Bücher mit dem Tag "christine millman"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Ellin (ISBN: 9783931989835)
    Christine Millman

    Ellin

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic
    Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, leicht nachvollziehbar und durchaus auch bildhaft gestaltet. Man kann sich die Umgebung sehr gut vorstellen und auch die Umstände der dort aufgeführten Welt.

    Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Ellin, wobei man auch ab und an in andere Charaktere einen Einblick erhält. Gerade wenn es vom Platzgeschehen notwendig ist um einen Überblick zu behalten.

    Ellin ist eine tapfere, gezeichnete und offene Persönlichkeit. Ich mochte ihr Wesen recht gerne. Sie hat ihr Leben in die eigene Hand genommen, auch wenn es ihr verderben sein sollte. Sie ist eine Kämpfernatur, wenn man ihr auch weiterhin ihre sensible und verängstigte Seite wahrnimmt. Es ist eine tolle Mischung, welche sie einfach Menschlich macht.

    Ellins spätere Weggefährten erhalten alle samt ebenfalls ein gutes Bild, sodass man sich die kleine Truppe gut vorstellen kann. Es ist ein bunter Haufen, der ebenso gezeichnet ist und sein möglichstes versucht um ein gutes Leben zu führen.

    Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist gut durchdacht, strukturiert und folgt einem sichtbaren roten Faden. Die Autorin schafft es Spannung mit einzubringen, immer mal wieder zu überraschen und mit vielen Details eine irgendwie beängstigende und doch auch realisierbare Welt zu erschaffen.

    Sie spart nicht mit gefährlichen und beängstigenden Situationen, zeigt auf wie es ist ein Sklave zu sein und das Leben nicht genießen zu können. Es ist auf der einen Seite eine düstere Geschichte, die aber immer auch wieder ein paar kleine helle Stellen aufblitzen lässt.

    Letztlich muss ich sagen, dass mir die Grundidee und deren Umsetzung gut gefallen hat. Dennoch muss ich einen Stern dafür abziehen, dass ich einfach keinen wirklichen Bezug zur Geschichte und den Charakteren aufbauen konnte. Ich habe es leider tatsächlich sehr „gefühllos“ gelesen, was ich unglaublich schade fand. Ich konnte nicht richtig mit den Charakteren mitfiebern, dass hat mir das Lesen leider auch etwas erschwert. Ansonsten kann ich aber sagen, dass es eine interessante und gut lesbare Geschichte ist.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Ellin“ hat Christine Millman eine bedrückende, gut durchdachte und insgesamt ganz schöne Geschichte ins Leben gerufen. Spannende und beängstigende Akzente vermischt mit Freundschaft, Familie und Liebe hat dafür gesorgt, dass man schnell mit dem Lesen vorangekommen ist und durchaus Lesefreuden vernehmen konnte. Einzig der Bezug zur Geschichte hat mir hier leider gefehlt, sodass es für mich persönlich das Lesevergnügen etwas abgemildert war.
  2. Cover des Buches Landsby (ISBN: 9781499275162)
    Christine Millman

    Landsby

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Jacynthe

    Inhalt


    Von Freiwilligkeit kann nicht wirklich die Rede sein, als Jule sich für das Reproduktionsprogramm der Kolonie meldet, doch sie fügt sich in ihr Schicksal. Bis sie feststellt, dass es hinter den Mauern der medizinischen Einrichtung nicht mit rechten Dingen zu geht. Sie flieht aus der Kolonie - doch welche Chance hat sie, da doch außerhalb der schützenden Mauern Krankheit und Mutanten lauern? Jule merkt jedoch schnell, dass die Geschichten, die sie von klein auf erzählt bekommen hat, nicht der Wahrheit entsprechen, denn sie wird von Mutanten entdeckt und mit in deren Dorf genommen. Und was sie dort erlebt übersteigt alles, was sie sich jemals vorgestellt hat.


    Meine Meinung


    Dieses Ebook war ein echter Glücksgriff, wie ich schon nach wenigen Seiten der Lektüre sagen konnte. Dafür sprachen natürlich bereits die interessante Inhaltsangabe und die vielen sehr guten Bewertungen, doch da ich nicht selten anderer Meinung bin als die breite Leserschaft, musste ich mich selbst davon überzeugen.

    Außerhalb der vermeintlich schützenden Mauern der Kolonie lauern todbringende Mutanten, wie jedes Kind weiß. So auch die Protagonistin Jule, die Tochter des Kommandanten der Neuen Armee. Sein Status zwingt sie dazu, sich dem sogenannten Reproduktionsprogramm anzuschließen, einem medizinischen Programm, dem sich junge Frauen auf 10 Jahre verpflichten (können), während der sie ein ums andere Mal künstlich eingepflanzte Embryonen austragen. Dieser Einsatz ist verbunden mit hohem Ansehen und finanzieller Unterstützung für die Familie, was den Probandinnen, die während der Zeit den medizinischen Komplex nicht verlassen dürfen, herzlich wenig bringt. Allein die Vorstellung ist absurd, doch in einer postapokalyptischen Welt mit Kindermangel könnten ein paar Verrückte in entsprechenden Machtpositionen durchaus auf die Idee kommen, Frauen für einen solchen Zweck zu rekrutieren. Nur: Nachwuchs ist gar nicht das eigentliche Ziel des Programmes...

    Ich fand es faszinierend, wie sich nach und nach die Zusammenhänge ergeben haben. Wie ich gemeinsam mit Jule die schützende Kolonie verlassen habe und mich quasi in einer völlig neuen Welt befand. Ich konnte mich sehr gut in alles hineinversetzen, was sie erlebt hat, und ebenso konnte ich mich in die "Mutanten" hineinfühlen und spürte die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfahren war. Das alles ist Millman gelungen, ohne kitschig oder klischeehaft zu wirken. Jule und die anderen Charaktere wirken überaus authentisch und mir hat besonders gefallen, dass Jule ein Mensch mit Schwächen ist, die sie gar nicht zu verbergen versucht. Nichts ist schlimmer als eine rundum perfekte Romanfigur.

    Millmans Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin ist angenehm locker, vermittelt aber dennoch den nötigen Ernst, der in der Story mitschwingt. Von Anfang an war ich gefesselt von der nicht neuen Idee einer dystopischen Ansiedlung nach dem Ende der Welt, wie wir sie kennen, die Millman mit einigen neuen Elementen vermischt hat. Sie geht dabei nicht geradlinig vor, sondern arbeitet mit Fehlschlägen und Intrigen, sodass man immer wieder von den Wendungen überrascht wird und in einigen Fällen wirklich nicht voraussehen kann, was passieren wird.

    Ein wenig enttäuscht war ich von den Namen. "Jule" und "Paul" wären nicht meine erste Wahl, würde ich einen solchen Roman schreiben, doch andererseits vermitteln diese Name den Wunsch der Menschen nach Normalität und die Hoffnung auf ein Leben, das dem von der Zeit vor dem Ende der Welt ähnelt. Auch, dass sich Jule und ihre Freunde anfangs wie "normale" Teenager benehmen - Pilze, Rebellion und heimlicher Sex -, hat einen bittersüßen Beigeschmack in dieser zerstörten Welt. Gemeinsam mit den immer wieder eingeworfen Zitaten darüber, dass die Menschen alles hatten und es nicht zu schätzen wussten, bietet Millman ihren Lesern reichlich Stoff zum Nachdenken.

    "Die Menschen damals hatten alles und wussten es nicht zu schätzen." (Pos. 2280) "Sie haben die Erde ausgebeutet, Kriege angezettelt und Atomkraftwerke gebaut, die nun ganze Landstriche unbewohnbar machen." (Pos. 2282)

    "Die Menschen wussten um die Konsequenzen ihres Tuns und haben es trotzdem getan." (Pos. 2284)
    Da es sich um ein selbst publiziertes Buch handelt, findet sich doch der ein oder andere Fehler, wovon jedoch keiner wirklich tragisch ist. Man hätte sicherlich noch einiges an dem Roman verbessern können, doch eigentlich finde ich ihn so, wie er ist, sehr sympathisch und ich wundere mich, warum ihm bisher nicht noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Hätte ich das Sagen in einem Verlag - ich würde mich um das Buch und die Fortsetzungen reißen! Ich vergebe 5 von 5 Wolken.
  3. Cover des Buches Landsby - Zerbrochene Träume (ISBN: 9781514746462)
    Christine Millman

    Landsby - Zerbrochene Träume

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Band 1 lag für mich schon eine ganze weile zurück, trotzdem konnte ich mich gut in das geschehen hineinversetzen. Allerdings bin ich mit dem Schreibstil nicht so ganz warm geworden, was beim ersten Teil anders war. Zwischenzeitlich gab es Sprünge, bei denen ich mich immer wieder fragen musste, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln eigentlich vergangen ist. Die Geschichte an sich war schlüssig und gut ausgearbeitet.
  4. Cover des Buches Landsby - Verlorenes Herz (ISBN: 9781535539258)
    Christine Millman

    Landsby - Verlorenes Herz

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Dieser Teil hat mir wieder deutlich besser gefallen, als der zweite. Ich kam mit dem Schreibstil besser zurecht und der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Für mich war nur das Ende etwas unbefriedigend. Ich mag es nicht so gerne, wenn man nicht erfährt wie sich alles entwickelt. Ich hätte gerne erfahren was aus Landsby und Glücksstadt wird. Vielleicht ist es aber auch extra so gehalten, um sich die möglichkeit einer fortsetzung offen zu halten....
  5. Cover des Buches Als die Sterne fielen (ISBN: B07BB3SL2V)
    Christine Millman

    Als die Sterne fielen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Mariam hielt den Atem an. Das war er also, der Bezwinger der Menschheit. Er bot einen atemberaubenden Anblick, faszinierend und tödlich.
    Sie sah zur Zeitanzeige.
    00 d, 01 h, 17 min ...
    Ihre Galgenfrist.
    S. 99


    Inhalt

    Als ein Asteroid namens Seth auf die Erde zurast, glauben die Menschen erst noch an ein Happy End. Aber Mariam weiss es besser; ihr Vater arbeitet an geheimen Einrichtungen, um gewisse privilegierte Menschen vor dem Einschlag zu retten und mittels Kryoschlaf die Menschheit zu einem späteren Zeitpunkt wiederzubeleben. Ausgerechnet jetzt kommt Mariam Chris näher, einem Jungen, der sie schon länger fasziniert. Während alle Menschheit auf den Asteroid fokussiert ist, beginnt in Mariam ein innerer Kampf. Hat sie es wirklich verdient, den Impakt zu überleben. Was ist mit ihrer Oma. Was mit den Millionen anderen Menschen? Und was ist mit Chris?


    Meine Meinung

    Ich habe die Impress-Version gelesen und bin mir nicht sicher, inwieweit sie sich von der heute verfügbaren Version unterscheidet. Dies als Anmerkung zu Beginn. Das Buch hatte ich schon so lange auf der Wunschliste, weil mir das Cover (von Impress) so gefallen hat und die Geschichte so spannend klang.
    Gleich zu Beginn wurde ich dann etwas ernüchtert. Irgendwie wurde ich mit Mariam nicht warm, die zwar irgendwas um die 17 oder 18 Jahre alt ist, sich aber wie eine 12-Jährige benimmt. Auch Chris kam mir zu jung rüber. Und irgendwie war die Story noch etwas ... mau. Aber das hat sich zum Glück gelegt nach ein paar Seiten. Und dann wurde es richtig spannend.


    "Als die Sterne fielen" wird abwechslungsweise aus der Sicht von Mariam und aus derjenigen von Chris erzählt. Die beiden führen ein komplett unterschiedliches Leben: Mariam ist aus gutem Hause, immer gefördert und von ihr wird Grosses erwartet. Chris stammt aus einer "durchschnittlichen" Familie und führt ein entsprechendes Leben. Die Unterschiede zeigen sich auch später noch öfters: Mariam aus der wohlbehüteten Umgebung hat grössere Anpassungsschwierigkeiten, während Chris ein echter Kämpfer ist.


    Die Deadline des Impakts schwebt wie eine dunkle Wolke über der Geschichte. Diese Beklemmung, das Warten, das "was wird passieren?" war super rübergebracht. Ich habe richtig mitgefiebert und mich gefragt, was kommt als nächstes, wer wird es schaffen? Die Art, wie die Menschheit damit umgeht, empfand ich als sehr authentisch: Plünderungen, Chaos, Gewalt. Je näher Asteroid Seth der Erde kam, desto chaotischer und schlimmer wurde alles, desto bedrückender war die Stimmung. Die Zivilisation bricht ein, jeder schaut nur noch für sich selber. Alles wirkt so unglaublich real, richtig beängstigend. So oder ähnlich könnte es definitiv ablaufen, wenn eine solche Katastrophe auf die Erde zukäme. Hoffen wir, dass es nie so sein wird.


    Für ein Jugendbuch wird es vor allem ab ca. der Hälfte doch recht heftig. Hier hält man einen Endzeit-Jugendthriller in den Händen, mit ein wenig Romantik, aber keine grosse Liebesgeschichte mit etwas Drama. Es wird brutal, blutig, heftig. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte sich vielleicht nach einem anderen Buch umsehen.


    Zeit verlor an Bedeutung. Die Kälte verlor an Bedeutung. Sie existierte, das war alles. Als nach und nach die Lichter hinter den Fenster verlöschten. schloss sie die Augen und wünschte sich den Tod.
    S. 191


    Ein paar kleine Schwächen hat das Buch indes trotzdem. Gerade Mariam macht einen Teil davon aus. Zu Beginn war sie für mich eher ein kleines Mädchen denn eine Jugendliche. Aber zum Ende hin hat sie mich fast ein wenig genervt. Sie bringt in einer Tour alle in Gefahr, nur weil sie ihren Kopf durchsetzen will und den Ernst der Lage einfach nicht begreif. Klar kann man das auf ihre behütete Kindheit zurückführen, aber so nach ein-, zweimal sollte auch bei ihr der Groschen gefallen sein.
    Auch der Schreibstil war manchmal etwas... ungeübt? Gerade die Dialoge konnten mich nicht immer überzeugen. Und der liebe Chris muss zu allem immer "gute Idee" sagen. Das hat mich dann doch ein wenig genervt. Aber das ist meckern auf höherem Niveau ;-)


    Fazit

    Ein unerwartet düsterer und heftiger Endzeit-Jugendthriller mit einer Prise Romantik, der vor allem mit seiner Spannung und Authentizität überzeugen kann. Trotz kleinerer Schwächen hat mich das Buch unglaublich packen können und mich in eine brutale endzeitliche Welt geworfen. Definitiv empfehlenswert!

  6. Cover des Buches Bist du ein Star? (ISBN: 9783551300416)
    Christine Millman

    Bist du ein Star?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: resa82

    Kurzbeschreibung:

    Er ist der Sonnyboy mit den stahlblauen Augen: Der neunzehnjährige Jonas ist als ehemaliger Kinderstar an Blitzlichtgewitter und Glamour gewöhnt. Niemand kann auf Anhieb so umwerfend lächeln wie er. Die schüchterne Emily hingegen würde jeder Kamera am liebsten meilenweit fernbleiben. Niemals hätte sie gedacht, dass sie es neben dem arroganten Jonas in die Talentshow »Bist du ein Star?« schaffen würde, aber sie hat eine Stimme aus Gold, mit der sie sich gegen sämtliche Konkurrenten behauptet. Als Emily und Jonas ein Liebespaar spielen sollen, um die Zuschauerzahlen anzukurbeln, lassen sich beide nur widerwillig auf die Inszenierung ein, bis sie merken, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie es anfangs schien. Doch nur einer kann gewinnen...


    Meine Meinung:

    "Bist du ein Star?" von Christine Millmanhat hat mich persönlich sehr angesprochen da ja momentan Castingshow wie Pilze aus dem Boden Schießen.

    Der Schreibstil von ist Christine Millmanhat ist schön locker und leicht. Sie beschreibt das Casting leben sehr authentisch.
    Auch die Charaktere und ihr Handeln wirken sehr menschlich und authentisch.
    Emily und Jonas hatte ich schon nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen.
    Einen Punk muss ich allerdings abziehen, da mir das Ende einfach zu abrupt war, bei mir kam es so an, als ob die Autoren die Geschichte einfach schnell zu Ende bringen wollte.

    Von meiner Seite her kann ich das Buch wirklich weiter empfehlen.

     Fazit:

    „Bist du ein Star?“ ist eine schöne, leichte liebes Geschichte für zwischendurch, die mir sehr gut gefallen hat.

     4 von 5 Sterne

    http://resas-welt.blogspot.de/2015/03/bist-du-ein-star.html

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