Bücher mit dem Tag "comics"
116 Bücher
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.684)Aktuelle Rezension von: Christineleifert1Die Geschichte von Micah und Julian war super schön und das Julian sich seinen Freunden öffnet in bezug auf seine Geheimnisse die er verbergen wollte aus angst vor den Reaktionen fand ich auch richtig gut. Ich kann dieses Buch immer wieder lesen es gehört zu meinen lieblings Büchern. Kann ich wirklich nur empfehlen
- Rainbow Rowell
Eleanor & Park
(1.181)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben.
Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht.„Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.
Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.
Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.
Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.
Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.
Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.
Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen.„Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.
- Jennifer Estep
Frostfluch
(1.751)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel– Reread nach über 10 Jahren –
Nach dem Desaster im Herbst haben es die Schnitter nun auf Gwen Frost abgesehen und sie wird bis zum Ski-Resort verfolgt. Trotz der Gefahr versucht sie bestmöglich, genauso gut kämpfen zu lernen wie die anderen Schüler und ihre Magie zu meistern, doch nicht immer läuft alles nach Plan.
“Das Schwert grummelte missbilligend und klappte sein Auge zu, während es seinen Strich von Mund schmollend verzog. Und die Leute hielten Jugendliche für launisch. Bitte. Gegen uralte, blutrünstige, redende Schwerter waren wir harmlos.” -Gwen über Vic
Auch der zweite Band der Mythos-Academy liefert ab und mal wieder habe ich die wichtigen Sachen im Leben vernachlässigt, um zu lesen. Zum Setting und dem Hintergrund der Geschichte muss ich nicht mehr viel sagen, das habe ich in meiner ersten Rezension getan und nach wie vor ist es spannend und geheimnisvoll. Leider hat sich der Anfang ein wenig gezogen, weil erzählt wird, was im ersten Band alles passiert ist und mindestens die ersten 50 Seiten nur wiederholende Informationen beinhalten. Aber es war okay und für Jugendliche vielleicht genau das Richtige. Was mich positiv überraschte, waren die zusätzlichen Informationen am Ende des Buches, denn sie waren unterhaltsam, witzig und interessant. So könnten alle Autoren ihre Bücher beenden.
Außerdem bleibt das Tempo langsam und die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück. Ich genieße die teilweise langgezogenen Szenen und entweder haben wir eine Situation voller Humor und Lebensfreude, Gefühle und Liebe oder Spannung und Kämpfe. Man möchte die ganze Zeit weiterlesen und wenn man weiß, dass noch vier Bücher auf einen zukommen, macht das alles auch Sinn. Mit Daphne, ihrem Freund und Logan haben wir noch mehr Personen, die in den Vordergrund rücken und mehr Inhalt bekommen. Es macht Spaß, ihnen und Gwen zuzuschauen und man merkt, dass sich die Autorin mit der Gestaltung jeder einzelnen Person etwas gedacht hat. So mag ich die kleinen aber besonderen Merkmale von ihnen, wie beispielsweise Gwens Comicsliebe oder Daphnes Computerwahnsinn.
Des Weiteren bleiben einige Personen auch mysteriös, sodass wir ihren Hintergrund und ihre Gedanken erfahren wollen. Das trifft am meisten auf Logan zu, bei dem irgendwas hinter der Fassade steckt oder auf Oliver oder gar auf die auffällige Person, die sich während des Ausflugs an Gwen ranmacht. Jeder könnte gut oder böse sein und als Leser müssen wir ständig damit rechnen, dass das schlimmste Ereignis eintritt und nicht jeder so ist wie er scheint. Besonders gut hat mir der Aufbau der anbahnenden Liebesstory gefallen, denn zwischen Gwen und Logan knistert es gewaltig und der Slow-Burn hat es in sich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und es steht immer etwas oder jemand zwischen ihnen und das bringt Spannung in die Handlung. Immerhin kommen wir (weitestgehend, wir sind immer noch in einer Romantasy für Jugendliche) ohne Klischees aus und unsere Protagonistin ist zu sich und der Welt ehrlich und die beiden kommunizieren miteinander, was man von anderen nicht behaupten kann.
Damit ist und bleibt Gwen meine Lieblingsfigur des Buches (und ja, man darf die Protagonistin nehmen; Wenn sie nicht gilt, nehme ich eben unser aller Lieblingsschwert Vic) und ihre Stärke, ihr Mut und ihre Entschlossenheit überzeugen mich komplett. Sie kämpft und trainiert für sich selbst und ihre Aufgabe, während sie sich um ihre Freunde kümmert und sich ihre Magie weiterentwickelt. Hier kann noch viel passieren und ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles über ihre Berührungsmagie wissen, was der ganzen Geschichte den besonderen Kick gibt. Gwen kämpft für andere und mit anderen und wenn sie nicht in der Liebesgeschichte untergeht, kann sie zu einer der stärksten Protagonisten jemals werden. Auch ihre Entwicklung ist realistisch, sodass sie nicht direkt gut kämpfen und mit den anderen mithalten kann, sondern sich noch auf die anderen verlässt und langsam an Kraft gewinnt. Meiner Meinung nach ist das viel besser als die jungen Frauen, die direkt unbesiegbar werden.
Genauso wie der Rest des Buches, kommt auch der Plot langsam in Schwung und wird von Seite zu Seite aufregender. Ging es am Anfang noch um das Schulleben und normale Alltagsaufgaben mit Jugendproblemen (aka Tratsch und Klatsch), wird es schnell ernst und die Gefahr, dass ein Schnitter sie umbringt, wird größer. Zu den richtigen Momenten haben wir Emotionen und an anderer Stelle ist es spannend wie sonst nichts im Buch, wodurch der Lesespaß immer höher steigt und in einem gelungenen Finale endet. Unvorhergesehene Twists und Entwicklungen überraschen sowohl Gwen, als auch uns Leser. Dadurch kann ich beim besten Willen nicht sagen, wie es ausgehen wird, außer dass es irgendwie zu einem Happy End kommt, doch das Wie und Warum ist entscheidend. Ich bin weiter gespannt und hoffe sehnlichst, dass die Buchreihe dieses hohe Niveau halten kann.
Insgesamt ist dieses Buch ein würdiger Folger nach dem Auftakt der Reihe und es bleibt mitreißend!
- Naoko Takeuchi
Pretty Guardian Sailor Moon 04
(105)Aktuelle Rezension von: YoyomausBunny muss mit ansehen, wie ihre Freundinnen entführt werden, bis nur noch Sailor Venus übrig bleibt. Chibiusa bittet Sailor Moon sie mit in die Zukunft zu begleiten, um dort ihrer Mutter zu helfen. Gemeinsam mit Mamoru und Sailor Venus brechen die beiden auf. Doch im Raum der Zeit werden sie voneinander getrennt und die Sailor Krieger treffen auf Sailor Pluto, welche das Tor der Zeit bewacht. Nachdem sie das Tor passieren dürfen und sich auf den Weg zum Palast machen, werden sie erneut angegriffen. Nachdem sie schließlich den Sieg errungen haben, gelangen sie in den Kristallpalast, wo sie vom König empfangen werden. Dieder eröffnet Bunny und Mamoru, dass Chibiusa ihre Tochter in der Zukunft ist. Als es schließlich zu einem erneuten Kampf mit den Black Moon kommt, wird Sailor Moon von Prinz Diamond entführt.
An sich war die Story wieder einsame Spitze. Einziger Wermutstropfen: Ich kann nicht verstehen, wie Naoko auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen ist, Bunny auf ein kleines Kind eifersüchtig werden zu lassen. Das ist sowas von daneben. Trotz allem ist es trotzdem eine wunderbare Geschichte und die Zeichnungen sind auch wieder sehr gut gelungen. - Xianzhe Xu
Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 2
(36)Aktuelle Rezension von: Annaig"Die Klingen der Wächter" ist ein bildgewaltiger, actionreicher und lehrreicher Manhua, der uns in das dritte Jahr der Daye-Ära entführt. Hier fühlt man sich immer wieder mit der Frage konfrontiert, wer Freund und wer Feind ist. ⚔️
Waaah! Ich liebe diese Reihe jetzt schon! 🤩 Ich hab viel zu lange gebraucht, um mit ihr anzufangen und jetzt frage ich mich "Warum?". Vielleicht hat mich das Cover abgeschreckt oder die doch zum Teil recht komplexe Story. Aber holy... ich liebe die Tatsache, dass der Manhua nicht nur verdammt spannend, sondern auch total lehrreich ist. Es gibt immer wieder Seiten, die uns mit interessanten, historischen Fakten füttern und das ist etwas, von dem ich nicht genug bekommen sollte. Tatsächlich kenne ich mich mit dieser Epoche auch gar nicht aus - bis jetzt! Aber auch die Facetten von verschiedenen Religionen finden hier ihren Platz. Meine anfängliche Vermutung, dass diese Reihe nur voller Action, Klingen, Blut und Schweiß ist, hat sich als absolut falsch herausgestellt. Daher kann ich an dieser Stelle nur sagen: holt sie euch, wenn ihr es noch nicht getan habt! Ihr verpasst wirklich was!
Der recht düstere Zeichenstil ist extrem bildgewaltig, sodass viele Seiten auch ganz ohne Text auskommen. Die Story zieht einen sofort in den Bann und man kann nicht anders als mitzufiebern oder aber zu schmunzeln. Denn obgleich des doch recht dramatischen und bedrohlichen Settings gibt es immer wieder Momente, die einen herzlich lachen lassen. Die Charaktere sind facettenreich und man schließt sie eigentlich sofort ins Herz. Umso mehr hat mich Band 2 und der Tod eines Charakters getroffen... ich hoffe, dass Daoma Gerechtigkeit walten lässt!Rezensionsexemplar @themangaheroine
- Marjane Satrapi
Persepolis
(172)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskya very important book. yesterday, today and tomorrow. we’re following marjane, the author, and her family in iran. they’re openminded, progressive, western. then comes the revolution and with it … veils, no more parties, no fun. marjane has a hard time with it. even once she moves to austria and tries to get away from it, it will always be a part of her. a story about war, family, growing up and standing up for yourself and what is right.
- Naoko Takeuchi
Pretty Guardian Sailor Moon 01
(223)Aktuelle Rezension von: PaperboatZuletzt als Manga gelesen und als Serie gesehen mit 15, war und ist Sailor Moon 🌙 aka. Usagi Tsukino all die Jahre hindurch meine Kindheitsheldin geblieben (auch wenn sie sich den Thron mit She-Ra teilen musste).
Nun habe ich mir die Manga, die schon seit Ewigkeiten in meinem Regal stehen, weil ich die Reihe unbedingt erneut besitzen wollte, erneut angefangen.
Usagi Tsukino erfährt von der sprechenden Katze Luna, dass sie ein Magical Girl ist. Als Sailor Moon soll sie die Anhänger des Dunklen Königreichs besiegen. Diese versuchen zum einen, Menschen ihre Lebensenergie abzuziehen und ihrer Königin Metalia zuzuführen, damit diese ihre volle Stärke zurückerlangt und die Erde mit Dunkelheit überzieht. Zum anderen wollen sie verhindern, dass Sailor Moon den magischen Silberkristall findet, dem eine unermessliche Macht nachgesagt wird.
Sailor Moon und Luna finden unter den Mitschülerinnen Usagis weitere Sailorkriegerinnen, die den Kampf gegen das Dunkle Königreich unterstützen. - David Safier
Traumprinz
(223)Aktuelle Rezension von: Carolin_44Wie kommt man immer auf solche Geschichten? ;)
Ich mag die Bücher von David Safier sehr gerne, sie stehen alle in meinem Bücherregal.
Auch hier wieder witzig und charmant geschrieben, die Charaktere sehr liebenswert. Viel Fantasie und Action im Storyverlauf mit für mich unerwartetem Ende. Die Zeichnungen/Comics sind sehr schön und fügen sich toll ins Buch ein.
- Naoko Takeuchi
Pretty Guardian Sailor Moon 03
(130)Aktuelle Rezension von: halo123Dieser Band war irgendwie viele ernster als die beiden anderen. Natürlich gab ein ein paar witzige Einlagen aber Großteil des Mangas beschäftigte sich wirklich mit dem Kampf um Gerechtigkeit... und natürlich um die Liebe..
Es wurde viel Mythologie und Lore erwähnt was mir sogar fast schon ein kleines bisschen zu viel war, aber ich beschwere mich nicht da der Input in diesem Band groß war. Genauso wie die Länge die mir für 7,00 Euro Einkaufspreis gut gepasst hat. (Da einige Mangas ja noch mehr Geld für noch weniger Seiten verlangen).
Plus es gibt keinen Filler. Der Manga ist prall gefüllt mit einer aktiven Szene nach der anderen. Von einem Kampf zu einem anderen. Was ok war aber ich hoffe in den anderen Bänden ist es nicht so und wir kriegen längere Dialoge zwischen den Charakteren statt eine sagt Los gehts wir machen das und alle stimmen sofort zu.
Chibiusa....... ich weiß nicht was ich von ihr halten soll. Sie erscheint einfach und lebt bei Usagi und ihren Eltern als sei nichts gewesen. Gefiel mir jetzt nicht so sehr.
Die Zeichnungen in diesem Band fand ich wirklich wunderschön. Einige Seiten waren sehr voll wo man sich ruhig etwas Zeit nehmen kann um wirklich alle Details anzuschauen während einige andere doch etwas unvollständig gewirkt haben.
- Jonathan Lethem
Die Festung der Einsamkeit
(43)Aktuelle Rezension von: angies_bücherDas Buch steht schon sehr viele Jahre in meinem Bücherregal und bin nie dazu gekommen es zu lesen. Ich weiß noch, dass ich es damals gekauft habe, weil mir der Titel so unfassbar gut gefallen hat und ich das Gesicht des traurigen Jungen irgendwie geheimnisvoll fand.
Jetzt habe ich es mehrfach probiert zu lesen, aber bin leider einfach nicht rein gekommen. Die Sprache ist sehr schön und poetisch, aber auch nach fast 200 Seiten finde ich es langweilig und nichtssagend. Ich komme einfach nicht rein.
Deswegen darf das Buch weiterziehen und ich habe es heute in einen öffentlichen Bücherschrank gestellt und hoffe,dass jemand anderes mehr Freude damit hat.
- Konami Kanata
Kleine Katze Chi 1
(70)Aktuelle Rezension von: Monika_GraslDie kleine Katze Chi ist ein herrliches Buch, nicht nur für Katzenbesitzer, sondern auch für solche die es werden wollen. Auf sehr realistische Art wird hier erzählt, was alles passieren kann, wenn man sich eine Katze ins Haus holt.
An einigen Stellen erkennt man sich als Katzenhalter sofort wieder. Chi kommt durch ihre quierllige Art sofort gut an :) Interssant fand ich auch, dass sich Chi doch schnell einlebt, wobei es immer wieder Höhen und Tiefen in diesen Momenten gibt.
Fazit: Ein witziger und gelungener Manga. - Marjorie Liu
Monstress
(51)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Meinung:
•Achtung! Es handelt sich hierbei um einen Comic. Bei Monstress: Das Erwachen um den Auftakt einer Reihe.• Es war soweit! Mein erster Comic den ich gelesen habe. :3 Und ich bin wirklich zufrieden mit meiner Wahl. :) Tatsächlich war ich zunächst skeptisch- wird es mir gefallen mehr Bilder als Text vor mir zu haben? Werde ich das Ganze überhaupt verstehen? Aber ich habe mir, typisch Frau wie ich bin, eindeutig zu viele Gedanken gemacht. Die Illustrationen sind hervorragend und die Geschichte sehr spannend und recht gut nachvollziehbar, obwohl noch einiges offen bleibt. :) Eine klare Leseempfehlung. ♡
Cover & Gestaltung: Das Cover des Buches hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. :) Man erkennt hier schon, dass es ein wenig in die Steampunk Richtung geht. Zunächst einmal ist das Cover recht düster gehalten worden- der Hintergrund besteht aus einem matten Schwarzton. Was sich davor hervorhebt sieht aus wie eine riesige altertümliche Säule in Gold. Dutzende Ornamente und Verschnörkelungen sind zu sehen, aber auch etwas das aussieht wie ein Mensch in Rüstung und irgendwie auch Federn und Stoßdämpfer. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man den Inhalt des Buches noch nicht kennt. :) Vor diesem wahnsinnig imposanten Werk, steht eine junge Frau- Maika. :) Der Hauptcharakter dieses Buches. Sie hat seidigschwarze, lange Haare und das Gesicht einer Elfe- von dem man sich allerdings nicht ablenken lassen sollte. ;) Zudem trägt sie ein wundervolles weißes Gewandt, welches ebenfalls reichlich verziert ist. Ihre linke Hand allerdings ist etwas besonderes.. Sie scheint aus Holz zu sein! Kommen wir kurz zu den Illustrationen des Buches. Diese waren wirklich ein Traum! Und so gut gemacht. *-* Egal ob Steampunk oder Horror. Hier kommt jeder auf seine Kosten, wenn man auch sagen muss, das einige Abbildungen wirklich sehr brutal waren. Es fließt viel Blut.. Wer das nicht so gerne mag, sollte hiervon besser die Finger lassen. Es gibt jedoch auch schöne und bewegende Momente.. :) Das müsst ihr selbst unbedingt einmal gesehen haben. ♡ Die meisten Abbildungen sind jedoch wirklich etwas düster.. Regen aber sehr zum Nachdenken an!
Idee: Die Idee des Comics fande ich wirklich hochinteressant! Eine Fantasywelt die tatsächlich nicht so leicht zu schlucken ist, wie andere.. Denn auch Experimente der abscheulichsten Art.. Hunger & Tod.. Und das nackte Überleben haben hier zentrale Themen besetzt. Und boten viele Gänsehautmomente.. Aber kommen wir zunächst zu den Basics. In dieser Welt existieren fünf Rassen: Die Ubasti (Katzen), Arkane (Halbblute zwischen Menschen und Altertümlichen), die Menschen, die alten Götter und die Altertümlichen. Die Altertümlichen sind aufgeteilt in zwei Höfe: Den der Abenddämmerung und den der Morgendämmerung. Mehr weiß man von ihnen aber auch nicht recht. Außerdem treffen wir immer wieder auf so genannte Cumaea- Nonnenhexen. Das sind Menschen, meist Frauen mit mentalen Kräften.. Die brutal Arkane jagen. Insgesamt kann man schon sagen, dass es hier auch um einen Krieg zwischen Menschen und Arkane geht. Und die Menschen schlachten sie völlig emotionslos ab und entlocken ihnen Lilium. Ein Serum welches der Verjüngung dient und ihre Kräfte verstärkt. Wir begleiten in dieser Geschichte Maika. Eine Arkane in Menschengestalt. Die meisten Arkane sind deutlich als Arkane durch ihr Aussehen gekennzeichnet. Manche haben Schuppen, Tierohren oder Schwänze.. Da gibt es allerlei ganz besondere Kombination. *-* Ich fande sie richtig knufflig, gerade wenn sie klein sind. :) Obwohl ihre Kräfte erstaunlich und nicht zu unterschätzen sind. Durch die Berührung einer sehr alten Maske, schlummert nun auch noch ein Monster in Maika. Ein Monster das ihr sehr lästig ist, blutrünstig.. Ihr aber auch gute Tipps gibt. Ich vermute es handelt sich dabei um einen alten Gott, denn von diesen haben wir tatsächlich noch keine weiteren Informationen erhalten.. Auch was es nun entgültig mit den Masken auf sich hat, bleibt ein angeschnittenes Rätsel.. Nur das Maika damit ein riesiges Kreuz auf den Rücken hat und alle sie jagen, ist deutlich geworden. Maika kämpft jedoch nicht nur um ihr Überleben- sie hat auch ein altes Bild bei sich und sucht nach einer Frau, die ihr mehr antworten geben kann- zu ihrer Mutter. Maika selbst kann man als überaus taff, manchmal ungeschont ehrlich (und fluchend!) beschreiben, die ihr Ziel direkt vor Augen hat und alles unternimmt um es zu erreichen. Dennoch ist sie irgendwie liebenswert, denn ein kleines Fuchsmädchen (Arkane) begleitet sie und darauf passt sie auch sehr auf. :) Tatsächlich hatte ich zunächst meine Schwierigkeiten mit der Story, denn sehr viele Dinge werden erst ganz zum Schluss aufgeklärt und fehlten mir die Story über. Ich bin halt gerne ein Informationsmensch. ^^ Vor allem die Rasse der Katzen fande ich sehr interessant! Auch wenn es scheint, dass die Katzen scheinbar überall mitmischen und keine festen Seiten haben. Tuya z.B. ist eine gute und alte Freundin von Maika, hat sie aber nicht begleitet im ersten Band. Ich bin gespannt, ob man etwas mehr über Tuya im zweiten Band erfährt. Man weiß nur das die beiden zusammen in einem Lager waren.. zusammen gehungert haben.. Und das Maika sehr oft an sie denkt und ihre Gedanken gezielt an sie richtet. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Band und hoffe meine Fragen werden dann entgültig beantwortet werden. ♡
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,3 Sternchen. Die Illustrationen waren wirklich hervorragend und trafen vollkommen meinen Geschmack. ♡ Nur mit dem Inhalt hatte ich tatsächlich die ein oder andere Schwierigkeit, aber ein Glück wurde das ein oder andere Fragezeichen in meinem Kopf doch noch am Ende beantwortet. :) Allerdings erhoffe ich mir im Folgeband doch noch etwas mehr input, denn vieles bleibt nach wie vor offen! Mein Endfazit: Das wird nicht mein letzter Comic gewesen sein! ♡ Ich liebe die wundervollen Illustrationen in der Kombination aus Horror, Fantasy und Steampunk wirklich sehr. Genau der richtige Einstiegscomic für mich. :)
- Elisa Shua Dusapin
Ein Winter in Sokcho
(30)Aktuelle Rezension von: aaalxxaaaEin Winter in Sokcho erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Grenzstadt Sokcho lebt und als Dolmetscherin für französische Touristen arbeitet. Zwischen der Kälte der Stadt, ihren täglichen Routinen und der Begegnung mit einem französischen Künstler entfaltet sich eine stille, aber intensive Reflexion über Identität, Zugehörigkeit und das Verlangen nach Nähe. Dusapins Sprache ist klar, poetisch und bildhaft, wodurch die Atmosphäre des verschneiten Küstenorts lebendig wird.
Ich fand das Buch verwirrend, besonders die inneren Gedanken der Erzählerin und die vage Handlung haben es mir schwer gemacht, komplett hineinzufinden. Trotzdem hat die eindrückliche Sprache und die subtile Stimmung des Romans etwas Besonderes, das noch lange nachhallt.
- Michael Chabon
Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay
(48)Aktuelle Rezension von: RadagastZwei Cousins, Josef und Sam, werden in der Mitte des 20 Jahrhunderts zu einem Comic - Künstlerduo das seines Gleichen sucht. Anfangs sind es Zeichnungen und Kurzcomics für die Zeitung, später kommen die Hefte hinzu. Doch zwischen den Erfolgen zeigt sich eine tragisch und zum Teil komische Lebensgeschichte auf. Jo (Josefs Spitzname) versucht seine Familie aus Europa in die Staaten kommen zu lassen, wie es so viele versuchten im zweiten Weltkrieg. Scheitert und möchte sich Rächen. Sam übernimmt währenddessen Verantwortung und stellt sein Schwul sein hinten an.
Es klingt nach einem normalen Roman. Eine geradlinige Geschichte wie man es in Romanen kennt. Doch weit gefehlt. Michael Chabon gelingt es mit seinem spitzfindigen und raffinierten Schreibstil zu fesseln. Gleichzeitig fütterte er das Lesegehirn mit Abschnitte worüber ich länger nachgedacht habe. Zeitweise ist es etwas langatmig, aber diese Abschnitte halten sich in Grenzen.
Ein gelungener Roman über die Anfänge des Comickultes, über Menschen Kummer und Leid erleben, Momente des Glücks und gleichzeitig großartiges auf das Zeichenpapier bringen.
- Cube Kid
Tagebuch eines Super-Kriegers (Bd. 2)
(3)Aktuelle Rezension von: monstelisaIch habe mir das Buch bei der LBM 2019 gekauft. Leider hatten sie Teil 1 nicht und so habe ich mit Teil 2 angefangen.Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen.Es ist lustig und spannend zu gleich und es macht viel Spaß es zu lesen!
- Brian Katcher
Ana und Zak
(162)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im September lautete: „Es wird Zeit – Befreie eine SuB-Leiche“. Für mich immer das leichteste Motto, denn ich habe leider sehr viele ungelesene Bücher. Ein Buch, das ich mir 2018 gebraucht gekauft habe, und das wirklich sechs Jahre darauf warten musste gelesen zu werden, ist „Ana und Zak“ von Brian Katcher. Das Jugendbuch erzählt die nerdige Lovestory der Klassenbesten Ana und dem Faulpelz Zak, die gegen ihren Willen zusammen arbeiten müssen und dabei feststellen, dass sie doch mehr gemeinsam haben, als sie anfangs dachten. Das Buch erschien 2017 auf Deutsch und ist inzwischen nicht mehr im Buchhandel erhältlich. Wenn ihr diese herzerwärmende Geschichte also noch lesen wollt, müsst ihr sie wohl oder übel gebraucht kaufen. Wenn das also mal kein SuB-Leiche ist, weiß ich auch nicht.
Die 18-jährige Highschool-Schülerin Ana Watson ist das Sandwich-Kind in der Familie. Ihre ältere Schwester Nichole wurde von ihren Eltern rausgeworfen, weil sie sich nicht an die strengen Regeln gehalten hat. Nun liegt alle Hoffnung auf Ana, die nie Probleme macht, immer gute Noten schreibt und fleißig auf ein College-Stipendium hinarbeitet. Dafür fährt sie am Wochenende vom 2.-4. März mit ihrer Lehrerin Mrs. Brinkham und ihren Mitschülern Landon, Sonya sowie ihrem kleinen Bruder Clayton auf eine Quiz-Meisterschaft in Seattle. Dass jedoch der unausstehliche Nerd Zak auch mitfährt, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Eigentlich will Zak Duquette das Wochenende auf der Convention Washingcon in Seattle verbringen. Da er von seiner Lehrerin jedoch dabei erwischt wurde, wie er einen kopierten Wikipedia-Artikel als Hausaufgabe abgegeben hat, ist seine Versetzung gefährdet. Mrs. Brinkman gibt ihm noch eine letzte Chance: Sollte er als Ersatzmann an der Quiz-Meisterschaft für die Meriwether-Lewis-Highschool in Seattle teilnehmen und sich dort beweisen können, darf er den Aufsatz neu schreiben. Doch dann läuft Anas Bruder Clayton weg und Zak weiß, dass er ordentlich Ärger bekommen wird, wenn er der nervigen Streberin Ana nicht bei der Suche hilft.Zak und Ana fungieren hier abwechselnd als Ich-Erzähler im Präsens, wobei Zak beginnt. Auf über 300 Seiten sind die Kapitel recht kurz und linear erzählt, sodass sich die Geschichte wie ein Schlagabtausch zwischen Ana und Zak anfühlt. Gerade, weil sich die beiden anfangs nicht leiden können, sind die wechselnden Perspektiven amüsant und erfrischend. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass sie sich im Verlauf der über 300 Seiten langsam annähern.
Das Leben der 18-jährigen Ana Watson verläuft auf den ersten Blick sehr gut. Sie ist eine ausgezeichnete Schülerin, die niemals Ärger macht. Sie ist klug, brav, zielstrebig und fleißig. Jede Minute ihres Kalenders ist durchgeplant und sie ist allgemein sehr hart zu sich selbst. So ist sie auch mit ihren störrischen blonden Locken und ihrer dünnen Figur nicht zufrieden. Schnell wird klar, dass sie diesen Ehrgeiz aber nicht für sich selbst, sondern für ihre Eltern hat. Sie hat stets Angst, nicht gut genug zu sein oder den hohen Anforderungen nicht zu genügen. Denn sonst würde sie das bisschen Anerkennung verlieren, das ihre Eltern ihr entgegen bringen. Ihre ältere Schwester Nichole wollte den permanenten Leistungsdruck nicht länger ertragen und ist von ihrem Elternhaus abgehauen. Das belastet Ana umso mehr, da sie ihren Eltern gegenüber ein Pflichtgefühl empfindet. Ana will, dass ihre Eltern zumindest auf eine ihrer Töchter stolz sind. Dabei verbieten ihre Eltern jede Freizeitaktivität, die nichts mit der Schule oder dem Stipendium zu tun hat. Auch das Bogenschießen macht sie nur auf Wunsch ihrer Eltern. Mit anderen Jungen aus der Highschool ausgehen, ist erst recht nicht erlaubt. Kein Wunder also, dass Ana noch lernen muss, das Leben zu genießen, Spaß zu haben und dabei nicht immer an die Zukunft zu denken. Auch wenn sie manchmal kein einfacher Charakter ist, sind ihre Gedanken und Handlungen doch meist nachvollziehbar. Ana besitzt eine Charaktertiefe, die mich beeindruckt hat.
Doch nicht nur Ana hat familiäre Probleme. Auch Zak trauert um seinen verstorbenen Vater, zu dem er stets aufgeblickt hat. Sein neuer Stiefvater Roger bemüht sich zwar, Zeit mit Zak zu verbringen und sich ihm anzunähern, doch sie haben keine gemeinsamen Interessen, weshalb sich Zak schlichtweg nicht verstanden fühlt. Dass Katcher neben einer klassischen Highschool-Lovestory noch ein ernstes Thema miteinbezieht, ist wirklich gelungen.
Katchers Schreibstil ist klar, unkompliziert, humorvoll und für die jugendliche Zielgruppe leicht zugänglich. Sprachlich ist „Ana und Zak“ locker, zeitgemäß sowie präzise, was zu den Teenager-Protagonisten toll passt. Das Erzähltempo ist sehr gut ausbalanciert. Der Großteil der Handlung spielt an einem Wochenende im März, welches vollgepackt mit spannenden Momenten ist, es aber dennoch genug Raum für ruhigere und nachdenkliche Szenen gibt. Langweilig wird es hier garantiert nicht und ich konnte das Buch stellenweise gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Humor ist einerseits wirklich fein: Es gibt einige Gags, die man eigenständig zu Ende denken muss, die teils zweideutig sind oder für die man Nerd-Insiderwissen braucht. Dazwischen gibt es allerdings auch immer wieder dumme Flachwitze, die viel zu gewollt wirken und bei mir nicht zünden können. Zum Beispiel, dass Zak vergessen hat, Knoblauch auf den Ball der Vampire mitzunehmen.
Besonders cool sind natürlich die zahlreichen Anspielungen an verschiedene Fandoms, wie Star Wars, Star Trek, Die Tribute von Panem, Herr der Ringe, Harry Potter, Sherlock Holmes, Dungeons & Dragons oder Animes wie Ranma ½ und Sailor Moon. Gerade die Hochzeit, die sowohl Star Wars als auch Star Trek als Thema hat und auf der die Gäste zum Beispiel als Mr. Spock oder Obi-Wan Kenobi verkleidet sind, ist eine grandiose Szene, die mein Geek-Herz verzaubert hat. Bei alldem gibt es allerdings ein großes Problem: die deutsche Übersetzung ist diesbezüglich nicht gelungen. The Walking Dead bspw. zu „Die wandelnden Toten“ zu übersetzen, ist komplett sinnbefreit. Auch in Deutschland trägt die Serie den Originaltitel The Walking Dead, weshalb die Übersetzung einfach nur verwirrend ist. Auch, dass „D20“ (S. 206) weder umschrieben noch in „W20“ übersetzt wird, wird unweigerlich dazu führen, dass man nicht versteht, dass hier die Rede von einem 20-seitigen Würfel ist, wenn man nicht selber schon einmal ein Pen & Paper gespielt hat. Was mich bis heute vor ein Rätsel stellt, ist das auf der Convention stattfindende Turnier, was als „Labyrinth der Monster“ (S. 124) bezeichnet wird. Meinen Recherchen zufolge ist Labyrinth der Monster kein Spiel, sondern eine 1982 veröffentlichte Romanverfilmung mit Tom Hanks und Wendy Crewson in den Hauptrollen. In diesem Film wird ein Fantasy-Rollenspiel namens „Maze and Monsters“ gespielt, was eine Anspielung auf Dungeons & Dragons sein soll. Allerdings wird in „Ana und Zak“ erwähnt, dass „Labyrinth der Monster“ mit Kartendecks gespielt wird, für die manche Spieler ein Vermögen ausgegeben haben. D&D ist dagegen ein sogenanntes Pen & Paper, also ein Spiel, das mit Stift und Papier gespielt wird und kein Kartenspiel wie bspw. Magic. Was genau mit „Labyrinth der Monster“ also gemeint ist, ist vermutlich durch die deutsche Übersetzung verloren gegangen.
Das Ende gibt sich optimistisch und vielleicht ein wenig zu versöhnlich. Außerdem gibt es ein spannendes Finale, das aber doch etwas zu erzwungen und inszeniert wirkt. Ana und Zak wachsen beide durch ihre Begegnung persönlich über sich hinaus. Diese enemies to lovers-Trope ist wirklich süß und die langsame Annäherung der beiden hat mich emotional gut abgeholt. Sie haben eine gute Chemie, auch wenn die Dialoge zwischen ihnen manchmal doch etwas sprunghaft wirken können. Ihr werdet dieses Buch mit einem Lächeln zuschlagen! Ich kann nur immer wieder betonen, wie schade es ist, dass es nicht mehr im Buchhandel verfügbar ist.
Wer Lust auf eine nerdige, witzige und zuckersüße Lovestory hat, macht mit „Ana und Zak“ alles richtig! Es steckt viel Herzblut in den Protagonisten und besonders Ana konnte mich mit ihrer Charaktertiefe begeistern. Neben einer niedlichen Teenager-Romanze spielen ernste Themen wie familiäre Probleme ebenfalls eine Rolle. Trotzdem ist der Schreibstil humorvoll, auch wenn nicht immer alle Witze gut sind. Dank einer lockeren Sprache und eines perfekten Erzähltempos ist das Buch ein wahrer Pageturner. Mit einer Comic Covention als Handlungsort und den genannten Fandoms hat die Geschichte einen ganz besonderen Charme. Die stellenweise misslungene deutsche Übersetzung ist sehr schade, da sie manchmal verwirrend sein kann. Deswegen ist „Ana und Zak“ aus dem Jahr 2017 ein wundervolles Buch mit insgesamt nur kleineren Kritikpunkten. Darum gibt’s vier von fünf Federn! Es ist super schade, dass man es nur noch gebraucht erhält. Lasst euch davon aber bitte nicht abschrecken!
- Joscha Sauer
Nichtlustig
(84)Aktuelle Rezension von: oblo99Witzige, sarkastische Bilderband, die vielfach gesellschaftstypen auf die schippe nehmen. Echt zum todlachen... - Brian Vaughan
We Stand on Guard
(8)Aktuelle Rezension von: FlaventusDonald Trump ist nicht der erste US-Amerikaner, der einen gierigen Blick auf seinen nördlichen Nachbarn geworfen hat. Immerhin werden in Kanada die Ressourcen (vermeintlich) nicht derart verschwendet, wie die egozentrischen Menschen in den USA, die mehrheitlich den Klimawandel leugnen oder bestenfalls ignorieren.
Nur ist dem Klimawandel egal, was irgendein dahergelaufener Präsident sagt. Es kommt nicht nur, sondern ist schon längst in vollem Gange. Schon anno 2016 hat sich Brian Vaughan ausgemalt, wie es wohl wäre, wenn in 100 Jahren die USA entscheiden, sich ihren Nachbarn einzuverleiben. Vor der ersten Ära Trump hätten viele Menschen dies noch als Hirngespinst abgetan. Mittlerweile dürften sich das Blatt gewandelt haben und es ist durchaus denkbar, dass die NATO zerfällt und die USA einen Krieg gegen ihren Verbündeten beginnt.
Der technische Fortschritt, der in diesem Science-Fiction-Comic gezeigt wird, ist in meinen Augen sehr übertrieben. Aber es ist halt SF. Klar, wenn die USA angreifen, werden sich die Kanadier nicht bereitwillig opfern und ihr Land hergeben. Und genau diese Geschichte wird hier erzählt. Der übermächtige Feind greift an und der Untergrund hält dagegen. Ein Szenario, das hinlänglich bekannt sein dürfte.
Mit kleineren Rückblenden versucht Vaughan eine Beziehung zwischen Leser und den Hauptfiguren aufzubauen, was ihm zumindest in Teilen gelingt. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings in dem Konflikt selbst, weshalb diese Graphic Novel relativ brutal ist. So wie man sich einen Krieg nun mal vorstellt.
Zeichnerisch wirken die Bilder manchmal etwas überfrachtet bzw. überladen. Die Roboter sind arg gigantisch gezeichnet und so manches Gefährt scheint der Physik der Erde zu trotzen. Dennoch ist die Geschichte gut erzählt und ein wenig Übertreibung sei den Künstlern gestattet. Angesichts der realen Bedrohung vielleicht sogar ein passendes Stilmittel, auch um auf die Gefahr hinzuweisen, die ganz aktuell und leider sehr real ist. Auch 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung der Graphic Novel.
- Ruth Clampett
Work Play Love
(37)Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate„Work Play Love“ von Ruth Clampett
Verfasser der Rezension: Silvana
Preis TB: nicht verfügbar
Preis eBook: € 4,99 (Stand 24.12.2019)
Seitenanzahl: 637 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN: 978-3-7363-1180-0
Erscheint am: 27.08.2019 im LYX Verlag by Bastei Lübbe
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Klappentext:
Seit ihrem ersten Tag bei Sketch Republic ist Zeichner Nathan verliebt in Brooke – Er kann an nichts anderes mehr denken, aber eigentlich weiß Nathan doch, dass Brooke unerreichbar für ihn ist und in einer ganz anderen Liga spielt als er. Doch als Brooke mitbekommt, dass es jemanden im Büro geben muss, der Nathans Herz höherschlagen lässt, setzt sie alles daran, ihrem Kollegen in Liebesdingen auf die Sprünge zu helfen – ohne zu ahnen, dass sie die Frau seiner Träume ist.
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Achtung Spoilergefahr!!!
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Mein Fazit:
Das Cover ist momentan eben das typische für solche Romane. Für mich war es das erste Buch der Autorin. Der Schreibstil war größtenteils angenehm flüssig, amüsant und die Karikaturen zwischendrin haben mir sehr gut gefallen. Es hat einfach perfekt gepasst. Für mein Empfinden war vieles zu sehr in die Länge gezogen. Nathan ist ein typischer Nerd, der Brooke schon seit einigen Jahren anhimmelt. Die beiden waren mir auf Anhieb sympathisch. Dani und Nick ebenfalls. Nathans Eltern fand ich auch toll. Arnauld ist einfach ein riesengroßer Vollidiot und ein respektloser Mistkerl der vor nichts zurückschreckt. Vieles war mir persönlich zu extrem in die Länge gezogen. 150 Seiten weniger, hätten dem Buch und der Handlung sicherlich keinen Abbruch getan. Das Ende hingegen war dann noch einmal spannend. Alles in allem ein gutes Buch, für mich dennoch an vielen Stellen viel zu ausführlich und unnötig in die Länge gezogen.
3 von 5 🍀 🍀 🍀
- Jorge Cham
Wo ist die Mitte des Weltalls?
(36)Aktuelle Rezension von: Dr_MIm Grunde wissen wir über das Universum sehr wenig. Wir kennen weder die Mechanismen seiner beschleunigten Ausdehnung, noch die Kräfte, die dabei eine Rolle spielen. Wir wissen auch nicht, wo das Zentrum dieses Universums liegt. Oder ob es das einzige ist.
Andere Zusammenhänge sind uns dagegen bereits völlig klar, etwa die Entstehung und das Sterben von Sternen. Wir können auch trefflich darüber spekulieren, was passiert, wenn wir in ein schwarzes Loch gezogen werden. So interessante Sachen, wie das Beobachten unseres Hinterkopfes mit den eigenen Augen. Man muss schon den seltsamen Humor eines Physiker besitzen, um das lustig zu finden. Oder abartig, denn vermutlich zerreißt es uns bevor wir diese Sichtweise haben können.
Und vermutlich hat niemand die Absicht, sich in ein schwarzes Loch zu begeben, ganz zu schweigen von den Möglichkeiten dafür. Natürlich können wir uns andere Gedanken machen, etwa, ob wir dem Mars eine uns passende Atmosphäre besorgen können. Falls wir die Absicht haben, uns dort anzusiedeln.
Solche Zusammenhänge, Möglichkeiten und Absonderlichkeiten werden in diesem Buch diskutiert. Sie haben alle für uns keine praktische Bedeutung, aber es ist gut, dass wir einmal darüber geredet haben. Ich habe mich auch gefragt, ob mit mir alles in Ordnung ist, weil ich die Illustrationen in diesem Buch reichlich blöd fand. Aber vielleicht braucht es diese Art von Humor, um für ein hinreichend großes Publikum interessant zu wirken.
Inhaltlich erscheint mir dieses Buch dagegen hervorragend, auch wenn es abseits des allgemeinen Interesses liegt und es uns gegenwärtig ziemlich egal sein kann, ob es da draußen noch andere Lebewesen gibt, die uns ähnlich sind. Hoffentlich nicht, meinen einige Besorgte und verweisen auf die Menschheitsgeschichte, in der höher entwickelte Zivilisationen nicht gerade liebevoll mit noch nicht soweit etablierten Völkern umgesprungen sind.
Der eigentliche Autor ist Daniel Whiteson, Professor für Physik und Astronomie an der University of California. Der andere Autor malte die aus seiner Sicht total witzigen Illustrationen.
Wer sich für Astronomie oder die unendlichen Weiten des Universums interessiert, findet in diesem Buch gut erklärte Antworten auf so einige Fragen, auf die er eventuell noch gar nicht gekommen wäre. - Artur Laperla
Die Superkartoffel - Super-Superkartoffel
(19)Aktuelle Rezension von: sutaneIm neusten Band der Superkartoffel hat es die Superkartoffel, in 2 Actionreichen Abenteuern, wieder mit gefährlichen Gegner zu tun.
Da ist zum einen der mental gesteuerter Roboter "Zerstörer" und zum anderen sind da übergroße Fliegen.
Mit viel Muskelkraft und nicht immer viel Grips nimmt die Superkartoffel den Kampf gegen diese Gegner auf.
Meinung:
Die Superkartoffel ist schon ein besonderer Held. Meine Kinder finden ihn "irgendwie witzig".
In diesem Doppelband konnten dieses mal beide Geschichten meine Kinder begeistern.
Überragend ist die Stimme aus dem Hintergrund, aber auch die Sache mit dem Strahler und den feinen kleinen Unterschied hat meinen Kindern gefallen., Die Bilder sprechen wie immer Bände, da braucht es einfach nicht viel Text.
Viel Action, Witz und auch Charme sind in diesen beiden Geschichten enthalten.
Meine Kinder geben diesem Superhelden Comic 4 Sterne.
- Krista & Becca Ritchie
Addicted for now - Vereint
(6)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryDer erste Teil der Reihe hat mich völlig in seinen Bann gezogen - und auch jetzt beim dritten hat sich das nicht geändert. Sobald das Buch aufgeschlagen war, war die Welt um mich herum vergessen und ich folgte Lily und Lo bei ihrem Kampf gegen ihre Süchte. Lo kommt aus der Entzugsklinik zurück und Lily kämpft noch immer mit ihrem Drang nach Pornos und Masturbation bis zur völligen Erschöpfung.
Doch diesmal geht es nicht nur um die sucht. Ein Unbekannter hat es auf Lilys Geheimnis abgesehen und droht, sie damit zu zerstören.
Wow, dieses Buch hatte wieder alles, was man für einen guten Liebesroman braucht. Große, überwältigende Gefühle, Angst, Hoffnung, Erotik und einfach großartige Protagonisten.
Mir gefällt an dieser Reihe so gut, dass hier wirklich jede Figur einen eigenen Charakter hat. In einer Welt voller Roman-Stereotypen ein richtiger Lichtblick. Und man interessiert sich nicht nur für Lily und Lo. Auch die Beziehungen der anderen Charaktere zueinander sind interessant und ich kann es schon jetzt kaum erwarten, die Fortsetzungen zu lesen (die auf Englisch bereits erschienen sind).
Der Schreibstil ist wie von den Ritchies bereits gewohnt, sehr flüssig und sorgt dafür, dass man tief in diese sehr spannende Geschichte eintauchen und darin versinken kann. Lily und Lo machen noch einmal gewaltige Veränderungen durch und man wird von Seite zu Seite getrieben,w eil man natürlich auch unbedingt wissen will, wer der mysteriöse Unbekannte ist, der das Leben von Lily zerstören will. Und ich muss sagen, mit der Auflösung hätte ich nie gerechnet und war überwältigt.
Für mich verdient diese Reihe auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit, da sie einfach anders ist als der typische New Adult-Roman.
Hier bekommt man tiefe Gefühle, Witz, Spannung, Taschentuchalarm und das Gefühl, den Charakteren wirklich nahe zu kommen. Und wenn man ein Buch aufschlägt und das Gefühl hat, alte Freunde wiederzutreffen, ist den Autoren auf jeden Fall etwas richtig gutes gelungen.
Klare Leseempfehlung! - diverse
SUPERMAN 21. SUPERBAND - SUPERBOY und die Legion der Superhelden ?!
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenWie kann man Lana Lang, liebesbedürftige Jugendfreundin, nur so brüsk mit zwei fallenden Äpfeln außer Kraft setzen? Aber Clark in jung wird nach Metropolis ins 30. Jahrhundert gerufen, er weiß zu dem Zeitpunkt noch nicht, daß die Rückkehr von Brin LOndo ("Waldwolf") gefeiert werden soll, der quasi back from the dead ist. Wie konnte er die schwere Asteroidenexplosion überleben? Körperlich scheint mit ihm nichts geschehen zu sein, aber was ist mit seinem Geist, ist da auch alles supie sorry)?. ..In der Abwehr der interstellaren Gefahr wird Teamwork gepriesen, neben sexy Saturngirl ein schöner Nebeneffekt der Story.























