Bücher mit dem Tag "chroniken"
54 Bücher
- Cassandra Clare
City of Fallen Angels
(3.023)Aktuelle Rezension von: DianaECassandra Clare – Chroniken der Unterwelt, 4, City of Fallen Angels
Eigentlich hat Clary gehofft sich nach dem Kampf mit Valentin und der Begegung mit dem Erzengel komplett auf ihre Ausbildung und auf ihre Beziehung zu Jace fokussieren zu können, der jedoch scheint ihr lieber aus dem Weg zu gehen.
Simon, der sich an die neue Situation als Vampir und dem damit verbundenen Blutdurst erst mal gewöhnen muss, hat sowohl Dates mit der Schattenjägerin Isabell und der Werwölfin Maya. Da die Hochzeit von Luke und Clarys Mum bevorsteht, könnte das zu einigen Schwierigkeiten führen.
Jace plagt sich seit seiner Wiederaufstehung mit Alpträumen herum. Hat Clary einen Fehler gemacht, als sie den Erzengel um ihren Wunsch gebeten hat? Ist etwas in Jace zerstört worden?
Die ersten drei Bände der "Chroniken der Unterwelt" Reihe habe ich sehr gerne gelesen und ich war schon sehr gespannt, wie es mit Clary, Jace und Co weitergehen wird.
Und wow, es wird richtig turbulent und spannend, leider endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, aber ich habe das nächste Buch schon hier liegen.
Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und modern, da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die Sprache an einigen Stellen eher salopp.
Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Neben viel Action, Spannung und temporeichen Situationen gibt es aber auch ruhigere Passagen, kleine Momente des Innehaltens für Clary und Jace, die sich besonderen Herausforderungen stellen müssen.
Die Charaktere wirken lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Es ist, als würde man nach hause zu guten Freunden kommen.
Clary kann nicht verstehen, warum sich Jace zurückzieht. Beide lieben sich, das ist unschwer zu erkennen, aber doch scheinen sie nicht richtig zueinander zu finden. Das Clary dabei ihre Schattenjägerausbildung voran treibt und sich dennoch auch mit den ganz alltäglichen Sorgen eines verliebten Mädchens herumschlagen muss, ist eine gute Kombination. An einigen Stellem empfand ich sie als anstrengend, wenn sie mit dem Kopf durch die Wand möchte, aber das ist okay.
Simon hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen. Er muss sich einigen Hürden stellen, nicht zuletzt seiner Familie, da diese ja noch nichts von dem Vampirismus wissen. Das der eher schüchterne Simon plötzlich zwei Freundinnen hat und dazu noch das Interesse weiterer Mädchen und Frauen auf sich zieht, ist interssant, wirkt aber manchmal auch ein wenig lustig, vor allem weil Simon so gar nicht damit umgehen kann. Ein bisschen was erfahren wir über das Kains-Mal, das Clary ihm zu seinem Schutz verpasst hat.
Jace..., ich mag ja die dunklen, gebrochenen Helden, die für das Gute kämpfen, auch wenn es ausweglos erscheint. Die Autorin hat einiges mit ihm vor, und der Cliffhanger ist wirklich nicht ohne. Natürlich wäre vieles einfacher, wenn er sich jemanden anvertrauen würde, aber Jace macht alles mit sich selbst aus.
Auch Alec, Jaces Parabatai, sorgt für einige Unruhe. Er und Magnus haben es gerade auch nicht einfach.
Ich kann die Bücher von Cassandra Clare auf jeden Fall weiterempfehlen. Obwohl es theoretisch möglich wäre, den vierten Band eigenständig zu lesen, da die Vorfälle aus den vorherigen drei Büchern einen Schlussstrich um Valentin gefunden haben, empfehle ich alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da diese aufeinander aufbauen.
Ich mag die Story, und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Das Cover ist ein Eyecatcher. Ich mag, dass es einen hohen Wiedererkennungswert zu den anderen Büchern hat.
Fazit: hochspannendes Fantasy-Jugendbuch-Abenteuer, dass ich gern weiterempfehlen möchte. 5 Sterne.
- Cassandra Clare
Die Chroniken des Magnus Bane
(740)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld“To them, as to Magnus, time was like rain, glittering as it fell, changing the world, but something that could also be taken for granted.
Until you loved a mortal. Then time became gold in a miser's hands, every bright year counted out carefully, infinitely precious, and each one slipping through your fingers.“Dieses Buch sollte nach der Hauptreihe sowie den „Legenden der Schattenjäger-Akademie“ gelesen werden. Es ist, wie letztgenanntes, eine Sammlung von Kurzgeschichten aus Magnus‘ Leben, die alle zwar in sich geschlossen sind, aber trotzdem einen roten Faden haben und Magnus als Person noch mehr vervollständigen. In der Hauptreihe sind er (und Alec) eher kürzer gekommen bzw. wurden einige Momente aus Magnus‘ Vergangenheit erwähnt, dann aber nicht weiter darauf eingegangen - Magnus ist ja auch nicht der Gesprächigste gewesen. Hier werden einige dieser Szenen näher beleuchtet, z.B. wie Magnus Raphael oder Camille oder auch Alec kennengelernt hat. Auch seine Verbindungen zu den bekannten Schattenjäger-Familien und Tessa Gray sind näher ausgeführt. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch etliche Schlüsselszenen - Magnus ist ja auch mehrere Hundert Jahre alt - die weiterhin im Verborgenen bleiben; auf diese hoffe ich sehr in der „Infernal Devices“-Reihe! Egal, ob Clare sich hier überall bewusst Hintertürchen offengelassen hat oder ob die Komplexität der Welt von vorneherein geplant war: Der Lesesog nimmt keinen Abbruch!
Magnus‘ einzigartiger Charakter, den ich bereits in der „Mortal Instruments“-Reihe sehr ins Herz geschlossen habe, wird in diesem Buch vollumfänglich dargestellt. Mit viel Humor und Eleganz, aber auch Trauer und Hoffnungslosigkeit, fügen die Kurzgeschichten Magnus‘ Charakter noch mehr Tiefe hinzu. Dabei fehlt es jedoch, durch die reine Definition einer „Kurzgeschichte“, teilweise an Spannung und tieferer Emotionalität. Dies kann man sich jedoch auch mit Magnus‘ Alter zurechtreden, dass viele Momente in seinem langen Leben auch einfach untergehen. Es gefällt mir, wie scheinbare Kritik an der Autorin mit Logik des Charakters ausgeglichen werden kann.
“Die Chroniken des Magnus Bane“ sind ebenfalls eine tolle und sinnvolle Erweiterung des Schattenjäger- (oder eher Schattenweltler-)Universums und erhalten von mir 4,5/5 Sterne.
- Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
(593)Aktuelle Rezension von: YureliaIch finde, Winter ist hier in der Inhaltsangabe falsch dargestellt. Es ist nicht so, dass sie von Anfang an Pläne macht, Levana zu stürzen. Da gerät sie einfach rein; sie stolpert im Prinzip in die Revolution rein, nachdem die Königin versucht hat, sie umzubringen. Vorher hatte Winter buchstäblich keinen Kopf, Pläne zu schmieden, da sie mit ihrer eigenen Gedankenwelt und ihren Dämonen viel zu beschäftigt war. Dieser Aspekt wird in der Inhaltsangabe leider ziemlich verdreht dargestellt.
Und natürlich geht es nicht nur um Winter. Die Geschichte aus den vorigen Bänden wird hier selbstverständlich weitergesponnen. Aber Winter ist die Figur, die hier neu eingeführt wird - womit ich übrigens im letzten Band dieser Reihe irgendwie nicht mehr gerechnet habe. Dass aber das Muster aus den vorigen Bänden auch im letzten Band beibehalten wird, fand ich nicht nur überraschend, sondern auch ungewöhnlich und cool. Das einmal vorweg.
Das Design der vorigen Bände wird hier weitergeführt. Das vorherrschende Symbol ist eine weiße Krone, die wohl sowohl das Symbol der neu eingeführten Figur, Prinzessin Winter, als auch den Herrscherwechsel auf Luna und die künftige Königin Selene symbolisieren soll - vorausgesetzt die Revolution hat Erfolg ...
Leider ist auch hier das Cover von keiner guten Qualität. Auch bei diesem Band rollt sich die Beschichtung der Buchdeckel an den Rändern nach oben. Das ist sicher bei allen Bänden der Taschenbuchausgabe der Fall und leider auch keine Seltenheit. Dieses Phänomen habe ich schon bei einigen Taschenbüchern und Paperbacks unterschiedlicher Verlage erlebt.
Auch die Bindung ist so stramm wie im vorigen Band. Nach dem ersten Durchlesen klappt sich das Buch jedoch schon einfacher auf.
Das Buch ist in fünf Teile aufgeteilt. Auf jedem der Deckblätter zu einem neuen Teil ist ein Zitat aus dem Märchen Schneewittchen, der passend zum Inhalt dieses Teils ist - und dieses Bandes, denn Winter ist an Schneewittchen angelehnt.
Die Kapitel sind durchnummeriert; der Buchsatz ist schlicht gehalten, nur leider etwas zu nah am Buchrücken gedruckt.
Dieser Band ist spannender und düsterer als die vorigen Bände. Hätte ich mir mehr Zeit zum Lesen genommen, hätte ich das Buch sicher in wenigen Tagen durchgelesen. Die neu eingeführte Protagonistin, Prinzessin Winter, hat mir sofort gefallen, obwohl ich zunächst nicht wusste, auf welcher Seite sie steht, da sie mit in Levanas Palast lebt. Es braucht eine Weile bis man sicher weiß, auf welcher Seite der Revolution Winter steht - und das fand ich wirklich genial geschrieben.
In diesem Band findet jeder seinen Platz in der Revolution; alle losen Enden werden zusammengeführt zum Ziel; zum Knotenpunkt. Natürlich nicht ohne Schwierigkeiten.
Zwischenzeitlich dachte ich: "Wie soll das funktionieren?"
Ja, ich dachte sogar, es sei alles verloren...
Ich zögerte das Lesen hinaus, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet. Ich hatte Befürchtungen und Ängste, die das Ende betrafen. Nichts davon traf ein. Aber ich hatte definitiv Sorge deshalb. Ich hatte Angst vor einem "bad end" und ich wollte mich von den Charakteren nicht verabschieden, die ich doch alle lieb gewonnen hatte. (Außer Levana und ihr Gefolge...)
Das zeigt eigentlich schon, dass dies ein großartiger Reihenabschluss ist, wenn man so mitfiebert.
Mir hat am Ende sogar besonders gefallen, dass nach dem Showdown nicht sofort Schluss war, sondern, dass man mitbekommt, was aus Luna wird.
Mir hat dieser Band und diese Reihe echt sehr gut gefallen und ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen.
Ich bin meiner ehemaligen Freundin dankbar, dass sie mich dazu "genötigt" hat, diese Reihe zu lesen.
Mein Fazit:
Ein würdiger Abschluss einer wirklich faszinierenden und gelungenen Buchreihe. Möglicherweise Pageturner! 😉 - Mary E. Pearson
Der Glanz der Dunkelheit
(1.259)Aktuelle Rezension von: BooksQuills"Der Glanz der Dunkelheit" ist der gelungene Abschluss der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson.
Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen und reiten nach Dalbreck, der Heimat Rafes. Doch Lia spürt, dass sie in Morrighan ihrer Bestimmung folgen muss. Schweren Herzens trennen sie sich.
Werden die verfeindeten Königreiche Frieden finden? Wie geht die Geschichte für Lia, Rafe, Kaden und alle anderen lieb gewonnenen Charaktere weiter?
In diesem letzten Band gab es in der Mitte des Buches kurze Längen, die dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan haben. Die Spannung wurde über die gesamte Handlung hoch gehalten und es gab einige Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hatte oder auf die man nicht zu hoffen gewagt hatte.
Alle Charaktere haben sich wahnsinnig weiterentwickelt, passend zu all den Erfahrungen, die sie gemacht haben.
Zum Schluss kam das Ende schnell aber nicht übereilt.
Mary E. Pearson hat einen schönen Abschluss gefunden, in dem der Leser sich ausmalen kann, wie die Zukunft aller Königreiche aussehen kann.
Ganz klare Leseempfehlung mit 5/5 ♥️
- Bernhard Hennen
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
(180)Aktuelle Rezension von: ReadingDragonDie Reihe liegt schon länger auf dem SUB und nun frage ich mich warum habe ich mich so lange gescheit.
Den Typisch Hennen ist es für mich großartig.
Interessante Welt die mit Römisch/Italienischem Flair daher kommt. Waffen sind Schwerter, Pfeil und Bogen, Krieger die mit Waffen kämpfen oder mit dem Glauben und liebe die grausam sein kein.
Interessante Charaktere die sich teils weiter entwickeln, Antagonisten die man so richtig….. finden kann und eine Fantastische Macht die sich auch gegen einen Wenden kann.
Ich habe sehr viel Freude gehabt und danke Herr Hennen für wieder einen Moment des Schocks. Als hätte ich das nicht schon mit Elfenwinter durch gemacht, also Danke.
Ich empfehle Teil 1
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte-
Jedem FantasyFan der Detailreiche Storys und Verluste liebt.
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt
(377)Aktuelle Rezension von: ShanliraZur Geschichte
Calliope Jessamin Harris sucht verzweifelt ihre Mutter, die vor etlichen Jahren verschwunden ist. Der letzte Hinweis auf sie, wurde von Jess Vormund Ariadne verbrannt, damit sie die Suche endlich aufgibt. Doch das kann sie nicht. Deshalb versucht sie mit einem Ritual, den Erfasser des Briefes Pfarrer Mikael Stevens zu beschwören, weil dieser beim Brand in der Kirche verstorben ist. Doch das Ritual hat nicht funktioniert, stattdessen trifft sie auf ihre erste Schattendämonin Joanne und damit verändert sich ihr Leben schlagartig.
Die Unfähigkeit meiner Beute verdarb mir den Geschmack an der Jagd. Ich sollte es rasch beenden, anstatt weiter mit ihr zu spielen.
eBook S. 5 von 150Jaydee Stevens ist der Ziehsohn von Pfarrer Stevens, der beim Brand ums Leben gekommen ist. Nach dem schrecklichen Verlust landet er bei den Seelenwächtern, die ihn helfen mit seiner Empathie klarzukommen. Seitdem kämpft er mit ihnen Seite an Seite gegen Schattendämonen und auch gegen seine dunkle Seite, dem Jäger.
Zur Autorin
Bedauerlicherweise zähle ich nicht zu den Menschen, die bereits als Kind wussten, was sie gerne mit ihrem Leben anfangen möchten. Ich wusste es auch nicht als Teenager oder als Mittzwanzigerin oder in den Dreißigern. Stetig von dem Gedanken getrieben „Jetzt musst du mal was anständiges machen“, probierte ich viel aus. Von der Kosmetikausbildung (eigentlich wollte ich Maskenbildnerin am Theater werden), über ein Zeichenstudium in Phoenix, Arizona (Disney hat nur auf mich gewartet – und tut es heute noch, ich bin davon überzeugt), über eine Musicalausbildung in New York, einem anschließenden dreimonatigen Schwenker nach Wien, zurück in heimatliche Gefilde, um am Ende als Assistentin einer Rechtsabteilung zu arbeiten.
Ich schätze, mein Leben verlief nicht ganz so geradlinig, und über so manche Kurve, um die ich gegangen bin, war selbst ich erstaunt. Aber vielleicht hat mich das am Ende ja zum Schreiben gebracht, wer weiß das schon. Eins war mir jedoch immer klar: Ich musste kreativ sein! So schnappte ich mir 2005 zum ersten Mal eine Spiegelreflex und begann, mein Pferd zu fotografieren. Schnell merkte ich, dass ich das Fotografieren liebte. Ich fing an, die Pferde der Miteinsteller zu knipsen, bekam erste Kundenaufträge und konnte meine Bilder schließlich über eine Fotoagentur an Bücher und Zeitschriften verkaufen. Heute fotografiere ich zwar immer noch, habe aber die Kundenaufträge komplett zurückgeschraubt.
Jetzt, mit Ende vierzig, kann ich zumindest behaupten, dass ich nicht das Gefühl habe, irgendetwas im Leben verpasst zu haben. Das mit dem anständigen Job habe ich auch ausprobiert, musste aber feststellen, dass ich zu kreativ bin, um im Büro zu sitzen. Also habe ich mich 2017 entschlossen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen und bin nun freiberufliche Autorin mit Herz und Seele.
(Lovelybooks)"Die Chroniken der Seelenwächter" ist eine aufeinanderfolgende Reihe und kann nicht unabhängig voneinander gelesen werden. Der Schreibstil ist angenehm und in der Ich-Perspektive der jeweiligen Figur erzählt.
Zu den Sprechern
Pia-Rhona Saxe - Calliope Jessamin Harris
Jan Langer - Jaydee Stevens
Cornelia Prescher - Ariadne LewisIch finde die Sprecher sehr angenehm, ich könnte mir niemand besseres für die Hörbuchreihe vorstellen.
Meine Meinung
"Die Chroniken der Seelenwächter" ist eine meiner Lieblings-Fantasy-Reihen, ich habe sie bereits durchgesuchtet und bin aktuell in den letzten Zügen der Hörbücher. Da ich die Sprecher sehr mochte, musste ich die Reihe nochmals als Hörbuch beginnen. Den Soundtrack am Anfang, werde ich wohl immer im Kopf haben, wenn ich an die Reihe denken werde.
"Du leuchtest wie der Abendstern, Jess", sagte Violet zu mir, als ich sie fragte, warum das nötig war. "Es gibt Wesen da draußen, die sich von diesem Strahlen angezogen fühlen, daher dämme ich es ein."
eBook S. 14 von 150Jaydee ist zwar nicht so hot wie mein Mann, aber kommt schon ganz nah heran ;-) Er ist eine Urgewalt und hat sehr mit "dem Jäger" zu kämpfen. Er lebt seit 9 Jahren bei den Seelenwächtern.
Jess will alles tun, um ihre Mutter wiederzufinden und begibt sich in Gefahren, die sie noch nicht abschätzen kann.
Violet ist Jess Fylgja und wurde beschworen, um sie zu beschützen.
Ariadne ist Jess Vormund und die beste Freundin ihrer Mutter.
Zachary ist Jess bester Freund.
Joanne ist eine Schattendämonin.
Ilai ist das Oberhaupt der Seelenwächter Familie in Arizona und ein Feuerwächter.
Akil ist ein Erdwächter und der beste Freund von Jaydee.
Will ist ebenso ein Feuerwächter.
Anna ist eine Luftwächterin.Ich liebe die Charaktere einfach, jeder hat so eine tolle Art, dass man sie von Anfang an ins Herz schließen kann. Der Beste ist Akil, er weiß das er gut aussieht und hat immer einen flirtenden Spruch auf den Lippen. Er weiß auch ganz genau, wie er mit Jaydee umgehen muss. Ihn könnte ich mir als besten Freund sehr gut vorstellen.
Fazit
"Die Chroniken der Seelenwächter" ist einfach toll, ich werde die Reihe echt vermissen, wenn ich sie erneut beendet habe. Aber ich schließe nicht aus, dass ich die Reihe irgendwann erneut wiederholen werde. Wer die Reihe also noch nicht kennt, muss dies unbedingt nachholen.
- Christina Henry
Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
(152)Aktuelle Rezension von: RitaliestWir begleiten Alice und Hatcher auf neuen Wegen, erleben Hatchers Vergangenheit als Nicholas, lernen Alice’ Schwester Elizabeth näher kennen und erkunden ein Schloss voller dunkler Geheimnisse. Die Geschichten sind rau, brutal und trotzdem berührend, weil sie die Figuren nahbarer machen und Lücken der Reihe schließen. Der Schreibstil ist wie gewohnt eindringlich und gut lesbar, die Atmosphäre unheimlich dicht. Für mich ein starker Abschlussband.
- Victoria Schwab
Das Mädchen, das Geschichten fängt
(278)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaScheinbar habe ich diesen Monat einen echt guten Griff ins Bücherregal gemacht, denn mit diesem hier habe ich nun schon mein zweites Buch in Folge gelesen, welches mich mit einer spannenden Geschichte, tollen Charakteren und einem flüssigen, fesselnden Schreibstil absolut mitreißen konnte.
Dabei ist bereits die Idee hinter diesem Roman einfach großartig, sehr kreativ und zeigt eine große Fantasie der Autorin, wobei sie das Thema Tod auch noch richtig spannend, actionreich und teilweise sogar sehr emotional, umgesetzt hat. Gerade der Zweig der Geschichte, der sich um Macs Familienschicksal und den Verlust eines geliebten Menschen dreht, hat mich wirklich sehr berührt, weil man daran sieht, wie unterschiedlich Menschen damit umgehen und wie es eine Familie und das Familienleben beeinflusst. Ebenfalls fand ich die Rückblicke mit Mac und ihrem Großvater, der ihr sozusagen das Wächteramt vererbt hat, super schön und dadurch erfährt man auch, wie Mac zu einer so jungen Wächterin geworden ist und ebenso, wie alles rund um das Archiv funktioniert. Zudem gibt es noch eine kleine, sehr dezente Liebesgeschichte, die sich so selbstverständlich und ruhig entwickelt, dass sie sehr realistisch auf mich gewirkt hat und irgendwie organisch. Es gibt aber auch einen spannenden Mordfall, welchen Mac entdeckt und unbedingt auflösen will, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Obendrein muss ich sagen, dass ich das doch recht begrenzte Setting richtig gut fand, mysteriös und auch ein bisschen düster, denn die Geschichte spielt komplett in Macs neuem Zuhause, einem alten, zu Wohnungen umgebauten Hotel, dem Coronado, welches auch das Archiv einschließt, welches man sich wie eine Art andere Dimension vorstellen kann.
Sehr gut geschrieben waren für mich auch die einzelnen Charaktere. Mac zum Beispiel fand ich sehr sympathisch und liebenswert. Sie hat für ihr Alter eine riesige Verantwortung, gleichzeitig ist sie aber auch eine typische Teenagerin, welche zudem auch noch um ihren kleinen Bruder trauert. Das führt zu einigen unbedachten Handlungen und Fehlern, die ich aber absolut nachvollziehen konnte und die sie sehr realistisch machen. Auch den geheimnisvollen und selbstbewussten Wes mochte ich wirklich sehr, denn er ist auf eine sehr sympathische Art anders und nicht auf den Mund gefallen. Dazu kommen noch Macs Eltern, einige andere Bewohner des Coronados und auch Mitarbeiter des Archivs, die allesamt einzigartig sind, mal streng, mal kurios, mal geheimnisvoll, manchmal auch irgendwas dazwischen.
Alles in allem finde ich, hat man bisher viel zu wenig von diesem packenden und einfach wundervollen Roman gehört, obwohl er doch schon etwas älter ist. Deshalb bin ich froh, dass ich ihn entdeckt habe und kann ihn auch nur weiterempfehlen, wenn man kreative, leicht düstere Urban Fantasy Geschichten mag.
- Christina Henry
Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
(260)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneIch lese diese Reihe wirklich kreuz und quer, doch da die Bände jeweils einzeln für sich stehen, ist das zum Glück kein Problem. Um diesen Band bin ich aber tatsächlich etwas herumgeschlichen und inzwischen weiß ich auch genau, warum - im positiven wie negativen Sinne.
Diese Geschichte war heftig und das auf mehr Arten, als ich erwartet hatte. Vielleicht ist sie gerade auch deshalb aber auch für mich die beste der Reihe geworden.
Jeder kennt die Geschichte von Peter Pan und sie so zu lesen, aus Sicht von Jamie, dem ersten Jungen, den Peter ins Nimmerland geholt hat, war grausam und fantastisch zugleich. Denn Peter Pan ist hier nicht der aufgedrehte, nette und verspielte Junge, der er zu sein scheint und viele unschuldige Jungen haben mit ihrem Leben dafür bezahlt.
Diese Geschichte dreht sich um Narzissmus, Machtmissbrauch und psychische Gewalt auf der einen Seite und körperliche Gewalt, Entführung und Tod auf der anderen. Sie ist also definitiv mit Vorsicht zu genießen und ihr solltet bei Interesse nach weiteren TWs gucken, die viele andere in ihren Rezensionen aussprechen.
Das ganze Gefüge im Peter und wie Jamie nach und nach klar wird, was wirklich los ist, hat mich völlig in seinen Bann geschlagen. Und obwohl ich es inzwischen besser wissen sollte, hatte ich ich doch immer wieder Hoffnun.
Fantastisch fand ich auch, wie sich alle Unstimmigkeiten zum originalen „Peter Pan“ Stück für Stück aufgelöst haben und am Ende alles so war, wie man es schon kennt - nur mit einem deutlich dunkleren Hintergrund.
Ich kann das Buch definitiv empfehlen, so heftig ich es auch fand! Allerdings sollte jeder vorsichtig sein und sich die TWs zu Herzen nehmen - sie treffen alle zu.
- Christina Henry
Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen
(148)Aktuelle Rezension von: Donnie_DarkoDie Idee war ja ganz nett, jedoch fehlt absolut die Tiefe. Die Charaktere sind sehr flach, sodass kaum Emotionen rüber kommen. Leider fand ich sogar die Protagonistin sehr unsympathisch und „nervig“.
Es wurde hier und da versucht der Welt ein bisschen Leben einzuhauchen, jedoch war diese eher linear und langweilig. Da dies das erste Buch ist, welches ich aus den Chroniken lese, bin ich sehr enttäuscht. Ich dachte es würde eher eine düstere und spannende Neuinterpretation der alten Märchen sein, jedoch wurde diese Erwartungen nicht erfüllt.
Ehrlich gesagt fand ich persönlich das Thema Feminismus in diesem Buch deplatziert. Natürlich ist dies ein wichtiges Thema, aber es wirkt doch in der Handlung sehr aufgesetzt bzw. Einfach plump. Hoffe die nächsten Bände werden besser, da die Moral und der Tiefgang komplett gefehlt haben.
- C. S. Lewis
Die Chroniken von Narnia
(135)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinIch bin über den ersten Narnia-Film an die Bücher gekommen, die als illustrierte Gesamtausgabe (ein schweres DIN A4 Buch) jetzt in meinem Schrank stehen. Der erste Band beginnt mit der Erschaffung Narnias und liefert somit die Backstory. . Leider gibt es immer wieder sog. "Waisen", also Figuren, die in einem Buch eine wichtige Rolle spielen, danach aber nie mehr auftauchen. Man erfährt nichts über ihr weiteres Schicksal. Beispiel: Shasta in "Der Ritt nach Narnia". Das hätte Lewis schöner lösen können.
- Sabine Wälz
Das Geheimnis der Anderlinge: Eine Geschichte aus den Chroniken der Bromwaldhauser
(8)Aktuelle Rezension von: VibieDie Figuren und Schauplätze waren einige weshalb ich nahe zum Anfang zu schon gewisse Probleme hat da was zu unterscheiden sprich mir auch zu merken-dies wurde auch in der Story dann so das immer wenn es spannend wurde und die eigentliche Story voran bzw. weiterging passierte immer dann auf den Punkt etwas anderes wie Gedanken an früheres oder an jemanden oder eben auch gewisse Handlungen/Geschehnisse von früher und und und.........Das störte denn irgend wie mein Bild von der Geschichte denn grade bei den Knackpunkten der Spannungsbögen war es als säße ich auf Sparflamme und das wirklich eigentliche fehlte und konnte mich dann nicht erreichen! Die Fantasie in der Geschichte ist groß und auch eigene Märchen und Legenden Inhalte finden hier Platz(habe jetzt nicht rausfinden könne ob da es in der Richtung wirklich was echtes dran ist?!) und auch die Außergewöhnlichkeit von Sachen/Dingen/Orten ist speziell und manches las sich für mich doch irgend wie komisch-sicher Gewöhnungssache!
Im Ganzen finde ich hätte das Buch sicher einfach nen Paar Seiten mehr gebraucht um alles im ganzen ausführlich und ohne Sprünge zu erzählen, oder man hätte eine Reihe auch schon selbst drauß machen können -denn so finde ich es ansich einfach nicht ganz stimmig und würde gerne noch mehr lesen und mich reinfühlen und in die Geschichte abtauchen mit bildlichen Kopfkino!
- C. S. Lewis
Der König von Narnia
(613)Aktuelle Rezension von: FallendreamsAuch hier: Narnia ist meine Kindheit und ich verbinde so viele schöne Erinnerungen mit diesem Buch und auch mit dem Film.
Bereits auf den ersten Seiten überkam mich ein wohliges Gefühl, da ich diese Geschichte als Kind bestimmt über ein Dutzend Mal angehört habe. Herr Tumnus noch einmal aufs Neue zu treffen war einfach toll.
Die vier Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy reisen das erste mal nach Narnia und treffen dort auf Aslan. Man, wie gerne mochte ich den Film und das Buch liefert nochmal einen tieferen Einblick in die Geschichte. Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass es wie ein Märchen geschrieben und somit die Sprache älter ist. Darf sie auch sein, denn das Buch hat einige Jahre auf dem Buckel. Zudem ist es ein Kinderbuch, weshalb man von der Tiefe und Ausführlichkeit der Story nicht zu viel erwarten darf.
Für mich schon ein Klassiker. ! ;)
Außerdem sehr Lesenswert, egal in welchem Alter.
- Hanns-Josef Ortheil
Mit dem Schreiben anfangen
(14)Aktuelle Rezension von: quatsprecheWas macht ein Blogger/eine Bloggerin außer recherchieren und Ideen ausformen? Genau: schreiben. Deswegen landen auf meinem Tisch auch immer wieder Bücher, die sich damit beschäftigen. Kreatives Schreiben gehört zu meinem Leben, wie Wasser oder Essen, doch es ist manchmal nicht so einfach sich zu motivieren oder die Inspiration zu greifen. Jeder Schriftsteller hat da so seine eigenen Tipps und Tricks, es schadet jedoch nicht diese zu kennen, denn vielleicht funktionieren sie bei mir auch.
Die Reihe „Kreatives Schreiben“ von Duden hilft Autoren, Journalisten oder Bloggern ihre Finger zu trainieren, den Kopf frisch zu halten und durch neue Übungen evtl. auch neue Ideen zu fördern.Im Vorwort wird klar, dass dieses schmale Büchlein nicht nur für Profis geeignet ist. Und auch nicht nur für Anfänger. Das Vorwort erzählt eine kleine Geschichte von Nora. Die junge Frau schreibt gerne in ihrer Freizeit, sammelt alles, manchmal dürfen Freunde und Familie etwas lesen. Doch eigentlich ist das Schreiben für Nora gar kein Hobby, sondern so wichtig wie es für mich ist, denn es geht kaum ohne. Doch Nora hat das gleiche Problem wie ich: wir betreiben das Schreiben wie ein Hobby und stehen uns somit selbst im Weg.
Der Autor, Hanns-Josef Ortheil, fordert den ambitionierten Nachwuchsautor dazu auf über seinen Schatten zu springen und gibt in fünf Kapiteln strukturierte Anleitung, wie aus einem Hobby Ernst wird. Jedes Kapitel enthält kleine verschiedenste Aufgaben, die jeweils mit ‚Schreibaufgaben‘ abgeschlossen werden. Sozusagen kleine Hausaufgaben, die dabei helfen sich zu konzentrieren, sich zu fokussieren und evtl. auch zu entdecken, welche Fähigkeiten in einem Stecken.
Orhteil erklärt auch, und das finde ich auch immer wieder spannend, wie wichtig es ist die richtige Schreibumgebung zu schaffen. Und wenn ich mich auf meinem Schreibtisch so umsehe, habe ich diese Aufgabe auf jeden Fall nicht gemeistert (wieso ist mein Schreibtisch eher eine Ablage, als alles andere??). Ich weiß immer gar nicht welche Aufgaben ich zuerst bearbeiten soll, alles stapelt sich und ich bin sehr oft überfordert. Und dabei sollte der Schreibtisch, an dem ich kreativ arbeite, meine Inspiration fördern. Das sollte ich auf jeden Fall ändern….
Ich denke dieses Buch ist eine tolle Hilfe zur Selbsthilfe, aber auch ein gutes Geschenk für Menschen, die sich selbst nicht trauen den Schritt zu gehen. Diese Gabe, Gedanken in geschriebene Worte zu formen, ist selten und sollte auf jeden Fall genutzt und ausgebaut werden. Traut euch! Mit diesem Buch könnt ihr einen wirklich guten Anfang finden.
Originalbeitrag: Mit dem Schreiben beginnen
- Stephan M. Rother
Ein Reif von Eisen
(106)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Auftakt der Trilogie besitzt ein hübsches Worldbuilding, welches in die Handlung eingearbeitet wurde. Allerdings war es zu Beginn schwierig, die wichtigen Charaktere zu identifizieren, denn es gibt sehr sehr viele Figuren und manchmal verlor ich ein bisschen den Überblick. Drei Handlungsstränge erleichterten die Zuordnung auch nicht wirklich. Aber der Hälfte des Buches hatte ich mich akklimatisiert und dann startete auch endlich die Spannung, die vorher nur leicht angestiegen war.
Die Hauptcharaktere waren klasse. Die drei Frauen sind jede auf ihre Art stark und gehen ihren Weg, der nicht unbedingt einfach ist. Endlich mal Fantasy, in denen die Frauen nicht nur Beiwerk sind. Obwohl sie nicht zu den Herrschern gehören.
Rothers Schreibstil ist eine hübsche Mischung aus detailfreudigen Beschreibungen und kurz-knackigen Action-Szene. Deshalb war es mir auch egal, wenn ich mal nicht genau wusste, wer mit wem wie zusammenhängt. Die Handlung wurde vorangetrieben und nur das zählte.
Alles in allem hat mir der Auftakt gefallen und ich halte mal die beiden Folgebände im Hinterkopf. Es gibt klare 4 Eisen-Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘
Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?
- Bernhard Hennen
Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin
(86)Aktuelle Rezension von: Damaris_E_MoreauDer zweite Band zu "Die Chroniken von Azuhr" schließt nahtlos an den ersten an, weswegen ich empfehle, diesen zuerst zu lesen.
Ich kann nur für das Taschenbuchformat sprechen, wenn ich sage, dass leider die Karte zur Welt von Azuhr fehlt. Da ich beim Lesen nicht ständig zum Computer laufe, fehlt die Orientierung, denn die Geographie spielt vor allem in diesem zweiten Band eine große Rolle.
Auf der Insel Cilia herrscht Krieg, der an mehreren Schauplätzen stattfindet. Die Perspektiven ändern sich und erlauben, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Obwohl man von zahlreichen Protagonisten sprechen kann, möchte ich als Hauptpersonen den Erzpriester Nandus, welcher auf seine eigene Weise hehre Ziele verfolgt, und seinen Sohn Milan nennen, dem eine ganz besondere Rolle zukommt. Während jeder für seine Überzeugungen in den Kampf zieht, müssen sie sich jedoch plötzlich nicht nur Schlachtplänen, Intrigen und politischen Finten stellen, sondern bekommen durch lebendig gewordene Märengestalten besondere Herausforderungen geliefert.
Ich liebe den Schreibstil des Autors, die bildhafte Sprache, den Wortschatz. Außerdem gelingt es ihm, den Leser zu packen, für unerwartete Wendungen und Spannung zu sorgen. Was Hinrichtungen und Grausamkeiten betrifft, ist B. Hennen äußerst kreativ, was stark an meinen persönlichen Grenzen schabt.
Im Prinzip handelt es sich bei diesem Buch um einen Kriegsroman mit schrecklichem Ende. Schrecklich emotional, schrecklich dramatisch, schrecklich mitreißend.
Bernhard Hennen ist einer jener Autoren, von dem ich blind Bücher kaufen würde. Versteht sich von selbst, dass ich die Reihe empfehle und auf den dritten Band harre (ich warte auf die Taschenbuchausgabe, die erst noch kommt, schließlich müssen alle Bücher im selben Format im Regal stehen.) - Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Chroniken. Live und ungekürzt
(383)Aktuelle Rezension von: GothicQueen"Die Känguru-Chroniken" von Marc-Uwe Kling stand schon viel zu lange in meinem Regal. Endlich habe ich es mir als Hörbuch vorgenommen und bin entsetzt, dass ich dieses Buch/Hörbuch erst jetzt gehört habe. Es ist SO lustig!
Das Hörbuch wurde vom Autor selbst gesprochen. Es war eine Live-Aufzeichnung. Ich vermute mal mit Publikum. Was sehr beachtlich ist, denn das Hörbuch hat eine Dauer von fast 5 Stunden. Wenn das eine Live-Veranstaltung war, dann war die bestimmt extrem lange und anstrengend.
In dem Hörbuch spricht Marc-Uwe Kling sich selbst, wie er im Dialog mit einem Känguru steht, welches er auch spricht und natürlich seine Stimme verstellt. Und es hat so gut gepasst! Wahnsinn, ich konnte mir das Känguru super vorstellen dadurch. Die beiden leben mehr oder weniger zusammen und erleben entsprechend einiges. Verschiedene Alltagssituationen werden beschrieben mit unfassbar viel Humor, Liebe zum Detail, Sarkasmus und Ironie at it's best. Ich lieb's einfach nur.
Nicht alle Witze sind super witzig, das macht aber nichts. Das große Ganze macht es schließlich und im allgemeinen ist es sehr lustig. Also wer diese Art von Humor mag, sollte zu diesem Buch greifen, wer es noch nicht hat! Und ich werde mir schnell ein weiteres Buch suchen vom Autor, was ich lesen kann. Oder wohl eher hören. Denn in diesem Fall muss ich tatsächlich sagen, dass das Buch vermutlich nicht so lustig gewesen wäre, wenn man es nur gelesen hätte und die Stimmen nicht gehört hätte.
- Alexey Pehov
Schwarzer Dolch
(46)Aktuelle Rezension von: NicoleGozdekInhalt:
Der Seelenfänger Ludwig van Normayenn zieht durch die Lande, um böse Seelen zu vernichten, die den Lebenden schaden wollen. Doch dabei macht er sich auch Feinde. Denn nicht jeder Mensch mag die Seelenfänger oder andere Magier und als Ludwig bei einem seiner Aufträge eine Intrige vereitelt, setzt er damit Ereignisse in Gang, deren Folgen ihn noch lange beschäftigen werden ...
Meine Meinung:
Der russische Autor Alexey Pehov schreibt spannende Fantasy, die mich eigentlich fast immer gut unterhalten kann. Daher habe ich in diesen Tagen auch mit einem guten Gefühl zu "Schwarzer Dolch" gegriffen, als ich mit einem phantastischen Roman von den Problemen in unserer Welt ablenken wollte. Das hat jedoch nicht ganz geklappt, aber dazu später mehr.
Das Buch besteht aus nur 6 Kapiteln, wobei jedes Kapitel ein neues Abenteuer des Seelenfängers Ludwig in einer neuen Stadt darstellt. Diese sind dabei sehr abwechslungsreich, stets steckt jedoch irgendeine dunkle Seele oder ein dämonisches Wesen - wofür die Hilfe die Kirche benötigt wird - hinter den Problemen oder jemand muss gerettet werden.
Die Toten sind jedoch nicht alle böse, es gibt auch ruhelose Seelen, die niemandem Schaden. Eine von ihnen ist Ludwigs Begleiter Apostel, ein feiger ermordeter Kirchenmann, der als eine Art zweites Gewissen den Seelenfänger begleitet. Ludwigs zweiter Begleiter hingegen ist um einiges dunkler. Die belebte Vogelscheuch, Scheuch genannt, schließt sich Ludwig an und begleitet ihn auf seinen Reisen. Er ist überraschend loyal ihm gegenüber, aber auch ein wenig blutrünstig. Als Leser ahnt man schon, dass die Zusammenarbeit der beiden im Verlaufe der Reihe vielleicht nicht immer harmonisch sein wird. Aber kommen wir erst einmal zu diesem Roman.
Mir hat die Geschichte insgesamt gut gefallen, ganz anders als die letzte Geister-Geschichte, die ich von Alexey Pehov und seinen beiden Co-Autorinnen gelesen hatte. Es gibt aber ein paar Dinge, über die ich gestolpert bin.
1.) Spielt die Geschichte nun auf einer magischen Parallelwelt oder nicht? Und warum ist das unbedingt notwendig?
Pehov hat die Geschichte in einer phantastischen Welt angesiedelt. Dennoch handelt es sich bei den Kirchenmännern um Christen. Jesus wird erwähnt. Es gibt die Inquisition. Alles schön und gut. Dann schaut man sich jedoch die Karte hinten an und es wird einem klar, dass wir uns eben NICHT auf der Erde befinden, dass Pehov einfach Aspekte aus unserer Welt in eine andere verpflanzt hat. Da jedoch die Seelenfänger, die Zauberer und Hexen sowie der Orden der Gerechtigkeit nicht dazu passen, hätte ich es passender gefunden, nicht aufs Christentum Bezug zu nehmen und stattdessen eine neue, ähnliche Kirche zu entwickeln. Für mich hätte die Geschichte dann besser funktioniert.
2.) Warum befinden sich die Schauplätze des Romans fast alle nicht auf der Karte?
Das finde ich besonders ärgerlich. Wenn ein Autor schon eine Karte zu einem Roman mitliefert und man als Leser zwar die Länder findet, die im Roman erwähnt werden, nicht jedoch die Ortschaften oder Städte, in denen sich der Held aufhält, dann sucht man sich nicht nur dumm und dusselig, sondern hätte man meiner Meinung nach auch auf die Karte verzichten können. Besonders weil die Karte eben unterstreicht, dass wir uns eben nicht auf der Erde befinden.
3.) Das Glossar ist teilweise nutzlos.
Auch hier könnt ihr euch einen schweren Seufzer von mir vorstellen. Ich habe so häufig versucht, etwas über die dunklen Seelen und diverse Begriffe nachzuschlagen, und wurde vom Glossar enttäuscht. Wenn man schon ein Glossar erstellt und neue Begriffe erfindet, dann sollte man diese auch alle ins Glossar aufnehmen und einige nicht und andere schon. Denn die Begriffe, die ich dort gefunden habe, hatte ich nicht gesucht, weil ich dazu im Kontext genug Infos in der Geschichte hatte. Die Begriffe, die ich allerdings gesucht habe, standen alle nicht drin. Das war echt frustrierend.
Kommen wir noch mal zum Anfang meiner Rezension zurück. Eigentlich wollte ich mich ja beim Lesen von der aktuellen Krise ablenken ... na ja, wenn sich dann eins der sechs Kapitel um eine Seuche dreht, dann ist plötzlich doch alles wieder da. Vermutlich ist das Buch doch nicht das Richtige in der aktuellen Lage. :/
Fazit:
Insgesamt hat mir die Geschichte zwar gefallen, da sie spannend war und ich mich beim Lesen gut mit der Hauptfigur identifizieren konnte. Es gab jedoch auch ein paar Punkte beim Worldbuilding und bei der Ausstattung (Glossar, Karte), die für mich nicht ganz rund waren. Als Ablenkung in Corona-Zeiten kann ich das Buch zwar nicht empfehlen, dennoch war es unterhaltsam und ich werde die Reihe wohl zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen, da ich gespannt bin, wie es mit Ludwig und seinen beiden Begleitern weitergeht. - Katharina Seck
Die Dunkeldorn-Chroniken - Blüten aus Nacht
(122)Aktuelle Rezension von: MinijaneDie Geschichte, die sich von der Grundidee wirklich gut anhörte, konnte mich leider nicht überzeugen.
Protagonistin Opal erzählt als Icherzählerin von ihren Erlebnissen als einfache Farmarbeiterin in ihrem Heimatdorf Elver. Dort wird eine gefährliche Pflanze, der Dunkeldorn angepflanzt, deren Blütenstaub nach der Ernte den Magiern in der Hauptstadt als Essenz für ihre magischen Kräfte dient. Ein Unglück vernichtet das ganze Dorf. Opal die einzige Überlebende wird in der Krankenstation der Universität gesund gepflegt und bekommt die Chance als assistentische Hilfskraft bei der Professorin, die sie gerettet hat, zu arbeiten. Doch schnell stellt sich heraus, das man ein falsches Spiel mit ihr spielt. Die tödliche Pflanze und die Gier nach Macht scheinen in den Menschen die schlimmsten Eigenschaften zu erwecken, und je mehr Opal herausfindet, desto mehr gerät ihr eigenes Leben in Gefahr.
Die Geschichte ist leider streckenweise etwas zäh. Trotz all dem Schrecklichen was der Protagonistin oder auch den Nebencharakteren passiert, konnte ich nicht richtig mitfühlen mit ihnen. Besonders die Nebenfiguren waren nur sehr oberflächlich beschrieben, und nachdem ihnen etwas Furchtbares passiert ist, wurden sie vergessen. Die Geschichte nimmt hier den Faden nicht mehr auf und Opal kümmert sich auch nicht weiter um deren Schicksal.
Die Dunkeldornpflanzen mit ihrem ätzenden und todbringendem Blütenstaub entwickeln nahezu menschliche Eigenschaften. Das war mir dann doch zuviel. Außerdem war mir der Schreibstil manchmal zu melodramatisch.
Zugegeben, ich bin jetzt nicht wirklich die Zielgruppe für dieses Buch. Leider bin ich mit dieser Geschichte einfach nicht warmgeworden. Meiner Meinung nach wurde hier viel Potential verschenkt, was schade ist, da ich die Grundidee wirklich interessant fand.
Ich werde die Reihe nicht weiter fortsetzen .
2,5 Sterne
- Jando
Die Chroniken der Windträume
(69)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Die Chroniken der Windträume“ von Jando ist ein modernes Märchen, das mich wie schon zuvor „Sternenreiter“ & „Traumflieger“ total in seinen Bann gezogen, verzaubert und sehr berührt hat. In „Die Chroniken der Windträume“ haben sowohl Tom, als auch sein Sohn Jan eine Begegnung mit dem Herrn der Winde, beide jeweils zu einer Zeit der Trauer und des Verlustes. Beide stehen an einem Punkt in ihrem Leben, den es zu bewältigen gilt und diese Zeit und die damit verbundenen Gefühle und Brücken, die es zu überwinden gilt, erlebt man hier mit. Da ich mittlerweile schon das aktuelle Buch von Jando zuliegen habe ("Im Himmel gibt es einen Bahnhof") und mich schon sehr aufs lesen freue, dachte ich nutze ich die Chance und schreibe vorher noch ein bisschen was zum vorheriegn Werk aus Jandos Feder. Jando erschafft hier nämlich wieder einmal ein Märchen für Erwachsene, das ganz offen und ehrlich mit dem Schmerz und der Thematik eines Verlustes umgeht und dennoch so viel Hoffnung schenkt, dass ich gar nicht weiß, ob mein Tränchen, das ich am Ende geweint habe aus Mitgefühl oder purer Hoffnung war. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem und wieder einmal ist es so, dass dieses Buch mir etwas ganz besonderes mitgegeben hat. Neben der Hoffnung, ist es nämlich der Glaube an die Träume, der in meinem Herzen ein ganzes Stückchen gewachsen ist und das fühlt sich bei jedem lesen des Buches immer wieder unwahrscheinlich schön an! - Franziska Kamberger
Die Andoria Chroniken - Im Schatten des Panther
(22)Aktuelle Rezension von: SchnudlDie Strafe für Magie, ist der Tod.
In Andoria herrscht der Reinheitskrieg. Es wird Jagd auf Magische gemacht und auch Malenia und ihre Pantherdame Shadow versuchen ihre Magie zu verbergen. Und als sie eines Tages zum König eskortiert wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Der Auftakt der High Fantasy Trilogie von Franziska Kamberger.
Du stehst auf World Building und wundervolle Charaktere? Tierische Begleiter machen dich froh? Tiefgründige aber auch poetische Geschichten sind genau dein Ding? Slow Burn ohne Spice oder minimale Romance reichen dir vollkommen aus? Dann ist hier das perfekte Highlight für dich.
Die Autorin erschafft hier ein atemberaubendes World Building und wundervolle Charaktere. Es ist poetisch und bildhaft geschrieben und man wünscht sich direkt in die Welt. Die Geschichte rund um Malenia schreitet langsam voran und es passiert recht wenig und doch fesselt es einen und ist richtig spannend.
Es wird aus zwei Sichtweisen erzählt, was überhaupt nicht stört, da man noch mehr Einblick in die Gefühlswelt bekommt. Im Hörbuch hätte ich zwei Stimmen allerdings besser gefunden. Ich mochte Malenia und Aiden sehr aber vor allem hat es mir die Pantherdame Shadow natürlich angetan. I mean, wer will keinen Panther an seiner Seite?!
Unvorhersehbare Wendungen haben mich an das Buch gefesselt. Und nach diesem krassen Ende werde ich auch direkt mit Band Zwei Starten.
Endlich mal wieder eine Fantasygeschichte, in der die Liebe nicht im Vordergrund steht und es auch keinen Spice gibt. Hat das Buch auch überhaupt nicht nötig. Die Autorin brilliert hier mit anderen Dingen. Und wer nicht ganz auf die Liebe verzichten will, der bekommt sein romantisches Schmankerl trotzdem.
Auftaktshighlight!
- Lori Handeland
Lori Handeland, Die Phoenix Chroniken, Band 1,2,3,4 (Die Phoenix Chroniken)
(14)Aktuelle Rezension von: M-ValeriusIch habe diese Bücher verschlungen! Und bis heute liebe ich sie. Allerdings gibt es da diesen Haken mit dem Ende. Ich will nicht spoilern, aber, das war nichts. Wo ist Band 5?
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 14: Engelsblut
(91)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsIn "Die Chroniken der Seelenwächter - Engelsblut" (Band 14) führt Nicole Böhm ihre packende Urban Fantasy-Serie mit einem emotionalen und spannungsgeladenen Kapitel fort.
Der Band konzentriert sich verstärkt auf die engelhafte Natur einiger Charaktere und deren Verbindung zur übernatürlichen Welt. Die Entwicklung der Hauptfiguren wird dabei noch tiefgründiger ausgearbeitet, während neue Enthüllungen das bereits etablierte Universum der Seelenwächter erweitern.
Böhms charakteristischer Schreibstil bleibt auch in diesem Band erhalten - lebendig, atmosphärisch und mit einem besonderen Gespür für emotionale Momente. Die Autorin versteht es, die übernatürlichen Elemente glaubwürdig mit der modernen Welt zu verweben und erschafft dabei eine fesselnde Atmosphäre.
Die Handlung baut stark auf den Ereignissen der vorherigen Bände auf, weshalb Neueinsteiger hier definitiv nicht einsteigen sollten. Die komplexen Beziehungsgeflechte und vielschichtigen Handlungsstränge erfordern das Wissen aus den vorherigen Teilen der Serie.
Ein besonderer Fokus liegt in diesem Band auf der Erforschung der engelshaften Aspekte der Geschichte, was neue Perspektiven auf bereits bekannte Charaktere eröffnet. Die emotionale Tiefe der Erzählung wird dadurch noch verstärkt.
Insgesamt ist "Engelsblut" ein weiterer gelungener Band der Serie, der die Geschichte der Seelenwächter um interessante Facetten erweitert und Fans mit neuen Entwicklungen belohnt.
- Laura Misellie
Von Mut und Ahnen: Die Spiegel-Chroniken 3 (Fesselnde Urban Fantasy voller Magie und Mythen mit moralisch grauen Charakteren)
(3)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltDas Cover und die Kapitelzierden finde ich wieder richtig schön.
Außerdem gibt es erneut eine Karte und am Ende ein Glossar.
Ich mag sowas einfach total.
Durch den angenehmen Schreibstil hatte ich wieder einen super Lesefluss und war viel zu schnell am Ende.
Das Setting begeistert mich nach wie vor sehr.
Eine abgelegene Insel, eine mysteriöse Akademie und ein Hauch von Mittelalter.
Dazu eine Welt, in der Mythen, Legenden und Märchen nicht nur Geschichten sind, sondern tatsächlich existieren, richtig cool.
Unsere Protagonistin Jo macht hier erneut eine tolle Entwicklung durch.
Ich mag sie seit Band 1 richtig gern und auch diesmal habe ich sie sehr gern begleitet.
Die anderen Figuren wie Eric, Baze und Tom mochte ich ebenfalls sehr.
Die Thematik rund um Salem und die Hexen fand ich unglaublich spannend.
Dieses Setting bringt eine ganz besondere Atmosphäre mit sich und ich mochte es sehr, wie mystisch und gleichzeitig bedrückend es sich angefühlt hat.
Die Hexe, die wir dort kennenlernen, fand ich super interessant.
Sie bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte und das fand ich richtig klasse.
Der Spannungsbogen blieb durchgehend sehr hoch und ich war die ganze Zeit gefesselt.
Allerdings muss ich sagen, dass mir vieles in diesem Band ein wenig zu schnell ging.
Gerade die Suche nach den Artefakten hätte für meinen Geschmack deutlich mehr Raum und dementsprechend ein paar Seiten mehr haben dürfen.
Das Ende fand ich schön, aber auch hier ging mir alles etwas zu schnell.
Insgesamt ein guter Abschluss der Reihe, der mit starken Ideen, einer tollen Protagonistin und spannenden Themen überzeugt.
Auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Seiten gewünscht hätte, habe ich die Geschichte sehr gern gelesen und verabschiede mich mit einem guten Gefühl aus dieser besonderen Welt.
Ich danke Laura Misellie von Herzen für das Rezensionsexemplar 🧡✨📚























