Bücher mit dem Tag "chaostheorie"
5 Bücher
- Matt Dickinson
Die Macht des Schmetterlings
(90)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Die Chaostheorie besagt, dass große Ereignisse durch kleine, unbedeutend erscheinende Ursachen ausgelöst werden können:
Alles beginnt damit, dass in einem Wald in England ein kleiner Schmetterling seinen ersten Flug unternimmt. Dieses zunächst völlig unbedeutend erscheinende Ereignis setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang in deren Folge mehrere Personen in gefährliche und lebensbedrohliche Situationen geraten. Die Schicksale dieser über die ganze Welt verteilten Menschen sind alle trotz der enormen räumlichen Distanz auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden.
Meine Meinung:
Diese Geschichte ist außergewöhnlich und das gilt auch für die Erzählweise. Die Kapitel sind extrem kurz (eine, maximal zwei Seiten) und wechseln zwischen einer Reihe von Handlungssträngen, die komplett verschieden sind und zwischen denen zunächst keinerlei Verbindungen und Zusammenhänge zu bestehen scheinen. Trotz dieser ständigen Wechsel und den relativ vielen Hauptpersonen findet man sich aber richtig gut in den einzelnen Handlungssträngen zurecht. Dafür, dass man die handelnden Personen nur in sehr kurzen Kapiteln begleitet werden sie einem trotzdem sehr gut nahegebracht und man bangt zusehends um ihr Schicksal. Einige von ihnen geraten in sehr gefährlich und sogar lebensbedrohliche Situationen.
Je weiter man liest desto mehr zieht das Erzähltempo an und desto interessanter und spannender wird die Geschichte. Es ist überraschend und wird klasse beschrieben wie viele kleine Begebenheiten fatale Kettenreaktionen in Gang setzen. Außerdem ist es toll, dass die Handlungsstränge einem in so extrem unterschiedliche Leben eintauchen lassen und sie alle spannende Entwicklungen bieten. Dadurch wird das Lesen nie langweilig. Ich hatte das Buch in kürzester Zeit gelesen.
Ich habe bloß einen kleinen Kritikpunkt: Das Ende der Geschichte hätte meiner Meinung nach ein wenig ausführlicher ausfallen können. Ich habe es als ein wenig zu abrupt empfunden und hätte bei einigen Personen gerne noch mehr darüber erfahren wie es ihnen nach den geschilderten Geschehnissen ergangen ist.
Am Ende des Buches ist noch ein lesenswertes Interview mit dem Autor Matt Dickinson beigefügt, das noch einige interessante Zusatzinformationen enthält. Man erfährt beispielsweise, dass er selbst schon einmal auf dem Mount Everest gewesen ist.
Fazit:
Trotz ungewöhnlich kurzer Kapitel und relativ vieler handelnder Personen findet man sich schnell zurecht. Es entfaltet sich eine packende Geschichte mit überraschenden Wendungen, die einem schon nach kurzer Zeit in ihren Bann zieht.
Zum Schluss noch ein Zitat von Matt Dickinson über sein Buch:
Es ist unglaublich, wie oft große Ereignisse in unserem Leben durch kleine, scheinbar unwichtige Ursachen ausgelöst werden. Dieses Gefühl des Staunens brachte mich dazu, Die ‚Macht des Schmetterlings‘ zu schreiben. (S. 347)
- Michael Crichton
Jurassic Park
(364)Aktuelle Rezension von: BemyberlinbabyEin Muss für alle Dino-Fans! Als Liebhaber der Jurassic-Filme wurde es allerhöchste Zeit, sich an Crichtons Bücher zu wagen. Jurassic Park hat mich begeistert. Es sind viele zusätzliche Szenen und Hintergrundinformationen enthalten, verglichen mit dem Film. Manche Filmszenen machen nach der Lektüre noch mehr Sinn und die Vorgeschichte um den Fund der DNA wird deutlich. Der Schreibstil ist ausgeschmückt und schön zu lesen, trotz technischer Erklärungen. Die Spannung hält sich durchweg mit teils wunderbar grausigen Beschreibungen der Unfälle.
- Carolin Kippels
Chaostheorie der Liebe
(32)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsBand eins der CHAOSTHEORIE-Dilogie entpuppte sich als kurzweilige Geschichte mit einem ernstem Charakter.
Die Protagonisten waren an sich stimmig & passend.
Der Liebesgeschichte hat es aber leider an Emotionen gefehlt,
und sie wirkte sehr konstruiert;
war an sich aber nett zu lesen.
3,5 Sterne.
- Michael Crichton
The Lost World - Vergessene Welt
(196)Aktuelle Rezension von: KarenAydinDieser Roman ist der Nachfolger des Klassikers Jurassic Park/Dino Park von Michael Crichton, der die Dinomania im Jahr 1990 in Gang setzte. Der Titel ist eine bewusste Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyles „The Lost World“, aus dem Jahr 1912, eines der frühesten Werke, in denen die Dinos auf dem Papier wieder zum Leben erweckt werden. Ich persönlich finde ihn nicht ganz so spannend wie den ersten Teil, für mich ist er aber dennoch ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe.
„Manchmal glaube ich, wir sind selbst eine Seuche, die die Erde leerfegen wird. Wir zerstören so erfolgreich, dass ich manchmal glaube, genau das ist unsere Funktion. Vielleicht tritt alle paar Äonen ein Lebewesen auf, das den Rest der Welt vernichtet, klar Schiff macht und der Evolution die Möglichkeit gibt, neu anzufangen.“ (S. 461)
Worum geht es?
Jahre nachdem der Jurassic Park des exzentrischen Milliardärs Hammond aufgelöst und die Dinos getötet wurden, gibt es wieder Dinosauriersichtungen in Costa Rica. Der Paläontologe Richard Levine kontaktiert Ian Malcolm (und ja, er ist plötzlich wieder von den Toten auferstanden, die Macht des Schriftstellers…), doch dieser ist zunächst einmal nicht bereit, ihm auf seine Expedition zu folgen, so dass sich Levine allein, nur mit einem Einheimischen, auf den Weg macht. Als der Funkkontakt abbricht machen sich Malcolm, die Techniker Jack Thorne und Eddie Carr und etwas später auch die Biologin Sarah Harding zu einer Rettungsmission auf (auf einem Boot mit Lewis Dodgson, dem finsteren Antagonisten), zwei Kinder haben sich unbemerkt ebenso eingeschlichen.
Kritik
Die Existenz der Dinos auf der Isla Scorna ist logisch erklärt. Es gibt hier die so genannte Anlage B, in der die Dinosaurier für den Park gezüchtet wurden. Ich mag den Gedanken, dass Dinosaurier frei und ohne Schranken und Zäune für sich und ohne Menschen leben (der ja auch in späteren Filmen aufgenommen wurde). Ein bisschen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Roman sich sehr stark an den ersten anlehnt, auch aber nicht nur, weil wir hier wieder zwei Kinder haben, welche die Situation noch bedrohlicher machen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch hier wieder die zahlreichen Informationen über die Dinos, die Evolution, Genetik, die Chaos-Theorie, ohne dass ich sie persönlich als Info-Dump empfunden habe. Irgendwie habe ich diesen Teil aber als schwächer empfunden. Das lag für mich auch an den Charakteren (bis auf Malcolm, der ist halt wieder da). Hammond war als exzentrischer Parkbetreiber einfach sehr stark, der kalifornische Paläontologe war mir grundlegend unsympathisch. Irgendwie hatte ich manchmal beim Lesen den Eindruck, dass Michael Crichton gebeten wurde, „noch einen Dinoroman“ zu schreiben, was er dann routiniert, aber ohne die Begeisterung getan hat, mit der er den „Dinopark“ verfasst hat. Wer Action möchte und eher die Verfilmungen mag, der kommt erst im letzten Drittel wirklich auf seine Kosten – natürlich sind es hier auch wieder die Raptoren und der T-Rex. Das ist schon recht spannend und auch sehr filmisch geschrieben.
Also, für Dinofans wie mich ist auch dieser Roman ein Gewinn, aber man sollte nicht den Charme des ersten Teils erwarten.
- Matt Dickinson
Der Tod des Schmetterlings
(28)Aktuelle Rezension von: PteranodonSchicksalsschlag auf Schicksalsschlag und alles miteinander verworren. Wer viele Handlungsstränge mag und ein spannendes Buch für 2-3 Abende will ist hier richtig.




