Bücher mit dem Tag "clans"

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181 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.374)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.557)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  3. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.440)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Die Bestimmung (1) von Veronica Roth, geht es um Beatrice auch genannt Tris, welche bei den Altruan (Selbstlosen) aufgewachsen ist. Es gibt in dieser Zukunft 5 Fraktionen, einmal Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und Ferox – die Furchtlosen. Als sie 16 Jahre alt ist, wird sie in einem Test gestetet zur welcher Fraktion sie einmal gehören wird. In dem Test kommt heraus, das Tris zu den Unbestimmten gehört, was sehr schlecht ist, da diese auf der Straße leben und vollen verachtet werden. Trotzdem bekommt sie Hilfe und entscheidet sich für die Ferox die Furchtlosen. Auch wenn sie es am Anfang nicht einfach hat bei ihrer neuen Fraktion, sie ist zufrieden. Jetzt ist nur noch die Frage, wird sie als Unbestimmte in der Fraktion auffallen ? Und wird sie eine vollwertige Ferox werden, weil nicht alle vollwertige Ferox werden, sondern nur 10 von allen ?

    Meine Meinung:
    Ich fand die Geschichte spannend und flüssig zu lesen/ hören. Die Geschichte ist ein guter Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Tris als auch Four sind mir beide sympathisch geworden, sie sind beide stark und auch schwach, wa sie menschlich werden lässt. Mir hat es gut gefallen, wie die Geschichte erzählt wurde und wie einem auch die Zukunft erklärt wurde. Die Zukunft in der sie beide leben, ist düster, strickt und teilweise auch ziemlich hart. Wenn ich das Buch und den Film Vergleiche, gibt es einige Unterschiede besonders am Anfang, was mich aber persönlich nicht gestört hat. Jetzt freue ich mich schon auf Band 2, da Band 1 mit einem Cliffhanger geendet hat.

    Fazit:
    Ein toller Auftakt zu einer spannenden Trilogie in einer Zukunft, die komplett anders ist. Ich freue mich schon auf Band 2.

  4. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.276)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  5. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

    Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr und ihrer treuen Löwenesse alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

    Nachdem das Buch vor einiger Zeit so sehr gehypt wurde, habe ich es jetzt auch mal in die Hand genommen. Der Klappentext hat mich jetzt eher weniger interessiert, da er sehr standardmäßig klang, aber ich fand die Idee einer Fantasywelt, die nicht auf dem europäischen Mittelalter oder ähnlichem basiert sehr spannend. 

    Was das angeht wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Welt ist wirklich spannend und originell. Das Worldbuilding ist gut gemacht und ich habe mich schnell in Orisha eingefunden und wurde dennoch immer wieder überrascht.
    Allerdings hatte die Geschichte leider einige Längen, die mir das Lesen trotz meiner anfänglichen Begeisterung erschwerten. Die Story basiert nun einmal auf der in Fantasybüchern sehr beliebten Reise, bei der bestimmte Objekte zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen bestimmten Ort gebracht werden müssen (Herr der Ringe, anyone?). Dies führte dazu, dass ich teilweise den Eindruck hatte, eher eine Beschreibung zu lesen, nach dem Motto "A nach B nach C nach D" und so weiter. Zwischendurch fanden sich jedoch auch einige unerwartete Twists, die die Spannung aufrechterhielten und ich war beeindruckt von dem, was immer wieder geschah. Ich möchte nichts spoilern, die Autorin traut sich jedoch einiges, was das Leseerlebnis um einiges fesselnder macht. 

    Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr spannend und gut ausgearbeitet. Keiner von ihnen ist perfekt, jeder hat Schwächen und gibt doch sein bestes. Die Entwicklung, die sie durchgemacht haben, war nachvollziehbar und vor allem sehr gut gemacht. Zwischendurch waren ihre Handlungen dennoch leider ein bisschen unnachvollziehbar, was mich persönlich frustriert hat. Dafür waren die Beziehungen zwischen den Protagonisten zwar etwas vorhersehbar, aber dennoch schön zu lesen. 

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Beschreibungen haben es geschafft, dass ich mir Orisha in all seiner Schönheit (und all seinen unschönen Seiten) vor mir sehen konnte. 

    Insgesamt ist Children of Blood & Bone- Goldener Zorn" damit ein Buch, das einige Schwächen aber auch viel Potenzial hat. Das teils zähe Vorankommen wird mit spannenden Plottwists und komplexen Chrakteren belohnt und ich werde in naher Zukunft auch den zweiten Teil lesen.

  6. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (531)
    Aktuelle Rezension von: marilovesbooks2020

    Ophelia ist auf der Arche »Anima« zu Hause und lebt dort mit ihrer Familie. Neben ihrer Fähigkeit als Leserin, durch die Ophelia die Vergangenheit eines jeden Gegenstands durch eine einfache Berührung ergründen kann, hat sie auch noch die besondere Gabe, durch Spiegel reisen zu können. Doch am liebsten ist sie unauffällig, versteckt sich hinter ihrer Brille, eingemümmelt in ihren Schal.
    Als beschlossen wird, dass Ophelia nun endlich heiraten muss, ändert sich das beschauliche Leben der schüchtern jungen Frau schlagartig. Denn sie muss auf eine andere Arche ziehen, den eisigen „Pol“, um dort Thorn zu heiraten, von adeliger, reicher Abstammung ist. Sie kann sich dieser Situation auch nicht entziehen, denn sie würde ihrer Familie Schande bereiten und verstoßen werden. Das einzig gewohnte, das Ophelia auf der Arche Pol haben wird, ist ihre Tante Roseline, die ihr als Anstandsdame in die neue Heimat folgt. Roseline soll Ophelia auch unterstützen sich besser einzufinden und sich auf die Heirat vorzubereiten.
    Am Pol angekommen zerschlägt sich ihre Hoffnung, dass ihre Situation von nun angenehmer wird, recht schnell. Thorn schärft ihr ein, dass sie niemandem von ihrer Hochzeit erzählen darf und sich bis zur Trauung in Zurückhaltung üben muss.
    Ophelia hat es nicht leicht, denn auf der Arche Pol sind der junge Animistin nicht alle freundlich gesinnt, wie sie bald herausfindet.

    Meine Meinung:
    Mit „Die Verlobten des Winters“ hat die Autorin den ersten Meilenstein zu ihrer erfolgreichen Tetralogie gelegt. Und nach Band 1 gehe ich wirklich davon aus, dass diese Fantasy-Reihe ein Erfolg ist.

    Die Geschichte fand ich von Beginn an spannend, hat mich neugierig gemacht und mitfiebern lassen. Die Entwicklung von Ophelia geschieht über das ganze Buch – vom der grauen Maus zur Frau, die sich ihr Schicksal nicht mehr vorschreiben lässt.

    Das Worldbuilding ist neu und vielfältig. Die Autorin hat hier viel Liebe ins Detail gelegt. Man lernt viele Dinge und Figuren kennen, und ich hoffe, in den Folgebänden noch mehr darüber zu erfahren. Auch wenn vieles nicht in die Tiefe behandelt wurde, hat mich der Plot doch in seinen Bann gezogen.

    Eine fantasievolle Welt von Welt mit Archen und Familienklans … ich bin sicher, dass uns in den weiteren drei Bänden noch viele Überraschungen und Plottwists bevorstehen.
    Von mir eine klare Leseempfehlung und 5/5 Sternen.

  7. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verboten (ISBN: 9783473585311)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verboten

     (481)
    Aktuelle Rezension von: MelWinchester

    Ich hatte schon viel über diese Buchreihe gehört und mir deswegen schon große Hoffnungen.

    Leider kam ich am Anfang ganz schlecht in die Geschichte und musste mich quasi zwingen weiterzulesen.

    Erst nach den ersten 200 Seiten wurde das besser und danach wollte ich das Buch dann nicht mehr weglegen.

    Die Idee finde ich super und ich mag Ava und wirklich sehr gerne. Lance ist natürlich auch echt nett, aber ich hätte mir gewünscht, dass er etwas eher auftaut.

    Ich bin gespannt wie es im zweiten Band weitergeht.

  8. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  9. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

     (336)
    Aktuelle Rezension von: TheBookishPrincess

    Wieder einmal begleiten wir hier Ophelia bei ihren Abenteuern auf der Arche Pol, die jüngst und ungewollt zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren wurde. Dennoch wägt sie sich in dieser Stellung in trügerischer Sicherheit, als sie plötzlich unheimliche Drohbriefe erhält. Der anonyme Schreiber verlangt, dass sie ihre Hochzeit mit Thorn absagen soll, da ihr sonst Schreckliches widerfahren würde. Kurz darauf verschwinden auch noch wichtige Persönlichkeiten und Familiengeist Faruk beauftragt Ophelia diese wieder zu finden. Eine abenteuerliche, riskante und spannende Suche voller merkwürdiger Wendungen beginnt.

     

    Auch dieses Buch hat mir wieder richtig gut gefallen. Man merkt wie Ophelia langsam aber stetig beginnt mit ihren Aufgaben zu wachsen und auch wie sie charakterlich stärker wird und sich auch von Zeit zu Zeit durchsetzen kann.

    Auch ihre "Beziehung" zu Thorn entwickelt sich in diesem Buch auf eine interessante und auch paradoxe Weise weiter. Im Laufe des ersten Bandes war mir Thorn irgendwann sehr sympathisch, da die Vermutung aufkommt, dass ihm doch etwas an Ophelia liegt und er sie beschützen will. Umso unsympathischer war er mir dann jedoch gegen Ende des ersten Bandes, sowie auch zu Beginn dieses zweiten. Im Laufe der Geschichte erfahren wir aber auch immer mehr über seine Beweggründe und warum er sich so verhält wie er sich verhält. Und das Ende hat mich dann völlig positiv überrascht.

     

    Der Weltenaufbau ist auch in diesem Band wieder sehr komplex und einfach nur fantastisch! Genau so wie die vielfältigen, gerissenen und teilweise intrigenreichen Charaktere. Hinzu kommt der detaillierte Schreibstil, durch den man sich alles ganz genau bildlich vor Augen führen kann.

     

    Ich bin ein riesiger Fan dieser Reihe und kann sie nur allen wärmstens empfehlen, die ein ausgeklügeltes Worldbuilding, interessante und abwechslungsreiche Charaktere und eine spannende geheimnisvolle Handlung mit ungeahnten Wendungen mögen!

  10. Cover des Buches Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2) (ISBN: 9783785579213)
    Ursula Poznanski

    Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2)

     (832)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2

    Eleria und ihre Freunde sehen sich neuen Gefahren gegenüber und erwägen ungewohnte Wege ihnen zu begegnen, woraus sich neue Möglichkeiten ergeben.

    Es bleibt spannend und ist nach wie vor sehr fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Immer wieder nimmt die Handlung unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht rechnen konnte. Und die Erkenntnisse am Schluss sind wie ein Cliffhanger. Gut, dass Band 3 bereit liegt.

  11. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (1.995)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich habe ja jetzt schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen und bin echt begeistert. Das Buch ist ihm wieder super gelungen. Die Charaktere passen sehr gut zusammen, wobei ich mir noch nicht sicher bin zu was es führt.

    Es spielen einige Charaktere mit und man muss den Verlauf der Geschichte die Folgen, da man sonst nicht dahinter kommt, wer jetzt mit wem zusammenarbeitet.

    Ich bin echt auf das zweite Buch gespannt, wie es dort weitergeht. Von mir eine klare Weiterempfehlung.

  12. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verloren (ISBN: 9783473585397)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verloren

     (261)
    Aktuelle Rezension von: purple_libelle

    Ja gut es hat mich gepackt und ich konnte es schwer aus der Hand legen. Dies zum positiven Aspekt. Was mich jedoch mit der Zeit nervte, war das vermeintlich ständige und plötzliche: „hast du das auch gehört/gesehn/gespürt?“ Ja „Elementare!“ und dann (Augenrollen) wieder eine mehr oder weniger spektakuläre Kampfszene welche ich dann mit der Zeit nur so überflogen habe. Das Buch wäre auch ohne die ständigen begegnungen mit (Achtung!) Elementaren(!!) genug spannend gewesen. Ausserdem fand ich es zeitweise ein bisschen in die länge gezogen. Nichts desto trotz eine nette Vortsetzung und den dritten Teil werde ich natürlich auch lesen. Hoffentlich mit weniger Augenrollen wegen plötzlichem auftauchen von (Achtung!) Elementaren! (Augenrollen). ;)

  13. Cover des Buches Young World - Die Clans von New York (ISBN: 9783423761215)
    Chris Weitz

    Young World - Die Clans von New York

     (165)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl

    Darum geht's:

    Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene.

    Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.


    Das Cover:

    passt gut zur Story und sieht auch noch gut aus.


    Das Buch:

    Das Buch spielt in einer nicht all zu fernen Zukunft. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, abwechselnd von Jefferson und Donna. 

    Jeff ist der Boss des Clans geworden und hat mit allen möglichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Neben der Essensuche und den Kämpfen mit anderen Clans gibt es nämlich etwas, das die ganze Existenz der Clanmitglieder bedroht. Denn im Hintergrund dieser Geschichte steht ein gefährliches Virus, welches alle Erwachsenen getötet hat. 

    Dieser Hintergrund beschäftigt uns heute auch mehr als alles andere, denn auch wir werden von einem Virus bedroht. Dennoch scheint dieses Virus sehr spezifisch zu sein. 

    Jeff und Donna beschreiben die Hintergründe der Geschichte und auch die Umgebung. Ich fand es toll zu lesen, denn im Gegensatz zu anderen Dystopie ist diese etwas besonderes. Es gibt eigentlich nur noch Jugendliche auf der Welt, die versuchen zu überleben. 

    Dabei ist Jeff derjenige, der immer optimistisch ist und die Welt zum Besseren machen will. Donna scheint das genau Gegenteil von ihm zu sein und sieht alles etwas anders. 

    Im Lauf der Geschichte lernt man die verschiedenen Mitglieder des Clans kennen, aber auch andere Figuren. Denn Jeff und einige andere begeben sich auf die Suche nach einem Heilmittel. 

    Jeff ist dabei eine etwas eigensinnige Figur, die nicht nur gemischte Gefühle hat, sondern auch noch zwischen der Entscheidung steht, ob sie den dürftigen Hinweisen von Brainbox vertrauen können oder nicht. 

    Brainbox ist das Genie in dieser Sache. Er ist die Außenseiterfigur schlechthin und scheint über alles etwas zu wissen. 

    Das Buch war spannend und zeigte eine einzigartige Dystopie, deren Setting von einem Virus zerstört wurde. Ein Roadtrip ins Ungewisse beginnt. 

  14. Cover des Buches Clans of London - Hexentochter (ISBN: 9783473401802)
    Sandra Grauer

    Clans of London - Hexentochter

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Ramensuchti

    Durch den Klappentext und dem ziemlich interessantem Cover, hab ich mir viel davon erhofft, vorallem auch, da ich mein letztes Erspartes dafür hingeblättert habe.

    Doch ich wurde entäuscht. Erwartet habe ich eine spannende Fantasiegeschichte, voller Magie, doch was ich bekommen habe, war eine niemals endende Story, die wirklich nicht magisch war. Zum Ende hin ging die Spannung wieder aufwärts, doch um mir den 2. Band zu kaufen, reichte es dann doch nicht.

  15. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer vereint (ISBN: 9783473585403)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer vereint

     (170)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Auf meiner Leseliste für dieses Jahr stand unter anderem der dritte Teil der Sturmtochter Reihe. Die beiden anderen Bände fand ich super, totale Empfehlung! Dementsprechend war ich sehr gespannt auf den letzten Teil. So viel kann ich vorweg sagen: es hat mir sehr gefallen! Mehr dazu jetzt.

    ACHTUNG: ES HANDELT SICH UM BAND 3 EINER REIHE, SPOILER KÖNNEN ENTHALTEN SEIN!

    Schreibstil

    Ich kam perfekt zurück in die Welt von Ava und ihren Freunden auch wenn ich nicht  mehr zu 100% wusste was alles geschehen war. Das Erste was mir im Buch entgegen kam war ein kleiner Rückblick über das was bisher geschah. Das fand ich super! Wir lesen aus jeder Sicht der 5 Jugendlichen und den unterschiedlichen Elementen, was mir sehr gut gefiel. Zwischendurch gab es ein paar Längen und manchmal wurde mir die Umgebung etwas zu sehr beschrieben aber ansonsten kann ich nichts bemängeln. Das Buch liest sich sehr gut und sehr schnell.

    Handlung

    Die 5 großen Elemente; Feuer, Erde, Luft, Energie und Wasser, stehen vor einem Krieg. Denn das Tribunal, welches aus den jeweiligen Anführern der Elemente bestand, wurde aufgelöst. Der bisher brüchige Frieden steht nun völlig auf der Kippe. Jeder Clan entwickelt Schlachtpläne und versucht sich einen starken Verbündeten zu angeln. Währenddessen tauchen immer mehr Elementare auf, die noch stärker und schwieriger auszulöschen sind als zuvor. Warum verwandeln sich immer mehr Sturmtöchter und Söhne in diese Kreaturen? Auch jene, die schon jahrelang ihre Kräfte unter Kontrolle haben und perfekt beherrschen? Außerdem gerät auch die Natur zusehends außer Kontrolle. Jeden Tag gibt es eine neue Katastrophe in Schottland. Riesige Flutwellen, Erdbeben und Tornados sind erst der Anfang. Wie ist das möglich? Sind die Elementare daran schuld? Ava und ihre Freunde versuchen das zu retten, was zu retten ist, während ein Clan aus dem Hinterhalt quasi ausgelöscht wird. Zeitgleich rastet die Natur völlig aus und an vielen Orten Schottlands droht der Supergau. Können die Jugendlichen das Schlimmste verhindern oder werden sie alles verlieren?

    Charaktere

    Es gab eine Vielzahl an Figuren. Die Jugendlichen Ava, Lance, Reid, Sloan, Bowen und Julianna lernen wir sehr gut kennen - auch schon in den Vorbänden. Viele andere Clanmitlieder wie zum Beispiel die verschiedenen Chiefs lernen wir gut kennen. Alle sind individuell und gut ausgearbeitet. Am liebsten aus allen Teilen mochte ich Brianna und Reid, weil sie mich am meisten an mich selbst erinnern. Viele Figuren haben sich im Laufe der Reihe weiterentwickelt, ihre Fähigkeiten ausgebaut und/ oder ihren Charakter aufpoliert. Avalee, die Protagonistin, konnte ich bis zum Schluss nicht richtig einordnen. Im ersten Teil mochte ich sie sehr, im zweiten empfand ich sie rückblickend eher nervig und im dritten war sie wieder völlig in Ordnung.

    FAZIT

    "Sturmtochter - Für immer vereint" hat mir mit Abstand am besten gefallen. Was für ein grandioses Ende - trotz kleiner Kritikpunkte. Ich habe die Reihe sehr genossen und bin etwas traurig darüber, dass es nun vorbei sein soll. Die Figuren sind absolut fantastisch ausgearbeitet und machen die winzigen Längen wieder wett. Außerdem beschert einem die ganze Reihe großes Fernweh nach Schottland - bei mir war es auf jeden Fall so. Als kleinen Bonus gab es wieder eine Playlist - allerdings bin ich niemand der dem großen Beachtung schenkt weil ich keine Musik beim Lesen höre und meistens nur wenige Interpreten/ Songs von den Listen kenne. Ich gebe dem Abschlussband volle 5 von 5 Sternen und eine absolut Empfehlung. Echt Leute, lest diese Reihe!


  16. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

     (694)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3

    Es bleibt spannend und nach und nach finden sich die „losen Enden“ zu einem roten Faden zusammen. Obwohl am Schluss einige Fragen offen bleiben, ist die Geschichte auserzählt.

    Der Schreibstil ist weiterhin sehr spannend, flüssig und fesselnd. Mir persönlich kommt das „Ende“ zu schnell und hat das Problem vieler Dystopien: Keine Lösung für die Probleme der Welt. Es bleibt offen.

  17. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.246)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich liebe dich nicht von Kai Meyer, der Schreibstil ist echt klasse und die Geschichte hat mich echt fasziniert. Man kann sagen es ist eine Mischung aus Fantasy und Thriller.

    Die Dialoge sind sehr gut geschrieben worden. Es gab so viele Actionszenen, die sich gut lesen und verstehen lassen. Natürlich mussten auch einige langsamere Szenen in das Buch, damit man die Beziehung zwischen den beiden gut nachvollziehen kann und der Leser auch etwas von der Liebesbeziehung mitkommen bekommt.

    Ich bin richtig gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht.

  18. Cover des Buches Erwartung, DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung, DER MARCO-EFFEKT

     (582)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63
    Inhalt:
    Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem teuflischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco es eines Tages nicht mehr aushält, fasst er einen folgenschweren Entschluss: Auf der Flucht vor Zolas Männern stößt er in einem Erdloch im Wald auf eine stark verweste Männerleiche – und setzt damit eine Spirale von Ereignissen in Gang, die ihn immer wieder in Lebensgefahr bringen…. Die Suche nach den Mördern des Mannes im Wald führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt – und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
    Meinung:
    Mit dem 5.Band zum Sonderdezernat Q in Kopenhagen mit dem Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad und Rose sowie neuerdings Gordon ist Jussi Adler Olsen wieder einmal ein toller Thriller gelungen.
    Diesmal macht er einen Ausflug in die Bankenkriminalität sowie die Unterwelt in Kopenhagen und verwendet als Bindeglied die Person Marco. Bereits zu Beginn des Buches wird der Leser Zeuge eines drei Jahre vor den eigentlichen Ermittlungen stattfindenden Mordes an einem Kameruner in Afrika. Dieser war Helfer eines staatlichen dänischen Entwicklungshilfeprojektes. Dass einer der Hauptpersonen ebenfalls dort ist, kann man zu Beginn nur erahnen. Warum dieser ermordet wird, erfährt der Leser dann auch kurze Zeit später. Denn hier geht es um Betrug und Manipulation im großen Stil und sehr viel Geld. Geld treibt die Menschen zu äußersten Taten, man geht dabei buchstäblich über Leichen. Die Fäden im Hintergrund ziehen dabei ein hoher Beamter im Außenministerium sowie ein Vorstand und ein Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, die sich teilweise seit den Schultagen kennen.
    Marco muss wie andere Kinder in einem ausländischen, verbrecherischen Großfamilienclan seinen Lebensunterhalt in der Kopenhagener Innenstadt mit Bettelei und Taschendiebstählen verdienen. Zola, das Clanoberhaupt, regiert mit eiserner Hand und Gewalt.
    Nachdem Marco aus dem Clan geflohen ist, versucht er sich ohne Kriminalität durchzusetzen. Sehr viele Stationen muss er durchlaufen, er findet und verliert Freunde und ist ständig auf der Hut vor Zolas Männern. Durch einen Zufall entdeckt Marco eine Suchanzeige des Mannes, den er tot in einem Erdloch gefunden hat und versucht verzweifelt, aber geschickt und mit Köpfchen, heimlich Kontakt zu Carl Mørck aufzunehmen, so dass dieser Informationen und Hinweise für die Aufklärung des Mordes erhalten kann. Die Geschichte nimmt zunächst nur langsam Fahrt auf. Aber sie ist spannend und klug durchdacht. Immer wieder kommt es zu Verfolgungen und stets kann Marco entkommen. Des weiteren wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, wie auch die Drahtzieher im Ministerium und in der Bank Marco auf die Schliche kommen und hinter ihm her sind, sogar ehemalige Kindersoldaten werden ins Spiel gebracht. Das halte ich zwar ein wenig weit her geholt, erhöht aber zusätzlich die Spannung im Buch. Man fiebert mit Marco mit, wie er versucht, sich trickreich den Häschern zu entziehen.
    Die Personen im Buch sind wie immer sehr detailliert und sympatisch dargestellt. Insbesondere dass private Leben von Carl Mork wird intensiver als zuvor dargestellt. Seine Gedanken sind stets bei Hardy, der seit einem Polizeieinsatz vollständig gelähmt ist. Er fühlt sich immer noch dafür verantwortlich. Seine Beziehungen zu Mona und zu einer anderen Frau spielen seine innere Zerrissenheit wider. Jussi Adler Olsen bringt reichlich Humor in das Buch, in dem er uns an Mørck ’s Gedanken teilhaben lässt, wenn Assad oder Rose Ermittlungsergebnisse und Theorien präsentieren. Ich habe mich immer köstlich amüsiert, wenn es wieder knuffige Reibereien mit Rose gab. Ganz toll und weiterhin mysteriös stellt Jussi Adler Olsen Assad dar. Ich habe immer gelacht, wenn Assad seine Anekdoten über Kamele bringt, wie beispielsweise, dass manchmal das Kamel den Kameltreiber jagt oder wenn er Sprichwörter verwendet, die nicht ganz passen. Neu im Team und demgemäß noch etwas blass in der Darstellung ist Gordon, ein Grünschnabel, der Mørck vor die Nase gesetzt wird und auch noch mit Rose versucht anzubandeln. Ich bin gespannt, wie es mit diesen Personen in den nächsten Büchern weitergeht.
    Ein Wort noch zum Untertitel: der Marco-Effekt. Ich hatte zu Beginn des Buches darüber gegrübelt, was das wohl bedeuten könnte. Im Buch kommt irgendwann der wohl weltweit bekannte Satz (sinngemäß), dass das Flattern eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erdkugel einen Sturm entfachen kann. Das kann ich so unterschreiben.
    Das Buch hat viele spannende Elemente, ruhige Seiten und viel Humor und Witz. Die Balance zwischen allen ist gut gelungen. Ich konnte das Buch eigentlich fast durchgängig lesen, man wird nicht müde, die über 40 Kapitel in dem Buch zu lesen. Der ständige Perspektivwechsel von Marco zu Zola, den Hintermännern und dem Ermittlerteam lässt nie Langeweile aufkommen.
    Wie immer ist das Buch auch äußerlich ein Hingucker. In schwarz gehalten, wird der Name Jussi Adler Olsen blau hervorgehoben und der Titel des Buches in weißer Farbe gehalten. Um das Buch herum – so erscheint es mir jedenfalls – erscheint eine rötliche Feder, die auf der Rückseite – auch aus meiner Einbildung heraus – sich zu einem teuflischen Gesicht stilisiert. Wie immer sehr genial.
    Fazit:
    Ein rundum gelungenes und spannendes Buch mit einem besonderen Thema und einem Jungen namens Marco, dem man die Daumen drückt, heil aus den Verfolgungsjagden heraus zu kommen. Ob dies gelingt, erfahren die Leser, wenn sie das Buch lesen. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 4 von5 Sternen und freue mich auf weitere Thriller von Jussi Adler Olsen.
  19. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.131)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Nach einem schwierigen Jahr voller Leid hofft Bella auf Besserung. Doch auch wenn sie und Edward endlich zusammen sein können, so vermisst sie ihren guten Freund Jakob schmerzlich. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn es droht wieder eine neue Gefahr, die Bellas Leben und das ihres Umfeldes für immer zerstören könnte.

    Schreibstil:

    Stephenie Meyer hat einen natürlichen, flüssigen Schreibstil, den man einfach gut und schnell lesen kann. Die Gefühle der Charaktere kann sie schön beschreiben, auch wenn sie mit der Romantik ein wenig zurückhaltender sein könnte, damit es nicht so schnulzig wirkt.

    Meinung:

    Auch wenn ich das Buch schnell durch hatte, fand ich die Geschichte nicht wirklich spannend. Vieles war vorhersehbar und zwischendurch langweilig. Mir hat die Spannung und Action gefehlt, die es am Anfang der Reihe noch gab. Immerhin gab es bei Bella eine Charakterentwicklung, die aber auch nicht wirklich überraschend war. Dennoch war dies das spannendste am Buch. Der große Showdown am Ende fand ich träge. Ich dachte, wenn die Volturi kämen, wird es aufregend, aber die meiste Zeit wurde nur geredet und verhandelt, bis es dann mal endlich zum Kampf kam. Dieser wirkte dann aber leider sehr erzwungen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch sehr schwach fand. Es gab zwar einige unterhaltsame Momente, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch schon enttäuscht. Es gab nicht viele spannende Momente, dafür aber eine Menge romantischer Kitsch, bei dem ich fast würgen musste. Ich wollte das Buch lesen, um mit der Reihe abzuschließen, aber nochmal werde ich es nicht lesen. Das Buch ist eher was für eingefleischte Vampir-Fans der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 2/5 Sterne.


  20. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.562)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    *Rezension*

    Titel: Biss zur Mittagsstunde ( Band 2 )

    Autorin: Stephenie Meyer 

    ****
    Zum Inhalt ( Eigene Worte ):
    Als Edward nach einem blutigen Zwischenfall mit seiner Familie das Weite sucht und sich von Bella trennt, kommt sie Jacob immer näher. In ihrer Trauer um Edward ist er wie ein Fels in der Brandung für sie, doch auch Jacob ist nicht der, für den Bella ihn anfangs hielt. Bald erfährt Bella, dass Edward in Gefahr schwebt und sie ihn retten muss, auch wenn sie dafür ihr Leben aufs Spiel setzt… 

    ****
    Meine Meinung:
    Ich habe mich sehr auf diesen Band gefreut, weil in diesem eher Jacob als Edward im Vordergrund steht und ich ihn bereits im ersten Band viel interessanter fand.
    Edward hat mir auch in keiner Weise gefehlt, mir ging eher seine permanente Stimme in Bellas Kopf auf die Nerven. Egal, was sie getan hat, immer hat sie seine Stimme gehört.
    Dass diese neue Perspektive mit Jacob als Hauptcharakter kam, hat die Geschichte gut aufgelockert und ihr einen frischen Wind gegeben. Viel Neues ist in diesem Band nicht passiert, es ging viel um Bellas Liebeskummer und um ihre Gefühle für Jacob. Ihre Trauer um Edward hat mir mit der Zeit einiges an Nerven gekostet, weil es einfach immer das selbe war und es keinen Wendepunkt gab.
    Edward kam nur am Anfang und erst wieder kurz vor dem Ende als Charakter zur Geltung und das hat mir auch gereicht. Ich finde Bella und Edward als Paar oft sehr überzogen und schnulzig, sehr 0815 mäßig. Viele Dialoge zwischen den beiden sind so hochgestochen und übertrieben, dass man denken könnte, sie wären schon 20 Jahre zusammen und nie getrennt gewesen.
    Ich persönlich fand Jacob einfach angebrachter in der Rolle als Bellas festen Freund. Was ihn angeht, so war für mich schnell klar, was sich hinter seiner Person verbirgt und das finde ich weitaus spannender als das Vampirdasein von den Cullens.
    Zum Ende hin, als es um Edwards Befreiung ging, wurde die Geschichte sehr langatmig und das Ganze wurde irgendwie sehr grob abgehakt, ohne Spannung oder Nervenkitzel. Da hätte ich mir einfach mehr Action gewünscht.
    Ich wünsche mir ebenso für den dritten Band wieder mehr Augenmerk auf Jacob!
    Außerdem wünsche ich mir, dass Bella endlich verwandelt wird, was sicherlich für mich mehr Spannung sorgen könnte! 

    ****
    Mein Fazit:
    Schöne Entwicklung zwischen Bella und Jacob, jedoch ging mir die permanente Stimme von Jacob in Bellas Kopf auf die Nerven. Die Liebesgeschichte ist mir zu übertrieben und hochgestochen.
    Außerdem war das Ende sehr langatmig und langweilig. Gerade dort hätte mehr Spannung gut getan. 

    Von mir gibt es 3 Sterne! 🌟🌟🌟

  21. Cover des Buches Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt (ISBN: 9783442480364)
    Alyson Noël

    Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    Zuerst war er nur ein Traum, dann trifft sie ihn und verliebt sich. Jetzt schwebt sie in tödlicher Gefahr.

    Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie dem Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet.

    Zum Buch:
    "Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt" von Alyson Noel ist der Auftakt zur "Soul Seeker" Reihe. Es erschien am 18.11.2013 beim Godmann Verlag und ist auch als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.

    Meine Meinung:
    Ich bin bei Lovelybooks immer wieder über dieses Buch gestolpert und irgendwie zog es mich einfach an. Durch den Klappentext und das tolle Cover wirkte es so wunderbar mysteriös. Aber leider war es einfach nicht mein Buch.

    Cover:
    Ich hatte noch die alte Ausgabe, wo ein Mädchen praktisch auf den Boden zu fallen scheint. Der Hintergrund ist in verschiedenen Orange- und Pinktönen gehalten und ich finde es einfach klasse.

    Inhalt:
    Wie schon gesagt hatte ich echt Lust auf dieses Buch, weil es so schön mysteriös und spannend klang.

    Aber schon der Anfang konnte mich leider so gar nicht fesseln oder begeistern. Mir fehlte einfach etwas. Es zog sich für mich unglaublich hin und ich fand es teils auch etwas verwirrend.

    Daire war unglaublich nervig. Klar, sie hatte keinen festen Rahmen, aber dennoch fand ich ihr Verhalten einfach unglaublich daneben. Wie sie teils mit ihrer Mutter redete, war echt die Härte und sie war mir nur unsympathisch.
    Die Autorin wollte wohl einfach einen rebellischen, verängstigten Teenager beschreiben, auf mich wirkte Daire eher wie eine aufmüpfige Zicke.

    Nach 150 Seiten habe ich eigentlich nur noch quer gelesen und musste mich da durchquälen.

    Den Schreibstil fand ich unglaublich schleppend und zäh. Leider gar nicht mein Fall.

    Bewertung:
    Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Es klang nach einer super spannenden und mysteriösen Geschichte, aber ich langweilte mich von Anfang an und musste mich da eher durchquälen. Die Charaktere waren auch gar nicht mein Fall.
    Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne
  22. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.073)
    Aktuelle Rezension von: Leak

    Die Inhaltsangabe passt meiner Meinung nach nicht zu dem Lese-Gefühl. Passender wäre etwas wie "Es geht auf eine Reise, quer durch ein Land mit wundersamen Orten und Charakteren".

    Ich las das Buch vor mehreren Jahren und kann mich an den Plot kaum noch erinnern - der war für mich immer nur Nebensache, Mittel zum Zweck. Wohl aber kann ich mich an die liebevollen Charaktere, die verschiedenen Völker und Orte erinnern. Und genau das machte diese Serie für mich aus. Der Plot, worum es dabei auch gegangen sein mag, erschien mir so tiefgründig wie die Quest aus einem MMORPG; doch die Lösung dieser Quest war wahrlich episch. :)

  23. Cover des Buches Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger (ISBN: 9783423763196)
    Caroline Brinkmann

    Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Wer ist gefährlicher? Die Waffe oder der, der sie führt?"


    "Die Clans von Tokito" ist ein dystopischer Fantasy-Roman mit asiatisch angehauchtem Setting von der deutschen Autorin Caroline Brinkmann. Laut Autorin handelt es sich dabei um einen Einzelband, es wäre aber sehr viel besser gewesen, wenn daraus eine mehrteilige Reihe gemacht worden wäre. So wurde die Handlung in zu wenigen Seiten hineingestopft und am Ende blieben mir viel zu viele Dinge offen. Verschwendetes Potential bei so einer einmaligen Idee und dem grandiosen Setting.

    Inhalt: Die Stadt Tokito wird von Clans beherrscht - ohne Clan kein nennenswertes Leben. Als Erin ihren Job verliert, verliert sie auch ihren Clan und ist somit von einem Moment auf den Anderen vogelfrei. Als sie auf den Straßen von Toktio in die Hände von Organhändlern fällt, schließt sie einen Pakt mit einem Dämon um ihr Leben zu retten. Dabei ahnt sie aber nicht, dass die Dunkelheit des Dämons Stück für Stück ihren Körper und Geist einzunehmen versucht. Und der Dämon ist noch lange nicht das Gefährlichste auf Tokitos Straßen.

    Cover und Design: Das Cover des E-Books finde ich sehr ansprechend und spiegelt den Flair des Buches mit seinem asiatisch dystopisch angehauchten Setting sehr gut wieder. Am Vordergrund steht die Protagonistin der Geschichte Erin mit den Tiersymbolen der vorkommenden Clans und der Stadt Tokito im Hintergrund.
    Bei der Aufbereitung des Buches haben sich die Schöpfer wirklich sehr viel Mühe gegeben und man kann die Liebe zum Detail erkennen. Jedes Kapital wird mit einer kleinen Illustration begonnen, wobei jedem Charakter eine hübsche Zeichnung gewidmet wurde, und auch am Ende der Kapital wurden kleine Illustrationen von den Clans abgebildet. Sogar das E-Book wurde so hübsch designt, was bei digitalen Büchern wirklich eine Seltenheit ist.

    Meine Meinung: "Die Clans von Tokito" hat mich sowohl beeindruckt als auch enttäuscht. Durch den angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin findet man sich trotz dem dystopischen Setting sehr schnell in der Geschichte zurecht. Das asiatisch angehauchte Setting mit der Stadt Tokito und seinen Clans war mal was völlig anderes und hat mir sehr gut gefallen. Tokito ist einerseits eine recht moderne Stadt mit Steampunk-Elementen, andererseits weist sie aber auch rückschrittliche Elemente auf. Die Stadt versinkt in Smog und Müll. Daraus haben sich aber Tiere entwickelt, die sich von solchen Abfällen ernähren. Die Stadt wird von Clans regiert. Ohne Clan, keine Arbeit und keine Sicherheit. Clanlose Bewohner von Tokito sind vogelfrei und somit leichte Beute für Organhändler und andere Verbrecher. Die asiatische, vor allem japanische, Mythologie und Kultur wurden zwar in den Weltenaufbau eingearbeitet, durch die Steampunk-Elemente hat sich daraus aber ein vollständig neues Setting entwickelt.
    Es gibt 6 bzw. 7 verschieden Clans, jeder mit eigenem Spezialgebiet, Clanzeichen und Motto. Der Lotusclan mit "Der Geisha" als Anführerin ist für die Unterhaltung zuständig, der Federclan für Informationen und Wissen, der Clan der weißen Hand für Medizin und Heilung, die "Amphibien" für Gifte, Gegengifte und Färbereien, der Affenclan für Handwerk und die "Streuner" haben keinen speziellen Aufgabenbereich, sind aber ausgezeichnete Diebe und Schmuggler. Dann gab es noch den Clan der "Tiger", der aber vor einiger Zeit auf Grund ihrer Verbrechen ausgelöscht wurde. Die Idee der Clans mit seinen Aufgabenbereichen finde ich super und auch wenn diese Idee an bereits erfolgreiche Dystopien erinnert, ist es durch die Verteilung der Machtverhältnisse doch etwas völlig eigenständiges und Neues. Leider wurden mit den Spezialgebieten der Clans nicht alle Bereiche abgedeckt um die Versorgung einer Stadt zu gewährleisten. Nahrungsmittelversorgung, Technik und Verwaltung haben mir z.B. gefehlt.
    Dann gibt es noch die Phari, deren Aufgabenbereich habe ich nicht ganz genau verstanden, außer dass sie als Priester, Magier und Seher fungieren. Ein Teil der Bevölkerung bewundert und betet die Phari an, der andere Teil fürchtet sie. Für was ihre mächtigen Kräfte aber genutzt werden und welchen Nutzen sie für die Stadt haben, blieb mir etwas unklar. Im Buch treten sie als Ermittler und Detektive von Gewaltverbrechen auf, was mir doch eine starke Verschwendung für ihre Kräfte erscheint.

    Nicht nur das Settin, sondern auch die Charaktere sind sehr detailliert und aufwendig aufbereitet. Die Autorin hat sich sehr bemüht jedem Charakter eine eigene Persönlichkeit einzuhauchen. Das Buch wird aus der Sicht von drei Hauptcharakteren erzählt, deren Geschichten dann irgendwann verstrickt werden und zueinander führen.

    Erin versucht zwar ein gewöhnliches Leben zu führen, passt aber überhaupt nicht ins "Normalbild" und kann sich in der Gesellschaft der Clans nicht wirklich einfügen. Sie hat den Charakter einer typischen Rebellin, die diesen Umstand aber ignorieren will. Sie versucht ihr Bestes, scheitert aber immer wieder. Sie hat im Laufe des Buches eine tolle Charakterentwicklung erfahren, auch wenn ich mir für ihren Charakter noch ein bisschen mehr erhofft habe. Ihr Herz gehört ihrer großen Liebe Mikko, ein nerdiger und liebevoller Junge, der anfangs als unwichtiger Nebencharakter erscheint, im Laufe des Buches dann aber doch einen wichtigen Part einnimmt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Erin standhaft zu ihrer großen Liebe blieb, oft ist es in solchen Büchern ja so, dass der liebe und treue Freund durch den männlichen Prota-Helden ausgetauscht wird. Erin führt einen ständigen Kampf mit dem Dämon, der sich in ihrem Geist befindet. Dieser Dämon hat wirklich Charakter und sein Humor hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es hat mir sehr gut gefallen, dass der Dämon einerseits ein gefährliches und mächtiges Geschöpf der Dunkelheit ist, andererseits aber auch eine eigene Persönlichkeit und Humor besitzt. Wer sagt denn, dass mächtige Geschöpfe nicht auch Sarkasmus verstehen? 😄

    Kieran ist ein Phari-Lehrling und hat eine traurige Vergangenheit hinter sich. Er hat mich optisch stark an den Hauptcharakter vom Anime "Avatar - Der Herr der Elemente" erinnert, denn er weist tätowierte Pfeile im Gesicht und an den Händen auf. Leider haben diese Pfeile anscheinend keinerlei weitere Bedeutung, außer dass sie Kieran optisch interessanter erscheinen lassen. Kieran kämpft als Lehrling noch mit seinen Phari-Kräften und sein Seelentier folgt einfach nicht seinen Anweisungen. Ich habe seine Kapitel sehr gerne verfolgt und mochte seinen aufmüpfigen aber dennoch ängstlichen Charakter. Wie die Kräfte der Phari aber genau funktionieren, habe ich nicht ganz verstanden. Sie können Licht produzieren, aber woher kommt ihre Kraft und aus welchen Elementen beziehen sie diese?

    Ryanne ist ein völlig anderer Charakter. Sie hat keine magischen Kräfte, sondern ihre Magie ist ihre Schönheit. Ryanne ist in der Ausbildung der "Geisha" zum Schmetterling. Die Schmetterlinge sind die erlesensten Mädchen von Tokito, die nicht nur zur Unterhaltung dienen, sondern auch für allerlei geheime Dinge eingesetzt werden, Spionage ist davon noch das ungefährlichste. Ich habe Ryanne von allen Charakteren am sympathischsten gefunden, auch wenn sie im Großen und Ganzen nicht wirklich eine tragende Rolle im Buch gespielt hat. Ihr Charakter war interessant, aber hätte es sie nicht gegeben, wären die Umstände und Handlungsstränge vermutlich die Gleichen geblieben.

    Bei all dem ideenreichen Worldbuilding ging die Handlung leider ein bisschen verloren. An und für sich fand ich die Handlung des Buches gut, wie sich die Handlung dann aber entwickelt hat, weniger. Das Buch ist wie ein Reihenstart aufgebaut. Es beginnt interessant aber recht langsam, zwischendurch fragte ich mich, wann die Story endlich vorangeht. In den letzten 50 Seiten überschlugen sich dann die Ereignisse und die Auflösung wurde viel zu schnell und wirr abgehandelt. 384 Seiten waren für diese Handlung als Einzelband einfach viel zu wenig und am Ende blieben viel zu viele Fragen offen. Da könnte locker noch ein zweiter und auch dritter Teil kommen - die Autorin hat sich da einiges offen gelassen. Da das Buch von der Autorin aber als Einzelband geplant war, muss ich es auch als solches bewerten und für einen Einzelband war die Auflösung der Story mangelhaft.

    Zusammengefasst hat mich "Die Clans von Tokito" zuerst sehr positiv überrascht und vor allem der Weltenaufbau, das Setting und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, schlussendlich hat mich die Handlung aber leider enttäuscht und es blieben viel zu viele Fragen offen. Die Story verlief am Ende viel zu rasant und auf zu wenig Seiten wurde zu viel reingepackt. Auch mit der Zusammenführung der einzelnen Protagonisten war ich nicht wirklich zufrieden. Meiner Meinung nach wurde hier sehr viel Potential verschenkt - Aus diesem tollen und einzigartigen Setting hätte man sehr viel mehr machen können. Wirklich empfehlen kann ich das Buch zwar nicht aber LeserInnen, die mal Lust auf eine völlig neue Welt, mit asiatischen und Steampunk-Elementen, haben, werden damit bestimmt einige schöne Lesestunden verbringen.

  24. Cover des Buches Gefährtin der Dämmerung (ISBN: 9783442373819)
    Jeaniene Frost

    Gefährtin der Dämmerung

     (678)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Auch dieser Teil der Fortsetzung hat mir sehr gut gefallen.
    Wie immer, toller Schreibstil, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.
    Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

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