Bücher mit dem Tag "classic"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "classic" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783150207680)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

    (4.078)
    Aktuelle Rezension von: S_Malt

    Viel gibt es nicht zu sagen.


    Zur Handlung sei der Klappentext gelesen. 


    Ein Klassiker, der es verdient, gelesen zu werden.

    Ein bisschen Downton Abbey - ein bisschen Buddenbrooks; im sehr gefälligen Stil einer wunderbaren Autorin geschrieben. 


    Protagonisten, die man miterlebt, herrlich gezeichnet!


    Ein Roman, der Gesellschafts-Kritik hinter der richtigen Portion an Romantik aufzeigt.


    Kennt man zudem ein wenig die geschichtlichen Hintergründe, ist dieser Roman eine ganz klare Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

    (4.698)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Das Buch lag schon eine Weile auf meinem SUB, aber als  ich es dann anfing, hat es mich irgendwie auch gefesselt. Der Schreibstil war schon auch sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich kam schnell rein. Die Thematik über Krieg und die Nazizeit mit dem Judenhass war interessant und spannend zu lesen. Die Protagonistin Liesel Meminger ist schon früh in ihrem Leben mit Tod  und Leid in Berührung gekommen, aber umso schöner wie sie es dann gemeistert hat und ihre Empathie fand  ich auch gut.

    Es ist sehr lesenswert und in heutiger Zeit  sollte es auch zum Nachdenken anregen.

  3. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9783988289452)
    Herman Melville

    Moby Dick

    (65)
    Aktuelle Rezension von: ConnanONeal

    Einerseits ist dieses Buch oft der Grund, warum man mit der Kunst des Schreibens und dessen Lyrik eine Liebschaft eingeht und somit dem Lesen verfällt, andererseits macht es die überaus anspruchsvolle Sprache und Erzählweise von Herrn Melville eher zu einem Buch für Fortgeschrittene.

    Im Prinzip geht es um die Waljagt; genauer gesagt um die Verfolgung eines ganz speziellen Geschöpfes. Das wars auch schon. Das interessante und spannende dabei ist die Liebe zum Detail, die kleinen angeschnittenen Nebenstorys und vor allem charakterliche Züge und deren Bredoullien untereinander.

  4. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783328115304)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (604)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Die Handlung dreht sich um den englischen Abenteurer Robinson Crusoe, der nach einem Schiffbruch auf eine einsame Insel vor der Küste Südamerikas gerät. Dort lebt er einsam über Jahrzehnte hinweg bis er Freitag aus der Gewalt von Kannibalen rettet und sie gemeinsam das Inselleben neu organisieren. Die stille, detailreiche und sich beständig entwickelnde Handlung hat einen sachlichen, fast protokollartigen Charakter und wirkt wie ein echter Reisebericht.
    Hauptprotagonist ist klar Robinson Crusoe, dessen Kampf gegen die Natur, Einsamkeit und die Verzweiflung durch die Ich-Erzählperspektive besonders glaubwürdig wirkt. Freitag ist der einzige relevante Nebenprotagonist, der sympathisch dargestellt wird und eine gute Ergänzung zu Robinson darstellt.
    Wer klassische Abenteuergeschichten mit historischer Bedeutung mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist nüchtern, beschreibend und tagebuchartig.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  5. Cover des Buches Sense and Sensibility (ISBN: 9780099589341)
    Jane Austen

    Sense and Sensibility

    (167)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood sind nach dem Tod des Vaters gezwungen, mit ihrer Mutter in ein kleines Cottage nach Devonshire zu ziehen. Ihr bereits verheirateter Stiefbruder ist zu geizig, um ihnen mehr Auskommen zu bieten. Trotz aller Widrigkeiten lernen die beiden Männer kennen, in die sie sich verlieben: Marianne, die ihre Emotionen stets voll auslebt, erkennt die gleiche Leidenschaft in Mr. Willoughby, während die rationale Elinor Gemeinsamkeiten mit Edward Ferrars findet. Doch es stellt sich heraus, dass beide Männer anderen Frauen versprochen sind und einer der beiden ein dunkles Geheimnis hat. In typischer Jane Austen-Manier müssen bis zum Glück also noch einige Hindernisse überwunden werden.

    „Sense and Sensibility“ ist mein dritter Austen-Roman. Hier gefiel mir vor allem die Beziehung der Schwestern zueinander. Sie beschützen sich gegenseitig und halten zusammen, obwohl sie unterschiedliche Ansichten haben. Außerdem bietet der Roman doch eine Wendung, die ich am Anfang nicht erwartet hatte.
    Was „Sense & Sensibility“ im Gegensatz zu „Pride and Prejudice“ fehlt, ist dessen überschwänglicher Humor und die Ironie. Bis auf manch amüsante Situation, in der Marianne zu empfindsam reagiert, läuft alles eher ernsthaft ab. Es gibt auch keine überzogenen Charaktere wie in P&P. Dies störte mich allerdings überhaupt nicht!

    Alles in allem, hat mir „Sense and Sensibility“ hervorragend gefallen und ich habe mich sprachlich auch im Original zurechtgefunden.
  6. Cover des Buches Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (ISBN: 9783104922867)
    Thomas Mann

    Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

    (322)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Thomas Mann ist natürlich ein Autor, den man direkt mit Deutschunterricht in der Schule in Verbindung bringt. Auch ich habe ihn seit meiner Schulzeit nicht mehr gelesen. Meine mittlere Tochter macht jetzt gerade Abitur und als ich ihr den Felix Krull besorgt habe, habe ich sie gebeten, ihn nach ihr lesen zu dürfen. Okay, es braucht ein bisschen, um in die Sprache einzutauchen - die berüchtigten Kettensätze, die sich über halbe Seiten ziehen, sind wie ich es noch erinnere definitiv kein Vergnügen beim Lesen. Mir persönlich gefällt es gut, wenn die Sprache nicht allzu modern ist und ich genieße es, wenn die Wortwahl ein bisschen altmodisch ist und Wörter einschließt, die definitiv nicht in meinem aktiven Wortschatz vorkommen. Wenn man diese stilistischen Dinge bedenkt und "reingekommen" ist, wird man mit einer Geschichte belohnt, die wirklich teilweise abstrus und haarsträubend ist und auch durchaus voller Komik. Einiges ist mir sogar ein bisschen zu abgedreht gewesen - wie die ältere Dame, die sich auf einen ONS mit Felix, dem Liftboy, einlässt und sich davon erregen lässt, dass er sie bestiehlt, oder natürlich auch die ganze "Sache" zwischen Felix und Mutter und Tochter Kuckuck in Lissabon. 

    Auch ist zu bedenken, dass die Geschichte recht abrupt endet, da das Buch nicht fertig gestellt wurde. 

    Alles in allem aber auf jeden Fall ein Roman von Thomas Mann, den man durchaus zum Vergnügen lesen kann und den ich daher auch weiter empfehlen kann! 

  7. Cover des Buches Great Expectations (Vintage Classics Dickens Series) (ISBN: 9781784873394)
    Charles Dickens

    Great Expectations (Vintage Classics Dickens Series)

    (77)
    Aktuelle Rezension von: BeautifulLife

    Eine Reise durch das Leben von Pip vom unschuldigen Waisen bis hin zum ausgebrannten Erwachsenen mit vielen Schulden. Dickens ist bekannt für seine stark überzeichneten Charaktere und die großen Plottwists. Ohne diese zu spoilern lässt sich sagen, dass das Buch mit seinen gesellschaftskritischen Aspekten keine leichte Kost ist. Wenn man sich mit den einzelnen Charakteren, Beschreibungen und Motiven beschäftigt, findet man schnell heraus, dass Dickens gängige Dualismen humorvoll invertiert. 

    Wer ein unkompliziertes Plot mit wenig Charakteren mag, der findet in Große Erwartungen und generell mit Dickens nicht gerade sein Mekka. Dieses Werk ist für alle, die Gesellschaftskritik lieben und Charaktere bevorzugen, die dynamisch und fehlerhaft sind.

  8. Cover des Buches Foundation (ISBN: 9783453322011)
    Isaac Asimov

    Foundation

    (186)
    Aktuelle Rezension von: SM1

    Die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov besteht aus den drei Romanen "Foundation", "Foundation und Imperium" und "Zweite Foundation", welche sich widerum aus einzelnen Kurzgeschichten und Novellen zusammensetzen, die zunächst einzeln veröffentlicht wurden. Zusammen ergeben sie eine mehrere Jahrhunderte umfassende Erzählung vom unausweichlichen Untergang und Zerfall des Galaktischen Imperiums und der Entstehung eines neuen Imperiums. Da besonders am Anfang fast jedes Kapitel eine neue Geschichte mit neuen Figuren erzählt, ist es nicht immer ganz einfach, sich zurecht zu finden und den Überblick zu behalten. Doch es lohnt sich, bei der Stange zu bleiben.

    Die Foundation-Trilogie wird zu Recht als "großes Zukunftsepos" und "Meisterwerk der modernen Science-Fiction" bezeichnet.

  9. Cover des Buches The Woman in White (The Penguin English Library) (ISBN: 9780141973968)
    Wilkie Collins

    The Woman in White (The Penguin English Library)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch lässt sich für einen Klassiker ziemlich flüssig lesen und man kommt auch schnell in die Geschichte rein und möchte wissen wer die mysteriöse Frau in weiß ist. Dabei schafft der Autor es die Spannung immer weiter vorranzutreiben und obwohl das Buch so dick ist und ich erwartet habe, dass es Längen geben wird, hatte ich keinen einizigen Moment, bei de ich es weglegen wollte. Ich finde es faszinierend wie man den Fall aus der Sicht verschiedener Menschen kennenlernt, die alle aus ihrer Sicht etwas anderes erzählen und man so nicht weiß wem man trauen kann. Das macht das Buch noch spannender. Es ist auf jeden Fall ein erstklassiger Krimi, der mit den modernen Krimis von Heute auf jeden Fall mithalten kann. Und durch die Zeit und den Schreibstil hat man hier noch eine wundervolle düstere Stimmung, die das Buch einfach toll macht.

  10. Cover des Buches Eine Weihnachtsgeschichte. Schmuckausgabe mit Goldprägung (ISBN: 9783730615447)
    Charles Dickens

    Eine Weihnachtsgeschichte. Schmuckausgabe mit Goldprägung

    (522)
    Aktuelle Rezension von: Melisbookworld

    Ein zeitloser Klassiker, der auch heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Dieses Buch vereint eine tief berührende, spannende Geschichte mit aussergewöhnlich schönen Illustrationen, die jede Seite zu einem visuellen Erlebnis machen. Die Handlung zieht einen sofort in ihren Bann und lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los ... emotional, mitreissend und zugleich voller feiner Botschaften.

    Besonders beeindruckend ist die harmonische Verbindung von Text und Bild: Die kunstvollen Illustrationen unterstreichen die Stimmung der Geschichte perfekt und verleihen ihr eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur zum Lesen, sondern auch zum immer wieder Durchblättern und Entdecken.

    Ob als persönlicher Lesegenuss oder als liebevolles Geschenk für andere ... dieses Werk ist eine klare Empfehlung. Ein Buch, das man nicht nur einmal liest, sondern immer wieder zur Hand nimmt.

  11. Cover des Buches Animal Farm (with audio-CD) - Readable Classics - Unabridged english edition with improved readability (ISBN: 9783991126508)
    George Orwell

    Animal Farm (with audio-CD) - Readable Classics - Unabridged english edition with improved readability

    (14)
    Aktuelle Rezension von: SebastianKorndoerfer

    Das Buch ist ein zeitloser Klassiker. Darüber gibt es definitiv keinen Zweifel.

    Mich trieb beim Lesen immer wieder die Frage um, warum die Revolution gescheitert ist:

    Ist es wegen der Skrupelosigkeit der Schweine?

    Oder liegt es daran, dass die anderen Tiere sie nie kritisieren? Alles befolgen und glauben, was die herrschende Klasse von ihnen verlangt?

    Liegt es an der Naivität und Einfältigkeit der Tiere? Immer wieder, an vielen Stellen schreibt der Erzähler, dass die Tiere sich einfach nicht an damals - an die frühere Zeit, als Mr. Jones noch da war - erinnern können. Dadurch können sie sich natürlich auch nicht an die "bessere" Zeit erinnern und ihre Situation vergleichen. So können die Schweine fast alles mit ihren Untergebenen machen, was sie wollen ...

    Ein zeitloser Klassiker, der mit seinem Appel - immer kritisch zu bleiben und Politik und Medien stets zu hinterfragen - tatsächlich immer noch aktuell ist. Denn die destruktiven Kräfte im Menschen, müssen in jeder Generation erneut gebannt werden ...


  12. Cover des Buches The Crucible (ISBN: 9783125776357)
    Arthur Miller

    The Crucible

    (75)
    Aktuelle Rezension von: Darcy
    Arthur Miller uses this play about the witch trials, haunting the Puritan community of Salem, Massachusetts in 1692 and leading to the deaths of many innocent people to criticise on the so called "McCarthyism" during the 1950s, when the US Senator Joseph McCarthy started a modern witch hunt against Communists in the country. Rumour has it that witchcraft is being practised in Salem as Betty, the ten-year-old daughter of the town minister Reverend Samuel Parris has gone into a mysterious stupor. Parris has already sent for Reverend John Hale of Beverly, an acknowledged expert on witchcraft, hoping that the latter will deny any unnatural cause for his daughter's sickness. Hale soon arrives at Parris' house. Abigail Williams, Parris' seventeen-year-old niece, who also lives at his house since her parents are both dead tells that the night before she was dancing in the woods with some other girls, Betty being one of them and Parris' Negro slave Tituba. In their strict community, where children are treated the same as adults and any kind of enjoyment is discouraged this is regarded as a crime. Therefore, being afraid of harsh punishment Abigail says that she and her friends have been bewitched by Tituba, who then "confesses" to be a witch and claims to have seen Sarah Good and Goody Osbourn with the Devil. Throughout the course of the play many people and not only women are accused by the group of girls with Abigail as its ringleader. Some of them are Elizabeth Proctor, Martha Corey, who often reads books at night and the elderly, virtuous and widely respected Rebecca Nurse. So their husbands John Proctor, Giles Corey and Francis Nurse try everything to save them and to end the madness and hysteria that has overcome Salem, knowing that Abigail and her friends are only pretending. Proctor and Abigail had a romantic affair, when she was working at the Proctors' house seven months ago. Elizabeth has been acting coldly towards her husband ever since he has told her about it. Now she fears that Abigail wants her dead in order to replace her. Besides, Proctor, who openly criticises and dislikes Reverend Parris and has been absent from service on Sundays many times, does not know all Commandments and has not had his youngest child baptised. At court the defendants can only save themselves from being punished to death by confessing to witchcraft. However, some refuse to do this, fearing that they will end in hell for lying. The relentless judges Hathorne and Danforth are determined to have all the witches in the province killed. To them "spectral evidence", which means one of the girls telling to have seen someone with the Devil, is sufficient to announce a verdict. I really enjoyed reading this play! There is a great number of characters in it, which was sometimes confusing but the main ones were very complex and I developed strong (positive and negative) feelings towards them. I really loved the intelligent and courageous John Proctor as well as Reverend Hale, who in the end realises that what is happening in Salem, is terribly wrong and tries to use his position to put an end to it. The character I found most repelling was Abigail. Her actions can be partly understood as she has had a very hard life and seems to long for love, which she has never felt. Yet she is a mean, egoistic and manipulative person, who does not care at all about the consequences of what she and her friends are doing. Besides, I disliked Reverend Parris, who seems to turn more and more into some kind of religious fanatic. Shockingly, a great part of the events depicted in this play are based on historical facts as some of its characters really existed. Many people in 1692 Salem accused their neighbours out of reasons that had nothing to do with religion or piety of witchcraft, often because they had thrown an eye on someone else's land or to take revenge. To me this play is a very interesting and suspenseful piece of literature. I was hoping until the very end that Proctor and Hale would manage to stop the terrible killing of innocent people and save their loved ones. "The Crucible" shows very well the abyss of human behaviour. It can easily serve as a warning of all kinds of past and future acts of tyranny and ignorance.
  13. Cover des Buches The Heart is a Lonely Hunter (ISBN: 9780718196080)
    Carson McCullers

    The Heart is a Lonely Hunter

    (19)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    Maybe when people longed for a thing that bad the longing made them trust in anything that might give it to them. (P 43)

    THE HEART IS A LONELY HUNTER – This one is about loneliness, isolation and purpose. The Great Depression, poverty and racial injustice are forcing the characters to let go of their big dreams they had for life. Although dark, full of struggle and failure this book is equally beautiful and rich in inner worlds where love, hope and possibilities are blooming. McCullers poetic simplicity builds up to moving character studies that will definitely stay with me. What a read!

  14. Cover des Buches Nicholas Nickleby, English edition (ISBN: 9780141199818)
    Charles Dickens

    Nicholas Nickleby, English edition

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Als sein Vater stirbt, werden der junge Nicholas Nickleby, seine Mutter und seine Schwester Kate von ihrem hartherzigen Onkel Ralph unter die Fittiche genommen, der in London dubiose Geldgeschäfte betreibt. Der Roman schildert Nicholas' und Kates Weg hin zur Selbstständigkeit und zur Liebe.

    Nicholas Nickleby ist Charles Dickens dritter Roman und enthält einige typische Elemente des Autors, wie die Kritik an sozialen Missständen der damaligen Zeit. Hier werden Schulen mit unlauteren Methoden an den Pranger gestellt. Auch Bösewichte, hier Ralph, mit denen sich die Helden auseinander setzen müssen und viele exzentrische Nebencharaktere werden vorgestellt.
    Diese Nebencharaktere empfand ich als interessanter als den eigentlichen Helden Nicholas. Kate bleibt sogar noch blasser. Die Mutter, Mrs. Nickleby, ist eine oberflächliche Schwätzerin ohne eigene Meinung.

    Sie ist ein Beispiel dafür, dass die meisten Nebencharaktere sehr übertrieben gezeichnet sind, übertrieben böse, albern oder gut (wie die Brüder Cheeryble). Dies wirkte zwar insgesamt sehr humorvoll und ironisch, konnte aber auch schnell zu viel des Guten sein und mir damit auf die Nerven gehen, wie z.B. einige der Kapitel rund um die Theatertruppe.
    Trotz allem fehlen dem Roman die wirklich eingängigen Charaktere, die man auch lange danach nicht vergisst.
    Die Entwicklung von Nicholas' Charakter umfasst den Schritt von der Impulsivität zur Besonnenheit und der gewonnenen Lebenserfahrung durch seine Aktivitäten.

    Die Handlung von „Nicholas Nickleby“ spielt sich rund um seinen (und Kates) Werdegang ab. Sehr viele Nebencharaktere werden eingeführt und manchmal dauerte es etwas, bis der Protagonist wieder im Fokus war. Ich empfand dies phasenweise als sprunghaft und auch langatmig.
    Nicht Charles Dickens' bester Roman, dennoch einer, den ich gerne gelesen habe.
  15. Cover des Buches A Christmas Carol (ISBN: 9783988287809)
    Charles Dickens

    A Christmas Carol

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Cover: I like the cover. Because of the cristal flowers it fits to the subject winter/christmas. It is relative dark which also fits to the story.

    Opinion: It is a story that makes one think about charity. Sometimes the story is a bit dark but also not too dark. It is very interesting to join Scrooge during the visits of the ghosts and also during his visits with the family, acquaintances etc. I enjoyed it to see the change in Scrooges attitude.
    It is a great story that I will read again and that I can highly recommend.

  16. Cover des Buches Jo's Boys (ISBN: 9781784870256)
    Louisa May Alcott

    Jo's Boys

    (7)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Den Schreibstil des Buches fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. 

    Geschrieben ist die Geschichte dabei in der Er-/Sie-Perspektive, was aufgrund der vielen Charaktere, deren Beziehungen zueinander das Hauptthema des Buches ist, auch sehr gut zur Geschichte passt.


    Jo hat zusammen mit ihrem Ehemann eine Art Internat gegründet. In diesem Buch geht es hintergründig um die neuen Schüler, vor allem aber um jene, die man bereits aus "Little Men" kennt.

    Das Buch handelt also primär von diesen jungen Erwachsenen - darunter auch die Söhne und Töchter der Schwestern aus Little Women -, die sich selbst und das Leben besser kennenlernen, sich verlieben, in Schwierigkeiten geraten und ihren Weg daraus heraus finden.

    Die jungen Männer und Frauen sind allesamt ihre ganz eigenen Persönlichkeiten, was zu viel Trubel und Problemen führt, deren Lösungen es im Laufe des Buches zu finden gilt. Einige von ihnen geraten häufiger in Schwierigkeiten als andere, manche sind krativ, andere eher handwerklich begabt.

    Gemeinsam schreiben sie eine Geschichte voller Leben, die unglaublich ehrlich und charakternah erzählt wird.


    Die Geschichte der Jungs und Mädchen mitzuerleben ist größtenteils wirklich spannend, da man sie dabei begleitet, wie sie erwachsen werden und lernen, wer sie in der Welt sein wollen, wodurch die Geschichten einen auch zum Nachdenken anregen. Man lernt sozusagen mit ihnen zusammen neue Dinge und Weisheiten fürs Leben.

    Allerdings muss ich leider auch sagen, dass mir manche Szenen zu detaillierten beschrieben wurden, sodass ich das Buch stellenweise sehr langatmig langatmig fand. Ich hatte auch das Gefühl, dass es dieses Buch nicht unbedingt gebraucht hätte, die Geschichte nur unnötig in die Länge gezogen wurde. Mir ist nämlich definitiv zu wenig interessantes passiert. 

    Trotzdem kommt die Geschichte wirklich süß und manchmal auch emotional daher. 


    Alles in allem fand ich die Geschichte also wirklich schön, aber definitiv schwächer als die Vorgänger, weshalb das Buch von mir 3,5 Sterne bekommt. 


  17. Cover des Buches Anne of the Island (ISBN: 9781442490055)
    Lucy M. Montgomery

    Anne of the Island

    (16)
    Aktuelle Rezension von: TamariasSpiegel

    Ein schönes Buch voller Liebesverwirrungen - fantasie- und liebevoll sowie unaufgeregt. Ein Blick in die Vergangenheit mit einer unvergesslichen Heldin und viel Herz. Wenn man mal ein Buch braucht, bei dem man sich geborgen und angekommen fühlt, ist man hier genau richtig. Es gibt keine actionreichen Twists oder verwirrenden Subplots. Man kann sich einfach nett von der Geschichte berieseln und verzaubern lassen.

    Allerdings gibt es auch zwei Stellen im Buch mit Grausamkeiten gegenüber Tieren, die ich keinesfalls gutheiße

  18. Cover des Buches Agnes Grey (Classics) (ISBN: 9780141904733)
    Anne Brontë

    Agnes Grey (Classics)

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Agnes Grey ist Anne Brontës erster veröffentlichter Roman aus dem Jahr 1847. Die jüngste Brontë-Schwester hat darin viele autobiografische Elemente einfließen lassen.

    Doch worum geht es?
    Agnes Grey, eine junge Pfarrerstochter bewirbt sich als Gouvernante, da der Vater viel Geld verloren hat und sie etwas zum Einkommen beitragen möchte. Das 18jährige Mädchen hat keinerlei Erfahrung und trifft gleich bei der ersten Familie auf völlig verzogene Kinder und Eltern, die keine Kritik an ihren Sprösslingen dulden. Agnes ist verzweifelt, ist sie doch voller Naivität an die Sache herangegangen. Bei ihrer zweiten Stellung hat sie es mit zwei jungen Damen zu tun, bei denen ganz andere Erziehung und Gesellschaft gefragt sind. Durch ihren Aufenthalt dort lernt Agnes den Vikar Edward Weston kennen. Erst spät erkennt sie ihre wahren Gefühle für ihn, als sie nämlich ihre Stellung als Gouvernante aufgeben muss.

    Auch Anne Bronte war als Gouvernante in Stellung, bevor sie sich nur dem Schreiben widmete. Sie muss ähnlich jung wie Agnes gewesen sein und hat für ihren Roman wohl aus dem Nähkästchen geplaudert. Es war für mich teilweise unfreiwillig komisch, wie Agnes' Bemühungen, die Kinder zu erziehen, im Sande verliefen. Irgendwie tröstlich zu wissen, dass es schon damals Eltern gab, die ihre Kinder für unfehlbar hielten.

    Agnes war mir als Charakter recht sympathisch, obwohl sie sehr religiös ist (klar, mit einem Pfarrer als Vater) und moralisch sehr rechtschaffen und fast zu ideal ist. Ich denke, dass sie Anne Brontë ähnelt, denn sie stelle ich mir genauso vor. Ernst, schüchtern, aber mit einer gewissen Arroganz, da sie sich stets rechtschaffen verhält und sich daher anderen Menschen überlegen fühlt. Ich stelle mir Anne und Agnes etwas wie Mary Bennet in „Stolz und Vorurteil“ vor.

    Aber zurück zum Roman. Für einen Klassiker ist „Agnes Grey“ sehr leicht zu lesen, auch im englischen Original. Der Schreibstil der jungen Autorin ist einfach gehalten und ihre Protagonistin ist nicht sehr vielschichtig. Durch die Kürze des Romans empfehle ich ihn daher allen, die sich für die Literatur der viktorianischen Zeit interessieren und ins Klassiker-Genre einsteigen möchten.
  19. Cover des Buches The Cat in the Hat (ISBN: 9780449810866)
    Dr. Seuss

    The Cat in the Hat

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Silbendrechsler
    Dr. Seuss Geschichtensind wunderbar zum Lesen- und Englischlernen. Durch die vielen Wiederholungen und Reime sind die Geschichte einprägsam und nicht zu schwierig. 
    "The cat in the hat" handelt von zwei Kindern, die bei Regenwetter nicht wissen, was sie spielen sollen. Da kommt plötzlich die Katze zur Tür herein und stellt das ganze Haus auf den Kopf. Zum Glück gibt es die Stimme der Vernunft - den Fisch im Glas - der immer anmahnt, dass die Mutter bald heimkommt und alles wieder aufgeräumt sein muss. Auch dabei hilft die Katze, so ist am Ende wieder alles in Ordnung. 
  20. Cover des Buches Anne of Avonlea (ISBN: 9780099582656)
    Lucy M. Montgomery

    Anne of Avonlea

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Lelo

    Auch wie das erste Buch ist dieses Buch wunderschön geschrieben. Anne wird erwachsen und es ist großartig zu lesen wie sie aufwächst. Sehr empfehlenswert! 

  21. Cover des Buches The War of the Worlds. Krieg der Welten, englische Ausgabe (ISBN: 9780141199047)
    Herbert G. Wells

    The War of the Worlds. Krieg der Welten, englische Ausgabe

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Merkwürdige Zylinder landen in der Nähe von London und man vermutet dass sie mit beobachteten Explosionen auf dem Mars in Zusammenhang stehen. Als der erste Zylinder sich öffnet, wird klar, dass die Marsianer nicht in friedlicher Absicht auf die Erde gekommen sind.

    H. G. Wells' „The War of the Worlds" ist einer der Sci-Fi Klassiker die das ganze Genre geprägt haben, quasi die Mutter aller Alien-Invasionsgeschichten.
    Der Autor spart nicht mit gruseligen Details, angefangen von einer Massenpanik der flüchtenden Erdbewohner bis hin zur Nahrungsaufnahme der Marsianer. Im Vergleich zu heute eher harmlos, beim Lesen dachte ich schmunzelnd an die vermutlichen Reaktionen der viktorianischen Leserschaft.

    Hinter der Invasion feindlich gesinnter Marsianer steht allerdings eine politische Botschaft: H.G. Wells kritisiert den Umgang der Kolonialmächte mit indigenen Völkern und Tieren allgemein, indem er die Menschen, die von den Marsianern überrollt und unterjocht werden mit Tieren vergleicht, die durch die Menschheit ausgerottet bzw. gejagt wurden. Diese Anregung zur Empathie mit Schwächeren finde ich auch heute noch wichtig.
    Dass der Autor sich dafür eine Science-fiction Geschichte ausgedacht hat, finde ich sehr clever. Manche Aspekte, vor allem was die Vergleiche zwischen Menschen und Marsianern, halten den heute allgemein bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen zwar nicht mehr stand, mich konnte „The War of the Worlds“ aber dennoch sehr gut unterhalten.

    Der berichtende, emotional distanzierte Schreibstil passt meiner Meinung nach sehr gut zur Story.
    Insgesamt konnte mich „The War of the Worlds“ überraschen und ich schätze die Bedeutung dieses Romans für die Entwicklung eines ganzen Genres sehr. Mein zweiter Wells-Roman wird definitiv nicht mein letzter sein.
  22. Cover des Buches Moonstone (ISBN: 9780062227317)
    Wilkie Collins

    Moonstone

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    ..so wird Wilkie Collins' „The Moonstone“ oftmals bezeichnet. Erstmals werden hier Aspekte in die Handlung eingebaut, die das Genre prägen sollten. Ein Diamant wird nach einer Feier in einem herrschaftlichen Anwesen gestohlen, die Liste der Verdächtigen ist lang, es gibt falsche Fährten, dumme Lokalermittler und den gloriosen, etwas kauzigen Ermittler, der schließlich hinzugezogen wird. Die Ermittler gehen am Tatort vorgefundenen Beweisen nach, Tarnung und Verfolgungsjagden finden statt sowie die Nachstellung der Tat (hier auf sehr eindrucksvolle Weise).

    Das dritte Buch, welches ich in diesem Jahr von Wilkie Collins genießen durfte, präsentiert die Geschichte wiederum in einer Vielzahl von Erzählern und deren Perspektiven. Dabei spart Collins nicht an schrulligen Charakteren, mittels derer er einige seiner Zeitgenossen kritisiert. Der Diamant, urprünglich von den britischen Besatzern aus Indien gestohlen, symbolisiert dadurch den Umgang der Briten mit ihren Untergebenen in den Kolonien. Allein dadurch, dass der Autor die Inder, welche ebenfalls auf der Suche nach dem Diamant sind, respekvoll darstellt, ergibt sich schon eine Kritik an der britischen Kolonialpolitik.

    Mein einziger Kritikpunkt besteht darin, dass mich etliche Passagen im Mittelteil nicht fesseln konnten. Der Diamant wurde darin gar nicht thematisiert und somit die Spannung weggenommen. Erst zum Ende hin grassiert auch beim Leser wieder das „detective fever“.
    Ich hätte mir allerdings einen größeren Anteil des Ermittlers Sergeant Cuff in der Handlung gewünscht. Stattdessen wird der Fall hauptsächlich von dem jungen Franklin Blake verfolgt, der sich in die bestohlene Rachel Verinder verliebt hat.
    Der andere Erzähler, der einen großen Raum einnimmt, ist Gabriel Betteredge, der Butler der Verinders und in bester Collins-Manier kauzig, aber liebenswert.

    Letzten Endes kommt „The Moonstone“ für mich nicht ganz an „The Woman in White“ heran, ist aber ebenfalls ein toller viktorianischer („Sensations-“)Roman. Wer den Autor Wilkie Collins nicht kennt, Dickens noch scheut, sich aber für viktorianische Autoren interessiert, dem kann ich ihn uneingeschränkt empfehlen.
  23. Cover des Buches Der Geisterseher (ISBN: 9783736400436)
    Friedrich Schiller

    Der Geisterseher

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Als ich Der Geisterseher von Friedrich Schiller zum ersten Mal las, fühlte ich mich sofort hineingezogen in eine Welt voller Schatten, Andeutungen und ungelöster Rätsel. Die Mischung aus geheimnisvoller Atmosphäre, politischer Intrige und spirituellem Spiel war für mich ebenso irritierend wie faszinierend. (Mehr über Schiller: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/friedrich-schiller/ )

    Die Geschichte wird aus der Perspektive eines ungenannten Freundes erzählt und begleitet einen jungen deutschen Prinzen, der sich in Venedig immer tiefer in ein Netz aus okkulten Phänomenen, Masken und möglichen Verschwörungen verstrickt. Anfangs ist alles nur Neugier, fast spielerisch. Doch bald mischen sich Misstrauen, Angst und ein wachsendes Gefühl der Ohnmacht hinzu.

    Mich hat besonders beeindruckt, wie Schiller mit Erwartung und Unsicherheit spielt. Nie wusste ich genau, ob ich gerade Zeuge einer übernatürlichen Erscheinung oder einer ausgeklügelten Manipulation war.

    Auch wenn das Werk Fragment bleibt, hat es bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen – gerade wegen seiner offenen Fragen und dunklen Brüche.

    Der Geisterseher ist für mich kein klassischer Bildungsroman, sondern ein Spiegel für Zweifel. Und vielleicht ist das gerade heute wieder besonders aktuell.

  24. Cover des Buches Candide and Other Works (ISBN: 9781840227307)

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