Bücher mit dem Tag "comic"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "comic" gekennzeichnet haben.

1.446 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

    (15.141)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Es ist kein Geheimnis, dass in 99% der Fälle, das Buch besser als der Film ist. Auch wenn die Twilight Filme richtiger Kult und sie auch wirklich toll gemacht sind, sind die Bücher so viel gelungener. Es ist jedes Mal eine Freude, in die Welt von Bella und Edward einzutauchen. Der Schreibstil, die Charaktere und der Plot - einfach alles ist gelungen und hat einen Grundstein für viel Nachkommendes gelegt. Wer nur die Filme kennt, hat definitiv was verpasst!

  2. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551319470)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

    (3.261)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Ich hatte Percy Jackson – Diebe im Olymp schon vor ein paar Jahren gelesen, wollte die Geschichte jetzt aber noch einmal auffrischen – und es hat sich absolut gelohnt! Obwohl ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte, war ich sofort wieder mitten im Geschehen.


    Percy ist einfach ein großartiger Protagonist: witzig, mutig und unglaublich sympathisch. Ich mochte ihn schon immer, aber im Buch kommt seine Persönlichkeit noch viel stärker zur Geltung. Rick Riordan schafft es perfekt, die moderne Welt mit der griechischen Mythologie zu verbinden – so geschickt und glaubwürdig, dass man fast meinen könnte, diese Götterwelt existiert wirklich irgendwo da draußen.


    Auch die Nebenfiguren fand ich richtig stark. Jeder bringt etwas Eigenes mit, und zusammen ergeben sie ein tolles Team, das man einfach ins Herz schließen muss. Riordans Schreibstil ist locker, witzig und dabei immer spannend – genau die richtige Mischung, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen.


    Percy Jackson – Diebe im Olymp ist für mich ein echter Klassiker im Fantasybereich – unterhaltsam, clever und voller Herz. Ich würde es sowohl jüngeren als auch erwachsenen Leser*innen empfehlen, die Lust auf ein humorvolles, mitreißendes Abenteuer haben. ⚡


  3. Cover des Buches Someone New: Special Edition (ISBN: 9783736309555)
    Laura Kneidl

    Someone New: Special Edition

    (1.679)
    Aktuelle Rezension von: Veezi

    Laura Kneidl hat einen super angenehmen und spannenden Schreibstil. Die Charaktere sind einem direkt vertraut und man ist in der Geschichte drin. Ich konnte die beiden Protagonisten teilweise nicht immer ganz verstehen - also ihre Handlung. Der Plotttwist gegen Ende hat mich komplett aus dem Nichts erwischt. 

  4. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

    (1.181)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben. 

    Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
    Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht. 

    „Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.

    Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.

    Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.

    Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.

    Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.

    Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.

    Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen. 

    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.

  5. Cover des Buches What if? Was wäre wenn? Jubiläumsausgabe: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen (ISBN: 9783328603962)
    Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn? Jubiläumsausgabe: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen

    (193)
    Aktuelle Rezension von: Prinzera

    Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, durch einen Post einer Bekannten auf Bookstagram und fand direkt, dass es sich irgendwie lustig und spannend anhört. Denn klar, auch ich habe Fragen, die mich mir insgeheim so stelle, die aber so wild sind, dass ich niemals damit rechnen würde darauf eine fundierte Antwort zu erhalten. Und genau solche Leute schreiben Randall auf seinen Blog und er beantwortet, was er kann und mit seinem Gewissen vereinbaren kann auf höchst amüsante und schlaue Weise.

    Die Optik des Buches ist relativ schlicht in einem Comic Stil gehalten, der dem Leser auch im Buch immer wieder begegnet, denn nicht nur, dass der Autor diese abstrusen Fragen beantwortet, Nein er zeichnet oft auch noch kleine Comics dazu, welche mir als nicht ganz so wissenschaftlich begabte Leserin, die Themen nochmal veranschaulichen. 

    Ich finde es wirklich erstaunlich wie Randall es schafft, dem Leser so kinderleicht wahrlich wissenschaftliches Wissen zu vermitteln, anhand von Fragen, die an Abstrusität teilweise kaum zu übertreffen sind. Ich habe so viel gelernt und es ist mir sogar leicht gefallen, selbst die komplexesten Szenarien (egal ob im Bezug auf das Weltall, Atome oder Mathematik) zu verstehen und nachzuvollziehen.

    Das Ganze wird gepfeffert mit einer Prise Sarkasmus oder Ironie und herauskommt ein Wissensbuch der ganz anderen Art. So etwas wie "What if" ist mir vorher noch nirgends begegnet und umso dankbarer bin ich, auf das Buch aufmerksam geworden zu sein. 

    Fazit:

    Dieses Buch ist für alle, die genauso wie ich, wenig Antworten aber umso mehr Fragen im Kopf haben und sich einfach freuen, dass es in der Welt jemanden gibt, der sich genau diese Fragen durchliest und bis ins Detail durchdenkt um dann eine Antwort zu geben, welche einen zwar nicht immer befriedigt aber doch zumindest zum Schmunzeln bringt.

  6. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783401718613)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    (1.291)
    Aktuelle Rezension von: Genevieve_

    Eine Reise zurück. Lewis Carrolls Meisterwerk verliert nie seinen Zauber. Die skurrilen Figuren, allen voran Alice, der verrückte Hutmacher und das weiße Kaninchen, sind tief in meiner Erinnerung verankert. Diese Wiederbegegnung mit einem geliebten Stück Kindheit war pure Nostalgie und ein absolutes Vergnügen. ♥️

  7. Cover des Buches Karriere: Superheldin (ISBN: 9783867622950)
    Marion G. Harmon

    Karriere: Superheldin

    (22)
    Aktuelle Rezension von: LukeDanes
    Superhelden funktionieren nur in Comics und im Film! Falsch! Superhelden funktionieren auch als Druckerzeugnis ohne Bilder, genannt Buch oder auch Roman. Zwar fristen sie hier in Deutschland ein Nischendasein, doch ab und an findet man ein paar glitzernde Perlen unter ihnen.

    Der erste Band von „Wearing the Cape“ ist solch eine Art von Perle. Bereits mit der ersten Seite steigt man sofort ins Geschehen ein und spart sich ein Coming of Age im herkömmlichen Sinne komplett um sofort mit einem Becoming a Superhero zu beginnen.

    Es menschelt sehr, in den Abläufen von Hopes/Astras Alltag und auch die ganz normalen Probleme werden nicht ausgespart. So litt Hope z.B. unter Krebs und ihre Schwester verstarb an einer Krankheit, als Hope noch sehr klein war. Somit werden auch die Ereignisse nicht vergessen, die ein normales Menschenleben und den Charakter einer Person prägen.

    Doch trotz all den normalen Dingen, störte es mich etwas, das Hopes Privatleben so glamourös geschildert wurde. Nicht das jeder Superhero ein Daredevil oder eine Jessica Jones sein muss – ich verwende die jetzt mal, da die ja durch ihre TV-Auftritte etwas bekannter sein sollten – aber ein wenig mehr down to Earth wäre sicher gerade zu Beginn des Buches nicht schlecht gewesen.

    In Laufe des Buches arbeitet sich so etwas wie ein Superman/Batman-Prinzip heraus, denn die grundgute und gottesfürchtige Hope/Astra bekommt eine Gefährtin (Artemis) zur Seite gestellt, welche eher auf der dunklen Seite des Superheldendaseins angesiedelt ist.

    Superheldennamen wie „Atlas“ oder „Astra“ und Superschurken namens „Teatime-Anarchist“ und „Aftershock“ sowie Teamnamen wie „Sentinels“ mögen nicht wirklich neu sein, aber was will man erwarten, denn mittlerweile gibt es alles schon irgendwo irgendwie.

    Ich hatte während des Lesens stets das Gefühl mich in einer Staffel von „Powers“ zu befinden oder in einem „Justice Machine“-Comic. Wer erwartet hier altbewährtes anzutreffen und meint sich mit Comics auszukennen, könnte überrascht werden, wenn er nur den Mainstream von Marvel oder DC kennen sollte.

    Bisher sind drei Bände der Serie in Deutschland erschienen und Band Eins setzt das Spielfeld für kommende Ereignisse und stellt die Spielfiguren ausreichend vor. In den USA scheinen bisher acht Bände erschienen zu sein. Und wem das noch nicht genug ist: Am Ende des Buches befindet sich die Werbung zum passenden Rollenspiel!

    Ich bin auf die Fortsetzung gespannt und hoffe das Astra und Co. so viel Erfolg auf dem deutschen Buchmarkt verzeichnen können, um alle 8 Bände auch hier aufzulegen.
  8. Cover des Buches tot. (ISBN: B004OL2ATU)
    Stephen King

    tot.

    (750)
    Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich

    🚪🤖🐻🐟🦁🦇🐢🗝️🌹🚅

    𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘢𝘭𝘬𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘒𝘳𝘢̈𝘧𝘵𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘢𝘴 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘻𝘶𝘴𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯𝘣𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘌𝘯𝘵𝘧𝘦𝘳𝘯𝘶𝘯𝘨 𝘻𝘶𝘮 𝘥𝘶𝘯𝘬𝘭𝘦𝘯 𝘛𝘶𝘳𝘮 𝘯𝘪𝘮𝘮𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘛𝘢𝘨 𝘻𝘶, 𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘦𝘩𝘵. 𝘈𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘭𝘢̈𝘶𝘧𝘵 𝘦𝘯𝘵𝘸𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘣 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘧𝘢̈𝘭𝘭𝘵 𝘢𝘶𝘴𝘦𝘪𝘯𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳. 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘢𝘭𝘬𝘦𝘯 𝘣𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯.


    Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem Dunklen Turm durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Aggressive Roboter und mechanische Tiere stellen sich dem letzten Revolvermann und den auserwählten Drei in den Weg. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des Dunklen Turms zu offenbaren.


    💭

    Und wieder einen Schritt weiter bei der Reise zum dunklen Turm. 🥾


    Zum Teil hat mich der Anfang an Horizon Zero Dawn erinnert. Das war schon sehr interessant. 🤖🐻

    Aber hier brauchte ich anfangs wieder einen etwas längeren Atem. 

    In der zweiten Hälfte nimmt es aber mehr an Fahrt auf. 


    Ich mochte die Idee der Wächter und den Balken. Ich mochte Blaine den Mono, ich mochte die Rätsel und vor allem Oy den Billy-Bumbler. 

    Die ganze Mischung war irgendwie strange, aber doch auch besonders. ✨


    Ich bin noch nicht ganz im Hype angekommen, aber sehr neugierig auf die weitere Reise, vor allem durch diesen Cliffhanger. 🫣


    Doch bis es wieder soweit ist, werden die nächsten acht Romane gelesen, welche zwischen 𝘵𝘰𝘵. und 𝘎𝘭𝘢𝘴 erschienen sind. 

    📚🤓


    ⭐️⭐️⭐️

  9. Cover des Buches Drei (ISBN: B004U5FAHY)
    Stephen King

    Drei

    (860)
    Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich

    🚪🦞

    𝘋𝘳𝘦𝘪. 𝘋𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘤𝘬𝘴𝘢𝘭𝘴𝘻𝘢𝘩𝘭.

    𝘋𝘳𝘦𝘪 ?

    𝘑𝘢, 𝘥𝘳𝘦𝘪 𝘪𝘴𝘵 𝘮𝘺𝘴𝘵𝘪𝘴𝘤𝘩. 𝘋𝘳𝘦𝘪 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘪𝘵𝘵𝘦𝘭𝘱𝘶𝘯𝘬𝘵 𝘥𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘚𝘶𝘤𝘩𝘦.

    𝘞𝘦𝘭𝘤𝘩𝘦 𝘥𝘳𝘦𝘪 ?


    Der zweite Band von Stephen Kings monumentaler Fantasy Saga „Der dunkle Turm".

    Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland den Strand des Meeres, dem seltsame Monsterhummer entsteigen, die ihm schwere Wunden zufügen. Irritiert beobachtet er, wie sich drei Türen in unsere reale Welt öffnen und seine Blicke auf die Drei lenken, die auserwählt sind, ihm bei der Suche nach dem dunklen Turm zu helfen, wie es das Orakel prophezeit hat.


    💭

    Nachdem ich ja meine Startschwierigkeiten mit „Schwarz“ hatte, war ich auch noch zu Beginn von „Drei“ skeptisch.

    Aber als dann der erste Sprung von Mittwelt nach New York im Jahre 1987 erfolgt und wir Eddie Dean kennen lernen, da hat King mich dann doch wieder gehabt. Noch mehr überrascht war ich dann, als wir (O)detta aus dem Jahr 1964 begegnen. 


    King hat mich mit diesen außergewöhnlichen Charakteren und der Story gut unterhalten und das Potenzial der Reihe dargelegt. 

    Ich bin gespannt wie es auf der Suche nach dem dunklen Turm weitergeht und denke, dass die anderen Teile mir noch mehr gefallen könnten.


    ⭐️⭐️⭐️✨ 


  10. Cover des Buches Es muss wohl an dir liegen (ISBN: 9783426517956)
    Mhairi McFarlane

    Es muss wohl an dir liegen

    (336)
    Aktuelle Rezension von: luckytimmi

    Delia ist seit 10 Jahren mit Paul zusammen und will ihn eigentlich heiraten. Als sie erfährt, dass Paul fremdgegangen ist, zieht sie vorübergehend nach London zu ihrer Freundin Emma. Schnell bekommt sie dort auch einen Job, der etwas fragwürdig ist… Über das Internet lernt sie durch ihren alten Job Joe kennen, und in London lernt sie Adam kennen, der sie anfangs erpresst…Und ist Paul wieder eine Option für sie?

    Ich muss sagen, dass ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, in das Buch reinzukommen. Aber dann gefiel es mir ganz gut. Es gab nicht nur das Thema Gefühle und Liebe, sondern auch die (fast kriminelle) Spannung. Dies war mein 2. Buch von der Autorin und ich würde noch eins von ihr lesen…

  11. Cover des Buches Tsukuyumi - Full Moon Down (ISBN: 9783959817547)
    Bernhard Hennen

    Tsukuyumi - Full Moon Down

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Kaito
    Felix Mertikats präsentiert in »Tsukuyumi« sechs Stories zu seinem Brettspiel Kick-Starter.

    Inhalt:
    Der Mond ist auf die Erde gestürzt, und in einem gigantischen Krater liegt nun Tsukuyumi, der seine Diener in die Welt schickt, alles Leben auszulöschen. Fantastische neue Spezies haben sich entwickelt. Eine ganz neue Welt entsteht. Gewaltige Kampfroboter treffen auf Kräfte der entarteten Natur. Und all diese Völker und Fraktionen müssen sich nicht nur gegen ihre Feinde zur Wehr setzen, sondern auch gegen ihn: Den Weltzerstörer
    Der spannende Comic zur Kickstarter-Sensation erzählt die Ursprungsgeschichten der verschiedenen Fraktionen des komplexen Strategiespiels.
    Meinung:
    Von dem Brettspiel mit der umfangreichen Hintergrundgeschichte wusste ich zuerst garnichts. Ich hatte es wohl einfach überlesen…
    Aber vielleicht ist das in diesem Fall nicht das schlechteste gewesen. Denn so konnte ich diesen Band komplett unvoreingenommen lesen und bewerten.

    Der Band enthält mehrere kurze Geschichten, die relativ unabhängig voneinander jeweils eine Gruppe von überlebenden behandelt. Diese sind allerdings nicht nur menschlich. Somit sind die Dialoge weniger umfangreich, als man es evtl. bei anderen Comics gewohnt ist. Der Band erzählt seine Geschichten über kurze Texttafeln und hauptsächlich über detailreiche und sehr eingängige Bilder. Frei nach dem Motto „Don’t tell it, show it.“.
    Die Zeichnungen von Felix Mertikat sind absolut faszinierend. Sie sind nicht ausschließlich dunkel und voll Zerstörung, sondern zeigen eine faszinierende neue Welt in der Entstehung. Die Überlebenden der „alten“ Welt kämpfen um ihr überleben und darum die alte Ordnung wieder herzustellen. Die neuen Völker wollen ihren Platz in der Welt erkämpfen. Und bedroht wird all das durch die unheimlichen Wesen, entsandt von dem Wesen im Inneren des gefallenen Mondes.
      
    Die Geschichten zeigen immer nur eine kurze Episode aus der Entstehung einer Fraktion, oder eine ihrer Missionen. Man erfährt quasi nichts über die einzelnen handelnden Figuren. Und auch die Zusammenhänge und die Hintergrundgeschichte werden nur sehr knapp behandelt. Sicherlich bekommt man einen besseren Eindruck von Mertikats Welt, wenn man sich auch mit dem Spiel beschäftigt. Dem Comic fehlt es da, meiner Meinung nach, leider doch sehr an Tiefe.

    Fazit:
    So faszinierend die Zeichnungen sind und so fesselnd einige der Geschichten, hat man doch am Ende das Gefühl, dass etwas fehlt.
    Der Comic ist sicherlich ein geniales Extra zum Spiel. Der Band ist auch perfekt um neugierige Comic-Fans an das Universum des Spiels heranzuführen und sie heiß zu machen. Als eigenständiger Comicband war es mir am Ende dann aber doch irgendwie zu wenig. Trotzdem ist »Tsukuyumi« ein spannendes kleines Meisterwerk.

  12. Cover des Buches Superhero (ISBN: 9783257602029)
    Anthony McCarten

    Superhero

    (282)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Donald könnte ein ganz normaler Teenager sein, aber er ist sehr krank. Lange wird er nicht mehr leben und versucht noch so viel wie möglich zu erleben. MIt Comics vergnügt er sich und erfindet auch einen eigenen Superhelden, dessen Kräfte er so gerne hätte. Ein Pfleger wird zu seinem Freund und Vertrauten und er nimmt es auch mit den Vorschriften nicht so genau. Klingt super gut und hätte ein großer Wurf werden können, aber die Comicsequenzen sind manchmal zu lang und einfach nur zum überblättern. Die Geschichte kommt dadurch nicht vorwärts, sondern gerät eher noch ins stocken. Schade, immer wenn Schwung aufkommt, Tiefgang entsteht, Spannung wächst, dann kommen solche Sequenzen und zerstören die zuvor aufgebaute Stimmung. Sex ist eine tolle Sache und für Teenager ein heißes Thema, aber braucht man dafür immer so eine ordinäre Sprache? Los komm ficken! Das muss doch nicht sein. Anthony McCarten hat einige wunderbare Momente in diesem Buch geschaffen. Ich freue mich auf weitere Bücher.

  13. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes Übernatürliche Ermittlungen (ISBN: 9783969280386)

    Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes Übernatürliche Ermittlungen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Gustan

    In diesem Buch sind verschiedene unheimliche Fälle in London und Umgebung zu lösen. Hierbei kann man in die Rolle  von Sherlock Holmes, Watson oder Carnacki schlüpfen, die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben. Man hat stets die Möglichkeit Zeugen zu befragen und benötigt ein gutes Auge für den Tatort. Die Rätsel machen sehr viel Spaß, da sie sehr abwechslungsreich und knifflig sind. Mal bekommt man die Hilfe von Zeugen, ein anderes Mal muss man sich die Bilder sehr genau ansehen. Ein Buch, das für jedes Alter geeignet ist und sehr viel Spaß macht.

  14. Cover des Buches Deadly Class 4: Stirb für mich! (ISBN: 9783959813617)
    Rick Remender

    Deadly Class 4: Stirb für mich!

    (8)
    Aktuelle Rezension von: jacki-brown

    Zu Beginn war ich direkt erschlagen von so viel Blut und Gemetzel. Es sollte definitiv mit einer Altersfreigabe verkauft werden ;-)

    Mir ist der Comic zu überladen und mir fehlt einfach auch die Story.

    Jedoch muss man zugeben, dass künstlerisch eine hohe Leistung vollbracht wurde. Dafür gibt es auch die Sterne.

  15. Cover des Buches Tieffliegende Liebe (ISBN: 9781503935327)
    Charly von Feyerabend

    Tieffliegende Liebe

    (15)
    Aktuelle Rezension von: connychaos
    Fritzi wird nach 8 Jahren guter Arbeit plötzlich gekündigt. Als Langzeitsingle hält sie deshalb nichts mehr in ihrer Heimatstadt, sie fährt zu ihrer besten Freundin Anna nach Berlin. Dort will sie sich eine Auszeit gönnen. Doch es kommt ganz anders. Anna hat einen Unfall und kommt ins Krankenhaus. Fritzi kümmert sich um Annas Töchter und übernimmt ihren Job als Stylistin. Und das, obwohl sie sich nicht die Bohne mit Mode auskennt. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, die Geschichte ist sehr lebendig, witzig und punktet mit feinem Wortwitz. Fritzi ist mir sehr sympathisch, sie ist frech, chaotisch, optimistisch und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Auch die Figuren Elisabeth, Tristan und Olaf sind wunderbar gezeichnet, sehr warmherzig und sympathisch. Besonders Elisabeth fand ich ganz wundervoll, sie würde ich sofort als Oma adoptieren. Etwas anstrengend fand ich nach einiger Zeit die vielen Fußnoten in denen die Asterix und Obelix Zitate übersetzt wurden oder in denen Fritzis Notizen an sich selbst vermerkt wurden. Zuviele Fußnoten bringen mich immer etwas aus dem Lesefluss. Ich habe sie deshalb irgendwann einfach übersprungen. Die Geschichte um Anna fand ich etwas zu überzogen und dramatisch, der Fortschritt ihres Unfalls fand ich wenig glaubwürdig. Sehr witzig finde ich die Idee des Buches im Buch. Fritzis "Stänkern über Blond" ist ebenfalls erschienen.
  16. Cover des Buches Das Wolkenvolk. Band 2 (ISBN: 9783962199760)
    Kai Meyer

    Das Wolkenvolk. Band 2

    (397)
    Aktuelle Rezension von: la_vie

    Ich habe schon mehrere Bücher von Kai Meyer gelesen und ich muss sagen, dass ich mit keinem so richtig warm geworden bin. Mit dieser Buchreihe war es genau so. 

    An sich ist es wirklich eine nette Geschichte, eine Mischung aus Legenden, Fantasy und Liebesgeschichte. Ein Junge, der seine Heimat verlässt, um seinem Volk zu helfen und dabei Abenteuer erlebt und auch die Liebe findet.

    Leider muss ich sagen, dass einige Charaktere etwas flach geraten sind. Ich habe die Hoffnung, dass ihnen im dritten Teil der Reihe noch etwas mehr Tiefe gegeben wird. Vermutlich liegt das auch daran, dass die Kapitel aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben sind und die Bücher aber nicht so lang sind, sodass die Zeit fehlt, um die Charaktere richtig aufzubauen. 

    Auch kann ich mich mit dem Protagonisten nicht so richtig identifizieren. Ich verstehe seine Entscheidungen oft nicht (auch wenn er seine Gründe dafür hat) und hätte manchmal am liebsten in das Buch gegriffen, um ihn mal kräftig durchzuschütteln.

    Daher von mir nur 3 von 5 Sternen. Den dritten Teil werde ich aber noch lesen, um der Geschichte einen Abschluss zu geben.

  17. Cover des Buches Spiele-Comic Noir: Loup-Garou (ISBN: 9783957892195)

    Spiele-Comic Noir: Loup-Garou

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Imgrund

    „Spiele-Comic Noir: Loup-Garou“ von Pegasus Press

    Klappentext

    „Willkommen in einer Fantasy-Welt, in der neben Menschen auch Werwölfe, Vampire und andere Monster hausen. Du bist der Lehrling eines berühmten Magiers. Eines Tages wirst du im finsteren Wald von einem Werwolf angefallen und kannst dich fortan selbst in einen verwandeln, wenn du willst. Du erlebst in der Folgezeit viele Abenteuer und meisterst einige Kämpfe, bei denen dir deine Werwolf-Kräfte durchaus nützlich sind. Doch dann wartet deine ultimative Aufgabe auf dich: Immer mehr Werwölfe verschwinden spurlos, und die Vampire in ihrer Feste stellen plötzlich ein großes Heer auf … Auch als Werwolf bist DU im Spiele-Comic Noir: Loup-Garou der Held und kannst mit den passenden Entscheidungen und auch dem nötigen Maß an Kampfkraft (besonders in deiner Wolfsgestalt) alles zu einem guten Ende bringen.“

    Fazit

    Dieses Buch ist nun bereits mein zweiter Spiele-Comic von Pegasus Press und als ehemaliger Pen-and-Paper-Rollenspieler konnte mich das Buch durchaus überzeugen.

    Das Buch kommt wieder extrem hochwertig daher. Der Hardcover-Einband mit den Hochglanz- und Relief-Details gefällt mir ausgesprochen gut. Die Hochglanz-Seiten sind ebenfalls super. Die Zeichnungen sind prima und sehr atmosphärisch. Auch die Farben passen gut zu diesem eher düsteren Buch.

    Ich finde es gut, dass der Charakterbogen und die Drehscheibe als Download zum Ausdrucken auf der Homepage angeboten werden. So muss man nicht das Buch zerstören. Ich habe beim Spielen einen Würfel benutzt, das fand ich einfacher als die Drehscheibe.

    Die Spielanleitung ist über das Buch verteilt, so dass man zu Beginn nicht direkt erschlagen wird vom doch recht umfangreichen Regelwerk. Rollenspiel-Neulinge dürften sich hier evtl. etwas schwer tun.

    Während des Spielens tauchten bei mir auch noch ein paar Fragen auf, auf die ich im Buch keine Antwort finden konnte. Z.B. kann ich als Werwolf auch Magie benutzen? Kann ich Gegenstände, die in den Bildern zu sehen, aber nicht weiter benannt sind, einfach aufsammeln (z.B. Münzen, Angelhaken, Schlüssel, etc.)? Oder muss das Jade-Amulett verzaubert sein, oder funktioniert es auch so?

    Weiterhin hat mich etwas gestört, dass man relativ oft und schnell Lebenspunkte verliert, es aber kaum Möglichkeiten gibt, diese vollständig zu regenerieren. Deshalb bin ich leider relativ schnell gestorben und habe mich ehrlicherweise bis zum Ende durchgeschummelt und ohne Würfeln weitergespielt, weil ich es frustrierend fand, immer wieder von vorne anzufangen.

    Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut. Hinter jeder Tür und Abzweigung warten neue Herausforderungen. Das Buch / Spiel ist wirklich aufregend und spannend. Wenn man versucht, auf die Kleinigkeiten zu achten, wird man mit wichtigen Hintergrundinformationen und neuen Gegenständen für sein Inventar belohnt. Man muss stellenweise allerdings wirklich sehr genau hinsehen und sollte das Spiel bei guter Beleuchtung spielen ;-)

    Klare Leseempfehlung für Rollenspiel-Fans.

    Vielen Dank, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde bei LovelyBooks kennenlernen durfte!

  18. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes - An der Seite von Mycroft (Hardcover) (ISBN: 9783957893116)

    Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes - An der Seite von Mycroft (Hardcover)

    (15)
    Aktuelle Rezension von: bestibooks

    Dieses Büchlein war ein toller Rätselspaß! Nicht nur die Gestaltung im Comic Style hat mir sehr gefallen, auch das Rätseln selbst hat unglaublichen Spaß gemacht! Bei allen drei kniffligen Fällen, die es zu lösen gilt, ist man als Spieler an der Seite von Sherlocks Bruder Mycroft und hilft ihm bei den Ermittlungen - eine tolle Idee für Sherlock Holmes Fans! Ich habe das Buch auch an Freunde verschenkt, die richtige Sherlock Fans sind und sie waren ebenso begeistert. 

    Fazit: Wer interaktive Rätselkrimis mag und einen Faible für Sherlock Holmes hat, der kommt an diesem Buch nicht vorbei!

  19. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

    (274)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    𝒮𝑒𝒾𝓉 𝓌𝒶𝓃𝓃 𝓋𝑒𝓇𝒻𝑜𝓁𝑔𝓈𝓉 𝒹𝓊 𝓂𝒾𝒸𝒽?“ 𝑅𝒶𝓋𝑒𝓃 𝓈𝓅𝓊̈𝓇𝓉, 𝓌𝒾𝑒 𝒹𝒾𝑒 𝐻𝒾𝓉𝓏𝑒 𝒾𝒽𝓇𝑒𝓃 𝐻𝒶𝓁𝓈 𝒽𝑒𝓇𝒶𝓊𝓈𝓀𝓇𝑜𝒸𝒽. 𝒮𝑒𝒾𝓃𝑒 𝒵𝓊̈𝑔𝑒 𝒷𝓁𝒾𝑒𝒷𝑒𝓃 𝓊𝓃𝒹𝓊𝓇𝒸𝒽𝒹𝓇𝒾𝓃𝑔𝓁𝒾𝒸𝒽. „𝒲𝒾𝓇 𝒽𝒶𝒷𝑒𝓃 𝒹𝑒𝒾𝓃𝑒 𝒜𝓀𝓉𝒾𝓋𝒾𝓉𝒶̈𝓉𝑒𝓃 𝓈𝑒𝒾𝓉 𝑔𝑒𝓇𝒶𝓊𝓂𝑒𝓇 𝒵𝑒𝒾𝓉 𝒷𝑒𝑜𝒷𝒶𝒸𝒽𝓉𝑒𝓉. 𝐸𝓈 𝑔𝒾𝒷𝓉 𝓀𝒶𝓊𝓂 𝑀𝓊𝓉𝒶𝓃𝓉𝑒𝓃, 𝒹𝒾𝑒 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒹𝒶𝓋𝑜𝓇 𝓏𝓊𝓇𝓊̈𝒸𝓀𝓈𝒸𝒽𝑒𝓊𝒸𝒽𝑒𝓃, 𝒾𝒽𝓇𝑒𝓈𝑔𝓁𝑒𝒾𝒸𝒽𝑒𝓃 𝓏𝓊 𝓋𝑒𝓇𝓇𝒶𝓉𝑒𝓃.


    Mona Kasten ist meine absolute Lieblingsautorin, und Coldworth City hat mich wieder einmal begeistert. Obwohl es eine ganz andere Richtung einschlägt als ihre anderen Bücher, habe ich die Geschichte geliebt.


    Die Welt und die Charaktere waren spannend, und ich mochte die frische, actionreiche Atmosphäre. Ein paar Szenen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können, aber das hat meinen Lesegenuss nicht wirklich getrübt. Insgesamt ein tolles Buch.


  20. Cover des Buches Münchhausen (ISBN: 9783551763037)
    Flix

    Münchhausen

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    London 1939:

    Ein alter Mann bruchlandet mit einer Art Heißluftballon auf dem Dach des Buckingham Palastes.

    Er berichtet, geradewegs vom Erdbeerpflücken auf dem Mond zu kommen. Seine Behauptungen sind so haarsträubend, dass man sie anzweifeln muss.

    Doch ist tatsächlich alles eine große Lüge? Ist der alte Mann ein Spion oder einfach nur senil?

    Im Auftrag Ihrer Majestät wird Dr. Sigmund Freud höchstpersönlich hinzugezogen, um die Wahrheit herauszufinden ...


    Baron von Münchhausen wird so zum letzten Patienten des im Londoner Exil lebenden Psychoanalytikers.


    Mein Eindruck:

    In kurzen und prägnanten Dialogen werden die Ereignisse in der stürmischen Nacht erzählt. Von Beginn an ziehen die rasante Handlung und Münchhausens hanebüchene Erzählungen Lesende in ihren Bann.

    Flix übernimmt jedoch nicht die "alten" Geschichten, sondern wandelt sie ein wenig um und verfrachtet Münchhausen in das Jahr 1939. Der berühmte Ritt auf der Kanonenkugel findet selbstverständlich auch hier einen geeigneten Platz. 

    Als Spion bezeichnet und des Mordes an der eigenen Familie bezichtigt, wirkt der alte Mann nicht verwirrt - wie von den Briten angegeben -, sondern vielmehr gebrochen. 

    Bernd Kissel setzt dies kongenial in Szene durch hängende Schultern, verzweifelte Blicke und entrüstetes Mienenspiel bei der stetigen Wiederholung der Worte "Ich lüge nicht!".

    Oftmals wird gerade diesen Gesichtsausdrücken oder Gesten viel Raum gewährt.

    Die Zeichnungen harmonieren nicht nur hervorragend mit dem Text, sie sprechen auch für sich und punkten mit Details oder Anspielungen, die erst beim wiederholten Betrachten auffallen. Man sollte sich daher die Zeit nehmen, jedes Bild aufmerksam zu betrachten.

    Den franko-belgischen Stil mag ich sehr und zur düsteren, nahezu aussichtslosen Situation des Barons passt die schwarz-weiß Inszenierung perfekt (Graustufen von Marvin Clifford).

    Ein Hingucker sind die koloriert dargestellten Szenen auf dem Mond. In krassem Gegensatz zum Rest gleichen sie einem Paradies und wecken Hoffnung.

    In jeder Lüge steckt bekanntlich ein Funke Wahrheit und man möchte den Berichten des Barons nur allzu gerne glauben. Zumal die Erzählungen zusammenhängen und nur durch scheinbar unmögliche Wendungen den Eindruck einer Lüge erwecken.

    "Nur weil es noch niemand gemacht hat, heißt das nicht, dass es unmöglich ist."

    (vgl. S. 77)

    Auch der berühmte Psychoanalytiker wird im Laufe der Gespräche eines Besseren belehrt.

    Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik und es verwundert kaum, dass am Ende alles mit einem großen Knall endet. 

    Eine geniale Graphic-Novel-Adaption:

    bildgewaltig, mitreißend und außergewöhnlich.

    5 von 5 Kanonenkugeln und eine klare Leseempfehlung!


    Fazit:

    Eine faszinierende und moderne Interpretation des Klassikers: rasant und fesselnd, berührend und vielschichtig, humorvoll und unterhaltsam.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Münchhausen - Die Wahrheit übers Lügen" aus dem Jahr 2016

  21. Cover des Buches Flirt mit Nerd (ISBN: 9783570309957)
    Leah Rae Miller

    Flirt mit Nerd

    (261)
    Aktuelle Rezension von: america2903

    In „Flirt mit Nerd„ dreht es sich um die 17-jährige Maddie, die mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen ist. Sie selbst ist Cheerleaderin, aber führt gewissermaßen ein Doppelleben, denn sie liebt Comics, aber hält dies geheim. Als sie dann auf den Nerd Logan trifft, bricht ein Gefühlschaos aus..

    Meine Meinung:

    Ich fand Maddie ist eine sehr angenehme Protagonistin, sie handelt nachvollziehbar und logisch (für mich). Ich lese selbst viel, obwohl keiner meiner Freunde diese Leidenschaft teilt, das finden auch manche Leute seltsam. Deshalb fand ich Maddie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Logan mochte ich gern, er war total lieb, und ich denke, ich hätte ihn auch sehr gemocht wenn ich an Maddie‘s Stelle gestanden hätte :)

    Das Buch hatte außerdem einen sehr angenehmen Schreibstil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist zwar nicht sonderlich tiefgängig, aber vermittelt trotzdem gewisse Werte und ist einfach sehr süß und angenehm um es zwischendurch zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung!


  22. Cover des Buches Sandman: Death (ISBN: 9783866079311)
    Neil Gaiman

    Sandman: Death

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Kaito
    Mein Kennenlernen mit einem Klassiker.

    Inhalt:
    Das hübsche junge Mädchen in Schwarz mit dem Kringel unterm Auge ist Death, und ihr Beruf ist der Tod. Sie ist die einfühlsame Lieblingsschwester des Sandman und auch die Lieblingsnebenfigur der Fans. Dieser Band versammelt ihre Soloabenteuer mit zwei Miniserien und mehreren Kurzgeschichten.

    Meinung:
    Klar habe ich schon von Neil Gaiman gehört. Ich hatte bisher aber nur The Graveyard Book von ihm gelesen. Death ist mein erstes Kennenlernen mit einem Comicband aus der Feder des großen Fantastik-Autors.

    Death, die ungewöhnlich freundliche, fröhliche und aufgeschlossene Protagonistin dieses Bandes, erlebt und durchlebt in zwei Miniserien und mehreren Kurzgeschichten sehr fesselnde und faszinierende Geschichten.
    Dabei wird der Tod aber zu keiner Zeit auf die leichte Schulter genommen. Die Ernsthaftigkeit von Themen wie Selbstmord, Verzweiflung und auch Liebe kommen gut zur Geltung.
    Die grafische Umsetzung der Geschichten haben unterschiedliche Künstler übernommen. Somit sind die Bildsprache und die Aufteilung des Panels sehr unterschiedlich.

    Ich hatte vorher im Internet geschaut, was es mit den Endless auf sich hat. Ansonsten bin ich aber komplett unvoreingenommen an den Comicband heran gegangen. Und ich finde es hat sich gelohnt.

    Fazit:
    Neil Gaimans Darstellung von Death ist erfrischend anders, als man den Tod sonst so kennen lernt. Die grafische Gestaltung dieses Bandes ist sehr abwechslungsreich und die Handlung ist unterhaltsam aber nicht albern. Eine tolle Mischung und ein faszinierendes Werk.

  23. Cover des Buches Gregs Tagebuch 3 - Jetzt reicht's! (ISBN: 9783732508709)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch 3 - Jetzt reicht's!

    (371)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Für Greg geht es auch in diesem Band turbulent weiter. Wie kann er das Mädchen aus seienr Klasse, die er schon so lange toll findet, auf sich aufmerksam machen? Mit seinem besten Freund hat er so einige Pläne. Seine Brüder machen ihm aber auch wieder zu schaffen und sein Vater will einen besseren Menschen aus Greg machen. Vielleicht eine Militärschule? Greg muss das verhindern und kommt auf die tollsten, witzigsten und verrücktesten Ideen. Nebenbei muss er noch so einiges in der Schule erledigen und die Gedanken schwirren nur so durch seinen Kopf! Genial und super geeignet auch für lesefaule Jungs ab 10Jahren.


  24. Cover des Buches School Survival - Ferien sind nichts für Feiglinge (ISBN: 9783446250871)
    James Patterson

    School Survival - Ferien sind nichts für Feiglinge

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Kuhni77
    INHALT:

    Rafe ist begeistert, endlich Ferien und dann darf er auch noch ins Sommercamp. Für ihn bedeutet „Sommercamp“ eine tolle Zeit und eine Menge Spaß. Aber schnell merkt Rafe, dass es im Camp nicht ganz so lustig zugeht, wie er es gehofft hat. Den hier geht der Unterricht JEDEN Tag weiter. Und dann ist da auch noch der cholerische Oberaufpasser des Camps, dessen kleinkarierte Regeln einzuhalten sind:

    Aufstehen um 7 Uhr
    Um 21 Uhr muss jeder in seiner Hütte sein
    Licht aus um 22 Uhr
    Keine elekt. Geräte

    Seine spartanisch eingerichtete Blockhütte der „Bisamratten“, hat er sich auch ganz anders vorgestellt. Die Fenster hatten keine Scheiben, sondern nur ein Fliegengitter und die Hochbetten standen ziemlich schief. Schnell merkt Rafe das er bei den Losern, die nicht nur von den anderen Jungs gemobbt werden, gelandet ist.

    Aber Rafe lässt sich nicht unterkriegen. Nachdem er seine ziemlich kauzige Camptruppe, die Bisamratten, auf Widerstand eingeschworen hat, bietet das Feriencamp doch noch echte Abenteuer.

    MEINUNG:

    Das Buch "School Survival - Ferien sind nichts für Feiglinge", ist schon der 4. Band dieser Reihe.

    Wir kennen die anderen Bände der „School Survival“ Reihe noch nicht, aber das hat uns beim Lesen nicht wirklich gestört. Aber wir werden die anderen Bände auf jeden Fall noch lesen!

    Rafe hat meinem Sohn besonders gut gefallen – klar er ist halt ein typischer Junge, hält sich nicht gerne an Regeln und hat viel Unsinn im Kopf. So was gefällt meinem Sohn immer sehr gut. ;-)

    Durch den lockeren Schreibstil und die vielen tollen Comiczeichnungen sind wir nur so durch das Buch geflogen. Auch dass dieses Buch eigentlich erst ab 11 empfohlen wurde, hat meinem 9-Jährigen nichts ausgemacht

    Sehr gut hat uns gefallen, wie Rafe sich für seinen Freund Norman, im Camp nur als „Popelfresser“ bekannt, eingesetzt hat. Auch wenn er sich dadurch selbst immer wieder Probleme eingehandelt hat, hat er hier doch wahre Größe und Freundschaft bewiesen.

    Uns ist aufgefallen, dass wir die letzte Zeit oft Bücher lesen, die sich mit dem Thema Mobbing beschäftigen. Auch in diesem Buch wird das Thema sehr gut und kindgerecht aufgegriffen. Das die Erwachsenen das Mobbing nicht ernst nehmen und nichts dagegen tun, ist leider viel zu oft Realität.
    Umso wichtiger ist es, das die Kinder immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden, das man sich nicht alles gefallen lassen muss. Mein Sohn hat es nach dem Buch auf den Punkt gebracht: „Niemand hat ein Recht jemanden zu mobben – weder mit Gewalt noch mit Worten!“

    Aber mir als Mama und absoluter Leseratte hat noch etwas im Buch ziemlich gut gefallen. Das Schulfach: A.l.l.u.l – Alles liegen lassen und lesen! Ich finde dieses Fach sollte an jeder Schule eingeführt werden. ;-)

    FAZIT:

    Ein wirklich schönes Buch, das sich schnell  lesen lässt und durch den lockeren Schreibstil wirklich jedem Kind gefallen wird.  Wir können dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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