Bücher mit dem Tag "coburg"

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16 Bücher

  1. Cover des Buches Brunnenleich (ISBN: 9783839223444)
    Ilona Schmidt

    Brunnenleich

     (25)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Ich mag es für mich neue Autoren zu entdecken. Hier habe ich mir das neue Buch der Autorin Ilona Schmidt ausgesucht und ich kann sagen, dass sie es versteht spannend und unterhaltend zu schreiben.
    Gleich mit dem Prolog oder wie hier, dem ersten Kapitel, hat sie mich gefesselt. Nach und nach lernt man viele sehr interessante und sehr plastisch beschriebene Charaktere kennen.
    Besonders gut gefiel mir das Ermittlerteam und da insbesondere das Verhältnis zwischen Robert Levin und seiner Vorgesetzten Maxi Frohn.
    Die Story ist von Anfang an auf einem recht hohen Spannungslevel und behält die Spannung auch weitestgehend bis zum dramatischen Finale bei.
    Ich mag es wenn ich mitermitteln kann, doch genau das macht einem Ilona Schmidt nicht allzu leicht. Geschickt eingebaute Wendungen lassen den Leser immer wieder an andere Schuldige denken, und auch diese Spuren führen oftmals ins Leere. Das ist für mich großes Kino, denn ich mag geschickt konstruierte Krimis die jedoch nicht konstruiert wirken.
    Ilona Schmidt gelingt es ihren Figuren Leben einzuhauchen, so gut dass man teilweise das Gefühl hat neben den Figuren mitzuermitteln.
    Schritt für Schritt führt die Autorin den Leser durch die Story und je weiter man vordringt desto spannender wird es und gipfelt dann in einem dramatischen Finale.
    Mich konnte Ilona Schmidt auf Beste unterhalten. Und ich denke, dass „Brunnenleich“ nicht mein letztes Buch aus der Feder von Ilona Schmidt gewesen ist.
    Insgesamt komme ich hier auf 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!
  2. Cover des Buches Die Schand-Luise: Der Skandal um Queen Victorias verstoßene Schwiegermutter (ISBN: 9783806238891)
    Ulrike Grunewald

    Die Schand-Luise: Der Skandal um Queen Victorias verstoßene Schwiegermutter

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MrMark
    Ich kannte bereits die traurige Geschichte der Herzogin Luise, da sie auch im meinem Buch - eher am Rande - vorkommt. Eine Leserin meines Buchs hatte mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ich war also sehr gespannt, was die Autorin aus dieser Geschichte macht - und war beeindruckt. Die Recherche muss viele Jahre in Anspruch genommen haben, vor allem die bislang unveröffentlichten Briefe, Berichte und Notizen aus den Archiven in Coburg, Gotha und Windsor. Und das bringt mich zum ersten Kritikpunkt: Auch wenn immer wieder aus diesen Quellen zitiert wird, kommt es häufiger vor, dass sie den Inhalt der Quellen nur in eigenen Worten nacherzählt. Wollte die Autorin den Leser nicht überfordern und nicht zu viele Texte - in altdeutscher Ausdrucksweise und Rechtschreibung - wortwörtlich wiedergeben? Ich für meinen Teil hätte mich brennend für die Originaltexte interessiert.
    Durch die Nacherzählung in eigenen Worten leidet auch die Glaubwürdigkeit der Erzählung etwas, besonders wenn die Autorin die Erzählung mit anschaulichen Details ausschmückt, so wie beispielsweise Luise von ihrer Freundin Julie besucht wird:

    "Wie sie dasitzt, in der linken Hand ein aufgeschlagenes Buch, das sie dicht vor ihren Augen führt, die rechte Hand entspannt auf dem Tisch abgelegt, auf dem sich ein ganzer Stapel weiteren Lesematerials aufgetürmt hat, erinnert sie sehr an ihre ungemein gebildete Urgroßmutter Luise Dorothea."

    oder

    "Die Tage vergehen quälend langsam. Der Winter umhüllt Schloss Friedenstein wie eine graue gläserne Glocke, die Geräusche vom Marktplatz unten in der Stadt dringen nur noch gedämpft herein. Luise sieht sich in ihrem Zimmer um, es kam ihr noch nie so abgewohnt und schäbig vor, wie jetzt – die ausgebleichten Vorhänge, die zerschlissenen Kissen auf den Sesseln, die staubigen Vorleger....."

    War es so? Gibt es Belege dafür? Oder bildet sich die Autorin nur ein, es könne so gewesen sein? Solche anschauliche Passagen erhöhen natürlich die Lesbarkeit des Buchs, aber ein Historiker sollte klar trennen zwischen belegten Tatsachen und Produkte der Fantasie nach dem Motto: "so könnte es gewesen sein."

    Die Erzählweise ist originell – sie beginnt mit dem Ende, und so ist fast das ganze Buch als Rückblende verfasst. Erst am Ende kommt man zum Anfang des Buchs zurück. So werden ja heute auch Filme oft aufgebaut. Und tatsächlich: Dieses Buch könnte das Drehbuch für einen erfolgreichen Film werden. Schon die historischen Fakten allein sind filmreif: Eine junge Prinzessin, die in jungen Jahren aus politischen Gründen mit dem Nachbarsfürsten verheiratet wird, von ihm vernachlässigt und betrogen wird, bis sie rebelliert und als Strafe ins Exil geschickt wird, geschieden wird, ihre Kinder nie wieder sieht und nach wenigen Jahren, erst Mitte 20, qualvoll an Krebs stirbt – und dank der ausgiebigen Recherche der Autorin liegen jetzt  erstmals umfangreiche historische Quellen vor. Seltsam, dass eine menschlich so tragische und dramatische "wahre Geschichte" noch nicht verfilmt worden ist - und kaum bekannt ist. Das ist der große Verdienst dieses Buchs: diese tragische Geschichte in allen Details endlich erzählt zu haben.
  3. Cover des Buches Was uns erinnern lässt (ISBN: 9783959675703)
    Kati Naumann

    Was uns erinnern lässt

     (150)
    Aktuelle Rezension von: mixtapemaedchen

    Die für mich noch unbekannte Autorin Kati Naumann hat einen Roman geschrieben, der mich tagelang sehr beschäftigt hat. Er erzählt die Geschichte einer Familie im deutsch-deutschen Grenzgebiet. Ein Leben zwischen Stacheldrahtzäunen.

    In einem der zwei Erzählstränge wird die Geschichte der (fiktiven) Familie Dressel erzählt, die von 1945 bis 1977 in dieser Sperrzone lebte. Seit der Teilung Deutschlands liegt das Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald im Grenzgebiet. Gut betuchte Hotelgäste, anschließend ein sicherer Unterschlupf für Kinder aus der Stadt, die während des Zweiten Weltkrieges aufs Land geschickt wurden - Wanderstation und schließlich ab 1945 nur mehr die Familienunterkunft der Dressel - das alles stand für das Hotel Waldeshöh. Danach durfte niemand mehr ohne Passierschein hinaus oder hinein. Kein Wanderer verirrt sich mehr in die Gegend, der Schulweg ist mühsam und doch gibt die Familie nicht auf. Sie stellen sich allen Anfeindungen des Regimes und wollen ihre Heimat nicht verlassen.

    Im Jahr 2017 stößt die alleinerziehende Mutter Milla bei ihrer Suche nach "Lost Places" auf den Keller des ehemaligen Hotels Waldeshöh. Zuerst ist sie begeistert, endlich als Erste auf einen "Lost Place" (vergessene Orte) zu stoßen und ihren Instagram Account noch populärer zu machen. Im unzerstörten Keller findet sie Schulhefte und noch selbst hergestellte Marmelade und behält ihren Fund noch für sich. Milla versucht diese Christine Dressel, deren Namen auf dem Heft steht, zu finden, um noch mehr über diesen unterirdischen Schatz zu erfahren. Bald ist sie mitten drinnen in einer unglaublichen Familiengeschichte, denn Christine erzählt ihr von ihren Vorfahren der Hoteldynastie in der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg und vom Leben im "Nirgendwo"....dem Sperrgebiet zwischen den Grenzen und schließlich ihrer Zwangsaussiedlung. Beide Handlungsstränge bauen logisch aufeinander auf und auch wenn ich anfangs mit Milla nicht so recht warm geworden bin, änderte sich das im Laufe der Geschichte. Dieser Roman um Zwangsumsiedlung und ein Leben in einem Sperrgebiet, wo die Menschen besonders überwacht und schikaniert wurden, hat mich gefesselt. Die Schikanen des Regimes und die Repressalien, denen die Familie ausgesetzt wurde, machten mich sprachlos. Es ist ein Blick hinter den Zaun in die ehemalige DDR und ihre Machenschaften. Die Erzählung hat mich mitgenommen und die Bedeutung meiner eigenen Heimat vor Augen geführt.

  4. Cover des Buches Das Alabastergrab (ISBN: 9783442482733)
    Helmut Vorndran

    Das Alabastergrab

     (30)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Da ich selbst einige Jahre in Bamberg gelebt habe, hat mich diese Krimitrilogie mit viel Lokalkolorit natürlich gereizt. Ich liebe es in einem Buch mit dem Protagonisten gedanklich durch bekannte Gassen zu spazieren. Ein recht spannender Anfang machte mir den Einstieg in die Geschichte auch recht leicht. Umso überraschter war ich dann als das Ganze ins Abstruse abzugleiten schien. Hier erschien auf einmal ein Schwein auf der Bildfläche, das Fernsehsendungen verfolgen kann um dann für sich innerlich Schlüsse daraus zu ziehen? Ja, das sogar das Telefon für den Kommissar „beantworten“ kann? Als dann der junge Kollege Lagerfeld noch mit einer Sektflasche am Tatort erschien um die 50te Leiche des Kommissars zu feiern, beschloss ich, dass es für mich Zeit für einen Abbruch war. So mancher Leser mag in dem Buch einen Schmunzelkrimi sehen, mir war es schlicht und einfach zu überzogen. 
  5. Cover des Buches Blutfeuer (ISBN: 9783442483068)
    Helmut Vorndran

    Blutfeuer

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Die Klimakatastrophe hat Franken im 'heißen Griff', und der erste Hurrikan der Mittelmeergeschichte zieht über die Alpen. Im Gefolge dieser stürmischen Ereignisse sterben immer mehr Menschen oberfränkischer Herkunft an einer rätselhaften Krankheit. Zeitgleich werden scheinbar ohne Zusammenhang fünf Rentner in einem Bamberger Altenheim ermordet. Die Bamberger Polizei unter Kommissar Haderlein und Kollege Lagerfeld stößt auf geheimnisvolle und immer schockierendere Zusammenhänge.
    Ich bin ein großer Fan von Regionalkrimis und mein Mann hat mich sozusagen genötigt einen Krimi aus seiner Heimat zu lesen. Es war zwar das zweite Buch aus der Reihe, aber das hat nicht gestört. Es geht um viele verschiedene Handlungen und Orte, aber am Ende ergibt alles einen Sinn.
    Mit viel Humor führt der Autor den Leser durch die Geschichte. Begeistert war ich auch von der Kollegin Riemenschneider bin ich total begeistert. Auch den Wechsel zum fränkischen Dialekt hat mir sehr gefallen.

  6. Cover des Buches Drei Eichen (ISBN: 9783954511235)
    Helmut Vorndran

    Drei Eichen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser 4. Fall für Franz Haderlein, Polizeischwein Riemenschneider und Co. ist diesmal ziemlich verzwickt.  

    Bevor Josef Simon, ein Geschäftsmann, seine Braut vor den Altar führen kann, bricht er vor den Augen der Hochzeitsgesellschaft zusammen - tot, erschossen mit einem Hochleistungspfeil. Während Haderlein und Co. noch mit der Zeugenbefragung beschäftigt sind, meldet sich ein Angestellter einer Baufirma, dass er sein Gewissen erleichtern will. Er habe, auf Befehl des skrupellosen Chefs, jene menschlichen Knochenteile, die beim Ausheben des Fundaments für ein Windkraftwerk aufgetaucht sind, kurzerhand in die nahe gelegene Eisenbahntrasse geschaufelt.  

    Beim Lokalaugenschein hat Polizeischwein Riemenschneider ihren großen Auftritt: Man findet die Überreste von fünf Menschen, die alle unterschiedlich lange dort vergraben waren, und eine Vespa. 

    Das Team um Haderlein steht vor einem Rätsel, bis sich Haderlein an einen Vermisstenfall erinnert, bei dem eine Vespa eine Rolle spielt. 

    Meine Meinung: 

    Ich kenne schon einige Krimis rund um Franz Haderlein, Bernd „Lagerfeld“ Schmitt, Marina „Honeypenny“ Hofmann und deren Chef Robert „Fidibus“ Sückfuß. Dieser hier ist der bislang Komplizierteste. Um die aktuellen Verbrechen zu verstehen und aufzuklären, müssen Ermittler und Leser tief in die Vergangenheit von einigen honorigen Franken einsteigen. Das wird einem nicht ganz leicht gemacht. Die Rückblenden sind zwar in kursiver Schrift dargestellt, aber der zeitliche Kontext ist mir abgegangen. Eine Jahreszahl wäre hier sehr hilfreich gewesen. 

    Gut gefällt mir, dass die Kriminalbeamten allesamt Menschen wie Du und Ich sind. Alle haben so ihre Ecken und Kanten. Schwerenöter Bernd Schmitt, den alle wegen seines Zopfes und modischen Auftritts nur „Lagerfeld“ nennen, wird Vater und ist deswegen ein wenig von der Rolle. Star der Truppe ist natürlich Riemenschneider, jenes Ferkel, das Franz Haderlein einst geschenkt bekommen hat, und die Ausbildung zum Polizeisuchhund, pardon Polizeischwein mit Bravour bestanden hat. Ihr (Riemenschneider ist ein Mädchen) kann man kein X für ein U vormachen. Ihre Vorliebe für das Bamberger Bier sorgt manchmal für zusätzliche komische Momente. 

    Ein Thema mit viel Lokalkolorit ist diesmal auch die Unabhängigkeitsbewegung der Franken von Bayern, die einander bekanntlich ja nicht grün sind.  

    Fazit:

     Ein gelungener, verzwickt angelegter Krimi, bei dem man auch herzlich lachen kann und dem ich gerne 4 Sterne gebe.

  7. Cover des Buches Lockdown (ISBN: 9783421048783)
    Christoph Hickmann

    Lockdown

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Fall Rückert (ISBN: 9783869136295)
    Johannes Wilkes

    Der Fall Rückert

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Nebelschleier (ISBN: 9783899777543)
    Ella Danz

    Nebelschleier

     (21)
    Aktuelle Rezension von: kellermaeuse

    Das Buch in einem Satz: Urlaub, Heimat, Familie, gutes Essen, Mord, Jugendfreunde, alte Liebe, Geburtstag und eine Reihe von Problemen.
    So gestaltet sich Angermüllers dritter Fall.
    Eigentlich will der fränkische Genießerkommissar nur Urlaub in seiner Heimat machen um den runden Geburtstag seiner Mutter zu feiern. Doch dann stolpert er doch glatt weg in einen Mord in dem alte Freunde von ihm verwickelt sind. Und als ob das nicht genug ist triff Georg auch noch auf eine alte Flamme.
    Im Grunde genommen hätte das ein netter Krimi sein können, wenn man mal die Möglichkeit zum spekulieren gehabt hätte wer der Mörder sein könnte. Doch alle die als Verdächtige herhalten sollten hatten für mich kein wirkliches Motiv. Gut der Vater ist ein Tyrann gewesen, aber wirklich Hass konnte ich nicht bei den Töchtern nachempfinden. Auch der Schwiegersohn war mir zu gleichgültig dargestellt. Die Charaktere waren in diesem Buch einfach zu flach.
    Mir hat einfach die Spannung in dem Buch gefehlt und was mir gehörig auf den Keks ging, der fränkische Dialekt. Vielleicht lag das aber auch nur daran das ich genau aus der entgegengesetzten Region komme.


    Mein Fazit:
    Eine kleines Familiendrama ohne Spannung für langweilige Nachmittag an dem man nichts besser zu tun hat als zu lesen.
  10. Cover des Buches Das Haus vom Nikolaus (ISBN: 9783863580230)
    Volker Backert

    Das Haus vom Nikolaus

     (14)
    Aktuelle Rezension von: nicel96
    Ein Seriemörder mordet auf sämtlichen Festivals wie zum Beispiel das "Samba Festival Coburg " oder das "Afrika Festival in Würzburg" . Jedem Opfer ritzt er ein Haus vom Nikolaus ein . Die SOKO Franken und Kommisar Charly Herrman sind Ratlos was das bedeutet... Ein sehr fesselnder kriminalroman der in dem schönen Franken spielt , wo ich auch wohne.
  11. Cover des Buches Franken (ISBN: 9783881892476)
    Stefan Thierfelder

    Franken

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Mondlichtträger 1 (ISBN: 9783732239115)
    Patrick Aigner

    Mondlichtträger 1

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Bocktot (ISBN: 9783839220474)
    Ilona Schmidt

    Bocktot

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Krimine
    Der Lateinlehrer Holger Mechtinger liebt es, jagen zu gehen. Deshalb ist er auch mit dabei, als seine Frau, die Revierförsterin Astrid Mechtinger, am Abend den Wald betritt, um die notwendige Abschussquote zu erfüllen. Doch kaum ist es ihm gelungen, einen Rehbock zu erlegen, wird er selbst zum Ziel eines unbekannten Jägers, der ihn mit einem gezielten Schuss auf dem Hochsitz niedergestreckt. Nicht der erste Tote während der laufenden Saison. Und schon bald hat Kommissar Richard Levin alle Hände voll zu tun, um die Hintergründe der todbringenden Vorkommnisse zu klären, während in Coburgs Innenstadt ein politisch brisanter Pfingstkongress den Ordnungshütern ordentlich zu schaffen macht.

    „Bocktot“ ist der erste Fall für den Coburger Kommissar Richard Levin, einem scharfsichtigen Einzelgänger, der in seiner Freizeit dem Mittelalter verfallen ist. Aber auch seine eigene Vergangenheit lässt ihn nicht ruhen und sorgt für einige Probleme. Hinzu kommt, dass die erhoffte Beförderung ad acta gelegt worden ist und sich sein Team nach der Verabschiedung des bisherigen Kripochefs einer weiblichen Vorgesetzten unterordnen muss. Eine nicht gerade einfache Situation und doch liegt die Konzentration im Kommissariat auf der Klärung des undurchsichtigen Geschehens, das allen Beteiligten ordentlich zu schaffen macht. 

    Erzählt wird der knifflige Fall aus der Sicht verschiedener Personen heraus. So kommen neben dem ermittelnden Kommissar und der neuen Dienststellenleiterin Maxi Frohn, auch die geschockte Frau des Toten und der Polizist Tobias Schneider zu Wort, der aufgrund seiner Jagdkenntnisse an den Ermittlungen beteiligt worden ist. Angenehm knapp gehaltene Kapitel, überraschende Wendungen und geschickt eingebaute Nebenhandlungen sorgen dafür, dass die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt und der Leser ordentlich miträtseln kann. Gleichzeitig erhält er informative Einblicke in die Jagd- und Waffenkunde und in den Ablauf eines Mittelaltermarkts.

    Fazit:
    „Bocktot“ ist ein atmosphärischer und spannender Frankenkrimi, der sich neben einem schwer zu knackenden Fall auch mit einer brisanten Thematik auseinandersetzt. Und obwohl die Handlung einige Zeit braucht, um richtig in Fahrt zu kommen, versteht es Levins erster Fall mit interessanten Charakteren, vielschichtigen Ermittlungen und einer unvorhersehbaren Entwicklung gut zu unterhalten.
  14. Cover des Buches Schockstarre (ISBN: 9783839233078)
    Friederike Schmöe

    Schockstarre

     (23)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Das Jahr 2005 beginnt nicht gut für Privatdetektivin Katinka Palfy. Erst wird sie Opfer eines Anschlags, dann verschwindet ihre Beretta, um kurz darauf wieder aufzutauchen: als Mordwaffe in einem Fall ohne Beweise, dafür mit umso mehr Motiven. Katinka folgt der Spur in das mittelalterliche Städtchen Coburg, wo sie sich sehr zum Missfallen der dortigen Polizei in die Ermittlungen einklinkt. Diese führen sie zur Arbeitsstelle des Toten, einer Werbeagentur. Als die Detektivin erkennt, dass seelische Abgründe hinter scheinbarem Glück und beruflichem Erfolg klaffen, wird der Burghof der trutzigen Veste Coburg zur tödlichen Falle.

    Dieses Mal muss Katinka also in Coburg ermitteln – sehr zum Ärger des dortigen Kommissars. Aber Katinka lässt sich wie üblich nichts sagen und dass nicht nur sie, sondern später auch noch jemand anders in sehr große Gefahr gerät, war auch nicht vorauszusehen. 

    Der Fall ist ziemlich verwickelt und hat mich auch nicht so begeistert wie die vorhergehenden; manches fand ich zu sehr „gewollt“.

  15. Cover des Buches Dohlenhatz (ISBN: 9783839220481)
    Friederike Schmöe

    Dohlenhatz

     (5)
    Aktuelle Rezension von: baerin
    Endlich wieder ein neuer Fall für Katinka Palfy, die Privatdetektivin aus Bamberg! Diesmal ermittelt sie in Coburg und Umgebung. Katinka besucht die interessante Landesausstellung in Coburg und hatte vor, danach mit Kommissar Hardo Urlaub in Berlin bei ihrer Schwester zu machen. Doch dann kommt ihr erst mal ein neuer Fall dazwischen. Der Historiker und Luther-Experte Philipp Heller heuert sie an: er wird mit einer Affäre erpresst, doch man will kein Geld von ihm sondern, dass er einen Stadtrat ermordet!

    Katinka stürzt sich mit Feuereifer in die Ermittlungen, muss auch einige Blessuren einstecken, aber kann das Ganze am Schluss natürlich wieder aufklären.

    Ich habe diesen Krimi, genau wie alle vorhergehenden, wieder sehr genossen und wieder viel zu schnell ausgelesen. Ganz besonders gefällt mir dabei immer die Beschreibung unserer schönen fränkischen Heimat.
  16. Cover des Buches Du bist fort und ich lebe (ISBN: 9783839214596)
    Friederike Schmöe

    Du bist fort und ich lebe

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Die Geschichte las sich für mich im Klappentext spannend: die Hauptperson entdeckt ein Foto mit einer Frau, der sie verblüffend ähnlich sieht. Doch ihre Familie will ihr nichts über diese Person erzählen.

    Ich kann nur sagen: eine schlecht erzählte gute Geschichte taugt für mich nichts im Vergleich zu einer hervorragend geschriebenen banalen Begebenheit.

    Ich habe bereits nach wenigen Seiten abgebrochen und kann demzufolge das Buch nicht empfehlen.

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