Bücher mit dem Tag "chronische schmerzen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "chronische schmerzen" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Frida (ISBN: 9783442315598)
    Maren Gottschalk

    Frida

     (8)
    Aktuelle Rezension von: buchmagie88
    Es ist das Jahr 1938, als in New York eine Künstlerin ankommt, deren Name weltberühmt werden sollte. 
    In Frida Kahlo tobt ein Gewittersturm, ihre Ehe mit dem berühmten Künstler Diego Rivera scheint am Tiefpunkt angekommen zu sein, doch in New York soll ihre erste Einzelausstellung eröffnet werden und schon kurz nach ihrer Ankunft umringen sie Freunde und Bewunderer ihrer Kunst. In New York trifft Frida auch den Fotografen Nick Muray wieder, für den sie, unabhängig ihrer Ehe mit Diego, schon länger tiefe Gefühle hegte. Die beiden beginnen eine stürmische Affäre, die Frida auch auf ihrem weiteren Weg über Paris bis in ihre Heimat, Mexiko, begleitet. 
    Über alles, was sich ihr dabei in den Weg stellt, scheint sie hinwegzusteigen und beweist sich immer wieder als schillernde, beeindruckende und charismatische Persönlichkeit und vor allem als unglaublich talentierte und leidenschaftliche Künstlerin. 

    Frida Kahlo war eine beeindruckende und leidenschaftliche Künstlerin, um die sich viele Mythen rankten. Das lag vor allem an ihrer intensiven und unwiderstehlichen Ausstrahlung, ihrer Art sich zu kleiden und auch sich gesellschaftlich zu präsentieren, da sie sich nicht nur im Äußerlichen sehr oft von den Frauen in ihrem unmittelbaren Umfeld abhob und unterschied. Maren Gottschalk widmet sich in ihrem Roman "Frida" einer wichtigen Zeitspanne im Leben der begnadeten Künstlerin Ende der Dreißigerjahre, in denen Fridas Reise von New York nach Paris, dann wieder zurück nach New York und schließlich Richtung Heimat führte. Dabei vermischt die Autorin Realität und Fiktion, und schenkt vor allem dem Schauplatz New York besondere Aufmerksamkeit. In der Stadt, die niemals schläft, legt sich der Grundstein für Frida Kahlos weltweitem Erfolg als Malerin in ihrer ersten Einzelausstellung, in New York beginnt Gottschalks Roman und die Stadt ist zudem Schauplatz der großen Liebe zwischen Frida und dem Fotografen Nick Muray. Grandios erzählt sind in "Frida" zudem die Rückblicke in die meist schmerzhafte Vergangenheit der Hauptfigur, die immer wieder zwischen der Haupterzählung eingestreut werden. Frida Kahlos tragischer Unfall im jugendlichen Alter wird thematisiert, der sie zu einem Leben voller Schmerzen verdammte, die Diagnose der Kinderlähmung, die sie als Kind bekam und der schmerzhafte Verrat der eigenen Schwester und ihres Ehemannes Diego, als sich herausstellt, dass die beiden eine Affäre hatten. Aber auch in die Anfänge ihrer unverwechselbaren Malerei erhalten die Leserinnen und Leser einen Einblick. So entsteht eine fast schon intime Beziehung zur Hauptfigur, die nicht nur durch ihren phänomenalen Charakter imponiert, sondern eine so große Stärke demonstriert, die sich durch die von Maren Gottschalk immer wieder beschriebene Einblicke in Fridas Gefühlswelt noch einmal verdeutlicht. Es mag sein, dass gerade diese Passagen der Fiktion des Romans angehören, doch, wenn man Fridas Wesen als Ganzes kennen lernt, dürften diese nicht sehr weit von der Realität entfernt sein. 
    Natürlich wird in "Frida" auch der Kunst der Malerin ausreichend gewürdigt. Was ich in dem Zusammenhang besonders schön fand, wie immer wieder die persönliche Beziehung von Frida Kahlo zu ihren Bildern herausgestellt wurde. Daran erkennt man auch zuletzt ihre wunderbarste Eigenschaft: ihre einzigartige, intensive und leidenschaftliche Art zu lieben. Vor allem ihre Kunst, aber auch die Männer in ihrem Leben, was man besonders schön in den immer wieder abgedruckten Liebesbriefen Frida Kahlos an ihren Ehemann, an Nick und an ihrer Schwester erkennt. Nach der Lektüre von "Frida" recherchierte ich aus diesem Grund, ob es vielleicht sogar eine eigene Sammlung der Liebesbriefe Frida Kahlos gibt und glücklicherweise wurde ich fündig. 
    Maren Gottschalk ist ein wunderbar erzähltes Porträt einer einzigartigen Künstlerin gelungen. Besonders schön fand ich abschließend die Erklärung der Autorin bezüglich ihrer Vorgehensweise der Vermischung von Realität und Fiktion: genau das hat Frida Kahlo in ihren Bildern auch gemacht. 
    Unbedingt lesen! 



  2. Cover des Buches Unerklärliche Beschwerden? (ISBN: 9783426408117)
    Helga Pohl

    Unerklärliche Beschwerden?

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Dieses Buch soll Ihrer Hoffnung neue Nahrung geben. Vor allem soll es Ihnen helfen, zu verstehen, worunter Sie leiden. … [Es handelt] sich bei diesen körperlichen Veränderungen nicht um Äußerungen einer organischen Erkrankung, sondern um Verspannungen, d.h. um unbewusste eingefleischte Angewohnheiten. Und diese sind änderbar.«

     

    Ihnen fehlt nichts. Freuen Sie sich, Sie sind gesund. Verspannungen hat jeder. Lassen Sie doch mal locker! So ganz jung sind Sie ja nicht mehr. Das ist vielleicht unangenehm, aber harmlos.

    Wem von diesen Aussagen etwas bekannt vorkommt, für den wurde dieses Buch geschrieben. Ich hatte mich schon fast daran gewöhnt, dass am Ende eines Arztbesuchs für mich die Diagnose „psychosomatisch“ steht. Liebe Mediziner, bitte nicht falsch verstehen! Ich möchte nicht hören, dass ich krank bin. Aber ich möchte irgendeine Perspektive haben, meine Beschwerden loszuwerden.

     

    Über eine Bekannte kam ich an dieses Buch. Ihr hatte die Therapie geholfen und auch der Bekannten, von der sie den Tipp erhielt. Was soll ich sagen? Ich begann zu lesen und fühlte mich sofort angesprochen.

     

    Die Autorin wurde selber aus eigener Erfahrung heraus aktiv. Dr. Helga Pohl ist Psychologische Psychotherapeutin. Nach einer langen persönlichen Leidenszeit als Schmerzpatientin (sie galt als hoffnungsloser Fall) beschäftigte sie sich ab 1990 mit körpertherapeutischen Verfahren und entwickelte letztlich die „Sensomotorische Körpertherapie“. Die Methode zeigte sich als sehr erfolgreich und so orientierte sie sich beruflich um. Sie gründete das Körpertherapie-Zentrum in Starnberg bei München, gibt Seminare und bildet Therapeuten aus. Es gibt mittlerweile zahlreiche Therapeuten, die man über eine Therapeutenliste im Internet findet. Seit 2019 läuft ein Forschungsvorhaben über die Wirksamkeit der Therapie an der Universität Jena.

     

    Das Buch stellt ausführlich die Therapie vor. Es ist umfangreich, liest sich aber sehr leicht. Im ersten Teil geht es zunächst darum, den eigenen Organismus und seine Beschwerden besser zu verstehen. Die medizinischen Grundlagen werden dabei gut verständlich erklärt. Hier dreht sich dann auch viel um den Bereich der psychosomatischen Beschwerden und um die Entstehung von Verspannungskrankheiten. Man lernt den eigenen Körper kennen und erfährt, was man selber tun kann.

    Danach folgen einzelne Kapitel für „Beschwerden von Kopf bis Fuß“. Hier gibt es viele Beispiele, die ausführlich beschrieben werden, jeweils mit Abbildungen und Fotos. Es geht darum, Fehlhaltungen zu erkennen und zu verstehen, wie Probleme zusammenhängen. Was macht man falsch und wie lässt es sich verbessern? Gut erklärte Bewegungs- und Spürübungen am Ende der Kapitel helfen dabei.

     

    Grundsätzlich besteht die Therapie aus fünf Verfahren:

    1. Pandiculations nach Thomas Hanna
    2. Triggerpunktbehandlung mit Bewegung
    3. Manuelle Bindegewebsbehandlung der Haut und Unterhaut
    4. Sensomotorische Übungen
    5. Körperbewusstseinstraining (ganz wichtig für eine dauerhafte Heilung)

     

    Ich habe ein paar wichtige Dinge realisiert. Zunächst einmal: Es gibt unwillkürliche Verspannungen. Die kann man willkürlich nicht mehr lösen, da gibt es kein bewusstes Lockerlassen mehr. Das erklärt so manches.

    Dann: Der Mensch ist eine zusammenhängende Einheit. Jede Körperfehlhaltung führt automatisch zu einer Kopffehlhaltung. Jemand mit einer Körperfehlhaltung hat immer auch Nackenverspannungen. Verspannungen führen wieder zu Fehlhaltungen. Und die wieder zu Bewegungsstörungen. Übler Kreislauf. Mir wird klar, weshalb im Lauf der Zeit immer neue Problemstellen dazukommen.

    Ich habe sehr viel über Muskulatur und Bindegewebe erfahren, über Überempfindlichkeiten und das Schmerzgedächtnis. Über sensomotorische Amnesie in verspannten Partien. Und nachdem mich die Lektüre überzeugt hatte, habe ich mir einen Therapeuten gesucht. Nach jetzt fünf Behandlungen habe ich das Gefühl, dass sich etwas ändert, bessert, in die richtige Richtung bewegt. Ich habe ein gutes Gefühl.

     

    Fazit: Hilfe für Menschen mit funktionellen, „psychosomatischen“ Erkrankungen. Sehr informatives, gut strukturiertes und übersichtliches Buch.

     

    »So sind Wissen und Erfahrung des Therapeuten zwar wichtig, aber am Ende steht er nicht als Wunderheiler da, sondern die Patienten werden zu aufmerksamen, aktiven und mündigen Menschen, die selbst für sich sorgen können. Mit der Wiederentdeckung des Spürens und Bewegens können sie zeit ihres Lebens selbst beurteilen, was gut für sie ist. So wird Heilung dauerhaft.«

  3. Cover des Buches Mein Leben davor (ISBN: 9783981666755)
    Richard Mackenrodt

    Mein Leben davor

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Chica 75

    Für mich war es einfach nichts. Leider fängt das Buch sehr realistisch und vielversprechend an und driftet dann in eine Art Fiktion ab, die nichts für mich war.
    Es ist aber trotzdem gut zu lesen und zuweilen auch ziemlich witzig.
  4. Cover des Buches Schmerzen verlernen (ISBN: 9783642349331)
    Jutta Richter

    Schmerzen verlernen

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches The Mind/Body Prescription (ISBN: 9780446675154)
    John Sarno

    The Mind/Body Prescription

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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