Bücher mit dem Tag "christus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "christus" gekennzeichnet haben.

153 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.102)
    Aktuelle Rezension von: UnendlicheGeschichte

    Meine Meinung

    Das Buch „Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley hat meine Oma mir empfohlen, die bereits die ganze Reihe mit Begeisterung gelesen hat.


    Es erzählt Maias Geschichte, der ersten von sieben Schwestern, die zusammen auf einem großen Anwesen am Genfer See aufgewachsen sind.


    Nach dem Tod ihres Adoptivvaters folgt Maia den Spuren ihrer Herkunft ins brasilianische Rio de Janeiro.


    Durch Rückblenden in die Zeit Ende der 1920er Jahre erzählt die Autorin die berührende Geschichte von Maias Urgroßmutter Izabela mit all den gesellschaftlichen Zwängen, denen eine junge Frau zu der Zeit ausgesetzt war.


    Besonders interessant fand ich die Erzählungen über den komplizierten Bau der berühmten Christusstatue, den man gemeinsam mit Izabela verfolgen kann. Aber auch die Einblicke in die damalige Künstlerszene von Paris und die Herausforderungen der Bewohner Rios als Teil der neuen Welt habe ich als sehr spannend empfunden.


    All diese und viele weitere geschichtliche Elemente fügen sich in eine absolut mitreißende Handlung und einen wunderbar geschmeidigen Schreibstil ein, der mich jede Kulisse und Figur bildlich sehen und jede Emotion hat mitfühlen lassen.


    Zwischen den Zeilen sind immer wieder bedeutsame Weisheiten über das Leben verborgen.


    Die Charaktere sind allesamt sehr facettenreich, authentisch und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Besonders Izabelas schicksalhafte Liebes- und Lebensgeschichte wird so gefühlvoll beschrieben, dass sie mich durchgehend  sehr bewegt hat.


    Nun kann ich es kaum erwarten, die zweite Schwester und ihre Geschichte kennenzulernen!


    In einem FAQ im Anhang des Buches beantwortet die Autorin einige Fragen zu den Hintergründen der Reihe.


    Mein Fazit

    Insgesamt kann ich jedem diesen Reihenauftakt empfehlen, der auf der Suche nach einer einzigartigen Familiensaga ist, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt! Ein absolutes Highlight!

  2. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.996)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Wie immer, verbindet Dan Brown Geschichte und Krimi in einer sehr spannenden Weise.

  3. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.341)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Im Leben von Marie überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Sie lässt ihren Verlobten stehen, ihr Vater durchlebt einen zweiten Frühling mit einer 25jährigen, dessen Tochter irgendwie nicht ganz so süß ist, das Dach geht kaputt und ein wahnsinnig sexy Zimmermann wird ihn reparieren und verkündet ihr beiläufig: Die Welt wird untergehen! Schnell versucht Marie, alles Düstere aus ihrem Leben zu verbannen, sie versucht ein besserer Mensch zu we den und das Jüngste Gericht abzuwenden. Doch irgendwie sind George Clooney/ Alicia Keys und die apokalyptischen Reiter bereits eingetroffen, dabei ist noch gar nicht Dienstag!

    Ein amüsant geschriebenes Buch, das dadurch teilweise von seinem Tiefgang ablenkt, dadurch aber so wunderbar leicht zu lesen ist. 

  4. Cover des Buches Das Evangelium des Blutes (ISBN: 9783442376704)
    James Rollins

    Das Evangelium des Blutes

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    bewährte James Rollins Qualität, aber diesmal mit Fantasyelementen. Das wird nicht jeder mögen, aber ich fands sehr gut.

  5. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  6. Cover des Buches Totgeglaubte leben länger (ISBN: 9783453436602)
    Kathy Reichs

    Totgeglaubte leben länger

     (325)
    Aktuelle Rezension von: buechernarr

    Als die Leiche eines Mannes gefunden wird, der mit religiösen Gegenständen aus Israel gehandelt hat, und Tempe Brennan nachweisen kann, dass es sich nicht, wie zunächst angenommen, um Selbstmord handelt, wird sie zusammen mit Ryan tief in mutmaßliche Verschwörungstheorien hineingezogen, die alle 3 Weltreligionen betreffen. Zunächst taucht das Foto eines alten Skeletts aus, das angeblich das Mordmotiv sein soll und von dem Tempe bald herausfindet, dass es wahrscheinlich bei Ausgrabungen in Masada aufgenommen wurde, dann führen sie weitere Ermittlungen nach Israel, wo sie mit ultra-orthodoxen Juden in Konflikt geraten.

    Der Schreibstil ist, wie in allen Büchern von Kathy Reichs, sehr flüssig, auch wenn sich die Geschichte in diesem Fall deutlich mehr zieht, schon aufgrund der vielen geschichtlichen Hintergrundinformationen, die mit eingewebt werden. Diese sorgfältig recherchierten Informationen sind auch das, was den besonderen Reiz dieses Buches ausmachen: Während der Mordfall an und für sich eher langweilig ist, werden die Ermittlungen durch die Verstrickungen in tatsächliche Ereignisse bei Ausgrabungen in Jerusalem und Masada (einer jüdischen Festung, in der sich Widerstandskämpfer gegen die Römer verschanzt hatten im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende) zu einem Exkurs in jüdisch-israelischer Geschichte zum Einen und die Geschichte des Christentums (und der Abweichungen von heutiger Deutung) zum Anderen.

    Am Ende des Buches gibt es auch die Aufzählung dessen, was tatsächlich Fakten sind und einen kurzen Bericht der verschiedenen Ausgrabungen, sodass man als Leser noch mal kurz rekapitulieren kann, was „bewiesen“ ist und was reine Fiktion.

    Nervig sind viele Wiederholungen, die durch das wiederkehrende Aufzählen von bereits bekannten Fakten herrühren. Tempe und Ryan kauen viele Aspekte des Falles wieder und wieder durch, was zum Teil ermüdend ist. Auch kommen den beiden ein bisschen viele Zufälle zuhilfe (zB muss Ryan natürlich auch nach Israel fliegen, als Tempe hinfliegt, damit die zwei auch ja schön zusammen ermitteln können, was insgesamt ein bisschen unwahrscheinlich ist, aber es ist halt wichtig für den Fortgang der Geschichte).

    Und auch in diesem Teil kann mich die Liebesgeschichte zwischen Tempe und Ryan nicht überzeugen. Ich finde ihre Dialoge oft so gestellt und krampfig, dass da bei mir beim Lesen keinerlei Anziehung zwischen den beiden ankommt. Das zieht sich bei mir aber schon durch die ganze Reihe hindurch und ich kenne auch viele Leser, die mir da vehement wiedersprechen – ist also wie so vieles absolut subjektiv.

    Aufgrund dieser Kritikpunkte gibt es bei mir 1.5 Sterne Abzug, aber wenn man sich vor dem Lesen klar macht, dass man keinen typischen Temprance Brennan Fall vor sich hat, durchaus eine Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Hildegard von Bingen (ISBN: 9783451382390)
    Maria Regina Kaiser

    Hildegard von Bingen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: VioCo

    Ich bin ein großer Fan von Hildegard von Bingen. Sie war so eine interessante, intelligente und fortschrittliche Frau.

    Man kann 1-1 ihre Rezepte, Heilmittel und Tips heute noch umsetzen. So faszinierend.

    In diesem Buch wird total schön das Leben von Hildegard beschrieben. Von Kindheit an bis zu ihrer Hauptschaffenszeit.

    Ihre Geschichte wurde von Maria Regina Kaiser sehr anschaulich und fesselnd wiedergegeben. Sie findet die richtigen Worte und den richtigen „Ton“ den Charakter von Hildegard in seiner Gänze zu erfassen, sodass man als Leser ein vielschichtiges Bild ihrer Person bekommt. Sie wird nicht nur als Naturheilerin sondern auch als Weise, Ratgeberin, Philosophin und natürlich Gläubige gezeigt.

    Ein alles in allem sehr gelungenes und zu empfehlendes Buch über Hildegard von Bingen und ihr Leben.

  8. Cover des Buches Das Evangelium nach Satan (ISBN: 9783442371259)
    Patrick Graham

    Das Evangelium nach Satan

     (147)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay
    Im „Evangelium nach Satan“ geht es um Maria Parks, die FBI-Ermittlerin ist und nach einem Verkehrsunfall spezielle Fähigkeiten hat, die ihr erlauben sich durch Visionen in die Opfer zu versetzen. Sie wird zu einem Vermisstenfall hinzugezogen und so auch in Machenschaften der Kirche und ihrer Gegenspieler gezogen. Der Thriller ist meiner Meinung nach sehr speziell. Nicht nur das er sehr brutal und vulgär ist, es wiederholen sich oft Szenen und Ereignisse, wodurch sich die über 600 Seiten doch sehr ziehen. Alles in allem konnte mich die relativ gute Grundstory nicht über den eigenwilligen Schreibstil hinwegtrösten.
  9. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  10. Cover des Buches Die Chroniken von Narnia (ISBN: 9783870678500)
    C. S. Lewis

    Die Chroniken von Narnia

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Hypokras

    Die Bücher:

    Das Wunder von Narnia, ISBN 3-86506-039-0
    Der König von Narnia, ISBN 3-87067-908-5
    Der Ritt nach Narnia, ISBN 3-86506-040-4
    Prinz Kaspian von Narnia, ISBN 3-86506-101-X
    Die Reise auf der Morgenröte, ISBN 3-86506-102-8
    Der silberne Sessel, ISBN 3-86506-103-6
    Der letzte Kampf, ISBN 3-86506-104-4

    Zusammenfassung

    Von der Entstehung von Narnia durch das Lied von Aslan dem Löwen (passend, symbolisiert Aslan doch überdeutlich Jesus Christus, den Sohn Davids, den Löwen aus dem Stamm Juda) über verschiedene "Besuche" von Menschlichen Kindern bis zur Vollendung der Geschichte und dem Untergang der Welt und dem Einzug in die Himmlische Stadt werden die wichtigsten Stationen im Leben eines Christen in Fabelhafter Weise (sorry für das Wortspiel ;) ) dargestellt.

    Meine Meinung

    Die Menschen, die über die an manchen Stellen auftauchenden Fabelwesen und Figuren aus Mythologien hinwegsehen können finden in Narnia eine kindgerechte, aber nicht unbedingt kindliche Geschichte mit Inhalt und Tiefgang.

    Mein Favorit, der DLF, symbolisiert das, was vermutlich weit mehr der Christen erleben als sie zuzugeben bereit sind. Mein Tipp: Wartet nicht darauf, dass euch der Löwe erst anbrüllen muss ;) -> LESEN!

  11. Cover des Buches Quo vadis? (ISBN: 9783423145329)
    Henryk Sienkiewicz

    Quo vadis?

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke
    Heute mal hoffentlich wirklich eine kürzere Rezension, wenn auch zu einem echten Klassiker der Weltliteratur.

    Quo Vadis spielt im 1. Jhd. nach Chr. zur Zeit des römischen Kaisers Nero und thematisiert die Christenverfolgung jener Zeit, hauptsächlich aus dem Blickwinkel des Liebespaares Marcus Vinicius (ein Patrizier) und Lygia (eine Christin) sowie dem Kanzler Petronius. Welche Konflikte in der Handlung auftreten könnten, sollte bereits erkenntlich sein :D

    Dieser Roman entstand 1895 und ist damit ... sehr sehr alt. Das muss nichts schlechtes sein, man merkt es dem Buch stellenweise aber an. Viele Szenenbeschreibungen und Charakterinteraktionen sind ... zäh, manchmal etwas übertrieben dargestellt, auch wenn es mich persönlich nie wirklich genervt hat. Die Figuren an sich sind nicht besonders tiefgründig, erfüllen aber ihren Zweck. Zudem schreitet die Handlung in einem angenehmen Maß voran, wirklich langweilige Stellen gab es für mich nicht.

    Der historische Kontext darf hier allerdings nicht übersehen werden, und das auf zwei Ebenen: Zum einen ist die Darstellung Roms und besonders Neros hier natürlich sehr 19.Jhd-lastig, also eine Zeit, in der die Geschichtswissenschaft in einem erheblichen Maße politisiert wurde. Daher ist die Handlung trotz realer Vorbilder definitv nicht als wirklichkeitsgetreue Abbildung von Neros Rom zu sehen, sondern eher als eine fiktive Geschichte innerhalb eines gut recherchierten geschichtlichen Kontextes und als solche funktioniert sie gut.

    Zum anderen steht das Thema der Verfolgung und Unterdrückung im Fokus und diese Betonung hat (wahrscheinlich!) auch mit dem polnischen Autor zu tun, denn Polen gab es 1895 nicht. Es lassen sich sehr viele Parallelen von dem Roman zu den Bestrebungen der polnischen Unabhängigkeitsbewegungen ziehen. Dies sollte ebenso bedacht werden wie die prochristliche Ausrichtung des Buches, die besonders gegen Ende offensichtlich wird.

    Wer diese politischen Elemente des Buchs ausklammern kann oder sie nicht für störend hält, der kann hier in eine spannende (teilweise grausame) Geschichte von Verfolgung und Liebe abtauchen. Der etwas angestaubte Stil und eben jene politischen Elemente kann manche vielleicht aber auch stören.
    Versuchen sollte es meiner Meinung nach aber jeder Mal, denn einfach nur als ein spannendes Buch mit historischem Kontext hat es sehr gut für mich funktioniert.
  12. Cover des Buches Das Evangelium nach Pilatus (ISBN: 9783596174003)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Das Evangelium nach Pilatus

     (51)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Ein Mann im Garten am Ölberg, allein, am Vorabend seiner Verhaftung. Die Worte der Mutter klingen ihm noch im Ohr: »Jemand, der liebt wie du, wird leiden müssen.« Ein schlechter Jude, ein schlechter Zimmermann. Er wartet auf die Soldaten, die ihn holen und abführen werden. Er wartet auf seine Hinrichtung. Ein anderer Mann, ein anderer Ort. Vielleicht fünfzehn Verhaftungen, nur drei Kreuzigungen, es hätten geruhsame Feiertage für ihn werden können. Doch dann verschwindet die Leiche eines der gekreuzigten Männer. Ganz Jerusalem ist erschüttert, die Menschen sprechen von Wunder und Auferstehung, manche sagen, der Gekreuzigte sei ihnen erschienen, oder man habe zumindest davon gehört. Pilatus hat wenig Verständnis für die jüdischen Verrücktheiten, die Lage muß beruhigt, der Tote muß gefunden werden, die Ermittlungen beginnen. Judas, der Verräter, Pilatus, der Henker, und Jesus das Opferlamm? – vergessen wir diese Rollenfestschreibung. Schmitt befreit die Protagonisten der Passionsgeschichte von jeder Überhöhung oder Vorverurteilung, haucht ihnen mit frischer Feder neues Leben ein und erzählt uns eine sehr vertraute Geschichte so spannend und neu, als hörten wir sie zum ersten Mal.

    Die Geschehnisse der Evangelien in Romanform gab es ja schon häufig, mal mehr, mal weniger skandalös.
    Dieses Buch hat mich aber besonders berührt, weil die Darstellung etwas anders als üblich ist. Der erste Teil wird aus der Sicht von Jesus selbst erzählt, wie er sich als Junge zunächst wie alle Kinder für unsterblich hält, nach dem Tod seines Vaters Joseph aber begreift, dass Menschen sterben müssen. Erst spät entdeckt er seine Berufung und beginnt öffentlich zu lehren.
    Nach der Kreuzigung wechselt die Perspektive. Nun erzählt Pilatus, der römische Statthalter, der Jesus widerwillig zum Tod am Kreuz verurteilt hat, weil das Volk es so wollte. In Briefen an seinen Bruder in Rom berichtet er von diesem seltsamen "Magier", der so sehr den Zorn des Volkes auf sich gezogen hat, dass es seinen Tod forderte.
    Als drei Tage später die Leiche des Gekreuzigten aus dem Felsengrab verschwindet, glaubt Pilatus zunächst an eine Verschwörung, doch alle seine Aufklärungsversuche laufen ins Leere. Und überdies stellt sich heraus, dass seine über alles geliebte Frau Claudia heimlich eine Anhängerin dieses Jesus war.
    Schmitt erzählt ganz schlicht und sehr menschlich die Geschichten, die man aus der Bibel kennt, und erfüllt sie mit Leben, entstaubt sie, regt dabei zum Nachdenken an, zeigt aber auch viel Sinn für Humor und Zwischenmenschliches.
    Als kleines Bonbon gibt es noch einen Anhang über die Entstehungsgeschichte des Romans und Schmitts eigene Gedanken und Erfahrungen zum Christentum, eine sehr interessante Ergänzung.

  13. Cover des Buches Relictum (ISBN: 9783426637050)
    Michael Byrnes

    Relictum

     (93)
    Aktuelle Rezension von: sunshine8722
    Dieses Buch (Relictum) hat mich leider nicht in seinen Bann gezogen. Die Zwei Hauptspielorte sind die Vatikanstadt in Rom und der Tempelberg in Jerusalem. Durch die Handlungen am und um den Tempelberg herum ergeben sich viele kulurelle Kontroversen auf die der Autor eingeht. Es ist also ratsam über die Problematiken am Tempelberg Bescheid zu wiessen um die Handlungen des Buchen in vollen Zügen verstehen zu können. Alles in allem ist das Buch gut geschrieben. Aber leider eben nicht für jeden etwas!
  14. Cover des Buches Jesus Christus (ISBN: 9783426784945)
    Peter Seewald

    Jesus Christus

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Meischen
    Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich musste mich erstmal einlesen, aber dann hat es mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Autor schreibt von seiner eigenen Reise nach Israel an die Schauplätze, die in den Evangelien beschrieben werden. Und zugleich schildert er dann die Ereignisse und Situationen zur Zeit Jesu - so lebendig, dass man das Gefühl bekommt, mittendrin zu sein und mitzuerleben, wie Jesu Auftreten und seine Worte auf die Menschen damals gewirkt haben mussten und was sie auslösten. Und man spürt, dass es auch das eigene heutige Leben betrifft. Das Buch ist sehr empfehlenswert für alle, die sich näher mit Jesus und seiner Zeit auseinandersetzen wollen.
  15. Cover des Buches Falkenstein 01 (ISBN: 9783765519994)
    Bruno Waldvogel-Frei

    Falkenstein 01

     (21)
    Aktuelle Rezension von: RozaBooks

    Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert.
    Da es vom Brunnen Verlag verlegt wurde, hatte ich von Anfang an ein christliches Buch im Hinterkopf, doch der historische Roman verbirgt noch viel mehr.
    Justus und Elias sind zwei spannende Charakteren und die Sicht von so jungen Burschen aus ist mal was Neues für mich.
    Die Geschichte hat mir sehr gefallen und ich fand immer wieder kleine Botschaften des Autors an uns, meist moralische oder mit dem Glauben verbundene.
    Bruno Waldvogel-Frei hatte viel Hintergrundwissen mitgebracht und die historischen Aspekte waren sehr glaubwürdig und seriös dargestellt - ich freute mich immer wieder, wenn ich zusammen mit Elias und Justus etwas Neues lerne, was damals so üblich war.
    Dazu kam der Teil mit dem christlichen Glauben, der mit auch sehr zugesprochen hat. Klar war das der Glauben der damaligen Zeit, aber die Umsetzung des Autors war sehr gekonnt und deckte Dinge auf, die ich bis dahin in dieser Religion nie gesehen hatte - gute Dinge, wohlgemerkt.
    Ich rate das Buch allen an, die gerne historische Romane haben und nichts gegen die Christen.
    Ein aufregendes Leseerlebnis!
  16. Cover des Buches Einführung in Ein Kurs in Wundern (ISBN: 9783923662333)
    Kenneth Wapnick

    Einführung in Ein Kurs in Wundern

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    - Achtung Rezensionsexemplar -

    Ich möchte mich beim Verlag Greuthof bedanken für das Rezensionsexemplar. Es gibt von diesem Autor mehrere Bücher, und eines was auf meiner Wunschliste stand ist das Buch, mit 1320 Seiten. Es ist ein „Ein Kurs in Wundern: Textbuch /Übungsbuch /Handbuch für Lehrer“


    Kenneth Wapnicks Frau hat Stimmen gehört und dies war Jesus. Jesus gab ihr Infos, und innerhalb von 7 Jahren haben sie das Buch, das 1320 Seiten, geschrieben. Da der Verlag, leider mir das dicke Buch nicht zur Verfügung geben konnte (warum auch bei 1320 Seiten? Keine Sorge, ich würde es trotzdem lesen, gab man mir dieses Buch.) Wahrscheinlich um erst mal „eingeführt zu werden in das dicke Buch“


    Das Buch ist für mich das Jahreshighlight 2020. Das kann ich euch hier schon mal verraten, denn es hat mir die Augen geöffnet und mir vieles erklärt, was ich unbewusst schon ahnte. „Das Ego ist kein Narr. Er stellt das falsche Selbst dar, die Gottes Trennung. Das Ende des Glaubens an die Trennung, lautet das Ende des Egos. Ego ist nichts. Ohne Sünde kein Ego.„


    Das Buch ist für meinen Augen sehr flüssig geschrieben und war ein recht kurzes Buch. Ich hätte mehr Informationen benötigt. Mir hat das Buch viel Spaß gebracht, beim lesen und viele Aha Momenten vor allem wegen dem Ego. Für mich war das, was in dem Buch geschrieben worden ist, sehr nachvollziehbar. Das Cover ist nicht auffällig gestaltet, Hauptsache der Inhalt stimmte und das war er.

  17. Cover des Buches Kristus (ISBN: 9783746632858)
    Robert Schneider

    Kristus

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Erwin-Reader

    Meinung:
    Die Lebensgeschichte des Jan Beukels ist faszinierend und schon allein deshalb wert, darüber einen Roman zu schreiben. Die Herangehensweise von Robert Schneider ist so auf die (altertümliche) wortgewaltige Sprache fokussiert, dass er in einem fort die Dinge erklärt aus der Sicht des 16. Jahrhunderts. Damit nimmt er dem Leser seine eigene Imagination, vielmehr legt er mit seinen altmodischen Wortgefechten dem Leser ständig Steine in den Weg.

    Die Geschichte beginnt sperrig, nach endlosen Seiten wird es am Ende wieder interessant. Dennoch bleibt man enttäuscht zurück.

    Man möchte meinen, dass der Schöpfer von "Schlafes Bruder" so etwas besser kann.

  18. Cover des Buches AGAPA (ISBN: 9783941653092)
    Nona Simakis

    AGAPA

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Tomomalley
    Ein wundervolles Buch, das mich seit Jahren begleitet und immer wieder neue Aspekte des Lebens entdecken und erkennen lässt. Es vergeht kein Tag, ohne dass ich eine Meditation, ein Gebet oder eine spirituelle Übung aus diesem wunderschönen Werk verwende. Ein praktisches Buch für jeden Menschen, der die Wurzeln seines Wesens und seines Menschseins erforschen möchte und am Ende höchst überrascht sein wird. Danke dafür.
  19. Cover des Buches Ein Mensch wagt zu lieben. Florence Allshorn - ein Leben im Dienst Christi (ISBN: 9783765532092)
  20. Cover des Buches Der Gast des Kalifen (ISBN: 9783404264803)
    Stephen R. Lawhead

    Der Gast des Kalifen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Als sein Onkel schwer krank zurückkehrt, erzählt er Duncan vom schwarzen Stamm und Jesus. Nach den Tod seiner Frau beschließt Duncan die Suche nach dem Relikt auf sich zu nehmen und reist durch die Welt, lernt viele neue Menschen und Länder kennen und landet beim Kalifen...

    Ich kenne den Vorgängerband nicht, bin aber auch so gut mit der Geschichte klar gekommen und gehe davon aus, dass man keine Vorkenntnisse haben muss. Der Schreibstil ist gefällig und humorvoll, sodaß man zügig voran kommt. Es werden sehr viele Details erklärt, die das Buch an manchen Stellen in die Länge ziehen. Ansonsten ist die Geschickte von Duncan sehr interessant und aufschlußreich.

  21. Cover des Buches Gesänge des Computers (ISBN: 9783548310442)
    Ray Bradbury

    Gesänge des Computers

     (5)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Poetsich und sinnliche Sammlung von Kurzgeschichten von Ray Bradbury. Keiner schreibt in solch einer poetischen blumigen Sprache wie Bradbury, vieles ist nicht dem Science Fiction zuzuordnen sondern sind einfach nur wunderschöne Geschichten die das Leben schreibt!
  22. Cover des Buches Die Mysterien der Hirten und Könige im Lichte der Anthroposophie (ISBN: 9783723515440)
  23. Cover des Buches Die soziale Frage (ISBN: 9783772521133)
    Rudolf Steiner

    Die soziale Frage

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Rudolf Steiner (ISBN: 9783644541115)
    Christoph Lindenberg

    Rudolf Steiner

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Waldviertler
    Eine eindrucksvolle Biografie Rudolf Steiners, die auf vielen Zitaten aus seinen Werken und Briefen aufbaut. Steiner, der Gründer der Waldorfschulbewegung und des bilogisch-dynamischen Landbaus hatte seine familiären Wurzeln im Waldviertel, was ihn wohl sehr geprägt hat.

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