Bücher mit dem Tag "clive"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "clive" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Flammenbrut (ISBN: 9783499249167)
    Simon Beckett

    Flammenbrut

     (857)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.

    Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.

    Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.

    Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.

    Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.

    Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.

    Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.

  2. Cover des Buches WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben (ISBN: 9783864434594)
    Alice Clayton

    WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben

     (133)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Eigentlich gefällt es Caroline in ihrer neuen Wohnung richtig gut, wäre da nicht ihr Nachbar, der mit drei verschiedenen Frauen regelmäßig lautstark Sex hat und dabei das Bettgestell gegen die Wand hämmert, die Wand, die er sich mit Caroline teilt. Bald leidet sie unter Schlafdefizit, zusätzlich zu ihrem Orgasmusdefizit und ihrem Kater, der scheinbar eine der Bekanntschaften ihres Nachbarn für seine große Liebe hält, weil sie miaut beim Sex. 

    Als sie ihm dann begegnet, entpuppt er sich als verboten gutaussehend, aber unausstehlich. Dumm nur, dass ihre Chefin sich in den Kopf gesetzt hat, die beiden zu verkuppeln...



    Es gibt einige witzige Szenen in diesem Buch, für fast alle ist Clive, Carolines Kater verantwortlich. Der arme Kerl ist ganz hin und weg von Maunzi, wie seine Besitzerin die Dame getauft hat. Sie hat allen dreien Spitznamen gegeben.

    Weniger witzig als vielmehr nervig fand ich die Streitereien der beiden. Simon und Caroline benehmen sich wie 13-jährige. Statt dass Simon einsieht, dass er seine Nachbarin nicht mit derartigem Lärm und Wandbewegungen stören kann und sich eine Lösung überlegt, macht er sich über sie lustig, woraufhin sie natürlich zurückschießen muss. Teenies eben. Und die Spitznamen, die die beiden einander geben fand ich auch total kindisch. Gut Wallbanger – leider übersetzt und daher „Wandbeben“ – kann man noch nachvollziehen, aber seine Spitznamen für Caroline sind einfach nur blöd.

    Fast noch schlimmer fand ich Carolines Philosophieren über ihren verschwundenen „O“ – Orgasmus. Seit sie mit einem Typen im Bett war, der so gar nichts drauf hatte, ist sie nicht mehr gekommen. Sie ist der festen Überzeugung, er habe ihren „O“ verschreckt. Sie führt sogar einseitige Gespräche mit ihrem „O“ und versucht ihn irgendwie wieder hervorzulocken.


    Der Roman bleibt recht „Teenie“, auch mit den jeweiligen Freunden, die für einiges an Drama und Verwirrung sorgen. Aber er wird besser. Am allerbesten sind die letzten zwei Seiten, die – Achtung: Mini-Spoiler – aus Clives Sicht geschrieben sind! Ich habe da echt viel gelacht. Clive ist sowieso der coolste!


    Das Buch ist eine romantische Komödie in Buchform. Es strotzt vor Klischees und hat mich immer wieder genervt, vor allem wenn die Protagonisten sich mal wieder wie Teenies aufgeführt haben und das Philosophieren über den „O“ fand ich auch nicht so doll. Aber es wird besser und beide werden etwas sympathischer. Allerdings finde ich es affig, wie immer wieder Laute in Worte gefasst werden, vor allem Stöhnen und so etwas, das wirkt für mich zu übertrieben. Mir fehlt da der Ernst.

    Allgemein lässt es das Buch an Ernst fehlen. Wenn einem das gefällt ist alles gut, aber ich hätte mir etwas mehr davon gewünscht.



    Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht, aber mir fehlte der Tiefgang. Die Protagonisten sind mir zu albern. Immer wieder gibt es Kapitel, die aus SMS-Verläufen oder auch mal nur aus Gedanken von verschiedenen Charakteren bestehen. Die Idee fand ich gut, ich habe auch viel gelacht, aber mir wurde hier zu viel auf Komödie gesetzt, sodass mir die Romantik abging. Das Buch war für mich nicht lange genug ernst, um aufrichtige ernsthafte Gefühle in mir auszulösen. Ich fand es nett und witzig, aber ich habe nicht an den Seiten gehangen oder bin vor Romantik dahingeschmolzen. Am besten fand ich die letzten zwei Seiten aus Sicht von Carolines Kater Clive, der sowieso eine relativ große „Rolle“ in dem Buch hat. Aber die letzten zwei Seiten aus seiner Sicht waren echt so witzig und total sympathisch.


    Wer Liebeskomödien mit großem Komödien-Anteil in Buchform mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen. Mir fehlten Ernst und Tiefgang. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.

  3. Cover des Buches Bittersüße Tode (ISBN: 9783404770809)
    Laurell K. Hamilton

    Bittersüße Tode

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch habe ich schon sehr lange auf meinem Print Sub. Es wurde mir damals (ca 2013) empfohlen da ich gerade eine der berüchtigten "Vampirphasen" durchgemacht habe.

    Die Rezension nun viele Jahre später fällt mir nicht leicht, der Einstieg in die Story fiel mir auch nicht leicht und ich bin mit den Charakteren leider gar nicht warm geworden. Es war keiner im ganzen Buch an dem ich mich festhalten konnte, der greifbar war. Alle waren unnahbar und total uninteressant.

    Anita Blake ist eine berüchtigte Vampirjägerin, eine die nichts umhaut und die vor kaum etwas Angst hat. Sie hatte immer (ich meine wirklich IMMER) einen Spruch auf den Lippen - in den meisten Fällen fand ich die total unpassend und einfach nur wie von einem pubertierenden Teenie der seine Grenzen austesten möchte. Es war nicht witzig - es war nervig.

    Die Charaktere waren nicht wirklich ausgearbeitet und es gab absolut keine Weiterentwicklung. Ich habe nix gespürt, war überhaupt nicht in der Story drin - sie plätscherte an mir vorüber ohne mich anzusprechen. Sie entwickelte sich furchtbar langsam und es dauerte eine schiere Unendlichkeit bis sie endlich auf den Obermufti der Vampire traf und ihren Auftrag bekommen hat. Von da an wurds teilweise etwas spannender und es kam ein wenig Action auf, aber nicht wirklich genug. Wie es weitergeht war mir eigentlich egal, die Charaktere waren mir einfach egal - das ist so schade, weil diese Reihe so hochgelobt war (und ich noch 4 weitere Bände davon besitze) aber ich bin sicher, dass ich sie nicht weiter verfolgen werde.

    Es tut mir leid, ich weiß dass viele Fans der Reihe nun aufschreien werden, aber ich kann nicht mehr als 2 Sterne geben. Und dieses mal KEINE Leseempfehlung von mir.
  4. Cover des Buches Bullet Catcher - Wade (ISBN: 9783802586309)
    Roxanne St. Claire

    Bullet Catcher - Wade

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Svenja-r
    EIN FOLGENSCHWERER DEAL
    Bullet Catcher Wade Cordell soll die junge Vanessa Porter ausfindig machen. Doch diese ist ihrerseits auf der Suche nach ihrem besten Freund, der vor einem Monat spurlos verschwand. Sie schließt deshalb ein Abkommen mit dem attraktiven Bodyguard: Sie wird ihn begleiten, wenn er ihr hilft, ihren Freund zu finden. Aber damit fangen die Probleme für beide erst richtig an.

    Die spannende Geschicht um die Drllinge von Eileen geht weiter..

    Ich finde das Buch genau so spannend wie die Bücher davor.
    Ist ein spannendes Buch mit Intrigen, Mord, Liebe und Erotik.

    Nach „Adrien“ folgt nun Wade“ , ein weiterer Teil der Bullet Catcher Reihe, allerdings sollte man „Adrien“, „Wade“ und „Jack“ (2013) unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, da die Rahmenhandlung um die angebliche Mörderin Eileen Stafford und ihre Drillinge, die nach der Geburt zur Adoption frei gegeben wurden in allen Teilen besteht und diese Bücher von der Story her aufeinander aufgebaut sind.

    Diese Geschichte ist wieder einmal recht rasant, denn die Erlebnisse überschlagen sich geradezu. Zugleich ist Vanessa als Business-Frau immer unter Strom und nicht in der Lage still zu stehen. Wobei der gute Wade einem schon beinahe leid tun kann. Doch ebenso leidenschaftlich wie rasant entfacht sich das erotische Feuer zwischen den beiden. Dabei dürfen beide auf keinen Fall vergessen Vanessas besten Freund aufzuspüren, doch dabei scheuchen sie so mancherlei Abschaum auf.

    Können die beiden Vanessas besten Freund wieder finden und was  noch so alles abenteuerlich passiert, das erfährt ihr in diesem Buch.
    Ihr müsst es schon selber lesen und viel Spaß dabei.

    1) Bullet Catcher: Alex
    2) Bullet Catcher: Max
    3) Bullet Catcher: Johnny
    4) Bullet Catcher: Adrien
    5) Bullet Catcher: Wade
    6) Bullet Catcher: Jack
    7) Bullet Catcher: Dan
    8) Bullet Catcher: Constantine
  5. Cover des Buches Jay - Explosive Wahrheit (ISBN: 9783802588600)
    Stefanie Ross

    Jay - Explosive Wahrheit

     (95)
    Aktuelle Rezension von: SanNit

    Ich bin super in die Story hineingekommen. Jay kannte ich ja schon ein wenig und Elisabeth war mir auch von Anfang an sympathisch. Mit Beths scharfen Verstand und Jays Erfahrung sind sie so ein tolles Team, beruflich, wie privat. Das letztere müssen sie natürlich erst selbst herausfinden.
    Ich bin total verliebt in die beiden. Ihre kleinen Spitzen gegeneinander. Das ausloten, wie weit sie gehen können. Die Ungeschicklichkeit, wie sich Elisabeth manchmal ausdrückt. Sie denkt eher rational, weil sie meist für sich alleine arbeitet. Aber jetzt in Jays Team beginnt sie meiner Meinung nach aufzublühen.
    Jay geht mit einer gewissen Vorsicht ihr gegenüber an den Tag, als wenn er ganz genau weiß, dass sie den Umgang mit Menschen eher nicht gewohnt ist.
    Es ist von Anfang an sehr spannend und aufregend und die Leidenschaft kommt auch nicht zu kurz.
    Dieser Teil ist ein Zusammenspiel mit allen aus Teil 1. Darum empfehle ich diese Serie der Reihe nach zulesen. Die Geschichte an sich ist in sich abgeschlossen. Ich habe den Zusammenhang der ganzen Abteilungen hier durch den ersten Band wesentlich besser verstanden.
    Ich war von der Geschichte total begeistert und die Leseprobe von Rob verspricht auch sehr interessant zu werden.

  6. Cover des Buches Das erste Buch des Blutes (ISBN: 9783426629208)
    Clive Barker

    Das erste Buch des Blutes

     (79)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight
    In diesem Buch sind sechs Kurzgeschichten abgedruckt, die Clive Barker geschrieben hat. Auf diese möchte ich im einzeln eingehen, damit ihr euch besser ein eigenes Bild machen könnt. Ich kann hier leider nur immer einige Sätze von der Geschichte selbst schreiben, da es eben nur Kurzgeschichten sind und ihr ja nicht den gesamten Inhalt schon vorher kennen sollt. ;) Zudem sind die Geschichten sehr unterschiedlich und meine Empfindungen ebenso.

    Haltet dieChips bereit, wir begeben uns nun auf einen grausigen Rundrang in Clive Barkers Fantasien ....

    ~°~ Das Buch des Blutes ~°~

    ~ Inhalt ~

    Wissenschaftler machen sich auf um in einem verlassenen Haus nach paranomalen Aktivitäten zu suchen. Als sie die Kraft schließlich erwecken geschehen Dinge mit denen vorher nie jemand gerechnet hätte. Alle schweben in großer Gefahr.

    ~ Eindruck/ Meinung ~

    Die Geschichte beginnt sehr altbacken. So langsam kann ich einfach keine Geschichten von Spukhäusern oder einsamen Motels am Straßenrand mehr hören (lesen). Es ging auch genauso weiter. Der eine Wissenschaftler mag den anderen nicht, man streitet sich... blablabla... Doch dann taucht ENDLICH die mysteriöse Kraft auf. Natürlich (?) ist sie bööööööse und nicht jeder übersteht diese Begegnung unbeschadet.
    Leider ist diese Geschichte, grade anfangs, sehr durchschaubar. Gegen Ende gibt es noch einen kleinen Überraschungsmoment, allerdings wirkt er auf mich total übertrieben und unpassend. Entweder passt der Anfang nicht zum Ende oder das Ende nicht zum Anfang. Da kann ich mich nur schwer entscheiden. Die sehr bildlichen Beschreibungen machen alles ein wenig wett und sorgen wenigstens für etwas Gruselfaktor.

    "[...] Das Fleisch ihres Rückens war vom Nacken bis zum Gesäß vollkommen aufgespalten und die Muskulatur beiseitegeschält, um das feucht glitzernde Rückgrat zur Schau zu stellen. [...]" (S. 64)

    Gruselfaktor: 2

    ~°~ Der Mitternachts-Fleischzug ~°~

    ~ Inhalt ~

    Leon ist nach New York gezogen. Für ihn war es eine Hochburg der Wonnen. Hier wollte er endlich glücklich werden, doch schnell wurde er mit der Realität konfrontiert: Gewalt. Als er eines Abends mit der U-Bahn auf dem Weg nach Hause ist beobachtet er einen Mord. Sein job als Kommissar bringt es mit sich, den Täter zu stellen. Doch dabei gerät er nicht nur in Gefahr, sondern begegnet den Urvätern der Stadt ...

    ~ Eindruck/ Meinung ~

    Diese Geschichte ist bereits von Anfang an spannend. Der Leser wird förmlich mit in die Handlungen hereingerissen. Anfänglich wirkt sie wie ein Krimi: ein Mord, ein Kommissar, ... Doch dann tauchen die "Urväter" auf. Ab hier geht es mehr in Richtung Sci-Fi und ich finde es klein bisschen übertrieben. Aber was wirklich "horrormäßig" ist, sind die teilweise sehr bodenständigen Beschreibungen.
    Alles in allem eine sehr spannende Geschichte.

    _"[...] Dann war die Hand aus seinem Mund heraus, und die scharlachroten, speichelbedeckten Finger hielten ihm zwischen Daumen und Zeigefinger seine Zunge vors Gesicht. [...] Kaufmann fiel auf die Knie und kotzte sein Sandwich aus. [...]" (S. 78)_

    Gruselfaktor: 4

    ~°~ Das Geyatter und Jack ~°~

    ~ Inhalt ~

    Weihnachten, das Fest der Liebe und der Freude. Leider gibt es da noch ein uneingelöstes Versprechen: Jacks Mutter hat dem Teufel damals seine Seele versprochen... Ein Geyatter setzt alles daran Jack J. Polo in den Wahnsinn zu treiben, um den Zoll zu bekommen. Doch hat Jack hat die Absicht seine Seele zu behalten und stattdessen das Geyatter zur Verzweiflung zu bringen.

    ~ Eindruck/ Meinung ~

    Die Geschichte ist wirklich nett, allerdings nicht wirklich gruselig. Die Idee alles einfach umzukehren hat durchaus etwas, besonders da das Geyatter sich immer so schön aufregt. (Erinnert an Rumpelstilzchen wie er Füße stapfend dasteht.) Ich fand die Geschichte wirklich witzig. ;)

    _"[...] Ein Schwall aus Dampf und blasenziehender Hitze wälzte sich aus dem Ofen und duftete herzhaft nach Truthahnfett. Aber der Vogel da drinnen hatte allem Anschein nach keinerlei Absichten, sich essen zu lassen. Er warf sich auf dem Bratblech von einer Seite auf die andere und schleuderte Soßenspritzer in alle Richtungen. [...]" (S. 103)_

    Gruselfaktor: 2

    ~°~ Schweineblut-Blues ~°~

    ~ Inhalt ~

    In einem "Verwahrzentrum für jugendliche Gewalttäter" tritt der Ex-Polizist Redman eine neue Stelle an. Schnell merkt er das hier etwas nicht stimmt. Langsam gewinnt er das Vertrauen eines Insassen, der irgend etwas von einem Schwein erzählt, dem angeblich Menschenopfer gemacht werden. Kurz darauf ist Lacey spurlos verschwunden ...

    ~ Eindruck/ Meinung ~

    Total kitschig übertriebene Geschichte. Hier passt irgendwie nicht wirklich eins zum anderen und es gibt den ein oder anderen Logikfehler. Durch die schaurig bildlichen Beschreibungen wird hier einiges wieder wett gemacht, dass war es leider aber auch.

    "[...] Sein Körper war an der Hüfte zerfetzt, schartig angenagt, seine Eingeweide hingen aus dem aasigen Rumpf und baumelten in wurmigen Schlingen vor Redmans Gesicht. [...]" (S. 167)

    Gruselfaktor: 3

    ~°~ Sex, Tod und Starglanz ~°~

    ~ Inhalt ~

    Der Traum von Ruhm umhüllt die Schauspieler eines kleinen Theaters. Sie wollen das Stück der Viola aufführen, doch kurz vor der Premiere erkrankt ausgerechnet die Hauptdarstellerin. Wie gut das, scheinbar aus dem Nichts, Ersatz auftaucht. Eigens für die neue Schauspielerin wird das Skript umgeschrieben, denn sie möchte auf keinen Fall berührt werden. Warum erfahren alle erst, wenn das Licht angeht ...

    ~ Eindruck/ Meinung ~

    Eine Geschichte um Träume, bis über den Tod hinaus. Leider beginnt sie recht lahm. Obwohl es sich hier eher um eine Zombiegeschichte handelt (und da stehe ich nun gar nicht drauf), wirkt es nicht kitschig oder übertrieben. Ich empfand es eher als leichte angenehme Kost mit einer kleinen schaurigen Untermalung.

    _"[...] Umarmt mich dennoch nicht, bis jeder Umstand
    Von Lage, Zeit und Ort sich fügt und trifft,
    Daß ich Viola bin." [...] (S. 227)_

    Gruselfaktor: 3

    ~°~ Im Bergland: Agonie der Städte ~°~

    ~ Inhalt ~

    In Jugoslawien gibt es zwei kleine Städte, die im Abstand von einigen Jahren kämpfen Poplac und Podujevo gegeneinander. Nicht mit Waffen oder Worten, sondern mit sich selbst. In einem Wettkampf errichten sie aus all ihren Körpern ein großes Ganzes. Einen Riesen aus menschlichen Leibern. Jedes Mal wurden höher gebaut, jedes mal nahmen mehr Menschen am Wettkampf teil. Dieses mal soll eine Stadt stürzen und eine andere sich auf den Weg machen, um alles zu zerstapfen was sich ihnen in den Weg stellt ...

    ~ Eindruck/ Meinung ~

    Eine ziemlich unweltliche Geschichte und doch bodenständig. Die Geschichte an sich empfinde ich nicht gruselig im klassischen Sinne, doch sehr wohl auf psychologischer Ebene. Ich ertappte mich immer wieder dabei, wie ich versucht habe mir dieses "Wesen" vorzustellen. Das muss einfach nur beeindruckend und - auf Grund der ganzen toten Körper - schockierend gleichzeitig sein. Diese Kurzgeschichte beeindruckt mich durch die Fantasie sie anregt und die Bilder die sie in meinem Kopf entstehen lässt.

    "[...] Die Fußsohle war, wie er sehen konnte, ein Flickenteppich aus zermalmten und blutigen Leibern, zu Tode gequetscht unter dem Gewicht ihrer Mitbürger. [...]" (S. 283)

    Gruselfaktor: 3

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    ~ Schreibstil ~

    Clive Barker schreibt sehr bodenständig. Der Autor nimmt hier kein "Blatt vor den Mund", sondern schreibt wie er wohl spricht. Hier wird sich beispielsweise nicht übergeben, sondern gekotzt. Es ist ungewohnt, hat aber den Vorteil, dass sie die Geschichten flüssig lesen lassen.
    Sehr schön finde ich die bildlichen Beschreibungen, oft bis in alle Einzelheiten.

    ~ Fazit ~

    Wie ich eingangs bereits erwähnte bin ich kein Fan von Kurzgeschichten, vielleicht bin ich hier daher ein wenig voreingenommen!? Ich, als Fan von Horrorbüchern und Filmen, die Psychohorror liebt empfinde diese Geschichten allesamt nicht wirklich gruselig. Manche holen ein wenig über den Schreibstil wieder heraus, da bildliche Beschreibungen gängig sind und zerfetzte Leichen etc. haarklein beschrieben werden.
    Allerdings darf man auch nicht vergessen wann diese Geschichten geschrieben wurden und damals so "leichte" Dinge schon als Horror gesehen wurde, weil sonst keiner drüber schrieb.
    Diese Sammlung war mal ganz nett zu lesen, doch ein zweites Buch des Blutes werde ich meiden. Wer nur leichte Gruselkost sucht und Kurzgeschichten mag, für den wäre dieses Buch vermutlich etwas. Eingefleischte Horrorfans können es getrost meiden.

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    "Blutbücher sind wir Leiber alle; wo man uns aufschlägt: lesbar rot."
    (Einleitung zum Buch. Irgendwie mag ich diesen Satz. ;))
  7. Cover des Buches Das zweite Buch des Blutes (ISBN: 9783426629215)
    Clive Barker

    Das zweite Buch des Blutes

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Lax
    Der zweite Band der Blutbücher-Reihe wartet mit fünf Kurzgeschichten auf, in denen Clive Barker den Leser mitnimmt in eine Welt voller Angst und Hoffnungslosigkeit. Happy-Ends sind deshalb nicht zu erwarten, dafür aber wieder gut geschriebene Geschichten. Clive Barkers Großmutter spann Geschichten, wie andere alte Leute Fäden zu Pullovern spannten. Doch die Geschichten von Clives Großmutter waren morbid und handelten von Tod und Begräbnissen. Deshalb hatte der Junge große Angst, ermordet zu werden. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, seiner Großmutter zuzuhören. Doch vielleicht konnte er auch nicht anders? „...kommen wir wieder und wieder und wieder auf unsere Ängste zurück...“ Von der schlimmsten Angst handelt die erste Geschichte in dem zweiten Band der Blutbücher-Reihe. Wir verdrängen unsere Ängste so gut es geht, doch in dunklen Stunden, wenn die Welt sich schlafen legt, dann lässt schon ein kleines Kratzen, das Herz schneller schlagen, der Mund wird trocken und das Grauen naht. Ein junger Student möchte seine Angst besiegen, in dem er seine Mitstudenten ihren größten Ängsten aussetzt und dadurch etwas über seine eigene Angst lernt. von den Ängsten seiner Mitstudenten lernt. Doch Ängste sind nicht so leicht zu zähmen. Somit führt Barker mühelos die Erzählkunst seiner Großmutter fort. „Ich habe ein paar Geschichten geschrieben, von denen ich glaubte, sie würden meinen Freunden gefallen.“ Der zweite Band der Reihe steht unter dem Zeichen der Faszination für das Grauen. Mit „Kreaturen, zu phantastisch, um real zu sein, zu real, um sie anzuzweifeln...“ Denn nicht nur Horror findet sich in den Geschichten, auch Fantasy und vor allem Philosophie. Ein Fach, das Barker in Liverpool belegt hatte. Somit sind die Horrorgeschichten nicht einfache Blutorgien. Sie sollen auch zum Nachdenken anregen. Die Geschichte über Jaqueline Ess handelt von einer Frau, die unzufrieden mit ihrem Leben ist. Doch in ihrem schlimmsten Moment, kurz vor dem Selbstmord, bemerkt sie, welche Macht in ihr steckt. Und nun lässt sie sich nicht länger von Männern drangsalieren, die glauben, das stärkere Geschlecht zu sein, und der schwachen Jaqueline ihren Willen aufdrängen können. In einer weiteren Geschichte erzählt Baker die Geschichte über die Morde in der Rue Morgue von Edgar Allen Poe weiter. Grausame Morde geschehen in Paris. Kann es sein, dass Fiktion zur Realität wurde? Mit der Reihe der Blutbücher gelang Barker in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts der Durchbruch als Schriftsteller. Bis heute hat er mehrere Kurzgeschichten und Roman herausgebracht. Dabei hat er nicht nur Horrgeschichten geschrieben, sondern auch Fantasy für Jugendliche und Kinder. Er hat eine eigene Comicreihe geschaffen und zudem als Produzent, Regisseur und Male gearbeitet. „Pünktchen und Kommas menschlicher Qual auf einem leeren Blatt aus Sand.“
  8. Cover des Buches Sahara (ISBN: 9783442461554)
    Clive Cussler

    Sahara

     (47)
    Aktuelle Rezension von: wildfire
    das buch liest sich alles in allem ganz gut. es ist nicht übermäßig spannend,aber auch nicht langweilig. was man im buch liest,findet sich zum großen teil nicht im film wieder. auf den letzten ca 20-30 seiten geht meiner meinung nach die phantasie mit dem autoren gehörig durch. 
  9. Cover des Buches Das sechste Buch des Blutes (ISBN: 9783426018514)
    Clive Barker

    Das sechste Buch des Blutes

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Das fünfte Buch des Blutes. Roman. (ISBN: B002E1TZVI)

    Das fünfte Buch des Blutes. Roman.

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Der Apfel fällt nicht weit vom Mann (ISBN: 9783492983075)
    Sarah Harvey

    Der Apfel fällt nicht weit vom Mann

     (61)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Pip wird immer wieder zurück nach Hause gerufen, wenn es etwas zu retten gibt. Dieses mal stehen sie vor dem Ruin. Pip muss sich etwas einfallen lass um die Apfelwein-Plantage der Familie zu retten. Dann taucht ein Spanier auf, der nicht nur ihr Herz berührt.

    Pip scheint eine wirklich normale Frau mit einer geprägten Vergangenheit zu sein. Beim Lesen des Klappentextes und beim Anfang der Geschichte dachte man schon was kommt. Dann kam die erste Wendung die man nicht erwartet hat. Ab da war es wieder etwas spannender was kommt. Dann noch eine Wendung und man stand da und wusste gar nichts mehr. Die Charaktere der Familie sind einfach sehr originell und durchgeknallt. Gerade deshalb liebt man diese Familie. Plötzlich taucht da auch noch Balthazar auf und verdreht auch wirklich jede Frau in dieser Familie den Kopf, nicht nur Pip. Ein sehr unterhaltsames Buch voller Humor, genau das richtige um mal wieder richtige zu Lachen.

  12. Cover des Buches Das dritte Buch des Blutes (ISBN: 9783426629222)
    Clive Barker

    Das dritte Buch des Blutes

     (31)
    Aktuelle Rezension von: lucky
    eigendlich ein guter schreib stil, dabei aber immer wieder kleine mankos. Auch ist nicht jede der kurz geschichten darin spannend oder mitreißend. mein fazit ist: gewöhnungsbedürftig und absolut kein muss.
  13. Cover des Buches The Dead and the Gone (ISBN: 9780547258553)
    Susan Beth Pfeffer

    The Dead and the Gone

     (4)
    Aktuelle Rezension von: vielleserin
    "The Dead and the Gone" ist keine Fortsetzung von "Life As We Knew" sondern in Buch, dass von der gleichen Katastrophe aus "Life As We Knew It" handelt nur diesmal an einem anderen Schauplatz und mit neuen Charakteren. Der Mond wird von einem Astroiden getroffen und rückt näher an die Erde. Es entstehen Fluten und später Vulkanausbrüche. Viele. viele Menschen sterben und alles ändert sich. Alex, 17, lebt mit seinen Schwestern in New York. Die Familie stammt aus Puerto Rico und hat wenig Geld. Alex geht aber auf eine katholische Eliteschule. Als die Katastrophe geschieht, muss er sich und seine beiden jüngeren Schwestern durchbringen. Der Vater ist in Puerto Rico und die Mutter kehrt nicht von der Arbeit zurück. Es beginnen viele Monate mit ähnlichen "Problemen" wie in "Life As We Knew It". Hunger, Kälte, Krankheiten, Gefahren, aber diesmal wird die Geschichte eben an dem Schauplatz New York beleuchtet. Was für Auswirkungen auf diese Metropole alles hat. In "Life As We Knew It" besteht der Focus eben nur auf dem Mikrokosmos von dieser einen Familie auf dem Land. Es werden nur Andeutungen gemacht, über den Rest der Nation. In "The Dead and the Gone" zeigt Susan Beth Pfeffer" mehr Ausmaß ihres Katastrophenszenarios. Deshalb ist das Lesen dieses zweiten Buches ebenso spannend und faszinierend wie des ersten Bandes, obwohl man durch den ersten Band ungefähr noch weiß, was auf die Figuren zukommen wird. Das Buch liest sich blitzschnell und man hatte beim Lesen das Gefühl einen Film zu schauen. Viel Bilder und Einzelheiten sind grausam, verstörend und heftig, aber Susan Beth Pfeffer schafft es auch durch die Dramatik in Alex Familie Emotionen beim Leser zu wecken, was das Lesen so intensiv macht. “The Dead And The Gone” ist, ist finde, ich nur was für Leser mit starken Nerven. Aber wer die Andeutungen aus “Life As We Knew It” schon “ertragen” konnte, sollte schon den zweiten Band lesen. Es gibt noch einen dritten Band, der im April 2010 erscheint, nämlich “This World We Live In”. Ich habe schon ein paar Spoiler gelesen. Das Buch ist wieder ein Tagebuch aus der Sicht von Miranda und erzählt das Katastrophenszenario weiter. Ich brauche aber erst einmal eine Pause bevor ich mich wieder an diese Geschichte wage, denn “The Dead and the Gone” war schon harte Kost.
  14. Cover des Buches Das vierte Buch des Blutes (ISBN: 9783426018491)
    Clive Barker

    Das vierte Buch des Blutes

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Elf Leben (ISBN: 9783838726502)
    Mark Watson

    Elf Leben

     (94)
    Aktuelle Rezension von: TochterAlice
    Xavier hat ein Geheimnis: er lebt mit einer großen Schuld. Diese belastet sein nach außen hin angenehmes Leben als Radiomoderator und Scrabble-Turnierspieler in London. Nach und nach erst eröffnet sich Xaviers Welt: vor allem durch die Kommunikation mit seinen Mitmenschen in Vergangenheit und Gegenwart.

    Er und seine nächtliche Sendung stehen im Zentrum des unterhaltsamen Romans, um den sich die restlichen 10 Leben ranken? Aber sind es tatsächlich elf Leben(swege), um die es in diesem Buch geht? Die Darstellung ist durch zahlreiche Rückblenden ein wenig wirr und unübersichtlich. Abgerundet wird dies durch Vorausschauen, die auf Ereignisse verweisen, die irgendwann in der Zukunft der Figuren eine Rolle spielen werden. Sie gemahnen an den wunderschönen Roman "Die Kunst des Lokomotivführens" des Australiers Steven Carroll. Im vorliegenden Roman trägt dieser Erzählstil, obwohl durchaus originell, eher zur Verwirrung bei. Wessen Leben gehört zu den "Elf" dazu? Zahlreiche Figuren aus Xaviers früherem australischen und gegenwärtigen Londoner Leben geben sich quasi die Klinke in die Hand. Diese fehlende klare Struktur und der somit nicht vorhandene rote Faden sind der stringenten Handlung des recht kurzen Romans ausgesprochen abträglich.

    Mein Fazit: Obwohl eigentlich gefällig und nett geschrieben und sowohl von einem gewissen Unterhaltungswert als auch nicht ohne Anspruch, reißt mich dieses Buch nicht vom Hocker. Ich habe den Eindruck, der Autor müsste noch ordentlich üben, bevor er mit seinem Werk in der Öffentlichkeit reüssieren kann. Aber Potential ist durchaus da!
  16. Cover des Buches Weißes Wasser (ISBN: 9783442462230)
    Tim Parks

    Weißes Wasser

     (4)
    Aktuelle Rezension von: emeraldeye
    Clive, ein wortkarger, charismatischer Mann und seine Freundin Michela, eine junge Italienerin, bieten Kajakkurse in den italienischen Alpen an. Nebenbei engagieren sie sich in der Anti-Globalisierungsbewegung. Es ist ihnen wichtig, ihre Ansichten darüber auch ihren Kursteilnehmern zu vermitteln. Aktuell ist es eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus England, sechs Erwachsene und neun Jugendliche. Natürlich bleibt es nicht bei der sportlichen Herausforderung. Die persönlichen Geschichten der Teilnehmer und ihre Erwartungen an sich selbst, die anderen und die Lehrer beeinflussen und beeinträchtigen den Verlauf des Kursus immer mehr. Konfrontiert miteinander, mit neuen und alten Gefühlen und unbekannten Situationen wird das gemeinsame Leben am und auf dem unberechenbaren Fluss zu einer Gratwanderung, die jeden der Teilnehmer verändert. Leidlich spannend und flüssig geschrieben liefert Tim Parks ein Gruppenbild, auf dem am Ende einer Flussfahrt niemand mehr dort steht, wo er/sie vorher gestanden hat. Leider drängt sich mehr die Kunst des Kajakfahrens in den Vordergrund als die an sich spannende Gruppenkonstellation. Die seitenlangen Beschreibungen über die Touren und Manöver auf dem Fluss fand ich als Nicht-Kajakfahrerin ziemlich langweilig. Insofern ist der Roman nur für solche Leser empfehlenswert, die eine ähnliche Leidenschaft für Flussfahrten haben wie der Autor
  17. Cover des Buches Das Mädchen vom Mississippi (ISBN: 9783453046504)
    Karen Robards

    Das Mädchen vom Mississippi

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches MORNING SONG {{ MORNING SONG }} By ROBARDS, KAREN ( AUTHOR) Feb-01-2011 (ISBN: B00DI3VIAC)
    KAREN ROBARDS

    MORNING SONG {{ MORNING SONG }} By ROBARDS, KAREN ( AUTHOR) Feb-01-2011

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    als die stiefmutter von jessie eines tages mit ihrem neuen verlobten auftaucht,glaubt jessie sie sieht nicht recht.bis zu der hochzeit hofft sie das dies ein schlechter scherz ist.dann aber freut sie sich dass sie dann ja endlich ihre ungeliebte stiefmutter los ist,die dann bestimmt auf dem anwesen ihres neuen mannes leben wird.weit gefehlt!sie wohnen alle weiter in dem haus , das eigentlich jessie von ihrem vater vererbt wurde.da dieser aber nach dem tot von jessies mutter wieder geheiratet hat ging das haus an die stiefmutter, da jessie noch nicht volljährig ist.es gibt viele unverhoffte überraschungen die ich nicht verraten will.als fan von historischen liebesromanen sollte man dieses buch unbedingt lesen.sehr empfehlenswert.
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