Bücher mit dem Tag "christlich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "christlich" gekennzeichnet haben.

441 Bücher

  1. Cover des Buches Der König von Narnia (ISBN: 9783764150433)
    C. S. Lewis

    Der König von Narnia

     (572)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Ich finde dieses Buch ist spannend und mitreißend, ohne jedoch brutal oder wirklich furchteinflößend zu sein. C. S. Lewis hat bittere Enttäuschungen, fantastische Abenteuer und auch wertvolle Lebensweisheiten gekonnt in dieser wundervollen Geschichte verarbeitet. Wegen seiner gefühlvolle Erzählweise voller Humor, ist es ein sehr harmonisches Buch, dass ebenso warmherzig und fantasievoll ist und dadurch zauberhafte Augenblicke schenkt.

  2. Cover des Buches Unter dem Polarlicht (ISBN: 9783957340788)
    Elisabeth Büchle

    Unter dem Polarlicht

     (68)
    Aktuelle Rezension von: linaaa_xx

    Blaue, grüne und violette Schleier tanzten über den Nachthimmel, färbten die Schneeflächen ein, berauschten die Sinne. Sie verliefen wie Wasserfarben auf einem saugfähigen Untergrund, um daraufhin wie im Nichts zu verschwinden, taucht aber sogleich an anderer Stelle wieder auf.

    Kurz vor Weihnachten verliert Chiara ihren Job. Kurzerhand kann sie jedoch einem Autor unter die Arme greifen, indem sie für ihn einen Roman tippt, da er beide Hände gebrochen hat. Sie fliegt in das verschneite Banff und weiss noch nicht was sie da alles erwartet.

    Es war eine sehr schöne Kulisse. Mitten im Schnee, der knisternde Kamin, die wunderschönen Polarlichter!

    Eine interessante Liebesgeschichte, schon ein bisschen vorhersehbar, aber es ist ja schliesslich ein Weihnachtsroman :) Alle Charaktere passten zum Bild und Shacky war natürlich super.

    Der Punktabzug kommt von da, da man sich als Schweizer  bei einer Textstelle, na ja, ein bisschen diskrimierend vorkommt:
    "Er kommt damit nicht klar. Liegt vielleicht daran, dass er Schweizer ist"

    Sonst ein schönes Weihnachtsbuch

  3. Cover des Buches Silberlicht (ISBN: 9783426504352)
    Laura Whitcomb

    Silberlicht

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe das Buch schon vor vielen Jahren gelesen und obwohl ich keine Rezension dazu habe (oder ich finde sie nicht mehr, aber ich war mir relativ sicher, den Eindruck davon schon einmal irgendwo aufzuschreiben), so weiss ich noch ziemlich genau, was meine Meinung und meine Kritikpunkte dazu waren, weshalb ich es noch einmal grob zusammenfassen möchte.


    Das Buch hatte ich damals in der Mängelexemplarecke entdeckt und ich war sofort vom Cover gefangen und auch der Klappentext mit der Geisteridee klang nicht schlecht. Es klang nach einer interessanten Liebesgeschichte.


    Leider war sie das dann aber nicht wirklich. Das Buch wirkte an vielen Stellen oberflächlich. Sie hätte als Muse eine interessante Rolle einnehmen können, was nicht der Fall war.


    Was mir aber am meisten, auch bis heute noch, im Kopf geblieben war, war das eher kindische Verhalten der Charaktere. Rede ist zwar im Klappentext von einem 17-jährigen, aber Helen selbst war glaube ich sogar 27, als sie starb, wenn ich das noch recht im Kopf habe. So oder so, Helen hat mit ihrem Geisterleben noch weitere hundert Jahre auf dem Buckel, die sie ja auch bewusst wahrnahm und in denen sie neues lernte. Egal wie alt sie nun war bei ihrem Tod, man sollte nach so langer Zeit eine gewisse Reife haben, die sie aber einfach einmal zum Fenster hinausschmeisst für die Liebe.


    Ich weiss noch, dass mich das Ende ziemlich enttäuscht zurückgelassen hat und ich überhaupt nicht überzeugt war von den Charakteren. Es ist mir so sehr geblieben, dass ich doch leider sagen muss, dass das Buch wohl wirklich nicht so gut war, wenn es so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weshalb ich auch leider nur zwei Sterne vergeben kann.


  4. Cover des Buches Skarabäus und Schmetterling (ISBN: 9783957340139)
    Elisabeth Büchle

    Skarabäus und Schmetterling

     (58)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    1922: Die junge Sarah reist nach Ägypten, wo sie aufsehenerregende Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Sie scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen, oder will ihr jemand schaden? Wieso?

    90 Jahre später in Berlin: Rahel, Praktikantin, gerät unter Verdacht. Europol ermittelt wegen auftauchenden Tutanchamun-Artefakten. Ist sie wirklich eine Schwarzmarkthändlerin?

    Was für ein spannendes und sehr faszinierendes Buch das nicht nur die Geschichte um die Ausgrabung von Tutanchamun näher bringt sondern auch das Land Ägypten, die unterschiede der Zeiten 1922 und 90 Jahre später. Die wirklich spannenden herausgearbeiteten Unterschiede die bewusst machen, wie viel in 90 Jahren passiert ist.

    Fazit: Ein wundervolles historisches Buch. Spannender Schreibstil entführt direkt in die Wirkungsstätte und macht einfach Lust, Lust auf mehr von der Autorin zum lesen und auch Lust auf Ägypten, auf die Geschichte um Tutanchamun.
  5. Cover des Buches Der Ritt nach Narnia (ISBN: 9783764170233)
    C. S. Lewis

    Der Ritt nach Narnia

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Dieses Buch war für mich eine echte Überraschung! Es ist eine eigenständige Geschichte mit neuen Hauptpersonen und Narnia spielt in diesem Buch eher nur eine kleine Rolle, aber dadurch lernt man die Länder um Narnia etwas besser kennen.

    Geschrieben ist dieses Buch wirklich toll und sehr bildhaft. Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch auch verfilmt wird.

  6. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Zu meinem Erschrecken gibt es inzwischen Literatur, die lästiges Recherchieren zu Lessings Drama "Nathan der Weise" ersparen und weniger Zeit zur Vorbereitung kosten soll.

    In Anbetracht solcher Worte und da ich seit einundzwanzig Jahren in der Lessingstraße wohne, wird es Zeit, dass ich dem hervorragenden Dichter und Denker ein Denkmal setze.

    Das Buch "Nathan der Weise" habe ich zwei Mal gelesen und mir fünf Inszenierungen auf der Bühne angesehen, wobei mir die des Poetenpacks am besten gefallen hat.

    Wie viel mehr das 1779 erschienende Ideendrama beinhaltet als die Frage, welcher Ring (Religion) der richtige sei, wird deutlich, wenn man das Werk in seinen Kontext einordnet.

    Ein Streit mit dem der lutherischen Orthodoxie angehörenden Theologen Johann Melchior Goeze führte nicht nur zu elf Erwiderungen Lessings mit dem Titel "Anti-Goeze" (1778), sondern auch zur Entstehung der Figur des Patriarchen im Drama, welcher als Antagonist Nathans und Saladins als christlicher Fanatiker dargestellt wird.

    Wenn man sich Lessings religionsphilosophisches Hauptwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" (1780) anschaut, tritt seine deistische Auffassung noch mehr hervor und zeigt die Intoleranz des für seine Religionstoleranz berühmten Aufklärers gegenüber dem Theismus noch deutlicher.

    Der rational denkende Nathan schärft seiner Ziehtochter, Recha, in Anbetracht ihrer Rettung aus dem Feuer ein, nicht an das Wirken von Schutzengeln zu glauben.

    Ebenso sei die Begnadigung des Tempelritters durch Saladin ein Zufall, möchte der Autor dem Leser glauben machen.

    Nach Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sagte der Neurologe John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin 2008: "Unsere Entscheidungen sind, lange bevor unser Bewusstsein ins Spiel kommt, unbewusst vorherbestimmt. Anscheinend trifft das Gehirn die Entscheidung vor der Person."

    Wenn es nach der Aufklärung keine Wunder (mehr) gibt, woher hatte dann Gotthold Ephraim Lessing die Ideen für sein Ideendrama? Der Verstand kann ähnlich wie ein Computer nur das wiedergeben, womit er mittels Erfahrung gefüttert wurde. Werden Computer demnächst von sich sagen: "Ich denke, also bin ich", so wie es Descartes irrtümlicherweise getan hat? Waren Lessings Ideen Zufall so wie die Rettung Rechas und des Tempelritters? Ein Zufall ist, wenn einem etwas zufällt. Von wo fällt es denn? Laut Grawitationsgesetz kann es ja nur von oben fallen.
    Schon Platon wusste lange vor Lessing, dass Ideen als eigenständige Entitäten existieren und dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren Objekte ontologisch übergeordnet sind.

    Ohne Lessings Drama "Nathan der Weise" wären meine kritischen Gedanken zu seinem Werk nicht entstanden. Deshalb möchte ich ihn durch folgendes Gedicht ehren.

    Nathan der Weise

    Nathan der Weise
    Spricht leise
    Oder schweigt
    Seiner Tochter zugeneigt
    Seine Vermutungen
    Abwägungen
    Dass seine Ziehtochter
    Viel gemochter
    Die Schwester sei
    Und damit nicht frei
    Für den Tempelritter
    Bitter

     Vera Seidl 

     

  7. Cover des Buches Die Erben von Snowshill Manor (ISBN: 9783765509605)
    Ingrid Kretz

    Die Erben von Snowshill Manor

     (50)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Ingrid Kretz war mir, vor diesem Roman, gar kein Begriff - das hier ist der erste den ich von ihr gelesen habe.

    Tatsächlich habe ich das Buch gekauft weil es so schön aussah, das Cover hat mit einfach zu gut gefallen.


    Dazu mag ich historische Romane einfach gerne lesen und so kam dieses Buch in meinem Besitz.


    Dann fing ich an zu lesen und bin abgetaucht in das Leben der Familie von Lord Darabont.


    Catherine wird, nachdem sie den Unwillen ihrer Eltern auf sich gezogen hat, für einige Monate zu den Darabonts geschickt.


    Dort nimmt sie dann am Leben der Familie teil und kann das Leben des Adels kennenlernen.


    Sie ist etwas zu frei und entspricht nicht den Vorstellungen einer Dame der damaligen Zeit und ist genau deshalb so liebenswert.


    Sie ist neugierig und selbstbewusst, sie bemerkt Ungereimtheiten, Geheimnisse und Intrigen.


    Doch bei alledem hat sie ein Herz voller Liebe, ist mutig und setzt sich dafür ein die Wahrheit rauszufinden, denn was verbringt die Familie?

    Was bedrückt sie? Was sorgt für dem unterschwelligen Druck und Stress?


    Es ist schön diese Geschichte zu lesen, sie ist fesselnd, leicht und flüssig geschrieben. Sie hat das richtige Maß an Spannung, teils sehr unerwartete Wendungen und ganz viel Herz.


    Mir hat es sehr gefallen -

    ein sehr gutes Buch.

  8. Cover des Buches Weil du mich liebst (ISBN: 9783473585199)
    Shannon Greenland

    Weil du mich liebst

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Delfin

    Inhalt: Eve und Bluma sind beste Freundinnen. Doch von nun an dürfen sie sich nicht mehr sehen, denn sonst ist Eve in großer Gefahr. Der Abschied fällt den beiden nicht leicht, denn sie wissen nicht, ob sie sich jemals wieder sehen werden in ihrem Leben. Eve muss nämlich ihr altes Leben hinter sich lassen. Von nun an wird sie nämlich als Roadie arbeiten mit dem Grundsatz, verändere dein Aussehen, benutze nur Bargeld und bleib immer in Bewegung. Wird es Eve schaffen dadurch unerkannt zu bleiben? 

     

    Meinung: Das Cover des Buches ist ganz hübsch. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, sodass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Besonders die Flucht und somit Eves neues Leben fand ich ziemlich ereignisreich, sodass mir das Lesen von 150 Seiten so vor kam, als wären es viel weniger gewesen. Leider gab es auch eine negative Sache und zwar konnte ich das Verhalten von Eve nicht immer ganz nachvollziehen und es wäre bestimmt einfacher gewesen für sie, wenn sie sich West ein bisschen geöffnet hätte. Klar kann ich auch verstehen, dass sie es nicht getan hat, aber dadurch konnte West einige Sachen eben auch einfach nicht nachvollziehen, obwohl er es ja sehr versucht hat. 

     

     

    Fazit: Eine Story, die ich nicht erwartet habe, denn der Klappentext hat im Voraus nicht darauf hin gedeutet. Von mir gibt es für dieses Buch 4 von 5 Sterne.

  9. Cover des Buches His Dark Materials (ISBN: 9781841593425)
    Philip Pullman

    His Dark Materials

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „His Dark Materials“ von Philip Pullman ist einer der Kinderbuchklassiker unserer Zeit. Die Trilogie gewann zahlreiche bedeutende Preise, wurde für Film, Fernsehen und die Bühne adaptiert und erzielte in den USA ähnliche Verkaufszahlen wie „Harry Potter“. Die drei Bände „Northern Lights“, „The Subtle Knife“ und „The Amber Spyglass” wurden von 1995 bis 2000 veröffentlicht. Obwohl die Geschichte somit über 20 Jahre alt ist und zeitlich genau in meine Kindheit fällt, wuchs ich nicht mit ihr auf. Ich entschied, die Lektüre als Erwachsene nachzuholen und erwarb diesen wunderschönen Sammelband.


    In einem Paralleluniversum, in einer Welt, die der unseren ähnlich und doch ganz anders ist, wächst Lyra unter den Gelehrten des Jordan College in Oxford auf. Stets begleitet von Pantalaimon, ihrem Seelengefährten und Dæmon, verbringt sie ihre Kindheit unbeschwert in den verwinkelten alten Gemäuern. Mit ihrem besten Freund, dem Küchenjungen Roger, erlebt sie so manches Abenteuer in den verstaubten Gängen und auf den erhabenen Dächern des Colleges. Ihr mangelt es an nichts. Lyra ist glücklich. Doch ein Schatten droht, ihr Glück zu verdunkeln. Besorgte Gerüchte erreichen Oxford. Ängstlich flüstert man von den Gobblern, die durch das Land ziehen und wahllos Kinder rauben. Lyra schwört, sich niemals stehlen zu lassen und plant bereits ihren heroischen Kampf gegen die Entführer. Es trifft jedoch nicht sie, sondern Roger. Wild entschlossen, ihren besten Freund zurückzubringen, schließt sie sich den Gyptern an, dem fahrenden Volk, das auf den Flüssen Englands zuhause ist und ebenfalls Kinder an die Gobbler verlor. Es ist der Beginn einer fantastischen Reise, während derer Lyra Freundschaft mit Panzerbären, Hexen und mutigen Abenteurern schließt, die Grenzen ihres Universums hinter sich lässt und das Zünglein an der Waage eines gewaltigen Krieges um das Schicksal aller Welten sein wird.


    Ich bin der einsamste Mensch der Welt. Ich glaube, ich bin die einzige Person auf diesem Planeten, die „His Dark Materials“ nicht bezaubernd fand. Vielleicht stimmt etwas nicht mit mir. Ich bin fest davon ausgegangen, dass ich die Geschichte mögen würde, ich hatte überhaupt keine Zweifel daran. Pustekuchen. Was ist da nur schiefgegangen? Ich bin erschüttert. Ich verstehe nicht, wieso ich keinen Zugang zu der Trilogie fand, obwohl ich mich anstrengte und abrackerte, immer wieder Anlauf nahm, mir der Rhythmus der Geschichte jedoch verschlossen blieb, sodass ich nie in ihr ankam. Mir fehlte der magische Sog, der so viele Kinderbücher auszeichnet. Ich konnte mich mental nicht in Philip Pullmans Multiversum hineindenken und war nicht fähig, Beziehungen zu den Figuren aufzubauen. Stattdessen erschien mir das gesamte Werk langatmig und zäh wie eine alte Schuhsohle. Es kam mir vor, als hätte sich Pullman nicht entscheiden können, ob er nun ein abenteuerliches Kinderbuch oder eine theologisch-philosophische Abhandlung schreiben wollte. Der Autor wurde für den angeblich anti-religiösen Ton der Romane scharf kritisiert, besonders von der katholischen Kirche in den USA. Wie irgendjemand auf die Idee kommen kann, „His Dark Materials“ als anti-religiös zu bezeichnen, entzieht sich meinem Verständnis. Natürlich ist es ein kontroverses Werk, das sich von den Lehren der christlichen Kirche distanziert, demzufolge lautet der richtige Begriff allerdings anti-institutionell, keinesfalls anti-religiös. Pullman bespricht zahlreiche religiöse Motive und betont die schlichte Schönheit des Glaubens, wird er nicht vom Klerus gesteuert und beschnitten. Intellektuell und theoretisch weiß ich diese Herangehensweise als faszinierend zu schätzen – praktisch und emotional blieb sie mir leider völlig suspekt. Ich konnte mit dem Auftauchen von Engeln, einer göttlichen Vaterfigur und der Verarbeitung des biblischen Sündenfalls überhaupt nichts anfangen. Es war mir alles zu viel, zu gewichtig und zu symbolisch. Ich vermisste Leichtigkeit, Spannung und Witz, war von der verbissenen, künstlichen, geballten Kritik der Geschichte abgeschreckt. Ich quälte mich mühsam durch die Lektüre und sah nur selten einen Lichtblick. Beispielsweise mochte ich das Konzept der Dæmons als ausgelagertes, externes Stück der Seele eines jeden Menschen, hätte dieses aber ohne die Einleitung meiner Ausgabe wohl nicht oder erst spät verstanden. Auch sympathisierte ich mit vielen Figuren, war von ihrer jeweiligen Rolle in der Geschichte jedoch nicht begeistert. Der Panzerbär Iorek Byrnison und der Aeronaut Lee Scoresby sind tolle, liebenswerte Charaktere, doch ihre Beziehung zur Protagonistin Lyra, die ich ohnehin nicht mochte, konnte ich nicht nachvollziehen. Es war wie verhext: ich entdeckte in „His Dark Materials“ einiges, was mir für sich genommen gefiel, nur im Rahmen der Geschichte überzeugten mich diese Elemente nicht und halfen mir nicht, mich durch diesen dicken Wälzer zu kämpfen.


    Am Ende einer enttäuschenden Kinderbuch-Lektüre stellt sich natürlich immer die Frage, ob die Geschichte auf mich anders gewirkt hätte, hätte ich sie gelesen, als ich noch zur Zielgruppe gehörte. Im Fall von „His Dark Materials“ glaube ich das nicht. Ich wäre zwar nicht in der Lage gewesen, die vielen kritischen Nuancen der Trilogie zu benennen, aber ich hätte wahrgenommen, dass da etwas zwischen mir und der Geschichte steht. Ich bezweifle stark, dass ich im Alter zwischen 6 und 11 Jahren Spaß mit Lyras Abenteuern gehabt hätte, weil sie eben einfach nicht abenteuerlich genug geschrieben sind. Ein Kinderbuch, das lediglich von Erwachsenen verstanden werden kann, verfehlt meiner Meinung nach das Ziel. Nun gut. Es hat nicht sein sollen. Das ist sehr schade und ich bin immer noch völlig perplex, wie sich diese Lektüre für mich gestaltete, doch damit muss ich jetzt leben. Es ist ja nicht meine erste unpopuläre Buchmeinung, die ich in Zukunft beständig verteidigen muss. Ich habe Übung darin, der einsamste Mensch der Welt zu sein.

  10. Cover des Buches Der Korsar und das Mädchen (ISBN: 9783957341884)
    Elisabeth Büchle

    Der Korsar und das Mädchen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Neling

    Kurzrezension : Ein wirklich tolles Buch.... spannend und berührend, 5 Sterne sind noch zu wenig!

    Ich gebe es gern zu, ich bin ein Fan von den Elisabeth Büchle -Büchern, besonders denen mit historischem Hintergrund. Und auch mit diesem hat sie es wieder meisterhaft geschafft mich gut zu unterhalten. Ihre Charaktere sind sehr lebendig geschildert und  haben ihre Fehler und Macken, mit denen sie es schaffen, dass man sich mit ihnen identifiziert. Die Handlung ist sehr spannend und der Inhalt wertvoll und berührend. Schön, dass es so gute christliche Bücher gibt. Dieses Buch ist aber auch für Nichtchristen gut lesbar und spannend. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen. Darum gibt es von mir 5 wohlverdiente glitzernde Sternchen. 





    Rez. wird noch vervollständigt

  11. Cover des Buches Sinfonie des Himmels (ISBN: 9783865917485)
    Chris Fabry

    Sinfonie des Himmels

     (45)
    Aktuelle Rezension von: gst
    Billy hatte es nicht leicht im Leben. Zu viele Prüfungen (Verlust des großen Bruders, Verlust der Heimat nach einer Flut, früher Verlust des Vaters) prägten sein Leben. Wer hätte gedacht, dass gerade er einen Engel als Schutz an seiner Seite hatte?

    Chris Fabry hat einen sehr emotionalen Roman geschrieben, der sich nicht nur leicht lesen lässt, sondern auch zum Nachdenken anregt. „Kämpfen bedeutet, dass Gott einem hilft, einen Schritt weiter zu gehen, wenn man denkt, dass kein Schritt mehr möglich ist“ (Seite 136), sagt Billy auf der Beerdigung seiner Mutter, die er durch eine sehr schwere Zeit begleitete. Dem Autor ist es gelungen, Schuld und Unrecht zu relativieren, indem er Billy mit einem unwahrscheinlichen Gottvertrauen ausrüstete. Mit Hinweisen auf diverse Bibelstellen stellt er eine nachvollziehbare Verbindung zwischen dem Wort und der Realität her und erreicht so ein besseres Verständnis für das Buch der Bücher.

    Dieser Roman, der in drei Teile und 34 Kapitel aufgeteilt ist, nimmt zum Ende hin eine ungeahnte Wendung. Doch zuvor erlebt der Leser fast kopfschüttelnd, dass Billy die von seinem Vater geerbte Mandoline verkauft. Dabei hat er ein besonderes Talent, damit umzugehen. „Musik hat etwas an sich, das die toten Winkel unserer Seele ausfüllt. Sie ist ein Geschenk von Gott. Er hat sie erfunden, weil er wohl der Meinung war, dass das Leben ohne Musik nur halb so schön wäre.“ (Seite 340)

    Das Buch basiert übrigens auf einer wahren Geschichte, die dem Autor zugetragen wurde. 
  12. Cover des Buches Unter dem Mitternachtsmond (ISBN: 9783957342324)
    Elisabeth Büchle

    Unter dem Mitternachtsmond

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buchbloggerin

    Ich hoffe, der Titel dieser Überschrift – endlich mal im abgewandelten Stil als die vorigen Titel – lädt zum Lesen an (anstatt zum schnellen Weiterscrollen). Wenn ihr diesen Beitrag also gerade lest, wisst ihr, dass es sich hierin um Unter dem Mitternachtsmond – den dritten Romen der Unter der – Winterromanreihe, wie die Autorin diese Serie selbst nennt – handelt. Zwar habe ich ihn schon im Herbst gelesen, aber da wir in neun Wochen sowieso schon Weihnachten haben, denke ich nicht, dass es zu früh war … seid ihr übrigens schon in Weihnachtsstimmung?

    Und nun zum Inhalt…
    Nach dem Unfalltod seiner Frau lebt Patrick in der ständigen Angst, dass auch seinem siebenjährigen Sohn Leo etwas zustoßen könnte. Der Umzug auf einen alten Gutshof in idyllischer Gegend des Schwarzwaldes soll Abhilfe schaffen. Allerdings lebt dort auch die unkonventionelle Künstlerin Debora, die zu Leos Freude – und zu Patricks Missfallen – den Alltag der beiden gehörig aufmischt. Mit ihren Dreadlocks, den Stahlkappenstiefeln und der Schweißerausrüstung sieht sie nicht nur gewöhnungsbedürftig aus, vielmehr hat sie auch ein paar eigenartige Angewohnheiten. Was treibt sie immer um Mitternacht im Garten? Und was versucht sie vor Patrick zu verbergen?

    Auf Instagram hatte ich bereits erwähnt, dass mir der erste Band dieser Reihe – Unter dem Polarlicht – bisher am besten gefallen hat. Es war so ein richtiges 5-Sterne-Buch, woran ich mich immer noch ganz gerne erinnere.
    Zwar geht es mir mit dem vorliegenden Roman nicht genauso, das Gefühl kommt dem aber ganz nah.
    Um ehrlich zu sein, hatte ich einige Probleme mit dem Einstieg in die Geschichte. Es war alles irgendwie zu vorhersehbar und an einigen Stellen hatte ich den Gedanken, kitschiger könnte diese oder jene Szene nicht sein! Daher dauerte es auch etwas, bis ich den Roman zuende gelesen habe.

    Doch bald schon kam eine Stelle – leider kann ich nicht genau sagen, welche – an der es mir plötzlich ganz anders mit der Handlung ging. Auf einmal konnte ich es nicht abwarten, weiterzulesen, denn es folgten mehrere Wendungen, die mich „aufhorchen“ ließen und mich nicht mehr so schnell losließen: ich wollte nur noch wissen, wie es weitergehen würde.

    Bevor ich aber noch weiter über meine Gefühle über diesen Roman schreibe, sollte ich besser zum Roman selbst kommen.
    Tatsächlich hat es etwas gedauert, bis ich mich eingefunden habe – sowohl in den Charakteren als auch in der Geschichte. Ich wusste einfach nicht, wie ich Debora einschätzen sollte. Patrick und seinen Sohn Leo kannte ich bereits schon aus den früheren Bänden.
    Debora war eine ungewöhnliche, etwas verrückte Frau, was sie aber auf ganz besondere Art liebenswert machte. Sie ließ sich außerdem nichts anmerken, wenn sie sich mal ungerecht behandelt oder (vor-)verurteilt fühlte. Diese Seite hat mir an ihr besonders gefallen.

    Währenddessen war Patrick, besonders seit dem Tod seiner Frau, zu einem zurückgezogenen und übervorsichtigen Vater geworden, denn er hatte Angst, auch seinen Sohn Leo zu verlieren.
    Die Gegensätzlichkeit zwischen Debora und Patrick ließ es anfangs unmöglich erscheinen, dass die beiden die in irgendeiner Weise überhaupt näherkommen könnten. Doch durch Deboras Geduld und Durchhaltevermögen, wie sie Patrick geholfen hat, das Loslassen zu Lernen (hauptsächlich in Bezug auf Leo), hat sich dadurch ausgezahlt, dass aus den einander fremden Menschen bald schon gute Nachbarn wurden.

    Allerdings ahnt man zu Beginn noch nicht, dass auch Debora schon Schlimmes in ihrem Leben erlebt hat. In ihrem Leben gab es eine Sache, an die sie gar nicht gern zurückdachte, denn daran hatte sie nur schmerzlich Erinnerungen – und Narben, was uns eigentlich auch schon zu der Kernaussage dieses Romans führt.

    Mit dieser Geschichte wollte die Autorin weitersagen, dass es im Leben nicht auf die äußere, vergängliche, sondern auf die innere, unvergängliche Schönheit ankommt. Es ist wichtig, dass wir die Menschen, die nicht dem unseren oder dem gängigen (Schönheits-)Ideal entsprechen, nicht als minderwertig betrachten. Es darf aber auch nicht passieren, dass wir uns selbst herabstufen, weil wir unserem eigenem Ideal nicht entsprechen.
    Denn: jeder Mensch wurde von Gott erschaffen und auch darauf wird in diesem Roman hingewiesen.
    Zwar habe ich mir dann und wann gewünscht, dass der Glaube öfter angesprochen würde, doch die wenigen Anspielungen fand ich passend gewählt.

    Es ist schon einige Tage (vielleicht auch eine Woche?) her, dass ich dieses Buch beendet habe, doch ich denke gerne daran zurück. Auch wenn es anfangs nicht so schien, hat es mir letztendlich doch sehr gefallen. Es zählt zu den Büchern, die man drinnen sitzend bei stürmisch kaltem Wetter lesen sollte (gerne aber auch zu anderen Jahreszeiten bei anderen Wetterbedingungen ;)).
    Um zu meiner Frage im Titel zurückzukehren: man sollte diesen Roman lesen, weil darin wichtige Themen angesprochen werden, aber auch, weil die Handlung mitreißend ist!
    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne und beim Gerth und Medien Verlag bedanke ich mich ganz herzlich für dieses zur Verfügung gestellte Exemplar!

  13. Cover des Buches Erinnerungen aus Glas (ISBN: 9783963621895)
    Melanie Dobson

    Erinnerungen aus Glas

     (80)
    Aktuelle Rezension von: alenadesi

    Vier Freunde, deren Jugend durch die Ereignisse des zweiten Weltkrieges schnell beendet ist. Ein Krieg, der Tausende das Leben kostet. Josie, Eliese, Samuel und Klaas. Ganz unterschiedlich werden die vier durch den Krieg geprägt. Wem kann man in diesen Zeiten noch vertrauen? Wer ist Freund? Wer Feind?

    Auch in der Gegenwartsgeschichte ist es spannend: Was haben die Ereignisse aus der Vergangenheit mit Ava‘s Leben zu tun? Was hat ihre Familie schreckliches getan, dass sie oder sonst jemand keinesfalls jemals erfahren darf? Zur Handlung möchte ich auch gar nicht mehr verraten, als im Klappentext steht, damit es spannend bleibt.

    Es ist äußerst spannend, die Verwebungen aus Vergangenheit und Gegenwart zur verstehen. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal darin abgetaucht ist.

    Gekonnt nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Es ist spannend und fesselnd und an vielen Stellen unglaublich traurig, was sich vor ein paar Jahrzehnten tatsächlich so ereignet hat. Ich finde es wichtig, dass wir uns immer wieder daran erinnern, damit sich solch schreckliche Ereignisse nie wieder wiederholen. Es ist unfassbar, davon zu lesen, wie unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen, aus reiner Boshaftigkeit und Schadenfreude durch andere. Und noch erschreckender, wie einfach die Morde durch Vergaßungen möglich waren. Die Machtlosigkeit der Menschen lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.

    Fazit: Die Handlung ist gut durchdacht, teilweise komplex. Die Fäden aus Vergangenheit und Gegenwart werden gekonnt zusammen gesponnen. Klare Leseempfehlung für gemütliche Lesestunden!

  14. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  15. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.367)
    Aktuelle Rezension von: BinaP

    Die Päpstin gehört zu meinen absoluten Lieblingsromanen. Ich finde, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Jedenfalls kommt alles sehr glaubwürdig rüber. Die Protagonistin Johanna ist für mich eine Sympathieträgerin, ich habe sehr mit ihr mitgefühlt, vor allem in gewissen Szenen (ich will hier jetzt nicht spoilern).

  16. Cover des Buches Nur wenn ich fliehe (ISBN: 9783765520747)
    Terri Blackstock

    Nur wenn ich fliehe

     (39)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Mein erstes Buch von Terri Blackstock und ich bin begeistert.

    Die Autorin versteht es, den Leser sofort in den Bann zu ziehen.

    Man flieht mit Casey weg von zu Hause. Ihr bester Freund ist ermordet, Casey voller Blut und in Hektik nicht erwischt zu werden.

    Ist sie die Mörderin?

    Schnell wird klar, dass man sehr viele Sympathiepunkte an Casey vergeben muss und sie einem immer mehr ans Herz wächst.

    Thematik von Korruption, korrupte Polizei, posttraumatische Belastungsstörung, Glaube, Hilfsbereitschaft, mutig zu sein, Entführung, Vertrauen, Freundschaft, Glaubwürdigkeit und mehr wird hier geboten.


    Beim Kauf des Buches bzw. Teil 1 und 3 im Buchhandel war mir nicht bewusst, dass es sich um eine Reihe handelt. Da das Ende eine Art "Cliffhanger" hat, würde ich Teil 2 gerne lesen, aber leider ist dieser Teil im Moment weder als Ebook noch Print erhältlich. Das finde ich sehr schade.


    Dennoch gibt es von mir volle 5 Sterne, da ich begeistert von NUR WENN ICH FLIEHE bin. Eine Anmerkung möchte ich noch geben. Obwohl Roman draufsteht, ist es für mich ein packender Thriller.

  17. Cover des Buches Kathy und der Zauberer (ISBN: 9783934432086)
    Linda Kronrat

    Kathy und der Zauberer

     (76)
    Aktuelle Rezension von: emily_zchrs

    Besonders gut hat uns die Charakterentwicklung von Kathy gefallen. Am Anfang fanden wir sie etwas zu von sich überzeugt und hochnäsig, doch im Laufe des Buches hat man ihren Charakter lieben gelernt. Zudem fanden wir es auch ganz toll das die typischen Geschlechterrollen aufgebrochen werden und Kathy das kämpfen lernt Diese Repräsentierung fehlt uns in den meisten Jugendbüchern, deswegen war es hier sehr schön. 

    Das Cover hat uns nicht so gut gefallen und die Schrift war sehr klein. Jedoch aufjedenfall eine sehr spannende Geschichte.

  18. Cover des Buches Winterleuchten am Liliensee (ISBN: 9783957346612)
    Elisabeth Büchle

    Winterleuchten am Liliensee

     (33)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen Roman von Elisabeth Büchle gelesen habe, aber im Moment passt er perfekt in die Zeit. Außerdem überlege ich gerade, ob ich mir nicht auch den zweiten Band in den nächsten Monaten kaufen soll, der "Fühlingsfunkeln am Liliensee" heißt.

    Unsere Protagonistin Lisa ist ohne Mutterliebe aufgewachsen. Nach ihrem Tod wird sie von Charlotte Vogel, einer Freundin ihrer Mutter eingeladen, die mit ihrer Familie im Schwarzwald wohnt. Die junge Frau, die an Selbstzweifeln leidet, hofft auf eine schöne Zeit in den Bergen und etwas Ablenkung. Bei ihrer Ankunft sind ihr jedoch nicht alle Hausbewohner wohl gesonnen. Die drei Söhne von Charlotte sind skeptisch und Lisa gegenüber alles andere als aufgeschlossen. Dabei würde sie die junge Frau am liebsten mit einem ihrer Söhne verkuppeln, damit sie endlich unter die Haube kommen. Für Charlotte wäre ihr mittlerer Sohn Georg der geeignete Kandidat. Sie versucht alles, um Georg von Lisa zu überzeugen. Großvater Johann ist jedoch anderer Meinung: Er setzt auf seinen ältesten Enkel Robert und schießt bei Charlottes Verkupplungsversuchen gehörig dazwischen. Das kann nur zu einem heillosen Durcheinander führen. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge endet nicht wie geplant, denn Robert und Lisa werden von einem Schneesturm überrascht und müssen sich in eine Hütte flüchten, wo sie nun gemeinsam festsitzen…

    Ähnliche Situationen hat sicher schon jeder in einem Buch gelesen - egal, ob ein Gewitter, Platzregen oder Schneesturm....ein typisches Ereignis für eine Lovestory. Ein Klischee, bei dem ich immer öfter mit den Augen rollen muss und der auch bei diesem Buch Abzüge in der Bewertung bringt.
    Jedoch hat Elisabeth Büchle ihre Charaktere so wunderbar lebendig angelegt, dass man mit ihnen mitfühlt und ihnen wirklich nahe kommt. In dieser auswegslosen Situation müssen Robert und Lisa versuchen sich gegenseitig zu vertrauen und sich zu öffnen..
    So erfährt auch der Leser mehr über Lisas Schicksal, die ohne Mutterliebe aufgewachsen ist. Einzig ihre Großtante Camille hat dem Kind etwas Liebe entgegengebracht, doch ein Familienleben ist Lisa unbekannt. Bei den Vogels wird ihr das einmal mehr schmerzlich bewusst. Gleichzeitig genießt sie den dort gelebten Zusammenhalt und das liebevolle Miteinander.
    Robert knabbert seinerseits an einer schlechten Erfahrung und lässt seitdem keine Frau näher an sich heran. Da soll auch Lisa keine Ausnahme sein. Er ist eher griesgrämig und ein Einzelgänger. Georg hingegen ist ein offener und fröhlicher junger Mann, Charlotte eine warmherzige Frau, die nur das Beste für ihre Familie möchte. Sie kann dabei aber auch furchtbar nerven.

    Die Naturbeschreibungen rund um das Forsthaus und den See sind sehr bildhaft und gelungen. Auch die Szenen in der Schutzhütte am Berg, mit Massen an Schnee, konnte ich mir zu jeder Zeit vorstellen.

    Elisabeth Büchles Romane erscheinen im christlichen Gerth Medien Verlag. Ich bin nicht sehr gläubig und trotzdem lese ich Romane aus diesem Verlag (und vom Francke Verlag) sehr gerne. Dabei habe ich schon einige Schätzchen entdeckt. Der christliche Aspekt ist nicht vordergründig im Roman zu finden, taucht aber immer wieder auf. Es geht dabei aber um Fragen, über die sich jeder Mensch Gedanken machen sollte, wie zum Thema Familie oder Zusammenhalt, aber auch gegen Vorurteile Menschen gegenüber, über die wir nicht viel wissen oder über die wir wegen Äußerlichkeiten urteilen.

    Neben den ernsteren Themen fand ich auch den Humor wunderbar. Vorallem, wenn Großvater Johann mit allerlei Tricks versucht Lisa und Robert zusammenzubringen und Charlottes Ideen zu manipulieren.


    Fazit:
    Ein warmherziger und atmosphärischer Wohlfühlroman mit einigen klischeehaften Szenen. Nicht wirklich etwas Neues, aber man weiß, was man bekommt. Zum Entspannen und Abtauchen perfekt geeignet.

  19. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453503946)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.205)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Als Rob Coles Vater und Mutter sterben, werden er und seine Geschwister an verschiedene Leute aufgeteilt. Rob wird zu dem Gehilfen eines Baders und entdeckt seine Leidenschaft für das Heilen. Angetrieben von dieser starken Leidenschaft wird er ferne Orte sehen und Abenteuer in der Welt des 11. Jahrhunderts erleben.

    Der Medicus ist mehr als ein gewöhnlicher Roman. Er erzählt auf mehr als siebenhundert Seiten das aufregende Leben von Rob. Der Text erzählt sehr viel: Manches wird sehr detailreich geschildert – anders sehr kurz. (Anders könnte man diese vielen Jahre gar nicht zusammenfassen.)

    Tatsächlich empfand ich den Text als harte Kost. Besonders durch die ersten Hundert Seiten musste ich mich durchbeißen. Ich dachte schon daran aufzugeben, als die Geschichte an Schwung aufnimmt und ich fasziniert in diese Welt eingesogen wurde.

    Stellenweise fand ich die Hauptperson Rob emotionstechnisch ein wenig blass. Doch die viele Zeit, die man mit ihm verbringt, macht dies wieder wett und er ist eine durchaus komplexe Person.

    Es muss außerdem eine unglaubliche Arbeit gewesen sein, so viele Charaktere dazustellen. Man bekommt so viel gezeigt …

    Der Medicus ist kein historisch korrekter Roman, sondern – wie der Autor Noah Gordon im Nachwort erklärt – eine fiktionalisierte Darstellung des Mittelalters. Neben geschichtlichen Ungenauigkeiten sind manche Dinge sehr "unglaublich". Aber das störte mich gar nicht. Die Schauplätze funktionieren und faszinieren gut.

    Man bekommt alte Medizin, persische Kultur, drei Religionen und vieles mehr gezeigt. Besonders die freundschaftliche Verbindung zwischen einem Christen, einem Juden und einem Muslim fand ich schön.

    Mein Fazit: Für den Medicus sollte man sich zeitnehmen. Trotz der vielen Zeit die ich hineinsteckte, brauchte ich lange, bis ich fertiggelesen hatte. Vielleicht lag das auch an dem detailreichen Erzählen.

    Deshalb würde ich jedem, der historische Wälzer und anspruchsvollere Literatur mag, dieses Buch empfehlen. Ich fand dieses Epos sehr beeindruckend erzählt, man lernt das Mittelalter noch einmal ganz neu kennen. Mal ganz unabhängig davon, wie realistisch manches ist. (;

    85/100

  20. Cover des Buches Das Geheimnis des Tanzmeisters (ISBN: 9783775155632)
    Julie Klassen

    Das Geheimnis des Tanzmeisters

     (22)
    Aktuelle Rezension von: leseratte69
    Klappentext
    England, 1815: Der junge Tanzlehrer Alec Valcourt wagt einen Neuanfang und zieht ins beschauliche
    Beaworthy. Doch dort gibt Lady Amelia den Ton an und hat jegliches Tanzen verboten. In Amelias
    Tochter, der schönen und widerspenstigen Julia, findet Alec eine Verbündete. Julia fühlt sich von
    dem eleganten Tanzmeister angezogen. Doch warum hat dieser London verlassen? Nach und nach treten
    alte Geheimnisse ans Licht. Gelingt es Julia und Alec, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen?

    Die Autorin
    Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA).

    Meine Meinung

    Story
    Wieder einmal durfte ich ein Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen lesen. Meine Messlatte bei den Romanen von Julie Klassen war bisher immer sehr hoch gehängt, da mich schon einige Romane von ihr begeistert haben. Hier muss ich sagen hatte ich so meine Problemchen. Das Buch braucht etwas bevor es in Fahrt kommt und leider sind auch ein paar Längen drinnen. Dennoch fand ich die
    Handlung spannend.

    Als Leser begleitet man den jungen Tanzlehrer Alec auf seinem Weg zu einem Neuanfang. Wegen privater Probleme verlässt er mit Schwester und Mutter London und zieht mit ihnen beim Onkel im beschaulichen Beaworthy ein. Doch schnell erkennt Alec das er bei den meisten Bewohnern nicht gerne gesehen ist, denn hier ticken die Uhren anders und Tanzen ist strengstens verboten.
    Als er sich dann auch noch in Julia verguckt, die Tochter der Frau, die in Beaworthy das Sagen hat und die einige gesellschaftliche Stufen über ihm steht, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

    Julie Klassen hat dieses mal ihr Augenmerk auf das Tanzen gelegt. Durch reale Zeitungsannoncen und Zitate rund ums Tanzen, aus dem frühen 19.Jahrhundert, die zu Beginn jedes Kapitels stehen, wird der Leser in die damalige Zeit versetzt. Eine Lovestory, die natürlich einige Hindernisse überwinden muss, ist mit von der Partie. Zudem spielt der Glaube an Gott wieder eine Rolle in dem Buch. Als Leser bekommt man Einblicke in die Tänze der damaligen Epoche. Ein paar Beschreibungen der Tänze und der Umgebung weniger hätten es auch getan und hätte den Längen gut zu Gesicht gestanden. Julie Klassen greift wieder viele, unterschiedliche Themen auf, was mir gut gefallen hat, wie zb. Glaube, Hoffnung, die Klassenunterschiede zur damaligen Zeit, Verrat und natürlich spielen Geheimnisse eine große Rolle.

    Schreibstil
    Wie immer schreibt Julie Klassen hervorragend. Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, bis auf die wenigen Längen. Sie schafft es mit Worten den Leser in die damalige Epoche zu versetzen. Die Kapitel sind etwas länger. Die Annoncen zu Beginn jeden Kapitels fand ich toll.

    Charaktere

    Ich muss zugeben, dass ich nicht gerne oder nur selten Romane lese, die einen männlichen Protagonisten haben, so wie das hier der Fall war. Dennoch mochte ich Alec sehr. Auch die anderen Charaktere sind sympathisch vor allem Alecs Schwester Aurora, Patience und Julia mochte ich sehr. Julie Klassen verleiht ihren Charakteren immer sehr viel Tiefe und lässt sie sehr authentisch rüberkommen.

    Mein Fazit


    Wieder ein gutes Buch aus der Feder von Julie Klassen. Dennoch habe ich diesmal auch etwas zu kritisieren und zwar, dass es diesmal ein paar Längen gibt (zu viel rund ums Tanzen und viele Landschafbeschreibungen) aber dennoch war Spannung da und die Handlug hat mich gefesselt.
    Ich vergebe hier vier von fünf Sternen  und eine Leseempfehlung für Julie Klassen Fans.
  21. Cover des Buches Die Kreuzträgerin (ISBN: 9783038480518)
    Lydia Schwarz

    Die Kreuzträgerin

     (24)
    Aktuelle Rezension von: feliSS

    Die Autorin hat sich eine wirklich interessante Zukunftswelt ausgedacht, die es wirklich so in der Realität geben könnte. Anna Tanner, eine Studentin lebt in dieser Welt, bis sie eines Tages ein Hinweis bekommt, der ihr ganzes Leben verändert.

    Die Charaktere sind teilweise ziemlich geheimnisvoll und überraschend, viele Szenen die passieren überraschen dich auch und sind unerwartet, also ein wirklich gutes Buch mit auch guten christlichen Inhalten.

    Ich bin keine Schriftstellerin, aber habe schon sehr viele Bücher gelesen und auch mal ein bisschen geschrieben, sodass ich manchmal ein paar Fehler bemerke die den Lesefluss etwas hindern. Manchmal werden auch die Zusammenhänge nicht ganz klar.

    Sonst ist der Schreibstil wirklich gut und auch bildhaft.

    Aber man merkt auch das sie sich vom ersten Band bis zum dritten Band deutlich verbessert hat. :)


  22. Cover des Buches Du bleibst an meiner Seite (ISBN: 9783957345011)
    Sharon Garlough Brown

    Du bleibst an meiner Seite

     (18)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia
    Das Gelassenheitsgebet (Reinhold Niebuhr)
    „Gott, gib mir die Gelassenheit, 
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, dass eine vom anderen zu unterscheiden.
    Einen Tag nach dem anderen zu leben,
    einen Moment nach dem anderen zu genießen.
    Entbehrung als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren.
    anzunehmen, wie Jesus es tat:
    diese sündige Welt, wie sie ist,
    und nicht, wie ich sie gern hätte.
    Zu vertrauen, dass du alles richtig machen wirst,
    wenn ich mich deinem Willen bedingungslos ausliefere.
    Sodass ich in diesem Leben recht glücklich sein kann,
    und vollkommen glücklich mit dir, in Ewigkeit im nächsten.“

    Zum Buch:
    Die Glaubensreise der vier Freundinnen Meg, Hannah, Charissa und Mara geht weiter. Während Mara versucht, trotz aller Hindernisse die ihr Noch-Ehemann ihr in den Weg legt, ihr Leben irgendwie als alleinerziehende Mutter ohne diesen auf die Reihe zu bekommen, versucht Hannah sich darüber klar zu werden was sie will. Einerseits könnte sie sich durchaus ein Leben mit Nathan und dessen Sohn vorstellen, aber auf der anderen Seite ist da natürlich auch noch ihr Leben als Pastorin in ihrer Gemeinde in Chicago. Will sie diese Berufung wirklich aufgeben, oder kann sie beides irgendwie unter einen Hut bekommen. 
    Charissa hingegen kämpft mit den Herausforderungen ihrer Schwangerschaft und ihren mehr als ehrgeizigen Karierrezielen. Immer wieder kommt es zu Querelen mit ihrem Mann, der ihr nichts so wirklich recht machen kann. Da ist es natürlich auch nicht gerade förderlich das die Schwiegermutter beginnt sich in alles Mögliche einzumischen. 
    Doch die wohl schwerste Herausforderung scheint Mara bevorzustehen, die sich immer noch nicht damit abfinden kann, dass ihre Tochter eine Beziehung mit einem so viel älteren Mann hat. 

    Meine Meinung:
    Dieses Buch ließ sich wie auch bereits der 2. Teil der „Sensible Shoes Reihe“ unglaublich gut lesen. Allerdings muss ich sagen, obwohl ich bei „Weil du mit mir gehst“ noch gesagt habe, man kann es ohne Kenntnis des Vorgängers lesen, bin ich bei diesem 3. Teil absolut der Meinung, man sollte die Vorgänger doch besser kennen. 
    Der Schreibstil der Autorin Sharon Garlough Brown ist schön locker leicht zu lesen und durch die kurzen Kapitel und ständigen Szenenwechsel zwischen den vier Frauen fliegt man regelrecht durch das Buch. Die Charaktere, die mir ja bereits im letzten Teil sehr ans Herz gewachsen sind, legen in diesem Band nochmals eine ganze Menge Symphatiepunkte drauf. Ich kann sie alle für ihren Mut und Glauben nur bewundern. Vor allem Mara sticht da natürlich ganz besonders hervor.
    Dieser Band ist allerdings auch unglaublich emotional und hat mich wirklich zeitweise an die Grenzen gebracht. Ich habe wirklich selten in einem Buch so oft mit den Tränen kämpfen müssen. Weil ich, eine fast identische Situation erst vor einem halben Jahr durchmachen musste, konnte ich mich unglaublich gut in die vier Freundinnen hineinversetzen. Allerdings war das Buch dadurch manches Mal auch trotz seines wirklich tollen Schreibstils wirklich nicht einfach, aber trotz allem immer hoffnungsvoll. Vor allem da die vier sich in ihrem Gottvertrauen immer wieder bestärken.
    Fazit:
    Ein weiterer Band einer wirklich grandiosen Reihe über vier Frauen die durchaus ihre Fehler haben, aber gerade deshalb so unglaublich liebenswert und sympathisch sind. Ein nicht immer einfaches Buch, das uns aber auf jeder Seite entgegenruft, wir sind mit unseren Sorgen und Nöten nicht allein, solange wir nur auf Gott vertrauen. 

  23. Cover des Buches Das Licht scheint in die Finsternis (ISBN: 9783957344632)
    Thomas Franke

    Das Licht scheint in die Finsternis

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109

    Jonathan Brendel hat von seiner Mutter ein kleines Vermögen geerbt. Allerdings kann er das Erbe nur zusammen mit seinem Bruder antreten, der vor vielen Jahren verschwunden ist. So begibt er sich auf die Suche nach ihm, nicht ahnend, dass dieser inzwischen ein ganz anderes Leben führt.

    Eine wunderschöne und bewegende Geschichte über die Kraft der Veränderung und der Vergebung. Wir begeben uns zusammen mit beiden Brüdern auf die Reise, die jeweils ganz unterschiedlich aussieht. Der eine möchte seinen Bruder wiederfinden, der andere muss sich zuerst seinen Fieberträumen stellen, die in mitten hinein in die finstere Burg seines eigenen Herzens führen. Er hat viele Fehler begangen und irgendwann aufgehört, hinzusehen und hinzuhören.

    Thomas Franke schreibt ziemlich heftige Geschichten, die aber auch sehr sanft und voller Hoffnung sind. Auch der Glaube spielt eine Rolle, drängt sich aber nie in den Vordergrund. Er ist eher die Hintergrundmelodie, vor welcher das Ganze spielt. Hauptsächlich haben wir es mit einer sehr spannenden Geschichte zu tun, deren Protagonisten durchweg überzeugen. Dabei ist das Buch nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern auch tiefgründig. Wir erleben als Leser, wie die Kraft der Gnade nicht nur ein Leben verändert.

     Ein Buch, welches ich gerne weiter empfehle!

  24. Cover des Buches Sierra - Der rote Faden des Lebens (ISBN: 9783957341228)
    Francine Rivers

    Sierra - Der rote Faden des Lebens

     (18)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    wow, so krasses buch! Ich liebe es und esist mega cool geschrieben auch mit dem Tageuch von vor 100 Jahren, echt beeindruckend und soo krass und toll einfach!!! Meine ganze Familie hat es gelesen (Mutter, Oma, Tanten, Schwester,  Freundin,...)

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