Bücher mit dem Tag "ceylon"
10 Bücher
- Corina Bomann
Die Schmetterlingsinsel
(478)Aktuelle Rezension von: FutziwitchDiana ist am Boden zerstört denn sie findet heraus dass ihr Mann sie betrügt ausserdem hat ihre Grosstante einen Schlaganfall erlitten , am Sterbebett offenbart Emmely ihr dass auf ihrer Familie ein uraltes Geheimnis lastet und sie möchte dass Diana dieses Geheimnis lüftet. Also reist sie nach Sri Lanka um hinter dieses Geheimnis zu kommen. In der Ferne lüftet Diana Schritt für Schritt die Geschichte die zu ihrer Familie gehört aber das ist nicht das einzige was Diana dort findet .
- Martin Suter
Der Koch
(500)Aktuelle Rezension von: rkuehneEin wirklich solides Buch um einen tamilischen Koch der eine Kreation entwickelt, die unerwartet aphrodisierend wirkt und daraus ein Geschäftsmodell macht. Angenehm geschrieben, hat ein gutes Tempo und liest sich gut weg. Die Rezeptdetailliertheit war mir an manchen Stellen zu viel und die Parallelgeschichte um das Drama der Tamilen in Sri Lanka hat für mich nie die Distanz zur Hauptgeschichte überwinden können. Aber gute Unterhaltung.
- Judith Lennox
Alle meine Schwestern
(131)Aktuelle Rezension von: MelLilaAnfangs kam ich nicht so rein, es waren mir einfach zu viele Schwestern und ich hatte Schwierigkeiten, mir zu merken, welche welchen Lebensweg einschlägt, aber dabei hilft einem der simple Klappentext hinten. Und dann war es total spannend, nicht nur die Lebenswege der vier Schwestern sondern auch der drei Brüder und der Eltern zu verfolgen.
- Dinah Jefferies
Die Saphirtochter
(29)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Die Saphirtochter spielt in Ceylon, Anfang des letzten Jahrhunderts.
Die kinderlos gebliebene Louisa ist unglücklich. Wie gerne hätte sie ein Kind. Ihr Mann Elliot und sie versuchten es mehrmals, aber leider kam es immer wieder zu Fehlgeburten und einer Todgeburt.
Louisa sucht eine neue Aufgabe und hofft diese im Betreiben eines Kaufhauses, gemeinsam mit ihrem Mann, zu finden.
Elliot ist ein Spieler und schon gleich zu Beginn der Geschichte, die sehr ausschmückend erzählt wird, wird dem Leser klar, das das Idyll irgendwann ein bedrohliches Ende nehmen wird.
Die Hinweise auf Elliots Lebensart, das häufige Fernbleiben, der Alkohol, der Ausraster und immer die leidige Geldfrage, lassen den Leser, vor der Protagonistin, deutlich erkennen, dass hier etwas schief läuft. Louisa will dies aber wohl nicht wahrhaben, oder ist einfach zu blauäugig um zu sehen, dass sie in eine Katastrophe schliddert.
Als Elliot nach ca. einem Viertel des Buches bei einem Autounfall ums Leben kommt trifft Louisa das Leben mit voller Härte. Hatte sie früher gedacht, dass ihre Kinderlosigkeit ihr größtes Problem sei, so merkt sie nun das sie viel größere Probleme hat.
Nachdem ich davon las das Elliot gestorben war, dachte ich nun wird sich alles klären, was mir bisher im Laufe des Lesens noch unklar blieb. Allerdings zog die Aufklärung immer weitere Kreise. So kamen noch viele Dinge dazu, die vorher noch nicht angedeutet wurden.
Viele Passagen des Buches befassen sich sehr ausführlich mit der Beschreibung der Landschaft und des Umfeldes. Die wirklich wichtigen,weiterbringenden Informationen kommen aber nur kurz angeschnitten und in großen Abschnitten wiederkehrend hervor.
So dass man gar nicht weiß mit was Louisa sich denn nun beschäftigt. Sucht sie herauszufinden was es mit der fremden Frau auf sich hat? Wird sie das Kaufhaus auch ohne Elliot in die Tat umsetzen können?
Hat er sich wirklich gut um seine Firma gekümmert?
War sein Tod ein Unfall, ein Selbstmord oder Mord?
Wer wollte alles etwas von Elliot und wie ist sie in deren Schuld?
Fragen über Fragen, die nicht strukturiert angegangen werden, oder adäquat in die Geschichte eingebaut wurden.
Erst nach dem Lesen habe ich mich mit den Rezensionen der anderen Leser befasst. Das hätte ich besser vorher getan, dann hätte ich mich von dem ansprechenden Cover und dem Klappentext nicht blenden lassen. Schade. Meinen Geschmack hat das Buch leider so gar nicht getroffen. - Susanne Popp
Das Erbe der Teehändlerin
(29)Aktuelle Rezension von: Laurada11In diesem letzten Teil der Ronnefeldt-Saga begleiten wir die nunmehr dritte Generation der Familie. Rolf Ronnefeldt macht eine Weltreise, die ihn in verschiedene Teeanbaugebiete führt und die auch den ein oder anderen interessanten Zwischenhalt bereit hält. Auf der anderen Seite begleiten wir Anna Reither, die versucht als junge Frau Ende des 19. Jahrhunderts ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Mir hat die Geschichte wieder sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Susanne Popp hat es mir wieder möglich gemacht, mich in der Geschichte fallen zu lassen. Trotz der ruhigen Erzählart wurde es nie langweilig. Dazu kommt, dass es diesmal ein Spannungselement gibt, welches sich durch die gesamte Handlung zieht und welches das Herz auch mal schneller schlagen lässt.
Ich kann die Ronnefeldt-Saga wirklich jedem empfehlen, der gern eine Familie über mehrere Generationen begleiten und so ganz entspannt etwas über die damalige Zeit erfahren will. Und für Teeliebhaber ist die Reihe sowieso ein Traum ☕️
- Nikolaus Gatter
Heavenly Creatures
(4)Aktuelle Rezension von: HoldenJeder meint ja schon mal so eine Mädchenfreundschaft wie im Buch getroffen zu haben, wo die Beteiligten sich quasi telepathisch verstehen und wo man die eine nicht ohne die andere gesehen hat. Und daß solche "Pubertiere" sich patzig und abweisend gegenüber den Eltern zeigen und die schulischen Leistungen einbrechen, hat jeder auch schon mal in der eigenen Schulklasse erlebt. Interessant ist der Punkt, wo alles in die falsche Richtung kippt und die sich der Mordplan der beiden verselbständigt. Möglichkeiten, die beiden vorher zu trennen, gab es zuhauf, nicht nur wegen des Verdachts der Homosexualität (in der damaligen Zeit). Die Szenen, in denen sich die Mädchen in der fernen Welt wähnen, sind eher langatmig und ermüdend, aber so hat es sich ja anscheinend abgespielt. Der Film zum Ganzen ist ein eher unbekanntes Frühwerk von Peter Jackson, das noch gelegentlich auf Servus TV läuft. Und Juliet Hulme ist als Anne Perry als Krimiautorin bekannt geworden.
- Michelle de Kretser
Der Fall Hamilton
(3)Aktuelle Rezension von: krimtangoDie Autorin erhielt für dieses Buch im Oktober 2007 den 20. LiBeraturpreis verliehen. Inhalt: Eine alte Frau tanzt im Abendkleid durch den Dschungel Ceylons. Sie ist kein Gespenst, sondern wurde von ihrem Sonh Sam auf den heruntergekommenen Familiensitz verbannt. Dieser würde alles dafür geben, so britisch wie die Kolonialherren zu sein. Der Mord an einem englischen Teepflanzer gibt ihm ein letztes Mal die Gelegenheit, seinen Scharfsinn in ihre Dienste zu stellen. Doch vbergeblich. Voller Ingrimm muß er mit ansehen, wie Ceylon sich den Weg in die Unabhängigkeit sucht, während sein Leben zerfällt. Wie eine Urwaldranke windet sich die Familiengeschichte Sams um den Kriminalfall aus der versinkenden Welt des britischen Empires. - Julia Drosten
Mit dem Wind Kurs Paradies
(17)Aktuelle Rezension von: DanielabeDas Cover gefällt mir sehr gut. In das Buch bin ich gut hinein gekommen und war gleich mittendrin. Es ist spannend und fesselnd und sehr interessant. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Die Zeit in der die Geschichte spielt, ist faszinierend. Man erfährt viel wie es in der Zeit zugeht. Die Charaktere sind mir sympathisch, man kann sich gut in sie hinein versetzen und mit ihnen mitfühlen, mitfiebern und mitleiden. Es wird vieles gut beschrieben, ich konnte mir vieles gut vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Ich kann das Buch empfehlen. - Linda Cuir
Der Himmel über Ceylon
(25)Aktuelle Rezension von: Matthias_MeisterZunächst habe ich mich gefreut: Es schien eine interessante und kurzweilige Geschichte zu werden. Das Mädchen Anjali lebt mit ihrer Mutter in den Slums von Colombo. Die beiden gehören der untersten Kaste, den Unberührbaren, an und müssen als Teepflückerin überleben. Ihr äußerst karger Lohn hierfür reicht gerade, um die tägliche Portion Reis zu bekommen. Einen Vater, der vielleicht zum Lebensunterhalt beitragen könnte, gibt es nicht, denn Anjali wurde bei einer Vergewaltigung der Mutter gezeugt. Doch das Mädchen hat hohe Ziele, es will ausbrechen aus diesem lebensunwürdigen Umfeld, es will wie ein Mensch leben und auch so behandelt werden. Und es gelingt ihr auch mithilfe von Tom, einem jungen Mann aus gutem Hause, aus ihrem Umfeld auszubrechen.
Und von da an schwand meine Freude an dem Buch. Ich fühlte mich in eine Fernsehserie versetzt, in der es sich bisher um den Pilotfilm handelte und in der es jetzt mit "Staffel 1, Folge 1" u.s.w. weiterging. Ihr Retter Tom ist verlobt, sie kann sich ihm nicht anschließen - Anjali wird Tänzerin (obwohl sie es niemals gelernt hat), hat Erfolg damit, die Karriere endet aber, als sie sich den Fuß umknickt. - Anjali wird Weberin edler Saris (obwohl sie auch dies niemals gelernt hat) und hat auch damit so viel Erfolg, dass sie eigene Näherinnen beschäftigen kann. Diese Karriere endet mit dem Feuer in ihrer Näherei. - Anjali wird Perlenhändlerin und Schmuckdesignerin, natürlich auch wieder mit Erfolg, weil sie sich nur aus Gesprächen mit einem Perlentaucher das notwendige Fachwissen angeeignet hat. Und immer wieder taucht das Umfeld des jungen Herrn Tom auf, dass der Inbegriff für Reichtum und Vornehmheit ist. Und letztlich spielt jener Tom und seine Familie auch zum Abschluss des Romans natürlich noch eine große Rolle.
Was mir an dieser Geschichte gefehlt hat, ist ein zeitlicher Bezug zu den einzelnen Handlungssträngen. Wieviel Zeit ist vergangen vom Ende der einen bis zum Beginn der nächsten Aktivität? Wie alt war Anjali bei den einzelnen Aktivitäten? Lagen Wochen, Monate oder Jahre dazwischen? Die Idee einer solchen Geschichte finde ich noch immer sehr gut. Aber leider war ich mit der Umsetzung nicht zufrieden. Wäre das Happy End nicht schon in diesem Roman aufgeschrieben, hätte es sicherlich noch Ideen für "eine zweite Staffel" gegeben...
- 8
- 12









