Bücher mit dem Tag "chile"
79 Bücher
- Isabel Allende
Das Geisterhaus
(852)Aktuelle Rezension von: KlausEffing"Das Geisterhaus" von Isabel Allende: Manche Bücher entfalten ihre ganze Kraft erst beim zweiten Lesen – und genau so ging es mir mit "Das Geisterhaus". Der Roman ist aus dem Jahr 1982 und die 500 Seiten aktueller denn je. Erstmals las ich das Buch Anfange der 1990er Jahre.
Isabel Allendes Familienepos um Esteban Trueba und die starken Frauen in seinem Leben – Clara (seine Frau), Blanca (Tochter) und Alba (Enkelin) – hat mich diesmal noch tiefer bewegt, klüger gemacht (hoffentlich!) und teilweise sprachlos zurückgelassen.Allende erzählt von Liebe, Macht und Erinnerung – aber auch von der Geschichte eines Landes, das von politischen Spannungen und gesellschaftlichen Ungleichheiten geprägt ist. Sie verbindet das Private mit dem Politischen, das Reale mit dem Magischen, ohne je den Blick für das Menschliche zu verlieren.
Clara, die Träumerin, führt uns in eine Welt voller Geistigkeit und innerer Freiheit. Esteban, ihr Gegenpol, steht für Härte und Tradition – und verkörpert zugleich die zerstörerische Seite von Macht und Besitz. Zwischen beiden entspinnt sich ein Drama, das Generationen überspannt. Die Entwicklungen in Chile, das Aufkommen der Demokratie und die blutigen Umstürze werden gekoppelt mit der Familiengeschichte. Das Geisterhaus ist hierbei ein Mittelpunkt der Handlung.
Besonders berührt haben mich diese beiden Sätze: „Sie glaubte, dass man nur mit der Erinnerung dem Tod trotzen kann.“ und „Das Gedächtnis ist zerbrechlich, und die Erinnerungen verschwinden mit der Zeit, wie der Rauch des Rauchs.“ Diese Worte fassen das Herz des Romans zusammen: "Das Geisterhaus" ist eine Erzählung über das Erinnern, über die Spuren, die Liebe und Leid in Familien hinterlassen – und über den Versuch, aus Geschichte und Schmerz neue Hoffnung zu schöpfen.
Ein zeitloser, kluger und emotionaler Roman, der zeigt, wie eng persönliche und politische Schicksale verwoben sind.
Beim zweiten Lesen hat er mich noch mehr in seinen Bann gezogen – vielleicht, weil man heute stärker spürt, wie aktuell seine Themen geblieben sind. Ein Meisterwerk über Erinnerung, Mut und das Weiterleben der Geister in uns. - Isabel Allende
Violeta
(166)Aktuelle Rezension von: rose7474Von Isabel Allende habe ich bisher noch nie etwas gelesen. Das wird nicht mein letztes Buch von ihr sein. Von Isabel Allende werde ich defintiv noch mehr lesen.
Das Buch konnte mich gleich fesseln und berühren. Ich wollte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin begeisterte mich gleich obwohl er besonders ist. Es war eine interessante Geschichte über eine starke Frau. Ganz klasse und berührend. Man erfuhr viel zeitgeschichtliches in Chile.
Eine absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne von mir.
- Isabel Allende
Fortunas Tochter
(190)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstEliza wurde als Baby in einem Waschpulverkarton ausgesetzt. Sie wächst im großen Haus von Miss Rose und deren Bruder Jeremy auf und bekommt eine hervorragende englische Erziehung. Alles endet an dem Tag, an dem Eliza feststellen muss, dass sie vom Angestellten ihres Ziehonkels schwanger ist – eine unauslöschliche Schande. Heimlich macht sie sich auf Joaquín zu suchen, der dem Ruf des Goldes nach Kalifornien gefolgt ist. Wenn er sie heiratet, wird alles gut. Doch die Suche dauert lange, Kalifornien ist groß und für eine alleinstehende, junge Frau gefährlich.
Allendes Sprache ist überwältigend. Farbig, bildgewaltig und voller Poesie lässt sie das Chile und Kalifornien des 19. Jahrhunderts vor einem auferstehen. Brillant schildert sie längst vergangene Zeiten, lebendig und echt, dass man sich in ihnen zu bewegen meint.
Leider konnte ich mich mit der Geschichte selbst überhaupt nicht anfreunden. Sie hat in mir gar nichts berührt. Der magische Sog fehlte. Auch nach 480 Seiten konnte das Buch kein Interesse in mir wecken. Sehr schade, doch für mich nicht das richtige.
- Michael Wigge
Ohne Geld bis ans Ende der Welt
(35)Aktuelle Rezension von: MeinNameistMenschWer träumt nicht irgendwann einmal davon den Alltag zu verlassen und sich auf zu machen dsie eigenen Träume zu leben? Die eigenen Ängste hinter sich zu lassen und einfach los zu gehen?
Genau dies tut der Autor dieses Buches Michael Wigge, indem er sich entscheidet von Deutschland aus zum Südpol zu reisen ohne dabei einen einzigen Cent in der Tasche zu haben? Wird es ihm gelingen und wird er Wege finden seinen Traum in die Tat umzusetzen?
Michael Wigge lässt die Leser_innen teilhaben an seiner Reise von Berlin über Antwerpen, Kanada, die USA, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile bis zur Antarktis, aber vor allem - was für mich noch wichtiger ist - an seinen Erfahrungen mit den Menschen, denen er begegnet und seinen eigenen Entwicklungsprozessen.
Eine solche Reise wie er sie bestritten hat mag nicht für jede_n etwas sein, der Mut und das Vertrauen in das Leben, was vom Buch vermittelt wird, sind es aber allemal und ich wünsche jeder_m, den eigenen Träume zum Leben zu verhelfen.
- Isabel Allende
Was wir Frauen wollen
(36)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSie war schon als Kind eine Emanze, sagt Isabel Allende und nimmt uns mit, auf eine Reise. Frauen mussten seit jeher kämpfen und sich mehr beweisen als Männer und das hat Allende schon früh erkannt und beobachtet und so ihren ganz eigenen Weg gefunden, sich durzusetzen und sich zu behaupten. Natürlich erfahren wir viel von ihrem Leben, von ihren Figuren aus den Bestsellern, von ihrer Liebe und auch von ihren Vorstellungen, was eine emanzipierte Frau ausmacht und wie man sich im Leben einen Platz gestalten kann. Großartig gemacht.
- Isabel Allende
Mayas Tagebuch
(136)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMaya ist neunzehn Jahre alt und kommt auf Drängen ihrer Großmutter nach Chile. Die junge Frau hat in ihrem Leben schon so viel erlebt und durchlebt, wie es manche nicht in einem Leben schaffen. In Chile bei ihrer Familie soll sie zur Ruhe kommen, die Vergangenheit bewältigen und einfach wieder von ganz vorne anfangen. So einfach ist das aber gar nicht, denn Maya hat auch viele Neider und Feinde. Früh kam sie mit Drogen in Berührung, arbeitet als Prostituierte und verbrachte ihr Leben zum großen Teil in einem Nebel in Las Vegas. Es gab auch Feindschaften, Tote und Verfolgungen. Gerade, als sie auf der Insel mit ihrer Familie und speziell mit Manuel auf den Grund des Geheimnisses der Familiengeschichte kommt, werden die Schatten der Vergangenheit länger und das neue Leben scheint in Gefahr. Was wollen ihr die Zeichen sagen? Die Träume und Stimmen die so anders und teilweise fremd sind im Haus? Maya muss sich von allen Zweifeln, Ängsten und Schatten lösen, denn nur so kann sie wirklich wieder von vorne anfangen und ist frei für die Liebe. Isabel Allende hat so einen ganz eigenen Erzählstil, eine ganz besondere Melodie und mit dieser Art zu erzählen begeistert sie seit nunmehr drei Jahrzehnten ihre Fans. [Mayas Tagebuch[ ist ein weiterer großer Roman und spricht durch seine Heldin auch junge Leserinnen an.
- Isabel Allende
Paula
(171)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderPaula wird schwer krank und Isabell Allende begleitet ihre Tochter bis in den Tod. In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte, gegen das Vergessen, gegen die Trauer und schenkt uns damit eine ihrer persönlichsten Geschichten. Für sie war es sicher eine Bewältigung und für uns ein trauriges Vermächtnis und ein Ansporn das Leben zu feiern.
- Carla Federico
Im Land der Feuerblume
(53)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Mitte des 19.ten Jahrhunderts: Die chilenische Regierung lockt deutsche Einwanderer ins Land, um es mit den viel Mühe und Fleiß fruchtbar zu machen.
Unter diesen deutschen Einwanderern ist auch Elisa von Graberg mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter. Gerade schiffen sie in Hamburg ein, als sie Cornelius kennen lernt. Cornelius ist ein kräftiger junge Bursche, der seinen miesepetrigen Onkel im Schlepptau hat.
Diese und viele andere machen sich auf ins unbekannte Land, sind monatelang auf See und erleben Stürme und andere kleine Katastrophen, bis sie buchständlich an die chilenische Küste stranden. Doch wie sie sehr bald merken, ist es noch nicht das Ende der Reise und für Elisa passiert das Schlimmste: Sie muss sich von ihrem geliebten Cornelius trennen.
Mein Fazit:
780 Seiten schrecken mich im Allgemeinen nicht unbedingt zurück. Dieses Buch auch nicht, schließlich bin ich es gewohnt, dicke Bücher in recht kurzer Zeit zu lesen.
Doch die Geschichte um Elisa und Cornelius hat mich etwas herausgefordert. Leider bin ich nur bis Seite 277 gekommen, da habe ich die Herausforderung abgegeben. Ich kam in die Geschichte nicht wirklich rein, stellenweise war es langatmig bis langweilig. Vielleicht würde es jetzt an der Stelle, wo ich es abgebrochen habe, interessanter werden, aber nach 14 Tagen des Lesens bin ich nicht mehr gewillt, es herauszufinden.
Für mich ist das Buch leider nur 2 von 5 Sternchen wert, andere mögen sicher mehr Gefallen daran finden. Mehr kann ich dazu einfach nicht schreiben.
- Charlotte Jacobi
Die Villa am Elbstrand
(51)Aktuelle Rezension von: NicolePIm Jahr 1912 rettet Sofie der Reederei-Erbin Anna das Leben. Nach einer zweijährigen Brieffreundschaft kommt Sofie als Gesellschafterin zu Anna nach Hamburg. Dort erwartet die Bauerstochter ein neues Leben. Doch der bald beginnende Erste Weltkrieg verändert alles.
Was auf den ersten Blick für eine glückliche Zukunft Sofies spricht, denn sie ist auch zum ersten Mal verliebt, wird zu einem dramatischen Abenteuer. Als Leser erfährt man hautnah, was die Männer während ihrer Zeit als Soldaten durchleben mussten. Zeitgleich kämpft Anna mit ihrem Cousin um den Erhalt der Reederei.
Die damalige Zeit wird von dem Autorenduo Eva-Maria Bast und Jørn Precht, welche sich hinter Charlotte Jacobi verbergen, dem Leser intensiv nahe gebracht. Man freut sich mit den gut ausgearbeiteten Charakteren und leidet mit ihnen mit. Der Buchtitel lässt auf Romantik in schweren Zeiten hoffen, und man wird nicht enttäuscht. Trotz der historischen Umständen erhalten auch die schönen Seiten des Lebens einen Platz.
Es hat Spaß gemacht, Sofie und die anderen Charaktere durch die Zeit zu begleiten. „Die Villa am Elbstrand“ ist der Auftakt einer Reihe.
- Nina Sedano
Fernweh im Herzen
(18)Aktuelle Rezension von: ckfreeDas Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.
Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.
Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe. - Carla Federico
Der Traum von Rapa Nui
(11)Aktuelle Rezension von: Nadines_BuecherChile im 19. Jahrhundert. Katharina hat mit ihren §26 Jahren Angst, keinen Mann mehr zu finden. Da kommt ihr eine Anzeige in der Zeitung gerade recht, in der ein verwitweter Schafszüchter von der Osterinsel eine Frau und Mutter für seine Kinder sucht. Voller Hoffnung bricht Katharina auf. Doch ihre Sehnsüchte scheinen sich nicht zu erfüllen, denn das Leben auf der Osterinsel ist hart, und
ihr Mann hält nicht viel von zur Schau getragenen
Gefühlen. Katharina ist entschlossen, durchzuhalten und sich nicht den Unbilden des Klimas und der Rauheit der Menschen geschlagen zu geben vor allem nachdem sie dem Missionar Aaron begegnet, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert. - Carla Guelfenbein
Der Rest ist Schweigen
(21)Aktuelle Rezension von: elvireWas mir an diesem Roman gut gefaellt ist die Beschreibung einer Szene aus der Sicht von verschiedenen Akteuren. Dadurch entwickelt sich auch Verstaendnis fuer jeden von ihnen. Es ist schlimm mitzuerleben wie vieles nicht ausgesprocvhen wird. Sie leben nebeneinander, nicht miteinander. Man wuerde die Akteure am liebsten anstossen, damit sie sich einander mitteilen. Ein sehr schoenes, trauriges Buch - Anja Jonuleit
Rabenfrauen
(106)Aktuelle Rezension von: winter-chillEs ist eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Justizgeschichte: die Colonia Dignidad. Anfang der 1960er Jahre gründet der pädophile Laienprediger Paul Schäfer die deutsche Kolonie in Chile. Eine Vielzahl von Anhängern, die er schon vorher unter dem Denkmantel einer freichristlichen Bewegung um sich geschart hatte, folgen ihm. Er verspricht ihnen ein urchristliches Leben im gelobten Land. Auch zahlreiche Kinder und Jugendliche werden nach Chile entführt. Was dann in der Colonia Dignidad wirklich passierte, ist an Horror nicht zu überbieten: Sklavenarbeit, Misshandlungen, sexueller Missbrauch Minderjähriger und Psychoterror waren an der Tagesordnung. Ein Entrinnen aus der Kolonie war unmöglich, weil auch die deutsche Botschaft die Vorfälle lange ignoriert hatte und die chilenischen Behörden von der Sektenführung geschmiert worden sind.
Vor Jahren hatte ich mich schon mal mit der Colonia Dignidad beschäftigt und war daher umso neugieriger darauf, wie Anja Jonuleit das Thema umgesetzt hat.
Aufgebaut ist der Roman aus verschiedenen Handlungssträngen, die auch auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen. Im Mittelpunkt des Romans stehen die beiden Freundinnen Ruth und Christa. Im Sommer 1959 lernen sie beim Baden Erich kennen – er gehört zu einer Gruppe freikirchlicher Christen, die in der Nähe des Baches ein Zeltlager aufgeschlagen haben. Er lädt sie ein, doch mal im Zeltlager vorbeizuschauen. Eine willkommene Abwechslung für die Freundinnen – zudem finden beide Erich sehr attraktiv. Viele Abende und Tage verbringen die beiden nun im Zeltlager und lernen auch Paul Schäfer kennen. Während Ruth die Gruppierung aber zusehends suspekter findet und sich ihr bald abwendet, ist Christa wie gefangen und zieht mit der Sekte mit, schließlich landet sie mit vielen anderen in Chile.Rückblickend erfahren wir im Roman nun immer abwechselnd aus Ruths und aus Christas Sicht, wie es den Freundinnen erging. Durch Christas Sicht merkt man besonders, wie es Paul Schäfer gelang, die Menschen um sich zu scharen und man erfährt natürlich vor allem aus ihrer Sicht, was dann in der Colonia Dignidad wirklich geschah. Aus Ruths Sicht erfährt man vor allem, wie chancenlos es für Familie und Freunde war, ihre Angehörigen aus den Fängen der Sekte zu befreien.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt im Jahr 2010 – fünf Jahre nach der Festnahme von Paul Schäfer und dem endgültigen Ende der Sekte. Ruth ist mittlerweile Ende 60 und spielt nun mit den Gedanken nach Chile zu fliegen, um Christa zu sehen. Zeitgleich lernen wir Ruths Tochter Anne kennen, die in die alte Heimat zurückgekehrt ist, nachdem ihr Lebensgefährte verunglückt ist. In der Nachbarschaft trifft sie auf eine neu hinzugezogenen Familie, die sehr hilfsbereit ist, aber irgendwie aus der Zeit gefallen scheint. Bald erfährt Anne, dass die Familie erst kürzlich aus Chile hergezogen ist und ihr Lebensgefährte vor seinem Tod der Familie noch bei einer Klage helfen wollte.
Zugegeben: Anfangs hab ich mich ein bisschen schwergetan, in den Roman reinzukommen, was tatsächlich an den zwei Zeitebenen und verschiedenen Handlungssträngen lag. Der Roman beginnt tatsächlich auch mit der Geschichte von Ruths Tochter Anne und das hat mich irgendwie komplett verwirrt. Mit der Zeit wurde dann aber alles klarer und man konnte der Geschichte dann auch sehr gut folgen. Am Ende war es eine rundum gelungener Roman, der einen tiefen Einblick in dieses Stück Zeitgeschichte bietet und auch noch spannende Wendungen parat hält. Anja Jonuleits Schreibstil ist wie gewohnt packend und bildgewaltig. Vor allem in die beiden Freundinnen Ruth und Christa kann man sich extrem gut hineinversetzen. Wirklich große Leseempfehlung.
- Alia Trabucco Zerán
Mein Name ist Estela
(58)Aktuelle Rezension von: testetharAls ich Mein Name ist Estela von Alia Trabucco Zerán begann, wusste ich schnell, dass dies keine gewöhnliche Erzählung werden würde. Estela, die Ich-Erzählerin, spricht aus einer Zelle zu einem unsichtbaren Publikum – zu uns. Ihre Stimme ist leise, roh und eindringlich, aber voller Kraft. Ich saß da, las und spürte, wie sie durch jede Zeile hindurch versuchte, gehört zu werden.
Ihre Geschichte ist keine Heldinnengeschichte im klassischen Sinn. Estela verlässt ihr ländliches Zuhause, um in der Stadt zu arbeiten – nicht aus Abenteuerlust, sondern aus Not. Sie wird Hausangestellte in einem Ort, der von kalter Kontrolle, und einem fast sterilen Desinteresse an ihrer Menschlichkeit geprägt ist. Alles in ihr wird bewertet: ihr Körper, ihr Auftreten, ihr Schweigen. Und doch ist es sie, die die meiste Fürsorge aufbringt – vor allem für das Kind.
Wie subtil Machtverhältnisse wirken, wenn man nicht einmal als Subjekt wahrgenommen wird. Ihre Sprache, so zurückhaltend sie anfangs scheint, wird zu einer Art Widerstand, zu einem letzten Akt des Sprechens, als sie schon längst verurteilt wurde – vielleicht juristisch, ganz sicher aber sozial.
Am Ende blieb ich zurück mit Wut und Mitgefühl. Estela ist erfunden, ja. Aber sie steht für viele, die nicht gehört werden.
Fazit:
Ein kompromissloses, kraftvolles Buch über Klassenverhältnisse, Schweigen, Schuld – und die Möglichkeit, trotz allem nicht zu verstummen. - Lucy Clarke
Last Seen
(192)Aktuelle Rezension von: coffee2goDer Roman ist wunderschön, beginnend vom Cover bis zum Inhalt. Ich konnte mich durch die bildhafte Beschreibung der Autorin sofort ins Strandhüttendorf hineinversetzen und das Lebensgefühl miterleben. Sarah und Isla beschreiben die Jahre ihrer Freundschaft und die Zeit vor und nach dem Unglück aus ihrer jeweiligen Sichtweise, und die Wahrnehmungen der Beiden stimmt nicht immer überein. Die Hauptcharaktere werden facettenreich und umfangreich beschrieben, sodass sie authentisch wirken. Mit der Zeit bröckelt die Fassade, die Freundschaft ist nicht mehr so intensiv, immer mehr Geheimnisse verhindern, dass sie sich wieder so nahe fühlen wie zu Beginn ihrer Kennenlernphase. Auch wenn man als Leser*in schon ein Gefühl hat, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, so passieren im letzten Drittel noch ein paar unerwartete Wendungen und verborgene Geheimnisse werden aufgedeckt, die den Unfall noch einmal in ein anderes Licht rücken und somit auch einen weiteren Blickwinkel auftun. Eine sehr spannende und energiegeladene Geschichte, bei der sich die Stimmung spürbar wandelt und mit der Zeit immer kälter wird.
- Pascal Engman
Feuerland
(133)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Die Polizistin Vanessa Frank, tätig bei einer Spezialeinheit, wurde gerade wegen Trunkenheit am Steuer vom Dienst suspendiert. Doch ausgerechnet jetzt könnte ihr Team sie gut gebrauchen: Zwei Reiche wurden entführt und deren Familien erpresst, es verschwinden Flüchtlinge spurlos und die Bandenkriminalität in Stockholm ist auf ihrem Höhepunkt. Zufällig gerät Vanessa mitten hinein in diesen Strudel...
Meine Meinung: Diese Reihe wurde mir empfohlen und ich bin sehr froh darüber! Anfangs brauchte ich ein wenig, um mit Vanessa warm zu werden, aber sie konnte mich dann doch mit ihrer direkten und geraden Art überzeugen! Sie trifft im Buch auf den ehemaligen Elitesoldaten Nicolas und die beiden im Doppelpack sind echt stark!
Die Handlungen folgen Schlag auf Schlag, es wird einfach nicht langatmig! Die Kapitel spielen abwechselnd in Stockholm und in Chile. Dort in Südamerika gibt es noch eine deutsche Kolonie, die Colonia Rhein. Hier werden illegale Organtransplantationen vorgenommen. Gerade die Geschehnisse dort haben mich unglaublich bewegt! Das Ende war für mich wirklich nervenaufreibend, schon fast "Hollywood"-reif!
Mein Fazit: Ein toller Auftakt zu einer Reihe! Ich bin vom Schreibstil sowie von der Idee total begeistert und freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil! - Isabel Allende
Von Liebe und Schatten
(121)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIrene wächst behütet auf und arbeitet als Journalistin in einem Hochglanzmagazin. Artikel werden nach dem Militärputsch in Chile streng zensiert. Durch Zufall lernt sie den attraktiven Fotograf Francisco kennen und ist von seiner Arbeit und seiner Art fasziniert. Im Jahre 1978 stehen viele Veränderungen an und Irene ist schon lange mit ihrem Cousin verlobt, der eine hohe Stellung beim Militär bekleidet. Bisher verlief ihr Leben in relativ ruhigen Bahnen, aber nun lernt sie eine andere Seite kennen und fährt mit Francisco in ein kleines Dorf, um eine Wunderheilerin zu treffen. Hier wird sie Zeugin von Militärgewalt und dem Hass eines Landes und der Zerrissenheit, die schon lange vorherrscht. Gemeinsam mit Francisco, zu dem sie sich auch privat immer mehr hingezogen fühlt, kommt sie einer grausamen Tat auf die Schliche. In einem Stollen werden zahlreiche Leichen von unschuldigen entdeckt und die Beiden lösen einen militärischen Skandal auf, der das Land noch mehr spaltet und Irene und Francisco in höchste Lebensgefahr bringt.Isabel Allendes zweites Buch ist genauso eine Wucht wie "Das Geisterhaus." Der Skandal aus dem Jahre 1978 passierte wirklich und so verwebt Allende gekonnt politische Ereignisse in diese Geschichte um Liebe, Vergebung, Vergeltung und einem Land und einem Volk im Umbruch.
- Kayte Nunn
Die Tochter des Blütensammlers
(13)Aktuelle Rezension von: rose7474Der Inhalt des Buches wurde hier bereits ausführlich beschrieben. Daher beschränke ich mich auf meine Meinung.
Der Roman spielt auf 2 Zeitebenen in England, Chile und Australien. Die Protagonisten Elisabeth und Anna mochte ich beide und kam gut in die Geschichte. Der Schreibstil war einfach zu lesen.
Der Roman gefiel mir im Grossen und Ganzen recht gut. Aber die Auflösung um die Pflanze gingen mir etwas zu schnell. Da hätte ich mir mehr Verwirrungen und Spannung gewünscht. Die Liebesgeschichte rückte mir zu sehr in den Vordergrund.
Ausserdem fehlten mir besonders in Chile ausführlichere Landschaftsbeschreibungen. Ich konnte mir nicht alles so gut vorstellen und bekam kein Kopfkino. Nebensächlichkeiten wurden mir dagegen teilweise zu ausführlich erklärt.
Der Roman hat mir jedoch schöne Lesestunden beschert und ich vergebe daher 4 Sterne.
- Christoph Maria Herbst
Ein Traum von einem Schiff
(87)Aktuelle Rezension von: DuffyDas ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Verlag mit einem bekannten Namen ein paar Euros macht. Nehmen wir einfach mal den äußerst talentierten Schauspieler Herbst, der sich ja auch als Humorist einen guten Ruf erspielt hat und lassen den ein Protokoll seiner Traumschiffreise schreiben. Es ist anzunehmen, dass man ihn nicht mit vorgehaltener Waffe zwingen musste, denn man merkt, dass ihm das wohl auch ansatzweise Spaß gemacht hat. Herbst versucht so manches Mal in Bandwurmsätzen viel von seiner Komik auf engstem Raum unterzubringen, doch leider scheitert er, denn er kann es einfach nicht, liest sich zu bemüht und konstruiert, scheitert am Anspruch, so etwas wie einen eigenen Stil zu entwickeln. Er ist eben Schauspieler, ein begnadeter Sprecher (das Hörbuch dürfte sicher interessanter sein) und hat als Komiker einen Status erreicht, den er selbst mit diesem Buch nicht demontieren kann. Da will man ihm gönnerhaft zurufen: "Schuster, bleib' bei Deinem Leisten", doch das wird er selbst herausgefunden haben. Ach ja, der Inhalt: Ein paar Gimmicks auf der Kreuzfahrt, Unwohlsein, bisschen Saufen, bisschen Leute-niedermachen, na, alles was Stromberg besser kann, aber Herbst ist ja nicht Sromberg, gibt sich aber Mühe, ein wenig wie Stromberg zu klingen und ... Ach, das Ganze ist zu belanglos, um sich darüber auszulassen, kurz vor dem Ärgerlichen, aber doch nicht ganz so schlimm und machen wir mal das, was das Beste ist: Decken wir den Mantel des Schweigens darüber. - Ole R. Börgdahl
Faro
(26)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisMichael Stromm ist „Torpedo-Mixer“ auf dem U-810 als es von den Alliierten vor den Kanarischen Inseln versenkt wird. Zusammen mit dem schwer verletzten Kaleun gelingt es ihm, in Schlauchboot zu ergattern. Michael hat Glück, er überlebt und wird vom Leuchtturmwärter von Faro, Paulus, gefunden, während Sieber tot an Land gespült wird. Paulus versorgt gemeinsam mit Serina den Verletzten, beschafft ihm falsche Papiere und gibt ihn als schwedischen Neffen aus. Die Ruhe ist trügerisch, denn das neutrale Spanien leidet unter der Diktatur Francos, dessen seinerzeitige Machtübernahme von den Hitler unterstützt worden ist. Es kommt, wie es kommen muss: Zum einen verliebt sich Michael in Serina und zum anderen wird er verraten und liefert sich mit den deutschen Spionen einen gewaltigen Schusswechsel, dem er mit knapper Not entkommt.
Jahre später treffen sich Serina und Michael bei Paulus‘ Begräbnis wieder und beschließen, nach Argentinien zu reisen. Was dann folgt, ist eine wilde Hatz auf Leben und Tod durch Argentinien und Chile führt, denn Michael ist noch immer in Besitz jener Dokumente, die seinerzeit der Kaleun Sieber mit sich geführt hat.
Meine Meinung:
Dieser fesselnd erzählte historische Roman zeugt von akribischer Recherche des Autors. Hier kommen fasst alle Lesergruppen auf ihre Rechnung: die U-Boot-Fans, die das Leben und die Arbeit auf den Stahlkolossen faszinierend finden, jene die, die Gedanken eines einfachen Mechanikers zum NS-Regime kennenlernen wollen, jene, die auf rasante Verfolgungsjagden und Verschwörungstheorien nicht verzichten wollen und, ein bisschen Liebesgeschichte (aber nur andeutungsweise). Diese unterschiedlichen Gruppen unter einen Hut, zu bringen, ist eine große Kunst.
Der Arbeitsalltag auf einem U-Boot ist detailliert beschrieben. Man kann förmlich die Enge spüren und den Geruch von Diesel und Schmierfett sowie die ungewaschenen Körper der Mannschaft riechen.
Auch die Stimmung und die historischen Details aus dem Spanien von 1943 sind elegant in die Handlung verwoben. Obwohl einige vermuten oder sogar wissen, dass Michael Deutscher ist, dauert es recht lange, bis er verraten wird.
Die Zeitspanne zwischen dem Verrat und dem Wiedersehen ist mir - vor allem in Hinblick auf die sonstige detailreiche Schreibweise des Autors - ein wenig ins Hintertreffen geraten. Da hätte ich mir schon ein paar Informationen mehr erwartet. Sieben Jahre sind eine lange Zeit, in der sowohl Michael als auch Serina viel erlebt haben (müssen).
Den Entschluss, nach Argentinien zu fahren, um die nun endlich geöffneten Papiere von Kaleun Sieber zu überprüfen, finde ich grundsätzlich in Ordnung. Ich persönlich hätte schon viel früher die Dokumente angesehen. Interessant ist auch hier, die Einbettung in die politischen Gegebenheiten (Juan Peron ist Dikataor, Eva Perons Tod) und die vielen Auswanderer aus Deutschland. Das Netzwerk der NS-Zeit besteht nach wie vor und dass sich Michael und Serina darin verstricken, ist auch gut dargestellt. Lediglich die Verfolgungsjagden in Eis und Schnee empfinde ich ein wenig zu dick aufgetragen. Dass Südamerika ein Sammelbecken für Faschisten aller Art war, ist ja belegt und mir bekennt. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass viele NS-Bonzen die selben Fluchtrouten benutzten, die zuvor die verfolgten Juden benutzt haben.
Sehr gut sind die Charaktere gelungen, vor allem Michael Stromm, dessen Wandlung vom Saulus zum Paulus nachvollziehbar ist. Der Torpedomechaniker ist ein Kind seiner Zeit, aufgewachsen mit der Indoktrination der NS-Propaganda erkennt er erst auf Maspalomas, beim Hören von BBC und die Ansprachen von Thomas Mann, dass im Deutschen Reich nicht alles so ist, wie es Goebbels & Co. darstellen. Oder der Leuchtturmwärter Paulus (Warum heißt der nicht Pablo?) und Serina, die beide nichts mit dem faschistischen Franco-Regime zu tun haben wollen - glaubhaft gezeichnet. Ich kann sie mir gut vorstellen, diese Serina, die mit ihrem Buick auf der Insel herumfährt (hier habe ich immer Sophia Loren im Kopf).
Die fehlenden Jahre zwischen Verrat und Wiedersehen sowie die, für mich James-Bond-artige Schnitzeljagd in Argentinien kosten den 5. Stern.
Fazit:
Ein fesselnder historischer Krimi, der wie schon beschrieben, mehrere Zielgruppen anspricht. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
- Isabel Allende
Dieser weite Weg
(44)Aktuelle Rezension von: FirebeeDie Familie Dalmau ist eine intellektuelle Mittelschicht Familie in der Zeit des spanischen Bürgerkrieges. Sie stehen auf Seiten der republikanischen Regierung, die den Krieg verliert. Zur Familie gehört noch Roser eine begabte Musikstudentin des Vaters. Der Vater stirbt während des Krieges und seine Frau und die hochschwangere Roser fliehen nach Spanien. Victor Dalmau der Onkel von Rosers Kind und Roser finden sich in Frankreich wieder und können nur als verheiratetes Paar nach Chile fliehen.
Der Roman erzählt von der Brutalität des spanischen Bürgerkrieges, den französischen Flüchtlingslagern und dem Militärputsch in Chile.
Über das "Holz" aus dem die Menschen zu dieser Zeit gemacht sein mussten um dieses Elend, die Ungerechtigkeit und das Blutvergießen zu ertragen. Und von den heilenden Dingen die die menschliche Seele benötigt - Liebe, Familie, tiefe Freundschaft. Hier geht es nicht nur um die Liebe zwischen den Menschen, sondern auch zum Beruf, zur Musik und zur Kunst.
Der Roman ist mir zu monoton erzählt, erst auf den letzten Seiten hat er mich richtig gefesselt. Die Geschichte an sich fand ich hoch Interessant, aber für mich bleiben die Figuren zu oberflächlich. Mir fehlen vor allem die Gefühle der Protagonisten.
Das ist sehr schade da der zugrundeliegende Erzählstoff sehr interessant und spannend ist.
- Pascal Engman
Feuerland: Vanessa Frank-Thriller 1
(38)Aktuelle Rezension von: pallasDer auf Tatsachen beruhende Thriller "Feuerland" von Pascal Engman
berichtet von unfassbar grausamen Verbrechen an Kindern im Rahmen des
kriminellen Organhandels.
Komissarin Vanessa Frank wurde bei einer Verkehrskontrolle betrunken am
Steuer erwischt und daraufhin eine Zeit lang vom Dienst suspendiert. Um
die Zeit sinnvoll zu verbringen, hilft sie in einem Flüchtlingsheim mit,
wo sie die junge Natasha kennenlernt und betreut. Als einige Mädchen eines
Tages entführt werden, ermittelt Vanessa verdeckt um sie zu finden.
Nahezu zeitgleich werden auch zwei reiche Geschäftsmänner entführt. Die
Täter stellen eine hohe Lösegeldforderung für deren Freilassung.
In Chile existiert eine Klinik, genannt Colonia Rhein. Entführte Kinder
werden in diese Klinik verschleppt, um ihnen Organe zu entnehmen. Diese
werden dann reichen "Kunden" transplantiert. Der Chef dieser Klinik ist
der widerliche Don Carlos, der im Roman als allmächtiger Gewaltherrscher
sein Unwesen treibt.
Nicolas ist ein ehemaliger Elitesoldat, der zu Verbrechen der leichten Art greift um endlich genug Geld für sich und seine Schwester zu haben begegnet zufällig der verdeckt ermittelnden Vanessa und schließt sich ihr letztendlich an, um dem abscheulichen, kriminellen Organhandel in der Klinik "Colonia Rhein" ein Ende zu setzen. Tatsächlich haben sie nur gemeinsam eine Chance,
denn die menschenverachtenden, kriminellen Aktivitäten dieser Klinik
werden bis in die höheren Regierungskreise Chiles hinein gedeckt. Es
gibt einen permanenten Nachschub an Kindern, die spurlos verschwinden.
Der Autor macht die Leser und Hörer auf ein brisantes Thema des heutigen
Zeitgeschehens aufmerksam. Auch wenn die Story zu Beginn eher schleppend
ihren Anfang findet, nimmt der Thriller jedoch gehörig an Fahrt auf.
Einen ganz besonderen Hörgenuß bietet die Audiofassung des Romans durch
die Stimme Frank Stierens. Er liest die Story mit dynamischer
Lebendigkeit und unterstreicht, während der Thriller Fahrt aufnimmt, die
Geschichte mit brillant dargebotener Rasanz. Es macht einfach nur Freude
dem Roman in seiner Hörbuchfassung zu lauschen.
Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Thriller mit der kompetenten
Komissarin Vanessa Frank.
Einen herzlichen Dank an den Audiobuch Verlag für das spannende Hörbuch.























