Bücher mit dem Tag "chemikalien"
2 Bücher
- Kira Licht
Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
(410)Aktuelle Rezension von: Juki772"Wir waren zu mächtig, um Feinde zu sein. Wir waren dafür gemacht, Seite an Seite die Welt aus ihren Angeln zu reißen."
Emilia, 17 Jahre alt, entschlüsselt mit leichtigkeit das sagenumwobene Voynich-Manuskript. Und plötzlich findet sie sich in einer rivalisierenden Welt mit Geheimlogen und Alchemisten wieder. Dabei trifft sie auch noch auf den attraktiven Goldalchemisten Ben.
Ein spannender Auftakt für die Urban-Fantasy-Triologie. Eine angenehme Schreibart mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Zu dem noch eine interessante Story. Mal etwas Anderes als Drachen und Magie. Faszinierend zu lesen und definitiv Suchtgefahr.
- Lothar Beutin
Muttis Erben
(13)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWie schnell das Leben doch eine Wendung erfahren kann, erfährt Herbert Hintersinn an einem Tag im November 2015. Nichtsahnend fährt er, angestellter Pharmamanager, von der Arbeit nach Hause, voller Vorfreude auf ein lecker Weinchen am Abend, und schwupps hat man einen Zwergpudel überfahren.
Was das jetzt damit zutun hat, das ausgerechnet er, der ja eher angepasst und unaufällig im Berufsleben unterwegs ist, von seiner Firma bestimmt wird Geschäftsbeziehungen mit einem syrischen Geschäftsmann aufzunehmen und Herbert, der ja doch recht clever ist, ganz schnell merkt, das da etwas nicht stimmt, denn der Drahtzieher hinter dem Geschäft ist ein Fabrikant für Chemiewaffen, der an gewissen Substanzen interessiert ist, die zur Herstellung eines Nervengiftes nötig sind.
Nun ist der Zwergpudelüberfahrer hin und her gerisssen zwischen seinem Gewissen und der Loyalität zu seiner Firma, bestrebt diesen verhängnisvollen Deal zu verhindern.
Seine Freunde Frank und Harry, die politisch völlig gegensätzlicher Meinung sind, unterstützen und drängen ihn zu handeln, natürlich gehen die Vorschläge in ganz unterschiedliche Richtungen.
Doch letztendlich ist es mal wieder die Liebe zu seiner Kolleging Elsa, die Herbert die Kraft gibt, auf sich selbst zu vertrauen und sich aus gesellschaftlichen Zwängen zu lösen und auf einmal läuft Herbert, der brave und angepasste Mitarbeiter, zu einer Höchstform auf, die den Leser wieder an das Gute glauben lässt.
Lothar Beutin versteht es wie immer meisterhaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft in eine spannende Geschichte zu packen mit normalen Protagonisten, das es einfach Freude macht zu lesen.

