Bücher mit dem Tag "cold case"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cold case" gekennzeichnet haben.

161 Bücher

  1. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.089)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Das Buch nahm mich von Anfang an gefangen. Die Handlung war blendend aufgebaut, mit anhaltender Spannung. Ein page-turner. 

    Zudem fand ich das Ermittlerduo Carl Morck und seinen Assistenten Assad sehr sympathisch und gut charakterisiert.

    Was ich auch als sehr angenehm empfand war, dass dies kein Serienmörder-Roman war, wo über viele Seiten hinweg die Polizei immer zu spät kommt und sich die Leichen häufen. Bei den Toten, die lediglich erwähnt werden, handelt es sich um Opfer aus der Vergangenheit. Ein Thriller, in dem der Autor auch auf grausige Beschreibungen von fürchterlich zugerichteten Opfern verzichtet. Das tut der Spannung keinerlei Abbruch.

    Besonders wohltuend ist das positive Ende.

    Ein vielversprechender Auftakt einer Serie.

  2. Cover des Buches Verheißung - Der Grenzenlose (ISBN: 9783423280488)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung - Der Grenzenlose

     (458)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich liebe die Department Q Reihe aber diese Buch hat mich einfach nicht gepackt. Habe es abgebrochen, ich habe es etwa 2 Jahre versucht endlich zu beenden und jedes Mal lege ich es nach 10 Seiten einfach weg.

  3. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442314492)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (345)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Literaturagent Peter Katz erhält den Anfang eines Manuskripts von Richard Flynn. Im Mittelpunkt steht der Mordfall an Professor Joseph Wieder, der vor 25 Jahren geschah und nie aufgeklärt wurde. Katz ist so sehr von der Geschichte fasziniert, dass er wissen möchte, wie sie weitergeht. Doch Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Katz macht sich auf die Suche nach dem restlichen Manuskript.

    Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Neben Peter Katz wird die Geschichte noch durch zwei weitere Charaktere und deren Perspektive fortgesetzt. Alle Figuren sind interessant und gut ausgearbeitet. Die Spannung bleibt über das gesamte Buch auf einem guten Level.

    Der Kriminalroman zeigt sehr gut auf, wie unterschiedlich die Sicht auf Geschehnisse sein kann. Oft sind es die eigenen Gedanken, die einer anderen Person ein Verhalten unterstellen, welches diese wahrscheinlich nicht hat. So ergeben sich im Laufe des Buches mehrere mögliche Tatgeschehen und Täter. Jede dieser Varianten scheint möglich.

    Geschickt schafft es der Autor, bis zum Schluss Wendungen zu bieten, die überraschen. Es ist ein interessanter Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  4. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.505)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    SCHÄNDUNG - der zweite Teil der Reihe rund um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q

    Als Carl Mørck nach 3 Wochen Urlaub ins Dezernat zurück kommt bekommt er zur Verstärkung Rose aus Auge gedrückt - somit besteht das Team nun aus 3 Personen

    Assad war ja im ersten Teil mein absoluter Liebling - in diesem Buch finde ich ihn leider etwas überheblich und schnell mit Vorurteilen bei der Hand

    Rose hat mich leider von Anfang an genervt und wäre sie meine Sekretärin wäre ich schon Amok gelaufen wegen ihrer Art auch wenn es zum Ende etwas besser wurde …

    Der eigentliche Fall war vom Thema her nicht so ganz meines … gut gefunden habe ich dass ich am Anfang Kimmie total bemitleidet habe und mit ihr mitgelitten hatte und es Jussi Adler Olsen aber geschafft hat das Stück für Stück zu ändern

    Auf jeden Fall geht es um sehr heftige Themen die leider nicht nur fiktive sind sondern immer öfter Realität werden

    Der Anfang war sehr spannend - dann ging es ruhiger weiter (was für einen Cold Case auch völlig ok ist) und gegen Ende nahm es wieder Fahrt auf - das Ende fand ich mutiger als bei Teil 1 aber auch dieses Mal nicht wirklich zufriedenstellend 🤷🏻‍♀️

    Alles in allem für mich eher ein mittelmäßiger Thriller aber für die innere Geschichte der Reihe nicht uninteressant

  5. Cover des Buches Mörderische Angst (ISBN: 9783596032402)
    Linda Castillo

    Mörderische Angst

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Kate ermittelt in einer Mordserie die scheinbar etwas mit der Ermordung einer armischen Familie von 1979 zu tun hat. Aber wer könnte dahinter stecken und was haben die Opfer zu verbergen.

    Dem Leser wird ziemlich schnell mitgeteilt was die Opfer zu verbergen haben und irgendwie hat das einen Teil der Spannung genommen. Ein weiterer Punkt, warum ich diesen Teil nicht so spannend fand, ich hatte ziemlich schnell eine Person in Verdacht und auch wenn das Motiv nachher nicht ganz stimmte, hatte ich mit dem Täter recht.

    Ein weiterer Aspekt war für mich das ich von Kate und John ein bisschen genervt war. Normalerweise sind die beiden ein sehr gut eingespieltes Team, aber hier wurde plötzlich viel gestritten.

    Alles in allem war der sechste Fall für Kate Burkholder leider ein langweiliger.

  6. Cover des Buches DUNKEL (ISBN: 9783442758609)
    Ragnar Jónasson

    DUNKEL

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Die 64jährige Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, befindet sich wenige Monate vor ihrer Pensionierung, der sie mit wenig Wohlwollen entgegen sieht - immerhin hat sie noch keine Pläne dafür geschmiedet und weiß noch gar nicht, was sie mit all dieser freien Zeit anfangen soll.
    Als sie dann unerwartet zu ihrem Vorgesetzten zitiert wird, der sie auffordert schnellstmöglich ihren Schreibtisch zu räumen, um Platz für einen neuen jüngeren Kollegen zu machen, fällt sie daher aus allen Wolken. Nach einer kurzen Verhandlung, darf sie sich aber doch noch einen letzten Fall, einen cold case, heraussuchen und bekommt wenige Tage Zeit, um diesen zu bearbeiten und vielleicht doch noch aufzuklären.
    Der Tod einer jungen Asylbewerberin wurde Huldas Empfinden nach viel zu schnell zu den Akten gelegt, weswegen sie ihn sich jetzt noch einmal vornehmen möchte. Doch die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. 


    Ich habe bewusst ewig keinen Thriller mehr gelesen, aber über dieses Buch bin ich so häufig gestolpert und habe dabei auch so viel Positives darüber gelesen und gehört, dass ich mich irgendwann dann doch an dieses Buch heranwagen wollte.

    Vorneweg sei gesagt, dass ich häufig gar nicht das Gefühl hatte, mit diesem Buch einen Thriller in der Hand zu halten, für mich wäre es in der Kategorie Kriminalroman doch einen Tick besser aufgehoben, denn die Spannung, die ich von einem Thriller erwarte, war hier kaum vorhanden.

    Dafür war die Stimmung durchweg sehr passend: dunkel, einsam ja fast schon trostlos.
    Dafür hat sowohl Huldas eigene Stimmung und Lebenslage inkl. ihrer doch eher negativen Aussicht auf den eigenen Ruhestand gesorgt, aber auch dass vor allem der lange und dunkle Winter Islands immer wieder in den Vordergrund gerückt wurde, denn auch wenn wir uns in der Geschichte kurz vor dem Frühlingsanfang befinden, bemerken wir davon nur wenig. Für mich war das sehr gelungen.

    Hulda selbst mochte ich zwar, aber sie blieb auch immer etwas distanziert. Erst nach bei nach erfahren wir Näheres zu ihrem Leben, ihrem oft schwierigem Werdegang bei der Polizei als eine der ersten Frauen und auch zu ihrer Familie. Dabei werden auch Schatten an Huldas Persönlichkeit offenbar und doch blieb sie mir auf eine leicht unnahbare Art sympathisch.

    Im Großen und Ganzen gibt es im Buch drei Erzählstränge: Huldas Ermittlungen, welche den größten Teil der Geschichte einnehmen und dazu vereinzelte Kapitel, die erst nach bei nach genauer zuzuordnen sind.
    Zuerst ist es die Geschichte einer jungen, unverheirateten Frau, die ihr Kind abgegeben musste, dieses aber wieder bekommen möchte und später begleiten wir dann eine junge russische Frau, die noch nicht viel von Island erlebt hat, aber gerne mehr sehen möchte.
    Nur langsam ergibt sich aus diesen Erzählsträngen eine zusammenhängende Geschichte und obwohl ich diese einzelnen, scheinbar nicht zur Geschichte gehörenden Kapitel zu Anfang als etwas störend empfand, wollte ich doch bald schon mehr erfahren.

    Aber so richtig spannend wurde es trotzdem erst ganz zum Schluss.
    Huldas Ermittlungen verlaufen recht schleppend, dabei hat sie eigentlich keine Zeit mehr und zudem macht sie auch einige schwerwiegende Fehler, wodurch ihr Vorgesetzter nur noch schlechter auf sie zu sprechen ist.
    Wie schon anfangs erwähnt, war dieser Spannungsbogen nicht ganz das, was ich von einem Thriller erwarten würde und trotzdem habe ich meine Zeit gerne mit Hulda verbracht und das Ende hat es dann ja noch mal ganz schön in sich, weil es einfach ziemlich zu überraschen weiß. 


    Fazit: Der Spannungsverlauf ist nicht ganz das, was ich von einem Thriller erwarten würde, die Stimmung kommt dafür aber bestens rüber und auch wenn Hulda auf eine gewisse Art distanziert bleibt, mochte ich sie. Daher vergebe ich doch noch vier Sterne, überlege aber trotzdem noch, ob ich die Reihe weiterverfolge, denn die nächsten Bände spielen zeitlich vor diesem Buch und behandeln ältere Fälle Huldas.

  7. Cover des Buches Die gute Tochter (ISBN: 9783959671101)
    Karin Slaughter

    Die gute Tochter

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Bücher von Karin Slaughter habe ich schon ein paar gelesen, daher dachte ich, hier kann man nichts falsch machen.

    Aber man kann eindeutig falsche Erwartungen haben.

    Denn der Klappentext klingt für mich sehr nach einem Thriller.

    Und auch der Anfang zeigt eindeutig in die Richtung.

    Die Schwestern Sam und Charlie sind mit ihrer Mutter alleine zu Hause, während der Vater, ein Anwalt, noch arbeitet. Zwei maskierte Männer überfallen die drei, erschießen (wenn auch eher versehentlich) die Mutter und entführen die beiden Schwestern. 

    Soweit so gut. Doch das ist eigentlich nur die Vorgeschichte. Im Hauptteil, der 28 Jahre nach dem Verbrechen geschieht, geht es um eine Amoklauf, den verwitweten Anwalt, der an die Unschuld der Amokschützin glaubt und die beiden Schwestern, die sich nach ihrem Trauma langsam einander wieder annähren.

    Und da liegt für mich das Hauptproblem des Buches: abendlicher Überfall = spannend. Amoklauf = ebenfalls sehr spannend, aber wo kommt der plötzlich her? Darum geht es doch gar nicht. Schwestern im Bunde = okay, kann man machen, fällt für mich aber eher unter Familiendrama.

    Die Geschichte will in meinen Augen einfach zu viel und erzählt das Ganze dabei auch noch sehr aussschweifend. Zudem gibt es einige Wiederholungen, die sogar teilweise sehr ähnliche Wortlaute haben (Der Abend des Überfalls wird z.B. erst aus Sams und dann aus Charlies Sicht erzählt, und zwar von Anfang an, obwohl die neuen Infos erst später dazu kommen. Also zusätzliches Kapitel, ohne dass es die Handlung wirklich voran bringt). Die Thriller-Elemente fand ich sehr spannend, aber der Rest war zu viel und zu lang.

  8. Cover des Buches Grausame Nacht (ISBN: 9783596032631)
    Linda Castillo

    Grausame Nacht

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Ein Tornado kann vieles zerstören. Doch dieser, der über Painters Mill hinwegfegt, hinterlässt nicht nur viele Schäden, sondern deckt ein lang gehütetes schreckliches Geheimnis auf. Unter einer eingefallenen Scheune werden die Überreste eines menschlichen Skeletts gefunden. Was ist geschehen? Wer ist der Tote? Die Polizeichefin Kate Burkholder nimmt die Ermittlungen auf, die sie in die Amisch-Gemeinde von Painters Mill führt und zu einem altem Familiengeheimnis.

    Dies ist der siebte Fall rund um die Polizeichefin Kate Burkholder und ich bin immer noch ein Fan. Gewohnt flüssig geschrieben, lässt sich die Geschichte schnell lesen. Bei diesem Fall fand ich die Kombination von Spannung und Emotionen sehr gelungen. Privates und Geschäftliches vermischt sich bei Kate übergangslos. Ich freue mich schon auf Band 8 und bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.

  9. Cover des Buches Der Näher (ISBN: 9783404174546)
    Rainer Löffler

    Der Näher

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Christianes_Buecherschatzkiste

    Mensch, Mensch, Mensch was ein Buch. Es ist der dritte Thriller um Fallanalytiker Marten Abel. Für mich war es kein Problem das ich die anderen beiden Bücher nicht gelesen habe, da der Fall hier für sich alleine spielt. Abel wird von seinem Vorgesetzten in die Nähe von Köln geschickt um sich dort bei einem ruhigeren Fall vom letzten zu erholen. Kaum angekommen steckt er schon mitten im Schlamassel und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen so manch eine Windmühle. Der Inhalt der Geschichte und der Schreibstil haben mich sofort in den Bann gezogen. Die Spannung lies nirgends nach und ich musste einfach immer weiter lesen. Manch eine Szene gingen mir aber auch an die Nieren oder verschafften mir ein Übelkeitsgefühl. Es ist das erste Buch das ich nicht während meiner Mittagspause beim Essen lesen konnte und das will schon was heißen. Definitiv nix für schwache Gemüter, wer aber psychische Abgründe, Qualen und Blut mag dem kann ich es wirklich empfehlen. Ich fand es grandios dafür gibts volle Sternenzahl.

  10. Cover des Buches Unbarmherzig (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  11. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.193)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  12. Cover des Buches Die Lichtung (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Linus Geschke bringt mit „Die Lichtung“ seinen Debütroman und den ersten Teil der Jan-Römer-Reihe auf den Markt. Erzählt wird ein Kriminalfall der sich vor Jahren ereignete und nie geklärt werden konnte. Jan ist Journalist und soll für seine Zeitung in der Rubrik „Ungelöste Kriminalfälle“ darüber berichten. Brisant an der Story ist allerdings, dass er die Beteiligten kennt - es sind seine Jugendfreunde. Jan beginnt also zu recherchieren. Dabei erhält er Hilfe von Stefanie Schneider, genannt „Mütze“, einer ehemaligen Volontärin und jetzigen Freundin. Gemeinsam  bringen sie Ungereimtheiten ans Tageslicht. Durch zahlreiche Rückblenden in die 80er Jahre gelingt es dem Autor die Handlung spannend zu halten. Das Ermittler-Duo besticht durch ihre gegensätzlichen Charaktere, die aber gerade deswegen hervorragend miteinander harmonieren. Man fiebert dem Ende durchaus entgegen und wird mit der überraschenden Auflösung nicht enttäuscht. Das Buch/der Autor war für mich eine positive Überraschung. Ich kann dieses Buch absolut allen empfehlen die einen spannenden und toll geschriebenen Krimi lesen möchten. Ich vergebe volle 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.789)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein Dorf, das schreckliche Geheimnisse hat und ein Unschuldiger, der im Gefängnis saß.
    Eine fesselnder Krimi, der viele Wendungen mit sich bringt.

  14. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.200)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Schreckliches ist in dem alten Bootshaus geschehen. Doch es gelingt, eine Flaschenpost abzusetzen. Jahre später landet diese im Sonderdezernat Q für ungelöste Fälle. Es sind nur noch wenige Buchstaben zu erkennen. Ist sie ein Hilferuf ? Und kommt nicht jede Hilfe zu spät ? Carl Morck verbeißt sich wiedermal in einen Fall und sein Instinkt gibt ihm recht. Langsam setzt sich ein Bild zusammen und es scheint, als triebe der Mörder immer noch sein Unwesen. Und er hat sich auf Kinder spezialisiert.

    Der dritte Fall mit Carl Morck und seinem Assistenten Assad. Wieder sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen. Ich mag die Charaktere, den Humor und den Erzählstil. Auch dieses Buch habe ich wieder verschlungen und werde gleich das nächste starten. Man möchte auch wissen, was es mit Assad auf sich hat und wie es mit dem Team, das in diesem Buch noch mehr Zuwachs erhält, weitergeht und was damals wirklich geschah, als Carls Kollege erschossen und sein anderer Kollege Querschnittsgelähmt wurde. Aber vor allem will man wieder so einen tollen Thriller lesen. Nur die reißerischen Titel stören mich bzw. haben mich lange davon abgehalten, diese Reihe zu lesen. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer Spannung liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich kann gar nicht sagen, ob mich Band 2 oder Band 3 mehr begeistert hat. Und die Bösen sind immer so abgrundtief Böse und gestört, dass einem manchmal echt die Luft wegbleibt. Auch hier tun sich wieder Abgründe auf angesichts der Schicksalsschläge und Kindheitserfahrungen.
     

  15. Cover des Buches Im Wald (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald

     (583)
    Aktuelle Rezension von: mixtapemaedchen

    "Im Wald" ist der achte Teil der Taunuskrimi-Reihe um Oliver von Bodenstein Pia Sander. Und es ist auch gleichzeitig der bisher persönlichste Fall für Oliver, denn die Ermittlungen im aktuellen Mordfall, einer Leiche in einem verbrannten Wohnwagen, führen ihn unerwartet zurück in seine Kindheit und reißen alte Wunden wieder auf. Die Erinnerungen und Selbstvorwürfe wegen des Verschwindens seines damals besten Freundes Arthur holen ihn wieder ein. Die Zahl der Toten steigt wird immer mehr und das Team des K11 steht bei den Bewohnern von Ruppertshain vor einer Wand des Schweigens. Doch viele von ihnen wissen mehr als sie sagen. Wie hängen die aktuellen Ereignisse mit dem Vorfall von damals zusammen und wer ist der Täter? Ich freue mich immer schon auf Neues aus dem Taunus von Nele Neuhaus. Auch der achte Fall ist wieder sehr spannungsgeladen von Anfang bis zum Ende. Die Mitglieder des Ermittlerteams sind fast schon wie alte Bekannte. Der flüssige Schreibstil von Nele Neuhaus macht das Lesen leicht. Einzig die vielen Namen, die im Laufe der Ermittlungen auf einen zukommen, sind teilweise etwas verwirrend. Aber da hilft einem zum Glück das Personenregister am Buchanfang schnell wieder auf die Sprünge. Im Wald" ist für mich ein sehr spannender und packender Taunuskrimi mit einigen überraschenden Wendungen. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Fälle folgen.

  16. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (ISBN: 9783471360149)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Michaela62

    Der „Donnerstags Mordclub, das Erstlingswerk des britischen Fernsehmoderators Richard Osman hat schon mal ein sehr ansprechendes Cover. Der Titel und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Hörbuch gemacht.

     Die Geschichte handelt von 4 Freunden die im gleichen Seniorenheim leben. Sie möchten zusammen alte Kriminalfälle lösen. Als dann ein Mord in unmittelbarer Nähe passiert ist der Donnerstagsmordclub natürlich Feuer und Flamme. Zusammen mit der örtlichen Polizei ermitteln sie mit in diesem Fall. Die 4 Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch und ich habe alle sofort ins Herz geschlossen. Mit Witz, Raffinesse und einer Portion Humor machen sie sich ans Werk. Jeder der Protagonisten hat einen unterschiedlichen Charakter, was super in diesem Buch harmoniert und jeder kann seinen eigenen Teil zur Lösung des Falls beitragen. Ich habe mir diesmal einen Krimi ausgesucht, in dem ich davon ausgehen konnte das es diesmal nicht so blutig ab geht. Was mir besonders gut gefallen hat, sind die einzelnen Kapitel, die aus der Sicht von Joyce in der Ich Form verfasst wurden. Diese Kapitel sind so gestaltet, als würde Joyce direkt mit den Lesern sprechen und uns auf den Stand der Dinge bringen. Im ganzen kann ich sagen das der Krimi, spannend, lustig und leicht zu lesen war. Es kam keine Langeweile auf und es hat Spaß gemacht dieses Buch zu hören.

  17. Cover des Buches Erwartung, DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung, DER MARCO-EFFEKT

     (583)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63
    Inhalt:
    Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem teuflischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco es eines Tages nicht mehr aushält, fasst er einen folgenschweren Entschluss: Auf der Flucht vor Zolas Männern stößt er in einem Erdloch im Wald auf eine stark verweste Männerleiche – und setzt damit eine Spirale von Ereignissen in Gang, die ihn immer wieder in Lebensgefahr bringen…. Die Suche nach den Mördern des Mannes im Wald führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt – und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
    Meinung:
    Mit dem 5.Band zum Sonderdezernat Q in Kopenhagen mit dem Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad und Rose sowie neuerdings Gordon ist Jussi Adler Olsen wieder einmal ein toller Thriller gelungen.
    Diesmal macht er einen Ausflug in die Bankenkriminalität sowie die Unterwelt in Kopenhagen und verwendet als Bindeglied die Person Marco. Bereits zu Beginn des Buches wird der Leser Zeuge eines drei Jahre vor den eigentlichen Ermittlungen stattfindenden Mordes an einem Kameruner in Afrika. Dieser war Helfer eines staatlichen dänischen Entwicklungshilfeprojektes. Dass einer der Hauptpersonen ebenfalls dort ist, kann man zu Beginn nur erahnen. Warum dieser ermordet wird, erfährt der Leser dann auch kurze Zeit später. Denn hier geht es um Betrug und Manipulation im großen Stil und sehr viel Geld. Geld treibt die Menschen zu äußersten Taten, man geht dabei buchstäblich über Leichen. Die Fäden im Hintergrund ziehen dabei ein hoher Beamter im Außenministerium sowie ein Vorstand und ein Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, die sich teilweise seit den Schultagen kennen.
    Marco muss wie andere Kinder in einem ausländischen, verbrecherischen Großfamilienclan seinen Lebensunterhalt in der Kopenhagener Innenstadt mit Bettelei und Taschendiebstählen verdienen. Zola, das Clanoberhaupt, regiert mit eiserner Hand und Gewalt.
    Nachdem Marco aus dem Clan geflohen ist, versucht er sich ohne Kriminalität durchzusetzen. Sehr viele Stationen muss er durchlaufen, er findet und verliert Freunde und ist ständig auf der Hut vor Zolas Männern. Durch einen Zufall entdeckt Marco eine Suchanzeige des Mannes, den er tot in einem Erdloch gefunden hat und versucht verzweifelt, aber geschickt und mit Köpfchen, heimlich Kontakt zu Carl Mørck aufzunehmen, so dass dieser Informationen und Hinweise für die Aufklärung des Mordes erhalten kann. Die Geschichte nimmt zunächst nur langsam Fahrt auf. Aber sie ist spannend und klug durchdacht. Immer wieder kommt es zu Verfolgungen und stets kann Marco entkommen. Des weiteren wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, wie auch die Drahtzieher im Ministerium und in der Bank Marco auf die Schliche kommen und hinter ihm her sind, sogar ehemalige Kindersoldaten werden ins Spiel gebracht. Das halte ich zwar ein wenig weit her geholt, erhöht aber zusätzlich die Spannung im Buch. Man fiebert mit Marco mit, wie er versucht, sich trickreich den Häschern zu entziehen.
    Die Personen im Buch sind wie immer sehr detailliert und sympatisch dargestellt. Insbesondere dass private Leben von Carl Mork wird intensiver als zuvor dargestellt. Seine Gedanken sind stets bei Hardy, der seit einem Polizeieinsatz vollständig gelähmt ist. Er fühlt sich immer noch dafür verantwortlich. Seine Beziehungen zu Mona und zu einer anderen Frau spielen seine innere Zerrissenheit wider. Jussi Adler Olsen bringt reichlich Humor in das Buch, in dem er uns an Mørck ’s Gedanken teilhaben lässt, wenn Assad oder Rose Ermittlungsergebnisse und Theorien präsentieren. Ich habe mich immer köstlich amüsiert, wenn es wieder knuffige Reibereien mit Rose gab. Ganz toll und weiterhin mysteriös stellt Jussi Adler Olsen Assad dar. Ich habe immer gelacht, wenn Assad seine Anekdoten über Kamele bringt, wie beispielsweise, dass manchmal das Kamel den Kameltreiber jagt oder wenn er Sprichwörter verwendet, die nicht ganz passen. Neu im Team und demgemäß noch etwas blass in der Darstellung ist Gordon, ein Grünschnabel, der Mørck vor die Nase gesetzt wird und auch noch mit Rose versucht anzubandeln. Ich bin gespannt, wie es mit diesen Personen in den nächsten Büchern weitergeht.
    Ein Wort noch zum Untertitel: der Marco-Effekt. Ich hatte zu Beginn des Buches darüber gegrübelt, was das wohl bedeuten könnte. Im Buch kommt irgendwann der wohl weltweit bekannte Satz (sinngemäß), dass das Flattern eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erdkugel einen Sturm entfachen kann. Das kann ich so unterschreiben.
    Das Buch hat viele spannende Elemente, ruhige Seiten und viel Humor und Witz. Die Balance zwischen allen ist gut gelungen. Ich konnte das Buch eigentlich fast durchgängig lesen, man wird nicht müde, die über 40 Kapitel in dem Buch zu lesen. Der ständige Perspektivwechsel von Marco zu Zola, den Hintermännern und dem Ermittlerteam lässt nie Langeweile aufkommen.
    Wie immer ist das Buch auch äußerlich ein Hingucker. In schwarz gehalten, wird der Name Jussi Adler Olsen blau hervorgehoben und der Titel des Buches in weißer Farbe gehalten. Um das Buch herum – so erscheint es mir jedenfalls – erscheint eine rötliche Feder, die auf der Rückseite – auch aus meiner Einbildung heraus – sich zu einem teuflischen Gesicht stilisiert. Wie immer sehr genial.
    Fazit:
    Ein rundum gelungenes und spannendes Buch mit einem besonderen Thema und einem Jungen namens Marco, dem man die Daumen drückt, heil aus den Verfolgungsjagden heraus zu kommen. Ob dies gelingt, erfahren die Leser, wenn sie das Buch lesen. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 4 von5 Sternen und freue mich auf weitere Thriller von Jussi Adler Olsen.
  18. Cover des Buches Das Lied der toten Mädchen (ISBN: 9783548289311)
    Linus Geschke

    Das Lied der toten Mädchen

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Es gibt Bücher... Es gibt Bücher, da ist mir von Anfang an klar, dass ich nicht allzu viel zu erwarten habe und trotzdem bleibe ich bei ihnen hängen und obwohl sie (scheinbar) eher schlicht gestrickt sind, sind sie doch unglaublich unterhaltsam oder fesselnd. Für mich sind das Guilty-Pleasure-Bücher: Ich genieße sie auf eine ganz sonderbare Weise, obwohl ich rein objektiv weiß, dass sie kein Knaller sind. Linus Geschkes "Das Lied der toten Mädchen" gehört für mich in diese Kategorie.

    Es fängt mit dem meiner Meinung nach eher unbeholfen wirkenden Schreibstil an (obwohl Geschke ein bekannter Autor ist), der Lesefluss ist eher holprig, die Kapitel sind eher kurz, die Charakterzeichnung tendenziell auch eher schlicht. Und trotzdem hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. 

    Der 20 Jahre zurückliegende Fall ist spannend erzählt und ich konnte das Buch schnell lesen. Großartig nachdenken muss man nicht, mitgerätselt habe ich natürlich trotzdem. Und damit komme ich zu dem Punkt, den ich Geschke hoch anrechne: Die falschen Fährten haben funktioniert. Das ist heutzutage - wo jeder drittklassige Schriftsteller meint, eine falsche Fährte legen zu müssen, die aber mittlerweile so offensichtlich sind, dass mir noch bleibt, die Augen zu verdrehen - eine so großartige Erfahrung, dass ich Geschke dafür wirklich dankbar bin.

    Den Fall selbst fand ich streckenweise arg konstruiert und zwischendurch war es mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten, aber am Ende bin ich alles in allem zufrieden gewesen.

    Merke: Es muss nicht immer hohe Kunst sein, die dich unterhält. Wer von diesem Kriminalfall nicht zu viel erwartet, wird gut unterhalten. Ich freue mich, das Buch gelesen zu haben.

  19. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Vincent Ruiz ist ein hartgesottener Ermittler der London Metrolpolitan Police und ist völlig neben sich, als er aus der Themse gezogen wird, mit fehlendem Ringfinger samt Ehering (dabei war er dreimal verheiratet!), mit Morphium vollgepumpt erwacht er 8 Tage später aus dem Koma im St. Mary`s Hospital in Paddington. Auf einem Boot in der Nähe hat man sein Boot und das drei anderer Personen gefunden, von ihnen fehlt jede Spur. So nach und Nch stellt sich die Erinnerung wieder ein, er weiß, daß er ein entführtes Mädchen finden wollte, die der Rest der Welt für tot hält....Der Ermittler ohne Gedächtnis ist nun nicht gerade die originellste Konstellation, die man sich für eine Thriller aussuchen kann, wenn das Ganze aber so rasant und pageturnerisch geschrieben ist und man in die erfolglose Suche nach dem Mädchen so elegant hineingezogen wird, schrammt das Buch knapp an der Höchstwertung vorbei. So macht man das, liebe Thrillerschreiber!

  20. Cover des Buches Knochen lügen nie (ISBN: 9783896674531)
    Kathy Reichs

    Knochen lügen nie

     (107)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Aus einem Cold Case wird ein hoch interessanter Fall, bei dem dann auch der nächste Akt bevorsteht. Ein Kampf gegen männliche Windmühlen darum, ernst genommen zu werden.


    Inhalt: Tempe wird zu einem Gespräch gebeten, in dem ein Cold Case wieder aufgenommen werden soll. Doch schnell wird klar, dass auch aktuelle Morde nach diesem Muster ablaufen. Immer noch werden junge Mädchen tot aufgefunden.

    Schnell ist eine Verdächtige klar und nun muss Tempe sie nur noch finden - Nur ist ein wenig untertrieben, denn irgendwie scheint mans ie und ihren Verdacht nicht ernst zu nehmen. Doch dann kristallisiert sich ein Muster heraus. Demzufolge ist der nächste Mord nicht mehr weit entfernt. Tempe will genau das verhindern.

    Einmal mehr hat es hier Verstrickungen in das Privatleben von Tempe. Das macht alles noch einmal um Längen spannender.


    Fazit: Die allgemeinen Gegebenheiten waren mir noch sehr gut aus den voran gegangenen Bänden bekannt. Daran hat sich, zum Glück,  auch nichts geändert und ich bin sofort wieder in die mir bekannte Welt der Tempe Brennan eingetaucht. So war es ein leichter Anschluss und ich war ganz schnell wieder in der Story drin.

    Auch der Schreibstil ist genau so, wie ich ihn von Kathy Reichs, bzw. von ihrer Übersetzerin gewohnt bin. Knapp, manchmal erschreckend knapp und schnell. Zu keinem Zeitpunkt kam in irgendeiner Form Langeweile auf. Unnötige Längen hatte es einfach nicht. - Die Handlung schritt die ganze Zeit zügig voran und ich war immer in Spannung und habe mit gerätselt, wie sich das Ganze denn nun aufklärt.

    Leider hatte ich nur stellenweise ein Kopfkino. Schuld daran waren die französischen Ortsnamen und die wirklich für mich ziemlich komplizierten Bezeichnungen der verschiedenen Institutionen. Zwar werden sie stellenweise erklärt, aber das waren dann so Momente, wo ich nur überlesen habe, weil ich es auf Dauer sowieso nicht behalten habe. - Aber dieses Manko ist dem Buch nicht anzulasten. Das ist einzig und allein mein persönliches Empfinden.

    Die Spannung war trotzdem von Anfang bis Ende vorhanden. Ich habe die ganze Zeit lang die Indizien mit hin und her gewälzt, ich war auch auf der falschen Fährte und ich war über das, was am Ende rausgekommen ist, mehr als überrascht. Und am Ende war ich schon etwas verärgert, da Tempe die ganze Zeit auf der richtigen Spur war und einfach von den dämlichen Kerlen nicht ernst genommen wurde. Wohl ein Problem, was die Frauen noch heute haben. Stellenweise zumindest.

    Auch die privaten Probleme der Tempe Brennan sind hier super in die Handlung integriert. Super interessant hier der Aspekt der Mutter, die zwar krank ist, aber sich trotzdem in die Arbeit der Tochter irgendwie einmischt und damit auch noch einen nicht zu verachtenden Beitrag leistet. Das unterscheidet diese Tempe von der in der Fernsehserie. Denn da wird das Privatleben in den ersten Serien fast komplett raus gelassen und eine Mutter hat sie schon gleich gar nicht mehr. - Auf jeden Fall trägt dieser private Aspekt hier einen nicht unerheblichen Teil zur Handlung bei. Das hat mir sehr gefallen.


    Ich kann nicht nur dieses Buch, sondern auch die komplette Serie wirklich nur wärmsten Herzens empfehlen. Hier ist alles drin, was ein gutes Buch braucht. Anfangen bei einer spannenden und runden Story, über Spannung und Winkel und geschickte Schachzüge, die den Leser auf Trab halten.

    Es handelt sich hier um den 17. Teil einer Serie, die man aber nicht unbedingt in der chronologischen Reihenfolge lesen muss. Alles Wichtige wird erklärt und der Leser kommt auch so super mit.

    Ich hoffe, da kommen noch ein paar mehr Bücher, dieser Reihe.

  21. Cover des Buches Die Grausamen (ISBN: 9783426306031)
    John Katzenbach

    Die Grausamen

     (130)
    Aktuelle Rezension von: 0904

    Bis zum Schluss glaubt man nicht, dass es so etwas gibt. Spannend!

  22. Cover des Buches Böses Blut (ISBN: 9783764507688)
    Robert Galbraith

    Böses Blut

     (94)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Der nunmehr 5. Teil der Cormoran Strike Reihe hat es mal wieder in sich! Und das meine ich nicht nur wegen der Seitenanzahl. Die Bücher dieser Reihe waren noch nie gerade schlank, mit knapp 1.200 Seiten topt der aktuelle Band aber wirklich alles.

    Und auch der Fall bietet einige Neuheiten. Zum ersten Mal ermittelt das Duo bei einem Cold Case und versuchen das Verschwinden einer Ärztin vor rund 40 Jahren aufzuklären. Wie immer begleitet der Leser die Charaktere zudem bei ihren privaten Problemen und anderen Fällen, die sie nebenbei bearbeiten. Diese ganzen Seiten lassen sich schließen kaum mit nur einem Fall füllen.

    Großes Tempo braucht man hier nicht erwarten, das hatte schließlich noch nie Priorität. Stattdessen bekommt man eben das geboten, was diese Reihe schon immer ausgemacht hat: eine großartige Atmosphäre und Protagonisten, die man gerne begleitet.

    Mir persönlich war keine Seite zu viel und den Fall fand ich sehr interessant. Bei der Auflösung kann ich ebenso nicht meckern. Stellenweise hatte ich kurz Probleme, alle Charaktere auseinander zu halten und hätte mir da auch gerne etwas weniger Personen gewünscht.

    Ansonsten kann ich "Böses Blut" nur empfehlen. Wer die ersten 4 Teile mochte, der wird auch mit Band 5 seine Freude haben. Die Reihenfolge der Bände sollte man auf jeden Fall einhalten. Ich freue mich schon auf Band 6!

  23. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot

     (97)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Wir lesen uns!

    So die letzten drei Worte im Nachwort. In dem Linus Geschke einige Erklärungen zu seinen hervorragenden Recherchen, deren Ergebnisse in seinen Krimi eingeflossen sind, abgibt.

    Diese Recherchen sind derart gut, dass man sich beim Lesen in die reale Landschaft und die heute noch vorhandenen Überreste des 'Westwalls' und der Ardennenschlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges versetzen kann. Einschliesslich der NS-Ordensburg Vogelsang, einiger Bunkeranlagen, den teilweise auch heute noch verlassenen Dörfern. Bis hin zur Verwendung der deutschen Wehrmachts'wunder'pille Pervitin („Panzerschokolade“, „Stuka-Tabletten“, oder auch „Fliegermarzipan“ genannt) oder dem Verlauf einiger Strassen in Köln, den Rheinbrücken sowie Landschaft und Strassen in der Eifel.

    Die Handlung ist natürlich fiktiv. Aber auch hier fliesst immer wieder die Realität wie beispielsweise die Morde des NSU ein.

    Dank des Schreibstils von Linus Geschke lesen sich die knapp 400 Seiten sehr flüssig, die Zeit vergeht wie im Flug. Die Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort gehen nachvollziehbar ineinander über. Man verliert nie die Zusammenhänge.

    Mein erster 'Geschke' war ein Zufallstreffer. Und was für einer! Die weiteren 'Geschkes' warten darauf, gelesen, nein, verschlungen zu werden.


  24. Cover des Buches Alles in Blut (ISBN: 9783847634003)
    Ole R. Börgdahl

    Alles in Blut

     (67)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen?

    Der Schreibstil ist sehr beschreibend und aus der Sicht von Tillman Halls erzählt. Manchmal schweift Halls dabei ein bisschen zu sehr ab und die Erzählung verliert sich etwas in Details, was den Lesefluss stocken lässt. Allgemein ist die Geschichte etwas zu erzählend, für meinen Geschmack hätte etwas mehr Spannung nicht geschadet. 

    Der Fall ist verzwickt, je mehr Hilfe Bruckner von Halls erhält umso undurchsichtiger erscheint der Fall zu werden. Im Laufe der Ermittlungen geschehen ein paar folgereiche Zufälle zuviel, so dass die Geschichte ein bisschen unglaubhaft erscheint. 

    Abgesehen vom oben Genannten habe ich die Geschichte gerne verfolgt. 

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