Bücher mit dem Tag "cosy crime"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cosy crime" gekennzeichnet haben.

706 Bücher

  1. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

    (523)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Ich hatte ganz viel Spaß mit den ermittelnden Senioren. Die Art, wie es geschrieben ist, der Wechsel von Erzähler und Tagebucheinträgen, sorgen darüber hinaus für Abwechslung. Und ein paar Überraschungen, die ich so nicht kommen sah, hielt der Autor auch noch bereit. Ich kann das Buch nur empfehlen.

  2. Cover des Buches Oberwasser (ISBN: 9783596512904)
    Jörg Maurer

    Oberwasser

    (224)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Im bayrischen Kurort sind zwei verdeckte Ermittler verschwunden. Das Team um Kommissar Jennerwein soll ermitteln. Dabei darf aber niemand Verdacht schöpfen, warum sie eigentlich im Ort sind. Ein Fake-Verbrechen rund um einen Wilderer muss her – und schafft es, dass Jennerweins Ermittlungen im Verborgenen ablaufen können. 


    Ich mag die Bücher der Reihe – schon allein wegen dem beißenden Humor, der immer wieder aufblitzt. Auch die Erzählweise ist eine ganz eigene. Scheinbar zusammenhanglos werden unterschiedliche Erzählstränge dem Leser präsentiert und dabei Fährten gelegt und Andeutungen gemacht, die in die Irre führen. 

    Hier nun hat es Jennerwein und sein Team mit BKA-Ermittlungen zu tun. Von den Verbrechern, denen hier nachgejagt wird, wird wenig offenbart – schließlich ist alles sehr geheim. Dafür trifft man auf alte Bekannte: die Grasseggers hat es wieder in den Kurort verschlagen. Nachdem diese seit dem ersten Band mit dabei sind, gehören sie für mich schon zur Geschichte dazu. Besonders, da ich manchmal das Gefühl habe, dass man von ihnen – und anderen Nebencharakteren – mehr Persönliches erfährt, als vom Team der Polizei. 

    Neben dem Kurort führt die Geschichte auch nach Marokko und zu einem Jungen, der auf eine interessante Münze stoßt. Diese verleitet ihn dazu ein Rätsel zu lösen, wodurch er ungeahnt in Schwierigkeiten gerät. Wie er mit den ganzen Ermittlungen zusammenhängt wird erst spät aufgedeckt. 

    Jennerwein greift hier auf einige Finten zurück. Ich fand es amüsant, wie er seine Gedankengänge und Überlegungen in ein urbayrisches Spektakel umsetzt und den Wilderer erfindet. Der spielt natürlich auch immer mal wieder eine Rolle und man bekommt unterschiedliche Szenen rund um ihn vorgesetzt. 

    Wie in jedem Band bisher trifft man auch hier auf einige der Kurorteinwohner, die man nur als schräg bezeichnen kann. Was mich aber immer sehr anspricht. 

    Fazit: Hier konnte wieder alles überzeugen – der Fall, die Umgebung, der Humor


  3. Cover des Buches Das Windsor-Komplott (ISBN: 9783426527337)
    S. J. Bennett

    Das Windsor-Komplott

    (196)
    Aktuelle Rezension von: kira00

    Ich habe gemischte Gefühle zu diesem Buch. Zum einen eine verzwickte und gut durchdachte Mordgeschichte, die vor allem den Anfang und das Ende recht interessant machten und auch einige humorvolle Stellen und Personen, die ich gerne gelesen habe. Zum anderen konnte ich zumindest nicht verstehen, warum so ein großes Geheimnis um die Mithilfe der Queen gemacht werden musste und fand auch den größten Teil der Erzählung nicht sehr spannend. 

    Trotzdem denke ich, dass das Buch wahrscheinlich Personen gefallen könnte, die sich generell sehr für das Königshaus bzw. Die Queen interessieren und eine eher leichte Lektüre bevorzugen.

  4. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3) (ISBN: 9783548069289)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3)

    (224)
    Aktuelle Rezension von: Dana_Greve

    Mit "Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel" liefert Richard Osman einen weiteren Band seiner beliebten Krimireihe rund um vier ungewöhnliche Hobbydetektive im Ruhestand. Auch diesmal geraten Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron in einen komplizierten Mordfall, der sie weit über die Grenzen ihres beschaulichen Seniorenheims hinausführt.

    Das Buch punktet vor allem mit seinem charmanten Humor und den liebenswerten Figuren. Besonders die Dynamik innerhalb des Donnerstagsmordclubs sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente, und die Dialoge sind oft witzig und pointiert. Fans der Reihe werden sich schnell wieder zuhause fühlen. Meine Lieblingsfiguren sind weiterhin Ron und Joyce. Letztere erinnert mich sehr an meine eigene Mutter.

    Allerdings wirkt die Handlung diesmal stellenweise etwas überladen. Die vielen Nebenfiguren und parallelen Handlungsstränge machen es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Der eigentliche Kriminalfall verliert dadurch gelegentlich an Spannung, weil sich die Geschichte zwischen Humor, Nebenplots und Figurenmomenten etwas verzettelt. Trotzdem bleibt das Buch eine solide Unterhaltung für zwischendurch. Wer den besonderen Mix aus britischem Humor, Krimi und warmherzigen Charakteren mag, wird auch diesen Band gern lesen, auch wenn er nicht ganz an die stärkeren Teile der Reihe heranreicht.

    Fazit: Ein charmanter, humorvoller Krimi mit liebenswerten Figuren, dessen Handlung jedoch etwas zu komplex und weniger spannend ausfällt als erhofft. Gute Unterhaltung, aber kein Highlight der Reihe.

  5. Cover des Buches Mord im Himmelreich (ISBN: 9783426449882)
    Andreas Winkelmann

    Mord im Himmelreich

    (196)
    Aktuelle Rezension von: meineJule

    Ein leichter Wohlfühlkrimi der mich direkt abgeholt hat. Genua richtig für eine kurzweilige Unterhaltung. 

    In „Mord im Himmelreich“ von Andreas Winkelmann genießt der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus seinen Ruhestand auf dem Campingplatz Himmelreich. Die Idylle endet abrupt, als er beim Rettungsversuch eines Hundes eine Leiche unter einem Paddleboard im See entdeckt. Gemeinsam mit der Künstlerin Annabelle Schäfer ermittelt er nach dem Leichenfund trotz oder wegen der eher stümperhaften Polizeiarbeit auf eigene Faust auf dem Campingplatz. Der Roman ist ein leichter Krimi, der sich auf das Milieu der Camper und humorvolle Dialoge konzentriert. Den Mittelteil empfand ich als etwas langatmig und der Showdown war dann doch recht rasant.alles in allem ein Krimi den ich gern weiterempfehle und ich hoffe es gibt eine Fortsetzung. 

  6. Cover des Buches Agency for Scandal (ISBN: 9783737343893)
    Laura Wood

    Agency for Scandal

    (222)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Äusserst kurzweilig präsentiert sich die Geschichte um Izzy Stanhope, die im Geheimen für das Finkennest arbeitet - eine Agentur von Frauen für Frauen, die diesen aus prekären Situationen hilft in einer Zeit, in der Frauen als Eigentum ihrer Ehemänner gelten und keinerlei Rechte haben. Doch dieses Mal geht es nicht nur um das Wohlergehen einer Frau, sondern um eine große politische Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise reicht.

    Die Geschichte ist charmant erzählt - Izzy ist gleichzeitig genial als Schlossknackerin und ebenso unbeholfen naiv, wenn es um ihre Gefühle geht. Insgesamt war mir die Erzählweise allerdings trotz aller Abenteuer und gefährlicher Situationen - die aber immer gleich ein gutes Ende nahmen -  etwas zu gefällig, vielleicht sogar seicht. Insofern weniger ein spannender Krimi als leichte romantische Unterhaltung, was aber kein Manko sein muss. Fazit: amüsante und auf jeden Fall originelle Unterhaltung.

  7. Cover des Buches Schattenwede – Folge mir nicht (ISBN: 9783987600074)
    Corinna Kalla

    Schattenwede – Folge mir nicht

    (128)
    Aktuelle Rezension von: kathasreading

    In Schattenwede - folge mir nicht geht es um Nora, eine Journalistin, welche direkt zu Beginn ihren Job verliert und dadurch in eine echt miese Lage rutscht. Sowohl finanziell, als auch bei der neuen Jonsuche hat sie große Probleme. In dem Boxclub welchen sie regelmäßig besucht lernt sie Tony kennen, welcher sich erstmal als mieses Arschloch aufspielt. Die beiden lernen sich etwas besser kennen und desto mehr man über Tony erfährt, desto skurriler wird die ganze Situation. Warum darf sie keine Handynummer haben? Warum hat der Typ keinen Nachnamen? Was arbeitet er wirklich? Ist Tony überhaupt sein echter Name?


    Die Dynamik ist direkt zu Beginn unglaublich gut zwischen Tony und Nora. Sie ist ein absoluter Sturkopf und er ist die perekte Mischung aus Arschloch und Gentleman. Die poor x rich Konstellation gibt der Story noch eine passende Note. Neben der Spannung hat das Buch auch an den passenden Stellen Spice 🌶️.


    Genrell war die Spannung die ganze Zeit unglaublich hoch. Obwohl das Buch relativ viele Seiten hat, hat es sich für mich nie gezogen und der Schreibstil hat mich durch die Seiten fliegen lassen! 

  8. Cover des Buches Weiße Magie – mordsgünstig (ISBN: 9783423215916)
    Steve Hockensmith

    Weiße Magie – mordsgünstig

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Seit mehr als 20 Jahren hat Alanis ihre Mutter nicht mehr gesehen oder mit ihr gesprochen. Umso überraschter ist sie, als sie von einem Anwalt über das Erbe informiert wird, dass ihre verstorbene Mutter ihr hinterlassen hat: Ein Laden für weiße Magie und das Legen von Tarotkarten. Doch das ist nicht alles. Ihre Mutter wurde ermordet, erwürgt in ihrem eigenen Laden. Nicht besonders überraschend, wenn man bedenkt, dass sie eine Trickbetrügerin war, die sich Zeit ihres Lebens mit Gaunereien über Wasser gehalten und damit einige Feinde gemacht hat. Um den Mörder ihrer Mutter zu fassen, übernimmt Alanis kurzerhand das Geschäft, auch wenn sie eigentlich keine Ahnung von Tarot hat. Doch ihre Mutter hat ihr genug beigebracht, um wenigstens so zu tun als ob. Doch damit begibt sich Alanis selbst in große Gefahr, denn die Opfer ihrer Mutter haben noch eine Rechnung zu begleichen.

    Beim Lesen des Klappentextes war ich mir nicht so ganz sicher, welchem Genre die Geschichte entsprechen würde. Auch wenn groß „Kriminalroman“ auf dem Cover steht, ist die Einteilung dieses Romans nicht so ganz einfach. Natürlich geht es um die Ermittlungen von Alanis zum Tod ihrer Mutter. Doch auch deren Verhältnis zueinander, deren Gaunereien und auch die Tarot Deutungen sind ein wichtiger Aspekt der Geschichte. Zunächst einmal zur Protagonistin des Buches. Ich mochte Alanis Zynismus und Sarkasmus sehr, da sie damit genau meinen Humor trifft. Sie hatte ein mehr als kompliziertes Verhältnis zu ihrer Mutter und hat eine sehr unorthodoxe Kindheit gehabt, durch die sie schnell erwachsen und selbstständig werden musste. Ich mochte es sehr, dass sie versucht den Opfern ihrer Mutter ein wenig Wiedergutmachung zu leisten und damit den weichen Kern hinter ihrer sehr rauen Fassade zeigt. Sehr spannend fand ich die abgedruckten Tarotkarten und ihre ungewöhnlichen Beschreibungen, sowie die Tarotdeutungen in der Geschichte. Diese haben die Geschichte zu etwas Besonderem gemacht. Die Auflösung des Mordfalles fand ich eher unerwartet und hat mir dementsprechend gut gefallen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall noch weiter verfolgen. 

  9. Cover des Buches Die Tote im Sturm - August Strindberg ermittelt (ISBN: 9783809027539)
    Kristina Ohlsson

    Die Tote im Sturm - August Strindberg ermittelt

    (56)
    Aktuelle Rezension von: sebastian_leseorbit

    Die Figuren im Krimi, vor allem August Strindberg und die Kriminalkommissarin Maria Martinssoni, machen den Krimi stark. Die Figuren sind detailliert gezeichnet und so besonders, dass man gerne erfahren möchte, wie sich diese entwickeln. Ein weiteres Plus des Krimis ist die landschaftliche Einbettung an der Küste des Westens von Schweden. Beim Lesen hat man oft das Gefühl, vor Ort zu sein und kann sich die tolle Landschaft gut vorstellen. Allerdings hat das Buch auch immer wieder seine Länge. An der einen oder anderen Stelle hätte es etwas kürzer ausfallen können, daher ist es vor allem am Anfang so, dass man manchmal das Gefühl hat, dass es nicht richtig vorangeht. Nach der Hälfte des Buches war es bei mir aber dann so, dass man mehr in der Geschichte drin ist und es auch zügiger liest, da man wissen möchte, wie es ausgeht. Insgesamt ist es damit sein solider Krimi, der vor allem durch seine Figuren überzeugt. Ich bin schon auf die weiteren Bände der Reihe gespannt. Davon sind schon zwei weitere erschienen. Im Juli 2025 soll der vierte Band der Reihe veröffentlicht werden.

  10. Cover des Buches Spellbound - Tod eines aufrechten Vampirs (ISBN: 9783741303562)
    Annabel Chase

    Spellbound - Tod eines aufrechten Vampirs

    (78)
    Aktuelle Rezension von: PrettyDark

    Die einzige Magie, an die Emma Hart glaubt, ist Koffein. Eine zufällige Begegnung mit einem selbstmordgefährdeten Engel bringt die junge Anwältin jedoch nach Spellbound - eine Stadt, die übernatürliche Wesen seit Jahrhunderten mit einem Fluch an sich bindet. Zu dumm, dass Emma genau jetzt entdeckt, dass sie eine Hexe ist! Da sie Spellbound erst einmal eh nicht mehr verlassen kann, muss sie als neue Pflichtverteidigerin den Mord an ihrem Vorgänger aufklären, einen kleptomanischen Kobold verteidigen, nebenbei Hexen-Nachhilfeunterricht nehmen und der Aufmerksamkeit eines heißen Vampirs entkommen - und das alles, ohne den Verstand zu verlieren ... oder ihr Leben.

    Die Anwältin Emma Hart ist gerade auf dem Weg zu einem Klienten, als sie Zeugin wird, wie ein Mann sich von einer Klippe stürzen will. Besorgt um das Wohl des Fremden läuft Emma auf einen Steg, um ihn zu retten und passiert dadurch unfreiwillig die Barriere des Städtchen Spellbound, die sie nun nicht mehr verlassen kann. Grund dafür? Magischen Wesen ist es unmöglich, die unsichtbare Barriere lebend zu überqueren. Dass Emma Hexe eines unbekannten Hexenzirkels ist, erfährt sie erst zufällig vor Ort und ist somit ebenfalls dazu gezwungen, innerhalb der Stadtgrenze zu bleiben. Zumindest gibt es einiges für Emma zu tun, denn vor kurzem ist der Platz in einer Kanzlei frei geworden, da Vampir Gareth, der Anwalt von Spellbound, ermordet wurde. Somit übernimmt Emma nicht nur die Rechtsberatung der Einwohner, sondern versucht nebenbei auch den Mord aufzuklären. 

    Ich bin komplett blind in die Geschichte gestartet und hatte letztendlich eine echt gute Zeit damit. Spellbound bietet ein Sammelsurium an skurrilen Charakteren und Annabell Chase hat das kleine Städtchen wirklich zauberhaft erschaffen und erzählt die Geschichte auf eine sehr humorvolle Art. 

    Mit knapp 6½ Stunden Hörzeit ist das Buch super, um es mal kurz zwischendurch zu hören. Gelesen wird die urban Fantasy von Corinna Dorenkamp, die eine angenehme Stimme hat und die Stimmung gut rüberbringt. Einige der Handlungen - wie beispielsweise Emmas Akzeptanz aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen zu werden und in Spellbound festzusitzen oder die Auflösung des Mordes - gingen nicht so richtig in die Tiefe und wurden eher nebensächlich abgehandelt. Letztendlich hat mich das aber aufgrund der cozy Stimmung nicht in meinem Hörerlebnis beeinträchtigt. Ich bin neugierig auf die anderen Bände. Diese Geschichte um den Tod des Anwalts-Vampirs Gareth ist zwar abgeschlossen, aber es gibt noch viel in Spellbound zu entdecken. Und vielleicht bekommt Emma dann ja auch etwas mehr Profil, geht der Sache mit ihrer Hexen-Herkunft und der Barriere um die Stadt etwas auf den Grund…

  11. Cover des Buches Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783551794130)
    Agatha Christie

    Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek

    (343)
    Aktuelle Rezension von: Hilou81

    Als großer Agatha Christie Fan war ich gespannt auf die Graphic Novels Serie und bin direkt mit dem ersten Band der Reihe gestartet. Ich kenne fast alle Bücher der Autorin, wobei ich den Großteil in sehr jungen Jahren verschlungen habe und mich leider kaum noch an die Geschichten erinnere. Daher lese ich hin und wieder mal ein Buch von Christie zum Auffrischen meiner Erinnerungen. Dieses Graphic Novel bietet da eine perfekte Möglichkeit, wieder in die Agatha Christie Welt einzutauchen. Vor allem für Neuleser dürfte diese kompakte Zusammenfassung in Form eines Comics durchaus sehr interessant sein.

    Der einzige Kritikpunkt, den ich bezüglich der Umsetzung hier habe, ist die häufige Verwendung von englischen Ausrufen wie "Oh, my God" oder Ähnliches, die für mich in einer sonst deutschen Ausgabe etwas zu gestellt und fehl am Platz wirken. Möglicherweise wollte man damit bezwecken, dass die Story so britisch wie möglich rüberkommt. Meines Erachtens hätte man da gut darauf verzichten können.

    Ansonsten hat mir die Graphic Novel aber sehr gut gefallen. ich habe sie innerhalb einer Stunde durchgesuchtet und werde mir den nächsten Teil vornehmen.

  12. Cover des Buches Mia Midway Mysteries: Buchstäblich tot (Mia Midway Mysteries-Reihe 1) (ISBN: B0BFFN4PT8)
    Gisela B. Schmidt

    Mia Midway Mysteries: Buchstäblich tot (Mia Midway Mysteries-Reihe 1)

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Mia Midway wollte als neue Bibliothekarin von Pennygrave nur ein wenig die Idylle Cornwalls genießen. Doch als sie Elenora Meil, eine berühmte Autorin aus dem beschaulichen Dörfchen, tot auffindet, merkt sie schnell, dass daraus nichts wird. Anders als die Polizei glaubt sie nämlich nicht an einen Unfall und kann es nicht lassen selbst Nachforschungen anzustellen. Zusammen mit der rüstigen Leseratte Lady Gellam und ihrem charmanten Sohn Sir William stößt Mia unter den schrulligen Dorfbewohnern schnell auf Verdächtige. Der Täter ist näher als gedacht und bald schon schweben die Hobby-Ermittlerinnen selbst in Gefahr …


    Fazit

    Ein eher lustiger Krimi. Mia fand ich süß doch sie neigt dazu in Fettnäpfchen zu treten. Es gibt eine Lady die ich sympathisch finde. Zwei Männer und eine Leiche. Mir hat es gut gefallen und von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung 

  13. Cover des Buches Mord Well Done (ISBN: 9783960872856)
    Janet Laurence

    Mord Well Done

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Ich habe die ersten beiden Bänder der Reihe nicht gelesen, aber ich bin auch ohne Vorinformationen gut in das Buch rein gekommen. Man kann die Bände getrennt von einander lesen.

    Darina soll Mitinhaberin eines Hotels werden und sprüht nur so vor Idee, aber wie soll es sein es kommt ein unblutiger Mord dazwischen und bringt ihr Leben erst einmal durcheinander. Die Hobbyermittlerin kommt dem Täter immer näher und ein weitere Mord geschieht.

    Die Charaktere sind gut aufgebaut und man findet immer jemanden den man nicht mag oder nicht. Der Text ist flüssig geschrieben und man kann das Buch in einem Rutsch lesen. Es ist eher ein seichter Roman mit einem typischen britischen Humor. Die Hobbyermittlerin muss ich sagen wird auch nicht übertrieben dargstellt und man kann schnell eineBindung zu ihr aufbauen.

    Mirhat das Buch gut gefallen und ich kann es nur empfehlen. Ich bin auf den nächsten Band gespannt.

  14. Cover des Buches Mord mit verteilten Rollen (ISBN: 9783455008098)
    Agatha Christie

    Mord mit verteilten Rollen

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Die Schriftstellerin Ariadne Oliver hat sich bereit erklärt, anlässlich eine Gartenfestes auf Nesse House ein Mörderspiel zu organisieren.

    Zwar entsteht aufgrund ihrer blühenden Fantasie rasch ein verzweigtes und undurchsichtiges Gebilde mit Täter, Motiv und Schauplatz des Verbrechens, dennoch wendet sie sich hilfesuchend an Hercule Poirot.

    Wie sehr von Nutzen die Anwesenheit eines brillanten Kopfes ist, zeigt sich schon bald, denn aus dem harmlosen Rollenspiel wird plötzlich tödlicher Ernst, als die kleine Marlene, die das Opfer "spielen" soll, tatsächlich ermordet aufgefunden wird.

    Welche tragischen Ereignisse und Familiengeheimnisse verbergen sich dahinter?


    Mein Eindruck:

    Dies ist der dreißigste Fall für Hercule Poirot.

    Dank des Vorwort (verfasst anlässlich der britischen Neuausgabe im Jahr 2014) erfährt man, dass Agatha Christie ein reales Anwesen als Vorlage für ihr mörderisches Rollenspiel gewählt hat. Das Haus, in dem der Roman spielt, ist nämlich Christies eigenes in Devon: Greenway House in Greenway Estate. Fans der Hercule Poirot Serie mit David Suchet in der Hauptrolle konnten es darin bereits bewundern.

    Die Kulisse wird derart detailliert beschrieben, dass man sie tatsächlich vor Augen hat.

    Der Originaltitel "Dead Man's Folly" gibt übrigens einen zusätzlichen Fingerzeig, worauf zu achten ist. Bei Agatha Christie Krimis lohnt sich immer ein Blick auf die Original- bzw. Alternativtitel.

    Wie bei den meisten Agatha Christie Krimis tappt man auch in diesem Mordfall als Leser lange Zeit, vielleicht sogar bis zum Schluss im Dunkeln:

    zahlreiche Verdächtige und falsche Fährten, die zu Spekulationen anregen, und am Ende wird die unerwartete Auflösung präsentiert.

    Der Fokus aber liegt wie so oft auf den detailliert entworfenen Charakteren, der Kluft zwischen der gehobenen Gesellschaft und deren Bediensteten.

    Hercule Poirot besticht und überzeugt durch seine geniale Kombinationsgabe. Die (charmante) Arroganz und Ordnungsliebe sorgen auch in diesem Kriminalfall für Unterhaltung.

    Ariadne Oliver bildet das perfekte Gegenstück zum peniblen Poirot: etwas unkonzentriert, chaotisch und wahnsinnig impulsiv und kreativ. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist ein schwieriger Charakter, eine Person, die man liebt oder hasst. In diesem Fall allerdings ist ihre Rolle unverzichtbar.

    Wer englische Kriminalromane im klassischen Whodunit-Stil schätzt, wird an diesem kniffligen Fall und den abwechslungsreichen Charakteren seine Freude haben.


    Fazit:

    "Mord mit verteilten Rollen" hat alles, was man von einem Krimi erwartet: 

    interessante und vielseitige Charaktere, eine imposante Kulisse und ein fesselnder und unterhaltsamer Plot, spannend bis zum Finale!

    Für mich einer der besten Agatha-Christie-Krimis.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Mord mit verteilten Rollen" aus dem Jahr 2020 inkl. Vorwort anlässlich der britischen Neuausgabe 2014

    Hinweis: Auch erschienen unter dem Titel "Wiedersehen mit Mrs. Oliver"

  15. Cover des Buches Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht (ISBN: 9783734100772)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht

    (219)
    Aktuelle Rezension von: sechmet

    Mit „Tote Vögel singen nicht“ erscheint der sechste Band von Alan Bradleys klassischer Whodunit-Reihe um die junge Hobbydetektivin Flavia de Luce.  In diesem Band dreht sich alles um die Heimkehr von Flavias Mutter Harriet die von ganz Bishop’s Lacy erwartet wird. Nicht nur, dass Flavia währenddessen in einem Mordfall ermittelt, erfährt sie auch einiges über die Vergangenheit ihrer Mutter.

    Im Vergleich zu den vorherigen Bänden, ist dieser Roman etwas ruhiger angelegt, folgt dabei aber weiterhin den Regeln des klassischen Whodunit. Flavias Faible für Gifte und chemische Versuche nimmt diesmal weniger Raum ein, aber ohne geht es natürlich nicht. Dafür geht es mehr um die Vergangenheit von Harriet und auch um das ein oder andere gut gehütete Geheimnis.

    Kennerinnen und Kenner der Flavia-de-Luce-Reihe sollten sich diesen Band nicht entgehen lassen. Neue Leserinnen und Leser beginnen am besten mit dem ersten Band, um den Charme und die Entwicklung dieser klassischen Krimireihe vollständig genießen zu können.

  16. Cover des Buches Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste (ISBN: 9783499016400)
    Kelly Mullen

    Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste

    (214)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    ✨Der Inhalt✨

    Das Buch ist klassisches Cozy Crime Buch. Es geht um eine Gruppe von Menschen, die eingeladen werden und ein Mord passiert. Das Herauszufinden, wer dahintersteckt und warum, zieht sich als zentraler Punkt durch die ganze Geschichte.

    Teilweise erinnert mich das Buch an einen Hercule Poirot Film oder auch an Cluedo :).


    ✨️Die Figuren✨️ fand ich allgemein schwierig. Die Oma und die Enkelin sind sehr speziell und ich musste mich erst an sie gewöhnen. So richtig nah kam ich ihnen aber nicht.

    Allgemein wirkten viele Charaktere für mich eher flach, nicht greifbar. Es sind auch recht viele Figuren, sodass ich froh über die Portraits im Umschlag des Buches war, die haben zT geholfen, die Personen auseinanderzuhalten.


    ✨Den Schreibstil✨ fand ich eher angenehm, lässt sich gut lesen.

    Das Buch ist ruhig erzählt, ohne grosse Spannungsspitzen.

    Viele Szenen drehen sich um Gespräche, Beobachtungen und das "Ermitteln", es gibt allerdings auch viele Szenen in denen das Thema Alkohol und Zigaretten gross geschrieben wird.


    ✨Mein Fazit✨

    Für mich war das Buch ein typischer Cozy Crime. Ruhig, leicht zu lesen und mit einem klassischen, "altbackenen" Setting (was nicht negativ gemeint ist!).

    Für mich hatten die Charaktere zu wenig Tiefgang und es waren etwas zu viele Menschen, dadurch konnte ich nicht richtig mitfühlen.

    Manchmal fehlte mir etwas die Spannung, aber das habe ich bei dem Genre auch nicht stark erwartet. Dennoch habe ich irgendwann aufgehört mitzuraten und einfach weitergelesen, da ich ein bisschen froh war, als das Ende und die Auflösung in Sicht war. Allgemein war die Geschichte in meinen Augen etwas langgezogen. 

    Insgesamt ein Buch, was für mich sehr okay ist für zwischendurch, aber nichts, was mich komplett gepackt hat!

  17. Cover des Buches Betreutes Morden (ISBN: 9783746642727)
    Fergus Craig

    Betreutes Morden

    (48)
    Aktuelle Rezension von: kruemelmonster798

    Das gediegene Seniorenheim Sheldon Oaks hat illustre Bewohnerinnen und Bewohner. Eine ehemalige Innenministerin, ein ehemaliger Polizist, eine ehemalige Pathologin und ganz neu: eine Serienmörderin! Oder eine ehemalige Serienmörderin? Carol, die nach 35 Jahren im Gefängnis glücklich in das Seniorenheim einzieht, beteuert es zumindest. Dummerweise geschieht kurz darauf ein Mord in Sheldon Oaks und Carol ist natürlich höchst verdächtig.

    Das Buch klang witzig und eine Serienmörderin im Ruhestand ist mal was Neues. Auch das Buchcover gefällt mir total gut.
    Beim Lesen hatte ich aber sofort Assoziationen mit dem "Donnerstagsmordclub". Auch eine Seniorenresidenz, auch schräge Charaktere mit prominenter Vergangenheit, auch Morde, auch eine Polizei, die nicht die allerhellste ist. Sehr viele Parallelen, aber einfach schwierig, wenn man sich mit der Kult-Serie messen muss. Es wirkte auf mich leider wie ein billiges Plagiat.

    Doch im weiteren Verlauf des Buches habe ich diese Meinung wieder ein wenig (oder etwas mehr) revidiert.
    Es hat sich dann ein wenig selbst auf die Schippe genommen, das fand ich gut und auch die Handlung hatte dann was. Zeitweise fand es ich unfassbar witzig.

    Der Mordfall war dann ein wenig vorhersehbar, wobei ich auch hier mit einem aber mich selbst torpediere, denn bei der Auflösung gab es dann noch einen überraschenden Side-Kick, denn ich so nicht vorausgesehen habe.

    Was mich aber wirklich auf Dauer sehr genervt hat, das waren die pseudo-spicy Szenen unter den Seniorinnen und Senioren.

    Insgesamt habe ich zwar immer mit dem DMC verglichen, die überzeichneten Charaktere hatten hier aber schon auch was. Das Buch hat mich stellenweise genervt, stellenweise aber auch gut unterhalten.

  18. Cover des Buches Der Myrtenzweig (ISBN: 9783960873792)
    Dorothea Stiller

    Der Myrtenzweig

    (38)
    Aktuelle Rezension von: LilianFeuerfee

    Inhaltsangabe:
     London, 1814: Dorothy Lady Beresford, warmherzige und zugleich resolute Marchioness, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Mordfall, als der Bruder ihrer treuen Kammerdienerin sich vom Galgen bedroht sieht. Felton Seymour, ein berüchtigter Frauenheld und Dandy, ließ sich von ihm aus dem berühmten Almack’s Club heimfahren. Doch als die Droschke am Ziel eintraf, fand man den Insassen erdolcht und mit einem Myrtenzweig auf der Brust im Fond. Obwohl er seine Unschuld beteuert und schwört, die Fahrt nicht unterbrochen zu haben, wird der Kutscher verhaftet …

     

    Meinung: Ein ansprechender Cosy Crime für zwischendurch mit einer überraschenden Wendung und einen interessanten Einblick in die Regencyzeit.

  19. Cover des Buches Hamish Macbeth fischt im Trüben (ISBN: 9783404193486)
    M. C. Beaton

    Hamish Macbeth fischt im Trüben

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Springtime

    „Hamish Macbeth fischt im Trüben“ von M. C. Beaton ist ein wunderbar unterhaltsamer Cosy Crime, der mit viel Charme und Witz überzeugt. Die Geschichte rund um den liebenswerten Dorfpolizisten Hamish Macbeth punktet weniger durch rasante Action als vielmehr durch ihre skurrilen Figuren und den trockenen Humor. Hamish selbst ist eine herrlich unkonventionelle Hauptfigur, die man schnell ins Herz schließt.

    Insgesamt ein unterhaltsamer und liebevoll erzählter Krimi, der sich ideal zum Abschalten eignet und Lust auf mehr Abenteuer mit Hamish Macbeth macht.

  20. Cover des Buches Lost Island (ISBN: 9783947115211)
    Annika Kastner

    Lost Island

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Foxy91

    Ab der ersten Seite war ich gefangen in Hazels Geschichte! 😱

    Die junge Medizinstudentin wird Zeugin eines Mordes und von jetzt auf gleich ändert sich ihr Leben komplett. Sie muss fliehen 🏃‍♀️💨, alles hinter sich lassen – denn wem soll sie noch trauen, wenn selbst die Polizei mit den Tätern unter einer Decke steckt? 🚓💀


    Erst auf einer kleinen Insel 🌊🏝️ findet sie einen Ort, an dem sie überleben kann. Hier will sie nur eins: Ruhe, Einsamkeit und Sicherheit. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los… Die Albträume kommen jede Nacht 🌙😔 – und die Angst ist immer bei ihr.


    Und dann taucht Nick auf. Der Polizist 👮‍♂️ der Insel, der sein einfaches Leben liebt, wird von der geheimnisvollen Frau auf den Klippen fasziniert. 🏡 Er versucht, Hazels Vertrauen zu gewinnen – obwohl sie ihn immer wieder abweist ❤️‍🩹. Kann er ihr Herz berühren, bevor ihre Vergangenheit sie einholt?


    ✨ Was mir gefallen hat:

    ✔ Die Mischung aus Spannung, Liebe und Inselflair

    ✔ Die authentischen Charaktere – Hazel mit ihrem inneren Kampf, Nick mit seiner Geduld und Stärke 💕

    ✔ Die Kulisse – man spürt beim Lesen fast den Wind und das Meer 🌬️🌊


    💭 Fazit:

    „Lost Island – Ich finde dich“ ist eine spannende, emotionale Story über Flucht, Vertrauen und die Kraft der Liebe 💫. Ich kann das Buch allen empfehlen, die romantische Spannung vor traumhafter Kulisse mögen!

  21. Cover des Buches Der Krimidinnermord (ISBN: 9783757700652)
    Colleen Cambridge

    Der Krimidinnermord

    (34)
    Aktuelle Rezension von: baerin

    Die tüchtige Haushälterin von Agatha Christie, ihre alte Freundin Mrs. Bright, bekommt von ihrer Chefin den Auftrag, sie bei einem Krimidinnerspiel bei den neuen Nachbarn zu vertreten, da sie selbst verhindert ist. Der Hausherr höchstpersönlich spielt die Leiche und ist plötzlich ein echtes Mordopfer. Kurzentschlossen nimmt Phyllida Bright die weiteren Ermittlungen vor, denn damit ist der Dorfpolizist total überfordert und der Inspektor ist verhindert. 

    Mit gewohnter Effizienz geht Phyllida mit dem Personal ihres Haushalts genauso wie mit dem im "Mord-Haushalt" um. Humorvoll wird erzählt, wie die Dienerschaft und die Hausmädchen den ersten Staubsauger ihres Lebens nutzen. Zwischen den Bediensteten gibt es öfters kleine Auseinandersetzungen, die es zu regeln gilt. Der Chauffeur Bradford liebt es, sie immer etwas aufzuziehen, ist ihr aber in diesem Fall eine große Hilfe. Auch der dritte Fall dieser unterhaltsamen Reihe war wieder spannend bis zum Ende und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

  22. Cover des Buches Weiße Magie – direkt ins Schwarze (ISBN: 9783423217149)
    Steve Hockensmith

    Weiße Magie – direkt ins Schwarze

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: Die geläuterte Ex-Hochstaplerin Alanis McLachlan ist sesshaft geworden: In ihrem Tarotladen in Berdache, Arizona, geht sie dem ehrbaren Geschäft des Kartenlegens nach. Da taucht plötzlich ein Geist aus ihrer Vergangenheit auf — und droht sie in Dinge zu verwickeln, von denen sie für ihr Leben genug hatte. Doch letztendlich gibt es kein Entrinnen: Erneut muss sie mit Hilfe ihres redseligen Tarot-Handbuchs einen Mörder finden! 

    "Weiße Magie- direkt ins Schwarze" habe ich gelesen, ohne andere Bände der Reihe zu kennen. Ich konnte der Handlung trotzdem gut folgen. Der Schreibstil des Autors liest sich flüssig und an vielen Stellen konnte ich wirklich richtig lachen. Die Charaktere sind alle sehr eigen, so bekommt die Story einen ganz besonderen Charme. Besonders die Interaktion der einzelnen Figuren, hat mir gut gefallen. Im eigentlichen Kriminalfall waren die Entwicklungen für mich etwas zu vorhersehbar und so richtig wollte keine Spannung aufkommen.

  23. Cover des Buches Mord & Breakfast (ISBN: 9783423221719)
    Anne Gordon

    Mord & Breakfast

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Kunzi

    Melody erbt von ihrer Tante ein Bed & Breakfast im beschaulichen Schottland. Ihr Plan: Nach Schottland reisen, das Erbe veräußern und um Geldsorgen ärmer und Kapital reicher zurückkehren ins alte Leben nach London. Leider muss Melody sich schnell eingestehen, dass ihre Tante ihr deutlich mehr, als eine Immobilie hinterlassen hat. Wie wird sie mit dieser Hypothek umgehen?


    Ich habe den Roman unglaublich gerne gelesen. Es ist eine gelungene Mischung mehrerer Genres und dadurch kaum mit mir bekannten Geschichten zu vergleichen. Immer wieder begegnen dem Leser unerwartete Wendungen; dabei greift aber alles so gut ineinander, dass die Story bis zum Ende schlüssig bleibt und alle Fäden zusammen laufen. Großes Lob an die Autorin!


    Besonders gut haben mir die ausführlichen Beschreibungen von Landschaft und Spielort gefallen; ich konnte mich richtig gut in die Geschichte und ihre liebenswürdigen Charakter einfühlen.


    Einziger Wermutstropfen war für mich die Tatsache, dass die Geschichte auf der Liebesebene etwas zu kurz kam. Das hätte ich mir eine Spur ausführlicher gewünscht. Trotzdem ein schönes Buch, dass ich uneingeschränkt empfehle!

  24. Cover des Buches Magritte und Georgette (ISBN: 9783961612543)
    Nadine Monfils

    Magritte und Georgette

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Ein Krimi mit René Magritte, dem bekanntesten belgischen Surrealisten und seiner Frau Georgette in der Hauptrolle, das klingt unterhaltsam. Das Buch begleitet einen durch Brüssel und führt Magritte und seinen Freund, den Polizisten Jefke, zu Frauen-Morden.

    Auf dem Cover von Magritte und Georgette: Ein Brüssel-Krimi sieht man links Georgette in grünem Kleid und Hut, die den weißen Spitz Jackie auf dem Arm hält, am Arm von Magritte im schwarzen Anzug und mit seinem typischen Bowler, in der rechten Hand die berühmte Pfeife, aus seiner Anzugtasche ragt eine Lupe. Im Hintergrund der blau-weiße Himmel, in einer weißen Wolke liest man in grün "Ein Brüssel-Krimi" mit dem Bild einer Pfeife und den Namen der Autorin, Nadine Monfils. Den Buchtitel findet man in schwarz mittig in der Wolke. Ein passendes Cover, wenn auch ein wenig zu langweilig für einen Surrealisten.

    Nadine Monfils konnte sich anscheinend nicht entscheiden, ob es sich bei diesem Roman um einen Krimi oder eine Art fiktiver Romanbiografie handeln soll. Am Anfang hatte ich große Mühe, in die Geschichte zu finden, erst ab dem Zeitpunkt des ersten Mordes wird es interessanter. Wenn man sich mit Magritte beschäftigt hat und wie ich beim Lesen in Brüssel ist, findet man schöne Passagen und auch Unterhaltung. Ansonsten dümpelt die Geschichte er vor sich her und schreibt den beiden Protagonistin sehr viele zusätzlich Fähigkeiten zu, um die Geschichte am Laufen zu halten. Eigentlich schade, denn die Idee zum Buch hatte Potential, das jedoch leider nicht ausreichend genutzt werden konnte.

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