Bücher mit dem Tag "charakter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "charakter" gekennzeichnet haben.

196 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.167)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und manchmal auch beides gleichzeitig. Ein herzzerreißendes Buch !


    Die Geschichte handelt von Mia (Rabbit) Hayes, die ihre zweite Krebserkrankung erleidet und diese leider nicht übersteht. Ihre letzten Tage im Hospiz mit ihrer Familie und ihren Freunden werden in diesem Buch gezeigt. 


    Ich habe mich sofort in ihre komplette Familie verliebt, vor allem in ihre gläubige irische Mutter. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund aber ist eine eine liebevolle Mutter, die für ihre Kinder alles tun würde. Ich kann gar nicht mehr über das Buch sagen ohne zu Spoilern, ausser dass man es unbedingt lesen sollte und es einfach eine schöne Geschichte über Familie und Krankheit ist.

  2. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.470)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue

    Auf den Klappentext gehe ich hier nicht mehr ein, wer ihn lesen möchte, kann das ja oben tun.

    Diese Dystopie hat mich leider nicht so gepackt, wie erwartet. Woran das liegt, ist vor allem das Worldbuilding und der Plot an sich bzw. dessen Umsetzung.

    Cover

    Das Cover sieht gut aus. Die Flamme steht hier natürlich für das Zeichen der Ferox und auch die Skyline der Stadt hängt mit der Geschichte zusammen. Insgesamt ein hübsches Cover, das im Bücherregal aber nicht mehr ganz so hervorsticht.

    Inhalt

    Mit dem Inhalt habe ich wohl die meisten Probleme. Man begleitet Beatrice, Tris, die bei den Altruan aufgewachsen ist. Bei ihrer Bestimmung entscheidet sie sich für die Ferox, obwohl sie eine Unbestimmte ist.

    Gestört hat mich vor allem, dass man zu Beginn nur erfährt wie gefährlich ist, eine Unbestimmte zu sein. Wieso oder was das genau bedeutet, wird erst gegen Ende aufgelöst und als ich das las, dachte ich echt einen Moment: „Und dafür das ganze Theater am Anfang?“

    Ein weiterer störender Punkt sind die Ungereimtheiten, die mit dem System hier entstehen. Wie hat sich so ein loses System überhaupt so lange durchsetzen können? Wieso wird die Gewalt und sogar Suizid von absolut niemandem in Frage gestellt?

    Diese und noch mehr solcher Fragen sind mir beim Lesen durch den Kopf gegangen. Es wurde zu wenig erklärt, während anderes unnötigerweise besonders ausführlich erklärt wurde.

    Nach Tris‘ Bestimmung darf sie niemandem sagen, dass sie eine Unbestimmte ist. Sie beginnt ihr Leben als Ferox und lernt sehr vieles, was sie bei den Altruan gar nicht kannte. Und sie lernt Four kennen, den typischen Bad Boy.

    Dann passiert etwas, was ihr Leben komplett auf den Kopf wirft.
    Bis es  soweit ist, dauert es allerdings eine ganze Weile. Das Showdown lässt auf sich warten und die Spannung fehlt leider. Erst ab Seite 200 nimmt die Geschichte langsam an Tempo zu.

    [Spoiler]

    Dass der Krieg ausbricht, kam nicht überraschend. Auch sonst gab es bei mir keinen richtigen Aha-Moment wo mich das Buch echt überrascht hätte. 

    Selbst der Tod von Tris‘ Eltern haben mich nicht so sehr erschüttert. Spätestens als man die Situation gelesen hat, konnte man sich ausmalen, dass es fast einem Wunder gleichen würde, wenn es alle lebend überstanden hätten.

    Die Gefahr als Unbestimmte selbständig denken zu können, wurde meiner Meinung nach zu spät aufgeklärt. Das war ja die Ausgangsfrage, hat sich im Laufe der Geschichte aber im Sand verlaufen, bis es zum Schluss, Überraschung, aufgeklärt wurde.

    [Spoiler Ende]

    Schreibstil

    Der Schreibstil war in Ordnung. Es war leicht, sich in Tris‘ Gedanken und Emotionen einzufinden und auch sonst störte nichts den Lesefluss. Es war leicht und verständlich beim Lesen.
    Charaktere

    Tris, die Protagonistin, ist zurückhaltend und mutig. Bei manchen Dingen fand ich sie etwas zu naiv, aber sie war eine starke Protagonistin. Insgesamt war es angenehm, „in ihrem Kopf“ zu sitzen und die Geschichte aus ihrer Sicht zu lesen. Besonders weil sie zu vielem kritisch ist, das die anderen einfach so hinnehmen.

    Der Bad Boy der Geschichte ist Four. Er wirkt, wie das Bad Boy Image es will, unnahbar und düster, hat aber eigentlich ein gutes Herz. Was mir an ihm tatsächlich am meisten gefallen hat, war die Tatsache, dass er nicht schon mit etlichen Mädchen im Bett war.

    Der wahre Antagonist wird erst zum Schluss klar. Über Jeanine kann man im ersten Band noch nicht sehr viel sagen, aber sie ist sehr intelligent und skrupellos. Eine gefährliche Kombination. Da bin ich gespannt, was noch kommt.

    Die anderen Ferox und Tris‘ Freunde sind interessant. Besonders Uriah und Christina mochte ich. Hoffentlich liest man von den beiden noch mehr in den anderen Bändern.

    Fazit

    An manchen Stellen unlogisch und verwirrend, ist diese Dystopie eine Geschichte mit Potential. Leider wurde es meiner Meinung nach jedoch nicht völlig ausgeschöpft, wodurch ich dem Buch nur 3/5 Sternen gebe.

    An die Fortsetzung gehe ich mit deutlich niedrigeren Erwartungen.

  3. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442480623)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (3.647)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band zwei, es geht weiter mit Tris und Four.

    Es war ein sehr spannender und unterhaltsamer zweiter Band. die Geschichte geht nahtlos weiter und es gibt keine Wiederholungen oder Stellen in denen sich die Geschichte irgendwie gezogen hat. man lernt die Charaktere besser kennen und erfährt noch ein wenig mehr über Fours Vergangenheit. E sgibt auch viele brutale Szenen und es sterben viele Leute, das hat mich irgendwie bei jedem Tod aufs neue geschockt, da ich dachte ; jetzt waren es aber genug... 

    Zwischen den beiden Protagonisten kommen, aufgrund einiger Geschehnisse Zweifel auf und es gibt etwas Liebesdrama, ansonsten geht es von einer Szene zügig in die nächste und zum Schluss gibt es einen fiesen Cliffhänger... ach ich muss sofort weiter lesen, bin gespannt wie es weiter geht ;)

    Für alle die den ersten Teil mochten, die Geschichte geht in gleichem Stil weiter...

  4. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.854)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Ich habe eine kleine Weile gebraucht, um in die Story reinzukommen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und ich konnte nach einer Weile nicht mehr aufhören.

    Tanzie ist hochbegabt und hat die Chance an der Matheolympiade teilzunehmen. Doch leider findet diese in Schottland statt. Jess versucht alles mögliche in Erwägung zu bringen, wie sie das Geld für diese Reise zusammen bekommt. Da sie kaum Geld hat, versucht sie mit dem Auto von ihren Ex-Mann das Abenteuer mit den zwei Kindern und Hund zu bestreiten.

    Die Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht. Wie viel kann man schaffen, wenn man kaum Mittel zur Verfügung hat? Wie kann man das maximale mit kleinsten Einsatz herausbekommen?

    Ein gelungener Roman, den ich mochte. Eine komplett andere Geschichte, die man lesen muss.

  5. Cover des Buches The Girl on the Train (ISBN: 9780857522313)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train

     (717)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein Roman, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Buch ist so fesselnd geschrieben, dass man die Handlung nur so in sich hineinzieht.

    Die Kapitel beschäftigen sich zu unterschiedlichen Zeiten mit den einzelnen Protagonistinnen. Sie berichten aus der Gegenwart und der Vergangenheit. Dadurch erfährt man aus unterschiedlicher Sicht über die Geschehnisse.
    Anfängliche Probleme, alles einander zuzuordnen, werden durch die sich aufbauende Spannung sehr schnell abgebaut. Es tauchen Verbindungen auf, mit denen man nicht gerechnet hat und die die Spannung immer wieder steigen lassen.

    Ein Thriller, der einen temporeich von Seite zu Seite lesen lässt.

    Die Verfilmung ist übrigens auch sehenswert.

  6. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (971)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich hab das Buch vor einigen Jahren schon einmal zu lesen angefangen, ohne jedoch reinfinden zu können. Ich wusste aber zum Glück, dass es nur am falschen Zeitpunkt liegt und ich später, irgendwann, wieder darauf zurückgreifen werde. Jetzt war es soweit.

    Und ja, dieses Mal konnte mich der Zauber dieser Geschichte einfangen und ich konnte die Magie spüren, die sich durch das Leben der Protagonisten zieht: Das Mädchen Celia, das schon in jungen Jahren durch ihren Vater, den Zauberkünstler Prospero, zu eherner Disziplin in ihren besonderen Fähigkeiten gezwungen wird - und Marco, der mit seiner erlernten Kunst in einen Wettstreit mit ihr verpflichtet wird.

    Während man selbst in kleinen Abschnitten durch den Cirque des Rêves wandelt und die sonderbarsten und zauberhaften Attraktionen bewundert, erlebt man die Entstehung des Zirkus, der nur nachts seine Toren öffnet und mit all seinen absonderlichen Schaustellern und Zelten für Faszination sorgt.

    Diese Faszination erreichte mich auch beim Lesen, denn die Autorin schafft es wunderbar, eine verträumte und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Nicht nur die immens vielen originellen Ideen der zahlreichen Zelte mit ihren Besonderheiten, sondern auch mit ihrem Stil, der eine gewisse Leichtigkeit verspricht, und gleichzeitig eine Tiefe erspüren lässt, die hinter dem ganzen steht.
    Vor allem die anschauliche Sprache lässt jeden Moment bildhaft entstehen

    Es ist schwer, etwas über das Buch zu sagen, ohne zuviel verraten. Nur nach und nach erkennt man Zusammenhänge von kleinen Ereignissen, Zusammenkünften und Verknüpfungen, die nicht nur Celia und Marco betreffen. Viele andere Personen sind involviert und erleben ihre ganz eigenen Verbindungen mit dem Zauber, der tiefe Wurzeln schlägt.

    Während man durch die Jahre die Entwicklungen verfolgt und die Figuren in ihrem Leben begleitet kommt man immer wieder auf den Zirkus zurück, den Schauplatz, der so eine zentrale Rolle einnimmt. Wie gerne würde man selbst einmal dorthin, in der Dämmerung, bevor die Nacht beginnt und diese ganzen entrückenden Sensationen bewundern, die das Staunen und Wundern wieder in uns wach werden lassen.

    Der Schluss ist ebenso magisch - denn auch wenn man weiß, wie das Ende gedacht ist, bleiben manche Fäden in dem Muster unerkannt - wie es Magie so an sich hat. Man sieht, was daraus entsteht, wie das Kaninchen aus dem Hut gezogen wird, aber wie es sich tatsächlich abspielt bleibt den Augen verborgen und ist dem Zuschauer/Leser vorbehalten, sich seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

    Ein wunderbares Buch über die Magie der Geschichten, der Magie der Worte und der Magie der Liebe, das für mich ein besonderes Highlight war.


  7. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.722)
    Aktuelle Rezension von: EinganzeshalbesBuch

    Die Identifikation mit der Protagonistin viel mir sofort sehr leicht. Wie sie andere Menschen beschreibt, voller Vorurteile und Klassen-Stereotypen ist so unterhaltsam und bildlich. Besonders gut finde ich, dass Louisa auf viele verschiedenen Ebenen vorgestellt wurde: im Beruf, in einer Beziehung, in der Familie. Sie müsste durch ihre interessanten und problematischen Familienverhältnisse, ihre ungesunde Beziehung und ihren verlorenen Job eigentlich in einem Loch stecken, allerdings hat sie sich im Laufe der Zeit einige Mechanismen angeeignet um all das auszublenden. Umso schöner ist es mitzuerleben wie sie immer weiter ihr Leben selbst bestimmt und lebt.

    Auch wenn ich gern mehr über das Leben von Camilla Traynor und ihre Gefühlswelt erfahren hätte, wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet und jede Figur hat seine eigenen Eigenarten.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich gestört hat, ist Patrick. Ich habe selten eine so unsympathische Figur kennengelernt und habe kein Verständnis für die lange Beziehung von ihm und Louisa. 

    Die Entwicklung Wills hingegen ist so gut gelungen, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Jedes Motiv von ihm war klar und jede Laune irgendwie begründet. Dass er einen so guten Einfluss auf Louisa ausübt und sie nachhaltig beeinflusst, ist einfach inspirierend. Obwohl sein Leben (für ihn) bereits endete, nutzt er seine Energie, um sie zu verändern.
    Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu denken und Die Welt zu erleben,

    Ich hoffe man spürt Wills Einfluss (nachhaltig) in Louisas Leben. 

    Alle Charaktere (außer Patrick natürlich) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bereits auf mich wartet und ich viele von ihnen wieder sehen (lesen) werde.

    Neben den tollen Figuren, empfehle ich das Buch auch wegen des unfassbar wichtigen und schönen Themas weiter. Es ist sehr wichtig, dass Themen wie Sterbehilfe mehr in der Gesellschaft ankommen und dieses Buch leistet seinen Teil dazu. 

  8. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (310)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Vier Männer und vier Frauen werden für zwei Jahre in ein großes Terrarium gesperrt, um Leben in einem geschlossenen Ökosystem nachzubilden. Man erhofft sich wissenschaftliche Erkenntnisse für mögliche Missionen auf dem Mars. Doch wo Menschen sind, sind auch Emotionen, die die Mission schon bald auf eine harte Probe stellen wird.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch wartet schon sehr lange darauf, von mir gelesen zu werden. Das Experiment hat mich neugierig gemacht, doch schnell musste ich feststellen, dass das große Ereignis aus dem Klappentext erst im zweiten Jahr nach dem Einschluss passieren würde und bis dahin noch sehr viele Seiten gelesen werden mussten.

    Ich hatte einige Schwierigkeiten, mich in die Handlung reinzufinden. Auf den ersten 100 Seiten ist die Auswahl noch nicht getroffen worden. Es gibt Einblicke in das bisherige Auswahlverfahren, aber so richtig mitfiebern, wer es am Ende schafft, konnte ich nicht. Dazu fehlte mir komplett die Bindung zu den Protagonisten. Sie waren mir lange fremd.

    Danach beginnt Jahr 1 nach dem Einschluss. Es geht um erste Anlaufschwierigkeiten, blinde Passagiere, die Eingewöhnung der Männer und Frauen mit den Umständen und erste menschliche Konflikte. Das Team muss erst zusammenfinden, auch wenn sie sich schon länger kennen.

    Die gesamte Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Dawn Chapman, Ramsay Roothoorp und Linda Ryu erzählt. Dawn und Ramsay sind drinnen. Linda wurde nicht ausgewählt, hofft aber auf einen Platz in Mission 3. Jeder dieser drei Protagonisten bekommt jeweils ein eigenes Kapitel, sodass manche Ereignisse aus mehreren Perspektiven erzählt werden. Der Erzählstil wirkt, als ob die Protagonisten eine Art Protokoll führen. Dabei wird der Leser stellenweise direkt angesprochen.

    Auch wenn man durch die wechselnde Perspektive einen guten Einblick über alle Ereignisse drinnen und draußen bekommt, fehlten mir die Emotionen. Weder Ramsay, noch Dawn oder Linda sind mir besonders nahe gekommen. Dawn konnte ich tatsächlich am wenigsten verstehen. Vor allem gegen Ende fand ich sie wahnsinnig und war ein wenig ensetzt, dass Mission Control ihr Verhalten auch noch unterstützte.

    Nach und nach entwickelte die Handlung eine Sogwirkung, doch so richtig gefesselt war ich leider nie. Am Ende wollte ich das Buch einfach nur noch beenden, weil ich wissen wollte, was mit Dawn passiert. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass das Buch dann einfach endet, ohne einen weiteren Ausblick auf die Zukunft.

    Am interessantesten waren die menschlichen Aspekte, d.h. die Beziehungen untereinander und die Gruppendynamik. Die wissenschaftlichen Hintergründe wurden zwar verständlich erklärt und waren bis zu einem gewissen Grad auch interessant, aber so richtig hat mich das nicht gefesselt.

    Jahr 2 nach dem Einschluss beginnt erst nach über der Hälfte des Buches. Erst in diesem Teil geschieht das Ereignis, das im Klappentext so groß angekündigt wurde. Das hat mich enttäuscht, weil sich der Klappentext so eher wie ein Spoiler anfühlt. Schließlich warte ich als Leser auf die im Klappentext angedeuteten Geschehnisse.

    Die Emotionen, die mit dem Ereignis einhergehen, sind nachvollziehbar, auf beiden Seiten. Zu Beginn hatte ich für Dawn noch Verständnis, aber gegen Ende der zwei Jahre fand ich sie ziemlich unverschämt. Ich würde mich nicht auf Dawns Seite stellen und kann alle Terranauten verstehen, die wütend auf sie sind. Am Ende war ich einfach froh, dass ich das Buch beendet hatte. Ich glaube, das war das erste und letzte Buch von T.C. Boyle, das ich gelesen habe.

  9. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.208)
    Aktuelle Rezension von: book-and-rain-love

    Ich war als kleines Kind ein wahnsinniger Prinzessinen  Fan und habe mich gleich auf das Buch gestürzt. Ich wurde nicht enttäuscht: es ist sehr schön zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und geht gut zu lesen. Ich habe von Anfang an mit America mitgefiebert und ihr häufig Tipps gegeben, auch wenn sie mich nicht hören konnte:) . Sie war mir sofort sympathisch. Ich liebte es mit ihr in die Welt im Palast einzutauchen.

    Ein Buch zum Träumen und verlieben.

  10. Cover des Buches Das Kind in dir muss Heimat finden (ISBN: 9783424631074)
    Stefanie Stahl

    Das Kind in dir muss Heimat finden

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Ende 2019 und Anfang 2020 ging's mir nicht sehr gut. Ich war so richtig in einem Loch, hatte an nichts Freude, war antriebslos und total leicht reizbar. War es eine Winterdepression? Waren es die Schwangerschaftshormone? Zeitweise war es wirklich extrem, ich habe sehr darunter gelitten, aber mein Umfeld wahrscheinlich noch viel mehr. Ich beschloss, dass es so nicht weitergehen konnte und habe mir dann dieses Buch hier zugelegt. »Das Kind in dir muss Heimat finden« habe ich schon vor Monaten (oder Jahren?) erstmals entdeckt und da hat es mich gleich angesprochen. In dieser schweren Zeit habe ich mich nun an den Titel erinnert und ihn daraufhin besorgt. Denn das Lesen derartiger Bücher konnte mir immer schon dabei helfen, mich besser zu fühlen.

    In »Das Kind in dir muss Heimat finden« geht es um das Schatten- und das Sonnenkind, sowie um den inneren Erwachsenen. Wer sich gut kennt bzw. beobachtet, wird wissen, dass wir verschiedene Anteile in uns haben, die abwechselnd aktiv sind. In unserer Kindheit wurden wir geprägt und da enstanden sowohl schattige als auch sonnige Glaubenssätze, die wir nun, im Erwachsenenalter, mit uns herumtragen. Niemand ist zu 100 Prozent Schattenkind, genauso ist niemand zu 100 Prozent Sonnenkind. Wir haben beides in uns. Das Schattenkind macht uns das Leben schwer, das Sonnenkind verbreitet gute Stimmung und fühlt sich pudelwohl. Je nachdem, was dir gerade widerfährt, wie du dich fühlst und was du denkst, läufst du im Sonnen- oder Schattenkindmodus.

    Stefanie Stahl erklärt hier ganz genau, was hinter den Kulissen schief läuft, wenn man beispielsweise Wut, Angst oder Neid verspürt, oder warum man es nicht lassen kann, so perfekt und genau zu sein. Man versucht das Schattenkind zum Schweigen zu bringen, welches schreit, dass man nicht wichtig oder nicht gut genug ist. Alle negativen Gefühle, ausgenommen jene, die durch schwere Schicksalsschläge hervorgerufen wurden, haben ihren Ursprung beim Schattenkind. Das Schattenkind in uns kann manchmal ganz schön nerven und anstrengend sein, wenn es sich so oft zu Wort meldet und deswegen gibt uns Stefanie Stahl in ihrem Ratgeber alles mit an die Hand, was es braucht, um unseren unliebsamen Wesenskern anzunehmen und zu lieben, damit er Ruhe geben kann. Ganz wichtig dabei ist der innere Erwachsene in uns.

    ~ »Die meisten Schatten in unserem Leben rühren daher, dass wir uns selbst in der Sonne stehen.« ~
    (Ralph Waldo Emerson)

    Zuerst einmal muss man natürlich verstehen lernen, wie unser Schattenkind tickt, das heißt: es kennenlernen. Diesem Thema sind im Buch zwei sehr große Kapitel gewidmet und ich persönlich fand diese auch am interessantesten, besonders die Schutzstrategien des Schattenkindes habe ich aufgesogen. Da merkt man dann erst mal, wie viel da auf einen selbst zutrifft, also wie "kaputt" man wirklich ist, wenn man sich das alles durchliest ... Das fand ich etwas frustrierend. Mut hat mir dann allerdings gemacht, als ich mich mit meinem Sonnenkind und seinen Schatzstrategien befasst habe. Zahlreiche, sehr wertvolle, Übungen rund um das Sonnen- und Schattenkind komplettieren dieses wunderbare Buch.

    Ich habe mir die Zeit genommen, mich ausgiebig diesen Übungen zu widmen und bin nun, nach der Lektüre, viel öfter im Sonnenkindmodus, einfach weil ich bewusster und aufmerksamer mein Innenleben beobachte und rechtzeitig gegensteuern kann, bevor mein Schattenkind wieder die Führung übernimmt. Natürlich klappt es nicht immer, aber den Anspruch, dass es immer klappen muss, habe ich nicht (mehr).
    »Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme« ist der Untertitel dieses Buches und ich würde sagen, ja, diese Aussage stimmt wirklich! Ich bin dankbar dieses Buch gefunden zu haben, denn mir konnte es sehr helfen.

  11. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (979)
    Aktuelle Rezension von: Sharon

    Also dieses Buch habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich davor Das Joshua Profil gelesen habe und dieses mir sehr gefallen hat. ABER dieses Buch hat mich sehr enttäuscht, da ich dachte es würde genau so gut sein wie das andere.
    In der Geschichte geht es um zwei Brüder die von ihrem Vater geschult werden und zwar in einen besonderen Unterrichtsfach, nicht wie die Schulfächer  die man sonst so kennt. Sagen wir das Fach heißt Überleben?? Da diese Schule auf einer kleinen Insel mitten auf dem See liegt, können sie nicht einfach so Hilfe holen, um von dem Vater zu fliehen, da er sie zu grausamen Sachen zwingt oder verletzt, die als Lehrmethode dienen sollte. Am Ende klar ist ein Fitzek Buch hätte man nicht gedacht was wirklich hinter Allem steckt. 

     Wenn man andere Bücher von Fitzek kennt, wird der einen leider enttäuschen, für mich war die Geschichte etwas schwach und wirkte wie aus den Fingern gesogen. Schade ….

  12. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.248)
    Aktuelle Rezension von: Miaplacidus

    Ich musste das Buch für die Schule lesen. Vielleicht ist meine Bewertung deshalb ein bisschen von diesem Zwang getrübt.
    Dazu muss ich sagen, dass es schon einige Zeit her ist. Auf jeden Fall empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm zu lesen und habe auch anfangs versucht mich in die Rolle des Protagonisten hinein zu versetzen. Gerade am Anfang war die Geschichte noch einigermaßen okay und ich hatte Hoffnung. Leider entwickelte sie sich in eine sehr merkwürdige Richtung. Das einzige was ich davon mitnehmen konnte, war dass der Protagonist depressiv war, einen Drogentrip machte und dann komplett abstürzte. Ich habe keine Ahnung warum man sowas in der Schule lesen muss. Es gibt haufenweise gute Bücher auf der Welt und ich bin überzeugt oder hoffe zumindest, dass es von Hermann Hesse auch noch Besseres zu lesen gibt aber sowas ist für mich wirklich einfach nur ein großes Fragezeichen. Ich bin sehr offen gegenüber allem Möglichen, besonders bei Büchern aber das hat wirklich einen verwirrenden Eindruck hinterlassen. Wenn man ein Buch erst zum hundertsten Mal interpretieren muss, damit eine halbwegs gute Geschichte dabei rauskommt, verstehe ich den Sinn der Bücher nicht mehr.
    Leider habe ich deswegen nur 2 Sterne gegeben. Vielleicht werde ich das Buch in Zukunft noch einmal lesen und schauen, ob ich ihm doch noch etwas abgewinnen kann aber bis dahin bleibt es hierbei. 

  13. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.251)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig." - Michael Ende, "Momo"


    Eines Tages taucht in den Ruinen eines alten Amphitheaters ein kleines Mädchen namens Momo auf. Schnell schließt sie Freundschaft mit den Menschen in ihrer Umgebung, sie suchen sie oft auf und bringen ihr Essen oder Alltagsgegenstände vorbei - und Momo hört ihnen zu. Doch nach einer Weile scheint sich etwas zu verändern. Die Menschen kommen immer seltener zu Momo, sie haben immer weniger Zeit und hetzen nur noch durch den Tag. Eine Begegnung mit unheimlichen grauen Herren liefert Momo die Lösung für das Rätsel der verlorenen Zeit - stellt sie aber gleichzeitig vor die knifflige Aufgabe, wie sie den Menschen die Zeit zurückbringen könnte...


    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich als Kind abends die Serie "Momo" auf Kika geschaut habe. Ich mochte die Geschichte um dieses kleine Mädchen sehr - und weiß noch, dass ich die grauen Herren sehr zum Fürchten fand. Als Erwachsene habe ich nun endlich auch das Buch von Michael Ende gelesen und es hat mich sehr verzaubert 🐢


    "Momo" ist wohl eigentlich ein Buch für Kinder oder Jugendliche. Daher liest es sich auch sehr einfach und man fliegt nur so durch die Seiten. Zwischen den Zeilen verstecken sich aber immer wieder kleine Botschaften zum Leben, zur Zeit, zum Tod und zur Freundschaft, die für mein Empfinden gerade für erwachsene Menschen sehr bereichernd sind. Die Figuren im Buch - allen voran Momo, Kassiopeia und Beppo Straßenkehrer - haben sich in mein Herz geschlichen und ich habe es genossen, mit ihnen durch dieses schöne Märchen zu wandeln.


    Michael Endes Buch eigenet sich also wirklich für Menschen in jeden Alters - die Lesenden werden in eine fiktive Stadt entführt und in eine fantastische Erzählung hineingesogen, die voller Metaphern steckt und viel Spannendes und Überraschendes bereithält. Ein wirklich lesenswerter Klassiker!


    Anmerken möchte ich noch, dass in "Momo" Zeichnungen des Autors mit eingebunden sind, was das Leseerlebnis noch schöner macht. Achtet also unbedingt darauf, das Buch in einer Ausgabe mit den Zeichnungen zu lesen 📖

  14. Cover des Buches Pinguinwetter (ISBN: 9783404166527)
    Britta Sabbag

    Pinguinwetter

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Pinguine sind großartig. Pinguine auf dem Cover und im Titel sind auch toll. Aber da hört meine Begeisterung für dieses Buch schon fast auf.

    Wir beginnen mit einer typischen Wendesituation: Charlotte verliert ihren Job, als sie eigentlich glaubt, befördert zu werden. Von da an geht es erstmal nur bergab. Es gibt ein paar Männergeschichten, zwei Kinder, zwei Freundinnen, eine Verwechslung und eine etwas exzentrische Familie.

    Die Protagonistin versinkt im Wesentlichen im Selbstmitleid und es passiert nicht viel. Die Handlungsweisen der Charaktere waren für mich größtenteils nicht nachvollziehbar und die Charaktere hatten wenig Tiefe. Die Szenen mit den Kindern konnten waren stellenweise ganz witzig, und die Pinguinanekdoten haben mir gefallen. Der Schluss, der einen schönen Bogen zum Titel zieht, hat mir gefallen. Aber das war es leider auch schon. Besonders lustig fand ich das Buch tatsächlich gar nicht, offenbar habe ich einen anderen Humor. Ich kann das Buch eher nicht weiterempfehlen. Schade.

  15. Cover des Buches Spinnenkuss (ISBN: 9783492280938)
    Jennifer Estep

    Spinnenkuss

     (549)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ich kannte von der Autorin bisher nur die Jugenbücher. Da diese Reihe jedoch von einer erwachsenen Auftragskillerin handelt, musste ich mich beim Lesen erst einmal umstellen. Als das geglückt war, riss mich die Geschichte förmlich mit. Überraschend sympathische Charaktere, viel Witz und eine ganze Menge Action, gemischt mit ein wenig Erotik. Natürlich blieb Luft nach oben, doch ich bin sicher, da erwartet mich noch so einiges mehr, denn ich habe vor, die Reihe weiter zu verfolgen.

  16. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783453412897)
    Jennifer L. Armentrout

    Dreh dich nicht um

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Ladin

    Das Buch war sehr gut und auch sehr spannend. Habe es innerhalb von 3 Tagen gelesen. Enthielt mir aber zu viel Liebesgeschichte. Hätte mir gewünscht es würde zentraler und den Thriller gehen wobei das zum Teil in den Hintergrund gerückt ist. Sehr schade… trotzdem empfehlenswert sofern man Liebesromane mag.

  17. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783833308116)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.932)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Wow dieses Buch hat mich wirklich stark mitgenommen und die Botschaft ist wirklich sehr wichtig. In diesem Buch geht es um Amir er wohnt mit seinem Vater in Kabul in Afghanistan. Sie sind sehr wohlhabend und wohnen in einem schönen grossen Haus. Bei ihnen wohnen auch noch ihre "Bedientesten" Ali und sein Sohn Hassan. Aber sie sind mehr, sie gehören fast zur Familie. Hassan und Amir sind mehr als Freunde, sie sind Brüder, oder so etwas ähnliches. Anfangs erlebt man die zwei in Kindesalter vor dem grausamen Kriegen in Afghanistan, in der Zeit der Monarchie. Man erlebt die zwei durch ihre Kindheit bis sie Jugendliche werden. Bis etwas so einschneidendes passiert was alles verändert. Später erfährt man dann alles, als die beiden schon erwachsen sind. Es ist wirklich krass was passiert ist, leider pure Realität. Mich hat das Buch sehr mitgenommen. Manchmal wollte ich lieber nicht mehr weiterlesen, weil es mich sehr runtergezogen hat, es war nicht immer ein Lesevergnügen, trotzdem muss man es lesen. Ich habe viel gelernt und mitgenommen. Einen Freund wie Hassan braucht jeder im Leben, ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und sein Schicksal ist Herzzereissend und unfair. So vieles in dem Buch ist unfair und man wünscht sich es wäre nie passiert. Ich denke immernoch sehr oft darüber nach und es wird mich wohl nie loslassen. Ein Teil von mir wird in dieser Geschichte drin bleiben.

  18. Cover des Buches Die Ladenhüterin (ISBN: 9783746636061)
    Sayaka Murata

    Die Ladenhüterin

     (240)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Keiko war schon immer anders, als andere Menschen. Sie fühlt sich fremd und versteht die Spielregeln der Gesellschaft nicht. Als sie eine Stelle in einem 24 Stunden- Supermarkt annimmt,ist die Familie erleichtert und auch Keiko selbst genießt die Ordnung und Struktur der sich stetig wiederholenden Tätigkeit. Endlich kann sie sich mit etwas identifizieren, Teil von etwas sein und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. 18 Jahre später ist sie noch immer glücklich mit ihrer Arbeit, sieht sie als ihre Bestimmung. Doch erneut wird sie mit den Vorstellungen und Normen einer ihr fremden Gesellschaft konfrontiert und muss sich zwischen Anpassung und Erfüllung entscheiden.

    Skurril und intelligent wird hier vom Anderssein, von Konventionen und auferlegten Lebensmodellen erzählt.

  19. Cover des Buches Die Attentäter (ISBN: 9783789104565)
    Antonia Michaelis

    Die Attentäter

     (106)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Ich habe das Buch am Erscheinungstag gekauft und tatsächlich drei Jahre gebraucht, um es zur Hand zu nehmen, so schwierig fand ich das verarbeitete Thema. Doch Antonia Michaelis hat mich bisher nie enttäuscht und so habe ich es schließlich doch gewagt.

    Nun muss ich sagen, ich bin doch recht zwiegespalten, was „Die Attentäter“ angeht.

    Die Beschreibung Berlins mit seinen Mietshäusern und den darin lebenden, so gänzlich verschiedenen, Menschen fand ich sehr gelungen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte ziemlich schwer. Das liegt wohl auch daran, dass Michaelis hier keinen gleichmäßigen roten Faden gewebt hat. Viel zu oft ändern sich Erzählperspektive und Zeitstrang. Die Autorin spring wie sie es will von Erzählperspektive zum Ich-Erzähler. Das war sehr ungewohnt von ihr und echt verwirrend.

    Die Geschichte an sich war ab dem zweiten Drittel nicht unspannend. Aber durchzogen von unnötigen Längen. Man hatte oft das Gefühl, dass sich dieselben Szenen immer wieder wiederholen.

    Viel zu spät erfährt man, wie sich die Sache mit dem IS entwickelt hat und was einer der Protagonisten vorhat.

    Okay, das Ende ist dann unheimlich spannend und ich habe sogar eine Nachtschicht eingelegt, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bevor ich wusste, wie es nun ausgeht, aber der Weg dahin war einfach nicht optimal.

    Die Protagonisten Cliff und Alain fand ich gut gezeichnet, aber die dritte im Bunde, Margarete, war im Grunde überflüssig. Sie bekam am Ende von Michaelis noch eine bedeutungsschwangere Schlussszene, aber man hätte den ganzen Charakter weg lassen können und es hätte sich nichts an der Story geändert.

    Ich muss auch sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin schon mal besser fand. Hier finden sich nicht diese bildgewaltigen und poetischen Umschreibungen, die ich sonst so von ihr liebe.

    Im Fazit behandelt das Buch ein sehr aktuelles und krasses Thema – aber mir ging die Erzählung einfach zu schleppend. Für mich leider nicht das beste Buch der Autorin.

  20. Cover des Buches Der Sohn (ISBN: 9783548287782)
    Jo Nesbø

    Der Sohn

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Er sitzt seit 12 Jahren im Gefängnis. Seit sein Vater sich umgebracht hat, ist ihm das egal. Doch dann erfährt er, dass das eine Lüge ist und sein Vater kein korrupter Polizist war. Dafür aber viele andere Menschen. Und er kann sich rächen.


    Dieses Buch hat mir auf anhieb gefallen. Nicht nur die Idee konnte mich direkt fesseln, sondern auch alles andere. Man taucht einfach in diesen Fall ein. Dabei ist die Handlung komplex und es wird auf keinen Fall langweilig. Ein spannender Moment jagt den anderen und ich war die ganze Zeit am miträtseln. Aber das beste waren die Personen. Sie sind so toll gestaltet, dass man besonders die Hauptfiguren gernhaben muss. Aber der Autor hat es geschafft, sogar Mitgefühl und Sympathie für Mörder und Drogensüchtige zu erzeugen, was sehr zur Spannung beiträgt, weil man für verschiedene Seiten hofft.

    Die Geschichte ist aber auch sehr berührend und tiefgründig und bringt manchmal auch zum Nachdenken. Und das Ende hat es richtig in sich.


    Alles in allem konnte mich das Buch richtig begeistern. Ich liebe so gut wie alle Bücher des Autors und dieses kann locker mit der Harry Hole Reihe mithalten. Hier ist einfach alles was ein gutes Buch braucht enthalten und ich liebe es!

  21. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.304)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  22. Cover des Buches Blut schreit nach Blut (ISBN: 9783743187450)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Blut schreit nach Blut

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Das Cover ist leider nicht so meins, ich mag Gesichter auf dem Cover einfach nicht. Der Titel wirkt aggressiv, jedoch ist er wirklich passend gewählt. Auf dem Buchrücken der Wolf. Den hätte ich mir auch vorne gut vorstellen können.

    Die Geschichte finde ich gut. Sie baut sich mit und mit auf. Durch die vielen Beschreibungen der Entwicklung von Luna, konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Ich fand es schön und in diesem Fall nicht langatmig. Mehr und mehr wollte ich wissen was nun als Nächstes mit ihr passiert. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Neben Blut und Gewalt gab es auch Übergriffe auf Frauen. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.

    Den Schreibstil mag ich. Das Buch ist nicht frei von Fehlern aber das stört mich nicht weiter.

    Die Bilder im Buch finde ich passend gewählt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen.

    Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Und es macht Lust auf mehr, endet es doch mit einem Cliffhanger. Bis ich das Buch in Händen halte gehe ich wohl mit meinem kleinen Wolf spazieren, aber besser nicht bei Vollmond, oder was meint ihr?

  23. Cover des Buches Dancing Jax – Auftakt (ISBN: 9783839001714)
    Robin Jarvis

    Dancing Jax – Auftakt

     (317)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Ich habe es geöffnet und gelesen und es hat mich völlig in seinen Bann gezogen.

    Die Protas sind spitze , die Story wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und macht großen Spaß es zu lesen.

    Zu dieser Reihe gehören noch 2 Folge Bände - Zwischenspiel und Finale auf die ich mich schon sehr freue.

    Der dritte Band ist Neu leider nicht mehr im Handel erhältlich ,aber hoffe doch sehr das ich ihn irgendwo mal erwischen werde.

  24. Cover des Buches Still (ISBN: 9783442157648)
    Susan Cain

    Still

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Sokratestochter

    Inhalt:

    Die Nachdenklichen verändern die Welt! Wir leben heute in einer Welt, in der extravertierte Menschen den Ton angeben - sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Privatleben. Susan Cain bricht eine Lanze für die Introvertierten und zeigt, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind. Ohne Introvertierte hätten wir keine Relativitätstheorie, keinen "Harry Potter", keine Klavierstücke Chopin, und auch die Suchmaschine "Google" wäre nie entwickelt worden. Susan Cain ermutigt leise Menschen dazu, die eigene Introversion zu erkennen und anzunehmen. Denn in der Stille liegt die Kraft! 


    Meinung:

    Susan Cain nimmt die Introversion von Grund auf unter die Lupe, sei es durch ausführliche Studien, tiefe Gespräche, gründlichen Recherchen oder eigenen Erfahrungen. Jedem der sich schon einmal fehl am Platz oder zu klein für diese Welt gefühlt hat, ist dieses Buch nur ans Herz zu legen. Mir selbst war bewusst, dass ich eher der "stillere Typ" bin, aber nicht wie weit verbreitet dieser Charakter und wie weitreichend die Auswirkungen des richtigen Umgangs damit sind. Introversion bietet weit mehr Stärken, als uns der Alltag glauben machen will und den Introvertierten stehen mehr Möglichkeiten offen, als ihnen gesagt wird. Susan Cain schreibt dabei klug und dennoch leicht verständlich und vorallem nicht herablassend gegenüber den Extrovertierten. Eine klare Empfehlung für alle Introvertierten, die sich selbst mehr verstehen wollen und alle Extrovertierten, die unterstützen und/oder ihren Horizont erweitern wollen. 

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