Bücher mit dem Tag "christina"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "christina" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.465)
    Aktuelle Rezension von: Caye14

    Inhalt

    Um den Frieden zu wahren, werden die Menschen in fünf Fraktionen eingeteilt: die Selbstlosen, die Freimütigen, die Wissenden, die Friedfertigen und die Furchtlosen. Mit sechzehn Jahren wird ein Test gemacht, der über die Bestimmung der Jugendlichen eine Aussage macht, die Fraktion darf jedoch frei gewählt werden. Normalerweise ist dieser Test eindeutig, bei Beatrice ist das jedoch nicht der Fall. Sie ist eine Unbestimmte, was sie in große Gefahr bringt.


    Cover

    Sehr markant ist das Symbol in der oberen Hälfte des Covers: eine von einem Feuerring umgebene Flamme. Es ist das Zeichen der Ferox (die Furchtlosen), was sehr passend ist, da sich der Großteil des Buches bei dieser Fraktion abspielt. Am unteren Rand ist eine Stadt mit Wolkenkratzern zu sehen. Dies ist wohl die Stadt, in der die Geschichte spielt. Im Buch kann man zwar erahnen, dass es dort wirklich Hochhäuser gibt und dass die Stadt teilweise verfallen ist, aber ein ganz genaues Bild kann man sich durch die Beschreibungen nicht machen, sodass man hier nicht zwingend einen Bezug von Cover und Geschichte sieht.


    Schreibstil

    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Größtenteils ist er sehr detailliert, was auch auf die Beschreibungen von Gewalt zutrifft. Für Leser, die da recht sensibel reagieren, ist das also eher nichts. 

    Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und stellt die Sicht von Beatrice dar. Man erfährt daher recht viel über ihre Gedanken und weniger über die der anderen.


    Meine Meinung zur Geschichte

    Ich fand die Geschichte insgesamt spannend, jedoch hätte man einiges anders machen können. Besonders die Aufnahmeprüfung/Ausbildung ist sehr lang beschrieben, richtig spannend wird es erst im weiteren Verlauf der Geschichte.

    Es gibt viele Dinge, die eher zweifelhaft sind. Man muss sich beispielsweise ernsthaft fragen, ob die Mutproben wirklich einen Beweis für Mut darstellen. Aus meiner Sicht ist das nicht der Fall. Dies gilt auch für andere Dinge, die in der Fraktion als mutig gelten. Es wird zwar angedeutet, dass die Fraktion früher mal anders war und andere Dinge als wichtig galten, aber genauer wird das nicht ausgeführt. Auch Beatrice, die später nur noch Tris genannt wird, hinterfragt das kaum bis gar nicht.

    Gewalt und andere Grausamkeiten spielen im Buch eine große Rolle und werden oft ziemlich detailliert beschrieben. Einige Figuren haben damit stark zu kämpfen und gehen daran auch kaputt, während Beatrice maximal etwas schockiert ist, viele Geschehnisse aber schnell hinter sich lässt und teilweise kaum berührt davon wirkt. Das ist auch der Grund, warum sie mir nicht so unbedingt sympathisch ist. Ich finde sie zwar auch nicht total unsympathisch, aber sie berührt mich nicht so sehr, dass ich richtig mit ihr mitfiebern würde. Teilweise ist sie stark auf sich selbst bezogen, dann tut sie mal etwas, um anderen zu helfen und überlegt gleich, ob sie nicht doch zu den Altruan, den Selbstlosen, gehört.

    Die anderen Figuren finde ich gut ausgearbeitet. Sie sind sehr unterschiedlich und auf ihre Weise interessant. Auch gut finde ich, dass es zwar eine Liebesgeschichte gibt, diese aber nicht in den Fokus gerückt wird. die Liebesgeschichte selbst könnte aber trotzdem etwas mitreißender sein. Ich mag es, wenn man die Spannung und das Kribbeln zwischen den Figuren bemerkt, während sich die Liebe langsam aufbaut, aber hier habe ich das nicht besonders stark gespürt.

    Trotz aller Kritikpunkte nimmt die Geschichte eine spannende Richtung ein, sodass ich die beiden Folgebände auf jeden Fall noch lesen werde und auch nicht vom Buch abraten würde. Ich würde es jedoch auf keinen Fall Jugendlichen empfehlen. Das Buch wird ab 14 Jahren empfohlen, was aus meiner Sicht gar nicht geht. Eher ab 16 und dann auch nur mit der nötigen Reife, eher noch etwas älter. Dafür ist der Fokus viel zu stark auf der Gewalt und es wird auch eine ziemlich fragwürdige Sicht auf Mut vermittelt, was aber alles kaum hinterfragt wird. An sich ist es durchaus realistisch, dass es Leute gibt, die nicht hinterfragen und einfach mitmachen, daher finde ich diese Darstellung auch nicht schlimm, aber in einem Jugendbuch hat das meiner Meinung nach nichts zu suchen. Für erwachsene Leser, die mit der nötigen kritischen Sicht daran gehen, ist das dagegen in Ordnung. Sie sollten die nötige geistige Reife haben, um das zu hinterfragen, was in einem Jugendbuch eigentlich Beatrice tun sollte.

  2. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442480623)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (3.646)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band zwei, es geht weiter mit Tris und Four.

    Es war ein sehr spannender und unterhaltsamer zweiter Band. die Geschichte geht nahtlos weiter und es gibt keine Wiederholungen oder Stellen in denen sich die Geschichte irgendwie gezogen hat. man lernt die Charaktere besser kennen und erfährt noch ein wenig mehr über Fours Vergangenheit. E sgibt auch viele brutale Szenen und es sterben viele Leute, das hat mich irgendwie bei jedem Tod aufs neue geschockt, da ich dachte ; jetzt waren es aber genug... 

    Zwischen den beiden Protagonisten kommen, aufgrund einiger Geschehnisse Zweifel auf und es gibt etwas Liebesdrama, ansonsten geht es von einer Szene zügig in die nächste und zum Schluss gibt es einen fiesen Cliffhänger... ach ich muss sofort weiter lesen, bin gespannt wie es weiter geht ;)

    Für alle die den ersten Teil mochten, die Geschichte geht in gleichem Stil weiter...

  3. Cover des Buches Die Bestimmung - Letzte Entscheidung (ISBN: 9783570311240)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

     (3.045)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    2,5 Sterne, obwohl das hoch gegriffen ist, aufgrund meiner Vorliebe für die Filme. Und den Film mit den coolen Ideen und den Figuren hatte ich die meiste Zeit im Kopf bzw als Vergleich. 

    Aber leider war der Film umso vieles cooler. Die ganzen modernen Gatchets im Film fand ich klasse, aber die gab es hier alle nicht, sehr schade. Und die Handlung war viel langsamer uns lähmender, als müsse man sich zum Lesen zwingen. Und auch das Ende konnte nichts mehr retten, sondern war in meinen Augen komplett unnötig zum Schockieren gedacht, mehr nicht. Schade um den letzten Teil.

  4. Cover des Buches Still Missing – Kein Entkommen (ISBN: 9783596512447)
    Chevy Stevens

    Still Missing – Kein Entkommen

     (775)
    Aktuelle Rezension von: Monic

    Ich find das Buch leider sehr langweilig, es hat mich nicht gepackt. Habe es dann abgebrochen. 

  5. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.371)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  6. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich die beiden vorhergehenden Bände gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Marthe, Christian, Lukas und den anderen aus Christiansdorf weitergeht.

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man kann gut folgen. Marthe hat es in dieser Zeit nicht gerade einfach. Immer wieder muss sie um das Leben ihrer Familie bangen, um nicht irgendwo einen fatalen unabsichtlichen Fehler zu begehen und der Hexerei angeklagt zu werden. Als Christian mit vielen anderen Männern in den Krieg ziehen muss, wird die Burg von Albrecht von seinem Vater Markgraf von Meißen besetzt. Dieser hatte nur eines im Sinn und das nicht zum Positiven. Er wird von Albträumen heimgesucht und Marthe hatte den siebten Sinn, was er zu sich nimmt. Doch so recht traute er ihr nicht über den Weg.

    In diesem Buch sind sehr viele historische Fakten und Geschehnisse, dass ich manchmal kurzzeitig den Faden verloren hatte und es für ein paar Tage zur Seite gelegt hatte. Nichtsdestotrotz will ich wissen, wie es weitergeht!

  7. Cover des Buches Vier Pfoten am Strand (ISBN: 9783956497933)
    Petra Schier

    Vier Pfoten am Strand

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Angela_J

    Ein exzentrische Künstler, der eine Auszeit braucht. Eine Hundetrainerin, die von der großen Liebe träumt. Ein Hund, der seinen Kopf durchsetzen will und kein Herrchen braucht.

    Die Autorin hat mich mit diesem tollen Buch gepackt. Sie hat wundervolle Charaktere geschaffen, die Protas sind liebevoll ausgearbeitet. 

    Ben, Boss und Chris machen eine klasse Entwicklung im Buch durch. 

    Am Besten hat mir natürlich Boss gefallen, als Hundebesitzerin konnte ich mich gut in ihn reinversetzen und bin überzeugt, dass Hunde uns verstehen....

    Die Orte / Plätze in dem fiktiven Ort Lichterhaven, wie z. B. Die Hundeschule und das Atelier sind wirklich sehr schön beschrieben. Man hat das Gefühl vor Ort zu sein und man kann förmlich die Nordsee riechen. 

    Der Schreibstil ist sehr humorvoll, packend und locker, man kann kaum aufhören zu lesen. 

    Ich bin jetzt süchtig geworden und muss mich die anderen Pfotenbücher lesen. 

    Ich gebe eine klare Leseempfehlung und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

  8. Cover des Buches Brot backen mit Christina (ISBN: 9783706626590)
    Christina Bauer

    Brot backen mit Christina

     (103)
    Aktuelle Rezension von: SonjaPi

    Ich muss sagen ich liebe es wirklich Brot zu backen. Und dieses Buch ist wirklich richtig gelungen und sehr hilfreich. Sehr schön finde ich auch die Vielseitigkeit. Es gibt Rezepte mit Sauerteig (mein Favorit), aber auch viele Rezepte mit Hefe oder mit Übernachtgare.
    Durch das Rezept aus diesem Buch habe ich auch zum ersten Mal Knäckebrot selbst gebacken und das war so klasse, dass ich dieses Knäckebrot jetzt wirklich regelmäßig mache.
    Die Rezepte sind alle auch schön illustriert und was am wichtigsten ist: gelingsicher. Bisher ist alles was ich ausprobiert habe sehr gelungen. Auch die kleinen Minibrötchen aus der Muffinform finde ich sehr originell und einfach mal was anderes und eine tolle Idee für ein Buffet oder eine Party. Auch wenn ich schon viel Erfahrung im Brot backen habe, so hat mir dieses Buch doch jede Menge neue Inspirationen und Ideen gebracht! Ich liebe dieses Backbuch!

  9. Cover des Buches Der Falter (ISBN: 9783426216767)
    Michael Seitz

    Der Falter

     (21)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Der Falter ist der zweite Band der zweite Band der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
    In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
    Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
    Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
    Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
    Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
    Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
    5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
  10. Cover des Buches Hibiskussommer (ISBN: 9783570152898)
    Alyson Noël

    Hibiskussommer

     (118)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    „Hibiskus Sommer“ von Alyson Noel ist ein Jugendbuch. Colby, die Protagonistin, wurde in den beliebtesten Freundeskreis aufgenommen, wurde nun aber von ihren sich scheidenden Eltern nach Griechenland geschickt. Dort möchte sie auf keinen Fall bleiben und tut alles Mögliche, um zurück nach Hause zu kehren. Allerdings lernt sie in Griechenland Yannis kennen und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

    Das Cover finde ich ansprechend gestaltet. Es verleiht ein Sommergefühl und durch die Blütenblätter und Schmetterlinge eine Leichtigkeit. Beim Lesen fällt sofort der besondere Schreibstil auf. Mit einer Vielzahl aus Briefen, Tagebucheinträgen, Emails und weiteren schriftlichen Erzeugnissen schlängelt sich der Leser an den Ereignissen entlang. Dass das Buch bereits 2011 veröffentlicht wurde, merkt man an den Inhalten. Oft trifft man auf Klischees und erwartbaren Handlungen des Genres, die in heutigen Ausgaben überholt sind. Dadurch bekommt Colby einen nervigen Touch. Dennoch agiert das Buch feinfühlig mit den Themen Liebe und Familie, und ist sich seiner Erziehungsaufgabe bewusst. Im Allgemeinen ist es dennoch eine süße Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen. Damit handelt es sich gut für eine sommerlich-leichte Lektüre für Zwischendurch.

  11. Cover des Buches Divergent (ISBN: 9780062024039)
    Veronica Roth

    Divergent

     (602)
    Aktuelle Rezension von: leoniebaggins

    Ich bin ein wahnsinnig großer Fan von Dystopien und die Divergent-Reihe ist einfach hammer!
    Die Bücher gehören zu meinen Lieblings-Dystopien! Ich liebe den Schreibstil der Autorin, die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und allein die Idee finde ich mega!

  12. Cover des Buches Aus Versehen Prinzessin (ISBN: 9783802583131)
    Mary Janice Davidson

    Aus Versehen Prinzessin

     (88)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    In einer Welt, die der unseren ziemlich ähnlich ist, ist Alaska kein Bundesstaat der USA, sondern ein unabhängiges Königreich. Das Land wird von einer Königsfamilie regiert, die für ihr exzentrisches Wesen bekannt ist. Bei einem Angelausflug begegnet der König von Alaska der hübschen jungen Christina. Für ihn steht augenblicklich fest: Sie ist die ideale Frau für seinen Sohn David. Sogleich macht er sich daran, die beiden zu verkuppeln. Doch Christina ist sich nicht sicher, ob sie das Amt der Prinzessin von Alaska übernehmen will. Ganz zu schweigen davon, dass Prinz David zwar unbestritten gut aussieht, aber ein echtes Raubein ist...

    Mary Janice Davidson präsentiert ihren Lesern hier eine etwas andere Königsfamilie. Mit der Etikette hat es König Alexander nicht so, daher ist es auch nicht verwunderlich dass auch seine Kinder nicht unbedingt in die Schublade „Königskinder“ passen. Die Wahl für seine zukünftige Schwiegertochter hätte ebenso nicht besser ausfallen können: Christina lässt sich von all dem Prunk nicht einschüchtern und scheut sich so gar nicht, König samt Familie auch mal die Meinung zu sagen. Alles Gründe, die mir die Protagonisten hier so sympathisch gemacht haben.
    Die Autorin besticht mit einem humorvollen, flotten und schön zu lesenden Schreibstil. Von Langeweile ist hier absolut keine Spur du ich bin auch schon sehr neugierig auf die weiteren Teile der Reihe.

    Fazit: Witzig, flott und spannend mit einer etwas anderen Königsfamilie in der Hauptrolle. Absolute Leseempfehlung von mir!
  13. Cover des Buches Retrum (ISBN: 9783407744241)
    Francesc Miralles

    Retrum

     (110)
    Aktuelle Rezension von: geister-uschi

    Sehr spannendes Buch vorallem für Gothics. Christian verliert seinen kleinen Bruder bei einem Unfall, den er verursacht hat. Darauf hin schliesst er sich ein paar Gothics an um so seinen Schmerz zu verarbeiten..

  14. Cover des Buches Der Magier (ISBN: 9783257067521)
    Fernando Gomes de Morais

    Der Magier

     (48)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Bis zu einem gewissen Punkt mag ich die Art und Weise wie die Biographie aufgebaut und verfasst wurde, aber sie hat einen pathetischen Charakter, der mir nicht zusagt. Coelhos Jugendjahre sind interessant, verworren und teils voller Zufälle. Für mich wurde es ab dem einsetzenden Erfolg uninteressant, abgesehen von der Bildung von zwischenmenschlichen Beziehungen, denn da hat Coelho so eine Art und auch der Umgang mit Kritik gefällt mir. Das Buch hat an sich gut begonnen, bekommt aber ein schales, abgeschmacktes Ende, schade.
  15. Cover des Buches KGI - Stählerne Gefahr (ISBN: 9783736301900)
    Maya Banks

    KGI - Stählerne Gefahr

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Lesemietze
    Eins der Bücher wo ich lang drauf gefiebert habe, aber ein wenig enttäuscht von bin.
    Die Handlung an sich war spannend gewesen. Das was zwischen Steel und Maren passiert war teils kitschig und recht unpassend gewesen.
    Jeder der Steel aus den Vorgänger Bänder gibt weiß wie knallhart er ist, man ahnt aber das schon einen weichen Kern hat, aber meiner Meinung nach wurde hier etwas übertrieben.
    Maren habe ich für tough gehalten, aber in seiner Nähe war sie zwar frech und hat sich nichts gefallen lassen weil sie redet wie er der Schnabel gewachsen ist, doch gab es paar Momente wo man da nichts von wieder erkannt hat.
    Die ständigen Liebesbeteuerungen haben für mich streckenweise die Geschichte weiter in die Länge gezogen. Erst war zwischen den beiden alles geklärt, 5 Seiten weiter war man wieder verunsichert und dann wurde wieder alles geklärt.
    Die Vergangenheit von Steel war interessant, damit erklärt sich warum er so ist wie er ist.
    Es gab einige witzige Wortwechsel. Ob zwischen Steel und Maren. Oder zwischen andere KGI Mitgliedern. Die Handlung war durchaus spannend gewesen, da habe ich mit gefiebert was passiert. Ist natürlich wie immer sehr actionreich und dramatisch.
    Ich hoffe sehr das es jetzt nicht mit der Reihe bergab geht, ich kann zwar verstehen das man Steel eine weiche Seite zu schreiben wollte, aber für mich war es zu viel des guten gewesen.
  16. Cover des Buches Mord mit Puderzucker (ISBN: 9783740809331)
    Jutta Mehler

    Mord mit Puderzucker

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Bibbey

    Inhalt

    Thekla, Hilde und Wally treffen sich zum beinahe rituellen Kaffee-und-Kuchen, doch schnell wird klar, dass Wally etwas auf dem Herzen liegt. In der Familie gab es Streit und die Wogen scheinen noch lange nicht geglättet zu sein. Kurzerhand beschließen die drei Frauen, Wallys Tochter einen Besuch abzustatten, doch bei ihrer Ankunft im Nationalparkzentrum werden sie von einem Toten in einer der Baumkronen überrascht. Und damit nicht genug, denn der Mann ist der neue Partner von Wallys Tochter. Ob es wirklich Mord war? Und hat es womöglich etwas mit dem Familienstreit zu tun?


    Meinung

    Es hat nur wenige Seiten gedauert, bis ich ein ganz genaues Bild von unseren drei Damen hatte. Eine wirklich lustige und einzigartige Zusammensetzung von drei Protagonistinnen, die rüstiger und sympathischer kaum sein könnten. Ich habe die drei Frauen sehr schnell ins Herz geschlossen und das hat es mir noch leichter gemacht, durch das Buch zu fliegen. Denn auch die Handlung war nach ein paar kleinen Anfangsschwierigkeiten wahnsinnig spannend.

    Der Einstieg ins Geschehen hat mir vielleicht ein klein wenig zu lange gedauert und es war für mich vielleicht ein bisschen zu viel Einführung in den Familienstreit, aber das ist schnell vergessen, als wir dann in den Fall einsteigen.

    Sprachlich fand ich die Geschichte sehr gelungen und für mich total authentisch, bis auf den Punkt, dass der leitende Ermittler die drei Damen ohne jeden Widerspruch miträtseln lässt. Aber weil unsere Protagonistinnen es wirklich so sympathisch und unkonventionell angegangen sind, habe ich darüber schnell hinwegsehen können. Es hat für mich einfach gepasst! Es gibt eine ganze Handvoll Wirrungen und Wendungen, die es mir nicht unbedingt leicht gemacht haben, selbst einen Täter zu identifizieren. Ich mochte besonders gerne, wie die drei Frauen auf ihre jeweils ganz eigene Art an die Sache herangegangen sind.

    Ebenfalls schön war es, dass die Autorin viele Einzelheiten zum Nationalpark hat einfließen lassen. Das hat vor allem dazu geführt, dass das Buch sehr bildlich wurde, aber auch, dass die Atmosphäre stimmig war.

    Am Ende wurde es dann noch einmal richtig spektakulär, womit ich gar nicht unbedingt gerechnet hätte. Aber es war eine positive Art von spektakulär und hat dem Buch noch einmal einen krönenden Abschluss verpasst!

    Fazit

    Eine coole Truppe von drei Damen, die im Nationalpark ermittelt. Das reicht eigentlich schon für einen gelungenen Kriminalroman in gemütlicher Atmosphäre. Und Kaffee und Kuchen dürfen natürlich an keiner Stelle fehlen!

    4 von 5 Buchherzen! ♥♥♥♥

    Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

  17. Cover des Buches Kuckuckskind (ISBN: 9783257240122)
    Ingrid Noll

    Kuckuckskind

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Amokspiel

    An diese Story muss man ein wenig anders herangehen. Eingefleischte NollFans werden mit diesem Buch wahrscheinlich ein wenig hadern, da es sich meiner Ansicht nach sehr von den anderen unterscheidet. Hier stirbt nicht alle fün Minuten  ein Mensch auf subtile Weise, aber die Kerngeschichte wirkt auf mich durchaus ansprechend. Sie erzählt von menschlichen Abgründen und einer Geschichte, die sich im wahren Leben auch zutragen könnte.

  18. Cover des Buches Die Legende von Sleepy Hollow (ISBN: 9781519758279)
    Washington Irving

    Die Legende von Sleepy Hollow

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Halloween naht ja, und da kommt natürlich der Gedanke auf, sich mal wieder in der Horrorabteilung umzusehen. Ein Klassiker ist dabei die Geschichte um den kopflosen Reiter - jedenfalls, wenn man die Filmversion mit Johnny Depp kennt. Tja, davon ist man bei der Buchvorlage weit entfernt. Eine Kurzgeschichte, bei der ich mir weit mehr erwartet habe. Die Geschichte ist als reine Erzählung aufgebaut und beinhaltet keinerlei Dialoge. Schade, denn genau das hätte sie zu einem guten Text gemacht.


    So lernt man zwar Ichabord Crane oberflächlich kennen, aber seine genaue Beziehung gerade zu Katharina van Tassel bleibt eher unerwähnt. Stattdessen konzentriert sich der Autor darauf die Schlafhöhlen immer wieder zu erwähnen und dass dort so mancher Geist umgeht. Der bekannteste von allen ist dabei der kopflose Reiter. Bei der Erwähnung kam die Hoffnung auf, dass jetzt die Geschichte den gruseligen Anteil erhält. Aber leider weit gefehlt. Auch der Spukanteil bleibt erstaunlich oberflächlich, was das Lesevergnügen merklich trübt. 


    Fazit: Eine Erzählung, die sich weniger auf den kopflosen Reiter, als vielmehr auf die Umgebung konzentriert. In dem Fall kann man nur sagen: Vertane Gelegenheit, hier hätte man mehr aus der Geschichte rausholen können.

  19. Cover des Buches Septemberblut (ISBN: 9783548282480)
    Rebekka Pax

    Septemberblut

     (109)
    Aktuelle Rezension von: MiraxD
    Codex Sanguis ist die Reihe um Julius Lawhead und Amber Connan von Rebekka Pax und mit dieser Gesamtausgabe der ersten Staffel   Septemberblut von dreien wurde eine äußerst gelungene Geschichte um echte, brutale Vampire geschrieben, die einen nur so fesselt an diese grausame und doch so packende Welt der Vampirclans und des ewigen Machtkampfes zwischen ihnen. Ich bin wirklich begeistert!

    Das Cover ist einfach.. Wow. Ich bin soo begeistert von diesem Cover, dass mich einfach sofort angezogen hat. Der nachtschwarze, dunkle Hintergrund einer verlassenen Straße und die wirklich richtig herausstechende blutrote Schrift. Und die Fledermaus und der große weiße Mond, der alles in einen gruseligen Schein taucht. Da bekommt man fast Gänsehaut! Einfach unglaublich toll, ich bin so verliebt in dieses Cover! Und es ist soo passend zur Geschichte.

    Amber Connan erbt nach dem plötzlichen Selbstmord ihres Bruders Frederick ein ominöses Messer, welches für sie jedoch keinerlei Bedeutung hat. Gefangen in ihrer Trauer trifft sie ausgerechnet auf Julius, der sie mehr als nur anzieht. Julius Lawhead hingegen hat das Treffen mit Amber herbeigesehnt, denn er ist ein Jäger. Und nicht nur irgendeiner. Er ist ein Vampir, eine unsterbliche Seele, gefangen in einem Körper, in dem er nur in der Nacht richtig aufleben kann. Und sein Auftrag lautet: Das mächtige Messer und seine Erbin in die Welt der Vampire zu entführen um seinem Meister und Clan zu schützen. Niemals hätten beide gedacht, dass dieses Treffen ihrer beider Leben schicksalshaft verbinden und sie selbst verändert wird. Noch dazu steht ein Krieg unter den Vampiren kurz bevor. Bevor sich Amber versieht, ist sie gefangen zwischen den beiden Fronten...

    Der Schreibstil von Rebekka ist anfänglich etwas anders, so hatte ich zwar direkt keine richtigen Probleme, aber auch ich hatte oft das Gefühl, dass die Sätze zwar Sinn ergeben, aber eben keine richtige Atmosphäre und Gefühle schaffen können und damit alles etwas distanzierter ist. Doch im Verlauf der Staffel verbessert sich das immens und spätestens nach dem zweiten Teil war ich der Reihe, den Charakteren und seiner Vampirwelt komplett verfallen.

    Als Amber und Julius sich auf der Trauerfeier von Frederick treffen, wissen sie nicht, wie eng ihre Schicksale miteinander verbunden sind. Amber weiß nur eins: Julius ist anders und sie sollte sich schleunigst von ihm fernhalten. Doch sie kann sich ihm nicht entziehen und bald weiß sie auch warum...
    Währenddessen ist Amber für Julius nur ein Job, wenn auch ein wichtiger Auftrag. Er hatte nie vor sie länger bei sich zu behalten als nötig. Aber bald ist es nicht mehr nur das Messer, dass die beiden verbindet. Doch der Moment könnte nicht unpassender sein, denn Gefahren lauern auf unseren Jäger...

    Man trifft zuerst auf eine Amber, die um ihren Bruder trauert und doch sehr schwächlich scheint. Eine einfache, junge Frau eben. Doch sie macht eine gewaltige Entwicklung zu einer starken, selbstbewussten Frau durch, die sich nicht vor den Vampiren verstecken muss! Auch wenn ich sie anfangs nicht ganz so mochte wie Julius, so war sie mir sympathisch und nun mag ich sie wirklich sehr gerne!
    Julius war immer mein kleiner Liebling, denn auch wenn er sich Blut ernährte und nur nachts lebte, so hatte er sehr menschliche und liebe Seiten, jedoch sollte man ihn ebenfalls fürchten lernen, denn sein innerer Jäger ist unberechenbar und brutal. Diese Seiten mochte ich ehrlich gesagt nicht so ganz an ihm, aber er war eben ein Vampir. Er hatte also schwache und starke Seiten, die mich jedoch nicht abgehalten haben ihn zu mögen!

    Vampire. Klar, nach Twilight ist es gewiss kein Wunderwerk mehr und die Latte hoch angelegt. Ich lese nicht so oft etwas mit Vampiren, auch wenn es viel auf dem Markt dazu gibt. Auch diesmal wurden die Vampire ziemlich klassisch dargestellt. Unsterbliche Blutsauger, die durch Silber verletzt werden, Magie beherrschen, das Sonnenlicht meiden und gegen Feuer schwach sind. Alles geordnet in einem strengen System von Clans und dem Codex Sanguis.

    "Ich würde mir wünschen, dass Urban Fantasy in Zukunft nicht noch weiter auf Romantasy reduziert wird und auch als reine Spannungsliteratur existieren darf."

    Diese Worte hatte die Autorin gewählt als sie in einem Interview gefragt wurde, was sie sich für ihre Werke wünscht. Und das hat sie hier definitiv geschafft. Eine Liebesgeschichte gibt es, aber eben eher nebensächlich und nicht zu viel. Es überwiegt die Spannung, das Düstere, das Magische, die Brutalität, die ich persönlich nicht ganz mag, aber sehr gut zur Reihe passte. Wirklich wahre Vampire, wie man sie sich vorstellen und fürchten würde. Mich hat die Geschichte und die Autorin in allen Bereichen überrascht und auch wenn es ganz kleine Mankos gibt, so gebe ich der ersten Staffel 4,5*****! Die nächsten Staffeln werde ich ganz sicher lesen!!


  20. Cover des Buches Das flandrische Siegel (ISBN: 9783426639900)
    Marie Cristen

    Das flandrische Siegel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne79
    Mit diesem historischen Buch „Das flandrische Siegel“ legt Marie Cristen einen weiteren Nachfolger in der Flandern Saga nach. Wieder taucht der Leser in die Welt der Familie Contarini ein und verfolgt das Geschehen rund um Christina, Lucas, Matthis und deren Gefährten. Christina und Lucas stehen ihren Großeltern Aimee und Domenico Contarini in Nichts nach und beschließen auf ihr Herz zu hören, anstatt den Plänen ihres Vaters zu folgen. Ihre Entscheidung führt Christina und Lucas weg von Brügge. Sie wollen nach Venedig, doch landen sie durch ungeahnte Vorfälle in London und müssen sich mit ihren Freunden erstmal hier durchschlagen. Die Charaktere sind sehr bildhaft und sympathisch dargestellt und es macht viel Freude, ihren Weg mitzuerleben. Wer schon die Vorgänger kennt, wird auch dieses Buch mit Begeisterung lesen. Marie Cristens schöner und flüssiger Schreibstil begeistern immer wieder und lassen den Leser in eine andere Zeit versinken. Auch ihr recherchiertes Wissen lässt die Autorin in das Buch miteinfliessen und so bekommt man neben einer anmutigen Geschichte, auch viel Historie vom damaligen Geschehen in Flandern mit. Auch die Gestaltung des Covers, die Ahnentafel in der Innenseite des Buches und die historischen Infos im Anhang des Buches, machen das Buch noch viel interessanter. „Das flandrische Siegel“ ist eine ergreifende historische Fortsetzung der Flandern Saga, die durch ihre unterhaltsame Art und Weise, die Leser fesselt.
  21. Cover des Buches Die Süße des Lebens (ISBN: 9783423210942)
    Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

     (46)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Mir ist nicht verständlich, wie dieses Buch den deutschen Krimipreis gewinnen konnte. Wie irgendwer der Meinung war, dass dieses Buch lobenswert wäre. Ich kann nicht glauben, dass ein Verlag das wirklich rausgebracht hat und dass ich für diesen Müll zwölf Euro ausgegeben habe.

    Es ist ein Krimi, der einen brutalen Anfang hat, das wirklich interessant war. Es gab Polizeiarbeit, Zeugenbefragungen und Beweismittelsicherung, doch der ganze Fall löst der Kommissar dadurch, dass er nach zwei Wochen einen Namen auf der Tafel entdeckt, den er vorher überlesen hat. Er hat es überlesen! Überlesen! Der verdammte Name des Täters stand auf der Tafel und der gewissenhafte Kommissar hatte das Pech, den Namen zu überlesen und plötzlich wurde der Mord aufgeklärt. Und ich musste mir die ganze Zeit irgendeinen Blödsinn lesen, der mit dem Fall überhaupt nichts zu tun hat und auch gar kein Gewicht besitzt. Ich hätte bloß die ersten dreißig Seiten lesen und danach die letzten zwanzig Seiten und ich hätte nichts verpasst. Absolut nichts!

    Alles, was dazwischen ist, ist bloß da, um die Seiten aufzufüllen und verdammt, das ist so viel! Es tauchen echt viele Figuren auf, deren Lebensgeschichte in ihren ganzen Facetten erzählt wird, um dann spurlos wieder aus der Geschichte zu verschwinden, ohne einen bleibenden Eindruck auf den Mord zu hinterlassen.

    Der Autor bringt Kinder ins Spiel, zersetzt ihre Psychologie und verwendet das für einen Effekt, der nicht aufblühen kann, weil bei so vielen Figuren dieser Effekt untergeht und sogar als sich eine Polizistin über die Verletzung eines Kindes aufregt, sogar als sie zusammenbricht und nach Mitleid schreit, wirkt alles plastisch, aufgedruckt, vor allem Falsch. Es gelingt dem Autor nicht, mit Kindern Gefühle auszulösen und wenn ein Autor mit dieser einfachen Methode nicht dazu in der Lage ist, dann versagt er in meinen Augen.

    Dann sind die Dialoge ineinander geschrieben. Mit Absätzen geht der Autor so gierig um, als wollte er Seiten sparen. Stattdessen schadet er mit riesigen Absätzen dem Lesefluss und dem Leserspaß und die Dialoge gehen in den ganzen Ecken und Kanten der Geschichte unter, weil ich oft nicht in der Lage war, den Dialog der passenden Figur zu zuordnen. Hinzu kommen die vielen abgehackten Sätze, die stichwortartig aufgebaut sind und dafür sorgen, dass sich keine Nähe zu den Figuren aufbauen.

    Der Arzt taucht irgendwann auf und ich dachte, er würde eine große Rolle spielen, ein Held werden, bei der Mordermittlung helfen, denn schlussendlich erfahre ich echt viel von seinem langweiligen Leben, doch auch er ist nur da, um Seiten zu füllen. Es sind einfach so viele bla-bla-bla-Sätze, die einen mit unnützen Informationen und Handlungen überschütten, aber im späteren Verlauf eben keine Rolle spielen, als würde sich der Autor über seine Leser lustig machen. Als hätte der Autor einfach alles aufgeschrieben, was ihm so in den Sinn kam, weil er es für spannend hielt.

    Man erlebt einen Mord, einen grauenhaften Mord, der für Spannung sorgt und ich dachte der Spannungsbogen würde langsam angespannt werden. Als ich bei Seite 100 angelangt bin, gab es nichts von Spannung. Es heißt ja, man reden um den heißen Brei, aber dieser Autor redet nicht drum herum, sondern nimmt eine völlig andere Richtung und versucht gewaltsam dem Leser nicht über den Mord Nachdenken zu lassen.

    Da wird so sehr ins Detail gegangen mit Randinformationen, die gar keine Rolle spielen. Der Spannungsbogen zerbricht auf fast jeder Seite und macht das Lesen zu einer richtigen Qual.

    Sex wird als Koitus beschrieben, als wenig routiniert und mit einem einzigen Gedanken dazwischen: "das sind die wunderbarsten Brüste der Welt." Noch plumper hätte er den Akt nicht beschreiben können.

    Wenn der Kommissar an seine Tochter denkt, denkt er bloß, sie wäre fett, unförmig, irgendein Gemüse. Er denkt nicht über ihre Persönlichkeit nach, über ihre Erfolge oder Misserfolge, über ihre Zukunft, sondern beschränkt sich auf ihr Aussehen, fixiert sich daran und so einer soll mir sympathisch werden? So einer bekommt die Hauptrolle und ich soll mit ihm mitfühlen?

    Ich war wirklich neugierig darauf, wie er das Buch abschließt, wie er den Fall löst, wie er all diese Informationen verarbeitet. Er schafft es nicht. Das Ende ist wie ein Schlag ins Gesicht, ein gehobener Mittelfinger, der aus dem Nichts auftaucht und einem in diese Nase gebohrt wird. Nichts von all den Informationen hat eine tragende Rolle. Keine der Figuren ist wirklich wichtig. Wieso muss ich so viel über einen Kinderpsychologen lesen, wenn es im späteren Verlauf sowieso keine Rolle spielt? Wenn die ganze Polizeiarbeit sich darauf beschränkt, dass die hochgelobten Kommissare nicht in der Lage sind, eine verdammte Tafel zu lesen und irgendwann am Schluss einen Namen entdecken, als wäre er nie dort gewesen.

    Das Buch ist schlecht. Schlecht geschrieben, schlecht erzählt und mit einem Spannungsbogen, der sich nicht spannt. Alles, was der Autor macht, ist zwischen den Mord und der Aufklärung irgendetwas zu schreiben, um so die gewünschte Anzahl an Seiten zu erreichen, wobei er das auch nicht wirklich gut kann. Gefühle werden nicht erzeugt, eine Atmosphäre gibt es nicht, die Figuren bleiben plastisch und größtenteils unbedeutend, die Bilder zerbrechen an den holprigen Sätzen, die eindeutig von der Feder eines Amateurs stammt. Er kann nicht schreiben. Er kann das eindeutig nicht und das er auch noch dafür belohnt wird, ist bloß peinlich. Immerhin habe ich durch das Buch gelernt, dass der deutsche Krimipreis ein absoluter Witz ist.

  22. Cover des Buches Flammenmond (ISBN: 9783548282497)
    Rebekka Pax

    Flammenmond

     (74)
    Aktuelle Rezension von: KatrinPoerner

    Vielleicht bin ich zu sehr von den aktuellen Vampirromanen beeinflusst, in denen es zwar oft brutal zugeht, aber die Vampire trotz allem eine menschliche Seite haben, die bei einigen von ihnen oft erst wieder entdeckt werden muss..

    Und so muss ich leider zugeben, dass ich mich von Seite zu Seite durch das Buch gequält habe. Die Vampire waren mir manchmal einfach zu blutrünstig – nicht falsch verstehen, ich habe schon viele brutale Bücher gelesen und normalerweise auch keine Probleme damit – hier jedoch habe ich über einige Seiten hinweg geblättert, da mir die Gewalt doch recht sinnlos, eklig und übertrieben vorkam.. von den ganzen Demütigungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

    Keiner der Protagonisten hat es geschafft, mich für sich einzunehmen, wenn ich einen auswählen müsste, wäre es vermutlich Brandon, da mich seine indianische Abstammung interessiert hat und der Leser über das ganze Buch hinweg seine Geschichte mitverfolgt und evtl. am Ende auch nachvollziehen kann wie Brandon zu Brandon geworden ist.

    Aus der „Liebesbeziehung“ zwischen Amber und Julius wurde ich einfach nicht schlau, da ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, was diese beiden aneinander bindet.. (diese Rituale mal außenvorgenommen). Julius belügt, foltert und verletzt Amber, seine angebliche große Liebe.. Amber dagegen ist auch ncht viel besser, da sie oft nicht gerade liebevoll zu Julius ist – zudem regt sie sich ja selbst auch über die Behandlung von Julius auf.. (manchmal auch über Dinge die ich nicht nachvollziehen kann - ich sage hier nur Menschenblut.. was hat sie bitte gedacht, wie sich Vampire ernähren??) und zudem trägt sie die ganze Zeit diese unterschwellige Wut mit sich herum – Konsequenzen daraus zieht sie jedoch nicht.. die angebliche Liebe der beiden habe ich dem ganzen nicht abgekauft..

    Mit Amber bin ich über das ganze Buch hinweg nicht warm geworden.. – sie war mir einfach nicht sympathisch und ich hätte sie persönlich auch nicht als Freundin gewollt.. Nicht nur einmal hätte ich sie gerne an eine Wand geklatscht um zu sehen ob sie danach etwas weniger naiv gewesen wäre.


    Die 2 Sterne kommen zustande, da ich durchaus nachvollziehen kann, dass die Reihe ihre Fans hat, was vermutlich vor allem an dem Schreibstil von Rebekka Pax liegt – denn der hat mir wirklich gut gefallen, da sie ein Talent hat alles realistisch und bildgewaltig zu schildern ohne überzogen zu wirken. Klar hätte ich etwas weniger Szenen/Perspektivenwechseln begrüßt, da ich mich von Kapitel zu Kapitel wieder auf andere Personen einstellen musste, aber das war ok.

    Den dritten Band der Reihe werde ich nicht lesen.

  23. Cover des Buches Im unwahrscheinlichen Fall (ISBN: 9783453421790)
    Judy Blume

    Im unwahrscheinlichen Fall

     (30)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Das Buch hatte eine sehr vielversprechende Geschichte zu erzählen. Über einer Kleinstadt in New Jersey stürzen in den 50er Jahren innerhalb kürzester Zeit 3 Flugzeuge ab. Und mittendrin versucht eine Teenagerin ihr Leben zu leben. 

    Ich hatte damit gerechnet, dass die Familie von Protagonistin Miri selbst in irgendeiner Weise von der Katastrophe betroffen wäre – doch auf den 200 Seiten, die ich gelesen hatte, war dem nicht so. Generell wurden die zwei Abstürze, über die ich bis zu dem Zeitpunkt gelesen habe, sehr neutral beschrieben. Die Autorin hat es nicht geschafft, in mir Emotionen zu wecken – und das bei solch einem brisanten Thema. 

    Dazu kommt, dass es zwei Dutzend Figuren gab, aus deren Sicht abwechselnd berichtet wurde. Und das jeweils nur über wenige Seiten. Einige gehörten zu den Flugzeugopfern und wurden nur kurz erwähnt, andere erzählten mehr von ihrer Geschichte. Dadurch, dass aber auf jeder dritten Seite die Perspektive geändert wurde, habe ich irgendwann den Überblick darüber verloren, wer wer ist und was er zur Geschichte beiträgt – bezeichnend, dass es sogar ein Lesezeichen im Buch gab, auf dem eine Art Glossar abgedruckt war, das einem wohl helfen sollte, den Überblick zu behalten.

    Dass eine der Figuren dann noch einen übersinnlichen Touch hatte, hat mir den Rest gegeben. 

    Ich habe einfach gemerkt, dass es mich überhaupt nicht mehr zu der Geschichte hinzieht und dann beschlossen, das Buch abzubrechen. Ich finde, man hätte mit etwas mehr Dramatik, etwas weniger Figuren und mehr Bezug zu den Flugzeugabstürzen eine sehr tolle Geschichte schreiben können. Was Judy Blume hier abgeliefert hat, war aber einfach nichts für mich. 


  24. Cover des Buches Einzelstücke (ISBN: 9783404163472)
    Michaela Möller

    Einzelstücke

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Curly84
    Anna wird von ihrem Ex-Freund Frederik nicht nur mit ihrer besten Freundin betrogen, nein er heiratet diese auch noch! Aber eigentlich findet Anna das nicht so schlimm, schlimmer ist es, dass ihre beste Freundin Christina sie belogen hat.
    Anna geht nicht gerne Beziehungen ein und hat lieber One-Night-Stands oder eine Affäre.
    Sie bekommt einen neuen Job bei einem Männermagazin und da ist der Fotograf Moritz. Anfangs merkwürdig und anstrengend, aber am Ende finden sie doch zu einander. Obwohl Anna nicht an die Ehe glaubt, macht sie Moritz selbst einen Antrag und er lehnt tatsächlich ab.
    Und bei ihren anderen besten Freundinnen Astrid und Lena sieht es nicht besser aus.
    Was nu?

    Zum einen finde ich den Klappentext etwas irreführend. Denn das was hinten beschrieben steht, passiert erst im letzten Drittel des Buches. Daher hatte ich etwas Schwierigkeiten reinzukommen. War etwas verwirrt am Anfang.
    Aber Michaela Möller schreibt wie immer locker und flüssig und man kann es super einfach weglesen.
    Die Geschichte fand ich auch gut und mal etwas anderes, als die ewig nach der großen Liebe suchenden Frauen.


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