Bücher mit dem Tag "chemie"
90 Bücher
- Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)
(769)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanEin interessantes Buch über eine Frau mit außergewöhnlich starker Persönlichkeit und die ungerechte Behandlung der Frauen in den 50er und 60er Jahren. Schade, dass bei den gesellschaftlichen Problemen zwar immer wieder das Thema Glauben thematisiert wurde, die Sympathie Elizabeth' mit Rosa Parks aber nur einmal kurz angebracht wurde, obwohl das Civil Rights Movement so entscheidend für die Epoche war und viele Parallelen zum Hauptthema des Buches hat.
Tragend im Verlauf der Geschichte war die Liebe zwischen Elizabeth Zott und Calvin Evans und eine Menge Tragödien in beider Leben. Ein bisschen viel Drama auf einmal. Gerade Elizabeth' Familiengeschichte wirkt als wollte man möglichst viele Schicksalsschläge und Themen auf einmal im Buch unterbringen.
Alles in allem ein Buch, dass durch große Wortgewandtheit und Recherche im Bereich der Chemie glänzt und durch die Skurrilität der Charaktere von Elizabeth, Calvin und Mad auffällt. Der Schreibstil und die Dramen ziehen einen förmlich durch das Buch, aber alles ist sehr zugespitzt. Für mich ab einem gewissen Punkt leider zu viel des Guten. Und der Hund war zuckersüß und seine Sichtweise sicher unterhaltsam, wirkte für mich aber sehr deplatziert in diesem übermäßig ernsthaften Setting.
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
(508)Aktuelle Rezension von: bunniesandbooksDiese Fortsetzung hat mir insgesamt wieder richtig gut gefallen und mich emotional voll abgeholt 💫📖
Die Geschichte knüpft an Band 1 an und führt die Handlung konsequent weiter, wodurch man sofort wieder in dieser Welt drin ist. Viele Entwicklungen sind spannend, emotional und sorgen dafür, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Trotzdem hinterlässt das Buch ein ziemlich intensives Gefühl – im positiven Sinne, aber auch ein bisschen traurig, weil man am Ende einfach sofort weiterlesen möchte 😭 Man ist noch so tief in der Geschichte drin, dass es schwerfällt, sie zwischendurch loszulassen.
Im Vergleich zu Band 1 war die Fortsetzung für mich etwas anders in der Dynamik, aber trotzdem sehr unterhaltsam und fesselnd. Besonders die emotionalen Momente haben wieder dafür gesorgt, dass ich richtig mit den Figuren mitgefiebert habe 💛
Am Ende bleibt vor allem eines: der große Wunsch, direkt Band 3 in die Hand zu nehmen und zu erfahren, wie alles ausgeht.
Insgesamt eine starke und sehr gelungene Fortsetzung.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet
(1.425)Aktuelle Rezension von: Moonchild7Ich habe nun zum zweiten Mal versucht, in diese Buchreihe hineinzufinden. Beim ersten Erscheinen des ersten Bandes war ich sofort interessiert, denn skurrile Figuren sprechen mich grundsätzlich an, auch wenn Krimis nicht zu meinen bevorzugten Genres gehören. Flavia als Protagonistin gefällt mir nach wie vor sehr gut. Ihr trockener Humor ist einer der stärksten Punkte des Buches und trifft genau die Art von Witz, die ich mag. Man muss diese Art Humor allerdings zu schätzen wissen, sonst verliert die Geschichte schnell ihren Reiz.
Lange Zeit dachte ich, mein anfänglicher Zugangsschwierigkeit läge an der umfangreichen Chemiethematik. Obwohl ich in der Schule selbst gut in dem Fach war, habe ich das Interesse später nicht weiterverfolgt. Inzwischen weiß ich jedoch, dass komplexe Themen mich in Romanen nicht grundsätzlich stören, sofern sie gut in die Handlung eingebettet werden. Andere Bücher haben mir gezeigt, dass ein guter Balanceakt möglich ist und man auch Fachliches leicht verständlich einfließen lassen kann. Ein Roman sollte das leisten können, da man ansonsten besser zu einem Fachbuch greifen könnte.
Dass ich der Reihe eine zweite Chance gegeben habe, liegt auch daran, dass sie häufig empfohlen wird, wenn man Wednesday oder die Addams Family mag. Die Parallelen liegen tatsächlich nahe. Flavia und ihre Familie erinnern in vielen Momenten an die exzentrischen Addams. Dennoch fehlt mir etwas Entscheidendes: die Leichtigkeit und das Fantasievolle, das ich an Wednesday so schätze. Der Schreibstil ist für meinen Geschmack überfrachtet. Es wird viel erklärt und wenig gezeigt, was den Lesefluss spürbar hemmt. Viele Sätze fließen nicht organisch ineinander, sodass ich häufig im Text hängen blieb und das Lesen nicht richtig genießen konnte. Action brauche ich nicht zwingend, aber ich wünsche mir einen natürlichen, atmosphärischen Handlungsfluss, der mich trägt.
Auch beim zweiten Versuch konnte mich dieser Band daher nicht vollständig überzeugen. Einige Elemente gefallen mir sehr gut, besonders die Figur Flavia und der Humor. Der Erzählstil verhindert für mich jedoch, dass ich wirklich in die Geschichte eintauche.
- Dr. Mai Thi Nguyen-Kim
Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit
(225)Aktuelle Rezension von: LidenBUCH
review
Autor
Mai Thi Nguyen - Kim
Genre des Buches:
Fachbuch Naturwissenschaft
Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?
Aufklärung von Themen gesellschaftlicher Debatten
Würde ich es weiterempfehlen?
Bedingt
Datum
25.02.2026 (14)
Bewertung
Titel
Kleinste gemeinsame
Wirklichkeit
Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:
Mai - Thi Nguyen Kim, Chemikerin mit Doktortitel, nimmt uns mit und wirtt einen Blick auf die Streitfragen des öffentlichen & gesellschaftlichen Diskurses (Zocken, Corona, Gender Pay
Gap usw.)
Mein Fazit zu diesem Buch:
Ich kenne nicht ihre Videos, finde sie aber als Person echt sympathisch und war umso enttäuschter über das Buch.
Ich lese einige Fach- und Sachbücher und viele davon sind zugänglicher geschrieben als dieses. Es wurde probiert, Humor reinzubringen und doch war die Lektüre zu langatmig und die Erläuterungen zu verschachtelt.
Schade !
- Randall Munroe
What if? Was wäre wenn? Jubiläumsausgabe: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen
(195)Aktuelle Rezension von: PrinzeraAuf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, durch einen Post einer Bekannten auf Bookstagram und fand direkt, dass es sich irgendwie lustig und spannend anhört. Denn klar, auch ich habe Fragen, die mich mir insgeheim so stelle, die aber so wild sind, dass ich niemals damit rechnen würde darauf eine fundierte Antwort zu erhalten. Und genau solche Leute schreiben Randall auf seinen Blog und er beantwortet, was er kann und mit seinem Gewissen vereinbaren kann auf höchst amüsante und schlaue Weise.
Die Optik des Buches ist relativ schlicht in einem Comic Stil gehalten, der dem Leser auch im Buch immer wieder begegnet, denn nicht nur, dass der Autor diese abstrusen Fragen beantwortet, Nein er zeichnet oft auch noch kleine Comics dazu, welche mir als nicht ganz so wissenschaftlich begabte Leserin, die Themen nochmal veranschaulichen.
Ich finde es wirklich erstaunlich wie Randall es schafft, dem Leser so kinderleicht wahrlich wissenschaftliches Wissen zu vermitteln, anhand von Fragen, die an Abstrusität teilweise kaum zu übertreffen sind. Ich habe so viel gelernt und es ist mir sogar leicht gefallen, selbst die komplexesten Szenarien (egal ob im Bezug auf das Weltall, Atome oder Mathematik) zu verstehen und nachzuvollziehen.
Das Ganze wird gepfeffert mit einer Prise Sarkasmus oder Ironie und herauskommt ein Wissensbuch der ganz anderen Art. So etwas wie "What if" ist mir vorher noch nirgends begegnet und umso dankbarer bin ich, auf das Buch aufmerksam geworden zu sein.
Fazit:
Dieses Buch ist für alle, die genauso wie ich, wenig Antworten aber umso mehr Fragen im Kopf haben und sich einfach freuen, dass es in der Welt jemanden gibt, der sich genau diese Fragen durchliest und bis ins Detail durchdenkt um dann eine Antwort zu geben, welche einen zwar nicht immer befriedigt aber doch zumindest zum Schmunzeln bringt.
- Kira Licht
Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
(413)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeKaleidra von Kira Licht Band 1 der Triologie und ich fand das Buch einfach toll. Ich habe am Anfang erst ein bißchen gebraucht um rein zu finden, aber danach bin ich nur so durch die seiten geflogen. Ich finde den schreibstil einfach und unglaublich humorvoll. Der Schlagabtausch zwischen Emilia und Ben ist einfach hervorragend! Es passiert so viel in dem Buch und das offene Ende hat mich komplett zerrissen.
Ich bin sehr auf Band 2 gespannt.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel
(673)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDa ich vom ersten Band der Flavia de Luce-Reihe so begeistert war, habe ich mit der Fortsetzung „Mord ist kein Kinderspiel“ nicht lange gewartet. Es ist der zweite Band einer aktuell zehnteiligen Detektivroman-Reihe. Der elfte Band „Des Henkers letzte Mahlzeit“ soll dieses Jahr am 27. November erscheinen. Eigentlich bin ich kein Fan ellenlanger Reihen, aber der erste Band war für mich überraschend ein Highlight. Die schlagfertige Protagonistin, die an Wednesday Addams erinnert und die im ländlichen England der 1950er-Jahre Todesfälle aufklärt, hat einen unvergleichlichen Charme. „Mord ist kein Kinderspiel“ von Alan Bradley erschien 2010 und ist bei Fans mindestens genauso beliebt wie der erste Band.
Die elfjährige Flavia de Luce lebt im Juli 1950 mit ihrem Vater, ihren älteren Schwestern Ophelia und Daphne sowie dem Gärtner Dogger und der Haushälterin Mrs. Mullet im Anwesen Buckshaw unweit des englischen Dörfchens Bishop’s Lacey. Als der reisende Puppenspieler Rupert Porson mit seiner Gehilfin Nialla auftaucht, ist Flavia Feuer und Flamme. Sie spioniert den beiden vor der Aufführung am Samstag hinterher und findet schnell heraus, dass sie Geheimnisse haben. So versucht Nialla ihre Schwangerschaft zu verbergen. Und Rupert ist gar kein Unbekannter im Dorf, denn er scheint mit Gordon und Grace Ingleby von der Culverhouse Farm Geschäfte zu machen, deren Sohn vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Schnell wird Flavia klar, dass es mit der gerade eingekehrten Ruhe in Bishop’s Lacey schon wieder vorbei ist und der nächste Mord vor der Tür steht.
„Ich lag tot auf dem Friedhof.“, ist der erste, und sicherlich sehr skurrile, erste Satz des ersten Kapitels. Die Protagonistin Flavia erzählt hier in Ich-Perspektive und Präteritum, wie sie auf dem Friedhof Probe liegt und sich ihren eigenen Tod ausmalt: Wer wird um sie trauern? Welche Blumen werden ihr aufs Grab gelegt? Was wird auf ihrem Grabstein stehen? Und wird sie im Himmel ihre Mutter Harriet wiedersehen? Schon mit dem ersten Satz wird klargestellt, dass Flavia keine normale Elfjährige ist, denn welches Mädchen liegt schon zum Spaß auf der Friedhofswiese und malt sich dabei den eigenen Tod aus?
Flavias Faszination für Tod und Gifte macht sie für andere Menschen oft unheimlich. Während andere kleine Mädchen wahrscheinlich weinen oder schreien würden, wenn sie jemanden sterben sehen würden, schaut Flavia fasziniert zu und versucht, einen besonders guten Blick auf die Leiche zu bekommen. Ihre Mitmenschen können ihre Neugier für Morbides nur sehr schwer nachvollziehen. Außerdem neigt sie zu Impulsivität: sie handelt manchmal ohne über Konsequenzen nachzudenken und begibt sich dabei in potenziell gefährliche Situationen. Besonders wenn es darum geht, an wichtige Informationen zu kommen kann sie auch manipulativ sein. Sie nutzt ihr kindliches Erscheinungsbild schamlos aus, um Erwachsene zu täuschen und weiß oft genau, was sie sagen muss, um ihren Gegenüber einzuwickeln. Trotz ihrer scharfsinnigen Beobachtungsgabe hat sie nicht immer ein Gefühl für soziale Normen. Manchmal hat sie Schwierigkeiten, sich in die Emotionen anderer hineinzuversetzen und wirkt dadurch sozial unbeholfen. Doch obwohl dies alles eher negative Eigenschaften sind, machen sie sie zu einer vielschichtigen, glaubwürdigen und sogar liebenswerten Hauptfigur. Auch im zweiten Band habe ich Flavias Einzigartigkeit wieder geliebt. Wer Flavia nicht kennt, hat was verpasst!
Zugegeben, dieser Detektivroman braucht Hirnschmalz! Zwischen der Erwähnung historischer Persönlichkeiten, seltener Worte und ganz viel chemischen Wissens werden noch jede Menge neue Figuren eingeführt, die vielleicht sogar als potenzielle Mörder infrage kommen. Ich musste das Buch immer wieder mal weglegen, um nachzuschauen, wer bspw. „John Gielgud“ (S. 112), „Thomas Nash[e]“ (S. 113) oder „Samuel Pepys“ (S. 112) waren. Diese knapp 350 Seiten sind zudem randvoll von geistreichem Witz, den man zwischen den Zeilen lesen muss. Flavia de Luce ist also keine Lektüre zum Abschalten und gedankenverlorenem Verschlingen. Man muss hier ordentlich mitdenken. Dafür wird man aber mit einem außergewöhnlich guten Schreibstil belohnt.
Allerdings ist mir in diesem Band ein klitzekleiner Fehler aufgefallen, der medizinisch so nicht ganz korrekt ist. Flavia findet im Verlauf der Geschichte eine Person, die Rattengift geschluckt hat. Sie beschreibt, dass sie „durch den Sauerstoffmangel schon rot im Gesicht“ (S. 318) war. In Wahrheit werden Menschen bei Sauerstoffmangel aber bläulich. In Fachkreisen wird das als Cyanose bezeichnet und kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Vergiftungen. Die Verfärbung entsteht dadurch, dass rote Blutkörperchen mit gebundenem Sauerstoff eine andere Farbe haben als jene, die CO2 gebunden haben. Nimmt der Sauerstoffgehalt im Körper also stark ab, erkennt man die blaue Färbung z.B. sehr gut an den Lippen oder der Zunge. In dem Buch gibt es viel Fachwissen, das ist der einzige Fehler, der mir aufgefallen ist, weshalb er nicht stark ins Gewicht fällt.
Den Kriminalfall fand ich wieder spannend, allerdings hat er mich ein bisschen weniger gefesselt als der von „Mord im Gurkenbeet“, vielleicht auch, weil dieses Mal niemand aus Flavias näherem Umfeld unter Verdacht steht. Ich hatte recht schnell eine Vermutung, wer der Mörder sein könnte, bin aber auch hier wieder hinters Licht geführt worden. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es hier deutlich mehr potenzielle Verdächtige, die zu Beginn des Buches vorgestellt werden. Entsprechend zieht sich die erste Hälfte leicht und es dauert gut 150 Seiten, bis der Mord überhaupt geschieht. Das Ende wird dann recht zügig abgehandelt und es ist bei Weitem auch nicht so dramatisch und nervenaufreibend wie im ersten Band, aber das ist auch in Ordnung. Es macht einfach Spaß, Flavias Streifzüge als Detektivin durch das verschlafene englische Dorf zu verfolgen. Ein kleiner Bonuspunkt ist auch die Karte von Bishop’s Lacey, die vorne im Buchdeckel abgedruckt ist. Dort werden die wichtigsten Handlungsorte wie Buckshaw, die Kirche St. Tankred oder die Malplaquet Farm sowie die Culverhouse Farm mit dem Gibbet Wood abgebildet, sodass man sich das Dorf bildlich vorstellen kann.
Flavia de Luce mausert sich gerade zu einer meiner liebsten Buchreihen. Auch „Mord ist kein Kinderspiel“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Flavia ist eine der faszinierendsten und komplexesten Protagonistinnen aller Zeiten. Die mysteriösen Todesfälle sind spannend aufbereitet und laden zum Miträtseln ein. Die sommerliche Atmosphäre des englischen Dörfchens im Jahr 1950 hat einen unvergleichlichen Charme. Gepaart mit chemischem Wissen, historischen Persönlichkeiten und viel Eloquenz bietet Alan Bradley ein breites Wissensfeld an, aus dem wirklich jeder noch etwas lernen kann. Nicht zu vergessen ist der herausragende Schreibstil mit einer feinen Prise britischen Humor. Lediglich das falsche Benennen der Hautfärbung bei Sauerstoffmangel sowie die recht langgezogene Einführung sind kleinere Kritikpunkte. Auch wenn mir der zweite Band wirklich gut gefallen hat, fand ich den ersten noch ein wenig besser. Deswegen bekommt „Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel“ von mir volle vier von fünf Federn. Für den August nehme ich mir definitiv den dritten Band „Halunken, Tod & Teufel“ vor.
- Anya Omah
Dark Cinderella
(367)Aktuelle Rezension von: plot_vibes„Dark Cinderella“ ist ein tolles Buch, um aus einem Reading-Slump herauszukommen. Ich hatte das Buch schon länger zu Hause, aber habe nie wirklich damit begonnen. Vorgestern habe ich mir von ein paar Büchern jeweils das erste Kapitel durchgelesen, aber nur dieses blieb hängen, weil es sofort interessant war. Als ich dann in die Geschichte eingetaucht war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es heute Morgen beendet. Ich finde die Geschichte wirklich gut, es passiert auch einiges, jedoch wird von der eigentlichen Handlung, dem „Warum”, nur sehr wenig preisgegeben, sodass man mehr oder weniger das zweite Buch kaufen muss. Ich mag aber den Schreibstil der Autorin sehr und das Buch war auch sehr angenehm zu lesen. Es war das perfekte Buch für sonnige Tage. Auch die Charaktere lernt man sehr schnell lieben, weil sie alle auf ihre eigene Art sympathisch sind. Was ich immer wichtig finde: Sie wirken menschlich. Die Spannung zwischen den beiden Hauptcharakteren war immer großartig und wie er sie beschützt hat, war sehr süß. Er weiß aber auch, dass sie nicht immer beschützt werden muss. Leider macht er oft Sprüche, dass er die Monarchie nicht mag aber sie wirklich aktiv zu verbessern schafft er nicht. Sie ist sehr selbstständig und eigen, was sie sehr sympathisch macht. Ich finde, es war sehr gut geschrieben, wie sich zum Schluss beim Prinzen immer mehr bemerkbar macht, dass sie verdächtige andere Ziele hat, von denen er nichts weiß. Ich bin schon gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird.
- J. P. Monninger
Liebe findet uns
(427)Aktuelle Rezension von: AukjeHeather macht mit ihren zwei Freundinnen Constance und Amy nach ihrem Collegeabschluss, eine Rundreise durch Europa. Während einer Zugfahrt von Paris nach Amsterdam lernt sie durch Zufall Jack kennen der auch eine Rundreise durch Europa macht, aber geleitet durch ein Tagebuch seines Großvaters der als Soldat nach dem zweiten Weltkrieg durch Europa wanderte. Die beiden entwickeln ziemlich schnell Gefühle für einander, verlieben sich haben eine wunderbare Zeit in Europa und beginnen eine Zukunft in New York zu planen, da Heather nach ihrer Reise dort einen Job anfangen wird. Als sie nun am Ende ihrer Reise am Flughafen in Paris stehen um zurück zu fliegen, verschwindet plötzlich Jack spurlos. Heather ist verzweifelt da sie nicht verstehen kann, warum Jack einfach verschwunden ist und kommt einfach nicht über ihn hinweg. Als sie plötzlich einen Hinweis erhält beginnt sie ihn zu suchen und erfährt mehr über sein Geheimnis.
Hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da man mich immer mit Stories die um eine Reise in einem Zug durch Europa handeln, hat. Schließlich gehört der Film 'Before Sunrise' bis heute zu einem meiner absoluten Lieblingsfilmen. Dennoch fand ich das Buch teilweise anstrengend zu lesen, da es sich streckenweise gezogen hat. Auch der Charakter von Jack empfand ich eher als kühl und etwas abgeklärt und arrogant und konnte die Anziehung zwischen ihm und Heather überhaupt nicht nachvollziehen. Das Buch ist OK, hat aber seine Fehler und kann gelesen werden, aber gehört nicht zu den Büchern die man gelesen haben muss.
- Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie
(131)Aktuelle Rezension von: BuecherkopfkinoSo eine spannende, intensive, emotionale und starke Geschichte.
Elisabeth Zott wurde so gut beschrieben, dass ich dachte, es wären wahre Begebenheiten und Elisabeth Zott hätte gelebt. Meine Recherche zeigte, dass Elisabeth Zott ausgedacht war. Eine perfekte Charakterentwicklung also.
In der Zeit um 1961 hätte es Elisabeth als Frau, die nicht ganz so weiblich ist, manchmal etwas verrückte Ideen hat und eine absolute Liebe für die Chemie und die Wissenschaft hat, bestimmt nicht so einfach im Leben gehabt, was perfekt in diesem Buch dargestellt wird. Sie stellt aber auch eine starke, eher aus Versehen feministische Persönlichkeit dar. Eine starke, interessante Protagonistin. Die anderen Charaktere fand ich ebenfalls sehr gut dargestellt. Besonders ihr Hund Halb 7 und ihre Tochter Mad haben mir sehr gefallen.Es war so emotional, dass ich teilweise beim Hören Rotz und Wasser heulen musste, mit Elisabeth Wut empfunden habe und ihre kämpferische Natur nachempfinden konnte.
Das Hörbuch an sich ist auch sehr gut produziert und perfekt von Luise Helm eingesprochen worden.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
- Stephenie Meyer
The Chemist – Die Spezialistin
(257)Aktuelle Rezension von: wasserratteInhalt:
Dr. Juliana Fortis ist auf der Flucht. Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der Regierung gearbeitet und weiß mittlerweile zu viel. Es wurden schon vermehrt Anschläge auf sie ausgeübt. Jetzt versucht sie mit aller Kraft am Leben zu bleiben. Sie wird aus der Reserve gelockt mit der Möglichkeit dem Ganzen ein Ende zu setzten. Dafür soll Juliana einen allerletzten Auftrag durchführen. Ist es wirklich eine gute Idee diesen Auftrag anzunehmen?
Meine Meinung:
Ich lese eher selten Thriller. Der hier hat mir sehr gefallen. Ich fand ihn an manchen Stellen etwas zu langgezogen und konnte auch nicht genug die Emotionen der Protagonisten spüren. Ich würde sagen, dass es sich hier nicht um einen typischen Thriller handelt. Es gibt eine Liebesgeschichte, die das Ganze etwas aufmischt.
Ich wurde von Anfang an gecatcht und war gespannt zu wissen, wie es für Juliana/Alex weiter gehen wird. Das Leben der Protagonistin ist echt einzigartig. Ständig auf der Flucht und jederzeit bereit zu sein sich zu verteidigen ist definitiv nicht leicht. Ich fand es schön zu sehen, dass sie ihre Fähigkeiten als Spezialistin / Chemist dazu nutzt sich zu verteidigen. Es sind zwar auch Waffen, diese muss sie aber mit Verstand einsetzen. Ihre Ressourcen sind nicht endlos.
Ihre Vorgehensweise wird etwas auf den Kopf gestellt, als sie anfängt immer mehr Gefühle für Daniel zu entwickeln. Einerseits fand ich es verständlich, dass sie aufgrund ihrer Gefühle verwirrt ist. Aber für mich war es nicht so ganz nachvollziehbar, warum sie so „unvorsichtig“ wurde. Sie ist anfangs sehr bedacht und handelt auf einmal naiver. Sie hat in meinen Augen nicht genug die Entscheidung hinterfragt, alles zu geben, um Daniel zu beschützen.
Ich finde nicht, dass dieses Cover zum Inhalt passt. Das amerikanische und englische Cover passen deutlich besser 😊
Fazit:
Eine spannende Geschichte, die ein paar zu viele Seiten hatte. Kürzer und etwas knackiger hätte mich noch mehr gefesselt. Dennoch sehr empfehlenswert.
- Kasie West
PS: Ich mag dich
(367)Aktuelle Rezension von: Meike_SchiekDieses Buch habe ich im Buchladen gesehen und musste es unbedingt gleich lesen, ohne dass es wie immer erst auf meinem SUB landete.
Der Schreibstil war locker, leicht und sehr flüssig, wodurch sich das Buch schnell lesen ließ. Die kurzen Kapitel haben mir ebenfalls gut gefallen. Besonders die Wortgefechte zwischen Lily und Cade haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, auch wenn sie sich oft gestritten haben, ohne dass es dafür wirklich einen Grund gab.
Den Einstieg in die Geschichte fand ich jedoch eher unspektakulär. Es hat für mich etwas gedauert, bis die Handlung richtig in Fahrt kam und ich hatte zwischendurch immer wieder das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht, nur die Briefe hielten meine Vorfreude auf die Story. Erst im letzten Drittel wurde es für mich wirklich interessant und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte endlich dort ankommt, wo ich sie mir gewünscht hatte.
Auch einige Nebenfiguren blieben für mich eher blass und konnten mich nicht wirklich erreichen. Insgesamt fehlte mir an manchen Stellen die Tiefe und auch die Atmosphäre konnte mich nicht immer vollständig abholen.
Was mich am meisten gestört hat, war das Ende. Es kam für mich sehr abrupt, ließ viele Dinge offen und ich hatte das Gefühl, dass man hier noch so viel mehr hätte erzählen können. Gerade nach dem letzten Drittel, in dem die Geschichte endlich richtig Fahrt aufgenommen hatte, hätte ich mir ein runderes und ausführlicheres Ende gewünscht.
Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich eine unterhaltsame Lesezeit. Die Geschichte ist süß, leicht und perfekt für zwischendurch, auch wenn sie mich nicht komplett überzeugen konnte. Dennoch mochte ich die Botschaft der Geschichte sehr, nämlich dass man Menschen nicht vorschnell in Schubladen stecken sollte.
Somit gebe ich diesem Buch 3 von 5 Sterne. Es ist eine süße und lockere Liebesgeschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat, aber meinen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen konnte.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel
(427)Aktuelle Rezension von: Simone_081Ich habe jetzt drei Bände mit Flavia de Luce gelesen und merke, dass meine Begeisterung so langsam nachlässt, obwohl ich Flavia, Buckshaw, Bishop's Lacey und die ganzen skurrilen Figuren mittlerweile ins Herz geschlossen habe.
Auch Alan Bradleys Schreibstil und sein trockener Humor haben es mir sehr angetan.
Was hat sich also geändert? Das Problem dieser Reihe ist, dass jedes Buch/jeder Fall ähnlich ist. Es dauert am Anfang jedes Buches ziemlich lang, bis es mal losgeht. Es gibt immer ein Außenstehender, der ins Dorf kommt und meistens auch umgebracht wird. Dann treten die Dorfbewohner in Erscheinung und werden in Flavias Ermittlungen verwickelt. Meistens spielt dabei irgendein Vorfall in der Vergangenheit eine Rolle. Flavia wird IMMER von ihren Schwestern geärgert (in diesem Band kommt das sogar ziemlich oft vor), der Vater ist immer geistig und körperlich abwesend, es ist immer die Rede von der toten Mutter.
Was fehlt, ist Abwechslung oder etwas Neues, etwas Überraschendes, etwas, das zeigt, das Alan Bradley sich auch abseits von ausgetretenen Pfaden bewegen kann. Wieso können sich die Schwestern nicht auch mal vertragen? Man könnte auch eine der Schwestern miteinbeziehen in die Ermittlungen. Wieso könnte die Familie nicht einmal eine Reise machen? Wieso kann die Handlung nicht einmal im Schnee oder an Weihnachten spielen? Wieso kann Flavia nicht mal in die Schule gehen? Die Liste ließe sich endlos fortführen.
Die Geschichten sind gut, aber die Rahmenbedinungen immer dieselben. Etwas Neues wäre, wie gesagt, wünschenswert. - Anna Savas
Shine Bright – New England School of Ballet
(140)Aktuelle Rezension von: toja1911Dieser Band hat mich emotional komplett abgeholt. Die Geschichte geht tief unter die Haut und hat mich mehr als einmal berührt. Besonders Lia habe ich einfach ins Herz geschlossen – ihre Story ist großartig. Für mich ist das ganz klar der beste Band der Reihe und ein echtes 5+-Sterne-Highlight. 🩰💜
- Yrsa Sigurdardottir
DNA
(357)Aktuelle Rezension von: Mia80„DNA“ ist der erste Fall der Krimireihe um Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Schon im Prolog hatte Yrsa Sigurdardottir meine volle Aufmerksamkeit, denn eine Frau wird auf eine äußerst brutale Art mit einem Staubsauger ermordet. Das Szenario hat mich völlig schockiert, weil die Mordmethode jede Vorstellungskraft übersteigt. Auch die weiteren Todesfälle, zu denen es im Verlauf des Thrillers kommt, befinden sich auf einem ähnlich heftigen Niveau. Trotz der Brutalität ist „DNA“ grundsätzlich kein reißerischer Krimi. Abseits von den Mordfällen wird keine graphische Gewalt dargestellt, stattdessen wird die Ermittlungsarbeit der Polizei detailliert beschrieben. Der Fall ist eine harte Nuss. Als Leser hat man durch den Prolog eine Ahnung, was Ursache für die Verbrechen ist, aber wie genau alles zusammenhängt, hat sich erst auf den letzten Seiten entfaltet.
Ich fand den Thriller außerordentlich spannend mit einem originellen Plot. Die Idee, dass ein Amateurfunker geheime Botschaften erhält, fand ich sehr gelungen. Dadurch, dass eine wichtige Zeugin ein Kind ist, gewinnt die Geschichte zusätzlich an Emotionalität. Die Auflösung und die Enthüllung der menschlichen Fehlentscheidungen, die zu all dem geführt haben, sind erschütternd.
Das war ein sehr lesenswerter Thriller!
- Lena Greiner
Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker
(83)Aktuelle Rezension von: WoertergartenLehrer soll der schönste Beruf der Welt sein. Auf jeden Fall erleben Lehrer einige lustigen Situationen, wie dieses Buch es beweist. Schüler sind eine unversiegbare Quelle für witziges Material, das die Autorinnen fleißig gesammelt , kategorisiert und in mehreren Bänden veröffentlicht haben.
Die Schülerantworten sind nach Fächern sortiert, so dass man dieses Buch in kleinen Häppchen für Zwischendurch genießen kann. Schreibfehler und Fehlleistungen liefern einige witzigen Sätze. Weitere Antworten zeugen von der Kühnheit oder der Kreativität einiger Schüler. Allerdings beweisen eine Mehrheit von klaffenden Wissenslücken unserer Kinder, die nach drei Jahren Pandemie zwischen Schulschließungen und Online-Unterricht wahrscheinlich noch nicht aufgefüllt wurden.
Erwähnenswert ist auch das Cover: da hat sich jemand mit der Gestaltung wirklich Gedanken gemacht. Der Titel von Band 2 als „b.)“ einzugeben ist ein toller Einfall.
Mit diesem Buch verbringt man eine nette Zeit. Jedoch hat es bei mir am Ende keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Deswegen die durchschnittliche Bewertung.
- Sarah Stankewitz
Rise and Fall (Faith-Reihe 1)
(403)Aktuelle Rezension von: libriamoooreRise and Fall von Sarah Stankewitz war für mich eine absolute Gefühlsachterbahn. Ich habe das Buch gelesen und gehört und beides hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt, emotional komplett abgeholt und nicht mehr losgelassen.
Skylar ist so eine starke und mutige Protagonistin. Trotz allem, was sie durchmachen muss, verliert sie nie ihre fröhliche Art. Ich habe sie so bewundert. Ihre Entwicklung war wunderschön mitanzusehen und hat mich tief berührt.
Auch Carter ist einfach ein Traum. Für mich ist er eine wandelnde Greenflag. Seine Art, seine Unterstützung und seine Präsenz in Skylars Leben haben mein Herz weich werden lassen.
Die Handlung war spannend, emotional und intensiv. Einige Wendungen habe ich kommen sehen, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Ich habe jede Seite genossen.
Rise and Fall hat mich gebrochen und wieder zusammengesetzt. Ich bin so froh, dass ich dieses Buch endlich von meinem SuB befreit habe.
- Kira Licht
Kaleidra - Wer die Seele berührt
(233)Aktuelle Rezension von: Lili-MarieDie Fortsetzung konnte mich leider nicht so fesseln wie der erste Band. Obwohl die magische Welt der Alchemisten weiterhin eine faszinierende Grundlage bietet und der Schreibstil angenehm leicht bleibt, gibt es zu viele Wiederholungen und unnötigen Längen. Besonders im Mittelteil tritt die Handlung spürbar auf der Stelle, wodurch die Spannung immer wieder abfällt. Ich habe das Buch immer wieder aus der Hand legen und mich zu einem späteren Zeitpunkt dazu durchringen müssen das Buch in die Hand zu nehmen um es fertig zu lesen. Emilia trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte und es hat ihrer Entwicklung auch nicht geholfen sondern der Storyline. Was ich mochte war hier die Welt von Kaleidra. Es war spannend die Beschreibungen zu lesen und es wurde etwas düsterer. Auch die Entwicklung zwischen Emilia und Ben mochte hier sehr gerne.
Aktuell fällt mir es etwas schwer zu dem finalen Band zu greifen. Auf der einen Seite möchte ich wissen wie es weitergeht, auf der anderen Seite hat mich der zweite Band eben nicht ganz überzeugen können daher bekommt das Buch von mir 2,5 Sterne.
- Beatriz Williams
Das geheime Leben der Violet Grant
(80)Aktuelle Rezension von: PhiniZum ersten Mal fand ich die Geschichte in der Vergangenheit weniger interessant als die Story im heute.
Vivian hat mich mit ihrer lockeren spitzbübischen Art zwar nicht ganz von Anfang an mit sich gerissen - zu Beginn war sie mir einfach zu quirlig. Aber mit der Zeit hat mich ihr Witz dazu gebracht sie in mein Herz zu schließen.
Violet (die Protagonistin im Vergangenheitsplot) hingegen hatte so gar nix an sich, was mich irgendwie dazu brachte sie gern zu haben - abgesehen von ihren Schicksalsschlägen, bei denen ich schon mitgefühlt habe, habe ich keine große Sympathie für sie entwickelt. Ich fand sie eher langweilig. Dazu dieses ganze Physik und Chemie - Geschwafel. Hmmm... Neee...
Auch die Lovestory in der Vergangenheit konnte mich nicht überzeugen. Bei der im heute habe ich regelrecht mitgefiebert und -gelitten.
Ich hab das Ende des Buches dann so langsam herbeigesehnt. Vorausgeahnt hatte ich nichts. Mir kam das Ende dann aber doch irgendwie so hingeklatscht vor, auf 15 Seiten abgehandelt... Das fand ich wiederum wenig positiv.
Alles in allem gibt es für Vivian die 3 Sterne, empfehlenswert finde ich das Buch nicht.
- Kanae Minato
Geständnisse
(285)Aktuelle Rezension von: cozyreadingdays„Geständnisse“ von Kanae Minato war eines dieser Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen.
Alles beginnt damit, dass eine Lehrerin vor ihrer Klasse steht und eine erschütternde Nachricht verkündet. Ihre kleine Tochter ist unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Doch sie ist überzeugt, dass zwei ihrer eigenen Schüler für den Tod verantwortlich sind. In einer ruhigen, sachlichen Rede erzählt sie der Klasse, dass sie bereits ihre eigene Form der Rache vorbereitet hat.
Von diesem Moment an entfaltet sich eine beklemmende Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Nach und nach erfahren wir mehr über die beteiligten Personen, ihre Gedanken, ihre Hintergründe und darüber, wie ein einziges Ereignis das Leben vieler Menschen verändert.
Besonders gut gefallen hat mir, wie die Geschichte aufgebaut ist. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man immer neue Einblicke und versteht nach und nach, wie alles zusammenhängt. Gleichzeitig wird die Atmosphäre immer intensiver und auch ziemlich beklemmend.
Der Schreibstil ist dabei sehr ruhig, was die Geschichte noch eindringlicher macht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt.
Wer eine düstere, spannende Geschichte lesen möchte, wird von „Geständnisse“ nicht enttäuscht werden.
- Alan Bradley
Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf
(164)Aktuelle Rezension von: yezzFulminant, gegen die Wellen schreiend beginnt Band 7 und trotz einer längeren Flavia-Pause für mich, war ich sofort wieder drin. Flavia muss man einfach mögen. Ihre Gedankengänge, ihren Witz und ihr Genie gefallen mir immer wieder unglaublich gut. Vielleicht vor allem, weil ich “echter” kein Krimi-Fan bin.
Doch leider ist die Handlung rund um ihre Reise nach Kanada und ihrer neuen Bleibe etwas langatmig geraten. Ist der Leichenfund noch etwas spektakulär, leiden ihre Ermittlungen doch unter ihrem neuen Leben im Internat. Nicht nur, weil die Regeln dort schräg und die Mitschülerinnen und Lehrerinnen stellenweise noch schräger erscheinen. Manchmal sind mir diese Ausschweifungen vielleicht auch ein bisschen zu gewagt und fantasievoll.
Der Mordfall an sich finde ich allerdings spannend und rätselhaft genug gestaltet. Mir hätte es sehr gefallen, wenn darauf mehr Fokus gelegt worden wäre.
Generell würde ich sagen, dass Band 7 mehr als Bindeglied dient. Ich bin also sehr gespannt wie es nun weitergeht in der Hauptstoryline rund um das Nest des Colchicus, Fasanensandwiches und hoffentlich auch Mildred Bannerman.
- Kathinka Engel
This is Our Time
(249)Aktuelle Rezension von: SweetSmileZum Inhalt:
Für Hollywoodstar Rio McQuoid sollte die neue Serie „This is our Time“ nach einem Absturz das große Comeback werden. Doch als die weibliche Hauptrolle durch eine wahnwitzige Idee des Regisseurs an die ahnungslose Praktikantin Ferne geht, rastet Rio aus. Während Ferne überfordert ist von der oberflächlichen Glamourwelt, ist dem Hollywood-Frauenschwarm die Gnadenlosigkeit des Showbiz bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Die gegenseitige Abneigung weicht Verwirrung, als die beiden sich vor der Kamera näherkommen – und sie bald nicht mehr wissen, was echt ist und was fake.
persönliche Wertung:
Nachdem ich als erstes Buch der Autorin "Das Ende von gestern ist der Anfang von morgen" gelesen und geliebt habe, hatte ich wahninnig hohe Erwartungen an die Geschichte und habe mich wirklich gefreut wieder ein Buch von ihr zu lesen.
Für mich klang die Story super spannend und ich liebe das Cover sowie den Farbschnitt. Das Buch sieht einfach richtig hübsch aus.
Leider muss ich gestehen, dass ich ziemlich schleppend in der Geschichte angekommen bin. Im ersten Drittel habe ich die Geschichte gar nicht gefühlt und wurde auch nicht wirklich gecatcht. Ich hatte nicht das Bedürfnis weiter lesen zu müssen und habe das Buch, für mich eher untypisch, recht häufig zur Seite gelegt. Der Schreibstil war mir irgendwie zu langatmig, es hat ewig gedauert bis wirklich mal etwas passiert ist. Durch die Form der Geschichte hat es wirklich lange gedauert, bis ich einen Draht zu den Figuren bekommen habe und auch, dass überhaupt Interaktion zwischen den beiden Hauptprotagonisten entstanden ist. Kurz habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, ob ich das Buch vielleicht sogar abbrechen sollte, aber da ich auch noch Band zwei auf meinem SUB liegen habe, hat die Geschichte die Chance bekommen, mich doch noch zu überzeugen.
Und was soll ich sagen, ab ca. der zweiten Hälfte konnte mich die Geschichte dann mehr packen, endlich hatte ich das Gefühl Ferne und Rio besser kennen zu lernen und als dann eine Interaktion zwischen den beiden stattfand, mochte ich diese sehr gern. :)
Auch die Verbindung zu den Rollen, die beide in der Netflix-Produktion spielen, hat mir sehr gut gefallen. Den Einblick an so ein Leben am Set, fand ich ohnehin wirklich spannend. Ich hatte das Gefühl einen sehr guten Einblick zu bekommen, wie es in der Hollywoodwelt so läuft.
Toll fand ich auch Fernes Familie und alles was mit dieser im Zusammenhang stand. Dort konnte ich mich gleich wohl fühlen. Vor allem Fernes Bruder Erik hat es mir angetan, auch wenn er für mich jünger wirkte als in der Geschichte beschrieben, ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen und musste immer Schmunzeln, wenn von ihm die Rede war, bzw. er auftauchte.
Der Cliffhanger am Ende war fies, aber zu erwarten in Anbetracht des zweiten Bandes. Es konnte mich im Laufe der Geschichte Nichts wirklich überraschen, aber ich habe zumindest die zweite Hälfte gern gelesen und freue mich jetzt auch auf Band zwei. Ich bin sehr froh, dass ich dem Buch, nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten, doch weiterhin eine Chance gegeben habe, denn im Laufe der Geschichte habe ich mich doch noch wohl gefühlt und konnte mitfiebern.
Fazit:
Eine Geschichte mit großem Potential, die für meinen Geschmack leider ein wenig zu langsam Fahrt aufnahm. Ab der zweiten Hälfte habe ich mich sehr wohl gefühlt und ich kann jedem, dem es wie mir geht nur raten, halte durch. :) Meinen hohen Erwartungen konnte dieser erste Band leider nicht so richtig gerecht werden.
- Corina Bomann
Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
(279)Aktuelle Rezension von: MazeixxDie Geschichte über Sophia ist ein emotionaler und zugleich spannender Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Das Buch ließ sich sehr flüssig und schnell lesen – einmal angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen.
Die Geschichte ist voller Gefühle, Höhen und Tiefen, und genau das macht ihren Reiz aus. Die Emotionen der Figuren sind intensiv und glaubwürdig dargestellt, sodass man richtig mit ihnen mitfiebert. Gleichzeitig bleibt die Handlung durchgehend spannend und sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil von Corina Bomann. Er ist angenehm leicht, bildhaft und einfühlsam, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Die Autorin schafft es, historische Elemente und persönliche Schicksale harmonisch miteinander zu verbinden.
Nach dem Ende von Sophias Hoffnung war für mich sofort klar, dass ich direkt mit dem zweiten Teil der Reihe weitermache. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und was Sophia noch erleben wird. Für alle, die emotionale, spannende und gut geschriebene Romane lieben, ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung. 📚✨
- Andy Weir
The Martian
(90)Aktuelle Rezension von: Andreas_TrautweinJetzt habe ich wahrscheinlich alles von ihm gelesen und das hier zum Schluss aufgehoben. Den Film sah ich noch nicht, daher bin ich total "neu" rein ins Buch und hey, wieder eine geile Geschichte, sehr viel technisches Zeug (manchmal zu viel, aber da kann man drüberlesen). Ich las es wieder auf Englisch, was sehr verständlich war. Der Witz, der unterschwellige, gefiel mir auch hier wieder super. Also weiter so, ich hoffe, er schreibt mal wieder ein Buch....























