Bücher mit dem Tag "charite"
17 Bücher
- Ulrike Schweikert
Die Charité: Hoffnung und Schicksal
(322)Aktuelle Rezension von: Nira_coleAls Krankenschwester interessiert mich jede form der Historischen Geschichten im Bereich der Medizin. Um so schöner war es die Charite zu Lesen und zu erfahren wie sie versuchen Verschiedene Krankenheiten in der Damaligen Zeit zu bekämpfen. Es ist toll geschrieben und auch für Leute die keine Ahnung von Medizin haben super nachvollziehbar. Wer wissen will wie es früher war sollte diese Bücher lesen. Alle Toll
- Ulrike Schweikert
Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
(142)Aktuelle Rezension von: Saphir610Als absolute Ausnahme fängt Rahel Hirsch 1903 in Berlin in der Charite als erste Ärztin an. Sie bekommt zu spüren, dass Gleichberichtigung in diesem Berufsstand noch einen weiten Weg vor sich hat. Auch die Arbeiterin Barbara bekommt zu spüren, dass Männer Frauen oft als eine Art Besitz betrachten. Rahel und Barbara werden Freundinnen und beide engagieren sich für Frauenrechte. Dann beginnt der erste Weltkrieg und stellt alles auf den Kopf.
Der Roman behandelt eine interessante Zeit und Thema. Man muss sich mal vorstellen als Frau kein Wahlrecht zu haben und als Ärztin eine Rarität zu sein.
Leider hat mir beim Lesen der entsprechende Funke gefehlt um mich in die Geschichte rein zu ziehen. Die Protagonisten konnten mich nicht abholen. Vielleicht habe auch einfach etwas anderes erwartet. Auch hätte ich gerne mehr über die Charite, die Fortschritte in der Medizin erfahren. Im Ganzen hat der Roman eine eher bedrückende Stimmung, die dann mit dem ersten Weltkrieg und am Ende mit dem Jahr 1938 seine Berechtigung findet.
- Michael Tsokos
Zerrissen
(191)Aktuelle Rezension von: Phillippe_Quinter„Zerrissen“ ist erneut ein packender Thriller aus der Reihe um Rechtsmediziner Dr. Fred Abel und für mich einer der emotionalsten Bände überhaupt. Schon die Thematik rund um die misshandelte Nichte von Sabine Yao hat mich tief berührt. Verbrechen an Kindern sind immer schwer zu ertragen, und Michael Tsokos versteht es, dieses Thema mit grosser Eindringlichkeit aber auch mit Respekt und Empathie zu schildern.
Sein Schreibstil ist gewohnt präzise und spannend, zugleich aber menschlich und mitreissend. Ich musste beim Lesen immer wieder innehalten und durchatmen so realistisch und beklemmend wirkt die Darstellung. Auch der parallele Handlungsstrang rund um Lars Moewig und die libanesischen Drogen-Clans bringt Tempo und Härte in die Geschichte und sorgt für die typische Tsokos-Mischung aus True Crime und Thriller.
Für mich ein absolut gelungener Band, der lange nachhallt.
Ein kleiner Hinweis: Wer empfindlich auf Gewaltdarstellungen – insbesondere gegenüber Kindern – reagiert, sollte sich auf schwierige Szenen einstellen.5 von 5 Sternen
- Ulrike Schweikert
Die Charité: Neue Wege
(33)Aktuelle Rezension von: Nira_coleAls Krankenschwester interessiert mich jede form der Historischen Geschichten im Bereich der Medizin. Um so schöner war es die Charite zu Lesen und zu erfahren wie sie versuchen Verschiedene Krankenheiten in der Damaligen Zeit zu bekämpfen. Es ist toll geschrieben und auch für Leute die keine Ahnung von Medizin haben super nachvollziehbar. Wer wissen will wie es früher war sollte diese Bücher lesen. Alle Toll
- Helene Sommerfeld
Die Ärztin: Die Wege der Liebe
(112)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeSchade, mit diesem dritten Band ist die Trilogie abgeschlossen. Ich habe Ricarda und ihre Familie und Freunde unglaublich gerne begleitet durch diese aufregenden, schwierigen und auch durchaus schönen Zeiten. Die Geschichte der Medizin und die Rechte der Frauen eingebettet in diese Geschichte fand ich unglaublich spannend und faszinierend.
- Anne Barns
Drei Schwestern am Meer (Neuauflage)
(137)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Das Weiß der Kreidefelsen und das Grün der Bäume spiegeln sich im Türkis des Meeres – Rügen! Viel zu selten fährt Rina ihre Oma auf der Insel besuchen. Jetzt endlich liegen wieder einmal zwei ruhige Wochen voller Sonne, Strand und Karamellbonbons vor ihr. Doch dann bricht Oma bewusstlos zusammen, und Rina muss sie ins Krankenhaus begleiten. Plötzlich scheint nichts mehr, wie es war, und Rinas ganzes Leben steht auf dem Kopf.
Fazit
Ein netter Roman der mich gut unterhalten hat.brina und ihre Schwestern waren mir sympatisch. Es gibt tolle Rezepte zum nachkochen was ich gut fand.von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung
- Silke Nowak
Schneekind
(77)Aktuelle Rezension von: Monika_D_KunzeAus der Sicht der Protagonistin erzählt, legt die Autorin kleine Spuren und lenkt den Leser in diverse Richtungen, um schließlich doch zu überraschen - und das völlig. Hier haben wir einen Krimi, der sich zur Weihnachtszeit abspielt und auf eine gewisse Weise für Stimmung sorgt, kann man anhand der Beschreibungen sich gut in die schön beschriebene Umgebung hineinversetzen. Und doch ist da dieses Unbehagen, denn es sterben Menschen. Mehr kann ich zum Inhalt im Grunde nicht schreiben, ohne zu viel zu verraten. Mir wurde dieses Buch herzlich empfohlen und das tue auch ich. Die Schreibweise hat mir gefallen und das Buch las sich flüssig und schlüssig, mit einem klaren Blick auf Details. Es hat mir gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
- Oliver Polak
Der jüdische Patient
(22)Aktuelle Rezension von: HoldenOliver Polaks Bericht aus der Psychiatrie, vielen Dank für die Lesung im Alten Schlachthof in Lingen! Was die psychischen Leiden angeht und einem diese Krankenhäuser auch nicht ganz fremd sind, hat man einiges wiedererkannt, so schlimm wie Oliver hatte es mich damals aber zum Glück nicht erwischt. Die Beschreibungen der Verwirrungen, Angstzustände usw. sind schon sehr treffend, mutig so was öffentlich zu machen. Und man ist natürlich nach wie vor sprachlos, mit welchen Gedanken- bzw. Taktlosigkeiten bis hin zu offenen Vorurteilen und Antisemitismen jüdische Menschen in Deutschland klarkommen müssen, wunderbar daß der Autor diese Menschen als das "Dreckspack" bezeichnet, das sie sind. Nur bei der Udo-Jürgens-Verehrung gehe ich nicht mit, auch wenn ich seine sozialkritischen Texte natürlich kenne. Toller Autor, sehr gelungenes Buch!
- Christoph Zachariae
Projekt DreamWalker
(67)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMeine Meinung zum Cover:
Das Cover ist durch die rote Farbe ein Hingucker und auch der Titel passt sehr dazu und macht einen neugierig.
Meine Meinung zum Buch:
Dieses Buch habe ich vom Autor bekommen. Er schrieb mich an und fragte, ob ich es gerne lesen und rezensieren möchte. Das Cover gefiel mir sofort und auch der Klappentext versprach sehr viel. Und ich freute mich schon sehr darauf.
Doch leider war es dann doch nicht so spannend wie gedacht. Was mir aber trotzdem sehr gefallen hat, war das Thema mit den Träumen. Wer möchte nicht gerne mal wissen, ob man einige Szenen geträumt hat oder ob es doch Realität war. Das war wirklich sehr gut gewesen. Auch die Handlungen von dem Protagonisten konnte ich nachvollziehen. Das war gut ausgearbeitet. Doch der Schreibstil war mir zu ruhig und es entwickelte sich keine Spannung. Teilweise hatte ich auch meine Probleme weiterzulesen, da es gefühlt zu langatmig wurde.
Tolles Thema, sehr gut ausgearbeitet, aber bedauerlicherweise zu ruhig und langatmig. Schade.
Mein Fazit:
Der Klappentext hört sich sehr interessant an und machte mich sehr neugierig. Doch leider war es dann doch nicht so spannend wie erhofft gewesen. Es war mir zu ruhig gewesen.
- Nora Berger
Spielball des Schicksals
(22)Aktuelle Rezension von: WildponySpielball des Schicksals - Nora Berger
Kurzbeschreibung Amazon:
Als Alexander von Waldheim im Nachlass seiner Eltern das Tagebuch seiner Ururgroßmutter Camilla findet, ist ihm gleich klar: Das wird die Geschichte für seinen nächsten Roman werden! Fasziniert taucht er in die Vergangenheit ein und erfährt so von den turbulenten Leben von Camilla und Tessa, zweier sehr unterschiedlicher Frauen, die sich in einem nicht enden wollenden Krieg zwischen Liebe, Eifersucht und Tod durchs Leben kämpfen müssen …
Berlin, 1862: Camilla schlägt sich alleine durchs Leben. Sie wird es Tessa, der Geliebten Ihres Vaters, nie verzeihen, dass sie ihn dazu gebracht hatte, sie und ihre Schwester in ein Kloster abzuschieben. Doch das Leben muss weitergehen. Als Krankenschwester in der Berliner Charité durchlebt Camilla dramatische Höhen und Tiefen, bis sie eines Tages völlig überraschend wieder auf Tessa trifft …
Mein Leseeindruck:
Da ich bereits 4 weitere Bücher von der Autorin Nora Berger gelesen habe, war es für mich ein großes Vergnügen hier das neue Buch: Spielball des Schicksals zu lesen.
Allein die Beschreibung des Buches sowie das Wissen um den schönen Schreibstil der Autorin hat mich große Vorfreude auf das Buch fühlen lassen. Und auch dieses Mal hat mich die Autorin nicht enttäuscht! Auch wenn ein paar minimale Schwächen dabei waren, vor allem weil es etwas vorhersehbar war. Kann aber auch daran liegen das ich viele historische Bücher lese.
Die zwei Zeitebenen in denen das Buch spielt gehen flüssig ineinander über und bereiten dem Leser daher großen Lesegenuss. Das unsere Autorin Nora Berger einen ganz unvergleichlichen tollen Schreibstil hat muss ich nicht extra betonen.
Lebendige Charaktere und verschiedene Schicksale vereinen hier eine Story von Gegenwart und Vergangenheit.
Fazit:
Für mich ein toller historischer Roman einer sehr guten Autorin. Von Frau Berger würde ich jederzeit jedes Buch lesen!
Auch wenn mir ein Vorgängerband ein klein wenig besser gefallen hat, so ist das nur meine persönliche Meinung und ich kann trotzdem aus vollem Herzen dieses Buch empfehlen.
Von mir gibt es 4,5 Sterne für wunderbare Lesestunden! ****1/2
- Anja Baumheier
Kranichland
(20)Aktuelle Rezension von: SchnuppeJohannes Groben ist auf der Flucht in Rostock gestrandet, dort lernt er seine zukünftige Frau Elisabeth kennen. Die Beiden gründen eine Familie und Johannes wird von seinem väterlichen Freund Kolja zur Staatsicherheit geholt. Er folgt ihm lange Zeit aus Dankbarkeit und der Überzeugung vom richtigen System blind. Darüber verliert er seine Frau und die beiden unterschiedlichen Töchter Charlotte und Marlene aus den Augen. Während die ältere Charlotte systemtreu ist eckt Marlene mit ihrem Wesen, ihrer Einstellung und ihrer Liebe zu dem Pfarrerssohn überall an.Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, dadurch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, Beate Rysopp liest Schönes und Dramatisches gewohnt gekonnt ein. Das Zuhören macht Spaß.Das Drama nimmt seinen Lauf, als Marlene und ihr Freund aus der DDR fliehen wollen und dabei verhaftet werden. Man erfährt, was diese Tragödie mit den einzelnen Beteiligten gemacht hat: wie es sie verändert und wozu es sie schließlich getrieben hat. Da Marlene schwanger war und das Kind nicht behalten durfte sind auch die nächsten Generationen betroffen. Eine Lebenslüge entsteht und kann nicht ohne weiteres aufgedeckt werden.Die beiden Zeitebenen rücken im Verlauf des Buches aufeinander zu bis sich das Ganze verbindet und die Wahrheit ans Licht kommt. Das ist gut gemacht, aber ich ziehe doch einen Punkt ab, da Kollege Zufall mir etwas zu oft im Spiel war.Sehr gut zu hören, die Geschichte und die Charaktere wirken authentisch, die DDR Geschichte wird gut dargestellt, auch die Erklärung zum Titel war sehr schön. - Erik V. Hansen
Der Patient von Zimmer 3.07
(1)Aktuelle Rezension von: Reader2019Ich musste mich erst mal voran lesen, weil ich wissen wollte, wer der Patient ist und was es mit dem Zimmer 3.07 auf sich hat. Spannend, dass es stellenweise was vom „Kalten Krieg“ hat, wie vorne schon steht, „Moskau“. Irgendwie aktueller denn je (leider). Schade, dass es aus 2 Teilen besteht. Wer sich beim Kauf vom Cover ansprechen lässt, wird nicht enttäuscht werden. Das passt echt, wie ich finde. Darum 5* - Ulrike Schweikert
Die Charité: Hoffnung und Schicksal (2 MP3-CDs)
(39)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen - und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Hunderttausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Prof. Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Diakonisse Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt..."
Das Hörbuch besteht aus 2 MP3-CD's, hat eine Laufzeit von 877 Minuten (ungekürzte Lesung) und wird von Beate Rysopp wunderbar gelesen.
Diese Geschichte über die Berliner Charitè und ihrer damaligen Vorgehensweise bei gewissen Erkrankungen im 19. Jahrhundert fand ich unglaublich fesselnd, interessant und informativ. Auch die Protagonisten, die man hier eine Weile begleiten darf, fand ich richtig gut gewählt und ich war immerzu neugierig wie ihre Geschichte weitergeht. Da es noch eine Fortsetzung gibt bin ich jetzt wahnsinnig gespannt auf den 2. Teil und ich hoffe, den ein oder anderen Protagonisten auch dort wieder zu finden.
Fazit: Für alle die sich für die frühere Vorgehensweisen in der Medizin aus dem 19. Jahrhundert interessieren ein absolutes Muss. Mich konnte dieses Hörbuch richtig begeistern und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
- Maxim Leo
Wir werden jung sein
(235)Aktuelle Rezension von: JochenBenderMaxim Leo kann schreiben. Zu Beginn zog er mich förmlich in die Geschichte hinein. Das Thema ewiger Jugend oder des ewigen Lebens ist vermutlich so alt wie die menschliche Kultur insgesamt. Trotzdem bot Maxim Leo mit seinem Zugang über ewiges Leben als Nebenwirkung eines Herzmedikaments einen amüsanten und erfrischenden Zugang zum Thema.
Natürlich waren seine Sichtweisen, was ewiges Leben für das Individuum und die Menschheit bedeuten würde keineswegs neu, sondern hatte ich so oder so ähnlich auch schon anderswo gelesen. Das liegt am Thema und werfe ich ihm nicht vor. Aber der gut aufgebaute Spannungsbogen fiel im letzten Viertel des Romans in sich zusammen, das Thema versandete im Diffusen. Statt das Thema fokussiert zu Ende zu erzählen drückte er sich vor dem Finale, verlor sich stattdessen in Nebenthemen und Teilaspekten der Figuren. Schade, aber unterm Strich ist der Roman deutlich überdurchschnittlich und lesenswert.
- Wladimir Kaminer
Ich bin kein Berliner
(101)Aktuelle Rezension von: HoldenWladi berichtet uns nunmehr von seiner neuen Heimatstadt ("Rodina"), bei der er gar nicht so genau weiß, warum er mit Olga eigentlich dort klebengeblieben ist. Sein heimlicher Leitspruch "Wurst und Theater" für Berlin trifft es schon ganz gut, um die Seele der Stadt zu beschreiben, wie er sie sieht. Kaminer porträtiert ein gelassenes, weltoffenes Berlin, manche Sätze erschließen sich in ihrem Hintersinn erst beim zweiten oder dritten Mal lesen, und man möchte mit Wladimir gern mal einen Pfefferwodka auf der nächsten Grünen Woche süffeln. Daß die Auswahl der Berlintips von ihm natürlich nicht jeden begeistern kann (Wo ist das Ramones-Museum? Das Sparkassenpferd mit "Meppen" am Hintern?), liegt ja in der Natur der Sache. "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt." hihi. - Christian Hardinghaus
Die Spionin der Charité
(48)Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelfDie Zeiten im Widerstand sind hart. Laufend werden Verletzte hereingebracht und nur in Sekunden muss entschieden werden, ob ihnen noch zu helfen ist. Doch das ist nicht die einzige Sorge von Professor Sauerbruch und seinen Mitarbeitern. Denn es gilt den Wunsch an ein freies Deutschland hochzuhalten und sich nicht unterkriegen zu lassen. Sauerbruch und einige seiner Mitarbeiter, u.a. Lily, gelten als Spione oder Gegner des derzeitigen Regimes. Als um 1944 die ersten Versuche eines Wechsels scheitern, fühlen auch sie sich immer weiter an die Wand gedrängt und der Alltag besteht aus Hoffen und Bangen.
Lily erzählt ihre Geschichte und die von Fritz Kolbe Jahre später einem amerikanischen Journalisten in einem Interview. Doch je länger er bei ihr ist, desto mehr wird ihr siebter Sinn aktiv. Irgendetwas stimmt mit diesem Mann nicht, doch was?
In zwei ineinander verschachtelten Geschichten führt uns der Autor zwei sehr verschiedene historische Ereignisse vor Augen, die er ein wenig an seine Erzählung angepasst hat. Die Rückblicke in den Zweiten Weltkrieg sind den Lesern vielleicht vertrauter als die Geschichte rund um das Interview, doch beide Texte haben ihren Reiz und auch ihre Überraschungen.
Ein Blick in die Vergangenheit, der noch nicht so oft in Büchern thematisiert wurde und daher sehr spannend zu lesen war.Der Autor schafft es, die Menschen zu beschreiben, ohne sie per se zu verurteilen und gibt der Erzählung somit einen sehr gelungenen Rahmen.
Wer sich für diese Zeit der Weltgeschichte interessiert, dem sei das Buch sehr ans Herz gelegt.
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