Bücher mit dem Tag "computerspiel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "computerspiel" gekennzeichnet haben.

125 Bücher

  1. Cover des Buches Erebos 2 (ISBN: 9783743200494)
    Ursula Poznanski

    Erebos 2

     (401)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Nachdem ich den ersten Teil von Erebos beendet hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass dieser Band eher ein Abklatsch des ersten Teils ist und sich zu viel wiederholt. Tatsächlich hat Erebos 2 aber einiges Neues bereitgehalten und es war über weite Strecken sehr spannend. Ich war froh, dass hier, im Vergleich zum ersten Band, weniger In-Game-Szenen vorkamen, da mich diese oft gelangweilt haben. 

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Nicks Sicht konnte mich deutlich mehr fesseln, da sich bei Derek gerade am Anfang viel aus Band 1 wiederholt hat. Zudem war mir Derek eher unsympathisch und ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, warum bei ihm immer wieder ein Aggressionsproblem angedeutet wird, dann aber nicht weiter ausgeführt wird. Es hat nichts zur Handlung beigetragen und der Grund dafür wurde auch nicht gesagt. 

    Die Auflösung war kreativ und nicht so leicht, vorherzusehen. Ich brauchte auch erstmal einen Moment, um alles nachzuvollziehen. Kurios fand ich, wie schnell Nick am Ende alles durchblickt hat und kein bisschen negativ eingestellt gewissen Personen gegenüber war, obwohl ihm kurz davor das Leben noch zur Hölle gemacht wurde. 

    Davon abgesehen, habe ich das Buch gerne gelesen und hatte auch wieder großen Spaß mit Ursula Poznanskis Schreibstil. Erebos wird trotzdem nicht meine Lieblingsgeschichte von ihr sein.

  2. Cover des Buches Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies (ISBN: 9783785573860)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies

     (646)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    Man sollte die Toten ruhen lassen. Was aber, wenn die Toten die Lebenden nicht ruhen lassen?

    Alice ist ein junges Mädchen, welches lernen muss, ohne ihre Schwester zu leben. Die Beerdigung steht sie nicht bis zum Ende durch. Für ihren Freund kann sie keine Gefühle mehr aufbringen. Ihre Mutter rennt von einer Trauerhilfe zur anderen. Ihr Vater kann seine Gefühle nicht zeigen. Die Ehe ihrer Eltern war auch schon mal besser. Eigentlich möchte Alice nicht mehr auf ihre tote Schwester Megan angesprochen werden. Eigentlich macht es sie traurig, wenn ihre Schwester nicht mehr erwähnt wird. Alice ist traurig. Alice ist total zerrissen. Alice bekommt eine Mail von ihrer ermordeten Schwester! Megan ist tot. Megan geht es eigentlich gut. Sie lebt nun auf Soul Beach. Alle Menschen dort sind wunderschön. Wasser, Licht und Farben sind nicht von dieser Welt. Zu schön. Zu perfekt. Das Paradies. 

    Dieses Buch stand bei mir jahrelang ungelesen im Regal. Was eine Schande. Ich habe zu lesen begonnen und war gefangen. Fasziniert und neugierig. Hatte stellenweise den Wunsch so etwas erleben zu dürfen. Natürlich als Besucher. Hab mir mehrmals die Frage gestellt, ob Alice sich das Ganze nur einbildet. Hab die Frage wieder verworfen um sie mir dann wieder zu stellen. Im Grunde wissen wir doch gar nichts.  Alice findet zu Soul Beach Zugang. Sie und ihre Schwester sind glücklich. Sie können wieder miteinander reden. Obwohl Alice vor ihrem PC sitzt, hat sie dennoch das Gefühl, selbst auf der Insel zu sein. Alice lebt nun in zwei Welten. Fühlt sich oftmals in der realen Welt nicht mehr wohl. Auf Soul Beach ist, trotz strenger Regeln, alles so perfekt. Dennoch ... irgendwas stimmt dort nicht. Nur mysteriöse Todesfälle dürfen auf der Insel leben. Megan kann sich nicht daran erinnern, wer ihr Mörder ist. Megan ist noch schöner als zu Lebzeiten. Im Leben war sie schön und erfolgreich. Jetzt ist sie traurig. Alles ist perfekt. Zu perfekt!!!

     

    Ich bin von diesem Thema total fasziniert. Der Autorin ist die Umsetzung perfekt gelungen. Fast jeder Mensch hat doch den Wunsch, mit geliebten Verstorbenen noch einmal reden zu dürfen. Nur noch einmal! Was aber, wenn genau das zur Last wird? Wenn der Verstorbene jeden Tag reden will? Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice erzählt. Sie lässt sich lesen wie Butter. Mich konnte sie von Anfang an abholen. Ihr müsst mich entschuldigen. Bin dann mal wieder auf dieser wunderbaren, komischen und rätselhaften Insel. Soul Beach! Das Ende zwingt mich dazu!

    Unbedingt lesen. Danke Kate Harris

  3. Cover des Buches Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss (ISBN: 9783473401895)
    Alana Falk

    Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss

     (358)
    Aktuelle Rezension von: DieLeseKatze611

    Die Dilogie von Alana Falk war für mich tatsächlich ein Coverkauf. Wer kann bitte daran vorbei gehen?! Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn so meine Probleme, denn hier bekommen nicht nur 2 Charaktere ihren Auftritt, sondern sie führen auch überaus viele Selbstgespräche die ich manchmal sehr anstrengend fand.

    Erin ist eine starke und selbstbewusste Protagonistin und steht für sich und ihre Liebsten ein. Eine schwere Bürde wurde ihr auferlegt in dem sie mit einem einzelnen Kuss die Seele derer rauben muss, die es in ihren Augen verdient haben. Sie wählt sehr sorgfältig aus und schafft es meist auf dem letzten Drücker die Seele abzuliefern. Immer im Hinterkopf die Sorge um ihre Schwestern. Die Eine gefangen, die andere versteckt. Die zarte Liebe zu ihrem Gegenpart Arden mochte ich ganz gerne. Die Anziehungskraft war förmlich zu spüren und das Ende kam ganz dicke und überraschend ;)

    Ich mochte die Story sehr gerne, trotzdessen ich nicht das Gefühl hatte förmlich an den Seiten zu kleben. Außerdem liebe ich dieses College Flair! Vorfreude auf Band 2.

  4. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.570)
    Aktuelle Rezension von: _lesesxchti_

    Erebos ist ein Spiel. Es kommuniziert mit dir. Es weiß Dinge über dich, die es unmöglich wissen kann. Es droht dir. Und sein Ziel ist das Töten.

    Eigentlich ist Nick ein normaler Junge, doch als sein Freund beginnt sich zunehmend seltsam zu benehmen, beschließt er der Sache auf den Grund zu gehen. Alles scheint mit diesem seltsamen Spiel zusammenzuhängen, über das niemand etwas verraten will. Erst als Nick selber in den Besitz des Spiels kommt, gelingt es ihm die Faszination des Spiels nachzuvollziehen. Es ist erschreckend realistisch und auf jeden Fall einzigartig. Doch je weiter er in das Spiel eindringt, desto beunruhigender wird die Sache. Was ist das Ziel des Spiels? Und wie weit ist Nick bereit zu gehen?

    Ursula Poznanski zieht einen mit ihrem fesselndem Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann. So wie die Spieler sich nicht mehr von dem Spiel lösen können, so ist es dem Leser unmöglich das Buch beiseite zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive mit Nick im Vordergrund. Wenn er das Spiel spielt, rückt allerdings seine Spielfigur nach vorne, sodass man das Gefühl hat, dass das Spiel eine eigene reale Welt ist. Jeder Charakter des Buchs ist gut durchdacht und am Ende kann man noch einige Überraschungen erleben. Besonders spannend ist es zu erraten welcher Schüler wohl hinter welcher Spielfigur steckt. Von Anfang bis Ende eine spannende, nervenaufreibende Geschichte. Für Thrillerfans absolut empfehlenswert, aber auch für Leute wie mich, die Thriller nicht so gerne mögen lohnt es sich.

  5. Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783959912204)
    Asuka Lionera

    Nemesis

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

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    Ein tolles Buch und ich hatte sehr viel Spaß dabei es zu lesen, meiner Meinung nach hätte es aber noch mehr Potential. Aber ich mochte die Welt sehr. Leider hat das Ende für mich persönlich einiges wieder versaut. 


    Ich mochte dir Story wirklich sehr gerne, es war auch schön geschrieben. 

    Eine Geschichte in der Art hatte ich bisher nicht gelesen und ich mochte auch die Charakter.

    Allerdings, dieses Ende, oh man, leider hat das wirklich alles kaputt gemacht.


    Das Cover ist echt schön , aber irgendwie auch nicht herausstechend. 


    Dennoch ein absolut solides Buch.


  6. Cover des Buches Pala (ISBN: 9783841503534)
    Marcel van Driel

    Pala

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Elea123

    In dem Buch geht es um Iris, die ein Computerspiel spielt, welches auf der ganzen Welt weit verbreitet ist. Sie ist gut darin - leider zu gut. Denn wenn man es schafft, das Spiel komplett durchzuspielen, wird aus dem Spiel auf einmal bittere Realität. Sie möchte ihren Bruder retten und geht deshalb einen gefährlichen Deal ein. 


    Mir hat das Buch wirklich total gut gefallen. Die Handlung war spannend aufgebaut und auch einfach mal etwas total anderes, als ich sonst lese. 

    Obwohl Iris sehr jung ist, weiß sie aufgrund ihres fotografischen Gedächtnisses unglaublich viel und auch an Spannung fehlt es nicht in dem Buch. 

    Der Schreibstil war auch etwas anders, als ich gewöhnt war und könnte eventuell für andere ein „Problem“ darstellen, ich fand ihn allerdings sehr angenehm und abwechslungsreich. 

    Innerhalb des Buches wurden von Charakteren unterschiedliche Gesichter gezeigt und ich konnte mich noch nicht darauf festlegen, welchem Gesicht ich glauben möchte. Zudem wurden auch ein paar ungeklärte Dinge offen gelassen, die natürlich mein Interesse an Band 2 nicht mindern. 


    Alles in allem gebe ich dem Buch 4/5⭐️.

  7. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (97)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  8. Cover des Buches JUMP (ISBN: 9783841421586)
    Eve Silver

    JUMP

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Melli_Burk
    - Klappentext / Kurzinfo -

    Rasante und romantische Science Fiction - für alle, die den Thrill des Spiels suchen

    Sieh ihnen nicht in die Augen!

    Ihre Quecksilberaugen.
    Sie sind Gift.
    Sie werden mich töten.

    Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben. 
    Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen.


    - Worum geht es? -

    Miki Jones führt ein ganz normales Leben. Nun ja, fast. Nach dem Tod ihrer Mutter kämpft sie gegen Depressionen und versucht, sich nicht von der allgegenwärtigen Trauer überwältigen zu lassen. Als sie eines Tages mit ihren Freundinnen draußen ist, hört sie plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf, die sie zu rufen scheint.
    Ihre Aufmerksamkeit wird jedoch auf ein kleines Mädchen gelenkt, welches mitten auf der Straße sitzt und  von einem LKW zu überfahren werden droht.
    Miki eilt zu dessen Rettung, verliert dabei aber selbst ihr Leben... und findet sich plötzlich in einem blutigen Spiel wieder, bei dem es so viel mehr zu verlieren gibt als nur ihr eigenes Leben.


    - Die Charaktere -

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 16-jährige Miki, die durch ihre vermeintliche Heldentat zum Teil eines tödlichen Spiels wird.
    Zunächst weiß sie gar nicht, wie ihr geschieht, doch nach ihrem "Tod" ist sie nicht alleine.
    Sie lernt Jackson kennen, den unnahbaren Anführer der kleinen Gruppe. Und auch ihr Schulkamerad Luca ist mit von der Partie.
    Miki muss lernen, den Schleier der Trauer und der Vergangenheit im Zaum zu halten, sich gegen den starrköpfigen Jackson durchzusetzen und einem schier übermächtigen Feind entgegen zu treten.
    Die Charaktere wirken gut ausgearbeitet und authentisch, gerade Miki ist als nicht ganz perfekte Protagonistin super gelungen und war mir sehr sympathisch!


    - Der Schreibstil -

    Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Miki, was einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gibt.
    Der Schreibstil ist locker und flüssig, man merkt Miki ihre "Jugend" an der Sprache an.
    Man kommt kaum zu atem, so rasant ist die Geschichte  erzählt. Es wird also nicht langweilig, sondern es bleibt durchgehend spannend.


    - Fazit -

    Ein spannender Serienauftakt, der (leider) mit einem ganz fiesen Cliffhanger endet.
    Nichts desto trotz kommt man hier voll auf seine Lesekosten bei dieser wirklich spannend erzählten Sci-Fi-Story.
    Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, steht aber nicht im Vordergrund.
    Das tut dem Gesamtpaket keinen Abbruch, sondern rundet alles bestens ab!
    Spannend, rasant und eine klasse Protagonistin!
    Von mir eine klare Leseempfehlung!
  9. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (954)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  10. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (296)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Daemon (Die Welt ist nur ein Spiel 1) von Daniel Suarez, geht es um Pete Sebeck, welcher Detective ist und um seine Kollegen  Nathan Mantz und Martin Burkow. Er und seine Kollegen ermitteln gerade frisch in einem Mordfall von Joseph Pavlos von welchem man im ersten Kapitel, den Tod miterlebt hat. Außerdem ist noch jemand von den Technickern des Team CyberStorm gestorben und zwar Chopra Singh, auch unter einem Unfall, der eigentlich nicht passieren sollte. Wer steckt hinter diesen Unfällen ? 

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch nach über 100 Seiten abgebrochen, nicht weil es nicht spannend ist. Sondern weil ich gemerkt habe, das technische an der Geschichte interessiert mich zwar etwas, aber nicht so richtig, das ich weiter lesen oder hören mag. Meine Freizeit besteht nämlich nicht darin Computerspiele zu spielen oder mich mit viel Technik auseinander zu setzen, daher sollten vielleicht Leser, die mit dem Thema nicht viel anfangen können, die Geschichte lieber sein lassen. 

    Fazit:
    Das Buch war spannend, aber mit zu viel Technik und Computerspielen gespickt, das ich es abgebrochen habe. Um die Geschichte zu mögen, sollte man an Technik oder auch an Computerspielen interessiert sein.

  11. Cover des Buches Erebos (ISBN: 9783867175715)
    Ursula Poznanski

    Erebos

     (131)
    Aktuelle Rezension von: AnimFlaym

    Die Idee, dass ein Computerspiel die Leute in der realen Welt beobachten, ist gut umgesetzt worden. 

    Es wird immer wieder zwischen der Perspektive von Nick in der realen Welt und dem Nick aus dem Computerspiel gewechselt und das gefällt mir sehr gut, jedoch wurde es irgendwann langweilig, weil die Handlungen im Computerspiel die Geschichte selbst nicht wirklich voran getrieben haben bzw. schleppend, weswegen ich ein paar Seiten überflogen habe. 

    Entgegen meinen Erwartungen war es nicht gruselig.

    Alles in Allem ist es ein gutes Buch, dass ich empfehle, aber nicht nochmal lesen würde.

  12. Cover des Buches Todesstoß (ISBN: 9783426503003)
    Karen Rose

    Todesstoß

     (332)
    Aktuelle Rezension von: dieFlo
    in Karen Rose ihren Büchern ertrinke ich jedes mal neu und bin trotzdem süchtig...


    Er tötet so perfekt, dass es keinem auffällt. Er legt den Strick perfekt um den Hals, stellt die Schuhe bedacht hin und ja das Kleid, es ist wichtig und trotzdem wundert er sich, warum niemanden auffällt, dass es doch kein Selbstmord war. 


    Er sitzt in seinem Versteckt, verzerrt sich nach Nachrichten, die von seinem Werken berichten und hat in seiner virtuellen Spielewelt doch schon das nächste Opfer ausgesucht.


    Und dann ist das diese Studentin, die in einem Cafe jobbt und an einer geheimen Studie arbeitet - schon bald entdeckt der Leser den Hintergrund und auch sie erkennt Zusammenhänge, doch der Mörder ist clever...


    karen Rose kann es , sie kann packen und verzaubern und auch hier hat sie wieder einen spannenden Thriller geschrieben. Absolute leseempfehlung@dieflo
  13. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9780099560432)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (69)
    Aktuelle Rezension von: PaulD

    Nachdem ich schon die großartige Verfilmung durch meinen Lieblingsregisseur Steven Spielberg kannte wollte ich natürlich auch den zugrundeliegenden Roman lesen. 

    Erzählt wird eine Geschichte aus der nahen Zukunft, in der ein Großteil der Bevölkerung der USA in sogenannten "Stags" leben, riesigen Trailerparks, in denen sich Wohnwagen auf Wohnwagen stapeln. Um dem tristen Alltag zu entfliehen verbringen die meisten Menschenihre komplette Freizeit in der "Oasis", einer riesigen virtuellen Welt, in der von einfachen Shoppingtouren und Schulunterricht bis hin zu epischen Fantasy-Abenteuern und großen Schlachten alles möglich ist. 

    Nachdem James Halliday, legendärer Videospielentwickler und Erschaffer der "Oasis" verstorben ist beginnt in dieser virtuellen Welt die Jagd nach seinem "Easter Egg", einer epischen Belohnung, die er demjenigen versprochen hat, der als erster dessen in der "Oasis" verstreute Rätsel finden und lösen kann. Tausende sogenannte "Gunters" machen sich auf die Suche, unter ihnen auch der Protagonist des Romans, ein Jugendlicher namens Wade alias "Parzival", der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und hofft, auf diese Weise seinem perspektivlosen Dasein zu entkommen. 

    Die Jagd nach dem "Easter Egg" führt ihn und seine Konkurrenten, von denen manche mit der Zeit zu seinen Freunden werden, auf eine Reise durch die Popkultur der 80er Jahre, sowie durch die Geschichte der Videospiele und durch die komplette "Oasis", immer dicht gefolgt von den sogenannten "Sixers", Angestellten eines großen Konzerns, der die Macht über die "Oasis" an sich reißen will und dabei auch nicht vor Mord und Erpressung zurückschreckt.

    Ohne zu viel von der Handlung verraten zu wollen lässt sich festhalten, dass alle, die mit der Popkultur der 80er Jahre etwas anfangen können, ihre Freude an diesem Roman haben werden. Neben der Verehrung der 80er Jahre bietet Ernest Cline hier einen sehr spannenden, rasanten Sci-Fi-Thriller mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik. Insbesondere die technischen Entwicklungen hin zur Virtual Reality, die hier eine wichtige Rolle einnehmen, sowie die Flucht in eine digitale Welt, sind gar nicht so weit von unserer Realität entfernt.

  14. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Teenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
    Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen.

  15. Cover des Buches KILL - Das Spiel (ISBN: 9783841422378)
    Eve Silver

    KILL - Das Spiel

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Katness93
    Nachdem es eine Weile her ist, dass ich die ersten Bände gelesen habe, dachte ich es wäre schwer wieder reinzukommen in die Geschichte. Aber dem war nicht so.

    Ich möchte nicht so viel Spoilern deswegen pack ich die Kurzbeschreibung vom Band 1 rein:

    "Sieh ihnen nicht in die Augen!
    Ihre Quecksilberaugen.
    Sie sind Gift.
    Sie werden mich töten.

    Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben.

    Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen."

    Genauso rasant und spannend wie die ersten beide Teile geht es weiter. Die Seiten verfliegen nur so. Aber teilweise ging es mir persönlich zu schnell. Und demnach werden viele Sachen nur oberflächlich behandelt. Trotz dieser Kritik ist es ein guter Abschluss und man kann sich in die Charaktere einfühlen. Der Schreibstil ist super flüssig und die Lesbarkeit ist echt grandios. Man möchte es kaum aus der Hand legen und man kommt super schnell zum Ende. Keine Langweile und Stellen, wo man stockt.
    Die Charaktere haben sich kaum verändert in den Büchern, sind eigentlich nur offener geworden. Du kannst ihr handeln und ihre Gefühle besser nachvollziehen. Ich konnte sie besser nachvollziehen.

    Und nur der kleinen Kritik wegen gibt es 4 Sterne.
    Es war eine gute Triologie. Sehr emfehlenswert.
  16. Cover des Buches Jamies Quest (ISBN: 9783000469350)
    Cornelia Franke

    Jamies Quest

     (50)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei dem Buch ein wenig hin und her gerissen bin.
    Ich finde den Plot genial. Ich mag Computerspiele sehr gerne und die Idee, dass sich der Protagonist in diesem Spiel wiederfindet, statt es einfach nur zu spielen, find ich super. Allerdings ist mir die Verbindung zu einem Computerspiel zu wenig. Im Prinzip hätte Jamie auch in ein Buch oder in einen Film gezogen werden können. Es hätte im Ablauf der Geschichte keinen Unterschied gemacht. Das finde ich so schade, da sich die Autoren ja sicherlich was dabei gedacht haben, dass es ein Computerspiel ist. Auch die Aufgabe war mir nicht stark genug hervorgehoben.
    Ansonsten mag ich die Geschichte gerne. Dass Jamie überhaupt irgendwo reingezogen wurde, nichts kennt und trotzdem von den Leuten gut aufgenommen wurde mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Hier und da hat sie ein paar Längen, aber die halten sich in Grenzen.

    Die Charaktere finde ich großartig. Ich mag Jamie wirklich gerne, vor allem von seiner Art her. Ich kann ihm vom Alter her aber leider nicht einschätzen. Einerseits geht er noch in die Schule, aber dann mit seiner Freundin und wie er sich generell gibt, könnte er schon erwachsen sein.
    Briors Bewohner finde ich unglaublich putzig und süß geschrieben. Genau so stelle ich mir die Charaktere in einem Computerspiel vor, sollte man diese mal treffen.

    Sexuelle Andeutungen gab es in dem Buch auch und ich weiß nicht, wie ich es einordnen soll. Es ist kein Jugendbuch, wenn ich es richtig gesehen habe. Aber… Ich weiß auch nicht. Sind sie Fehl am Platz? Sollen sie witzig sein? Keine Ahnung. Direkt verteufeln möchte ich das jetzt auch nicht.

    Über die Autoren zu schreiben fällt mir ein wenig schwer. Dominic ist Anfang 2018 leider verstorben. Das ist eine Tatsache die es mir schwer macht diese Rezension zu schreiben und auch Kritik zu üben. Leider kenne ich keine weiteren Werke von ihm, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber ich würde jetzt sagen, dass er ein toller Autor war. R.I.P.!
    Von Cornelia habe ich bereits schon ein weiteres Buch gelesen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch merkt man die Harmonie der beiden Autoren.

    Übern Schnitt mag ich das Buch einfach. Es fehlt hier und da was, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte.

    Das Cover: Ich mag das Cover so, so gerne. Es strahlt dieses gewisse Abenteuerfeeling aus.
    Ich bin ein großer Fan von Illustrationen und freue mich immer, wenn ich kleine Bildchen im Buch wieder finde.

    Fazit: Es hat hier und da ein paar fehlende Feinheiten, aber es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Und das ist für mich die Hauptsache.
  17. Cover des Buches Arena (ISBN: 9783426520215)
    Holly Jennings

    Arena

     (42)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Ein Buch welches die Thematik des Zockens in der Zukunft beinhaltet. Super, ist genau meins. Zwar bin ich keine Hardcoregamerin aber hier und da zock ich doch ganz gerne ne Runde am PC oder der Konsole. Da kann das Buch doch gar nicht so falsch sein… oder doch. Wie sagt man im Spiel: Fail

     

    Aber von vorne. Wir erfahren dank des Klappentextes das wir in der Zukunft eigentlich nur noch über VR spielen. Für diejenigen die sich darunter nichts vorstellen können: Heutzutage die überdimensionalen Brillen, welche dir ein Spiel direkt vor die Augen projiziert und du deine reale Umwelt komplett ausblenden kannst. Im Buch ist die Technik um einiges weiter ausgearbeitet und die Gamer sitzen in „Boxen“ wo sie verkabelt werden und alles was im Spiel passiert auch körperlich spüren.

    Ohne nun alles was der Klappentext schon hergibt zu wiederholen, was genügend andere Leute machen, hier die Kurzfassung: Team aus fünf Leuten, VR -Kampf, Gladiatorenoptik und sehr viel Gemetzel. Wirklich viel Gemetzel. Wer nicht lesen will wie Blut in Strömen fliest und Gliedmaßen abgeschlagen werden, sollte dieses Buch nicht lesen. Am Anfang des Buches stirbt ein Charakter der Gruppe und wird durch einen anderen ersetzt. Unterschwellige Liebesgeschichte mit Dauerkampf auf der Matte und ständigen Zickereien liest sich wie eine Spätpubertäre Gruppe die versucht herauszufinden wer die dickeren Eier hat.

    Kali als weibliche Hauptfigur und Chefin der Gruppe hat Aussetzer und muss feststellen das das Hochladen in die VR schwere Folgen mit sich bringt. Wenn sie nicht mit Blackouts kämpft, streitet sie mit dem Neuen der Gruppe, der leider von der Presse als ihr neuer Stecher betitelt wird.

    Nun, eigentlich ist damit fast schon das ganze Buch in wenigen Sätzen wiedergegeben. Ich weiß, die Rezension wirkt hingerotzt, aber genau so kann man sich das Buch vorstellen. Es hat einen sehr interessanten und guten Einstieg und rutscht dann in die unterste Etage in Sachen Geschehen. Die Geschichte wird schon nach kurzer Zeit langweilig und wiederholt sich ständig (Training, Zicken, Pressearbeit, Party, unterschwellige sexuelle Anziehung). Es ging für mich soweit, dass ich dieses Buch nach 60 % abgebrochen habe, da mir das ständige wiederholen der Tagesabläufe und oben genannten Prozesse mehr an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnerte.

    Die Charaktere waren durchweg blass und lieblos. Kali=Hulk, Rooke =der Neue, das lesbische Pärchen was wirklich lesbisch ist und nicht nur so für die Presse tut und noch einer, der so flach ist das man nicht einmal was zu dem Charakter sagen kann.

    Unterm Strich ein Buch, von dem ich mir sehr viel mehr erwartet habe und mich auf großer Länger immens enttäuscht hat. Als Leserin wie auch als Zockerin.

  18. Cover des Buches Ebelle. Das Spiel aller Spiele (ISBN: 9783646602401)
    Antonia Anders

    Ebelle. Das Spiel aller Spiele

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Als ich anfing "Ebelle" zu lesen, habe ich erwartet, dass es mehr wie ein Coputerspiel aufgebaut ist. Stattdessen habe ich einfach eine Fantasygeschichte vorgefunden, bei der zwischendurch immer wieder vergessen habe, dass sich Elle eigentlich in einem Spiel befinden sollte.
    Würde nicht manchmal ein Satz bzw Gedanke von Eleanor auftauchen, der einem dies wieder zurück ins Gedächnis ruft, könnte man vollkommen vergessen, dass Ebelle ein Spiel ist. So wäre Elle einfach in einer anderen Welt und gar nur in einer anderen Zeit (denn es ist ja fast wie im Mittelalter) gelandet, Spiel hin oder her.

    Lassen wir das mal außen vor, hat mir die Geschichte um Eleanor recht gut gefallen. Eigentlich auf der Suche nach einem Weg nach Hause, findet sie die Liebe. Hierbei hat mir gut gefallen, dass diese wachsende Liebe zwar präsent ist, aber nicht zu sehr in den Vordergrund rückt.
    Es müssen einige Abenteuer bestanden werden und es wird keinesfalls langweilig.

    Wer also eine gute Fantasygeschichte lesen möchte, ist mit "Ebelle. Das Spiel aller Spiele" gut beraten, darf aber nicht zu viel vom Thema Computerspiel erwarten.

    Das Ende fand leider etwas abrupt und es bleiben auch einige Fragen offen. Vielleicht soll das so sein, vielleicht gibt es bald auch einen zweiten Teil, ich weiß es nicht. Aber einige Dinge hätte ich schon noch gerne beantwortet.

    Achtung Spoiler!

    Was passiert jetzt mit Elle? Kommt sie irgendwann wieder nach Hause oder sitzt sie jetzt in Ebelle fest?
    Wie schlimm fände sie dies? Wäre sie villeicht sogar glücklich darüber?
    Was ist aus Learem geworden? Wie viel ist abgebrannt?
    Was ist mit Isena und Willem?
    Und, und, und...

    Spoiler Ende

    Wegen meiner anderen Erwartungen und dem plötzlichen Ende, mit den offenen Fragen, ziehe ich zwei Sterne ab und gebe immer noch gute 3 von 5 Sternen.

  19. Cover des Buches Y (ISBN: 9783351036409)
    Jan Böttcher

    Y

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Autor: Jan Böttcher
    Titel: Y
    Gattung: Roman, Erzählung, Familiengeschichte
    Erschienen: 2016
    Gelesene Ausgabe: aufbau, 2016
    ISBN: 978-3-351-03640-9
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Dezember 2016

    Zum Buch:
    Ein in Berlin lebender Autor sieht sich einer neuen Geschichte gegenüber, als der Freund seines Sohnes verschwindet, nämlich der Geschichte von Lekas Eltern. Denn auf der Suche nach ihrem Sohn, trifft er auf Jakob Schütte, erfolgreicher Computerspieldesigner und Vater ohne Sohn. Schnell erfährt er ausführlich von seiner großen, unglücklichen Liebe zu seiner albanischen Schulfreundin Arjeta.  Jahre nach dem Schulabschluss werden sie ein Paar, bis Arjeta mit ihrer Familie zurück nach Albanien geht. Als Jakob ihr nachreist, beginnen sie erneut eine Beziehung aus der Leka entsteht, doch Arjeta will nicht mit dem frisch gebackenen Vater zusammenleben und heiratet erneut. Und Jakob kehrt nach Deutschland zurück. Ihr Sohn ist nur das einzig Zeugnis der Liebe zwischen dem Kosovo und Deutschland.
    Leider bin ich etwas zwiegespalten, einerseits erzählt Böttcher spannend und anschaulich von "Kosova" - wie es nach dem Krieg weiterhin im Chaos versinkt, nur ein Provisorium bleibt, auch was der Krieg mit Menschen anstellt, auch Generationen später. Andererseits ist die Handlung an sich furchtbar zusammengestoppelt, bemüht und nicht ganz rund. Dennoch ein berührendes Buch über die Grausamkeit der Menschheit und den Folgen eben dieser.


    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "Klar, ich konnte die Frau zu diesem Zeitpunkt nicht als Künstlerin betrachten, sah sie nur durch Jakob Schüttes Augen, in harten märchenhaften Konturen: die Kindesentzieherin, die Mutter mit Stiefmutterherz."[1]

    Stil und Sprache: wechselnd Umgangssprachlich und beschreibend poetisch
    Zitat: "Rrustem starrte in den Straßenkrater, nach einer Weile sagte er: "Mein Job, weißt du, wir registrieren Waffen" "Ich dachte, für einen Job muss man Leute schmieren."[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: Rekonstruiert aus Gesprächen, die Lebensgeschichten zweier Menschen

    Das hat mir gefallen: Das Wissen über den Kosovo, das man nebenher mitbekommt.
    Das hat mir nicht gefallen: Die vielleicht nicht ganz durchdachte und teilweise etwas wirre Geschichte.

    In One Sentence: Leider etwas hölzerne statt poetische Liebesgeschichte.
    Sterne: 3

     


    [1] S.137
    [2]
    S.111

  20. Cover des Buches RUN! (ISBN: 9783841421883)
    Eve Silver

    RUN!

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Melli_Burk
    ACHTUNG! Diese Rezi enthält mögliche Spoiler zu Band 1! Lesen auf eigene Gefahr! ;)


    - Klappentext / Kurzinfo -

    Miki Jones lebt nach ihren eigenen strengen Regeln und will die Kontrolle behalten. Dann wird sie ins Spiel gezogen, in dem sie – und ihr Team – sterben wird, wenn sie nicht ein neues Regelwerk befolgt: das des geheimnisvollen Komitees.
    Aber Regeln bieten keine Antworten, und ohne Antworten kann man nicht vertrauen. Menschen sterben. Die Regeln lösen sich auf. Und Miki weiß, dass sie beobachtet wird, nur nicht von wem oder was. Zu unmöglichen Entscheidungen gezwungen, kämpft Miki darum, die zu retten, die sie liebt, und beginnt, das Komitee in einem neuen Licht zu sehen. 
    Und dann überschreitet das Spiel eine neue Grenze, drängt sich stärker in die Leben von Miki und ihren Freunden, und keine Regel kann sie jetzt noch retten.


    - Worum geht es? -

    Band 2 startet dort, wo Band 1 aufgehört hat.
    Miki ist jetzt, nachdem Jackson verschwunden ist, Teamleiterin. Sie fühlt sich dieser Aufgabe alles andere als gewachsen, doch das Komitee lässt ihr keine andere Wahl.
    So beginnt sie, Jacksons Situation als Leiter besser verstehen zu können, doch die Verantwortung, die nun auf ihren Schultern lastet, droht sie unter sich zu begraben.
    Doch sie muss stark sein, denn das Spiel greift plötzlich in ihrem Umfeld um sich.


    - Die Charaktere -

    Aus Band 1 sind wieder alle bekannten Gesichter dabei, allen voran Miki, Luca und Jackson.
    Miki hat eine unglaubliche Bürde zu tragen und ihre Überhand nehmenden Depressionen erleichtern ihr ihre Aufgabe nicht gerade.
    Außerdem verliert sie sich hier sehr oft in Grübeleien, was mir nicht so gut gefallen hat. Von der starken Protagonistin aus Band 1 merkt man ihr nicht mehr so viel an.
    Das mag zwar auch den Umständen der Story geschuldet sein, hätte für mich aber nicht ganz so in den Mittelpunkt gerückt werden müssen.


    - Der Schreibstil -

    Auch hier wird aus der Ich-Perspektive von Miki erzählt. 
    Der Schreibstil aus Band 1 setzt sich hier ebenso locker und flüssig fort.
    Es gibt jedoch einige Längen, in denen sich Miki in ihren Grübeleien über Kontrolle und Selbstmitleid verliert, das eigentliche "Spiel" kommt dabei ziemlich kurz.
    Spannend wird es dann erst wieder so richtig im letzten Drittel, wo das Tempo ordentlich anzieht.


    - Fazit -

    Gute Fortsetzung, die für mich aber hätte besser sein können. Wie oben geschrieben gibt es einige Längen, die die Handlung unnötig in die Länge ziehen. Zum Ende hin wird es dann aber wieder mächtig spannend und es wartet ein fast noch schlimmerer Cliffhanger als am Ende von Band 1. ;)
    Trotz allem kann ich die Fortsetzung empfehlen, wenn man Band 1 mochte macht man hier nichts verkehrt wenn man sich durch den recht laschen Anfang durchgebissen hat.
    Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.
  21. Cover des Buches Allwissend (ISBN: 9783442374700)
    Jeffery Deaver

    Allwissend

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der zweite Fall von der Menschenleserin scheint früh klar zu sein. Ein Junge welcher im Internet gemobbt wurde ist auf einem blutigen Rachetrip. Das Problem ist nur, dass die Polizei immer einen Schritt zu spät kommt. Parallel beschäftigt Kathryn ein sehr persönlicher Fall, ihre Mutter wurde wegen des Verdachts der Sterbehilfe angeklagt und zu guter Letzt ist da noch der smarte Computerexperte, der nicht nur bei der Lösung des Falls mitwirkt, sondern auch gefühlstechnisch Kathryn näherkommt.

    So gehen gut Zwei Drittel der Geschichte rum, flüssig erzählt, mit manch spannendem Blick auf die Polizeiarbeit und in Kathryns Vergangenheit… Und als ich fragte wann denn die Sache nun endlich zum Punkt kommt, da dreht Jeffery Deaver plötzlich auf. Nichts ist mehr so wie erwartet, der Fall dreht sich, neue Verdächtige kommen ins Spiel, gesicherte Annahmen erweisen sich als falsch. In rasantem Tempo steigert sich die Spannung und nach jedem Top beinhaltet das nächste Kapitel eine erneute Wende, man kann gar nicht aufhören zu lesen! Und das betrifft nicht nur den Fall des „Kreuzmörders“, sondern auch den Fall Ihrer Mutter – Spannung pur bis zur letzten Seite und ein ganzer Sack voller Überraschungen.

    Für mich ein ganz klarer 5 Sterne Thriller und eine ausdrückliche Leseempfehlung an alle Freunde spannender Unterhaltung.

  22. Cover des Buches Tödliche Unschuld (ISBN: 9783442365999)
    J. D. Robb

    Tödliche Unschuld

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kleinen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin immer wieder überrascht, dass es der Autorin - nach immerhin bereits vierzehn Vorgängerbänden - gelingt, die Reihe derart frisch und unterhaltsam weiter zu führen.

    Zwar sind die Science-Fiction Anteile mittlerweile etwas "angestaubt" und können den Reihenleser nicht mehr beeindrucken. Dafür ist die Handlung dieses Buches wieder einmal von gutem bis sehr gutem, spannendem Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen ist ordentlich, nur gelegentlich von ein paar Längen unterbrochen. Dafür unterhalten die wirklich amüsanten, frechen und frischen Dialoge bestens...! Die Protagonisten werden Band für Band leicht weiter entwickelt - dies gilt insbesondere für die "Nebenfiguren"; weniger für die Hauptprotagonisten. 

    Ein wirklich schönes Buch, das mir ein paar sehr nette Lesestunden geschert hat.  
  23. Cover des Buches Erebos 2 (ISBN: 9783844536188)
    Ursula Poznanski

    Erebos 2

     (31)
    Aktuelle Rezension von: schillerbuch

    Nachdem ich kürzlich den ersten Erebos – Roman gehört habe, war ich sehr neugierig, wie die Autorin Ursula Poznanski einen zweiten Teil gestalten würde. Es ist schließlich immer ein gewisses Risiko, auf einen Erfolg wie Erebos 1 einen qualitativ gleichwertigen Teil folgen zu lassen. 9 Jahre nach Erscheinen des ersten Teils wagte die Autorin nun eine Fortsetzung.

    Der Inhalt

    Vor 10 Jahren war Nick Dunmore den Computerspiel Erebos verfallen, bevor er aus dem Spiel herausflog und ihm gemeinsam mit einigen anderen das Handwerk legte. Inzwischen studiert er Fotografie und verdient sich nebenher Geld durch Fotoaufträge. Er kann es kaum fassen, als eines Tages auf seinem Handy das Erebos – Symbol wieder auftaucht und ihn auffordert, wieder zu spielen. Er löscht die App umgehend von seinem Handy, aber Erebos hat sich geändert: Es zwingt Nick seinen Willen auf, in dem es ihn erpresst. Alle Fotos seines letzten Auftrages sind von seinem PC verschwunden und er muss sie sich zurück holen – als Sarius in der Welt von Erebos. Es gibt keinen Ausweg, denn das Spiel beherrscht alle seine technischen Geräte und überwacht ihn lückenlos. Nick lässt sich auf das Spiel ein, nimmt aber gleichzeitig Kontakt mit seinen alten Weggefährten auf, um Erebos erneut und dieses Mal endgültig das Handwerk zu legen.

    Meine Meinung

    Auch dieser zweite Teil war sehr spannend anzuhören. Jens Wawrczeck liest wieder exzellent und trägt mit seiner Lesweise erheblich zum Hörerlebnis bei. Wir begegnen auch einer ganzen Reihe alter Bekannter aus dem ersten Teil wieder und es gibt, neben den kurzen Gedankeneinschüben des Spiels, noch eine zweite Handlungsebene: Der 16jährige Derek spielt ebenfalls. Nach und nach merken wir Zuhörer*innen, daß er der Stiefbruder von Emily Carver, Nick’s ehemaliger Freundin ist. Das ist über weite Strecken die einzige Verbindung zwischen den beiden Erzählsträngen, die sich erst ziemlich am Ende miteinander verbinden.

    Ich fand es fast schon gruselig, wie geschickt Ursula Poznanski Zukunft und Gegenwart vermischt: Die KI Erebos kann inzwischen viel mehr, sie nutzt die Handys um die Spieler*innen lückenlos zu überwachen. Sie kommuniziert mit ihnen, wenn sie nicht das tun, was ihnen aufgetragen ist, setzt sie unter Druck und bestraft sie auch in ihrem realen Leben. Es mag heute vielleicht noch nicht so weit sein, daß unsere Handys uns überwachen, aber ein Blick nach China oder auch Berichte über sprachgesteuerte, internetbasierte intelligente persönliche Assistenten wie Alexa & Co liest, lehren uns, daß wir möglicherweise wir nicht mehr allzeit davon entfernt sind.

    Die Spannung steigert sich im Laufe der Handlung immer mehr und ich fragte mich immer wieder, was das Spiel wohl dieses Mal im Schilde führen mag. Die Auflösung kommt mit einem hübschen Knalleffekt daher, hat mich aber dennoch nicht wirklich befriedigt und überzeugt: Das, was die Person, die hinter Erebos dieses Mal steckt, erreichen möchte, ist zwar aller Ehren wert, das Verhältnis zwischen betriebenem Aufwand und Ziel war für mich jedoch dieses Mal nicht mehr so schlüssig wie im ersten Teil. Das ist schade, aber ich erlebe es leider immer wieder bei Thrillern, dass die aufgebaute Spannung sich am Ende nicht angemessen auflöst.

    Mein Fazit: Vom etwas schwachen Ende einmal abgesehen eine gelungene Fortsetzung, spannend und voller überraschender Einfälle und wieder hervorragend gelesen. Ein unterhaltsames Hörerlebnis für Jugendliche und Erwachsene!

  24. Cover des Buches Sündiges Spiel (ISBN: 9783734102011)
    J. D. Robb

    Sündiges Spiel

     (25)
    Aktuelle Rezension von: _ana_t11

    Wieder ein sehr toller, spannender Krimi von J.D. Robb. Ein gelungener weiterer Band meiner Lieblingskrimiserie und Lieblingsautorin. An Spannung fehlte es nicht,  eventuell bin ich ziemlich schnell dahinter gekommen wer der Täter ist, was nicht tragisch war. Das einzigste was mich dieses Mal gestört hatte war die Tatsache, dass dieses Buch zu viel Science fiction hatte. Klar die Reihe spielt in der Zukunft und es wurde immer von Anfang  einiges mit diesem Science  fiction" Zeug " geschrieben, sodass man jetzt nicht überrascht wird auf sowas zu stoßen. Aber nach meinem Geschmack war es dieses Mal zu viel und es lenkte etwas von der eigentlichen Ermittlungen einer Beamtin ab.

    Deswegen sind es für dieses Buch nur 4 Sterne.

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