Bücher mit dem Tag "chemotherapie"

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69 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    ~~~

    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

    ~~~

    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.774)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Nachdem Laykens Vater gestorben ist, zieht sie mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Michigan. Dort trifft sie auf ihren attraktiven Nachbarn Will, dieser zieht sie an wie ein Magnet. Er ist lieb und hilfsbereit. Die beiden gehen auf ein Date und verlieben sich nach kurzer Zeit ineinander. Jedoch folgt schon bald das Böse erwachen und es scheint so, als hätte ihre Liebe keine Chance…

    Ich habe vor diesem Buch schon einige Bücher von Colleen Hoover gelesen und habe sie alle auf ihre eigene Art und Weise geliebt. Jedoch habe ich mich lange geweigert dieses Buch zu lesen, da ich sehr hohe Erwartungen daran hatte. Gefühlt jeder hat dieses Buch gelesen und geliebt und ich hatte echt Angst, dass es meinen Erwartungen nicht gerecht werden kann. Aber da habe ich falsch gedacht. Colleen Hoover hat mit diesem Buch natürlich kein neues Rad erschaffen, aber mit ihren Gefühlen und Emotionen hat sie ein Meisterwerk geschaffen.

    Layken mochte ich von Beginn an total gerne und habe sie auch sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist wahnsinnig nett und musste viel durchmachen, was man in diesem Alter nicht durchmachen sollte. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und habe auch ihre Gedanken verstanden und auch ihre Handlungen haben Sinn ergeben. Auch wenn es ihr nicht immer gelingt, versucht sie das Beste aus allem zu machen und vor allem das Beste zu geben. 

    Will war mir auch von Anfang an sympathisch und ich mochte ihn richtig gerne. Auch er hat keine einfache Vergangenheit und musste schon früh erwachsen werden. Seine Handlungen konnte man gut nachvollziehen und in ihn hineinversetzen konnte man sich auch gut. Will muss verantwortungsbewusst handeln und verletzt dabei nicht nur sich selbst, sondern auch Layken. Wills Bruder kann sich echt glücklich schätzen, dass er so einen tollen Bruder an seiner Seite hat. 

    Wie wir alle wissen, sind die Geschichten von Colleen Hoover ,,normale‘‘ Liebesgeschichten. Sie sind immer voller Schmerz, die einen an den Abgrund bringen. Außerdem bringt sie auch wichtige Themen mit in ihre Geschichten, weshalb ich ihre Bücher auch so liebe. Sie spricht über Tabuthemen, über die sonst niemand spricht. Dafür bewundere ich sie sehr!

    Colleen Hoover hat eine besondere Art zu schreiben und diese liebe ich. Sie schreibt locker, leicht und außerdem schreibt sie voller Schmerz, Emotionen und Gefühl. Ich liebe es in die Geschichten von ihr abzutauchen. Durch ihre Geschichten sendet sie ihren Lesern auch immer eine indirekte Botschaft, was ich wunderschön finde.

    ,,Weil ich Layken liebe‘‘ hat meine Erwartungen übertroffen. Die Geschichte von Layken und Will habe ich total gerne gelesen und ich werde auch die anderen beiden Bände aus der Reihe lesen, da ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den beiden weitergehen wird und ob sie sich auch weiter entwickeln werden. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen. Generell alle Bücher von ihr, mit denen kann niemand etwas falsch machen!

  3. Cover des Buches Das Leben fällt, wohin es will (ISBN: 9783404175222)
    Petra Hülsmann

    Das Leben fällt, wohin es will

     (426)
    Aktuelle Rezension von: kimdezordo

    Ein schönes Buch für zwischendurch mit ein paar kleinen Logikfehlern aber am Ende definitiv etwas für‘s Herz. 

  4. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.896)
    Aktuelle Rezension von: missbooklover

    Auf dieses Buch war ich super neugierig, da ich vorher schon sehr viele positive Meinungen gehört habe und es mir auch ein paar Mal persönlich empfohlen wurde.

    Das Cover ist leider gar nicht mein Fall und ich finde, dass diese Geschichte auch ein besseres verdient hat, wenigstens als Neuauflage. Denn der Inhalt, der hier dahintersteckt, ist so gut.

    Ich muss sagen, dass der Schreibstil sicherlich nicht jedem zusagt. Er ist sehr direkt und ehrlich, aber meiner Meinung nach macht er gerade diesen speziellen Charakter des Buches aus. Es wird nichts beschönigt, teilweise auch mit sehr interessanten Aussagen, die einige Lesern:innen wahrscheinlich dazu veranlassen, sich an den Kopf fassen zu lassen. Ich saß teilweise vor dem Buch und habe den Mund verzogen (Alle die das Buch gelesen haben, können sich vielleicht an die Szene mit dem Vogel erinnern). Damit möchte ich keineswegs sagen, dass ich das Buch schlecht fand oder diese Art kritisieren möchte, man sollte sich nur bewusst sein, dass dieses Buch ein wenig anders ist. Die Hauptprotagonistin Tessa hat Krebs und das Buch begleitet sie dabei, wie sie die Dinge erledigt und erlebt, welche sie unbedingt noch vor ihrem Tod machen möchte. Ich mochte den Verlauf der Handlung sehr, da es auch so unvorhersehbar war. Vor allem auch, wie sich der Schreibstil dem Ende des Buches anpasste, war sehr interessant. Ich denke, dass gerade in dieser speziellen Schreibweise die Stärke des Buches liegt und die eine wahnsinnige Authentizität erschafft. Ich kann hier nur die Autorin bewundern. An manchen Stellen schien mir die Hauptprotagonistin doch zu weit entfernt und diese Distanz machte es schwer, alles nachzuvollziehen, was sie dachte und mich mit ihr zu identifizieren. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, was ich guten Gewissens weiterempfehlen kann, gerade wegen dem großartigen Schreibstil.

  5. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.648)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Hazel Grace und Augustus "Gus" lernen sich in Selbshilfegruppe für Krebskranke kennen. Hazel will die Beziehung nur auf freundschaftlicher Basis führen, aber da hat sie die Rechnung ohne ihr Herz gemacht. Gus und sie reisen nach vielen Arztbesuchen nach Holland um dort den Autor ihres Lieblingsbuches zu treffen. Dieses Treffen verläuft alles andere als schön. Aber beide entdecken ihre Liebe zueinander und Gus muss Hazel eine traurige Mitteilung machen...

    Ein Roman, der unter die Haut geht. Ich habe den Film schon gesehen und geheult wie ein Schlosshund, aber das Buch hat bei mir auch schon wieder die Schleusen geöffnet und mich die Frage stellen lassen, Wann gibt es endlich Hilfe?

  6. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.510)
    Aktuelle Rezension von: Lisa2311

    Nach 70 Seiten habe ich es ein Buch genannt, was einen nicht mehr atmen lässt. Und das zieht sich bis zum Ende. Obwohl ich es zum 2. Mal gelesen habe, fand ich es immer noch unglaublich spannend.
    Es gibt eigentlich kein ruhiges Kapitel. Alle paar Seiten passiert wieder was schlimmes, oder emotional sehr erschütterndes. Selbst wenn man denkt, nun kommen ein paar leichtere Seiten, reicht ein Satz aus, um alles zu zerstören. Man wird von einer Emotion in die nächste geschleudert.
    Alles ist sehr intim aus Smokys Perspektive beschrieben, weshalb man sich so gut in sie hineinfühlen kann. Es werden ebenfalls sehr viele Metaphern verwendet, die alles sehr begreiflich machen.
    Die Ermittler in Smokys Team könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch ist jeder auf seine Weise liebenswert und nach wenigen Seiten so gut beschrieben, dass man selbst gerne Mitglied des Teams wäre.
    Die ganze Handlung ist erbarmungslos brutal und emotional sehr tiefgehend beschrieben. Besonders gut fand ich, dass der Täter die ganze Zeit durch Briefe und Telefonate mit im Spiel war.
    Da es an einigen Stellen etwas übertrieben war und es viel zu viele Kosenamen gab und die weiteren Teile noch etwas besser sind, gebe ich 4 von 5.

  7. Cover des Buches Sieben Minuten nach Mitternacht (ISBN: 9783442485345)
    Patrick Ness

    Sieben Minuten nach Mitternacht

     (806)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber das jagt Conor keine Angst ein. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter so schwer krank ist. Das wilde und weise Monster aber wird Conor in seinen Albtraum begleiten und ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit hinter seinem Schmerz!


    Cover: Da ich die Filmausgabe besitze mit dem Plakatfoto als Cover, kann ich nicht viel dazu sagen. Es zeigt eine Szene aus dem Buch/Film wieder und passt an sich auch sehr gut. Mehr der Titel ist es der einen in den Bann zieht.


    Sichtweise/Erzählstil: Conor's (Lebens-)Geschichte erleben wir als Leser von Außen. Trotzdem geht die Geschichte einem Emotional sehr nahe und lässt einen nicht los.


    Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt los. Wir lernen Conor, die Krankheit seiner Mutter und das Monster während der ersten Kapiteln kennen. Auch wenn es nie ausgesprochen wird, ahnt man bereits woran Conor's Mutter leidet und weiß aufgrunddessen auch wie dieses Buch ausgehen wird. Trotzdem gibt einem dieses Buch so viel und gleichzeitig fragt man sich immer wieder "Warum?" ...

    Auf diesen wenigen Seiten werden Verlust, Trauer, aber auch Hoffnung zu einer Achterbahnfahrt. Immre wieder hat man den Drang Conor am liebsten zu Umarmen und zeitgleich teilt man seinen Schmerz und weiß genau was er durchmacht. Ich selbst konnte seine innere Zerrissenheit selbst nachempfinden, da ich es selbst schon mehrfach erlebt habe.

    Patrick Ness hat es einfach unglaublich gut geschafft durch den Schreibstil und die Szenerie Emotionen in einem wachzurufen, die man gerne verdrängt.
    Am Ende des Buches habe ich nur noch geweint und auch jetzt lässt es mich im nachhinnein immer noch nicht los. Aber dennoch gibt es einem das Gefühl nicht alleine zu sein mit seiner Trauer und das man es schafft, diese zu überwinden.


    Fazit: Emotional tiefgehend und eine Thematik, die jeden beschäftigt.

  8. Cover des Buches Club der roten Bänder (ISBN: 9783442221769)
    Albert Espinosa

    Club der roten Bänder

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Cover: Das Cover ist passend zu dem dazugehörigen Film gestaltet und hat somit einen Wiedererkennungseffekt, wenn der Film bekannt ist. Das Buch ist recht dünn und somit denkt man sich, dass man es auch schnell gelesen haben wird.

    Handlung: Ich habe schon einiges Positives über den dazugehörigen Film gehört gehabt. Daher wollte ich das Buch unbedingt lesen, bevor ich mir den Film ansehe, gerade weil es eben nicht dick ist. Vielleicht war dann auch meine Erwartungshaltung recht hoch. Doch in diesem Buch erwartet einen keine wirkliche Geschichte, sondern vielmehr Erkenntnisse, die der Autor in der Krankenhauszeit für sich entdeckt hat und somit Ratschläge an den Leser auch darstellen. Das Ganze ist schon recht interessant, gerade wenn man davon gar nicht betroffen ist, hat man solche Gedanken/Erkenntnisse gar nicht. Dennoch hätte ich doch auch gerne mehr von der Geschichte an sich und der Freundschaft mitbekommen, wie es im Film eher zu sein scheint. Den Film habe ich mir bisher jedoch immer noch nicht angesehen...

  9. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492262668)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.852)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Das ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult handelt von der Familie Fitzgerald und dem Designer-Baby Anna, welches sie als Ersatzteillager für ihre Leukämie-kranke Tochter Kate zeugen. Um den Krebs von Kate besiegen zu können, brauchen sie Knochenmark mit der DNA von Kate. Deshalb wird Anna im Reagenzglas gezeugt. Als kleines Kind kann sich Anna nicht gegen die Eingriffe wehren, in denen ihr unter Schmerzen Knochenmark aus dem Rücken entnommen wird. Sie lebt damit, dass sie das von Zeit zu Zeit eben für ihre Schwester machen muss. Doch dann erleidet Kate Nierenversagen und braucht eine Spenderniere. Nun soll Anna eine Niere spenden. Und sie fängt an sich zu wehren. Sie nimmt sich einen Anwalt, weil sie das Recht auf ihren eigenen Körper einklagen möchte. Das Buch ist der Hammer gewesen. Es ist so toll geschrieben. Nicht nur das Thema ist genial. Wie das Buch ausgeht, schreibe ich jetzt nicht. Jedenfalls anders, als im Film. Und das Filmende habe ich, ehrlich gesagt, besser gefunden. Dennoch lohnt es sich dieses Buch zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen. Ich habe kurze Zeit nach diesem Roman noch ein weiteres Buch der Autorin gelesen, was auch echt gut war. Kürzlich habe ich in der Buchhandlung ein weiteres Buch von ihr erstanden, was eines meiner nächsten Bücher sien wird, die ich lesen werde.

  10. Cover des Buches Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe (ISBN: 9783596812547)
    A. J. Betts

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    Die „Unwahrscheinlichkeit von Liebe“, geschrieben von A.J. Betts ist ein Krebsbuch, in dem die volle Bandbreite von Gefühlen vorkommt.


    Die beiden Protagonisten Zac und Mia haben beide Krebs. Und doch sind ihre Diagnosen vollkommen anders. Sie lernen sich im Krankenhaus kennen und können vorerst nur durch die Wand kommunizieren. Daraus entwickelt sich bald eine Liebesgeschichte, jedoch werden sie wieder getrennt und haben beide mit den Folgen ihrer Krankheit zu kämpfen. 


    Der erste Teil, der hauptsächlich aus Zac’s Sicht erzählt ist, war sehr humorvoll, da er sich seiner Situation mit Witz gestellt hat, wobei es dabei überhaupt nicht lächerlich war. Dank Zac habe ich viele unnötige und lustige Fakten über den Tod und über Krebs gelernt.

    Auf der anderen Seite fand ich Mia am Anfang gar nicht sympathisch, allerdings konnte ich verstehen, warum sie so reagiert hat. Am Ende hat sie jedoch bewiesen, was für eine starke und bodenständige Persönlichkeit sie ist.

    Zusätzlich zu ihrer Liebesgeschichte, wird ihr Kämpfen mit dem Krebs beschrieben, was es doppelt spannend und interessant macht und es hatte auch einige Überraschungen in sich. Trotzdem stand die Geschichte zwischendurch ein bisschen still

    Die verschiedenen Situationen von Zac und Mia zeigen, wie unterschiedlich Familien mit der Diagnose umgehen können und schafft Verständnis für die Wichtigkeit einer funktionierenden Familie. Etwas komisch fand ich allerdings, dass Mias Beziehung zu ihrer Mutter auf einen Schlag 300%ig besser wird.

    Ich fand das Ende gut und bin absolut damit zufrieden, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass andere das nicht so sehen. Deswegen sollten sich die Leser, die immer ein 100%es Ende brauchen zweimal überlegen, ob sie das Buch lesen wollen.


    Alles in allem ist es ein sehr gefühlvolles Buch, manchmal zwar traurig, aber schön, das man auch gut mehrfach lesen kann.


  11. Cover des Buches Wie man unsterblich wird (ISBN: 9783423624558)
    Sally Nicholls

    Wie man unsterblich wird

     (178)
    Aktuelle Rezension von: head_full_of_stories_and_books_
    Das Buch war unsere Klassenlektüre gewesen. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da ich diese Kategorie von Büchern normalerweise nicht sehr bevorzuge, aber mit der Geschichte wurde ich ein großer Fan davon. Sie bringt einen zum Lachen und am Ende sogar zum Weinen. Mehr Gefühl geht nicht. Ein wundervolles Buch, das einem ein wenig mehr  die Angst vor dem Sterben nimmt. 
  12. Cover des Buches Superhero (ISBN: 9783257237337)
    Anthony McCarten

    Superhero

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 303 Seiten

    Verlag: Diogenes (22. April 2008)

    ISBN-13: 978-3257237337

    Originaltitel: Death of a Superhero

    Übersetzung: Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié

    Preis: 12,00 €

    auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Eine Achterbahn der Gefühle


    Inhalt:

    Der 14-jährige Donald Delpe ist an Leukämie erkrankt. Über all den Therapien und ihren Nebenwirkungen, über seinen Ängsten und pubertären Wünschen, trotz der Hoffnung seiner Eltern verliert er scheinbar den Lebensmut. Dabei braucht es nur ein kleines Ereignis, um Donald ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und seinen Kampfgeist zu wecken.


    Meine Meinung:

    Anthony McCarten hat ein wirklich großartiges Buch über das Leben geschrieben. Eingeteilt in drei Akte, lernen wir den todkranken Donald kennen, der mit seinem unbefriedigenden Leben hadert und sich so sehr wünscht, vor seinem Tod seine Unschuld zu verlieren. Seine Gefühle verarbeitet er in einem Comic, den er selbst zeichnet und aus dem es immer wieder Auszüge zu lesen gibt. 


    Donalds Psychologe Adrian kommt an den Jungen mit normalen Mitteln nicht heran, also greift er zu etwas absolut Unkonventionellem, womit er einiges riskiert. Auch sein Leben läuft nicht so, wie er sich das vorgestellt hat, und er kann schließlich von dem todgeweihten Jugendlichen einiges lernen. 


    Die Probleme eines kranken Kindes betreffen die ganze Familie. So wird hier auch erzählt, wie die Eltern mit der Situation umgehen. Jeder versucht auf seine Art, damit fertig zu werden. Die Ehe muss einigen Belastungen standhalten. 


    Der Roman hat mich auf eine wahre Achterbahn der Gefühle geschickt. Er ist einerseits berührend und traurig, dann aber auch wieder humorvoll. Die schwierige Gratwanderung ist dem Autor hervorragend geglückt. 


    Mich hat dabei nur die extreme Sexlastigkeit genervt. Sicher denken Jungs in Donalds Alter häufig an Sex, aber ganz sicher auch an andere Dinge, die mir hier im 1. Akt ein wenig zu kurz kamen. 


    ★★★★☆


  13. Cover des Buches Dinner mit Rose (ISBN: 9783547711875)
    Danielle Hawkins

    Dinner mit Rose

     (106)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Josie erwischt ihren Freund mit ihrer besten Freundin. Die Enttäuschung das die Beiden sie betrogen haben ist unfassbar für sie, sie will einfach nur noch weg. Kurzentschlossen flieht sie von Australien nach Waimanu Neuseeland ihrer alten Heimat und zu ihrer Tante. Tante Rose lebt auf einer kleinen Farm mit 4 tollen Hunden und einem noch dolleren Hausschwein Percy. Sie ist eine tolle Frau mit viel Humor und guter Menschenkenntnis, die voll im Leben steht, bis eine Krankheit sie umwirft. Jetzt ist Josie gefordert und muss sich um die kleine Farm der Tante kümmern. Dabei erfährt man viel über das Leben auf einer neuseeländischen Farm, die umrahmt in einer zauberhaften Landschaft liegt. Doch Josie ist völlig überfordert mit der Bewirtschaftung der Farm. Glücklicherweise bekommt sie unerwartet Hilfe von Matt. Er war Josies erste große Liebe. Ganz vorsichtig schleicht sich bei Josie die Liebe zu ihm ernneut ein.
    Alles ist hier sehr einfühlsam beschrieben auch die Zeilen über die Krebserkrankung der Tante. Man fiebert richtig mit.
    Der Roman enhält alles, Romantik, Liebe und Leidenschaft. Es geht um Freundschaft, Lebenslust, aber auch um Trauer. Ein für mich gelungenes Erstlingswerk der Autorin Danielle Hawkins.
    Die Rosenranke am Seitenschnitt und das schöne Cover machen das Buch allein schon dadurch zu etwas Besonderem.

  14. Cover des Buches Sechs Jahre (ISBN: 9783734102554)
    Charlotte Link

    Sechs Jahre

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Trikerin

    Zum Inhalt:

    Charlottes Schwester Franziska erkrankt schwer. Und diese Krankheit heist Krebs.Die beiden Schwestern verstanden sich super und die Krankheit verband sie noch mehr.Mit diesem Buch versuchte Charlotte ihre Seelenqualen zu lindern.Sie wollte sich dieses fürchterliche Kapitel aus ihrem Leben von der Seele schreiben.

    Meine Meinung:

    Ich habe lange gezögert dieses Buch zu lesen.Ich selbst habe auch einen Lieblingsmenschen auf diese Art verloren.Aber ich bereue es nicht.Es hat zwar bei mir wieder alles aufgerüttelt aber ich weiß es geht allen Angehörigen so.Im Endeffekt tat mir das Buch gut. Charlotte und ihre Familie begleiteten Franziska vom Anfang bis zum bitteren Ende dieser Tragödie. Die ganze Familie leidet.Aber man möchte das der geliebte Mensch weiß es ist immer jemand da für ihn. Das finde ich ist das wichtigste. Man hat die guten Zeiten bei Franziska miterlebt aber auch die schlechten und dann das Ende. Ich kann es Nicht nachvollziehen wie manche Ärzte oder Schwestern mit kranken Menschen umgehen Ein wenig mehr Mitgefühl ist da schon angebracht. So etwas musste ich nicht nicht erfahren und da bin ich froh darüber.

    Fazit:

    Dieses Buch vergisst man nicht. Es macht traurig und wütend auf diese Krankheit. Der Schreibstil und  die schonungslose Offenheit hat mich sehr beeindruckt. Die Gefühle der ganzen Familie werden beschrieben.

    Ein tolles Buch

    Dafür 5 gute Sterne 

  15. Cover des Buches Gruber geht (ISBN: 9783499255762)
    Doris Knecht

    Gruber geht

     (54)
    Aktuelle Rezension von: buchstabensammlerin

    Rund ums Buch:

    Titel: Gruber geht
    Autorin: Doris Knecht
    Verlag: Rowohlt Taschenbuch
    Buch: Taschenbuch
    Erschienen: 2011
    Seiten: 240
    ISBN: 978-3-499-25576-2
    Preis: 10,00 €

    Meine Meinung:
    Am 26. Juli erscheint der neue Roman DIE NACHRICHT von Doris Knecht und ich mag und kann jetzt schon sagen, er ist ganz fantastisch. Beim Lesen ist mir die Tage wieder bewusst geworden, welche besonderen Geschichten Doris Knecht erzählt und ich habe mir ihre Bücher nochmal vorgenommen. Dieses Wochenende habe ich dann ihren ersten Roman GRUBER GEHT gelesen, der 2011 erschienen ist und im selben Jahr auf der Longlist des dt. Buchpreises stand und verfilmt wurde (der Film steht bei mir noch aus. Mag ich aber nun unbedingt schauen).
    In diesem Buch geht es um Gruber, ein – ich sag es mal – Arschloch sondergleichen, Gutverdiener, Porschefahrer, Loftbesitzer, Klugscheisser und Frauenabschlepper. Es gäbe noch mehr über ihn zu schreiben, doch lest es selbst, denn Gruber ist krank. Ein bösartiger Tumor in seinem Bauch lässt ihn im Leben zucken, merkt, dass er leben will und plötzlich fängt es ein wenig an zu menscheln. Durch Sara, eine Berliner DJane werden Gefühle auch bei ihm zum Leben erweckt und Gruber kämpft.
    Doris Knecht hat, wie in all ihren Romanen, mit Gruber eine an etwas zerbrochene Person in den Mittelpunkt des Buches gestellt, ein selbstverliebter Möchtegernyuppie, den der Krebs einholt und den man später, nachdem man ihn wirklich während der ersten Kapitel nicht leiden konnte, irgendwie auf eine spezielle Weise mag, denn auch diese Menschen haben Angst, wollen leben und das zeigt dieser Roman ziemlich deutlich. Die Chemo, die Bestrahlung, die Arzttermine, all das macht aus dem koksenden Barbesucher und vielgereisten Manager, einen Menschen, der plötzlich das ganz Weltliche gut findet.
    Und eines kann Doris Knecht: auf eine ganz ehrliche, direkte, nichts beschönigende, intime und zeitnahe Art erzählen, sodass sich ein Sog entwickelt, der ihre Bücher zu absoluten Erzählkünsten werden lässt. Ich bin Doris Knecht – Fangirl und werde es auch nach DIE NACHRICHT ganz bestimmt bleiben, aber dazu mehr am 26. Juli.

  16. Cover des Buches Heute hab ich keine Lust zu sterben (ISBN: 9783404607877)
    Rebecca Seeliger

    Heute hab ich keine Lust zu sterben

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92
    In dem Buch "Heute habe ich keine Lust zu sterben",geschrieben von Rebecca Seeliger,berichtet Rebecca über ihren Schicksaalsschlag.
    Das Buch ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben.
    Rebecca ist 24 Jahre jung und entdeckt eines Tages einen Knoten in ihrer Brust.
    Ihre Gynäkologin hat Urlaub, daher besucht sie einen anderen Arzt, dieser sagt ihr das kein Grund zur sorge besteht.
    Sie kann jedoch an nichts anderes mehr denken und leidet an konzentrationsstörungen,sowie schlafstörungen, daher sucht sie ihn wieder auf.
    Dieser Überweist sie dann zur Biopsi.
    Dort treten dann die ersten Probleme auf ,wie Nachblutungen und starke Schmerzen.
    Durch die Gewebsentnahme werden bösartige Zellen festgestellt.
    Weiterhin wird in dem Buch ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sehr gut dargestellt.
    Sowie ihre Therapieerlebnisse und Gedanken.

    Ich finde das Buch sehr spannend und anschaulich beschrieben, sodass man sich sofort in Rebecca hineinversetzen kann. Beim lesen kann man sich in ihre Situationen und Erlebnisse hineinfühlen.

    Fazit: Ich hatte schon lange kein Buch mehr,welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Da in meiner Familie einige Krebsfälle aufgetreten sind,interssiert mich das Thema sehr.

    Rebecca zeigt uns, dass man nie aufgeben soll,egal wie schwer die Situation ist und das es sich zu Leben lohnt.

    Ich kann das Buch nur empfehlen.
  17. Cover des Buches Es wird Zeit (ISBN: 9783499276132)
    Ildikó von Kürthy

    Es wird Zeit

     (136)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nach 20 Seiten wollte ich das Buch zur Seite legen mit dem Gefühl "wieder so ein alberner, übertrieben witziger Kürthy-Liebesquatsch"... Ich habe zum Glück noch ein bißchen weitergeblättert und bin hängengeblieben: Natürlich darf die Liebe nicht fehlen mit all ihren Verwicklungen, die Kürthy in ihrer typischen tragikomischen Manier beschreibt, aber zwischendurch kommen auch sehr nachdenkliche, tiefergehende Gedanken auf. Kürthy spricht Frauen vor oder mitten in den Wechseljahren an und äußert die Gedanken, die vielen in diesen Jahren durch den Kopf gehen: war das jetzt alles, wie will ich meine nächsten Jahrzehnte verbringen, was habe ich bis jetzt erreicht? Wer sich inspirieren lassen möchte zu mehr Leichtigkeit, wer das Gefühl haben möchte "ich bin nicht allein mit meinen Zweifeln und Ängsten", der ist bei Kürthy und ihren wie immer leicht neurotischen, ängstlichen und sehr ehrlichen Heldinnen und Helden genau richtig.

  18. Cover des Buches Der Krebskönig (ISBN: 9783960870647)
    Lisa Straubinger

    Der Krebskönig

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
    Inhalt:
    Ein Kind (Tochter) schildert die letzten Tage ihres Vaters.

    Meine Meinung:
    Eine sehr persönliche und zu Herzen gehende Geschichte von Lisa Straubinger.
    Der Umgang mit dem Tod, das Verständnis bei Kindern und die Frage, wann es Zeit ist sein eigenes Leben auf zu geben.
    Kurz, aber sehr berührend

  19. Cover des Buches So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! (ISBN: 9783442745067)
    Christoph Schlingensief

    So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!

     (87)
    Aktuelle Rezension von: freakyricky
    Eines mal vorweg - ich mag Erfahrungsberichte nicht besonderes gerne. Ganz anders ist jedoch Schlingensiefs "Tagebuch einer Krebserkrankung"

    Das Geschriebene stammt aus Tonbandaufzeichnungen, die er fast täglich nach der Diagnose Lungenkrebs (2008) auf Band sprach und somit aufnahm. Das merkt man auch: Schlingensief liest sich wie er sprach: schnell, chaotisch und wahnsinnig ehrlich.
    Ein Protokoll eines Rastlosen, eines Suchenden - mal will er leben, dann wieder sterben, immer auf der Suche nach Gott, auf der Suche nach Antworten. Warum er, warum jetzt? Er ist wütend, traurig und verzweifelt, aber auch dankbar und demütig.
    Das Buch nimmt einen mit in das großartige, verwirrende, hochinteressante Innenleben des äußerst begabten, selbstreflektierenden Künstlergenies Christoph Schlingensief, der am Ende den Kampf leider verloren hat, der mit Sicherheit noch so viel zu sagen, zu bewegen und zu leben gehabt hätte.

  20. Cover des Buches Ich will nicht, dass ihr weint! (ISBN: 9783548373355)
    Jennifer Cranen

    Ich will nicht, dass ihr weint!

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Sanni

    Dazu muss man einfach nicht mehr sagen. Es ist schlimm wenn man an einer Krankeitvsterben wird. Wer es erlebt hat weiss was ich meine. Alles gute weiterhin für die Eltern, ich schreibe aus eigener erfahrung.

  21. Cover des Buches Sonnenröschenwinter (ISBN: 9783897414181)
    Mirjam Müntefering

    Sonnenröschenwinter

     (8)
    Aktuelle Rezension von: JoyMathe
    Im Buch Sonnenröschenwinter von Mirjam Müntefering widmet sich die Autorin diesmal einem heiklen Thema, das ohne persönliche Momente beim Lesen nicht ausbleiben konnte: Brustkrebs.
    Man begleitet Sascha vom ersten Entdecken eines Knoten in der Brust, durch alle möglichen Momente und Phasen dieser Erkrankung. Da gibt es einen Arzt ohne Feingefühl, aber auch wunderbare Mitarbeiter in der Klink. Es gibt Hoffnung und Verzweiflung, Leben und Sterben, Freundschaft, Familie und Liebe... 
    Selbsthilfegruppe: Ja oder Nein? Für Sascha eine lebensverändernde Entscheidung! Sie lernt Robyn kennen, die Leiterin der Selbsthilfegruppe, die ihr sofort und unwiederruflich den Kopf verdreht. Und sie trifft auf eine ganz besondere alte Bekannte von ihr und ihrem Zwillingsbruder Ben...

    Trotz anfänglicher Bedenken, ob dieses Buch nicht zu viele private Gedanken und Erinnerungen hochwirbeln könnte, kann ich es nun - nach dem Lesen - nur allen, auch und gerade Betroffenen, weiterempfehlen. Es ist nicht überzogen rosa-wattebauschig, aber es gibt Hoffnung und Mut! Es gibt viele besondere Passagen, die einem einen anderen Blickwinkel auf auch negative Momente im Verlaufe einer solchen Krankheit geben können. Kleine Mantras für den Kampf gegen den Krebs!

    Ich durfte Sonnenröschenwinter von Mirjam Müntefering im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks lesen.
  22. Cover des Buches Himmel und Hölle (ISBN: 9783453354906)
    Hera Lind

    Himmel und Hölle

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_99
    Ich finde immer, dass wahre Lebensgeschichten etwas ganz persönlich haben und ich finde es wirklich sehr mutig und bewundernswert, dass Menschen ihre Geschichte teilen!
    Hera Lind erzählt von einer jungen Mutter, die selbst Gynäkologin ist, und plötzlich Gebärmutterhalskrebs hat. Sie verbringt viel Zeit im Krankenhaus und muss sich wieder zurück in ihr Leben kämpfen mit ihren vier Kindern. Aber sie gibt niemals auf! Als wäre das nicht genug, wird ein Gehirntumor diagnostiziert und der Kampf beginnt aufs Neue, aber sie stellt sich diesem- und gewinnt!

    Hera Lind beschreibt die Geschichte von Konstanze Kuchenmeister sehr realitätsnah und emotional. Ich fand die Geschichte wirklich sehr gut, aber man muss auch bereit sein, sich wortwörtlich durch die Hölle zu lesen. Ist also nicht für jeden was, aber für alle, die gerne Hera Lind oder Biographien lesen, eine echte Leseempfehlung!
  23. Cover des Buches Das Geräusch der Dinge, die beginnen (ISBN: 9783492314428)
    Evita Greco

    Das Geräusch der Dinge, die beginnen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Irve

    Ada wird von ihrer Mutter verlassen, als sie ein kleines Mädchen ist. Seitdem lebt sie, von diesem traumatischen Erlebnis gezeichnet, mit ihrer Großmutter Teresa zusammen. Die alte Dame versucht zeit ihres Lebens, Ada ihre tiefen Ängste zu zerstreuen. Sie gibt immer wieder einen neuen Blickwinkel auf die Dinge und diese Betrachtungen aus einer anderen Perspektive haben mir gut gefallen. Lebensnah scheint sich Ada dennoch nicht entwickelt zu haben. (Die Rezension ist meinem Bücherblog "Irve liest" entnommen.) Kein Wunder, denn die Oma erzieht sie eher passiv. Die Dinge hat man hinzunehmen, nicht zu hinterfragen und einfach zu akzeptieren. So wirkte es an vielen Stellen auf mich und es wundert somit nicht, wie unfertig Ada oft agiert. Sie wirkte über weite Streckend es Romans sehr seltsam auf mich. Sei es, wie sie die Welt betrachtet, wie sie das Verhältnis zu ihrem Freund sieht und empfindet, aber auch, wie planlos sie in die Zukunft blickt. Das alles mag für einen Roman ganz niedlich sein, lässt sich aber für meinen Geschmack nicht auf das wahre Leben übertragen. Die Dinge regeln sich langfristig eben nicht immer automatisch so, dass es dann doch wieder passt.

    Der Titel des Buches lautet „Das Geräusch der Dinge, die beginnen“ und dementsprechend erwartet möglicherweise der eine oder andere Leser einen deutlichen inhaltlichen Bezug dazu. Das Band, das Inhalt und Titel miteinander verbindet, ist jedoch hauchdünn, eher ein Fädchen denn ein Band. An einigen Stellen blitzt es durch, aber im überwiegenden Teil des Romans sind ganz andere Prioritäten gesetzt.

    Dennoch las sich der Roman ganz flüssig und unterhaltsam. Obwohl ein Erzählstrang sich traurig entwickelte, berührte er mich nicht. Das mag daran liegen, dass ich mit kaum einem der Charaktere wirklich warm geworden bin. Alle dachten, fühlten und handelten sie für mich überwiegend nicht nachvollziehbar, was aber keine wirkliche Kritik ist. Denn jeder Mensch wird durch andere Erlebnisse im Leben geprägt und empfindet dadurch anders.

    Der Roman ist eine kleine Hommage an das Leben – vom Fehlern machen und vergeben, vom Weg abkommen, stürzen und wieder aufstehen, vom Zerbrechen und Kitten, dem aufeinander Achtgeben, gegenseitiger Wertschätzung und von der Gratwanderung, die Wünsche der anderen zu erfüllen und sich selbst dabei treu zu bleiben – die mich durch die Handlung und Wahl der Charaktere bis kurz vor dem Ende inhaltlich nicht überzeugen konnte. Am Schluss offenbart sich dann jedoch eine nicht vermutete Tiefe, die mich ein stückweit versöhnen konnte.

    Inhalt
    Ada ist drei Jahre, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Das Mädchen wächst bei seiner Großmutter Teresa auf, deren Liebe größer ist als ein Haus. Teresa bringt Ada bei, dem Olivenbaum im Garten beim Wachsen zuzuschauen, der »unverändert scheint und doch jeden Tag ein bisschen größer wird«. Doch vor allem lehrt sie das kleine Mädchen, auf das Geräusch der Dinge zu achten, die beginnen.
    Als Ada siebenundzwanzig ist und ihre Großmutter schwer erkrankt, verbringt die junge Frau ihre Tage im Krankenhaus, am Bett des einzigen Menschen, der sie jemals geliebt hat. Die Angst davor, erneut verlassen zu werden, ist übermächtig. Als Ada sich mit der Krankenschwester Giulia anfreundet und in der Klinik-Cafeteria Matteo begegnet, einem jungen Mann, von dem sie nicht genau weiß, was er eigentlich macht, erkennt sie nicht, dass sich zwei Wege kreuzen und neue Türen aufgehen. Und während Teresa immer schwächer wird, muss sich Ada entscheiden, ob sie fliegen will oder fallen. Ob sie vertrauen will oder sich verstecken. Ob sie sich von der Liebe leiten lässt oder von der Angst.
    Aus dem Italienischen übersetzt von Christiane Landgrebe

    Autorin
    Evita Greco, 1985 in Ancona geboren, arbeitete als Bademeisterin, Supermarktkassiererin, Fremdenführerin und Sekretärin, bevor sie ihren ersten Roman schrieb. Nachdem bei ihr als Kind eine Legasthenie festgestellt wurde, schwor sie sich, so viele Bücher wie möglich zu lesen und wenigstens eines zu schreiben.
    Quelle: Thiele Verlag

  24. Cover des Buches Meine Medizin seid ihr! (ISBN: 9783959102278)
    Marlene Bierwirth

    Meine Medizin seid ihr!

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_99

    Zum Inhalt möchte ich gar nichts sagen, denn das Cover und die Klappenangabe sprechen für sich. 

    Marlene, gerade mal 18 Jahre, ist eine starke, bewundernswerte junge Frau, die den Leser mit auf Reise durch ihre schwere Zeit des Fallens, Kämpfens und Erholens mitnimmt. Sie berichtet schonungslos ehrlich, wie es ihr während dem ganzen Jahr ergangen ist und man fühlt sich als Leser, wie wenn man direkt im Geschehen dabei wäre. Ihr Familie und Freunde, die ebenfalls sehr schön beschrieben sind, sind in dieser Zeit ihr größter Halt und geben ihr Kraft für schwere Phasen.

    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen, sodass man als Leser direkt abtaucht in Marlenes Welt. Ich war immer wieder erstaunt, wie sehr sie aus allen Situationen Kraft geschöpft hat und das Gute in den Vordergrund gestellt hat, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Sie hat gekämpft und es letztendlich mit Erfolg geschafft!


    Liebe Marlene, 

    falls Du das hier mal lesen solltest, alle Achtung und meinen größten Respekt vor deiner Ehrlichkeit und das Du dich nicht versteckt hast, sondern uns zeigst, wie die Fassade dahinter und die Wahrheit aussieht!

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