Bücher mit dem Tag "christian kracht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "christian kracht" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596185351)
    Christian Kracht

    Imperium

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die volle Buchbesprechung gibt es in unserem Podcast:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-exid6-f399f7

    Aber Vorsicht, Spoiler!
  2. Cover des Buches Faserland (ISBN: 9783462301465)
    Christian Kracht

    Faserland

     (370)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich so an, als hätte es ein Kleinkind geschrieben. "Ich mag die eine Frau sehr", "Ich mag das nicht", "mein Arsch ist klebrig" und natürlich wird in jedem Kapitel gekackt, gepisst und gefurzt. Der übermäßige Brauch von dem Wort "dass" macht auch eindeutig klar, dass der Autor die Schönheit der deutschen Sprache nicht zu würdigen weiß.

    Die Handlung beschränkt sich auf Saufen und Rauchen, irgendwo kommt auch ein bisschen Sex und natürlich sind da auch Drogen dabei. Was wäre schon ein nihilistisches Buch ohne Drogen? Die Figur selbst ist reich und oberflächlich, eine Zutat, die man in so vielen Drecksbüchern schon gelesen hat, dass das einem aus dem Hals hängt. Warum dürfen sich die Reichen alles erlauben und werden dafür geliebt, während die Arme für jede Handlung gehasst werden?

    Ich will nichts in ein Buch interpretieren. Ich will nicht den tieferen Sinn darin suchen, sondern ich lasse mich immer vom Autoren leiten, von einem Satz zum nächsten und das hier fühlte sich schon wie eine Beleidigung an. Ich habe mich zu tote gelangweilt. Soll der Protagonist seine geliebte Jacke sonst wohin stecken. Seit American Psycho können mich solche Bücher nicht schockieren.

  3. Cover des Buches Die Toten (ISBN: 9783596522057)
    Christian Kracht

    Die Toten

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Durch Zufall bin ich zu diesem Buch gekommen, weil es mir eine liebe Freundin geschenkt hat, im Glauben es würde mir gefallen wegen der Geschichte die sich mit Filmemachern beschäftigt, und ich selbst ein großer Freund des Films bin. 

    Was mir aber letztendlich noch viel mehr gefiel, waren die unendlich langen Sätze und wunderbar herrlich, schrägen Formulierungen, die surrealen Elemente und der schiere Wahnwitz den ich darin finden durfte. 

    Ich habe nun Blut geleckt an Kracht und mein nächstes Buch wird sicherlich wieder eines von ihm sein. 

  4. Cover des Buches 1979 (ISBN: 9783462301472)
    Christian Kracht

    1979

     (106)
    Aktuelle Rezension von: HomersEvil

    Krachts 1979 lässt mich ziemlich verärgert zurück. Obwohl ich gar nicht genau weiß, ob „verärgert“ das richtige Wort für meinen Gefühlszustand ist. Ich wollte wohl einfach noch mehr, einfach mehr erfahren, vom namenlosen Ich-Erzähler, mehr von der scheinbar sinnlos dahin schwimmenden Geschichte, mehr Sinn und noch mehr Verstand. Doch Kracht lässt mich einfach so, ohne Vorankündigung, allein zurück. Und Aus.


    Der Einstieg, ein homosexuelles Paar, dass durch den Iran reist, am Vorabend der Islamischen Revolution verspricht viel. Krachts Sprache gefällt. Die Dialoge skurril. Ich fühlte mich sofort an Faserland erinnert. Jedoch kommt 1979 mit ein wenig mehr Ernsthaftigkeit daher. Dann der vermeintliche Höhepunkt, die Revolution beginnt, der Tod des Freundes, das verschwimmen der Grenzen der Realität, wer ist wer, was passiert überhaupt. 


    Mit Beginn des zweiten Teils folgt jedoch die Ernüchterung. Eine überhastete Reise ins besetzte Tibet und schließlich das Ende des Protagonisten in einem chinesischen Lager für politisch Andersdenkende. Auf mich wirkte dieser zweite Teil wie ein Fremdkörper. War der Teil des Sinn-Suchens in Tibet zum Berg Kailash noch halbwegs originell, verebbt die Geschichte letztendlich im täglichen Überlebenskampf im Lager. Krachts Sprache verliert dabei genauso schnell an Reiz, wie der Namenlose Protagonist an Gewicht. 


    Auch wenn ich die gängigen Interpretationen (Abgesang auf die Popliteratur, Vergänglichkeit und Dekadenz der westlichen Kultur etc.) nicht teile, muss ich feststellen, dass ich 1979 trotzdem sehr gerne gelesen habe. Auch wenn ich persönlich vom zweiten Teil und vor allem dem Ende enttäuscht wurde, kann ich doch ruhigen Gewissens Krachts 1979 weiterempfehlen. Das macht wohl auch die Faszination um die literarischen Werke eines Christian Krachts aus. Ich war bisher mit jedem Buch das ich von Kracht gelesen habe unzufrieden, aber bin trotzdem immer wieder gespannt aufs nächste. Das macht wohl gute Literatur aus.

  5. Cover des Buches Schurken der Landstraße (ISBN: 9783462052374)
    Michael Chabon

    Schurken der Landstraße

     (14)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Für dieses Buch braucht man viel Geduld.

    Erst einmal ist das Setting ungewöhnlich. Hat jemand schon von Chasarien gehört? So hieß eine Kaukasusregion im 10. Jhd., heute ist dort Georgien.

    Dort haben sich ein fränkischer Jude und ein afrikanischer Söldner zusammengefunden und schlagen sich gemeinsam durchs Leben. Zelikman und Amram sind kampferprobt und gewitzt und bekommen den Auftrag ein vaterloses Prinzlein zum Onkel zu begleiten. Nur sind diese Zeiten sehr bewegt. Christen, Juden und Muslime sind sich niemals eins und ab und an kommen Nordmänner, die Rus, und machen ganze Dörfer nieder.

    Michael Chabon schreibt wunderbar, das steht außer Zweifel. Allerdings reizt er in diesem Werk seine Erzählkunst aus bis zur Grenze des Erträglichen.

    „Zelikman schnellte herum und stellte fest, dass er – ein wortloser Tadel seiner tollkühnen Idee, Amram eigenhändig vor einer ganzen Kompanie schwer bewaffneter Kavalleristen retten zu wollen – vom Bankert eines Bergtarpans und eines arabischen Muttertiers gebissen worden war, dessen Blutlinie sich bis zu den Al Khamsa zurückverfolgen ließ, jenen fünf Mutterstuten aus dem Stall des Propheten darselbst.“

    In ewig lange, verschachtelte Sätze stopft er so viele Informationen, dass man sich fragt, ist das nun genial oder unverschämt. Das ist geistreich und eloquent, nur leider auf Dauer kein Vergnügen für den Leser.

    Eigentlich hätte dieses Buch mich begeistern müssen. Es verbindet exotische Historie mit einem Hauch von tausenundeiner Nacht, ist gekonnt und mit Humor erzählt, nur fordert es den Leser wirklich sehr. Und eigentlich halte ich einiges aus, aber hier komme ich an meine Grenzen.

     

     

  6. Cover des Buches Liverecordings, 1 Cassette (ISBN: 9783895846519)
  7. Cover des Buches Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten (ISBN: 9783462301496)
    Christian Kracht

    Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Tengo
    Witzige Dystopie, brillante Sprache, spannender Plot. Für mich der beste Kracht bis heute und der Grund, warum ich seither alles von ihm gelesen habe.
  8. Cover des Buches Der Montag hat mir nicht gefallen (ISBN: 9783442540662)
    Philip Reichardt

    Der Montag hat mir nicht gefallen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Bekanntere und unbekanntere Personen haben eine Woche im September 1997 lang ein Tagebuch geführt. Meist passiert gar nichts. Das Buch hat mir nicht gefallen. Punkt.

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