjak ist der REGLER. Wenn eine Person ein neues Leben anfangen will oder soll, kommt Tretjak ins Spiel. Er „regelt“ das Leben dieser Menschen neu, und sein Klient beginnt irgendwo weit entfernt von seiner alten Existenz ein neues Leben.

    Doch dann sterben drei Männer. Jeder von ihnen heißt Gabriel Tretjak. Wird das Morden so lange weitergehen, bis der „richtige“ Tretjak gefunden und umgebracht wurde? Warum will jemand seinen Tod?

    Der REGLER Gabriel Tretjak ist eine interessante, vielschichtige Figur, und alleine dadurch entstehen in der Geschichte einige überraschende Wendungen. Mit Tretjak steht und fällt der Roman. Die Handlung ist gut durchdacht, trotzdem hat das Buch einige Längen. Auch ist die Spannung nicht durchgehend vorhanden. Wenn sie denn da ist, reißen die Ereignisse den Leser mit. Selbst, wenn nach und nach klar wird, warum es jemand auf Tretzjak abgesehen hat, bleibt immer noch die Frage, wer dahinter steckt. Wer hätte all diese Möglichkeiten, um Tretjak zu verfolgen?

    Richtig gepackt oder gar Gänsehaut verursacht hat dieser Thriller bei mir leider nicht. Das Buch ist gut, der Begriff „Zwischendurch-Thriller“ beschreibt es meiner Meinung nach am ehesten. Die Geschichte liest sich gut, und selbst nach längeren Lesepausen ist der Leser schnell wieder drin.

    „Die Stunde des Reglers“ ist die Fortsetzung des Romans „Der Regler“. Aufgrund der Rückbezüge sollte die Reihe in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Die Geschichte an sich ist abgeschlossen.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de
  9. Cover des Buches Teufelsgold (ISBN: 9783404177271)
    Andreas Eschbach

    Teufelsgold

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Seaice

    Von dem Buch hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Gier war - wie zu erwarten - ein zentraler Faktor, aber für meinen Geschmack hätte es bei dem Thema gar noch ein wenig "böser" werden können - tiefer in menschliche Abgründe hinein. Ich mochte den Wechsel zwischen mittelalterlicher und moderner Geschichte tatsächlich. Von Anfang bis Mitte plätschert die Geschichte - das Alltagsleben des Protagonisten Hendrik - so dahin, was ein wenig dröge wirkt, jedoch kommt man durch den flüssigen Schreibstil des Autors dennoch voran, am Ende nimmt es dann an Fahrt auf, die Geschichte wird da jedoch auch immer abgedrehter. Der Protagonist selbst war leider unsympathisch - löste bei mir statt starker Abneigung jedoch eher Augenverdrehen aus. Ein normaler Geschäftsmann, der immerzu andere beneidet, Affären ohne Reuen beginnt und dem es nie genug ist - auch dann nicht, wenn er wohlhabender und bekannter wird. Ein ständiges Streben nach mehr, eine ständige Undankbarkeit, immer auf der Suche darauf, dass "wenn XY erreicht ist, dann könnte sein wahres Leben beginnen!" - innerlich war Hendrik aber ein Weichei und Jammerlappen, der sich in Gedanken stets selbst bemitleided hat und das fand ich furchtbar nervig. Das meinte ich mit dem "nicht böse genug". Kurzgesagt: Schreibstil flüssig, storytechnisch nett bis unterhaltsam, Charaktere eher mau. Außerdem: Auch wenn der liebe Hendrik stets meinte zu Scheitern, so hat er mir nicht genug gescheitert. Was das Voranbringen der Story betraf, fiel ihm die Dinge meistens ziemlich leicht zu.

  10. Cover des Buches Krieg um den Mond (ISBN: 9783743101647)
    Klaus Seibel

    Krieg um den Mond

     (16)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der Roman lässt sich nicht in das SF-Genre pressen, da es überwiegend darum geht, wer die auf dem Mond gefundene Schraube bergen darf. Es bricht sogar ein Cyberkrieg aus, die USA und China stehen sich unversöhnlich gegenüber. Fast ist man geneigt Parallelen zur aktuellen Situation zu ziehen. Insgesamt eine spannende Geschichte, die erst ganz zum Schluss richtig wissenschaftlich wird. Dann aber mit Wucht und einer sensationellen Entdeckung. Leider wird dann trotz relativ eigenständiger Geschichte auf die Fortsetzung verwiesen, und viele weitere folgen...
  11. Cover des Buches QUANTUM – Tödliche Materie (ISBN: 9783423262606)
    Patrick Illinger

    QUANTUM – Tödliche Materie

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Quantum hat sich für mich wie ein richtig guter Thriller angehört. Und auch wenn das Buch etwas anders war, als ich dachte, hat es mir gut gefallen.


    Der Physiker Nicola Caneddu wird entführt und für etwas gefoltert das er nicht weiß. Ich konnte bereits bei diesen Szenen mit ihm mitfühlen. Wie schrecklich es sein muss und vor allem wie Eklig, bringt der Autor hier fast viel zu gut rüber.


    Danach beginnt ein spannender und actionreicher Thriller, der bis in die Quantenphysik führt.

    Hier fand ich es super, das die Fachgespräche so abgewandelt wurden, das auch ein Laie das ganze versteht. Es wurde gut beschrieben und es macht Lust auf mehr zu diesem Thema.

    Während man liest kommt man kaum dazu an etwas anderes zu denken. Kaum verwunderlich, das ich dieses Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Es hat mich richtig gefesselt und war interessant gestaltet. Außerdem will man als Leser unbedingt wissen wie das ganze ausgeht.


    Nach und nach kommen im Buch die Handlungsstränge zusammen und man kombiniert fleißig mit. Wenn etwas schief geht, sieht es nicht so gut für die Welt aus. Daher hatte ich auch nicht das Gefühl, das es große Längen oder ähnliches im Buch gibt. 


    Fazit:

    Ein spannender Thriller, der mich richtig fesseln konnte und auch mal ein anderes Thema hatte.

  12. Cover des Buches Flash (ISBN: 9783453523708)
    Robert J. Sawyer

    Flash

     (26)
    Aktuelle Rezension von: ralf_boldt
    Im Zentrum für Kernforschung CERN wird ein neues Experiment durchgeführt. Lloyd Simcoe und Theo Prokopides wollen mittels Teilchenkollision ein Energiepotential erreichen wie kurz nach dem Urknall und ein legendäres Higgs-Boson entdecken, ein Teilchen, dessen Wechselwirkung andere Teilchen mit Masse ausstattet. Punkt 17:00 Uhr wird das Experiment gestartet und dann geschieht etwas, womit keiner gerechnet hat. Alle Menschen haben einen Black-Out von zwei Minuten und die meisten erleben gedanklich eine Welt in 20 Jahren. Während dieser Zeit geschehen durch führerlos gewordene Autos und Maschinen er verehrende Anzahl an Unfällen und viele Menschen sterben.
    Nun gilt es zu klären, was geschehen ist. Die Menschen haben wirklich in ihre Zukunft geschaut und die, die sich dort 20 Jahre in der Zukunft getroffen haben, hatten auch die gleiche Erinnerung. Viele hatten kein solches, denn sie lebten zu der Zeit nicht mehr …
    Theo Prokopides nun hat erfahren, dass er ermordet wird in der Zukunft und versucht, die Umstände herauszubekommen, indem er über das Internet Menschen sucht, die damit verwickelt sind.
    Lloyd Simcoes Lebensgefährtin Michiko Komura von startet das Internet-Projekt Mosaic. Hier können die Menschen ihre 2 Minuten Erinnerung an die Zukunft eintragen und so Stück für Stück ein Bild entstehen lassen über das Leben in 20 Jahren.
    Das Leben vieler Menschen ändert sich durch die Erfahrung mit der Zukunft. Testamente werden geändert und Beziehungen überdacht. Auch die Beziehung von Lloyd und Michiko wird schwerster Prüfungen unterzogen.
    Da viele Menschen nach weiteren Wahrheiten suchen, wird beschlossen, das Experiment zu wiederholen. Doch es geschieht nur das wissenschaftlich erhoffte, man weist ein Higgs-Boson nach, eine weitere gedankliche Reise in die Zukunft findet nicht statt. Man findet auch die Begründung. Die Supernova Sanduleak emittiert Neutronen und genau zum ersten Experiment hatte ein solcher Neutronen-Sturm die Erde erreicht, beim zweiten fehlte dieser. Doch genau 20 Jahre später soll wieder so ein Sturm auf die Erde niedergehen … Und so wird dann beschlossen, das Experiment ein drittes Mal zu starten.
    Robert J. Sawyer hat mit der mentalen Zeitreise durch ein missglücktes Experiment eine faszinierende Idee entwickelt. Er wirft im Buch die Frage auf, ob alles, was in der Wissenschaft machbar scheint, auch gemacht werden darf, denn es zeigt sich, dass der Mensch nicht alle Parameter kennt und auch nicht kennen kann. Um diese Frage hat er einen spannenden Roman geschrieben, der viele Facetten enthält. Zwischenmenschliche Beziehungen mit ihren Irrungen und Wirrungen werden beschrieben, es gibt eine gute Prise Action und Spannung dazu. Das Buch ist flott geschrieben, Längen gibt es überhaupt keine. Für einige Details hat er kein so gutes Händchen, wie z.B. die Rolle der Medien gegenüber den Wissenschaftlern. Er ergeht sich in Plattitüden und zeichnet hier ein recht zweidimensionales Bild. Das Ende des Buches wird dann auch noch ein wenig esoterisch, was nach Lektüre des Buches nicht ganz passen will.
    Dennoch ist das Buch fesselnd und lesenswert. Halt ein Buch für eine lange Zugfahrt oder zur Entspannung abends im Bett.
  13. Cover des Buches Die Weltmaschine: Der LHC und der Beginn einer neuen Physik (ISBN: 9783827424631)
    Don Lincoln

    Die Weltmaschine: Der LHC und der Beginn einer neuen Physik

     (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Welchen Maßstab man auch immer anlegt, der LHC ist ein außergewöhnlich komplexes Instrument. Er wurde dafür gebaut, eine bisher noch nie erreichte Energiemenge in einem kaum vorstellbar winzigem Volumen zu konzentrieren.*


    Der LHC – Large Hadron Collider – im CERN, dem europäischen Kernforschungslabor, soll den Teilchenphysikern eine neue Welt eröffnen. Vom Standartmodell und dem was die Physiker bereits wissen, über Spekulationen und Theorien, die die Experimente am LHC bestätigen sollen schwenkt das Buch zur Beschreibung des LHC und den zugehörigen Detektoren. Auf den Start des LHC – mit seinen Geburtswehen – geht ein eigenes Kapitel ein. Den Abschluss bildet eine Verbindung der Teilchenphysik mit der Kosmologie, eine kurze Vorstellung anderer Teilchenbeschleuniger und ein Ausblick in die Zukunft.



    Das Buch wurde 2009 geschrieben und gibt damit nicht den aktuellen Stand der Forschungen wieder, da sich die Beschreibung des Standartmodells und der Spekulationen auf den Stand vor den gewonnenen Erkenntnissen aus den Experimenten durch den LHC beziehen. Dennoch fand ich auch den einleitenden Teil sehr interessant. Das Modell, das sich die Physiker von den Teilchen und ihren Wechselwirkungen gemacht haben, aber auch die erwarteten Ergebnisse aus den Experimenten wurden anschaulich und mit Hilfe von vielen Analogien erklärt. Dadurch, dass auf die mathematischen Hintergründe verzichtet wurde wurde das Ganze noch leichter verständlich. Ich fand die Erläuterungen damit angenehmer zu lesen als das bei anderen Büchern zum Thema Teilchenphysik der Fall ist.


    Besonders interessant – da immer noch aktuell – waren für mich die Kapitel, die sich dem Aufbau und der Funktionsweise des LHC und der zugehörigen Technik widmeten. Sie gaben einerseits viele Fakten und auch Zahlen her, wurden aber immer wieder durch Analogien ergänzt – wie sie übrigens im gesamten Buch reichlich genutzt wurden. Besonders gut gemacht fand ich dabei die Vergleiche, die der Autor heranzieht um die unvorstellbaren Maße zu verdeutlichen. Dadurch konnte ich mir die Leistung die hinter dem Projekt steckt besser vorstellen – und war dementsprechend beeindruckt.


    Hilfreich für das Verständnis waren auch die vielen Abbildungen. Einige davon waren Fotografien der Anlage, die meisten allerdings schematische Darstellungen zu den Erläuterungen im Text, die in eigenen Abbildungsbeschreibungen noch einmal genauer beschrieben wurden.


    Fazit: Wenn in einigen Bereichen zwar nicht mehr aktuell empfand ich das Buch doch als sehr interessant – die Beschreibungen des Aufbaus und der Experimente bleiben relevant und die Theorien können dazu herangezogen werden mit den heutigen Erkenntnissen verglichen zu werden. Angenehm war die Mischung aus lockerem Schreibstil, guten Erklärungen und fachlichem Wissen.

  14. Cover des Buches Die dunkle Seite des Erbes (ISBN: B00VE3J238)
    Klaus Seibel

    Die dunkle Seite des Erbes

     (6)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSchein

    Die dunkle Seite des Erbes ist das dritte Buch und beendet die erste Staffel der SiFi-Serie Die erste Menschheit.
    Damit die Zusammenhänge verständlich sind, sollte man diese Bücher unbedingt in der korrekten Reihenfolge lesen.


    Wie bereits im vorigen Band geschehen, hält uns der Autor auch hier erneut wunderbar einen Spiegel hinsichtlich der menschlichen Schwächen und vor allem dem Streben nach immer mehr Macht und Einfluss vor Augen.


    Die erste Menschheit ist eine Science-Fiction-Serie, dennoch ist das in diesem Buch vorherrschende Thema Internet verbunden mit den immer weiter um sich greifenden Smart-Home-Komponenten und die völlige Kontrolle des Netzes hochaktuell.


    In diesem Buch strebt ein wieder erschaffener und von den Verantwortlichen sträflich unterschätzter Lantis der ersten Menschheit die totale Macht an. Diese Gedanken sind gar nicht so weit hergeholt und das Szenario nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden mehr als nur realistisch.


    Auszug aus »Die dunkle Seite des Erbes«:

    »Du bist ein Teufel!«»Der ist nur eine Phantasie. Ich bin real – und ich bin besser.«


    Dieser Satz charakterisiert den zweiten Lantis, der in einem unterirdischen hoch geheimen Labor neu erschaffen wurde, perfekt.


    Klaus Seibel macht uns eindringlich bewusst, was im Zeitalter der völligen Vernetzung alles möglich ist, wenn jemand die absolute Kontrolle über eben diese Netzwerke - sprich das Internet - erlangt.


    Die immer rascher fortschreitende Heimautomation ist auch in unserer Gegenwart ein wichtiges Thema. Hierdurch ist nicht nur die Herrschaft über die gesamten angeschlossenen Haushalte möglich, auch die Rechenleistung der jeweiligen Komponenten kann sowohl in der einen wie der anderen Richtung (gut und böse) genutzt werden. Durch das Hacken noch so ausgeklügelter Sicherheitssysteme und verschlüsselter Speicherung von Daten in der Cloud sind auch Erpressungen Tür und Tor geöffnet.


    Verschlüsselungen zu knacken ist lediglich eine Frage von Zeit und Rechnerkapazitäten – sowohl im Buch als auch in der Realität.


    Sehr schön kommt bei Die dunkle Seite des Erbes die Machtlosigkeit der Menschen einschließlich des Leiters der NSA zum Ausdruck.




    Auszug aus »Die dunkle Seite des Erbes«:

    »Es ist ein Scheißgefühl, wenn man nicht mehr miteinander telefonieren kann, ohne dass man Angst haben muss, abgehört zu werden«, sagte Anne.Myers‘ Blicke waren wenig freundlich. »Was soll diese Stichelei?«»Vielleicht verstehen Sie jetzt die Gefühle mancher Leute Ihrer Organisation gegenüber. Und vielleicht bleibt irgendetwas davon in Ihren Gehirnwindungen haften, für später.«»Wir haben nicht vor, die Macht in der Welt an uns zu reißen.«»Echt nicht?«, fragte Yra von hinten. »Oder schaffen Sie’s nur nicht?«




    Die Story ist spannend und flüssig geschrieben, es ist mir sehr leicht gefallen, völlig darin ein- und abzutauchen. Gleichzeitig hat mich dieses Buch auch sehr zum Nachdenken angeregt.
  15. Cover des Buches Webmaster in a Nutshell (ISBN: 9781565922297)
    Stephen Spainhour

    Webmaster in a Nutshell

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Guðjón Ólafssons Zeitreise als Laborratte (ISBN: 9783940331076)
    Hermann Stefánsson

    Guðjón Ólafssons Zeitreise als Laborratte

     (5)
    Aktuelle Rezension von: joergmcfly
    Das "Sagenhafte Island" war 2011 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse; in diesem Zusammenhang hatte blogg-dein-buch PUNKT de in letzter Zeit überdurchschnittlich viele isländische Werke im Angebot der zu rezensierenden Bücher. Eines davon hat mich - wie auch bei der letzten Runde - wegen meines Lieblingsthemas "Zeitreise" besonders angesprochen; ich durfte inzwischen tatsächlich ein Rezensionsexemplar des Romans mit dem oben genannten Titel genauer unter die Lupe nehmen.
    Hermann Stefánsson hat mit dem Roman "Algleymi" (Originaltitel) 2008 offenbar bereits das dritte Buch herausgebracht, das von den Protagonisten Guðjón Ólafsson und Helena erzählt. In diesem Roman hat Guðjón nach einem Unfall - oder war es ein Überfall? - sein Gedächtnis und zunächst auch seine Sprachfähigkeit verloren. Nach und nach muss er sich sein Leben wieder erschließen. Seine Freundin Helena, in deren Perspektive regelmäßig gewechselt wird, kommt mit alledem nicht klar und zieht sich in ihrem Job als Übersetzerin aufs Land zurück wo eine krimiartige Nebenhandlung eröffnet wird, die sich erst um einiges später wieder etwas unmittelbarer mit Guðjóns Erzählfaden verknüpft. Er dagegen wird Teil (oder ist er es bereits geworden? Raum- und Zeitverwirrung greifen hier sehr leicht auf den Leser über...) eines bizarren Experiments, verbunden u.a. mit der umstrittenen Urknall-Forschung im Schweizer CERN-Labor, das schon einmal für einen Zeitreise oder vielmehr "-Stillstand"-Roman herhalten musste ("42" von Thomas Lehr). Er erlebt dabei Visionen bzw. Erfahrungen und Erinnerungen aus Sicht von geschichtlichen Personen... bis in die Zeit Jesu Christi!
    Zu bemerken ist, dass der Verlag mit dem deutschen Titel einen "Spoiler" produziert hat - das kann man auch dem Klappentext anlasten: Die Hinweise, dass es nämlich im Grunde nicht nur um die Geschichte eines Mannes mit Gedächtnisverlust geht, der - aus welchen Gründen auch immer - "Erinnerungen an die Vergangenheit" anderer Menschen hat, sondern eben um ein beabsichtigtes Zeitreiseexperiment, sind im Text sehr subtil verborgen. Ab und an streuen die Figuren, mit denen Ólafsson interagiert, das Thema ein, und auch er selbst philosophiert unter anderem über die Zeit und diesbezügliche physikalische Experimente - aber doch meistens eher durch das Gedankenwirrwar in seinem Gehirn motiviert: Dass da wirklich ein Zusammenhang besteht zwischen den Spritzen seines Arztes und den Experimenten im CERN, und dass es dabei wirklich um Bewusstseins-Zeitreisen geht, wird erst in der zweiten Hälfte des Romans so richtig klar - aber der Effekt dieser langsamen Erkenntnis wird durch den sperrigen deutschen Titel m.E. verdorben. Zum Vergleich: Das Original hieß, wie ja schon erwähnt, einfach und kurz "Algleymi", was soviel bedeutet wie "Entzücken", "Euphorie", im englischen Titel des Buches - ebenfalls nur in einem Wort - auch als "Nirvana" oder "Vergessen(heit)" übersetzt. Ansonsten kann die erst 2011 erschienene deutsche Fassung aber in jeder Hinsicht glänzen: Der Übersetzer Richard Kölbl schafft es meiner Ansicht nach, sowohl wissenschaftliche Sprache als auch kulturelle Anspielungen ebenso wie die Sprachspielereien - ja zu Beginn auch einfach Sprachfetzen zu nennen, die unter anderem die Tatsache illustrieren, dass Guðjón Ólafssons Sprachzentrum durch den Unfall gelitten hat - mit einer Leichtigkeit ins Deutsche zu übertragen, die einen vergessen lässt, dass es sich nicht um einen Originaltext handelt. Das Buch mag nicht immer einfach zu "verdauen"/verstehen sein, aber für mich als Bewunderer auch experimenteller sprachlicher Finesse war es auf der Bahnfahrt, während der ich es gelesen habe, definitiv mehr Genuss als Anstrengung. Dennoch möchte ich mit meiner 4- statt 5-Sterne-Wertung zum Ausdruck bringen, dass mir bewusst ist, dass das durchaus nicht für jeden Leser so sein mag - auch hier noch einmal der Verweis auf "42", das manchen Leser vor ähnliche Probleme stellt.
    Der Roman wird auf dem Klappentext übrigens als "Ideen-Thriller" bezeichnet, was insofern treffend ist, als neben der Haupthandlung eben immer wieder philosophiert wird, sei es über das Verständnis der Menschen von ihrer Geschichte oder das Wesen der Zeit allgemein - eins der Beispiele hat es mir besonders angetan, stellt der Autor doch den Vergleich zwischen einem Spiegel als Fenster in die unmittelbare Vergangenheit (schließlich brauchen Licht- und Nervensignale ja ein bisschen Zeit, bis sie in den Spiegel und wieder hinaus respektive von den Augen ins Gehirn gewandert sind und ich mein Spiegelbild wahrnehmen kann) und der leichten Zeitverzögerung, mit der Rundfunksender ihre Ausstrahlungen versehen, um gegebenenfalls z.B. verbale "Ausrutscher" ihrer Moderatoren abfangen zu können - meine Erfahrungen mit der entsprechenden Vorrichtung habe ich bereits selbst in einer Kurzgeschichte verarbeitet, die im Hill Valley Blog unter dem Suchbegriff "Beruhend auf wahren Gegebenheiten" nachzulesen ist.
    In der Kritik wird, wie netzseitig zu lesen ist ("Sagenhaftes Island" hat eine eigene Website) und, wie ich denke, ganz zu Recht, die Qualität des "avantgardistischen Werkes" in der isländischen wie auch "egozentrischen Literatur" und damit verbunden Hermann Stefánssons feiner Sinn für Humor einhellig gelobt. Von der Erwähnung stark Science-Fiction-lastiger Passagen abgeschreckte Leser vorliegender Rezension mögen beruhigt sein, denn sie können jenen m.E. in der Summe nicht ersticken.
    Ich bedanke mich bei BloggDeinBuch PUNKT de sowie beim Litteraturverlag (sic) Roland Hoffmann für die Vermittlung bzw. Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars.
  17. Cover des Buches CLOUD (ISBN: 9783954527052)
    R. Luft

    CLOUD

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Lenafassbinder
    Die Quantenverschränkung ist schon ein Mysterium für sich, CLOUDS sind omnipräsent und über allem kreist das politische Machtgerangel, um nur ja der Erste und Einzige zu sein, der von neuen Technologien profitiert. Dass man daraus eine perfekte Story machen kann, sieht man an diesem sehr spannenden und interessanten Buch, das ich daher auch mit 5 Sternen bedacht habe. Die Protagonisten wurden einfühlsam beschrieben, man konnte jeden einzelnen fast vor sich sehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Erfindungen wie diese niemals in Hände wie die eines Ruben Cohn gelangen.
  18. Cover des Buches 42 (ISBN: 9783423142700)
    Thomas Lehr

    42

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Habicht
    Mit seiner Geschichte „42“ schuf der Autor, sprachlich sowie inhaltlich, ein Weltuntergangsszenario in Märchenform, an dessen Ende ein Leichenfeld steht. Die Geschichte spielt in einem real existierenden Kernforschungszentrum, in dem 70 Personen, Besucher und Wissenschaftler, aufgrund eines plötzlichen Zwischenfalls, der sich um 12.47 Uhr und 42 Sekunden weltweit ereignet, aus der realen Welt in eine gefrorene fallen. Die 70 können sich bewegen und sind nicht starr, wie die restliche Menschheit! Sie essen in den fünf Jahren, in denen sie weiterleben, das Gegarte was sie finden, nisten sich in Hotels ein und verlustieren sich auf deren Betten. Und alle ihre Gewissheiten lösen sich nach und nach auf!  Das was der Ich-Erzähler vermittelt, ist für den Leser, wenn er sich auf die Story einlässt, nachvollziehbar. Er fühlt sich mit der Zeit in diese bizarre Geschichte ein und wird quasi ein Teil von ihr. Das gelingt dem Autor Thomas Lehr nicht zuletzt durch seinen Duktus, der anfangs durchaus gewöhnungsbedürftig ist. Sprache und Stil entwickeln mit der Zeit aber einen Sog, dem man sich als Leser, nur unschwer entziehen kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass er einen packt und ergreift! Zudem führt der Autor so ganz nebenbei seine Leserschaft sogar in Einsteins Relativitätstheorie ein. Da soll noch einer sagen, dass Lesen nicht bildet!
  19. Cover des Buches Mygnia - Die Entdeckung (ISBN: 9783844221237)
    Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wie schon der Titel unschwer erkennen lässt, geht es um die Entdeckung von Mygnia. Doch was ist Mygnia?

    Schon im Prolog werden wir aufgeklärt. Im Jahr 1627 segelt die Fairwind über den Atlantischen Ozean mit dem Ziel Barbados. Sie trifft auf ein führerloses Beiboot, in dem ein Matrose gefunden wird, mehr tot als lebendig. Er erwacht kurz, als die Matrosen ihn auf die Fairwind bringen und berichtet von Lichtern und vom Zerschellen seines Schiffes an einer plötzlich auftauchenden Küste, er allein überlebt und befindet sich plötzlich allein auf dem Meer. Er spricht vom Land Mygnia.
    Dann geht es los mit dem Roman. Und es soll losgehen mit Abenteuer Universum, einem wissenschaftlichen Magazin, dessen Auflage schwächelt. Mitarbeiter werden entlassen. Das Magazin soll ansprechender werden, die Artikel massentauglicher. Daher soll ein Journalist, Alexander Mars, nach Genf zum LHC reisen, um von den neuesten Experimenten zu berichten und dabei nicht rein wissenschaftlich vorgehen, sondern auch die Kritiker zu Wort kommen zu lassen.

    Experimente am CERN und die Frage, ob sie das weitere Geschehen beeinflussen, Probleme am CERN, Lichterscheinungen, Wesen, die im Dunkeln leben, ein magischer Stein, ein Menschenkind, saubere Charaktere, das sind die Zutaten für diesen Roman. Olsberg goes Fantasy. Der Roman wechselt zwischen zwei Welten, basiert auf der Viele-Welten-Theorie und bringt uns zum Nachdenken, in welcher Welt wir eigentlich leben. Diese Frage sollten wir uns häufiger stellen und die Wissenschaft und deren Ergebnisse sowie Schlussfolgerungen beobachten. Denn darin stecken so viele spannende Geschichten. Olsberg zeigt uns einen kleinen Ausschnitt. Verquickt die Wissenschaft mit dem Roman. Das kennen wir von ihm. Wirft weitere Fragen auf. Ist Mygnia vielleicht identisch mit Platons Atlantis?

    Nur im Prolog ist Olsberg ungenau. Er wählt Johann van Galen als einen Protagonisten aus. In Essen geboren fuhr er für die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande zur See, in einer Seeschlacht schlug seine Flotte die Engländer, hier im Roman sitzt er zwischen Engländern. Das bleibt jedoch der einzige Bruch im Roman.

    Wem Mygnia-Die Entdeckung gefallen hat, kann beim Thema bleiben und im Anschluss Die Stadt des Windes lesen, in der wir Mygnia genauer kennenlernen. Leider ist diese Fortsetzung nur bei Amazon erhältlich.

    Meine Videorezension findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=B2EVx1_JDc8

  20. Cover des Buches Am Rand der Dimensionen (ISBN: 9783518260036)
    Rolf Landua

    Am Rand der Dimensionen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Das "Nichts" hat eine eigene Dynamik Rolf Landua berichtet aus dem größten und kältesten Kühlschrank der Welt "Angst vor Weltuntergang - Amerikaner klagt gegen Teilchenbeschleuniger" Mit dieser Schlagzeile wartete der "Spiegel" am 31.03.2008 in seiner Online-Ausgabe auf. Der ehemalige Nuklearphysiker Walter Wagner hatte zusammen mit einem angeblich ebensolchen "Experten für Physik und andere wissenschaftliche Felder" - seinem Kritikerkollegen Luis Sancho - Klage gegen das US-Energieministerium, das Fermilab, die National Science Foundation und das CERN bei einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Hawaii eingereicht. Als Grund für ihre Befürchtungen gaben sie neben ungesundem Teilchenregen, die Entstehung von Schwarzen Löchern, sogenannter seltsamer Materie und einpoliger Magnete an, die die Menschheit in den Abgrund reißen könnten. Sollte der Teilchenbeschleuniger in Genf seinen Betrieb aufnehmen, so sei das Ende der Welt vorprogrammiert, meinte Wagner. Auf die populistische Panikmache sprangen mit dem sich nähernden Datum der Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders (LHC) noch viele andere Medien auf. Kaum eine Tageszeitung ließ im September einen derartigen Artikel aus. Die Gesprächsthemen in vielen Büros verlagerten sich seinerzeit weg von "Tatort" oder "GZSZ", in eine Richtung, die sich jeder Physiker noch vor Monaten nicht vorstellen konnte. Das "dunkle Zeitalter der Desinformation und Ignoranz" (Physik-Nobelpreisträger Robert B. Laughlin) schien für kurze Zeit gebrochen. Man diskutierte über unser Universum, eben jene schwarzen Löcher oder über das ominöse Higgs-Teilchen. Der sonst eher im "Dunklen" agierende Wissenschaftszweig erfuhr eine nie geahnte Popularität. Doch nicht immer verliefen diese Gesprächsrunden mit dem erforderlichen Wissenshintergrund. Rolf Landua hingegen ist Experte und ein sogenannter "Insider". Er arbeitet seit 1987 am CERN, zunächst als Leiter der Abteilung für öffentliche Fortbildung, wo er der Mitinitiator der "Antimaterie-Fabrik" war, seit 2002 als Chef des Athena-Experiments, bei dem erstmals Millionen von Antimaterie-Atomen (Anti-Wasserstoff) produziert wurden. Landua, der für seinen Einsatz mit dem Kommunikationspreis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet wurde, engagiert sich gleichfalls für die Erneuerung des naturwissenschaftlichen Schulunterrichts. Nun hat er ein schmales Büchlein mit dem Titel "Am Rand der Dimensionen" geschrieben, welches der Suhrkamp Verlag im Rahmen seiner "edition unseld" herausbrachte. Diese Reihe will Geistes- und Naturwissenschaften herausfordern, sich zu verständigen. Und Rolf Landuas Buch gelingt dies auf vorzügliche Art und Weise. In seinem "Gespräch über die Physik am CERN" - so der Untertitel - geht er auf Fragen ein, die die Menschen mit der geplanten Inbetriebnahme des LHC beschäftigen könnten. Der Versuch, möglichst viele interessierte Menschen an den Fragen und Erkenntnissen der modernen Physik teilhaben zu lassen, ist ihm durchaus gelungen. Nach einer Startauflage von 8.000 Exemplaren, geht sein Band in die zweite Auflage. Landuas Buch ist als idealisierter Dialog zwischen einem Laien und einem Wissenschaftler konzipiert. "Stellen Sie sich also vor, dem CERN einen Besuch abzustatten und dabei einen freundlichen Physiker zu treffen, der alle Ihre Fragen aus den Grenzbereichen der modernen Physik geduldig und so anschaulich wie möglich beantwortet.", schreibt der Autor in seiner Vorbemerkung. Nach einer kurzen Einführung über Geschichte und Struktur des weltweit größten Forschungszentrums für Teilchenphysik, von dem aus immerhin das Internet seinen Siegeszug antrat (Tim Berners-Lee erfand hier das Worl-Wide-Web), betritt der virtuelle Besucher die "heiligen Hallen" des CERN. "Woraus besteht Materie?" "Wie kann ich mir ein Elektron - oder ein anderes Elementarteilchen - konkret vorstellen?", "Wie werden Antiprotonen hergestellt?", "Was wissen wir über die Zusammensetzung des Universums?", sind nur einige Fragen, die in den ersten beiden Kapiteln aufgeworden und gut verständlich beantwortet werden, bevor es den Leser ins Herzstück der Anlage, in den "Tunnel zum Urknall", sozusagen in die "Eingeweide" des LHC mitnimmt. Hier erfährt man etwas über Funktionsweise und Aufbau der Anlage und ihrer riesigen Detektoren. Aber auch zu solch elementaren Fragen "Was hat das LHC gekostet?" bezieht der Autor Position. Und natürlich bekommen Higgs-Feld, supersymmetrische (SUSY-) Teilchen und dunkle Materie auch noch ihren "Auftritt". Da philosophische Aspekte für die Physik von großer Bedeutung sind, rückt Landua letztendlich auch Fragen ins Zentrum der Diskussion, die jenseits der experimentellen Möglichkeit liegen und damit den Dialog der Geistes- mit der Naturwissenschaft öffnen. "Wie konnte unser Universum vor 13.700 Millionen Jahren aus dem 'Nichts' entstehen? Existiert das Nichts überhaupt? Gab es während des Urknalls nur eine - oder vielleicht unzählige - Möglichkeit(en) für die Entstehung der Naturgesetze, und welche Rolle hat der Zufall dabei gespielt? (...) Ist irgendwo im Weltbild der modernen Physik noch Platz für Gott? Manchmal wird das Higgs-Teilchen auch als 'Gott-Teilchen' bezeichnet - ist Gott noch aktiv am Werk und greift über 'sein' Teilchen permanent in die Schöpfung ein?" Bliebe noch die unbeantwortet Sorge des eingangs erwähnten Walter Wagner. Können all diese Experimente nicht die ganze Erde zerstören? Mit zwei überzeugenden Argumenten weiß Rolf Landua auch diese Bedenken zu zerstreuen. Vielleicht hat man deshalb die Klage des US-Amerikaners am 30.09.2008 zurückgewiesen, auch wenn in der Begründung ein anderer Grund angegeben wurde. Dort hieß es, dass die US-Regierung für weniger als 10 Prozent der Kosten am LHC aufkomme und dadurch die US-Gerichte auch keine Möglichkeit hätten, rechtlich einzugreifen. Außerdem hätten die Kläger keine Belege dafür erbracht, dass dafür die US-Jurisdiktion zuständig sei. Fazit: "Die Forscher der letzen Jahrhunderte haben eine wunderliche, aber auch faszinierende Struktur der Materie und des Universums entdeckt. Die Experimente am LHC werden uns einen Einblick in eine bisher unerreichbare Region von Raum und Zeit geben, der unser Weltbild revolutionieren könnte.", schreibt Landua. Auch wenn der LHC nach einer Panne am Kühlsystem kurz nach dem Start wieder abgeschaltet werden musste und ein Neustart erst im Frühjahr 2009 möglich sein wird, vermittelt Rolf Landuas Buch "Am Rande der Dimensionen. Gespräche über die Physik am CERN" dem interessierten Leser einen kleinen Ausblick darauf. Er führt auf verständliche Art und Weise in einen ungemein interessanten Wissenschaftszweig ein und räumt mit Vorurteilen auf.
  21. Cover des Buches Die Erde schweigt: Rückkehr in eine fremde Welt (ISBN: B01KQZSZV4)
  22. Cover des Buches Sekunde Null Das Urknall-Experiment (ISBN: 9783839156131)
  23. Cover des Buches Cosm (ISBN: 0613171519)
    Gregory Benford

    Cosm

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches The Gates (ISBN: 9781442429338)
    John Connolly

    The Gates

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Inhalt: Noch immer hofft Samuel darauf, dass sein Vater zurück kommt. Samuels Mutter fühlt sich einsam. Und sein Leher ist mit dem Jungen überfordert. Für einen Elfjährigen hat Samuel mehr als genug Probleme. Doch dann beobachtet er, wie seine Nachbarn ein merkwürdiges Ritual durchführen. Und plötzlich ist im englischen Biddlecome im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los: Das Tor zur Hölle wurde geöffnet! Leider muss Samuel feststellen, dass niemand einem kleinen Besserwisser glaubt, wenn er darauf hinweisen will, dass es im kleinen Städchen bald von Dämonen wimmeln wird. Nun liegt es also an einem kleinen Jungen und seinem noch kleineren Hund, die Erde vor dem Untergang zu bewahren. Zur gleichen Zeit wird in der fernen Schweiz gerade am berühmten CERN gearbeitet. Bis etwas Unglaubliches geschieht. Doch was hat dieser Vorfall mit dem Tor zur Hölle zu tun? Meine Meinung: John Connollys "The Gates" ist ein herrlich amüsantes Buch, das zwar für jüngere Leser geschrieben wurde, aber auch ältere begeistern könnte. "The Gates" mag vielleicht zu Beginn etwas an Jonathan Strouds "Bartimäus"-Reihe erinnern. So wird auch in "The Gates" mit Fussnoten gearbeitet, es gibt einen kleinen Jungen und einen Dämonen, der gar nicht so fies ist. Auch die Art des Erzählens ist ähnlich, Nurd and Samuel sind genauso unterhaltsam wie Bartimäus und Nathaniel. Doch damit hören die Ähnlichkeiten auch schon auf. Somit kann "The Gates" gut für sich alleine stehen und lässt sich lesen, ohne dass man meint, einen Abklatsch in den Händen zu halten. Samuel entspricht einem Charaktertypus, den ich persönlich sehr mag, in letzter Zeit aber etwas in Vergessenheit geriet: Der kleine vorlaute Junge. Connollys Held ist nicht in dem Sinne frech, er ist einfach zu intelligent und bringt die Erwachsenen in seinem Umfeld oft in Bedrängnis, wenn sie nicht wissen, wie sie auf seine Fragen reagieren sollen. Deshalb schloss ich Samuel sofort ins Herz, als er gleich zu Beginn der Geschichte im Geisterkostüm bei seinen Nachbarn auftaucht. Diese Sympathie hielt sich durch das ganze Buch hindurch. Auch Nurd, der Dämon, ist eine Klasse für sich, wie er im Porsche durch England braust und vor hat, der Herrscher der Erde zu werden. Bis ihm jemand in die Quere kommt... Der Humor kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz, ausserdem ist er very british. Connolly erzählt seine Geschichte sehr ruhig und teilweise so trocken, dass man um das Schmunzeln nicht herum kommt. Immer wieder wechselt der Autor die Sichtweise, sodass die Ereignisse aus der Sicht unterschiedlicher Personen erlebt wird. Auf diese Weise erhält auch der Leser ein vollumfängliches Bild der aussergewöhnlichen Geschehnisse in Biddlecombe. Für die Lektüre sollte man über einen fundierten englischen Wortschatz verfügen, da in diesem Buch viel über Wissenschaft diskutiert wird und die Wissenschaft auch einen wichtigen Teil in der Geschichte spielt. Genauer, CERN spielt eine grosse Rolle, es wird über Wurmlöcher verhandelt und schwarze Löcher erwähnt. Sollte man diese Teile des Buches verpassen, verliert das Buch etwas von seinem Charme. Wer über den erwarteten Wortschatz verfügt, muss nicht 100%-ig wissen, was es mit den Wurmlöchern auf sich hat, dies wird im Buch soweit erklärt, wie für die Geschichte wichtig. Da das Buch für Leser im Alter von 11 - 14 geschrieben ist, sind die Erklärungen nicht so tief, wie man vielleicht befürchtet. Ausserdem werden sie in verdaulichen Happen präsentiert und verleihen dem Buch eine interessante Note. Wie schon erwähnt, ist das Buch für jüngere Leser geschaffen. Das macht die Erzählung etwas vorhersehbar, dennoch trübt das den Genuss von "The Gates" nicht im Geringsten. Weiss man, dass man es mit einem Kinder/Jugendbuch zu tun hat, kann man darüber einfach hinwegsehen. Auch darüber, dass die Fussnoten, die durchaus lesenswert sind, manchmal den Lesefluss etwas stören, da sie an gewissen Stellen über die eigentliche Seite hinausreichen. Fazit: John Connollys "The Gates" ist ein Buch für eine etwas jüngere Zielgruppe. Jedoch bezweifle ich nicht, dass auch ältere Leser Gefallen daran finden werden. Vor allem Fans von "Bartimäus" sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen, "The Gates" hat alles Bekannte von Strouds Büchern, und erzählt dennoch eine eigene Geschichte. Am Anfang des Buches heisst es "A strange novel for strange young people", der gesamte Titel lautet "The Gates of Hell are about to open. Mind the Gap". Wer sich davon angesprochen fühlt, wird auch vom Inhalt nicht enttäuscht werden. Ich war von Anfang an vom Buch begeistert und wusste gleich auf der ersten Seite, dass es mir sehr gefallen wird. So war es dann auch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im Mai in England und Amerika erscheint. Der englische Titel der Fortsetzung heisst "Hell's Bells" und erzählt von Samuels nächstem Kampf mit dem Bösen. Man darf gespannt sein.

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