Bücher mit dem Tag "chiemsee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "chiemsee" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Sommernachtsschrei (ISBN: 9783401064185)
    Manuela Martini

    Sommernachtsschrei

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Sternennebel

    Franziska soll während einer Party ihren Freund umgebracht haben. Ein Jahr später kommt sie an den Ort des Mordes zurück, um herauszufinden, was damals wirklich passiert ist, denn sie kann sich an die Tat nicht erinnern, weswegen sie auch aus dem Gefängnis entlassen worden ist. Die Unterstützung in dem kleinen Ort ist nicht gerade groß und so muss sie auf sich allein gestellt die Wahrheit herausfinden.

    Das Buch "Sommernachtsschrei" von Manuela Martini ist bei Arena erschienen und gehört zur Gattung Jugendbuch.

    Das Cover ist typisch für die ArenaThriller, allerdings finde ich, hat es nicht so viel mit der Handlung zu tun. 

    Sehr interessant ist, dass in diesem Buch weder die Hauptperson das Opfer ist, noch der Mord noch nicht passiert ist. Tatsächlich liegt der Mord schon ein Jahr zurück und die Hauptperson selbst die potenzielle Mörderin, die ihren Freund umgebracht haben soll. Blöderweise kann sie sich an nichts erinnern.

    Normalerweise können mich die Bücher dieser Reihe nicht sonderlich überzeugen, sie sind meist sehr vorhersehbar und nicht wirklich spannend. Hier ging mir das etwas anders, obwohl ich mich leider versehentlich selbst gespoilert habe. Aber trotzdem haben sich für mich dann doch noch einige Ergebnisse herauskamen mit denen ich so nicht gerechnet habe.

    Die Charaktere sind so naja. Franziska ist eigentlich ein sehr intelligentes Mädchen, nur irgendwie nicht was ihre Freundinnen angeht. Diese sind reiche, verwöhnte Mädchen, die normalerweise ohne Probleme kriegen, was sie wollen. Autofahren ohne Führerschein, das Schuljahr bestehen, obwohl die Noten eigentlich nicht passen, alles kein Problem, die Beziehungen der Eltern werden ausgenutzt. Ziska selbst passt nicht wirklich in diese Welt, trotzdem frage ich mich, ob sie sich nicht besser zu ihr passende Freunde gefunden hätte. 

    Schön finde ich, wie Franziskas Gefühlswelt beschrieben wird, dass sie das Gefängnis immer wieder in ihren Träumen, aber auch im realen Leben heimsucht, dass sie mit dieser Ungewissheit nicht klarkommt, ob sie es jetzt war oder nicht und die Angst vor den Blicken und Reaktionen der Leute in Kinding.

    Ein bisschen schade fand ich, dass der "Show-Down" sich bis zum Ende hingezögert hat, der Schluss aber dann sehr abrupt ist.

    Fazit: Ein für die Arena-Thriller überraschend spannendes Buch

  2. Cover des Buches Die Ludwig-Verschwörung (ISBN: 9783548282909)
    Oliver Pötzsch

    Die Ludwig-Verschwörung

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Kerry
    Antiquar Steven Lukas führt ein ruhiges und zurückgezogenes Leben. Der junge Mann hat sein eigenes Antiquariat in München, doch die Geschäfte laufen nicht allzu gut. Von je her waren alte Bücher seine Leidenschaft, eine Leidenschaft, die schon das gesamte Familienerbe verschlungen hat, doch er kann einfach nicht anders. Professor Liebermann war in diesem Antiquariat, kurz bevor er entführt und ermordet wurde. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt: vor kurzem kaufte er das geheime Tagebuch von Theodor Marot, das er in genau diesem Antiquariat versteckte. An sich erscheint diese Tatsache nicht unbedingt als Mordmotiv, doch Theodor Marot war niemand anders als der Assistent des Leibarztes von König Ludwig II. Die Umstände des Todes von Ludwig II sind bis heute noch sehr mysteriös.

    Kurz nach dem Mord sucht Sara Lengfeld Steven auf. Sie ist die Nichte Liebermanns und berichtet ihm von dessen Ermordung und ihrem Verdacht, dass ihr Onkel etwas in dem Antiquariat versteckt haben muss. In der Tat ist Steven bereits auf ein Buch gestoßen, dass ihm selbst unbekannt ist bzw. von dem er genau weiß, dass es nicht zu seinem Bestand gehört. Noch ehe er und Sara sich diesem geheimnisvollen Buch widmen können, wird Steven überfallen und sein Laden verwüstet. Schnell steht fest: wer auch immer, er ist hinter diesem Tagebuch her.

    Zusammen mit Sara flieht Steven vor seinen Verfolgern, denn er ist nicht gewillt, so mit sich umspringen zu lassen und er ahnt, dass in diesem Tagebuch ein Geheimnis verborgen ist, ein tödliches Geheimnis. Tatsächlich gelingt es den beiden, nach und nach den Code des Tagebuchs zu entschlüsseln und sie tauchen in die Welt von König Ludwig II und seinem Gefolge ein und erfahren so einiges aus dem Leben des Königs, was bisher vor der Welt verborgen blieb. Doch was auch immer in diesem Buch steht, rechtfertigen diese Geheimnisse, auch über 100 Jahre nach dem rätselhaften Tod des Monarchen, Verfolgung und Tod?


    Geheimnisse um Ludwig II! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch, dank der Tagebucheinträge, in zwei Zeitebenen spielt, diese sich jedoch nicht vermischen, sondern klar voneinander getrennt sind. Ich hatte bei beiden Zeitebenen, auf Grund der realistischen Darstellung, jederzeit das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Beeindruckt zurückgelassen hat mich die Figur der Sara, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist und auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Den Schreibstil kann ich nur als spannend beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.
  3. Cover des Buches Weitlings Sommerfrische (ISBN: 9783492303071)
    Sten Nadolny

    Weitlings Sommerfrische

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Bellastella

    Das Cover finde ich sehr schön. Und dann hat mich „Weitlings Sommerfrische“ zuallerest deshalb angesprochen, weil ich, wie Weitling auch, in Chieming aufgewachsen bin und mich deshalb an all den Orts- und Personenbeschreibungen und manchen bayerischen Ausdrücken erfreut habe, die im Buch vorkommen. Manche Ausdrücke , wie „arschlings“ für „rückwärts“ waren mir entfallen gewesen, und ich mußte lachen, als sie mir hier wieder begegneten.

    Aber insgesamt hat der junge Willy ein völlig anderes Leben geführt als ich, ich hätte ihn damals sehr beneidet um seine aufgeschlossenen,  intellektuellen Eltern, den Zugang zu Büchern, das Haus am See...

    Die Zeitreise des alten Richters als Beobachter zurück in seine Jugend finde ich sehr interessant und gut zu lesen.

    Der philosophische Anteil, wie im Klappentext angekündigt, erschließt sich mir allerdings nicht oder kaum. Aber vielleicht deshalb, weil ich das Buch in der „Sommerfrische“ gelesen habe. Die Idee einer Parallelexistenz finde ich sehr interessant und witzig, und in diesem Fall ist das zweite Leben ja sogar noch etwas schöner, wie beruhigend.

    Was ich nicht mag, das sind die weisen, alten Männer, also erst der Großvater, dann Weitling selber. Allerdings sind diese nicht soo unerträglich alterweise und klug wie, ich glaube, er hieß Alberto in „Sofies Welt“, sondern liebenswürdiger, weltfremd, verwirrt , humorvoll.

    Insgesamt hat mir das Buch, das mal ernst, mal humorvoll dahinläuft, sehr gut gefallen.

  4. Cover des Buches Zipfelklatscher (ISBN: 9783492300261)
    Heidi Hohner

    Zipfelklatscher

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Kati ist Fischerin auf der Fraueninsel, einer Insel im schönen Chiemsee. Ihr Beruf – eine Männerdomäne, doch die anderen Männer auf der Insel: Alles Pfeifen. Deshalb beschließt Kati sich um Mitternacht auf fremde Hochzeiten einzuschleichen, mitzufeiern und vielleicht den Mann fürs Leben oder wenigstens für eine Nacht zu finden. Bis der neue Hotelmanager aus der Schweiz ihr einen Strich durch die Rechnung nimmt und Katis Leben plötzlich eine Wendung nimmt. Leider zum Schlechteren. 

     

    Dieses Buch gehört überhaupt nicht in mein Beuteschema, aber es lag in unserer Ferienwohnung in Bayern aus und war irgendwie der perfekte Start in den Urlaub für mich. Die Geschichte rund um Kati hält wenig bis keine Überraschungen bereit. Nach Lesen des Klappentexts kennt man die ganze Story. Aber manchmal ist genau das doch irgendwie das Richtige. Jedenfalls für mich. 

    Ich mochte die bayerischen Klischees und die Stimmung – jemand der aus Bayern kommt wird das wahrscheinlich alles zu viel finden, aber wie gesagt, für mich hat es eine gute Stimmung aufgebaut und das hat mir gefallen.

     

    Ich gebe hier sehr gerne eine mittlere Punktzahl. Das Buch ist mit Sicherheit nichts Besonderes und recht langweilig, in der Situation hat mir das Lesen aber Spaß gemacht und das rechtfertigt für mich 5/10 Punkte. 

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  5. Cover des Buches Hattinger und der Nebel (ISBN: 9783865323903)
    Thomas Bogenberger

    Hattinger und der Nebel

     (5)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Das ist schon der zweite Fall mit dem Ermittler Hattinger und seinem Team. Teil eins kenne ich nicht, hatte aber trotzdem keine Probleme, rein zu kommen.
    Kommissar hat es mit einem verzwickten Fall zu tun. Es ist Herbst und am Chiemsee ist quasi Dauernebel. Da wird die Leiche von Georg Beimer, genannt George Best in einem Sandaufen gefunden.
    Der junge Immobilienmakler war in zwielichtige Geschäfte verwickelt.
    Es bleibt nicht bei einem Toten und der Kommissar und sein Team ermitteln in alle Richtungen, da ist der ebenfalls zwielichtige Banker, und der heiße Feger Sarah Beck. Die war beim Mr. Best angestellt.
    Was haben die beiden mit dem Fall zu tun.
    Hattinger fährt jedenfalls voll auf die junge Frau ab....
    Doch das sind nicht seine einzigen Probleme....
    Er wird von Alpträumen geplagt, seine Wohnung wurde gekündigt und ausgerechnet jetzt wil seine Teenietochter Lena wieder beim ihm einziehen.....
    Fazit:
    Der Krimi lässt sich gut lesen, ist nicht uninteressant, aber mancmal etwas langatmig.
    Die bayrischen Dialoge sind durchweg recht gut verständlich.
    Allerdings ganz überzeugt hat mich dieses Buch nicht,
    Ganz nett, was für zwischendurch, aber mehr auch nicht.
    Deshalb 3,5 Sterne.
  6. Cover des Buches Tod am Gardasee (ISBN: 9783944936314)
    Marta Donato

    Tod am Gardasee

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich den Vorgänger nicht gelesen und auch noch kein Werk der Autorin in den Händen hatte. Zudem interessierte es mich wie eine Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland aussah, wenn es um einen Mordfall geht. Doch leider wurde ich enttäuscht. Denn am Ende hatte ich keinen AHA-Effekt sondern blieb verwirrt zurück.
    Die Buchbeschreibung verspricht so einiges und lässt aufmerksame Leser bereits erkennen, das es viel zu viel ist. Wo andere Bücher einen Mord haben und dieser für Spannung und Aufmerksamkeit sorgt, haben wir in "Tod am Gardasee" gleich mehrere Baustellen. Gerade die kleinen Nebenbaustellen, wie das Hochwasser, sorgten dafür das ich sehr schnell die Interesse am Buch verlor und mich teilweise zwingen musste weiter zu lesen. Es wurde mir einfach zuviel.
    Die Morde im Buch waren auch nicht der Rede wert und waren für meinen Geschmack einfach zu plump erzählt. Da fand ich es interessanter zu lesen wer korrupt war oder wer wen bestach. Die ermordeten Männer selbst lösten in mir nicht das Verlangen aus, herauszufinden wer sie ermordet hat, da rund um sie herum spannendere Dinge passierten.
    Auch die Kommissare sagten mir nicht unbedingt zu, da diese mehr mit ihren Essenslüsten zu kämpfen hatten. In fast jedem Kapitel ging es ums Essen und wo man es einnehmen könnte. Auch wenn die italienische Küche berühmt ist, so hat sie in einem Krimi, für mich, keinen bedeutenden Wert. 
    Von ermitteln konnte auch keine Rede sein, da die meisten Informationen durch Zufälle zustande kamen. Die beiden Kommissare wirkten dadurch meist sehr träge und gaben mir einfach nicht das Gefühl, das sie wüssten was sie tun.
    Der Schreibstil gefiel mir da doch schon viel besser. Gerade die kleinen einfachen Worte auf italienisch waren gut platziert. Trotzdem hätte ich mich gefreut wenn das Buch mehr Spannung enthalten hätte. Diese fehlte einfach und lies die Geschichte träge wirken.
    Die Personen die im Buch mitwirken, fand ich teilweise sehr gut. Allerdings hätte es realistischer gewirkt, wenn die Figuren nicht all zu extravagant gewesen wären. 
    Wirklich umwerfen konnte mich das Buch leider nicht. Die Geschichte ist überfüllt von Geschehnissen, die am Ende kaum noch auf zu zählen waren. Vielleicht sollte die Autorin einmal überlegen Politik-Krimis/Thriller zu schreiben, den Mord allein beherrscht sie leider nicht so ganz.

  7. Cover des Buches Schloss Herrenchiemsee und die Fraueninsel (ISBN: 9783475536489)
  8. Cover des Buches Die Holzhammer-Methode (ISBN: 9783499258763)
    Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Es ist Sommer im schönen Alpenländle. Es wäre alles heiles Leben, wenn nicht just in dem Moment der Schönheit ein Gleitschirmflieger vom Himmel fallen würde. Das kann einem schon mal den Feierabend versauen, zumindest dem Hauptwachtmeister Franz Holzhammer.

    Zur gleichen Zeit bekommt Frau Dr. Dr. Christine Müller-Halberstadt den Anruf einer fremden Frau. Angeblich ist sie die Neue und Christines Mann kommt nicht mehr nach Hause. Das erste was Frau Doktor einfällt ist, nicht mehr nach Hause zu gehen.

    Kurzentschlossen entscheidet sie sich für einen One Night Stand. Der sich ausgerechnet als Holzhammers Chef entpuppt. Was Holzhammer redlich egal ist, denn der hat den vom Himmel gefallenen Gleitschirmflieger auf dem Tisch und muss nach der Ursache des Unfalls suchen. Oder war es gar kein Unfall?

    „Die Holzhammer Methode“ ist der erste Teil einer Krimiserie aus der Feder der Autorin Fredrika Gers.

    Das Cover ist irgendwie ganz witzig und verspricht einen heiteren Alpen Krimi. Leider verrät das Bild doch schon viel zu viel zum Inhalt. Auch die Inhaltsangabe versprach eigentlich einen spannenden, humorvollen Krimi.

    Leider hat sich das komplette Buch etwas an dem Versprechen vorbei gedrängt. Geht Holzhammer und der Fall gerade noch so einigermaßen, ist Christine nicht auszuhalten.

    Ich glaube, ich habe noch nie so eine dämliche Doktorin erlebt. Und dann ist sie auch noch Leiterin der psychosomatischen Abteilung in der Reha Klinik. Sie bekommt den Anruf einer ihr unbekannten Frau, die sagt, sie wäre die Geliebte ihres Mannes. Frau Doktor hat nichts Besseres zu tun, als einfach nicht mehr nach Hause zu gehen, man muss ja nicht einmal mit dem Ehemann über die Sache reden, und sich in den nächsten One Night Stand zu werfen.

    Aber es wird ja noch besser. Frau Doktor bequatscht den Holzhammer, damit sie den verunfallten Gleitschirmflieger obduzieren kann. Lasst mich mal kurz überlegen … ist Frau Doktor vielleicht eine geeignete Medizinerin für gerichtsmedizinische Untersuchungen? Sie hat ein Studium in Gynäkologie absolviert und zwei weitere fachärztliche Ausbildungen abgeschlossen, und zwar für Psychotherapeutische Medizin und Rehabilitationsmedizin. Tja, da würde ich sagen, sie hat voll den Plan von dem, was sie da an der Leiche macht. Zumal der Tote nicht mal eine Frau für die gynäkologischen Untersuchungen wäre.

    Und das ist jetzt nur ein kleiner Teil, der mir an diesem Krimi schwer im Magen liegt. In der Story ist viel zu viel „möchtegern“ und viel zu wenig „kannichgut“ Krimi enthalten.

    Das Meiste ist einfach völlig unnötig und langweilig. So wie der komplette Part der Christine. Den hätte man besser komplett weg gelassen. Dann hätte man auch auf die unnötige Liebesgeschichte verzichten können. Somit wäre mehr Platz für den Krimi gewesen. Den die Autorin zwischen den ganzen Säuseleien fast vergessen hat.

    Das Buch war für mich leider gar nichts. Zum Ende hin hab ich die Seiten auch mehr überflogen, als dass ich noch gescheit gelesen hätte.

  9. Cover des Buches Die Einsamkeit des Todes (ISBN: 9783734102042)
    Petra Johann

    Die Einsamkeit des Todes

     (25)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna

    Max und Tobias Leitner vom Chiemsee sind so unterschiedlich, wie Brüder nur sein können!

    Max ist ein erfolgreicher Tierarzt, dem scheinbar alles gelingt, während Tobias diverse Ausbildungen abgebrochen hat und ständig etwas Neues beginnt, womit er aber ebenso regelmäßig Schiffbruch erleidet.

    Doch eines verbindet sie: beide lieben dieselbe Frau, Sarah! Das erfährt Max, der mit Sarah verlobt ist, ausgerechnet auf der Hochzeit der gemeinsamen Freunde Andy und Laura.

    Max, außer sich vor Wut, löst augenblicklich die Verlobung, setzt Sarah auf die Straße und bricht jede Verbindung zu Bruder Tobias ab. Bis das Testament seiner verstorbenen Mutter die beiden Streithähne zwei Jahre später dazu zwingt, die Weihnachtszeit gemeinsam im Elternhaus zu verbringen, ohne sich dabei gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

    Und ausgerechnet jetzt, als man widerwillig beisammen ist und auch miteinander kommunizieren muss, stellen die Brüder gemeinsam mit den Mitgliedern der ehemaligen Freundesclique fest, dass Sarah seit jener verhängnisvollen Nacht von niemandem mehr gesehen wurde!

    Was ist mit ihr geschehen? Die Fragen häufen sich, Unsicherheit kommt auf, bald auch Misstrauen, das immer stärker wird, als kurz nacheinander zuerst Sarahs Koffer und später eine Leiche im nahen Forst gefunden werden.

    Die Vergangenheit holt alle Beteiligten mit Wucht ein und es kommen Geheimnisse zutage, die besser im Dunkeln geblieben wären....

    Petra Johanns neuer Kriminalroman ist nicht nur spannend von der ersten bis zur letzten Seite, sondern wartet dazu noch mit zahlreichen überraschenden Wendungen und nicht vorhersehbaren Entwicklungen auf.

    Oft genug führt die Autorin den nichtsahnenden aber viel vermutenden Leser in die Irre, lässt ihn rätseln, Theorien aufstellen und wieder verwerfen, mal diesen, mal jenen der Protagonisten verdächtigen, bis zum Schluss niemand mehr auszuschließen ist und der Leser ganz verwirrt auf die Auflösung wartet.

    Diese mag zwar einigermaßen überraschen, ist aber im Grunde logisch und wäre durchaus vorhersagbar gewesen, hätte die Autorin nicht ständig ihre kleinen Fallen aufgestellt, in die man unweigerlich hineintappt.

    Dabei ist die Geschichte nicht einmal spektakulär, - ganz im Gegenteil! Neid, Eifersucht, Angst, Wut, - all das kennt man. Und es bedarf keines außergewöhnlichen Anlasses, solche Gefühle in uns zu wecken. Doch Petra Johann lässt sie in ihrer Geschichte akkumulieren - und schon wird ein Kriminalfall daraus, den zu lösen nicht nur die Leser bemüht sind, sondern auch die damit beauftragten Ermittler.

    Sie sind so durchschnittlich wie der Fall selbst, den sie bearbeiten, zwar stolz auf ihre vermeintliche Intuition, die sie aber leider nur zu oft im Stich lässt.

    Vielleicht sind die so normalen, oft mehr mit sich selbst und den Beziehungen untereinander beschäftigten Gesetzeshüter eine der Stärken des Krimis! Sie wirken zwar wenig sympathisch, aber authentisch und glaubhaft, gerade weil sie so oft im Dunkeln tappen und eher unkoordiniert und wirr agieren als man es von zumeist beinahe übermenschlich kompetenten Krimi-Ermittlern gewohnt ist.

    Aber was für die Polizisten gilt, trifft auch auf die übrigen Protagonisten zu, die allesamt Verdächtige in diesem Kriminalfall sind. Keinem von ihnen fliegen die Herzen zu, keiner ist eigentlich wirklich zu verstehen - und, wenn man ehrlich ist, mit keinem möchte man im wahren Leben befreundet sein!

    Nicht etwa, dass ihnen etwas Böses, Intrigantes, Gefährliches anhaften würde! Nein, sie sind einfach nur nichtssagend, oberflächlich, langweilig und entsetzlich spießig.

    Doch obwohl die Akteure nicht wirklich berühren können, tut das der Spannung des recht umfangreichen, aber zum Glück sehr eingängig geschriebenen Krimis keinen Abbruch - erstaunlich eigentlich, aber für mich ein Beweis dafür, dass die Autorin ihr Handwerk versteht!

    Ein überdurchschnittlicher Krimi mit durchschnittlichen Charakteren, spannend bis zum Schluss - so recht zum Weiterempfehlen!

  10. Cover des Buches Draußen lauert der Tod (ISBN: 9783865323064)
    Wolfgang Schweiger

    Draußen lauert der Tod

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Karr
    Ein Chiemgau-Krimi, der Lust auf mehr macht - sowohl vom Chiemgau als auch von Wolfgang Schweiger. Schauplatz ist der Chiemsee, die Gegend um Traunstein. Hierhin hat es SCHWAB verschlagen, einen Feuerwehrmann, der bis jetzt ein unauffälliges Leben geführt hat,Doch dann ist er beim Joggen Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Drogendealern geworden - bei der dann ein Toter und ein Koffer mit 750000 Euro zurückgeblieben sind. Er hat das Geld genommen und sich abgesetzt - so, wie man sich as vorstellt: irgendwo im Süden neu anfangen. Doch dann wird er in Traunstein im Chiemgau in einen Unfall verwickelt und muss ein paar Tage im Krankenhaus verbringen. Und - wie das Leben so spielt - sein Unfall"gegner" ist ausgerechnet Kommissar Gruber von der Traunsteiner Polizei, dem langsam aber sicher einiges komisch vorkommt an Schwab. Zugleich muss Gruber mit seiner Kollegin Bischoff den Mord an einem steinreichen Ex-Unternehmers aufklären, der nachts auf dem Rückweg aus der Kneipe überfallen und getötet wurde. Die Ermittlungen fördern hier eine zerissene Familie zutage, in der jeder dem anderen den Tod an den Hals wünscht. Aber nur einer hat offenbar ernst gemacht. Wie jetzt er eine Fall - des flüchtigen Feuerwehrmannes - und der Mordfall zusammenkomemn und die Lösung des einen zur Lösung des anderen führt: das ist geschickt gemachter Regionalkrimi von einem versierten Autor, angesidelt in einer ansprechenden Umgebung. Ein Chiemgau-Krimi, der Lust auf mehr macht - sowohl vom Chiemgau als auch von Wolfgang Schweiger.
  11. Cover des Buches Wunderbare Wasserorte im Chiemgau (ISBN: 9783839221471)
    Christine Paxmann

    Wunderbare Wasserorte im Chiemgau

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Der Chiemgau ist dem Rezensenten nicht gerade unbekannt. Ganz im Gegenteil, denn einige Urlaube hat er hier und in der weiteren Umgebung bereits verbracht. Um so überraschender sind dann Gebiete um Seen und jene selbst, von denen er noch nie etwas gehört hat. 

    Dabei bilden Frillensee, Weidsee, Waginger See, Rinssee oder Tüttensee noch nicht einmal Ausnahmen, denn die meisten, im Buch beschriebenen, kennt er noch nicht! Aber da das Buch im Rahmen der Reihe "Lieblingsplätze zum Entdecken" erscheint, kann es ja passender nicht sein.

    Auch der Wissensstand um die bereits bekannten Seen wird erheblich erweitert, denn wer weiß schon, dass der Wasserspiegel des Chiemsees im Jahr 1904 um einen Meter gesenkt wurde. Man wollte Land gewinnen, was leider erhebliche Folgen nach sich zog. Nur sechzehn Jahre später sollte eine weitere Veränderung den Belangen einer Chemiefabrik Rechnung tragen, doch diesmal gingen die Chiemgauer auf die Barrikaden, allen voran ein sehr bekannter Schriftsteller ...

    Dennoch ist die Verlandung des Chiemsees offenbar nicht mehr aufzuhalten. Ein langsamer Prozess zwar, aber in 10.000 Jahren soll er nicht mehr vorhanden sein. Ein weitaus schnelleres Ende wird den "Kendlmühlfilzen" in Grassau beschieden sein. Die offenen Wasserflächen in dem 1992 als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Bereich werden bereits in 1000 Jahren verschwunden sein.

    Kuriositäten machen ebenfalls auf sich aufmerksam, denn es gibt Bereiche, die man am besten mit einer Fähre erreicht. Seit 1899 betrieben und sechzehn Jahre später amtlich genehmigt, bedeutete der an einem Drahtseil befestigte Kahn eine Abkürzung für Kirchgänger aus den umliegenden Gemeinden zur Klosterkirche in Baumburg. Heute zieht man an einem Seil und wartet, bis man von dem, durch eine Glocke benachrichtigten, Fährmann von der Gaststätte Roiter abgeholt wird ...

    Das Basiswissen bezüglich der Region wird also erheblich erweitert, denn im Eifer des ewigen Vorwärtsdrangs fährt man an dem einen oder anderen Ziel glatt vorbei. Wäre doch schade, wenn man jenen "unaufgeregten und maximal gechillten" See oder jenes Brückenfest und das damit verbundene "Preißn versenken" übersehen würde. Wo? Die Lektüre des Buches gibt Antworten ...

    Fazit: Chiemsee und Königssee sind schön, aber sie sind nicht alles. "Wunderbare Wasserorte im Chiemgau" bietet ein ganzes Füllhorn von Beweisen dafür. Es wird Wochen und Monate dauern, die allzu leichtfertig übersehenen Örtlichkeiten zu bereisen. Dorthin, wo es selbst Einheimischen bei so manchem romantischen Anblick auch noch nach Jahrzehnten die Sprache verschlägt. Man möchte einfach "nur stehen bleiben und schauen".
  12. Cover des Buches Ein Baum wächst übers Dach (ISBN: 9783548609164)
    Isabella Nadolny

    Ein Baum wächst übers Dach

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Ein Sommer am Chiemsee (ISBN: 9783548285580)
    Johanna Nellon

    Ein Sommer am Chiemsee

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Maerchenbuch
    Vom Freund mit der besten Freundin betrogen, durchlebt die Kölnerin Hannah momentan schwere Zeiten. Als der Mietvertrag ihres Blumenladens plötzlich gekündigt wird und sie schließlich nicht nur ihre Selbstständigkeit sondern auch noch ihr schönes Haus in Köln verliert, flüchtet die Mittdreißigerin nach Bayern an den Chiemsee zu ihrem Cousin Bastian. Bastian lebt mit seinem Lebensgefährten Ulli im Haus der verstorbenen Großeltern direkt am Seeufer und gewehrt Hannah Unterkunft in einem der freien Zimmer. Schon bald findet Hannah einen Aushilfsjob als Kellnerin im nahe gelegen Hotel von Andreas Hollerer und lebt sich gut in das beschaulichen Ferienidyll ein. Als sie eines Tages den kleinen Timmy vor dem Ertrinken rettet, lernt Hannah seinen Vater Stefan kennen und verliebt sich sofort in den attraktiven, alleinerziehenden Mann. Nach dem Liebesaus mit Ex Freund Jo, ist Hannah allerdings vorsichtig geworden und möchte sich nicht sofort in eine neue Liebesbeziehung stürzen. Im Laufe der Geschichte gerät die Liebe zu Stefan in Gefahr, denn der unsympathische und gewaltbereite Jo, möchte Hannah zurückgewinnen. Er taucht plötzlich in Prien am Chiemsee auf und stiftet gewaltige Unruhe.

    Johanna Nellon liefert uns eine sehr vorhersehbaren Ferienlektüre mit einem sehr überschaubaren Spannungsbogen. Sie erzählt eine kitschige und klischeehafte Liebesgeschichte mit einem Potpourii aus Irrungen und Wirrungen. Sowohl die Handlung, als auch die Charaktere sind durchschaubar beschrieben und Hannah wird für meinen Geschmack sehr blauäugig und naiv gezeichnet. Der Roman schafft es allerdings, durch schöne und sommerliche Landschaftsbeschreibungen, eine romantische Urlaubstimmung aufkommen zu lassen. Die Geschichte weckt die Sehnsucht nach Urlaub am See und kann an heißen Sommertag für entspannte Stunden sorgen.
  14. Cover des Buches Apfelstrudelküsse (ISBN: 9783548288352)
    Caroline Lenz

    Apfelstrudelküsse

     (19)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe
    Klappentext:
    Mit 35 ist Katharina immer noch Assistenzärztin. Als Alleinerziehende geht es halt nicht ganz so schnell wie bei den jüngeren Kollegen. Doch eigentlich hat Katharina von Hamburg eh die Nase voll. Sie will in die Berge und nimmt kurzerhand eine Stelle am Chiemsee an. Herrliche Landschaft, bessere Arbeitszeiten und wieder mehr Zeit für Tochter Nina. Aber auch im schönen Bayern ist nicht immer eitel Sonnenschein. Zum Glück ist da noch Kollege Felix, ein wahrer Fels in der Brandung im Chaos aus Klinikalltag, intriganten Kollegen und einer pubertierenden Tochter. Katharina merkt, dass eine einzige Veränderung im Leben manchmal nicht genug ist.

    Meine Meinung:
    Katharina hat es  nicht einfach als berufstätige alleinerziehende Mutter, aber sie ist mir zu verkniffen und verhält sich teilweise auch unreif. Die pubertierende Tochter  Nina tut und sagt, was sie will, aber sie sollte meiner Meinung nach etwas Rücksicht auf ihre Mutter nehmen. Beide sollten sich etwas zurücknehmen und dem anderen mehr Zeit und Zuwendung schenken. Ab und zu klappt das ja auch.
    Das ganze hin und her und Konkurrenzgerangel unter den Ärzten ist einfach nur kindisch und nervig; zwischendurch gibt’s eine Prise Sex mit Kollegen- wirklich nicht das, was ich in einem spannenden oder schönen Buch erwarte oder brauche.
    Ebenso dreht es sich auch bei den Landfrauen nicht nur um Kinder, Küche, Kirche, sondern um den bayerischen Spaß der Jungbäuerin, nicht wirklich meins.
    Die Wohltätigkeitsveranstaltung wird groß aufgezogen, den tatsächlichen Ausgang erfährt der Leser leider nicht. Ebenso geht es den Assistenzärzten anfangs sehr um ihre Prüfungen und Vorstellungsgespräche, die aber plötzlich in den Hintergrund rücken.

    Für diesen Roman, der zwar einen witzigen Titel hat, es aber statt Apfelstrudel nur Brezeln oder Leberkäsweck gab, also sehr leichte Kost für zwischendurch, durchwachsen von bayrischem Akzent, kann ich nur 3 schwache Sterne vergeben.

    - - - -
    Außerdem sind mir einige Fehler aufgefallen, die das Lesen sehr erschwert haben und mich mehr als einmal das Buch  zur Seite legen ließen, weil es mir zu anstrengend wurde, ständig über Fehler zu stolpern. Wurde hier nicht Korrektur gelesen?

    Kap.3, 6% im eBook: „Zur Linken gab es ein kleines einladendes Kaffee,...“
    „Kaffee“ ist das Getränk, müsste es nicht „Café“ heißen?

    Kap.3, 6% im eBook: „...die Wartezone der Radiologie, der mit hellbraune Ledersessel und ein überdimensionierter Wasserspender ausgestattet war,...“
    Es müsste „hellbrauneN LedersesselN und einEM überdimensionierteN Wasserspender“ heißen.

    Kap.3, 6% im eBook:
    „Sie waren übersäht mit Farbspuren und tiefen Kratzern.“
    Das Adjektiv übersät für »dicht mit etwas bedeckt sein« leitet sich vom Verb säen ab und wird daher ohne h geschrieben

    Kap.4, 13% im eBook:
    „Ab morgen, wenn der Kollegen Bauer wieder da ist,...“ 
    es müsste „Kollege Bauer“ heißen, ohne N.

    Kap.10, 37% im eBook:
    sollte es tatsächlich so geschrieben werden, bitte ich die „Fehlermeldung“ zu entschuldigen, aber ich kenne „Sacko“ nur als „Sakko“...

    Kap.14, 55% im eBook:
    „... natürlich ahand der leisen, aber unüberhörbaren Pfeifton, der sie begleitete.“
    Es müsste „aNhand“ heißen, außerdem „deS leisen, aber unüberhörbaren PfeiftonS...“

    Kap.19, 83% im eBook:
    „Das dein Freund mich cool findet und so wehrhaft ist.“
    Es müsste heißen: „DasS dein Freund...“


  15. Cover des Buches Chiemseefeuer (ISBN: 9783740804015)
    Tanja Voit

    Chiemseefeuer

     (2)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo
    Der überaus grausame Mord an einer jungen Frau, die, wie es allen Anschein hat, bei lebendigem Leib abgefackelt wurde, entwickelt sich für Kommissar Taglieber und seine Kollegin Tanja schnell zu einer regelrechten Horrorstory. Auch wenn die Identität der Brandleiche überraschend schnell feststeht, gibt es zunächst keinen Anhaltspunkt, der ihnen einen Hinweis auf Täter oder Motiv liefert. Doch das ändert sich schnell, als sie beginnen das private Umfeld der jungen Frau zu durchleuchten. Obwohl es zunächst so aussieht als ob es nur noch eine Frage der Zeit ist bis sie den Fall gelöst haben, wendet sich plötzlich das Blatt. Eine Entführung und ein weiterer Mord geben dem Ganzen plötzlich eine vollkommen neue Wendung. Doch die Ermittlungen laufen alles andere als rund und als Taglieber, dank eines Gedankenblitzes die wahren Zusammenhänge erkennt, ist es schon fast zu spät …

    Fazit
    Eine vielsschichtige und raffiniert aufgebaute Story, die sich nach einem vielversprechenden Einstieg immer weiter von der Realität entfernt, bevor sie mit einem unglaubwürdigen Showdown aufgelöst wird.
  16. Cover des Buches Drei aus dem Ruder (ISBN: 9783453418912)
    Annette Lies

    Drei aus dem Ruder

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Die drei Frauen, die sich zufällig in der psychosomatischen Klinik „Seeblick“ begegnen, könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch gehen sie aufeinander zu, obwohl sie in verschiedenen Wohnbereichen untergebracht sind und zum großen Teil unterschiedliche Therapien besuchen.

    Ihre Probleme, die sie einander nur zögernd offenbaren, kann man durchaus nachvollziehen. Auch wenn sie oft unterschiedlicher Meinung sind und nicht immer gegenseitiges Verständnis aufbringen können, so wird ihre Freundschaft im Lauf der Zeit doch immer intensiver, und sie geben sich gegenseitig Halt.

    Henriette, Mieke und Coco sind gut charakterisiert, und ich konnte für alle drei Frauen in gewisser Weise Verständnis und Sympathie aufbringen.

    Ihre Umgebung und ihre Mitmenschen im Seeblick sind jedoch recht klischeebehaftet, und vieles wirkte auf mich nicht sonderlich glaubwürdig. Es gibt zwar einige derartige Kliniken am Chiemsee, die sicher auch Bewegungstherapie anbieten, aber dass Standup-Paddling mit abschließender Regatta als fester Programmpunkt in so einer Klinik angeboten wird, bezweifle ich doch stark. Das ist wohl eher im Bereich Touristik zu finden. In die Geschichte passt es trotzdem gut hinein, denn vor allem Marius, der Wassersport-Therapeut, spielt eine wichtige Rolle im Roman.

    Die Handlung verläuft auch nicht geradlinig, was ja sonst nicht sonderlich aufregend wäre, sondern irgendwann kommt es zum Eklat, wobei mir hier einige Szenen recht überspitzt erschienen, was aber ja vielleicht in der Absicht der Autorin lag.

    Eine Gemeinsamkeit der drei Frauen, die einen Mann betrifft, wie ihnen eine Wahrsagerin, die sie gemeinsam aufsuchen, prophezeit, fand ich dann doch etwas fragwürdig, als sich die Sache am Ende aufklärt.

    Aber es ist ein kurzweiliger, amüsanter Frauenroman, und Unterhaltungswert hat er auf jeden Fall, und in Sachen Glaubwürdigkeit drücke ich mal beide Augen zu, denn immerhin hat mir der Roman ein paar unterhaltsame Stunden gebracht.

  17. Cover des Buches Hannas Leichen (ISBN: 9783839223680)
    Alex Buchenberger

    Hannas Leichen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube
    Dieses Buch erschien 2019 im Gmeiner-Verlag und beinhaltet 340 Seiten.
    Es geht in diesem Buch um einen mysteriösen Doppelmord. Lothar Brinkmann, Softwareunternehmer, und seine Freundin werden tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden. Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger von der Traunsteiner Mordkommission wird in aller Frühe zum Tatort beordert, um zu klären, womit man es hier zu tun hat. Die eigenwillige Kommissarin beginnt gemeinsam mit dem Computerspezialisten zu ermitteln. Jedoch entpuppt sich der Fall als weitaus komplizierter, als sie zunächst angenommen hat.
    Alex Buchenberger hat einen superflüssigen Schreibstil, der es mir ermöglichte, dass ich sofort in der Handlung war. Die Ermittlerin Hanna Schmiedinger ist mir sehr sympathisch, vor allem, weil sie nicht nur einen superguten Verstand, sondern auch das Herz am richtigen Fleck hat. Die Geschichte war sehr spannend und bis zum Schluß wusste ich nicht, wer hier der Täter ist. So muss ein guter Krimi sein! Dieser Krimi ist fesselnd, aufregend und spannend, ich konnte ihn nicht mehr aus den Händen legen. Eine Leseempfehlung für alle Krimi-Fans! Ihr müsst ihn unbedingt lesen, und man glaubt es nicht, es kommt alles ganz anders...
  18. Cover des Buches Rosen für eine Leiche (ISBN: 9783442470730)
    Hannsdieter Loy

    Rosen für eine Leiche

     (7)
    Aktuelle Rezension von: LeseJette

    Das passiert: Joe Ottakring, Kriminalkommissar nicht ganz freiwillig a. D., wird eher zufällig Zeuge eines Mordes: am Ufer des Chiemsees werden in einem Boot ein Mann und eine Frau angetrieben. Zunächst wird ein Mord aus Liebe und Selbstmord vermutet, doch an dieser Theorie kommen schnell Zweifel auf. Als einige Zeit später ein zweiter Mord passiert, der zunächst völlig losgelöst vom ersten Fall scheint, ist Ottakring als Unterstützung wieder ganz in seinem Element als Ermittler.


    So gefällt mir das Buch: Die Handlung wird aus der Sicht des Joe Ottakring erzählt. Der zeichnet aus seiner Sicht Figuren, diese Schilderungen sind eher selten objektiv und gehen nicht immer in die Tiefe. Aber wer von uns kann sich immer von Subjektivität freisprechen und ist nicht auch mal oberflächlich? Dafür Loy hat einen Kriminalkommissar geschaffen, der mit seiner Beobachtungsgabe überzeugt. So kann man sich die Figuren gut vorstellen und entdeckt dabei so manch uriges Original.


    Über die Handlung lässt sich streiten. Die Aufklärung der Fälle zieht sich über Monate hin. Das ist aber durchaus authentisch. Denn wer sich nicht von Kriminalromanen und -filmen täuschen lässt, der weiß, dass etliche Ermittlungen in der Realität nicht binnen weniger Tage oder auch Wochen abgeschlossen sind. Zum Glück hat Loy den Ottakring diese Zeiten mit wenigen Zeilen beschreiben lassen und den Leser nicht unnötig mit völlig langweiligen Schilderungen gequält. Spannung hat dieser Krimi nur bedingt zu bieten. Im Gegenteil: dieser Roman ist eher behäbig und passt gerade deswegen auch gut in die Vorstellung von Oberbayern. Dafür kann die Handlung aber durch Wendungen überzeugen, von denen nur wenige vorhersehbar sind.


    Fazit: Ein Regionalkrimi, der eher ungewöhnlich ist. Ruhig und vollkommen unaufgeregt werden hier zwei ungewöhnliche Morde aufgeklärt. Loy spielt ganz nebenbei mit einigen Klischees und bringt so eine Prise Humor in den Roman.

  19. Cover des Buches Gefährliche Täuschung (ISBN: 9783492305181)
    Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung

     (78)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Emma, eine Kinderbuchillustratorin macht an einem sonnigen Herbsttag eine Radtour.
    Dabei wird sie von einem Unbekannten überfallen und entführt. Ihr Mann muss 100.000 € Lösegeld zahlen bevor sie nach 5 Tagen wieder frei gelassen wird.
    Emma ist geschockt und versucht erst den Mann zu schützen, bevor sie dann doch mit der Polizei zusammenarbeitet.....
    Es gibt keine Hinweise und Emma wird schliesslich verdächtigt, die Entführung inzeniert zu haben.....
    Sie macht sich dann selbst auf die Suche, sehr zum Missfallen der Polizei.
    Und die Entführung hat ihreSpuren hintrlassen .... sie ist extrem ängstlich und verstört --- ein Hund aus dem Tierheim hilft ihr mit ihrem Trauma fertig zu werden.
    Ihre Recherche führt sie nach vielen Misserfolgen, dann doch noch zum richtigen Täter.
    Solider Krimi, mit kaum Höhepunkten, aber nett zu lesen, deshalb 3,5 Sterne, abgerundet auf drei Sterne.
  20. Cover des Buches Frau Maier fischt im Trüben (ISBN: 9783865323408)
    Jessica Kremser

    Frau Maier fischt im Trüben

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeL

    Ich mag die Sprache und die Heldin, die Elvis liebt und ihren eigenen Kopf hat. Spannung entsteht weniger durch den Kriminalfall als durch Geheimnisse der Vergangenheit, die nach und nach ans Licht kommen. Das verbindet die Autorin sehr gelungen mit Beschreibungen der dörflichen Enge und der Schwierigkeit, sich als Zugezogene einzufinden.

    Der einziger Wermutstropfen – und daher gibt es keine 5 Sterne – Frau Maier handelt in kritischen Situationen sehr naiv und bringt sich selbst unnötig in Gefahr.

  21. Cover des Buches Tod am Chiemsee (ISBN: 9783863581077)
    Ina May

    Tod am Chiemsee

     (11)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Vergangenen Dezember war ich auf der Fraueninsel im Chiemsee und habe mir bei strömendem Regen den wunderschön gelegenen Weihnachtsmarkt angeschaut. Und nun fällt mir ein Krimi in die Hände, der genau dort angesiedelt ist. Den musste ich natürlich lesen.

    Worum geht es:

    Ein heftiger Sturm über dem Chiemsee fördert einen großer Überseekoffer aus den Tiefen an die Oberfläche des Sees, den ein Fischer an Land schleppt und den Fund anonym der Polizei meldet. Darin findet man die Skelette von zwei jungen Menschen, Theresa Biedermann und Moritz Lanz, die vor vielen Jahren von der Insel verschwunden und nun schnell identifiziert sind. Schwester Althea aus dem Kloster der Fraueninsel, damals noch Maren Reinhart mit einer ziemlich dunklen Vergangenheit, kennt die Toten aus ihrer Zeit als Klosterschülerin. Als eine zweite Leiche aus dem See geborgen wird, macht sie sich zusammen mit ihrem Neffen, Kommissar Stefan Sanders vom Dezernat 11 in München, auf Spurensuche. Dabei kommt sie dem Mörder empfindlich nahe.

    Vor jedem der 57 Kapitel finde ich eine Garten- oder Wildkräuterpflanze (aus Altheas Kräutergarten?), ihre Beschreibung, Standort und Wissenswertem dazu. So lerne ich auch hier ein bisserl was dazu.



    Nonne Althea, die von ihrer Lebhaftigkeit seit ihrer Jugend nichts eingebüßt hat und weiter einen sehr unkonventionellen Weg geht, kann ich mir richtig gut vorstellen. Ob das in einem echten Kloster geduldet würde, bin ich mir nicht sicher. Aber hierher passt sie absolut. Etwas vorlaut, sich ihrer dunklen Vergangenheit durchaus bewusst, mit einem großen Herz musste ich immer wieder über sie schmunzeln. Wobei – eigentlich kann sie sich an den einen verhängnisvollen Abend ihrer Jugend nicht mehr erinnern. Darum kümmert sich ihr Neffe, der Kommissar aus München, der genau so detailliert und farbig gezeichnet ist, neben den aufzuklärenden Morden auch noch. Auch die anderen Personen auf der kleinen Insel im Chiemsee finde ich punktgenau beschrieben und daher sehr gut vorstellbar.



    Bei dem Kriminalfall baut sich die Spannung von Anfang an immer weiter auf und hält sich konstant bis zum Schluss, wobei auch der Humor immer mal wieder Einzug hält. Die Autorin versteht es, mich durch verschiedene Wendungen zu irritieren und auf eine falsche Fährte zu hetzen.

    Die Geschichte ist schlüssig und gut vorstellbar aufgebaut, läss sich leicht und flüssig lesen und ich war beim Ermitteln immer mittendrin. Die Auflösung hat mich zufrieden zurückgelassen.

    Die wenigen Beschreibungen der Insel und der Umgebung verleihen der Geschichte einen Hauch Lokalkolorid. Dass auch die Rosenheim Cops hier einen kleinen Auftritt haben, finde ich sehr gelungen.

    Eine wunderbare Ferienlektüre, nicht nur für die, die ihre freie Zeit am Chiemsee verbringt.

  22. Cover des Buches Das Mädchen mit den Orangenpapieren (ISBN: 9783869710969)
    Hanns Zischler

    Das Mädchen mit den Orangenpapieren

     (9)
    Aktuelle Rezension von: parden
    WAS IST HEIMAT?

    Elsa heißt das Mädchen, das hier im Mittelpunkt der episodenhaften Erzählung steht. Mit ihrem Vater lebt sie Mitte der 50er Jahre seit sieben Monaten in Marstein, einer kleinen Stadt an der Ache, in den Bergen, unweit des Chiemsees. Geflüchtet sind die beiden aus dem zerbombten Nachkriegs-Dresden, die Mutter Elsas kurz zuvor verstorben. Die Trauer und die Fremde haben Elsa und ihren Vater sehr zusammengeschweißt, und doch muss jeder seinen Alltag auf sich allein gestellt bewältigen.

    Während der Vater arbeiten geht, besucht Elsa als Externe das Internat im hochgelegenen Schloss. Schon der Schulweg ist nicht leicht, denn Elsa laboriert an einem Hüftleiden, das ihr das Gehen erschwert. Aber auch sonst ist es nicht einfach an dem neuen Ort - als Auswärtige, die die hiesige Mundart kaum versteht, ist sie ein Außenseiter. Nur Pauli, ein Junge aus ihrer Klasse, hat nicht gelacht, als Elsa als Neue in ihrem Dresdner Dialekt zu sprechen begann.

    Zuflucht vor der Einsamkeit und ihrer Trauer sucht Elsa in ihrer Sammlung von Orangenpapieren. Vielleicht erinnert sich noch jemand daran: Zitrusfrüchte wurden früher einzeln durch hauchzarte, federleichte, fast transparente Papierchen geschützt und so verpackt in eine Stiege gelegt. Diese Papierchen hatten stets ein aufgedrucktes Bild, das den Flair des Südens, des ganz Besonderen, noch verstärkte. Und diese Bilder der Orangenpapierchen kann Elsa stundenlang betrachten. In manchen der abgebildeten Figuren meint sie gar ihr bekannte Personen wiederzuerkennen.

    Diese Orangenpapierchen setzt Hanns Zischler als wundervolle Symbolik ein für die Schutzhülle, in die Elsa sich flüchtet, wenn die Gefühle sie zu übermannen drohen. Und so wie die Orange ausgewickelt wird und erst dann ihre ganze Pracht offenbart, legt auch Elsa zunehmend ihre Schutzhüllen ab, in dem Maße, wie sie Freundschaft und Zuwendung erfährt.

    Auch sonst bedient sich Hanns Zischler einer ausgesprochen bildgewaltigen und metapherstrotzenden Sprache, die mir allerdings gelegentlich als etwas zu bemüht erschien.


    "(...) hat sie sich an den Anblick der Berge nicht gewöhnen können. Manchmal will sie den Blick gar nicht heben, zu erdrückend ist die Maßlosigkeit der dunklen Felsen und Klüfte. Das Auge rutscht ab an den glatten, baumlosen Kanten, den Brocken und Schründen. Fremd und kalt ragen die Berge auf, unerreichbar und undurchdringlich (...) Auch die aufregenden Farbenspiele - das Grauviolett des Himmels, die zentaurischen Wolken mit ihren jagenden Schatten, die blaugrünen Nadelwaldhänge, die helle Tonsur der hoch oben in den Wald eingekerbten Herzwiese - können die monumentale Fremdartigkeit nicht vertreiben. Elsa findet hier keinen Halt. Alles stürzt."


    Durch die Genauigkeit der Beobachtung und die Konzentration auf das Einzelne gelingt es Hanns Zischler, die Atmosphäre jener Zeit einzufangen, die von Traumatisierung und Verlust geprägt war. Gerade einmal 112 Seiten umfasst das schmale Büchlein, doch durch das Aneinanderreihen von Episoden gelingt es dem Autor trotzdem, eine Entwicklung Elsas darzulegen. Allerdings empfand ich manche Episoden als sehr sprunghaft aneinander gesetzt, so dass das Bild Elsas Risse bekam. Handlungen und Reaktionen erschienen mir dadurch nicht immer gleich nachvollziehbar, eine plötzliche Offenheit des Mädchens sehr überraschend.

    Dennoch war das literarische Debüt Hanns Zischlers, der mir eher durch seine schauspielerische Leistung bekannt ist, insgesamt recht angenehm zu lesen.


    © Parden
  23. Cover des Buches Über alle Grenzen (ISBN: 9783453291881)
    Hera Lind

    Über alle Grenzen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen. Ich habe es bestens unterhalten, informiert und mit großer Spannung gelesen und bin froh, dass es mir in die Hände fiel.

    Als Lotte erzählt Autorin Hera Lind die Geschichte einer thüringer Familie. Die Alexanders zogen in den 1950er Jahren vom Chiemsee nach Thüringen. Er wird Direktor des Erfurter Zoos. Ein Zurück gibt es für die Familie nicht. Bruno allerdings - der Sohn - wagt die Flucht, allerdings denkt er in diesem Moment nicht an Frau und Kind, die er dann gern nachholen möchte ...

    Das geteilte Deutschland wird in diesem Tatsachenroman lebendig, man kann sich gut hineinversetzen, die Autorin schreibt lebendig und fesselnd, man nimmt ihr das Geschriebene ab, man ist tatsächlich dabei und leidet mit. Da ist auch noch Lotte, die Schwester von Bruno, verzeiht sie, was passierte .... ???? Dieser Familienroman geht ans Herz und reißt mit.

  24. Cover des Buches Dunkelgelb (ISBN: 9783981728835)
    Eva Altjohann

    Dunkelgelb

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Isabell47
    Es ist eine besondere Art einer Liebesgeschichte bzw. die Art, wie diese erzählt wird, Zwei Menschen lernen einander kennen und verlieben sich, bzw. macht Benedikt ihr Sophia sofort einen Heiratsantrag, den sie aber nicht annimmt. Die beiden kommen sich näher und gleichzeitig nehmen sie Abstand voneinander. Benedikt sieht die Welt in einem leuchtendem Gelb, wenn er Sophia sieht bzw. er an sie denkt. Wenn ich mir als Leser noch denke,...."ich weiss, wie die Geschichte weitergeht" , geht sie ganz anders weiter und überraschte mich.
    Ich will nicht mehr von der Geschichte verraten, denn ich kann sie schlecht in Worte fassen ohne zuviel vorwegzunehmen.
    Mich hat die Geschichte beeindruckt, aber nicht völlig für sich eingenommen, was sehr wahrscheinlich daran liegt, dass ich die Protagonisten nicht als "warm" bzw. sonnengelb empfand. So habe ich 3, 5 Sterne für dieses Buch gegeben, da ich auch nach langem Nachdenken , sehr unentschlossen war, wie ich es bewerten sollte.

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