Bücher mit dem Tag "Covid-19"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "Covid-19" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Wuhan Diary (ISBN: 9783455010404)
    Fang Fang

    Wuhan Diary

    (31)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Ende 2019 bricht COVID-19 in Wuhan aus. Anfang 2020 startet der Lockdown in der chinesischen Millionenstadt. "Eingesperrt" ist so auch die Schriftstellerin Fang Fang, die in einem Blog ihr persönliches Tagebuch über 60 Tage führt. 

    Das Cover des Buches ist absolut passend und gefällt mir hervorragend.

    Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet, auch wenn man oft auch merkt, dass es eben "nur" aus einem Blog zusammengestellt ist und so auch kein literarisches Meisterwerk darstellt. Dies meine ich aber nicht negativ, da es dem Buch auch eine noch höhere Authentizität gibt.

    Ich habe das Buch doch jetzt einige Zeit nach der Pandemie gelesen, denn während der COVID-19-Welle hörte, sah und las man ja kaum über anderes. Und ich glaube im Nachhinein betrachtet, zeigt das Buch doch viele interessante Aspekte.

    Die Autorin schreibt eben jeden Tag einen Tagebucheintrag, der meist persönlich gehalten ist, aber natürlich fließen nicht nur die Zahlen der Erkrankten oder Todesfälle ein, sondern die Autorin macht sich auch Gedanken, was alles falsch läuft oder man besser machen (hätte) können.

    So ist auch ein großes Thema, dass am Anfang das Corona-Virus in Wuhan verschwiegen, ja sogar verleugnet wurde und daher die Krankheitsfälle mehr wurden. Denn selbst als man das Virus bekannt machte, wurde kommuniziert es wäre kein Problem und eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung sei unmöglich.

    Was die Autorin allerdings so nicht aufgreift, ist warum das wohl so sei. Sicher wird hier von unfähigen Beamten gesprochen, aber eben auch, dass das Virus seinen Ursprung am Markt für Meeresfrüchte habe, was schon damals im Westen der Welt angezweifelt wurde und mittlerweile fast ausgeschlossen wurde. Hier deutet natürlich viel darauf hin, dass es tatsächlich im Labor entstanden ist.

    Ein weiteres großes Thema neben den Maßnahmen und dem Eingesperrt-Sein ist hier auch die Zensur, denn die Blogs der Autorin werden immer wieder gesperrt und auch negativ kommentiert, was Fang Fang auf die Linksextremisten schiebt. Insgesamt wirkt sie doch sehr regierungsfreundlich, was natürlich auch an der politischen Lage und Zensur liegen kann bzw. wird.

    Am Ende des Buches ist nicht nur eine Chronologie des COVID-Virus (bis Mitte 2020) zu finden, sondern auch eine Erklärung vieler Wörter, Personen und geschichtlichem Hintergrundwissen, das ein Europäer normal so nicht weiß. So ist dies sehr hilfreich.

    Das Buch endet mehr oder weniger mit dem Ende des Lockdowns in Wuhan, während es im Rest der Welt erst so richtig losgeht.


    Fazit: Interessanter Rückblick auf die Pandemie. 5 von 5 Sternen

  2. Cover des Buches Alles überstanden? (ISBN: 9783548070322)
    Christian Drosten

    Alles überstanden?

    (5)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Wenn man in den heutigen Tagen am bösen „C“ erkrankt, wirft das Fragen danach auf, wie man sich nun verhalten soll. Geht man arbeiten, wenn man keine Symptome hat? Einkaufen oder zu einem Konzert? Melden muss man es ja nur noch in Gemeinschaftseinrichtungen und ich kann euch sagen, dass uns kaum jemand mitteilt, ob ein Kind an COVID erkrankt ist, Tests gibt es auch kaum noch. Mein Arzt weigert sich sogar mich weiter krank zu schreiben wenn die Symptome abgeklungen sind und der Virus nur noch per Test nachweisbar ist… 


    Vor zwei Jahren sah das noch ganz anders aus. Ich weiß, dass viele über diese Einschränkungen nicht mehr gerne lesen möchten aber es ist ein Teil unseres Lebens gewesen und dieses Buch hier arbeitet Manches auf, erklärt es noch mal aus der Perspektive des Abstands und diskutiert es auch kontrovers.


    Dr.  Christian Drosten Virologe, der Charité, der zuletzt im Expertenteam des Kanzlers Mitglied war, ist den allermeisten sicherlich bekannt. Es gibt viele Menschen, die Vertrauen in sein Wort hatten, auch für mich hatte es mehr Gewicht als das von Anderen. Es gab aber auch nicht Wenige, die ihn verantwortlich machten für all die Einschränkungen die uns ereilten. Er wurde defamiert, bedroht, und ins Lächerliche gezogen. Eine nicht geringe Schuld daran trsgen unverantwortlich agierende Medien und Politiker, die seine Aussagen, für sich zu nutzen, wissen, in die eine oder in die andere Richtung. 

    Ihm gegenüber sitzt Georg Mascolo, Journalist und Publizist, der bis 2013 Chefredakteur beim Spiegel war, und schon ein Interview mit Edward Snowden führte. 

    Beide setzen sich rückblickend, mit wesentlichen Themen der Corona Zeit auseinander. Es wird das Zusammenspiel von Pandemie und Politik diskutiert, die Rolle der Wissenschaft im Hinblick auf COVID unter die Lupe genommen, die Rolle der Medien kritisch beurteilt. Auch die Herkunft des Coronavirus und die damit verbundenen Verschwörungstheorien finden Platz in diesem Buch genauso wie die Frage, wie wir zukünftig eine Pandemie verhindern können. Dabei wird schnell deutlich, dass das wohl nicht die letzte war, sondern uns auch in erwartbarer Zeit Viren bedrohen, die ein ganz anderes Vorgehen verlangen.


    Die beiden Gesprächspartner sind nicht immer einer Meinung, doch es geht äußerst höflich zu. Dabei ist Mascolo meist der Fragende, während Drosten viel aus dem Nähkästchen plaudert und seine Expertise deutlich und verständlich transportiert.


    Beim Lesen hatte ich viele Aha-Momente, und es wurden auch Erinnerungen wach gerufen, die schon längst in den Tiefen meines Gehirns verschwunden waren.

    Es ist schon interessant zu lesen, wie viele Widersprüchlichkeiten es gab und was so hinter den Kulissen abgegangen ist. Mir gefällt besonders, dass es dabei meistens sachlich zugeht und kein niederträchtiges Bashing stattfindet. Jede*r, der das Buch liest, kann neutral entscheiden, wie sie/er die Sache einordnet.


    Eine übersichtliche Chronologie der Pandemie sowie viele Seiten von Quellenangaben folgen


    Ein interessantes Buch, das mich trotz des leidigen Themas unterhalten und mein Horizont erweitert hat. 

  3. Cover des Buches Machtverfall (ISBN: 9783844543636)
    Robin Alexander

    Machtverfall

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    „Machtverfall – HB“ ist ein Report aus der Feder des Autors Robin Alexander. 

     

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, es wurde vom Autor selbst vorgelesen. 

     

    Ich verlange von solchen Büchern, dass sie neutral, realistisch, linear und fundiert geschrieben werden. Vor allen Dingen sollten sie neutral gegenüber den Personen in dem Buch sein. 

     

    Von meinen Erwartungen wurde hier nichts, aber absolut nichts eingehalten. Es kam mir eher vor, wie ein schlechter möchte-gern Roman. 

     

    Am Anfang wurde der Punkt „linear“ schon über den Haufen geworfen. Da ging es von mitten in der Corona Pandemie, zu den Anfängen der Flüchtlingskriese, über die Wirtschaftskriese zu den Anfängen der Corona Pandemie und wieder zurück. Zeitweise wusste ich nicht, in welchem Jahr ich mich gerade befand. Für ein Hörbuch ganz schwer mitzukommen. 

     

    Den Punkt „realistisch“ kann man hier auch absolut abhaken. Oder hat der Autor Robin Alexander vielleicht eine Glaskugel, die ihm sagt, was zum Beispiel, zwischen Frau Merkel und Frau Kramp-Karrenbauer bei einem Vier-Augen-Gespräch gesagt wurde. Das Buch sprüht nur so von Gesprächen, Gedanken und Überlegungen, die wohl jeder Politiker gerne einem Autor auf die Nase binden würde ( Ironie off ). Es kam mir einfach nur hineininterpretiert und ausgedacht vor. Bis hin zu dem Brief, der im Kanzleramt rund ging, von dem die kleinen Beamten und vor allen Dingen die Bürger nichts wissen sollten. Aha, da wurde es interessant. Mich interessierte dann, was darin stand und wie der Autor an den Inhalt des Briefes gekommen sein könnte. Nein, der Autor tat das dann ab, dass auch der Autor nicht weiß, was darin stand. Boah, mega! Er weiß nicht, was darin stand? Hat die Glaskugel ihren Dienst versagt? Und warum muss man das dann erwähnen? Es gibt mit Sicherheit hunderte verschlossener Briefe, die nur für den Adressaten bestimmt sind und nicht für andere. Man bedenke seine eigene Post, ist ja auch nicht für den Nachbarn. Also, warum muss man das extra erwähnen?

     

    Den Punkt „neutral“ gibt es erst gar nicht. Das Hörbuch geht 13 Stunden und 15 Minuten. Nach einer Stunde war mir schon klar, aus welchem politischen Lager der Autor kommen muss. Wenn man aus dem politischen Gegenlager kommt, kann man einfach keinen neutralen Report schreiben. So zeigt es sich auch hier, das kann man als neutraler Leser nicht von der Hand weisen. Ich muss dann auch sagen, als die Lobhuddelei auf eine gewisse Partei angefangen hat, habe ich das Hörbuch abgebrochen. 

     

    Zusammen mit den angeblichen Gesprächen und Gedanken wirkt das Buch einfach wie ein schlechter Roman, in dem man das Ur-Böse und seine Machenschaften darstellen will. Es wird ohne Hintergründe zu erwähnen drauf gehauen, was die Tasten hergeben. Das Printbuch müsste eigentlich doppelt so viele Seiten, wie der Text haben, um die ganzen Quellenangaben anzugeben, wo der Herr Autor das alles herhat was er zu Buche bringt. 

     

    So hat er es zum Beispiel nicht einmal nötig, einer Ärztin, die angeblich etwas sehr wichtiges herausgefunden hat, einen Namen zu geben, damit der geneigte Leser dies einmal nachprüfen könnte. Nein, die Dame bleibt anonym. Könnte man also auch einfach mal so erwähnt haben, weil es super in den Text passte. Ob es stimmt? Entweder blind glauben oder sich durch hunderte Seiten im Internet suchen. 

     

    Beispiel seiner Effekthascherei in dem Buch sind folgende Punkte. Er schiebt alles was schlecht an der Pandemie Regelung war, Frau Merkel, Frau Kramp-Karrenbauer, Herrn Laschet und/oder Herrn Söder in die Schuhe. Alles Schlechte ist auf ihrem Mist gewachsen. Wenn ich allerdings zurück denke, wurden die meisten Entscheidungen von allen Länderchefs getroffen. Und nicht nur von seinen drei liebsten Bösewichten. Frau Kramp-Karrenbauer spielt in seinem Buch ja keine große Rolle, daher nehme ich sie da mal raus. Dazu genommen, wenn man den Ausführungen des Autors einmal genau zugehört hat, sind eigentlich alle negativen Entscheidungen vom RKI und der WHO getroffen worden. Die Politiker haben sich auf ihre Berater verlassen und deren Entscheidungen weiter getragen. Was eigentlich auch ganz klar ist. Wenn mir ein Chef des Robert Koch Institutes und jemand aus der Welt Gesundheits-Organisation etwas sagt, dann halte ich mich daran und treffe keine eigenen Entscheidungen. Da ich mit der Materie wenig Ahnung habe, höre ich auf Experten. Warum also, tritt der Autor ständig auf den Entscheidungen der Politiker herum?

     

    Jetzt könnte man dagegen stellen, das Buch geht ja auch nur um die drei/vier Personen und ihre schlechten Entscheidungen, sowie der Streit in der Partei. Aber warum also kommt dann gegen Ende dieser Lobgesang auf die Partei der Grünen und ihre Vorsitzenden? Neutral geht wirklich anders.   

     

    Kurz und gut, ich finde das Buch einfach unmöglich. Viel zu viel aus der Nase des Autors heraus gezogen, zu sehr auf die eigene politische Meinung geschrieben, durcheinander, stümperhaft, effektheischend und bösartig in eine Richtung. Wie schon erwähnt, ich mag solche Bücher, jedoch müssen sie neutral und fundiert geschrieben sein. Wenn es ginge, würde ich hier noch Punkte abziehen, was leider nicht geht und ich auch noch einen Stern vergeben muss.

     

  4. Cover des Buches Ich wünschte, du wärst hier (ISBN: 9783328110606)
    Jodi Picoult

    Ich wünschte, du wärst hier

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Zora2025

    Die Coronathematik war ein Thema des Buches, aber im Mittelpunkt stand für mich das Thema Nahtoderfahrung und die Erkenntnis, dass ein Leben, das für andere nach außen vielleicht perfekt aussehen oder erstrebenswert sein mag, einen selbst aber eventuell unglücklich machen kann und man den eigenen Weg finden soll. Der Schluss ist sehr subtil und hat meine Erwartungen und Wünsche erfüllt. Ich mochte das Buch so gerne und seitdem steht es auch in meinem Regal. 

  5. Cover des Buches Auf diese Art zusammen (ISBN: 9783644009660)
    Jojo Moyes

    Auf diese Art zusammen

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    Jojo Moyes präsentiert mit „Auf diese Art zusammen“ eine Kurzgeschichte, die während des ersten Corona-Lockdowns spielt und die bekannte Figur Louisa Clark aus „Ein ganzes halbes Jahr“ begleitet. Louisa sitzt unerwartet länger als geplant in England bei ihrer chaotischen Familie fest und kann nicht zu ihrem Freund Sam in New York zurück. Die Geschichte zeigt liebevoll, wie Lou mit den Herausforderungen und Ängsten dieser außergewöhnlichen Situation umgeht.

    Die Autorin schafft in wenigen Seiten eine warmherzige Atmosphäre, die Hoffnung und Mut vermittelt. Lou engagiert sich kreativ, um sich und ihre Nachbarn durch die schwere Zeit zu helfen, und dabei kommen auch humorvolle und familiäre Momente nicht zu kurz. Die Darstellung der Familie wirkt authentisch, und das liebevoll gezeichnete Bild von Lou als starke, liebevolle Figur ist eine der Stärken der Geschichte.

    Allerdings ist die Handlung ziemlich kurz und bleibt inhaltlich flach, was für mich den Lesegenuss etwas trübt. Die emotionale Tiefe und Spannung, die man von Moyes' längeren Werken gewohnt ist, fehlt hier größtenteils. Der Fokus liegt stark auf der aktuellen Pandemie-Situation, was zwar eine realistische Einbettung bringt, die Geschichte aber vor allem als Zwischenstopp denn als eigenständiges Werk wirken lässt.

  6. Cover des Buches Auch das geht vorbei (ISBN: 9783990014141)
    Thomas C. Brezina

    Auch das geht vorbei

    (11)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    „auch das geht vorbei…“
     Lockdown, Ausgangsbeschränkungen, Vermeiden sozialer Kontakte, distance learning, homeoffice, Kurzarbeit…..Alles anders seit mehr als einem Jahr…..“es ist wie es ist“

    Thomas Brezina hat diesen Text zu Beginn der Coronapandemie im Frühjahr 2020 in nur wenigen Tagen verfasst. Man spürt das große Anliegen, an allem was passiert, was vielleicht auf einen zukommen mag irgendwo noch etwas Positives herauszuholen. Die große Coronakrise scheint mittlerweile vorbei zu sein. Wir kehren langsam zur Normalität zurück.

    Der renommierte Kinderbuchautor Thomas Brezina hat selbst schon einige Krisen gemeistert. "Auch das geht vorbei" ist ein kleiner Mutmacher. Eigentlich für die Coronakrise geschrieben und vor allem an Jugendliche gerichtet, motiviert das Büchlein allgemein gültig auch in schwierigen Zeiten glücklich zu bleiben. Wie gehen wir um mit neuen, fremden, beängstigenden Situationen. Worauf sollten wir unsere Kraft richten. Wie gehen wir in dieser Zeit mit unseren Mitmenschen um. Was können wir sogar nachhaltig an unserem Leben verändern.

    Kurz und bündig.

     

  7. Cover des Buches Die Krone der Schöpfung (ISBN: 9783751800068)
    Lola Randl

    Die Krone der Schöpfung

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Angelina_Hoffmann

    Ich habe mich schwer getan mit den Buch, die Story Corona, passend zu den Jahr 2020. Mir gefiel der Schreibstil nicht und ich kam nur schwer in die Story rein. So habe ich mich durch die Kapitel durchgebissen und das Buch nicht zuende gelesen. 

    Das Cover passt nicht zum Thema und beim zweiten Blick sieht man auch die Zerstörung und nicht nur das Paradies.

  8. Cover des Buches 8849: Massentourismus, Tod und Ausbeutung am Mount Everest (ISBN: B09XXW2C7Y)
  9. Cover des Buches Gunmann Bibliographic Universe / EDRS - Die Erste Deutsche Raumstation (ISBN: 9783752973389)
    Lars Gunmann

    Gunmann Bibliographic Universe / EDRS - Die Erste Deutsche Raumstation

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Annette126

    ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤


    Rezension zu "EDRS - Erste Deutsche Raumstation" am 17.09.2020 Rez. 


    Raumschiffgut 🤩🤩🤩🤩


    Ich liebe Raumschiffe seit Jahren über alles. Von daher hat mich diese Raumstation auch ganz besonders interressiert. Alleine schon dies Cover ist für mich ein absolutes Highlight. Da - in diesem Moment am besten sein und mitfliegen - so unendlich schön. 


    Diese Raumstation fand ich hierbei auch sehr herrlich. Alleine schon die Atmosphäre dort hat auf mich sehr angenehm gewirkt. Etwas traurig fand ich hier, das sich jemand über Karaoke aufgeregt hat - obwohl diese doch wirklich immer sehr wunderschön ist.


    Nach einer guten und angenehmen Überlegungszeit bekommt dieses hervorragende ebuch von mir liebend und herzlich gerne die wertvollen 5 Sterne.


    💛galaktisch empfehlen kann ich es Jedem von Euch💛


    ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

  10. Cover des Buches Der verlorene Sommer (ISBN: 9783442206247)
    Wladimir Kaminer

    Der verlorene Sommer

    (9)
    Aktuelle Rezension von: metalmel

    Ich habe das Buch gerade wieder gelesen. Ein Rückblick auf 2020, der oft mit Humor erzählt ist, der aber einem auch Erinnerungen ins Gedächtnis ruft... Manchmal blicke ich mit großem Staunen auf 2020 und erinnere mich an den ersten Lockdown, als alles geschlossen war und Menschen nicht mehr zum Friseur gehen konnten, als man zuhause bleiben musste und nach 21 Uhr nur noch auf der Straße sein durfte, wenn man eine Genehmigung hatte oder einen Hund, als es keine Veraqnstaltungen mehr gab und als man sich für den Besuch im Schwimmbad online anmelden musste.
    An all das erinnert Kaminers Buch auch, aber eben oft mit Humor.

  11. Cover des Buches Wer klaut hier Masken? (ISBN: 9783942122351)
    Gerheid Scheerer-Neumann

    Wer klaut hier Masken?

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Kruber

    Gerade für Kinder ist Corona kein einfaches Thema, daher ist es wichtig, dass sie genügend Möglichkeiten haben, sich damit auseinanderzusetzen und darüber zu sprechen, um Ängste abzubauen, bzw. damit sie gar nicht erst entstehen.
    Eine Möglichkeit hierzu sind themenbezogene Kinderbücher, wie zum Beispiel Wer klaut hier Masken?
    Die Kinder Lara, Ben und Mona kommen dem Dieb auf die Schliche, der in der Firma von Laras Vater Masken klaut. Dieser spannende Rätsel-Krimi für Erstleser und leseschwache Schüler bietet einen einfachen Zugang zu dem Thema. Liest man die Geschichte mit den Kindern gemeinsam, kommen bestimmt Fragen zu Corona auf und man kommt mit den Kindern ins Gespräch. Dies führt dann unter Umständen über die gelesene Geschichte hinaus.
    Wer klaut hier Masken? ist für Grundschulkinder der 2. Klasse und ältere leseschwache Kinder bis zur 5. Klasse geeignet.
    Das DIN A4 Heft zeichnet sich durch eine deutliche zweifache Differenzierung des Textes ab. Auf jeder Seite befindet sich der Text immer zweimal. Auf der oberen Hälfte steht er mit einfacher Lesbarkeit und auf der unteren Hälfte mit sehr einfacher Lesbarkeit. Die beiden Textversionen unterscheiden sich neben ihrer Lesbarkeit auch deutlich in der Darstellung. Der einfache Text ist schwarz, die serifenlose Schrift ist etwas größer und die Zeilenabstände sind weit.
    Der sehr einfache Text ist blau. Die Schrift ist ebenfalls serifenlos, jedoch noch größer und die Zeilenabstände sind noch weiter. Die sehr einfache Version enthält außerdem noch weitere Unterstützungen. Neben den kürzeren Sätzen und häufig auch einfacheren Wörtern sind schwere Wörter zusätzlich farbig markiert. Die farbigen Markierungen beziehen sich nicht nur auf Silben, sondern besonders auf Morpheme (Sinneinheiten). Hochfrequente und einfache Wörter sind auch in der sehr einfachen Version nicht farbig markiert. Am Ende des Heftes gibt es eine Erklärung, warum dies so gehandhabt wird.
    Gerade Leseanfänger kommen mit einer Silbenmarkierung häufig besser zurecht. Liest ein Kind aber ausschließlich Texte mit Silbenmarkierung, kann es passieren, dass es nicht zur Ganzworterfassung kommt. Von daher ist es wichtig, dass kleine Leser möglichst schnell bzw. gleichzeitig auch unmarkierte Texte lesen.
    Oft reicht auch eine leichte Markierung aus und hier macht es dann Sinn, Morpheme zu markieren. Dies hilft vor allem auch leseschwachen Kindern, die häufig Wortendungen nicht mitlesen oder falsch lesen.
    Beide Textversionen sind linksbündig im Flattersatz gesetzt. Am Zeilenende gibt es keine Worttrennungen.
    Das Textbild wird durch viele farbige Illustrationen aufgelockert, die gleichzeitig das Lesesinnverständnis unterstützen. Das DIN A4-Format verhindert außerdem, dass das Textbild zu gedrungen wirkt. Das Heft wurde klimaneutral gedruckt.
    Zwischen den Texteinheiten (und auch am Ende des Textes) finden sich viele Aufgaben zu beiden Textversionen. Neben Fragen zum Lesesinnverständnis gibt es auch richtige Knobelaufgaben. In den Sätzen sind die Wörter durcheinandergeraten, es wurde rückwärts geschrieben oder die Vokale fehlen. Damit die Aufgaben nicht aus dem Lesefluss herausreißen, werden sie als Bens Geheimschrift vorgestellt, denn Ben schreibt ein Tagebuch für Detektive. Am Ende des Heftes findet sich eine Kopiervorlage, auf die man die Lösungen eintragen kann.
    Die Geschichte und die Aufgaben wurden von Gerheid Scheerer-Neumann entwickelt. Sie ist Diplom-Psychologin und Professorin em. für Grundschulpädagogik im Lernbereich Deutsch an der Universität Potsdam. Ihre Schwerpunkte sind der Schriftspracherwerb und die Lese-Rechtschreibschwäche.

    Fazit: Wer klaut hier Masken? Ist ein spannender Rätselkrimi für die Schule, die Lerntherapie, die individuelle Förderung oder einfach nur zum Schmökern.

  12. Cover des Buches Covid-19: Was in der Krise zählt. Über Philosophie in Echtzeit: [Was bedeutet das alles?] (Reclams Universal-Bibliothek – [Was bedeutet das alles?]) (ISBN: B08868LY1F)
  13. Cover des Buches Lockdown Love Story (ISBN: B08C36J5RH)
    A.J. Messenger

    Lockdown Love Story

    (14)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Lockdown Love Story von A. J. Messenger, geht es um Andi, welche in einer Wohnung wohnt und wegen dem Corona Lockdown nicht nach draußen soll, wie jeder andere auch. Bei ihr gegenüber zieht ein neuer Mann namens Zane in die Wohnung ein. Durch Corona können die beiden sich zwar kennenlernen, aber nicht so einfach, weil es Abstandsregeln gibt, die Zane zu 100 % einhalten will. Trotzdem entsteht eine gewisse Anziehung zwischen den beiden.


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Die Geschichte hat gut wiedergegeben, wie es zu der Zeit war, als es Corona gab und die ganzen Regelungen dazu. Gleichzeitig ist es eine schöne, aber auch heftige Geschichte. Es werden Themen besprochen, wie Gewalt und Familie, sowie Freunde. Trotzdem fand ich die Geschichte einfach hauptsächlich entspannt zu lesen. Die Länge hat der Geschichte nicht geschadet, natürlich hätte ich mich über mehr Seiten gefreut, aber so war sie auch sehr gut. 


    Fazit:

    Eine schöne Liebesgeschichte mit dem Thema Corona und noch mehr. Anhand des Covers hätte ich niemals mit diesen Themen gerechnet. 

  14. Cover des Buches Das Long-Covid-Syndrom überwinden (ISBN: 9783432115573)
    Peter Niemann

    Das Long-Covid-Syndrom überwinden

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Halla_Echo

    Ich bin enttäuscht und teilweise sogar verärgert, wie in diesem Werk mit dem ernsten Thema Long-Covid umgegangen wird. 


    Das Werk wirkt, als hätte der Autor "mal schnell " die groben Randinformationen zu Covid und Long-Covid zusammengetragen, um rasch ein Buch zum Thema auf den Markt zu bringen. 


    Die Beschreibungen der Symptomatik sind zu allgemein, um Betroffene abzuholen. 

    Erschreckend fand ich den Sprech, welcher bei der Beschreibung der psychischen und psychosomatischen Beschwerden verwendet wurde. Hier entsteht der Eindruck, als würden  die Patienten sich aktiv für die Beschwerden entscheiden, weil sie zu den Menschen gehören, die (Zitat) "...aus einer Reihe von Gründen einen gewissen Nutzen daraus ziehen,  krank zu sein." (Zitat Ende)

    Diese Menschen werden laut des Autors in zwei Kategorien unterschieden. Die die (salopp gesagt) krankfeiern und die, die unterbewusst Nutzen aus der Erkrankung ziehen. Diesen Umgang mit einer schweren psychischen Erkrankung finde ich respektlos gegenüber den Erkrankten, welche sich von diesem Buch ja Hilfe erwarten. In Zeiten der mental health awareness ist das ein absolutes no go!


    Das Buch ist ansonsten gespickt mit Tipps und Kniffen, welche man der Apothekenumschau sowie Ratgebern für gesunde Lebensweise und Ernährung ebenso hätte entnehmen können. 


    Der einzige positive Punkt, welchen ich in ernstzunehmenden Long-Covid Büchern vermisse, ist hier aber zumindest im Versuch vorhanden. Der Autor hat versucht, die Gesundung ganzheitlich zu betrachten. Es werden nicht nur die gängigen Behandlungsmethoden der Schulmedizin zu der Symptomatik genannt, sondern (und das nimmt den Großteil des Buches ein) auch alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur und Ernährungstherapie/Phytotherapie aufgeführt. 


    Fazit:

    Für Betroffene mit leichter Symptomatik die offen für alternative Behandlungsmethoden sind, kann das Buch gegebenenfalls helfen. 

    Für schwere Symptomatik ist es jedoch nicht geeignet. 

  15. Cover des Buches Das Jahrhundert der Pandemien (ISBN: 9783492070836)
  16. Cover des Buches Geheimnisvolle Garrigue (ISBN: 9783832166816)
    Cay Rademacher

    Geheimnisvolle Garrigue

    (64)
    Aktuelle Rezension von: porte-bonheur

    Nein, ich wollte kein weiteres Abenteuer von Capitaine Roger Blanc lesen und dann fiel mir dieser Band in die Hände, in dem vor allem auch die Pandemie eine Hauptrolle spielt. Und nachdem auch ich zur Zeit des Notstandsausrufes durch Staatspräsident Macron in Frankreich war, wollte ich wissen, wie sich das literarisch wiederspiegelt.
    Es beginnt mit dem Verschwinden einer jungen Frau, in der Nähe eines alten, verschütteten Kanals und am Kanalrand finden Capitaine Roger Blanc und sein Team nur einen linken Schuh. Schnell werden die Erinnerungen an eine ganze Serie verschwundener junger Frauen wach, wie sie sich vor 23 Jahren zugetragen hat. Aber warum sollte diese Serie nach so langer Zeiter wieder aufleben? Steckt überhaupt derselbe Täter dahinter oder handelt es sich um einen Nachahmer? Blanc und seine Kollegen stellen sich viele Fragen und ermitteln intensiv im Kreis der Familie der verschwundenen jungen Frau. Dann aber wird nach nur wenigen Tagen eine zweite Frau als vermisst gemeldet, noch dazu eine enge Freundin der zuvor Verschwundenen.
    Eigentlich ist die Bevölkerung durch den verhängten Ausnahmezustand und die intensiven Kontrollen zuhause eingesperrt. Wie aber konnte dann aber jemand zwei Opfer in seine Gewalt bringen? Die Straßen sind wie ausgestorben, überall herrscht Ruhe und jede Bewegung sollte doch eigentlich irgendwie auffallen. Nicht nur die Pandemie erschwert die Ermittlungen, Blanc muss auch mit der Beteiligung eines Kollegen rechnen und wird sowieso nicht richtig schlau aus den familiären Verbindungen der Opfer, wie der Menschen aus deren Umfeld.
    Das neue Abenteuer von Blanc wird durch die Pandemie durchaus bereichert. Der Autor versteht es, die Stimmung, die diese und der verhängte Ausnahmezustand auf die Bevölkerung und auch auf Blanc und sein Team selbst ausübt, lebendig und wahrhaftig zu zeichnen. Ja, so war es!
    "Der Etang de Berre lag wie blaues Glas unter der Frühlingssonne. In den Salinen standen Flamingos, Reiher und kleinere Vögel, die Blanc nicht identifizieren konnte - viel mehr Vögel als er je zuvor gesehen hatte.Der Flughafen dahinter lag wie ausgestorben da, die Luft flirrte über dem aufgeheizten Beton." (S. 192) Diese Bilder sind detailgetreu, hinterlassen sofort einen sehr konkreten Eindruck im Gedächtnis des Lesers und sind sprachlich eindrücklich beschrieben. Die Handlung an sich aber, auch das Personal konnten mich nicht überzeugen und auf den Täter kommt ein geübter Krimi-Leser vermutlich auch bereits zur Hälfte des Buches. Das also hat mich nicht überzeugt! Auch die ständigen Reflexionen Blancs, warum jetzt wer und wie der Täter sein könnte, empfand ich als zuviel und hätten bei Weglassen am Ende bestimmt gut 50 Seiten gespart. Und wenn dann Blanc am Ende wieder mal einen völlig unglaubwürdigen Alleingang macht, muss man sich schon fragen, ob der Capitaine denn überhaupt lernfähig ist. Die Personen und ihre Beziehungen untereinander wirkten auf mich zudem sehr aufgesetzt, schablonenhaft und machten kaum Eindruck.
    Die drei Sterne gibt es von mir deshalb nur wegen der Einbettung in die französische Landschaft und - in diesem Fall - in die Corona-Historie, die sind nämlich wirklich überaus gelungen. Außerdem sind da noch die teilweise ganz wunderbaren Sprachbilder vor allem über die Natur und Landschaft!

  17. Cover des Buches Hör auf zu röcheln (ISBN: 9783754344729)
    Matthias Krause

    Hör auf zu röcheln

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Ein Thriller der etwas anderen Art. Der Autor hat einen sehr flüssigen und  angenehmen Schreibstil. Die Protagonisten sind gut beschrieben und man ist von der ersten Seite an voll drin. Ein Buch, dass mit Spannung, Satire, Überspitztheit und Humor glänzt. 

  18. Cover des Buches Rechte Esoterik (ISBN: 9783451390678)
    Matthias Pöhlmann

    Rechte Esoterik

    (2)
    Aktuelle Rezension von: RiesenradFahren

    Matthias Pöhlmann hat ein umfassendes Buch über die deutsche, rechts-esoterische Szene vorgelegt.

    Ausgehend von der Corona-Pandemie und der damit sichtbar gewordenen Szenen der rechten Esoteriker, beleuchtet der Autor, welche Köpfe und welche Erzählungen hinter den Coronaleugnern stehen.

    Das Buch beginnt mit Erläuterungen, wie verschwörungsgläubige und esoterische Denkmuster zusammenhängen und bei Coronaprotesten miteinander verschmelzen.

    Pöhlmann schreibt „Esoterik und Verschwörungsmythen sind ein Zwillingspaar. In beiden artikuliert sich ein Unbehagen an der Realität.“ Im folgenden führt er aus, was diese Denkweise kennzeichnet. Unter anderem ist es der Glaube, dass besonders sensible Menschen intuitiv die Wahrheit kennen. Eine Wahrheit, die über allen wissenschaftlich-rationalen Erkenntnissen steht und somit bedeutsamer ist. 

    Hierbei fällt auf, dass bestimmte Personen immer wieder auftauchen, die miteinander in Kontakt stehen, die Veranstaltungen organisieren und ihre immer gleichen Geschichten erzählen. Hierzu gehören Jan van Helsing bzw. Jan Udo Holey. Michael Ballweg und Jo Conrad. Auch die Verlage und Internetseiten, die immer wieder auffallen, werden vorgestellt und die Macher benannt.

    Das Buch skizziert eine Gruppe, die sich selber als freiheitsliebend und friedlich bezeichnet, obwohl immer wieder von einer jüdischen Weltverschwörung gesprochen wird und es keine Abgrenzung nach Rechts gibt. Aber diese Widersprüche werden von den Akteuren einfach ignoriert und/oder geleugnert.

    Gesagt werden muss noch, dass „Rechte Esoterik“ kein Buch ist, dass schnell durchgelesen ist. Es ist eher ein Nachschlagewerk über die Akteure und Strömungen der rechten Esoterik: Wer ist der Kopp-Verlag? Und was ist Sasekismus? Und welche Ziele verfolgt die Anastasia- Bewegung?

    Es lohnt sich aber absolut, um ein umfassendes Bild der Szene zu bekommen.

    Und zumindest ich habe mich gut unterhalten gefühlt, als die Szene der rechten Ufologen beleuchtet wurden.

  19. Cover des Buches Lockdown (ISBN: 9783421048783)
  20. Zeige:
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